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DFB Pokal: Auslosung der 2. Runde mit TSV 1860 auf 29.08. vorgezogen

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Grünwalder Stadion: TSV 1860 - SV Darmstadt 98
Traumhafter Horizont hinter dem Grünwalder Stadion

Gegen wen treten die Löwen in der 2. Runde ran? Wie der DFB heute mitteilte, wird die nächste Spielrunde im Pokal mit dem TSV 1860 bereits am 29. August ausgelost. Bisher war der 05.09. als Termin kommuniziert worden.

Nächster Gegner des TSV 1860 im DFB Pokal?

Klar ist: Der TSV 1860 darf im Cupl auch in der nächsten Runde im Grünwalder Stadion antreten. Der Gegner wird auf jeden Fall ein Erst- oder Zweitligist sein. Nach dem Sieg gegen den SV Darmstadt 98 wäre ein weiterer Zweitligist sicher ein attraktives Los. Wie wäre es beispielsweise mit dem HSV oder dem 1. FC Nürnberg? Oder doch lieber ein Kracher á la Bayern oder Dortmund? Wer ist Euer Wunschgegner für die nächste Runde? Nicht vergessen: Gegen den Bremer SV könnten wir frühestens in der 3. Runde gelost werden…

TSV 1860 e.V.: Homepage des Vereins vorübergehend eingeschränkt

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T-Shirt Wir sind der Verein TSV München von 1860 e.V. sieben jahre stillstand stadt verein menschen
Shirt des TSV 1860 e.V.: Wir sind der Verein

Die Homepage des TSV 1860 München e.V. ist aus technischen Gründen vorübergehend eingeschränkt. Bestellungen im Onlineshop sind dennoch möglich – siehe unten!

Homepage des TSV 1860 e.V. eingeschränkt

Aufgrund technischer Probleme haben die Verantwortlichen des Hauptvereins derzeit keine Möglichkeit, Beiträge auf der Homepage der Löwen zu erstellen. Auch Bestellungen direkt im Onlineshop werden aktuell nicht übermittelt. Selbstverständlich sind die Mitarbeiter*innen des Vereins dran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben. Ein genauer Zeitpunkt, wann wieder alles wie gewohnt läuft, ist jedoch leider nicht absehbar.

Wenn Ihr dennoch etwas ordern wollt, könnt Ihr Euch mit Shop-Bestellungen per Mail an Vereinsmanagerin Viola Oberländer wenden.

Unter dem Betreff “Bestellung” müsst Ihr folgende Angaben geleistet werden:

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TAKTIKTAFEL, die Analyse: TSV 1860 München – SV Darmstadt 98

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur TAKTIKTAFEL-Analyse des Pokalfights TSV 1860 München gegen den SV Darmstadt 98.

In einem packenden, nervenaufreibendem Pokalkrimi besiegte der von Michael Köllner trainierte TSV 1860 München ein starkes, phasenweise den Klassenunterschied deutlich zeigendes Team aus Darmstadt nach Elfmeterschießen mit 6:5.

Beide Trainer setzten auf ein 4-4-2 flach gegen den Ball. Bei eigenem Ballbesitz verschoben sich die Teams allerdings unterschiedlich. Bei den Löwen war die offensive Variante ein 4-2-2-2, in dem die Offensivspieler – abgesehen von Sascha Mölders – viel rotierten und somit gehörig Unruhe in der Hintermannschaft des Gegners stifteten. Die Lilien verschoben offensiv auf ein 4-1-3-2, das in einigen Momenten (speziell in der ersten Halbzeit) viel Wucht nach vorne brachte und der Defensive der Löwen alles abverlangte.

Die statistischen Werte beim Spiel zwischen dem TSV 1860 und Darmstadt

TSV 1860 SV Darmstadt 98
Ballbesitz 53% 47%
Passgenauigkeit 85% 87%
Defensive Zweikampfquote 65% 60%
Schüsse 23 19
davon aufs Tor 6 9
PPDA* 11,69 13,66
*(zugelassene Pässe pro Defensivaktion)

 

Die beiden Halbzeiten hatten absolut unterschiedliche Gesichter und auch in der Verlängerung blieb es spannend.

Die erste Halbzeit

In der ersten Hälfte wurde das Spiel von beiden Mannschaften relativ offen geführt. Beide Teams hatten im Mittelfeld viel Raum. So waren Vorstöße ins letzte Drittel vom TSV 1860 als auch von Darmstadt eher die Regel als die Ausnahme. Die Art und Weise, wie man allerdings jeweils die Attacken vortrug, war ein wenig unterschiedlich.

Die Löwen kamen nach einem kurzen Sturmlauf zu Beginn der Partie, als man mit den lautstarken Fans im Rücken schwungvoll startete, nach den ersten zehn Minuten nach Ballgewinnen in der eigenen Defensive etwas schwerer in die Gänge. Sie brauchten zum Aufbau der eigenen Angriffe länger als der Gegner.

Das führte zu einem relativ ausgeglichenen Schussverhältnis von 10:12 zugunsten der Gäste in der ersten Halbzeit. So viele Schüsse sehen wir sonst oft in einem kompletten Spiel, am Freitagabend brauchten beide Teams dafür nur eine Halbzeit. Die Qualität dieser Schüsse war allerdings bis auf Lex’ Heber, den Schuhen gerade so parieren konnte (7.) und Pfeiffers Lattenknaller (22.) relativ gering.

Dennoch musste Marco Hiller doppelt so oft eingreifen wie sein Gegenüber Marcel Schuhen, um seinen Kasten sauber zu halten. Mit nur zwei Schüssen des TSV 1860 München aufs Tor bei zehn Versuchen, von denen sieben geblockt werden konnten, hatte Schuhen abgesehen von seiner Glanztat gegen Lex und als er Salgers Kopfball nach einer Ecke entschärfen musste (44.) nicht viel zu tun. Man merkte bei den Löwen eine gewisse Hektik beim Abschluss, die nicht nötig gewesen wäre.

Gute Defensive auf beiden Seiten

Darmstadt ließ aber auch im letzten Drittel und im Strafraum wenig Platz und war in den kritischen Zonen meist nah am Mann, um Ballannahmen zu stören. Zudem waren die Gäste so gut gestaffelt, dass die Sechzger nichts aus ihrer Überlegenheit in puncto Ballkontakten im Strafraum machen konnten.

Aber auch die Löwen verteidigten ihren Sechzehner durchaus gekonnt. Einerseits ließen die Spieler des TSV 1860 München 39% weniger Bälle in den Strafraum zu als der Gegner, was andererseits dazu führte, dass die Lilien 30% weniger Ballkontakte im Strafraum hatten als die Hausherren. Die Zone in der Box, wo Darmstadt jedoch die meisten Ballkontakte verzeichnen konnte, war im Vergleich mit den Löwen die weitaus gefährlichere. Fünf Mal konnten Lieberknechts Schützlinge entweder zentral im Strafraum angespielt werden oder mit Ball zentral in die Box eindringen. Den Sechzgern gelang das im Strafraumzentrum nur dreimal. Alle weiteren Ballkontakte der Löwen im Strafraum der Darmstädter während der ersten Halbzeit waren in zum Tore schießen weniger geeigneten Bereichen.

Im Großen und Ganzen muss man also festhalten, dass auch wenn die statistischen Zahlen in vielen Bereichen die Löwen im Vorteil sehen, das Gros an entscheidenden Momenten auf Seiten der Darmstädter während den ersten 45 Minuten war.

Dass das so war, lag allerdings an den im manchem Moment nicht ganz cleveren Spielzügen, die den TSV 1860 München im Sechzehner der Darmstädter nach außen führten anstatt ins Zentrum und weniger am Klassenunterschied, oder gar daran, dass Darmstadt besser gewesen wäre. Einzig die Gelegenheiten, die die Lilien sich herausspielen konnten, waren einen Tick zwingender.

Der größere Einsatzwille in der Defensive von unseren Sechzgern, der sich beispielsweise mit einer positiven Differenz bei gewonnenen Defensivzweikämpfen vor dem Pausentee von 8% belegen lässt, war letztlich mit der Garant für das 0:0 zum Halbzeitpfiff.

Die zweiten 45 Minuten zwischen dem TSV 1860 und Darmstadt

In Spielabschnitt Nummer zwei kamen die Löwen wie verwandelt aus der Kabine. Jetzt war der TSV 1860 München nicht nur optisch die bessere Mannschaft. Die Wucht, mit der die Sechzger bis auf eine kurze Phase nach dem Führungstor auf den Platz zurückkamen, belegen sämtliche relevanten statistische Zahlen.

Ob Schüsse, die noch weiter ins positive ausgebaute Zweikampfquote, zu Ende gespielte Angriffe, Ballkontakte zentral vor dem gegnerischen Tor oder gewonnene Offensivzweikämpfe: in all diesen Punkten waren die Löwen nun besser.

Die Schräubchen, die Michael Köllner in der Halbzeitpause nachjustiert hatte, saßen nun sicher im Gewinde. So war es bei dem Schwung, den Sechzig nach dem Wiederanpfiff an den Tag legte, nur eine Frage der Zeit, bis der Führungstreffer erzielt werden konnte.

Das 1:0

In der 75. Minute trifft Phillipp Steinhart zum 1:0. Der vorangegangene Spielzug war brilliant. Niklas Lang, in halbrechter Position knapp hinter der Mittelline befindlich, spielt einen langen Pass auf Marcel Bär, der sofort schaltet und den aus dem Zentrum vor der Box in Richtung halbrechte Seite des Strafraums einlaufenden Lex anspielt. Dieser geht mit der Kugel am Fuß steil in die Box und will den aus dem Hintergrund einlaufenden Biankadi bedienen. Der Pass wird zwar von einem Darmstädter Verteidiger leicht abgefälscht, erreicht aber dennoch sein Ziel im Strafraumzentrum. Biankadi legt sofort auf den von links ankommenden Steinhart ab.

Der Verteidiger nimmt den Ball mit dem linken Fuß an, legt ihn auf seinen rechten, schießt und trifft Biankadi im Kreuz. Von dort prallt das Leder zurück zu Steinhart, der nun abermals schießt. Dieses Mal nimmt er seinen starken linken Fuß. Unhaltbar für Torhüter Schuhen schlägt das Spielgerät rechts im Tor ein. Ob der Treffer nicht hätte zählen dürfen, weil Biankadi passiv im Abseits stand und möglicherweise dem Torwart die Sicht versperrte oder nicht, ist irrelevant. Alle Proteste, die sich eh in Grenzen hielten, halfen den Hessen nichts. Der Treffer zählte.

Das 1:1

Nur fünf Minuten später war es Luca Pfeiffer, der beste Spieler der Lilien am Freitag, der für den Ausgleich sorgte. Er war es auch, der mit seinem Pass aus halblinker Position im Zentrum der Hälfte der Löwen die entscheidende Phase des Angriffs einleitete, der zum Ausgleichstreffer führen sollte.

Pfeiffer spielt den Ball auf die linke Seite zu Goller, der mit dem Leder am Fuß nach innen zieht und bis zum Strafraumeck nicht angegriffen wird. Von dort bedient er Bader, der steil in die Box eingelaufen war. Auch dieser wurde nur unzureichend attackiert. Lang stellt ihn zwar in der Box, greift ihn aber nicht an. So kann er den Ball zu Pfeiffer zurücklegen, den sein Gegenspieler ebenfalls gewähren lässt. Mit einem Sonntagsschuss aus halblinker Position etwa elf Meter vom Tor entfernt an den rechten Innenpfosten, von wo der Ball hinter Hiller in die Maschen geht, erzielt Pfeiffer somit den aufgrund der ersten Hälfte nicht ganz unverdienten Ausgleich für die Lilien.

Die Verlängerung

Spannender hätte es der beste Krimiautor nicht hinbekommen. In der Verlängerung waren es nämlich wiederum die Darmstädter, die sich mehr Gelegenheiten erspielten. Einem Kopfball von Tietz (104.), einem guten Linksschuss vom eingewechselten Sesay (108.) und einem weiteren Kopfball, diesmal wieder durch Pfeiffer (119.), steht auf Seiten der Sechzger nur ein Schuss von Neudecker (112.) gegenüber.

Die Darmstädter taten alles, um die Partie noch vor dem Elfmeterschießen zu entscheiden. Ohne Marco Hiller im Tor der Löwen wäre das möglicherweise auch geglückt. Nahezu im Minutentakt rollten die Angriffe der Hessen auf den Strafraum der Löwen zu. Darmstadt wollte es wissen. Die Sechzger hielten dagegen. Von den fünfzehn Attacken, die Darmstadt während der Verlängerung bis ins letzte Drittel brachte, konnten sie ganze zwei mit einem Schuss abschließen. Der dritte und letzte Schuss für Darmstadt entsprang einem Freistoß, der in der 119. Minute auf Pfeiffers Kopf landete. Hiller parierte glänzend.

Fazit zum Pokalsieg der Löwen

Aufopferungsvoll kämpfende Löwen erreichen verdientermaßen, wenn auch mit einem kleinen bisschen Glück, die zweite Runde im DFB-Pokal.

Solche Spiele sind das vielzitierte Salz in der Suppe. Ein solcher Pokalabend, in dem zwei absolute Traditionsmannschaften aufeinandertreffen, der dem Fan alles bietet, was man sich nur wünschen kann, das wollen wir in Giesing öfter sehen. Im besten Fall noch weitere vier Mal und dann fahren wir nach Berlin.

Spaß beiseite. Der Sieg tut allen gut. Er ist Balsam für die Seele der Fans wie ich einer bin. Er pusht das Team und er bringt nicht eingeplantes Geld in die Kassen des Geschäftsführers.

Ob der ein oder andere Spieler besonders herausgestochen hat oder eher farblos geblieben ist, tut am Rande dieses Erfolges auch nichts zur Sache. Die komplette Mannschaft hat sich für harte Arbeit mit dem Sieg im Elfmeterschießen selbst belohnt. 5 von 5 Schützen haben getroffen, auch das gibt es ganz selten in einem Elfmeterschießen. Bravo, Löwen!

Datenquelle: wyscout

Nach Sieg in Runde 1: So geht es für die Löwen im DFB-Pokal weiter

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Marco Hiller TSV 1860 München Interview Nach Sieg Der Löwen Im DFB Pokal

Nach dem Erfolg im DFB-Pokal gegen den SV Darmstadt 98 dürfen die Löwen in der 2.Runde antreten. sechzger.de wirft einen Blick auf die möglichen Gegner sowie die Termine für Auslosung und das nächste Spiel.

Einzug in Runde 2 bringt Mehreinnahmen für den TSV 1860

Erstmals seit der Saison 2016/17 steht der TSV 1860 München in der 2.Runde im DFB-Pokal. Damals konnten die Löwen in Runde 1 den Karlsruher SC daheim besiegen. Weiter ging es mit einem Erfolg gegen die Würzburger Kickers, bevor im Achtelfinale gegen die Sportfreunde Lotte Endstation war. In den letzten vier Jahren war dreimal nach der 1.Runde Schluss (17/18: Ingolstadt 1:2, 18/19: Kiel 1:3, 20/21: Frankfurt 1:2).
Der Sieg im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten SV Darmstadt ist für die Löwen nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern gleichzeitig auch ein wahrer Geldregen. Das Erreichen der 2.Runde spült über eine Viertel Million Euro in die klammen Kassen. Geld, mit dem selbstverständlich nicht geplant wurde und das dementsprechend gut tut.

Löwen im DFB-Pokal Ende Oktober erneut gefordert

Mit welchem Gegner die Löwen dabei rechnen müssen, wird sich erst noch herausstellen. Am heutigen Montag stehen vier weitere Partien im DFB-Pokal auf dem Plan. Unter anderem sind die Drittligisten Viktoria Köln und der 1.FC Kaiserslautern im Einsatz. Da der Bremer SV sich zuletzt in Quarantäne begeben musste, wird das letzte Spiel der 1.Runde mit Beteiligung von einem anderen Verein aus München erst am 25.08.2021 ausgetragen. Entsprechend wurde auch der Termin für die Auslosung verschoben. Diese findet nun am Sonntag, 29.August ab 18:30 Uhr in der ARD-Sportschau statt.

Sicher ist dabei auf jeden Fall, dass die Löwen im DFB-Pokal erneut auf einen höherklassigen Gegner vor heimischem Publikum treffen. Die Auslosung wird mit zwei Töpfen durchgeführt, sodass der TSV 1860 einen Erst- oder Zweitligisten empfangen wird. Gespielt wird entweder am Dienstag, 26.10.21 oder Mittwoch 27.10.21.

Mögliche Gegner im Überblick

1.Liga: Bayer Leverkusen, Leipzig, Arminia Bielefeld, FC Augsburg, VfL Bochum, VfB Stuttgart, Borussia Dortmund, Hertha BSC, FSV Mainz 05, 1.FC Köln, Union Berlin, VfL Wolfsburg (möglicher Protest von Münster ausstehend), SC Freiburg

2.Liga: Dynamo Dresden, Holstein Kiel, Hannover 96, 1.FC Nürnberg, St.Pauli, FC Schalke 04, Jahn Regensburg, Fortuna Düsseldorf, Hamburger SV, Hansa Rostock

Sechzig um Sieben: Birkenfeld spielt auf dem eigenen Sportplatz

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Ungeschlagen in der Liga, erfolgreich im DFB-Pokal. Bei den Löwen läufts! Zum Wochenstart findet ihr bei Sechzig um Sieben die Ergebnisse vom Wochenende (Profis, Sechzig Amateure, Frauen) sowie die Information, dass das Spiel im Toto-Pokal nun doch in Birkenfeld ausgetragen wird.

TSV 1860 schlägt Darmstadt

Es war ein Spiel, wie man es sich im Pokal eigentlich nur wünschen kann. Freitagabend, Flutlicht, ein stimmungsvolles Grünwalder Stadion und dann passt am Ende auch noch das Ergebnis! Wieder einmal macht Marco Hiller am Ende den Unterschied aus und führt den TSV 1860 in die 2.Runde. Für manch einen war es das erste Mal nach sehr langer Zeit im Sechzgerstadion, so zum Beispiel für Thomas Enn. Entsprechend emotional fallen dieses Mal seine Giesinger Gedanken aus. Wie es für die Löwen im DFB-Pokal weitergeht, erfahrt ihr heute Vormittag bei sechzger.de.

Sechzig in Birkenfeld: auf in Runde 2

Am Wochenende gab es vom SV Birkenfeld die Bestätigung, dass das Duell mit Sechzig München auf dem eigenen Sportgelände ausgetragen werden darf. Pläne, das Spiel in das nahegelegene Würzburg oder gar nach München zu verlegen, sind damit vom Tisch. Für die Partie stehen den Gastgebern 800 Tickets zur Verfügung.
Auch die Anstoßzeit wurde mittlerweile vom BFV eingetragen. Los geht es beim Kreisligisten bereits um 18:00 Uhr. Löwen-TV überträgt das Spiel live und kostenlos im Stream.

Frauen schlagen sich in Dortmund wacker

Bevor bei den Frauen vom TSV 1860 die Saison startet, wartete am Samstag noch ein absolutes Highlight auf sie. Sie reisten zum Testspiel nach Dortmund und trafen auf die dortige Borussia. Stephan Tempel war für sechzger.de vor Ort und hat nicht nur den stimmungsvollen Einlauf im ausverkauften Stadion Rote Erde (1.200 Zuschauer) eingefangen, sondern auch die Kamera beim Tor für die Löwinnen im richtigen Moment gezückt (Tor für den TSV 1860). Am Ende mussten sich die Frauen zwar mit 1:3 geschlagen geben, doch das Ergebnis war am Ende maximal zweitrangig. Einerseits starten die Dortmunder ihr Frauenfußball-Projekt mit großen Ambitionen, andererseits zählt am Ende vor allem das Erlebnis vor solch einer Kulisse.

Sechzig Amateure unterliegen Schwabmünchen

Nicht viel besser aus sportlicher Sicht lief es für die zweite Mannschaft der Löwen am Sonntag beim Heimspiel im Gilchinger Exil. Nachdem das Team von Trainer Frank Schmöller aus allen bisherigen Spielen mindestens einen Punkt holte, setzte es gegen den TSV Schwabmünchen die erste Saisonniederlage. An zu wenigen Chancen lag es dabei wahrlich nicht, der Ball wollte allerdings einfach nicht in das Tor…

Weitere Meldungen im Überblick

MLS: Ex-Löwe Florian Jungwirth wechselt zu Vancouver Whitecaps

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Florian Jungwirth (TSV 1860)
Autogrammkarten von Florian Jungwirth bei den Amateuren und Profis des TSV 1860 München

Ex-Löwe Florian Jungwirth wechselt von den San José Earthquakes zu den Vancouver Whitecaps. Ende letzter Woche hatte er das Pokalduell seiner ehemaligen Vereine TSV 1860 und Darmstadt 98 auf sechzger.de getippt.

Jungwirth von Kalifornien nach Vancouver

Über 120 Spiele absolvierte der mittlerweile 32-jährige Jungwirth für die Quakes, nun zieht es ihn nach Vancouver (Kanada). Der MLS bleibt er mit dem Wechsel selbstredend treu und freut sich auf sein neues Umfeld in einer der lebenswertesten Städte der Welt.

Nachholspiel der dritten Liga: Duisburg – Havelse 3:0

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An diesem Wochenende stehen die Begegnugen der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal an, in der die Löwen den SV Darmstadt 98 im Elfmeterschießen besiegten. Daher pausiert der normale Spielbetrieb in Liga drei. An diesem spielfreien Wochenende setzte der DFB das Nachholspiel Duisburg – Havelse an. Beide Mannschaften konnten sich nicht für den DFB-Pokal qualifizieren.

Erstes Saisonspiel für die Zebras

Auf Grund mehrerer Corona-Fälle konten die Zebras bisher noch kein Saisonspiel bestreiten. So fand der Saisonstart der Duisburger heute mit zweiwöchiger Verspätung gegen den TSV Havelse statt. Die Zebras schienen heiß auf den Saisonstart zu sein und übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle vor 7.661 Zuschauern im Wedau Stadion.

1:0 zur Pause

Es dauerte bis 25. Minute bis die Duisburger ihre Überlegenheit in den Führungstreffer ummünzen konnten. Ademi brachte den MSV mit einem platzierten Linksschuss 1:0 in Führung. Bis zum Pausenpfiff versäumten Feltscher (32. Minute), Ademi (34. Minute) und Stoppelkamp (37.Minute) die Duisburger Führung auszubauen. Für die Havelser stand lediglich ein Fernschuss von Plumpe vier Minuten vor der Pause zu Buche.

Havelse lässt Elfmeter liegen

Die Gäste kamen aktiver aus der Kabine und in der 53. Minute bot sich die Riesenchance auf den Ausgleich für die Nierdersachsen. Denn Lakenmacher ging im Strafraum zu Boden und der Schiri gab einen fragwürdigen Elfmeter. Diesen setzte Jaeschke aber über die Latte und so blieb es bei der Duisburger Führung.

Meidericher Doppleschlag bringt die Entscheidung

Besser machte es Ex-Löwe Moritz Stoppelkamp. Er verwandelte in der 63. Minute einen ebenfalls fragwürdigen Srafstoß (Fölster an Bakir). Nur zwei Minuten später erzielte MSV-Neuzugang Kolja Pusch nur 28 Sekunden nach seiner Einwechslung das 3:0.

Damit war die Partie entschieden und beide Mannschaften ließen das Spiel locker auslaufen und Duisburg – Havelse endete 3:0. In der Tabelle stehen die Duisburger nun auf Rang 7 direkt hinter dem TSV 1860 München.

Dämpfer für den TSV 1860 II gegen den TSV Schwabmünchen

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TSV 1860 München II Schwabmünchen Endstand 0:1 Bayernliga Süd 08.08.2021
TSV 1860 München II verliert in der Bayernliga Süd gegen TSV Schwabmünchen knapp mit 0:1

Der TSV 1860 München II muss gegen den TSV Schwabmünchen die erste Saisonniederlage hinnehmen. Trotz immensem Druck in der zweiten Hälfte konnten die kleinen Löwen den Rückstand nicht egalisieren.

Bei Spiel Nummer 5 innerhalb von 14 Tagen für den TSV 1860 München II war der TSV Schwabmünchen zu Gast. Während die kleinen Löwen ungeschlagen auf Platz 4 der Tabelle in der Bayernliga Süd zu finden waren, konnten die Gäste vergangenen Mittwoch im Duell mit dem SV Pullach ihren ersten Saisonsieg feiern. Zuvor standen drei Niederlagen zu Buche, sodass Schwabmünchen vor Anpfiff auf dem 16.Rang lag.

Nach dem glücklichen Sieg gegen Deisenhofen forderte Trainer Frank Schmöller erneut höchste Konzentration, um auch im dritten Heimspiel der Saison zu punkten. Unterstützt wurden die Sechzig Amateure von Tim Linsbichler und Maxim Gresler aus dem Profikader. Unter den 170 Zuschauer fanden sich heute unter anderem Sascha Mölders, Trainer Michael Köllner und Vizepräsident Hans Sitzberger.

Maxim Gresler vom TSV 1860 München II gegen den TSV Schwabmünchen in Gilching 08.08.2021
Maxim Gresler im Einsatz für den TSV 1860 München II
Tim Linsbichler beim Spiel TSV 1860 München II
Tim Linsbichler spielte in der ersten Halbzeit im Sturm

TSV 1860 II gegen Schwabmünchen bemüht, aber ohne Durchschlagskraft

Den Schwung der letzten Partien konnte der TSV 1860 II heute allerdings gegen Schwabmünchen von Beginn an nicht recht auf den Platz bringen. Erschwerend kam dann noch hinzu, dass die Gäste früh in Führung gingen und sich fortan voll und ganz auf die Abwehrarbeit fokussieren konnten.

Schwungvolle Löwen scheitern vor allem sich selbst

Aus der Pause kamen die Löwen dann deutlich agiler, die Gäste waren fortan nur noch in der Defensive gefordert. An fehlenden Möglichkeiten lag es dabei wahrlich nicht, dass das 0:1 aus der ersten Hälfte Bestand hatte. Entweder agierte der TSV 1860 II im Abschluss zu ungenau oder ein Bein von Schwabmünchen stand dem Torerfolg im Wege. Coach Frank Schmöller reagierte immer wieder mit Wechseln, um neue Impulse zu setzen. Doch auch diese führten nicht zum gewünschten Ausgleich.

Bis in die Nachspielzeit versuchten die Löwen alles, schlussendlich blieb es allerdings beim knappen Auswärtssieg. Schwabmünchen feiert damit den zweiten Sieg in Folge, der TSV 1860 II hingegen kassiert die erste Niederlage in der Bayernliga Süd.

Nach den Englischen Wochen hat der TSV 1860 II nun eine normale Trainingswoche vor sich. Am Samstag, 14.08.2021 reisen die kleinen Löwen dann zum SV Donaustauf. Anpfiff ist dort um 15:00 Uhr.

Aufstellung TSV 1860 II: 24 Székely, 2 Bell, 3 Gresler, 7 Neziri (73. 9 Konjuhi), 8 Spennesberger (63. 18 Tutic), 10 Milican (85. 19 Zehetbauer), 12 Linsbichler (46. 15 Auburger), 13 Freitag (78. 6 Brönauer), 14 Sponer (C), 16 Wicht, 17 Rother

Tore: 0:1 Heckmeier (9.)

TSV 1860 Frauen gegen Borussia Dortmund im Livestream

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TSV 1860 München Frauen Spielszene Bei Testspiel In Ingolstadt

Das Duell der Frauen vom TSV 1860 München bei Borussia Dortmund wird im frei verfügbaren Livestream ausgestrahlt.

Highlight vor dem Saisonstart

Am heutigen Sonntag ist es endlich soweit. Die Löwinnen reisen in den Westen der Republik für ein Freundschaftsspiel der ganz besonderen Art. Gegner ist niemand Geringeres als Borussia Dortmund. Der Verein hat nun auch seine eigene Frauenfußball-Abteilung. Das erste Spiel der Borussinnen sollte etwas ganz Besonderes sein und welcher Gegner passt da besser als der TSV 1860 aus der bayerischen Landeshauptstadt? Gespielt wird im Stadion Rote Erde, das direkt neben dem Westfalenstadion liegt, wo die Bundesliga-Herrenmannschaft ihre Spiele austrägt. Der Anpfiff wird heute um 15 Uhr erfolgen.

Für alle, die nicht vor Ort sein können: TSV 1860 Frauen im Livestream gegen Dortmund

Nicht nur zwei namhafte Vereine werden sich bei dem Testspiel duellieren, auch das Interesse der Borussen-Anhänger ist enorm. 1.300 Zuschauer werden sich im Stadion einfinden und dem Duell einen würdigen Rahmen verleihen. 70 Tickets davon gingen nach München, es werden also einige Löwenfans vor Ort sein und die Frauen unterstützen. Für diejenigen, die die weite Reise nach Dortmund nicht antreten, gibt es eine Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen. Dortmund überträgt das Spiel gegen die Frauen des TSV 1860 München im Live-Stream, unter anderem auf BVB-TV und dem Youtube-Kanal des Vereins. Auch auf der Plattform Twitch ist das Spiel verfügbar.

sechzger.de in Dortmund

Auch Redaktionsmitglieder von sechzger.de werden den Weg nach Dortmund auf sich nehmen. Daher können wir euch im Laufe des Tages mit Eindrücken aus Dortmund und vom Spiel versorgen.

So richtig los für die Frauen des TSV 1860 geht es dann kommenden Sonntag beziehungsweise Ende September. Gestern gab es bei sechzger.de bereits einen Überblick über die Termine bis zum Saisonstart.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Darmstadt 98: Elfer, Hiller, Emotionen

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Der Jubel nach dem 5. verwandelten Elfer gegen Darmstadt 98

Am Freitag Abend fand meine persönliche Rückkehr ins Sechzgerstadion statt. Nachdem ich mich über ein Fernsehspiel und den Besuch eines Auswärtsspiels gaaaaaanz behutsam rangetastet habe, fand am Freitag also der Ernstfall statt. Persönliche Rückkehr ins Sechzgerstadion zum Pokalkrimi gegen Darmstadt 98. Ein Abend voller Elfer, Hiller, Emotionen!

Alle so ähnlich wie immer

Rund ums Sechzgerstadion ist es ca. 2,5 Stunden vor Anpfiff gut gefüllt, aber deutlich leerer als bei einem Spiel ohne Zuschauerbeschränkung. Das ist deutlich zu merken. Dennoch kann ich einen Großteil meiner Freunde treffen. Die zu erwartende Sperre für Jahreskartenbesitzer, die das Spiel gegen Würzburg im Stadion sehen konnten, ist erst am nächsten Samstag gegen Türkgücü zu erwarten. So gelang es uns, diverse Rudel zu bilden und größtenteils im Stadion präsent zu sein. Endlich kann man am Grünspitz wieder mit Leuten anstoßen, die man eineinhalb Jahre nicht gesehen hat. Wunderbar!

Grünspitz vor dem Pokalspiel gegen Darmstadt 98

Auch die grünen Bandl, die die 3G-Übereinstimmung für den Einlass am Stadion signalisieren, waren einfach bei einer netten Stewardin zu organisieren. Hätte nicht gedacht, dass das so einfach gehen würde.

Covid-Stewart händigt grüne Bandl nach erfolgreicher 3g-Prüfung vor dem Spiel aus

Das Sportliche rückt wieder in den Vordergrund

Nachdem bei den letzten beiden Spielen für mich deutlich die emotionale Komponente, den TSV 1860 München wieder vor seinen Fans spielen zu sehen, die Hauptrolle spielte, stand für mich am Freitag schon das Sportliche wieder im Vordergrund. Wann bekommt man schon als Drittligist die Chance, einen personell stark geschwächten Zweitligisten aus dem Pokal zu schmeißen? Diese Chance galt es zu nutzen und unsererseits auf den Rängen Alles dafür zu tun, um die Mannschaft nach vorne zu pushen.

Die Löwen legen los wie die Feuerwehr

Dann geht’s los und wir auf der Tribüne drehen in dezimierter Personalstärke gleich voll auf. Die Mannschaft auf dem Rasen lässt sich davon mitreißen und startet überlegen ins Spiel. Und wenn Stefan Lex mal wieder treffen würde, hätte es ganz früh 1:0 für den TSV 1860 München gestanden. Im Verlauf der ersten Halbzeit übernimmt Darmstadt dann auf dem Platz mit zunehmender Spielzeit die Kontrolle, während die etwa 4.000 Löwenfans im Stadion weiter furios anfeuern.

In Halbzeit zwei geben die Löwen dann wieder das Kommando. Uns auf der Tribüne geht langsam der Saft aus, das muss man zugeben. Die meisten von uns haben eine 18-monatige Stadionpause hinter sich und man merkt deutlich, dass eben nur etwa 4.000 statt 13.500 Löwenfans im Stadion waren.

Trotz numerischer Dezimierung gaben die Löwenfans Alles

Das Tor bringt den zweiten Wind

Als Phillipp Steinhart in der 75. Minute dann das 1:0 schießt, bekommt das Publikum die zweite Luft. Wir wollen an dieser Stelle nicht verschweigen, dass Merv Biankadi im Abseits stand und die Löwen großes Glück hatten, dass der Treffer gezählt hat. Leider hält die zweite Luft nur etwa fünf Minuten an. Die Lilien schießen mit ihrer einzigen Chance in der 80. Minute den Ausgleich. Nun wird es wirklich spannend! Allerdings lebt das Spiel nun mehr von der Spannung als von nennenswerten Torchancen. So geht es in die Verlängerung.

Die letzten Kräfte werden aktiviert

Sowohl auf dem grünen Rasen als auch auf den Rängen werden die letzten Körner aktiviert. Darmstadt wirkt feldüberlegen, ohne großen Druck zu entfalten. Dennoch hat man latente Angst, dass sie irgendwie einen über die Linie bringen könnten. Dann wird aus heiterem Himmel Richy Neudecker in der 111. Minute schön am Fünfmeterraum von Biankadi in Szene gesetzt. Leider hat Richy aktuell nicht die Form der Vorsaison und setzt den Ball an Außennetz.

Elferschießen = Hiller-Time

So geht es ins Elfmeterschießen und die Fans geben ein letztes Stakkato. “Gegen Hiller habt Ihr keine Chance” hallt es nach 120 kräftezehrenden Minuten durch Giesing. Und tatsächlich! Gleich den ersten Schuss pariert unser Marco und es herrscht diese Extase mit angezogener Handbremse. Großer Vorteil für Sechzig, aber noch ist nichts gewonnen. Die fünf folgenden Elfermeterschützen der Giesinger lassen nichts anbrennen. Alle treffen sicher und so bleibt der Anlauf von Keanu Staude der einzige Schockmoment in diesem Elfmeterschießen.

Elfer, Hiller, Emotionen

Damit geht ein Abend voller Elfer, Hiller und Emotionen kurz vor halb zwölf zu Ende. Mein Sohn, der auch so seine Durchhänger hatte, ist hellwach und trotzdem todmüde. Der MVV-Fahrplan lässt noch eine unschön lange Heimfahrt vermuten. Aber – und auch das ist einfach 1860 – ein Sechzger.de Redakteur kann uns nach einem kurzen Anruf noch nach Hause chauffieren und so kehrten zwei restlos glückliche Löwen erstmals nach Mitternacht von einem Löwenspiel nach Hause. Ein unvergesslicher Abend, danke an alle!