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Sonntagsspiel der dritten Liga: Ingolstadt verliert

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Der 14. Spieltag der dritten Liga ging heute mit den Partien Freiburg II – Oldenburg und Ingolstadt – Viktoria Köln weiter. Dabei gab es frohe Kunde für den TSV 1860 München. Der FC Ingolstadt verliert zu Hause gegen Viktoria Köln.

 Freiburg II schlägt Oldenburg

Die kleinen Freiburger hatten Bundesliga-Stürmer Roland Sallai in der Startelf, der nach einer Verletzungspause Spielpraxis sammeln sollte. Und Sallai hatte auch gleich die erste Chance des Spiels. In der 12. Minute konnte Mielitz im Oldenburger Tor einen Sallai-Schuss gerade noch über das Gehäuse lenken. Vermeij köpfte in der 18. Minute noch einen Kopfball neben das Tor der Gäste. Danach bot das Spiel zur Pause keine Aufreger mehr, so dass es mit 0:0 in die Kabinen ging. Im zweiten Durchgang war Freiburg erneut spielbestimmend, dennoch kamen die Gäste zur ersten Torchance. Atobulo hatte jedoch keine Mühe den Kopfball von Zietarski zu entschärfen (55. Minute).

1:0 per Elfmeter

In der 63. Minute wurde Bundesliga-Stürmer Sallai dann im Oldenburger Strafraum zu Fall gebracht und es gab folgerichtig Elfmeter. Routinier Vermeij ließ sich die Chance nicht entgehen und schoss das Tor des Tages. Oldenburg konnte bis zum Schlusspfiff nicht eine Ausgleichschance erarbeiten, so dass die Freiburger Zweitvertretung einen verdienten Sieg einfuhr.

Ingolstadt verliert gegen Viktoria Köln

Löwenverfolger Ingolstadt konte den gestrigen Ausrutscher des TSV 1860 München nicht nutzen. Die Schanzer verloren vor eigenem Publikum mit 1:3 gegen Viktoria Köln. Die Gäste gingen nach einem katastrophalen Fehlpass von Ingolstadt-Keeper Funk 0:1 in Führung. Funk spielte einen Pass direkt auf die Brust des vor dem Tor alleine freistenden Becker, der sich das Geschenk nicht entgehen ließ und den Ball trocken einnetzte. Nur vier später konnte Ingolstadt per zweifelhaftem Handelfmeter ausgleichen. Sontheimer wurde angeschossen und Terstroet verwandelt sicher vom Punkt zum 1:1. In der 31. Minute ging die Viktoria erneut in Führung. Koronkiewicz flankte zentimetergenau auf Handle, der volley den Ball in die Maschen setzte.

Viktoria lässt höheren Sieg liegen

Von Ingolstadt war in der zweiten Halbzeit wenig Offensives zu sehen. Und so hatten die Kölner die erste Chance im zweiten Durchgang, als Meißner freistehend vor Funk scheiterte. Das hätte die Vornetscheidung sein müssen. Die fiel zehn Minuten später. Philipp setzte mit einem weiten Pass Koronkiewicz ein, der am Fünfmeterraum perfekt quer zurück auf Philipp legte. Dieser musste nur noch den Fuß zum 3:1 hinhalten (68. Minute). Danach war die Luft raus. Ingolstadt verliert zum ersten Mal nach sechs ungeschlagenen Spielen in Folge, bei der Viktoria ist es genau umgekehrt. Sie fuhr den ersten Sieg nach sechs sieglosen Spielen ein.

Was bedeutet das für die Löwen?

Die Löwen kommen nach der Niederlage in Bayreuth mit einem blauen Auge davon. Da keine Mannschaft aus dem Vorderfeld der Tabelle einen Sieg einfahren konnte, liegt 1860 weiter auf Rang 2 mit zwei Punkten Vorsprung auf Freiburg II, mit vier Zählern Rückstand folgt der FC Ingolstadt auf Rang 4.

 

 

Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Bayreuth: Achterbahn mit 1860

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Tja, letzte Woche wähnte ich unsere Löwen auch zurück in der Erfolgsspur. Doch ich fürchte, ich habe mich geirrt. Nach der Niederlage in Bayreuth muss ich feststellen, dass sich die Löwenfans mittlerweile mit 1860 auf einer Achterbahn befinden. Mal geht’s rauf, mal geht’s runter…

Alles andere als a “g’mahte Wies’n”

Wenn man die Löwen seit 40 Jahren kennt, war man sich der Ausgangslage bewusst: Großes Potential für eine unnötige Niederlage. Als Tabellenzweiter zu Gast beim Tabellenletzten, für den der Besuch aus Giesing noch dazu das Spiel des Jahres bedeutete. Wie oft hat man da schon unerwartete Niederlagen gesehen. Aber vor dem Spiel war die große Mehrheit der Löwenfans optmistisch gestimmt.

Tolle Fußballatmosphäre in der Wagnerstadt

Das Hans-Walter-Wild Stadion war mehrheitlich mit Löwenfans gefüllt, die nach einer zumeist feucht-fröhlichen Anreise in guter Stimmung waren. Das Wetter war prächtig, die Polizei zeigte zwar Präsenz, ließ die Löwenfans aber weitestgehend in Ruhe, weil sich zu Fans der Giesinger zu benehmen wussten. Als es dann los ging, herrschte gute Stimmung im Auswärtsblock und die Löwen wurden lautstark unterstützt.

Mal wieder die Rechnung ohne den Wirt gemacht

In den Gesprächen vor dem Stadion waren sich die Fans ziemlich sicher, dass drei Punkte für die Löwen nur Formsache sein würden. Manche diskutierten nur noch die Höhe des Sieges. Tja, Hochmut kommt vor dem Fall. Sowohl auf den Rängen, wie auf dem Platz. Denn was die Löwen dann auf dem Platz boten, war in etwa so langsam wie die Achterbahn, wenn sie zur ersten rasanten Talfahrt nach oben gezogen wird. Es fehlte von Beginn an wieder an Überraschungseffekten und konsequenter Spielweise im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor. “Irgendwann wern’s schon oans macha”, brachte ein Löwenfan den Spielverlauf nach etwa einer halben Stunde auf den Punkt. Sechzig zwar irgendwie spielbestimmend, aber nicht überlegen.

Die Achterbahn mit 1860 nimmt Fahrt auf

Kurz vor der Halbzeit wäre es dann fast soweit gewesen. Wörl spielte Skenderovic im Bayreuther Strafraum fein an, der zirkelte den Ball ein paar Zentimeter zu weit nach links. Sonst wäre die Achterbahn mit 1860 ganz oben gewesen. Stattdessen war sie wenige Sekunden ganz unten. Die Löwen liefen in einen Konter und Bayreuth konnte seine dritte Großchance zum 1:0 nutzen. “Oh mei, des hat’s ned braucht”, kommentierte mein Stehplatznachbar.

1860 kommt auch in der zweiten Hälfte nicht in Fahrt

Nun stand die Achterbahn mit den Löwen ganz unten und 1860 musste erstmal wieder einen steilen Anstieg überwinden, um wieder ins Spiel zu kommen. Die ersten Minuten nach der Pause sahen auch nicht schlecht aus, aber danach regierten wieder Einfallslosigkeit und Trägheit im Angriffsspiel. Selbst ein Vierfach-Wechsel brachte keinen Zug ins Spiel der Löwen. Irgendwann versuchten es die Löwen dann mit weiten Flanken, so hatten noch Skenderovic, Tallig und Bär den möglicherweise nicht ganz verdienten Ausgleich auf dem Kopf, setzten ihre Kopfbälle aber allesamt sträflich neben die Maschen.

Die Achterbahn mit 1860 hält unten

Am Ende musste Marco Hiller noch zwei Mal eingreifen, um das 2:0 zu verhindern, dann war Schluss. Ich möchte den Bayreuthern nicht zu nahe treten, aber wenn man da nicht gewinnt, verschenkt man wichtige Punkte im Aufstiegskampf. Schade, dass man sich kein Polster in der Tabelle aufbauen konnte. Ganz im Gegenteil, morgen kann Ingolstadt bis auf einen Punkt an 1860 heranrücken.

“Zechzig München”

Heute Nacht war ja Zeitumstellung , die von Tocotronic so treffend besungen wird. Das Lied beginnt mit den Worten “ich weiß nicht, wie konnte das geschehen” – vielleicht fragen sich das Michi Köllner und die Spieler auch gerade. Den Refrain dichteten wir in den 90ern um in “und ich weiß nicht genau, ob es so etwas gibt oder ob es an den Münchner Löwen liegt”. Diese Frage konnte diese Nacht ja sogar eine Stunde länger von den Fans von “Zechzig München” rauf und runter diskutiert werden. Mein Doppelhalter des Tages:

Mein Doppelhalter des Tages!

In diesem Sinne: Auf die Löwen! Gerade jetzt und immer!

 

 

 

 

 

 

8:1 – Sofia Endrizzi mit sechs Toren für die Löwinnen

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TSV 1860 Frauen Löwinnen Sofia Endrizzi

Während die Profis in Bayreuth einen Schuss vor den Bug bekamen, surfen die Frauen des TSV 1860 weiter auf der Erfolgswelle. Sofia Endrizzi erzielte beim Kantersieg der Löwinnen gegen die SpVgg Markt Schwabener Au II gleich sechs Tore!

Sofia Endrizzi schießt Löwinnen zum Sieg

Nachdem die Gäste schon ihre ersten fünf Saisonspiele verloren hatten, gab es auch heute nichts zu holen. Mit 8:1 schossen die Löwinnen die SpVgg Markt Schwabener Au II auf dem Sechser-Platz ab und Sofia Endrizzi (siehe Titelbild) hatte daran großen Anteil. Den 4:0-Halbzeitstand besorgte die Stürmerin im Alleingang (11., Elfmeter/17./28./39.), ehe Michelle Le Nguyen in der 51. Minute den fünften Treffer folgen ließ.

Maren Weinheimer verlürzte für die Gäste (71.), doch Endrizzi stellte vier Minuten später den alten Vorsprung wieder her. Stefanie Stepberger sorgte für das 7:1 (80.), bevor einmal mehr Sofia Endrizzi für den Endstand sorgte (82.)

Die zweite Mannschaft der Löwinnen unterlag am Nachmittag der SG Haar/Grasbrunn mit 0:3.

Titelbild: Löwenmagazin

Köllner auf Pressekonferenz: Bär hat sich Einsatz verdient

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Michael Köllner Tsv 1860 Spvgg Bayreuth Pressekonferenz

0:1 beim Tabellenletzten – kein Wunder, dass die Stimmung von Michael Köllner nach der Niederlage in Bayreuth auf der Pressekonferenz nicht die beste war. So dauerte die ganze Veranstaltung auch lediglich viereinhalb (!) Minuten – wann hat es sowas denn schonmal gegeben?

Köllner auf Pressekonferenz in Bayreuth

Sichtlich bedient nahm Michael Köllner bei der Pressekonferenz in Bayreuth auf dem Podest Platz und ließ die Partie nochmal Revue passieren.

“Was wir im Vorfeld erwartet haben ist eingetroffen. Ein defensiv sehr gut eingestellter Gegner, der uns das Leben schwer gemacht hat. (…) Wir waren im eigenen Ballbesitz nicht gut genug und laufen in einen Konter, wo wir vier- oder fünfmal Abseits spielen wollen. Und irgendwann läuft dann einer alleine aufs Tor zu.”

Er sei sehr enttäuscht über die Niederlage, gratuliere aber dem Gegner zum Heimsieg, so Köllner. So bleibt das Comeback von Marcel Bär der wohl positivste Aspekt des Tages.

“Wenn einer im Kader dabei ist, dann hat er auch die Berechtigung zu spielen. Das hat er sich in der Woche verdient. (…) Das war für uns schon klar, dass er auf jeden Fall ne Option ist.”

Ein Tor reicht: SpVgg Bayreuth siegt gegen den TSV 1860

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SpVgg Bayreuth TSV 1860 München 14-Spieltag 2022-23 Hans-Walter-Wild-Stadion
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Der TSV 1860 München hat gegen die Spielvereinigung Bayreuth die dritte Saisonniederlage kassiert. Den einzigen Treffer des Tages erzielte Jann George im ersten Durchgang.

Nach zwei Siegen in Folge vertraute Michael Köllner gegen die SpVgg Bayreuth erneut der gleichen Elf und ließ den TSV 1860 München zum dritten Mal in Folge unverändert auflaufen. Folglich war auch Junglöwe Marius Wörl wieder in der Startaufstellung zu finden. Auf der anderen Seite reagierte Trainer Thomas Kleine hingegen zwei Mal im Vergleich zur Niederlage in Halle. Unter anderem nahm Ex-Löwe Nicolas Andermatt auf der Bank Platz.

Fans des TSV 1860 München beim Auswärtsspiel in Bayreuth
Zahlreich mitgereist: die Löwenfans im Auswärtsblock

Bayreuth geht nach ausgeglichener Halbzeit gegen den TSV 1860 in Führung

Um 14:00 Uhr pfiff Bundesliga-Schiedsrichter Deniz Aytekin das mit Spannung erwartete Duell zwischen der SpVgg Bayreuth und dem TSV 1860 München an. Gut zwei Drittel der insgesamt 12.000 Zuschauer im ausverkauften Hans-Walter-Wild-Stadion hielten es mit den Löwen und ließen das Stadion in weiß-blau erstrahlen. Die Löwenfans hatten sich vollkommen friedlich frühzeitig in der Wagnerstadt eingefunden und bei sommerlichen Temperaturen den bereits aufbebauten Wintermarkt in der Innenstadt für sich eingenommen.

Beide Mannschaften glichen sich in der ersten Halbzeit weitesgehend aus. Strafraumszenen waren eher Mangelware, viel mehr fand ein Abtasten im Mittelfeld statt. Nach knapp 20 Minuten wären die Gastgeber allerdings beinahe doch in Führung gegangen. Der in die Startelf gerückte Stockinger setzte sich über rechts durch und brachte den Ball gefährlich in die Mitte, wo George jedoch knapp verpasste – Glück für den TSV 1860 (19.). Die Löwen wiederum hatten in Person von Fynn Lakenmacher nach über einer halben Stunde ihren ersten richtig gefährlichen Moment. Er legte den Ball am Torwart der Altstädter vorbei, der Ball konnte aber noch zur Ecke geklärt werden.

Eine noch bessere Einschussmöglichkeit bot sich wenig später seinem Sturmpartner Meris Skenderovic. Er tauchte nach einem Steckpass frei vor Kolbe auf, der den Gegentreffer jedoch verhindern konnte. Im direkten Gegenzug fiel dann der Führungstreffer für die Gastgeber. Topscorer Nollenberger war nach einem Konter frei durch und bediente Jann George, der nur noch in das leere Tor einschieben musste (44.). Mit der knappen Führung für Bayreuth gingen beide Mannschaften in die Kabine.

Köllner reagiert vierfach

Der TSV 1860 kam mit Wut im Bauch aus der Kabine und erarbeitete sich gegen die SpVgg Bayreuth unmittelbar nach Wiederanpfiff erste Chancen. Rieder eroberte sich im Nachsetzen den Ball und zog ab, Kolbe konnte jedoch abwehren (48.). Auch Verlaat konnte wenig später nicht ausgleichen, er zielte knapp über das Tor (50.). Die Löwen blieben dran, waren offensiv in dieser Phase die deutlich aktivere Mannschaft. Einen Heber von Skenderovic konnte allerdings erneut Kolbe abfangen (54.).

Torwart Kolbe SpVgg Bayreuth TSV 1860 München im Hans Walter Wild Stadion

Nicht nur die Gastgeber wechselten in der Folge mehrfach, sondern auch Michael Köllner brachte frisches Personal auf den Platz. Wörl, Deichmann, Lannert und Vrenezi hatten Feierabend und wurden durch Boyamba, Kobylanski, Tallig und Willsch ersetzt. Um ein Haar zahlte sich diese Maßnahme direkt aus. Joseph Boyamba brachte eine Flanke an den zweiten Pfosten, wo Skenderovic aber nur das Außennetz traf (70.). Auch eine Kombination zweier Einwechselspieler brachte nicht den gewünschten Torerfolg. Willsch bediente Tallig, der rechts neben das Tor köpfte (73.).

Der Ball wollte einfach nicht in den Kasten, also half nur eins: Marcel Bär kam zu seinem Comeback nach drei Monaten und ersetzte Tim Rieder. Die Schlussminuten gehörten folglich den Löwen, die Gastgeber sorgten nur kurzzeitig mit Entlastungsangriffen für Ruhe im eigenen Strafraum. Doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Die SpVgg Bayreuth bejubelt einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf, der TSV 1860 München jedoch muss mit leeren Händen die Heimreise antreten.

Kommende Woche ist dann der 1.FC Saarbrücken in Giesing zu Gast. Anpfiff gegen die Saarländer ist am Sonntag, den 06.November um 15:00 Uhr.

Aufstellung TSV 1860: 1 Hiller – 22 Lannert (68. 25 Willsch), 39 Morgalla, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 6 Rieder (80. 15 Bär) – 20 Deichmann (68. 10 Kobylanski), 38 Wörl (68. 8 Tallig), 14 Skenderovic, 9 Vrenezi (68. 33 Boyamba) – 19 Lakenmacher

Tor: 1:0 George (41.)

Liveticker: SpVgg Bayreuth – TSV 1860 München (14.Spieltag)

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Liveticker Spvgg Bayreuth Tsv 1860 München

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 14. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen der SpVgg Bayreuth und dem TSV 1860 München!

Mit zwei Siegen in Folge reist der TSV 1860 München heute nach Nordbayern. Die vergleichsweise kurze Auswärtsfahrt sorgt auch für viele Tausend Löwenfans im Stadion. Natürlich hoffen diese auch heute wieder auf drei Punkte für die Löwen. sechzger.de begleitet das heutige Auswärtsspiel aus dem Hans-Walter-Wild-Stadion erneut mit zahlreichen Bildern vor der Partie und vom Spiel.

Aufstellung:
1 Hiller – 22 Lannert (68. 25 Willsch), 39 Morgalla, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 6 Rieder (80. 15 Bär) – 20 Deichmann (68. 10 Kobylanski), 38 Wörl (68. 8 Tallig), 14 Skenderovic, 9 Vrenezi (68. 33 Boyamba) – 19 Lakenmacher

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 5 Moll, 17 Wein, 27 Belkahia

Tore:
1:0 George (41.)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 fällt Milos Cocic mit einem Mittelfußbruch bis Jahresende aus. Stefan Lex und Niklas Lang haben sich während der Trainingswoche Blessuren zugezogen und sind nicht mit nach Oberfranken gefahren. Alle anderen Spieler – auch Marcel Bär! – könnten theoretisch im Spieltagskader auftauchen.

Die Gastgeber müssen auf Stefan Eder, Tobias Weber, Patrick Weimar (alle verletzt) und Edwin Schwarz (im Aufbautraining) verzichten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Michael Köllner ist schon früh in der Saison mit drei gelben Karten vorbelastet. Eine weitere Verwarnung und der Trainer der Löwen darf einmal von der Tribüne aus zuschauen.

Wo könnt ihr das Spiel SpVgg Bayreuth – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Mehrere tausend Zuschauer werden heute Nachmittag im Stadion live dabei sein. Darunter finden sich aufgrund der vergleichsweise kurzen Anreise natürlich auch viele Löwenfans. Für alle, die die Reise nicht antreten konnten, gibt es zumindest gute Nachrichten. Das Spiel wird live im Free-TV gezeigt. Der BR zeigt die Partie im frei empfangbaren Fernsehen und im Online-Stream.

Zudem ist die Begegnung bei MagentaSport verfügbar (Fernsehen und Online-Stream). Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung am 14.Spieltag: die SpVgg Bayreuth

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Hans-Walter-Wild-Stadion Bayreuth
Der BSC Saas Bayreuth trägt sein Heimspiel gegen die Löwen im Hans-Walter-Wild-Stadion aus

Der TSV 1860 München reist am 14.Spieltag zum Tabellenletzten der 3.Liga, der SpVgg Bayreuth. sechzger.de wirft einen Blick auf die Gastgeber.

Zahlreiche Ex-Löwen in schwarz und gelb

Eine vergleichsweise kurze Auswärtsfahrt treten heute mehrere tausend Löwenfans in den Norden nach Oberfranken an. Etwa 230 Kilometer trennen die beiden bayerischen Städte voneinander. Der TSV 1860 reist dabei mit der Empfehlung von zuletzt zwei Siegen gegen Osnabrück und Wiesbaden in die Wagnerstadt. Drei weitere Punkte sollen es möglichst auch in Bayreuth werden. Passend dazu stehen bis auf Milos Cocic (Fuß-OP) alle Spieler für Trainer Michael Köllner zur Verfügung. Möglich erscheint sogar ein Comeback von Torjäger Marcel Bär, der sich gegen Dresden verletzte. Die Stimmung an der Grünwalder Straße passt also.

Zufrieden kann man bei der Spielvereinigung Bayreuth hingegen momentan nicht sein. Im Gegenteil zu den Löwen, die nach den beiden Siegen auf dem 2.Platz liegen, befindet sich die “Oldschdod” auf dem letzten Rang. Zuletzt gab es eine deutliche Auswärtsniederlage in Halle und überhaupt konnten die heutigen Gastgeber erst in fünf Partien punkten. Zwei Mal gelangen dabei Siege: am 4.Spieltag zuhause gegen Osnabrück und am 11.Spieltag auswärts in Meppen. Studiert man die Tabelle genauer, wird man auf der Suche nach einer Ursache auch relativ schnell fündig. In 13 absolvierten Spielen gelangen der SpVgg Bayreuth gerade einmal acht eigene Treffer – kein Team traf seltener. Nur Zwickau bringt es ebenfalls auf einen einstelligen Wert in dieser Statistik (9) – die Westsachsen stehen ebenfalls auf einem Abstiegsrang. Gleichzeitig hat die SpVgg Bayreuth mit 25 Gegentreffern auch in dieser Kategorie den schlechtesten Wert vorzuweisen. Ein Umstand, den Trainer Thomas Kleine entsprechend auch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel ansprach.

Fünf der acht Tore bei den Gastgebern gehen alleine auf das Konto von Alexander Nollenberger. Er ist damit nicht nur Toptorschütze, sondern auch der beste Scorer der Oberfranken. Einen Treffer erzielte Daniel Steininger, zwei gehen auf das Konto von Ex-Löwe Markus Ziereis. Apropos Ex-Löwe: davon finden sich zahlreiche im Kader der Bayreuther. Neben Ziereis sind dies Ivan Knezevic, Nicolas Andermatt, Felix Weber und Moritz Heinrich. Zudem schnürten Tobias Stockinger und Jann George kurzzeitig die Fußballschuhe für die Löwen.

Löwen wollen bei der SpVgg Bayreuth drei Punkte

Um alte Freundschaften geht es am heutigen Samstag aber nur bedingt, viel wichtiger wird ein Sieg in Oberfranken für die Löwen sein. Michael Köllner weiß natürlich um die tabellarische Situation und entsprechend die eingenommene Favoritenrolle seiner Mannschaft – doch ganz abschreiben will der gebürtige Fuchsmühler die Spielvereinigung noch nicht. Bayreuth liege “nicht in Schutt und Trümmern” gab der Trainer in der Löwenrunde zu Protokoll. Gerade in Bezug auf die Verteidigung fand Köllner auch durchaus lobende Worte. Vor den Augen seiner eigenen Familie weiß aber auch er, dass nur ein Sieg für den TSV 1860 zählt. Man darf durchaus zuversichtlich sein, dass dieses Vorhaben gelingt. Live überzeugen können sich davon nicht nur die Fans im Hans-Walter-Wild-Stadion vor Ort, sondern auch viele weitere Löwen vor den heimischen Fernsehgeräten. Der BR übertägt die Partie im Free-TV. Wem diese Berichterstattung noch nicht ausreicht, wird bei sechzger.de fündig. Der beliebte Liveticker wird natürlich auch im Duell mit der SpVgg Bayreuth wieder mit Leben gefüllt. Um 14:00 Uhr ist Anstoß in Bayreuth – circa gegen 15:50 Uhr soll dann der nächste Sieg unter Dach und Fach sein.

Freitagsspiel der dritten Liga: Wehen-Duisburg

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Nach der deutlichen 3:1 Niederlage in Giesing ging es für den SV Wehen im Heimspiel gegen den MSV Duisburg darum, den Anschluss an die Aufstiegsplätze zu halten. Für die Zebras ging es dagegen darum, den Abstand auf die Abstiegsplätze zu vergrößern.

Duisburg mit viel Unterstützung angereist

Zu Spielbeginn waren es  einzig die mitgereisten Anhänger aus dem Ruhrpott, die für Glanzpunkte sorgten. Im gut gefüllten Gästeblock zeigten sie brennende Unterstützung für ihre Zebras.

Pyro-Unterstützung der MSV-Fans beim Einlauf der Mannschaften

Die Wehener Fans fühlen sich dagegen wie Kunden behandelt und offenbar ist der Kunde in Wehen nicht König.

Kritik der Wehener Fans

Auf dem Rasen passierte dagegen wenig bis gar nichts Erwähenswertes. Einzig eine Halbchance der Duisburger aus der 6. Minute stand bis tief in die erste Habzeit zu Buche. Bouhaddouz schoss aus spitzem Winkel, aber der Wiesbadener Keeper konnte problemlos zur Ecke klären.

Duisburg dreht vor der Pause auf

In der 29. Minute ließen die Duisburger dann mit einer Doppelchance aufmerken. Zunächst setzte Bouhaddouz einen Kopfball aus aussichtsreicher Position genau in die Arme von Lyska. Nur wenige Sekunden später zog Ex-Löwe Stoppelkamp aus etwa 20 Metern ab und setzte den Ball hauchdünn über den Querbalken. Beide Male hatte Ajani klug von der Grundlinie vorbereitet. In der 35. Minute scheiterte erneut Bouhaddouz an Lyska, als er alleine vor dem Keeper etwas zu überhastet abschloss. Wehen konnte froh sein, dass Duisburg seine Chancen nicht nutzen konnte und es mit 0:0 in die Halbzeit ging.

Doppelschlag für den MSV

Markus Kauczinski muss einen ähnlich aufbrausenden Auftritt in der Kabine gehabt haben als bei seinen Diskussionen mit Michi Köllner um die beiden möglichen Elfmeter letzten Samstag. Denn seine Mannschaft kam deutlicher wacher auf’s Feld als in Durchgang eins. Hollerbach knallte gleich einen satten Schuss auf’s kurze Eck, den Müller noch mit den Fäusten klären konnte. Aber die Duisburger setzten einen Doppelschlag gegen aufkeimende Wehener Hoffnungen. In der 55. Minuten fabrizierten Jacobsen und Lyska nach einer klasse Hereingabe von Stoppekamp per Eigentor das 0:1. Nur eine Minute später setzte Pusch einen Fernschuss an die Latte und staubte dann selbst zum 0:2 ab.

Wehen und Duisburg entschädigen für die maue erste Hälfte

In der 62. Minute gelang Wurtz der Anschlusstreffer für Wehen nach einem Einwurf. Die knapp 3.600 Zuschauer wurden nun für den schlafmützigen ersten Durchgang entschädigt. Der SV Wehen konnte nach dem Anschlusstreffer aber nicht wirklich Druck aufbauen, so dass Duisburg lange nicht in Gefahr geriet, den Anschlustreffer zu kassieren. Erst in der 85. Minute musste Müller nach einem Getümmel im Strafraum beherzt eingreifen, um einen Ball zu sichern. In der 89. Minute machte Stoppelkamp dann mit einem Heber ins lange Eck alles klar. Somit musste sich Wehen das zweite Mail in Folge mit 3:1 geschlagen geben.

Was bedeutet das für die Löwen?

Wehen kann in der Tabelle keinen Boden auf den TSV 1860 München gut machen und bleibt auf Rang 4 mit 5 Punkte Rückstand auf Sechzig. Mit einem Sieg beim Tabellenletzten Bayreuth können die Löwen den Vorsprung also auf acht Punkte ausbauen und ein sicheres Polster auf die Verfolger aufbauen. Ihr könte das Spiel ab dem Vormittag bei uns im sechzger.de Liveticker verfolgen.

Bildquelle: Wandervögel FCZ

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor SpVgg Bayreuth – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Bayreuth 1860

Mit 12.000 Zuschauern wird das ewigjunge Duell der Oldschdod gegen die Löwen morgen vermutlich ausverkauft sein. Bereits zu Bayernliga-Zeiten trafen beide Vereine des Öfteren aufeinander und nicht selten ging es dabei um mehr als (damals ja noch) zwei Punkte. In seinen Wirtshaus Weisheiten erklärt Euch Bernd Winninger, auf was und wen der TSV 1860 morgen bei der SpVgg Bayreuth ganz besonders aufpassen muss.

Wirtshaus Weisheiten vor SpVgg Bayreuth – TSV 1860

Wenn der Tabellenletzte gegen den Zweiten spielt, sind die Rollen an sich klar verteilt. Sechzig geht natürlich als Favorit in die Partie, doch nicht zuletzt deswegen, weil im Kader der Oldschdod fünf Löwen stehen, erwartet den TSV 1860 ein heißer Tanz im Hans-Walter-Wild-Stadion.

Hält Felix Weber hinten den Laden dicht? Zieht Nicholas Andermatt im Mittelfeld die Fäden? Knipst Markus Ziereis für den Aufsteiger aus Oberfranken? Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL erzählt uns Bernd Winninger in seinen Wirtshaus Weisheiten in knapp neun Minuten, wie er die SpVgg Bayreuth einschätzt und ob diese den Löwen gefährlich werden kann.

PK in Bayreuth: “Sechzig hat mit Ball einen sehr guten Plan”

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Traditionsduell in Bayreuth

Große Vorfreude auf ein klangvolles Duell zweier Traditionsvereine herrscht in Bayreuth – trotz des bislang eher ernüchternden Saisonverlaufs – vor dem Spiel der 14. Runde in der 3. Liga zwischen der SpVgg und unserem TSV 1860 (morgen, 14 Uhr im sechzger.de-Liveticker). Von einem “zweifach ausverkauften Haus” war in der Pressekonferenz am Donnerstag Nachmittag die Rede, nachdem man in dieser Woche die zulässige Kapazität von ursprünglich 10.001 Zuschauern im Hans-Walter Wild-Stadion – in Absprache mit den Behörden – um 2.000 Plätze erhöhen konnte. Thomas Kleine, seit Beginn dieser Saison Trainer der Oldschdod, sprach von einem “ganz besonderen Spiel”, auf das man sich sehr freue.

Lob für die Löwen

Nach den Stärken des aktuellen Drittligazweiten aus München befragt, meinte der Bayreuther Coach folgendes:

Mit Sicherheit haben sie insgesamt eine sehr sehr gute Mischung in ihrer Mannschaft, mit einem sehr erfahrenen Trainer. Mit einem Trainerteam, in dem mit Stefan Reisinger auch einer mit Vergangenheit dabei ist. Sie haben in den letzten beiden Jahren schon um den Aufstieg mitgespielt, haben sich punktuell wirklich auch nochmal gut verstärkt. Sie haben qualitativ sehr gute Spieler, haben ein paar junge Spieler in ihren Reihen, haben individuell eine gute Stärke, haben viele Spieler, die auch Tore schießen können. Von daher ist das einfach eine sehr sehr gute Mannschaft, die mit Ball einen sehr guten Plan hat, die Defensiv aber auch sehr gut arbeitet.

Bayreuth vom Kollektiv beeindruckt

Bei der Nachfrage, ob es im Team der Löwen einen Spieler gäbe, der Thomas Kleine in der bisherigen Saison besonders aufgefallen sei, antwortete er zunächst ganz allgemein, dass er keinen einzelnen Spieler hervorheben wolle…

Die spielen insgesamt – und das zeichnet sie ja aus – sehr kompakt. Als Mannschaft treten sie richtig gut auf.

…um sich dann doch noch zwei Namen entlocken zu lassen:

Sie haben natürlich mit Verlaat einen, der das hinten defensiv sehr gut zusammenhält, der aber auch vorneweg geht. Das muss man einfach sagen. Sehr positiv, der auch bei Standards sehr stark ist. Mit Lakenmacher vorne einen sehr robusten Stürmer. Das sind schon sehr sehr gute Spieler für die 3. Liga .

Schwache Offensive in Bayreuth

Die eigene Schwäche der Bayreuther liegt bislang eindeutig in deren Offensivspiel. Drei Spieler erzielten bislang in 13 Partien nur magere acht Tore. Darunter eines auch Markus Ziereis, der Ex-Löwe. In keinem Spiel konnte die SpVgg mehr als ein Tor erzielen. Ohne den bislang fünffachen Torschützen Alexander Nollenberger sähe es noch düsterer aus. Als “Kernproblem” hat man in Oberfranken entsprechend die Chancenverwertung ausgemacht.

Wir müssen es erzwingen. Wenn man das Spiel am Montag sieht: Ich glaub, es hatten wirklich vier, fünf Spieler Riesenchancen. Sei es die Spieler, die reingekommen sind, sei es Erol oder Nolle, der Chancen hatte, sei es mit Zier, der reingekommen ist, der Chancen hatte. Es war fast jeder auf dem Platz in der Offensive, der die Chance hatte, ein Tor zu machen. Daran werden wir arbeiten. Das habe ich so auch sofort nach dem Spiel gesagt. Wir müssen diese Tore erzwingen. Das gute ist: Wir haben Chancen, ganz klar. Aber es ist natürlich der Zeitpunkt da – und das wissen wir alle – wir können nur auch weiter punkten, wenn wir Tore schießen.