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Den Gegner im Fokus: 1. FC Magdeburg – TSV 1860

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Technische Daten

1. Fußballclub Magdeburg e.V.
Gründung: 22. Dezember 1965
Mitglieder:
9.237
Vereinsfarben: Blau-Weiß
Weitere Sportarten: Handball, Hockey, Leichtathletik, Volleyball, Judo, Turnen
Website der Fußballgesellschaft

Bis hierher…

Saisonverlauf 2021/22: Magdeburg & 1860

Gesamtbilanz gegen Magdeburg

5 Spiele
1 Sieg
2 Unentschieden
2 Niederlagen

Auswärtsbilanz gegen Magdeburg

2 Spiele
1 Sieg
0 Unentschieden
1 Niederlage

Spielort

MDCC-Arena
(“Heinz-Krügel-Stadion”)
auf Google Maps
Kapazität: 30.098
Eröffnung: 10. Dezember 2006
Magdeburg TSV 1860

Fast immer vorn

An nur fünf von 38 Spieltagen war der 1. FCM in dieser Saison nicht Tabellenführer. Und die schlechteste Platzierung war Rang 3. Zum Auftakt musste man – wegen des weniger hoch gewonnenen Spiels in Runde 1 – noch dem Rivalen aus Halle den Platz an der Sonne überlassen. Dann feierte Aufsteiger Viktoria Berlin kurz seinen euphorischen Liga-Einzug. Wiesbaden und Dortmund II (wie Berlin bekanntlich ein Aufsteiger) durften auch ganz kurz mal Höhenluft schnuppern – aber ab Runde 11 gab es in Liga 3 in dieser Saison nur einen Tabellenführer.
Für unsere Löwen ist der aktuelle Rang 4 die beste Platzierung der Spielzeit. Mal sehen, ob das noch gesteigert werden kann.

Rechenspiele I

Allzuviele verschiedene tabellarische Veränderungen sind heute Nachmittag um dreiviertel Vier gar nicht wahrscheinlich: Siegen die Löwen beim FCM bleiben sie auf jeden Fall erstmal Vierter. Bei einem Unentschieden wäre der Traum von der Relegation endgültig ausgeträumt, der vierte Platz aber mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit noch besetzt – sofern Waldhof Mannheim nicht mit acht (!) Toren Differenz in Wiesbaden gewinnt. Im Falle einer Niederlage heute Nachmittag könnten die Löwen um einen (wenn Mannheim in Wiesbaden gewinnt) oder gar um zwei Plätze zurückfallen. Wenn nämlich der VfL Osnabrück in Havelse so hoch gewinnt, dass die um sieben Tore schlechtere Differenz aufgeholt wird. Dann wären wir nur noch sechster. So richtig spannend – was die Tabelle anbelangt – wird es dann womöglich erst am kommenden Samstag, wenn Dortmund II zum letzten Spieltag nach Giesing kommt.

Rechenspiele II

Kann aber auch passieren, dass es gegen Dortmund nur noch um die berühmte goldene Ananas geht: Wenn wir nämlich heute siegen, gleichzeitig Mannheim nicht in Wiesbaden gewinnt, aber der FCK morgen in Köln den noch fehlenden Punkt holt. Spielen wir heute unentschieden, Mannheim und Osnabrück verlieren ihre Spiele (in Wiedbaden und gegen Havelse), wäre uns der vierte Platz auch nicht mehr zu nehmen. Und wir dürften uns auf neuerliche DFB-Pokalschlachten auf Giesings Höhen in der kommenden Saison freuen.

Torfabrik der Liga

74 Tore in 34 Spielen. Nur ein einziges Mal in der Geschichte der 3. Liga hatte eine Mannschaft zum verlgeichbaren Zeitpunkt schon mehr Tore erzielt: Im Jahr 2018 der SC Paderborn, der ein Jahr zuvor überhaupt nur in der Liga geblieben war, weil ein gewisser TSV 1860 München als Zweitligaabsteiger direkt in der Regionalliga aufschlug. 80 Treffer hatten die Ost-Westfalen damals nach 34 Partien erzielt. Vier Spiele später, am Saisonende waren es sogar nochmal zehn mehr. Meister der Liga wurden sie damit aber nicht. Der Meister hieß vor vier Jahren – und da schließt sich der Kreis – 1. FC Magdeburg  


Wer wird Schützenkönig?

18 der besagten 74 Magdeburger Treffer – knapp ein Viertel – hat Baris Atik erzielt, der damit bis vor kurzem noch als heißester Anwärter auf die Torjägerkanone der Liga galt. Dann kam der Bär – nicht aus dem Wald, sondern aus München. Mit seinen beiden Treffern gegen Havelse hat sich der Löwen-Cello am knapp drei Jahre jüngeren Konkurrenten vorbeigeschoben. Ob Atik in der Saison nochmal in den Kampf um die Nachfolge von Sascha Mölders als Schützenkönig der 3. Liga eingreifen kann, ist unklar: Eine Innenbandverletzung zwang den Deutschtürken zuletzt zum Pausieren. Bei den Scorerpunkten liegt Atik übrigens weit vor Bär: 38:23 lautet hier die Bilanz bis hierher. Kein Wunder: Irgendwer muss die 13 Tore, die Magdeburg mehr als die Löwen geschossen hat, ja aufgelegt haben.

Auswärtsbilanz

Erst zweimal trat ein Team des TSV 1860 beim – wie die Kollegen aus Nürnberg gerne als “Club” titulierten Verein in Magdeburg an. Und die Resultate waren jeweils deutlich: Beim allerersten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten überhaupt unterlagen Daniel Bierofkas Löwen am 24. August 2019 dem Zweitligaabsteiger mit 5:1. Gut 17 Monate später wurde es erneut ein deutliches Ergebnis: Allerdings behielten diesmal mit 3:0 die Löwen die Oberhand. An einem Mittwochabend vor Geisterkulisse.

Rückrundenmeister

Nach der ernüchternden Hinrunde nur auf Platz 11 (das 1:1 gegen Türkgücü schon rausgerechnet) – zwischen Freiburg II und Viktoria Berlin rangierend – griffen die Löwen in der Rückrunde richtig an und könnten mit einem Sieg heute Nachmittag in der Rückrundentabelle auf den Spitzenplatz springen. Im abschließenden Heimspiel gegen Dortmund II würde dann der – freilich irgendwie wertlose – Meistertitel in dieser Kategorie winken.

Trainer der Saison

Schon zwei Spieltage vor Saisonende haben die Trainer der 3. Liga ihren “Trainer der Saison” gewählt. Und nach so einer überragenden Spielzeit ist es wenig überaschend, dass die Wahl auf den Coach unserer heutigen Gastgeber gefallen ist. Der zuvor u.a. in Passau, Homburg, beim HSV und bei Rot-Weiß Essen tätige gebürtige Mannheimer hat in eineinhalb Jahren aus durch die Liga taumelnden Magdeburgern einen souveränen Meister geformt und sich die Nachfolge von Michael Köllner als “Trainer der Saison” redlich verdient.

Das Hinspiel

Samstag, 4. Dezember 2021
TSV 1860 – 1. FC Magdeburg 2:5
3. Liga
18. Spieltag
Sechzgerstadion
Geisterspiel
0:1 Krempicki (5.)
0:2 A. Müller (14. )
0:3 Krempicki (17.)
0:4 Schuler (29.)
0:5 Atik (43., Foulelfmeter)
1:5 Greilinger (71.)
2:5 Biankadi (87.)
Eigentlich war Wiedergutmachung angesagt. Vier Tage zuvor hatten die Löwen das Nachholspiel gegen Waldhof Mannheim mit 1:3 verloren, nun kam der Tabellenführer nach Giesing. Der geduldete sich genau fünf Minuten, ehe er seine 45minütige Demonstration begann. Dass vier Minuten nach der Gästeführung Sechzig schon wieder in einem Heimspiel einen Strafstoß vergab (diesmal der Unglücksrabe: Dennis Dressel) ist  mehr als Chronistenpflicht. Dies geschah nämlich im dritten Heimspiel in Serie!
Die Gäste legten bis zur Pause gegen deströse Löwen vier Treffer nach, die Betrachter an den Bildschirmen zu Hause rieben sich die Augen. Was würde da im Abschnitt zwei noch auf Münchens große Liebe zukommen? Auf dem Feld kam nicht mehr viel. Magdeburg schaltete mindestens einen Gang zurück, 1860 zeigte Moral und erzielte in der Schlußphase noch zwei Tore zur Ergebniskosmetik. In der 76. Minute geschah dann historisches (was zu dem Zeitpunkt aber die wenigsten ahnten oder gar wussten): Sascha Mölders verließ zum letzten Mal das Spielfeld im Sechzgerstadion. Zwei Tage später begann sein im Nachhinein wohl nötiger, aber leider doch irgendwie unrühmlicher Abschied vom TSV 1860.

Die dritte Liga am Freitag: Verl siegt in Dortmund

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Die Fans des SC Verl in Dortmund.
Die Fans des SC Verl in Dortmund.
Die Fans des SC Verl in Dortmund.
Die Fans des SC Verl in Dortmund.

Die dritte Liga am Freitag brachte für alle Löwen-Fans ein interessantes Duell zwischen Borussia Dortmund II und dem SC Verl mit sich. Verl brauchte dringend Punkte, um dem Abstieg zu entgehen und den Klassenerhalt weiterhin aus eigener Kraft schaffen zu können, die Hausherren konnten nach dem Sieg in Kaiserslautern ohne Druck ins Spiel gehen. Die Löwen-Fans hielten es dabei mit den Gästen, schließlich würde ein Verler Sieg den Gegner des 1. FC Kaiserslautern, Viktoria Köln, vor dem Spiel am Sonntag unter Zugzwang versetzen.

Verl gewinnt das Spiel in Dortmunt – gut für die Löwen

Ein kleines Pflänzchen Hoffnung gibt es noch...
Ein kleines Pflänzchen Hoffnung gibt es noch…

Und wie gewünscht sollte es auch laufen. Verl setzte sich in Dortmund mit 2:1 durch und setzt damit Köln beim Heimspiel gegen Kaiserslautern unter Zugzwang. Aber zuerst müssen die Sechzger ihre morgige Aufgabe beim 1. FC Magedburg selbst lösen. Dann, aber nur dann, könnte es ja vielleicht doch noch… Ein Fünkchen Hoffnung lebt schließlich doch noch, oder besser gesagt ein Pflänzchen Hoffnung…

Borussia Dortmund II – SC Verl 1:2 (1:0)
1:0 (39.) Tachie, 1:1 (56.) Rabihic, 1:2 (63.) Petkov
Gelb-Rot: Tachie (75./ Dortmund)

Das Spiel eröffnete Vinko Sapina mit einer Großchance für die Gäste. Sein Schuss von der Strafraumgrenze segelte aber knapp am linken Außenpfosten vorbei. Anschließend passierte nicht viel. Es gab kleinere Möglichkeiten auf beiden Seiten, bis in der 39. Spielminute aus dem Nichts das 1:0 fiel. Verls Keeper Niclas Thiele spielte einen fatalen Aufbaupass, den Dortmund abfing und Richmond Tachie nach einem Querpass zum 1:0 einschoss. Mit dem 1:0 für den BvB II ging es auch in die Pause.

Verl dreht nach der Pause auf

Nach dem Seitenwechsel war von der Dortmunder U23 nichts mehr zu sehen. Die Hausherren kamen zu keinem einzigen nennenswerten Torschuss. Verl hingegen spielte in der 57. Minute eine Ecke flach aus und Kasim Rabihic vollstreckte mit einem trockenen Kracher ins kurze Eck. Sechs Minuten später fiel das 1:2. Lukas Petkov blieb vor dem Keeper cool und verwandelte sicher.

Tachie nach Gelb-Rot gesperrt

Eine Viertelstunde vor dem Ende dezimierte sich Dortmund dann noch selbst. Richmond Tachie flog nach einem klaren Foulspiel auf Höhe der Mittellinie mit Gelb-Rot vom Feld. Gefoult wurde der soeben eingewechselte Ex-Löwe Aaron Berzel – die Aktion hätte man als Drittliga-Fachmann wohl eher andersherum erwartet…

Der Dortmunder Offensivmann Tachie fehlt dem BvB damit beim letzten Saisonspiel beim TSV 1860 München. Das Spiel schien gelaufen, Verl versäumte es bei drei Kontern den Sack zuzumachen. Und plötzlich gab es Elfmeter für Dortmund in der vierten Minute der Nachspielzeit. Handspiel im Strafraum, von Aaron Berzel. Wie sollte es auch anders sein – ein Wink des Schicksals.
Doch dann pariert Thiedes den Elfmeter von Franz Pfanne und Verl macht mit den drei Punkten in der Tabelle zwei Plätze gut.

Alles gut gegangen für die Löwen also bisher im Hinblick auf die letzten beiden Spieltage der Saison… Das Pflänzchen Hoffnung wächst ein klein wenig.

Über 1.200 Löwenfans folgen dem TSV 1860 nach Magdeburg

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Stadion Magdeburg gegen den TSV 1860 München

Nur ein Sieg zählt für die Löwen, falls man die Chancen auf den Relegationsplatz 3 noch wahren möchte. An Unterstützung aus dem Gästeblock wird es dabei nicht mangeln. Deutlich über 1.000 Anhänger machen sich auf den Weg nach Magdeburg, um den TSV 1860 zu unterstützen.

TSV 1860 gegen Magdeburg gefordert – Aufstiegsfeier zur Unzeit?

Wie der Pressesprecher des 1.FC Magdeburg auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den TSV 1860 München bekannt gab, sind nach aktuellem Stand knapp 25.000 Karten für das Duell zwischen dem Meister und den momentan viertplatzierten Löwen verkauft. 1.250 Anhänger aus München werden sich auf den Weg nach Sachsen-Anhalt machen. Sollten die Löwen gewinnen, erhöht sich der Druck auf den 1.FC Kaiserslautern noch einmal signifikant. Die Roten Teufel sind selber erst am Sonntag bei Viktoria Köln zu Gast und benötigen zur Absicherung von Platz 3 noch einen Zähler. Doch durch den Rückzug von Türkgücü aus dem Spielbetrieb droht ein Zittern vor dem Fernseher am letzten Spieltag. Bei einer Niederlage müsste Kaiserslautern auf einen Patzer des TSV 1860 im Heimspiel gegen Dortmund II hoffen.

Der 1.FC Magdeburg hingegen hat den Aufstieg in die 2.Bundesliga bereits sicher und steht zudem vorzeitig als Meister in der Saison 2021/22 fest. Die Feierlichkeiten finden ausgerechnet am heutigen Freitag – also einen Tag vor dem Spiel – statt. Ein Umstand, den Trainer Christian Titz auf Nachfrage der anwesenden Medienvertreter ebenfalls nicht gut heißen kann. Alkohol wird es für seine Spieler unter diesen Umständen nicht geben, denn das Spiel gegen die Löwen wollen die Magdeburger “unbedingt gewinnen“. Verzichten muss der FCM bei dieser Mission verletzungsbedingt auf Kath, Sliskovic und Brünker. Zudem droht Topscorer Baris Atik bei einer weiteren gelben Karte im letzten Saisonspiel beim VfL Osnabrück auszufallen. Der 27-Jährige duelliert sich mit Marcel Bär um die Torjägerkanone.

TSV 1860 KGaA mit 1,6 Millionen Euro Verlust im Geschäftsjahr 2020/21

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Die KGaA des TSV 1860 München hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020/21 veröffentlicht. Unter dem Strich bleiben trotz aller Anstrengungen 1,6 Millionen Euro Verlust.

Fans, Sponsoren und Kostensenkungen: TSV 1860 trotzdem mit Verlust

Es war sicher kein einfaches Jahr für die Löwen. Die Corona-Pandemie setzte den Fußball-Vereinen stark zu, auch der TSV 1860 hatte seine Probleme mit den Folgen aus den Einschränkungen. Doch die Unterstützung war enorm: mehrere tausend Dauerkarteninhaber entschieden sich dazu, die Kosten für das Jahresticket der KGaA zu schenken – teils ohne ein einziges Spiel gesehen zu haben. Darüber hinaus konnten viele weitere Sponsoren akquiriert werden. Obendrein wurde an diversen Stellschrauben gedreht, um Kosteneinsparungen zu ermöglichen.

Dass die finanzielle Situation bei den Löwen aber alles andere als rosig ist, zeigt der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020/21 nur allzu deutlich auf. Trotz tausender Löwenfans, die ihre Dauerkarte in Zeiten von Geisterspielen verlängerten oder der neuen Sponsoren muss der TSV 1860 einen Verlust verkünden. 1,6 Millionen Euro kommen zu dem ohnehin schon großen Schuldenberg hinzu. Für die im Sommer anstehende Fortführungsprognose dürfte diese Nachricht nicht unbedingt förderlich sein.

Etat für die kommende Spielzeit wird vermutlich sinken

Die Mitteilung des TSV 1860 München zum Jahresabschluss liest sich in weiten Teilen positiv. Reihenweise werden Optionen aufgezählt, bei denen Einsparungen erzielt werden konnten. Von den Gesellschaftern über die Fans bis hin zu den Sponsoren: alle halfen gemeinsam mit, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Dass unter dem Strich trotz allem eine rote Zahl steht, ist bedenklich.

Für die Spielzeit 2022/23 wird das Etat-Niveau der Vorjahre aller Voraussicht nach nicht erzielt werden können. Hierzu nehmen die Löwen wie folgt Stellung:

Nach jetzigem Planungsstand sind weiterhin größere Anstrengungen erforderlich, um in der Spielzeit 2022/2023 das Niveau des Etats halten zu können.

Nicht nur aus sportlicher Sicht dürfte es daher an der Grünwalder Straße weiterhin spannend bleiben. Auf die Fans kann sich der TSV 1860 zumindest verlassen. Bereits über 4.000 Dauerkarten wurden für die nächste Spielzeit zum jetzigen Zeitpunkt verlängert.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor Magdeburg – TSV 1860 München

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Magdeburg 1860

Im Spitzenspiel der 3. Liga müssen die Löwen morgen als Tabellenvierter beim feststehenden Aufsteiger antreten. In seinen Wirtshaus Weisheiten stellt Euch Bernd Winninger vor, worauf der TSV 1860 am Samstag in Magdeburg besonders achten muss.

Wirtshaus Weisheiten vor Magdeburg – 1860

Der 1. FC Magdeburg war über die gesamte Spielzeit hinweg das dominante Team der 3. Liga. Keine Frage: Der Aufstieg der Mannschaft von Christian Titz ist hochverdient! Der Drittliga-Meister verfügt über eine außerordentliche individuelle und kollektive Stärke.

Bernd Winninger hat diese in seiner TAKTIKTAFEL kompetent zusammengefasst, präsentiert sie Euch nun aber auch nochmal komprimiert in seinen Wirtshaus Weisheiten.

Heute Abend in Giesing: Derby zwischen TSV 1860 und FC Bayern

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Adrian Sylaj TSV 1860 Wembley

Für die einen ist es Clickbait, für die anderen einfach nur eine Spielankündigung. Aber wie man es auch sieht: Heute Abend treffen in Giesing die Senioren C des TSV 1860 im Derby auf den FC Bayern München. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 20 Uhr.

Derby zwischen TSV 1860 und FC Bayern

Was der Profifußball nicht schafft, schafft die Münchner Seniorenrunde: Heute Abend steigt das erste Münchner Derby im Seniorenfußball! Die “Blauen” empfangen die “Roten” zum Kräftevergleich – zwar (noch) nicht im Grünwalder Stadion – sondern auf ihrem Kunstrasenplatz im Vereinsgelände.

Beide Mannschaften würden sich über ein großes Publikum bei dieser Premiere der besonderen Art sehr freuen. Apropos Premiere: Die Löwen-AH wird zum ersten Mal in ihren neuen Trikots auflaufen!

Bild: TSV 1860 München e.V.

Versetzter Spieltag hat keine Auswirkungen für Köllner

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Bei der PK vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg wurde nicht nur über die bevorstehende, schwere Aufgabe gesprochen, sondern auch darüber, dass am vorletzten Spieltag nicht alle Spiele zeitgleich stattfinden. Schon im vergangenen Jahr fand der 37. Spieltag versetzt statt. Damals wie jetzt war das Rennen um den Relegationsplatz noch nicht entschieden. Doch ein versetzter Spieltag hat keine Auswirkungen für Köllner und die Mannschaft. Das meinte der Trainer am Donnerstag.

“Was ist schon fair im Fußball?”

Bei der Löwen-Runde wurde Cheftrainer Michael Köllner natürlich auch gefragt, ob er am Sonntag, wenn Kaiserslautern bei Viktoria Köln spielt, einen Spaziergang macht oder am Fernseher live dabei ist. “Wir müssen am Samstag unsere Aufgabe erledigen und uns nicht darauf konzentrieren, was mit den anderen ist”, so Köllner. Dass die Spiele am vorletzten Spieltag nicht gleichzeitig stattfinden und dadurch eventuell kein fairer Wettkampf zustande kommt, ist für den Übungsleiter kein Thema.

Was ist schon fair im Fussball? Das ist für mich eine Wahrnehmungsfrage. Wir müssen unseren Job erledigen. Das ist alles

meinte Michael Köllner am Donnerstag.

Beschluss aus dem Jahr 2020

Schon vergangene Saison fand nur noch der letzte Spieltag parallel statt. Das hatten die Drittliga-Vereine zusammen mit dem DFB im Jahr 2020 so beschlossen. Vor allem auch im Hinblick auf die TV-Vermarktung – wie der Trainer der Löwen selbst anmerkte. “Gerade während der Pandemie und den Geisterspielen war es wichtig, dass die TV-Sender wie Magenta Sport und die ARD die 3. Liga so vermarktet haben und viele Spiele für unsere Fans im TV kamen”, so Köllner.

Versetzter Spieltag hat keine Auswirkungen

Der Trainer sieht keine Auswirkungen auf seine Mannschaft: “Wir haben konzentriert trainiert und in der Mannschaft herrscht große Freude auf das Spiel am Samstag. Das können wir beeinflussen.” Die beiden kommenden Partien gegen Magdeburg und eine Woche später gegen den BVB 2 will er gewinnen.

Ich begrenze mich nicht, dass Platz vier reicht. Ich will das Maximale,

so der Oberpfälzer. Mit einem Sieg beim Drittliga-Meister, einer Niederlage des FCK und einem Sieg gegen Dortmund, wäre die Relegation gesichert. Das ist das Ziel. Darum macht sich der Trainer auch keine Gedanken um das Thema der Parallelität. Trotzdem ist der letzte Spieltag ein besonderer. Zwar finden hier alle Partien gleichzeitig statt, doch der 1. FC Kaiserslautern muss zusehen. Durch den Rückzug von Türkgücü München haben die “Roten Teufel” spielfrei. Der FCK steht am Sonntag unter Druck und muss gewinnen, weil man am letzten Spieltag tatenlos zusehen muss. Auch eine ungewöhnliche Situation.

1.FC Magdeburg – TSV 1860 München die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Auswärtsspiel in Magdeburg. Christian Titz, Trainer der Magdeburger, hat ein Faible für 4-3-3 Formationen. Bisher traten die Festungsstädter immer im 4-3-3 oder einer Variante davon an. Also im 4-3-1-2, 4-3-3 (offensiv) oder 4-3-2-1. Zu Beginn der Saison vertraute man dem 4-3-3 mit Außenstürmern, zwischenzeitlich spielte Magdeburg mit zwei Halbstürmern hinter einer Sturmspitze und breitem Mittelfeld, nun setzt Titz wieder auf das klassische 4-3-3.

Der 1.FC Magdeburg wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch am Samstag gegen unseren TSV 1860 München im 4-3-3 offensiv antreten.

Bei eigenem Ballbesitz gehen die Außenverteidiger sehr offensiv, aber asymmetrisch mit nach vorne. Das heißt: Der Außenverteidiger auf der ballfernen Seite agiert weniger offensiv als sein Pendant in Ballnähe. Es entsteht so im letzten Drittel des Gegners ein sehr breitgezogenes 2-3-5. Diese offensive Spielweise beherrschen die Magdeburger aufgrund ihrer taktischen Disziplin hervorragend.

Das A und O zum erfolgreichen Spiel in dieser Formation bei derartig offensiver Ausrichtung ist ein erfolgreiches, aggressives Pressing. Und das spielt Magdeburg so gut wie kein anderes Team in der dritten Liga. Sowohl Pressing gegen das Positionsspiel, als auch Gegenpressing bei Umschaltmomenten praktiziert kein anderes Team so konsequent und vor allem so erfolgreich wie die Mannschaft von Christian Titz, der eben erst zum Trainer der Saison gekürt wurde.

Die wichtigsten statistischen Werte der Magdeburger

  • Ballbesitz: 64% (Topwert der Liga)
  • Passgenauigkeit: 86% (Topwert der Liga)
  • Defensive Zweikampfquote: 60%
  • Flankengenauigkeit: 34%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 6,4 (Topwert der Liga)

Wie spielt der 1.FC Magdeburg?

Gegen den Ball

Gegen den Ball verschiebt Magdeburg die Formation erst, nachdem es dem Gegner gelungen ist, die Pressinglinie zu überspielen. Das 4-3-3 wird zu einem 4-5-1, bei dem die Stürmer die Flügel zusätzlich absichern. Im Mittelfeld wird gegen den Ball eher mannorientiert verteidigt. Feste Zuordnungen sind allerdings nicht vorgesehen. Jeder verteidigt seine Position gegen den dort auftauchenden Gegenspieler. Damit die Übergabe im Raum funktioniert, muss einerseits die Kommunikation auf dem Platz stimmen und jeder Spieler muss gemäß den gestellten Aufgaben handeln. Unkonzentriertheiten beim Spiel gegen den Ball können bei dieser Spielweise leicht zu Gegenstößen mit Abschluss für die angreifende Mannschaft führen.

Der TSV 1860 München wird, wenn Magdeburg sein volles Potential abruft, vor allem im Mittelfeld schnell kombinieren müssen. Viel Laufarbeit kommt damit vor allem im Zentrum auf die Löwenspieler zu.

Bei Ballbesitz

Bei eigenem Ballbesitz legt Magdeburg das Spiel sehr breit an. Über die gesamte Spielfeldbreite kann mit der guten Staffelung die das 4-3-3 bietet Gefahr initiiert werden. Im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor stehen dann oft fünf Offensivspieler in vorderster Reihe, um Druck auf den Gegner auszuüben. Die beiden offensiven Spieler im Mittelfeld und die Außenstürmer sind hier in ihrem Bewegungsradius sehr flexibel. Abgesehen vom Mittelstürmer, der seine nominelle Position kaum verlässt, tauchen die anderen vier Spieler, die für offensive Aufgaben eingeplant sind, auf der gesamten Breite des Feldes auf. Der Sechser und die beiden Außenverteidiger geben den Takt im Mittelfeld an. Bei Ballverlust an falscher Position gegen Mannschaften, die über schnelle technisch versierte Spieler verfügen, kann diese Spielweise ins Auge gehen.

Verbesserungen seit der Hinrunde

War das Flügelspiel mit Flanken in der Hinrunde noch eine Schwäche der Magdeburger, so hat sich das seit dem letzten Aufeinandertreffen mit den Sechzgern stark verbessert. Die Anzahl der Flanken pro Spiel ist in etwa gleich geblieben, jedoch hat sich die Flankengenauigkeit derart verbessert, dass Magdeburg hier nicht mehr im unteren Drittel (wie noch in der Hinrunde), sondern auf Platz fünf zu finden ist. Magdeburg setzt bei Angriffen über die Außenpositionen also nun nicht nur auf technisch starkes Spiel am Boden, bei dem die Spieler von außen nach innen über Dribblings und diagonale Passkombinationen in die gegnerische Box ziehen, sondern auch auf zielgenaue Flanken.
In fast allen relevanten Kategorien der Statistiken findet sich der 1. FCM unter den Top fünf Mannschaften der Liga.

Stärken und Schwächen des 4-3-3

Stärken

  • Variabel in der Offensive
  • Gute Anpassung an das System des Gegners möglich
  • Durch die drei Stürmer ist hohe Kontergefahr nach Balleroberung gegeben. Schnelles Umschaltspiel wird durch die immer mit mindestens einem Spieler besetzte erste Linie begünstigt.
  • Die drei Stürmer können die Abwehrkette des Gegners unter Dauerdruck setzen. Durch Überlagerung der Schnittstellen können die Stürmer Spieler binden und so Räume für Durchbrüche aus dem Mittelfeld schaffen.
  • Das 4-3-3 bietet bei Ballbesitz sehr viel Tiefe; somit entstehen gute Passdreiecke überall auf dem Feld
  • Ein hohes, aggressives Pressing gegen den gegnerischen Spielaufbau ist möglich

All diese Stärken sieht man im Spiel der Magdeburger sehr deutlich.

Schwächen

  • Im Spiel gegen den Ball ist das 4-3-3 oft auf den Flügeln anfällig
  • Gegen den Ball können auch die Halbräume ein Schwachpunkt des Systems sein, da diese, wenn die Außenstürmer nicht konsequent mit nach hinten arbeiten, nie völlig abgedeckt werden können
  • Bei Seitenwechseln ist das System aus dem gleichen Grund ebenso anfällig; Defensivarbeit der Außenstürmer ist also überlebenswichtig für Mannschaften im 4-3-3

Da die Mitarbeit nach hinten in Magdeburg passt, treten diese Schwächen jedoch selten zu Tage.

Die Schlüsselspieler

Abwehr

Dominik Reimann (#1): Sommerneuzugang von Holstein Kiel und momentan der statistisch gesehen viertbeste Keeper der Liga. Dreizehn Spiele hat er bisher zu Null gespielt. Leichte Schwächen hat er nur im eins gegen eins.

Innenverteidiger Alexander Bittroff (#24) und sein Kapitän Tobias Müller (#5) zählen beide zu den Top-Ten Verteidigern (Platz 3 bzw. 6) der Liga. Dabei sind es nicht einmal die Zweikampfwerte, die bei diesen beiden Spielern herausstechen, sondern das gute Stellungsspiel.

Mittelfeld

Ein anderer Müller, nämlich Andreas Müller (#16), zieht die Fäden beim Spielaufbau. Der Sechser ist die erste Wahl für den Aufbau im Positionsspiel und leitet eine Vielzahl der Angriffe ein. Seine hohe Passsicherheit und sein gutes Auge für sich entwickelnde Situationen zeichnen ihn aus. Auch gegen den Ball ist er eine Bank. Er ist der Spieler mit besten defensiven Zweikampfquote bei den Festungsstädtern.

Amara Condé (#29), Dauerbrenner in der Mittelfeldzentrale, ist der eine kreative Kopf des Offensivspiels. Seine Art und Weise, Gegenspieler im Dribbling zu überspielen und  Mitspieler einzusetzen, ist überragend. Auch gegen den Ball arbeitet er akribisch mit.

Sturm

Baris Atik (#23): Ob der eigentlich im offensiven Mittelfeld beheimatete Atik als Mittelstürmer, Außenstürmer oder Halbstürmer eingesetzt wird, ist diese Saison relativ egal. Atik trifft einfach alles. Er findet entweder das Tor oder den noch besser postierten Mitspieler. 18 Treffer und 20 Vorlagen muss erstmal einer nachmachen. Zurecht wurde Atik mit in die Auswahl zum “Spieler der Saison” genommen. Sollte ein anderer als er diese Auszeichnung bekommen, müssten die Entscheider das schon sehr gut erklären können. Dribbelstark und zielsicher nimmt er zusammen mit Schuler und Conteh oder Ceka die gegnerischen Defensivreihen regelmäßig auseinander.

Fazit

Magdeburg feiert am Freitag vor dem Spiel gegen den TSV 1860 bereits die Meisterschaft auf dem Rathausbalkon der Festungsstadt. Ob das ein Vorteil für die Sechzger sein wird oder nicht, wird man sehen. Die sieggewohnte Mannschaft aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts wird mit breiter Brust zuhause auflaufen, um die Meisterfeierlichkeiten gebührend mit einem Sieg abzuschließen. Welche Auswirkung die Feierei mit den Fans am Freitag haben wird, kann man nicht vorhersagen. Es könnte ein Vorteil sein. Das hängt stark von der Disziplin der Spieler des 1.FCM ab.

Um die Minimalchance auf Platz 3 noch wahrzunehmen oder den vierten Platz abzusichern, wären drei Punkte nicht verkehrt.

Ich hoffe natürlich wie immer auf einen Sieg, wäre aber, je nach Leistung des Meisters, auch mit einem Punkt hochzufrieden.

Es ist für jeden Sechzger ein brutal wichtiges Spiel, für die Magdeburger eine Unterbrechung des Feiermarathons. Vielleicht nutzt man dies aus und besiegt den 1.FCM in deren Stadion wie vergangene Saison. Die Voraussetzungen sind gleichwohl grundverschieden.

So Könnte Magdeburg gegen den TSV 1860 auflaufen

Mögliche Aufstellung Magdeburg

Datenquelle: Wyscout

Kontinuität bei personeller Besetzung im NLZ des TSV 1860

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Paula zur Kaderplanung: "Erster Blick muss nach vorne gehen"
Manfred Paula, NLZ-Leiter des TSV 1860 München

Das NLZ des TSV 1860 setzt auch in der Saison 2022/23 im Bereich des Personals auf Durchlässigkeit, Nachhaltigkeit und Kontinuität. Aus diesem Grund wurden für die kommende Spielzeit sämtliche leitenden Positionen beibehalten oder intern besetzt.

Kontinuität im NLZ des TSV 1860

Auf der Homepage der Junglöwen heißt es:

Manfred Paula (siehe Titelbild), Leiter des NLZs, und Roy Matthes, organisatorischer Leiter des NLZs, halten in Zukunft weiter das Ruder der Junglöwen in der Hand. Unterstützt werden Sie dabei in der NLZ-Geschäftsstelle von Mehtap Göksu und Wolfgang Bals.

Im Leistungs- und Übergangsbereich werden alle Cheftrainer-Positionen unverändert fortgeführt. Marco Haber wird weiterhin den Bereich Talentsichtung und Kaderplanung leiten. Frank Schmöller wird in der vierten Saison in Folge die Verantwortung für die U21 übernehmen. Jonas Schittenhelm, der mit seiner U19 den Aufstieg in die U19-Bundesliga anpeilt und dafür nur noch zwei Siege benötigt, bleibt auch in der kommenden Saison der U19 erhalten. Die U17, die sich am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der U17-Bundesliga erkämpfte, wird weiterhin Felix Hirschnagl verantworten und U16-Trainer bleibt unverändert Peter Ulbricht.

Frauendorfer bleibt beim Förderkader

Im Aufbaubereich, der auch 2022/23 von Dominik Strauch koordiniert wird, begleitet Christian Stegmaier sein jetziges Team in die U15. Neuer Trainer der U14 wird Wolfgang Bals, der zuvor drei Jahre als U12-Trainer agierte. Die Federführung in der U13 wird Vincent Saller übernehmen, der bereits seit 2016 bei den Junglöwen in verschiedenen Altersbereichen als Trainer tätig ist.

Im Grundlagenbereich, der weiterhin von Ludwig Schneider verantwortet wird, wird Ludwig Dietrich mit seiner Mannschaft in die U12 aufrücken. Neuer U11-Trainer wird Tobias Wittmann, der momentan gemeinsam mit Ludwig Dietrich die U11 betreut. Franz-Joseph Pienßel begleitet seine jetzige U9 in die neue U10. Die U9 wird Christian Hufnagel übernehmen, der bereits in dieser Saison in der U9 angesiedelt ist. Stefan Frauendorfer bleibt dem Förderkader auch in der kommenden Saison erhalten.

Lamberger weiterhin für Torhüter zuständig

In den teamübergreifenden Bereichen kann, wie in der Vergangenheit, mit hoher Kontinuität gepunktet werden. Michael Hebauer wird weiterhin den medizinischen Bereich leiten, Michael Kuhn den sportpsychologischen. Tobias Stefer bleibt verantwortlich für den Bereich Rehabilitation, Athletik und Leistungsdiagnostik sowie die sportwissenschaftliche Begleitung. Marc Lamberger koordiniert weiter den gesamten Torhüter-Bereich und Christian Stegmaier verantwortet die Themen, Spiel- und Trainingsanalyse, Koordination der Partnervereine und Fortbildung im NLZ. Und auch die pädagogische Betreuung der Junglöwen und des Internats wird 2022/23 in bewährten Händen von Bettina Scheuenpflug als pädagogischer Leiterin und Bastian Völk als pädagogischem Mitarbeiter liegen.

Bild: TSV 1860 München

Magdeburg – TSV 1860 (37. Spieltag): Ergebnistipp Marco Mannhardt

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Mannhardt Marco TSV 1860

So wirklich nach Wunsch verlief die Saison 2021/22 für Marco Mannhardt beim TSV 1860 nun wirklich nicht. Nur ein einziges Mal kam der Mittelfeldspieler in der laufenden Spielzeit in Liga 3 zum Einsatz. Zu allem Überfluss verletzte sich der 19-Jährige vor einigen Wochen schwer, musste operiert werden und fällt nun Monate lang aus. Wir wünschen gute Besserung und freuen uns sehr, dass er für uns die Partie der Löwen beim 1. FC Magdeburg tippt.

Mannhardt tippt auf Sieg des TSV 1860

Ganze 18 Minuten stand Mannhardt in der Saison 21/22 in der 3. Liga auf dem Platz. Beim 0:3 in Mannheim wurde der gebürtige Trostberger für Kevin Goden eingewechselt. Zu diesem Zeitpunkt sah es tabellarisch nicht so arg prickelnd aus für die Löwen, doch das Blatt hat sich zugunsten von Münchens großer Liebe gewendet. Dementsprechend optimistisch ist Marco Mannhardt auch bezüglich des Auftritts des TSV 1860 in Magdeburg.

“Wir gewinnen 2:1 und die Tore machen Niki Lang und Cello Bär.”

Ein Premierentreffer und ein weiterer Schritt zur Torjäger-Kanone – nehmen wir gerne mit… Ursprünglich hatte Marco ja Leo Morgalla als Torschützen genannt, doch der fällt bekanntlich ja morgen aus.

Profi-Debüt gegen Unterhaching

Seine fußballerische Karriere startete Marco Mannhardt bei Wacker Burghause, ehe er über die Zwischenstation Seitenstraße im Sommer 2018 beim TSV 1860 landete. Dort wurde er im November 2020 in den Profikader berufen und feierte im Februar 2021 beim Sieg gegen die SpVgg Unterhaching sein Debüt in der 3. Liga.

In der laufenden Saison wurde er – wie bereits erwähnt – lediglich einmal von Michael Köllner in der Liga berücksichtigt. Dazu gesellen sich drei Einsätze im Toto-Pokal (Birkenfeld, Bayreuth, Aubstadt) und sechs Matches für die U21 in der Bayernliga Süd.

Hoffen wir, dass die nächste Saison für Mannhardt nach überstandener Saison erfreulicher verläuft.