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Die SV Elversberg kehrt nach 8 Jahren in Liga 3 zurück

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Stadion SV Elversberg Waldstadion Elversberg

Wer ist die SV Elversberg?

Die SV wurde erstmals 1907 als FC Germania gegründet. Seit 1952 hört man auf den Namen SV Elversberg 07. Die Sportvereinigung hat nach 2012/13 das zweite Mal den Aufstieg in den Profifußball geschafft.

Der letzte Aufstieg in der Relegation gelang damals gegen die Amateure des TSV 1860 München. Einige werden sich noch an die zunächst erfolgte Spielabsage des Rückspiels aufgrund starker Regenfälle in der Arena erinnern können. In der 3. Liga hielt man sich damals nur eine Saison auf und stieg sofort wieder ab. In den Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 scheiterte man beide Male in der Relegation: Einmal am FSV Zwickau, einmal an der Münchner Vorstadt.

Ihre Heimspiele tragen die Saarländer im Jahr 1983 eröffneten Waldstadion an der Kaiserlinde aus, welches genau 10.000 Plätze umfasst. Seit 2013 wird das Stadion kontinuierlich umgebaut und soll am Ende die Lizenzauflagen der zweiten Liga erfüllen.

Die Saison der Elversberger

Nachdem man im Vorjahr die Vizemeisterschafft feiern konnte, war dieses Jahr das Ziel Aufstieg ausgerufen. Dieser war jedoch sehr hart umkämpft und über die ganze Saison hinweg spannend. Die SV übernahm die Tabellenführung erst am 28. Spieltag, gab sie jedoch danach auch nicht mehr ab. Davor kämpften der SSV Ulm, die Kickers aus Offenbach, der TSV Steinbach-Haiger und die zweite Mannschaft des FSV Mainz 05 mit um den Aufstieg in Liga 3. Durch ein umstrittenes 1:1 gegen das Team vom Bornheimer Hang machte man den Aufstieg quasi perfekt. Nur noch theoretisch hatte der SSV Ulm eine Chance, die Elversberger am letzten Spieltag von Platz 1 zu verdrängen. Durch einen Sieg im Saarland-Derby gegen den FC Homburg machte man dann am letzten Spieltag alles klar und ist somit nach 2016/17 erneut Meister der Regionalliga Südwest.

Ein Ex-Löwe mit dabei

Auch ein ehemaliger Spieler des TSV 1860 München war an den folgenden Feierlichkeiten beteiligt. Die Rede ist von Nico „Karges“ Karger, welcher vor dem Abstieg im Jahr 2017 zwölf Partien für die Löwen absolvierte und dann in der Regionalliga auftrumpfte. Mit 14 Treffern damals wichtiger Bestandteil der Aufstiegsmannschaft, konnte er sich in der 3. Liga aber leider nicht mehr so richtig durchsetzen und wechselte 2020 zur SVE. Diese Saison erzielte er in 26 Einsätzen sechs Treffer für die Saarländer. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit ihm in der kommenden Spielzeit.

sechzger.de Talk Folge 59 nach dem Ende der Saison 2021/22

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Mit einem klaren Heimsieg verabschieden sich die Löwen in die Sommerpause, bevor es Ende Juli in der 3. Liga weitergeht. Jan empfängt Christian, Thomas sowie Bernd und zieht mit ihnen gemeinsam ein Fazit nach der Saison 2021/22. Aber auch der letzte Spieltag gegen den BVB wird noch einmal Revue passiert.

Neun Tore im Sechzgerstadion: TSV 1860 besiegt BVB II

Stimmungsvoller und torreicher kann ein Saisonabschluss wohl kaum sein. Bei bestem Wetter folgten zahlreiche Löwenfans dem Aufruf der aktiven Fanszene und erschienen in Trikot. Ein Umstand, der Christian nachhaltig begeistert und ihn dazu veranlasst hat, auch für Folge 59 vom sechzger.de Talk noch einmal das Trikot anzuziehen. Marcel Bär krönte sich zum Torschützenkönig und der TSV 1860 spielt in der kommenden Spielzeit im DFB-Pokal. Alles bestens also?

Platz 4 und DFB-Pokal – Fazit der Saison 2021/22

Genau um diese Frage geht es im Anschluss und hierbei gibt es nicht die eine Meinung, wie sich relativ schnell herauskristallisiert. Die Redakteure haben durchaus verschiedene Ansichten, sind aber im Großen und Ganzen zufrieden, auch wenn in einigen Phasen mehr möglich gewesen wäre. Um einen Namen kommen sie bei ihrem Fazit nicht herum: Sascha Mölders. Wieso er in diesem Zusammenhang thematisiert wird, erfahrt ihr bei Youtube oder den zahlreichen Podcast-Plattformen (siehe unten).

Quo vadis, Michi Köllner?

Und dann gibt es da ja auch noch die Personalie Michael Köllner. Seit Wochen vermeidet der Trainer ein klares Statement zu einem Verbleib an der Grünwalder Straße, obwohl sein Vertrag ohnehin bis 2023 datiert ist. Hier gibt es dann erst recht unterschiedliche Meinungen, woraus sich eine minutenlange Debatte ergibt. Sicher sind sich dennoch alle Gäste, dass Köllner das Ziel Aufstieg in der neuen Saison gemeinsam mit dem TSV 1860 in Angriff nehmen wird.

U19 steigt auf, Boxer verlieren dritten Heimkampf

Abschließend geht es kurz um den Aufstieg der A-Jugend in die Bundesliga und die Boxer des TSV 1860 München e.V.. Bernd war als langjähriger Box-Fan nach dem Dortmund-Spiel in der Halle und konnte sich den positiven Meinungen von Thomas und Christian, die jeweils einen der anderen beiden Heimkämpfe live verfolgt hatten, anschließen. Neben dem Sport steht dabei der kulinarische Eindruck im Fokus.

Auch in der Sommerpause wird der sechzger.de Talk weiter erscheinen, wenn auch nicht zwingend im gewohnten, wöchentlichen Rhythmus. Für Jubiläumsfolge 60 laufen die Planungen bereits auf Hochtouren – die Zuschauer dürfen gespannt sein!

Der sechzger.de Talk Nummer 59 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Bestätigt: Albion Vrenezi (zuletzt Türkgücü) unterschreibt beim TSV 1860

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Es hatte sich angekündigt, jetzt ist es offiziell: Albion Vrenezi hat einen Vertrag beim TSV 1860 unterschrieben und verstärkt zur kommenden Saison die Offensive der Löwen. Zuletzt stand Vrenezi bei Türkgücü München unter Vertrag, war nach dem Rückzug des Teams aus Perlach nun folglich ablösefrei zu haben.

Albion Vrenezi wechselt zum TSV 1860

Als Dreijähriger kam der im ehemaligen Jugoslawien geborene Vrenezi nach München und spielte im Jugendbereich beim SV Planegg-Krailling. Von dort aus ging es zunächst zum FC Unterföhring und anschließend zum FC Augsburg, wo der Offensivspieler zwischen 2013 und 2015 für die 2. Mannschaft in 63 Spielen 13 Tore erzielte.

Im Mai 2017 unterschrieb der Kosovare einen Vertrag beim SV Sandhausen, wechselte jedoch nur drei Monate später ohne einen einzigen Einsatz bei den Kurpfälzern zu Jahn Regensburg.

Über Perlach nach Giesing

Sowohl bei den Oberpfälzern als auch während seiner Leihe zu den Würzburger Kickers wusste Albion Vrenezi zu gefallen und spielte sich auf den Notizzettel des aufstrebenden Clubs aus der Heinrich-Wieland-Straße. Im Sommer 2021 folgte der Wechsel zu Türkgücü, wo sich der Offensivspieler einen Stammplatz erkämpfte und in 30 Einsätzen sechsmal einnetzte.

Nach dem Rückzug von Türkgücü wurde der Vertrag des 28-Jährigen hinfällig und der Weg an die Grünwalder Straße frei. Beim TSV 1860 soll Vrenezi das Offensivspiel auf den Flügeln beleben, kann jedoch im Zentrum eingesetzt werden. Sein Vertrag an der Grünwalder Straße ist bis zum 30.06.2024 datiert.

BFC Dynamo Berlin macht (wahrscheinlich) die Relegation klar

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Stadion Friedrich Ludwig Jahn

Wer ist BFC Dynamo Berlin?

Gegründet wurde der Verein erstmals 1949 als SG Volkspolizei Berlin und durch den Anschluss der SG Volkspolizei Potsdam 1953 in SG Dynamo Berlin umbenannt. Zum Ende der DDR war man das Maß aller Dinge und wurde zehn Jahre am Stück Meister. Diese Titelgewinne wurden von angeblichen Spielmanipulationen überschattet, welche aber nie nachgewiesen werden konnten. International konnte man vor der Wende 1971/72 den Einzug in das Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger verzeichnen. Auch konnten die Berliner 3x den FDGB-Pokal gewinnen.

Nach der Wende (eine Weile ganz schlicht als FC Berlin unterwegs) fuhr sich der Verein wirtschaftlich komplett an die Wand und war zwischenzeitlich sogar insolvent. Mittlerweile ist der BFC seit 2014 in der Regionalliga und könnte gegen den Sieger der Nord-Staffel den Aufstieg in die 3. Liga perfekt machen. Seine Heimspiele würden die Hauptstädter im Friedrich Ludwig-Jahn-Sportpark (siehe Titelbild) austragen, welchen einige Löwen aus dieser Saison noch kennen.

Die Saison des BFC

Der Aufstieg des BFC war von Anfang an anvisiert und das merkte man. Am dritten Spieltag übernahm man die Tabellenspitze und gab sie danach nur noch an sechs Spieltagen an den BAK ab, welcher die Saison auf Platz 7 beendet hat. Am Ende der Saison ist Dynamo mit 82 Punkten aus 38 Spielen souverän Meister geworden. Zwar hätte man am letzten Spieltag theoretisch noch von Carl-Zeiss Jena überholt werden können, aber das war aufgrund des klar besseren Torverhältnisses sehr unwahrscheinlich.

Gibt es gar keine Relegation?

Eigentlich würde man in den zwei anstehenden Relegationsspielen auf den Sieger der Regionalliga Nord treffen, jedoch steht hier das würde im Vordergrund. Denn dem BFC Dynamo Berlin fehlt es an Geld – und davon gar nicht mal so wenig. Auf ganze 900.000 € summiert sich der Fehlbetrag und wenn dieser bis zum 1. Juni nicht vorliegt, steigt der VfB Oldenburg kampflos auf. Denn das erste Relegationsspiel steigt schon am 28. Mai, womit ein Nachrücken des Tabellenzweiten aus Jena nicht mehr möglich ist. Sollte sich keine Bürgschaft finden, gibt es nächstes Jahr zu 100% keinen Verein aus der Hauptstadt in Liga 3. Somit könnte diese die einzige Profiliga ohne Berlin sein, falls der HSV in der Relegation gegen die Hertha seine Hausaufgaben erledigt.

Vollzug vermeldet: Meris Skenderovic wechselt zum TSV 1860

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Meris Skenderovic Tsv 1860

Bereits Anfang Mai hatte der kicker vermeldet, dass Meris Skenderovic zur neuen Saison zum TSV 1860 wechseln würde. Nun vermeldeten auch die Löwen Vollzug! Der Stürmer wechselt ablösefrei vom Regionalligisten FC Schweinfurt 05 an die Grünwalder Straße.

Meris Skenderovic wechselt zum TSV 1860

Bereits in der vergangenen Winterpause hatte der TSV 1860 ein Auge auf Stürmer Meris Skenderovic geworfen. Damals scheiterte ein Transfer an der Ablöseforderung des FC Schweinfurt 05. Nach Ablauf des Vertrags in Unterfranken wechselt der 24-jährige Deutsch-Montenegriner nun jedoch zu den Löwen.

Der gebürtige Mannheimer wurde größtenteils bei der TSG Hoffenheim ausgebildet und kam bei den Kraichgauern sogar einmal in der Europa League zum Einsatz. Über die Leihstationen TSV Hartberg und Carl Zeiss Jena landete der Stürmer beim FC Schweinfurt 05. Dort erzielte er in der laufenden Saison in 32 Spielen 16 Tore und empfahl sich für höhere Aufgaben.

Die Stärken und Schwächen des Löwen-Neuzugangs hat sich unser Statistik-Freak Bernd Winninger genauer angeschaut. Das Ergebnis findet Ihr HIER!

Still und heimlich: Djayo und Cocic verlängern beim TSV 1860

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Milos Cocic Stürmer TSV 1860 Münchn 3-Liga Saison 2021-22

Kaum ist die Saison vorbei, nimmt die Mannschaft für die Spielzeit 2022/23 immer weiter Form an. Auch Milos Cocic und Johann Ngounou Djayo werden nächstes Jahr weiter das Trikot des TSV 1860 München tragen.

Cocic und Djayo verlängern bei den Löwen bis 2023

Anfang April waren es zehn Spieler, deren Verträge Ende Juni des aktuellen Jahres auslaufen sollten. Tim Linsbichler und Keanu Staude wurden vor dem Spiel gegen Dortmund II offiziell verabschiedet, ihr Abgang ist daher sicher. Wie es beim Trio Neudecker, Biankadi und Dressel weitergeht, ist hingegen aktuell überraschenderweise völlig offen. Geklärt haben sich allerdings die Situationen bei Milos Cocic und Johann Ngounou Djayo. Beide haben bereits im März ihren neuen Vertrag beim TSV 1860 unterschrieben. Die Laufzeit beträgt – übrigens wie auch bei Junglöwe Leandro Morgalla – ein Jahr bis zum Juni 2023. Das verrät ein Blick auf die Webseite SpielPlus des DFB.

Cocic (siehe Titelbild) brachte es im Hinspiel gegen Dortmund II, in Mannheim und in Duisburg zu drei Kurzeinsätzen und stand weitere 13 Mal im Kader. Der 18-Jährige wartet damit noch auf seinen ersten Einsatz in der 3.Liga vor heimischer Kulisse. Dieses Privileg wurde hingegen Johann Djayo am Samstag zuteil. Kurz vor Schluss betrat er im Austausch für den Torschützenkönig Marcel Bär den Platz. Es war allerdings sein einziger Saisoneinsatz in Liga 3.

Damit ist die Vertragslage von sechs weiteren Spielern noch ungeklärt. Neben den bereits erwähnten Dressel, Neudecker und Biankadi sind das Freitag, Székely und Lang. Mit Freitag soll ebenso wie mit Lang verlängert werden, auch ein Abgang von Székely erscheint unrealisitsch. Der 26-Jährige fühlt sich bei den Löwen wohl und kommt vorrangig bei der U21 in der Bayernliga zum Einsatz.

AZ: Moritz Leitner kehrt nicht zum TSV 1860 zurück – Kommt Kobylanski?

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Moritz Leitner TSV 1860

Kürzlich wurde Moritz Leitner mit dem FC Zürich Schweizer Meister und rückte plötzlich auch im Löwen-Kosmos wieder in den Fokus. Eine Rückkehr des verlorenen Sohnes an die Grünwalder Straße stand zur Diskussion. Wie die AZ nun berichtet, wird Leitner nicht zum TSV 1860 wechseln. Stattdessen könnte der Braunschweiger Martin Kobylanski demnächst das Trikot der Löwen tragen.

Moritz Leitner wechselt nicht zum TSV 1860

Leitner selber habe durchaus Interesse an einer Rückkehr an die Grünwalder Straße geäußert, so das Blatt. Bei den Löwen sei man sich aufgrund der Verletzungshistorie des inzwischen 29-Jährigen nicht sicher, inwiefern man aus Rücksicht auf die ohnehin klammen Kassen auf Risiko gehen möchte. Ein namentlich nicht genannter Funktionär äußerte gegenüber der AZ:

“Leitner? Nein, das können wir nicht machen.”

Das Kapitel dürfte somit also geschlossen sein. Aber wer weiß: Vielleicht bleiben die bisherigen Stammspieler Dennis Dressel und Richard Neudecker dem TSV 1860 ja ohnehin erhalten…

Kommt Kobylanski zu den Löwen?

Nichtsdestotrotz sind die Löwen auf der Suche nach einer Verstärkung in der Kreativzentrale. Einer der Kandidaten, David Kopacz, wechselt von den Würzburger Kickers zum FC Ingolstadt 04. Fällt die Wahl der Löwen nun auf Martin Kobylanski, dessen Name auch schon seit geraumer Zeit genannt wird? Bei Eintracht Braunschweig wurde der 28-jährige Spielmacher, der sowohl für Deutschland als auch für Polen U-Länderspiele bestritten hatte, am Wochenende offiziell verabschiedet.

Gastbeitrag: Warum Julian Baumgartlinger zum TSV 1860 kommen soll

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Julian Baumgartlinger ÖFB TSV 1860
Baumgartlinger

Das Personalkarussell bei den Löwen dreht sich. Mit Salger, Staude und Linsbichler wurden am Samstag drei Profis verabschiedet, weitere könnten folgen. Auf der Habenseite ist mit Tim Rieder bereits der erste Neuzugang betätigt. Unser Leser Roman Schwaiger wünscht sich fürs defensive Mittelfeld des TSV 1860 einen weiteren Neuzugang, nämlich Julian Baumgartlinger! Die Gründe dafür hat er uns (und Euch) zusammengefasst.

Erfolgreiches Löwen-NLZ in der Saison 2021/22

Die Nachwuchsarbeit der Löwen scheint endgültig rehabilitiert. Nach dem Aufstieg der U19 in die Bundesliga und dem U17-Klassenerhalt in selbiger, haben Löwenfans allen Grund zur Hoffnung, in naher Zukunft wieder Talente des Kalibers Bender-Zwillinge, Julian Weigl oder Kevin Volland aus der eigenen Jugendarbeit hervorzubringen. Nicht erst in den letzten Jahren, als der Löwennachwuchs zwischenzeitlich etwas eingerostet schien, richteten die Fans den Blick voller Stolz und Sehnsucht auf die erstklassig spielenden Alumni des Sechzger-NLZ. Und ebenso lang träumen sie von einer Heimkehr des ein- oder anderen »verlorenen Sohnes« — wenn sich Zeit, Raum, sportliche Ambitionen und Gehaltsforderungen denn irgendwann einmal wieder fügen.

Noch vor Beginn dieser Transferphase liefen die alljährlichen Gerüchte um etwaige
Rückholaktionen an. Richy Neudeckers Verpflichtung vor bald zwei Jahren verleiht solchen Spekulationen eine – zumindest gefühlte – realistischere Dimension, wie es sie in den ersten Jahren nach dem Doppelabstieg nicht mehr gab. Kevin Volland bekundet selbst regelmäßig sein Interesse, das Löwentrikot erneut überzustreifen. Davor müssen aber noch ein, zwei Saisons und allem voran ein Aufstieg der Löwen ins Land ziehen. Das ewige Talent Moritz Leitner hingegen wird für diesen Sommer zumindest in den Medien heiß diskutiert.

Wunsch: Baumgartlinger zurück zum TSV 1860

Der Name eines gewissen Spielers, der die Jugendmannschaften des TSV 1860 durchlief und zwei Saisons bei den Profis absolvierte, tauchte in der Gerüchteküche bislang noch nicht auf – und das, obwohl er ablösefrei zu haben wäre und der Schlüssel für den Aufstieg im dritten Anlauf sein könnte. Die Rede ist freilich von Julian Baumgartlinger. Dass sein Name medial eben nicht heiß diskutiert wird, steht auch ein wenig sinnbildlich für seine Karriere als unbesungener Held. Nur selten ist das Rampenlicht auf ihn gerichtet und doch steht und fällt die gesamte Aufführung mit ihm. Am 34. Spieltag der nun vergangenen Bundesligasaison bestritt der Österreicher über eine knappe Stunde hinweg seine letzte Partie für Bayer 04 Leverkusen. Nach sechs Jahren und 114 Spielen wird der auslaufende Vertrag des 34-Jährigen nicht verlängert.

Mit etwas Glück und vermutlich deutlich mehr Fantasie schließt sich nun aber nicht nur das Kapitel Leverkusen, sondern mit einer Rückkehr nach Giesing auch die Klammer seiner Profikarriere. Wär schon ein feines Stück Fußballromantik, den Jugendverein auf die alten Tage vielleicht zum Aufstieg zu führen. Ans Aufhören denkt der Routinier laut laola1.at nicht:

“Ich habe die drei letzten Monate so genossen und deswegen will ich auch mit dem Fußball weitermachen.”

Leverkusens Trainer schwärmt vom Ex-Löwen

Gute Voraussetzungen also, wenngleich er große Teile dieser und vorheriger Saison aufgrund von zweier langer Verletzungen verpasste. Davon hat er sich inzwischen gut erholt, nach seinem Comeback am 31. Spieltag hob Leverkusen-Coach Gerardo Seoane Baumgartlingers gute Entwicklung hinsichtlich des Fitnesszustandes hervor. Und noch etwas betonte der Cheftrainer: Der Österreicher sei ein »exzellenter Profi« und in seiner Führungsrolle »wichtiger Bestandteil der Kabine«. Dass Baumgartlinger das Zeug zum Leader hat, bewies er schon bei Mainz 05 und der österreichischen Nationalmannschaft, wo ihm jeweils die Kapitänsbinde anvertraut wurde. Bei 1860 könnte Baumgartlinger mit all seiner Erfahrung die Rolle eines Führungsspielers auf und neben dem Platz einnehmen, die gerade in wichtigen Begegnungen schmerzlich vermisst wird. Aber auch sportlich füllt er ein Spielerprofil aus, welches das Mittelfeld der Löwen bereichern würde.

Ein kluger Zweikämpfer, der Bälle auch unter Druck zielgenau verteilen kann und das Zentrum kompakt hält. Die Statistiken (aus der Bundesligasaison 2020/21, da zu wenig Einsatzzeit in der vergangenen Runde) belegen dies auf beeindruckende Weise. Das Verteidigen gehört dabei zu seiner Kernkompetenz. Die Zweikampfwerte lagen allesamt in den Top-3% der Mittelfeldspieler, besonders begabt ist Baumgartlinger auch im Verhindern gegnerischer Dribblings. Sein Passspiel ist selbst für einen Bundesliga-Mittelfeldspieler in sämtlichen Belangen überdurchschnittlich gut, allen voran über die Distanz und wenn er gepresst wird. Dazu liegen ihm auch Weitschüsse und Kopfballduelle, Letztere gewann er mit seinen 1,81 m zu 66%. Die Leichtathletik-Erfahrung des 84-fachen Nationalspielers schlagen sich auch heute noch in seiner Laufleistung nieder. Oftmals als »Pferdelunge« o.Ä. bezeichnet, beackert er das gesamte Mittelfeld tugendhaft über 90 Minuten hinweg.

Auf der Acht oder Doppelsechs einsetzbar

Im Mittelfeld der Löwen könnte Baumgartlinger entweder vor einem Sechser (wie z.B. Tim Rieder) als zweikampfstarker Spielmacher neben einem offensivfreudigeren Pendant agieren, oder die Bälle aus einer tieferen Position heraus als Teil einer Doppelsechs verteilen. Seiner Rolle als Wortführer kann er im Zentrum bestmöglich gerecht werden. Ein Nebenaspekt seiner Verpflichtung wäre außerdem die Möglichkeit, von einer Verpflichtung eines weiteren Innenverteidigers abzusehen und den Talenten Morgana, Lang und Belkahia das größtmögliche Entwicklungspotential zuzugestehen.

Mögliche Ausfälle durch Verletzungen und Sperren, sowie die natürlichen Leistungsschwankungen solch junger Spieler ließen sich so durch Spieler wie Rieder oder, wenn fit, Wein auffangen, die bekanntermaßen auch von der Sechs in die Innenverteidigung rücken können. Baumgartlinger kann mit seinen Zweikampfwerten problemlos die dadurch entstehende Lücke im Mittelfeld füllen und defensiver agieren.

Knackpunkt Gehalt

Zu guter Letzt natürlich die zwei nicht-sportlichen Argumente. Nach elf Jahren in Mainz und Leverkusen wäre Baumgartlinger in München (und bei 1860) wieder bedeutend näher an seiner Heimat in Mattsee im Salzburger Land. Zudem ist seine Frau gebürtige Münchnerin. Wenn es ihn mit seiner Familie wieder in die Heimat verschlägt, wäre Sechzig eine wahrlich naheliegende Adresse. Aber ein Damoklesschwert schwebt freilich über den gesamten Beitrag: das Gehalt. Quellen im Internet berichten von einem Jahressalär um 1,75 bis zwei Millionen Euro respektive knappen 34 tausend Euro pro Woche. Ohne Frage ein Gehalt, das ihm an der Grünwalder Straße nicht einmal im Ansatz bezahlt werden könnte. Aber darin liegt vielleicht auch die Chance, welche eine Verpflichtung Baumgartlingers doch noch zur Realität werden lassen könnte. Seine Schäfchen hat der Österreicher bereits ins Trockene gebracht, dahingehend wäre er keineswegs mehr auf Gehaltsschecks der Löwen angewiesen.

Pro Bono wird er vermutlich auch nicht im Löwendress auflaufen, aber vielleicht lässt sich für den Karriereabend eine Summe aushandeln, für die es sich lohnt, noch die ein oder andere Saison beim TSV 1860 dranzuhängen, ohne das Gehaltsgefüge zu sprengen. Vielleicht hat Günther Gorenzel die Benders bei ihrem Besuch des Löwen-NLZ klangheimlich nach der Handynummer ihres alten Mannschaftskollegen gefragt. Zu hoffen wär’s allemal.

Sechzig um sieben: Drei Abschiede und ein Rückkehrer

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Die Saison 21/22 ist bis auf die Relegation Geschichte. Mit einem intensiven 6:3 gegen Borussia Dortmund II sicherten die Löwen Platz 4 und verabschiedeten sich in die Sommerpause. Zumindest die Spieler. Für Günther Gorenzel beginnt nun die Phase der Schwerstarbeit: Er muss den Kader für die kommende Saison zusammenstellen. Bisher gibt es drei bestätigte Abschiede und einen offiziell bestätigten Rückkehrer.

Drei Abschiede in Giesing

Bereits am Samstag vor dem Spiel wurden drei Spieler und zwei Trainer der abgelaufenen Saison verabschiedet. Stephan Salger wird wie bereits bekannt die zweite Elf des 1.FC Köln verstärken. Vor seiner Metamorphose vom Löwen zum Geißbock verabschiedete er sich emotional und war froh, dass er wenigstens eine Saison frenetisch von Fans im Stadion unterstützt werden konnte. Neue Arbeitgeber müssen sich Keanu Staude und Tim Linsbichler suchen. Aus dem Trainerteam verlassen Jürgen Luginger und Günter Brandl die Grünwalder Straße. Weitere Abgänge wurden bislang nicht kommuniziert, so dass man davon ausgehen kann, dass bei Neudecker, Dressel und Biankadi das letzte Wort doch noch nicht gesprochen ist. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Rieder kehrt zurück – jetzt offiziell bestätigt

Die Spatzen pfiffen es seit Wochen von den Giesinger Dächern: Tim Rieder kehrt nun auch offiziell bestätigt an die Grünwalder Straße zurück. Damit sind jetzt drei Abgänge und ein Rückkehrer bestätigt. Nach zwei Jahren kehrt der gebürtige Dachauer zu den Löwen zurück. Nach wahrscheinlich auch für ihn selbst zwei unbefriedigenden Saisons in Kaiserslautern und Neuperlach will der Defensivspezialist bei den Löwen nächste Saison nochmal durchstarten.

Weitere Transfergerüchte

Heiß gehandelt werden nach wie vor Meris Skenderovic, Albion Vrenezi und Fynn Lakenmacher als Neuzugänge für die kommende Saison. Wir gehen davon aus, dass nur noch die offizielle Bestätigung fehlt. Neu in der Gerüchteküche bei 1860 ist Jesper Verlaat. Der Mannheimer Innenverteidiger soll das Interesse der Löwen geweckt haben. Etwas ruhiger geworden ist es um Martin Kobylanski und Timur Gayret. Vielleicht liegt das daran, dass es Bewegung bei den aktuell vertragslosen Neudecker, Biankadi und Dressel gibt (siehe oben).

Familie Mölders im Sommerhaus der Stars

Eigentlich stünde ja diesen Sommer eine Fußball WM an. Diese kann aus klimatischen Gründen aber erst kurz vor Weihnachten stattfinden. Wer nun also ein Ersatzprogramm in der Flimmerkiste sucht, könnte bei RTL fündig werden. Die Familie Mölders wird in das Sommerhaus der Stars einziehen. Dort treffen unser ehemaliger Kapitän und seine Frau Ivonne unter anderem auf Mario Basler samt Frau. Vielleicht gibts da mehr Zweikämpfe zu sehen als bei der WM. Wer weiß…

Sechzger.de Talk Nummer 59

Jan moderiert einen launigen Talk mit Bernd, Christian und Thomas. Die vier diskutieren das für manche nervenaufreibende Spiel gegen Dortmund, wagen ein erstes Saisonfazit und debattieren die Situation um Michi Köllner. Der Talk erscheint ab Mittag auf unserem youtube-Kanal und den gängigen podcast-Plattformen.

 Der TSV 1860 München beim Giro die Monaco

Am Sonntag fand der Giro di Monaco statt. Das Laufevent stand aus aktuellem Anlass unter dem Motto “Run for Peace”. Die Läufer des TSV 1860 München waren zahlreich vertreten und setzten ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine. Unter anderem nahm Vize-Präsident Hans Sitzberger teil.

News aus der dritten Liga

Kopacz zu Ingolstadt

Gerüchteweise war er auch bei den Löwen in der Diskussion: David Kopacz. Der 22-jährige offensive Mittelfeldspieler schließt sich aber nun den Schanzern an.

Emanuel Taffertshofer bleibt in Wehen

Der mittlerweile 27-jährige ehemalige Nachwuchsspieler der Löwen verlängerte seinen Vertrag beim SV Wehen um ein Jahr.

Osnabrück holt Torjäger aus der Regionalliga Nordost

Von Energie Cottbus stößt Stürmer Erik Engelhardt zum VfL Osnabrück. Der 24-jährige Franke, der die Nachwuchsabteilungen des 1 FC Nürnberg durchlief, kommt mit der Empfehlung von 33 Scorerpunkten aus der Lausitz an die Bremer Brücke.

Damit seid Ihr auf dem neuesten Stand was die Transferaktivitäten an der Grünwalder Straße und im Rest der Liga angeht. Das wird wahrscheinlich unser Hauptthema in den nächsten Wochen sein. Wir freuen uns, wenn Ihr auch in der Sommerpause sechzger.de die Treue haltet.

 

 

 

TSV 1860 verabschiedet drei Spieler – bleibt Neudecker?

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TSV 1860 München Verabschiedet Salger Staude Brandl Luginger Linsbichler Vor Spiel Gegen Dortmund

Vor dem torreichen Sieg gegen Borussia Dortmund II hat der TSV 1860 München drei Spieler verabschiedet. Außerdem verlassen Fitnesscoach Luginger und Co-Trainer Brandl die Mannschaft.

TSV 1860 verabschiedet Spieler – was ist mit Dressel, Biankadi und Neudecker?

Blumen und jeweils ein Bild gab es für drei – bald ehemalige – Spieler der Löwen vor dem 6:3 gegen die Dortmunder Borussia. Stephan Salger kehrt in seine Heimat zurück und schnürt die Schuhe zukünftig bei Köln II. Keanu Staude und Tim Linsbichler erhalten keinen neuen Vertrag und müssen sich einen neuen Verein suchen. Michael Köllner hatte einige Überraschungen in der Pressekonferenz vor der Partie angekündigt. Bezüglich Personalien, die aus der Mannschaft ausscheiden, war dies nur eine. Günter Brandl verlässt das Team. Er ist nach Oliver Beer der zweite Co-Trainer in der Saison 2021/22, der gehen muss. Bereits länger steht fest, dass Matthias Luginger, der für die Athletik zuständig war, nicht bei den Löwen bleiben wird.

Fast noch spannender ist dann aber zu beobachten, wer auf dem Bild eben nicht zu finden ist. Drei Spieler hat der TSV 1860 verabschiedet – doch es hätten durchaus doppelt so viele sein können. Bei Richard Neudecker, Dennis Dressel und Merveille Biankadi erwarteten viele ebenfalls einen Abschied. Bei Neudecker liegen die finanziellen Vorstellungen noch zu weit auseinander, doch der Spieler selbst möchte gerne bei den Löwen bleiben. Er befindet sich weiterhin in Gesprächen mit Günter Gorenzel.

Am überraschendsten dürfte das Fehlen von Dennis Dressel auf dem Bild sein. Der 23-Jährige hatte klar kommuniziert, dass er seine Zukunft in der 2.Liga sieht und daher den TSV 1860 verlassen möchte. Auf dem Abschiedsfoto ist er nun aber vorerst nicht zu sehen. Auch bei Merveille Biankadi rechnete man mit einem Abgang in Richtung Heidenheim. Dort hat er noch einen Vertrag über ein Jahr. Doch in diesen beiden Fällen scheinen ebenso noch nicht alle Details geklärt zu sein. Auch Dressel und Biankadi sprechen noch mit Günter Gorenzel, wie Michael Köllner im Rahmen des Dortmund-Spiels bestätigte.

Foto: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA