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Weiter warten: Absage gegen Mannheim noch nicht erfolgt

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Westkurve Grünwalder Stadion mit Graffiti TSV

Keine 29 Stunden liegen zwischen dem Jetzt und dem geplanten Anpfiff der nächsten Drittligapartie des TSV 1860 München gegen den SV Waldhof. Und dennoch ist weiterhin mehr als fraglich, ob das Spiel des 12. Spieltags überhaupt stattfinden wird. Eine endgültige Absage gegen Mannheim lässt jedoch noch auf sich warten. Wie die Rhein-Neckar-Zeitung in ihrer Online-Ausgabe gestern berichtete, gab es am Donnerstag bei den Tests in der Mannschaft von Patrick Glöckner einen weiteren positiven Befund. Das Portal Mannheim24 berichtet vom “Corona-Chaos beim SV Waldhof”. Gleichwohl man in Mannheim den unbedingten Willen habe, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten, hatten die Verantwortlichen des Vereins gestern beim DFB eine Verlegung der Partie aufgrund zu weniger einsatzfähiger Spieler beantragt.

Der TSV 1860 hat nun zunächst einmal direkt reagiert und die für Freitag Vormittag angesetzte Spieltagspressekonferenz, die LÖWENRUNDE auf den Nachmittag verschoben. Nachvollziehbar: Im Schwebezustand der Erwartung einer Absage ist das Gespräch zwischen Medienvertretern und der sportlichen Leitung der Löwen von zu vielen Hypothesen geprägt.

So müssen Medien, Funktionäre, Spieler und vor allem die Fans weiter warten, ob der TSV 1860 die “Buwe” morgen empfängt. Für ungeimpfte Stadionbesucher, die sich heute noch einem PCR-Test unterziehen müssen, um überhaupt Zutritt zu erhalten, ist die beschriebene Hängepartie zusätzlich eine Herausforderung.

Peter Pacult im Interview: “1860 gehört in die 1. Liga.”

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Peter Pacult
Ex-Löwe Peter Pacult

Peter Pacult hat Austria Klagenfurt in der Vorsaison in die 1. Liga Österreichs geführt und dabei Daniel Bierofka und Wacker Innsbruck hinter sich gelassen. Auch in der Top-Liga der Alpenrebublik läuft es hervorragend: Platz 3 nach zehn Spieltagen! Im Interview mit dem kicker äußert sich Pacult auch über seinen Ex-Verein TSV 1860.

Peter Pacult im Interview

Angesprochen auf die aktuelle Situation bei den Löwen antwortete Peter Pacult:

“2004 war aufgrund der finanziellen Situation viel Druck da. Ab diesem Zeitpunkt ging es bergab. Das neue Stadion war sicher auch nicht förderlich, aber der damalige Präsident darf sicher auch nicht für den Abstieg verantwortlich gemacht werden. Es stehen immer noch die Spieler auf dem Platz.”

Zudem gab der 61-Jährige an, noch immer gut über das Geschehen bei den Löwen informiert zu sein.

Appell pro Ismaik

Dem Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik steht Pacult gespalten gegenüber:

“Natürlich hat auch er Fehler gemacht, wenn ich daran denke, dass er Fans beim Training ausgesperrt hat. Das geht natürlich nicht. Dennoch ist er der Mann, der die finanzielle Basis stellt. Ich finde es nicht in Ordnung, dass immer gegen ihn geschossen wird.”

“1860 gehört in die 1. Liga.”

In Sachen Fanpotential sieht Peter Pacult die Löwen nach wie vor erstklassig:

“(…)um 1860 wieder dorthin zu bekommen, wo sie in puncto Fanpotential hingehören. Nämlich in die erste Liga.”

Ein frommer Wunsch, aber auch Pacult täte sicher gut daran, der Realität ins Auge zu blicken. Derzeit stehen die Löwen auf Platz 13 der 3. Liga und die finanziellen Voraussetzungen sind durch die Versäumnisse der Vergangenheit nicht die besten…

Wir haben Peter Pacult in der Vorsaison beim Auswärtsspiel seines Teams bei Austria Lustenau besucht:

Sechzig um Sieben: Heimspiel gegen Mannheim weiterhin auf der Kippe

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Heimspiel gegen Mannheim weiterhin auf der Kippe

Es wurde schon einige Zeit prophezeit und ist immer noch nicht Gewissheit: wird aufgrund der zahlreichen Corona-Fälle beim nächsten Gegner der Löwen, dem SV Waldhof Mannheim, die Partie am kommenden Samstag im Grünwalder Stadion nicht stattfinden?  Das Spiel wäre auch im Free TV zu sehen.

Ticketverkauf für Schalke ist gestartet

Es könnte das Spiel des Jahres werden: der TSV 1860 München erwartet den FC Schalke 04 am 26.10. um 18:30h zum Pokalfight zweier ganz großer Nummern im Deutschen Fußball. Die Jahreskartenbesitzer können ab heute Ihren Platz buchen. Falls Ihr keine Dauerkarte habt, müsst Ihr Euch folgenden Termin blau im Kalender anstreichen:

Donnerstag, 21. Oktober 2021, 15:00 Uhr. Da könnt Ihr die nicht durch Dauerkarten-Inhaber oder für Gäste-Fans geblockten Tickets unter www.tsv1860-ticketing.de erwerben (pro Mitglied sind maximal 4 Tickets erhältlich). Dauerkarteninhaber, die auch Mitglied sind, können zusätzlich maximal 4 Tickets erwerben. Wir gehen nicht davon aus, dass Nicht-Mitglieder in den Genuss von Tickets kommen werden.

Schalke-Spiel: Kalkulationen sprachen für’s Grünwalder

Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel hat am Donnerstagabend beim 1860-Stammtisch der FDP von Martin Hagen klargestellt, dass das Grünwalder Stadion für das DFB-Pokalspiel gegen Schalke die bessere Wahl gewesen ist – on top kam dann noch der Heimbonus eines vollbesetzten Stadions. Was Günther Gorenzel sonst noch erzählt hat und wie es um Dennis Dressel steht, könnt ihr nachlesen.

Keine Einschränkungen auswärts in Saarbrücken

Wenn die Löwenfans die Reise ins Saarland antreten (23. Oktober, 14 Uhr), dürften sich vielleicht mehrere Mitfahrer finden. Grund: Beim FC Saarbrücken gibt es weder 2G, 3G noch 3G+ – bestenfalls 4G oder 5G, aber auch nur beim Handyempfang. Somit stehen die Chancen gut, dass der Ludwigspark ausverkauft sein dürfte- ob jetzt auch die aktive Fanszene wieder geschlossen auftritt und organisiert supported?!

Löwen-Fußballerinnen wollen Tabellenführung ausbauen

Kommenden Sonntag sind die Löwinnen wieder in Aktion: Gegen das Frauenteam des SV WB Allianz München soll der nächste Dreier her, um die Tabellenführung auszubauen. Anstoß ist am Sonntag, 17. Oktober um 16 Uhr – Heimspiel in der St. Martin Str. 35! (Bild: Copyright TSV 1860 München Frauenfußball)

Marcus Pürk tippt auf Löwen-Sieg

Auch wenn die Partie am Samstag gegen Mannheim womöglich ausfällt – Ex-Löwe Marcus Pürk hat auf einen Löwen-Dreier gegen den Waldhof gesetzt. Aufgrund der Corona-Ausfälle ließ sich der Österreicher auf ein 3:1 für die Löwen ein – und beim potentiellen Nachholspiel?

Prall gefülltes Löwen-Wochenende

Auch die Futsaler des TSV 1860  starten am Wochenende in den ersten Spieltag. Alle Begegnungen rund um die Löwen findet ihr hier.

U19 am Sonntag beim FC Deisenhofen

Das letzte Spiel gegen den TSV 1860 Rosenheim musste für die Junglöwen abgesagt werden – dennoch stehen sie mit 15 Punkten aus 5 Spielen hervorragend da und sind gegen die Deisenhofener haushoher Favorit.

News aus der Dritten Liga

Stadionauslastung: 1860 und Türkgücü dürfen 100%

Die Löwen sind mit Türkgücü München die einzigen Drittligaclubs, deren Stadien am Wochenende mit der 100%igen Auslastung gefüllt sein dürfen. Während bei den Löwen mit einem ausverkauften Haus zu rechnen ist, müssen die Neuperlacher noch schnell ca. 69.000 Freikarten an den Mann bringen. Einige Clubs dürfen (oder wollen aufgrund der verschiedenen “G-Regeln”) noch nicht mehr als 50% der Kapazität zulassen.

Gorenzel: Nur noch ein Löwen-Spieler ungeimpft

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TSV 1860 München 2021 22 1024x628

Scheinbar hat nach dem Corona-Ausbruch innerhalb der Löwen-Mannschaft vor einigen Wochen ein Umdenken stattgefunden: laut Günther Gorenzel ist nur noch eine Person im Löwenkader ungeimpft, während es vor einigen Wochen noch 5 gewesen waren.

Dies wird den Löwen am kommenden Samstag wohl kaum helfen: die Zeichen verdichten sich, dass das Spiel gegen Mannheim aufgrund deren Corona-Ausbruchs nicht stattfinden wird. Zu Beginn des Stammtisches im Bayerischen Landtag hatte Gorenzel einen Anruf vom zuständigen DFB-Funktionär verpasst – ob das die Spielabsage war?

Anmerkung: In einer früheren Version stand hier für wenige Minuten, dass das Spiel abgesagt wird. Das ist so (noch) nicht richtig und beruht auf einem Mißverständnis. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen. 

Gorenzel zum Schalke-Spiel: Kalkulationen sprachen für Grünwalder Stadion

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Neben den Themen Dennis Dressel und die generelle aktuelle Situation sprach Günther Gorenzel auch über das DFB-Pokalspiel gegen Schalke 04, das nach intensiven Überlegungen im Grünwalder Stadion ausgetragen wird.

Chancen-Risiko Bewertung in Abstimmung mit den Gesellschaftern

Die Entscheidung, in welchem Stadion das DFB-Pokalspiel stattfinden sollte, wurde vom kaufmännischen Geschäftsführer, Marc-Nicolai Pfeifer, in enger Abstimmung mit den Gesellschaftern getroffen. Dies gab Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel beim Stammtisch im Bayerischen Landtag bekannt.

Lieber eine volle Auslastung als 42% und ein paar Mehreinnahmen

Die wirtschaftliche Risiko-Chancen-Abwertung ergab laut Gorenzel das Ergebnis, dass das Grünwalder Stadion das richtige Spielstätte ist. Die Analyse stellte folgendes Zeugnis aus: der Mehraufwand für das Olympiastadion wäre nicht mit höheren Einnahmen belohnt worden. Zudem wäre der große Nachteil entstanden, ein weitgehend leeres Stadion am Pokalabend vorzufinden. Damit dürften diverse Rechnungen von Onlineportalen widerlegt sein.

Gorenzel: Dressel identifiziert sich zu 100% mit 1860

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Dennis Dressel TSV 1860 München Portrait

Dressel identifiziert sich mit 1860 zu 100%

Günther Gorenzel sprach beim Stammtisch auf Einladung der FDP auch über Dennis Dressel. Auf die Frage, ob sich Dressel nach den Wechselflirts mit Darmstadt noch mit 1860 identifiziere, antwortete der Sportchef: zu 100%!

Der Verkauf von wichtigen Spielern sei nach der letzten Saison nie eine Option gewesen, es war stets auch Plan, zum Trainingsbeginn die komplette Mannschaft vor Ort zu haben. Es habe auch – nebenbei – für andere Spieler als Dennis Dressel Angebote gegeben, nur jenes für Dressel sei medial ausgeschlachtet worden. Namen nannte Gorenzel dabei nicht, doch ein Verkauf von allen betroffenen Spielern konnte nach Abwägung der finanziellen Möglichkeiten verhindert werden.

“Dennis, du hast zwei Möglichkeiten”

Bereits als Trainer betreute der Sportgeschäftsführer den Mittelfeldspieler. Gorenzel sprach in den Verhandlungszeiten intensiv mit Dressel, er sagte ihm: “Dennis, du hast die Möglichkeit, in die 2. Liga zu kommen oder zu bleiben und bei 1860 eine absolute Identifikationsfigur zu werden!” Dressel reize es sehr, seinen sportlichen Weg mit 1860 zu gehen. Jetzt gelte es, Dressel eine sportliche und finanzielle Perspektive zu bieten. Schließlich läuft sein Vertrag im kommenden Sommer aus, er wäre ablösefrei auf dem Transfermarkt zu haben.

Gorenzel über die aktuelle Situation bei 1860

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Günther Gorenzel beim Stammtisch

Die FDP-Fraktion des Bayerischen Landtags hatte am heutigen Donnerstagabend zum 1860-Stammtisch geladen, zu Gast war Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel. Im “Bayernzimmer” des Maximilianeum (über den Namen des Austragungsortes lässt sich streiten) wurde heute in lockerer Runde über die sportliche Situation und auch sonst alles rund um den TSV 1860 geplaudert. Mit anwesend waren neben Journalisten und Fraktionsmitgliedern auch Hep Monatzeder, vor einigen Jahren Interimspräsident bei den Löwen.

Martin Hagen freut sich über Präsenzveranstaltung

Nach 1,5 Jahren (damals mit Benny Lauth) freute sich FDP-Politiker Martin Hagen besonders, dass nach längerer Corona-Pause endlich wieder ein Stammtisch in Präsenz stattfinden kann. In diesem Zusammenhang wurde dem Sportgeschäftsführer ein Plakat zum 50 Geburtstag überreicht.

Gorenzel äußert sich auf Stammtisch über die aktuelle Lage

Klar ist, dass Tabellenbild, Potential und Erwartungshaltung derzeit nicht Hand in Hand gehen. Dennoch sei festzuhalten, dass auf viele Unentschieden nur wenige Niederlagen zu Buche stehen. Für den enttäuschenden Tabellenstand seien zwei Faktoren entscheidend: viele Spieler – insbesondere junge – waren im Fokus noch in der vergangenen Saison, in der ein wichtiges Ziel knapp nicht erreicht wurde. Dies wurde vom ein oder anderen nicht gut verkraftet und in die neue Spielzeit mitgenommen. Zudem sei der mediale Druck insbesondere bei 1860 enorm hoch, was gerade junge Spieler teilweise sehr beschäftigt. Zu schnell werde bei 1860 hart mit der Mannschaft ins Gericht gegangen, woran sich die “Youngster” aber auch gewöhnen müssten.

Fakt ist: es gibt die Phase einer Mannschaft, bei der die Jungs noch nicht so richtig im Hier und jetzt sind. Und es gibt die Phase, in der eine Verunsicherung in der Mannschaft entsteht. Diese beiden Phasen lägen nah beieinander. Genau in dieser Phase befinde sich die Mannschaft nun: diverse Spieler kommen mit der hohen Erwartungshaltung und der Drucksituation nicht gänzlich zurecht. Aber: der Spirit der letzten beiden Spiele habe gezeigt, dass es in die richtige Richtung geht. Dabei gilt aber auch, dass in jeder Minute, jeder Szene auf und neben dem Feld von jedem Beteiligten stets alles zu geben ist – und dies werde der Mannschaft nun verstärkt kommuniziert.

“Du musst im Hier und Jetzt sein”

Als Spieler müsse man sich nun mit dem jetzigen Moment, der eigenen Stärke, dem eigenen Spiel und der eigenen Identität beschäftigen. Hier finde derzeit ein intensiver Austausch statt: zwischen einzelnen Spielern, der Mannschaft, den Trainern und Betreuern.

Wieso kein weiterer Unterschiedsspieler?

Auf die Frage, ob man nicht mehr Unterschiedsspieler bräuchte, da Sascha Mölders als solcher in dieser Saison nicht funktioniere, antwortet Gorenzel auf dem heutigen Stammtisch: die Verstärkung Deichmann und Bär hätten in der vergangenen Saison gezeigt, dass sie zweistellig treffen bzw. 15 Scorerpunkte erzielen könnten. Selbstverständlich sei es schade, dass Mölders nicht so treffe wie in der vergangenen Spielzeit, dies sei aber auch so zu erwarten gewesen, es sei aber die klare Entscheidung gewesen, keinen 1:1 Ersatz zu Mölders zu holen, da mit Deichmann und Bär absichtlich zwei Spieler für ein variableres System geholt wurden.

U19: TSV 1860 am Sonntag beim FC Deisenhofen

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Marius Wörl, TSV 1860 U19
Marius Wörl, Spieler der U19 des TSV 1860

Satte 33 Tore erzielten die Junglöwen in den bisherigen fünf Saisonspielen. Am Sonntag nun muss die U19 des TSV 1860 zum FC Deisenhofen reisen und möchte dort ihre Erfolgsserie fortsetzen.

Sonntag: FC Deisenhofen – TSV 1860 U19

Nachdem die Partie der Junglöwen gegen den TSV 1860 Rosenheim am vergangenen Wochenende abgesagt werden musste, geht es am Sonntag wieder zur Sache. Mit der bisherigen maximalen Ausbeute von 15 Punkten ist die U19 des TSV 1860 natürlich haushoher Favorit beim FC Deisenhofen. Die A-Junioren aus dem Stadtteil Oberhachings haben in den ersten fünf Partien bei einem Torverhältnis von 7:9 fünf Punkte gesammelt.

Ob die Defensive des FCD der Giesinger Torlawine standhalten kann, wird sich zeigen. Bisher führen gleich vier Junglöwen die Torschützenliste der Bayernliga Süd an.

  1. Devin Sür (9 Tore)
  2. Marius Wörl (7 Tore, siehe Titelbild)
  3. Philip Kuhn (5 Tore)
  4. Damjan Dordan (3 Tore)

Bild: TSV 1860

TSV 1860 – Waldhof Mannheim (Spieltag 12): Ergebnistipp Marcus Pürk

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Marcus Pürk (TSV 1860)
Marcus Pürk, beim TSV 1860 München von 1999 bis 2004

50 Bundesligaspiele absolvierte Marcus Pürk für die Löwen, dazu zwei Länderspiele für Österreich. Als Profi war er in seiner Heimat, in Deutschland und in Spanien aktiv und ist auch heute – mit 47 Jahren – noch fit wie ein Turnschuh und am Ball. Für sechzger.de tippt Pürk diesmal die Partie des TSV 1860 gegen Waldhof Mannheim.

Marcus Pürk tippt auf Sieg für 1860

Auch wenn Marcus Pürk bereits seit 2004 wieder in Österreich lebt, so verfolgt er das Treiben beim TSV 1860 doch noch am Rande und läuft gelegentlich für die Legendenmannschaft der Löwen auf. Aufgrund der Umstände sieht er Münchens große Liebe am Samstag im Vorteil:

“Hab gerade gelesen, dass ein paar Spieler von Waldhof Corona haben. Deswegen tippe ich auf ein 3:1 für Sechzig!”

Auch wir hoffen natürlich sehr auf diesen wichtigen Dreier für die Mannschaft von Michael Köllner.

Auch mit 47 noch für die Löwen im Einsatz

Bereits im Alter von 20 Jahren wechselte Pürk einst von Rapid in die Primera Division und bestritt dort 30 Spiele in der höchsten spanischen Spielklasse. Dennoch folgte ein Jahr später die Rückkehr nach Österreich – diesmal zu Sturm Graz. Nachdem Pürk wieder zu Rapid gewechselt war, zog er 1999 weiter an die Grünwalder Straße. Beim TSV 1860 kam Marcus Pürk verletzungsbedingt bis 2004 zu “nur” 50 Einsätzen in der Bundesliga. Anschließend wechselte der Mittelfeldspieler zu Admira Wacker Mödling, ehe er seine Karriere unterklassig ausklingen ließ. Wobei das ja nur die halbe Wahrheit ist, denn auch mit 47 Jahren ist Marcus Pürk noch aktiv. Zuletzt war er beim 11:2-Sieg der Löwen-Legenden in Aying zum Beispiel mit Benjamin Lauth, Thomas Ziemer, Jan Mauersberger und Bernhard Winkler am Ball.

Stefan Lex im Interview: “Es fehlt an der Leichtigkeit und am Spielglück.”

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Stefan Lex (TSV 1860)
Stefan Lex (TSV 1860)

Auch wenn es in der 3. Liga im bisherigen Saisonverlauf noch nicht für ein eigenes Tor reichte, so zeigt die Formkurve von Stefan Lex doch deutlich nach oben. In den vergangenen Partien zeichnete sich der Offensivspieler durch seinen Einsatz aus und nährte die Hoffnung, dass seine Durststrecke in der Liga bald endet. Im Interview mit dem Merkur äußert sich Lex zudem über sein Verhältnis zu Trainer Michael Köllner und seine Perspektive bei den Löwen.

Stefan Lex im Interview

Zwei wichtige Treffer im Toto-Pokal, in der Liga aber noch torlos. Im Interview mit dem Merkur erklärt Stefan Lex, welche Ursachen die Flaute haben könnte und zeigte sich zuversichtlich, dass diese bald zu Ende gehen könnte:

“Ich war am Ende der vergangenen Saison nicht mehr so frisch, in der Vorbereitung hatte ich dann eigentlich ein gutes Gefühl, aber der Start war ziemlich bescheiden. Dazu kamen die öffentlichen Aussagen, ich sei an den beiden verpassten Aufstiegen mit schuld gewesen.”

Ein ganz klarer Vorwurf an Trainer Michael Köllner, den er aber sogleich entkräftet:

“Er wollte mich damit kitzeln, aber das war kein Selbstvertrauens-Booster, das hat am Selbstverständnis gekratzt. Wie haben längst darüber gesprochen, alles gut.”

Lex über seine Perspektive bei den Löwen

Für die laufende Saison sieht Lex noch lange nicht schwarz und verweist darauf, dass noch etliche Punkte zu vergeben seien. Dennoch sei sich die Mannschaft bewusst, der Abstand nach unten derzeit kleiner sei als zu den Aufstiegsrängen.

“Es fehlt an der Leichtigkeit und am Spielglück. Letztes Jahr ist Vieles für uns gelaufen, nehmen wir nur das 6:1 gegen Halle, wo wir zur Halbzeit auch 0:2 zurückliegen hätten können.”

Bezüglich seiner persönlichen Zukunft hofft Lex, dass er seine Karriere beim TSV 1860 beenden könne. Da sein Vertrag nach der laufenden Spielzeit ausläuft, hofft er natürlich auf eine Verlängerung. Zum jetzigen Zeitpunkt sei es aber verständlich, dass er aufgrund seines Alters nicht der erste Ansprechpartner für die Löwen sei, wenn es um eine Vertragsverlängerung gehe.