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TSV 1860 München e.V.: Lulzim Kuqi neuer Trainer der 3. Mannschaft

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Trainerwechsel bei der 3. Mannschaft des TSV 1860! Nach dem Abstieg des Teams aus der Kreisliga soll mit Lulzim Kuqi der sofortige Wiederaufstieg gelingen.

Lulzim Kuqi neuer Trainer bei 1860 III

Die Pressemitteilung der Fußballabteilung im Wortlaut.

“Die III. Mannschaft des TSV 1860 München wird in der kommenden Saison von Lulzim Kuqi trainiert. Er wird Nachfolger von Andreas Kopfmüller, dessen Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen nicht verlängert wurde. Mit Kuqi soll der sofortige Wiederaufstieg in die Kreisliga gelingen.

Dominik Kilpatrick, der Spielleiter der Amateur-Herrenmannschaften der Fußballabteilung des TSV München von 1860 e.V., dankte dem bisherigen Trainer: „Andi Kopfmüller hat die III. und IV. Mannschaft seit ihrer Gründung vor zehn Jahren mitgeprägt; anfangs als Spieler, dann viele Jahre in verschiedenen Trainerpositionen. Für sein großes Engagement gilt ihm großer Dank! Er wird als Herzblutlöwe immer ein gern gesehener Gast bei uns sein.“ Kilpatrick verpflichtete als Kopfmüllers Nachfolger den bisherigen Co-Trainer der III. Mannschaft. „Damit in der neuen Saison die Rückkehr in die Kreisliga gelingen kann, ist jetzt ein gewisser Umbruch nötig. Wir haben uns daher intensiv mit der Trainersuche beschäftigt. Lulzim Kuqi hat uns dabei mit seinem Konzept voll und ganz überzeugt. Er kennt die Situation und weiß, wo die Hebel anzusetzen sind.“

Aus Wolfratshausen zu den Löwen

Kuqi war im Sommer 2019 zu den Löwen gestoßen und dort im ersten Jahr als Co-Trainer bei der IV. Mannschaft tätig. Der 40-jährige durchlief zuvor mehrere Trainertätigkeiten beim BCF Wolfratshausen: Als Chef-Trainer gelang ihm mit der II. Mannschaft 2018 der Aufstieg in die Kreisklasse. Parallel war Kuqi, der über die C- und B-Trainerlizenz verfügt, bei der in der Bayern- bzw. Landesliga spielenden I. Mannschaft der Wolfratshauser als Co-Trainer tätig. Vor seinen Trainertätigkeiten im Herrenbereich sammelte er mehrere Jahre Erfahrungen als Jugendtrainer beim BCF, wo er bis heute als DFB-Stützpunkttrainer bei Talentsichtungstagen seine Expertise einbringt. „Ich bin stolz, das Cheftraineramt bei 1860 III übernehmen zu dürfen und freue mich sehr auf meine neue Aufgabe!“, so Lulzim Kuqi.”

Wir wünschen dem neuen Trainer und seinem Team das Allerbeste für die kommende Saison und drücken die Daumen!

Bild: TSV 1860 e.V.

 

Offiziell: Keanu Staude verlängert beim TSV 1860 München

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Keanu Staude, TSV 1860 München 3.Liga

Wie soeben bekanntgegeben wurde, hat Keanu Staude seinen Vertrag nun beim TSV 1860 verlängert. Er unterschrieb ein neues Arbeitspapier weiter für die Löwen wirbeln. Über die Vertagsmodalitäten ist nichts bekannt

Verletzungspech im ersten Halbjahr

Keanu Staude konnte den Löwen vergangene Saison leider nur begrenzt weiterhelfen. Zunächst legte ihn eine Infektion mit dem Sars Cov-2 Virus lahm. Nach acht Einsätzen für die Löwen zog er sich am 13. April im Training einen Sehnenriss zu. Der junge und technisch begabte Offensivspieler kommt in acht Spielen auf drei Startelfeinsätze und wurde fünf mal eingewechselt. Dabei erzielte er zwei Scorerpunkte – je einen Treffer und einen Assist. Jetzt haben die Löwen mit Staude verlängert. Diese Vertragsverlängerung zeigt auf, welch großes Potential die sportliche Leitung des TSV 1860 München bei Keanu Staude sieht. Auch sein Mitspieler Stefan Salger hält große Stücke auf ihn, sagte er doch nach Staudes Verpflichtung im Winter:

“Er kann dich im Eins-gegen-Eins verdammt alt aussehen lassen.”

 

Der 1997 in Bielefeld geborene Keanu Staude stand vergangene Saison insgesamt nur 369 Minuten für den TSV 1860 München auf dem Platz.  Bei der beachtlichen Passquote von über 80% und 44% erfolgreichen Dribblings stand hinter seiner Weiterverpflichtung trotzdem wohl kein Fragezeichen. Es bleibt zu hoffen, dass Keanu Staude in Zukunft von Verletzungen verschont bleibt.

Aufstiegskampf ohne Staude

Durch die im Training erlittene Verletzung konnte der Winterneuzugang leider nicht mehr entscheidend in den Aufstiegskampf der Löwen eingreifen. Das soll sich kommende Saison definitiv ändern. Nachdem die Löwen nun mit Keanu Staude verlängert haben, nimmt das Grundgerüst der Mannschaft, die in der kommenden für den TSV 1860 München um den Aufstieg mitspielen soll, immer deutlichere Konturen an.

Trainer Michael Köllner hat schon von Neuzugängen auf einigen Positionen gesprochen, wobei der Fokus wohl eher nicht auf dem rechten offensiven Mittelfeld liegen dürfte. Für welche Mannschaftsteile der Trainer sich externe Verstärkungen wünscht, werden wir in den nächsten Wochen sehen. Das Sommertransferfenster öffnet sich am 1. Juli und schließt am 31. August um Mitternacht.

Stefan Aigner gibt mit 33 sein Karriereende bekannt

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Stefan Aigner TSV 1860

Stefan Aigner sagt “Servus”! Mit 33 Jahren gab Aigner, der insgesamt 18 Jahre für die Löwen aktiv war, heute sein Karriereende bekannt.

Aigner: Karriereende mit 33

Auf Instagram gab Stefan Aigner seinen Entschluss bekannt und verabschiedete sich von den Fans:

“Eine lange, intensive und vorallem wunderschöne Zeit geht zu Ende. Tausend Dank an Alle die mich über 15 Jahre Profifußball begleitet haben. Besonderen Dank an meine Mitspieler, Trainer, Vereinsverantwortliche und vorallem an meine Fans die mich über die vielen Jahre unterstützt haben. Bleibt gesund und bis bald . Euer Aiges”

18 Jahre bei den Löwen

Der gebürtige Münchner kam bereits als Fünfjähriger zum TSV 1860 und startete seine Karriere in der F-Jugend der Löwen. Anschließend durchlief er sämtliche Altersstufen bei Münchens großer Liebe. Anschließend wurde er jedoch nicht in den Kader der Amateure übernommen, sondern wechselte stattdessen 2006 zu Wacker Burghausen. Dort machte er nachhaltig auf sich aufmerksam und wurde nur ein Jahr später vom Bundesligisten Arminia Bielefeld verpflichtet.

Bei den Ostwestfalen kam er jedoch nur zu fünf Einsätzen im Oberhaus und wurde ansonsten in der 2. Mannschaft eingesetzt.

Erste Rückkehr nach Giesing

Im Januar 2009 kehrte Löwen-Fan Stefan Aigner erstmals nach Giesing zurück. Bereits während seiner Zeit in Burghausen und Bielfeld war er regelmäßig nach München gekommen, um 1860 als Zuschauer im Stadion zu unterstützen. In der Saison 2009/10 war er mit acht Toren noch vor den Stürmern Benjamin Lauth und Peniel Mlapa der interne Torschützenkönig und wurde von den Fans des TSV 1860 München zum “Löwen der Saison” gewählt. 2012 verließ er Sechzig wieder und wechselte zu Eintracht Frankfurt. Als Grund nannte Aigner öffentlich ausgetragene Uneinigkeiten zwischen dem Präsidium des Vereins und dem Investor Hasan Ismaik.

Zweite Rückkehr nach Giesing

Sportlich lief es für Aigner am Main nahezu ideal und er zog – nicht zuletzt auch dank seiner Leistungen – mit der Eintracht ins Halbfinale der Europa League ein. Dennoch folgte der dem Ruf der Löwen und kehrte 2016 erneut zurück nach Giesing. Was folgte, ist bekannt: Abstieg, keine Lizenz, Abschied in Richtung USA!

MLS, KFC & SVWW

Der Herbst seiner Karriere war – zumindest von außen betrachtet – leider nicht sonderlich golden. Bei den Colorado Rapids startete Aigner stark in seine Zeit in der MLS. Nach einem Zerwürfnis mit dem Coach wurde er jedoch nicht mehr berücksichtigt und wechselte zum KFC Uerdingen in die 3. Liga. In 33 Spielen erzielte er dort sechs Tore und führte das Team zeitweise als Kapitän aufs Feld. Nur ein Jahr später ging es jedoch schon weiter zum SV Wehen Wiesbaden, der soeben in die 2. Bundesliga aufgesteigen war. Mit den Hessen stieg er jedoch wieder in die 3. Liga ab und musste dort in der abgelaufenen Saison verletzungsbedingt lange Zeit aussetzen. Nun gab Stefan Aigner mit 33 Jahren sein Karriereende bekannt.

Aiges, für die Zukunft wünschen wir Dir beruflich und privat alles Gute!

Sechzig um sieben: Noch kein Neuzugang beim TSV 1860 München

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Von der Grünwalder Straße vernimmt man immer noch keine Gerüchte oder gar handfeste Nachrichten, was den ein oder anderen Neuzugang für die kommende Saison angeht. Auch in der causa Vertragsverlängerung von Quirin Moll und Keanu Staude waren noch keine weißen Rauchsignale über der Geschäftstelle zu erkennen.

Neues vom e.V.

Dennoch gibt es Neuigkeiten aus Giesing: die Mitglieder des TSV 1860 München bekamen gestern reichhaltige Infos per Newsletter zugesandt, die wir hier für Euch kurz zusammenfassen wollen.

Neue Produkte im Shop

Neben dem gesten schon erwähnten neuen Shirt von Michael “Mixen” Wietshaus und dem Basecap der Boxabteilung gibt es einige neue Shirts und Pullover im online Shop des e.v. Seit heute morgen gibt es dort auch zum 110-jährigen Geburtstag des Sechzgerstadions ein Jubiläums-Cap. Die ersten 110 Besteller erhalten dieses sogar versandkostenfrei. Also sputet Euch!

Trainingscamp der Skilöwen beendet

Während wohl die meisten Löwen auf den Sommer warten und sich nach Besuchen in Freibädern sehnen, können unsere Skilöwen den Beginn des nächsten Winters schon nicht mehr erwarten. Dennoch ließen sie auf dem Hintertuxer Gletscher in Tirol die alte Saison mit einem intensiven Trainingscamp ausklingen. Seht selbst:

 

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News aus der dritten Liga

Viktoria Berlin im Berliner Olympiastadion

Die Stadionsuche bei Nordost-Aufsteiger Viktoria Berlin hat ein Ende. Wie rbb24 vermeldet, einigten sich die Viktoria und die Olympiastadion Berlin GmbH auf Modalitäten für die kommende Saison. Unter Umständen muss der Ex-Verein von Timo Gebhart für einige Spiele ins Mommsen Stadion ausweichen. Gewagte Prognose von sechzger.de: Damit wird die Viktoria in der Saison 21/22 das größte Stadion der dritten Liga und die geringste Auslastung haben. Die Erteilung der Lizenz durch den DFB sollte mit Vertragsabschluss für den Aufsteiger nur noch Formsache sein und damit Planungssicherheit herrschen.

Neuzugang mit Bundesligaerfahrung für den MSV Duisburg

Marvin Bakalorz unterschrieb gestern einen Dreijahresvertrag an der Wedau. Der 31-jährige Mittelfeldspieler kehrt aus der ersten türkischen Liga nach Deutschland zurück. Dort stand er letzte Saison für Denizlispor 31 Mal auf dem Platz, erzielte ein Tor und steuerte einen Assist bei. Vor seinem Wechsel in die Türkei brachte es Bakalorz auf 85 Bundes-, 95 Zweit- und 31 Drittliga-Partien.

Türkgücü arbeitet an Verstärkungen

Unser Nachbar aus Neuperlach konnte gestern Luka Tankulic vom Absteiger SV Meppen verpflichten. Der offensive Mittelfeldspieler soll wohl die Lücke schließen, die sich durch den zu erwartenden Abgang von Sercan Sararer in der Schaltzentrale von Türkgücü entstehen wird. Tankulic verbrachte die letzten drei Saisons im Emsland, davor war er für SF Lotte aktiv. Insgesamt stehen für ihn 139 Spiele mit 31 Scorerpunkten in der dritten Liga zu buche.

Darüber hinaus arbeitet Türkgücü an einem weiteren Neuzugang: Martin Kobylanski, immerhin bisher Kapitän bei Absteiger Eintracht Braunschweig, steht gerüchteweise ebenfalls vor einem Engagement bei Türkgücü. Allerdings scheint die Eintracht auf eine Ablösesumme für den Polen zu bestehen, der sogar acht Mal in der Bundesliga für Werder Bremen zum Einsatz kam. Außerdem bringt er es auf 47 Zweitligaeinsätze und 137 Partien in Liga 3, bei denen er 71 Scorerpunkte erreichte.

Und noch ein letztes Gerücht aus Neuperlach: Wie die tz schreibt, verfügt Torjäger Petar Sliskovic über eine Ausstiegsklausel, die ihm einen Wechsel bei einer Ablösesumme in Höhe von 200.000 – 300.000 Euro ermöglichen soll. Vielleicht kommt so ja das Geld für Kobylanski in die Kasse.

Neuzugang aus der eigenen Jugend beim FCK

Außenverteidiger Neal Gibs aus der U19 der roten Teufeln erhält seinen ersten Profivertrag am Betzenberg. Der Nachwuchsspieler traininerte bereits seit Anfang April mit den Profis des FCK.

Abgang bei SC Verl

Yannick Langesberg verlängert seinen auslaufenden Vertrag bei den Ostwestfalen nicht. Der 27-jährige Innenverteidiger, der seit 2019 in Verl kickte, konnte letzte Saison wegen einer Verletzung nur 16 Spiele bestreiten. Sein Ziel ist bisher unbekannt.

Damit seid Ihr umfänglich über die News aus Giesing und das Transfergeschehen in der dritten Liga informiert. Sobald es einen Neuzugang bei den Löwen gibt, erfahrt Ihr es sofort bei uns. Schaut mal rein!

 

 

 

 

 

Sechzig@18:60 – Na immerhin: TSV 1860 ist TV-Meister der 3. Liga

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Sportlich hats nicht ganz für die Löwen gereicht, aber immerhin darf sich der TSV 1860 “TV-Meister” der 3. Liga nennen. Insgesamt 19 Spiele der Mannschaft von Michael Köllner waren im deutschen Free-TV zu sehen, wobei im Schnitt 242.000 Zuschauer vor dem Bildschirm saßen. Münchens große Liebe zieht also noch immer und die mediale Präsenz sowie das positive Image seit der Rückkehr nach Giesing machen die Löwen auch für Sponsoren attraktiv.

50+1 bleibt!

Für die Nachricht des Tages sorgte jedoch das Bundeskartellamt, das in seiner heutigen Stellungnahme die 50+1-Regel als “kartellrechtlich unbedenklich” einstufte. Das wird nicht jedem gefallen, stärkt es doch die Position des e.V.!

Robert Schäfer Geschäftsführer bei Hannover 96

Doch nicht nur in Giesing wurde die Einschätzung positiv aufgenommen, sondern beispielsweise auch bei Hannover 96, wo Martin Kind die Regel immer wieder in Frage stellt. Bei H96 wird übrigens Robert Schäfer ab dem 01.07. das Amt des Geschäftsführers übernehmen. Von November 2010 bis September 2013 war er in selber Position bei den Löwen tätig. In seine Amtszeit fällt auch der Abschluss eines Kooperationsvertrages mit Hasan Ismaik, um die Insolvenz zu vermeiden. Da schließt sich der Kreis wieder…

Freistoßtor für den TV-Meister 1860 gefällig?

Wenn die Löwen in der abgelaufenen Saison überhaupt eine Schwäche zeigten, dann die direkten Freistöße, die nach der Verletzung von Quirin Moll doch arg an Gefährlichkeit eingebüßt haben. Das letzte direkte Freistoßtor hat der TSV-Meister TSV 1860 in Kaiserslautern erzielt und das war im Dezember 2020. Bernd Winninger hat sich der Thematik angenommen und zwei mögliche Kandidaten für die Löwen eruiert. Leider hat einer davon gerade heute einen Vertrag unterschrieben und wechselt in die 1. thailändische (!) Liga.

Aqua Ultras on tour

Schön langsam werden die Temperaturen etwas höher, nachdem wir den kältesten Mai seit 2010 (üb-)erlebt haben. Ganz anders war das heute vor 13 Jahren, als die Aqua Ultras in Pfullendorf eine feuchtfröhliche Party mit den Amateuren feierten.

Neues Shirt im Onlineshop des e.V.

So, nochmal kurz zurück zum Hauptverein! Seit heute kann man dort ein neues Shirt mit Design des Münchner Künstlers Michael “Mixen” Wiethaus vorbestellen, das ab dem 30.06. erhältlich ist. Die Einnahmen kommen zu 100 % dem Hauptverein zugute. Weitere interessante Motive anderer Designer folgen in Kürze.

Neuzugang im Shop der Boxabteilung

Auch der Onlineshop der Boxabteilung vermeldet einen Neuzugang. Sehr schick, findet Ihr nicht?

50+1 bleibt! Regel laut Bundeskartellamt “kartellrechtlich unbedenklich”

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

50+1 wird ja gerne mal kritisch hinterfragt und als unfair tituliert. Manch einer träumt gar vom Fall der Regel, um den Weg für Investoren in Deutschland freizuräumen. Nun aber stellt das Bundeskartellamt klar, dass die “Grundregel aufgrund der damit verfolgten sportpolitischen Ziele kartellrechtlich unbedenklich sei”.

50+1 bleibt!

Auf der Homepage des Bundeskartellamtes heißt es wortwörtlich:

“Die 50+1-Regel wurde 1999 eingeführt, um einerseits den Vereinen der Bundesliga und der 2. Bundesliga neue Finanzierungsmöglichkeiten zu eröffnen aber andererseits den Einfluss von Investoren zu begrenzen und den vereinsgeprägten Charakter zu erhalten. Die in der Satzung der DFL festgelegte Regel besagt, dass bei einer Ausgliederung der Profi-Fußballabteilung in eine Kapitalgesellschaft, der Mutterverein grundsätzlich die Stimmrechtsmehrheit an dieser Gesellschaft halten muss (Grundregel). Das Präsidium der DFL kann von dieser Grundregel u.a. dann eine Ausnahme bewilligen, wenn ein Investor den Fußballsport des Muttervereins seit mehr als 20 Jahren ununterbrochen und erheblich gefördert hat (Förderausnahme).”

Bedeutung der Vereinsprägung

Das Bundeskartellamt wurde auf Initiative der DFL aktiv und stellt nun klar, dass 50+1 bleibt, da es keinen berechtigten Grund für eine Abschaffung gebe. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, äußerte sich wie folgt.

Das Kartellrecht steht den sportpolitischen Zielen, die mit der 50+1-Regel verfolgt werden, nicht im Wege. Die DFL muss aber eine einheitliche Anwendung und Durchsetzung für alle Vereine gewährleisten. Auch für den Profisport gelten aus guten Gründen die Regeln des Kartellrechts. Die wirtschaftlichen Aktivitäten von Verbänden und Vereinen unterliegen deutschem und europäischem Wettbewerbsrecht. Die Begrenzung der Liga-Teilnahme auf vereinsgeprägte Klubs ist unzweifelhaft eine Wettbewerbsbeschränkung. Allerdings können Beschränkungen des Wettbewerbs auch in bestimmten Fällen vom Kartellverbot ausgenommen sein. Mit der 50+1-Regel will die DFL für eine Vereinsprägung und eine gewisse Ausgeglichenheit des sportlichen Wettbewerbs sorgen. Diese sportpolitischen Ziele können auch im Rahmen des Kartellrechts anerkannt werden. In ihrer Grundform erscheint die 50+1-Regel auch geeignet und angemessen. In der Kombination mit der derzeitigen Förderausnahme haben wir daran hingegen Zweifel. Ausnahmen von der Grundregel sind grundsätzlich möglich. Solche Ausnahmen müssen eindeutig ausgestaltet sein, und sie dürfen nicht dazu führen, dass die eigenen sportpolitischen Zielsetzungen, die die DFL mit der 50+1-Regel verfolgt, konterkariert werden.

1860 e.V. hat weiterhin das letzte Wort

Auf Seiten des TSV 1860 München e.V. wird man diese Einschätzung wohlwollend aufgenommen haben. Mit dem Fall von 50+1 hätte man die Entscheidungsmacht an Mehrheitseigentümer Hasan Ismaik abgeben müssen.

Bild: TSV 1860 e.V.

TSV 1860 e.V.: Neues Shirt mit Design von Michael “Mixen” Wiethaus

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Zusammen mit dem Münchner Künstler und Ur-Löwen Michael „Mixen“ Wiethaus bringt der TSV 1860 München e.V. ein neues T-Shirt (navy) im Design der stadtbekannten #derButter-Prints heraus. Die Vorderseite (Brust) ist in goldener Farbe mit der Aufschrift „A echter Münchner is a Sechzger“ bedruckt. Auf der Rückseite (Nacken) erstrahlt der Vereinsname „TSV München von 1860 e.V.“

Shirt von Wiethaus im Onlineshop von 1860

Die Shirts können bis zum 30.06.2021 vorbestellt werden. Produktion und Versand erfolgen nach Ablauf der Frist. Bitte beachtet also, dass Ihr vor dem 30.06. nicht wegen des Verbleibs Eures Shirts beim Verein nachfragen müsst!

Den Link zum Mixen-Shirt findet Ihr hier!

Alle Einnahmen kommen vollständig dem Hauptverein (e.V.) zu Gute.

Regelmäßige Unterstützung für 1860 durch Wiethaus

Bereits im vergangenen Jahr kooperierten die Löwen mit “Mixen” und brachten eine streng limitierte Auflage drei verschiedener Prints heraus die schnell vergriffen war.

Zum Vergrößern einfach auf jeweilige Bild klicken!

Bilder: TSV 1860 e.V.

Direkte Freistöße: Die einzige Schwachstelle beim TSV 1860?

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Wir befinden uns zwischen zwei Saisons. Was macht man da als Berichterstatter, wenn es nichts zu berichten gibt? Man macht sich Gedanken über die vergangene Saison und darüber, was gut und was nicht so gut lief. Ich denke, liebe Leser, bei einem sind wir uns einig: Schlecht lief es nirgends bei den Löwen. Dennoch möchten heute mal einen Blick auf die direkten Freistöße des TSV 1860 werfen, die wir als vermeintliche Schwachstelle identifiziert haben.

Jammern auf hohem Niveau

Was gut lief, habe ich ja in der vergangenen Woche schon im statistischen Rückblick (Tor/Abwehr & Mittelfeld/Angriff) beleuchtet. Doch was hätte besser funktionieren können? Ich musste wirklich lange nachdenken bis es mir auffiel, doch ich habe das sprichwörtliche Haar in der Suppe gefunden.

Zugegebenermaßen ist es Jammern auf hohem Niveau ist, doch es gibt tatsächlich eine kleine Schwachstelle, die ich entdeckt habe. Im Ligavergleich ist das vielleicht nicht einmal schwerwiegend. Dennoch halte ich eine Verbesserung in diesem Bereich für wünschenswert.

Direkte Freistöße als Schwachstelle beim TSV 1860?

Beim Lesen der letzten Zeilen habt Ihr Euch bestimmt alle gefragt, wo denn der Winninger denn jetzt bitte etwas auszusetzen hat. Und hier die Antwort: Bei direkten Freistößen sehe ich bei den Löwen durchaus noch Verbesserungspotential!

Der TSV 1860 München hat unserer Statistikseite zufolge neunundzwanzig mal in dieser Drittligasaison einen Freistoß direkt aufs Tor geschossen und dabei zweimal ins Tor getroffen. Moll netzte in Meppen ein und Neudecker schlenzte den Ball in Kaiserslautern in die Maschen (siehe Beitragsbild). Damit befindet man sich so gesehen auf Platz zwei der Wertung, den man sich mit drei weiteren Teams teilt. Angeführt wird diese Wertung mit drei Treffern von den Nachbarn aus der Säbener Straße. Sieben Teams haben einen direkten Freistoßtreffer erzielt und acht Mannschaften gehen in dieser Kategorie leer aus.

Abfall seit der Verletzung von Quirin Moll

So weit, so gut. Die tatsächliche Quote der direkten Freistöße in Tornähe, die dann auch aufs Tor gehen und nicht drüber oder daneben, ist beim TSV 1860 München jedoch unbedingt verbesserungswürdig. Lag sie mit Quirin Moll als etatmäßigem Freistoßschützen noch bei 50%, liegt sie seit seiner Verletzung mit 21% weit darunter. Es geht also nur ca. jeder fünfte direkte Freistoß der Löwen in Tornähe seit dem Heimspiel gegen Meppen überhaupt so aufs gegnerische Tor, dass der gegnerische Torhüter eingreifen muss. Wenn Moll bleibt (davon gehen wir jedoch ganz stark aus), ist das einerseits natürlich gut, denn dann kommt mit ihm auch die Gefahr bei diesen Standards zurück. Trotzdem sollte sich meiner Meinung nach die sportliche Leitung des TSV 1860 München um einen Spieler kümmern, der nicht nur auf dem Platz weiterhilft, sondern auch bei direkten Freistößen eine Alternative zu Quirin Moll darstellen kann.

Kann ein Neuzugang helfen?

Bleibt die Frage: Welche Spieler sind da für einen Drittligisten mit limitiertem Budget möglich? Um das herauszufinden, habe ich mich durch massenweise Daten geackert und dabei zwei interessante ablösefreie Kandidaten mit möglicherweise passenden Gehaltsvorstellungen gefunden. Ich gehe dabei vom Durchschnittsgehalt der jeweiligen Liga aus, in der die Spieler letzte Saison aktiv waren. Zusätzlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Spieler Deutsch spricht oder zumindest schnell lernen könnte, in die Suche mit eingeflossen.

Ein echter Wiener trifft ganz munter

Der erste Spieler, den ich mir dafür vorstellen könnte, ist Marco Sahanek, 31 Jahre alt, und kickte in der abgelaufenen Saison beim Floridsdorfer AC aus der österreichischen zweiten Liga. Über eine Weiterbeschäftigung in Wien-Floridsdorf oder einen Wechsel ist bisher nichts bekannt. Der 1,82 m große rechte Mittelfeldspieler hat abgesehen von seinen guten Freistößen, die er mit einer Quote von über 50% aufs Tor bringt, noch so einiges mehr drauf. Sehr dribbelstark und ebenfalls torgefährlich kann der gebürtige Wiener ebenfalls in jedem zweiten Spiel seiner Karriere einen Scorerpunkt vorweisen. Zusätzlich hat er für einen offensiv ausgerichteten Außenspieler auch sehr gute Werte bezüglich der Passgenauigkeit. Sein Manko ist die Defensivarbeit; da schneidet er eher unterdurchschnittlich ab.

Ein Finne für die Löwen?

Der zweite und für mich interessantere Spieler wäre der 30-jährige Finne Petteri Forsell. Momentan ist der im offensiven Mittelfeld angesiedelte und technisch höchst versierte, quirlige, auch gegen den Ball gut mitarbeitende 1,70 m große ehemalige Nationalspieler Finnlands in der polnischen ersten Liga bei Stal Mielec unter Vertrag. Auch sein Vertag läuft am 30.06. aus und wurde – soweit ich richtig informiert bin – noch nicht verlängert. Auch er bringt mehr als die Hälfte seiner direkten Freistöße auf den Kasten und könnte die vermeintliche Schwachstelle des TSV 1860 kaschieren. Ein Assist alle zehn Spiele und ein Treffer in jedem vierten Spiel kann der beidfüßige Offensivallrounder, der auch im Sturm einsetzbar ist, im Verlauf seiner Karriere vorweisen. Seine Pässe ins letzte Drittel und in die Box bringt er mit einer überdurchschnittlich hohen Quote zum Adressaten.

Eigentlich hatte ich noch einen dritten geeigneten Spieler gefunden, der seinen auslaufenden Vertrag nun jedoch verlängert hat und somit von der Kandidatenliste geflogen ist.

Eure Meinung ist gefragt!

Was glaubt Ihr: Wo seht Ihr eine Schwachstelle bei den Löwen und warum braucht der TSV 1860 München Eurer Meinung nach Verstärkungen? Schreibt es in die Kommentare! Ich werde in weiteren Artikeln dieser Art oder in unserem Sechzger.de Talk gerne darauf eingehen.

 

Datenquelle: Wyscout

Sechzig um Sieben: Änderungen im Teilnehmerfeld der 3.Liga

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Zum Start in eine neue Woche fassen wir euch die Meldungen vom Wochenende zusammen. Sowohl bei sechzger.de als auch auf verschiedenen Fußballplätzen in der Republik war einiges geboten. Daraus ergeben sich Änderungen am Klassement in der 3.Liga.

Blick zurück: Testspiele des TSV 1860 München in Spanien

Auch dieses Jahr führt der Weg für die Löwen nach Windischgarsten, wo Anfang Juli das Trainingslager stattfinden wird. Während für den dortigen Aufenthalt noch keine Testspiele terminiert sind, absolvierte der TSV 1860 München im Jahre 1951 insgesamt vier davon in Spanien. Solch eine Tour wünscht man sich heutzutage aller Wahrscheinlichkeit nach vergeblich…

Schweinfurt zieht in die Relegation ein

Zwei Spiele vor Ende des Play-Off Turniers steht der Sieger bereits fest. Als Vertreter der Regionalliga Bayern kämpft der 1.FC Schweinfurt 05 um den Aufstieg in die 3.Liga. Drei Siege aus ebenso vielen Spielen reichten den Schnüdeln, um Aschaffenburg und Bayreuth hinter sich zu lassen. Ob die Löwen in der kommenden Saison nach Unterfranken reisen, entscheidet sich in zwei Spielen Mitte Juni.

Osnabrück steigt in die 3.Liga ab

Sicher ist hingegen seit gestern, dass der TSV 1860 München für ein Gastspiel an die Bremer Brücke reisen wird. Der VfL Osnabrück konnte die Niederlage aus dem Hinspiel nicht mehr kompensieren und steigt in die 3.Liga ab. Große Freude herrscht dafür in Ingolstadt, die nach mehreren Anläufen den Sprung in die 2.Bundesliga geschafft haben.

Mehrere Vereine der 3.Liga ziehen in den DFB-Pokal ein

Am Samstag fand der “Finaltag der Amateure” statt und insgesamt fünf Drittligisten gewannen ihr jeweiliges Landespokalfinale. Neben dem Titelgewinn bedeutet das im gleichen Atemzuge, dass die Mannschaften sich für den DFB-Pokal in der kommenden Saison qualifiziert haben. Welchen beiden bayerischen Vertreter neben dem TSV 1860 München noch teilnehmen, ist bisher noch nicht geklärt. Eine Übersicht über alle bisher qualifizierten Mannschaften gibt es beim kicker.

Die Dauerbrenner beim TSV 1860 München

Trotz Niederlage im Toto-Pokal haben die Löwen die Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Spielzeit sicher. Grundlage hierfür waren die starken Leistungen in der Saison 2020/21. Wir haben gestern einen Blick darauf geworfen, welcher Spieler mit wievielen Einsatzminuten Anteil an dem Erfolg hatte und krönen den “Dauerbrenner der Saison” bei Sechzig München.

Die Dauerbrenner beim TSV 1860 München in der Saison 2020/21

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Spielerkreis TSV 1860 München nach Niederlage in Ingolstadt

Die Saison 2020/21 ist vorbei. Während diverse Drittligisten sich erst über den Landespokal für den DFB-Pokal qualifizieren konnten, gelang dies den Löwen mit Platz 4 in der 3.Liga. Doch wer von den Spielern hat mit wievielen Einsatzminuten zu der tollen Saison beigetragen? Wer sind die Dauerbrenner beim TSV 1860 München? Gab es einen Spieler, der alle Spiele über die volle Distanz absolviert hat?

Diese Spieler verpassten in der Saison 2020/21 in der 3.Liga keine einzige Minute

Da die 3.Liga aus 20 Mannschaften besteht, resultieren daraus folglich 38 Spiele mit je 90 Minuten. Multipliziert man diese beiden Zahlen, kommt man auf einen Wert von 3.420 Minuten. Ein Spieler konnte also exakt 57 Stunden für seinen Verein auf dem Platz stehen. Bevor wir die Dauerbrenner beim TSV 1860 München ermitteln, werfen wir einen Blick auf die Konkurrenz.

Insgesamt sieben Akteuren gelang dieses Kunststück und alle haben etwas gemeinsam: sie stehen im Tor. Während bei Feldspielern eine Sperre aufgrund einer roten, gelb-roten oder vor allem fünf gelben Karten relativ wahrscheinlich ist, kommt dies beim Mann im Kasten eher selten vor. Kevin Broll (Dynamo Dresden), Daniel Batz (1.FC Saarbrücken), René Vollath (Türkgücü), Fabijan Buntic (FC Ingolstadt), Morten Behrens (1.FC Magdeburg), Markus Kolke (Hansa Rostock) und Leo Weinkauf (MSV Duisburg) waren über die gesamten 3.420 Minuten im Einsatz.

Die Einsatzminuten der Löwen

Wir kommen nun zurück zu Sechzig München und beginnen mit den Spielern, die am wenigsten auf dem Platz standen. Für unsere Statistik berücksichtigen wir lediglich die Einsätze in der 3.Liga, nicht aber im DFB- oder Toto-Pokal. In Klammern stehen jeweils die Einsatzminuten.

György Székely, Milos Cocic (der jüngste Spieler im Kader), Ahanna Agbowo und Tim Linsbichler standen nicht nur keine einzige Minute auf dem Platz, sondern auch nie im Kader. Bei Linsbichler lag das vorrangig an einer langwierigen Verletzung. Kurz vor Saisonende stand der 21-Jährige immerhin gemeinsam mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz.

Die nächste Unterteilung setzen wir bei Spielern, die nicht ganz 90 Minuten auf dem Platz standen. Das gilt für Maxim Gresler (zwei Einwechslungen in der 90.Minute), Matthew Durrans (8), Marco Mannhardt (13), Lorenz Knöferl (44) und Tom Kretzschmar (79). Kretzschmar wurde bei der Niederlage in Ingolstadt aufgrund der roten Karte gegen Marco Hiller eingewechselt und zeigte, dass die Löwen im Tor super besetzt sind.

Ergänzungsspieler bei Sechzig München

Fünf weitere Spieler liegen bei ihren Einsatzzeiten über den 90 Minuten, unterscheiden sich aber von dem Rest deutlich. Sie können als Ergänzungsspieler gewertet werden. Das trifft auf Johann Ngounou Djayo (109), Leon Klassen (148), Niklas Lang (214) und Keanu Staude (345) zu. Ebenfalls in dieser Gruppe anzusiedeln ist Martin Pusic (277), der seinen Vertrag beim TSV 1860 Anfang Dezember allerdings auflöste.

Drei der vier Spieler, die vom TSV 1860 München beim letzten Saisonheimspiel verabschiedet wurden, zählen also nicht gerade als Dauerbrenner. Namentlich sind dies Durrans, Klassen und Agbowo. Lediglich Dennis Erdmann sticht hier heraus.

Die Dauerbrenner beim TSV 1860 München

Insgesamt 15 Spieler standen mindestens 1.000 Spielminuten in der vergangenen Saison für die Löwen auf dem Platz. Bevor wir zu den Top 3 und somit den Dauerbrenner-Kandidaten beim TSV 1860 München kommen, listen wir die weiteren Spieler mit ihren Einsatzminuten der Reihe nach auf.

Fabian Greilinger (1.156), Dennis Erdmann (1.341), Quirin Moll (1.651), Semi Belkahia (1.658), Merveille Biankadi (1.782), Daniel Wein (1.994), Stefan Lex (2.450), Erik Tallig (2.604), Dennis Dressel (2.827), Richard Neudecker (2.902), Marius Willsch (2.933) und Stephan Salger (3.024).

Quirin Moll stand bis zu seiner Verletzung im Hinspiel gegen den FC Ingolstadt durchgehend auf dem Platz und hätte vielleicht ein Dauerbrenner beim TSV 1860 München werden können. Immerhin konnte der 30-Jährige bereits in das Mannschaftstraining einsteigen und stand am letzten Spieltag gegen Ingolstadt im Kader.

Die Top 3 beim TSV 1860 nach Spielzeit

Platz 3 im Ranking der Einsatzminuten sichert sich Phillipp Steinhart mit 3.226 Minuten in 36 Spielen. Zwei Mal musste der 28-Jährige in der vergangenen Spielzeit gesperrt zusehen (gelb-rot gegen Hansa Rostock sowie fünfte Gelbe gegen den SC Verl).
Ein Platz davor liegt der Spieler der Saison und Torschützenkönig Sascha Mölders mit 3.311 Minuten Einsatzzeit. Lediglich am 21.Spieltag beim Auswärtssieg in Magdeburg musste Mölders aufgrund einer Gelbsperre aussetzen.
Platz 1 und damit den Titel “Dauerbrenner der Saison” beim TSV 1860 München sichert sich Marco Hiller mit 3.339 Minuten aus 38 absolvierten Spielen. Im fehlen lediglich die 81 Minuten vom letzten Spieltag in Ingolstadt, als er nach neun Minuten vom Platz gestellt wurde.

So aber sind seine oben genannten Torwart-Kollegen die Einzigen in der abgelaufenen Saison ohne verpasste Minute, kein Spieler des TSV 1860 München stand über die gesamten 3.420 Minuten auf dem Platz. Marco Hiller wird dieses Kunststück auch in der neuen Spielzeit nicht schaffen. Er wurde mittlerweile zu zwei Spielen Sperre verurteilt.