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Die Lage beim TSV 1860: Was war eigentlich der Fehler?

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Westkurve Schals Grünwalder Stadion Sechzgerstadion TSV 1860 Tickets

Die aktuelle Lage beim TSV 1860 München : Was war eigentlich der Fehler?

Der TSV 1860 befindet sich nach der Niederlage gegen den SC Verl im freien Fall. Die Mannschaft hat am Wochenende den Unmut von den Fans deutlich zu spüren bekommen. In den sozialen Netzwerken liest man so viele hasserfüllte Kommentare wie schon seit langem nicht mehr.

Die Schuldigen: Köllner, Gorenzel, Power, Ismaik, Reisinger… oder?

Die Schuldigen sind je nach politischer Ausrichtung schnell gefunden. Wahlweise ist es das Präsidium vom e.V. – oder eben die andere Gesellschafterseite. Ob man Reisinger, Sitzberger oder Ismaik für das was auf dem grünen Rasen passiert verantwortlich machen kann? Vermutlich nicht wirklich. In dieser Saison gleich zweimal nicht.

War alles falsch, was die Löwen gemacht haben? Mitnichten

Jetzt kommen Sie natürlich daher, alle die, die es eigentlich schon immer gewusst haben. Der Köllner war der falsche Mann, der Gorenzel hat keine Ahnung, der Kader ist zu schlecht. Eigentlich war das ja schon immer klar, oder?

Merkwürdigerweise werden wir mit diesen Weisheiten erst konfrontiert, seit dem es auf dem grünen Rasen so besch… läuft. So verständlich es ist, dass die Leute die um die Löwen in Sorge sind – wir sind das auch – emotional aufgewühlt sind:

Hilfreich ist es nicht wirklich. Gerecht ist es zudem auch nicht. Was im Stadion gebrüllt wird, kann man noch unter „Emotionen“ verbuchen. Wir sind ja alle keine Chorknaben.

Bei vielen leider keinerlei Kinderstube vorhanden

Was man Tage später im Internet lesen muss, kann man dann oftmals leider nur noch mit „fehlender Kinderstube“ erklären. Dass sich manche Erwachsene Menschen nicht schämen ihre schlechte Erziehung auch noch in alle Welt hinauszuposaunen, wird ewig ein Rätsel bleiben. In mancher Kommentarspalte findet man aktuell mehr Kraftausdrücke als Böller an Silvester in Berlin-Neukölln gezündet wurden.

Hier geht die vergiftete Saat die über Jahre gesät wurde jetzt leider offensichtlich auf.

Vor der Saison und in der Winterpause: Der Aufstiegsfavorit

Selbst wenn man der Meinung ist, dass die Verantwortlichen bei Sechzig keine Ahnung haben: Die Buchmacher haben im Regelfall Ahnung. Die Löwen waren vor der Saison für alle Buchmacher der Top-Favorit auf den Aufstieg. Die Trainer der anderen Mannschaften haben die Löwen überwiegend – immerhin – auf Rang vier getippt.

Auch in der Winterpause haben viele Buchmacher die Löwen noch ganz vorne mit dabei gesehen.

Nachdem man davon ausgehen kann, dass bei den Wettanbietern nicht nur Ahnungslose sitzen die die Quoten auswürfeln, kann man auch annehmen dass der Kader den die Löwen da zusammengestellt hatten vernünftig war.

Wer von den Fans und Journalisten hat nach den ersten fünf Spieltagen gezweifelt?

Und überhaupt: Wer hat eigentlich nach den ersten fünf Spieltagen gezweifelt? Die Antwort ist ganz einfach: Niemand. Oder kaum jemand.

Jetzt auf die Verantwortlichen (?) draufhauen ist billig und einfach. Zudem wird es der Sache nicht gerecht und ist wenig hilfreich.

Fehlersuche betreiben und abstellen ist angebracht. Wir als Fans sollten zumindest mit etwas Abstand zum Spiel nicht noch draufhauen, sondern die Löwen unterstützen.

Sonst könnte es trotz des komfortablen Punktepolsters doch noch ein böses Erwachen geben, wie 2017. Das kann nun wirklich niemand ernsthaft wollen.

Bleibt die Ausgangsfrage, was der Fehler oder die Fehler waren. Und warum niemand die Löwen schon vor ein paar Monaten darauf hingewiesen hat, als man sie noch leicht hätte abstellen können.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Verl: 1860 – Katastrophal auf allen Ebenen

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Verl: 1860 – Katastrophal auf allen Ebenen

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Langsam ist die aktuelle Situation beim TSV 1860 München selbst für die hartgesottensten Löwenfans nur noch schwer zu ertragen. Gäbe eine desolate Leistung und ein 0:3 gegen den SC Verl nicht schon genug Grund für Sorgen, liegen die Probleme aktuell wesentlich tiefer. 1860 präsentiert sich in diesen Tagen schlicht katastrophal auf allen Ebenen.

Auf dem Rasen: Blutleerer geht’s nicht

Wahrscheinlich werde ich mich nächste Woche korrigieren müssen, aber blutleerer als beim gestrigen Auftritt gegen den SC Verl kann sich eine Mannschaft nicht präsentieren. Wobei es “Mannschaft” nicht wirklich trifft. “Ansammlung von Spielern im selben Trikot” müsste man wohl eher sagen. Eine so lala Anfangsviertelstunde, danach im eigenen Wohnzimmer dem SC Verl unterlegen. Bis auf Yannick Deichmann stemmte sich niemand gegen die Demütigung einer 0:3 Heimniederlage gegen den 16. der Auswärtstabelle. Nicht der bigger-than-Jesus-Spieler Holzhauser, nicht Kapitän Lex, nicht Torschützenkönig Bär. Niemand. Die sportlichen Auftritte des TSV 1860 sind schlicht katastrophal. Seit der Entlassung von Michael Köllner haben sich die Dinge rasant noch weiter nach unten entwickelt. Der Tabellenletzte aus Halle wittert bereits Morgenluft vor dem Spiel am Freitag!

Die sportliche Leitung: Handlungsunfähig

Günther Gorenzel kann einem leid tun. Die HAM-Seite fordert unverhohlen seinen Kopf, er arbeitet gerade in zwei Jobs und nichts will ihm gelingen. Nicht mal die Verpflichtung irgendeines mehrjährig arbeitslosen Trainers, der dringend irgendwo wieder auf’s Karussel aufspringen muss. Es ist kein Geld da, siehe unten. Geld aus Abu Dhabi sprudelt erst, wenn Gorenzel in Giesing Geschichte ist. Woher der Österreicher die Motivation nimmt, unverdrossen weiter zu arbeiten, ist wirklich schwer zu ergründen. Ich finde ihn wegen seiner sachlichen Art und seiner sehr ausgeprägten Analysefähigkeit wirklich einen guten Manager und sportlichen Leiter. In seinem zweiten Job als Trainer finde ich ihn weniger toll. Ich denke, dass er für Männer zwischen 20 und 30 einfach viel zu professoral und akademisch daher kommt. Seine Karrierebilanz auf der Trainerbank ist auf jeden Fall nicht die beste und ich denke, aktuell sieht man warum. Dennoch wünsche ich mir, dass er als sportlicher Leiter bleibt. Er ist ein Ruhepol im Hauen und Stechen an der Grünwalder Straße.

Die Geschäftsführung der KGaA: Was hat Euch geritten???

Mit jedem Tag mehr, den kein Nachfolger für Michael Köllner verpflichtet werden kann, wird klarer, wie fahrlässig die Geschäftsführung der KGaA gehandelt hat. Erst wurden die letzten finanziellen Reserven für die laufende Saison in die Verpflichtung von Köllners Messias Holzhauser gesteckt. Nachdem der aus Wasser auch keinen Wein machen konnte, musste Köllner gehen – ohne dass Geld für einen Nachfolger vorhanden wäre. Nun muss die KGaA wieder in Abu Dhabi betteln. Dort ist man natürlich nicht begeistert über Köllners Rauswurf, nachdem Hasan Ismaik ihm persönlich eine Jobgarantie gab. Da die KGaA nun aber erpressbar ist, lässt HAM sie am langen Arm zappeln. Denn ohne Kohle von HAM wird kein Geld für einen neuen Trainer da sein. Es wird zwar immer kolportiert, dass die Bayerische gerne den Vertrag verlängern würde und dann Geld da wäre. Das mag stimmen, aber der Betrag wird dann schon vom Budget zukünftiger Spielzeiten abgezweigt und natürlich muss HAM einem Sponsoring zustimmen. Hasan Ismaik wird sich diese Zustimmung nur durch Zugeständnisse entlocken lassen. Leider sehe ich hier von der Geschäftsführung der KGaA ein Versagen, dass 1860 in eine katastrophale Lage gebracht hat. Da hätte man wirklich mal drüber nachdenken müssen und ein paar Kröten für einen neuen Trainer zurücklegen können. So ganz aus heiterem Himmel kam die Entlassung von Köllner ja nicht.

Die Gesellschafter: Gemeinsam? Hahaha!

Für mich ist klar, dass 1860 in dieser Gesellschafterkonstellation nie auf einen grünen Zweig kommen wird. Was Hasan Ismaik mit seinem Einstieg 2011 erreichen wollte, ist vollkommen unklar. Mittlerweile sind zwölf Jahre vergangen, ohne dass irgendjemand sagen könnte, was Ismaik mit 1860 vor hat. Das ist länger als unsere längste Zugehörigkeit zur Bundesliga, nur mal so am Rande. Anstatt, dass der Mann irgendeinen Plan hat, schickt er uns einen Statthalter mit den Charakterzügen eines Bullterriers. Dieser hat keinerlei legitimierte Position in KGaA oder e.V., er ist lediglich Chef der Merchandising GmbH (die eine reine Privatveranstaltung von Hasan Ismaik ist, ihre finanziellen Rückflüsse an die KGaA sind vernachlässigbar) sowie für eine Klagewelle gegen eigene Fans und ziemlich unhübsche Fanartikel verantwortlich. Außerdem postet er gerne markige Sprüche in den sozialen Medien, um Angestellte der KGaA zu mobben. Dennoch hat dieser Mann eine unglaubliche – nochmal: durch nichts legimierte – Entscheidungsgewalt. Ich emfpinde es als Demütigung aller Löwen, dass er ein Büro an der Grünwalder Straße 114 hat und an Aufsichtsratssitzungen der KGaA teilnehmen darf.

Der e.V. schaut diesem Treiben aus meiner Sicht weitgehend tatenlos zu. Klar, er hat kein Geld, um Trainer zu bezahlen usw. und dürfte das wahrscheinlich auch nicht. Aber dass man sich dieses Spiel aufzwingen lässt, muss bald ein Ende haben. Jedes weitere Jahr in dieser Konstellation ist ein verlorenes. Man wird als Löwe wegen einer 3:0 Niederlage gegen Verl nie seinen Stolz verlieren. Von seinem “Investor” ständig vorgeführt zu werden, kann einem den Stolz auf 1860 aber ganz schön vermiesen.

1860: katastrophal ohne Aussicht auf Besserung

Als 1860 2017 die “4” von Ismaik zu akzeptieren hatte, entstand um die Rückkehr ins Sechzgerstadion eine riesige Euphoriewelle. Das hätte es einfach bei keinem anderen Verein gegeben. Langsam ebbt diese aber ab und man erkennt, dass 1860 sich in katastrophaler Lage befindet. Der Profifußball kostet nach wie vor mehr als man einnimmt, also ist man auf die Zahlungen von HAM angewiesen und im Endeffekt erpressbar. Manchmal wünsche ich mir, man würde sich ein Beispiel an Türkgücü nehmen. Die spielen nach Insolvenz als e.V. in der Regionalliga. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

So katastrophal es um 1860 auch stehen mag: EINMAL LÖWE IMMER LÖWE!

 

Sechzig um Sieben: Schwacher TSV 1860 verliert auch gegen Verl

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Was soll man dazu groß sagen – es gab schon Wochen, in die man besser starten konnte. Der Frust nach dem gestrigen Auftritt des TSV 1860 München im Heimspiel gegen den SC Verl sitzt noch tief, Ratlosigkeit macht sich breit. Aber es gibt auch erfreuliche Nachrichten bei den Löwen, die sich in der Zusammenfassung vom Wochenende finden.

Die Niederlage des TSV 1860 gegen den SC Verl

Welches Gesicht die Mannschaft des TSV 1860 München gegen den SC Verl wohl zeigen würde, war die Frage, die sich sicherlich nicht nur wir bei sechzger.de vor der Partie stellten. Die Antwort fällt leider ernüchternd aus: ein erschreckendes. Vor doch noch ausverkauftem Haus (die Tageskassen waren nach langer Zeit wieder einmal geöffnet) wurden die Gäste zum Toreschießen eingeladen und nutzten dies in den verfügbaren 90 Minuten gleich drei Mal. Sechzig bleibt daher Achter. Für die Aufstiegsplätze wird mittlerweile das Fernglas benötigt, was man sonst eigentlich nur aus Olympiastadion-Zeiten kennt…

Pressekonferenz nach der Heimniederlage am Sonntag

In seiner gewohnten Art stellte sich Interimstrainer Günther Gorenzel auch nach der erneuten Niederlage des TSV 1860 München den Fragen der Medienvertreter, die nach der Niederlage gegen Verl natürlich vorhanden waren. Der Österreicher äußerte dabei, dass die Mannschaft alles gegeben habe – eine Einschätzung, die er wohl exklusiv inne haben dürfte. Zudem bestätigte Gorenzel, dass es in der Trainerfrage keinen weiteren Fortschritt gebe. Es seien noch mehrere Punkte zu klären. Sein Gegenüber Michél Kniat war dagegen bei der Pressekonferenz natürlich deutlich zufriedener mit dem Nachmittag in Giesing.

U19 holt Punkt beim Tabellenführer

Erfreuliches gibt es dagegen von der A-Jugend der Löwen zu berichten. Nach zwei Niederlagen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf musste die Schittenhelm-Elf am Sonntag beim Tabellenführer in Mainz ran. Früh gingen die Gastgeber in Führung, doch den finalen Lucky Punch konnte ein Joker des TSV 1860 setzten. Großer Jubel bei den Löwen und ein wichtiger Punkt in der Bundesliga!

U17 gewinnt in Monaco

Ein tolles Wochenende konnte auch die B-Jugend in Monaco verbringen. Mit Unterstützung der Unternehmer für Sechzig war der spontane Trip zu den Monegassen möglich. Dass dann auch noch ein Testspiel gegen den AS Monaco auf dem Plan stand, war umso besser. Zwar ging es um keine Punkte, doch ein 1:0-Auswärtssieg in Monaco ist auch nicht gerade das Schlechteste, was man am Montag seinen Freunden berichten kann. Glückwünsch!

Straßer wird Neunter bei der Ski-WM

Eigentlich war der Skilöwe super in den ersten Durchgang der Ski-WM gestartet. Auf Platz 3 liegend durfte sich Linus Straßer also durchaus Hoffnungen machen, eine Medaille mit nach Hause nehmen zu können. Leider reichte es dazu am Ende nicht ganz.

Anthony Power in der Aufsichtsratssitzung

Einer der Namen, die bei den Löwen weiterhin besonders polarisieren, ist Anthony Power. Letzte Woche war er Gast in der Aufsichtsratssitzung des TSV 1860, wobei sich nicht wenige fragten: wieso eigentlich? Auch gestern im Stadion wurde der Name thematisiert, unter anderem mit einem Spruchband vor der Westkurve sowie einem weiteren während des Spiels. “Oiwei des Gschiss mit Power und Griss -Schleichts eich!” war dort zu lesen.

News aus der 3.Liga

Der 23.Spieltag

Es war wieder einmal ein Spieltag, bei dem nahezu alle Mannschaften für die Löwen spielten. Schon am Freitagabend ging es gut los, Aue konnte in Wiesbaden einen Auswärtssieg erzielen. Am Samstag strauchelten dann auch Saarbrücken, Osnabrück und Dresden. Tabellenführer Elversberg konnte hingegen erneut gewinnen und hat damit schon zwölf Punkte Vorsprung auf Wiesbaden.
Die Löwen konnten bekanntlich keinen Profit daraus schlagen. Im Anschluss standen sich noch Rot-Weiss Essen und die Zweitvertretung von Borussia Dortmung gegenüber. RWE konnte das Heimspiel mit 2:0 für sich entscheiden. Abschließend empfängt heute abend Oldenburg den Halleschen FC im Ausweichstadion Hannover, Anpfiff ist um 18:60 Uhr.

Zwickau mit neuem Trainer

Nach etwas Hin und Her hat der FSV Zwickau doch noch einen neuen Trainer präsentieren können. Ronny Thielemann ist künfitg der Mann an der Seitenlinie und soll den Abstieg der Schwäne verhindern. Knackpunkt war, dass der FSV den Vertrag im Falle eines Abstiegs auslaufen lassen wollte, Thielemann jedoch nicht. Da der 49-Jährige der Wunschkandidat des FSV war, einigte man sich schlussendlich auf die vom neuen Trainer favorisierte Variante.

 

Ski-WM: Straßer 9. im Slalom

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Strasser Stockerl Kitzbühel

Während die Fußballprofis beim 0:3 gegen den SC Verl eine desolate Leistung zeigten, schickte sich Linus Straßer an, eine Medaille bei der Ski-WM in Courchevel zu gewinnen. Leider ging Straßer der zweite Lauf nicht auf und er musste sich mit Rang 9 zufrieden geben.

Gute Ausgangsposition nach dem ersten Lauf

Nach dem ersten Lauf des WM-Slaloms im französischen Courchevel standen alle Zeichen auf Thriller für den entscheidenden zweiten Durchgang. Nicht weniger als 19 Fahrer lagen innerhalb einer Sekunde Rückstand hinter dem Führenden Manuel Feller (Österreich). Linus Straßer hatte als Vierter eine sehr gute Ausgangsposition für das Finale. Er lag nur 0,14 Sekunden hinter Feller und eine Hundertstel hinter den zeitgleich platzierten Braathen (Norwegen) und Ginnis (Griechenland).

Spannender zweiter Durchgang

Durch die kurzen Abstände entwickelte sich natürlich ein extrem spannender Finaldurchgang. Ein erstes Ausrufezeichen setzte der Allgäuer Sebastian Holzmann als 18. nach dem ersten Lauf. Er zeigte einen tollen zweiten Lauf, fuhr die viertbeste Laufzeit und landete am Ende als bester Deutscher auf dem sehr starken fünften Rang. Kurz drauf ging Henrik Kristoffersen auf die Piste. Der norwegische Mit-Favorit lag als 16. für seine Verhältnisse bereits weit zurück. Aber seine Fahrt sollte das Maß aller Dinge im zweiten Durchgang sein und so konnte er am Ende jubeln und sich als neuer Weltmeister feiern lassen.

Nervenflattern bei den Favoriten

Die favorisierten Fahrer, die mit guter Ausgangsposition in den entscheidenden Durchgang gestartet waren, scheiterten allesamt an ihren Nerven. Straßer baute zu Beginn des Zielhangs einen gröberen Schnitzer ein, verlor am Ende 0,69 Hundertstel auf Kristoffersen und wurde schlussendlich 9. Auch Braathen und Feller verbremsten ihre Fahrten, sie endeten am Ende zeitgleich auf Rang 7.

Ginnis und Vinatzer nutzen ihre Chance

Besser machte es der junge Südtiroler Alex Vinatzer, der sich mit Startnummer 17 die Bronzemedaille sicherte. Die Sensation des Tages war aber AJ Ginnis aus Griechenland, der seinen zweiten Platz aus dem ersten Durchgang halten konnte und sein Glück über den Gewinn der Silbermedaille kaum fassen konnte. Damit ist die Ski WM in Courchevel/Meribel zu Ende. Für Linus Straßer geht es am nächsten Wochenende in Palisades Tahoe in den USA weiter.

 

TSV 1860 U19 holt Punkt bei Tabellenführer FSV Mainz 05

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U19 Fsv Mainz 05 Tsv 1860 Freistoss

Während die Profis einnmal mehr gnadenlos versagt haben, nahm die U19 des TSV 1860 den Kampf bei Tabellenführer Mainz 05 an und wurde in letzter Minute mit einem Punkt belohnt.

TSV 1860 U19 punktet bei Tabellenführer Mainz

Mit den zwei Niederlagen gegen Ingolstadt und Heidenheim, die beide hinter den Löwen platziert waren, hatten die A-Junioren ihre tolle Ausgangslage in der Bundesliga zunichte gemacht. Nun ging es also zum Tabellenführer nach Mainz und die U19 des TSV 1860 war natürlich krasser Außenseiter. So überraschte es auch nicht, dass die Gastgeber im Stadion am Bruchweg bereits in der 9. Minute durch Degtjarevs in Führung gingen.

Die Löwen nahmen den Kampf jedoch an, stemmten sich gegen die Niederlage und profitierten davon, dass die Mainzer ab der 60. Minute nach einer Gelb-Roten-Karte in Unterzahl agieren mussten. Trainer Jonas Schittenhelm bewies in der 86. Minute ein goldenes Händchen, als er Sean Dulic einwechselte. In der Schlussminute war es nämlich genau Joker Dulic, der zum vielumjubelten 1:1 für die Löwen einnetzte. Klasse, Jungs!

U19 Fsv Mainz 05 Tsv 1860 Jubel
Die Löwen bejubeln den späten Ausgleich durch Sean Dulic

Nächste Niederlage: Desolate Löwen unterligen auch Verl

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Tsv 1860 Sc Verl Löwen

Nachdem die Konkurrenz gestern fast geschlossen für den TSV 1860 gespielt hatte, hätte das Team von Günther Gorenzel heute mit einem Sieg bis auf zwei Punkte an den Relegationsplatz heranrücken können. Aber es kam anders: Desolate Löwen unterlagen dem SC Verl sang- und klanglos mit 0:3.

Kretzschmar bewahrt 1860 vor Gegentor

Eigentlich ist jede Zeile für diese Nicht-Leistung eine zu viel, aber so ganz ohne Spielbericht gehts auch nicht. In der ersten Viertelstunde war den Löwen gegen den Verl das Bemühen durchaus anzumerken. Vrenezi und Holzhauser prüften SC-Keeper Thiede, die letzte Konsequenz fehlte jedoch. Auch bei einer brenzligen Elfmeter-Situation, als Holzhauser zu Boden ging, war das Glück nicht auf Seiten der Löwen.

Danach aber wendete sich das Blatt und die Gäste waren das bessere Team. Innerhalb weniger Sekunden musste Tom Kretzschmar, der das Tor für den erkrankten Marco Hiller hütete, gleich dreimal retten, um den Rückstand zu vermeiden. Bis zur Pause blieb es jedoch beim 0:0, alles war noch drin.

Verlaat bedient Wolfram zum 0:1

Nach dem Seitenwechsel waren es zunächst erneut die Löwen, die die Gäste aus Verl unter Druck setzten. Steinharts Schuss ging knapp vorbei, der von Deichmann war deutlich ungefährlicher. Dann aber die kalte Dusche: Bereits im Pressing versagte das Mittelfeld, danach sah die Abwehr ganz schlecht aus. Zunächst ließ Belkahia seinen Gegenspieler gewähren, anschließend legte Verlaat dem Verler Stürmer Wolfram maßgerecht vor und es stand 0:1. Unglaublich.

Sechzig wollte reagieren, aber es dauerte zwanzig (!) Minuten, bis zur ersten zwingenden Torchance des TSV. Die aber hatte es in sich, doch zunächst scheiterte Bär, dann der eingewechselte Boyamba.

Desolate Löwen unterligen SC Verl

In der 78. Minute dann der nächste Nackenschlag und die Vorentscheidung, als Tugbenyo zum verdienten 0:2 für die Gäste traf. In der Westkurve wurde abgeflaggt – nachvollziehbar. Das 0:3 durch Wosz in der Nachspielzeit wurde gar von den Löwenfans beklatscht.

Es ist mit Dir nicht immer leicht…

Liveticker: TSV 1860 München – SC Verl (23.Spieltag)

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sechzger.de Liveticker TSV 1860 München SC Verl 23.Spieltag

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 23. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SC Verl!

Nach dem Unentschieden in Oldenburg und der Niederlage in Meppen sind die Löwen nun wieder zuhause in Giesing gefordert. Gegner ist der SC Verl, der seit der Winterpause erst ein Spiel verloren hat. sechzger.de begleitet die heutige Partie natürlich erneut mit zahlreichen Bildern aus dem Viertel sowie dem schönsten Stadion der Welt.

Aufstellung:
40 Kretzschmar – 22 Lannert, 4 Verlaat, 27 Belkahia (85. 3 Lang), 36 Steinhart – 20 Deichmann, 17 Wein (85. 6 Rieder) – 7 Lex (C) (75. 8 Tallig), 26 Holzhauser (59. 33 Boyamba), 9 Vrenezi (59. 14 Skenderovic) – 15 Bär

Bank:
12 Schmid (Tor), 10 Kobylanski, 11 Greilinger, 30 Cocic

Tore:
0:1 Wolfram (51.), 0:2 Tugbenyo (78.), 0:3 Wosz (90.)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 fehlt Quirin Moll aufgrund seiner fünften gelben Karte. Phillipp Steinhart kehrt hingegen in den Kader zurück. Auf Leandro Morgalla müssen die Löwen verletzungsbedingt jedoch verzichten.

Die Gäste aus Verl müssen hingegen ohne Ochojski (Gelbsperre) auskommen.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Seit dem Oldenburg-Spiel hat Tim Rieder vier gelbe Karten vorzuweisen. Bei der nächsten Verwarnung muss er ein Spiel aussetzen. Im Spielerkader stehen darüber hinaus Joseph Boyamba, Martin Kobylanski, Jesper Verlaat und Daniel Wein bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SC Verl außer im Liveticker noch verfolgen?

Ob das Grünwalder Stadion mit 15.000 Zuschauern wieder ausverkauft sein wird, ist heute fraglich. Die Tageskassen öffnen heute, da noch Tickets verfügbar sind. Auch aus Verl haben sich natürlich Fans auf den Weg gemacht, um ihre Mannschaft zu unterstützen.

Nach dem Free-TV Beginn gegen Mannheim ist erst einmal Pause mit den frei verfügbaren Übertragungen. Die heutige Partie wird nicht im Free-TV zu sehen sein. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 3,49€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegen den SC Verl: welches Gesicht zeigt die Mannschaft des TSV 1860 München?

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Mannschaftsbus SC Verl beim Spiel gegen den TSV 1860 München

Ab 13 Uhr ist am heutigen Sonntag der SC Verl beim TSV 1860 München in Giesing zu Gast. Die Gäste haben sich in den vergangenen Jahren nicht nur allmählich in der 3.Liga etabliert, sondern auch mit einigen Aktionen Sympathiepunkte gesammelt. So wurde dem Allesfahrer “Prinz Eisenherz” in Paderborn ein Schal des SCV überreicht oder nach dem Spiel im Grünwalder Stadion die Ersatzbank fein säuberlich hinterlassen. Für die Löwenfans ist das alles für 90 Minuten allerdings Nebensache – sie wollen ihre Mannschaft endlich wieder über die volle Distanz kämpfen und bestenfalls siegen sehen.

Der SC Verl – angekommen in der 3.Liga

Der SC Verl befindet sich mittlerweile im dritten Jahr in Folge in der 3.Liga und macht auch weiter keine Anstalten, diese verlassen zu wollen. Den Bus der heutigen Gäste im Grünwalder Stadion schmückt seit einiger Zeit der Spruch VERLiebt in Liga 3 – und das merkt man dem Verein auch an. In der Aufstiegssaison 2020/21 noch als einer der ersten Absteiger gehandelt, spielten sich die Verler mit attraktivem Offensivfußball am Ende auf einen hervorragenden siebten Platz. Der TSV 1860 verpasste unterdessen den Aufstieg nur knapp, nachdem man im Saisonendspurt einen wahren Sprint hingelegt hatte. Letztendlich konnte sich Ingolstadt aber doch die Teilnahme an der Relegation sichern und gewann diese gegen den VfL Osnabrück.

Betreuer des SC Verl räumt Ersatzbank auf
Alles andere als selbstverständlich: Ein Betreuer des SC Verl räumt im Sechzgerstadion auf

So richtig beliebt machte sich der SCV beim Heimspiel der Löwen im April 2021. Die Zuschauer vor den heimischen Fernsehgeräten hatten ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Spiel gesehen, das der TSV 1860 am Ende mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Aber nicht nur die Partie, sondern auch eine Szene im Anschluss daran bleibt wohl vielen in bester Erinnerung. Ein Mitglied des Funktionsteams kam noch einmal auf die Haupttribüne im Grünwalder Stadion zurück und räumte die Hinterlassenschaften der Ersatzspieler fein säuberlich auf. Alles andere als selbstverständlich!

Löwen zu sehr mit sich selbst beschäftigt?

Mittlerweile hat Michél Kniat das Traineramt von Guerino Capretti übernommen. Seine offensive Auslegung setzt allerdings auch er fort, wie Bernd Winninger bereits in der Taktiktafel analysiert hat. Mit 28 Punkten aus bislang 22 Spielen liegen die Verler momentsn auf Rang 12. Der siebte Platz aus der Premierensaison ist also nicht wirklich weit entfernt, dennoch ist für die Gäste eher der Blick in Richtung Abstiegszone relevant. So wollen Kniat & Co. auch heute weitere, wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln.

Beim TSV 1860 München versucht die Mannschaft derweil sich auf das Sportliche zu konzentrieren. Das erscheint aufgrund der internen Querelen gar nicht so einfach zu sein. Da in der Aufsichtsratssitzung unter der Woche keinerlei Einigung erzielt werden konnte, nimmt Günter Gorenzel gezwungenermaßen auch heute wieder auf der Trainerbank Platz. Achim Beierlorzer soll sein Nachfolger werden, doch die finanzielle Grundlage für die Verpflichtung konnte bislang nicht hergestellt werden. Spurlos wird das Ganze an Käpitan Lex und seinen Teamkollegen sicherlich nicht vorbeigehen. Ohnehin scheint es in der Mannschaft grundsätzlich nicht wirklich zu stimmen, anders lassen sich die Auftritte zuletzt kaum erklären.

Und dennoch: mit einem Sieg gegen den SC Verl wären die Löwen wieder ganz dick drin im Aufstiegsgeschäft. Denn die Konkurrenz musste zu einem großen Teil Federn lassen am 23.Spieltag. Ob der TSV 1860 dieses Mal davon Profit schlagen kann – Auflösung ab 13 Uhr im Grünwalder Stadion.

TSV 1860 U21 gewinnt Testspiel gegen TuS Holzkirchen

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Tsv 1860 U21 Tus Holzkirchen

Während die Profis und die U19 bereits wieder auf Punktejagd gehen, bereitet sich die Mannschaft von Trainer Frank Schmöller derzeit auf die Rückrunde der Bayernliga Süd vor. In einem Testspiel gewann die U21 des TSV 1860 am Samstag auf dem Kunstrasen an der Grünwalder Straße 114 gegen den Landesligisten TuS Holzkirchen mit 5:3.

TSV 1860 U21 besiegt TuS Holzkirchen

Bereits zur Pause lagen die Amateure mit 3:0 in Führung, nach der Pause kehrte dann aber 20 Minuten lang der Schlendrian ein, was auch Schmöller bemängelte. Dennoch stand am Ende ein 5:3-Sieg des klassenhöheren Teams, das sich aber für den Ligabetrieb noch ordentlich strecken muss.

Die Tore für den TSV 1860 erzielten Anian Brönauer (3), Samir Neziri und Vito Kreuzpaintner. Zum Abschluss der Vorbereitung trifft die U21 am kommenden Samstag (13 Uhr) beim FC Ismaning an. Das Spiel findet auf dem Kunstrasen des Sportpark Günfleckstraße 1 statt.

Der Auftakt zur Rückrunde erfolgt dann am Freitag, den 03.03.2023 um 19.30 Uhr beim VfB Hallbergmoos.

3. Liga: Heimniederlagen für Saarbrücken und Osnabrück

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Liga 3 Waldhof Meppen Osnabrück Saarbrücken Dresden

Zeitweise sah es am Samstag Nachmittag in der 3. Liga so aus, als würden alle gegen die Löwen spielen. Am Ende aber musste sich Dresden mit einem Remis begnügen, Saarbrücken und Osnabrück mussten gar Heimniederlagen einstecken. Eine Chance für den TSV 1860?

Osnabrück und Saarbrücken verlieren

VfL Osnabrück – SpVgg Bayreuth 2:3 (1:0)

Tore:
1:0 Tesche (10.)
2:0 Engelhardt (50.)
2:1 Fenninger (76.)
2:2 Zejnullahu (86.)
2:3 Diawusie (90.+3)

Dynamo Dresden – Viktoria Köln 1:1 (1:1)

Tore:
0:1 Meißner (12.)
1:1 Borkowski (45.+2)

Besondere Vorkommnisse:
Kutschke (Dynamo) scheitert mit Foulelfmeter an Torhüter Voll (67.)

Waldhof Mannheim – SV Meppen 3:1 (2:1)

Tore:
0:1 Pourié (10., Elfmeter)
1:1 Winkler (23.)
2:1 Martinovic (31.)
3:1 Wagner (90.+4)

1. FC Saarbrücken – FC Ingolstadt 04 3:4 (2:1)

Tore:
0:1 Bech (1.)
1:1 Kerber (8.)
2:1 Günther-Schmidt (10.)
2:2 Testroet (51.)
3:2 Rabihic (54.)
3:3 Bech (68.)
3:4 Bech (80.)

FSV Zwickau – SV Elversberg 0:2 (0:0)

Tore:
0:1 Mustafa (77.)
0:2 Mustafa (90.+6)

SC Freiburg II – MSV Duisburg 2:0 (1:0)

Tore:
1:0 Schmid (10.)
2:0 Schmid (49.)

Wehen Wiesbaden unterliegt Erzgebirge Aue

Bereits gestern Abend hatte der SV Wehen Wiesbaden gegen Erzgebirge Aue mit 1:2 den Kürzeren gezogen. Der TSV 1860 empfängt morgen Mittag um 13 Uhr den SC Verl – sechzger.de berichtet per Liveticker aus Giesing! Mit einem Sieg könnte man bis auf zwei Punkte an den Relegationsrang heranrücken.