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Sechzig um sieben: Auch Szekely fällt aus

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Der TSV 1860 München ist in den letzten Wochen nicht vom Glück verfolgt. Dubiose Handentscheidungen, Corona-Infektionen und Verletzungen zur Unzeit sind ein steter Begleiter der Löwen geworden. Nun hat es den dritten Torwart getroffen. György Szekely fällt mehrere Monate aus.

Muskel-Sehnen Verletzung: Szekely fällt monatelang aus

Beim 2:2 der U21 gegen Kottern musste Szekely in der 78. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Grund ist eine komplizierte Musekel-Sehnen Verletzung, die den jungen Keeper zu einer mehrmonatigen Verletzungspause zwingt. Da Marco Hiller aktuell conrona-infiziert ist, kommt diese Verletzung für 1860 sehr ungelegen. György, gute Besserung von sechzger.de!

Morgalla und Greilinger in kicker “Elf des Tages”

Auch wenn es gegen Saarbrücken dank diverser Einflussfaktoren in Schwarz nicht zu einem Sieg langte, können die Löwen stolz auf ihre Leistung sein. Ganz besonders Fabian Greilinger und Leandro Morgalla, die beide in der kicker “Elf des Tages” stehen. Beide erhielten vom kicker die Note 1,5. Schiri Jablonski wurde vom kicker übrigens mit einer 5 benotet. Man fragt sich, wann der kicker eine 6 vergibt… Bernd Winninger vergibt keine Noten, hat aber den eigentlich sehr starken Auftritt des TSV 1860 für Euch wieder in der TAKTIKTAFEL analysiert.

Gerücht: Kutschke zu 1860?

Es kursieren Gerüchte um Vertragsverhandlungen zwischen dem Ingolstädter Stürmer Stefan Kutschke und dem TSV 1860 München. In unseren Kommentaren kommt das Gerücht nicht so gut an und es ist eh fraglich, ob der Sachse in das Gehaltsgefüge von Günther Gorenzel passt. Aber ein Brecher im Sturm zur Entlastung von Marcel Bär wäre schon nicht schlecht…

Choreo des Monats: Sechzig in Mannheim

Ein Punkt blieb den Löwen auf dem Rasen in Mannheim verwehrt, dafür konnten die Löwen auf den Rängen einen Sieg einfahren. Die Leser des Portals die falsche 9 wählten unsere Choreo zur Choreo des Monats. Wir stellten für Euch damals die besten Bilder und Videos des nun prämierten Auftritts der Löwenfans zusammen.

Siebter Sieg in Folge für 1860 IV

Die Vierte siegt und siegt und siegt… Nach dem 5:0 gegen Thalkirchen II liegt das Team bereits auf Rang 3 der A-Klasse und redet im Kampf um den Aufstieg eventuell noch ein Wörtchen mit.

News aus der dritten Liga

Viktoria Berlin – FC Magedeburg 2:1

Im Montagsspiel des 32. Spieltags konnte die Berliner Viktoria den ersten Sieg im Jahr 2022 feiern. Und das ausgerechnet gegen Tabellenführer Magdeburg, der seinerseits zum dritten Mal in Folge sieglos blieb. Magdeburg führt immer noch mit sechs Punkten Vorsprung die Tabelle an. Die Viktoria klettert durch diesen Sieg über den Strich.

Türkgücü: Neustart in Regionalliga denkbar

Nach der Insolvenz der Neuperlacher sendet der Bayerische Fußballverband positive Signale was einen Neustart in der Regionalliga angeht. Dazu müssten die Neuperlacher einen Eingliederungsantrag bei BFV stellen, eine Spielstätte finden und die Finanzierung über Sponsoren sichern. Wobei das nach den Erfahrungen in der dritten Liga wahrscheinlich nicht so ganz genau geprüft wird. Und das bis zum 08. April. Na dann an die Arbeit, Max!

Damit geht Ihr wieder vollumfänglich informiert in den Löwentag. Alles wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga erfahrt Ihr natürlich bei uns.

 

 

 

Viktoria macht die Spitze spannend

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Viktoria Berlin war am Montagsabend unter Flutlicht gegen den 1. FC Magdeburg im Einsatz

Im Montagsspiel der dritten Liga empfing Viktoria Berlin den Spitzenreiter 1. FC Magdeburg und siegte überraschend mit 2:1. Die abstiegsbedrohten Hausherren hatten gegen den Tabellenführer von Beginn an nichts zu verlieren. Der haushohe Favorit tat sich schwer, den vielbeinigen Abwehrriegel der Berliner zu knacken. Ähnlich wie Waldhof Mannheim am Sonntag in Zwickau patze Magdeburg also in Berlin. So machte Viktoria die Spitze der dritten Liga noch einmal spannend und feierte den ersten Sieg im Jahr 2022.

Viktoria macht die Spitze spannend
Viktoria Berlin war am Montagsabend unter Flutlicht gegen den 1. FC Magdeburg im Einsatz

Viktoria Berlin – 1. FC Magdeburg 2:1 (1:0)
1:0 (19.) Jakob Lehwald, 2:0 (46.) Soufian Benyamina, 2:1 (76.) Kai Brünker

Die Gäste begannen druckvoll vor gut 4.300 Zuschauern, Berlin war in der Anfangsphase mit einer Fünfkette eher auf die Sicherung des eigenen Tores bedacht. Magdeburg wurde aber zu Beginn auch nicht wirklich zwingend. Die Viktoria kam in der ersten Viertelstunde nur selten über die Mittellinie. Umso überraschender war das 1:0 nach 19 Minuten. Bei einem Konter holten die Hausherren einen Freistoß heraus, der hoch in den Strafraum gebracht wurde. Dort vollendete Jakob Lewald per Kopf für die Berliner. Magdeburg reagierte mit wütenden Angriffen auf den Berliner Kasten, brachte den Ball aber trotz bester Chancen nicht über die Linie. Bei strömendem Regen fielen im ersten Durchgang trotz drückender Überlegenheit der Gäste keine weiteren Treffer.

Viktoria schlägt nach der Pause eiskalt zu

Für den zweiten Durchgang hatte sich Magdeburg viel vorgenommen, wurde aber eiskalt erwischt. Nach einem Ballverlust an der Mittellinie ging es schnell. Es war noch keine Minute gespielt, als Benyamina steil geschickt wurde und vor dem Tor cool blieb. So führte die Viktoria plötzlich mit 2:0. Magdeburg rannte an und drückte. Allerdings brachte Berlin stets ein Bein dazwischen und verteidigte mit Mann und Maus. Ab Mitte des zweiten Durchgangs kamen die Berliner auch zu vereinzelten Entlastungsangriffen. Benyamina agierte bei einer Zwei-auf-Eins-Situation zu eigensinnig und ließ so die große Chance zur Entscheidung liegen. Magdeburg agierte gefällig, für den Anschlusstreffer musste aber bezeichnenderweise eine Standardsituation herhalten. 14 Minuten vor Schluss nickte Kai Brünker eine Ecke ein zum 2:1. Berlin stemmte sich leidenschaftlich der Magdeburger Schlussoffensive entgegen und brachte die knappe Führung am Ende über die Zeit.

Befreiungsschlag für Viktoria Berlin im Abstiegskampf

Am Ende landete die Viktoria etwas glücklich aber nicht unverdient einen Befreiungsschlag. Die Berliner verließen durch den Dreier die Abstiegszone. Magdeburg blieb zum dritten Mal in Folge ohne Sieg und hat noch sechs Punkte Vorsprung auf die Verfolger.

Siegesserie hält an – Geht für die Vierte noch was in Sachen Aufstieg?

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1860 dritte vierte
SC München - 1860 III 2:4 am 14.11.2021

Sieben Siege am Stück hat die 4. Mannschaft des TSV 1860 mittlerweile eingefahren. Vom Tabellenkeller hat sich das Team mittlerweile auf Platz 3 der Tabelle der A-Klasse nach oben gearbeitet. Geht da noch was für die Vierte in Sachen Aufstieg? Am Wochenende besiegten die Löwen die SpVgg Thalkirchen II mit 5:0 (Tore: Mughetto 2, Ahrend 2, Agostino).

Geht für die Vierte noch was in Sachen Aufstieg?

Wer hätte das gedacht? Nach einem äußerst durchwachsenen Saisonstart fand sich die 4. Mannschaft lange im Tabellenkeller wieder. Inzwischen eilt die Truppe jedoch von Sieg zu Sieg – auch, weil in der Winterpause personell ordentlich nachgelegt wurde. Plötzlich ist sogar das Thema Aufstieg bei der Vierten kein Unwort mehr…

Derzeit steht die Mannschaft auf Platz 4 der A-Klasse, hat aber bereits zwei Spiele mehr absolviert als die Teams dahinter.

  1. SC München Süd, 17 Spiele, 31 Punkte
  2. TSV Trudering III, 15 Spiele, 28 Punkte
  3. TSV 1860 IV, 16 Spiele, 26 Punkte
  4. FC Viktoria, 14 Spiele, 24 Punkte
  5. BSC Sendling, 14 Spiele, 24 Punkte
  6. SC München II, 15 Spiele, 24 Punkte

Weitere Punktverluste sind also tunlichst zu vermeiden!

Das Restprogramm der Löwen

07.04., 19.45 Uhr: FC Sportfreunde München – TSV 1860 IV
10.04., 12.45 Uhr: SV/DJK Taufkichen II – TSV 1860 IV
14.04., 19.30 Uhr: TSV 1860 IV – FC Viktoria München
23.04., 15.00 Uhr: TSV 1860 IV – FC Sportfreunde München
22.05., 15.00 Uhr: TSV 1860 IV – BSC Sendling
29.05., 13.00 Uhr: TSV Turnerbund – TSV 1860 IV

Auf gehts, Löwen!

TSV 1860 – Saarbrücken in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 – 1.FC Saarbrücken. Entgegen dem, was Trainer Koschinat in den letzten vier Spielen systematisch auf den Platz gestellt hatte, kam der 1.FC Saarbrücken diesmal wieder mit einer Viererabwehrkette in der Anfangsformation aufs Feld. Der TSV 1860 München wurde von Michel Köllner im flexiblen 4-1-4-1 ins Match geschickt.

Sowohl bei Saarbrücken als auch beim TSV 1860 rückte im Positionsspiel meist der rechte Außenverteidiger mit ins Mittelfeld vor. Man spielte also auf beiden Seiten mit einer einseitig gependelten Kette. Bei den Saarländern, die im 4-2-3-1 antraten, entstand durch die Verschiebungen weiter vorne so im letzten Drittel vor dem Tor der Löwen eine Formation mit Doppelspitze, bei der jeweils der ballferne Mittelfeldaußenspieler zu Jacob ins Zentrum nach vorne verschob.

Beim TSV 1860 waren die Verschiebungen im letzten Drittel etwas anders angelegt. Der ballnahe Mittelfeldaußenspieler rückte auf die Halbposition hinter der vordersten Linie, um ein Hinterlaufen durch den Außenverteidiger zu ermöglichen. Der ballferne Mittelfeldaußenspieler und einer der beiden zentralen Mittelfeldspieler versuchten Marcel Bär im Sturmzentrum zu unterstützen.

So entstand im Positionsspiel bei den Saarländern in der Offensive ein 3-5-2, während die Löwen es im letzten Drittel mit 3-4-3 versuchten.

Bevor wir uns dem Spiel widmen, ein Blick auf die statistischen Werte der Partie.

Die wichtigsten Statistischen Werte

  • Ballbesitz: TSV 1860 47% – 1.FCS 53%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 72% – 1.FCS 74%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 48% – 1.FCS 61%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 14/3 – 1.FCS 9/2
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 6,49 – 1.FCS 6,09

Analyse der Werte

Ballbesitz und Passgenauigkeit

Fast ausgeglichener Ballbesitz bei den beiden Mannschaften. Beim Zusehen wirkte es jedoch eher, als hätte der TSV ein kleines Übergewicht beim Ballbesitz und nicht der FC Saarbrücken. Wie erklärt sich das? Wieder einmal sind es die Rückpässe in der Defensive der Gäste, die das Zünglein an der Waage spielen. Ganze sieben Rückpässe innerhalb der Defensivreihe plus Torhüter stehen hier bei den Löwen zu Buche. Saarbrücken hingegen hat hier 22 Rückpässe zu Buche stehen. Wenn wir auf die Rückpässe schauen, müssen wir uns natürlich auch die Querpässe innerhalb der Defensivreihen ansehen. Das sind bei den Löwen 63 und bei Saarbrücken 62 Pässe, die keinerlei offensiven Raumgewinn gebracht haben.

Alles in allem sieht die Bilanz bei den Pässen defensiverer Natur für die Löwen wie in den meisten Spielen klar besser aus als die des Gegners. Mit diesen Werten wäre die geringfügig höhere Ballbesitzquote und auch die leicht bessere Passgenauigkeit zugunsten der Saarländer aufgelöst.

In den anderen Passkategorien sind die Werte der beiden Teams relativ nah beieinander, sodass man hier keine großen Unterschiede – sowohl in Anzahl der Pässe als auch in der Passgenauigkeit – ausmachen kann. Bei den wichtigen Pässen, nämlich jenen ins letzte Drittel, haben die Löwen in der Quote leicht die Nase vorn, bei den langen Pässen der 1. FCS.

Stark ist allerdings ein fast 13%-iger Genauigkeitsvorteil für die Löwen bei den sogenannten progressiven Pässen. Das sind Pässe, die für mehr als zwanzig Meter Raumgewinn sorgen.

Defensive Zweikampfquote

Nur 48 Prozent gewonnene Defensivzweikämpfe, obwohl man ja eine grundsätzlich starke Defensivleistung der Löwen gesehen hat, die im Endeffekt nur neun Schüsse des Gegners zugelassen hat. Wie passt das zusammen? Auf den ersten Blick gar nicht und auch ich hab erst einmal geschluckt, als ich die Spielstatistik der Partie angesehen habe.

Wenn wir allerdings ins Detail gehen, sehen wir, dass in den entscheidenden Zonen in der eigenen Hälfte die Zweikämpfe entweder gewonnen wurden oder aber im Nachgang nach einem verlorenen Zweikampf für eine Balleroberung im Folgeduell oder durch ein unsauberes Abspiel gesorgt hatten.

So hat die Mannschaft von Michael Köllner in den nicht pressingrelevanten Zonen nur elf defensive Zweikämpfe überhaupt verloren, davon lediglich zwei im eigenen Strafraum. Während in den pressingrelevanten Zonen nur sieben defensive Zweikämpfe gewonnen werden konnten.

In diesen Zonen ist es nicht unbedingt ausschlaggebend, ob man die Zweikämpfe gewinnt, sondern wie man den Gegner im Spielaufbau, durch den Zweikampf, den man führt, stört. Die Saarbrücker spielten aufgrund dieser Störungen oft vor allem auf den Außenpositionen im Spielaufbau überhastete Pässe, die dann von einem der schnellen Spieler auf den Flügeln bei den Sechzgern abgefangen werden konnten, bevor der Adressat den Ball annehmen konnte.

Die Majorität der verlorenen Defensivzweikämpfe des TSV 1860 fand also in den Zonen statt, in denen Saarbrücken dem Löwentor nicht gefährlich werden kann. Von daher sieht die Zahl bei diesem statistischen Wert auf den ersten Blick zwar katastrophal aus, ist aber – wenn man es genauer betrachtet – sicherlich kein derartiges Desaster wie es zunächst wirkt.

Schussstatistik

Die Überlegenheit der Löwen in dieser Partie spiegelt sich durch die Schussstatistik wunderbar wieder. Leider aber haperte es an der Schussgenauigkeit. Nur dre von vierzehn Schüssen gingen aufs Tor, einer davon auch hinein. Sechs Schüsse des TSV 1860 konnte Saarbrücken blocken, fünf gingen über oder neben das Tor.

Saarbrücken schoss neunmal; davon wurden vier Schüsse geblockt, zwei gingen daneben, einer an die Latte und zwei auf den von Kretschmer gehüteten Kasten. Einer dieser beiden Schüsse war leider ein Treffer.

Pressingintensität

Die PPDA, der Indikator für die Pressingintensität, ist bei beiden Teams sehr gut. Man sieht aber, dass sich die Sechzger aus den Pressingsituationen eindeutig besser befreien konnten als die Gäste. Schon allein die niedrige Zahl der oben schon angesprochenen Rückpässe im Vergleich mit der des Gegners zeigt auf, dass das Pressing der Saarbrücker zwar vorhanden, aber nicht sonderlich effektiv war.

Auch die Anzahl der zu Ende gespielten Positionsangriffe der beiden Mannschaften im Vergleich zeigt, dass der TSV 1860 München einerseits die klar überlegene Mannschaft in diesem Spiel war und andererseits das Saarbrücker Pressing für den TSV keine Rolle gespielt hat.

Leider hat den Sechzgern die Effektivität vor dem Kasten diesmal ein Schnippchen geschlagen. 68 % mehr zu Ende gespielte Positionsangriffe als Saarbrücken stehen für die Löwen zu Buche. Aus so einer Überlegenheit muss man mehr machen.

Das Spiel TSV 1860 – 1.FC Saarbrücken

Über beide Halbzeiten hinweg hatte der TSV 1860 München die Mannschaft aus Saarbrücken grundsätzlich gut im Griff. Gegen das schnelle, variable Spiel der Sechzger hatten die Gäste meist erst im eigenen letzten Drittel etwas entgegenzusetzen. Immer wieder gelang es den Löwen, auf den Flügeln mit tiefen Läufen zu brillieren und die Kugel von außen in die Box zu bringen. Wie oben schon beschrieben haperte es leider an der Effektivität im Strafraum.

Acht der vierzehn Schüsse des TSV 1860 München wurden innerhalb der Box von Saarbrücken abgefeuert. Saarbrücken brachte es nur auf vier Schüsse innerhalb des Münchner Sechzehners. Auch bei den Ballkontakten innerhalb der gegnerischen Box hatte der TSV 1860 München gegenüber den Gästen klar die Nase vorne. 66 Prozent mehr Ballkontakte in der Box hatte der TSV 1860 München gegenüber den Gästen aus Saarbrücken in diesem Spiel.

Der 1.FC Saarbrücken konnte, wenn überhaupt, nur mit zufälligen Aktionen, die Fehlern der Gastgeber entsprangen, oder mit Ecken und Freistößen in die gegnerische Box eindringen. So ist es absolut nicht verwunderlich, dass die Löwen bei den Ballkontakten im Strafraum klar die Nase vorne haben. Aus dem Spiel heraus hatte Saarbrücken genau sieben Ballkontakte im Sechzehner der Sechzger. Das Positionsspiel der Saarländer war so gut wie nicht vorhanden. Aus dem Pressing des TSV 1860 mussten sich die Saarbrücker immer wieder mit langen Bällen befreien, die dann im weiteren Verlauf des Spielzugs meist zu Ballverlusten im Mittelfeld zugunsten des TSV 1860 München führten.

Spät fielen dann die Tore.

Die Tore

Das 1:0

Nach einem Einwurf von der rechten Saarbrücker Angriffsseite etwa auf Höhe der Sechzehnerbegrenzung des TSV 1860 kam der Ball nach etwas Gestocher, an dem sowohl Spieler des TSV als auch welche von Saarbrücken beteiligt waren, zu Becker. Dieser spielte dann einen langen Pass nach vorne, der jedoch bei Leandro Morgalla landete. Unser Youngster spielte den Ball sofort wieder nach lang vorn und somit Bär auf der halblinken Seite in den Lauf.

Bär drang, verfolgt von Boeder, in die Box der Saarbrücker ein und setzte sich robust gegen seinen Gegenspieler durch. Aus der Halbposition auf der linken Seite der Box etwa sieben Meter von der Torauslinie entfernt, spielte er den Ball ins Zentrum vor den Strafraum zum mitgelaufenen Tallig. Dieser nahm den Ball an, verarbeitete das Leder, zog diagonal nach links in Richtung Strafraumbegrenzung, spielte Zeitz, der per Grätsche vor dem Sechzehner noch klären wollte, aus und zog von der Sechzehnmeterlinie ab hinein ins Glück. Batz im Saarbrücker Tor hatte bei diesem Schuss keine Chance.

Das 1:1

Nach einer Ecke von der linken Saarbrücker Angriffsseite köpfte zunächst Belkahia den Ball aus der kleinen Box klärend in Richtung Sechzehnmeterlinie. Dort setzt Neudecker seinerseits zum Kopfball an, um das Leder über Müller hinwegzuspielen. Das hat aber nicht so funktioniert wie Neudecker das gerne gehabt hätte. Der Ball landet bei Müller, der das Spielgerät sofort zurück in den Strafraum bugsierte. Dort kam an der linken Strafraumbegrenzung dann Krätschmer an den Ball, der die Kugel hoch in die kleine Box schlägt. Kerber verlängerte per Kopf auf den langen Pfosten. Mit einem regelwidrigen Schubser brachte dort Gouras Greilinger zu Fall und köpfte den Ball in den Fünfmeterraum wo Jacob zum 1:1 abstauben konnte.

Diesen Treffer anzuerkennen ist eine bodenlose Sauerei. Andererseits muss man auch sagen, wenn Neudecker, anstatt des misslungenen Versuchs einen Konter einzuleiten, das Leder einfach auf die Tribüne bolzt, passiert vermutlich nicht mehr viel in dieser Partie.

Fazit

In einem Spiel, das man dem Spielverlauf nach klar und deutlich gewinnen muss, ergattert die Mannschaft des TSV 1860 München gegen die Elf aus Saarbrücken nur einen Punkt. Weiterhin kommt man in der Tabelle nicht von der Stelle. Diese Punkteteilung hat verschiedene Ursachen. Einerseits ist da die wieder einmal fehlende Effektivität vor dem gegnerischen Tor. Andererseits ein Schiedsrichter, der entweder einen rabenschwarzen Tag erwischt hat, oder dem die Brisanz dessen, was er auf dem Feld tut, einfach nicht bewusst ist.

Selten hat man in einem Spiel häufiger die die Worte “Schwarze Sau” von der Tribune hören können als am Samstag. Zwei mögliche Elfmeterentscheidungen, die zumindest beim Handspiel, wo im Fernsehen eine klare Bewegung des Armes in Richtung Ball zu sehen ist, zum Pfiff für den TSV 1860 hätte führen müssen, wurden vom Mann in Schwarz mit dem FIFA Wappen auf der Brust, nicht gegeben. Mehrere grenzwertige Fouls der Saarbrücker, die Karten in diversen Farben verdient gehabt hätten, wurden nicht als solche gesehen.

Hätte allerdings Richy Neudecker nach der Ecke in der Nachspielzeit den Ball einfach auf die Tribüne gedroschen, könnte uns die Leistung des Mannes in Schwarz wohl ziemlich egal sein.

Hätte hätte Fahrradkette. Lamentieren hilft nichts. Die Leistung in diesem Spiel kann jeden, der das Spiel gesehen hat, nur positiv stimmen. Kommenden Sonntag in Freiburg gibt es wieder drei Punkte für den Sieger. Jetzt geht es darum, die Partie vom Samstag abzuhaken und sich mit voller Konzentration auf das nächste Spiel zu fokussieren. In der momentanen Form wird es für jede Mannschaft schwer, gegen Sechzig zu bestehen – da kann kommen, wer will. Wenn die Sechzger es schaffen, die Effektivität in der gegnerischen Box zu erhöhen, wird der TSV in dieser Saison keine Punkte mehr verlieren. Die Mannschaft spielt offensiv wie aus einem Guss und lässt seit zwei Spieltagen gegen den Ball aus dem Spiel heraus die wenigsten Chancen für den Gegner überhaupt zu.

Dass man in zwei Spielen nacheinander von Schiedsrichtern so dermaßen benachteiligt wird, dafür kann das Team von Michel Köllner nichts.

Datenquelle: Wyscout

Gerücht: Wechselt Stefan Kutschke von Ingolstadt zum TSV 1860?

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Mölders Kutschke 1860 Ingolstadt

Als Sympathieträger hat sich Stefan Kutschke in den vergangenen Jahren im Umfeld des TSV 1860 nicht unbedingt qualifiziert. Das lag zum Einen an seinem Verhalten auf dem Platz, zum Anderen aber auch daran, dass er die Defensivreihe der Löwen des Öfteren vor arge Probleme gestellt hat. Fakt ist: Im Sommer läuft Kutschkes Vertrag in Ingolstadt aus. Zieht es den Stürmer nun von den Schanzern nach Giesing?

Wechselt Kutschke von Ingolstadt zum TSV 1860?

29 Tore hat der gebürtige Dresdner bislang in 85 Drittligapartien erzielt. Kommen in der kommenden Spielzeit weitere hinzu? Und wenn ja, für wen? Klar, noch ist der Aufstiegszug für den TSV 1860 nicht abgefahren, Gerüchten zufolge beschäftigen sich die Löwen jedoch intensiv mit der Personalie Stefan Kutschke.

Der 33-Jährige könnte mit einem halben Jahr Verspätung die Lücke schließen, die der Abgang von Sascha Mölders hinterließ. Als erfahrener Angreifer mit Brecher-Potential könnte Kutschke für Räume sorgen, von denen andere Offensivspieler wie Bär oder Lex profitieren könnten.

Können die Löwen das Gehalt stemmen?

Bleibt die Frage der Finanzierung… Zwar wäre Kutschke nach Vertragsende bei den Schanzern ablösefrei zu haben, doch in Sachen Gehalt müsste der Stürmer vermutlich erhebliche Einbußen in Kauf nehmen.

Wie seht Ihr die Personalie Kutschke? Wäre das einer für die Löwen? Oder welchen Stürmer würdet Ihr gerne in der kommenden Saison beim TSV 1860 sehen?

Torhüter György Szekely fällt beim TSV 1860 monatelang aus

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György Szekely TSV 1860

Nächste Hiobsbotschaft für die Löwen! Torhüter György Szekely, der am Samstag bei den Profis auf der Bank saß, hat sich bei der U21 schwer verletzt und wird dem TSV 1860 mehrere Monate fehlen.

Torhüter György Szekely fällt beim TSV 1860 aus

Am Samstag musste Szekely in der U21 der Löwen in der 78. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Bei der anschließenden Untersuchung wurde eine schwere Muskel-Sehnenverletzung diagnostiziert.

Sollte Marco Hiller beim Spiel in Freiburg am kommenden Sonntag nach seiner Corona-Erkrankung noch nicht wieder einsatzbereit sein, könnten David Hundertmarck, Dario Pavlovic (U21) oder Maximilian Rothdauscher (U19) in den Profikader aufrücken.

Bild: TSV 1860

Nach 1860 – Saarbrücken: Morgalla und Greilinger in kicker “Elf des Tages”

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Fabian Greilinger (TSV 1860 München)

Es war vielleicht DIE Szene des Spiels: In der 52. Minute zog Sebastian Jacob mutterseelenalleine auf das Löwentor zu, Tom Kretzschmar drängte den Stürmer leicht ab und aus dem Nichts tauchte Fabian Greilinger auf und nahm dem Saarländer den Ball vom Fuß. Doch nicht nur durch diese Aktion machte der Steinhart-Ersatz auf der linken Defensivseite auf sich aufmerksam. Für seine starke Leistung wurde Fabian Greilinger – ebenso wie Youngster Leo Morgalla – vom kicker in die “Elf des Tages” berufen.

Greilinger in kicker “Elf des Tages”

1,5 – diese Note staubten die beiden Löwen Leandro Morgalla und Fabian Greilinger im kicker Sportmagazin für ihren Auftritt gegen Saarbrücken ab. Der Lohn: Beide Spieler wurden in die “Elf des Tages” berufen. Knapp gescheitert sind Quirin Moll und Torschütze Erik Tallig, die mit einer 2,0 bedacht wurden.

Die kicker “Elf des Tages” der 32. Spielrunde in der Übersicht:

Brinkies (Zwickau) – Greilinger, Morgalla (beide 1860) – Marc (Braunschweig) – Pfanne (BVB II), Hercher, Ciftci, Wunderlich (alle Kaiserslautern), Wurtz (Wehen Wiesbaden) – Berlinski (Verl), Boyd (Kaiserslautern)

FCK-Neuzugang Terrence Boyd wurde nach seinem Dreierpack gegen den MSV Duisburg auch zum “Spieler des Tages” gekürt.

Bild: CR-Fotos

Sechzig am Wochenende: Herber Dämpfer für die Dritte im Aufstiegskampf

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TSV 1860 III Teutonia München Dritte

Während die U19 durch den Sieg in Regensburg der Bundesliga ein Stück näherkam, gab es für die Profis und die Dritte herbe Dämpfer im Aufstiegskampf.

Dritte mit Rückschlag im Aufstiegskampf

Nach einigen Siegen zuletzt stand die 2. Mannschaft des TSV 1860 plötzlich an der Tabellenspitze der Kreisklasse und durfte sich berechtigte Hoffnung in Sachen Aufstieg machen. Gegen Teutonia München erhielt die Dritte jedoch einen Rückschlag im Aufstiegskampf und unterlag mit 2:4. Bis zur Pause waren die Gäste bei winterlichen Verhältnissen auf dem 06er-Platz auf 0:3 davongezogen. Nach der Pause kämpften sich die Löwen zurück in die Partie und so stand es durch Treffer von Babacar Diop und Manuel Orbegozo Araujo nach einer Stunde nur noch 2:3. Ein Eigentor in der 71. Minute begrub jedoch die Hoffnung der Amateur-Löwen, die dank diverser Spielausfälle mit 40 Punkten noch immer auf Platz 1 stehen. Dahinter lauern mit jeweils zwei Spielen weniger der FC Ludwigsvorstadt (39 Punkte) und der FC Espanol (36 Punkte).

Die Spiele im Überblick

Freitag, 01.04.

20.00 Uhr: Senioren A – SV Weißblau Allianz 6:0

Samstag, 02.04.

09.15 Uhr: U9 – SV DJK Taufkirchen U10 16:0
13.00 Uhr: FC Bayern München – U14 1:0
14.00 Uhr: FC Augsburg – U12 1:0
14.00 Uhr: Profis – 1. FC Saarbrücken 1:1
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – SpVgg Thalkirchen II 5:0
17.00 Uhr: 3. Mannschaft – FC Teutonia München 2:4
19.00 Uhr: Frauen – FC Augsburg II 1:3

Sonntag, 03.04.

11.00 Uhr: SSV Jahn Regensburg – U19 1:5
11.00 Uhr: SC Freiburg – U17 2:1
11.00 Uhr: U16 – SC Fürstenfeldbruck 3:1
14.00 Uhr: FC Augsburg – U15 3:1
14.00 Uhr: U21 – TSV 1874 Kottern 2:2
15.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U13 3:2
16.00 Uhr: U11 – SpVgg GW Deggendorf U12 5:1

Dienstag, 05.04.

17.45 Uhr: ESV Freimann U14 – U13 -:-
19.30 Uhr: 4. Mannschaft – FC Viktoria München -:-

Sechzig um Sieben: Köllner gibt sich kämpferisch in Sachen Aufstieg

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

So richtig gelegt hat sich der Ärger über das Unentschieden gegen Saarbücken auch am Montagmorgen noch nicht. Wer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel allerdings einen schimpfenden Michael Köllner erwartet hätte, dem gerade zwei wichtige Punkte für den möglichen Aufstieg aus der Hand gerissen wurde, lag damit nicht richtig. Im Gegenteil: der Trainer des TSV 1860 München sendete ein klares Signal an die Konkurrenten. Diese und alle weiteren Meldungen vom Wochenende fassen wir euch nun wie gewohnt bei Sechzig um Sieben kompakt zusammen.

Giesinger Gedanken nach einem turbulenten Spiel gegen den FCS

Eine tolle Leistung der Löwen wurde leider nicht mit drei Punkten belohnt. Schiedsrichter Jablonski erwischte keinen guten Tag und sorgte mit mehreren Fehlentscheidungen für einen glücklichen Punktgewinn der Saarbrücker. Auch die Giesinger Gedanken kommen nicht ohne die Leistung des Unparteiischen aus, ziehen aber gleichzeitig eine Parallele in das Jahr 1991. Der Grund hierfür war der Schneefall, der am Spieltag dann doch etwas überraschend kam. Leider konnten die Löwen ihren Sieg von damals am Samstag nicht wiederholen.

Michael Köllner schreibt Aufstieg noch lange nicht ab

Ganz im Gegensatz dazu äußerte sich der Trainer des TSV 1860 auf der Pressekonferenz nach der Partie. Trotz mehrmaligen Nachfragen reagierte der Oberpfälzer nicht mit Schmipftiraden, sondern lenkte vielmehr den Fokus auf die kommenden Partien. Nach der Leistung gegen Saarbrücken, mit der Michael Köllner hochzufrieden war, ist das Thema Aufstieg bei den Löwen noch immer präsent. Aktuell sind es sechs Punkte Rückstand auf Platz 3 – bei einem Spiel weniger.

Passend zu Äußerungen von Köllner zum Aufstieg: Ausflug in die Sportpsychologie

Mit einem weiteren Gastbeitrag hat dann der Kassenwart am gestrigen Sonntag direkt analysiert, wieso der Trainer des TSV 1860 diese Aussagen tätigte. Generell gibt es zwei verschiedene Denkweisen, die man bei den Spielern beobachten kann. Das Alter spielt dabei nicht zwingend eine Rolle wie beispielsweise Leandro Morgalla in beeindruckender Manier in Mannheim vormachte. Möglicherweise könnte die schmerzhafte Erfahrung der vergangenen Spielzeit mit dem Scheitern in Ingolstadt sogar einen Vorteil im Endspurt bedeuten, der sich nun zwischen sechs Teams anbahnt.

Fünf Mal 10 Minuten Strafe und fünf Tore: der TSV 1860 gewinnt 1993 in Frohnlach

Zwei Jahre jünger als das Schnee-Festival aus den Giesinger Gedanken ist die Erinnerung an ein Spiel beim VfL Frohnlach. Nicht nur Albert Gröber drückte dem Spiel mit zwei Toren seinen Stempel auf, auch der Schiedsrichter damals war nicht untätig und verteilte ganze fünf Zeitstrafen. Am Ende gab es einen Sieg des TSV 1860 zu bejubeln, der einen weiteren Schritt in Richtung Bayernliga-Meisterschaft bedeutete.

Sieg, Unentschieden und Niederlage: alles dabei bei U21, U19 und U17

Ein bunt durchmischtes Wochenende erlebten die weiteren Mannschaften bei den Löwen. Während die Sechzig Amateure mit Profi-Unterstützung zu einem Unentschieden kamen, machte die U19 einen riesigen Schritt in Sachen Bundesliga-Aufstieg. Mitkonkurrent Regensburg wurde deutlich besiegt, dabei fielen gleich zwei kuriose Tore auf die gleiche Art und Weise. Die B-Jugend der Löwen musste in Freiburg dagegen leider den Kürzeren ziehen und braucht noch weitere Punkte, um den Nichtabstieg unter Dach und Fach zu bringen.

Bei Aufstieg: Muss Bayreuth nach Erfurt ausweichen?

Die Planungen für die 3.Liga können bei der Spielvereinigung Bayreuth nun so langsam beginnen. Alles sieht derzeit danach aus, dass die “Oldschdod” in der nächsten Spielzeit in den Profifußball zurückkehrt. Doch noch ist dabei nicht klar, ob die Heimspiele überhaupt im heimischen Hans-Walter-Wild-Stadion durchgeführt werden können. Es droht ein Wechsel ins Steigerwaldstadion nach Erfurt. Das wäre nicht gerade ein Katzensprung…

News aus der 3.Liga

Mannheim verspielt Sieg in Zwickau

Ebenfalls nur mit einem Punkt steht der Waldhof nach einem Unentschieden beim FSV Zwickau da. Dabei verteilte auch hier der Schiedsrichter eigentlich ein großes Geschenk. Zunächst hatte es bei Zwickau-Verteidiger Nkansah ordentlich geklingelt, schließlich wehrte er den Ball auf der Linie mit allem ab, was er zu bieten hatte. Zur Verwunderung aller gab es dann aber Elfmeter für Mannheim, obendrein wurde der Abwehrspieler gar mit Rot des Platzes verwiesen. Sportlich fair nutze der Waldhof die sich bietende Gelegenheit dann allerdings nicht und musste sich daher nach Abpfiff mit einem Punkt begnügen.

Der 32.Spieltag: Berlin empfängt Magdeburg

Besser machten es (leider) Kaiserslautern und Braunschweig, die ihre Spiele jeweils gewinnen konnten. Heute abend beschließen Viktoria Berlin und Ligaprimus Magdeburg den Spieltag. Anpfiff ist um 18:60 Uhr im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.

Die Ergebnisse vom Freitag und Samstag in der Übersicht

Meppen – Wiesbaden 0:4

Kaiserslautern – Duisburg 5:1
Braunschweig – Havelse 3:2
Verl – Freiburg II 3:1
Viktoria Köln – Dortmund II 0:2

Coronabedingt nachgeholt werden muss noch das Spiel zwischen Halle und Osnabrück.

Kivran äußert sich nach Aus von Türkgücü

Ob es sich beim Folgenden tatsächlich um etwas handelt, was in der Rubrik “News aus der 3.Liga” angesiedelt werden kann, ist eine spannende Frage. Fakt ist jedenfalls, dass sich Hasan Kivran über Instagram zur Einstellung des Spielbetriebs geäußert hat. Er bemängelt fehlenden Rückhalt und begründet damit seinen Rückzug vom Projekt Türkgücü. Zukünftig wird er beim ehemaligen Drittligisten keine Rolle mehr spielen und ist laut SZ auch bereits als Präsident des e.V. zurückgetreten. Dennoch möchte er sich dafür einsetzen, dass der Verein in der kommenden Saison in der Regionalliga an den Start gehen darf. Das dürfte ein ambitioniertes Vorhaben sein, zumal das Insolvenzverfahren zuletzt auch tatsächlich in Gang gesetzt wurde.

Amas des TSV 1860 München weiter ungeschlagen. U17 und U19 beide Bundesliga nächstes Jahr?

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Amas gegen Kottern

 

Amas des TSV 1860 München nun seit sechs Spielen ungeschlagen.

Die Zwoate des TSV 1860 München empfing am heutigen Samstag den TSV Kottern zum 31.Spieltag der Bayernliga Süd. Gegen die Gäste aus dem Allgäu setzte Frank Schmöller mit Dennis Dressel, Niklas Lang und Kevin Goden auf drei Spieler, die normal eher bei den Profis auflaufen.
Die Amas gingen früh durch einen Treffer von Leon Tutic in Führung, jedoch wurde diese 10 Minuten später egalisiert. Danach erzielte der auch schon in der 3.Liga erfolgreich gewesene Kevin Goden erneut die Führung. Dieses Mal hielt die Führung nicht einmal 120 Sekunden und das 2:2 in der 39.Minute war dann auch der Endstand.

Dies bedeutet, dass die Amas nun seit sechs Spielen ungeschlagen sind. Sie haben in diesem Kalenderjahr nur ihr Auftaktspiel gegen Türkspor Augsburg verloren.
Damit haben die Löwen nun fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und ganze 13 auf einen direkten Abstiegsplatz. Bei noch sieben zu spielenden Partien ist das eine gute Ausgangslage für eine weitere Saison in der Bayernliga Süd.

U19 mit wichtigem Schritt Richtung Junioren Bundesliga.

Am dritten Spieltag der Aufstiegsrunde zur Bundesliga Süd-Südwest gastierten die Löwen am heutigen Sonntag bei einem der wahrscheinlich größten Konkurrenten aus Regensburg.
Nachdem gestern beide Partien witterungsbedingt ausgefallen sind, fanden heute beide statt.
Die Löwen gingen nach 13.Minuten durch ein Eigentor des Jahns mit 1:0 in Führung. Danach passierte bis zur Schlussminute nicht mehr viel, aber die hatte es dafür in sich.
Erst glichen die Oberpfälzer per direkt verwandelter Ecke aus, jedoch stellte Milos Cocic in derselben Minute den alten Rückstand wieder her – kurioserweise ebenfalls per direkt verwandelter Ecke.

U19 in Regensburg

In Durchgang Nummer zwei spielten unsere Tabellenführer den Stiefel ganz entspannt runter und erhöhten durch Raphael Wach in der 60.Minute auf 3:1. Am Ende gewann man mit 5:1 durch ein weiteres Tor von Milos Cocic und eines von Nathan Wicht. Beide schnupperten bekannterweise diese Saison auch schon 3.Liga-Luft.
Damit steht die U19 nach drei von sieben Spieltagen mit sieben Punkten und 12:2 Toren ganz oben in der Tabelle.
Die andere Partie zwischen den Jugendmannschaften des 1.FC Schweinfurt und dem FV Illertissen endete 1:0 für die Schnüdel, die nun punktgleich mit den Löwen sind.

U17 des TSV 1860 München verpasst sicheren Klassenerhalt.

Ein Jahrgang drunter und eine Liga höher war unsere U17 leider nicht ganz so erfolgreich. Im altehrwürdigen Möslestadion unterliegt die U17 knapp mit 2:1 gegen den Nachwuchs des Sportclub Freiburg.
Bereits nach 25 Minuten waren die Tabellendritten mit 2:0 in Führung gegangen und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Nach einem Platzverweis Mitte des zweiten Durchgangs konnten die Löwen in der 70.Minute noch den 2:1 Anschlusstreffer erzielen, jedoch auch nicht mehr.

Möslestadion Freiburg B Jugend SC Freiburg Gegen TSV 1860 München Bundesliga