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TSV 1860: Leandro Morgalla und Devin Sür trainieren bei Profis mit

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Devin Sür (TSV 1860 U19)
Devin Sür von der U19 des TSV 1860

Zwei Jugendspieler dürfen sich diese Woche bei den Profis im Training vorstellen und dürfen sich Hoffnung auf einen Kaderplatz gegen den 1. FC Magdeburg machen. Während Leandro Morgalla bereits im Toto-Pokal zum Einsatz kam, ist Devin Sür (siehe Titelbild) zum ersten Mal bei den Profis des TSV 1860 dabei.

Morgalla und Sür bei den Profis des TSV 1860

Leandro Morgalla wurde im Toto-Pokal bereits zweimal von Michael Köllner eingesetzt. Sowohl in Birkenfeld als auch in Bayreuth deutete der 17-Jährige sein Potential an und saß sogar beim Drittliga-Match der Profis beim 1. FC Kaiserslautern auf der Bank. Aufgrund der Formschwäche von Semi Belkahia könnte der junge Innenverteidiger erneut eine Chance erhalten.

Devin Sür hat sich bei der U19 der Löwen ins Blickfeld gespielt. 12 Treffer erzielte der Offensivspieler in der Bayernliga Süd und war somit der treffsicherste Spieler der Liga. Der 17-Jährige wechselte 2020 von Astoria Walldorf an die Grünwalder Straße. Mal schauen, wann der nächste Karriereschritt bei ihm folgt…

Foto: TSV 1860

Nach Verletzung: Daniel Wein kehrt erst im Januar ins Training zurück

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Daniel Wein
Szene mit Daniel Wein

Keine Frage, Daniel Wein ist einer der Schlüsselspieler beim TSV 1860. Nicht nur wegen seiner ausgeprägten Flexibilität, sondern vor allem auch wegen seiner beständig starken Leistungen. Umso bitterer, dass der Defensivspieler gerade jetzt ausfällt. Nach seiner Verletzung wird Wein erst im Januar ins Training zurückkehren.

Wein will nach Verletzung im Januar wieder trainieren

Derzeit ist Vino mit einer Fußverletzung außer Gefecht gesetzt und muss seinen linken Fuß mit einem Spezialschuh ruhigstellen. Glück im Unglück.

“Wenn ich noch weiter gemacht hätte, wäre noch etwas Schlimmeres passiert, so haben wir es noch rechtzeitig erkannt.”

Bis zum Trainingslager der Löwen will Daniel Wein wieder fit sein. Der TSV 1860 wird sich vom 02. bis 08.01. in Belek/Türkei auf die Rückrunde vorbereiten.

Bild: OR-Pressedienst

TSV 1860 – 1. FC Magdeburg (Spieltag 18): Ergebnistipp Marcel Schäfer

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Marcel Schäfer

256 Bundesligaspiele bestritt Marcel Schäfer für den VfL Wolfsburg und wurde dort zur Vereinslegende. Sein allererstes Match in der Bel Étage des deutschen Fußballs absolvierte Schäfer jedoch noch beim TSV 1860. Heute tippt er für uns die Partie der Löwen gegen Tabellenführer 1. FC Magdeburg.

Schäfer hofft auf Trotzreaktion

Trotz (oder vielleicht sogar wegen?) der Niederlage gegen Waldhof Mannheim inklusive desaströser erster Hälfte hofft der achtmalige Nationalspieler auf eine Trotzreaktion der Löwen. Sein Tipp:

“2:1 für Sechzig!”

Dass es dazu einer gewaltigen Leistungssteigerung bedarf, ist klar. Aber bereits die zweite Halbzeit am Dienstag hat ja gezeigt, dass es die Mannschaft eigentlich kann…

Marcel Schäfer: 1. Bundesligaspiel für den TSV 1860

Es war der 01.11.2003, als Marcel Schäfer beim Spiel des TSV 1860 gegen den VfL Bochum die Bundesliga-Bühne betrat. Benny Lauth hatte per Hat-Trick für den 3:1-Sieg der Löwen gesorgt und dabei auch das 1000. Bundesligator von Münchens großer Liebe erzielt, als Schäfer in der 89. Minute für Markus Weissenberger eingewechselt wurde. Es blieb sein einziger Saisoneinsatz bei den Profis, in der Folgesaison startete Schäfer jedoch durch.

2007 wechselte er zum VfL Wolfsburg, wurde zum Kapitän und Nationalspieler. Mit den Wölfen wurde er 2009 Deutscher Meister und 2015 Pokalsieger, ehe er 2017/18 seine aktive Karriere bei den Tampa Bay Rowdies in den USA ausklingen ließ. Seit 2018 ist Marcel Schäfer Sportdirektor des VfL Wolfsburg.

Sechzig um Sieben: Gegen Magdeburg schon ohne Fans?

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Gegen Magdeburg schon ohne Fans?

Eigentlich soll am kommenden Samstag um 14 Uhr das Heimspiel von Sechzig München gegen Magdeburg stattfinden – sollte. Denn nach Ankündigung von Ministerpräsident Markus Söder sollen in Bayern Profifußballspiele ab dem kommenden Wochenende ohne Zuschauer stattfinden. Ein Vorstoß, der angesichts der deutlich milderen Ergebnisse der Bund-Länder-Konferenz (50% Kapazität, maximal 15.000 Zuschauer) und der Tatsache, dass in Bayern derzeit ohnehin ein sehr strenges Konzept gilt (25% Kapazität, 2G+, Abstand und FFP2-Maskenpflicht) bei manchen für Unverständnis sorgt.

Magdeburg mit Chance auf vorzeitige Herbstmeisterschaft

Da werden de Löwen natürlich was dagegen haben: der FC Magdeburg hat die Chance, am kommenden Samstag auf Giesings Höhen die vorzeitige Herbstmeisterschaft klarzumachen. “Das wäre ein schöner Nebeneffekt, spielt aber keine große Rolle”, ließ Trainer Titz bei der Pressekonferenz am Donnerstag verlauten. “Wir schauen nur auf das Spiel”. Klar ist, für den TSV 1860 wird Magdeburg eine harte Nuss. Aber auch für die Gäste wird das Spiel kein Selbstläufer werden. Titz warnt unter anderem explizit vor Sascha Mölders.

Löwen auswärts: was gilt in Dortmund und Würzburg?

Schon vorab: sollte Markus Söder seiner Ankündigung Taten folgen lassen, wird das Auswärtsspiel in Würzburg (gehört ja nun doch zu Bayern…) ohne Zuschauer stattfinden. In Dortmund ist das etwas anders: hier ist die Hoffnung noch nicht ganz begraben. Es kommt auf die landesrechtlichen Regelungen in Nordrhein-Westfalen an. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt:

“Bei unserem letzten Heimspiel galt die 2G-Regelung. Seitens der Landesregierung wird gerade sehr viel geplant und angedacht, ohne dass bislang neue Regelungen beschlossen wurden (auch hinsichtlich der zugelassenen Auslastung). Danach richtet sich natürlich auch, wann und in welcher Stückzahl die Gästetickets nach München geschickt werden. Sobald uns die entsprechenden Informationen vorliegen, werden wir sie umgehend nach München weiterleiten und auch auf unserer Homepage kommunizieren.”

Folge 37 des Sechzger.de-Talks online

Nach den Spielen gegen Havelse und Mannheim ist vor dem Spiel gegen Magdeburg. Und so gibt es seit heute wieder eine neue Folge des Sechzger.de-Talks auf die Ohren. In Folge 37 sprechen Christian, Mane und Bernd von der TAKTIKTAFEL über die beiden vergangenen Spiele und blicken auf das kommende Heimspiel.

Petition für Erhalt des Grünspitz

Bereits Anfang November berichtete sechzger.de von einer ersten Änderung am Grünspitz. Ein Garten, der durch den Verein Green City e.V. betrieben wird, musste für viel Geld umziehen und wurde etwas vorverlegt. Die entstandene Lücke soll bebaut werden. Wie lange der Garten aber an seinem jetzigen Standort überhaupt verbleiben darf, ist ungewiss. Denn für einen Streifen quer über den Grünspitz hat die Stadt wohlmöglich andere Pläne. Das würde auch bedeuten, dass der beliebte Kiosk als Treffpunkt entfallen würde. Sicher ist allerdings bereits jetzt, dass die Spitze vom Grünspitz den Bürgern und Löwenfans erhalten bleibt. Ab 2023 soll diese als Grünfläche umgestaltet werden.

News aus der Dritten Liga

Rheinland-Pfalz erlaubt dem FCK 10.000 Fans

Während Bayern wieder komplett dichtmachen wird, geht Rheinland-Pfalz andere Wege: dem FC Kaiserslautern sind 10.000 Zuschauer gestattet. Im Vergleich zu den letzten Heimspielen auf dem Betzenberg reduziert sich die zugelassene Kapazität damit um 15.000 Plätze. Es gilt die 2G-Regel, im VIP-Bereich 2G-Plus, außerdem muss durchgehend eine Maske getragen werden.

Christian Titz: “Wir treffen auf eine sehr gefährliche Mannschaft”

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Magdeburg 1860 Ergebnis

1:1 und 0:3 spielte der 1.FC Magdeburg in der vergangenen Saison gegen den TSV 1860 München. Aktuell läuft es beim 1.FCM weitaus besser, die kommenden Gäste an der Grünwalder Straße grüßen von der Tabellenspitze. Dennoch warnt Christian Titz auf der Pressekonferenz vor den Löwen, insbesondere vor Sascha Mölders.

Kapitän Müller noch keine Option

Kurz und schmerzlos war die Pressekonferenz in Magdeburg vor dem Auswärtsspiel gegen den TSV 1860 München in der 3.Liga. Knapp 11 Minuten stand Trainer Christian Titz der Presse Rede und Antwort. Zunächst aber informierte Pressesprecher Manuel Holscher darüber, dass mit Sirlord Conteh, Tim Sechelmann und Kai Brünker drei Spieler verletzt passen müssen. Besonders bitter dürfte aber der Ausfall von Innenverteidiger und Kapitän Tobias Müller sein. Er befindet sich aktuell noch in einem individuellen Aufbautraining und kommt für das Spiel in Giesing noch nicht in Frage. Fraglich ist zudem auch der Einsatz von Sebastian Jakubiak.

Angesprochen auf den TSV 1860 offenbarte Christian Titz zunächst eine andere Erwartungshaltung bezogen auf das Tabellenbild:

Eine Mannschaft, die eigentlich oben mit dabei sein sollte.

Dennoch tippte er als einer der wenigen nicht auf einen Aufstieg der Löwen, denn er wollte sich als Einziger nicht auf drei Namen festlegen. Christian Titz merkte an, dass der TSV 1860 aufgrund der geringen Veränderungen im Kader durchaus ein Kandidat auf den Aufstieg sei. Die Mannschaft war zu Saisonbeginn bereits eingespielt. Allerdings belegen die Löwen aktuell nur den neunten Platz. Ein Indiz für den Trainer der Magdeburger, wie ausgeglichen die 3.Liga nun einmal ist.

Christian Titz: “Ich freue mich aufs Grünwalder Stadion”

Angesprochen auf die Stärken der Löwen nannte der 50-Jährige vor allem einen Namen: Sascha Mölders. Seine Mannschaft hatte in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Spielertypen wie dem 36-Jährigen. Für Titz ist Mölders zudem der “stärkste Zielspieler” von allen Mannschaften der 3.Liga. Der Tabellenführer dürfte also gewarnt sein, auch wenn der Torjäger der Löwen bisher “nur” fünf Treffer erzielen konnte. Der Ausfall von Tobias Müller könnte eine Chance für den TSV 1860 sein. In Sachen Lufthoheit könnte man mit Mölders am Samstag Chancen kreieren.

Die Bilanz spricht unterdessen ganz klar für den TSV 1860 München – beziehungsweise das Sechzgerstadion. Kein einziges Spiel konnte der aktuelle Tabellenführer dort bisher gewinnen. Trotzdem freut sich Christian Titz auf das Grünwalder Stadion am Samstag, wenn auch die Aussicht auf ein Geisterspiel ein Wehmutstropfen ist. Der Trainer freue sich immer über Spiele mit Zuschauern, sogar “wenn sie gegen uns sind“. Vielleicht schaffen es die Gäste am 18.Spieltag erstmalig drei Punkte aus Giesing zu entführen. Der Zeitpunkt wäre kein schlechter: mit dann 37 Punkten aus 17 Spielen wäre das Team aus Sachsen-Anhalt vorzeitiger Herbstmeister der 3.Liga.

Petition setzt sich für Erhalt vom Grünspitz ein

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Grünspitz Giesing

Gesagt, getan: nachdem ein Verein bereits angekündigt hatte, sich für den Grünspitz in Giesing einzusetzen, wurde nun eine Petition erstellt.

Weitreichende Umbaumaßnahmen

Bereits Anfang November berichtete sechzger.de von einer ersten Änderung am Grünspitz. Ein Garten, der durch den Verein Green City e.V. betrieben wird, musste für viel Geld umziehen und wurde etwas vorverlegt. Die entstandene Lücke soll bebaut werden. Wie lange der Garten aber an seinem jetzigen Standort überhaupt verbleiben darf, ist ungewiss. Denn für einen Streifen quer über den Grünspitz hat die Stadt wohlmöglich andere Pläne. Das würde auch bedeuten, dass der beliebte Kiosk als Treffpunkt entfallen würde. Sicher ist allerdings bereits jetzt, dass die Spitze vom Grünspitz den Bürgern und Löwenfans erhalten bleibt. Ab 2023 soll diese als Grünfläche umgestaltet werden.

Petition: Ja zum Grünspitz!

Zudem sollen bereits im kommenden Kalenderjahr die Parkplätze zwischen dem Grünspitz und den Tramgleisen entfallen. Neben einer Verbreiterung des Fußwegs wird auch der Radweg an der Tegernseer Landstraße verlängert.

Damit die angesprochene Fläche mit dem Kiosk noch möglichst lange erhalten bleibt, wurde nun eine Petition mit dem Slogan “Ja zum Grünspitz” ins Leben gerufen. Bereits über 1.860 Personen haben diesen unterschrieben. Sie kann sowohl online als auch direkt am Kiosk unterschrieben werden. Allzu viel Zeit bleibt allerdings nicht: bereits am Dienstag, den 14.12. will der Antragsteller die Petition in der nächsten Versammlung des Bezirksausschusses vorlegen.

Auch Sechzig im Sechzger unterstützt die Petition für den Grünspitz:

Geisterspiele in Bayern – Heimspiel des TSV 1860 betroffen?

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Corona Maßnahmen TSV 1860 München Trainingsgelände

Nach der heutigen Ministerpräsidenten-Konferenz hat Markus Söder einen weiteren bayerischen Sonderweg angekündigt. Demnach soll es bereits ab dem Wochenende nur noch Geisterspiele in Bayern geben. Ob aber das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den Tabellenführer aus Magdeburg davon betroffen ist, steht aktuell noch in den Sternen.

Söder enttäuscht von Entscheidung auf Bundesebene

Bereits seit einiger Zeit werden die Fußballspiele in Sachsen aufgrund der hohen Inzidenz-Werte ohne Zuschauer durchgeführt. Geisterspiele sind nun auch für das Bundesland Bayern angekündigt. Söder war mit der heutigen Konferenz durchaus zufrieden, nur eine endgültige Entscheidung beim Thema Fußball vermisste er. Die Runde konnte sich lediglich auf maximal 15.000 Zuschauer bzw. eine Auslastung von 50% der Kapazität einigen. In Bayern gilt bereits jetzt 25% als Obergrenze, was im Falle des TSV 1860 aufgrund weiterer Beschränkungen eine Zuschauerzahl von etwa 3.200 gegen Waldhof Mannheim bedeutete. Hier konnte man sich offensichtlich nicht auf den Vorschlag von Söder einigen, der Fußball ganz ohne Zuschauer vorsah.

Geisterspiele in Bayern schon ab dem Wochenende?

Bis zuletzt plante der TSV 1860 mit einer ähnlichen Auslastung am Samstag gegen den 1.FC Magdeburg. Auch jetzt sind noch Eintrittskarten für das Spiel gegen den Tabellenführer im Onlineshop erhältlich. Ob aber tatsächlich einige Löwenfans am Samstag noch einmal ins Grünwalder Stadion dürfen, ist ungewiss. Söder kündigte bereits für das kommende Wochenende Geisterspiele an. Dafür muss aber zunächst am morgigen Freitag das Kabinett der Änderung zustimmen. Anschließend muss dann die Änderung der aktuellen Verordnung veröffentlicht werden. Dies muss zwingend am Freitag geschehen, ansonsten wäre eine Durchführung des Heimspiels gegen Magdeburg noch vor Zuschauern möglich.

Wie bereits heute mittag angekündigt, könnte das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund II das letzte Spiel im Jahr 2020 sein, dass Löwenfans live im Stadion verfolgen können. Neben Bayern hat lediglich noch Baden-Württemberg angekündigt, ebenfalls keine Zuschauer mehr in den Stadien zulassen zu wollen.

TSV 1860 auswärts: Zuschauer in Dortmund, Geisterspiel in Würzburg?

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Corona Geisterspiel
Titelbild: Groundhopping Franken

Nach dem Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg am Samstag muss der TSV 1860 vor der Winterpause noch zweimal auswärts antreten. Anhand der Entwicklungen der vergangenen Tage ist zu erwarten, dass man nur noch bei der Partie in Dortmund (11.12.) die Möglichkeit hat, als Fan live dabei zu sein.

Geisterspiele in Giesing und Würzburg?

Es ist kein Geheimnis, dass der bayerische Ministerpräsident Markus Söder lieber heute als morgen zu Geisterspielen zurückkehren möchte. Dabei würde er gar in Kauf nehmen, diese Entscheidung entgegen einer bundesweiten Regelung durchzusetzen. In Sachsen werden Zuschauer bereits ausgeschlossen, auch Baden-Württemberg wird in Kürze wohl Geisterspiele ausgetragen.

Neben dem Heimspiel gegen den Tabellenführer 1. FC Magdeburg wäre auch das Match der Löwen in Würzburg (20.12.) betroffen.

TSV 1860 auswärts in Dortmund vor Zuschauern?

Etwas anders stellt sich die Situation in Nordrhein-Westfalen dar. Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister von NRW, äußerte sich gestern wie folgt:

“Wir haben uns in der Regierung darauf verständigt, dass wir jetzt erst einmal die Kapazität der Stadien auf ein Drittel beschränken werden. Keine Stehplätze mehr, alles auf Sitzplätze, und dann halten wir das für vertretbar.”

Dementsprechend wäre es also möglich, das Spiel des TSV 1860 auswärts bei Borussia Dortmund II (11.12.) zu besuchen.

Seitens des BVB heißt es diesbezüglich auf Nachfrage von sechzger.de:

“Bei unserem letzten Heimspiel galt die 2G-Regelung. Seitens der Landesregierung wird gerade sehr viel geplant und angedacht, ohne dass bislang neue Regelungen beschlossen wurden (auch hinsichtlich der zugelassenen Auslastung). Danach richtet sich natürlich auch, wann und in welcher Stückzahl die Gästetickets nach München geschickt werden. Sobald uns die entsprechenden Informationen vorliegen, werden wir sie umgehend nach München weiterleiten und auch auf unserer Homepage kommunizieren.”

Hoffen wir das Beste, dass wir die Löwen bis zur Winterpause nochmal zu drei wichtigen Punkten schreien können! Wie ist denn Eure Meinung dazu?

Titelbild: Groundhopping Franken

sechzger.de Talk, Folge 37: Havelse, Mannheim, Magdeburg

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Moderator Christian begrüßt in der letzten Englischen Woche des Jahres 2021 natürlich Bernd, die TAKTIKTAFEL und diesmal den Manne aus dem erweiterten Redaktionskreis von sechzger.de.

Im Talk ein neues, aber durchaus bekanntes Gesicht: Manne

Löwenfan seit deutlich über 40 Jahren, betreiber der Facebook-Seite Groundhoppers 1860 und der Mann hinter der AUBING-Fahne, die man in normalen Zeiten bei Heim- & Auswärtsspielen des TSV 1860 hängen sieht: Das ist unser heutiger Talkgast Manne. Wie er sich bei unserem kleinen aber feinen Online-Projekt sechzger.de einbringt, erfahrt Ihr gleich zu Beginn des Talks.

Erster Auswärtserfolg nach 217 Tagen

Als Allesfahrer war unser Gast natürlich auch in Hannover dabei, als die Löwen sich zwar beim Ligaschlusslicht nicht mit Ruhm bekleckerten, aber wenigstens die geforderten und von allen erwarteten drei Punkte mit nach Hause brachten. Manne berichtet von seinen Eindrücken aus dem Gästeblock. Und unsere TAKTIKTAFEL hat natürlich auch zu diesem Spiel noch etwas zu sagen.

Heimniederlage gegen Waldhof Mannheim

Drei Tage nach dem ersehnten ersten Auswärtssieg seit April ging es mit dem Nachholspiel vom 12. Spieltag weiter. Den Rückenwind vom Erfolg in Niedersachsen wollte Sechzig mitnehmen und den SV Waldhof bezwingen. Der Wind spielte am Dienstag Abend auf Giesings Höhen durchaus eine Rolle – allerdings leider jedoch in einer ganz anderen Richtung. Über die ernüchternde erste Halbzeit, warum Spielabschnitt zwei Hoffnung macht und natürlich über den verschossenen Elfmeter sprechen unsere drei Protagonisten. Den notwendigen Respekt gegenüber allen Beteiligten lassen sie – bei aller Enttäuschung über die Niederlage – nicht vermissen.

Den Spitzenreiter vor der Brust.

Der große Vorteil einer Englischen Woche: Es bleibt nicht viel Zeit, über eine Pleite zu jammern, denn das nächste Spiel steht unmittelbar bevor: Am Samstag Nachmittag empfangen die Löwen den Tabellenführer aus Magdeburg. Mit Fans im Stadion oder vor einer Geisterkulisse? Gibt es eine Trotzreaktion von Michael Köllners Mannen? Oder haben wir gegen den starken FCM eigentlich gar keine Chance? Fragen, auf die Manne, Bernd und Christian noch keine sicheren Antworten haben. Darüber sprechen können sie dennoch.

Der sechzger.de Talk Nummer 37 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um sieben: Nach Mannheim ist vor Magdeburg

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Auch nach zwei Mal drüber schlafen bleibt die Leistung des TSV 1860 München von Dienstag Abend sehr mysteriös. Wie konnten die Löwen eine derart grottige erste Hälfte nach zwei siegreichen Spielen bieten? Gezeter hilft jetzt nicht, denn nach Mannheim ist vor Magdeburg in dieser englischen Woche.

1860 – Waldhof in der Rückschau

Die 3.200 Zuschauer im Sechzgerstadion und die zwangsweise vor die heimischen Bildschirme verbannten restlichen Löwenfans trauten in Durchgang eins kaum ihren Augen. Konnten die Löwen in den ersten 13 Minuten das Spiel noch einigermaßen offen gestalten, brachen nach dem 0:1 bei den Löwen alle Dämme. Sechzig hatte zugegebenermaßen etwas Pech, dass Salger nach einer Ecke den Ball nicht ins Tor stochern konnte und direkt im Gegenzug das 0:1 fiel. Aber was dann bis zur Halbzeit folgte, bezeichnete Michi Köllner als schlechteste Leistung der Saison. Dem kann man schwer widersprechen, auch wenn man  das Spiel gegen Türkgücü im August gesehen hat. Die Löwen konnten froh sein, nur mit zwei Toren im Rückstand zu liegen.

Semi Belkahia blieb nach sehr ausbaufähiger Leistung in der Kabine. Nach der Pause, in der wohl der Orkan Michi durch die Kabine der Sechzger gefegt hatte, kamen die Löwen zunächst wie verwandelt aus der Kabine. Mölders scheiterte direkt nach Wiederanpfiff an Königsmann. In der Folge spielte nur 1860, womöglich weil man den Wind im Rücken hatte. Leider gelang außer einem Glückstreffer von Neudecker nach Torwartfehler von Königsmann kein weiterer Treffer. Die Riesenchance zum Ausgleich bot sich dann in der 74. Minute. Doch Keanu Staude rutschte das Herz am Elfmeterpunkt in die Hose und er brachte nur einen unplatzierten Kullerball auf Königsmann, der wohl selten so wenig Mühe hatte, einen Elfer zu parieren. Dass Staude als Schütze nicht vorgesehen war und trotzdem geschossen hat, wirft nicht nur bei Stefan Kranzberg einige Fragen auf.

Danach ging dann nix mehr und die Löwen fingen sich noch einen Konter zum 1:3 ein. Die Gründe für die Niederlage hat Bernd Winninger wie immer in der TAKTIKTAFEL analysiert. Danke Bernd, dass Du dieses Spiel freiwillig nochmal geschaut hast!

Nach Mannheim ist vor Magdeburg

Zu allem Überfluss befinden wir uns in einer englischen Woche und es geht übermorgen schon weiter. Und zwar gegen den Tabellenführer. Das Leben ist halt kein Wunschkonzert. In Giesing schon gar nicht. Vielleicht ist es auch gut, dass zum Lamentieren nach Mannheim nicht groß Zeit bleibt und man sich sofort auf den nächsten großen Brocken aus Magdeburg konzentrieren muss. Michi Köllner muss sich auf jeden Fall Gedanken machen, wer den gelb-gesperrten Phillipp Steinhart auf der linken Position der Viererkette ersetzen soll. In der Pole Position steht wohl Fabi Greilinger. Wir sind auch gespannt, ob der Coach vielleicht nun doch mal Marius Willsch auf rechts in der Viererkette starten lässt und Yannick Deichman weiter nach vorne rutscht. Ob das Spiel vor Zuschauern stattfinden kann, ist trotz laufenden Vorverkaufs wohl mehr als fraglich. Dazu weiter unten mehr.

Wieder (bundeseinheitliche) Zuschauerbeschränkungen im Profifußball?

Während die Jahreskartenbesitzer des TSV 1860 also noch Karten für das Spiel am Samstag erwerben können, wird in der Politik angeregt über (weitere, bundeseinheitliche) Zuschauerbeschränkungen diskutiert. In der Telefonkonferenz der Ministerpräsidenten heute Nachmittag steht das Thema auf der Agenda. Markus Söder ist mal wieder vorgeprescht und kündigt an, im Falle einer Nicht-Einigung in Bayern kurzfristig Geisterspiele zu verfügen. Die Beschlussvorlage der MPK sieht dagegen Beschränkungen von 10.000 Zuschauern für Outdoor-Großveranstaltungen vor. Einen aktuellen Überblick über die aktuelle Lage in der einzelnen Bundesländern findet Ihr hier.

Für die nächsten Löwenspiele gilt aktuell:

  • 04.12. gegen Magdeburg: wie gegen Mannheim sind noch 25% der Kapität erlaubt dazu 2G-plus und FFP-Maskenpflicht auch am Platz. Es ist allerdings von einem Geisterspiel auszugehen, da Söder Geisterspiele fordert.
  • 11.12. in Dortmund: “In NRW sollen Zuschauer in den Stadien vorerst erlaubt bleiben – allerdings mit deutlich reduzierter Kapazität. Im Gespräch ist eine maximale Auslastung von bis zu 33 Prozent.” schreibt liga3-online. Dies würde bedeuten, dass im Stadion Rote Erde vor 3.300 Zuschauern gespielt werden könnte. Ob Auswärtsfans zugelassen sind und wie viele Karten nach München geschickt werden, steht aktuell in den Sternen. Derzeit gilt bei den Profis des BVB die 3G-Regel . Wir gehen davon aus, dass dies auch auf den BVB II zutrifft.
  • 20.12. in Würzburg: Prinzipiell gilt dieselbe Regelung wie für unser Spiel gegen Magdeburg. Also 25% (das wären in Würzburg ca. 3.270 Zuschauer), aber es ist wohl auch hier von einem Geisterspiel auszugehen.

Den Fußballfans bleibt nur Michi Köllners Motto zu beherzigen: “Wir denken von Spiel zu Spiel”. Wir sind sicher, dass es heute Abend neue Regelungen geben wird. Bei sechzger.de werden wir Euch zeitnah informieren.

News aus der dritten Liga

Prominenter Trainingsgast in Höhenberg

Der derzeit vereinslose ehemalige Nationalspieler Gonzalo Castro trainiert ab sofort als Gast bei Viktoria Köln. Castro brachte es insgesamt auf 409 Bundesligaspiele und hofft durch das Training auf hohem Level “schnell einen neuen Verein zu finden”.

Gouras weiter in Quarantäne

Der 23-jährige Stürmer des FC Saarbrücken wurde erneut positiv getestet und muss in Quarantäne verbleiben. Damit wird er auch das Spiel in Zwickau am Freitag verpassen.

Vorstand des SV Meppen wiedergewählt

Am Dienstag Abend wählten die 93 (!) anwesenden Mitglieder des SV Meppen den bestehenden Vorstand Andreas Kremer (Vorstandssprecher), Stefan Gette (Finanzvorstand) und Heiner Beckmann (Sportvorstand) erneut für drei Jahre. Grund zum Klagen gibt’s ja im Emsland aktuell nicht.

Damit geht Ihr wenigstens gut informiert in einen zur Stimmungslage bei den Löwen passenden grauen Dezembertag. Alles rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga erfahrt Ihr bei uns. BLAU BLEIBEN! Die Löwen bringen bald wieder Farbe in unser Leben!