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Richy Neudecker in der PK des 1. FC Saarbrücken

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Aus gutem Grund saß am Freitag Mittag bei der Spieltagspressekonferenz des 1. FC Saarbrücken vor dem Gastspiel bei den Löwen (Sonntag, 15 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) Ex-Löwe Richard Neudecker neben Interims-Trainer Rüdiger Ziehl auf dem Podium. Naturgemäß richteten die Journalisten zahlreiche Fragen an Richy, die er in – den Löwenfans – bekannter Manier offen und sehr sympathisch beantwortete. Für ihn wird es das erste Mal ein Spiel gegen seinen weiß-blauen Herzensverein im Sechzgerstadion sein.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

In Saarbrücken schätzt man Richy Neudecker bereits nach ein paar Monaten seines Wirkens sehr und weiß, was man an ihm hat. Wie man denn “in zwei so unterschiedlichen Fanlagern” jeweils so beliebt sein könne, wie es dem gebürtigen Altöttinger gelungen ist, wollte Saarbrückens Pressesprecher wissen.

Ich glaub einfach, man muss auf dem Platz alles raushauen. Es geht darum, dass du auf dem Platz immer Gas gibst, immer alles gibst, um der Mannschaft zu helfen. Ich glaube, das erkennen die Fans und dann glaube ich, kann es auch mal passieren, dass man in zwei so verschiedenen Vereinen als beliebt rüberkommt.

Aber sind die Vereine TSV 1860 und Saarbrücken wirklich so unterschiedlich oder ist es eher die Rivalität, die wohl aus den Relegationsduellen von 2018 und natürlich auch aus der Fanfreundschaft zwischen 1860 und Kaiserlautern (einem “Erzfeind” der Saarländer in der Region) rührt, die beide Vereine verbindet – oder eben trennt. Richy Neudecker hat dazu eine interessante Einschätzung:

Grundsätzlich sind auch viele naheliegende Themen da. Beide Vereine sind sehr traditionell geführt. Die Fanbasis ist bei beiden sehr groß, sehr cool und auch – wie gesagt – traditionell. Ich glaube, dass auch der Druck bei beiden Vereinen groß ist und auch immer sehr viel erwartet wird von der Mannschaft. Dass man kämpft und beißt. Die größten Unterschiede: Ich glaube, dass in München alles noch etwas größer ist. Klar, weil die Stadt und Bayern ja an sich einfach ein Riesen-Einzugsgebiet haben. Hier ist alles sehr geballt, sehr eng. Und da ist die Nähe zu den Fans natürlich auch nochmal extrem eng.

Sportliche Einschätzung und Personalthemen

Befragt zur aktuellen sportlichen Situation an der Saar und zur Vorbereitung auf das Gastspiel auf Giesings Höhen, verglich Coach Rüdiger Ziehl die Partie mit dem Spiel des FCS vor zwei Wochen in Dresden, das ja positiv und siegreich gestaltet werden konnte (2:1): “Unser Ansatz wird ähnlich sein.”
Personell muss Saarbrücken auf mehrere Langzeitverletzte verzichten. Stürmer Sebastian Jacob und Mittelfeldspieler Julius Biada fallen aus. Verteidiger Dominik Ernst befindet sich im Aufbautraining und ist noch kein Kandidat für die Reise nach München. Tobias Schwede, ebenfalls ein Abwehrspieler hat aus dem Landespokalspiel der Saarländer unter der Woche (4:0 beim Oberligisten Hertha Wiesbach) eine Verletzung am Knöchel davongetragen und ist ein Wackelkandidat. Der andere Ex-Löwe im FCS-Kader, Adriano Grimaldi hingegen ist am Sonntag eine Option, womöglich sogar für die Startelf.

Sticheleien und Schwächen

Die Abschlussstatements gehörten in der – wie heute Morgen in München – eine gute Viertelstunde dauernden Fragerunde dann wieder dem Spieler auf dem Podium. Befragt nach seinen Erwartungen, einigen Ex-Kollegen am Sonntag Nachmittag zu begegnen und nach möglichen Vorab-Sticheleien z.B. mit Marco Hiller, mit dem er befreundet ist, berichtete Richy:

Wir freuen uns beide, dass wir uns wiedersehen, dass wir endlich mal wieder quatschen können – und zwar nicht nur am Telefon. Aber vor dem Spiel werde ich schon den einen oder anderen Spruch drücken. Ich glaub, das gehört einfach dazu, das soll auch so sein.

Welche Schwächen Neudecker bei Münchens großer Liebe ausgemacht habe und hier berichten könne, wollte ein Teilnehmer der Presserunde auch noch wissen. Bekannt charmant nahm Richy dazu Stellung:

Die Stärken liegen in jedem Fall in ihrer Offensive, sie schießen viele Tore, erarbeiten sich viele Chancen. Aber ich glaube, dass sie auch viele Tore kassiert haben. Und ich glaub, wenn wir dort eine gute Defensivleistung zeigen und ihnen nicht so viele Chancen ermöglichen, dann ist bei uns vorne auf jeden Fall auch was drin. Wir haben auf jeden Fall eine gute Chance, dort was mitzunehmen.

 

3. Liga: Spieltage 20 und 21 zeitgenau terminiert

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Grünwalder Stadion TSV 1860 Tickets Sechzgerstadion Freunde des Sechzger Stadions ÖPNV

Nachdem bislang lediglich alle Spiele der Vorrunde terminiert worden waren, hat der DFB nun auch die Spieltage 20 und 21 der 3. Liga zeitgenau festgelegt. Der TSV 1860 empfängt Dynamo Dresden an einem Montag Abend und tritt beim VfB Oldenburg (vermutlich in Hannover) an einem Sonntag Nachmittag an.

Spieltage 20 und 21 zeitgenau terminiert

Das vermeintliche Topspiel der 3. Liga zwischen dem TSV 1860 München und Dynamo Dresden findet demnach am 30. Januar 2023 um 18.60 Uhr im Grünwalder Stadion statt. Diese Ansetzung folgt einer ausdrücklichen Vorgabe der Sicherheitsbehörden. Eine Ansetzung der Begegnung am Wochenende war vor diesem Hintergrund nicht möglich, der Montag für die Spielleitung des DFB fest vorgegeben.

Am 21. Spieltag reist der TSV 1860 in den Norden zum Duell mit Aufsteiger VfB Oldenburg. Da das Marschwegstadion über keine Rasenheizung verfügt, wird das Spiel am 5. Februar 2023 um 13 Uhr vermutlich in Hannover ausgetragen.

Absage: Türkgücü darf nicht im Grünwalder Stadion spielen

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Grünwalder Stadion, Heimat des TSV 1860 im Herbst 2021
Grünwalder Stadion, Heimat des TSV 1860 im Herbst 2021

Während beim TSV 1860 immer mal wieder gerne 13+4 als Lösung für die Stadionfrage ins Spiel gebracht wird, gilt bei Türkgücü in der laufenden Spielzeit 12+5. Ein Dutzend Partien dürfen die Neuperlacher in der Saison 22/23 im Sechzgerstadion austragen, die restlichen fünf Matches sind fürs Olympiastadion angedacht. Das für morgen angesetzte Spiel von Türkgücü gegen den SV Heimstetten im Grünwalder Stadion wurde nun jedoch seitens der Stadt München untersagt.

Türkgücü darf nicht im Grünwalder Stadion spielen

Klar ist, dass der Giesinger Fußballtempel momentan stark beansprucht wird. Neben unseren Löwen trägt auch die U21 des FC Bayern ihre Heimspiele im Grünwalder Stadion aus – und eben Türkgücü! Weil dem TSV 1860 (am Sonntag gegen Saarbrücken) und der 2. Mannschaft des FC Bayern (heute Abend gegen den VfB Eichstätt) Vorrang gewährt wird, dürfen die Perlacher an diesem Wochenende nicht auch noch auf Giesings Höhen antreten.

Bleibt die Frage: Warum wird die 2. Mannschaft des FC Bayern, der ja selber mit der Allianz Arena über eine regionaltaugliche Spielstätte verfügt, höher gestellt als Türkgücü, das bekanntlich kein eigenes Stadion besitzt.

Olympiastadion ab März 2023 verstärkt belegt

Gegenüber Fussball Vorort/ FuPa-Oberbayern äußert sich die Stadt München nur knapp zur Stadionthematik:

“Da das Olympiastadion ab März 2023 wieder verstärkt mit Veranstaltungen belegt sein wird und die ersten sieben Spiele bereits im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße erfolgten, muss ab November 2022 auch das Olympiastadion in die konkreten Spieltagsplanungen einbezogen werden. Die Stadt muss hierzu einen Gesamtplan verfolgen, da in der 2. Saisonhälfte das Olympiastadion nur bedingt verfügbar sein wird.”

So wirklich abwegig erscheint es nicht, dass Türkgücü darauf spekuliert hatte, sich wegen der limitierten Verfügbarkeit des Olympiastadions im Jahr 2023 die dortigen höheren Mietkosten zu sparen. Das Heimspiel gegen Heimstetten findet nun am 29. November statt. Aber wo?

TSV 1860 U14 mit Remis gegen Nationalelf aus Luxemburg

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Tsv 1860 Nlz Baywa U19 U17 U14 U12 U10 U11 U13 U9 U15 Löwen U16 III IV Dritte Vierte Nachwuchsarbeit

Prestigeerfolg für das NLZ der Löwen: Die U14 des TSV 1860 erreichte am Mittwoch gegen die Auswahl von Luxemburg ein beachtliches 2:2-Unentschieden.

TSV 1860 U14 mit Remis gegen Luxemburg

Die Juniorenauswahl Luxemburgs tourte in den vergangenen Tagen durch Süddeutschland und absolvierte dabei drei Testspiele gegen namhafte Gegner. Zum Auftakt gastierten die Lëtzebuerger am 31.10. beim FC Augsburg und wiesen die Schwaben mit 4:2 in die Schranken.

Am 02.11. empfing die U14 der Löwen die Gäste aus Luxemburg auf dem Kunstrasen an der Grünwalder Straße 114. Trotz zweimaliger Führung des TSV 1860 reichte es am Ende “nur” zu einem 2:2.

Zum Abschluss der Tour schlug die Juniorennationalmannschaft Luxemburgs den VfB Stuttgart souverän mit 5:0. Somit waren die Löwen also das einzige Team, das den Lëtzebuergern ein Remis abtrotzen konnte.

Köllner: “Freue mich auf das Wiedersehen mit Richy”

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Der frühe Vogel fängt den Wurm…Zu ungewohnter Zeit, morgens vor 9.00 Uhr sammelte sich heute die über die Löwen berichtende Zunft an der Grünwalder Straße 114, um den Ausführungen von Michael Köllner in der LÖWENRUNDE vor dem nächsten Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken (Sonntag, 15 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) zu lauschen.

Personelles

Wie vor der Niederlage in Bayreuth, die dem Löwendompteur zufolge “sehr sehr enttäuschend war, aber inzwischen abgehakt ist” kann 1860 gegen die Saarländer aus dem Vollen schöpfen. Stefan Lex hatte wider Erwarten in Oberfranken letztlich – anders als tags zuvor in der LÖWENRUNDE kommuniziert – doch passen müssen und nicht zum Kader gehört. Diesmal sollte der Kapitän aber definitv auch an Bord sein.

Alles top! Bis auf Milos Cocic, der jetzt mit dem Aufbautraining begonnen hat, sind alle eigentlich fit. Quirin Moll hat gestern etwas reduzierter trainiert, ist leicht erkältet. Fabian Greilinger – des lief bis jetzt in der Woche gut. Stefan Lex lief die Woche gut. Sonntag gibt’s hier die Qual der Wahl.

Rückkehrer Richy

Auf ein Wiedersehen mit Richard Neudecker, der vor Saisonbeginn den Löwen den Rücken gekehrt und sich dem 1. FC Saarbrücken angeschlossen hatte, freuen sich am Sonntag nicht nur die Löwenfans, sondern auch sein ehemaliger Coach:

Richy ist ein Superspieler, der liefert einfach ab. Das wird für uns sicher eine Aufgabe werden, ihn zu stoppen. Wir wissen schon, wo seine Stärken und seine Schwächen liegen. Von dem her sind wir auf solche Spieler natürlich besser eingestellt, als auf solche, die nicht bei uns trainiert haben. Aber ich glaube, Richy kann auf eine tolle Zeit bei Sechzig München – sowohl in der Jugend, aber vor allem in den letzten beiden Jahren – zurückblicken. Ich freue mich, dass ich ihn wieder sehe, weil in der Woche, wo er Geburtstag gehabt hat, haben wir Kontakt gehabt. Und ich freue mich natürlich, dass er mal wieder hier in München zum Fußballspielen herkommt.

Auf die Nachfrage von BILD-Reporterin Christina Ellwanger, ob Köllner sein ehemaliger Mittelfeldmotor eigentlich fehle, verriet Köllner – durchaus bemerkenswert – dass er grundsätzlich jeden seiner ehemaligen Spieler irgendwie vermisse.

Ich vermisse manchmal auch Stephan Salger zum Beispiel. Aber das Vermissen darf dann nicht zu lange dauern, weil man sollte immer im Hier und Jetzt leben – und das sind die jetzigen Spieler. Und ich glaube, wir haben eine richtig starke Mannschaft.

Marcel Bär is back

Zehn Minuten vor dem Abpfiff im Hans-Walter-Wild-Stadion hatte Marcel Bär sein durchaus überraschend frühes Comeback gegeben. Auf dem Torschützenkönig der vergangenen Saison ruhen die Hoffnungen vieler Löwenfans. Unter anderem seine Tore sollen den Aufstieg in die 2. Bundesliga im Mai 2023 realisieren. Zum aktuellen Leistungsniveau von Cello meinte Köllner:

Er ist ja weit vor dem Zeitpunkt, wo wir eigentlich dachten, dass er wieder einsteigen kann. Er hat keine Probleme gehabt am Samstag. Es geht Schritt für Schritt voran. Am Ende muss man schauen, für was es reicht. Wir werden auf jeden Fall nichts überdrehen, aber wir werden ihn auch nicht unnatürlich schonen.

“Wir wollen aufsteigen”

Zum – aufgrund der positiven Personalsituation – zunehmenden Konkurrenzkampf innerhalb der Löwentruppe äußerte sich Köllner zum Abschluss der Presserunde ebenfalls. Und kam dabei auch wieder einmal auf das Thema Druck und sportliche Ambitionen beim Münchens großer Liebe zu sprechen.

Das ist für viele Spieler hier schon ungewohnt, es ist maximaler Druck auf dem Thema. Wir wollen aufsteigen, da haben wir von Beginn an kein Geheimnis drum gemacht. Diesen Druck am Ende nicht als negativ zu empfinden, sondern als positiv, die Situation anzunehmen – ‘Hey, ich kann hier was gewinnen. Ich kann hier was ganz Großes schaffen mit Sechzig München. Auch mit dieser Gewalt dieses Vereins’ – das ist natürlich nicht so einfach. Das redet sich immer leicht, aber am Ende das zu bringen, das hemmt manchmal und das merkt man beim einen oder anderen Spieler. Aber das ist eine Erfahrung die die Spieler machen müssen.

Wenig Interesse am Gegner

Konkrete Fragen zum Gegner aus Saarbrücken, zur erwarteten (taktischen) Ausrichtung der Saarländer, die die stärkste Defensive der 3. Liga stellen (nur elf Gegentreffer), wurden in der heutigen, erneut nur 15 Minuten dauernden Pressekonferenz übrigens leider keine gestellt. Schade!

 

 

 

Löwe Schachidov bei Cologne Boxing Worldcup im Halbfinale

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Magomed Schachidov TSV 1860 Boxen

Zweiter Kampf, zweiter Sieg! Magomed Schachidov vom TSV 1860 München besiegte gestern den Kasachen Yermakhan Zhakpekov nach Punkten und zog damit ins Halbfinale des Cologne Boxing Worldcup ein.

Schachidov bei Cologne Boxing Worldcup im Halbfinale

Dort trifft der “Son of War” am Freitag Abend auf den Franzosen Hugo Grau. Im anderen Halbfinale der Gewichtsklasse bis 71 kg kämpfen Viacheslav Bryhadenko (Ukraine) und Nurzhan Amangeldi (Kasachstan) um den Finaleinzug.

Sportdeutschland.tv überträgt die Veranstaltung heute Abend ab 19 Uhr live im Stream! Wann genau der aktuelle Deutsche Meister Magomed Schachidov in den Ring steigt, ist abhängig von den vier zuvor stattfindenden Kämpfen.

Vereine organisieren sich: Reform der Aufstiegsregelung in die 3.Liga geplant

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1860-Saarbrücken-603-Kopie

Bei einem Treffen am gestrigen Donnerstag haben sich circa 20 Vereine in Leipzig über die aktuelle Aufstiegsregelung zur 3.Liga unterhalten. Das Ziel ist dabei klar: eine Reform des aktuellen Zustands und eine faire Regelung für die Meister der Regionalligen soll erreicht werden.

Vereine streben Reform der Aufstiegsregelung zur 3.Liga an

Am 27.Mai 2018 war der Jubel in Giesing grenzenlos. Nach den Relegationsspielen gegen den 1.FC Saarbrücken, der am kommenden Sonntag erneut in München zu Gast ist, war der Aufstieg in die 3.Liga nach nur einem Jahr in der Regionalliga perfekt. Die Gäste aus dem Saarland hingegen mussten ein weiteres Jahr in der Viertklassigkeit verbringen – obwohl sie die Saison als Meister der stark besetzten Regionalliga Südwest abgeschlossen hatten. Der Frust im Gästeblock war entsprechend groß. Zwei Jahre später sollte es dann aber doch noch klappen und der FCS konnte aufgrund des Abbruchs des Ligabetriebs bedingt durch die Corona-Pandemie in die 3.Liga vorrücken.

Seit der Einführung der fünf Regionalligen kam es bisher bei der Aufstiegsregelung zur 3.Liga zu keiner zufriedenstellenden Lösung für die meisten Vereine. Der Slogan “Meister müssen aufsteigen!” wurde nicht nur bereits auf diversen Spruchbändern von Fans genutzt, sondern immer wieder auch von Verantwortlichen oder Spielern. Noch immer steht ein Meister mit der aktuellen Vorgehensweise nach zahlreichen Regionalliga-Partien am Ende ohne ein Erfolgserlebnis da. Die erstplatzierten Vertreter der Regionalligen Südwest und West erhalten einen permanenten, direkten Aufstiegsplatz. Ein dritter Direktplatz zirkuliert zwischen den drei weiteren Ligen im Norden, Nordosten und Bayern. 2022/23 hat die Regionalliga Nord den festen Aufstiegsplatz inne.

Verschiedene Szenarien denkbar

Die jetzige Regelung wurde vom DFB erst Ende 2019 verabschiedet, doch nun formiert sich Widerstand. Rund 20 Vereine aus verschiedenen Teilen Deutschlands trafen sich gestern in Leipzig und haben eine mögliche Reform der Aufstiegsregelung diskutiert. Aus der 3.Liga wollten unter anderem der Hallesche FC und der FSV Zwickau teilnehmen. Das Ziel aller: eine faire Regelung, sodass jeder Meister den Aufstieg feiern kann. Dabei stehen laut mdr verschiedene Lösungsansätze zur Diskussion:

  • die Regionalligen werden von fünf auf vier Ligen reduziert. Damit könnte jeder Meister aufsteigen.
  • Alle fünf Vertreter müssen an Relegationsspielen teilnehmen und werden somit gleich behandelt.
  • Die 3.Liga wird aufgestockt. Mit dann fünf Absteigern könnte der Slogan “Meister müssen aufsteigen” ohne Regionalliga-Reform Realität werden.

Doch alle Varianten weisen auch Kritikpunkte auf, die nicht von der Hand zu weisen sind. Eine Unterteilung Deutschlands in vier Regionalligen ist aufgrund der unterschiedlichen Größen der Landesverbände schwierig. Bei Variante 2 müssten die West- und Südwest-Staffeln ihren festen Aufstiegsplatz abgeben – höchst unwahrscheinlich, da beide zusammen auf einem möglichen DFB-Bundestag mehr Stimmen hätten als die anderen drei Regionalligen. Die letztgenannte Möglichkeit kann damit schon am ehesten in Betracht gezogen werden. Die Vereine der 3.Liga sind aber alles andere als begeistert davon. Schon der Reform zu vier statt drei Absteigern im Jahr 2018 wurde nur zugestimmt unter der Voraussetzung, dass die Regionalligen auf vier reduziert werden. Bekanntlich hat der DFB dieses Versprechen bisher nicht eingelöst.

Von einer fairen Lösung ist man aktuell also noch weit entfernt. Doch mit dem Treffen der 20 Vereine kommt möglicherweise neue Bewegung für die Aufstiegsregelung zur 3.Liga. Auch kommenden Mittwoch dürfte es bei einem Treffen der Vereine aus der Regionalliga-Nordost vor allem um eines gehen: “Meister müssen aufsteigen!”.

Kevin Volland mit drei Toren für AS Monaco in der Europa League

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Kevin Volland als Spieler beim TSV 1860 München Zwischen Dorf und Fürstentum

Im September und Oktober musste Kevin Volland wegen Problemen mit dem Sprunggelenk rund vier Wochen aussetzen. Pünktlich zum Jahresendspurt meldet sich der Ex-Löwe jedoch zurück – und wie! Gestern Abend traf Volland in der Europa League gegen Roter Stern Belgrad gleich dreimal und sicherte der AS Monaco damit den Einzug ins Achtelfinale.

Kevin Volland mit drei Toren in Europa League

Sieben Punkte standen vor der Partie für die Monegassen zu Buche, Roter Stern und Trabzonspor hatten derer sechs. Lediglich Ferencvaros war mit zehn Zählern bereits durch. Ein Sieg musste also her, um sicher in die nächste Runde einzuziehen.

Das ließ sich Kevin Volland, der kürzlich seine hundertste Partie für die AS Monaco absolviert hatte (siehe unten), nicht zweimal sagen. Bereits nach fünf Minuten köpfte der gebürtige Marktoberdorfer seine Farben in Führung und legte in der 27. Minuten mit dem rechten Fuß nach.

Mit rechts, links und dem Kopf

Auch mit links kam Volland noch zum Torerfolg und sorgte in der 87. Minute für den 4:1-Endstand. Durch den deutlichen Erfolg erreichte die AS Monaco Platz in ihrer Vorrundengruppe und qualifizierte sich damit für das Achtelfinale der Europa League.

Über den Aufstieg des inzwischen 30-Jährigen aus dem Allgäu über den TSV 1860 und die Bundesliga bis hin zum Fürstentum hat der Streamingdienst DAZN eine Dokumentation namens “KV – Zwischen Dorf und Fürstentum” produziert. Darin kommt auch sein bester Freund Markus Ziereis zu Wort.

Sechzig um Sieben: 1860-Boxer siegt beim Worldcup

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Sechzig um Sieben, heute mit dem Sieg von 1860-Boxer beim “Cologne Boxing Worldcup”, der Vorschau auf das Programm der Löwenmannschaften am Wochenende und mehr.

1860-Boxer Schachidov siegt beim Cologne Boxing Worldcup

Box-Löwe Magomed Schachidov war beim Achtelfinale des “Cologne Boxing Worldcup” in seiner Gewichtsklasse (bis 71 kg) erfolgreich. Er besiegte seinen Kontrahenten nach Punkten. Jetzt wartet der Kasache Yermakhan Zhakpekov auf den amtierenden Deutschen Meister.

1860-Saarbrücken ausverkauft

Das Spiel am kommenden Sonntag zwischen dem TSv 1860 und dem FC Saarbrücken ist mit 15.000 Besuchern ausverkauft, wie der TSV 1860 auf seiner Facebook-Seite bekanntgab.

U17-Lokalderby am Wochenende

Beim sogenannten “Legendenderby” vor knapp 2 Wochen trafen die ausgedienten Ex-Profis aufeinander. Das nächste Duell ist auf die Zukunft gerichtet: Die U17 des TSV 1860 trifft am Wochenende auf die Auswahl der Seitenstraße. Am Samstag um 15 Uhr steigt die Mini-mini-Version des prestigeträchtigen Duells. Leicht wird’s jedoch nicht: die Roten kommen als ungeschlagener Tabellenführer der Bundesliga Süd/Südwest an die Grünwalder Straße.

Fahrplan des TSV 1860 am Wochenende

Am kommenden Wochenende sind wieder einige Vertretungen des TSV 1860 im Einsatz. Den Startschuss geben die Löwinnen II heute Abend um 19:30 Uhr bei der SG Hohenlinden/Forstern. Und auch das Ende des sportlichen Wochenendes bestimmen die Damen des TSV 1860: Sonntagabend um 17:30h treffen sie auf den TSV Hohenbrunn-Riemerling.

Freitag, 04.11.

19.30 Uhr: SG Hohenlinden/Forstern – Löwinnen II -:-

Samstag, 05.11.

11.00 Uhr: VfB Stuttgart – U19 -:-
12.30 Uhr: DJK Ingolstadt U12 – U11 -:-
14.00 Uhr: SV Kirchanschöring – U21 -:-
15.00 Uhr: FC Bayern München – U13 -:-
15.00 Uhr: Vierte – TSV Großhadern II -:-
16.00 Uhr: U17 – FC Bayern München -:-
17.00 Uhr: Dritte – FC Bosna i Hercegovina -:-
18.00 Uhr: Futsal – OFC Pars -:-

Sonntag, 06.11.

09.30 Uhr: U9 – TSV Waldperlach U10 -:-
11.00 Uhr: FC Teutonia U11 – U10 -:-
14.00 Uhr: U16 – DJK Don Bosco Bamberg U17 -:-
15.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U14 -:-
15.00 Uhr: Profis – 1. FC Saarbrücken -:-
16.30 Uhr: U12 – FC Memmingen U13 -:-
17.00 Uhr: Futsal – SV Darmstadt 98 -:-
17.30 Uhr: TSV Hohenbrunn-Riemerling – Löwinnen -:-

Historische Spiele

Auf zwei Partien gegen den FC St. Pauli, die (vor zehn bzw. 21 Jahren) jeweils am 3. November stattfanden, blickten wir gestern Abend dann noch zurück. Wen interessiert, warum es insbesondere 2001 eigentlich wenig um den Sport auf dem grünen Rasen, sondern um vereinspolitische Entscheidungen mit historischer Tragweite gint, der sollte sich dringend hier reinklicken und nachlesen.

Neues aus der Dritten Liga

Neudecker vor Partie gegen 1860:  Ziel ist es, die Rückreise nicht mit leeren Händen anzutreten

Richy Neudecker schnürt seit dieser Saison für den FC Saabrücken die Fußballschuhe. Im Interview mit Liga-3-Online (hier nachzulesen) freut sich der 30-Jährige auf seine Rückkehr nach Giesing: “Ich hoffe doch, dass ich im Guten empfangen werde. Bei meinem Wechsel ist kein böses Blut geflossen. Daher stelle ich mich schon darauf ein, dass nicht großartig gepfiffen wird, wenn ich den Platz betrete oder während des Spiels an den Ball komme. Ich freue mich an die Rückkehr an die Grünwalder Straße” und “Ein Sieg am Sonntag wäre ein riesiger Meilenstein.” Sein Ziel sei es, die Rückreise nicht mit leeren Händen anzutreten.

Dresden kämpft gegen Zuschauer-Schwund

Sportliche Stagnation und das Zuschauerinteresse sinkt: das erlebt gerade die SG Dynamo Dresden, welche für die kommenden Partie gegen den SC Freiburg II erst ca. 16.000 Tickets verkauft hat. Ein deutlicher Rückgang: gegen den TSv 1860 kamen am ersten Spieltag immerhin 24.000 Fans, in der Drittliga-Saison 2015/2016 strömten sogar im Schnitt 27.500 Zuschauer ins Stadion.

Faninformationen TSV 1860 München – 1.FC Saarbrücken

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Westkurve Schals Grünwalder Stadion Sechzgerstadion TSV 1860 Tickets

Vor dem Heimspiel gegen den 1.FC Saarbrücken gibt es wie gewohnt die Faninformationen für die Anhänger des TSV 1860 München.

Faninformationen vom TSV 1860 München für Saarbrücken-Heimspiel

Wie bereits berichtet ist auch das Heimspiel gegen Saarbrücken am Sonntag ausverkauft. Rund um das Stadion und an den üblichen Treffpunkten in Giesing gibt es allerdings meistens gute Chancen, einzelne Eintrittskarten doch noch kurzfristig zu kaufen. Hierbei sollte natürlich darauf geachtet werden, dass der ursprüngliche Preis aufgerufen wird.
Ungewöhnlich und daher unbedingt in den Faninformationen zu nennen ist die Anstoßzeit beim Duell zwischen dem TSV 1860 und dem FCS. Der Anpfiff erfolgt nämlich erst um 15:00 Uhr. Insgesamt werden am Sonntag drei Spiele mit je einer Stunde Unterschied angepfiffen, wodurch es zu dem späten Termin kommt. Wie immer freuen sich die Löwen auf eine frühe Anreise der Löwenfans, das Stadion öffnet um 13:30 Uhr.

Am besten und möglichst stressfrei ist das Grünwalder öffentlich zu erreichen. Dabei ist der SEV auf den Trambahnlinien 15 und 25 im Abschnitt Wettersteinplatz – Grünwald zu beachten. Ohnehin soll die Haltestelle Wettersteinplatz von Heimfans möglichst vermieden werden, da hier die Gäste aus dem Saarland anreisen. Auch bei der Münchner S-Bahn kommt es aufgrund von Bauarbeiten wieder einmal zu Verzögerungen auf der Stammstrecke.

Glühwein und Crepes für den guten Zweck

Nach den 90 Minuten mit einem hoffentlich guten Ende für die Löwen lohnt sich dieses Mal der Gang zum Grünspitz ganz besonders. Die BBF1860, eine Gruppe der aktiven Fanszene, haben angekündigt gemeinsam mit der dritten Mannschaft Glühwein sowie Crepes zu verkaufen. Die Erlöse kommen dabei vollständig sozialen Einrichtungen zugute. Darüber hinaus besteht hier die Möglichkeit, fehlende Exemplare des Stadionhefts DaBrunnenmiller zu kaufen.

Beitragsbild: CR Fotos