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Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Wehen: Weichenstellung für’s neue Jahr

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Der Januar wurde gemeinhin als der “Monat der Weichenstellung” für die Restsaison beim TSV 1860 München bezeichnet. Und der Auftakt zum Auftakt oder die Weichenstellung zur Weichenstellung ist gelungen. Nach einer Schrecksekunde mit einem 0:2-Rückstand schlugen die Löwen gestern eiskalt zurück.

Wehen die erste Hürde im “Monat der Weichenstellung”

Als erste Prüfung in diesem Monat der Weichenstellung bekam es Sechzig gestern mit dem SV Wehen zu tun. Eine Mannschaft, die meines Erachtens traditionell unterschätzt wird und sich für die Löwen in den letzten Jahren immer als harte Nuss herausgestellt hat. Die Wiesbadener spielen traditionell hohes Pressing, bringen ein hohes Laufpensum auf den Rasen und sind meist vor dem gegnerischen Tor sehr effektiv. Und genauso zeigten sie sich gestern im Sechzgerstadion.

2:0 Rückstand ohne schlechter zu sein

Die Gäste lagen in der 23. Minute mit 2:0 in Führung, obwohl die Löwen wahrlich nicht schlechter agierten als die Wiesbadener. Sie nutzen suboptimales Abwehrverhalten nach einer Ecke aus und spielten einen Konter mit einer strittigen passiven Abseitsstellung eiskalt zu Ende. Wäre Sechzig ähnlich effektiv gewesen, hätte es zu diesem Zeitpunkt 2:2 stehen müssen.

Wo war der Geist von Belek?

Zwangsweise setzte bei mir im Gehirn ein Rückblick auf die Spiele gegen Mannheim und Magdeburg ein. Was, wenn die Leistung im Trainingslager nur eine Eintagsfliege war? Oder Rostock gar mit angezogener Handbremse gespielt hätte? Und der Geist von Belek möglicherweise irgendwo zwischen der türkischen Mittelmeer-Küste und Giesing abhanden gekommen sein sollte? Oder ihm der Geist, der seit knapp zwei Jahren die Geisterspiele begleitet, den Zutritt zum Sechzgerstadion verwehrt hätte? Ich fürchtete also das Schlimmste…

Die Löwen beschwören den Geist von Belek

Neue mentale Stärke

Aber der Geist von Belek hatte es ins Sechzgerstadion geschafft. Die Löwen ließen sich nicht aus der Spur bringen und wirkten trotz des unglücklichen Rückstands nicht verunsichert. Ganz im Gegenteil: sie schlugen eiskalt zurück. Ich verortete eine neue mentale Stärke, an der es besonders bei den Heimniederlagegen gegen Waldhof und Magdeburg gefehlt hatte. Und so gelang es Sechzig noch vor der Pause, den Anschlusstreffer zu erzielen (Belkahia, 36. Minute). Die Löwen nahmen die mentale Stärke mir in den zweiten Durchgang. Direkt nach der Pause drückte der TSV ordentlich auf die Tube und Neudecker hatte bereits zwei gute Aktionen, ehe Salger zum Ausgleich einnetzte (50. Minute).

Harter Fight bis zum Schlusspfiff

Schließlich war es ein virtueller Neuzugang namens “STEFARD LEXDECKER” (siehe Liveticker), der den Siegtreffer besorgte. STEfan LEX lenkte den Freistoß von RichARD NeuDECKER zur Führung ins Wehener Tor. In der Schlussphase drückten die Gäste mit lupenreinem Kick-and-rush vehement auf den Ausgleich. Aber die Löwen schienen auch mental gefestigt genug, um dem Ansturm zu begegnen. So gingen sie mit drei Punkten vom Platz und stellten somit die Weichen auf Erfolg.

Wichtige Weichenstellung gelungen

Ich bin mir sicher, dass dieser Sieg die Mannschaft extrem nach vorne bringt. Dieses Spiel noch zu drehen, sollte der Mannschaft weiteres Selbstvertrauen einflößen. Auch die Art und Weise wie der Rückstand gedreht wurde und dass der TSV 1860 München zu keiner Sekunde auf dem Feld verunsichert wirkte, geben mir Hoffnung, dass in dieser Saison doch noch was gehen kann. Die Weichenstellung in den Monat der Weichenstellung ist schon mal gelungen. Nun liegt es an der Mannschaft, die mentale Stärke in das Spiel gegen den KSC mitzunehmen und den KSC zur Verzweiflung zu bringen, wie der gestrige Torschütze Stephan Salger die Marschrichtung ausgab.

Schade nur, dass man nach einem solchen Spiel alleine am Grünspitz den Siegesglühwein auf die Löwen trinken muss.

“Auf die Löwen!”

Am Dienstag hoffentlich wieder!

 

 

Gelungener Jahresauftakt: 1860 dreht Spiel gegen Wehen

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Zum Auftakt in das Punktspieljahr 2022 hatte der TSV 1860 München den SV Wehen zu Gast. In einem ausgeglichenen und hart umkämpften Spiel siegten die Löwen nach 0:2 Rückstand mit 3:2.

Löwen in unveränderter Aufstellung

Löwencoach Michael Köllner verzichtete bei der Startaufstellung auf Experimente und schickte die erwartete Elf im gespentisch leeren Sechzgerstadion auf’s Feld. Beim SV Wehen saß etwas überrachend der schwedische Torjäger Nilsson auf der Bank, von dem es eigentlich hieß, er sei mit Corona infiziert.

Einlauf der Mannschaften vor der Geisterkulisse im Sechzgerstadion

Zwei Chancen für 1860 in der Anfangsphase

Bei eisiger Kälte und immer dichter werdendem Nebel verzichteten 1860 und Wehen auf gegenseitiges Abtasten. Es ging gleich schwungvoll los vor den Augen von Geburtstagskind Robert Reisinger. Nach drei Minuten wurde Richy Neudecker nach einem Angriff über rechts im Strafraum freistehend angespielt. Leider versprang dem Spielmacher der Ball in aussichtsreicher Position. In der neunten Minute musste Stritzel in höchster Not gegen Lex zur Ecke klären.

Führungstreffer auf der Gegenseite

Das erste Tor des Spiels fiel dann leider auf der Gegenseite. Nach einer Ecke der Wiesbadener konnte Belkahia noch auf der Linie klären, den Nachschuss konnte Carstens dann zum 0:1 verwerten. Hiller war chancenlos (11. Minute). Sechzig zeigte sich nach dem Rückstand unbeeindruckt und spielte weiter munter nach vorne. Allerdings ließen die Hessen kaum Chancen zu. Bär hatte in der 20. Minute eine gute Gelegenheit, zeigte sich aber zu uneigennützig und legte Ball zurück, anstatt selbst abzuschließen.

0:2 nach abseitsverdächtigen Angriff

Die Wehener nutzten dann einen Konter, um ihren Vorsprung auszubauen. Nach einem langen Ball aus der Defensive stand Lankford im Abseits, ging aber nicht an den Ball. Stattdessen stellte er sich in Salgers Laufweg und machte so den Weg für Prokop zum 0:2 frei. Obwohl Lankford den Ball nicht berühte, behinderte er Salger beim Abwehrversuch und griff so aktiv ins Spiel ein. Unserem Regelverständnis nach ist das Abseits. Und so lag der TSV 1860 München 0:2 hinten, ohne die schlechtere Mannschaft gewesen zu sein. Wehen war den äußeren Verhältnissen entsprechend einfach eiskalt effektiv.

Anschlusstreffer vor der Pause

Aus dem Spiel heraus konnte Sechzig nun keine Chancen mehr erspielen, so musste es eine Standardsituation richten. Nach einer feinen Freistoßflanke von Lex konnte Belkahia zum 1:2-Anschlusstreffer einköpfen (36. Minute). 1860 war wieder im Rennen und es ging mit 1:2 in die Kabinen.

Die Löwen-Offensive erwartet den Freistoß, der den Anschlusstreffer bringen sollte

Schneller Ausgleich für 1860 nach der Pause

Sechzig kam aktiver aus der Pause und man sah, dass die Mannschaft noch an einen Sieg glaubte. Bereits in der 50. Minute gelang dem TSV 1860 der Ausgleich. Nach einer Ecke schoss Salger zunächst Belkahia an, den Abpraller versenkte der Abwehrroutinier dann humorlos in den Maschen des Wehener Tores. Somit stand es 2:2 und es war fast noch eine ganze Halbzeit Zeit, um den Siegtreffer zu erzielen. Zunächst versäumtes es 1860, Wehen das 3:2 einzuschenken. Und nach einer einigen Minuten dauernden Feldüberlegenheit der Hausherren konnte sich Wehen berappeln und das Spiel wieder ausgeglichen gestalten. Beide Mannschaften schenkten sich in dieser Phase nichts.

Führungstreffer per Freistoss

Das Spiel war offen und hätte in beide Richtungen kippen können. In der 68. Minute foulte Crastens den alleine auf das Wehener Tor laufenden Bär kurz vor der Strafraumlinie. Schiri Müller aus Bremen entschied nicht auf Notbremse und zeigte “nur” gelb für den Wehener Verteidiger. Den folgenden Freistoß trat Richy Neudecker und Stefan Lex fälschte den Ball unhaltbar für Stritzel ab. 1860 hatte das Spiel gegen Wehen gedreht und lag nun 3:2 in Front. Das Sechzgerstadion hätte einem Tollhaus geglichen, wenn Zuschauer da gewesen wären…

Richy Neudecker tritt den Freistoß zum 3:2

Wehener Schlussoffensive

Die Wehenr gaben sich aber noch nicht geschlagen und verlangten den Löwen alles ab. Mit schnörkellosen langen Bällen in den Strafraum setzten sie den TSV 1860 noch gehörig unter Druck. Brumme (77. Minute) und Wurz (87. Minute) hatten noch gute Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen, scheiterten aber an Außennetz bzw. verzogen aus guter Position.

Arbeitssieg gegen einen starken Gegner

Als Schiri Müller die endlose erscheinende Nachspielzeit von vier Minuten Abpfiff, hatten es die Löwen geschafft. Erster Sieg im Jahr 2022, Spiel gedreht, in der Tabelle Boden nach oben gut gemacht und ganz viel Selbstvertrauen für den Pokalknaller am Dienstag gegen den KSC getankt. Es war ein hart erkämpfter Sieg der Moral in einem ansehnlichen Spiel zweier ebenbürtiger Mannschaften.

Weiter so, Löwen!

Aufstellung:
1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia – 11 Greilinger, 25 Willsch – 14 Dressel, 20 Deichmann, 31 Neudecker – 7 Lex (C), 15 Bär

Bank: 40 Kretzschmar, 3 Lang, 5 Moll, 8 Tallig, 18 Knöferl, 22 Linsbichler, 23 Staude, 30 Cocic, 34 Freitag

Tore: 0:1 Carstens (11′), 0:2 Prokop (23′), 1:2 Belkahia (36′), 2:2 Salger (50′), 3:2 Lexdecker (69′)

 

Kampf der 1860 Boxer in Schwerin ist abgesagt!

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Der Kampf der 1860 Boxer in Schwerin ist abgesagt!

Die Vorfreude der Boxer des TSV 1860 München auf den ersten offiziellen Kampf in der Bundesliga war riesengroß! Am heutigen Samstag ab 18 Uhr sollte es gegen die Boxer des BC Traktor Schwerin gehen.

Was für ein Kracher wäre das zum Auftakt gewesen – die Boxer der Mecklenburg-Vorpommer’schen Landeshauptstadt – welche im übrigen die kleinste Landeshauptstadt Deutschlands ist – sind amtierender deutscher Mannschaftsmeister! Wie wir berichteten, sollte der Kampf live im Stream übertragen werden, da aufgrund der Corona Schutzmaßnahmen keine Zuschauer in der Palmberg-Arena zugelassen waren.

Schnell machte die Information, dass Kampf der 1860 Boxer in Schwerin abgesagt ist, die Runde – auch auf den Sozialen Medien. Die Absage wurde aufgrund einiger positiver Testergebnisse notwendig:

Screenshot der Info, dass der Kampf der 1860 Boxer in Schwerin wegen des Corona-Ausbruchs abgesagt ist von der 1860 Boxen Instagram Seite.

Auch auf der Webseite des Streams wurde darüber informiert (siehe Titelbild). Aus Kreisen der Mannschaft war zu hören, dass das Team schon bereits in Schwerin vor Ort war, als sie die Nachricht ereilte, dass zwei Trainer und ein Boxer positiv getestet worden waren.

Somit trat das Team ohne den geplanten Boxkampf die Rückfahrt nach München an.

Der Kampf soll zu einem bisher unbekannten Zeitpunkt nachgeholt werden! Wir wünschen allen Erkrankten einen milden Verlauf und natürlich ebenfalls schnelle Genesung ohne langfristige Nachwirkungen!

Wir werden Euch natürlich über alles Weitere auf dem Laufenden halten!

Wer unsere Boxabteilung noch unterstützen möchte, findet hier den Link zur Spendensammlung auf der Plattform Leechi! Auch, wenn das Ziel Bundesligaaufstieg nun bereits erreicht ist, fehlen leider immer noch gute 4.800 Euro zur Erreichung des Spendenziels. 90 Spender haben ganze 5.180 Euro, was ca. 51% entspricht, gespendet. Respekt dafür und vielen Dank an die Unterstützer! Stand heute verbleiben nur noch 104 Tage, während denen man sich noch weiterhin mit seiner Geldspende am Großprojekt Bundesliga Boxen bei 1860 beteiligen kann!

 

Liveticker: TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden (21.Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 SV Wehen Wiesbaden

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 21.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SV Wehen Wiesbaden!

Nach der Winterpause markiert das Spiel gegen Wehen Wiesbaden den Auftakt zu einem straffen Programm im Januar. Fünf Spiele absolvieren die Löwen in nur 15 Tagen, darunter das Duell mit dem Karlsruher SC im DFB-Pokal. sechzger.de begleitet das heutige Duell live aus dem Grünwalder Stadion und mit Bildern sowie Eindrücken aus Giesing.

TSV 1860 München SC Verl 3:2

Aufstellung:
1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia – 11 Greilinger, 25 Willsch – 14 Dressel, 20 Deichmann, 31 Neudecker – 7 Lex (C), 15 Bär

Bank: 40 Kretzschmar, 3 Lang, 5 Moll, 8 Tallig, 18 Knöferl, 22 Linsbichler, 23 Staude, 30 Cocic, 34 Freitag

Tore: 0:1 Carstens (11′), 0:2 Prokop (23′), 1:2 Belkahia (36′), 2:2 Salger (50′), 3:2 Lexdecker (69′)

Die Personalsituation

Daniel Wein konnte nach seiner Verletzung (Stressfraktur) den Weg in die Türkei nicht mit antreten. Auch Nathan Wicht (krank) und Kevin Goden (Corona-Kontaktperson) stellen für den heutigen Kader noch keine Option dar. Niklas Lang könnte hingegen wieder ins Aufgebot zurückkehren.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Richard Neudecker und Stephan Salger haben bisher vier gelbe Karten gesehen. Bei der nächsten Verwarnung droht daher ein Spiel Pause. Außerdem muss auch Michael Köllner aufpassen. Er hat bereits drei Gelbe gesehen und müsste bei einer vierten ebenfalls ein Spiel von der Tribüne aus verfolgen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden außer im Liveticker noch verfolgen?

Keine Möglichkeit, im Stadion live dabei zu sein und zudem auch kein Free-TV. Das Spiel wird heute nicht kostenlos im deutschen Fernsehen zu sehen sein.

Für Abonnenten von MagentaSport besteht allerdings wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen (Fernsehen und Online-Stream).

Seit dieser Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Zudem ist das Löwen-Radio vor Ort und geht für euch live auf Sendung. Die Moderatoren Gilbert Kalb und Jan Mauersberger führen euch durch die 90 Minuten, an dessen Ende hoffentlich unsere Löwen punkten können.

Schluss mit Geisterspielen: bald bis zu 7.500 Zuschauer beim TSV 1860?

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Bleiben die Kurven auch nach Corona leer? 1860
"Fußball gehört den Fans" - Bild von Anne Wild

Das Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden muss der TSV 1860 München noch ohne Zuschauer absolvieren, doch es zeichnet sich allmählich ein Ende der Geisterspiele ab. Markus Söder kündigt baldige Lockerungen in dieser Hinsicht an.

Nur zwei Vereine ohne Zuschauer: Osnabrück und der TSV 1860

Corona hat Deutschland weiter fest im Griff, das zeigen nicht zuletzt ganze drei Spielabsagen in der 3.Liga für den 21.Spieltag. Sowohl bei Türkgücü als auch Zwickau und Viktoria Berlin sind so viele Fälle und Quarantäneanordnungen aufgetreten, dass eine Durchführung gemäß der DFB-Spielordnung nicht möglich ist (mindestens 16 Spieler verfügbar). Die aktuelle Situation hat auch wieder für Geisterspiele für die Löwen gesorgt. So muss der TSV 1860 heute auf Unterstützung von den Rängen verzichten. Gleiches gilt für das Pokalspiel gegen den Karlsruher SC am kommenden Dienstag. Trotz eines bundeseinheitlichen Beschlusses Ende Dezember stellt das in der 3.Liga aber eher die Ausnahme dar. Lediglich der VfL Osnabrück teilt das Leid mit den Löwen und spielt ebenfalls vor leeren Rängen.

Das ist natürlich auch den Verantwortlichen beim TSV 1860 nicht entgangen. Entsprechend äußerte sich Günter Gorenzel in der gestrigen LÖWENRUNDE und kritisierte die aktuell herrschende Ungleichheit in der 3.Liga. Er fordert gleiche Bedingungen für alle Vereine, um zum einen sportlich, zum anderen wirtschaftlich für alle die gleichen Voraussetzungen zu schaffen.

Söder plant Lockerungen

Nun scheint es allerdings berechtigte Hoffnungen zu geben, dass der TSV 1860 bald wieder Zuschauer im Grünwalder Stadion empfangen darf. Das erste (und einzige) Spiel mit Zuschauerbeteiligung im Januar dürfte zunächst das Auswärtsspiel bei Viktoria Köln sein, aktuell sind dort bis zu 750 Fans zugelassen. Für die nächste Ministerpräsidentenkonferenz am 24.Januar kündigt Markus Söder indes an, auch über eine Zuschauerzulassung im deutschen Profifußball zu sprechen. Für Bayern will er auch bei Inzidenzen über 1.000 wieder Fans in die Stadien lassen, mittelfristig soll dabei bis zu 50% der Kapazität erlaubt werden.

Ob der TSV 1860 davon bereits im Februar profitieren kann, bleibt abzuwarten. Neben dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (Sonntag, 06.02 13:00 Uhr) treffen die Löwen unter Flutlicht auf den Halleschen FC (Montag, 21.02. 18:60 Uhr).

Ois Guade, Präse! Robert Reisinger feiert Geburtstag.

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Robert Reisinger, seines Zeichens Präsident des TSV München von 1860 e.V., feiert am heutigen Samstag seinen 58. Geburtstag.

Robert Reisinger bringt Kontinuität ins Präsidentenamt

Seit gut viereinhalb Jahren ist Robert Reisinger nun Präsident des TSV 1860 München e.V., seitdem er 2017 in einer der dunkelsten Stunden der Vereinsgeschichte die Verantwortung übernahm. Damals war die 1. Mannschaft gerade sportlich aus der 2. Bundesliga abgestiegen, finanzielle Nöte katapultierten die Löwen noch eine Etage tiefer in die Regionalliga Bayern und somit aus dem professionellen Fußball.

Dennoch zögerte Robert Reisinger nicht, sich als Präsident des TSV 1860 München e.V. zur Wahl zu stellen. Die anwesenden Mitglieder der Mitgliederversammlung honorierten diesen Einsatz und wählten Reisinger am 23.07.2017 zum Löwenpräsident.

Seit Karl-Heinz Wildmoser schaffte es kein Präsident länger im Amt zu bleiben als Robert Reisinger, der immerhin bereits dessen 10. Nachfolger ist. Auch dazu möchten wir Reisinger gratulieren und uns bedanken, für Stabilität auf dieser oftmals vakanten Position gesorgt zu haben.

Sechzger.de wünscht Robert Reisinger alles Gute

An dieser Stelle gratuliert die gesamte sechzger.de Redaktion dem Präsidenten Robert Reisinger recht herzlich und wünscht alles Gute, Gesundheit und Kraft für das kommende Jahr und das Engagement beim TSV 1860 München.

 

Den Gegner im Fokus: TSV 1860 – Wehen Wiesbaden

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Technische Daten

Sportverein Wehen 1926
Taunusstein e.V.
Gründung:
1. Januar 1926
Mitglieder:
630
Vereinsfarben:
rot/schwarz
Weitere Sportarten:
keine
Website der Fußball-Gesellschaft

Parallelen

Der letzte Heimsieg für die Löwen liegt exakt genauso weit zurück, wie die letzte Auswärtsniederlage für den SVWW: Während 1860 am 20. November 2021, am 16. Spieltag in Giesing 3:2 gegen den MSV Duisburg gewann, unterlagen die Wiesbadener zeitgleich auf dem Betzenberg mit 0:1.

Heimbilanz gegen Wiesbaden

4 Spiele
1 Sieg
2 Unentschieden
1 Niederlage

Gesamtbilanz gegen Wiesbaden

9 Spiele
2 Siege
6 Unentschieden
1 Niederlage

Bis hierher…


Saisonverlauf 2021/22: 1860 & Wiesbaden


1 x Spitzenreiter

Nicht besonders torhungrig starteten unsere heutigen Gäste in die laufende Saison: Einem 0:0 in Freiburg folgte das gleiche Ergebnis daheim gegen unsere Löwen. Auch im dritten Ligakick für das Team von – damals noch – Rüdiger Rehm in Osnabrück dauerte es 93 Minuten, ehe Abwehrspieler Florian Carstens Wiesbaden mit dem allerersten Treffer erlöste. Und nach weiteren Siegen gegen Havelse und in Duisburg grüßte man plötzlich von der Tabellenspitze. Nur drei Tage später folgte aber die Ernüchterung: Eine 2:4-Heimpleite gegen den aktuellen Tabellenführer und Herbstmeister aus Magdeburg.

Das Hinspiel

Samstag, 31. Juli 2021
Wehen Wiesbaden – TSV 1860 0:0
3. Liga
2. Spieltag
Brita-Arena
Zuschauer: 2.712
Tore: keine
Hier nochmal die Giesinger Gedanken vom Ausflug nach Wiesbaden nachlesen

Gelungene Generalproben

Und noch eine ganz aktuelle Parallele zwischen den heutigen Gegnern: Im Rahmen ihres Trainingslagers an der spanischen Mittelmeerküste im Olivia Nova Beach & Golf Resort  besiegte Wiesbaden vergangenen Freitag den belgischen Erstlisgisten KV Mechelen mit 4:1. Zwei Stunden zuvor hatten bereits die Löwen im türkischen Belek den Zweitligisten Hansa Rostock mit 2:1 geschlagen.

Heißer Januar…

Obwohl der erste Monat des neuen Jahres heute schon wieder halb rum ist, warten bis zum vorletzten Tag im Januar nun insgesamt satte fünf Partien auf die Löwen: Heute erstmal gegen Wiesbaden. Am Dienstag gastiert der KSC im Pokalachtelfinale in Giesing, vier Tage später geht es im Olympiastadion gegen das Projekt aus der Heinrich-Wieland-Straße. In der nächsten englischen Woche kriegen es Michael Köllners Schützlinge mit dem 1. FC Kaiserslautern zu tun. Und zum Monatsfinale geht es dann wieder mal auf Reisen: Am Sonntag, den 30. Januar wartet im Kölner Sportpark Höhenberg die Viktoria.

21. Spieltag der dritten Liga: Das Freitagsspiel TSV Havelse – MSV Duisburg

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TSV Havelse in der HDI Arena in Hannover

Nachdem unsere Löwen das Punktspieljahr 2021 mit einem 3:0-Auswärtssieg in Würzburg beschlossen, stand heute das erste Punktspiel des Jahres 2022 auf dem Programm. Die Begegnung TSV Havelse – MSV Duisburg hatte die Ehre das Pflichtspieljahr der dritten Liga zu eröffnen.

Duisburg übernahm die Initiative

Von Beginn an zeigten die Zebras, dass sie aus dem Niedersachsenstadion in Hannover etwas mitnehmen wollten. Durch frühes Pressing setzten sie die Havelser unter Druck, die dadurch so ihre liebe Mühe im Spielaufbau hatten. Chancen blieben aber Mangelware bis zur 29. Minute. In dieser fasste sich Kolja Pusch ein Herz und zog aus circa 20 Metern einfach mal ab. Quindt im Havelser Tor konnte den Linksschuss allerdings entschärfen.

Das war der Auftakt für eine Duisburger Druckphase, die bis zur Pause andauern sollte. Es gelang den Meiderichern allerdings nicht, nennenswerte Tormöglichkeiten zu kreieren. Lediglich ein Kopfball, den Quindt mühelos parieren konnte, stand für die Gäste zu Buche. So ging es mit 0:0 in die Pause, womit die Duisburger nicht zufrieden sein konnten.

Stoppelkamp erzielt das erste Tor des Jahres

Es war dann dem Ex-Löwen Moritz Stoppelkamp vorbehalten, das erste Pflichtspieltor der dritten Liga des Jahres 2022 zu erzielen. In der 55. Minute köpfte er einen Eckball von Pusch zur Führung der Gäste in die Maschen. Eine Minute zuvor hatte er bereits den Pfosten getroffen.

Schwere Kost in Durchgang zwei

Wer nach dem Führungstor ein Aufbäumen der Gastgeber erwartet hatte, sah so sich genauso getäuscht wie diejenigen, die auf einen Duisburger Spielrausch gesetzt hatten. Das Geschehen spielte sich vornehmlich im Mittelfeld ab. Beide Teams agierten zu limitiert, um ein attraktives Spiel entstehen zu lassen. In der 82. Minute konnte die erste Chance für die Gastgeber in der zweiten Hälfte notiert werden. Es war jedoch der Duisburger Bretschneider, der eine Ecke per Kopf hauchdünn am eigenen Kasten vorbei klärte.

Havelse in der Schlussphase zu ungefährlich gegen Duisburg

In der 86. Minute hatte Stoppelkamp nach schöner Einzelaktion dann das 0:2 auf dem Fuß. Er wollte es aber zu schön machen und schlenzte den Ball um wenige Zentimeter über das Tor. In der Nachspielzeit hatte auch Yeboah noch eine gute Chance für die Gäste von der Wedau. Von Havelse war auch in der Schlussphase nichts Zwingendes zu sehen. Damit traten die Duisburger mit drei Punkten im Sack die Heimreise in den Pott an. Ihr erster Auswaärtssig seit dem 12.08.2021.

Was bedeutet das für Löwen?

In der Tabelle hat das heutige Ergebnis für die Löwen keine großen Auswirkungen. Durch den Auswärtssieg klettern die Dusiburger mit 20 Pukten auf Rang 17. Havelse bleibt mit 13 Punkten Tabellenletzter. Der TSV 1860 München liegt auf Rang 10 mit 29 Punkten. Morgen werden die Löwen gegen den SV Wehen versuchen, das Punktekonto auf 32 aufzustocken. Ihr könnt das Spiel bei sechzger.de im Liveticker verfolgen.

 

TSV 1860 Boxen: Bundesliga-Auftakt am Samstagabend im Stream

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1860 Boxhandschuhe 1200x628

Die erste Mannschaft der Fußballer absolviert am morgigen Samstag das erste Spiel nach der Winterpause. In der Abteilung Boxen des TSV 1860 München wird es hingegen historisch. Das erste Duell in der Bundesliga steht abends auf dem Programm.

Premiere in Schwerin live im Stream

Lange haben sie diesem Ziel entgegen gefiebert, morgen geht es endlich los. Der TSV 1860 München trifft beim Boxen in der Bundesliga auf seinen ersten Gegner. Das ist zum Auftakt ausgerechnet der amtierende deutsche Mannschaftsmeister BC Traktor Schwerin. Leider kann aufgrund der aktuellen Situation kein Löwenfan live dabei sein, immerhin wird der Kampf jedoch kostenlos ab 18 Uhr auf der Seite der Box-Bundesliga übertragen. Erst Fußball und dann Boxen: der Samstag dürfte ganz im Zeichen des TSV 1860 stehen.

TSV 1860 Boxen weiterhin auf Spenden angewiesen

Gleichwohl der Start in der Bundesliga durch Spenden nun ermöglicht wurde, sind die Boxer weiterhin auf Hilfsgelder angewiesen. Die Spenden werden über die Plattform Leetchi im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne gesammelt. Zudem kann der Film Lionhearted über die Löwen mittlerweile als DVD auf Amazon vorbestellt werden.

Zum Start in das Abenteuer Bundesliga hat münchen.tv einen Beitrag mit Abteilungsleiter Ali Cukur sowie Boxer Randy Botikali veröffentlicht. Alle weiteren Termine der Boxlöwen gibt es hier in der Übersicht.

Selten passt dieser Spruch besser als hier: Auf geht´s Löwen, kämpfen und siegen! Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg beim Auftakt in Schwerin!

Michael Köllner hat keine Zeit zum Schifahren!

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Mehr als nur Fußball – der TSV 1860 München

Der TSV 1860 ist weit mehr, als nur ein Profifußballunternehmen. Ob beispielsweise die Boxer, die am morgigen Samstag erstmalig in der Bundesliga in den Ring steigen oder der Ski-Löwe Linus Straßer, mit dem hier auf sechzger.de gestern ein ausführliches Interview zu lesen war. Sie alle (und viele mehr) tragen als aktive Sportler den Löwen auf der Brust und/oder im Herzen und dazu bei, den Ruhm des TSV 1860 München zu mehren. “Es ist ein Verein mit ganz vielen Sparten und jeder versucht für Sechzig sein bestes zu geben”, fasst es Michael Köllner zusammen.

Die Oberpfalz als Langlaufmekka

Als grundsätzlich sportinteressierter Zeitgenosse verfolgt der Löwendompteur natürlich auch das, was sich abseits des Fußballs bei den Löwen tut. Speziell der Wintersport hat es ihm angetan, wie er auf Nachfrage von sechzger.de in der LÖWENRUNDE vor dem Spiel gegen Wehen Wiesbaden verriet: “Ich verfolge das sehr intensiv. Ich bin ein Wintersportfan. Ich komme ja aus einer Region, in der Langlaufen – zumindest in meiner Jugend – noch ganz groß geschrieben wurde.” Dass es im aktuellen Löwenkader mindestens einen aktiven Wintersportler gibt, dürfte den meisten Löwenfans bislang nicht bekannt gewesen sein: “Erik Tallig – so habe ich jetzt mitbekommen – ist ein fleissiger Langläufer, der jetzt auch die zwei freien Tage mit Langlauf genutzt hat”, verriet Köllner in der Pressekonferenz.

Keine Zeit zum Schifahren

Und wie sieht es bei ihm selbst aus? Kann er in seiner Freizeit vielleicht auch einmal die Bretter an die Füße schnallen? “Für mich reicht’s leider zeitlich im Moment für Alpinsport nicht. Mein österreichischer Sportchef hat mir grad vorhin von der Seite mitgegeben: ‘Bei dem Wetter musst eigentlich auf den Berg und Schifahren!’ Aber wenn Du als Trainer aktiv bist, dann geht das kaum. Normalerweise würde ich schon gern mehrmals im Jahr Schifahren gehen.” Und mit einem Lächeln fügt er hinzu, wo seine Prioritäten in den nächsten Jahren liegen: “Ich hoffe natürlich, dass das noch lange nicht mehr der Fall sein wird, weil das ja dann impliziert, dass ich noch lange Trainer bin und nur eine Pause mich  zum Schifahren bewegen kann.”

Gleichwohl ein relevanter Teil der sechzger.de-Redaktion selbst begeistert Schi fährt und den Coach schon ein wenig bedauert, schließen wir uns seiner Einschätzung an: Möge er uns noch lange erhalten bleiben – und auf den Wintersport verzichten müssen!