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Auf den Spuren der Löwen. Stadtteilspaziergang vor 1860-Osnabrück

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Bistro Bar Herzogs Giesing

FdS führen seit Jahren durch Giesing

Seit dem Jahr 2010 führen die Freunde des Sechzgerstadionss e.V. regelmäßig Interessierte unter dem Motto “Auf den Spuren der Löwen” mit einem Stadtteilspaziergang durch Giesing. Lediglich als der Spielbetrieb im Stadion an der Grünwalder Straße wegen der Renovierung und des Umbaus der Ostkurve ruhte (2012/13) und zuletzt wegen der Corona-Pandemie fanden diese Freiluft-Veranstaltungen nicht statt.

Nach Corona endlich ein Stadtteilspaziergang

Nun ist es wieder so weit: Am Karsamstag, den 16. April 2022 findet morgens vor dem Spiel der Löwenprofis gegen den VfL Osnabrück endlich wieder einmal ein Stadtteilspaziergang statt.

Streckenverlauf und weiter Informationen

Los geht es um 9.00 Uhr am alten 1860-Vereinsheim in der Auenstraße 19. Die Tour verläuft dann über die Schyrenwiese durch Untergiesing zum Grünwalder Stadion und über den Grünspitz und die Feldmüllersiedlung zum Alpenplatz. Das Ganze endet gegen 12.30 Uhr, rund eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff des Drittligaspiels zwischen 1860 und Osnabrück.
Wichtig: Eine Katakombenführung im Stadion selbst ist leider nicht möglich.
Der Unkostenbeitrag für diese Stadtführung beträgt 6,- EURO pro Person. Der Erlös kommt der Abteilung Vereinsgeschichte im TSV München von 1860 e.V. zu Gute.
Weiter Infos sind hier zu finden. Die Anmeldung erfolgt bitte per Email an spaziergang@gruenwalder-stadion.com.

Über 1.000 Löwenfans waren schon dabei!

Übrigens: Geschätzt haben in den letzten zwölf Jahren über 1.000 Personen an diesen Spaziergängen teilgenommen.

Trainingslager und erste Testspiele des TSV 1860 sind terminiert

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Trainingslager TSV 1860 Windischgarsten
1860 im Trainigslager Windischgarsten

Der Löwen-Tross wird sich im Sommer wieder in Richtung Windischgarsten aufmachen, um sich auf die Saison 2022/23 vorzubereiten. Überraschend ist das keineswegs, denn die Voraussetzungen dort passen nicht zuletzt aufgrund von Dilly’s Wellnesshotel bestens. Neben dem Trainingslager hat der TSV 1860 auch gleich noch ein paar Testspiele terminiert.

Trainingslager und Testspiele des TSV 1860

Die Löwen werden vom 01. bis 07.Juli in Oberösterreich die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Spielzeit 22/23 legen. Das Trainingslager wird der TSV 1860 auch wieder für zwei Testspiele nutzen, deren offizielle Bestätigung jedoch noch aussteht. Als Gegner kommen die SV Ried und Austria Wien in Frage.

Übersicht der Termine

19.06.: Testspiel beim TSV Waldkirchen
22.06.: Testspiel beim SV Aschau
26.06.: Testspiel bei der SG Schönau
01.07.: Abfahrt ins Trainingslager nach Windischgarsten
07.07.: Rückkehr aus dem Trainingslager

 

Mögliche Neuzugänge zur Saison 2022/23 – Teil 1: Innenverteidiger

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Möglicher Neuzugang TSV 1860 München Gesicht Mit Fragezeichen Causa

Es geht auf das Ende der Saison zu. Einige Spieler beim TSV 1860 München haben schon verlängert, andere stehen als sichere Abgänge fest. Wer von den Spielern, deren Verträge auslaufen noch verlängern wird, können wir nicht vorhersagen. Stammspieler bzw. Schlüsselspieler deren Verträge auslaufen sind Richy Neudecker und Dennis Dressel. Merveille Biankadis Leihvertrag neigt sich ebenfalls dem Ende zu. Stephan Salger wechselt fix in die Heimat zu seinem ehemaligen Verein, dem 1. FC Köln. Auch Ergänzungsspieler wie Tim Linsbichler, Keanu Staude oder Talente wie Innenverteidiger Niklas Lang haben noch kein neues Arbeitspapier bei den Löwen erhalten. Ob einem der genannten Spieler ein Angebot seitens des Vereins vorliegt, weiß außerhalb des Vereins niemand. Es ist also an der Zeit, sich Gedanken zu machen, wer diese Spieler ersetzen könnte.

Wo besteht Bedarf?

Gehen wir also der Reihe nach vor. Beginnend mit der Innenverteidigung wo Abwehrchef Stefan Salger sicher nächste Saison nicht mehr für die Sechzger seine Fußballschuhe schnüren wird. Es ist unbestritten, dass das Duo Belkahia & Morgalla im Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken eine bestechende Leistung gezeigt hat. Allerdings ist es auch so, dass diese beiden Spieler mit dreiundzwanzig und siebzehn Jahren noch sehr jung sind und für die weitere Entwicklung Zeit brauchen. Abgesehen davon ist ein “alter Hase” mit Erfahrung wichtig für die dauerhafte Stabilität eine Abwehrformation. Dass Innenverteidiger von Verletzungen oder Sperren verschont bleiben, ist auch nicht zu erwarten.

Nehmen wir also an, dass außer Salger auch Lang dem Verein den Rücken kehrt, bräuchte man zwei Neuzugänge in der Innenverteidigung. Einen erfahrenen Haudegen und einen Ergänzungsspieler. Die Rolle des Ergänzungsspielers könnte möglicherweise einem Talent aus dem Unterbau im Verein anheimfallen. Darum liegt der Fokus zumindest in diesem Artikel auf dem erfahreneren Innenverteidiger.

Was haben die Löwen in der Innenverteidigung?

Mit Belkahia hat der TSV 1860 München einen beidfüßigen Spieler auf dieser Position, also braucht man nicht darauf achten, welcher Fuß beim potentiellen Neuzugang der stärkere ist. Ich habe mich in den vergangenen Tagen ein wenig durch die Listen möglicherweise bezahlbarer, ablösefreier Spieler im In- und Ausland gewälzt. Mein Fokus lag dabei – abgesehen von Grundvoraussetzungen wie Zweikampf- und Kopfballstärke – unter anderem darauf, dass es hinsichtlich der Integration in die Mannschaft so gut wie keine Sprachbarriere gibt. Des Weiteren lag das Augenmerk auf der Erfahrung des Spielers. Im besten Fall hat der Kandidat schon Spiele in höheren Ligen bestritten oder war in der 3. Liga, bzw. in einer zur 3. Liga vergleichbaren Spielklasse stets eine wichtige Stütze in seinem Team.

Innenverteidiger im Inland

3. Liga

Rechtsfuß Michael Schultz, derzeit noch bei Eintracht Braunschweig unter Vertrag ist für mich einer von zwei Kandidaten aus der 3. Liga im möglicherweise bezahlbaren Spektrum der Innenverteidiger. Extrem zweikampfstark, für einen Spieler auf seiner Position sehr schnell, mit einer Größe vom 1,94 m auch ein guter Kopfballspieler, ist sein einziges Manko ein leicht verbesserungswürdiges Stellungsspiel, was er aber durch seine Schnelligkeit ausgleicht.

Ein weiterer Kandidat in Liga drei ist Lukas Gugganig vom VfL Osnabrück. Auch sein Vertrag endet am 30.6 diesen Jahres. Leicht schwächeren Werten im defensiven Zweikampf stehen – obwohl ihm auf Schultz drei cm an Größe fehlen – etwas bessere bei Luftduellen gegenüber. Sein größtes Manko gegenüber Schultz ist die Geschwindigkeit. Hier hat Schultz die Nase klar vorn. Muss Gugganik in ein Laufduell, verliert er es in fünf von zehn Fällen. Betrachtet man allerdings die Statistik etwas genauer, sieht man, dass Gugganigs Stellungsspiel dermaßen gut ist, dass die fehlende Geschwindigkeit nicht so stark ins Gewicht fällt.

Im Vergleich dieser beiden Kandidaten sehe ich Gugganig als den Spieler der in der Verlosung bei mir die Nase leicht vorne hätte. Nicht nur, dass seine Gesamtperformance statistisch in dieser Saison einen Deut besser war, er würde sich in München als Österreicher auch nicht der bayerischen Sprachbarriere ausgesetzt sehen und würde eine lange Reihe österreichischer Leistungsträger im Team der Löwen fortsetzen.

2. Liga

Kommen wir nun zu Kandidaten aus der 2. Bundesliga. Tim Knipping von der SG Dynamo Dresden ist hier einer der Kandidaten, die aufgrund des auslaufenden Arbeitspapiers interessant sind. Lange durch einen Kreuzbandriss außer Gefecht gesetzt, kommt Kipping seit Anfang März bei den Dynamos wieder in der Stammelf zum Einsatz. Ob das einen möglichen Wechsel behindert, sei mal dahingestellt. Es geht hier ja um potenzielle Kandidaten und nicht um Vertragsverhandlungen. Eine sehr hohe Quote gewonnener Defensivzweikämpfe und Luftduelle, kaum verlorene Laufduelle und auch ein gutes Stellungsspiel sind klare Indikatoren für die Klasse des 1,90 m großen Innenverteidigers.

Defensivallrounder Marcel Correia vom SC Paderborn ist – wie der scheidende Stefan Salger – 1,86 m groß. Mit der Erfahrung aus 185 Zweitligapartien und 19 Spielen im Oberhaus wäre er sicherlich eine gute Wahl. Eine Weiterbeschäftigung des 32jährigen bei Paderborn ist nicht zu erwarten und auch ein neues Engagement bei einem anderen Verein im Unterhaus sehe ich als eher unwahrscheinlich an. Als Verstärkung der Innenverteidigung beim TSV 1860 München in der 3. Liga wäre dieser Spieler aber sicherlich gut zu gebrauchen. Abgesehen von seiner Stammposition in der Innenverteidigung ist er auch ein solider defensiver Mittelfeldspieler. Auf der rechten Außenverteidigerposition kann er – wenn Not am Mann ist – auch eingesetzt werden.

Wie Knipping bei Dynamo Dresden unter Vertrag und ab Sommer ablösefrei wäre Sebastian Mai. Der 1,95 m große Hüne brillierte als Abwehrchef der Dynamos in deren Aufstiegssaison 2020/21. Mittlerweile spielt er selten von Anfang an in der von Guerino Capretti trainierten Elf aus Elbflorenz. Vergleicht man seine statistischen Werte in dieser Saison mit der aus dem Aufstiegsjahr, ist klar zu erkennen, dass der gebürtige Dresdener sich in der 3. Liga gut behaupten kann, aber für Liga zwei eher unbrauchbar ist. Will man einen Spieler holen, der auch nach einem möglichen Aufstieg weiter hilft, wäre meine Empfehlung: Finger weg von Mai!

Innenverteidiger jenseits der Grenzen

Schweiz

Nikki Havenaar, dessen Vertrag beim FC Thun im Sommer ausläuft, hat sowohl die niederländische als auch die japanische Staatsbürgerschaft. Bei Havenaar ist mit seiner Größe von 1,98 m die absolute Lufthoheit im Strafraum sicher. Des Weiteren ist er auch auf dem Boden sehr zweikampfstark. Kulturelle oder sprachliche Probleme sind keine zu erwarten. Havenaar hat sich schon in Österreich und im deutschsprachigen Teil der Schweiz seine Meriten verdient. Er ist ein solider Defensivspieler, besinnt sich auf das war er kann und geht kein unnötiges Risiko ein. Das bedeutet allerdings nicht, dass er nur auf der vom Trainer bestimmten Defensivlinie kleben würde. Der 27jährige Innenverteidiger ist für einen Spieler auf seiner Position durchaus torgefährlich und spielt obendrein durchaus präzise Offensivpässe.

Niederlande

Ted van de Pavert, im Moment bei de Graafschap Doetinchem in der zweiten niederländischen Liga unterwegs, ist ein sehr schneller, zweikampfstarker Spieler, der mit einer Größe von 1,94 m auch im Kopfballspiel meist die Oberhand behält. Typisch für Spieler aus den Niederlanden ist sein extrem genaues Passspiel. Ob er ins Gehaltsgefüge passt, vermag ich natürlich nicht zu sagen. Vom Marktwert her läge van de Pavert an der oberen Grenze dessen, was momentan beim TSV 1860 München beschäftigt ist. Seine Herkunft aus der grenznahen Provinz Gelderland lässt darauf schließen, dass es keine Sprachbarriere gäbe.

Österreich

Patrick Puchegger ist ein extrem schneller Innenverteidiger, der momentan für den Floridsdorfer AC in der zweiten österreichischen Liga spielt. Abgesehen von einem nicht ganz so grandiosen Kopfballspiel – in der Liste der ausgewählten Spieler gewinnt Puchegger nach Correia die zweitwenigsten Kopfballduelle – ist dieser Spieler in allen anderen defensiv relevanten Kategorien durchaus drittligareif und bei der unter Michael Köllner zu erwartenden Weiterentwicklung des 26jährigen in Zukunft vermutlich auch für höhere Aufgaben brauchbar. Für mich ist er abgesehen von den üblichen statistischen Werten vor allem wegen seiner für einen Innenverteidiger hohen Schnelligkeit interessant.

Damit wäre der Blick auf die möglichen Innenverteidiger als Verstärkung für die Sechzger abgeschlossen. Welchen Spieler aus der Liste seht Ihr als realistischen Nachfolger für Stefan Salger auf dieser Position? Oder habt ihr vielleicht sogar eigene Vorschläge, die mir durch die Lappen gegangen sind? Spieler wie Tim Rieder oder Filip Kusic, die ja sowieso schon in der Gerüchteküche gehandelt werden habe ich übrigens absichtlich nicht erwähnt, denn ich wollte das Spektrum der Kandidaten erweitern und nicht über bereits köchelnde Gerüchte informieren.

sechzger.de Talk Folge 53: Saarbrücken, Freiburg & Buchvorstellung

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Den sechzger.de-Talk Nummer 53 moderiert Christian. Er begrüßt als Gäste den Redakteurs- und sechzger.de-Gründerkollegen Stephan und den vielen Löwenfans als Fanfotograf bekannten Claude Rapp. Der hat zu dieser Sendung etwas ganz besonderes mitgebracht.

Saarbrücken-Nachlese

Warum haben die Löwen Saarbrücken eigentlich nicht geschlagen? Diese Einstiegsfrage beantwortet zunächst Stephan sehr treffend und fasst seine Gefühlslage nach dem Spiel am Samstag zusammen, der sich gewiss die Mehrheit der Zuhörer und -seher anschließen kann. Aufgrund der Ereignisse auf dem Platz im Sechzgerstadion geht es natürlich auch im sechzger.de-Talk nochmal um Schiedsrichter Jablonski und seine Leistung. Und wenn wir schon dabei sind: Auch über den Videoschiedsrichter, seine Vor- und Nachteile im Allgemeinen und im Konkreten sprechen die drei Protagonisten.

Freiburg II: Das Spiel bei den heimstarken Breisgauern

Obwohl weder Stephan, noch Claude, noch Christian die Löwen am Sonntag nach Freiburg begleiten werden, beschäftigt sie die nächste Aufgabe für den TSV 1860. Die “kleinen Freiburger” sind seit einiger Zeit daheim ungeschlagen, haben kürzlich dem FCK einen Punkt abgetrotzt – ein Selbstläufer wird das für Michael Köllners Burschen sicher nicht. Ob allerdings der Gästeblock im Dreisamstadion oder doch der am Würzburger Dallenberg der schlimmste im deutschen Profifussball ist, darauf können sich – so viel sei verraten – unsere Talk-Teilnehmer nicht einigen.

“Unter Löwen” – Das Buch von Claude Rapp

Viele Löwenfans kennen ihn wegen seiner Website www.cr-fotos.de, auf der tolle Kurven- und Stadionfotos aus vielen Jahren TSV 1860 und Groundhopping zu finden sind. Nun ist er unter die Buchherausgeber gegangen und stellt bei uns weltexklusiv und erstmalig sein Werk “Unter Löwen” vor. Wir erfahren, dass es sich dabei keineswegs nur um einen Bildband handelt, sondern dass die insgesamt fünf Interviewpartner, die Claude für das Buch zur Verfügung standen, sehr viel interessantes über die Fankultur beim TSV 1860 in den letzten Jahrzehnten zu berichten hatten. Käuflich zu erwerben ist das Buch (für 24,90 EURO) erstmals am Freitag, den 29. April ab 18.60 Uhr im Rahmen einer (weiteren) Präsentationsveranstaltung in der Schenke des Giesinger Bräus. Vormerken!

Wir sind Claude sehr dankbar, dass er im Rahmen dieses sechzger.de-Talks erstmals öffentlich über sein Projekt gesprochen hat!

Der sechzger.de Talk Nummer 53 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Ab 12 Uhr: Tickets für die nächsten Heimspiele des TSV 1860

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Westkurve mit Zuschauern im Grünwalder Stadion beim TSV 1860 München

Nach dem Auswärtsspiel ist vor dem Heimspiel! Drei davon stehen insgesamt noch an, zwei davon im Monat April. Ab heute mittag gibt es Tickets für die Heimspiele des TSV 1860 gegen Osnabrück und Havelse.

Tickets für zwei Heimspiele des TSV 1860 ab 12 Uhr

Noch dreimal können Löwenfans ihre Mannschaft dabei unterstützen und gemeinsam wohlmöglich doch noch den Aufstieg oder zumindest die Relegation zur 2.Bundesliga zu erreichen. Am 14.Mai könnte in Giesing ein großes Fest stattfinden, doch bis dahin sind sportlich noch fünf Spiele zu absolvieren. Als nächstes geht es auswärts gegen den SC Freiburg II im Dreisamstadion. Für die folgenden beiden Heimspiele des TSV 1860 München gibt es ab 12 Uhr Tickets. Gegner werden zunächst der Aufstiegskonkurrent VfL Osnabrück sein und Ende April dann der Tabellenvorletzte TSV Havelse.

Das Duell mit Osnabrück am Ostersamstag (16.April) um 14:00 Uhr dürfte dabei eine weitere Partie mit enormer Bedeutung im Aufstiegsrennen sein. Aktuell befinden sich beide Mannschaften nahezu punktgleich in einer Vierergrupppe mit dem 1.FC Saarbrücken und Waldhof Mannheim. Allerdings haben die Niedersachsen aufgrund zahlreicher Corona-Fälle im Team ein Spiel weniger absolviert.

Wenn der TSV Havelse dann am Samstag, 30.April zu Gast in Giesing ist, könnten die Gäste bereits abgestiegen sein. 12 Punkte trennen den Verein aus der Nähe von Hannover bereits vom rettenden Ufer. Bei nur noch sechs ausstehenden Spielen dürfte das ein Ding der Unmöglichkeit darstellen, zumal die Konkurrenten auch nicht untätig sind. Viktoria Berlin gewann zuletzt beispielsweise gegen Tabellenführer Magdeburg.

Für beide Heimspiele des TSV 1860 gelten wie gewohnt wieder die Plastikdauerkarten, weitere Tickets sind im Onlineshop erhältlich.

 

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Bild: OR-Pressedienst

Sechzig um Sieben: auslaufende Verträge – wer könnte 1860 verlassen?

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Guten Morgen Löwenfans! Mit Sechzig um Sieben starten wir wie gewohnt auch gemeinsam in den heutigen Mittwoch. Dabei gab es auch gestern wieder einige Meldungen rund um den TSV 1860 München, unter anderem haben wir bereits einen Blick auf die Verträge geworfen und ermittelt, wer die Löwen ablösefrei verlassen könnte. Außerdem bewirbt der TSV 1860 e.V. ein Laufevent für die Ukraine und der DFB hat eine Entscheidung getroffen, die er sich nur äußerst selten eingesteht.

Neue Zeile mit Breaking News bei sechzger.de

Die erste Meldung des gestrigen Tages war zunächst einmal eine in eigener Sache. Natürlich machen wir uns in der Redaktion Gedanken, wie wir unsere Seite noch besser machen können. Eines dieser Dinge, die euch als Leser in unseren Augen durchaus von Nutzen sein dürfte, haben wir gestern realisieren können. Ab sofort läuft – sofern es etwas zu vermelden gibt – eine Laufzeile oben, die stets die neuesten Meldungen in kurz und knapp vermeldet. An dieser Stelle richten wir auch einmal ein Dankeschön an unseren Mann aus der IT, der die neue Funktion nach unseren Wünschen gestaltet hat. 🙂

Rafati bestätigt Fehlentscheidungen im Spiel gegen Saarbrücken

Nicht gerade überraschend war dann, dass Babak Rafati bei liga3-online zu den gleichen Schlüssen kam, die auch schon die meisten Löwenfans am Samstag gezogen hatten. Gleich drei Fehlentscheidungen hat der ehemalige Unparteiische ausgemacht. Die Bewertung der Szene vor dem Ausgleichstreffer für Saarbrücken dürften dann aber doch viele Löwenfans anders vorgenommen haben.

Laufen im Löwenrudel für den Frieden

Bevor es weiter um Fußball geht, wagen wir uns kurz in die Welt des Laufsports. Natürlich sind die Löwen auch hier nicht untätig und finden sich unter dem Slogan “Laufen im Löwenrudel” regelmäßig zusammen. So wird es auch am Karfreitag, 15.April sein. Das Bellevue di Monaco lädt zu einem Benefizlauf anlässlich des Krieges in der Ukraine. Unter dem Namen Giro di Monaco sind 5 Kilometer auf dem autofreien Altstadtring zu absolvieren. Dabei geht es natürlich weniger um die Distanz, sondern viel mehr um ein Signal und um die Sammlung von Spenden für die Betroffenen. Anmelden kann man sich hier.

Historischer Rückblick nach Jena

Unentschieden endete eine Partie im April 1994. Die Löwen trafen auf Carl-Zeiss Jena und konnten am Ende nur einen Punkt mit zurück nach München nehmen. Am Saisonende war von dem Gleichstand zwischen den beiden Teams allerdings nichts mehr zu spüren. Eines stieg ab, das andere auf…

Vertragssituation: wer könnte den TSV 1860 ablösefrei verlassen?

Noch ist ein bisschen Zeit, bis es in die heiße Phase des Transfermarkts geht. Bereits im Juli startet die Liga wieder, sodass allerdings bereits kurz nach Saisonende die ersten Meldungen verkündet werden dürften. Insgesamt zehn Spieler haben aktuell nur einen Vertrag bis zum Juni. Die Wege könnten sich bald also wohlmöglich trennen und die Akteure den TSV 1860 verlassen. Diskutiert gerne im Kommentarbereich mit, wir ihr die einzelnen Spieler einschätzt.

News aus der 3.Liga

Freispruch für Nkansah

Heldenhaft wehrte er den Ball mit allem, was er hatte ab und verhinderte so einen Einschlag im Zwickauer Tor. Eingeschlagen ist das Spielgerät stattdessen an einer Körperstelle, die Nkansah vom FSV Zwickau große Schmerzen bereitete. Die Folgen waren allerdings noch bitterer: Rote Karte wegen einem vermeintlichen Handspiel sowie Elfmeter für Mannheim. Nachdem sich allerdings die Gäste – wenn auch etwas unfreiwillig – solidarisch zeigten und den Strafstoß vergaben, zeigt sich nun auch der DFB überraschend einsichtig. Er hat den Verteidiger tatsächlich freigesprochen.

Nachholspiel vom 30.Spieltag

Heute abend gibt es wieder Livefußball! Coronabedingt treffen der Hallesche FC und der kommende Gegner der Löwen, der SC Freiburg II, aufeinander. Nicht nur Taktikfuchs Bernd wird also genau hinsehen, wenn der Anpfiff um 18:60 Uhr ertönt. Die folgenden 90 Minuten könnten schon einmal zeigen, auf was sich die Löwen einstellen müssen.

Zahlreiche Verträge beim TSV 1860 enden im Sommer: mit wem wird verlängert?

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TSV 1860 München 2021 22 1024x628

Noch ist es eine Weile hin, bis die aktuellen Verträge beim TSV 1860 München und den anderen Vereinen auslaufen, die bis zum Sommer gelten. Offiziell ist es Ende Juni soweit und die Löwen würden sich – nach aktuellem Stand – von gleich zehn Spielern trennen.

Lang, Linsbichler & Co.: wer bleibt, wer geht?

29 Akteure umfasst der aktuelle Kader, zur kommenden Spielzeit wird es allerdings die ein oder andere Veränderung geben. Manche Spieler werden den Verein verlassen, andere neu hinzukommen. Die ersten Gerüchte gibt es hierzu bereits jetzt. 29 Spieler bedeuten zeitgleich auch 29 laufende Verträge beim TSV 1860. Am längsten gebunden haben sich aktuell Marco Hiller, Lorenz Knöferl, Nathan Wicht und Fabian Greilinger (jeweils bis 2024).

Gleich zehn Verträge enden beim TSV 1860 allerdings am 30.Juni. Beginnend von der Torwartposition aus ist hier als erstes György Székely zu nennen. Der Ungar hält neben David Hundertmark zumeist das Tor der U21 sauber und hatte sein Arbeitspapier erst im vergangenen April erneuert. Sofern der 26-Jährige weiterhin bei den Löwen spielen möchte, scheint eine Verlängerung durchaus realistisch zu sein, zumal Tom Kretzschmar den Posten als Nummer 2 hinter Marco Hiller als Grund für einen Wechsel im Sommer sehen könnte. Ganz aktuell hat sich der dritte Torwart beim TSV 1860 allerdings verletzt und muss mehrere Monate aussetzen.

In der Abwehr ist mit Niklas Lang ein Junglöwe möglicherweise bald vereinslos, der sicher auch Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt hat. Der 19-Jährige kam in bisher 19 Partien für den TSV 1860 zum Einsatz und liefert sich mit Salger, Belkahia und Morgalla einen Kampf um die beiden Innenverteidiger-Plätze in der Startaufstellung. Ebenfalls betroffen ist Dennis Dressel, bei dem die Zeichen aber schon länger auf Abschied stehen – sollten die Löwen den Aufstieg in die 2.Liga nicht schaffen. Zweitligist Darmstadt 98 hat die Fühler nach dem 23-Jährigen ausgestreckt. Ob der mögliche Aufstieg der Lilien diese Planungen noch einmal ändern könnte, ist bisher nicht bekannt.

Viele Verträge beim TSV 1860 im offensiven Mittelfeld enden

Vor allem im Mittelfeld sind viele Spieler betroffen, die die Löwen im Sommer verlassen könnten. Neben Dressel sind das noch Köllners Stiefsohn Alexander Freitag und Junglöwe Milos Cocic. Letzterer sorgte mit seinen Treffern wohlmöglich für eine kleine Vorentscheidung in Sachen Aufstieg der U19. Aber auch die Verträge von Keanu Staude und Richard Neudecker laufen beim TSV 1860 München aus. Während Staude eine Herzmuskelentzündung auskuriert und in dieser Spielzeit wohl nicht mehr zum Einsatz kommt, ist Neudecker absoluter Stammspieler bei den Löwen um kam bereits 25 Mal zum Einsatz.

Darüber hinaus endet im Juni die Leihe von Merveille Biankadi, der in Heidenheim noch bis 2023 unter Vertrag steht. Ob der 26-Jährige in der Zukunft beim Zweitligisten eine Rolle spielt, ist nicht bekannt. Denkbar wäre, dass der FCH einer Abgabe gesprächsbereit gegenüber stehen würde. Auch im Sturm bahnen sich zwei Personalentscheidungen an. Johann Ngounou Djayo und Tim Linsbichler werden in den Gedanken von Günther Gorenzel und Trainer Michael Köllner ebenfalls eine Rolle spielen. Laut transfermarkt.de besteht bei beiden eine Option für eine Verlängerung um ein weiteres Jahr. Beide kamen in der Saison 2021/22 allerdings nur selten zum Zug.

Sicherlich werden nicht alle zehn Verträge verlängert werden, sodass sich der Kader beim TSV 1860 in der kommenden Spielzeit verändern wird. Maßgeblich dafür entscheidend wird ein Aufstieg in die 2.Bundesliga sein. Junge Spieler wie Dressel oder Lang dürften mit dieser sportlichen Perspektive eher zu halten sein als mit einem weiteren Jahr in der 3.Liga. Mit der Verlängerung von Marco Hiller konnte allerdings auch ein Zeichen gesetzt werden, das weitere Spieler animieren könnte.

5.4.1994 – Heute vor 28 Jahren: Carl-Zeiss Jena – TSV 1860 1:1

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Furiose Hinrunde – schwieriger Rückrundenstart

Die Löwen waren zurück in der Erfolgsspur! Der Aufsteiger aus der Bayernliga, der vor der Saison als einer der heißesten Kandidaten auf den sofortigen Wiederabstieg gehandelt worden war, hatte in der Hinrunde seine Fans verzückt. Mit nur drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Bochum und vier Zählern vor dem Drittplatzierten Saarbrücken überwinterten Lorants Löwen auf einem sensationellen zweiten Platz. Der Restart ins Jahr 1994 misslang allerdings komplett: Zwei Spielabsagen im Februar folgten im März vier Pleiten hintereinander, die Aufstiegsträume schienen ausgeträumt. Doch mit den Partien fünf und sechs im März stieß man den Bock wieder um: 4:1 in Hannover und 2:0 auf Giesings Höhen gegen Saarbrücken.

Mit zwei Siegen im Rücken zum Abstiegskandidaten Jena

Auch für den April sah der Spielplan sechs Partien für den TSV 1860 vor. Die erste stieg im Rahmen einer englischen Woche heute vor 28 Jahren in Jena. Die Gastgeber rangierten seinserzeit auf dem vorletzten Platz der 2. Bundesliga, was bei fünf Absteigern in der Saison schon “mit dem Rücken zur Wand” bedeutete. Nur 4.186 Zuschauer, darunter ein paar hundert aus der bayerischen Landehauptstadt waren am Tag nach den Osterfeiertagen ans Ernst-Abbe-Sportfeld gekommen. Und sie bekamen ein eher schwaches Zweitligaspiel zu sehen. Dass die Gastgeber nicht schon in der ersten Viertelstunde in Führung gingen, lag ausschließlich am eigenen Unvermögen und nicht an der Souveränität der weiß-blauen Hintermannschaft. Nach einer halben Stunde fiel dann – einigermaßen überraschend – die Führung für die Löwen: Bernhard Winkler erkannte, dass Jena-Torwartlegende Perry Bräutigam fiel zu weit vor dem eigenen Gehäuse stand und erzielte mit einem Heber das 0:1. Leider wurde weder das Spiel noch 1860 nach dieser Führung besser. Immerhin ging es mit dem Vorsprung in die Pause.

Verdienter Ausgleich für Jena

Im zweiten Abschnitt erhöhte Carl-Zeiss den Druck, kam zu zahlreichen Chancen und in der 71. Minute zum verdienten Ausgleich. Heute würde man von einem “zweiten Ball” sprechen, den Jonathan Akpoborie ins Löwentor befördern konnte. Übrigens genau der Akpoborie, der später in Rostock, Stuttgart und Wolfsburg insgesamt 144 Bundesligaspiele absolvierte. In der Schlussviertelstunde mussten die Löwenfans um den einen Punkt zittern, nachdem Jena alles nach vorne warf. Satte acht Minuten ließ Schiedsrichter Ziller aus Königsbrück nachspielen. Am Ende reichte es aber. Es blieb beim 1:1. “Löwen im Glück – Winkler rettet den Punkt” titelte die Abendzeitung am Mittwoch morgen. Sechzig blieb als Tabellenvierter in Lauerstellung hinter Uerdingen, St. Pauli und dem VfL Bochum.

Am Ende die Rückkehr in die Bundesliga

Beim Tabellenführer an der Ruhr setzte es dann am folgenden Sonntag wieder einmal eine Niederlage (0:2) für Sechzig. Dass es am Ende der Saison mit dem Sieg in Meppen und dem dritten Tabellenplatz zum Aufstieg in die Bundesliga reichte, ist bekannt. Der Gegner vom 5. April 1994, Carl-Zeiss Jena verabschiedete sich am Saisonende übrigens als Viertletzter zusammen mit den Stuttgarter Kickers, dem Wuppertaler SV und Tennis Borussia Berlin aus der 2. Liga. Rot-Weiß Essen wurde während der Saison die Lizenz entzogen und stand somit mit Null Punkten am Tabellenende und als Absteiger fest. Alle Partien der Rot-Weißen wurden damals für den Gegner gewertet.

Die Aufstellung der Löwen am 5. April 1994

Werner Lorant schickte heute vor 28 Jahren folgende Löwen-Elf gegen Car-Zeiss Jena aufs Feld.

Berg, Schlotterbeck, L. Braun, Kientz, Störzenhofecker, Trares, Miller, J. Keller, Imhof (50. Seeliger, Pacult (89. Maurer), Winkler

Tore:
0:1 Winkler (32.), 1:1 Akpoborie (71.)

Rafati analysiert fünf Szenen von 1860 gegen Saarbrücken

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Seit Samstag Nachmittag wird heiß diskutiert: Hat Schiedsrichter Sven Jablonski den Löwen den Sieg über den 1. FC Saarbrücken gestohlen? Den Unmut des Publikums und auch den von Coach Michael Köllner, der bei MAGENTA ein “krankes System” diagnostizierte, zog sich der FIFA-Referee zu. Nun hat sich – wie gewohnt – Ex-Schiedsrichter Babak Rafati der strittigen Szenen vom Wochenende angenommen und bei liga3-online analysiert. Ganze fünf Situationen aus dem Spiel gegen die Saarländer hat Rafati näher betrachtet.

1. Zwei strittige Elfmeterszenen auf einmal

Die erste strittige Szene, derer sich der Experte annimmt, datiert aus Spielminute 18: Der Saarbrücker Böder bekommt im Strafraum einen Kopfball von Stefan Lex an die Hand. Direkt danach wird Yannik Deichmann an der rechten Strafraumecke von Günther-Schmidt von den Beinen geholt. Beide Szenen werden nicht gepfiffen. Rafati dazu:

Nachdem Lex den Ball köpft, hat Boeder den Arm zunächst am Körper, geht dann aber mit der Hand zum Ball. Das ist ein absichtliches Handspiel, sodass es einen Elfmeter für München hätte geben müssen. Beim anschließenden Zweikampf knapp außerhalb des Strafraumes legt sich Deichmann den Ball vor und wird dann vom Gegenspieler, durch Beinstellen zu Fall gebracht. Das ist ein klares Foulspiel und hätte mit einem Freistoß für München geahndet werden müssen.

2. Noch ein verweigerter Elfmeter

Die nächste diskussionswürdige Szene ereignet sich nach einer guten halben Stunde: Wieder ist der Saarbrücker Lukas Böder beteiligt, der Stefan Lex kurz vor dem Fünfmeterraum zu Fall bringt.

Lex ist im Strafraum schneller am Ball und tickt das Spielgerät an. Im gleichen Moment läuft Boeder von der Seite zum Zweikampf und will den Ball ebenfalls spielen, verfehlt ihn jedoch knapp, stellt dadurch sein Bein in den Laufweg von Lex und bringt ihn somit entscheidend zu Fall. Es hätte somit einen Elfmeter für München geben müssen.

3. Bäcker gegen Talig letzer Mann mit Foul?

Immer noch in Halbzeit eins befinden wir uns bei Betrachtung der nächsten Szene: In der 41. Minute bringt Dominik Bäcker Erik Talig kurz vor dem Strafraum zu Fall. Ein Pfiff bleibt aus. Das Publikum im Sechzgerstadion ist besonders erbost, weil es hier Bäcker als letzten Mann gesehen hat und dies dann sogar eine Rote Karte für den Saarbrücker zur Folge gehabt hätte. Dem widerspricht Rafati hier jedoch:

Bei diesem Zweikampf ist kein regelwidriges Verhalten  auszumachen. Tallig legt sich den Ball vor und kommt ohne einen entscheidenden Impuls vom Gegenspieler zu Fall.

4. Brutales Foulspiel übersehen

Kurz vor dem Pausenpfiff holt Manuel Zeitz Marcel Bär mit einer Grätsche von hinten von den Beinen. Dem Publikum stockt kurz der Atem, der Schiedsrichter hat die Szene nicht einmal wahrgenommen.

Bei diesem Foulspiel, das unumstritten vorliegt, scheint der Schiedsrichter dieses deshalb zu übersehen, da er komplett auf den ballführenden Spieler fokussiert ist. Man könnte annehmen, dass der Schiri Vorteil gewährt. Aber an der Reaktion und Körpersprache des Schiris erkennt man sehr deutlich, dass das definitiv nicht der Fall ist. Ideal wäre es gewesen, diesen Vorteil laufen zu lassen, wie geschehen, und anschließend Zeitz für das zuvor begangene Foul die gelbe Karte zu zeigen. Eine Fehlentscheidung, die gelbe Karte nicht zu zeigen.

5. Der Ausgleich für Saarbrücken

Die letzte Szene, die die Aufmerksamkeit von Rafati erregt hat, stammt aus den letzten Minuten des Spiels und traf die Löwen besonders bitter: Sebastian Jacob trifft nach einer Ecke zum 1:1. Zuvor war jedoch Fabian Greilinger von Minos Gouras zu Boden geschubst worden. Hätte Jablonski hier auf Stürmerfoul entschieden, hätte der Ausgleichstreffer nicht zählen dürfen. Die spielentscheidende Szene bewertet der liga3-online-Experte anders, als viele Fans im Stadion und vor dem Fernseher:

Bei diesem Zweikampf liegt kein Foulspiel vor, weil Gouras die Arme oder Sonstiges nicht regelwidrig einsetzt, sondern Greilinger selbst einen kleinen Schritt nach hinten machen will, um an den Ball zu kommen.  Sicherlich hilft der Angreifer auch ein wenig nach und stellt den Körper in den Weg, aber das ist regelkonform und reicht bei weitem nicht für ein Foulspiel aus.

Fazit: Wenn die Löwen in der ersten Halbzeit ihre vielen Chancen besser nutzen, endet das Spiel am Samstag mit finalem Jubel auf Giesing Höhen. Aber allein die Tatsache, dass Babak Rafati heute fünf Szenen aus diesem Spiel analysiert und bewertet, zeigt deutlich, dass Schiedrichter Jablonski am Samstag alles andere als einen guten Tag erwischt hat.

In eigener Sache: Neueste Nachrichten ab sofort als Laufzeile auf sechzger.de

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Gut recherchierte und differenzierte Artikel

Die Leserinnen und Leser von sechzger.de schätzen die ausgewogenen und fundierten Artikel auf unserer Seite. Ob beispielsweise die täglichen Morgennachrichten “Sechzig um Sieben”, die Giesinger Gedanken, diverse Gastbeiträge, der Rückblick auf historische Spiele oder – last but not least – die zu jedem Spiel zweifach erscheinende TAKTIKTAFEL: Unsere Autoren investieren viel Zeit in die Recherche und das Ausformulieren ihrer Beiträge. Natürlich haben wir aber auch den Anspruch, die Löwenfans und darüber hinaus alle Menschen, die sich über den TSV 1860 informieren wollen, mit den aktuellsten Nachrichten rund um Münchens große Liebe auf dem Laufenden zu halten. Und zwar so schnell, wie nur irgendwie möglich. Um diesem Anspruch – über die weiterhin wertvolle – redaktionelle Arbeit hinaus gerecht zu werden, gibt es ab sofort ein neues Angebot bei uns. Eine Laufzeile oben auf der Seite mit der aktuellsten Meldung.

Die neueste Nachricht als Laufzeile – mit oder ohne Link

Durch dieses neue Feature haben unsere Leserinnen und Leser ab sofort die Möglichkeit, jederzeit die aktuellsten Meldungen rund um den TSV 1860 in Erfahrung zu bringen. Schnell und unkompliziert. Nicht immer muss aus so einer Nachricht dann zwingend ein ganzer Artikel entstehen. Unter Umständen transportieren wir damit nur eine aktuelle Nachricht von den Löwen oder aus der Liga, die wir in der Redaktion für relevant und interessant halten. Sollte wenig später zu der Kurznachricht noch ein tiefergehender Artikel auf der Seite formuliert werden, so wird der Lauftext ganz oben mit einem Link ergänzt. Sind weitere Informationen zu unserer Kurzmeldung an anderer Stelle im Web ausführlich – und nach unserem Dafürhalten inhaltlich wertvoll – zu finden, so verlinken wir gegebenenfalls auch nur dorthin. Im Mittelpunkt steht für uns die maximale Informiertheit der Besucherinnern und Besucher von sechzger.de.

Weitere Leserinnen und Leser durch Aktualität

Wir freuen uns, diesen Service ab sofort zur Verfügung stellen zu können. Und wir hoffen natürlich, dadurch noch mehr Menschen, die sich für den TSV 1860 München interessieren, auf unserer Seite begrüßen zu dürfen.