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Bezirkspokal: TSV 1860 Frauen empfangen den TSV Solln

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Zaunfahnen beim Spiel der TSV 1860 Frauen in Poing Löwinnen
Zaunfahnen beim Spiel der TSV 1860 Frauen in Poing

Am Wochenende feierten sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft der Löwinnen Testspielsiege beim SSV Weng. Nächsten Samstag wird es dann ernst: Im Bezirkspokal empfangen die TSV 1860 Frauen den TSV Solln.

Bezirkspokal: TSV 1860 Frauen – TSV Solln

Anpfiff ist am kommenden Samstag um 17 Uhr auf dem 06er-Platz an der St. Martin-Straße. Heißt: Nach dem Spiel der Profis gegen den VfL Oldenburg kann man gemütlich hinschlendern und die Löwinnen lautstark gegen den Bezirksligisten unterstützen.

 

TSV 1860 – BVB: Die Pokalnacht in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur diesmal etwas anderen Taktiktafel-Analyse des DFB-Pokalspiels unseres TSV 1860 München gegen den BVB aus Dortmund. Champions League gegen 3. Liga sagte das Papier – und genau so kam es auch. Keine Chance hatten die Löwen im Aufeinandertreffen mit dem zwei Ligen höher angesiedelten Europacup-Teilnehmer aus dem Ruhrpott.

TSV 1860 – BVB 09: das roch nach einem Klassiker. Es entpuppte sich als Lehrstunde für die Löwen. Der BVB im 4-2-3-1 verschob offensiv wie erwartet auf 4-3-3 mit zwei inversen Außenstürmern. Die Löwen traten im 4-3-1-2 (flache Raute) mit Bär und Lakenmacher in der Spitze an. Nach der Pause spielten die Löwen im 4-1-4-1 mit Lakenmacher als Zielspieler.

Gegen den Ball versuchten die Löwen mit einem 4-4-1-1 die Offensive der Dortmunder Borussia in Schach zu halten. Das gelang in keiner Phase des Spiels wirklich. Ist das tragisch? Nein, ist es nicht. Wer vor dem Spiel mit einem Sieg für den Giesinger Traditionsverein geliebäugelt hat, wurde schnell und unsanft auf den Boden der Tatsachen heruntergeholt.

Zunächst aber kommen wir wie immer zu den wichtigsten statistischen Werten der Partie.

Statistische Werte TSV 1860 – BVB

  • Ballbesitz: TSV 1860 21% – BVB 79%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 66% – BVB 92%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 61% – BVB 60%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 1/0 – BVB 24/11
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 40,43 – BVB 5,07

Analyse der statistischen Werte

Braucht es hier tatsächlich eine Analyse der Werte? Nein. Alles was da steht, darf genauso interpretiert werden wie es die Zahlen aussagen. Der BVB war in allen Belangen komplett überlegen. Hätte Dortmund nach dem dritten Tor weiter ernst gemacht, wäre die Partie vermutlich noch deutlich höher in die Binsen gegangen.

Was hätte der TSV 1860 gegen den BVB anders machen können?

Hätten die Löwen die Niederlage durch irgendetwas verhindern können? Vielleicht, vermutlich aber eher nicht. Hier zeigt sich allerdings ein Problem, das ich schon in der letzten Saison gegen Drittligisten, die im vorderen Drittel der Tabelle angesiedelt waren, bemängelt habe. Es fehlt bei technisch stärkeren Gegnern gegen den Ball an Härte. Entweder der Wille oder die Ansage des Trainers, mit Aggressivität und Härte gegen den zwei Klassen besseren Gegner vorzugehen, war nicht vorhanden.

Man versucht in jeder Partie, alles spielerisch zu lösen. Schön und gut, aber das hat ja in der 3. Liga letztes Jahr schon nicht immer geklappt. Im DFB-Pokal gegen höherklassige Mannschaften kann es nur über den Kampf laufen.

In einem solchen Spiel braucht es maximale Härte am Rande der Legalität. Es kann nicht unser Anspruch sein, in jeder Minute in erster Linie fair zu spielen.

In einer Konstellation wie der vom Freitag, das Spiel als Underdog anzugehen wie ein Freundschaftsspiel, ist nicht das, was ich vom TSV 1860 sehen will. Manchmal muss man einfach mal ein Zeichen setzen…

Wenn schon Foul, dann richtig

92 Minuten Fußball: zwei Fouls, zwei gelbe Karten – eine davon wegen Haltens für Lannert (12.), die andere ebenfalls wegen Haltens (74.) für Lang. Der dritte Freistoß, den der BVB zugesprochen bekam, war wegen eines Handspiels von Vrenezi, der vierte wegen Abseits. Keines der Fouls war dergestalt, dass der Mannschaftsarzt des BVB zu einer Behandlung eines Spielers hätte auf das Spielfeld kommen müssen. Sollte natürlich auch das Ziel sein, war aber schon auffällig.

Schon in der ersten Spielminute wäre nach etwa 20 Sekunden die Chance für Lannert da gewesen, kurz vor der Mittellinie auf der linken Seite der Dortmunder Bellingham wegzusäbeln. Lannert hätte möglicherweise gleich die Gelbe kassiert. So wie anno ’93 im September Thomas Miller, als er nach wenigen Sekunden im Spiel gegen die hochfavorisierten Bochumer Wegmann mit nur einer Aktion, die eine längere Behandlungspause nach sich zog, die Lust am Spiel nahm und damit den wichtigsten Bochumer für den Rest der Partie zwar nicht ins Lazarett schickte, ihn aber dennoch auf Eis legte. Wegmann hatte danach keine einzig brauchbare Aktion. Das ist zwar Vergangenheit und auch die Art und Weise, heute Fußball zu spielen hat sich stark verändert. Nichtsdestotrotz ist es kein Fehler, einen Starspieler gleich zu Beginn derart zu stempeln, dass er merkt: “Hier gibt’s auf die Knochen, ich muss aufpassen.”

Und selbst wenn wir in einem solchen Spiel einen Spieler durch einen Platzverweis verlieren würden: Was hätte uns das gekümmert? Die Karten gelten nicht wettbewerbsübergreifend.

1860 zu brav

Der TSV 1860 München war von Anfang an zu brav. “Aggressive Leader” war am Freitag leider keiner in Sicht.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe keinesfalls mit einem Sieg gerechnet, aber ich hätte zumindest gern gesehen, dass sich die Mannschaft wehrt wie ein Löwe und sich nicht wie ein Reh im Scheinwerferlicht dem unvermeidbaren Schicksal ergibt.

Ich hoffe, dass sich dieses viel zu brave Defensivverhalten in dieser Saison nicht oft wiederholt.

Die Sechzger haben zu Beginn der Partie nach Ballverlusten in der gegnerischen Spielfeldhälfte versucht, dort den Ball wieder zu gewinnen. Meiner Meinung nach hätte man sich im Kollektiv bei Ballverlusten viel schneller zurückziehen müssen, um in der eigenen Hälfte die Räume so eng wie möglich zu machen.

Sei’s drum: Sportlich war es eine Lehrstunde aus der jeder Beteiligte hoffentlich die richtigen Schlüsse zieht.

Die Tore

Die Tore und weitere Highlights könnt ihr hier noch einmal ansehen.

Speziell das erste Tor des BVB war sehr unglücklich für den TSV 1860. Malen traf bei seinem Schuss nach einem Angriff der Dortmunder über die linke Seite, der keinerlei Gegenwehr hervorrief, beide Innenpfosten bevor die Kugel hinter Hiller in den Maschen landete.

Das zweite Tor fiel durch Bellingham, ähnlich dem ersten nach einem Angriff, der über die rechte Seite begann, nach einer Seitenverlagerung über links abgeschlossen wurde und von der Löwendefensive andächtig bestaunt wurde.

Den dritten Gegentreffer muss sich leider unser Keeper ankreiden lassen. Dies ist allerdings keine Kritik an Marco Hiller. Mit jemand anderem zwischen den Pfosten wäre es zu diesem Zeitpunkt aufgrund der hohen Zielgenauigkeit des Gegners möglicherweise schon 5:0 gestanden. Dreimal hatte Hiller den TSV 1860 vor dem dritten Treffer schon vor einem höheren Rückstand bewahrt.

Dass auch ihm einmal ein Fauxpas unterläuft ist nur menschlich und deshalb kein Thema für mich. Hiller hielt insgesamt acht Schüsse, die der BVB auf das Gehäuse des TSV 1860 München abfeuerte. Drei waren drin, 13 weitere Schüsse waren dergestalt, dass der Torhüter nicht rettend eingreifen musste.

Das letzte Spiel mit ähnlich viel Betrieb vor dem Kasten der Löwen war die 2:5-Niederlage unseres TSV 1860 gegen Magdeburg. 23 Schüsse durften die Festungsstädter damals abfeuern. Da hat man auch dem Gegner lieber beim Fußballspielen zugesehen anstatt auch mal mit Härte so dazwischenzuhauen, dass die Gegner die Lust verlieren.

Fazit

Wenn man im Stadion steht, hört man gelegentlich die Parole “mehr Hass”. Damit ist natürlich nicht wirklich “Hass” auf den Gegner gemeint. Es ist gemeint, dass Härte fehlt. Und genau das kann ich nur gebetsmühlenartig wiederholen. Wir wollen keinen Schönheitspreis gewinnen, wir wollen Kampf um jeden Meter Boden sehen. Schönheitspreise gibt es in der Seitenstraße.

Eine Niederlage ist immer dann akzeptabel, wenn man das Gefühl hatte, jeder Spieler hat alles dafür getan, den Gegner so gut wie möglich zu bekämpfen. Das hat mir am Freitag leider gefehlt. Ich habe ein Fußballspiel gesehen, bei dem die Heimmannschaft den Kampf nicht angenommen hat.

Schweigen ist Gold

Vor der Partie glänzte der Löwencoach silbern mit den Worten “Die sind Nummer zwei in Deutschland, wir 70, 60, 50 vielleicht 40”. Wenn er das so sieht, und wenn es stimmen sollte, was er sagt, steigt der TSV 1860 diese Saison übrigens wieder nicht auf.

Nummer 40 ist, wenn man es genau betrachtet, der Vierte der 3. Liga. Wenn der TSV 1860 vielleicht Nummer 40 ist, dann ist dieses “vielleicht” eine Einschränkung, mit der der Coach sagt, dass wir seiner Meinung nach an einem guten Tag Nummer 40 sind, aber er das Team tatsächlich für schlechter hält. Alles schlechter als Nummer 56 ist übrigens Regionalliga.

Die Niederlage an sich finde ich – wie gesagt – nicht tragisch. Was mir sauer aufstößt ist, dass unsere Spieler – wie oben angedeutet – nur zwei Fouls begangen haben, wobei beide Male lediglich ein Halten moniert wurde. Da muss mehr kommen! Wenn ich die gelbe Karte kassiere, dann möchte ich zur “Belohnung” den Gegner mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen sehen, sodass ich weiß: Die Karte hat sich gelohnt.

So, nun hab ich genug geschimpft. Ich möchte mich auf diesem Wege noch bei allen Fans im Stadion bedanken. Die Stimmung hat diese Niederlage fast unwichtig gemacht. Das ist Sechzig, das Sechzgerstadion, Leidenschaft!

Datenquelle: Wyscout

Mittelfußbruch bei Marcel Bär? Fällt der Stürmer drei Monate aus?

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Marcel Bär (TSV 1860)

Völlig chancenlos waren die Löwen am Freitag Abend gegen Borussia Dortmund. Viel schwerer wiegt jedoch die verletzungsbedingte Auswechslung von Stürmer Marcel Bär. Gerüchten zufolge erlitt Bär, Torschützenkönig der Vorsaison, einen Mittelfußbruch und wird dem TSV 1860 mehrere Monate fehlen.

Mittelfußbruch bei Marcel Bär?

Keine 20 Minuten waren gespielt, als der Doppeltorschütze der Löwen in Dresden verletzungsbedingt den Platz verlassen musste. Schon bald war klar, dass es sich um eine ernsthafte Verletzung handelt. Eine offizielle Bestätigung seitens des TSV 1860 steht zwar noch aus, man sollte sich jedoch schon mal darauf einstellen, dass Marcel Bär den Löwen mehrere Monate fehlen wird. Ob der Stürmer vor der WM-Pause nochmal zum Einsatz kommen kann, steht in den Sternen.

Gute Besserung, Cello!

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 III besiegt SV Hundszell

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TSV 1860 III TSV Milbertshofen Dritte

Wir würden lügen, wenn wir behaupteten, der Fokus am vergangenen Wochenende habe nicht eindeutig auf dem Pokalspiel der Profis gegen den BVB gelegen. Dennoch geschah noch deutlich mehr im Löwenkosmos: Die 2. Mannschaft der Löwinnen feierte eine erfolgreiche Premiere, die U17 gewann ein internationales Testspiel und die Dritte des TSV 1860 besiegte den SV Hundszell in einem Testspiel.

TSV 1860 III besiegt SV Hundszell

Gegen den Ingolstädter Stadtteilverein um den ehemaligen Bundesligaprofi Marvin Matip legten die Löwen einen Blitzstart hin. Bereits nach zwei Minuten stand es 1:0, als Julian Schleich zur frühen Führung einnetzte. In der 37. Minute war er erneut Schleich, der die Führung des TSV 1860 aufdoppelte. Erst eine Minute vor dem Abpfiff konnte Leon Drees für den SV Hundszell verkürzen – zu spät!

Die Spiele im Überblick

Donnerstag, 28.07.

20.00 Uhr: Kirchheimer SC – Senioren A 3:2

Freitag, 29.07.

20.45 Uhr: Profis – Borussia Dortmund 0:3

Samstag, 30.07.

11.00 Uhr: Wacker Burghausen – U19 1:1 (Turnier)
13.40 Uhr: GW Deggendorf – U19 0:1 (Turnier)
14.00 Uhr: SSV Weng II – Löwinnen II 0:2
14.00 Uhr: FC Ingolstadt 04 II – U21 2:2
15.00 Uhr: 3. Mannschaft – SV Hundszell 2:1
16.00 Uhr: SSV Weng – Löwinnen 2:3

Sonntag, 31.07.

11.00 Uhr: U17 – Young Boys Bern 4:1

Bildergalerie: TSV 1860 – Borussia Dortmund (DFB Pokal)

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Fotogalerie TSV 1860 BVB Borussia Dortmund DFB Pokal

Was für ein toller Abend in Giesing! Auch wenn das Sportliche sicher nicht so verlief, wie wir alles uns das gewünscht hatten, so verwandelten die Fans das Grünwalder Stadion und den ganzen Stadtteil Giesing in ein einziges großes Fest. Wir präsentieren Euch eine kleine (aber feine) Bildergalerie von der Partie des TSV 1860 gegen Borussia Dortmund.

Bildergalerie: TSV 1860 – Borussia Dortmund

Ob Fanmarsch, Grünspitz oder Stadion – was Löwenfans und die Unterstützer des BVB da am Freitag Abend veranstaltet haben, war schon große Klasse. Tausende glückliche Gesichter und eine unbeschreibliche Atmosphäre in der Heimat der Löwen waren die beste Werbung für den TSV 1860 am Standort Giesing.

Zum Vergrößern bitte aufs jeweilige Thumbnail klicken!

Sechzig um Sieben: Voller Fokus auf die 3.Liga nach dem Pokalaus

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Es hat nicht gereicht für die Pokalsensation auf der großen Bühne. Borussia Dortmund war definitiv eine Nummer zu groß für die Löwen. So gilt der Fokus nun der 3.Liga und dem Aufstieg, der im Mai gefeiert werden dürfte. Andere Drittligisten konnten ihre Erstrundenpartien hingegen überraschend siegreich gestalten. Die News vom Wochenende – jetzt bei Sechzig um Sieben!

Giesinger Gedanken nach der Pokalnacht – die Fans im Fokus

0:3 verloren – doch das war natürlich kein Grund, die Mannschaft nach Abpfiff nicht trotzdem noch minutenlang zu feiern. Die Ehrenrunde inklusive Hüpfeinlage zu “Einmal Löwe – Immer Löwe” dürfte nach einer Niederlage auch nicht unbedingt als Standard in Deutschland gelten. Gerade von den Rängen war es am Freitagabend ein würdiger Auftritt und der Abend fand schließlich in den zahlreichen Boazn noch seine Fortsetzung – oder eben unter dem Dach einer Tankstelle. So geschehen im Fall von Thomas, der seine Emotionen gewohnt schön in den Giesinger Gedanken zusammengefasst hat.

Bär und Belkahia fehlen dem TSV 1860 wochenlang

Neben dem Ergebnis auf der Anzeigetafel schmerzte am darauffolgenden Samstag diese Meldung: Marcel Bär und Semi Belkahia fallen mehrere Wochen aus. Während Belkahia bereits beim Anschwitzen die Segel streichen musste und mit einer “strukturellen Verletzung am Oberschenkel” pausiert, hat es Stürmer Marcel Bär noch schlimmer erwischt. Er knickte nach rund 20 Minuten um und muss nun sogar am Fuß operiert werden. Die nächsten Wochen oder gar Monate wird der TSV 1860 München also ohne den Torschützenkönig der vergangenen Spielzeit auskommen müssen.

Pressekonferenz nach TSV 1860 München – Borussia Dortmund

Vor allem aufgrund der beiden Verletzungen war Trainer Michael Köllner auf der PK nach dem Spiel nicht gerade bei bester Laune. Er sprach von einer verdienten Niederlage, fand aber auch positive Worte. Zum einen habe seine Mannschaft im zweiten Durchgang kein Tor mehr kassiert und zum anderen war die Leistung der Fans auf den Rängen “ganz, ganz großes Kino“. Sein Gegenüber Terzic zeigte sich hingegen absolut zufrieden mit dem Auftritt im Grünwalder Stadion.

Siege für die U17 und Frauen

Sowohl die B-Jugend als auch die Frauen des TSV 1860 haben am Wochenende erfolgreich Testspiele absolviert. Die U17 siegte klar gegen die Young Boys Bern und zeigt sich zwei Wochen vor Ligastart in guter Form. Die Löwinnen konnten beim Doppelspieltag gegen den SSV Weng gleich zwei Siege einfahren.

U21 weiter ohne Niederlage

Die zweite Mannschaft der Löwen bleibt auch nach mittlerweile vier absolvierten Partien ungeschlagen in der Bayernliga Süd. Mit zahlreicher Unterstützung von den Profis reichte es nach 90 Minuten zu einem Unentschieden beim FC Ingolstadt II. Trainer Frank Schmöller war mit dem Ergebnis allerdings nicht einverstanden und hatte sich mehr erhofft.

News aus der 3.Liga

Zwei Drittligisten in Runde 2

Waldhof Mannheim und die SV Elversberg stehen in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Während die Saarländer überraschend gegen Bayer Leverkusen mit 4:3 gewannen, setzte sich der Waldhof im Elfmeterschießen gegen Holstein Kiel durch. Anfang September werden die nächsten Partien ausgelost.

U17 des TSV 1860 besiegt Young Boys Bern mit 4:1

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SV Darmstadt 98 TSV 1860 U17 Klassenerhalt Bundesliga (2)

Nachdem die B-Junioren in der Vorwoche ein 1:1 gegen den tschechischen Club FK Pardubice erkämpfte, bekam sie heute Vormittag Besuch aus der Schweiz. Die Young Boys aus Bern gastierten an der Grünwalder Straße und mussten sich der U17 des TSV 1860 mit 1:4 geschlagen geben.

TSV 1860 U17 besiegt Young Boys Bern

Bis zur Pause konnten die Eidgenossen das Ergebnis offen halten und mit einem 1:1 in die Kabine gehen. Nach dem Seitenwechsel zog die Mannschaft von Felix Hirschnagl aber nochmal an und fuhr letztendlich einen deutlichen Sieg ein.

Beim 4:1 des TSV 1860 trafen Avdic, Roithmayr, Gögele und Azambuja und sorgten für ein Positiverlebnis vor Beginn der Bundesliga-Saison. Am 14.08. empfangen die Junglöwen den FC Augsburg auf dem Trainingsgelände.

Köllner in der Pressekonferenz nach dem Dortmund-Spiel: “Kein guter Tag für 1860”

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Michael Köllner sprach in der Pressekonferenz nach dem Pokalspiel gegen Borussia Dortmund von einer verdienten Niederlage. Mehr als die Niederlage schmerzten den Löwen-Trainer die beiden Verletzungen im Kader des TSV 1860 München.

Terzic sieht “erwachsene Leistung” des BVB

Wie üblich äußerte sich der Gäste-Trainer auf der Pressekonferenz nach dem Erstrunden-Aus der Löwen zuerst. Seine Mannschaft sei sehr gut ins Spiel gekommen und seine taktische Marschrichtung habe sehr gut funktioniert. Verdient gingen seine Borussen mit 3 Toren Vorsprung in die Pause. “Das war eine sehr erwachsene Leistung” lobte Terzic sein Team. In der zweiten Hälfte fehlte dem Dortmunder Coach etwas der Zug im Spiel seiner Mannschaft. Trotzdem war er froh, dass die Dortmunder “die Null verteidigen konnten”. Insgesamt sprach er von einem gelungenen Abend und sein Team sei “vedient weitergekommen”.

Köllner: “Haben nicht lange mitgehalten”

Michael Köllner sah das genau so und erklärte übereinstimmend, 1860 habe “verdient verloren”. Leider sei es den Löwen nicht lange gelungen, mitzuhalten. Mit der Leistung von Sechzig im zweiten Durchgang zeigt er sich zufrieden. “Wir haben konsequent das 4-1-4-1 gehalten”, erläuterte Köllner. Außerdem war er zufrieden, dass die Mannschaft kein weiteres Tor kassierte und bis zum Schlusspfiff nicht aufgab.

“Kein guter Tag für 1860”

Köllner schmerzten die Verletzungen auf der Pressekonferenz mehr als die Niederlage gegen Dortmund. “Kein guter Tag für 1860”, fasste Köllner den Löwentag zusammen. Neben dem Erstrunden-Aus gab es Verletzungen von Semi Belkahia und Marcel Bär zu beklagen, die wohl beide mehrere Wochen ausfallen. Außerdem bemängelte er das frühe Gegentor und war unglücklich, dass Lannert bereits so früh im Spiel gelb-rot gefährdet war. Köllner ist wichtig, das Ausscheiden schnell abzuhaken und sich auf das Spiel gegen Oldenburg am kommenden Samstag zu konzentrieren.

“Großes Kompliment an die Fans”

Zufrieden zeigte er sich mit der Stimmung von den Rängen des Sechzgerstadions. “Die Fans haben von der ersten bis zur letzten Minute Gas gegeben”. Sogar länger, wie Ihr hier sehen könnt. Insgesamt bezeichnete Köllner den Support der Löwenfans als “ganz, ganz großes Kino.”

TSV 1860 U21 bleibt auch in Ingolstadt ungeschlagen

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FC Ingolstadt II TSV 1860 U21

Mit einem Sieg und zwei Unentschieden auf der Habenseite fuhr die U21 des TSV 1860 am Samstag Nachmittag nach Ingolstadt und setzte dort ihre Serie ohne Niederlage fort. Beim 2:2 gegen die Zweitvertretung des FC Ingolstadt 04 trafen Kevin Goden und Devin Sür für die Löwen.

TSV 1860 U21 punktet in Ingolstadt

Zweimal mussten die Löwen einem Rückstand hinterherlaufen, zweimal glichen sie wieder aus. Vor 100 Zuschauern im ESV-Stadion gingen die Schanzer bereits in der 10. Minute durch Ishak Karaogul in Führung. Kurz vor der Pause glich 1860 in Person von Kevin Goden aus (42.), doch die Freude währte nicht lange. Noch vor dem Pausenpfiff brachte Felix Keidel den FC Ingolstadt 04 II wieder in Front (44.).

Am Ende sprang für die Junglöwen aber trotzdem noch ein Punkt Ingolstadt heraus, denn Devin Sür traf in der 72. Minute zum verdienten 2:2. Mit sechs Punkten aus den ersten vier Partien rangiert die U21 vorerst auf Rang 8.

TSV 1860 Frauen: Löwinnen gewinnen beim SSV Weng

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SSV Weng TSV 1860 Frauen Löwinnen

Vor gut einem Jahr bestritten die Löwinnen ihr erstes Spiel gegen den SSV Weng und unterlagen den Niederbayerinnen vor 350 Zuschauern mit 1:2. Heute kam es zur Revanche in Weng und diesmal hatte der TSV 1860 knapp die Nase vorne.

Löwinnen gewinnen beim SSV Weng

Diesmal fanden sich gar 437 Zuschauer ein, um das Duell der Löwinnen mit dem SSV Weng zu verfolgen. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und gingen nach einer Viertelstunde durch Hanna Reiseck in Führung. Sechzig hatte jedoch die passende Antwort parat und kam nur sechs Minuten später durch Michelle Le Nguyen zum Ausgleich. Die Frauen aus Niederbayern gingen aber dennoch mit einer Führung in die Pause, denn Franziska Maier traf in der 38. Minute zum 2:1.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Löwinnen die Partie noch und gingen am Ende als Siegerinnen vom Platz. Zunächst glich Manuela Paßreiter für 1860 aus (55.), ehe Veronika Ecker in der 70. Minute zum 2:3-Siegtreffer für die Löwinnen einnetzte.

Die 2. Frauenmannschaft feierte eine gelungene Premiere: In ihrem allerersten Testspiel kam sie zu einem 2:0-Sieg beim SSV Weng II.

SSV Weng TSV 1860 Frauen Löwinnen 2
Sportlernahrung bei sommerlichen Temperaturen