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TAKTIKTAFEL, die Analyse: TSV 1860 – Wehen Wiesbaden (21.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden. Die Löwen bestritten das Auftaktspiel nach der Winterpause wieder im 3-4-1-2, Wiesbaden wurde von Markus Kauczinski 4-2-3-1 ins Rennen geschickt.

Gegen den Ball verschob sich das 3-4-1-2 bei den Löwen zu einem 5-4-1, indem sich die Mittelfeldaußenspieler in die Abwehrreihe zurückfallen ließen. Wehen verschob mit Ball zu einem 4-3-3, bei dem der jeweils ballferne offensive Mittelfeldaußenspieler zu Lankford ins Zentrum einrückte und Prokop, der in der Grundformation auf der Zehn hinter Lankford aufgestellt war, offensiv mit allen Freiheiten ausgestattet agierte.

Die Wichtigsten Statistiken zum Spiel

Ballbesitz: TSV 1860 47% – SVWW 53%

Passgenauigkeit: TSV 1860 80% – SVWW 85%

Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 52% – SVWW 56%

Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 10/5 – SVWW 10/4

PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 11,93 – SVWW 7,79

Blick auf die Zahlen

In fast allen statistischen Werten sind die Löwen auf den ersten Blick schlechter, nur bei Schüssen, die tatsächlich aufs Tor gingen, war der TSV 1860 besser als der SV Wehen. Den Zahlen nach würde man also eher Wehen als das bessere Team vermuten und den Sieg möglicherweise als glücklich oder gar unverdient einordnen. Tatsache aber ist, dass sich hier zwei Mannschaften gegenüber standen, die einen taktisch komplett unterschiedlichen Ansatz verfolgten, und daran liegt auch die Diskrepanz bei den statistischen Werten.

Ballbesitz

Während die Gäste eher kontrolliert vornehmlich im Positionsspiel versuchten zum Erfolg zu kommen, wollten die Löwen abwartend und auf Konter lauernd, Nadelstiche setzen. Damit wäre der höhere Ballbesitz des SV Wehen Wiesbaden gegenüber dem TSV 1860  erklärt. Wer abwartet um blitzschnell zuzustechen, braucht nicht viel Ballbesitz. Bei einem anderen Spielverlauf (wenn der TSV 1860 in Führung gegangen wäre), wäre die Diskrepanz beim Ballbesitz vermutlich noch höher gewesen. Ähnlich wie in den beiden Auswärtsspielen vor der kurzen Winterpause.

Passgenauigkeit

Wer im Aufbau kontrolliert agiert, spielt viel hintenrum. Damit steigt auch die Passgenauigkeit, denn bei Quer- und Rückpässen passieren selten Fehler. Im Gegensatz dazu ist das vertikale, direkte Spiel, das die Löwen bei ihren schnellen Vorstößen an den Tag legten, durchaus fehlpassanfällig. Wenn man allerdings trotz riskanterer Spielweise immer noch bei 80% angekommener Pässe liegt, kann man das als durchaus gelungenen Nachmittag in puncto Passgenauigkeit deuten.

Defensive Zweikampfquote

Im defensiven Zweikampf haben sich beide Teams nicht mit Ruhm bekleckert. Werte von unter 60% sind in dieser Statistik eigentlich nicht wünschenswert. Nur 52% gewonnener Zweikämpfe könnte man nun schon fast erbärmlich nennen. Aber der Wert zeigt eins nicht auf: was passierte nach dem verlorenen Zweikampf. Blieb der Ball in Reihen des angreifenden Gegners oder konnte ein Spieler der verteidigenden Mannschaft danach das Leder einfach erobern. Das war bei den Löwen nach mehr als der Hälfte der verlorenen Defensivzweikämpfe der Fall. Der nächste in der Reihe eroberte mit einfachen Mitteln den Ball. Somit haben die geführten defensiven Zweikämpfe zu 77% zu Balleroberungen geführt, auch wenn nur 52% der Zweikämpfe tatsächlich gewonnen wurden.

Schussgenauigkeit

Bei den Schüssen gesamt haben beide Mannschaften gleich viele auf dem Kerbholz. Die Schussgenauigkeit sieht die Löwen vorn, denn sie brachten einen Schuss mehr aufs Gehäuse als der Gegner. Mit weniger Ballbesitz gleich viele Schüsse mit besserer Trefferquote als der Gegner. Das zeigt, der Zug zum Tor und der Wille, es auch treffen zu wollen, ist da.

PPDA

Als letzte Kategorie blicken wir auf die PPDA. Dieser Wert zeigt, wie viele Pässe der Gegner durchschnittlich im pressingrelevanten Bereich des Spielfeldes spielen darf, bevor eine Abwehraktion gesetzt wird. Also gilt: je niedriger die PPDA, desto höher ist die Pressingintensität. Die PPDA sagt allerdings nichts über den Erfolg der ihr zugrundeliegenden Abwehraktionen aus. Dass die Sechzger eine eher hohe PPDA haben, ist der abwartenden, auf Konter lauernden Spielweise über weite Strecken des Spiels geschuldet. Wiesbaden hingegen lief früh an und versuchte die Löwen durch frühe Balleroberungen unter starken Druck zu setzen. Das ist das, was wir aus der PPDA herauslesen können. Was diese Zahl nicht offenlegt ist, ob das wie gewollt funktioniert hat.

Somit schauen die Zahlen – ohne das Spiel gesehen zu haben – schlechter aus als sie sind.

Das Spiel

Die erste Halbzeit

Nach einer kurzen Abtastphase ganz zu Beginn wollte Wehen das Spiel unter Kontrolle bringen und bestimmen. Der auf Konter lauernde TSV 1860 München ließ den SV Wehen Wiesbaden gewähren. Die Taktik ging für die Löwen grundsätzlich auch auf; so erspielten sich die Sechzger in der Anfangsphase mit ihren schnellen überfallartigen Angriffen durchaus gute Möglichkeiten, die Neudecker und Lex leider vergaben.

In der 11. Minute kam dann wie ein kalter Guss aus heiterem Himmel der Führungstreffer für die Gäste nach einer Ecke. Die bis dahin vom Strafraum der Löwen gut ferngehaltenen Wiesbadener konnten sich die Schwäche, die der TSV 1860 diese Saison bei gegnerischen Ecken an den Tag legt, zu nutze machen und wieder einmal schlug das Leder nach einem Eckstoß im Kasten der Löwen ein.

Das beeindruckte die Mannschaft von Trainer Michael Köllner nicht im geringsten. Weiterhin spielte der TSV 1860 München nach dem vorgegebenen Plan. Trotz einiger vielversprechender Vorstöße ergaben sich aber zunächst keine Torgelegenheiten für die Hausherren.

Nur zwölf Minuten später klingelte es nach einem Umschaltmoment, den die Hessen gut ausnutzten, erneut im Kasten der Löwen. Ob dieses Tor regulär war oder nicht, daran scheiden sich die Geister. Letztlich ist es egal, denn es war nicht spielentscheidend.

Ab diesem Zeitpunkt veränderte sich die Gemengelage im Spiel. Das Spiel trat in seine dritte Phase. Wiesbaden ließ die Löwen kommen und agierte seinerseits abwartend. Das nahmen die Spieler von Michael Köllner dankend an und brachten mit der dem System geschuldeten Überzahl, die aus horizontalen Verschiebungen auf den Positionen immer wieder entstand, mehr und mehr Druck auf den Strafraum der Gäste.

Es war dann eine Standardsituation, die zum Anschlusstreffer für Sechzig durch Semi Belkahia in der 36. Minute führte.

Der TSV 1860 München ließ jetzt nicht locker. Immer wieder drangen die Sechzger tief in die Gegnerische Spielfeldhälfte ein, konnten aber bis zum Pausentee nichts mehr am Spielstand verändern.

Die zweite Halbzeit

Nach dem Wiederanpfiff kamen die Löwen wie von der Tarantel gestochen aus der Kabine. Bis der Ball zum 2:2-Ausgleich durch Salger in der 50. Minute einschlug, schossen die Spieler von Michael Köllner bereits drei mal in nur vier Minuten auf das Tor des Gegners.

Zwischen Wiederanpfiff und dem Führungstreffer durch Richy Neudecker in der 69. Minute spielte nur eine Mannschaft – und das war der TSV 1860 München. Kein einziger Schussversuch gelang dem SVWW bis zur 77. Minute. Der TSV 1860 München kaufte seinem sich redlich bemühten und aufopfernd kämpfenden Kontrahenten ordentlich den Schneid ab.

Mit vertikalem Spiel und langen Bällen versuchten die Wiesbadener in der Schlussphase alles, um noch zum Ausgleichstor zu kommen. Nicht nur aufgrund des vermutlich zu unrecht gegebenen zweiten Tores des SVWW wäre dieses aber durchaus unverdient gewesen. Die Löwen hielten auch dieser Schlussoffensive stand.

Die Art und Weise, wie der TSV 1860 München in der zweiten Halbzeit auftrat, lässt keinen Zweifel daran, dass mit dieser Mannschaft in der Rückrunde noch zu rechnen sein wird. Wäre diese zweite Halbzeit eine Speise in einem etwas besseren Lokal, hieße sie wohl Aufholjagd serviert an Abwehrschlacht mit Standardbeilage.

Die Tore 1860 – SV wehen Wiesbaden

0:1

Nach einer Ecke klärt zunächst Belkahia für Hiller auf der Line einen Kopfball von Gürleyen, doch seinen Abwehrversuch verwandelt Gürleyens Abwehrkollege Carstens nach Zuspiel von Jacobsen zum 1:0 für die Gäste (11.).

0:2

Eine sehr umstrittene Entscheidung, bei diesem Angriff nicht frühzeitig auf Abseits zu entscheiden, seitens des Unparteiischen an der Linie überschattete das 2:0 der Gäste. In einem Umschaltmoment kam ein Pass über die Abwehrreihe der Sechzger in Richtung des mindestens fünf Meter im Abseits stehenden Lankford. Dieser ging zwar zum Ball, berührt ihn jedoch nicht. Er schirmte vielmehr in der Folge Löwenverteidiger Salger von dem zum Ball eilenden Prokop ab. Prokop, der mit der Kugel von links diagonal in die Box der Löwen eindrang, lässt Hiller keine Chance und versenkte die Kugel zum 2:0. Ob die Aktion des Wiesbadener Stürmers Lankford nun als Abseits zu ahnden gewesen wäre oder nicht, ist eigentlich egal, trotzdem erwarte ich mit Spannung die Auflösung der Situation durch Herrn Rafati auf dem Portal liga3-online.de. Ich bin der Meinung, es hätte gepfiffen werden müssen (23.).

1:2

Nach einem Freistoß von der linken Halbposition etwa 35 Meter vor dem Tor der Wiesbadener, getreten durch Stefan Lex, kam Belkahia mit dem Kopf an den Ball und lenkte die Kugel zum 1:2-Anschlusstreffer ins Gehäuse der Hessen (36.).

2:2

Nach einer von rechts getretenen Ecke der Löwen braucht Stefan Salger zwei Schussversuche, um den Ball schließlich im Gehäuse unterzubringen. Lex brachte den Eckstoß an den rechten Rand der kleinen Box, wo Deichmann per Kopf zu Salger verlängerte. Salgers ersten Versuch blockte Belkahia unfreiwillig ab, sein Nachschuss schlug hinter Stritzel zum 2:2 Ausgleichstreffer ein (50.).

3:2

Nach einem Foul an Marcel Bär zentral an der Strafraumgrenze schoss Richy Neudecker den umjubelten Siegtreffer in der 69. Minute per Freistoss durch die Mauer, indem er Lex als Bande nutzte (69.).

Fazit des Spiels TSV 1860  – SV Wehen

So darf es gerne weitergehen. In einem umkämpften, aber dennoch fairen Spiel zwischen dem TSV 1860 und dem SV Wehen Wiesbaden fanden die Sechzger verdient das erfolgreichere Ende. Gegen eine Mannschaft, die man klar zum erweiterten Favoritenkreis der Drittligasaison 21/22 zählen darf, einen 2:0-Rückstand aufzuholen und das Spiel zu drehen, gelang den Löwen zuletzt beim Restart der Saison 19/20 gegen den MSV Duisburg.

Der Anfang zur Aufholjagd, in der die Sechzger das Feld von hinten aufrollen könnten, ist geschafft. Es sind jetzt nur noch vier Punkte, aber sechs Plätze bis zu Platz zwei, auf dem momentan der 1. FC Kaiserslautern mit 36 Punkten und ebenfalls 21 absolvierten Spielen steht.

Nun muss man die Euphorie aus diesem Moralboosterspiel mitnehmen. Mit diesem Schwung im Rücken sollte zunächst unter der Woche das Pokalspiel gegen den Karlsruher SC möglichst erfolgreich gestaltet werden. Am Samstag in der Betonschüssel am Oberwiesenfeld gegen das Perlacher Projekt von Hasan Kivran gehts dann wieder um Punkte in der Liga.

Datenquelle: Wyscout

kicker: Belkahia, Neudecker und Lex in “Elf des Tages” der 21. Spielrunde

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Richard Neudecker (TSV 1860)

Was war das für eine irre Aufholjagd am Samstag! 0:2 lagen die Löwen bereits gegen den SV Wehen Wiesbaden, nach 90 Minuten verließen sie den Platz dennoch als strahlender Sieger. Der kicker hebt bei dieser Energieleistung insbesondere Semi Belkahia, Richy Neudecker und Stefan Lex hervor und beruft das Trio in seine “Elf des Tages” der 21. Spielrunde.

Belkahia, Neudecker & Lex in “Elf des Tages” des kicker

Alle drei Löwen erhielten vom Sportmagazin die Note 2,0 und qualifizierten sich damit für die Spieltagself. Für Neudecker war es bereits die fünfte Nominierung in der laufenden Saison. Stürmer Lex ist zum vierten Mal dabei, Abwehrspieler Belkahia zum dritten Mal.

Während sich Lex und Belkahia am kommenden Wochenende gegen Türkgücü wieder um einen Platz in der “Elf des Tages” bemühen werden, muss Neudecker gelbgesperrt aussetzen.

Die “Elf des Tages” im Überblick

Kühn (Osnabrück) – Ezekwem (Freiburg II), Belkahia (1860), Tomiak (Kaiserslautern), Obermair (Magdeburg) – Zuck, Wunderlich, Götze (alle Kaiserslautern), Neudecker (1860) – Baur (Freiburg II), Lex (1860)

TSV 1860 NLZ: U17 mit Niederlage gegen Ulm – U16 und U15 siegreich

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TSV 1860 e.V. FA Fahne Verein Fußballabteilung Dritte Vierte III IV Aktive Fanszene

Na, habt Ihr nach der Aufholjagd vom Samstag auch noch Rest-Adrenalin im Körper? Aber nicht nur die Profis am Wochenende im Einsatz, sondern auch drei Teams aus dem NLZ des TSV 1860 haben am Sonntag gespielt.

Drei Teams des NLZ des TSV 1860 im Einsatz

U15, U16, U17 – gleich drei Mannschaften der Löwen waren auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße aktiv. Auch hier galt: Keine Zuschauer! Aktuell dürfen noch nicht mal die Eltern der Spieler zu den Spielen, sonst hätten wir Euch natürlich Bilder von gestern geliefert.

So aber fanden drei Testspiele der Junioren unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Den Anfang machte die U17, die in einer spannenden Partie dem SSV Ulm 1846 mit 3:4 unterlag. Evarist Samey brachte Sechzig bereits in der 3. Minute in Führung, bevor die Spatzen zurückschlugen und auf 1:3 davonzogen. Kurz vor der Pause kamen die Löwen durch ein Gegentor nochmal heran, doch mit dem Pausenpfiff stellte Ulm mit dem 2:4 den alten Abstand wieder her. Nach dem Seitenwechsel kämpften die Löwen zwar nochmal, doch mehr als der späte Anschlusstreffer durch Jeremiah Dosi war nicht mehr drin.

Strategische Nachwuchsarbeit bei den Löwen

Anschließend empfing die U16 den TuS Holzkirchen und besiegte diesen nach einer torlosen ersten Hälfte doch noch deutlich mit 4:0. Den Abschluss bildete die U15 der Löwen, die den FC Ismaning mit 2:1 (1:0) schlug.

Über die Ausrichtung des NLZ des TSV 1860 stand uns kürzlich Manfred Paula Rede und Antwort. Er berichtete uns von der strategischen Nachwuchsarbeit bei den Löwen und dass er Münchens große Liebe diesbezüglich auf einem guten Weg sieht.

Titelbild: CR-Fotos

Sechzig um Sieben: bald möglicherweise keine Geisterspiele mehr

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Nach dem Sieg und vor dem Achtelfinale gegen den Karlsruher SC dürfen sich die Löwenfans berechtigte Hoffnungen machen, bald zum Teil wieder im Grünwalder Stadion stehen zu dürfen. Ministerpräsident Markus Söder denkt über ein Ende der Geisterspiele nach. Alle weiteren Meldungen vom Wochenende, u.a. der KSC im Einsatz und der 21.Spieltag in der 3.Liga gibt es nun zum Wochenstart in der Übersicht.

750 Kilometer umsonst

Sie hatten sich so auf ihre Premiere in der Bundesliga gefreut, doch kurz bevor es losgehen konnte war auch schon wieder alles vorbei. Aufgrund mehrerer Corona-Fälle im Box-Team des TSV 1860 e.V. konnte der Kampf gegen Schwerin nicht wie geplant durchgeführt werden. Die Mannschaft muss also erst einmal weiter auf ihren ersten Einsatz warten, das Duell mit Schwerin wird neu terminiert.

Karlsruhe holt Punkt in Darmstadt

Auch der kommende Gegner des TSV 1860 im DFB-Pokal war am Samstag im Einsatz. Im Abendspiel der 2.Liga konnte der Karlsruher SC mit einem 2:2 einen Punkt aus Darmstadt entführen. Dabei lagen die Badenser zunächst in Führung, ehe die Lilien das Spiel drehen konnten. Im zweiten Durchgang erzielte der KSC zunächst den Ausgleich und kurz darauf die vermeintliche Führung, das Tor zählte nach Videobeweis dann aber doch nicht.

Apropos Videobeweis: in dieser Hinsicht feiern die Löwen am Dienstag eine Premiere.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Wehen Wiesbaden

Aus 0:2 mach 3:2: es war eine tolle Willensleistung, die die Löwen am Samstag an den Tag legten. Die Vorbereitung auf das Duell mit dem KSC ist damit bestens geglückt, die Brust der Spieler dürfte vor dem Duell mit dem Zweitligisten durchaus breit sein. Thomas befasst sich in den Giesinger Gedanken mit dem Sieg nach Rückstand und diskutiert die mögliche Wirkung auf die folgenden Begegnungen des TSV 1860.

Testspiel gegen Aberdeen FC vor 21 Jahren

Auch vor zwei Jahrzehnten befanden sich die Löwen im Trainingslager, dieses Mal führte der Weg allerdings nach Malaga und somit nicht in die Türkei. Neben einem Test gegen den VfL Osnabrück spielte der TSV 1860 damals auch gegen den Aberdeen FC. In beiden Spielen war es Thomas Häßler, der als einziger Löwe die Tore erzielte.

Ende der Geisterspiele in einer Woche?

Am kommenden Montag findet die nächste Ministerpräsidentenkonferenz statt. Markus Söder hat im Vorfeld bereits durchblicken lassen, dass Geisterspiele in Bayern schon bald wieder der Vergangenheit angehören könnten. Die Löwen konnten das erste Mal Anfang Februar gegen Eintracht Braunschweig davon profitieren.

News aus der 3.Liga

Würzburg tief im Abstiegskampf

Die Kickers aus Würzburg haben einen weiteren Nackenschlag im Abstiegskampf hinnehmen müssen. Auswärts beim SC Verl gab es zwei späte Gegentreffer, die eine weitere Niederlage der Unterfranken besiegelte. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt aktuell fünf Punkte.

Das Montagsspiel am 21.Spieltag

Heute abend trifft Waldhof Mannheim ab 18:60 Uhr im Heimspiel auf Borussia Dortmund II. Die Mannheimer liegen aktuell zwei Punkte vor den Löwen, der BVB II hingegen zwei dahinter. Den Waldhof plagen Personalsorgen: Trainer Patrick Glöckner muss auf sieben Spieler (2x Corona) verzichten. Damit könnte Neuzugang Pascal Sohm, der auch beim TSV 1860 München im Gespräch war, direkt in die Startelf berufen werden.

3.Liga am Sonntag: Verl schlägt gegen Würzburger Kickers spät zu

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Blick auf die Konkurrenz bei sechzger.de: so haben die anderen Vereine in der 3.Liga abgeschnitten

Es sah schon alles nach einem torlosen Unentschieden aus, doch kurz vor Schluss konnte der SC Verl dann doch einen wichtigen Heimsieg gegen die Würzburger Kickers feiern.

Einzige Sonntagspartie

Aufgrund diverser Corona-Fälle bei Viktoria Berlin konnte das Heimspiel gegen die Eintracht aus Braunschweig nicht wie geplant durchgeführt werden. Die Partie wurde verlegt, ein neuer Termin steht noch nicht fest. Daher war das Aufeinandertreffen vom SC Verl und den Würzburger Kickers heute das einzige Spiel in der 3.Liga.

Im ersten Durchgang waren die Gastgeber klar spielbestimmend und gingen fahrlässig mit ihren Chancen um. Die Gäste aus Unterfranken kamen überhaupt nicht in die Partie und waren nur selten vor dem Verler Tor zu sehen. Da aber die Heimseite es nicht schaffte, bis zum Halbzeitpfiff den Ball im Tor unterzubringen, ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

Verl mit spätem Doppelschlag gegen die Würzburger Kickers

Durchgang zwei begang dann auf Seiten der Würzburger Kickers etwas besser, nun war Verl mehr in der Defensive beschäftigt. Klare Chancen sprangen bei den Angriffsbemühungen der Kickers nicht heraus, die seit Jahresbeginn auf Ex-Löwe Marvin Pourié verzichten. Die beste Gelegenheit hatte der SCV dann nach 78 Minuten. Corboz traf den Innenpfosten, im Anschluss konnte ein Abwehrspieler gerade noch klären.

Kurz vor Schluss sollte Verl dann aber doch noch jubeln dürfen. Rahibic erzielte in der letzten Minute der regzlären Spielzeit das umjubelte 1:0. Da Bonmann wenig später weit vor seinem Tor unter dem Ball hindurch sprang, konnte Akono sogar noch auf 2:0 erhöhen (90.+3). Verl verlässt mit dem Heimsieg vorerst die Abstiegszone. Die Würzburger Kickers liegen weiterhin auf dem vorletzten Platz, zudem befindet sich Türkgücü mit Platz 17 nun auf einem Abstiegsplatz.

Die Ergebnisse des 21.Spieltags in der Übersicht

TSV Havelse – MSV Duisburg 0:1 (0:0)

Hallescher FC – Türkgücü abgesagt
1.FC Kaiserslautern – SV Meppen 4:0 (2:0)
FSV Zwickau – FC Viktoria Köln abgesagt
SC Freiburg II – 1.FC Magdeburg 2:3 (1:1)
VfL Osnabrück – 1.FC Saarbrücken 2:1 (1:0)
TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden 3:2 (1:2)

SC Verl – Würzburger Kickers 2:0 (0:0)
FC Viktoria Berlin – Eintracht Braunschweig abgesagt

Waldhof Mannheim – Borussia Dortmund II Montag, 18:60 Uhr

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Wehen: Weichenstellung für’s neue Jahr

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Der Januar wurde gemeinhin als der “Monat der Weichenstellung” für die Restsaison beim TSV 1860 München bezeichnet. Und der Auftakt zum Auftakt oder die Weichenstellung zur Weichenstellung ist gelungen. Nach einer Schrecksekunde mit einem 0:2-Rückstand schlugen die Löwen gestern eiskalt zurück.

Wehen die erste Hürde im “Monat der Weichenstellung”

Als erste Prüfung in diesem Monat der Weichenstellung bekam es Sechzig gestern mit dem SV Wehen zu tun. Eine Mannschaft, die meines Erachtens traditionell unterschätzt wird und sich für die Löwen in den letzten Jahren immer als harte Nuss herausgestellt hat. Die Wiesbadener spielen traditionell hohes Pressing, bringen ein hohes Laufpensum auf den Rasen und sind meist vor dem gegnerischen Tor sehr effektiv. Und genauso zeigten sie sich gestern im Sechzgerstadion.

2:0 Rückstand ohne schlechter zu sein

Die Gäste lagen in der 23. Minute mit 2:0 in Führung, obwohl die Löwen wahrlich nicht schlechter agierten als die Wiesbadener. Sie nutzen suboptimales Abwehrverhalten nach einer Ecke aus und spielten einen Konter mit einer strittigen passiven Abseitsstellung eiskalt zu Ende. Wäre Sechzig ähnlich effektiv gewesen, hätte es zu diesem Zeitpunkt 2:2 stehen müssen.

Wo war der Geist von Belek?

Zwangsweise setzte bei mir im Gehirn ein Rückblick auf die Spiele gegen Mannheim und Magdeburg ein. Was, wenn die Leistung im Trainingslager nur eine Eintagsfliege war? Oder Rostock gar mit angezogener Handbremse gespielt hätte? Und der Geist von Belek möglicherweise irgendwo zwischen der türkischen Mittelmeer-Küste und Giesing abhanden gekommen sein sollte? Oder ihm der Geist, der seit knapp zwei Jahren die Geisterspiele begleitet, den Zutritt zum Sechzgerstadion verwehrt hätte? Ich fürchtete also das Schlimmste…

Die Löwen beschwören den Geist von Belek

Neue mentale Stärke

Aber der Geist von Belek hatte es ins Sechzgerstadion geschafft. Die Löwen ließen sich nicht aus der Spur bringen und wirkten trotz des unglücklichen Rückstands nicht verunsichert. Ganz im Gegenteil: sie schlugen eiskalt zurück. Ich verortete eine neue mentale Stärke, an der es besonders bei den Heimniederlagegen gegen Waldhof und Magdeburg gefehlt hatte. Und so gelang es Sechzig noch vor der Pause, den Anschlusstreffer zu erzielen (Belkahia, 36. Minute). Die Löwen nahmen die mentale Stärke mir in den zweiten Durchgang. Direkt nach der Pause drückte der TSV ordentlich auf die Tube und Neudecker hatte bereits zwei gute Aktionen, ehe Salger zum Ausgleich einnetzte (50. Minute).

Harter Fight bis zum Schlusspfiff

Schließlich war es ein virtueller Neuzugang namens “STEFARD LEXDECKER” (siehe Liveticker), der den Siegtreffer besorgte. STEfan LEX lenkte den Freistoß von RichARD NeuDECKER zur Führung ins Wehener Tor. In der Schlussphase drückten die Gäste mit lupenreinem Kick-and-rush vehement auf den Ausgleich. Aber die Löwen schienen auch mental gefestigt genug, um dem Ansturm zu begegnen. So gingen sie mit drei Punkten vom Platz und stellten somit die Weichen auf Erfolg.

Wichtige Weichenstellung gelungen

Ich bin mir sicher, dass dieser Sieg die Mannschaft extrem nach vorne bringt. Dieses Spiel noch zu drehen, sollte der Mannschaft weiteres Selbstvertrauen einflößen. Auch die Art und Weise wie der Rückstand gedreht wurde und dass der TSV 1860 München zu keiner Sekunde auf dem Feld verunsichert wirkte, geben mir Hoffnung, dass in dieser Saison doch noch was gehen kann. Die Weichenstellung in den Monat der Weichenstellung ist schon mal gelungen. Nun liegt es an der Mannschaft, die mentale Stärke in das Spiel gegen den KSC mitzunehmen und den KSC zur Verzweiflung zu bringen, wie der gestrige Torschütze Stephan Salger die Marschrichtung ausgab.

Schade nur, dass man nach einem solchen Spiel alleine am Grünspitz den Siegesglühwein auf die Löwen trinken muss.

“Auf die Löwen!”

Am Dienstag hoffentlich wieder!

 

 

Gelungener Jahresauftakt: 1860 dreht Spiel gegen Wehen

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Zum Auftakt in das Punktspieljahr 2022 hatte der TSV 1860 München den SV Wehen zu Gast. In einem ausgeglichenen und hart umkämpften Spiel siegten die Löwen nach 0:2 Rückstand mit 3:2.

Löwen in unveränderter Aufstellung

Löwencoach Michael Köllner verzichtete bei der Startaufstellung auf Experimente und schickte die erwartete Elf im gespentisch leeren Sechzgerstadion auf’s Feld. Beim SV Wehen saß etwas überrachend der schwedische Torjäger Nilsson auf der Bank, von dem es eigentlich hieß, er sei mit Corona infiziert.

Einlauf der Mannschaften vor der Geisterkulisse im Sechzgerstadion

Zwei Chancen für 1860 in der Anfangsphase

Bei eisiger Kälte und immer dichter werdendem Nebel verzichteten 1860 und Wehen auf gegenseitiges Abtasten. Es ging gleich schwungvoll los vor den Augen von Geburtstagskind Robert Reisinger. Nach drei Minuten wurde Richy Neudecker nach einem Angriff über rechts im Strafraum freistehend angespielt. Leider versprang dem Spielmacher der Ball in aussichtsreicher Position. In der neunten Minute musste Stritzel in höchster Not gegen Lex zur Ecke klären.

Führungstreffer auf der Gegenseite

Das erste Tor des Spiels fiel dann leider auf der Gegenseite. Nach einer Ecke der Wiesbadener konnte Belkahia noch auf der Linie klären, den Nachschuss konnte Carstens dann zum 0:1 verwerten. Hiller war chancenlos (11. Minute). Sechzig zeigte sich nach dem Rückstand unbeeindruckt und spielte weiter munter nach vorne. Allerdings ließen die Hessen kaum Chancen zu. Bär hatte in der 20. Minute eine gute Gelegenheit, zeigte sich aber zu uneigennützig und legte Ball zurück, anstatt selbst abzuschließen.

0:2 nach abseitsverdächtigen Angriff

Die Wehener nutzten dann einen Konter, um ihren Vorsprung auszubauen. Nach einem langen Ball aus der Defensive stand Lankford im Abseits, ging aber nicht an den Ball. Stattdessen stellte er sich in Salgers Laufweg und machte so den Weg für Prokop zum 0:2 frei. Obwohl Lankford den Ball nicht berühte, behinderte er Salger beim Abwehrversuch und griff so aktiv ins Spiel ein. Unserem Regelverständnis nach ist das Abseits. Und so lag der TSV 1860 München 0:2 hinten, ohne die schlechtere Mannschaft gewesen zu sein. Wehen war den äußeren Verhältnissen entsprechend einfach eiskalt effektiv.

Anschlusstreffer vor der Pause

Aus dem Spiel heraus konnte Sechzig nun keine Chancen mehr erspielen, so musste es eine Standardsituation richten. Nach einer feinen Freistoßflanke von Lex konnte Belkahia zum 1:2-Anschlusstreffer einköpfen (36. Minute). 1860 war wieder im Rennen und es ging mit 1:2 in die Kabinen.

Die Löwen-Offensive erwartet den Freistoß, der den Anschlusstreffer bringen sollte

Schneller Ausgleich für 1860 nach der Pause

Sechzig kam aktiver aus der Pause und man sah, dass die Mannschaft noch an einen Sieg glaubte. Bereits in der 50. Minute gelang dem TSV 1860 der Ausgleich. Nach einer Ecke schoss Salger zunächst Belkahia an, den Abpraller versenkte der Abwehrroutinier dann humorlos in den Maschen des Wehener Tores. Somit stand es 2:2 und es war fast noch eine ganze Halbzeit Zeit, um den Siegtreffer zu erzielen. Zunächst versäumtes es 1860, Wehen das 3:2 einzuschenken. Und nach einer einigen Minuten dauernden Feldüberlegenheit der Hausherren konnte sich Wehen berappeln und das Spiel wieder ausgeglichen gestalten. Beide Mannschaften schenkten sich in dieser Phase nichts.

Führungstreffer per Freistoss

Das Spiel war offen und hätte in beide Richtungen kippen können. In der 68. Minute foulte Crastens den alleine auf das Wehener Tor laufenden Bär kurz vor der Strafraumlinie. Schiri Müller aus Bremen entschied nicht auf Notbremse und zeigte “nur” gelb für den Wehener Verteidiger. Den folgenden Freistoß trat Richy Neudecker und Stefan Lex fälschte den Ball unhaltbar für Stritzel ab. 1860 hatte das Spiel gegen Wehen gedreht und lag nun 3:2 in Front. Das Sechzgerstadion hätte einem Tollhaus geglichen, wenn Zuschauer da gewesen wären…

Richy Neudecker tritt den Freistoß zum 3:2

Wehener Schlussoffensive

Die Wehenr gaben sich aber noch nicht geschlagen und verlangten den Löwen alles ab. Mit schnörkellosen langen Bällen in den Strafraum setzten sie den TSV 1860 noch gehörig unter Druck. Brumme (77. Minute) und Wurz (87. Minute) hatten noch gute Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen, scheiterten aber an Außennetz bzw. verzogen aus guter Position.

Arbeitssieg gegen einen starken Gegner

Als Schiri Müller die endlose erscheinende Nachspielzeit von vier Minuten Abpfiff, hatten es die Löwen geschafft. Erster Sieg im Jahr 2022, Spiel gedreht, in der Tabelle Boden nach oben gut gemacht und ganz viel Selbstvertrauen für den Pokalknaller am Dienstag gegen den KSC getankt. Es war ein hart erkämpfter Sieg der Moral in einem ansehnlichen Spiel zweier ebenbürtiger Mannschaften.

Weiter so, Löwen!

Aufstellung:
1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia – 11 Greilinger, 25 Willsch – 14 Dressel, 20 Deichmann, 31 Neudecker – 7 Lex (C), 15 Bär

Bank: 40 Kretzschmar, 3 Lang, 5 Moll, 8 Tallig, 18 Knöferl, 22 Linsbichler, 23 Staude, 30 Cocic, 34 Freitag

Tore: 0:1 Carstens (11′), 0:2 Prokop (23′), 1:2 Belkahia (36′), 2:2 Salger (50′), 3:2 Lexdecker (69′)

 

Kampf der 1860 Boxer in Schwerin ist abgesagt!

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Der Kampf der 1860 Boxer in Schwerin ist abgesagt!

Die Vorfreude der Boxer des TSV 1860 München auf den ersten offiziellen Kampf in der Bundesliga war riesengroß! Am heutigen Samstag ab 18 Uhr sollte es gegen die Boxer des BC Traktor Schwerin gehen.

Was für ein Kracher wäre das zum Auftakt gewesen – die Boxer der Mecklenburg-Vorpommer’schen Landeshauptstadt – welche im übrigen die kleinste Landeshauptstadt Deutschlands ist – sind amtierender deutscher Mannschaftsmeister! Wie wir berichteten, sollte der Kampf live im Stream übertragen werden, da aufgrund der Corona Schutzmaßnahmen keine Zuschauer in der Palmberg-Arena zugelassen waren.

Schnell machte die Information, dass Kampf der 1860 Boxer in Schwerin abgesagt ist, die Runde – auch auf den Sozialen Medien. Die Absage wurde aufgrund einiger positiver Testergebnisse notwendig:

Screenshot der Info, dass der Kampf der 1860 Boxer in Schwerin wegen des Corona-Ausbruchs abgesagt ist von der 1860 Boxen Instagram Seite.

Auch auf der Webseite des Streams wurde darüber informiert (siehe Titelbild). Aus Kreisen der Mannschaft war zu hören, dass das Team schon bereits in Schwerin vor Ort war, als sie die Nachricht ereilte, dass zwei Trainer und ein Boxer positiv getestet worden waren.

Somit trat das Team ohne den geplanten Boxkampf die Rückfahrt nach München an.

Der Kampf soll zu einem bisher unbekannten Zeitpunkt nachgeholt werden! Wir wünschen allen Erkrankten einen milden Verlauf und natürlich ebenfalls schnelle Genesung ohne langfristige Nachwirkungen!

Wir werden Euch natürlich über alles Weitere auf dem Laufenden halten!

Wer unsere Boxabteilung noch unterstützen möchte, findet hier den Link zur Spendensammlung auf der Plattform Leechi! Auch, wenn das Ziel Bundesligaaufstieg nun bereits erreicht ist, fehlen leider immer noch gute 4.800 Euro zur Erreichung des Spendenziels. 90 Spender haben ganze 5.180 Euro, was ca. 51% entspricht, gespendet. Respekt dafür und vielen Dank an die Unterstützer! Stand heute verbleiben nur noch 104 Tage, während denen man sich noch weiterhin mit seiner Geldspende am Großprojekt Bundesliga Boxen bei 1860 beteiligen kann!

 

Liveticker: TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden (21.Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 SV Wehen Wiesbaden

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 21.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SV Wehen Wiesbaden!

Nach der Winterpause markiert das Spiel gegen Wehen Wiesbaden den Auftakt zu einem straffen Programm im Januar. Fünf Spiele absolvieren die Löwen in nur 15 Tagen, darunter das Duell mit dem Karlsruher SC im DFB-Pokal. sechzger.de begleitet das heutige Duell live aus dem Grünwalder Stadion und mit Bildern sowie Eindrücken aus Giesing.

TSV 1860 München SC Verl 3:2

Aufstellung:
1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia – 11 Greilinger, 25 Willsch – 14 Dressel, 20 Deichmann, 31 Neudecker – 7 Lex (C), 15 Bär

Bank: 40 Kretzschmar, 3 Lang, 5 Moll, 8 Tallig, 18 Knöferl, 22 Linsbichler, 23 Staude, 30 Cocic, 34 Freitag

Tore: 0:1 Carstens (11′), 0:2 Prokop (23′), 1:2 Belkahia (36′), 2:2 Salger (50′), 3:2 Lexdecker (69′)

Die Personalsituation

Daniel Wein konnte nach seiner Verletzung (Stressfraktur) den Weg in die Türkei nicht mit antreten. Auch Nathan Wicht (krank) und Kevin Goden (Corona-Kontaktperson) stellen für den heutigen Kader noch keine Option dar. Niklas Lang könnte hingegen wieder ins Aufgebot zurückkehren.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Richard Neudecker und Stephan Salger haben bisher vier gelbe Karten gesehen. Bei der nächsten Verwarnung droht daher ein Spiel Pause. Außerdem muss auch Michael Köllner aufpassen. Er hat bereits drei Gelbe gesehen und müsste bei einer vierten ebenfalls ein Spiel von der Tribüne aus verfolgen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden außer im Liveticker noch verfolgen?

Keine Möglichkeit, im Stadion live dabei zu sein und zudem auch kein Free-TV. Das Spiel wird heute nicht kostenlos im deutschen Fernsehen zu sehen sein.

Für Abonnenten von MagentaSport besteht allerdings wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen (Fernsehen und Online-Stream).

Seit dieser Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Zudem ist das Löwen-Radio vor Ort und geht für euch live auf Sendung. Die Moderatoren Gilbert Kalb und Jan Mauersberger führen euch durch die 90 Minuten, an dessen Ende hoffentlich unsere Löwen punkten können.

Schluss mit Geisterspielen: bald bis zu 7.500 Zuschauer beim TSV 1860?

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Bleiben die Kurven auch nach Corona leer? 1860
"Fußball gehört den Fans" - Bild von Anne Wild

Das Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden muss der TSV 1860 München noch ohne Zuschauer absolvieren, doch es zeichnet sich allmählich ein Ende der Geisterspiele ab. Markus Söder kündigt baldige Lockerungen in dieser Hinsicht an.

Nur zwei Vereine ohne Zuschauer: Osnabrück und der TSV 1860

Corona hat Deutschland weiter fest im Griff, das zeigen nicht zuletzt ganze drei Spielabsagen in der 3.Liga für den 21.Spieltag. Sowohl bei Türkgücü als auch Zwickau und Viktoria Berlin sind so viele Fälle und Quarantäneanordnungen aufgetreten, dass eine Durchführung gemäß der DFB-Spielordnung nicht möglich ist (mindestens 16 Spieler verfügbar). Die aktuelle Situation hat auch wieder für Geisterspiele für die Löwen gesorgt. So muss der TSV 1860 heute auf Unterstützung von den Rängen verzichten. Gleiches gilt für das Pokalspiel gegen den Karlsruher SC am kommenden Dienstag. Trotz eines bundeseinheitlichen Beschlusses Ende Dezember stellt das in der 3.Liga aber eher die Ausnahme dar. Lediglich der VfL Osnabrück teilt das Leid mit den Löwen und spielt ebenfalls vor leeren Rängen.

Das ist natürlich auch den Verantwortlichen beim TSV 1860 nicht entgangen. Entsprechend äußerte sich Günter Gorenzel in der gestrigen LÖWENRUNDE und kritisierte die aktuell herrschende Ungleichheit in der 3.Liga. Er fordert gleiche Bedingungen für alle Vereine, um zum einen sportlich, zum anderen wirtschaftlich für alle die gleichen Voraussetzungen zu schaffen.

Söder plant Lockerungen

Nun scheint es allerdings berechtigte Hoffnungen zu geben, dass der TSV 1860 bald wieder Zuschauer im Grünwalder Stadion empfangen darf. Das erste (und einzige) Spiel mit Zuschauerbeteiligung im Januar dürfte zunächst das Auswärtsspiel bei Viktoria Köln sein, aktuell sind dort bis zu 750 Fans zugelassen. Für die nächste Ministerpräsidentenkonferenz am 24.Januar kündigt Markus Söder indes an, auch über eine Zuschauerzulassung im deutschen Profifußball zu sprechen. Für Bayern will er auch bei Inzidenzen über 1.000 wieder Fans in die Stadien lassen, mittelfristig soll dabei bis zu 50% der Kapazität erlaubt werden.

Ob der TSV 1860 davon bereits im Februar profitieren kann, bleibt abzuwarten. Neben dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (Sonntag, 06.02 13:00 Uhr) treffen die Löwen unter Flutlicht auf den Halleschen FC (Montag, 21.02. 18:60 Uhr).