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Neudecker fällt gegen Schalke aus

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Richard Neudecker TSV 1860
Richard Neudecker, TSV 1860

Neudecker positiv auf das Coronavirus getestet

1860-Mittelfeldspieler Richy Neudecker wurde trotz vollständigen Impfschutzes positiv auf das Coronavirus getestet und hat sich in häusliche Isolation begeben, wie Sechzger.de jüngst berichtete. 

Leichte Symptome bedeuten AUS für das Schalke-Spiel

Die Nummer 31 der Löwen zeige laut Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel “leichte Erkältungssymptome” und sei ansonsten quasi beschwerdefrei.

Doch genau die leichten Symptome bedeuten nach einem Blick in die “Allgemeinverfügung Isolation” (Quarantäne von Kontaktpersonen und von Verdachtspersonen, Isolation von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen) bereits jetzt das Aus für das anstehende Ligaspiel gegen Saarbrücken sowie das Pokalspiel gegen den FC Schalke 04:

Ziffer 6.3.2 der Allgemeinverfügung besagt:

Entwickelt die Person Symptome oder weist das Ergebnis des Nukleinsäuretests ein positives Ergebnis auf, endet die Isolation bei asymptomatischem Krankheitsverlauf frühestens 14 Tage nach Erstnachweis des Erregers, bei leicht symptomatischem Krankheitsverlauf frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden (definiert als nachhaltige Besserung der akuten COVID-19-Symptomatik gemäß ärztlicher Beurteilung).

Da das Spiel gegen Schalke am 26. Oktober, also in 10 Tagen stattfindet, Neudecker aber 14 Tage in Isolation muss, muss der TSV 1860 gegen Saarbrücken und in der Pokal-Partie auf seinen Mittelfeldspieler verzichten. Einzig eine Ausnahmegenehmigung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde könnte einen Einsatz ermöglichen.

Zunächst aber gilt natürlich: wir wünschen Richy einen weiterhin milden Verlauf und Gute Genesung!

Impfdurchbruch bei Neudecker – Löwenspieler in Quarantäne

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Richard Richy Neudecker TSV 1860

Impfdurchbruch bei Neudecker

Bei Richard Neudecker wurde trotz zweifachen Impfschutzes ein positiver Corona-Test vermeldet. Das gab der TSV 1860 in einer Pressemitteilung bekannt. Neudecker habe “leichte Erkältungssymtome” und sei “quasi beschwerdefrei”, so Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel.  „Der vorliegende Fall zeigt uns, wie wichtig es ist auch weiterhin trotz vollständigem Impfschutz, der einen schwereren Verlauf bei einer Infektion mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verhindert, die sozialen Kontakte nach Möglichkeit zu minimieren. In diesem Zusammenhang appellieren wir auch an alle unsere Fans, die täglich unsere Trainingseinheiten besuchen, Spieler nicht um Autogramme und Selfies zu bitten. Wir werden uns auch für Autogrammwünsche zukünftig eine für alle gangbare Lösung in Zeiten der Pandemie einfallen lassen.“

Neudecker in Quarantäne, Trainingsbetrieb vorerst teilweise eingestellt

Die Nummer 31 hat sich umgehend in Quarantäne begeben. Auch Teile der Mannschaft und des Trainerteams, die am Freitagstraining teilgenommen haben, müssen sich vor Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs mittels PCR-Test freitesten.

Die Pressemitteilung zum Nachlesen

Alles Gute, Richy!

12. Spieltag der dritten Liga: Die Samstagsspiele

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sechzger.de Logo Löwe mit weiß-blauer Fahne 1860
sechzger.de Logo 1860

Nachdem der Auftritt unserer Löwen gegen den SV Waldhof Mannheim heute coronabedingt abgesagt werden musste, hatte der TSV 1860 München spielfrei. Die anderen Samstagsspiele am 12. Spieltag der dritten Liga fanden wie geplant statt. Sechzger.de gibt Euch einen kurzen Überblick über die Geschehnisse des heutigen Drittliganachmittags. Der verlief mit insgesamt 24 Toren sehr ereignisreich.

Eintracht Braunschweig – BVB II  4:2  (2:1)

Eine knackige Auftaktphase bekamen die Zuschauer an der Hamburger Straße zu sehen. Nach nicht mal einer Viertelstunde führten die Hausherren 2:1. Bryan Henning brachte die Braunschweiger in der 11. Minute in Führung. Nur zwei Minuten später glich der BVB II durch Pohlmann aus, aber bereits im Gegenzug brachte Henning die Gastgeber erneut in Führung.

Henning trug sich dann in der 63. Minute auch noch als Vorlagengeber in den Spielbericht ein. Sein zentimetergenaues Zuspiel musste Pena Zauner nur noch über die Linie lenken, um auf 3:1 zu stellen. In der 74. Minute konnten die kleinen Borussen den Anschlusstreffer erzielen. Maloney traf per platzierten Fernschuss aus dem Rückraum nach intelligentem Zuspiel von Pohlmann.

Drei Minuten später verstolperte Pohlmann die Riesenchance zum Ausgleich für die Dortmunder, denen der Anschlusstreffer sichtlich Auftrieb gab. In der 88. Minute ging ein Braunschweiger dann im Strafraum mit der Hand zum Ball. Den fälligen Elfer von Taz konnte Fejzic parieren. In der Nachspielzeit nutzte dann Kobylanski einen Konter für die Eintracht zum spielentscheidenden 4:2.

1. FC Kaiserslautern – SC Freiburg II 3:0 (1:0)

Auch die roten Teufel gingen früh in Führung. Felix Götze traf nach schönem Zuspiel von Hanslik zum 1:0 für die Lauterer (11. Minute). In der 36. Minute hätte Taurainen den Ausgleich für die Gäste aus kürzester Distanz besorgen müssen. Aber irgendwie konnte FCK-Keeper Raab den Ball noch entschärfen.

In der 48. Minute stellte Tomiak nach einer Ecke auf 2:0 für den FCK. Wunderlich stellte dann in der 62. Minute auf 3:0 für die Pfälzer. Die Lauterer fuhren damit den vierten Ligasieg in Folge ein und orientieren sich in der Tabelle nach oben.

FSV Zwickau – MSV Duisburg 3:2 (1:1)

Im ersten Spiel nach dem Rauswurf von Pavel Dotchev mussten die Zebras zu den Schwänen nach Zwickau reisen. Der Trainerwechsel schien die Meidericher zu beflügeln und so gingen sie durch Ajani in der 29. Minute mit 0:1 in Führung. Kurz vor der Pause glich Gomez dann per Foulelfmeter für die Zwickauer aus.

Die Gäste aus dem Pott konnten dann direkt nach Wiederanpfiff erneut in Führung gehen. Ademi traf nach Zuspiel von Ex-Löwe Stoppelkamp zum 1:2 (46. Minute). In der 71. Minute verpasste Baumann den Ausgleich für Zwickau, als er vor dem leeren Tor ein Luftloch schlug, anstatt den Ball einfach über die Linie zu schieben. In der 87. Minute machte er es dann in vergleichbarer Situation besser und erzielte den 2:2 Ausgleich. Aber es kam noch besser für den FSV: In der 90. Minute musste der Dusburger Bakalorz mit Rot vom Platz und zwei Minuten später setzte Voigt per Distanzschuss den Ball zum Siegtreffer ins Tor der Duisburger. Damit gelang den Zwickauern der erste Heimsieg der laufenden Saison.

Hallescher FC – FC Saarbrücken 2:3  (2:1)

In Halle spielten zwei Ex-Löwen eine prominente Rolle in Durchgang eins. Zunächst verwandelte Adriano Grimaldi etwas glücklich einen Foulelfmeter zur Führung der Gäste. Halle schlag dann per Doppelschlag vor der Pause zurück. Zunächst glich Eberwein in der 44. Minute per Abstauber aus (Erdmann stand zu weit entfernt) und dann gelang Boyd nach katastrophalem Ballverlust von Erdmann gegen Titsch-Rivero in der 45 + 2. Minute noch das 2:1 für die Hallenser.

Bereits vier Minuten nach der Pause schlugen die Saarbrücker dann wieder zurück. Nach gut getimtemnZuspiel von Ernst schob Jacob zum 2:2 ein. In der 88. Minute war es dann erneut ex-Löwe Grimaldi, der nach herrlicher Flanke von Ernst das 2:3 Siegtor für den FCS köpfte.

SV Meppen – FC Magdeburg  2:3 (1:2)

Der Tabellenführer geriet im Emsland zunächst in Rückstand: In der 24. Minute drückte Käuper eine maßgenaue Flanke von Bünning zum 1:0 über die Linie. Bereits drei Munten später glich Bittroff aber für die Magdeburger per Kopf aus. Nach einer etwas zu kurzen Faustabwehr von Domaschke köpfte Ceka überlegt in hohem Bogen zum 1:2 ins verwaiste Meppener Tor.

Meppen drückte in Durchgang zwei auf den Ausgleich und in der 63. Minute wurden die Bemühungen belohnt. Blacha wurde erneut von Bünning sehr gut eingesetzt und konnte das 2:2 erzielen. Die Meppener spielten weiter nach vorne und versuchten, einen Sieg einzufahren. Der Lucky Punch gelang dann aber den Gästen durch Bittroff, der nach einer Ecke den späten Siegtreffer für Magdeburg markierte.

Was bedeutet das für den TSV 1860 München?

Durch das ausgefallene Spiel hatten die Löwen natürlich keine Möglichkeit, Punkte einzufahren. So hat sich das Tabellenbild für den TSV 1860 München am 12. Spieltag nicht gerade verbessert. Mit aktuell einem Spiel weniger als die meisten Konkurrenten liegen die Löwen mit 13 Punkten aktuell auf Platz 14. Das bedeutet nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegplätze. Relegationsrang 3 liegt aktuell sieben Punkte entfernt. Tabellenführer ist weiter Magdeburg.

 

Abteilung Präzisionssport mit neuer Heimat am Trainingsgelände

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Die Pfeile fliegen künftig direkt neben der Sechzgeralm. Die Abteilung Präzisionssport hat für ihre Sportart Darts eine neue Trainings- und Wettbewerbsstätte eingerichtet. Damit entfällt der bisherige Spielort in der Giesinger Eckkneipe “Zum Doll-Eck”.

Pressecontainer wurde umfunktioniert

Als Grundlage diente hierfür der alte Pressecontainer, wie man auf der Homepage des e.V. sehen kann. Er wurde in den letzten Monaten grundlegend umgebaut. Unter anderem wurde er in den Farben grün-gold gestaltet, außerdem hängen nun vier Darts-Scheiben (Steel Dart) im Container. Neben den normalen Trainingszeiten wird es auch jeden zweiten Freitag einen Wettbewerb gegen einen kleinen Obulus geben. Teilnehmen dürfen alle, die in keinem höheren Wettbewerb als in der Landesliga antreten.

Trainingszeiten der Abteilung Präzisionssport in der Übersicht

Offenes Training
Mittwochs 18:00 – 21:30 Uhr
Sonntags 14:00 – 19:00 Uhr

Training für Abteilungsmitglieder
Donnerstags 18:00 – 21:30 Uhr

Jugendtraining
Freitags 15:00 – 18:00 Uhr

Nach wie vor gibt es übrigens die coolen Flights “Wir sind der Verein” im e.V.-Shop.

ARGE Leaks – von der Gründung bis zur “Causa Gerhard Schnell” (Teil 8)

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Die Westkurve grüßt Jutta Schnell
Schönen Gruß von der Westkurve an Jutta Schnell

So ein spielfreies Wochenende für die Profis hat durchaus seine Vorteile. Zum Einen kann man sich eine der anderen Mannschaften anschauen (z.B. die U21 oder die U19) oder auch den Volleyball-Löwen besuchen. Selbstverständlich gibt es auch heute neue ARGE Leaks, garniert mit einem Schuss Gerhard Schnell und einer Prise Beleidigungen im Internet. Schöne neue Welt…

Eine Regionsversammlung in Geiselwind

Zu einem Wendepunkt kam es schließlich durch eine Regionsveranstaltung im fränkischen Geiselwind. In Folge der Veranstaltung fielen dem Fanbeauftragten etliche beleidigende Kommentare im Fanblog „dieblaue24“ auf, die klar gegen ihn gerichtet waren. Auch Christian Poschet war Ziel der Angriffe. Im Bericht „Reisingers Traum: Kooperationsvertrag neu regeln“ vom 6. April kommentiert der User Volker M.: „Habe heute meine Dauerkarte höchstpersönlich bei Herrn Reisinger abgeben in Geiselwind es langt. Der erzählt nur Müll und glaubt es selber auch noch. Bin dann einfach unter Applaus raus gegangen.“ Diese Aktion gab es tatsächlich: Reisinger war mit Weber als Ehrengast eingeladen. Besagter User war zum damaligen Zeitpunkt übrigens kein Vereinsmitglied. Applaus gab es zudem auch keinen, eher ungläubiges Kopfschütteln.

Beleidigungen auf 1860 Blog

In der Folge tauchten Kommentare auf, die deutlich gegen Weber gerichtet waren. Die User „Bestatter“, „Mausmelker“ und „Prolli“ steigerten sich regelrecht in einen Rausch. Die Beschimpfungen sind im Übrigen heute noch auf dem Fanblog zu finden. Während Betreiber Oliver Griss bei Kritik an seiner Person bekanntlich höchst sensibel reagiert, macht es den Eindruck, als hätte er nichts gegen die Stimmungsmache gegen Vereins-Verantwortliche. User „Mausmelker” schreibt:

„Solange Reisinger Gestalten wie Weber und Poschet installiert, die jetzt auf die Fans losgelassen werden, wird sich nichts ändern. […] DESHALB: WEBER RAUS !!“

User Prolli äußert sich wie folgt:

„Die Arge sollte einen Antrag an Scharold (damals 1860-Geschäftsführer) stellen, Weber abzukommandieren, bzw. dass er nur für seine Lieblinge die Ultras zuständig ist. Der Antrag sollte möglichst von sehr vielen Fanclubs und allen Regionssprechern unterschrieben sein.“

Ob es sich beim Verfasser dieser Beiträge tatsächlich um Gerhard Schnell handelte, können wir nicht beweisen. Es ist jedoch eine äußerst verdächtige Ähnlichkeit bezüglich des Schreibstils im Vergleich zu den Fake-Mails festzustellen.

Weber sammelt Beweise gegen Schnell

Weber sammelte fortan die Kommentare diverser User, hinter denen er damals schon den ARGE-Vorsitzenden vermutete. Unserer Redaktion liegt eine 42seitige Word-Datei vor, die er innerhalb des Vereins an das Präsidium und diverse Verwaltungsräte versendet hat. Inhalt: Gesammelte Kommentare von 12 unterschiedlichen Usern, hinter denen niemand Geringeres steckt als der ARGE-Vorsitzende Gerhard Schnell. Von der Geschäftsführung bekommt Weber den Auftrag, den Beweis zu erbringen, dass tatsächlich Schnell hinter den diversen E-Mails und User-Accounts steckt. Der finale Beweis fehlte nämlich noch.

Zum Regionsbeauftragten der Region 19 baute Weber im Übrigen ein freundschaftliches Verhältnis auf. Jürgen Spiegel, bis dato ein „Muster-Regionsbeauftragter“, vertraute sich dem Fanbeauftragten an und erkannte rasch, dass sämtliche von Schnell im Vorfeld der Versammlung geäußerten Bedenken gegenüber Weber nicht den Tatsachen entsprechen. Als der ARGE-Vorsitzende davon Wind bekommt, bekämpft er Spiegel und versucht unter anderem über diverse Mails, ihn zu verunsichern und zum Rücktritt zu bewegen. Ein „A. Brandstetter“ schreibt ihn an und erweckt den Eindruck, in der Region würde gegen ihn begehrt. Auch die Fanbeauftragte Jutta Schnell verlässt in der Halbzeitpause eines Drittliga-Spiels eine Fanclub-Ehrung, weil sie sich angeblich mit vier Fanclubs aus Franken treffe, die Jürgen Spiegel nicht mehr als Regionsbeauftragten haben wollen.

Persona non grata bei der ARGE

Hinter diesem Vorgehen steckt natürlich Kalkül. Schnell weiß, dass Spiegel von Weber darüber informiert wird, und hofft, dass dieser entnervt aufgibt. Doch das Gegenteil ist der Fall: Für Weber wird Spiegel ein enger Vertrauter. Für ihn ist der Kontakt wichtig, da er in der Folge zu keiner Regionsveranstaltung der ARGE eingeladen wird. Der Kontakt zwischen der Fanbetreuung und den Fanclubs soll nach Möglichkeit unterbunden werden.

In der Zwischenzeit ist Spiegel als Regionsbeauftragter im Übrigen zurückgetreten, zermürbt von den Anfeindungen innerhalb der eigenen Vorstandschaft. Wieder einmal hat das „System Schnell“ funktioniert: Durch bewusste Fehlinformationen manipulierte ARGE-Mitglieder rückten von Spiegel ab und provozierten einen Wahlkampf innerhalb der eigenen Region, den dieser nicht wollte und zum Wohle des Vereins die Reißleine zog.

Handfester Skandal durch geleaktes Protokoll

Geschäftsführer Michael Scharold ist in der Angelegenheit „ARGE“ zu weich und lässt sich viel diktieren. Auffällig ist dabei, dass die Vertreter der HAM auf der Geschäftsstelle sich deutlich hinter Jutta und Gerhard Schnell stellen. Im Oktober 2019 wird ein Protokoll einer höchst delikaten Besprechung öffentlich. Von vielen Außenstehenden wird dies als klare Provokation gegen den hauptamtlichen Fanbeauftragten gesehen. Eine Kernaussage im Protokoll: „ARGE bleibt ARGE.“

Die Reaktionen auf das Protokoll waren heftig: Mit mehreren Spruchbändern kritisierte die aktive Fanszene im Rahmen eines Heimspiels den Machterhalt der ungeliebten ARGE-Führung durch die Vertreter der HAM. Gerhard Schnell behauptet in ARGE-Kreisen, die Spruchbänder seien auf Initiative von Christian Poschet und Sebastian Weber entstanden. Das Gerücht hält sich in einigen Fanregionen bis heute. Für Weber wird zunehmend deutlich, dass eine professionelle und zwingend notwendige Neustrukturierung unter diesen Umständen unmöglich erscheint.

Dieser war der achte Streich, doch…

…der letzte folgt sogleich – und zwar morgen. Freut auch drauf, denn der hat es nochmal in sich!

Überblick

 

3. Liga am Freitag: VfL Osnabrück gewinnt bei Viktoria Berlin

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Mannschaftsbus Viktoria Berlin
Der Mannschaftsbus von Viktoria Berlin vor dem Grünwalder Stadion

Das morgige Spiel der Löwen gegen Waldhof Mannheim wurde zwar abgesagt, doch endlich rollte der Ball in der 3. Liga wieder. Dabei empfing Aufsteiger Viktoria Berlin den VfL Osnabrück, letzte Saison noch in der 2. Bundesliga.

Frühe Führung für die Hauptstädter

Die Gastgeber mussten auf ihren herausragenden Spielmacher Cigerci verzichten, sorgten aber dennoch für das erste Highlight. Nach einer geklärten Ecke nahm Patrick Kapp den Ball mit der Brust an schweisste die Kugel aus gut 25 Metern zentral unter die Latte (7.). So wirklich gut sah VfL-Keeper Kühn, der etwas weit vor seinem Kasten stand, beim 1:0 nichts aus.

Nur wenige Minuten später hatte Falcao den zweiten Treffer für die Hauptstädter auf dem Fuß, verzog aber knapp. Besser machte es in der Marc Heider in der 13. Minute auf der Gegenseite. Flanke Higl, unglückliche Verlängerung des Berliners Menz und der Routinier steht am langen Pfosten goldrichtig und netzt zum 1:1 ein.

Der VfL dreht die Partie

Es entwickelte sich eine attraktive Partie, in der die Gäste für den nächsten Wirkungstreffer sorgten. Opoku schlug eine Ecke zur Mitte und dort schädelte Sven Köhler den Ball zum 1:2 ins lange Ecke (31.). Dabei blieb es bis zur Pause, obwohl beide Teams durchaus weitere Gelegenheiten hatten.

Dies war jedoch nichts im Vergleich zum Chancenwucher in der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte. Unfassbar, welche Gelegenheiten Benyamina (Berlin) bzw. Heider und Higl (Osnabrück) teils fahrlässig liegen ließen.

VfL Osnabrück gewinnt bei Viktoria Berlin

Die Viktoria offenbarte defensiv einige Schwächen, die Gäste drängten zwar auf den dritten Treffer, ließen dabei aber die letzte Konsequenz vermissen. Insgesamt verflachte die Partie nach der 60. Minute jedoch deutlich. Die Niedersachsen kontrollierten Ball und Gegner und ließen den Aufsteiger vor 2.000 Zuschauern nicht zur Entfaltung kommen.

Der VfL Osnabrück kletterte mit dem Dreier in der Tabelle auf Platz 3, während Berlin auf Rang 5 abrutschte.

Tore:

1:0 Kapp (7.)
1:1 Heider (13.)
1:2 Köhler (31.)

 

TSV 1860 München plant Umfrage zum Thema Stadion

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Günther Gorenzel Martin Hagen Stammtisch Bayerischer Landtag TSV 1860 München

Dennis Dressel, die aktuelle Lage bei den Löwen, Impfen oder auch das inzwischen abgesagte Spiel gegen Waldhof Mannheim. Die Themen beim Stammtisch im Bayerischen Landtag am gestrigen Donnerstag waren durchaus vielseitig. Unter anderem ging es (natürlich) auch um das Thema Stadion, zu dem der TSV 1860 eine Umfrage durchführen sollte – zumindest wenn es nach Günther Gorenzel ginge.

“Identität ist das höchste Gut”

Es war ein launiger Abend im Bayernzimmer der Wirtschaft, die direkt im Landtag untergebracht ist. Gastgeber Martin Hagen von der FDP-Fraktion hatte die Löwenfans unter den Landtagsabgeordneten zu einem Stammtisch in Präsenz geladen. Über eineinhalb Jahre war eine Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen. Notgedrungen entschied man sich, den Stammtisch einmal mit einer Online-Videokonferenz durchzuführen. Zu Gast war damals Benny Lauth und bereits damals war das Grünwalder Stadion eines der Themen des Abends.

Auch am gestrigen Donnerstag war die Spielstätte ein Schwerpunkt der Fragerunde an den Geschäftsführer Sport der Löwen. Da ging fast schon unter, dass sich Dennis Dressel aktuell zu „1860 Prozent“ mit dem Verein identifiziere. Oder dass nach der jüngsten Quarantäne-Anordnung nun nahezu alle Spieler von Sechzig München ein Impfangebot wahrgenommen hätten. Zunächst erläuterte Gorenzel, dass wirtschaftliche Abwägungen schlussendlich zu einer Entscheidung pro Grünwalder Stadion im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten Schalke 04 geführt hätten. Einige Wochen lang wurde eine Debatte geführt, ob ein Umzug in das Olympiastadion Mehreinnahmen für die Löwen bedeuten würden.

Gorenzel wünscht sich Umfrage unter den Fans des TSV 1860 zum Thema Stadion

Als es um die Finanzen des TSV 1860 ging, um die es wahrlich bei Weitem noch nicht rosig steht, wurde die immerwährende Stadiondiskussion in den Fokus gerückt. Ein Verbleib in Giesing, ein Umzug beispielsweise in das Olympiastadion oder gar ein Neubau werden aktuell als Optionen gehandelt. Gorenzel beteuerte, dass alle Zahlen und somit die letztendliche Entscheidung über ein pro und contra zu einem Umzug oder gar einem Neubau sein Kollege Marc-Nicolai Pfeifer treffen müsse. Er bekomme schlussendlich lediglich die Mittel mitgeteilt, die ihm für die Kaderplanung zur Verfügung stehen. Die Zahlen kommen naturgemäß recht spät, was auch der Grund für die späten Zeitpunkte von Verpflichtungen seien. Zuvor hatte ein Landtagsabgeordneter eben diese Zeitpunkte kritisch hinterfragt.

Viel äußerte sich Günther Gorenzel in der Folge zu den Löwenfans und der Identität eines Vereins. Zwei Faktoren, die in den Augen des gerade 50 Jahre alt gewordenen Geschäftsführers wieder deutlich mehr in den Fokus rücken würden. Seiner Meinung nach tue dem Fußball im Allgemeinen die aktuelle Entwicklung nicht unbedingt gut. Er plädierte für mehr Bodenständigkeit und mehr Fokus auf die Fans, die immens wichtig für Sechzig München seien.

Giesing, Olympiastadion oder doch ein Neubau?

Auf Nachfrage von sechzger.de präzisierte Gorenzel in der Hinsicht, dass der TSV 1860 seiner Meinung nach für eine endgültige Entscheidung beim Thema Stadion durchaus eine Umfrage unter den Löwenfans durchführen sollte. Damit steht der Geschäftsführer offenbar auch nicht allein auf weiter Flur. Es erscheint also durchaus möglich, dass die Löwenfans einen nicht unwesentlichen Teil zu der Stadionentscheidung beitragen können. Inwiefern dies einen Einfluss auf die ohnehin schon tiefe Fanspaltung haben könnte, muss sich dann allerdings erst noch herausstellen.

Ohnehin stellt sich die Frage, ob sich bei der Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage am Ende nicht sowieso lediglich eine Option als machbar herauskristallisiert. Die Stadt München würde die entstehenden Umbaukosten für das Grünwalder Stadion zu einem Großteil übernehmen. Ein negatives Eigenkapitel im deutlich zweistelligen Millionenbereich sowie die anstehende Fortführungsprognose im Sommer 2022 sind nur zwei Dinge, die klar für die Spielstätte in Giesing sprechen würden. Ein fremdfinanzierter Neubau erscheint unter den aktuellen Gegebenheiten mehr als unwahrscheinlich, zumal aktuell nicht einmal ein Grundstück für diese Pläne vorliegt.

Die wirtschaftliche Analyse kann laut Gorenzel beginnen, sobald die Planungen der Stadt dem TSV 1860 vorgelegt werden. Aktuell fehlen noch Dokumente, die den Abschluss verhindern. Doch die Zeit drängt: bereits zur Saison 2021/22 war es fraglich, ob der DFB das Grünwalder Stadion in seiner jetzigen Form noch für die 3.Liga genehmigt. Gerade noch wurde mit einem Beschluss reagiert und infolgedessen die Flutlichtanlage erneuert.

TSV 1860 Frauen: Tabellenführer am Sonntag gegen SV WB Allianz

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TSV 1860 Frauen, Saison 2021/22, Mannschaftsbild, Löwinnen
Die Frauen des TSV 1860 München e.V. in der Saison 2021/22

Spitzenreiter, Spitzenreiter – hey, hey! Ja, Sechzig gibt es auch als Tabellenführer und zwar mit ein paar Mannschaften, sei es nun beispielsweise die U19 oder auch die Löwinnen. Die Frauen des TSV 1860 treten am Sonntag gegen den SV WB Allianz München an und wollen ihre Tabellenführung ausbauen.

Tabellenführer TSV 1860 gegen SV WB Allianz

Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten, wenn die Löwinnen am Sonntag in der A-Klasse 01, Kreis München, auf den SV WB Allianz treffen. Anstoß ist am Sonntag (17.10.) um 16.00 Uhr auf der Anlage der SpVgg 1906 Haidhausen an der St. Martin-Straße 35 in Giesing.

Es lohnt sich übrigens durchaus, auch schon deutlich früher dort einzufedern. Um 11.30 Uhr spielt die Vierte gegen TSV Trudering III und um 14.00 Uhr die Dritte gegen FC Neuhadern II.

Bild: TSV 1860 München e.V.

TSV Haching München: Sonntag erstes Heimspiel gegen Lüneburg

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TSV Haching München Team 21/22
Die Mannschaft des TSV Haching München in der Saison 2021/22

Nicht nur der Fußball wurde von Geisterspielen geplagt, sondern auch die Volleyball Bundesliga. Umso mehr freut sich der TSV Haching München, am Sonntag gegen die SVG Lüneburg zum ersten Mal seit einem Jahr wieder Zuschauer begrüßen zu dürfen.

Erstes Heimspiel vor Zuschauern seit einem Jahr

Die Volleyballer der Kooperation aus TSV Unterhaching und TSV 1860 e.V. tragen ihre Heimspiele in der Bayernwerk Sportarena in Haching aus. Bis zu 999 personalisierte Zuschauer auf zugewiesenen Plätzen sind am Sonntag um 16 Uhr erlaubt. Es gilt die 3G -Regel und Maskenpflicht (außer am Sitzplatz). Der TSV bittet darum, wegen der einfacheren Personalisierung Tickets online zu kaufen und auszudrucken. Saisonkarten gibt es heuer keine.

TSV Haching München gegen SVG Lüneburg

Auf dem Papier haben die Löwen-Volleyballer durchaus eine Chance gegen den aktuellen Tabellenletzten. Man sollte sich durch das Ranking jedoch nicht täuschen lassen, denn die SVG Lüneburg musste zum Auftakt gegen die beiden Giganten VfB Friedrichshafen (Rekordmeister) und Berlin Recycling Volleys (amtierender Meister) ran. Ein recht viel schwereres Programm zum Saisonstart ist kaum denkbar.

Dennoch rechnet sich der TSV Haching München gegen die SVG Lüneburg durchaus Außenseiterchancen aus, zumal die Leistung zuletzt in Düren Anlass zur Hoffnung gab. Trainer Bogdan Tanase dazu:

“Wir wollen langsam und in kleinen Schritten vorwärtskommen. Lüneburg ist ein starkes Team, ist längst in der Liga etabliert. Es wäre vermessen, jetzt einen Heimsieg zu erwarten. Aber wir wollen an die guten Phasen der beiden Auswärtsspiele anknüpfen und den Gast ärgern.”

Wenn Ihr am Sonntag also keine Lust auf Fußball haben solltet, dann schaut doch mal in Haching bei den Volleyball-Löwen vorbei.

Bild: TSV Haching München / Edmund Zuber

ARGE Leaks – von der Gründung bis zur “Causa Gerhard Schnell” (Teil 7)

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sechzger stadion tsv 1860 Grünwalder Stadion Stadt München
TSV 1860 - Osnarbrück, by CR-Fotos

Nachdem die Partie der Löwen gegen Waldhof abgesagt wurde, fahren wir doch direkt mit den ARGE Leaks fort. Die bergen ja durchaus auch eine gewisse Spannung, oder? Durch einen Entschluss auf der Mitgliederversammlung gerät die ARGE zunehmend in die Bredouille und auch der neue Fanbeauftragte wird auf die gewohnte Art und Weise diskreditiert…

Anthony Power stärkt ARGE-Führung

Innerhalb der ARGE wuchs in der Zwischenzeit die Unzufriedenheit. Während sich einige Regionen mehr oder weniger vom Fanclub-Dachverband abkapselten und sich autark führten, gab es durchaus auch kritische Stimmen. Der Ruf nach Veränderungen wurde lauter, viele Fanclubs forderten eine personelle Neuaufstellung der ARGE. Doch davon wollte die Vorstandschaft nichts wissen. Unter den Geschäftsführern Raed Gerges und Anthony Power bekam die ARGE-Führung großen Zuspruch. Nach wie vor traute man dem Dachverband zu, ausreichend Mitglieder für die Versammlungen des Vereins zu mobilisieren.

Franz Hell rückt in ARGE-Vorstand auf

Als neuer Mitstreiter konnte Franz Hell gewonnen werden. Der Allesfahrer und überaus bekannte Löwen-Fan schien wie gemacht für die ARGE-Vorstandschaft. Überzeugt wurde er durch mehrere E-Mails diverser Fans und Fanclubs, die an ihn gingen. Dass sich hinter allen Zuschriften de facto nur ein Absender versteckt hatte, wusste Hell damals freilich nicht. Bei Fanveranstaltungen trat Hell fortan als „Vereinspolitiker“ auf. Gerhard Schnell verstand es, sich selbst in den Hintergrund zu stellen. Dass Hell seinen guten Ruf in der Fanlandschaft der Löwen dabei aufs Spiel setzte, nahm er billigend in Kauf. Hells Ziel war es, das Präsidium um Robert Reisinger abzuwählen. Und dabei sah er die ARGE als entscheidenden Faktor, ohne selbst zu bemerken, dass er schon längst ein Spielball Schnells geworden war.

Risse in der ARGE durch das „Team Profifußball“

Nicht nur Hell setzte seinen Ruf aufs Spiel. Als sich im Juli 2018 das so genannte „Team Profifußball“ geschlossen für die Neuwahl des Verwaltungsrats aufstellte, zeichnete sich rasch ein Erdrutschsieg der vereinspolitischen Gegner ab. Personen wie Thomas Hirschberger, Klaus Ruhdorfer, aber auch der ehemalige Torjäger Bernhard Winkler waren sich nicht zu schade, einen Wahlkampf zu führen, der letztendlich zu 100 Prozent am Thema vorbeiging. Schließlich sollte sich im Verein eher um die Ski- oder Boxabteilung gekümmert werden, als um die ausgegliederte Profifußball-Gesellschaft. Das Vorhaben scheiterte erwartungsgemäß krachend, alle neun Kandidaten von PRO1860 wurden mit großer Mehrheit in den Verwaltungsrat gewählt. Wieder einmal setzte man mit der ARGE auf das falsche Pferd.

Rücktrittsankündigungen und ein folgeschwerer Antrag

Auf der Jahreshauptversammlung im Juli 2018 wurde jedoch neben der Wahl des Verwaltungsrates noch eine andere Entscheidung getroffen, die alles bisher da gewesene auf den Kopf stellen sollte. Aus den eigenen Reihen wurde von einem Regionsbeauftragten der Antrag gestellt, die Fanclubbetreuung habe zukünftig im Verein stattzufinden. Unter anderem die fragwürdige vereinspolitische Haltung des Dachverbands begründete diesen Schritt. Der Antragsteller selbst war schon seit geraumer Zeit zum Feindbild von Gerhard Schnell geworden, weil er diesen durchschaut hatte. Schnell versuchte, ihn zum Rücktritt zu drängen. In diversen E-Mails drohte er ihm offen „Konsequenzen“ an, sogar die private Adresse wurde veröffentlicht. Absender der Mails waren freilich diverse Fake-Adressen. Einem direkten Austausch mit dem abtrünnigen Regionsbeauftragten ging Schnell aus dem Weg. Mit über 80 Prozent Zustimmung wurde der Antrag angenommen, auf Bitten des Präsidenten allerdings um ein Jahr nach hinten geschoben.

Die Jahreshauptversammlung des Vereins war eine Klatsche für die ARGE-Führung. In Folge der Veranstaltung kündigte ARGE-Vize Andi Kern via Medien seinen und Schnells Rücktritt an. Gegenüber der tz München erklärte Kern am Tag nach der Veranstaltung, er und der Erste Vorsitzende würden sich nicht wieder zur Wahl stellen. Eine mutige Ankündigung, denn eine Wahl fand bis heute nicht statt.

Ein Neuanfang in der Fanbetreuung

Im Januar 2019 wurde – für viele überraschend – Sebastian Weber zum neuen Fanbeauftragten bestimmt. Der langjährige Organisationsleiter im Nachwuchsleistungszentrum der Löwen war nach dem Abstieg in die Regionalliga in die Organisation der Geschäftsstelle eingebunden gewesen. In der Fanszene genoss er einen guten Ruf und galt als empathischer Mensch, dem zugetraut wurde, sich der Fanspaltung beim TSV 1860 anzunehmen. Jutta Schnell war fortan nur noch auf Minijob-Basis in der Fanbetreuung angestellt. Weber war den Schnells ein Dorn im Auge, zumal er sich mit Christian Poschet ein ehemaliges ARGE-Mitglied in die Fanbetreuung holte. Poschet galt als „vereinstreu“ und kam den Schnells dementsprechend ungelegen.

Christian Poschet wird diskreditiert

Und wieder setzte die übliche Maschinerie ein. Mit verschiedenen E-Mails versuchte Schnell, Poschet als Fanbeauftragten los zu werden. So geht beispielsweise am 27. Januar 2019 eine E-Mail an die Fanbetreuung, vermeintlich vom Fanclub „Straubinger Löwen“. Inhalt der Mail: „Christian Poschet = no go!! Liebe Leute!!“ Ein gewisser Herbert Winkelmaier schreibt vier Tage zuvor: „[…] Mehr will ich dazu gar nicht sagen, auch nicht, dass dieser Poschet mit im Fankader sei.“ Am gleichen Tag werden folgende Zeilen zugeschickt:

„[…] Was wir überhaupt nicht verstehen ist die Tatsache, dass Ihr es geduldet habt, dass die Jutta ausgemustert wurde und ein Poschet in die Fanarbeit berufen wurde. Man kennt doch diesen Typen. Der sollte nicht einmal in der Grünwalder Straße 114 kehren oder Müll sammeln und jetzt das.“

Gerhard Schnell selbst ist der angebliche Empfänger dieser Mail und hatte diese weitergeleitet, unter anderem an Franz Hell. Bei Hell und Weber sollte der Eindruck erweckt werden, Poschet sei bei vielen Fans umstritten und unbeliebt. Gleichzeitig sollten beide davon überzeugt werden, dass sich die Basis der Löwen-Fans angeblich unzufrieden mit dem Präsidium zeigt. Weber jedoch zeigte sich unbeeindruckt davon und hielt sich vereinspolitisch komplett zurück.

Wie gehts weiter?

Nach einer Regionsveranstaltung der ARGE wird der Fanbeauftragte Sebastian Weber im Internet beleidigt und fängt an, diese zu sammeln. Ein Verdacht beginnt sich zu erhärten…

Überblick

Bild: CR-Fotos