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Straßer im Slalom bei Olympia nach dem ersten Durchgang Fünfter.

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Linus Straßer bei WM-Slalom in Lauerstellung

Auf der Technikstrecke des extra und möglicherweise exclusiv für die Olympia in Peking gebauten Alpin-Zentrum Xiaohaituo liegt Skilöwe Linus Straßer nach dem ersten Durchgang des Slalom, bei den olympischen Spielen in Peking auf Rang fünf.

Es führt der Österreicher Johannes Strolz mit einer Laufzeit von 53.92 Sekunden vor dem Norweger Henrik Kristoffersen der nur zwei hundertstel Sekunden hinter ihm liegt. Dritter ist Sebastian Foss-Solevag, der ebenfalls für Norwegen startet. Diese drei liegen innerhalb von 0.06 Sekunden.

Es war ein für alle Teilnehmer fair gesteckter Lauf. Nur eine trickreich gesetzte Vertikale gab es im unteren Teil. Die Strecke verlangte den Kontrahenten also nicht alles ab. Von den Top Athleten aus dem Weltcup Zirkus mit Medaillenchancen schieden deshalb nur vier bereits im ersten Durchgang nach Fahrfehlern aus.

Strasser verlor seinen zunächst herausgefahrenen Vorsprung, der bis zur zweiten Zwischenzeit hielt, im kurzen Flachstück der Piste. Er hat nun einen Rückstand von 0.33 Sekunden auf den führenden Österreicher. Damit liegen weiterhin alle Trümpfe in seiner Hand. Holt Straßer im Slalom eine Medaille für die Löwen bei Olympia?

Chancen auf olympisches Edelmetall haben zumindest die Top Zwölf des ersten Laufs. Der Abstand vom zwölften auf den ersten Rang beträgt lediglich 0,87 Sekunden. Das ist neuer Rekord bei den Spielen. Noch ist nichts entschieden. Dieser Winter hat im Slalom Weltcup schon gezeigt, dass man auch mit großem Rückstand nach dem ersten Lauf im zweiten Durchgang weit nach vorne fahren kann.

Im Interview mit Eurosport zeigte sich Strasser zufrieden mit seinem Lauf. Er sprach von einem soliden Lauf und habe genau das hinuntergebracht, was er sich vorgenommen hatte, sagte der Münchner.

Freuen wir uns auf einen spannenden zweiten Durchgang.

Bild: Deutscher Ski-Verband

Was für den TSV 1860 München ein Derby ist – und was nicht

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Vor dem Spiel Türkgücü TSV 1860 München Saison 2020/21 3.Liga

Seit Wochen überschlagen sich die Meldungen rund um das morgige Duell der Löwen mit Türkgücü im Olympiastadion. Ja, auch bei sechzger.de gab es in letzter Zeit viele Artikel hierzu, auch von mir, das muss man an dieser Stelle ehrlicherweise sagen. Aber eins habt ihr bei uns nicht gelesen und werdet ihr auch nicht: dass das Spiel für den TSV 1860 München ein Derby ist. Das ist es nämlich mitnichten.

Derby hier, Derby da

Früher war dieser Begriff noch etwas besonderes. Tage, wenn nicht Wochen vor Anpfiff war bereits die Anspannung und Vorfreude auf diese eine Partie zu spüren. Er beschrieb magische und stimmungsvolle Spiele, bei denen zwei Mannschaften aufeinandertrafen, deren Fans eine ganz besondere Rivalität hatten. Eine Mannschaft hat ihren einen Derby-Gegner. Die beiden Spiele waren Highlights der Saison, sofern man in der gleichen Liga spielte. War dem nicht so, waren beispielsweise Aufeinandertreffen im Pokal oder anderen Wettbewerben umso spannungsgeladener.

Doch heutzutage ist eher die Frage, welches Spiel kein Derby mehr ist. Bayerische Vereine gegeneinander – Derby. Der Hamburger SV gegen die Roten – Nord-Süd-Derby. Sechzig gegen Augsburg – Derby. Die Löwen gegen Unterhaching – S-Bahn Derby. Der TSV 1860 gegen Türkgücü – Derby!

Ernsthaft? Halt stop mal bitte. Das klingt vielleicht wirklich schön und sorgt für mehr Klicks oder Aufmerksamkeit durch die Medien, aber es muss jetzt endlich Schluss sein mit diesem Schmarrn. Wie auch Wikipedia schon schreibt, wird dieser Begriff mittlerweile inflationär benutzt. Er ist abgenutzt und beschreibt nicht mehr das, was ihn eigentlich ausmacht. Wir betrachten hierzu eine Definition dieses Begriffs.

Derbys sind im Mannschaftssport Begegnungen zweier Vereine aus derselben Region, zwischen denen eine starke Rivalität besteht. … Manchmal steigert sich die Rivalität zwischen zwei Vereinen dadurch so sehr, dass Siege in Derbys höher bewertet werden als ein guter Tabellenplatz zum Saisonende.

Türkgücü gegen den TSV 1860 München ist kein Derby!

Gut, werden jetzt manche sagen. Passt doch soweit, wobei ich hier dann direkt widersprechen möchte. Starke Rivalität sehe ich keinesfalls so. Rivalität bildet sich erst über einen gewissen Zeitraum, aber sicher nicht in gerade einmal zwei Spielzeiten. Diese Emotionen werden eher künstlich herbeigeredet, um einen möglichst großen medialen Wirbel rund um die Aufeinandertreffen zu kreieren. Auch Aussagen wie die von Max Kothny, die später von Sascha Mölders – nennen wir es mal – korrigiert wurden, zielen wohl genau darauf ab.

Es gibt halt nun mal noch Vereine, die sich ihren Derby-Gegner suchen müssen, weil sie einfach sonst keinen haben. Aus Mangel an Alternativen wird das dann der TSV 1860 München. Grüße gehen an dieser Stelle raus nach Unterhaching und vor allem Augsburg! 😉 Fakt ist aber, dass es für ein ordentliches Derby immer zwei Seiten braucht. Wenn man dann einseitig das Spiel des Jahres ausruft, mag das für den Verein selbst eine größere Bedeutung haben. Für die Gegenseite bleibt es aber dabei: es geht “nur” um drei weitere Punkte in der 3.Liga und danach richtet sich der Fokus dann schon schnell auf den nächsten Gegner.

Also, abschließend noch einmal der Appell in alle Richtungen: Türkgücü gegen den TSV 1860 München ist kein Derby. Dieses Spiel sollte auch nicht als solches betitelt werden. Für die Löwen gibt es nur ein Derby, aber dieses findet nicht morgen im Olympiastadion statt. Es geht um drei Punkte – oder beim Gegner wohl eher darum, vor dem finanziellen Aus noch einmal ein paar Einnahmen zu generieren.

Der Pre-Match-Bier-Tipp für morgen Abend

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Blick auf das Olympiastadion München mit einem Fanschal des TSV 1860 München

Wer sich vor dem Augenorgasmus morgen Abend (18.60 Uhr Olympiastadion) noch ein gemütliches Pre-Match-Bier gönnen will, für den haben wir einen Tipp. Wie am Sonntag Abend in der facebook-Gruppe “TSV 1860 München e.V.” kommuniziert wurde, freut sich der Wirt des Vereinsheims des FC Teutonia München über einen Besuch des einen oder anderen Löwenfans vor der Partie bei Türkgücü.

Wichtiges Detail am Rande: Der Mann drückt am Abend dann natürlich dem TSV 1860 die Daumen. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt, sodass später keiner hungrig in den Kult-Tempel am Oberwiesenfeld pilgern muss.

Pre-Match-Bier-Tipp

Der Fußmarsch vom Eckersberger13 dürfte jenem von der U-Bahn-Station Olympiazentrum zum Eingang Nord entsprechen.

Auf die Löwen! Prost!

Verl entlässt Capretti, neuer Trainer ist Michél Kniat

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Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen hat der SC Verl die Notbremse gezogen und Aufstiegstrainer Guerino Capretti entlassen. Der neue Trainer Michél Kniat kommt aus Paderborn an die Poststraße und steht nun vor der schweren Aufgabe, den Tabellensiebzehnten vor dem Abstieg zu bewahren.

Capretti, der schon als Spieler in Verl kickte, wird wahrscheinlich auch nicht lange auf einen neuen Arbeitsplatz warten müssen. Mit attraktivem Offensivfußball hat er den SC Verl in der vergangenen Saison zur Überraschungsmannschaft der Liga gemacht. Diese Saison haben ihm die Abgänge von Leistungsträgern in höhere Ligen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Michél Kniat der 36jährige kommt vom SC Paderborn II. Davor hat er erste Erfahrungen im Trainergeschäft beim SC Blumenthal in der Bremenliga gemacht.

Köllner: “Das Regelwerk maximal ausnutzen!”

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Die Mannschaft des TSV 1860 steht in der Tabelle der 3. Liga aktuell im Mittelfeld – das soll sich nach zwei noch zu absolvierenden Nachholspielen ändern. In den Statistiken und Tabellen, die sich mit der Fairness auf dem Platz beschäftigen, liegen die Löwen dagegen im Ligavergleich schon heute ganz weit vorn: Ob es um die Anzahl der gepfiffenen Fouls geht oder um die erhaltenen Karten – Spitzenplätze sind der Mannschaft von Michael Köllner sicher. “Sind seine Löwen zu brav? Ist das vielleicht ein Problem?” wollte sechzger.de vom Löwendompteur in der heutigen LÖWENRUNDE vor dem Spiel gegen Türkgücü wissen.

Nein, das ist kein Problem. Ich glaube, dass das einfach ein Entwicklungsprozess der Mannschaft ist.  … Ich glaube, dass wir es schon in Meppen über große Phasen geschafft haben, das Spiel zu kontrollieren. Es geht auch darum, nicht zu passiv zu werden, Aktivität auszustrahlen, in den Zweikämpfen eine gewisse Härte reinzubringen. Das heißt nicht, dass man unfair spielt, dass man den Gegner irgendwie verletzen will, sondern dass man da einfach eine stärkere körperliche Präsenz zeigt. Und an den Themen muss man arbeiten.

Im Zusammenhang mit der angebrachten Härte auf dem Platz weint Köllner einem Abgang vom Sommer wohl eine kleine Träne nach, den er auch in der Pressekonferenz namentlich erwähnte:

Für solche Dinge war Dennis Erdmann immer wichtig. Da konnten wir uns in der letzten Saison auf Dennis verlassen. Jetzt haben wir solche Spielertypen nicht mehr, da müssen andere Spieler, wie Niki Lang oder Samy Belkahia in solchen Punkten reifen und noch zulegen. Auch ein Dennis Dressel oder Erik Tallig. Spieler, die vor der Abwehr spielen. … Das kann man aber nicht auf Knopfdruck provozieren. Ich bin mir aber sicher, dass die Spieler schon daraus lernen und für sich selber einfach im nächsten Spiel schlitzohriger sind und einen Tick weit auch das Regelwerk maximal ausnutzen – und nicht minimal. Dann glaube ich gewinnst du solche Spiele und das ist dann für dich selber auch nochmal ein Riesenpush!

Übrigens: Den einzige Gelb-Rote Karte für die Löwen in dieser Saison resultiert aus dem Hinspiel gegen den morgigen Kontrahenten aus Neuperlach. Am 14. August sah Yannick Deichmann in der 38. Minute den Ampelkarton und musste frühzeitig zum Duschen. Seitdem beendete 1860 alle Spiele immer zu elft.

Rafati: TSV 1860 hätte in Meppen einen Elfmeter bekommen müssen

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TSV 1860 beim SV Meppen

Was beim Studium der Fernsehbilder schon deutlich wurde, hat nun auch Ex-Schiedsrichter Babak Rafati bestätigt. Der TSV 1860 hätte am Samstag in Meppen nach dem Tritt von Jeron Al-Hazaimeh auf den Fuß von Richard Neudecker einen Elfmeter bekommen müssen.

Elfmeter für 1860 in Meppen wäre angebracht werden

Auf liga3-online schreibt Ex-FIFA-Schiedsrichter Babak Rafati zu der Szene:

“Beim Zweikampf im Strafraum von Meppen passt Neudecker den Ball zu einem Mitspieler. Unmittelbar danach trifft Al-Hazaimeh diesem auf den Fuß und bringt ihn zu Fall. Auch wenn der Verteidiger etwas zu spät kommt und eigentlich den Ball spielen will, liegt dennoch ein Foulspiel vor, das einen Elfmeter nach sich ziehen muss. Dieses auf den Fuß-Treten, intern als “Stempel” bezeichnet, soll von den Schiedsrichtern konsequent geahndet werden. Somit liegt eine Fehlentscheidung vor, dieses Vergehen nicht zu ahnden und den fälligen Elfmeter für 1860 nicht zu geben.”

Richy Neudecker ließ sich dadurch bekanntlich nicht beirren und sorgte wenig später per Traumtor für die Führung des TSV 1860.

Richtig lag Schiedsrichter Christian Ballweg übrigens bei der Entscheidung, Marco Hillers Rettungstat per Hand auf der Strafraumlinie zu verorten und weiterspielen zu lassen.

sechzger.de Talk, Folge 46: Meppen, Türkgücü, Halle

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Christian unterhält sich in Folge 46 vom sechzger.de-Talk mit drei alten Bekannten und einem ganz neuen Protagonisten über die aktuelle Lage beim TSV 1860 München. Manne, der als akkreditierter Medienvertreter in Meppen dabei war, berichtet genauso über die Reise ins Emsland, wie Florian, das neueste Mitglied in der sechzger.de-Redaktion. Ergänzt wird die Runde wieder durch Bernd, die TAKTIKTAFEL.

Punkt in Meppen

Es war die weiteste Anreise, die Löwenfans in dieser Saison zu bewältigen haben. Und obendrein war bis Freitag Mittag völlig unklar, wieviele Zuschauer in die Hänsch-Arena Einlass finden würden. Herausfordernde Bedingungen für alle reisefreudigen Anhänger in weiß und blau. Der wievielte Auftritt des TSV 1860 in Meppen da am Samstag eigentlich stattfand und wie vielen davon Manne schon live beiwohnte – im Talk erfahrt Ihr es genauso, wie eine Einschätzung des sportlichen Resultats.

Im Olympiastadion gegen Türkgücü

Zweiter Anlauf: Schon im Talk am 19. Januar wurde über das Auswärtsspiel bei Türkgücü gesprochen. Seither ist einiges passiert. Der Gastgeber im Insolvenzverfahren und das Spiel – anders als Mitte Januar – nicht als Geisterspiel, sondern mit bis zu 10.000 Besuchern. Haben sich die sportlichen Erwartungen an Michael Köllners Truppe auch verschoben? Im Talk wird darüber gesprochen.

Montagsspiel auf Giesings Höhen

Genau eine Woche nach Aufzeichnung von Talk #46 stehen die vier Teilnehmer – hoffentlich – alle im Sechzgerstadion, wenn der Hallesche FC zu Gast bei den Löwen sein wird. Auf vielleicht eines der letzten Montagsspiele auf Giesings Höhen wird im Finale des Talks kurz eingegangen. Die nächste Folge zeichnen wir erst nach dem Duell mit dem HFC auf.

Der sechzger.de Talk Nummer 46 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Türkgücü München – TSV 1860 (Spieltag 22): Ergebnistipp Stefan Aigner

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Stefan Aigner

Vor einigen Wochen saß Stefan Aigner auf der Haupttribüne des Grünwalder Stadions. Kein Wunder, denn zum Einen traf der Lieblingsverein (TSV 1860) auf den aktuellen Arbeitgeber (SV Wehen Wiesbaden) und zum Anderen war der ehemalige Mittelfeldspieler Aigner für beide Clubs am Ball.

Aigner tippt auf Sieg des TSV 1860

Natürlich ließen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen und befragten Aigner nach seinem Tipp für das Match des TSV 1860 beim Lokalrivalen Türkgücü München. Nicht zuletzt wegen der furiosen Aufholjagd bei der von ihm verfolgten Partie sieht Aigner die Löwen morgen im Vorteil.

“Ich tippe auf ein 3:1 für Sechzig!”

Alles andere wäre auch verwunderlich gewesen…

Scout beim SV Wehen Wiesbaden

Insgesamt 18 Jahre lang schnürte Stefan Aigner für die Löwen die Fußballschuhe. Seine erfolgreichste Zeit erlebte der gebürtige Münchner jedoch bei Eintracht Frankfurt. Dort erzielte er in 121 Bundesligaspielen 25 Tore und war auch in der Europa League am Ball. Zum Karriereende hin wurde der Mittelfeldspieler noch zum Wandervogel: Nach seiner Zeit in der MLS (Colorado Rapids) wechselte er zum KFC Uerdingen und von dort zum SV Wehen Wiesbaden. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere übernahm er im Oktober den Scout-Posten bei den Hessen.

Sechzig um Sieben: Training, Meppen, Halle, Türkgücü, Saarbrücken

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Englische Woche! Schon am morgigen Mittwoch treten die Löwen im Olympiastadion gegen Türkgücü an. Und heute früh bringen wir Euch auf den neuesten Stand rund um Münchens große Liebe.

Trainingseindrücke vom Montag Vormittag

Gute Nachrichten gibt es aus der Trainingseinheit von gestern Vormittag zu vermelden. Fabian Greilinger ist wieder voll im Mannschaftstraining dabei, machte einen frischen und belastbaren Eindruck und sollte morgen Abend mindestens ein Kandidat für den 20er-Kader sein. Darüber hinaus übernahmen am Montag Vormittag an der Grünwalder Straße die Reservisten vom Wochenende die ganz aktiven Rollen im Training, während die ersten Elf vom Samstag eher als Statisten fungierten. Trainer Michael Köllner hat der Verzicht auf die lange Busfahrt aus Meppen nach München offensichtlich gut getan. Die Rückenschmerzen, über die er jüngst klagte, waren ihm – zumindest äußerlich – auf dem Trainingsplatz nicht anzumerken.

Meppen (fast) abgehakt

Mit dem Hinweis auf die “Elf des Tages”-Nominierung im kicker für den Torschützen Richy Neudecker und der TAKTIKTAFEL-Analyse haben wir die (schriftliche) Aufarbeitung der Partie beim SV Meppen gestern abgeschlossen. Im Laufe des heutigen Tages gibt es aber noch was auf die Ohren: Der sechzger.de-Talk erscheint mit seiner 46. Ausgabe und soviel sei verraten: Der Moderator begrüßt zwei Meppen-Fahrer und unterhält sich mit ihnen über ihre Eindrücke aus dem Emsland. Und natürlich wagen die Gesprächsgäste schon zum zweiten Mal in diesem noch jungen Jahr einen Blick auf den Türkgücü-Kick im Olympiastadion.

Infos zum Türkgücü-Spiel

Alle wichtigen organisatorischen Infos rund um dieses Auswärtsspiel morgen Abend konnten unsere Leser  schon gestern hier bei uns erfahren. Wohl aufgrund der überschaubaren Nachfrage nach Eintrittskarten am Oberwiesenfeld, hat der Gastgeber – in Absprache mit den Behören”, wie die Abendzeitung vermeldet – die Kapazität von 15.000 Besuchern freiwillig auf 10.000 heruntergesetzt. Das reduziert die Kosten und freut den Insovenzverwalter. Die Träumer von einem stimmunsvollen Olympiastadion dafür weniger. Wir tippen für morgen Abend mal auf eine Kulisse von rund 7.000 Zuschauern. Wenig mehr, als bei den Pokalknallern der Bundesliga-Löwen rund um die Jahrtausendwende.

Tickets für das Halle-Spiel

Nach Türkgücü ist vor Halle. Ab heute Mittag können sich die Dauerkartenbesitzer im Online-Ticketshop des TSV 1860 für das nächste Heimspiel gegen den Halleschen FC ihre EIntrittskarten für vielleicht eines der letzten Montagabendspiele der Drittligageschichte auf Giesings Höhen sichern. Alle Details dazu findet Ihr hier in unserem zugehören Beitrag.

Viktoria Köln – VfL Osnabrück 1:1

Im Sportpark Höhenberg wurde gestern Abend der 26. Spieltag der 3. Liga abgeschlossen. Nachdem am Wochenende keines der Teams auf den vorderen Tabellenplätzen dreifach punkten konnte, blieb das auch am Montag Abend so. 1:1 trennte sich Viktoria Köln vom VfL Osnabrück, der den Sprung auf den Relegationsplatz damit verpasste. Nach einer halben Stunde waren die Rheinländer in Führung gegangen, fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnten die Gäste den späteren Endstand herstellen. Damit bleibt es dabei: Alle Aufstiegsaspiranten von Platz eins bis Platz neun traten am 26. Spieltag auf der Stelle.

Weitere News aus der 3. Liga

Die Nachrichten aus der 3. Liga sind heute zwei Nachrichten aus Saarbrücken:
Zum einen plagen die Saarländer Verletzungssorgen. Trainer Uwe Koschinat muss beim Heimspiel gegen Viktoria Köln am Samstag wohl nicht nur auf den uns gut bekannten Adriano Grimaldi (Achillessehnenreizung) und auf Mittelfeldmann Luca Kerber (Kniebeschwerden) verzichten. Nun droht auch Abwehrmann Steven Zellner auszufallen. Nach seiner Auswechslung beim 0:1 in Wiesbaden wurde ein eingeklemmter Nerv im unteren Rücken diagnostiziert.
Zum anderen vermeldet der 1. FCS auf seiner Website, dass die Mitgliederversammlung, die im November zum wiederholten Mal abgesagt wurde, im zweiten Quartal dieses Jahres nun endgültig stattfinden soll. Und zwar nicht online: “Das Präsidium legt großen Wert auf eine Präsenzveranstaltung, an der möglichst viele Mitglieder teilnehmen und sich in die Vereinsarbeit einbringen können,” ist auf der facebook-Präsenz des FCS zu lesen. Im Umfeld unserer Löwen soll es ja Leute geben, die so eine Haltung für völlig rückständig und ewig gestrig halten und der Meinung sind, sowas gäbe es nur beim TSV München von 1860 e.V.

Ein schöner Dienstag und dann…

Nun wünschen wir vom sechzger.de-Team Euch einen entspannten Dienstag. Und ganz wichtig, Freunde: Nur noch einmal schlafen, dann ist endlich Augenorgasmus-Zeit!

Pressekonferenz: Türkgücü will “große Sensation” gegen Löwen schaffen

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Türkgücü München

In der heutigen Pressekonferenz gab Türkgücü bekannt, dass man gegen die Löwen “in Rücksprache mit den örtlichen Behörden” nur 10.000 Zuschauer ins Olympiastadion lassen werde. Auch seien die Tageskassen am Mittwoch nicht geöffnet, Onlinetickets seien jedoch auch am Spieltag noch erhältlich.

Türkgücü will “große Sensation” gegen Löwen

Auf dem Rasen sieht Trainer Andreas Heraf sein Team gegen den TSV 1860 als Außenseiter.

“Es hat sich ein bisschen was am Personal verändert bei beiden Mannschaften, aber grundsätzlich bleibts ein Derby. (…) Die Vorzeichen haben sich natürlich seit Beginn des Wissens um die Insolvenz ein wenig verändert, weil die Stimmung bei uns ein bisschen bedrückter ist. Wir werden aber alles investieren, um die große Sensation zu schaffen.”

Den Löwen schiebt der Trainer von Türkgücü die Favoritenrolle zu, weil “sie gut drauf sind und in der Tabelle vor uns stehen”.

Maier, Sararer und Türpitz einsatzbereit

Mit der Einstellung seiner Spieler zeigte sich Heraf in den letzten Spielern sehr zufrieden. Personell werden die Neuperlacher gegen 1860 wieder auf Türpitz und Sararer zurückgreifen können, wobei beide nur “für ein paar Minuten” fit seien, so der Österreicher. Auch Ex-Löwe Basti Maier, der zuletzt als Corona-Kontaktperson ausgefallen war, ist wieder an Bord.

“Wir werden eine gute Mannschaft aufstellen können und hoffen, Paroli zu bieten.”

Das Spiel gegen die Löwen sei für Türkgücü natürlich etwas Besonderes, so Heraf. Er zog gar einen Vergleich zur Rivalität zwischen Rapid und der Austria. Man müsse “die Spieler sogar eher bremsen, da die Motivation zu hoch” sein könne.

Die komplette Pressekonferenz im Video: