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21. Spieltag der dritten Liga: Das Montagsspiel SV Waldhof – Dortmund II

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Nach dem gelungenen Auftakt unserer Löwen in die Restsaison stand heute Abend das erste Montagsspiel des neuen Jahres an. Es standen sich der SV Waldhof Mannheim und Borussia Dortmund II im mit 500 Zuschauern gefüllten Carl-Benz-Stadion gegenüber.

Früher Führungstreffer für Waldhof

Beide Teams starteten mit vollem Elan ins neue Fußballjahr. Zunächst scheiterte Taz mit einem sehenswerten Freistoß an Königsmann, der den Ball noch an den Pfosten lenken konnte (6. Minute). Nun drei Minuten später gingen die Waldhof-Buben dann bereits in Führung. Nach hohem Pressing gewannen die Mannheimer den Ball im Strafraum der Dortmunder. Martinovic hatte dann ein gutes Auge und legte den Ball zurück auf Schnatterer, der vom Elfmeterpunkt lässig zum 1:0 einschob.

Munteres Spiel bis zum Pausenpfiff

Das Spiel wogte hin und her, so dass es Chancen auf beiden Seiten gab. Drljaca im Tor der Borussen musste gegen Boyamba klären. Auf der anderen Seite musste Königsmann einen Fernschuss von Pherai klären. Vor der Pause boten sich dann Martinovic drei gute Einschussmöglichkeiten. In der 39. Minute parierte Drljaca einen Schuss aus ca. 18 Metern. In der Nachspielzeit scheiterte er frei vor dem Dortmunder Schlussmann und eine weitere Minute später überwand er Drljaca, aber Pfanne konnt den Ball noch am Tor vorbei grätschen. Damit ging es mit einem für die Borussen schmeichelhaften 1:1 in die Pause.

Viele Räume für beide Teams

Auch der zweite Durchgang bot ein attraktives Spiel. Der neutrale Zuschauer fragte sich allerdings, wieso sich Wadhof und Dortmund II gegenseitig so große Räume gestatteten. Nach einen Distanzschuss von Schnatterer in der 53. Minute hatte Fink die große Chance zum Ausgleich. Donkor konnte ihn noch entscheidend stören und so blieb es bei der Führung für die Waldhöfer.

Ausgleich durch Joker Pohlmann

In der 59. Minute kam Ole Pohlmann bei den Borussen auf’s Feld. In der 73. Minute gerechtfertigte der Joker dann seine Einwechslung. Nach Zuspiel von Taz ließ er Schnatterer und Seegert aussteigen und versenkte die Kugel zum 1:1 im Netz der Waldhöfer.

Die Torhüter im Mittelpunkt

In der Schlussphase standen beide Torhüter im Mittelpunkt. Zunächst legte Drljaca Donkor. Dieser lief nach feinem Zuspiel von Martinovic alleine auf den Keeper zu, legte den Ball an ihm vorbei und wurde dann diskussionslos von Drljaca gelegt. Den fälligen Strafstoß setzte Martinovic platziert ins rechte untere Eck, Drljaca konnte aber eine Hand an den Ball bringen und den Ball an den Pfosten lenken. So vergab Walldhof gegen Dortmund den sicher geglaubten Führungstreffer.

Dortmund trifft zwei Mal in der Schlussphase

Aber es kam noch dicker für die Gastgeber. In der 90. Minute gingen die Borussen dann durch ein unglaubliches Tor mit 1:2 in Führung. Seegert köpfte im Mittelfeld Pherai den Ball vor die Füße. Dieser fackelte nicht lange und zirkelte den Ball aus knapp 40 Metern per Bogenlampe Zentimeter unter die Latte. Königsmann war zuweit aufgerückt ud konnte dieses Traumtor nicht verhindern. Waldhof schenkte Dortmund dann in der Nachspielzeit noch einen Foulelfmeter, als Russo Njinmah im Strafraum foulte. Raschl ließ sich die Chance nicht nehmen und stellte auf 3:1 für Dortmund. Direkt danach war Schluss. Waldhof wird sich über die Niederlage ärgern, Dortmund wurde für offensive Spielweise belohnt und konnte glücklich drei Punkte einfahren.

Was bedeutet das für Löwen?

“Nur noch vier!” wird so mancher Löwenfan nach dem Schlusspfiff gedacht haben. In der Tabelle profitieren die Löwen von der Mannheimer Niederlage. Der TSV 1860 München liegt zwar immer noch auf Rang 9 mit 32 Punkten. Aber: Es sind nur noch vier Punkte bis auf Rang 2, der aktuell von den roten Teufeln belegt wird.

Allerdings ist uns heute die Tabelle egal, denn morgen ist Pokal!!! Ab 18:30h werden die Löwen ihr Bestes geben, um den den KSC aus dem Pokal zu kegeln und ins Viertelfinale einzuziehen. Ihr könnt das Spiel natürlich bei sechzger.de im Liveticker verfolgen.

 

 

Wie viele Fans: Köllner kein großer Freund vom Videobeweis

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Seit 2017 in der Bundesliga, seit 2019 in der 2. Liga: Der VAR

Am Videobeweis im deutschen Profifußball scheiden sich die Geister. Insbesondere unter den besonders leidenschaftlichen Fans, die – in normalen Zeiten – persönlich im Stadion in den Fankurven anzutreffen sind, gibt es viel Kritik an dem seit der Saison 2017/18 in der Bundesliga angewandten Video Assistant Referee (VAR). Zwei Jahre später wurden auch strittige Entscheidungen in der 2. Bundesliga an den “Kölner Keller” übergeben. Da sich die Löwen 2017 bekanntlich aus der Zweitklassigkeit verabschiedet haben, kommt ein Profiteam des TSV 1860 beim morgigen Pokalsspiel gegen den Karlsruher SC zum ersten Mal in den Genuss dieser optionalen Entscheidungshilfe für das Schiedsrichtergespann.

Warten auf Entscheidung stört Köllner

In der heutigen LÖWENRUNDE wollte sechzger.de von Löwentrainer Michael Köllner wissen, inwieweit diese Premiere für sein Team eine Rolle in der Vorbereitung auf die Partie gegen den KSC gespielt hat. Und Köllner outete sich als kein großer Freund des VAR. Ihm geht es, wie vielen Fans. “Was für mich immer stören ist: Wenn du ein Tor schießt oder ein Tor bekommst, dass Du dann zwei Minuten warten musst, bis dann irgendwann mal alles gut gecheckt worden ist.” Aber entsprechend seinem Naturell nimmt es der Oberpfälzer, wie es eben ist: “Ansonsten finde ich, dass die Regeln dazu da sind, dass sie umgesetzt werden. Ob die dann vom Schiedsrichter auf dem Platz umgesetzt werden oder mit einer zusätzlichen Hilfe aus Köln,” spielt für ihn nicht die entscheidende Rolle.

Löwenprofis sind vorbereitet

Seine Spieler wissen morgen Abend auf jeden Fall Bescheid, was da möglicherweise auf sie zukommt. “Wir haben die Spieler heut früh nochmal sensibilisert, was das heißt. Es kommt ja auch noch ein vierter Offizieller dazu, der sich Außen mit den Trainern beschäftigen wird”. Insgesamt setzt der Löwendompteur beim Videobeweis auf das Fingerspitzengefühl des Spielleiters: “Ich glaube, dass in Deutschland die Schiedsrichter schon so viel Erfahrungen damit haben – sowohl in Köln, als auch auf dem Platz – um dieses Mittel gezielt und dosiert einzusetzen.” Morgen Abend ist es dann am vom DFB geschickten Mann in schwarz, der Erwartung von Michael Köllner und vieler Löwenfans vor den TV-Geräten und am sechzger.de-Liveticker gerecht zu werden!

TSV 1860 – Karlsruher SC (DFB-Pokal): Ergebnistipp Thomas Häßler

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Thomas Häßler Icke TSV 1860

Sehr geehrte Damen und Herren, ein Welt- und Europameister gibt sich die Ehre bei sechzger.de! Kein Geringerer als Thomas Häßler tippt die morgige Pokalpartie des TSV 1860 gegen den Karlsruher SC. Keine einfach Aufgabe, zumal “Icke” bei beiden Vereinen am Ball war.

Häßler beim KSC und TSV 1860 aktiv

Entsprechend diplomatisch äußerst sich der Weltmeister von 1990, der von einer Partie auf Augenhöhe ausgeht.

“1:1 nach 90 Minuten und Verlängerung.
Und Elfmeterschießen ist Lotterie…”

Naja, nicht ganz, denn wir haben ja Marco Hiller im Tor!

Einmal Italien und zurück

Der gebürtige Berliner Thomas Häßler wechselte 1984 von den Reinickendorfer Füchsen zum 1. FC Köln und avancierte dort zum Bundesliga- und 1988 auch Nationalspieler. Nach 149 Spielen für die Geißböcke wechselte “Icke” 1990 zu Juventus in die Serie A und nur ein Jahr später zur Roma. Dort wirbelte der 1,66 m große Mittelfeldspieler bis 1994, ehe er nach Deutschland zurückkehrte.

Sein Ziel: Karlsruhe! Auch im Wildpark wurde Häßler schnell zum Publikumsliebling, absolvierte 118 Bundesligaspiele und wechselte anschließend zu Borussia Dortmund. Unter Trainer Michael Skibbe wurde “Icke” dort jedoch nicht glücklich und fand an der Grünwalder Straße eine neue Heimat.

Platz 4 mit den Löwen

Von 1999 bis 2003 führte Thomas Häßler im Mittelfeld des TSV 1860 Regie und verlieh den Löwen den lang ersehnten Glanz. Mit Platz 4 in der Saison 1999/2000 erreichte Sechzig eine Top-Platzierung, scheiterte dann jedoch in der Champions League-Qualifikation an Leeds United.

Im Sommer 2003 wechselte der 101-fache Nationalspieler (11 Tore) zu Austria Salzburg, wo er ein Jahr später seine aktive Karriere beendete. Aktuell trainiert Häßler den Landesligisten BFC Preußen.

Kennt Ihr eigentlich schon den Fanshop von Icke Häßler?

Häßlers größte Erfolge

Nationalmannschaft

  • Weltmeister: 1990
  • Europameister: 1996
  • Vize-Europameister: 1992
  • Vize-Militärweltmeister: 1987
  • Olympische Spiele 1988: Bronzemedaille

Verein

  • UEFA-Pokal-Finalist: 1985/86
  • Deutscher Vize-Meister: 1988/89 & 1989/90
  • DFB-Pokal-Finalist: 1995/96
  • Coppa-Italia-Finalist: 1992/93

Persönliche Auszeichnungen

  • Deutschlands Fußballer des Jahres: 1989 & 1992
  • Dritter bei der Wahl zum FIFA-Weltfußballer des Jahres: 1992

 

Titelbild: Sylvia Herzog

Löwenrunde: Marius Willsch fällt verletzungsbedingt gegen den KSC aus

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Michael Köllner Löwenrunde TSV 1860 KSC

Nachdem Marius Willsch am vergangenen Samstag bereits nach einer knappen halben Stunde ausgewechselt werden musste, war es fast zu erwarten. Nun bestätigte Trainer Michael Köllner in der Löwenrunde, dass Willsch morgen gegen den KSC verletzungsbedingt fehlen werde.

Ohne Willsch gegen den KSC

Wegen einer Verletzung an der Patellasehne wird Willsch am Dienstag gegen den Karlsruher SC nicht mitwirken können. Wie lange der 30-Jährige ausfallen wird, ist indes noch unklar.

“Das braucht jetzt ein paar Tage Ruhe. Ich hoffe, dass das in ein paar Tagen wieder abklingt. Das werden wir jetzt die nächsten Tage sehen müssen. Auf jeden Fall ging es ihm nach dem Spiel schon nochmal schlechter, die Schmerzen kamen schon massiv zurück. Aber zum Glück konnten wir am MRT ausschließen, dass eine strukturelle Verletzung vorliegt. Ich glaube, das ist auch für Marius ganz wichtig, dass nix Strukturelles kaputt ist, sondern dass das einfach eine Entzündung ist, die an der Patellasehne abklingen muss. Da ist die medizinische Abteilung dabei. Auch an ihrem Geburtstag heute – deswegen gratuliere ich ihr da an der Stelle auch – unsere Mannschaftsärztin Monika Mrosek. Die kümmert sich sehr liebevoll um den Marius, damit auch an IHREM Geburtstag der Marius nicht zu kurz kommt.”

Willsch 1860 Wehen Wiesbaden Verletzung
Marius Willsch wurde beim Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden früh ausgewechselt.

Deutlich besser sieht es hingegen bei Merveille Biankadi aus, der am Samstag noch pausieren musste. Er nahm am Abschlusstraining für das Pokalmatch teil und wäre einsatzbereit.

Wer ersetzt Willsch?

Bleibt die Frage, wer gegen den KSC für Marius Willsch in die Startelf rutscht? Vermutlich wird Yannick Deichmann den Kollegen Willsch 1:1 ersetzen und somit eine offensivere Position freimachen. Dort kämen neben Keanu Staude, der am Samstag für Willsch eingewechselt wurde, auch Erik Tallig in Frage.

Oder aber Dennis Dressel rückt nach vorne und Quirin Moll darf als Sechser ran… Es bleibt spannend, was sich Michael Köllner gegen den favorisierten Zweitligisten einfallen lässt.

Klares Votum: 70 % der kicker Leser sprechen sich für Erhalt von 50+1 aus

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Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen - 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

Das war eindeutig! Über 70 % der Leser des kicker sprachen sich in einer Umfrage des Sportmagazins für den Erhalt von 50+1 in Deutschland aus.

kicker Leser: 50+1 muss bleiben!

“Muss die 50+1-Regel im Sinne eines ausgeglicheneren Wettbewerbs fallen?” Diese Frage stellte das kicker Sportmagazin an seine Leser und 70,2 % der über 30.000 Teilnehmer antworteten mit “Nein”.

Will heißen: Eine überwältigende Mehrheit der kicker Leser wünscht sich den Erhalt von 50+1 und somit die Beibehaltung der aktuell geltenden Strukturen. Mit dem Fall der Regel wäre dem Investoren-Fußball auch in Deutschland Tür und Tor geöffnet. Gerade an der Grünwalder Straße ist man diesbezüglich ja ein gebranntes Kind…

Regelung bei Hannover 96 in der Vereinssatzung

Bei Hannover 96 hat man diesbezüglich bereits vorgesorgt und auf der Mitgliedsversammlung die 50+1 Regelung fest in die Vereinssatzung aufgenommen. Die dazu erforderliche 2/3-Mehrheit wurde erzielt. Dies bedeutete einen weiteren Nackenschlag für Martin Kind, der denn Fall der Regelung seit Jahren fordert und davon profitiert hätte.

Auch das Bundeskartellamt hat klargestellt, dass die “Grundregel aufgrund der damit verfolgten sportpolitischen Ziele kartellrechtlich unbedenklich sei”.

Titelbild: muenchnerloewen.de

TAKTIKTAFEL, die Analyse: TSV 1860 – Wehen Wiesbaden (21.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden. Die Löwen bestritten das Auftaktspiel nach der Winterpause wieder im 3-4-1-2, Wiesbaden wurde von Markus Kauczinski 4-2-3-1 ins Rennen geschickt.

Gegen den Ball verschob sich das 3-4-1-2 bei den Löwen zu einem 5-4-1, indem sich die Mittelfeldaußenspieler in die Abwehrreihe zurückfallen ließen. Wehen verschob mit Ball zu einem 4-3-3, bei dem der jeweils ballferne offensive Mittelfeldaußenspieler zu Lankford ins Zentrum einrückte und Prokop, der in der Grundformation auf der Zehn hinter Lankford aufgestellt war, offensiv mit allen Freiheiten ausgestattet agierte.

Die Wichtigsten Statistiken zum Spiel

Ballbesitz: TSV 1860 47% – SVWW 53%

Passgenauigkeit: TSV 1860 80% – SVWW 85%

Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 52% – SVWW 56%

Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 10/5 – SVWW 10/4

PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 11,93 – SVWW 7,79

Blick auf die Zahlen

In fast allen statistischen Werten sind die Löwen auf den ersten Blick schlechter, nur bei Schüssen, die tatsächlich aufs Tor gingen, war der TSV 1860 besser als der SV Wehen. Den Zahlen nach würde man also eher Wehen als das bessere Team vermuten und den Sieg möglicherweise als glücklich oder gar unverdient einordnen. Tatsache aber ist, dass sich hier zwei Mannschaften gegenüber standen, die einen taktisch komplett unterschiedlichen Ansatz verfolgten, und daran liegt auch die Diskrepanz bei den statistischen Werten.

Ballbesitz

Während die Gäste eher kontrolliert vornehmlich im Positionsspiel versuchten zum Erfolg zu kommen, wollten die Löwen abwartend und auf Konter lauernd, Nadelstiche setzen. Damit wäre der höhere Ballbesitz des SV Wehen Wiesbaden gegenüber dem TSV 1860  erklärt. Wer abwartet um blitzschnell zuzustechen, braucht nicht viel Ballbesitz. Bei einem anderen Spielverlauf (wenn der TSV 1860 in Führung gegangen wäre), wäre die Diskrepanz beim Ballbesitz vermutlich noch höher gewesen. Ähnlich wie in den beiden Auswärtsspielen vor der kurzen Winterpause.

Passgenauigkeit

Wer im Aufbau kontrolliert agiert, spielt viel hintenrum. Damit steigt auch die Passgenauigkeit, denn bei Quer- und Rückpässen passieren selten Fehler. Im Gegensatz dazu ist das vertikale, direkte Spiel, das die Löwen bei ihren schnellen Vorstößen an den Tag legten, durchaus fehlpassanfällig. Wenn man allerdings trotz riskanterer Spielweise immer noch bei 80% angekommener Pässe liegt, kann man das als durchaus gelungenen Nachmittag in puncto Passgenauigkeit deuten.

Defensive Zweikampfquote

Im defensiven Zweikampf haben sich beide Teams nicht mit Ruhm bekleckert. Werte von unter 60% sind in dieser Statistik eigentlich nicht wünschenswert. Nur 52% gewonnener Zweikämpfe könnte man nun schon fast erbärmlich nennen. Aber der Wert zeigt eins nicht auf: was passierte nach dem verlorenen Zweikampf. Blieb der Ball in Reihen des angreifenden Gegners oder konnte ein Spieler der verteidigenden Mannschaft danach das Leder einfach erobern. Das war bei den Löwen nach mehr als der Hälfte der verlorenen Defensivzweikämpfe der Fall. Der nächste in der Reihe eroberte mit einfachen Mitteln den Ball. Somit haben die geführten defensiven Zweikämpfe zu 77% zu Balleroberungen geführt, auch wenn nur 52% der Zweikämpfe tatsächlich gewonnen wurden.

Schussgenauigkeit

Bei den Schüssen gesamt haben beide Mannschaften gleich viele auf dem Kerbholz. Die Schussgenauigkeit sieht die Löwen vorn, denn sie brachten einen Schuss mehr aufs Gehäuse als der Gegner. Mit weniger Ballbesitz gleich viele Schüsse mit besserer Trefferquote als der Gegner. Das zeigt, der Zug zum Tor und der Wille, es auch treffen zu wollen, ist da.

PPDA

Als letzte Kategorie blicken wir auf die PPDA. Dieser Wert zeigt, wie viele Pässe der Gegner durchschnittlich im pressingrelevanten Bereich des Spielfeldes spielen darf, bevor eine Abwehraktion gesetzt wird. Also gilt: je niedriger die PPDA, desto höher ist die Pressingintensität. Die PPDA sagt allerdings nichts über den Erfolg der ihr zugrundeliegenden Abwehraktionen aus. Dass die Sechzger eine eher hohe PPDA haben, ist der abwartenden, auf Konter lauernden Spielweise über weite Strecken des Spiels geschuldet. Wiesbaden hingegen lief früh an und versuchte die Löwen durch frühe Balleroberungen unter starken Druck zu setzen. Das ist das, was wir aus der PPDA herauslesen können. Was diese Zahl nicht offenlegt ist, ob das wie gewollt funktioniert hat.

Somit schauen die Zahlen – ohne das Spiel gesehen zu haben – schlechter aus als sie sind.

Das Spiel

Die erste Halbzeit

Nach einer kurzen Abtastphase ganz zu Beginn wollte Wehen das Spiel unter Kontrolle bringen und bestimmen. Der auf Konter lauernde TSV 1860 München ließ den SV Wehen Wiesbaden gewähren. Die Taktik ging für die Löwen grundsätzlich auch auf; so erspielten sich die Sechzger in der Anfangsphase mit ihren schnellen überfallartigen Angriffen durchaus gute Möglichkeiten, die Neudecker und Lex leider vergaben.

In der 11. Minute kam dann wie ein kalter Guss aus heiterem Himmel der Führungstreffer für die Gäste nach einer Ecke. Die bis dahin vom Strafraum der Löwen gut ferngehaltenen Wiesbadener konnten sich die Schwäche, die der TSV 1860 diese Saison bei gegnerischen Ecken an den Tag legt, zu nutze machen und wieder einmal schlug das Leder nach einem Eckstoß im Kasten der Löwen ein.

Das beeindruckte die Mannschaft von Trainer Michael Köllner nicht im geringsten. Weiterhin spielte der TSV 1860 München nach dem vorgegebenen Plan. Trotz einiger vielversprechender Vorstöße ergaben sich aber zunächst keine Torgelegenheiten für die Hausherren.

Nur zwölf Minuten später klingelte es nach einem Umschaltmoment, den die Hessen gut ausnutzten, erneut im Kasten der Löwen. Ob dieses Tor regulär war oder nicht, daran scheiden sich die Geister. Letztlich ist es egal, denn es war nicht spielentscheidend.

Ab diesem Zeitpunkt veränderte sich die Gemengelage im Spiel. Das Spiel trat in seine dritte Phase. Wiesbaden ließ die Löwen kommen und agierte seinerseits abwartend. Das nahmen die Spieler von Michael Köllner dankend an und brachten mit der dem System geschuldeten Überzahl, die aus horizontalen Verschiebungen auf den Positionen immer wieder entstand, mehr und mehr Druck auf den Strafraum der Gäste.

Es war dann eine Standardsituation, die zum Anschlusstreffer für Sechzig durch Semi Belkahia in der 36. Minute führte.

Der TSV 1860 München ließ jetzt nicht locker. Immer wieder drangen die Sechzger tief in die Gegnerische Spielfeldhälfte ein, konnten aber bis zum Pausentee nichts mehr am Spielstand verändern.

Die zweite Halbzeit

Nach dem Wiederanpfiff kamen die Löwen wie von der Tarantel gestochen aus der Kabine. Bis der Ball zum 2:2-Ausgleich durch Salger in der 50. Minute einschlug, schossen die Spieler von Michael Köllner bereits drei mal in nur vier Minuten auf das Tor des Gegners.

Zwischen Wiederanpfiff und dem Führungstreffer durch Richy Neudecker in der 69. Minute spielte nur eine Mannschaft – und das war der TSV 1860 München. Kein einziger Schussversuch gelang dem SVWW bis zur 77. Minute. Der TSV 1860 München kaufte seinem sich redlich bemühten und aufopfernd kämpfenden Kontrahenten ordentlich den Schneid ab.

Mit vertikalem Spiel und langen Bällen versuchten die Wiesbadener in der Schlussphase alles, um noch zum Ausgleichstor zu kommen. Nicht nur aufgrund des vermutlich zu unrecht gegebenen zweiten Tores des SVWW wäre dieses aber durchaus unverdient gewesen. Die Löwen hielten auch dieser Schlussoffensive stand.

Die Art und Weise, wie der TSV 1860 München in der zweiten Halbzeit auftrat, lässt keinen Zweifel daran, dass mit dieser Mannschaft in der Rückrunde noch zu rechnen sein wird. Wäre diese zweite Halbzeit eine Speise in einem etwas besseren Lokal, hieße sie wohl Aufholjagd serviert an Abwehrschlacht mit Standardbeilage.

Die Tore 1860 – SV wehen Wiesbaden

0:1

Nach einer Ecke klärt zunächst Belkahia für Hiller auf der Line einen Kopfball von Gürleyen, doch seinen Abwehrversuch verwandelt Gürleyens Abwehrkollege Carstens nach Zuspiel von Jacobsen zum 1:0 für die Gäste (11.).

0:2

Eine sehr umstrittene Entscheidung, bei diesem Angriff nicht frühzeitig auf Abseits zu entscheiden, seitens des Unparteiischen an der Linie überschattete das 2:0 der Gäste. In einem Umschaltmoment kam ein Pass über die Abwehrreihe der Sechzger in Richtung des mindestens fünf Meter im Abseits stehenden Lankford. Dieser ging zwar zum Ball, berührt ihn jedoch nicht. Er schirmte vielmehr in der Folge Löwenverteidiger Salger von dem zum Ball eilenden Prokop ab. Prokop, der mit der Kugel von links diagonal in die Box der Löwen eindrang, lässt Hiller keine Chance und versenkte die Kugel zum 2:0. Ob die Aktion des Wiesbadener Stürmers Lankford nun als Abseits zu ahnden gewesen wäre oder nicht, ist eigentlich egal, trotzdem erwarte ich mit Spannung die Auflösung der Situation durch Herrn Rafati auf dem Portal liga3-online.de. Ich bin der Meinung, es hätte gepfiffen werden müssen (23.).

1:2

Nach einem Freistoß von der linken Halbposition etwa 35 Meter vor dem Tor der Wiesbadener, getreten durch Stefan Lex, kam Belkahia mit dem Kopf an den Ball und lenkte die Kugel zum 1:2-Anschlusstreffer ins Gehäuse der Hessen (36.).

2:2

Nach einer von rechts getretenen Ecke der Löwen braucht Stefan Salger zwei Schussversuche, um den Ball schließlich im Gehäuse unterzubringen. Lex brachte den Eckstoß an den rechten Rand der kleinen Box, wo Deichmann per Kopf zu Salger verlängerte. Salgers ersten Versuch blockte Belkahia unfreiwillig ab, sein Nachschuss schlug hinter Stritzel zum 2:2 Ausgleichstreffer ein (50.).

3:2

Nach einem Foul an Marcel Bär zentral an der Strafraumgrenze schoss Richy Neudecker den umjubelten Siegtreffer in der 69. Minute per Freistoss durch die Mauer, indem er Lex als Bande nutzte (69.).

Fazit des Spiels TSV 1860  – SV Wehen

So darf es gerne weitergehen. In einem umkämpften, aber dennoch fairen Spiel zwischen dem TSV 1860 und dem SV Wehen Wiesbaden fanden die Sechzger verdient das erfolgreichere Ende. Gegen eine Mannschaft, die man klar zum erweiterten Favoritenkreis der Drittligasaison 21/22 zählen darf, einen 2:0-Rückstand aufzuholen und das Spiel zu drehen, gelang den Löwen zuletzt beim Restart der Saison 19/20 gegen den MSV Duisburg.

Der Anfang zur Aufholjagd, in der die Sechzger das Feld von hinten aufrollen könnten, ist geschafft. Es sind jetzt nur noch vier Punkte, aber sechs Plätze bis zu Platz zwei, auf dem momentan der 1. FC Kaiserslautern mit 36 Punkten und ebenfalls 21 absolvierten Spielen steht.

Nun muss man die Euphorie aus diesem Moralboosterspiel mitnehmen. Mit diesem Schwung im Rücken sollte zunächst unter der Woche das Pokalspiel gegen den Karlsruher SC möglichst erfolgreich gestaltet werden. Am Samstag in der Betonschüssel am Oberwiesenfeld gegen das Perlacher Projekt von Hasan Kivran gehts dann wieder um Punkte in der Liga.

Datenquelle: Wyscout

kicker: Belkahia, Neudecker und Lex in “Elf des Tages” der 21. Spielrunde

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Richard Neudecker (TSV 1860)

Was war das für eine irre Aufholjagd am Samstag! 0:2 lagen die Löwen bereits gegen den SV Wehen Wiesbaden, nach 90 Minuten verließen sie den Platz dennoch als strahlender Sieger. Der kicker hebt bei dieser Energieleistung insbesondere Semi Belkahia, Richy Neudecker und Stefan Lex hervor und beruft das Trio in seine “Elf des Tages” der 21. Spielrunde.

Belkahia, Neudecker & Lex in “Elf des Tages” des kicker

Alle drei Löwen erhielten vom Sportmagazin die Note 2,0 und qualifizierten sich damit für die Spieltagself. Für Neudecker war es bereits die fünfte Nominierung in der laufenden Saison. Stürmer Lex ist zum vierten Mal dabei, Abwehrspieler Belkahia zum dritten Mal.

Während sich Lex und Belkahia am kommenden Wochenende gegen Türkgücü wieder um einen Platz in der “Elf des Tages” bemühen werden, muss Neudecker gelbgesperrt aussetzen.

Die “Elf des Tages” im Überblick

Kühn (Osnabrück) – Ezekwem (Freiburg II), Belkahia (1860), Tomiak (Kaiserslautern), Obermair (Magdeburg) – Zuck, Wunderlich, Götze (alle Kaiserslautern), Neudecker (1860) – Baur (Freiburg II), Lex (1860)

TSV 1860 NLZ: U17 mit Niederlage gegen Ulm – U16 und U15 siegreich

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TSV 1860 e.V. FA Fahne Verein Fußballabteilung Dritte Vierte III IV

Na, habt Ihr nach der Aufholjagd vom Samstag auch noch Rest-Adrenalin im Körper? Aber nicht nur die Profis am Wochenende im Einsatz, sondern auch drei Teams aus dem NLZ des TSV 1860 haben am Sonntag gespielt.

Drei Teams des NLZ des TSV 1860 im Einsatz

U15, U16, U17 – gleich drei Mannschaften der Löwen waren auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße aktiv. Auch hier galt: Keine Zuschauer! Aktuell dürfen noch nicht mal die Eltern der Spieler zu den Spielen, sonst hätten wir Euch natürlich Bilder von gestern geliefert.

So aber fanden drei Testspiele der Junioren unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Den Anfang machte die U17, die in einer spannenden Partie dem SSV Ulm 1846 mit 3:4 unterlag. Evarist Samey brachte Sechzig bereits in der 3. Minute in Führung, bevor die Spatzen zurückschlugen und auf 1:3 davonzogen. Kurz vor der Pause kamen die Löwen durch ein Gegentor nochmal heran, doch mit dem Pausenpfiff stellte Ulm mit dem 2:4 den alten Abstand wieder her. Nach dem Seitenwechsel kämpften die Löwen zwar nochmal, doch mehr als der späte Anschlusstreffer durch Jeremiah Dosi war nicht mehr drin.

Strategische Nachwuchsarbeit bei den Löwen

Anschließend empfing die U16 den TuS Holzkirchen und besiegte diesen nach einer torlosen ersten Hälfte doch noch deutlich mit 4:0. Den Abschluss bildete die U15 der Löwen, die den FC Ismaning mit 2:1 (1:0) schlug.

Über die Ausrichtung des NLZ des TSV 1860 stand uns kürzlich Manfred Paula Rede und Antwort. Er berichtete uns von der strategischen Nachwuchsarbeit bei den Löwen und dass er Münchens große Liebe diesbezüglich auf einem guten Weg sieht.

Titelbild: CR-Fotos

Sechzig um Sieben: bald möglicherweise keine Geisterspiele mehr

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Nach dem Sieg und vor dem Achtelfinale gegen den Karlsruher SC dürfen sich die Löwenfans berechtigte Hoffnungen machen, bald zum Teil wieder im Grünwalder Stadion stehen zu dürfen. Ministerpräsident Markus Söder denkt über ein Ende der Geisterspiele nach. Alle weiteren Meldungen vom Wochenende, u.a. der KSC im Einsatz und der 21.Spieltag in der 3.Liga gibt es nun zum Wochenstart in der Übersicht.

750 Kilometer umsonst

Sie hatten sich so auf ihre Premiere in der Bundesliga gefreut, doch kurz bevor es losgehen konnte war auch schon wieder alles vorbei. Aufgrund mehrerer Corona-Fälle im Box-Team des TSV 1860 e.V. konnte der Kampf gegen Schwerin nicht wie geplant durchgeführt werden. Die Mannschaft muss also erst einmal weiter auf ihren ersten Einsatz warten, das Duell mit Schwerin wird neu terminiert.

Karlsruhe holt Punkt in Darmstadt

Auch der kommende Gegner des TSV 1860 im DFB-Pokal war am Samstag im Einsatz. Im Abendspiel der 2.Liga konnte der Karlsruher SC mit einem 2:2 einen Punkt aus Darmstadt entführen. Dabei lagen die Badenser zunächst in Führung, ehe die Lilien das Spiel drehen konnten. Im zweiten Durchgang erzielte der KSC zunächst den Ausgleich und kurz darauf die vermeintliche Führung, das Tor zählte nach Videobeweis dann aber doch nicht.

Apropos Videobeweis: in dieser Hinsicht feiern die Löwen am Dienstag eine Premiere.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Wehen Wiesbaden

Aus 0:2 mach 3:2: es war eine tolle Willensleistung, die die Löwen am Samstag an den Tag legten. Die Vorbereitung auf das Duell mit dem KSC ist damit bestens geglückt, die Brust der Spieler dürfte vor dem Duell mit dem Zweitligisten durchaus breit sein. Thomas befasst sich in den Giesinger Gedanken mit dem Sieg nach Rückstand und diskutiert die mögliche Wirkung auf die folgenden Begegnungen des TSV 1860.

Testspiel gegen Aberdeen FC vor 21 Jahren

Auch vor zwei Jahrzehnten befanden sich die Löwen im Trainingslager, dieses Mal führte der Weg allerdings nach Malaga und somit nicht in die Türkei. Neben einem Test gegen den VfL Osnabrück spielte der TSV 1860 damals auch gegen den Aberdeen FC. In beiden Spielen war es Thomas Häßler, der als einziger Löwe die Tore erzielte.

Ende der Geisterspiele in einer Woche?

Am kommenden Montag findet die nächste Ministerpräsidentenkonferenz statt. Markus Söder hat im Vorfeld bereits durchblicken lassen, dass Geisterspiele in Bayern schon bald wieder der Vergangenheit angehören könnten. Die Löwen konnten das erste Mal Anfang Februar gegen Eintracht Braunschweig davon profitieren.

News aus der 3.Liga

Würzburg tief im Abstiegskampf

Die Kickers aus Würzburg haben einen weiteren Nackenschlag im Abstiegskampf hinnehmen müssen. Auswärts beim SC Verl gab es zwei späte Gegentreffer, die eine weitere Niederlage der Unterfranken besiegelte. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt aktuell fünf Punkte.

Das Montagsspiel am 21.Spieltag

Heute abend trifft Waldhof Mannheim ab 18:60 Uhr im Heimspiel auf Borussia Dortmund II. Die Mannheimer liegen aktuell zwei Punkte vor den Löwen, der BVB II hingegen zwei dahinter. Den Waldhof plagen Personalsorgen: Trainer Patrick Glöckner muss auf sieben Spieler (2x Corona) verzichten. Damit könnte Neuzugang Pascal Sohm, der auch beim TSV 1860 München im Gespräch war, direkt in die Startelf berufen werden.

3.Liga am Sonntag: Verl schlägt gegen Würzburger Kickers spät zu

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Blick auf die Konkurrenz bei sechzger.de: so haben die anderen Vereine in der 3.Liga abgeschnitten

Es sah schon alles nach einem torlosen Unentschieden aus, doch kurz vor Schluss konnte der SC Verl dann doch einen wichtigen Heimsieg gegen die Würzburger Kickers feiern.

Einzige Sonntagspartie

Aufgrund diverser Corona-Fälle bei Viktoria Berlin konnte das Heimspiel gegen die Eintracht aus Braunschweig nicht wie geplant durchgeführt werden. Die Partie wurde verlegt, ein neuer Termin steht noch nicht fest. Daher war das Aufeinandertreffen vom SC Verl und den Würzburger Kickers heute das einzige Spiel in der 3.Liga.

Im ersten Durchgang waren die Gastgeber klar spielbestimmend und gingen fahrlässig mit ihren Chancen um. Die Gäste aus Unterfranken kamen überhaupt nicht in die Partie und waren nur selten vor dem Verler Tor zu sehen. Da aber die Heimseite es nicht schaffte, bis zum Halbzeitpfiff den Ball im Tor unterzubringen, ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

Verl mit spätem Doppelschlag gegen die Würzburger Kickers

Durchgang zwei begang dann auf Seiten der Würzburger Kickers etwas besser, nun war Verl mehr in der Defensive beschäftigt. Klare Chancen sprangen bei den Angriffsbemühungen der Kickers nicht heraus, die seit Jahresbeginn auf Ex-Löwe Marvin Pourié verzichten. Die beste Gelegenheit hatte der SCV dann nach 78 Minuten. Corboz traf den Innenpfosten, im Anschluss konnte ein Abwehrspieler gerade noch klären.

Kurz vor Schluss sollte Verl dann aber doch noch jubeln dürfen. Rahibic erzielte in der letzten Minute der regzlären Spielzeit das umjubelte 1:0. Da Bonmann wenig später weit vor seinem Tor unter dem Ball hindurch sprang, konnte Akono sogar noch auf 2:0 erhöhen (90.+3). Verl verlässt mit dem Heimsieg vorerst die Abstiegszone. Die Würzburger Kickers liegen weiterhin auf dem vorletzten Platz, zudem befindet sich Türkgücü mit Platz 17 nun auf einem Abstiegsplatz.

Die Ergebnisse des 21.Spieltags in der Übersicht

TSV Havelse – MSV Duisburg 0:1 (0:0)

Hallescher FC – Türkgücü abgesagt
1.FC Kaiserslautern – SV Meppen 4:0 (2:0)
FSV Zwickau – FC Viktoria Köln abgesagt
SC Freiburg II – 1.FC Magdeburg 2:3 (1:1)
VfL Osnabrück – 1.FC Saarbrücken 2:1 (1:0)
TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden 3:2 (1:2)

SC Verl – Würzburger Kickers 2:0 (0:0)
FC Viktoria Berlin – Eintracht Braunschweig abgesagt

Waldhof Mannheim – Borussia Dortmund II Montag, 18:60 Uhr