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10. Spieltag der dritten Liga: Die Sonntagsspiele

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Nachdem der TSV 1860 München gestern mit einem Punkt aus Verl zurückkehrte, standen heute die beiden Sonntagsspiele des zehnten Spieltags der dritten Liga an.

Türkgücü- Borussia Dortmund II 2:1

Im Olympiastadion konnte Peter Hyballa vor 2.209 Zuschauern einen gelungenen Einstand als Türkgücü-Trainer feiern. Die Elf aus Neuperlach besiegte Borussia Dortmund II mit 2:1. In einem von Offensivaktionen geprägten Spiel konnte Türkgücü in der 42. Minute durch Sorges in Führung gehen. In der 68. Minute erhöhte Türpitz mit sehenswertem Volleyschuss auf 2:0. Beide Tore wurden von Sercan Sararer vorbereitet. In der Folge drängten die jungen Borussen auf den Ausgleich und Türkgücü verteidigte mit Mann und Maus. In der 87. Minute gelang den Gästen noch der Anschlusstreffer durch Bornemann. Dieser kam jedoch zu spät und Türkgücü brachte den Sieg über die Zeit.

FSV Zwickau – SC Freiburg II 0:0

Ein torloses Remis sahen die 3.307 Zuschauer beim Spiel FSV Zwickau – SC Freiburg II. Die Partie war nichts für Fußballfeinschmecker, bot sie doch kaum Torgelegenheiten für beide Teams. Ausnahmen waren Chancen von König in der 51. Minute und Vermej auf der Gegenseite in der 73. Minute. In der Nachspielzeit hatte Schikora die Siegchance auf dem Kopf. Nach einem Freistoß von Horn brachte er das Kunsstück fertig, den Ball aus weniger als einem Meter nicht im Tor unterzubringen.

Was bedeutet das für den TSV 1860 München?

Nach Beendigung der Sonntagsspiele des zehnten Spieltags liegen die Löwen in der Tabelle auf Rang 13 mit mittlerweile fünf Zählern Rückstand auf Rang 3, den aktuell die kleinen Borussen belegen. Morgen steht noch das Spiel zwischen den Aufsteigern Viktoria Berlin und TSV Havelse an. Die Berliner Viktoria ist am kommenden Samstag der nächste Gegner der Löwen.

 

Bei LIONHEARTED gerät Michael Köllner ins Schwärmen

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Boxclub Charles Quartey Agbogbloshie Lionhearted

Seit vergangenem Donnerstag läuft LIONHEARTED – aus der Deckung in den deutschen Kinos. Wenige Tage zuvor fand in München die Filmpremiere statt. Auch einige bekannte Gesichter vom TSV 1860 München waren dort anwesend, unter anderem Trainer Michael Köllner.

Film regt zum Nachdenken an

Es ist nicht ein üblicher Spielfilm, den Michael Köllner da am Montag im Kino mit Popcorn in der Hand gesehen hat. Die Verpflegung war zwar die gleiche, doch das Geschehen auf der Leinwand fesselte den 51-Jährigen. Er war auf Einladung des Vereins bei der Filmpremiere erschienen, eine Selbstverständlichkeit für ihn, wie er in der LÖWENRUNDE betonte. Letztendlich kann man sich Impulse für sein eigenes Leben aus egal welchem Bereich holen, findet der Trainer des TSV 1860. Ganz ins Schwärmen geriet der Übungsleiter, als es um die Person Ali Cukur ging. Der Abteilungsleiter, der bereits einen Ehrenpreis für seine Arbeit erhalten hat, ist seit vielen Jahren für die Löwen tätig. Dass Köllner und Cukur das gleiche Wappen auf der Brust tragen, freut den Trainer besonders.

Ich bewundere – und das meine ich auch wirklich so, wie ich es sage – ich bewundere es, was der Leiter der Boxanbteilung Ali da am Ende vollbringt. Tag für Tag.

So zeige der Boxtrainer den Kindern und Jugendlichen in einer Welt voller Kreuzungen, bei denen sie sich jedes Mal neu orientieren können und freilich auch einmal den falschen Weg einschlagen können, immer wieder auf, wo der richtige Weg zu finden sei. Eine schöne Umschreibung für die Arbeit, die Ali Cukur bei den Löwen leistet.

Köllner möchte LIONHEARTED ein weiteres Mal sehen

Neben der Arbeit an sich spielt der Film dann auch phasenweise in einem Ghetto in Ghana. Auch diese Eindrücke in LIONHEARTED haben Köllner zum Nachdenken angeregt. Einige der Fragen, die sich dem Zuschauer stellen würden, wären demnach, wie man vor Ort helfen könne und ob der eigene, eingeschlagene Weg schlussendlich der richtige sei. Der Trainer zeigte sich begeistert von dem Kinofilm. Das Boxprojekt in Ghana (siehe Titelbild) wird im Übrigen ebenfalls von einer Person entscheidend geprägt. Der dortige Boxclub wird durch einen Mann finanziert, der auch dort Kindern und Jugendlichen in der schwierigen Situation helfen möchte.

Auf jeden Fall möchte Michael Köllner den Film LIONHEARTED (mindestens) noch einmal in Gesellschaft anschauen. Er würde ihn gerne der Mannschaft bei einer passenden Gelegenheit zeigen, um einerseits die Profis ebenfalls zum Nachdenken anzuregen und andererseits mit der möglicherweise folgenden medialen Präsenz noch mehr Menschen zu erreichen, die in der Folge dann auch den Weg in die Kinos antreten.

Im Artikel zur Filmpremiere (siehe Verlinkung weiter oben) ist bereits eine Liste enthalten, in welchen Kinos LIONHEARTED – aus der Deckung gezeigt wird. Die in jedem Fall aktuellste Liste findet sich auf der Website des Films selbst. Unter anderem bietet sich am heutigen Sonntag eine der wenigen Möglichkeiten, den Film zu einer späteren Uhrzeit zu sehen. Im Rio Filmpalast in München geht es heute abend um 20:30 Uhr los.

Bildquelle: LIONHEARTED – AUS DER DECKUNG Pressefotos

Giesinger Gedanken nach dem Punkt in Verl: Zeitenwende in Giesing?

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Der TSV 1860 München befindet sich gerade nicht in rosigen Zeiten. Die Euphorie der vergangenen Rückrunde ist verflogen, manche beschreiben die Situation als trostlos. Soweit würde ich jetzt nicht gehen, aber das Interesse ist schon gewaltig gesunken gegenüber der letzten Saison. Das konnte man gestern in Lotte auch daran ablesen, dass sechzger.de als einziges Münchner Medium vor Ort im Stadion vertreten war. Die Löwen treten auf der Stelle, schrieb Jan Schrader gestern in seinem Spielbericht. Das trifft es für mich wesentlich besser als trostlos. Schaut man auf die Tabelle, bedeutet der gestrige Punkt sogar einen kleinen Rückschritt. Schaut man auf die Aufstellung, hat man vielleicht die Zukunft der Löwen gesehen. Stehen wir also vor der Zeitenwende in Giesing?

Mölders erstmals unter Köllner auf der Bank

Kapitän, Alpha-Tier, Führungsspieler, Torschützenkönig, Wampe von Giesing, was könnte man nicht noch alles über Sascha Mölders sagen? Der unglaublich beliebte und geradezu aus jeder Pore Fannähe verströmende Sascha Mölders saß gestern zum ersten Mal unter Michi Köllner bei Anpfiff auf der Bank. Das Gesicht der letzten Saison, in der er den weiß-blauen Kosmos besonders in der Rückrunde verzückte und als Leader die Aufholjagd in der Tabelle anführte. Unvergessen, wie er mit einer Halben Augustiner in Ingolstadt vor dem Stadion und später am Trainingsgelände mit den Fans trotz der verpassten Relegation feierte.

Persönlicher Faden gerissen

In den Giesinger Gedanken von letzter Woche habe ich mich gefragt, wo oder wann der Faden zu letzter Saison gerissen ist. Ich nehme an, dass diese Frage auch durch Saschas Kopf geistert. Traf er letzte Saison quasi mit jedem Schuss und war immer anspielbar, läuft es seit Saisonbeginn nicht mehr so für ihn und das gesamte Team. Die Gründe dafür sind schwer auszumachen.

Systemumstellung

Wir haben in der Reaktion in der vergangen auch intensiv diskutiert, was man ändern müsste, damit die Löwen wieder in die Spur kommen. Eine immer wieder genannte Antwort, war Mölders mal auf die Bank zu setzen und die Offensive umzustellen. Die Argumente waren:

  • neues, schwerer ausrechenbares System für den Gegner
  • Mölders in Formkrise, braucht mal eine Pause
  • mit mittlerweile 37 Jahren ist die Jokerrolle vielleicht eh besser für Sascha

Und tatsächlich! Michi Köllner brachte Sascha Mölders erstmals nicht in der Startaufstellung und setzte auf ein neues System. Bei Ballbesitz traten die Löwen in einem sehr variablen 4-3-3 auf. Bär, Lex und Biankadi tauschten ständig die Positionen und legten ein hohes Laufpensum an den Tag. Gegen den Ball sah es nach einem 4-1-5-0 aus.

Ist das System die Zukunft?

Haben wir also gestern die Geburt eines neuen Systems gesehen? Wurde gar die Zeitenwende in Giesing eingeläutet? Meine Antwort lautet: schwer zu sagen. In der ersten Halbzeit wussten die drei Stürmer durch ständiges Rochieren, hohe Laufbereitschaft und ein paar feine Kurzpasskombinationen zu überzeugen. In Halbzeit zwei kam nicht mehr so viel. Das lag aber auch daran, dass aus dem Mittelfeld der Löwen eigentlich kaum mehr brauchbare Pässe nach vorne kamen.

Eher Alternativsystem als Zeitenwende in Giesing

Ich glaube, dass Michi Köllner gestern einen richtigen Schritt getan hat und (endlich?) ein valides Alternativsystem zum 4-1-4-1 der Vorsaison hat spielen lassen. Natürlich ist die Abstimmung usw. noch verbesserungsfähig und die Löwen werden das im Training noch besser einstudieren müssen. Ich finde aber, dass der Schritt notwendig war, um endlich wieder variaber zu agieren und für die Gegner schwerer auszurechnen zu sein.

Ich hoffe, dass Michi Köllner in Zukunft zwei alternative Systeme zur Verfügung hat und diese je nach Gegner etc. zum Einsatz bringen wird. Das hieße, dass Sascha sicher auch wieder seine Einsätze von Beginn an kriegt, aber es Spiele geben wird, in denen er sich bei Anpfiff auf der Bank wiederfinden wird. Wie seht Ihr das?

Wir würden uns wieder über angeregte und sachlich fundierte Diskussionen in unserem Kommentarbereich freuen.

 

Fragenkatalog der deutschen Fanhilfen – eine letzte Entscheidungshilfe

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sechzger.de Logo Löwe mit weiß-blauer Fahne 1860
sechzger.de Logo 1860

In diesen Minuten öffnen in Deutschland die Wahllokale. Falls ihr also nicht bereits per Briefwahl eure Stimme abgegeben habt, nutzt eure Chance und macht bei dem schönen Wetter einen kleinen Spaziergang! Als (vielleicht) letzte Entscheidungsfindung könnte ein Fragenkatalog der deutschen Fanhilfen dienen, der sich mit den Fan- und Freiheitsrechten beschäftigt hat.

Anreiz für unentschlossene Fußballfans

Insgesamt wurden im Fragenkatalog der deutschen Fanhilfen, die sich unter einem Dachverband zusammengeschlossen haben, sieben Positionen abgefragt. Diese sind die folgenden:

  • Datei “Gewalttäter Sport”
  • Kennzeichnungspflicht für die Bundespolizei
  • Unabhängige Aufarbeitung von Polizeigewalt
  • Gebührenordnung der Bundespolizei
  • Videoüberwachung mit biometrischer Erkennung
  • Vorratsdatenspeicherung
  • § 114 StGB (Angriff auf Einsatzkräfte)

Fragenkatalog der Fanhilfen als Entscheidungshilfe

Angefragt wurden die Antworten von SPD, CDU, AfD, den Grünen, den Linken und der FDP. Bis auf die AfD haben auch alle Parteien auf den Fragenkatalog der Fanhilfen geantwortet. Auf der Website des Dachverbands sind die Antworten in Kurzform zu lesen, weiter unten sind die kompletten Dateien als PDF verlinkt. Das Forum Faszination Fankurve hat das Ganze übersichtlich in grafischer Form aufbereitet.

Ob und wie ein jeder Wähler und Fußballfan diese Antworten in seine Wahlentscheidung einfließen lässt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass möglichst viele von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Noch bis 18:00 Uhr haben die Wahllokale heute geöffnet.

Leistungsgerechtes Remis zwischen SC Verl und TSV 1860 München

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Endstand SC Verl TSV 1860 München 1 1 25.09.2021

Der TSV 1860 München tritt nach einem 1:1-Unentschieden gegen den SC Verl weiter ein wenig auf der Stelle. Die Führung durch Biankadi konnte Ochojski mit einem Traumtor nach dem Seitenwechsel egalisieren.

Nach vier Spielen ohne Sieg reiste der TSV 1860 München am 10.Spieltag nach Lotte und traf auf den SC Verl. Die Löwen waren selbstverständlich auf drei Punkte aus.

Im Vergleich zur Heimniederlage gegen den FSV Zwickau tauschte Michael Köllner zwei Mal. Neben Semi Belkahia musste auch Sascha Mölders auf der Bank Platz nehmen. Für die beiden begannen Quirin Moll und Marcel Bär von Anfang an. Auch die Gastgeber tauschten im Vergleich zur Niederlage gegen den 1.FC Kaiserslautern doppelt. Ex-Löwe Ezekwem und Putaro begannen statt Jürgensen und Petkov.

Michael Köllner Bedankt Sich Bei Den Mitgereisten Fans Vom TSV 1860 München In Lotte
Michael Köllner bedankt sich beim mitgereisten Anhang vor Anpfiff

Nach dem Abtasten erzielen die Löwen die Führung

In der Anfangsviertelstunde hatten der SC Verl und der TSV 1860 München vergleichbar viel Ballbesitz und Torchancen. Große Gefahr war dabei auf beiden Seiten nicht zu beobachten. Am aktivsten war bei den Löwen in der Offensive der heutige Kapitän Stefan Lex, der aber in zwei Situationen den Ball noch nicht auf das Tor brachte. Auch Neudecker zielte mit einem Freistoß etwas zu hoch (11.).

Das erste Mal gefährlich wurde es dann nach 22 Minuten – und prompt war der Ball gleich drin! Stefan Lex setzte am Stafraum des SC Verl super nach und eroberte das Spielgerät zurück. Steinhart hinterlief, bekam den Ball in den Lauf und brachte diesen flach in den Fünfer. Von einem Abwehrbein prallte der Ball zentral vor das Tor ab, wo Biankadi einlief und sehenswert per Hacke die Gästeführung erzielte.

Torjubel TSV 1860 München Gegen SC Verl
Löwen beglückwünschen Biankadi zu seinem zweiten Saisontreffer

Das Tor gab den Löwen natürlich Selbstbewusstsein, das Spiel hingegen blieb in der Folge nahezu unverändert. Beide Mannschaften spielten viel nach vorne, das Mittelfeld wurde zumeist schnell überbrückt. Bis zur Pause blieb die Partie ansehnlich, wenn auch nicht hochklassig.

Verl kann gegen den TSV 1860 sehenswert ausgleichen

Zur Pause wechselten die Gastgeber erneut, nachdem sie bereits nach gut einer Viertelstunde schon einmal verletzungsbedingt reagieren mussten. Der TSV 1860 München begann die zweite Halbzeit gegen den SC Verl hingegen unverändert. Auch auf dem grünen Rasen im Stadion am Lotter Kreuz zeichnete sich das gleiche Bild ab. Beide Teams spielten offen, aber etwas zu forsch und ungestüm nach vorne. Gefährliche Torraumszenen ergaben sich daraus nicht.

Da passte der Ausgleichstreffer vollkommen ins Bild. Nach einer per Kopf abgewehrten Ecke der Gastgeber zog Außenverteidiger Ochojski aus etwa 30 Metern einfach mal ab. Sein Sonntagsschuss am Samstag schlug unhaltbar oben links im Tor hinter Marco Hiller zum Ausgleich ein (66.). Nach zwei Drittel der Spielzeit war damit zwischen dem TSV 1860 München und dem SC Verl alles wieder auf Null gestellt.

Viele Wechsel, aber kein weiterer Treffer

Das Tor setzte den Auftakt für einen wilden Schlagabtausch. In der Folge hatten zunächst die Gastgeber die Riesenchance auf die Führung (69.), danach war aber auch der TSV 1860 nah dran an einem weiteren Treffer. Sowohl Bär (71.) als auch Lex (73.) scheiterten aber. Die größeren Chancen hatte dann erneut der SC Verl. Beide Male konnte Marco Hiller im Tor des TSV 1860 stark parieren (77., 82.).

In der Zwischenzeit war die Leidenszeit für Sascha Mölders auf der Ersatzbank beendet. Gemeinsam mit Semi Belkahia kam er nach 79 Minuten für Wein und Bär. Sechs Minuten später kamen mit Linsbichler, Staude und Greilinger gleich noch drei weitere frische Spieler für die Schlussphase gegen den SC Verl. Die Wechsel hatten jedoch nicht den erhofften Effekt, es blieb beim 1:1-Unentschieden. Das Ergebnis nach 90 Minuten ist leistungsgerecht, hilft den Löwen aber nicht so recht weiter. Aktuell liegt Sechzig München auf Rang 13 in der 3.Liga.

Spieler TSV 1860 München Nach Schlusspfiff Gegen SC Verl
Die sichtlich geknickten Löwen vor dem Gästeblock

Als nächstes trifft der TSV 1860 im Heimspiel auf den starken Aufsteiger Viktoria Berlin. Für das Spiel am kommenden Samstag, den 02.10. (Anpfiff 14:00 Uhr) gibt es noch Karten im Online-Ticketshop der Löwen.

Die weiteren Ergebnisse am 10. Spieltag

Freitag

Hallescher FC – 1.FC Magdeburg 3:2 (1:1)

Samstag

Würzburger Kickers – Wehen Wiesbaden 0:4 (0:0)
1.FC Kaiserslautern – VfL Osnabrück 2:0 (2:0)
Viktoria Köln – MSV Duisburg 4:2 (2:0)
SV Meppen – 1.FC Saarbrücken 2:2 (1:2)
Eintracht Braunschweig – Waldhof Mannheim 0:0 (0:0)

Sonntag

13:00 Uhr: Türkgücü -Dortmund II
14:00 Uhr: Zwickau – Freiburg II

Montag

18:60 Uhr: Viktoria Berlin – Havelse

Liveticker: SC Verl – TSV 1860 München (10.Spieltag)

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Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 10.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen dem SC Verl und dem TSV 1860 München!

Auf drei Unentschieden folgte eine Heimniederlage gegen den FSV Zwickau. Heute wollen es die Löwen auswärts deutlich besser machen und die drei Punkte mit nach Giesing nehmen. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern und allen Ereignissen rund um das Spiel live aus dem Stadion am Lotter Kreuz.

 

Aufstellung:
1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 5 Moll, 20 Deichmann – 17 Wein (78. 27 Belkahia), 14 Dressel, 31 Neudecker (84. 23 Staude), 19 Biankadi (84. 11 Greilinger) – 15 Bär (78 .9 Mölders), 7 Lex (C) (84. 22 Linsbichler)

Bank:
40 Kretzschmar, 3 Lang, 8 Tallig, 18 Knöferl

Tore: 0:1 Biankadi (22.), 1:1 Ochojskwi (66.)

Die Personalsituation

Wie Michael Köllner in der LÖWENRUNDE erfreulicherweise mitteilte, befindet sich Marius Willsch weiter auf dem Weg der Besserung und soll nächste Woche teilweise wieder in das Mannschaftstraining einsteigen. Aussetzen muss noch Nathan Wicht, der allerdings ebenfalls kommende Woche wieder an der Grünwalder Straße erwartet wird. In den Kader zurückkehren wird mit großer Wahrscheinlichkeit Marcel Bär, der seine Schulterverletzung auskuriert hat. Weiterhin pausieren muss neben den genannten Spielern auch Kevin Goden, der noch nicht aus seiner Quarantäne zurückgekehrt ist.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Die meisten gelben Karten hat bisher Sascha Mölders gesammelt (drei). Deswegen droht keinem Löwen bisher eine Sperre.

sechzger.de Talk Folge 27

In Folge 27 des sechzger.de Talks unterhalten sich drei sechzger.de Redakteure über die Niederlage im Heimspiel gegen den FSV Zwickau. Im Anschluss werden die Möglichkeiten für die Löwen beim heutigen Gegner, dem SC Verl, ausgelotet. Als drittes Thema hat es die SechzgerWiesn in den Podcast geschafft, die noch an diesem Wochenende in der SechzgerAlm stattfindet.

Wo könnt ihr das Spiel SC Verl – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Nach zwei Spielen Pause wird die heutige Partie der Löwen wieder im Free-TV übertragen.

Außerdem besteht für Abonennten von MagentaSport wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen (Fernsehen und Online-Stream).

Seit dieser Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden. Bald sollen die Spiele auch auf der Homepage des Anbieters abrufbar sein.

Den Gegner im Fokus: SC Verl – TSV 1860

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Technische Daten

Sportclub Verl von 1924 e.V.
Gründung: 6. September 1924
Mitglieder:
1.102
Vereinsfarben: Schwarz-Weiß
weitere Sportarten: keine
Website der Fußballgesellschaft

Das erste Mal

Samstag, 4. August 2007
Verl – 1860 0:3
DFB-Pokal, 1. Hauptrunde
Stadion an der Poststraße
4.000 Zuschauer
Tore:
0:1 di Salvo (4.)
0:2 di Salvo (76.)
0:3 di Salvo (81.)

Auswärtsbilanz gegen Verl

3 Spiele
2 Siege
1 Unentschieden
0 Niederlagen

Gesamtbilanz gegen Verl

4 Spiele
3 Siege
1 Unentschieden
0 Niederlagen

Das letzte Mal

Samstag, 10. April 2021
1860 – Verl 3:2
3. Liga, 31. Spieltag
Sechzgerstadion
Geisterspiel
0:1 Eilers (2.)
1:1 Mölders (15.)
2:1 Mölders (19.)
2:2 Yildirim (57.)
3:2 Neudecker (65.)

Das letzte Duell zwischen dem TSV 1860 und dem SV Verl gehört zu jenen Partien der vergangenen Saison, bei denen es besonders bedauerlich erscheint, dass es vor leeren Rängen stattfinden musste. Wie irgendwie schon zu erwarten, wenn die beiden besten Offensiven der Liga aufeinandertreffen, boten beide Mannschaften ein Spiel mit offenem Visier, von dem unser Taktikfuchs noch zwei Tage später schwärmte. Es war jene Frühlingszeit, in der die Löwen in Lauerstellung auf dem vierten Tabellenplatz lagen und die Konkurrenz nervös wurde: Dresden und Rostock patzten an diesem Wochenende, Ingolstadt kam über ein 1:1 gegen die kleinen Roten nicht hinaus. Ein paar Wochen sollte das noch so weitergehen – das Ende ist bekannt.


Spielort

Stadion am Lotter Kreuz
auf Google Maps
Kapazität: 10.059
Eröffnung: 19. Juli 1986




Die Stadionanforderungen des DFB an die Drittligisten machen’s möglich: Reiste das Team von Michael Köllner (leider ja ohne weiß-blauen Anhang im Schlepptau) in der vergangenen Saison zum Auswärtsspiel gegen den SC Verl nach Paderborn, führte das Duell mit dem KFC Uerdingen die Löwen Anfang April wiederum nach Lotte. Die Krefelder verabschiedeten sich bekanntlich aus der Liga, der Spielort Lotte jedoch blieb: Hier tragen heuer nun die Verler ihre Spiele aus. Doch es besteht leise Hoffnung, dass in der kommenden Saison direkt in Verl gespielt werden darf. Wir hätten nichts dagegen!

Tabellenplätze der Vorsaison:

3. Liga 1860 & SC Verl

Zum Reinhören: Leider nur ein “Stadt-Lied” 😀


Prognose 2021/22

Als Aufsteiger und Abstiegskandidat Nummer Eins in die Vorsaison gestartet, landete der SC Verl im Mai auf einem respektablen siebten Tabellenplatz. Ein – womöglich heimlicher – Aufstiegskandidat waren die Ostwestfalen jedoch, wohl auch aufgrund des großen personellen Umbruchs im Kader, vor dieser Saison für keinen der Drittligatrainer. Verls Guerino Capretti setzte bei der Frage nach seinen Top Drei auf den TSV 1860, Eintracht Braunschweig und den 1. FC Magdeburg.
Der Annahme des Wettanbieters bet-at-home zufolge wiederholen unsere heutigen Gastgeber das Endergebnis der vergangenen Saison auch in dieser Spielzeit: Die siebtniedrigste Quote steht im Ligaranking zu Buche.


Daumen drücken für die Pünktlichkeit

Mit dreißig Minuten Verspätung wurde das allererste Ligaspiel zwischen dem SC Verl und 1860 am 24. November 2020 in Paderborn angepfiffen. Technische Probleme hatten den Abflug der Löwen in Manching verzögert. Auch heute fliegen Köllner & Co. erst direkt am Spieltag Richtung Norden. Der Vorteil diesmal: Das letzte Stück des Weges vom Flughafen Münster/Osnabrück ans Lotter Kreuz, das die Löwen mit dem Bus zurücklegen werden, beträgt nur ein Viertel der knapp 120 km nach Paderborn.
Wir halten dennoch sicherheitshalber die Daumen für eine störungsfreie Anreise!


Halle siegt am Freitagabend im Derby gegen Magdeburg

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Halle hat das Derby in Sachsen-Anhalt gegen Magdeburg knapp für sich entschieden. Dabei lag der HFC zunächst sogar in Rückstand.

0:1 – dann gehen die Gastgeber in Führung

Freitagabend, Flutlicht und zwei Mannschaften, die beide bis in die Haarspitzen motiviert waren. Alles war angerichtet für ein würdiges Derby zwischen Halle und Magdeburg. Beide Städte trennen lediglich knapp 90 Kilometer.

Die Gäste begannen etwas aktiver und gingen nach 20 Minuten durch Condé in Führung. Auch in der Folge ging es weiter munter hin und her. Die Zuschauer in Halle bekamen etwas geboten. Jubeln durfte dann auch der Heimanhang einmal im ersten Abschnitt. Michael Eberwein glich per Kopf zum 1:1 aus (41.). Saisontor Nummer 6 für den 25-Jährigen. Mit dem Unentschieden ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel waren zunächst erneut die Magdeburger aktiver. Das Tor jedoch erzielten die Gastgeber. Nach einer kniffligen Entscheidung gab es keinen Strafstoß, doch das war Niklas Kreuzer relativ egal. Er versenkte den Freistoß zum 2:1 für den HFC (62.). Knapp 15 Minuten später ließ Terrence Boyd den Heimanhang erneut jubeln (74.).

Magdeburg gibt alles, doch am Ende jubelt Halle

Für eine furiose Schlussphase sorgte dann Brünker, er erzielte in der 79.Minute den Anschlusstreffer. Beide Teams hatten in der Folge die Chance auf einen weiteren Treffer, es blieb jedoch beim 3:2. Der Hallesche FC feiert damit den Derbysieg, Magdeburg fährt nach einem tollen Spiel mit leeren Händen nach Hause. Der FCM kann von drei Teams von der Tabellenspitze verdrängt werden, Halle hingegen springt vorerst auf Rang 5.

Der TSV 1860 München greift am 10.Spieltag morgen in das Geschehen ein. Die Löwen gastieren beim SC Verl.

Willsch und die Schambeinentzündung – das Ende einer Odyssee naht

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“Willsch an Capuccino?” heißt es auf einem Aufkleber, den man immer mal wieder in der Umgebung des Grünwalder Stadions sieht. Womöglich würde einer der Abgebildeten dazu nicht nein sagen, doch viel lieber noch möchte er schnellstmöglich auf den Platz zurückkehren. Eine langwierige Schambeinentzündung setzte Marius Willsch außer Gefecht. Doch damit ist nun Schluss, wie Michael Köllner in der heutigen Löwenrunde verkündete.

Kaum Ausfälle bei den Löwen

Zu Beginn der heutigen Pressekonferenz ging es an der Grünwalder Straße ohnehin viel um das Personal, das morgen zur Verfügung stehen wird und möglichst drei Punkte aus Verl entführen möchte. Erfreulich wenige Ausfälle haben die Löwen aktuell zu beklagen. Einer, der aufgrund seiner Schambeinentzündung jedoch schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr das blaue Dress überstreifen konnte, ist Marius Willsch. Er rückte im späteren Verlauf aufgrund einer Rückfrage noch einmal in den Fokus.

Willsch und die Schambeinentzündung: Licht am Ende des Tunnels

Sein letzter Auftritt war das Spiel in Ingolstadt in der Saison 2020/21. Nach nur elf Minuten war die Partie für ihn allerdings schon gelaufen, denn er machte Platz für Ersatztorwart Tom Kretzschmar. Ganz so schlimm war das für den 30-Jährigen allerdings nicht, denn bereits die Spiele davor verspürte er Schmerzen und biss auf die Zähne. Willsch war klar, dass er lieber schon vorher hätte pausieren sollen, doch er wollte die Mannschaft im Endspurt um einen möglichen Aufstieg nicht im Stich lassen.

Die Folge war eine Schambeinentzündung, die nicht nur langwierig und schwierig auszukurieren ist, sondern vor allem eines: schmerzhaft. Das bestätigte Trainer Michael Köllner in der Löwenrunde:

Wer das noch nicht erlebt hat, kann nicht mitreden.

Eine Schambeinentzündung wie bei Marius Willsch sei eine “Horrorverletzung“. Man könne schlicht und ergreifend nichts mehr schmerzfrei machen. Sei es Umdrehen im eigenen Bett oder Niesen – bei jeder Bewegung macht sich die Verletzung bemerkbar. Folglich war an Fußball spielen erst einmal nicht mehr zu denken.

Darum ist Köllner auch “brutal zufrieden, wie es aktuell läuft“. Willsch befindet sich bereits wieder auf dem Trainingsplatz und hat schon einige Laufeinheiten absolviert. Das Wichtigste: alle waren bisher schmerzfrei. Daher steht in der kommenden Woche die Rückkehr in das Mannschaftstraining an. Zwar wird der 30-Jährige noch nicht alle Übungen absolvieren, doch es ist trotz allem ein großer Schritt nach vorne.

Platzt der Herzenstraum Schalke?

Mit Richard Neudecker und Tim Linsbichler hat Willsch mindestens zwei Mannschaftskollegen, die das Thema Schambeinentzündung bereits hinter sich gebracht haben. Doch wie Neudecker dem Trainer bei einem Jogging-Termin vor kurzem erst erzählte, verfolgt einen die Blessur noch deutlich länger. Noch immer merke der Mittelfeldspieler ab und zu die Folgen der Verletzung, beispielsweise nach einer langen Unterbrechung wie der Sommerpause. Der zweite Leidensgenosse Linsbichler kommt hingegen immer mehr in Fahrt und könnte bereits für das morgige Spiel in Lotte gegen den SC Verl (14 Uhr, sechzger.de Liveticker) ein Startelf-Kandidat sein.

Wann aber Marius Willsch wieder ein Pflichtspiel bestreiten wird, ist indes noch nicht klar. Köllner möchte hier weder vorschnell die Intensität steigern noch einen konkreten Termin nennen. Vor Weihnachten sagte der Trainer mit einem Augenzwinkern, machte im Anschluss jedoch klar, dass es einfach zu ungewiss sei.

Willsch selbst dürfte auf einen deutlich früheren Einsatztermin hinfiebern. Wie Köllner verriet, hat der Rechtsverteidiger neben den Löwen auch den FC Schalke 04 in sein Herz geschlossen. Ein Comeback am Dienstag, den 26.10. gegen den Zweitligisten im DFB-Pokal würde dem Passauer also nur allzu gut in die Karten spielen. Im Anschluss daran wird dann mit einem Capuccino angestoßen. Vielleicht.

Ex-Löwe José Holebas von Olympiakos Piräus zu Bayern Alzenau

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Jose Holebas
Jose Holebas beim FC Watford

Ernst Tanner holte José Holebas einst zu den Löwen, nun wechselt der mittlerweile 37-Jährige vom griechischen Meister Olympiakos Piräus zum Hessenligisten FC Bayern Alzenau.

Holebas von Piräus nach Alzenau

Das kommt überraschend! Noch vor einem halben Jahr lief José Holebas in der Europa League auf, nun schnürt er für den FC Bayern Alzenau die Fußballstiefel. Selbst Andreas Trageser, der Vereinsvorsitzende der Alzenauer, kann es kaum glauben.

“José ist der Spieler mit der größten Vita, den wir je verpflichtet haben.”

Zustande kam der Kontakt über den Spielertrainer der Alzenauer, Peter Sprung. Dieser hatte Holebas vor knapp 20 Jahren zurück zum Fußball gebracht, nachdem er eigentlich schon aufgehört hatte. Als Holebas mit 18 Vater geworden war, gab es logischerweise andere Prioritäten im Leben des jungen Mannes.

Serie A, Premier League, Nationalspieler

Später wechselte Holebas von Viktoria Kahl zu den Löwen, wo er zunächst bei den Amateuren zu überzeugen wusste, ehe er zu den Profis hochgezogen wurde. Aus dem Stürmer Holebas wurde ein Linksverteidiger mit kaum zu bändigendem Offensivdrang.

Zusammen mit Trainer Ewald Lienen wechselte Holebas 2010 erstmals nach Piräus. Weitere Stationen des 38-maligen grichischen Nationalspielers waren der AS Rom und der FC Watford. Danach zog es Holebas wieder nach Piräus und nun in seine fränkische Heimat zum FC Bayern Alzenau.