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SC Freiburg II – TSV 1860: Tickets ab sofort verfügbar!

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Stefan Lex trifft zum 1:0 für 1860 gegen den SC Freiburg II
Der Anfang vom Schützenfest: Stefan Lex (Mitte) trifft im Fallen zum 1-0 vs Freiburg II ins lange Eck

Am 10.04. tritt der TSV 1860 beim SC Freiburg II an. Tickets für die Partie im Breisgau sind ab sofort auf der Homepage des Sportclubs verfügbar. Es können pro Bestellung maximal vier Eintrittskarten geordert werden.

Tickets für SC Freiburg II – TSV 1860

Beim Spiel gegen den TSV 1860 München sind die Sitzplätze im Dreisamstadion ab 13 € erhältlich. Stehplatzkarten sind auf der Nordtribüne für den Heimbereich erhältlich. Der Gästebereich befindet sich auf der Südtribüne im Block K, sowie im Bereich Stehplatz Gast; diese Karten sind lediglich den Gästen vorbehalten.

Ab kommender Woche hat die Landesregierung in Baden-Württemberg die Corona-Maßnahmen angepasst und es bestehen keine Zutrittsbeschränkungen mehr. Auch ein 3G-Nachweis ist zum Zutritt nicht mehr notwendig. Die Maskenpflicht entfällt ebenfalls.

Das Hinspiel gewannen die Löwen mit 6:0!

Bild: OR-Pressedienst

Bierwechsel im Löwenstüberl: Ab sofort gibt es Augustiner

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Hacker-Pschorr im Löwenstüberl

Löwenstüberl-Wirt Bene Lankes hat einen wichtigen Transfer verkündet: Der Vertrag mit der Hacker-Brauerei lief am 31.03.22 aus und ab sofort gibt es Augustiner im Löwenstüberl.

Vertrag mit Hacker beendet

Bene Lankes konnte sich mit dem bisherigen Bierlieferanten Hacker nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Daher geht die langjährige Partnerschaft zwischen ihm und der Hacker-Brauerei zu Ende. “Leider haben wir mit Hacker nicht mehr zusammengefunden und so musste ich mir einen neuen Bierlieferanten suchen”, so der Stüberl-Wirt. Dennoch lobte er Hacker für die Zusammenarbeit in der Vergangenheit. “Hacker war immer ein verlässlicher Partner. Dafür möchte ich mich nochmal bedanken.”

Ab sofort ist Augustiner der Bierlieferant

Auf der Suche nach einem neuen Lieferanten wurde Lankes relativ schnell fündig. Er sondierte den Markt und wurde sich am Ende mit der traditionsreichen Brauerei aus dem Westend einig. “Den Damen und Herren von Augustiner war bewusst, dass die Löwenfans überdurchschnittlichen Durst haben und das Stüberl ein Aushängeschild für die Augustiner-Brauerei sein wird.” Augustiner wird sowohl Helles als auch Weißbier vom Fass liefern. Edelstoff kann der Wirt nur aus der Flasche anbieten.

Freibier am heutigen Freitag

Da das Löwenstüberl durch die Corona-Maßnahmen in den letzten Monaten leider nicht so besucht werden konnte, wie der Wirt geplant hatte, verfügt Bene Lankes noch über erhebliche Restmengen von Hacker-Pschorr. Damit diese so schnell wie möglich wegkommen, schenkt das Löwenstüberl heute ab 12:00h Freibier aus! Wer also das Wochenende mit einer guten Halben Hacker einläuten will, sollte sich ab heute Mittag aufmachen zum Löwenstüberl. Bene und seine Mitarbeiter werden das Bier ausschenken, so lange der Vorrat reicht. “Wenn alle Vorräte gekillt sind, wird feierlich das erste Fass Augustiner angezapft.” Hoffentlich veredeln die Löwen diesen Start ins Wochenende am Samstag mit einem Sieg gegen Saarbrücken.

 

Sechzig um sieben: Die KGaA kommentiert den Stadionbeschluss

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Vorgestern rang sich der Sportauschuss der Landeshauptstadt München zu einem einstimmigen Beschluss zur Renovierung des Grünwalder Stadions durch. Gestern überraschte die KGaA und kommentiert den Stadionbeschluss auf merkwürdige Art und Weise.

KGaA kommentiert den Stadionbeschluss

In einer Pressemitteilung und einer Stellungnahme auf der Homepage kommentiert die KGaA den Beschluss des Sportauschusses, das Stadion für 77 Mio. Euro zu ertüchtigen. 1860 moniert, dass das Stadion nicht im Erbpachtmodell auf eine Kapazität von 25.000 Zuschauern ausgebaut wird. Die KGaA kündigt an, dass sie kein langfristiges „Kommittent“ (sic!) abgeben könne, wenn dieses nicht mit den Lizenzierungsbedingungen vereinbar ist. Dabei sind offensichtlich die Lizensierungsbedingungen der Bundesliga gemeint. Ganz schön optimistisch für eine Mannschaft aus dem oberen Mittelfeld der dritten Liga. Außerdem bemängelt die KGaA, dass sie durch eine nicht wettbewerbsfähige Miete wirtschaftlich benachteiligt. Jan Schrader kommentierte die Aussagen der KGaA kritisch. Er sieht bei den beschlossenen Ausbauplänen wesentlich größere und relevantere Nachteile als die fehlende Bundesligatauglichkeit der Stadions.

Faninformationen zum Spiel gegen Saarbrücken

Am Samstag steht hoffentlich das letzte Heimspiel unter Corona-Maßnahmen des TSV 1860 statt. Das Stadion darf wieder voll gemacht werden, die Plastikdauerkarte muss wieder eingepackt werden und 2G gilt wohl ein letztes Mal. Alles Weitere erfahrt Ihr in unseren Faninformationen zum Spiel gegen Saarbrücken.

Transfergerücht: Jakobi zum TSV 1860?

Der 20-jährige Mittelfeldspieler aus der Insolvenzmasse von Türkgücü brachte es in der laufenden Saison auf neun Einsätze. Luis Jakobi stammt aus dem Nachwuchs des FSV Mainz 05 und würde unter das U23-Kontingent bei den Löwen fallen. Da er darüber hinaus ablösefrei ist, ist Jakobi sicher ein interessanter Spieler für Günther Gorenzel.

News aus der dritten Liga

Koschinat angefressen

Saarbrückens Trainer Uwe Koschinat war mächtig angefressen nach dem Aus seiner Mannschaft im Saarland-Pokal. Er kritisierte, dass seine Mannschaft in Einzelteile zerfallen sei und die Spieler nicht aus ihrer Wohlfühlzone gekommen seien. Mal gespannt, wie seine Mannschaft am Samstag im Sechzgerstadion auf die harsche Kritik ihres Trainers reagieren wird.

Weitere Corona-Fälle in Osnabrück

Die Anzahl der corona-infizierten Spieler in Osnabrück ist nochmal um drei gestiegen und liegt aktuell bei 16. Beide Torhüter Laurenz Beckemeyer und Philipp Kühn gaben einen positiven PCR-Test ab, Teammanager René Flägel ist der dritte neu infizierte. Die Osnabrücker sagten die geplanten Trainingseinheiten bis auf Weiteres ab. Es ist wahrscheinlich, dass der VfL eine Verlegung des Spiels in Halle am Samstag beantragt.

Würzburg gewinnt Testspiel

Durch das Aus von Türkgügü haben die Würzburger Kickers am Wochenende spielfrei. Um im Abstiegskampf im Rhythmus zu bleiben, traten die Würzburger gestern zu einem Testspiel gegen die SG Sonnenhof-Großaspach an. Der Drittligist zeigte sich in guter Form und schoss Sascha Mölders & Co. mit 6:1 vom Platz.

Damit wisst Ihr über alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga Bescheid. Wir wünschen Euch einen geruhsamen Wochenausklang, bevor morgen dann der Showdown gegen Saarbrücken ansteht.

Der TSV 1860 und die 1.Liga – Kommentar zur Stadiondiskussion

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Luftaufnahme Grünwalder Stadion
Grünwalder Stadion aus der Vogelperspektive

Der TSV 1860 München möchte aktuell kein Bekenntnis zum Grünwalder Stadion aussprechen, da dieses “nicht mit den Lizenzierungsbedingungen zu vereinen ist” – für die 1.Liga wohlgemerkt. Ein Kommentar.

Es geht los – mit noch mehr Diskussionen

Man hat das Gefühl mit dem Startschuss für das Grünwalder Stadion gehen die Diskussion und die aufkommenden Probleme erst so richtig los. Eigentlich sollte das grüne Licht mit der akzeptierten Beschlussvorlage durch den Sportausschuss der Stadt München ja etwas Positives sein. Wenn man die Meldungen und Kommentare seitdem allerdings verfolgt, bekommt man dieses Gefühl nicht wirklich.

Mittlerweile haben sich auch die Löwen selbst zu Wort gemeldet, um in einer Stellungnahme ihre Sicht der Dinge darzustellen und auf die vielen Anfragen zu reagieren. Dabei gibt es diverse Punkte, bei denen der Diskussionsbedarf ersichtlich ist. Das ist zum Beispiel die angestrebte Zuschauerzahl von 18.105 nach dem Umbau. Der TSV 1860 spricht im Zusammenhang mit der vorgeschlagenen Erbpacht-Lösung von “einer deutlichen Kapazitätserweiterung auf mindestens 25.000 Zuschauer “, die nötig wäre, um diesen Vorschlag weiter zu verfolgen. Darüber hinaus gibt es offene Fragestellungen hinsichtlich Catering, Werbemöglichkeiten und vor allem infrastrukturelle Herausforderungen wie die Verfügbarkeit von Strom zum Betrieb der LED-Werbebande.

All das führt gemeinsam mit der Miete und der verpflichtenden Kombiticket-Lösung dazu, dass die Löwen im Vergleich mit den anderen Drittligisten schon jetzt finanziell schlecht abschneiden. Allein die Nutzung des ÖPNV belastet die Kassen mit über einer halben Million Euro. Schätzungen zufolge sind hierfür zwei Euro pro Ticket fällig, was bei zwanzig ausverkauften Heimspielen nach Adam Riese auf einen Betrag von 600.000€ schließen lässt. Der TSV 1860 beziffert die Differenz zur Konkurrenz in seiner Stellungnahme auf “rund 1,5 Millionen Euro“. Das ist eine Menge Geld für einen Verein in der 3.Liga.

“Korrespondierend mit den Etats” – TSV 1860 will langfristig in die 1.Liga

Es ist vor allem aber viel Geld für den TSV 1860 München, der finanziell nach wie vor unverändert schlecht dasteht. Negatives Eigenkapital und keine Verbesserung der Situation führten in der Vergangenheit bereits zu Geldstrafen, sogar ein Punktabzug wurde zeitweilig diskutiert. Seit einiger Zeit gab es beim Lizenzierungsverfahren in finanzieller Hinsicht nicht mehr solche großen Probleme, doch die Zahlen sind trotz allem alles andere als rosig.

Komplikationen gab es stattdessen bei der Beantragung der Lizenz für die 2.Bundesliga bezogen auf die Spielstätte. Das Grünwalder Stadion ist im aktuellen Zustand drittligatauglich. Selbst um diesen Zustand zu erhalten, sind allerdings Investitionen von rund 20 Millionen Euro nötig. Die Stadt hat mit der Entscheidung für die teuerste aller vier Varianten ein Zeichen gesetzt, doch ausgerechnet die Löwen selbst torpedieren dieses Zeichen nun mit einem – meiner Meinung nach – unnötigen Einwand. Der TSV 1860 München bringt im Bezug auf das Grünwalder Stadion die 1.Liga ins Spiel.

Versteht mich nicht falsch: in einem Gespräch mit Sport-Bürgermeisterin Verena Dietl habe ich selbst sie auf den Umstand aufmerksam gemacht, dass die Vorgaben für die Stadien in Deutschland bezüglich den ersten beiden Profiligen aktuell nicht wesentlich sind und ich mir vorstellen könnte, dass man für das Grünwalder Stadion im Fall der Fälle auch für die 1.Bundesliga eine Zulassung erhalten würde. Aber – und das ist der Punkt – davon sind wir meilenweit entfernt zum jetzigen Zeitpunkt.

Was passiert, wenn es nicht zum Umbau kommt?

Ich kann verstehen, dass es Löwenfans gibt, die den TSV 1860 München wieder in der 1.Liga sehen wollen. Logisch ist auch, dass man das bei den Löwen selbst langfristig anstrebt. Wieso aber platziert der Verein diesen Wunsch so prominent in der ersten Stellungnahme nach dem tollen Signal mit einem einstimmigen (!) Beschluss aus dem Sportausschuss? Mehr noch: wieso gefährdet der TSV 1860 München wegen der 1.Liga das gesamte Umbauprojekt beim Sechzgerstadion?

Um den Umbau für insgesamt 77 Millionen Euro tatsächlich durchzuführen, verlangt die Stadt ein langfristiges Bekenntnis zum Stadion. Das kann der TSV 1860 ihr nicht geben – und begründet dies in der Stellungnahme mit der 1.Liga.

Daher haben wir gegenüber der Stadt München schriftlich unsere unausweichliche Haltung kundgetan, dass wir kein langfristiges „Kommittent“ abgeben können, wenn dieses nicht mit den Lizenzierungsbedingungen zu vereinen ist.

Würden die Verantwortlichen hier die immernoch fehlende Auskunft über die Höhe der Miete ansprechen, wäre das nur allzu verständlich. Auch die weiter oben bereits angesprochenen Punkte, bei denen es einer zeitnahen Lösung bedarf, könnte man hier anbringen. Aber die 1.Liga – ernsthaft?

Eine Eignung für die 1.Liga kann aktuell niemand seriös beantworten

Wir diskutieren zurzeit, ob unsere Mannschaft sportlich dazu fähig ist, den Aufstieg zu schaffen – in die 2.Bundesliga! Einige sind der Meinung, sie sei es nicht. Im gleichen Atemzug fordern sie aber die zwingende Berücksichtigung der Regularien für das deutsche Fußball-Oberhaus in Sachen Grünwalder Stadion. Wie passt denn das zusammen?
Niemand bei der Stadt kann etwas für die Lage, in der sich der TSV 1860 selbstverschuldet befindet. Ebenfalls niemand bei der Stadt ist dazu verpflichtet, den Löwen zu helfen. Sie probieren es dennoch und sicherlich gibt es dabei einiges zu kritisieren, aber doch bitte nicht den Umstand, dass kein erstligakonformer Umbau angestrebt wird.

Wenn man sich dann auch noch die offizielle Formulierung des DFB, der DFL und dem Medienpartner durchliest, erscheint die Erwähnung der 1.Liga in solch einer drastischen Form in der Stellungnahme des TSV 1860 noch obskurer. Der Ligabetrieb in der 1.Bundesliga wird “nach derzeitigem Stand” im Grünwalder Stadion als “nicht realistisch” angesehen. Das klingt für mich alles andere als nach einer klaren Absage.

Der TSV 1860 München hat durch den Startschuss mit der Beschlussvorlage eine große Chance, die er nutzen sollte. Sicherlich sind noch Themen zu klären, aber dazu gehört aktuell nicht eine Debatte über die Eignung des Grünwalder Stadions für die 1.Liga. Eines gilt es darüber hinaus nämlich auch noch einmal festzuhalten: es gibt weiterhin keine Alternative zum Sechzgerstadion – in meinem Herzen schon gleich gar nicht.

Stadtratsbeschluss zum Grünwalder Stadion: Stellungnahme TSV 1860

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Grünwalder Stadion TSV 1860

Gestern erreichte den TSV 1860 die Nachricht, dass die Stadt bereit sei, das Grünwalder Stadion unter gewissen Umständen auszubauen. Nun äußerten sich die Löwen dazu.

Grünwalder Stadion – Stellungnahme TSV 1860

Seit dem Stadtratsbeschluss über die Ertüchtigung des Stadions an der Grünwalder Straße haben den TSV 1860 München sehr viele Anfragen erreicht. In einer Stellungnahme antwortet der TSV 1860 München.

Der TSV 1860 München hat die Bemühungen der Sportstadt München, die Stadioninfrastruktur zeitgemäßer zu gestalten und zu optimieren positiv zur Kenntnis genommen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es im Rahmen der Lizenzierung für die Spielzeit 2021/2022 für die 2. Bundesliga zu Herausforderungen kam.

Direkte Kommunikation mit der Stadt

In erster Linie ist uns weiterhin die direkte Kommunikation mit der Stadt München sehr wichtig, die wir seit Wochen und Monaten intensiv und regelmäßig pflegen, auch um unsere Haltung klar zu machen. Auch in dieser Woche gab es einen Austausch, über dessen Inhalt wir die Öffentlichkeit gerne folgend kurz informieren möchten:

In der öffentlichen Diskussion der Stadt München ist erneut von einer Lösung im Rahmen eines Erbpacht-Modells zu hören. Um über ein derartiges Modell nachdenken zu können wäre von Nöten, dass es hierfür zu einer deutlichen Kapazitätserweiterung auf mindestens 25.000 Zuschauer sowie zu einer gewerblichen Mischnutzung kommen kann. Dies wurde öffentlich von der Landeshauptstadt negiert, so dass ein derartiges Modell aus wirtschaftlichen Gründen in unseren Gedanken aktuell keine Rolle spielen kann.

Bekenntnis der zukünftigen Mieter

Im Rahmen des Umbaus wünscht sich die Stadt München ein Bekenntnis der zukünftigen Mieter. Es wurde öffentlich davon gesprochen, sich mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Arbeiten zur Nutzung des Stadions zu verpflichten. Die ausgegliederte Profifußball-abteilung des TSV 1860 München hat die Aufgabe der maximalen Leistungsorientierung und einhergehend das sportliche Ziel stets, selbstverständlich korrespondierend mit den Etats, bestmöglich abzuschneiden.

In der Gesamtschau aller für den Spielbetrieb zu berücksichtigender Faktoren sehen nach derzeitigem Stand, so wie in der Beschlussvorlage geschrieben, der Deutsche Fußballbund (DFB), die DFL und die Sportcast GmbH einen Ligabetrieb im Grünwalder Stadion in der 1. Bundesliga als nicht realistisch an.

Kein langfristiges „Kommittent“

Daher haben wir gegenüber der Stadt München schriftlich unsere unausweichliche Haltung kundgetan, dass wir kein langfristiges „Kommittent“ abgeben können, wenn dieses nicht mit den Lizenzierungsbedingungen zu vereinen ist.

Vor allem auf die Frage der Wirtschaftlichkeit haben wir bereits mehrfach hingewiesen. Bis zum heutigen Tag kennen wir keine Konditionen in einem umgebauten Grünwalder Stadion, obgleich wir lediglich in der Gesamtbetrachtung bei deutlicher Verbesserung der Wirtschaftlichkeit eine unterstützende Haltung und ein neues Vertragsverhältnis eingehen können.

Wettbewerbsnachteil gegenüber Konkurrenz

Unabhängig von der Zukunft hat der TSV 1860 München nämlich bereits heute einen Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Vereinen in der 3. Liga. Dieser Nachteil liegt pro Jahr bei rund 1,5 Millionen Euro. An anderen bayerischen Standorten fallen für modernere Stadien lediglich 20% der Stadionkosten an, die von uns aufgebracht werden müssen.

Eine Anfrage nach moderateren Konditionen, um diesen Wettbewerbsnachteil zu reduzieren und die Marktunüblichkeit auszugleichen, wurde bereits gestellt. Um die Wirtschaftlichkeit zu optimieren, hat der TSV 1860 München konkrete Ansätze mit dem Referat für Sport und Bildung geteilt.

Wir hoffen auf eine baldige positive Antwort auch um zu vermeiden, dass der finanzielle Ausgleich erneut und alleinig von der Löwenfamilie zu kompensieren ist, sei es durch außerordentliches Engagement der Gesellschafter, unserer Partner und Sponsoren oder den treuen Löwen-Fans, denn dies kann keine zukunftsfähige Lösung sein.

Faninformationen zur Partie TSV 1860 – 1. FC Saarbrücken (02.04.2022)

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Westkurve mit Zuschauern im Grünwalder Stadion beim TSV 1860 München

Ausverkauftes Haus am Samstag Nachmittag! Wie die Löwen mitteilten, sind für das Verfolgerduell gegen die Saarländer keine Restkarten mehr verfügbar. Der TSV 1860 hat für die Partie gegen Saarbrücken auf seiner Homepage auch bereits Faninformationen bereitgestellt.

TSV 1860 – 1. FC Saarbrücken: Faninformationen

Durch die Vollauslastung gilt endlich auch wieder die Plastik-Dauerkarte als Zugangsberechtigung. Diese also in den Tiefen der Schublade suchen und unbedingt mitbringen.

Weitere Faninformationen seitens des TSV 1860:

  • Kommt frühzeitig zum Stadion. Wir öffnen die Stadiontore bereits 90 Minuten vor Anpfiff. Bitte beachtet, dass die Kontrollen coronabedingt umfangreicher sind und länger dauern.
  • Bringt einen Nachweis über den 2G Status mit.
  • Holt Euch mit Eurem 2G Nachweis ein Kontrollbändchen bei den Covid-Stewards.
  • Bringt einen Lichtbildausweis mit.
  • Nutzt die Corona-Warn-App (insbesondere auch für die 2G-Nachweise, die hier alle digital hinterlegt werden können).
  • Kommt nicht alkoholisiert – ihr erhaltet ansonsten keinen Einlass.
  • Es herrscht FFP-2-Maskenpflicht im kompletten Stadion.
  • Beachtet die Hygiene- und Verhaltensregeln.

Ab Sonntag entfallen dann die derzeit noch gültigen Hygiene-Regeln. Gegen Osnabrück, Havelse und Dortmund gäbe es dann (Stand heute) keine Maskenpflicht am Platz mehr.

Bild: OR-Pressedienst

Uwe Koschinat mächtig angefressen wegen Pokal-Aus von Saarbrücken

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Uwe Koschinat Saarbrücken

Wenn der TSV 1860 am Samstag den 1. FC Saarbrücken im Grünwalder Stadion empfängt, ist das nicht nur das Aufeinandertreffen zweier potentieller Aufstiegskandidaten. Nachdem sich beide Teams zuletzt im Pokal nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, brennen beide wohl auch auf Wiedergutmachung. Uwe Koschinat, Trainer von Saarbrücken, war nach dem Aus beim FC Homburg jedenfalls mächtig angefressen.

“Zerfall in unsere Einzelteile”

Während es die Löwen am Samstag in Aubstadt erwischt hatte, musste der FCS gestern mit 1:2 beim Regionalligisten FC Homburg die Segel streichen. Dabei störte Uwe Koschinat weniger das Aus von Saarbrücken, als vielmehr die Einstellung seiner Spieler.

“Das war ein Zerfall in unsere Einzelteile, weil jeder nur in seiner Wohlfühlzone gearbeitet hat, ohne dem Gegner wehtun zu wollen. Wir haben kaum Fouls gespielt. Der einzige, der wieder ein Vorbild war und sich in jede Aktion geschmissen hat, war Manuel Zeitz. Das hatte überhaupt nichts mit Verteidigungsmentalität zu tun. Wir haben reihenweise Großchancen zugelassen, weil wir geglaubt haben, erst im Strafraum Zweikampfsituationen aufnehmen zu können.”

Dabei hatte der Trainer seine Mannschaft vor der Partie eindrücklich gewarnt, zumal der FCS bereits 2020 in Homburg aus dem saarländischen Pokalwettbewerb ausgeschieden war.

Koschinat verärgert über Pokal-Aus von Saarbrücken

Der Weg in den DFB-Pokal führt also auch für den 1. FC Saarbrücken nur über die Liga. Bedauerlich für den FCS, der als klassenhöchster Verein des Bundeslandes natürlich als Favorit in den regionalen Wettbewerb gestartet war.

“Ich ärgere mich wahnsinnig: Da hast du das Pokalendspiel im eigenen Stadion und musst zuschauen – das ist zum Kotzen.”

Dass die Saarländer in der kommenden Saison auch beim DFB-Pokal nur als Zuschauer dabei sind, können die Löwen am Samstag maßgeblich beeinflussen. Mit einem Sieg im direkten Duell könnten sie am FCS vorbeiziehen. Und was dann noch alles möglich ist, hat man in der Saison 1993/94 unter ähnlichen Voraussetzungen gesehen…

Gerücht: Wechselt Luis Jakobi von Türkgücü zum TSV 1860?

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1860 türkgücü

Wie nicht anders zu erwarten, bringen diverse Medien nach dem Rückzug von Türkgücü den ein oder anderen Spieler des Perlacher Projekts mit den Löwen in Verbindung. Tim Rieder ist ja ohnehin ein Dauerthema, doch auch die Namen Vrenezi, Kusic, Maier und Sorge geistern immer wieder durch die Gazetten. Neuestes Gerücht: Luis Jakobi wechselt zur neuen Spielzeit von Türkgücü zum TSV 1860.

Jakobi von Türkgücü zu 1860?

Ist das was dran? Offiziell gibt es noch keine Verlautbarung, doch da Miki Stevic, der Berater von Luis Jakobi, beim TSV 1860 kein Unbekannter ist, liegt die Vermutung natürlich nahe, dass es einen Kontakt gab. Aber wer ist Luis Jakobi überhaupt? Würde der den Löwen weiterhelfen?

Der ehemalige U16-Nationalspieler wurde beim FSV Mainz 05 ausgebildet und wechselte im Sommer 2021 über den Umweg SpVgg Greuther Fürth II an die Heinrich-Wieland-Straße. Neben bekannten Kickern wie Sararer, Mavraj, Rieder oder Sliskovic gehörte er zwar eher zu den No Names und kam in der Liga auch erst Anfang Februar erstmals zum Einsatz.

Neun Spiele in der 3. Liga

Seitdem stand der 20-Jährige sechsmal in der Startelf und wurde dreimal eingewechselt. Einen Scorerpunkt konnte der im Mittelfeld variabel einsetzbare Jakobi dabei nicht sammeln und kommt im kicker auf einen Notenschnitt von 3,83. Im Toto-Pokal kam er bei zwei der vier Partien von Türkgücü zum Einsatz und konnte sich beim 4:1 in Gundelfingen in die Torschützenliste eintragen. Klingt erstmal nicht so prickelnd, eine Verpflichtung könnte jedoch durchaus Sinn ergeben.

Zum Einen ist der Mittelfeldspieler mit seinen 20 Lenzen noch jung und entwicklungsfähig, hat aber bereits Drittligaerfahrung gesammelt und in Mainz eine erstklassige Ausbildung genossen. Darüber hinaus würde Jakobi auch zum Kontingent der U23-Spieler zählen, bei regelmäßigen Einsätzen könnte der TSV 1860 also vom Nachwuchsfördertopf des DFB profitieren.

Ablösefreie Verpflichtung möglich

Zum Anderen ist der Spieler durch den Rückzug von Türkgücü derzeit vertragslos, kostet also keine Ablöse. Dass Jakobi mit dem Ball umgehen kann, mussten die Löwen Mitte Februar am eigenen Leib erfahren, als man dem Perlacher Projekt im Olympiastadion mit 1:2 unterlag. Jakobi stand damals 80 Minuten für Türkgücü auf dem Rasen und zeigte eine ordentliche Leistung.

Sechzig um sieben: Gute und schlechte Nachrichten für den TSV 1860

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Sechzig ist einfach wie das echte Leben und keine Soap-Opera aus einer unbedeutenden Seitenstraße. Das konnte man am gestrigen Tag mal wieder hautnah miterleben. Denn es gab gute und schlechte Nachrichten für die Löwenfans.

Gute Nachrichten: Stadionertüchtigung im Sportausschuss beschlossen

Gestern war es endlich soweit: das Konzept zur Ertüchtigung des Sechzgerstadions stand im Sportausschuss der Landeshauptstadt München zur Abstimmung. Erfreulicherweise votierte der Sportausschuss einstimmig für die  “große” Variante. Alle Parteien waren sich also einig, das dies geeignetste Variante für die Stadionzukunft des TSV 1860 München ist. Sie beinhaltet eine Komplettüberdachung und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Außerdem sind folgende Maßnahmen beinhaltet:

  • Erweiterung auf 18.105 Plätze
  • Neuer VIP- und Businessbereich
  • Neue Flutlichtanlage
  • Neue Lautsprecheranlage
  • Oberrang für die Osttribüne

Kostenpunkt sind aktuell 77 Mio. Euro, immerhin 3 Mio. Euro weniger als für Sanierung des Dachs des Olympiastadions. Baubeginn soll 2026 sein, einen früheren Baubeginn würden sich viele Löwenfans sicherlich wünschen.

Schlechte Nachrichten: Marco Hiller corona-positiv

Die Löwen haben in dieser Saison das Pech nicht nur am Fuß, sondern auch an der Nasenschleimhaut. Nach den jüngsten Corona-Fällen Dressel, Belkahia und Moll hat es nun Marco Hiller erwischt. Am Nachmittag bestätigte Trainer Michi Köllner einen positiven Schnelltest. Später gab es Gewissheit: Auch der PCR-Test war positiv. Wir wünschen Marco einen milden Verlauf und dass er schnell wieder zwischen Pfosten stehen kann. Dort wird am Samstag Tom Kretzschmar den würdigen Vertreter geben. In zwei Ligaspielen blieb er bisher ohne Gegentor. Außerdem konnte er durch seinen Einsatz am Samstag in Aubstadt schon Spielpraxis sammeln.

Steinhart fehlt im Training

Weitere schlechte Nachrichten: Auch Phillipp Steinhart fehlte beim gestrigen Training. Nach seiner Auswechslung in Aubstadt scheint der Linksverteidiger Probleme an der Schulter zu haben. Hoffentlich steht er am Samstag wieder zur Verfügung. Falls nicht müsste wohl Fabian Greilinger einspringen.

Marco Mannhardt dagegen wird man diese Saison nicht mehr im Trikot des TSV 1860 sehen. Der junge Mittelfeldspieler zog sich am Sonntag im Training eine Fußverletzung zu, die gestern operativ behandelt werden musste. Daher wird Mannhardt mehrere Monate ausfallen. Marco, auch Dir gute Besserung! You always come back stronger!

U21 0:0 gegen Donaustauf

Die U21 blieb im Heimspiel gegen den SV Donaustauf das fünfte Mal in Folge ungeschlagen. Am Traingsgelände konnte die Elf von Frank Schmöller mit A-Jugend Torwart Maximilian Rothdauscher im Gehäuse ein 0:0 gegen das Spitzenteam aus der Oberpfalz erreichen erreichen.

News aus der dritten Liga

Saarbrücken scheidet im Saar-Pokal aus

Unser nächster Gegner musste gestern in Homburg die Hoffnung auf eine Qualifikation für den DFB-Pokal über den Landespokal ad acta legen. Der FC Saarbrücken musste sich beim FC Homburg mit 2:1 geschlagen geben. Weitere Brisanz für das Aufeinandertreffen am Samstag in Giesing (sechzger.de berichtet live).

Anzahl der infizierten beim VfL Osnabrück steigt auf 13

Der VfL Osnabrück kann über den einen aktuell Corona-Fall an der Grünwalder Straße wohl nur müde lächeln. An der Bremer Brücke hat man es aktuell mit 13 Infizierten zu tun (9 Spieler und 4 Staff-Mitglieder). Aaron Opoku, Timo Beermann und Sebastian Klaas sind die neuesten positiven Fälle. Damit wird die Austragung des Auswärtsspiels am Samstag beim Halleschen FC immer unwahrscheinlicher.

Heskamp folgt auf Grlic

Nachdem Ex-Löwe Ivica Grlic auf Grund der ausbaufähigen sportlichen Leistungen des MSV Duisburg vor einigen Wochen seinen Hut genommen hatte, wurde nun sein Nachfolger bekannt gegeben. Ralf Heskamp wird der neue Sport-Geschäftsführer an der Wedau. Der 56-Jährige blickt auf zahlreiche Stationen im Profigeschäft zurück. Er arbeitete bereits beim Halleschen FC (2018-2021) und bei Holstein Kiel (2014-2015) als Sport-Geschäftsführer. Zwei Mal versuchte er sich als Scout in der Seitenstraße (2014 und 2015-2018). Bei seinem Stammverein VfL Osnabrück fungierte er 14 Jahre als Geschäftsführer.

Damit seid Ihr wieder auf Ballhöhe! Noch zwei Mal schlafen, dann ist Showdown gegen Saarbrücken. Alle guten und schlechten Nachrichten rund um die Löwen kriegt Ihr bis dahin bei sechzger.de.

 

 

Amas des TSV 1860 punkten erneut gegen Spitzenteam!

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Amas
Amas gegen Donaustauf

Torloses Remis gegen Gäste aus der Oberpfalz!

Nachdem unsere Amas am Samstag überraschend einen Punkt auswärts bei dem aktuellen Tabellenführer aus Hanhofen holten, gelingt die nächste Überraschung. Am heutigen Mittwoch spielte die Mannschaft von Frank Schmöller zu Hause 0:0 gegen den SV Donaustauf.
Die Gäste reisten als Favorit an die Grünwalder Straße 114. Durch den Punkt konnten diese auch auf den Tabellenplatz 3 vorrücken und den Abstand auf den Relegationsplatz auf zwei Zähler verkürzen.
Dieser wird aktuell von der zweiten Mannschaft des FC Ingolstadt belegt. Diese wären jedoch bei einem Abstieg der Profis, welcher aktuell sehr realistisch erscheint, jedoch nicht aufstiegsberechtigt.
Damit würde schon der dritte Platz zur Teilnahme an der Relegation für die Regionalliga ausreichen.
Unsere Amas haben durch den Punktgewinn nun vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und zwölf auf den direkten Abstiegsplatz.
Übrigens sind unsere Löwen nun fünf Spiele in Folge ungeschlagen, was eine sehr gute Voraussetzung für den Klassenerhalt sein könnte.

Die nächsten Wochen

Am Sonntag um 14:00 treffen unsere Amas auf den aktuell auf einem Relegationsplatz stehenden TSV 1874 Kottern.
Ein Sieg gegen einen direkten Konkurrenten würde einen wichtigen Schritt Richtung Bayernliga verbleib bedeuten.
Also für alle die nach den Profis am Samstag nicht genug bekommen können, den können wir das Spiel nur nahelegen.
Die Woche darauf gibt es noch ein Auswärtsspiel beim Aufsteiger FC Gundelfingen der auch ein direkter Konkurrent der zwoaten ist. Ebenfalls eine Empfehlung für alle. Anpfiff hier ist 15:00Uhr und da unsere Profis erst am Sonntag auf Freiburg treffen für jeden machbar.