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Happy Birthday, Quirin Moll! sechzger.de gratuliert!

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Geboren 1991

Qurin Moll wurde im Jahr der Rückkehr des TSV 1860 in den Profifußball nach neun tristen Bayernligajahren in Dachau geboren. Über die Umwege SV Heimstetten, SpVgg Unterhaching, Dynamo Dresden und Eintracht Braunschweig landete unser heutiges Geburtstagskind schließlich zur Saison 2018/19 beim TSV 1860, dem gerade frisch aufgestiegenen Drittligisten.

Verletzungspech bei den Löwen

Seitdem stand Moll in insgesamt 66 Drittliga- und fünf DFB-Pokalspielen für die Löwen auf dem Platz. Immer wieder wurde er bei Sechzig jedoch von schweren Verletzungen zurückgeworfen. Im Februar 2019 war es ein Kreuzbandriss im rechten Knie, nach dem er fast ein Jahr pausieren musste. Knapp ein Jahr später, am 18. Januar 2021 erwischte es im Heimspiel gegen Ingolstadt das linke Knie mit identischer Diagnose. Diesmal kämpfte sich Quirin zum Glück deutlich schneller zurück und stand schon bei den ersten beiden Partien in dieser Saison gegen Würzburg und in Wiesbaden die vollen 90 Minuten auf dem Platz.

Die ganze Redaktion von sechzger.de wünscht dem auf immerhin 49 Zweitligaspiele zurückblickenden Jubilar, dass er sich heute ein wenig feiern lassen, morgen im Olympiastadion seinen Teil zum Sieg über Türkgücü beitragen und möglichst bald zu seiner  Form aus der Hinrunde 2020/21 zurückfinden kann – ohne weitere Verletzungen!

Ois Guade, Quirin!

Sechzig um Sieben: Dritte Liga startet Fan-Umfrage

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Guten Morgen und willkommen bei “Sechzig um Sieben”. Heute im Blickpunkt die Fan-Umfrage der dritten Liga und Türkgücü.

DFB mit Umfrage zur Dritten Liga

Da die TV-Rechte zur Dritten Liga für die Saison 2023/2024 neu vergeben werden, hat der DFB, der die Dritte Liga hält, eine große Umfrage gestartet und hierbei die Fans der Drittliga-Clubs mit eingebunden. Neben Fragen zu Anstoßzeiten, Stadionbesuch und Auswärtsfahrten werden die Teilnehmenden über Pay-TV-Abos und die unter vielen Anhängern verschmähten Montagsspiele befragt. Sogar der zweite Weihnachtsfeiertag rückt in den Fokus.

Hier der Link zum Fragebogen: EURE MEINUNG IST GEFRAGT!

Sechzger.de-Talk mit Folge 42 online

Christian spricht mit seinen Gesprächspartnern über das Aus im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den KSC, wobei hier auch der spielentscheidende Elfmeter thematisiert wird. Zudem wird die Nebel-Partie gegen Wehen Wiesbaden (3:2) analysiert und der Ausblick auf die nächsten Gegner, Türkgücü München und den derzeitigen Tabellenzweiten, den 1. FCK gewagt.

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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1860-Türkgücü im Free-TV

Die Partie der Löwen gegen das Neuperlacher Fußballprojekt wird neben Magenta TV auch im Free TV übertragen. Der BR zeigt das Aufeinandertreffen live und als Stream. Können die Löwen erneut vor der angsteinflößenden Kulisse im Olympiastadion gegen TGM bestehen?

Apropos Türkgücü: Börsengang geplatzt

Von August bis Oktober 2021 konnten 666.666 neue Aktien zum Preis von jeweils 12 Euro gezeichnet werden. Damit sollte eine Summe von acht Millionen Euro erzielt werden – das Ziel wurde jedoch weit verfehlt, der Börsengang von Türkgücü muss also verschoben werden. Dass ein Börsengang nicht die Lösung aller Probleme ist, dafür braucht man vom Vereinsgelände von Türkgücü gar nicht weit gucken: Der Sportpark in Unterhaching dürfte mit dem Fernglas von Neuperlach aus mit etwas Geschick zu erkennen sein – und Ferngläser sollte der Oly-Mieter ja reichlich in seinem Inventar haben.

Indes könnte sogar ein neuer Investor kommen – Hasan Kivran scheint bereit zu sein, Anteile abzugeben.

Freie Plätze im Löwenstüberl gegen Türkgücü und Kaiserslautern

Wer das Spiel gegen Türkgücü und den 1. FCK mit voller Konzentration im Löwenstüberl anschauen will, sollte sich schnell einen Platz reservieren: Es gibt noch ein paar Restplätze. die Reservierung ist telefonisch unter 089/45668288 (zu den Öffnungszeiten) oder per E-Mail unter loewenstueberl@gmx.de erbeten.

20.01. vor 35 Jahren: Kantersieg gegen Abu Dhabi Stromers FC

Am 20.01.1987 absolvierte der TSV 1860 ein Testspiel gegen den Abu Dhabi Strollers FC. Das Ergebnis: 12:0 für die Löwen. Hier könnt ihr es nachlesen.

Neues aus der Dritten Liga

Saarbrücken und Lautern mit je 1.000 Zuschauern

Saarbrücken und der 1. FC Kaiserslautern, nach Türkgücü München der nächste Gegner der Löwen, dürfen am kommenden Wochenende je 1.000 Zuschauer zulassen, während in Bayern die Stadien noch leer bleiben.

Hohe Pyro-Strafe gegen den SV Waldhof Mannheim

Das Abbrennen von Pyrotechnik beim DFB-Pokalspiel des SV Waldhof Mannheim gegen Union Berlin am 27. Oktober des vergangenen Jahres hat ein kostspieliges Nachspiel: der DFB verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 24.900,- Euro. Da der SV Waldhof die Entscheidung akzeptiert hat, ist das Urteil rechtskräftig.

sechzger.de Talk, Folge 42: Wiesbaden, Karlsruhe, Türkgücü

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Die Ausgabe 42 des sechzger.de-Talks hat es mal wieder in sich. Moderator Christian begrüßt die beiden Protagonisten, die als Vertreter von sechzger.de bei den jüngsten beiden Spielen auf Giesings Höhen dabei waren sowie – nach kleiner Pause – die TAKTIKTAFEL.
Das unglückliche Pokal-Aus gegen den Karlsruher SC ist natürlich das zentrale Thema der Sendung. Aber auch auf das gedrehte Spiel gegen Wiesbaden wird nochmal zurück geblickt. Und die nächsten anstehenden Aufgaben für die Löwen werden ebenfalls besprochen.

Unglückliches Pokal-Aus: Let’s talk about a penalty

Nachdem die Nachberichterstattung am Mittwoch von dem entscheidenden Elfmeter gegen 1860 am Dienstag Abend domniniert wurde, kommen auch unsere Gesprächspartner nicht an diesem Thema vorbei. Aber auch allerlei andere Anekdoten rund um das Aus der Löwen gegen den KSC werden zum besten gegeben. Jan berichtet von seinen Erkenntnissen auf der Haupttribüne des Sechzgerstadions. Und natürlich darf ein Fazit der DFB-Pokalsaison 2021/22 insgesamt nicht fehlen.

Löwen im Nebel: 1860-Wiesbaden

Drei Tage zuvor zeigten sich die Löwen im Giesinger Nebel als echte Mentalitätsmonster. Aus einem 0:2 machten sie schließlich einen 3:2-Erfolg – der dritte Sieg in Serie. Thomas war dabei und durchaus begeistert. Ob es Moderator Christian gelingt, seinen wohlwollenden Gästen auch ein paar kritische Worte (z.B. über die erste halbe Stunde in diesem Spiel) zu entlocken, erfahrt Ihr beim Anhören des Talks.

Busy days: Türkgücü und Lautern warten

Keine Zeit zum Verschnaufen: Schon übermorgen fahren Michael Köllners Burschen in Richtung Oberwiesenfeld um im leeren Olympiastadion dem aktuellen Tabellensiebzehnten Paroli zu bieten. Sofern nicht noch Corona dazwischen kommt… Und drei Tage später gastiert die Mannschaft der Stunde aus Kaiserslautern auf Giesings Höhen. Auch dazu fällt der – trotz Pokalaus – durchaus fröhlichen Runde einiges ein.

Der sechzger.de Talk Nummer 42 als Video und Podcast

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Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

TSV 1860 bezieht Fans bei Umfrage zum Spieltagsformat der 3. Liga ein

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Bleiben die Kurven auch nach Corona leer? 1860
"Fußball gehört den Fans" - Bild von Anne Wild

Da zur Saison 2023/24 die Medienrechte in Liga 3 neu vergeben werden, wurden alle teilnehmenden Klubs befragt, wie sich die 3. Liga positionieren und Alleinstellungsmerkmale kreieren kann. In einer Umfrage leitet der TSV 1860 die Fragestellung an Euch Fans weiter. Ihr könnt Euch also beispielsweise dazu äußern, was Ihr von Montagsspielen haltet.

TSV 1860 lässt Fans an Umfrage teilnehmen

Noch bis 29. Januar 2022 habt Ihr die Möglichkeit, Euch einzubringen und mitzugestalten, wie die Antwort des TSV 1860 anhand der Ergebnisse aus der Umfrage aussehen wird.

Hier der Link zum Fragebogen: EURE MEINUNG IST GEFRAGT!

Börsengang von Türkgücü vorerst geplatzt – kommt ein neuer Investor?

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Bus Türkgücü 1860
Türkgücü München auf Reisen

Das hatte sich der Verein aus der Heinrich-Wieland-Straße sicher anders vorgestellt! Der geplante Börsengang sollte Türkgücü München finanzielle Mittel verschaffen, um sich mittelfristig in Richtung 2. Liga zu orientieren. Doch dazu kommt es vorerst nicht. Der Abstiegskampf in der 3. Liga sorgt zudem dafür, dass mögliche neue Investoren zurückhaltend agieren.

Vorerst kein Börsengang bei Türkgücü

Vor dem Derby ist einiges los in Neuperlach. Zwei Spieler wurden positiv auf Covid-19 getestet, die gesamte Mannschaft musste in Quarantäne und das Spiel beim Halleschen FC musste abgesagt werden.

Auch auf administrativer Ebene läuft nicht alles wie geplant. Von August bis Oktober 2021 konnten 666.666 neue Aktien zum Preis von jeweils 12 Euro gezeichnet werden. Damit sollte eine Summe von acht Millionen Euro erzielt werden – das Ziel wurde jedoch weit verfehlt, der Börsengang von Türkgücü muss also verschoben werden.

Neuer Investor in Neuperlach?

Laut Merkur ist Hasan Kivran sogar bereit, einen Großteil seiner Anteile zu verkaufen. Allerdings rennen neue Investoren den Neuperlachern nicht gerade die Bude ein. Die sportliche Situation ist angesichts des Tabellenplatzes alles andere als rosig. Zudem schrecken notwendige infrastrukturelle Investitionen potentielle Interessenten ab.

TSV 1860 München im Free-TV: Duell mit Türkgücü live im Fernsehen

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Titelbild Tsv 1860 Live Im Free Tv 1200x628 Löwen MagentaSport BR SWR
sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Free-TV Auftakt 2022 für den TSV 1860 München: das Duell mit Türkgücü am 22.Spieltag wird kostenlos im Fernsehen und Online-Stream übertragen.

Löwen am meisten im Free-TV

Bereits zum neunten Mal können sich die Löwenfans über ein Live-Spiel im BR freuen. Damit sind die Löwen Spitzenreiter in der 3.Liga. Dahinter folgen Braunschweig, Kaiserslautern und Tabellenführer Magdeburg mit jeweils acht Übertragungen.

Das Hinspiel gegen Türkgücü im Grünwalder Stadion dominierten die Gäste, konnten jedoch aufgrund einer mangelhaften Chancenverwertung nur einen Punkt aus Giesing entführen. Sararer erzielte zwar zunächst die Führung, engagierte Löwen bejubelten dank Sascha Mölders allerdings 10 Minuten vor Schluss den Ausgleichstreffer. Yannick Deichmann hatte nach 38 Minuten die gelb-rote Karte gesehen.

Nächster Punktgewinn des TSV 1860 gegen Türkgücü im Free-TV?

Nach den Duellen mit Wiesbaden und Karlsruhe ist das Aufeinandertreffen mit Türkgücü bereits das dritte Spiel im Januar. Neben dem gewohnten Service von MagentaSport überträgt der BR das Münchner Stadtduell live im Fernsehen und im Online-Stream.

In der 3.Liga ist der TSV 1860 gegen Türkgücü noch ungeschlagen. In bisher drei Duellen gab es einen Sieg sowie zwei Unentschieden. Auch am Samstag wollen die Löwen freilich erfolgreich sein und die nächsten Punkte in der 3.Liga einfahren. Während die Löwen sich im Mittelfeld der 3.Liga befinden, kämpft Türkgücü aktuell gegen den Abstieg. Daher wurde erneut der Trainerposten neu besetzt. Andreas Heraf feiert gegen den TSV 1860 München sein Debüt auf der Bank.

Sechzig um sieben: Corona-Ausbruch beim KSC

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Vorgestern Abend bezwang er uns noch, gestern wurde ein Corona-Ausbruch beim KSC vermeldet. Daher ist natürlich nun die Anspannung groß beim TSV 1860 München. Haben uns die Karlsruher den Viertelfinaleinzug gemopst und dafür Corona dagelassen?

Corona-Ausbruch beim KSC

Am Tag nach ihrem bei Pokalerfolg in Giesing vermeldeten die Karlsruher einen Corona-Ausbruch in ihren Reihen. Der KSC sprach etwas kryptisch von “mehreren Corona-Infektionen” im Umfeld der Mannschaft, die “im Laufe der Woche” aufgetreten seien. Das macht einen doch etwas hellhörig. Fanden die Infektionen etwa schon vor dem Spiel am Dienstag statt? Die Badische Neuste Nachrichten schreibt von vier positiven Spielern dem gesamten Trainerteam und einem Mannschaftsbetreuer. Wir hoffen natürlich, dass so wenig Spieler und Offizielle betroffen sind wie möglich – in Karlsruhe und in Giesing! Von der Grünwalder Straße hat man bisher noch nichts von positiven Fällen gehört. Hoffentlich bleibt das so.

Ergebnisse des DFB-Pokal Achtelfinales

Hier der Vollständigkeit halber nochmals die Ergebnisse der Achtefinalspiele im DFB-Pokal im Überblick:

TSV 1860 München – Karlsruher SC 0:1

  1. FC Köln – Hamburger SV 3:4 i.E.

FC St. Pauli – Borussia Dortmund 2:1

VfL Bochum – FSV Mainz 05 3:1

Hannover 96 – Borussia Mönchengladbach 3:0

RB Leipzig – Hansa Rostock 2:0

TSG Hoffenheim – SC Freiburg 1:4

Hertha BSC – Union Berlin 2:3

Es gab Jahre, da war der DFB-Pokal schwerer zu gewinnen… Schade…

Sechzger.de Talk heute Mittag

Es gibt viel zu reden über die Löwen in dieser Englischen Woche. Moderator Christian diskutiert mit Bernd, Jan und Thomas die beiden letzten Spiele gegen Wehen und den KSC. Außerdem werfen die vier noch einen Blick auf die beiden kommenden Spiele gegen Türkgücü und den FCK. Heute gegen Mittag könnt Ihr Euch die Analysen der vier anschauen.

News aus der dritten Liga

Transfers in der dritten Liga

Das Transferfenster ist noch etwa 1,5 Wochen geöffnet und gestern gab es einige Transfers zu vermelden. Hier eine kurze Auswahl: Sliskovic von Türkgücü zu Wehen, Berzel von Viktoria Köln zu Verl, Stefaniak und Kurzweg zu Würzburg.

Pyro-Rabatt für Magdeburg

Der Tabellenführer wird für pyrotechnische Vergehen seiner Anhänger bestraft. Gegen Vikoria Berlin zählte der DFB 45 Fackeln, gegen Verl gar über 50, ohne genau zu quantifizieren. Nach dem aktuellen DFB-Pyrotarif würde das eine Strafe in Höhe 36.750 € machen. Aktuell gibt der DFB aber einen Corona-Rabatt in Höhe von 25%, so dass die Magdeburger mit 27.550 € davon kommen. Immerhin haben die Magdeburger aktuell Zuschauereinnahmen, um die Pönale zu erwirtschaften…

Damit seid Ihr wieder optimal über den TSV 1860 München und die dritte Liga informiert. Alles Wichtige erfahrt Ihr natürlich zeitnah bei sechzger.de!

 

 

Transfer-Updates in der 3.Liga: Berzel nach Verl, Sliskovic zu Wehen

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Aaron-Berzel-TSV-1860-Trainingslager-La-Manga
Aaron Berzel im Trainingslager in La Manga mit dem TSV 1860 im Januar 2020

Während der TSV 1860 in der Winterpause wohl nicht mehr auf dem Transfermarkt aktiv werden wird, ist die Konkurrenz in dieser Hinsicht deutlich aktiver. Ex-Löwe Aaron Berzel wird am 29.Spieltag mit dem SC Verl auf die Löwen treffen.

Überraschung: Sliskovic verlässt Türkgücü

Vor dem Duell mit dem TSV 1860 am Samstag muss Türkgücü einen weiteren Abgang vermelden, dieses Mal allerdings eher unfreiwillig. Petar Sliskovic schließt sich dem Konkurrenten Wehen Wiesbaden an und wird ab sofort für die Hessen auf Torejagd gehen. In 55 Partien erzielte er 19 Treffer für die Neuperlacher. Wehen ist bereits seine siebte Station in der 3.Liga. Durch den Transfer wird der 30-Jährige in der Rückrunde nicht mehr auf den TSV 1860 München treffen.

Derweil konnte Türkgücü am gestrigen Dienstag nach überstandener Quarantäne wieder trainineren, sodass das Duell mit den Löwen (Samstag, 14 Uhr sechzger.de Liveticker) offenbar stattfinden kann.

SC Verl verstärkt sich mit Berzel und Koruk

Nach seiner Vertragsauflösung bei Viktoria Köln hat Ex-Löwe Aaron Berzel mit dem SC Verl einen neuen Verein innerhalb der 3.Liga gefunden. Auch bei ihm ist es bereits der siebte Verein in der 3.Liga. Der neue sportliche Leiter beim SCV freut sich, dass der 29-Jährige sich für die Verler entschieden hat und hofft, dass er zu einer stabileren Defensive beitragen kann. Verl hat die zweitmeisten Gegentreffer der Liga (40), nur der Torwart des TSV Havelse musste noch öfter hinter sich greifen (43).

Im gleichem Atemzug sichert sich der SC Verl auch die Dienste von Serhat Koruk vom SV Meppen. In 15 Hinrundenpartien erzielte er zwei Tore, in der Saison zuvor lief es beim SV Bergisch Gladbach 09 deutlich besser (20 Tore in 39 Spielen).

Würzburg rüstet im Abstiegskampf auf

Sportlich läuft es beim Absteiger aus der 2.Liga bisher überhaupt nicht. Die Würzburger belegen den vorletzten Platz und befinden sich mitten im Abstiegskampf. Für das Ziel Klassenerhalt haben die Unterfranken sich nun doppelt verstärkt. Marvin Stefaniak wechselt vom Bundesligisten VfL Wolfsburg zum FWK und soll die schwächste Offensive (erst 14 Treffer in 21 Spielen) unterstützen. Nach der Meisterschaft mit Dynamo Dresden im vergangenen Sommer endete seine Leihe, seitdem kam der 26-Jährige in Niedersachsen nicht zum Zug.

Außerdem wechselt Ex-Löwe Peter Kurzweg nach Würzburg, der vor kurzem beim FC Ingolstadt aussortiert wurde. “Die Axt von Giesing” ist bereits zum dritten Mal bei den Kickers unter Vertrag und absolvierte bereits 92 Spiele für den Verein. Beide Neuzugänge sind bereits gestern in das Training eingestiegen und könnten bereits am Wochenende zum Einsatz kommen.

Die Löwen am Wochenende: Profis und Junioren des TSV 1860 im Einsatz

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TSV 1860: Die Löwen am Wochenende

Schön langsam nimmt der Spielplan der Löwen wieder Fahrt auf. Nicht nur die Profis sind am Samstag gegen Türkgücü gefragt, auch diverse Junioren Teams aus dem NLZ des TSV 1860 steigen wieder in die Vorbereitung ein.

Junioren des TSV 1860 testen am Wochenende

Klar, der Fokus der meisten Löwenfans dürfte auf das Olympiastadion gerichtet sein, wo die Mannschaft von Michael Köllner weiter Punkte sammeln möchte, um in der 3. Liga vielleicht doch nochmal nach oben schielen zu können.

Doch auch die Junioren bzw. Amateure des TSV 1860 bereiten sich auf die Rück- bzw. Aufstiegsrunde (U19) vor und haben große Ziele. Den dicksten Testspiel-Brocken hat mit Sicherheit die U17, die sich mit RB Leipzig messen wird.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 19.01.

18.30 Uhr: TSV Milbertshofen – U15

Samstag, 22.01.

12.00 Uhr: RB Leipzig – U17
14.00 Uhr: Türkgücü München – Profis
15.00 Uhr: U19 – FC Ingolstadt 04
18.00 Uhr: U21 – Kirchheimer SC

Sonntag, 23.01.

11.00 Uhr: Kirchheimer SC – U16
12.30 Uhr: U15 – SV Babelsberg 03

TSV 1860 – Karlsruher SC: Das Pokalspiel in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des DFB Pokalspiels TSV 1860 – Karlsruher SC. Löwencoach Michael Köllner schickte die Löwen wenig überraschend wieder im erfolgreichen System der letzten drei Spiele aufs Feld: 3-4-1-2. Die Karlsruher traten ebenfalls wie erwartet im 4-3-3 (offensiv) an.

Während die Sechzger einen sehr defensiven Ansatz wählten, mit tiefer Pressinglinie und tiefer Defensivlinie ans Werk gingen, pressten die Karlsruher früh und extrem hoch, setzten die Defensivlinie höher an, und übernahmen von Anfang an die Initiative im Spiel.

Gegen den Ball ließen sich die beiden Mittelfeld-Außenspieler Greilinger und Deichmann auf Löwenseite in die Abwehrkette zurückfallen; dadurch entstand ein 5-3-2. Bei den Badenern ließen sich die Außenstürmer, wenn der TSV 1860 München die erste Pressingline überspielen konnte, ins Mittelfeld zurückfallen, um ein 4-5-1 gegen den Ball herzustellen.

Die wichtigsten Statistiken

  • Ballbesitz: TSV 1860 47% – KSC 53%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 79% – KSC 86%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 60% – KSC 65%
  • Schüsse/auf’s Tor: TSV 1860 13/3 – KSC 19/7
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 15,68 – KSC 8,76

Die Zahlen genauer betrachtet

Schauen wir auf die Zahlen der statistischen Werte, sieht das eigentlich ganz gut aus. Nur ein Wert beim TSV 1860 gefällt mir gar nicht: Das Verhältnis zwischen Schüssen und Schüssen aufs Tor. Dreizehn Schüsse feuerten die Löwen ab, nur drei davon (23,08%) gingen auf den Kasten der Gäste. Dieses Verhältnis ist um 16% schlechter als im Ligaalltag, und um 10% schlechter als in den beiden vorhergehenden Pokalspielen diese Saison.

Die Spieler des TSV 1860 waren vor dem Tor des KSC leider nicht zielgenau und effektiv genug. War es Nervosität, war es Ungeduld, oder die gute Defensivarbeit des Gegners? Wworan hat das gelegen? Wahrscheinlich eine Kombination aus diesen drei Faktoren. Acht Schüsse gaben die Löwen von außerhalb der Box ab, drei davon wurden geblockt. Nur fünf Schüsse erfolgten im Strafraum. Diese waren allesamt nicht platziert genug, um den Schlussmann der Karlsruher ernsthaft vor Probleme zu stellen.

Überraschungsmomente und Geschwindigkeit fehlten bei vielen Angriffen der Löwen, dadurch konnte sich die gute Defensive der Badener immer wieder schnell genug formieren, um kompakt im eigenen letzten Drittel zu verteidigen – sofern die Löwen überhaupt dorthin kamen.

Von den vierzehn Ballkontakten, die der TSV 1860 München im Strafraum der Karlsruher hatte, waren nur fünf zentral vor dem Tor. Zwei Schüsse konnten aus solch einer zentralen Position abgesetzt werden. Einer davon ging nicht auf den Kasten der Gäste, den anderen konnte Gersbeck problemlos entschärfen. Ballkontakte in der kleinen Box, also dem Fünfmeterraum, waren komplett Fehlanzeige.

Wahrscheinlich hätten die Sechzger noch ewig weiterspielen können, ohne dass Karlsruhe eine wirklich zwingende Chance zugelassen hätte.

In der Liga wird das wieder besser funktionieren.

Das Spiel

Im Prinzip hatte das Spiel über die gesamten 90 Minuten das selbe Gesicht, allerdings mit kleinen Unterschieden im Gesichtsausdruck, je nachdem welche Halbzeit wir betrachten.

1. Halbzeit

Karlsruhe machte 90 Minuten lang das Spiel, versuchte die Sechzger mit hohem Pressing in der eigenen Spielfeldhälfte, bzw. im eigenen letzten Drittel einzuschnüren, während die Löwen, um dem Karlsruher Dauerdruck standzuhalten, aus einer kompakten Defensivformation heraus auf Konter setzten.

Leider gelang es den Hausherren kaum aus dem Korsett, das die Gäste um das letzte Drittel der Löwen gelegt hatten, auszubrechen. 47% der Ballbesitzphasen des TSV 1860 München endeten in der ersten Halbzeit, bevor der Ball das eigene letzte Drittel verlassen hatte.

Der defensive Ansatz der Löwen funktionierte im Gegensatz zur Offensive prächtig. Die gewählte Taktik sah auch nicht vor, dass die Sechzger das Heft des Geschehens in die Hand nehmen sollten. Von daher kann man nicht von einem schlechten Spiel der Sechzger reden. Die Karlsruher waren im Pressing einfach derart aggressiv, dass die Sechzger immer wieder zu überhasteten Aktionen im eigenen letzten Drittel gezwungen waren. Diese Aktionen waren dann meist ungenau, so endete das Spielgerät immer wieder viel zu nah am eigenen Strafraum beim Gegner.

Trotz der Überlegenheit der Gäste in puncto Ballbesitz (62% in Halbzeit eins) schafften es die Spieler von Michael Köllner in Halbzeit eins mehr Schüsse abzufeuern als die Gäste. Bärs Chance in der 43. Minute, als er rechts am Tor vorbeischoss, war wohl die beste im Spiel für den TSV 1860.

Der Karlsruher SC war in der ersten Halbzeit optisch überlegen, hatte aber auch keine wirklich zündenden Ideen, wie das Abwehrbollwerk des TSV 1860 München zu überwinden sein könnte. Das 0:0 zum Pausentee geht von daher in Ordnung. Dennoch muss man Bärs nicht genutzter, großer Chance kurz vor dem Halbzeitpfiff ein wenig nachtrauern.

Karlsruhe machte das Spiel, Sechzig verteidigte aufopferungsvoll und konzentriert. Die Nadelstiche saßen leider nicht so wie gewollt.

2. Halbzeit

Abgesehen von den letzten zwanzig Minuten, also der Zeit nach dem Gegentreffer, war die zweite Halbzeit der ersten sehr ähnlich. Mit zwei kleinen Unterschieden: Erstens kombinierten die Karlsruher nun um einiges besser und erspielten sich im Gegensatz zur ersten Halbzeit auch mehrere Schusschancen innerhalb der Box des TSV 1860 München.  Zweitens merkte man den Löwen das viele Hinterherlaufen in der ersten Halbzeit an. Manche Spieler der Sechzger kamen, je länger die Partie dauerte, merkbar an ihre konditionellen Grenzen.

Ob die Gäste ohne Hilfe des offensichtlich berechtigten Elfmeter getroffen hätten? Wir wissen es nicht. Nach dem Führungstreffer der Badener änderte sich das Spiel – leider zu spät. Die Hausherren übernahmen nun, auch weil die Karlsruher es zuließen, die Kontrolle. Karlsruhe verteidigte – teilweise mit zehn Mann – gut das eigene letzte Drittel und probierte seinerseits mit Kontergegenstößen den zweiten Treffer an diesem Abend zu markieren.

Weder den Löwen noch den Badenern gelang es aber, das Ergebnis noch zu verändern. Zu spät begannen die Löwen sich aufzubäumen. Zu gut verteidigten die Gäste. Die Abwehr des KSC ließ fast keine guten Schüsse des TSV mehr zu.

Einzig Talligs Chance in der 76. war nach der Führung der Gäste gefährlich für den KSC. Mit nur zwei wirklich gefährlichen Angriffen über 90 Minuten plus Nachspielzeit ist es schwer, einen höherklassigen Gegner in die Knie zu zwingen. Die einzig andere nennenswerte Chance hatte Lex kurz nach Wiederanpfiff, als er Gersbeck mit seinem Schuss von knapp innerhalb des Strafraums zum Eingreifen zwang.

Fazit des Pokalspiels TSV 1860 – Karlsruher SC

Die Löwen verlieren also gegen den höherklassigen KSC. Ist diese Niederlage verdient? Ja. Das muss man so deutlich sagen. Aber die Sechzger scheiden hocherhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb aus.

Als letzter Verein der Stadt, ja des gesamten Freistaats Bayern noch im Wettbewerb gewesen zu sein, macht uns zur Nummer eins in diesem Wettbewerb gegenüber den für uns relevanten Mitbewerbern wie den Seitenstraßlern oder dem Club. Das ist eine einerseits unwichtige, aber andererseits auch schöne Randnotiz, die wir aus der DFB Pokalsaison 21/22 mitnehmen. Nächstes Jahr geht es wieder von vorn los.

Hätte die bayerische Staatsregierung dem TSV 1860 München nicht mit ihren mittlerweile nur noch unverständlichen und aktionistischen Regeln, den Heimvorteil genommen, indem sie die Fans aussperrt, wäre das Spiel mit Sicherheit anders verlaufen. Darüber zu lamentieren, ist aber leider vergebene Mühe.

Was kann man positiv aus der Partie mitnehmen? Wir haben eine stabile Abwehr, die auch gegen Zweitligisten die Null halten kann, falls nicht ein Standardtor (Elfmeter) dazwischenkommt. Dass es ausgerechnet ein Elfmeter war, der zur Niederlage führte, ist tragisch. Aber wer vorn nicht trifft, bzw. sich zu wenige klare Chancen herausspielt, darf sich hinterher nicht wundern, wenn er mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen muss.

Ab jetzt kann sich das Team von Michael Köllner komplett auf die Liga und den Erfolg in derselben konzentrieren. Gehen wir es an! Hoffentlich bald wieder vor Fans. Am Samstag werden in der Betonschüssel am Oberwiesenfeld gegen das Perlacher Projekt die Weichen hoffentlich Richtung Angriff auf die Spitze gestellt.

Datenquelle: Wyscout