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Wunschaufstellungen zu SpVgg Unterhaching – TSV 1860

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TSV 1860 Wunschaufstellungen sechzger.de Redaktion

Am Sonntagabend gastieren die Löwen in der Vorstand und wollen das 0:1 aus dem Hinspiel vergessen machen. Welcher Mannschaft wird Trainer Argirios Giannikis wohl sein Vertrauen schenken? Außer dem gesperrten Leroy Kwadwo hat er alle Mann an Bord. Auch die sechzger.de Redaktion ist in sich gegangen und präsentiert Euch ihre Wunschaufstellungen für die Partie des TSV 1860 bei der SpVgg Unterhaching.

Wunschaufstellungen zu Unterhaching – TSV 1860

Bernd Winninger

4-1-3-2 ist das System, auf das unsere Taktiktafel gegen die SpVgg Unterhaching setzt. Im Abwehrverbund kehrt Max Reinthaler (übrigens bei allen vier Redakteuren!) in die Startelf zurück, Mitch Glück rückt auf die rechte Seite. Marlon Frey bekleidet die defensive Mittelfeldposition, im Sturm sollen Fynn Lakenmacher und Joel Zwarts für die Tore sorgen.

Die Wunschaufstellung von Bernd

Christian Jung

Auch bei Christian bleibt für Tim Rieder nur ein Platz auf der Bank – wie bei allen befragten Redakteuren! Im defensiven Mittelfeld sollen Marlon Frey und Manfred Starke für Ordnung sorgen, Michael Glück rückt auf den linken Verteidigerposten, rechts hinten kommt Lukas Reich zu seinem Drittligadebüt.

Die Wunschaufstellung von Christian

Thomas Spiesl

Die wohl naheliegendste Aufstellung wählt unser Mann in der Löwenrunde. Bei Thomas ersetzt Fabian Greilinger den gesperrten Leroy Kwadwo, rechts hinten verteidigt Michael Glück. Auf der linken Offensivseite soll Abdenego Nankishi die einzige Spitze Joel Zwarts mit Vorlagen füttern.

Die Wunschaufstellung von Thomas

Stefan Kranzberg

Mit dem 4-2-2-2 wählt Stefan einen anderen Ansatz und lässt Serhat-Semih Güler neben Joel Zwarts stürmen. Nach seinem Gala-Auftritt gegen Saarbrücken bekommt Tim Kloss in Unterhaching eine Chance von Beginn an.

Die Wunschaufstellung von Stefan

Eure Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Gute Zensuren für den neuen Biss des Löwen

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Natürlich wissen wir nicht, ob wirklich alle User, die sich an unserer jüngsten Umfrage zur Veranstaltung Der neue Biss des Löwen beteiligt haben, auch wirklich den Ausführungen von Oliver Mueller (den man übrigens “Müller” spricht) und Dr. Christian Werner am Dienstag dieser Woche in der Sechzger-Alm gelauscht haben. Wir gehen aber mal davon aus, dass die überwiegende Mehrheit der Abstimmenden auch in der Lage zu einem ernsthaften Urteil war. Immerhin waren nicht nur 186 Gäste am Traininggelände live vor Ort, sondern es bestand auch die Möglichkeit, den beiden Vorträgen über Löwen-TV zu folgen.

“In fünf Jahren die Nummer 2 in Bayern”

An der einen oder anderen Stelle gab es sachliche Kritik, z.B. am durchaus ambitionierten Ziel, die Fußballprofis der KGaA in fünf Jahren zurück auf den zweiten Rang in Bayern befördert zu haben – was das sportliche Abschneiden anbelangt. Andererseits ernteten die beiden auch viel Lob. Z.B. für Muellers Einsatz, ab der kommenden Saison wieder den “1860 München”-Schriftzug auf der Rückseite der Trikots zu etablieren. Oder für den von Dr. Werner formulierten Verzicht auf Flüge zu Auswärtsfahrten.

Gute Bewertungen für den neuen Biss

Derlei Vorträge können, ja müssen eigentlich differenziert beurteilt werden. Mit einem Schlagwort ist es da selten getan. Und dennoch wollten wir von unserer Leserschaft einfach mal eine simple Schulnote genannt bekommen, die dem Abend insgesamt (also nicht nach den beiden Protagonisten unterschieden) gegeben wird.
Und mit dem Ergebnis können Mueller und Werner durchaus zufrieden sein: Insgesamt fast drei Viertel aller Teilnehmer (74%) gaben eine der drei besten möglichen Noten. Dabei votierte fast die Hälfte (48%) mit “gut” und 18% mit “befriedigend. Etwa jeder zehnte (11%) hatte an der Präsentation gar nichts auszusetzen und sagte, das war “sehr gut”. Ob dabei vielleicht das Thema mit der Nummer zwei in Bayern den einen oder anderen besonders wohlwollend bewerten ließ, vermögen wir natürlich nicht zu beurteilen.

Eine Minderheit ist gar nicht zufrieden

Für insgesamt 19% unserer User sind die beiden Geschäftsführer nach gut bzw. knapp 100 Tagen in ihren Ämtern und insbesondere nach dem Dienstag Abend akut versetzungsgefährdet. Sie geben die Noten 6 (10%) und 5 (9%). Eine kleine Minderheit von 8% entscheiden sich für eine Bewertung, die man als soeben noch akzeptabel aber deutlich verbesserungwürdig beschreiben kann: Note 4.

Die Ergebnisse unserer Umfrage im Überblick

Vielen Dank allen Leserinnen und Lesern für ihre Teilnahme an unseren Umfragen!

 

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor Unterhaching – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten SpVgg Unterhaching Haching TSV 1860

Mit dem Verein mit dem Bob im Wappen haben die Löwen bekanntlich noch ein Hühnchen zu rupfen, verlor man doch das Hinspiel in Giesing mit 0:1. In seinen Wirtshaus Weisheiten erläutert Bernd Winninger, wie sich der TSV 1860 am Sonntag womöglich bei der SpVgg Unterhaching revanchieren könnte.

Wirtshaus Weisheiten vor Unterhaching – TSV 1860

Vollath, Hobsch, Fetsch – diese Spieler der SpVgg kennt wohl jeder. Wer aber sind die weiteren Schlüsselspieler der Vorstädter? Welches Spielsystem wählt Trainer Marc Unterberger und wie stellt er sein Team taktisch ein? Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL analysiert Bernd Winninger den kommenden Löwengegner.

sechzger.de berichtet am Sonntag natürlich wieder live aus dem Hachinger Sportpark und versorgt Euch mit allerhand Infos und Fotos.

Faninformationen SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München

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Alpenbauer Sportpark SpVgg Unterhaching Heimspielstätte Stadion 3.Liga

Das zweite bayerische Duell in Folge steht dem TSV 1860 München mit Blick auf die Auswärtsspiele bevor. Die Löwen sind am Sonntagabend ab 19:30 Uhr zu Gast im Sportpark Unterhaching. Viele tausend Anhänger werden die wenigen Kilometer auf sich nehmen, unter anderem ist eine Anreise mit dem Fahrrad geplant. Auf dem Platz erhoffen sich die Spieler unterdessen mit einem weiteren Punktgewinn den Klassenerhalt endgültig feiern zu können. Der prall gefüllte Auswärtsblock wird bei der Jagd nach weiteren Punkte natürlich wieder wie gewohnt kräftig unterstützen. Passend dazu hat sechzger.de vor dem Duell zwischen der SpVgg Unterhaching und dem TSV 1860 München die wichtigsten Faninformationen für alle Löwenfans zusammengefasst.

Faninformationen SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München

Acht Kilometer gilt es am Sonntag zu absolvieren, um beim vorletzten Auswärtsspiel der Saison im Sportpark Unterhaching live mit dabei zu sein. Zahlreiche Löwenfans werden die Gelegenheit nutzen und die kurze Strecke mit dem Fahrrad absolvieren. Aus sportlicher Sicht gibt es durchaus Hoffnung etwas Zählbares mit nach Giesing nehmen zu können. Sechs Punkte trennen die Konkurrenten in der 3.Liga derzeit. Im Monat April blickt die Spielvereinigung auf eine magere Bilanz zurück. Zum Start gab es eine 1:6-Klatsche in Mannheim, auch die Auswärtsspiele in Saarbrücken und Aue gingen verloren. Das bislang einzige Heimspiel gewannen die Vorstädter dagegen mit 4:1 gegen den VfB Lübeck.

Die Löwen hingegen präsentierten sich gegen Aufstiegsaspirant Jahn Regensburg stark und holten in Unterzahl gegen Saarbrücken noch einen Punkt. Mit im besten Falle drei weiteren Punkten ist der Klassenerhalt endgültig in trockenen Tüchern. Für alle mitreisenden Anhänger des TSV 1860 München gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für das Duell gegen die SpVgg Unterhaching. Auch auf der Homepage der Löwen sind die Hinweise zu finden.

Tickets

Das Auswärtsspiel in Unterhaching ist restlos ausverkauft. Entsprechend wird es keine Tageskasse geben.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt zum Gäste-Parkplatz lautet wie folgt: Campeonpark, 85579 Neubiberg. Dort können alle Löwenfans den Parkplatz P3 nutzen.

Bahnreisende müssen aufgrund der Stammstreckensperrung mit Einschränkungen rechnen. Ab der Haltestelle Fasanenpark ist der Gästeblock in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Sowohl der TSV 1860 selbst (17:00 Uhr am Trainingsgelände) als auch die Fanszene (16:30 Uhr hinter der Westkurve am Grünwalder Stadion) hat zu einem Treffpunkt für Radlfahrer aufgerufen. Die Löwen bitten die Fahrräder nicht direkt am Stadion abzustellen. Löwenpartner BERGAMONT wird mit der bekannten Fahrradgarderobe in Unterhaching vor Ort sein.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 17:30 Uhr, los geht es dann zwei Stunden später. Vor Ort gibt es Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Im Stadion erlaubt sind Taschen oder Rücksäcke bis maximal DIN A4.

Getränke (u.a. Vollbier) und Essen kann im Gästebereich lediglich mit Bargeld bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Für alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gibt es bezüglich Free-TV keine guten Nachrichten. Die Partie wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings kann das Spiel bei Magenta im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Unterhaching natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Nach 0:0 gegen Bielefeld: VfB Lübeck muss in die Regionalliga

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VfB Lübeck TSV 1860 München Lohmühle Fotogalerie (13)

Der Abstieg des VfB Lübeck aus der 3.Liga ist besiegelt. Die Norddeutschen treten nach nur einem Jahr den Weg zurück in die Regionalliga Nord an. Ein 0:0 gegen Arminia Bielefeld am 35.Spieltag sorgte endgültig für traurige Stimmung im Lager des VfB.

VfB Lübeck kehrt in die Regionalliga Nord zurück

Nur 28 Punkte aus 35 Spielen reichen am Ende nicht für die 3.Liga: der VfB Lübeck steht endgültig als Absteiger fest. Neben dem SC Freiburg II ist er der zweite Verein, der in der nächsten Saison sicher in der Regionalliga an den Start gehen muss. Bereits von Anfang an standen die Lübecker in der Abstiegszone und waren überwiegend auf einem Abstiegsplatz zu finden. Gegen den TSV 1860 München feierte der Aufsteiger am 3.Spieltag den ersten Sieg in der 3.Liga. Im Grünwalder Stadion siegte der VfB mit 2:1, das Tor für die Löwen erzielte Julian Guttau. Im Rückspiel teilten beide Teams bei einem 1:1-Unentschieden die Punkte.

In der Regionalliga Nord tobt unterdessen noch immer der Aufstiegskampf. Mit Phönix Lübeck hat ein lokaler Rivale des VfB noch die Möglichkeit, die 3.Liga in der nächsten Spielzeit zu erreichen. Allerdings muss sich der Vertreter der Regionalliga Nord zunächst noch in der Relegation gegen einen Vertreter aus der Regionalliga Bayern durchsetzen, um in der 3.Liga an den Start gehen zu dürfen. Aller Voraussicht nach nehmen die Würzburger Kickers an der Relegation teil.

Alemannia Aachen steht als Aufsteiger in die 3.Liga fest

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Alemannia Aachen Rot Weiß Ahlen Regionalliga West August 2022 Choreografiejpg

Der erste Aufsteiger aus den Regionalligen steht fest. Durch eine Niederlage des Wuppertaler SV liegt Alemannia Aachen vier Spieltage vor Schluss uneinholbar auf Rang 1 der Regionalliga West. Die Löwenfans dürfen sich auf eine Auswärtsfahrt zum Neuen Tivoli freuen.

Alemannia Aachen steigt in die 3.Liga auf

Eigentlich wollte man in Aachen beim morgigen Heimspiel gegen den 1.FC Bocholt den Aufstieg mit einem weiteren Sieg aus eigener Kraft schaffen und im Anschluss mit den eigenen Fans feiern. Doch die Sektkorken knallten bei der Alemannia schon heute. Da der ärgste Verfolger aus Wuppertal sich einen Patzer erlaubte und mit 1:2 bei Fortuna Köln verlor, feierte der Tabellenführer den Aufstieg in die 3.Liga schon heute. Die Party im Neuen Tivoli wird das sicher trotzdem nicht verhindern. Mit lediglich drei Niederlagen aus 30 Spielen spielte Aachen von Beginn an eine überzeugende Saison und steht nun zurecht als Aufsteiger fest.

Die Löwenfans dürfen sich auf einen neuen, interessanten Verein in der 3.Liga freuen. Zuletzt war Alemannia Aachen vor elf Jahren in dieser Spielklasse zu finden. Die letzten Duelle mit den Löwen liegen sogar noch weiter zurück. Zuletzt stand man sich am 6.Mai 2012 gegenüber. In der Allianz Arena entführten die Gäste am 34.Spieltag mit einem 2:1 die drei Punkte aus München, stiegen aber dennoch aus der 2.Bundesliga ab. Für den TSV 1860 traf Stefan Aigner. Auch die Gesamtbilanz spricht für den TSV aus Nordrhein-Westfalen. In 24 Duellen gingen die Löwen fünf Mal als Sieger vom Platz. 11 Mal teilten sich die Kontrahenten die Punkte, acht Mal siegte die Alemannia. In der Spielzeit 2024/25 wird es nun nach dem Aufstieg der Aachener zwei weitere Duelle zwischen den beiden Teams geben.

Mueller und Giannikis zu Gast im Bayerischen Landtag

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Argirios Giannikis Oliver Mueller Bayerischer Landtag Löwenstammtisch Maxi Deisenhofer

Zum ersten Mal in der aktuellen Legislaturperiode fand am gestrigen Donnerstag der Löwenstammtisch mit Mitarbeitenden sowie Abgeordneten des Bayerischen Landtags statt. Dabei waren vom TSV 1860 München Trainer Argirios Giannikis und Geschäftsführer Oliver Mueller anwesend. In lockerer Atmoshäre ging es vor allem um den zukünftigen Kader für die Saison 2024/25.

Giannikis: Hoffnung bei Ouro-Tagba noch nicht aufgegeben

Nachdem Martin Hagen, der die Löwenstammtische zuletzt organisiert hatte, aus dem Bayerischen Landtag ausgeschieden ist, nahmen sich Maxi Deisenhofer und Markus Büchler der Sache an und organisierten das nächste Treffen. Kurzerhand hatten die beiden einen prominenten Gast anzukündigen. Nach Michael Köllner sagte nun auch Argirios Giannikis zu, den interessierten Löwenfans Rede und Antwort zu stehen. Naturgemäß musste der Coach vor allem Fragen zum aktuellen und zukünftigen Kader der Löwen beantworten. Für das Duell gegen die SpVgg Unterhaching (Sonntag, 19:30 Uhr, sechzger.de Liveticker) konnte er schon einmal mit der guten Nachricht aufwarten, dass alle Spieler zur Verfügung stehen werden. Die Personalie Julian Guttau war noch mit einem kleinen Fragezeichen versehen, das in der heutigen Löwenrunde allerdings beseitigt werden konnte.

Interessant ist freilich aber vor allem, auf was sich die Löwenfans in der Spielzeit 2024/25 einstellen müssen. Zahlreiche Verträge laufen aus, es wird voraussichtlich den nächsten großen Umbruch geben. Laut Giannikis werde der Kader “definitiv kleiner” werden. Mit Fynn Lakenmacher steht bereits ein prominenter Abgang fest. Kapitän Jesper Verlaat konnte hingegen gehalten werden. Giannikis betonte, dass sich er und die Geschäftsführung sowie die Kaderplaner bereits in einem guten Austausch befinden. Allzu sehr wolle man sich natürlich aber nicht in die Karten schauen lassen – konkrete Planungen oder gar potentielle Kandidaten wurden daher nicht verraten. Hoffnung gibt es derweil bei Mansour Ouro-Tagba – die finale Entscheidung ist bei dem Junglöwen noch nicht gefallen. Auch bei Abdenego Nankishi will man noch ein Wörtchen mitreden (“müssen mal sehen, was mit ihm passiert“).

Überhaupt sollen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs künftig eine deutlich größere Rolle spielen. Man wolle ihnen eine “klare Perspektive” aufzeigen – verbunden mit vielen Einsatzzeiten für den TSV 1860 München. Diese Planung war in den letzten Tagen bereits bei der Veranstaltung “Der neue Biss des Löwen” bekannt geworden.

Mueller: TSV 1860 ist handlungsfähig

Die Ideen und Konzepte stellte dabei Geschäftsführer Oliver Mueller vor, der Giannikis am Donnerstagabend in den Landtag begleitete und ebenfalls diverse Fragen aus der Runde beantwortete. Bei potentiellen Nachwuchstalenten, die in die erste Mannschaft eingebunden werden könnten, lege man viel Wert darauf auch den Spieler als Mensch genauer kennenzulernen. So gäbe es unter anderem Gespräche mit den Eltern, um die Zukunft für beide Seiten bestmöglich gestalten zu können. Externe Verpflichtungen sind derweil naturgemäß auch ein Thema. Anders als nach der Verlängerung von Jesper Verlaat an mancher Stelle kolportiert haben die Verantwortlichen dabei “keine gebundenen Hände“, man sei in Sachen Transfers handlungsfähig. Zu betonen gilt es dabei auch, dass das Budget dafür ohne mögliche Transfererlöse aus Verkäufen von Spielern geplant wurde.

Der wohl größte Themenpunkt für Oliver Mueller im Bayerischen Landtag war die Stadionfrage und das Grünwalder Stadion im Speziellen. Während die aktuelle Spielstätte der Löwen im Rahmen einer Frage als “marode” bezeichnet wurde, sprach der Geschäftsführer davon, dass das Sechzgerstadion “gerade noch zweitligatauglich” sei. Zwei (indirekte) Spitzen in Richtung seines Vorgängers Marc-Nicolai Pfeifer durften auch am Donnerstagabend nicht fehlen. Zum einen störe es ihn, dass es noch immer keine “tatsächliche Bewertung der Erlösströme” gebe – zum anderen sei ihm bei den ersten Besuchen mit der Stadt eine “gewisse Reserviertheit entgegengeschlagen“. Diese Reaktion der Verantwortlichen von der Stadt München konnte mittlerweile verbessert werden. Mehrfach war Mueller bereits zu Terminen im Rathaus und sieht die Zusammenarbeit auf einem guten Weg.

Das sei auch wichtig, denn die Partnerschaft sei zwingend erforderlich. Am Ende “wird es eine Co-Produktion sein müssen“, die die Stadionfrage beim TSV 1860 München endlich lösen kann. Auf dem Weg dahin “gibt es einige Schmerzpunkte, die es mit der Stadt zu lösen gilt“. Mueller ist zuversichtlich, dass dies gelingen kann.
Seine gestartete “Roadshow” fand unterdessen so guten Anklang, dass die Aktion bis zum Saisonende verlängert wurde und einmal monatlich durchgeführt wird. Der Aufwand lässt sich schon jetzt in Zahlen messen: das Budget aus dem Sponsoring-Bereich werde sich in der Saison 2024/25 auf einem gleichen Niveau bewegen. Zudem hat keiner der Beteiligten vom Brandbrief seine Unterstützung gekündigt.

125 Jahre Fußball beim TSV 1860 – Impressionen von der Jubiläumsfeier auf der Alm

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125 Jahre Fußball beim TSV 1860 – unter diesem Motto lud die Fußballabteilung des e.V. gestern Abend auf die Sechzger-Alm am Trainingsgelände. Und über 400 Gratulanten kamen. Um ihren Lieblingsverein einfach mal hochleben zu lassen.

Ein Video führte die Anwesenden zu Beginn im Schnelldurchlauf durch die Highlights der letzten 125 Jahre
Die Moderatoren im Einsatz

Gekonnte Moderation der Kür der Jahrhundertelf

Fußballabteilungsleiter Thomas Bohlender und die promovierte Historikerin Beatrice Wichmann, auf der am 16. Juni anstehenden Mitgliederversammlung selbst Kandidatin für den Wahlausschuss und Mitglied der Abteilung Vereinsgeschichte führten als Moderation durch den Abend und zeigten dabei großes Talent. Die Kür der Jahrhundertelf des TSV 1860 stand im Mittelpunkt des Geschehens. Im Herbst letzten Jahres hatte der e.V. auf seiner Website zur Wahl aufgerufen. Das Ergebnis wurde analog zu Veranstaltungen wie der Oscar-Verleihung bekannt gegeben. Lediglich bei den in Hollywood oft herzzerreißenden Laudationen wurde – zum Glück – ein wenig gespart.

Das ist sie: Die Jahrhundertelf des TSV 1860 München

Die Ehrengäste alle zusammen auf dem Podium

Sechzger-Musikanten begleiten

Musikalisch untermalt wurde der ganze Abend von den Sechzger Musikanten.
Gerne weisen wir an dieser Stelle auf eine ganz aktuelle eingespielte Version des Sechzgermarschs hin, der auf unserem Youtube-Kanal zu finden ist.

57, 58, 59, SECHZIG – Das Buch zum Geburtstag

Am Rande der Veranstaltung fand auch das zum gleichen Anlass kürzlich herausgegebene Buch von Claus Melchior und FA-Abteilungsleiter Thomas Bohlender reissenden Absatz, auf das wir heute Morgen schon in einem gesonderten Artikel hingewiesen haben.

In Haching alle dabei – Kwadwo radelt

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In Haching alle dabei - Kwadwo radelt
In Haching alle dabei - Kwadwo radelt

Am Sonntag um 19:30 Uhr ist der TSV 1860 München zu Gast bei der SpVgg Unterhaching. 4.100 Gästekarten wurden schnell abgesetzt, gerechnet werden darf wohl mit 5.000 bis 6.000 Löwen-Fans. Eines ist vorab klar: Stimmungstechnisch wartet in der Vorstadt ein Heimspiel auf die Sechzger. Personell sieht es auch gut aus im Lager der Löwen, bis auf den gesperrten Kwadwo kann Giannikis in der Vorstadt aus dem Vollen schöpfen. In Haching sind also (fast) alle dabei.

In Haching alle dabei – Kwadwo radelt

Die Löwen reisen natürlich per Bus an, nur Kwadwo, der nach seinem Platzverweis gegen Saarbrücken für zwei Spiele gesperrt wurde, radelt gemeinsam mit den Fans in den Vorort der Landeshauptstadt. Die Radltour wird von den Löwen im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche organisiert. Mit der 0:1-Niederlage im Hinspiel, als noch Jacobaccis Defensiv-Taktik das Löwenspiel lähmte, will sich Giannikis nicht groß beschäftigen. “Es wird sicher ein intensives Spiel. Ich freue mich auf die Kulisse und hoffe, dass wir unsere Leistung auf den Platz bringen”, erklärte der Löwen-Coach bei der Löwenrunde vor dem Auswärtsspiel.

An die zweite Halbzeit anknüpfen

Beim 1:1 gegen Saarbrücken überzeugten die Münchner in Unterzahl in der zweiten Hälfte und kamen auch noch zum verdienten Ausgleich durch Kloss. “An die zweite Halbzeit wollen wir anknüpfen. In Regensburg haben wir gezeigt, dass wir ein Spiel auch so angehen können. Wir wollen munter nach vorne spielen und die Klasse halten”, gibt Giannikis die Richtung vor. Kloss sei auch eine Option von Anfang an. “Wir wissen um sein Talent. Er hat – unabhängig von seinem Tor – in der Dreierkette eine sehr gute Leistung gezeigt. Wir wollen junge Spieler fördern und fordern”, sagte Giannikis. So haben auch Bangerter und Reich in der Restsaison Aussichten auf Einsatzminuten “wenn sie in der Lage sind, dem Team zu helfen”. “Sie machen Fortschritte, das sind alles talentierte Jungs”, lobte Giannikis den Nachwuchs aus dem NLZ.

“Mit maximaler Neugier”

Über die zahlreichen Abendtermine wie den neuen Biss des Löwen, die Landtagsrunde oder das Jubiläum der Fußballabteilung sagte der Coach auf Nachfrage von sechzger.de: “In solche Veranstaltungen gehe ich mit Vorfreude. So kann ich neue Kontakte in der Stadt knüpfen. Ich gehe das mit maximaler Neugier an.”

Zielstrebige Vorstädter

Über Unterhaching berichtete der Löwen-Trainer: “Sie haben eine sehr fleißige Mannschaft. Sie haben sehr gute und flüssige Abläufe und spielen zielstrebig nach vorne. Die beiden Spitzen sind kopfballstark in der Box und nicht einfach zu verteidigen.”. Dennoch wollen die Münchner mit einem Auswärtssieg am Sonntagabend den Sack in Sachen Klassenerhalt endgültig zumachen.

Ouro-Tagba überzeugen

Angesprochen auf einen möglichen Wechsel von Ouro-Tagba erklärte der Franke: “Er weiß, dass wir ihn halten wollen. Nun müssen wir ihn überzeugen, dass das hier der richtige Weg für ihn ist”. Nicht äußern wollte er sich zu einem möglichen Neuzugang David Philipp aus Köln. “Ich werde sicher über keinen Spieler sprechen, der nicht das weiß-blauen Trikot trägt”, sagte Giannikis. Die Gespräche und Planungen von und mit Dr. Werner laufen unterdessen gut, wie der Coach berichtete.

Die Taktikfrage im Wortlaut

Wie immer gibt es die Taktikfrage von sechzger.de – die dieses Mal sogar gesondert von Pressesprecher Rainer Kmeth angekündigt wurde – im Wortlaut:

sechzger.de: Bei dem konservativen Defensivansatz, den Haching gegen den Ball wählt, kann es von Vorteil sein, das Offensivspiel eher zentral anzulegen und über einen zurückgezogenen Spielmacher zu steuern und mit einer Doppelspitze zu agieren. Sehen Sie das ähnlich?

Giannikis: “Das ist eine Option. Wenn ein Gegner tief steht, dass man den Gegner im Zentrum reinspielt, um dann die Flügel freizuspielen und so nach vorne zu kommen. Wir werden versuchen, die Lücken zu finden, die wir brauchen, um gefährlich zu werden. Wenn Du ein Spiel gewinnen willst, musst Du dir Chancen erarbeiten und wir werden natürlich versuchen Tore zu erzielen.”

Vorfreude auf ein Heimspiel in der Vorstadt

Die Mannschaft und die Fans können nach den letzten Wochen optimistisch zum “Heimspiel” im Sportpark reisen. Die Partie wird wie immer auf MagentaSport übertragen. Wir berichten natürlich wieder im Live-Ticker! Bis dahin allen Löwen ein schönes und sonniges Wochenende!

 

Falschbehauptung? Stimoniaris ändert LinkedIn-Post

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Saki Stimoniaris Tsv 1860

Saki Stimoniaris hat einen LinkedIn-Post mit wahrheitswidrigem Inhalt nachträglich geändert, nachdem er Gegenwind in den Kommentaren erhalten hatte.

Stimoniaris: Wahlkampf auf LinkedIn

Sechzger.de hatte bereits berichtet: Saki Stimoniaris, Aufsichtsratsvorsitzender der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA begann letzte Woche damit, auf der Karriereplattform “LinkedIn” seine Kandidatur für den Verwaltungsrat zu bewerben.

Stimoniaris, der ausdrücklich mit allen “in Austausch treten” wollte, negierte einen offensichtlich vorliegenden Interessenkonflikt im Rahmen seiner Kandidatur und vertröstete kritische Kommentare unter seinem Post u.a. mit “gerne werde ich in den kommenden Wochen und Monaten hier auf LinkedIn ausführlich zu Themen und Fragen wie Ihren Stellung nehmen”.

Stimoniaris über seine frühere Amtszeit im Verwaltungsrat

“Warum ich 2017 aus dem Verwaltungsrat zurückgetreten bin” – mit diesen Worten begann Saki Stimoniaris seinen neuesten LinkedIn-Post. Was dann folgte, entspricht nachweislich nicht der Wahrheit: “Schon damals war ich Teil des Aufsichtsrats der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, habe aber gespürt, dass wir gemeinsam als Einheit stärker für die Belange unserer Löwen einstehen können, als einzelne Interessengruppen […]”

Stimoniaris wurde erst mit Wirkung zum 30.01.2018 in den Aufsichtsrat bestellt.  Dies hätte er unter Anderem bei sechzger.de nachlesen oder sich im Bundesanzeiger nachversichern können. Vom Verwaltungsrat zurückgetreten war er bereits am 17.12.2017, also über einen Monat vorher. Somit rückt die Geschichte des engagierten Brückenbauers als doppelter Amtsträger ins Reich der Fabeln.

Denn: Zu keiner Zeit war Stimoniaris gleichzeitig Aufsichtsrat und Verwaltungsrat. Vor diesem Hintergrund ist ebenfalls der Wahrheitsgehalt seiner folgenden Behauptung – welche er als Grund für seinen damaligen Rücktritt heranzieht – zumindest kritisch zu hinterfragen: es sei ihm “nach der Wahl (23. Juli 2017, d.Red.) erklärt” worden, “dass es im Grundsatz nicht möglich wäre, gleichzeitig in einem Gremium der KGaA und in einem Gremium des e.V. zu sitzen”. Aus diesem Grund habe er sich sofort (17. Dezember 2017, d.Red.) zum Rücktritt aus dem e.V.-Gremium entschieden. Verwunderlich ist, dass er eben zu keinem Zeitpunkt beide Ämter innehatte und somit auch diese Aussage unschlüssig erscheint.

Ebenfalls Falschangabe im LinkedIn-Profil – Stimoniaris korrigiert Post

Eine weitere, wenn auch nicht gravierende, Falschangabe findet sich in Stimoniaris’ LinkedIn-Profil selbst: Dort gibt er sich als “Aufsichtsratsvorsitzender der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA” von “März 2018 bis heute” an. Die Funktion des Vorsitzes bekleidet er jedoch erst seit dem 16. April 2019, ebenfalls im Bundesanzeiger recherchierbar.

Saki Stimoniaris hat seinen Post inzwischen geändert. Der Tenor ist nun, dass er im Dezember geplant habe, für den Aufsichtsrat zu “kandidieren” und aufgrund der ihm angeblich kommunizierten Unvereinbarkeit der beiden Ämter schließlich vom Verwaltungsrat zurückgetreten sei. Vermutlich war die Änderung durch kritische Kommentare, die unter anderem  die Konfrontation mit Belegen des Bundesanzeigers beinhalteten und die Falschbehauptung belegten, veranlasst worden. Stimoniaris antwortete auf den entsprechenden Kommentar, dass seine ursprüngliche Formulierung “ungenau” gewesen sei.

Sie war jedoch nicht ungenau, sondern schlichtweg falsch.