TSV 1860 München Musiksparte „Sechzger Musikanten“ gegründet
Am Dienstag den 27. Mai 2021 wurde die Musiksparte des TSV 1860 München „Sechzger Musikanten“ offiziell gegründet. Dem Aufruf zur Gründung der Musiksparte waren über 50 Musiker gefolgt. Zur Gründungsversammlung anwesend waren 20 Musiker und unter anderem TSV 1860 Vize-Präsident Hans Sitzberger.
Erstes Treffen im „Daxerhof“ in Olching
Das erste Treffen der Sechzger Musikanten fand im Daxerhof in Olching statt. Das Lokal war schon vor vielen Jahren Namenspatron für den TSV 1860 Fan-Club „Daxer-Löwen Olching“. Als es vor einigen Jahren geschlossen werden sollte, übernahm es kurzerhand Peter Helfer. Peter Helfer war beim TSV 1860 München von 2013 – 2016 Vize-Präsident. Heute ist er noch bei den Unternehmern für Sechzig dabei.
Übungsraum und Brotzeit von Peter Helfer
Er lies es sich auch nicht nehmen, den anwesenden Musikern eine Brotzeit auszugeben. Zudem stellt er für die Proben regelmäßig einen Saal zur Verfügung.
Leitung von Anton Hörger – alle Register besetzt
Geleitet werden die Sechzger Musikanten von Anton Hörger. Dieser ist bereits seit 2017 Dirigent und musikalischer Leiter der Blaskapelle Alling. Von ihm wurden alle Register besetzt.
Der Sechzger-Marsch durfte natürlich nicht fehlen
Den Sechzger-Marsch wollten die Musikanten ursprünglich nicht veröffentlichen. Wegen der Notenrechte wurde eine abgewandte Version gespielt, mit dem Ergebnis waren die Musiker nicht alle zufrieden. Man solle bitte bedenken, dass die Musikanten noch nie zuvor gemeinsam spielten.
Den Fans des TSV 1860 München wird er trotzdem gefallen, musikalische Laien haben hier ohnehin nichts zu beanstanden. Für die Zukunft haben sich die Musikanten viel vorgenommen. So sollen unter anderem bereits bestehende Fan-Hymnen Blasmusiktauglich vertont werden.
Die Löwen-Fans dürfen gespannt sein. Und sich über eine weitere Sparte beim TSV 1860 München, dem großartigen und traditionsreichen Münchner Verein freuen.
Fußball im Fernsehen ist etwas, was die meisten Fans nach fast eineinhalb Jahren pandemiebedingter Geisterspiele eigentlich gar nicht mehr brauchen. Und dennoch möchten wir alle Löwenfans auf eine Live-Übertragung aus Ismaning hinweisen.
Wie schon heute Früh bei Sechzig um Sieben ausführlich thematisiert, gastiert die U21 des TSV 1860 heute Abend um halb sieben beim FC Ismaning. Wer einen Besuch des Professor Erich Greipl Stadions nicht realisieren kann, hat heute Abend dennoch die Möglichkeit, das Spitzenspiel des 2. Spieltags in der Bayernliga Süd live zu verfolgen.
Sporttotal TV zeigt FC Ismaning – TSV 1860 ab 18.30 Uhr hier live und in Farbe. Das kostenfreie, werbefinanzierte Angebot auf dem viele bayerische Amateurspiele übertragen werden, kann über die gängigen Webbrowser gestreamt werden. Alternativ gibt es für Mobiltelefone in den Appstores eine gleichnamige App.
Das Regenwetter ist übrigens keine Ausrede, die TV-Übertragung dem Besuch am Ismaninger Fußballplatz vorzuziehen. Laut wetteronline ist ab 18 Uhr im Münchner Norden kein Regen mehr zu erwarten!
Mitte August erscheint die überaus lesenswerte Fußballfibel „In 90 Minuten um die Welt“ von Michael Stoffl im Culturcon-Verlag (12,99 €) und kann jetzt schon beim Buchhändler des Vertrauens vorbestellt werden. Es muss ja nicht unbedingt Bezos‘ Online-Butze sein… Wir haben den Löwenfan zum Interview getroffen.
In 90 Minuten um die Welt mit Michael Stoffl
sechzger.de: Servus Michi und erstmal danke, dass Du Dir Zeit für dieses Interview nimmst. Wo bist Du denn aktuell? Zuhause in Berlin oder auf Achse?
Michael Stoffl: Gerade wieder in Berlin. Viel herumgekommen bin ich heuer noch nicht, aber das vergangene Wochenende habe ich bei Kali Werra Tiefenort in Thüringen verbracht. Ein sehr sympathischer Verein, der mit dem Kaffeetälchen eines der schönsten Stadien des Landes sein Zuhause nennt. In Kooperation mit dem Zeitspiel-Magazin haben wir dort einen Fußballkulturabend veranstaltet: Es gab u.a. bislang unveröffentlichtes Filmmaterial aus der Geschichte des Vereins zu sehen und auch einige Kostproben aus den neuesten Werken unserer Autoren zu hören. Und obendrein die Weltpremiere von „In 90 Minuten um die Welt“ aus der Fußballfibel-Reihe. Es war ein wunderbarer Abend.
Michael Stoffl, Autor von “In 90 Minuten um die Welt” auf einer seiner Reisen
sechzger.de: Du bist ja Löwenfan und eigentlich aus dem Münchner Umland. Was hat Dich denn nach Berlin verschlagen?
Michael Stoffl: Das war 2003, als ich ein gutes Jobangebot angenommen habe. Diese Stelle habe ich zwar mittlerweile nicht mehr, aber ich bin trotzdem irgendwie hier hängengeblieben. Die Stadt bietet auch eine sehr breit aufgestellte Fußballlandschaft jenseits der Profiligen und Kunstrasenplätze – oft mit sehr idyllischem oder besonderem Ambiente. Noch ursprünglicher geht es im Brandenburger Umland zu.
sechzger.de: Als Reisender in Sachen Fußball bezeichnest Dich aber selber nicht als „Groundhopper“, oder?
Michael Stoffl: Nein, nicht unbedingt. Ich bin keiner, der Statistiken führt, Ligen komplettiert oder sich gar mit anderen misst und im Wettbewerb steht. Da soll jeder machen, wie er es für richtig hält. Und trotzdem besuche ich immer wieder gerne neue Sportplätze und Stadien und das rund um die Welt. Was für mich zählt, ist das Rundum-Erlebnis – von der Architektur der Tribünen über die Geschichte des Vereins bis hin zur Geselligkeit im Vereinsheim. Und natürlich die Reiseerlebnisse an sich. Das kann dann mal ein Kreispokalspiel in der deutschen Provinz sein oder ein Ligaspiel mit 50.000 Fanatikern in Surabaya, Indonesien. Obendrein noch ein unterhaltsames Spiel, was will man mehr?
sechzger.de: Wie viele Länder hast Du inzwischen bereist? Und in wie vielen hast Du tatsächlich auch Fußball gesehen?
Michael Stoffl: Ich habe über hundert unabhängige Staaten besucht und dabei 88 Länderpunkte gesammelt (inkl. DDR). Wieviele Spiele oder verschiedene Stadien das jetzt insgesamt waren, könnte ich nicht annähernd schätzen. Ich gehe seit 1980 zum Fußball und für die ersten zwanzig Jahre fehlt mir einfach der Überblick.
sechzger.de: Was waren denn die „exotischsten“ Ziele, die Du bislang bereist hast? Welche Anekdoten sind Dir besonders in Erinnerung geblieben?
Michael Stoffl: Wie man z.B. ins ausverkaufte Pokalfinale in Kolumbien kommt, oder wie der Abend mit dem Betreuerstab von Guinea-Bissau vor einem wichtigen Afrika-Cup-Spiel abläuft. Was hat es mit dem Bonanza-Cup auf sich, dessen Finale am Weihnachtstag ausgespielt wird, und wie fühlt sich ein Spielbesuch in Nordkorea an? Wie verhält man sich klugerweise, wenn man ins Visier des Mossad gerät, und wie reist es sich in einem iranischen Nachtzug? Das alles – und noch mehr – gibt es bald nachzulesen.
Madagaskar: Spieltag Im Stade Ampasambazaha in Fianarantsoa
sechzger.de: Am 23.08. erscheint Dein Buch „In 90 Minuten um die Welt“, in dem Du von einigen Deiner Reisen berichtest. Wie kam es dazu? War das Deine eigene Idee oder wurde Dir einfach zu oft gesagt, dass man da doch mal ein Buch draus machen sollte?
Michael Stoffl: Dass ich das alles mal aufschreiben sollte, habe ich schon öfters gehört. Mir fehlte aber die Motivation, mit einem Manuskript – womöglich erfolglos – hausieren zu gehen. Als dann aber der Verlag auf mich zukam und an meinen Geschichten Interesse zeigte, war klar, dass das jetzt der richtige Zeitpunkt wäre.
sechzger.de: Nach welchen Kriterien hast Du ausgewählt, was ins Buch kommt und was erstmal nicht berücksichtigt werden kann?
Michael Stoffl: Ich ließ mir erstmal die besten, lustigsten, bizarrsten und gefährlichsten Anekdoten und Erinnerungen durch den Kopf gehen, die ich beisteuern könnte. Dabei konnte ich aber nicht alles verwenden, weil manchmal einfach der Aufhänger Fußball fehlte. An manchen Zielen fehlte es auch an diesen besonderen Geschichten, wenn alles einfach nur reibungslos ablief. Außerdem war mir wichtig, lieber ein paar längere Kapitel zu schreiben und ins Detail zu gehen als typische Groundhopper-Berichte aneinanderzureihen.
sechzger.de: Gibt’s auch schon konkrete Pläne für eine Fortsetzung? An Stories dürfte es ja keinesfalls mangeln…
Michael Stoffl: Noch nicht. Was wir aber tatsächlich in Erwägung ziehen, ist eine englische Fassung. Weil hierfür das Budget fehlt, bin ich gerade dabei, eine Gruppe qualifizierter Freiwilliger zusammenzustellen, die mich dabei unterstützen. Ich hoffe, das wird was.
sechzger.de: Da ja nun auch wieder Veranstaltungen mit Publikum möglich sind: Wird es eine Lesereise geben? Steht München auf dem Programm?
Michael Stoffl: Ab etwa Mitte September wird es deutschlandweit einige Lesungen geben. Das ist gerade alles erst in Planung, aber die ersten Termine stehen sogar schon. Ich hoffe doch sehr, dass sich auch in München die Gelegenheit ergibt – vom Fanprojekt bis hin zu Fußballkneipen.
sechzger.de: Apropos München: Wie oft siehst Du denn die Löwen noch live im Stadion?
Michael Stoffl: In den letzten Jahren vor der Pandemie war ich höchstens ein, zwei mal pro Saison bei Heimspielen. Auswärts hingegen wesentlich häufiger.
sechzger.de: Bei all den Ländern und Spielen, die Du besucht hast, fällt es sicher schwer, ein Lieblingsstadion zu benennen, oder? Magst Du trotzdem mal versuchen, uns Deine Top 5-Grounds aufzulisten?
Michael Stoffl: Unser Sechzgerstadion steht natürlich ganz oben. Und das Stadion im Kaffeetälchen hatte ich ja eingangs schon erwähnt. Alleine die Top 5 für Buenos Aires zu benennen, würde mich schon vor unüberwindbare Hürden stellen. Huracán wäre aber sicherlich dabei.
Michael Stoffl: Ich bedaure bis heute zutiefst, dass ich damals in Parma, Leeds, Smederevo, Baryssau, etc. nicht dabei war. Abgesehen von Testkicks im Trainingslager und dem Freundschaftsspiel bei Cracovia liegen internationale Auftritte der Löwen ja weit zurück. Als dann im Löwenforum plötzlich das Thema Indien auftauchte, war klar, dass ich mir das nicht entgehen lassen wollte. Es war ja bis zuletzt ein ziemliches Hin und Her, ob unsere Amas tatsächlich teilnehmen, und ob und wann das Turnier auch tatsächlich stattfindet. Glücklicherweise war ich durch meinen Job so flexibel, dass ich mich nicht frühzeitig um Urlaub bemühen musste und spontan sein konnte. Es war ein irrer Trip, dem ich im Buch ein eigenes Kapitel gewidmet habe.
sechzger.de: Was sind Deine nächsten Reisepläne?
Michael Stoffl: Abgesehen von der Lesereise quer durch die Republik ab Herbst, habe ich noch keine konkreten Pläne. Warten wir’s ab.
sechzger.de: Du schreibst ja auch für das großartige Zeitspiel-Magazin, das sich größtenteils mit dem Fußball abseits des Mainstreams und der großen Arenen beschäftigt. Lässt sich daraus ableiten, dass Du dem Kommerzfußball auch eher kritisch gegenüberstehst?
Michael Stoffl: Unbedingt. Für die 1. und 2. Bundesliga würde ich mich erst wieder interessieren, wenn wir da selber wieder mitspielen. Während dem Amateurfußball monatelang jede Betätigung untersagt wurde, mussten in der Bundesliga und der Champions League weiterhin Fernsehgelder eingespielt werden. Beim Dorfverein durften keine zwanzig Leute am Spielfeldrand stehen, während die EM mit all ihren fragwürdigen Begleiterscheinungen durchgeboxt wurde. Es ist eine traurige Entwicklung und das geldbringende Geschäft entkoppelt sich immer mehr von dem Sport, den wir lieben.
sechzger.de: Vielen Dank für das nette und informative Gespräch. Bis bald bei den Löwen und alles Gute!
Michael Stoffl: Sehr gerne und danke für das Interesse. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder.
In der vergangenen Saison war der 29-Jährige noch mit Eintracht Braunschweig in der 2. Liga, konnte den Abstieg jedoch nicht verhindern. Zum BTSV verbindet den gebürtigen Gifhorner ohnehin eine besondere Beziehung.
“Das hat mich schon eine ganze Weile beschäftigt. Als Kind und als Jugendlicher habe ich die Spiele der Eintracht im Stadion verfolgt. Ich habe viel Zeit mit der Familie verbracht. Als Fußballer steht man viel in der Öffentlichkeit, was auch mit Stress verbunden ist.”
Entsprechend schwer fiel ihm die Frustbewältigung, sein Hobby Angeln habe ihn dann jedoch wieder aus dem Tief geholt.
Hohe Qualität im Kader des TSV 1860
Seinen Wechsel zum TSV 1860 empfindet Bär als Neuanfang und schwärmt von seinem neuen Verein.
“Wir haben eine hohe Qualität im Kader und wollen noch mehr dazulernen. Jeder ist wissbegierig. Trainer Michael Köllner hat uns sehr gut auf die Kickers eingestellt. Je näher der Spieltag rückte, umso größer wurde die Lust auf den Start. Der Wille hat beim Auftaktsieg eine große Rolle gespielt.”
Er sei zudem von der Mannschaft gut aufgenommen worden und sei dankbar für die neue Chance in Giesing. Mit Sascha Mölders, Stefan Lex und Tim Linsbichler sieht Bär auch starke Konkurrenz in der Offensive der Löwen.
Noch Luft nach oben
Zu 100 % war Marcel Bär mit dem Auftritt gegen die Würzburger Kickers jedoch noch nicht zufrieden.
“Es war insgesamt ein kämpferisch und läuferisch guter Auftritt von uns. Sicher: Es war noch nicht alles Gold, was glänzt. Aber wir werden uns im Saisonverlauf ja auch noch weiterentwickeln.”
Für das Spiel in Wiesbaden am kommenden Wochenende erwartet Bär “eine körperlich starke Mannschaft mit einigen erfahrenen Spielern”, ist aber dennoch optimistisch, Zählbares aus Hessen mitzubringen.
sechzger.de Talk vor SV Wehen Wiesbaden - TSV 1860 München
Jubiläumsausgabe – Sechzger.de-Talk Nummer 20 – vor Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München
…und es geht weiter! Der TSV 1860 war im Heimspiel gegen die Würzburger Kickers erfolgreich und nun geht es Auswärts zu Wehen Wiesbaden.
In der 20. Folge des sechzger.de Talks spricht Sebastian dieses Mal mit Stephan und Bernd über die beiden Spiele.
Rückblick auf TSV 1860 München – Würzburger Kickers
Das erste Heimspiel des TSV 1860 seit über 500 Tagen wieder mit Zuschauern – da gab es jede Emotionen und Eindrücke. Aber natürlich kommt auch dank Bernd Winninger der Sport nicht zu kurz.
Vorschau auf SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München
Wehen Wiesbaden hat den Löwen in der letzten Saison noch etwas überraschend in die Suppe gespuckt, als sich der TSV 1860 noch auf dem Weg in Richtung 2. Liga wähnte. Wie es wohl diesmal ausgehen wird?
Der sechzger.de Talk als Video und Podcast
Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts mittlerweile für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge unseres Talks zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:
Am heutigen Mittwoch tritt der TSV 1860 II auswärts beim FC Ismaning an. Neben Ticket-Informationen und einer Einschätzung vom Trainer haben wir außerdem gute Nachrichten aus Wiesbaden für alle Auswärtsfahrer. Die News aus der 3.Liga dominiert am heutigen Tag der 1.FC Kaiserslautern.
Weiterer Block in Wiesbaden für Gästefans
Bereits in unserer Tageszusammenfassung am gestrigen Abend riefen wir euch dazu auf, die verfügbaren Blöcke in Wiesbaden voll zu machen. Mittlerweile ist der SV Wehen den Löwen zusätzlich entgegen gekommen und hat einen weiteren Bereich für Fans des TSV 1860 geöffnet. In S16 stehen nun weitere 250 Plätze zur Verfügung, es werden also über 1.000 Löwenfans in Wiesbaden sein.
TSV 1860 II am 2.Spieltag in Ismaning gefordert
Heute Abend treten die Sechzig Amateure bereits zu ihrem zweiten Saisonspiel in der Bayernliga Süd an. Ab 18:30 Uhr trifft der TSV 1860 II auf den FC Ismaning und möchte den nächsten Sieg einfahren. Zum Auftakt siegte die Mannschaft von Trainer Frank Schmöller mit 3:0 gegen den TSV Schwaben Augsburg. Dieses Kunststück wollen die kleinen Löwen unbedingt wiederholen, doch Schmöller weiß auch, dass es sich dabei um keine leichte Aufgabe handelt.
Es ist eine sehr laufstarke Mannschaft mit einigen Talenten. Sie haben ihre Sache im ersten Spiel in Pullach gut gemacht. Wir brauchen gegenüber Sonntag eine Leistungssteigerung, wenn wir aus Ismaning was mitnehmen wollen.
Sicherlich wird auch der ein oder andere Löwenfan heute nach Ismaning reisen und unsere Amateure unterstützen wollen. Wie der FC Ismaning uns auf Anfrage mitteilte, öffnet die Tageskasse für das Spiel gegen den TSV 1860 II etwa eine Stunde vor Anpfiff. Nur dort wird es Tickets geben, die 8€ kosten. Vor Ort wird eine Registrierung im bekannten Stil (Name, E-Mail oder Handynummer) zur Kontaktverfolgung notwendig. Weitere Hürden wie etwa ein 3G-Nachweis sind im bayerischen Amateurfußball aktuell nicht vorgesehen.
Handicap-Team der Löwen bei Turnier gefordert
Vielfalt wird beim TSV 1860 e.V. groß geschrieben und so besteht der Verein mittlerweile aus zahlreichen Abteilungen. Eine davon ist zuständig für Behindertensport. Seit einiger Zeit stellen die Löwen eine Inklusionssportabteilung mit einer Fußball-Mannschaft. Das Team war am Wochenende beim SV Altensittenbach (35 km östlich von Nürnberg) zu einem Turnier eingeladen. Wie man auch auf dem Foto erkennen kann, hatten unsere Löwen sichtlich Spaß und einen schönen Tag.
Michael Köllner bittet die Profis natürlich auch heute auf den Trainingsplatz. Ab 10:00 Uhr steht eine Einheit an, die erneut ohne Voranmeldung besucht werden kann. Gestern war ein Redaktionsmitglied von sechzger.de am Nachmittag an der Grünwalder Straße und überzeugte sich persönlich davon, dass sich ein Trainingsbesuch lohnt. Besonders fiel die Perfektion von Michael Köllner auf, der jeden kleinen Fehler erkannte und korrigierend sowie erklärend eingriff.
News aus der 3.Liga
Kaiserslautern ebenfalls mit über 1.000 Auswärtsfans
Das erste Spiel in der Fremde für den 1.FCK findet am Wochenende beim SV Meppen statt. Bis zu 600 Anhänger können den Verein dabei unterstützen. Für das zweite Auswärtsspiel bei Viktoria Berlin läuft bereits der Vorverkauf, bisher konnten über 800 Tickets abgesetzt werden. Insgesamt stehen Kaiserslautern mit 1.200 Tickets fast 70% der Kapazität zur Verfügung. Tolle Geste des Aufsteigers!
Nach langer Zeit kann liga3-online auch wieder die Übersicht der Auswärtsfans aufweisen. Die meisten Anhänger waren bei Magdeburg dabei. Allerdings ist die Grafik aufgrund von teilweisen Gästeverboten und Kontingentbeschränkungen nicht vollständig aussagekräftig.
1.FCK wochenlang ohne Philipp Hercher
Die Roten Teufel müssen in den kommenden Wochen auf Philipp Hercher verzichten. Grund dafür ist ein Muskelfasserriss aus der Partie gegen Eintracht Braunschweig. Der 25-Jährige könnte damit auch für das Spiel Ende August gegen den TSV 1860 München ausfallen.
Dafür kehrte Marius Kleinsorge nach langer Ausfallzeit aufgrund einer Leisten-Operation auf den Trainingsplatz zurück und steht wieder zur Verfügung. Das Lazarett in Kaiserslautern bleibt mit sechs Spielern aber weiter gut gefüllt.
Für das erste Auswärtsspiel des TSV 1860 in Wiesbaden gibt es seit dem heutigen Dienstag auch Tickets für den Gästeblock – und davon nicht einmal wenig! Natürlich war das nicht die einzige Meldung des Tages und so gibt es pünktlich zum Feierabend wie gewohnt unsere Tageszusammenfassung in Sechzig @18:60.
Interessante Klage von Eintracht Frankfurt
Mit der Eintracht aus Frankfurt haben die Löwen aufgrund der sportlichen Distanz von zwei Ligen eher selten zu tun. Eine Meldung vom gestrigen Abend könnte aber durchaus Relevanz für die Löwen haben. Konkret geht es darum, dass den Frankfurtern für ein Testspiel die erlaubte Zuschaueranzahl auf 5.000 Fans beschränkt wurde. Der Verein geht nun dagegen vor und will u.a. erwirken, dass geimpfte sowie genesene Personen nicht mehr bei der Kapazität berücksichtigt werden.
Verschärfungen von PAG und Stadionverordnung
Damit Essen gut schmeckt, sollte man es auch entsprechend mit Gewürzen versehen. Wer es scharf mag, nimmt beispielsweise Pfeffer zur Hand. Wenn allerdings die Suppe sprichwörtlich schon versalzen ist, bringt es nichts, nur noch mehr Gewürze hineinzuwerfen – könnte man zumindest meinen.
Doch genau entsprechend dieser Symbolik handelt aktuell die Politik in Bayern und München. Ohne Not soll das bestehende Polizeiaufgabengesetz, dass bereits bei seiner Einführung tausende Menschen zu Demonstrationen auf die Straße brachte, noch einmal verschärft werden. Dagegen protestierten erneut viele Teilnehmer vor gut einer Woche auf der Theresienwiese. Die Resonanz war allerdings bei Weitem geringer im Vergleich zu 2018. Grund genug, das Ganze bei sechzger.de noch einmal ausführlich zu thematisieren.
Leider ist es nicht die einzige Thematik, die von einer Verschärfung betroffen ist. Ganz aktuell stand heute auch die Verabschiedung der Stadionverordnung vom Grünwalder Stadion sowie einem Spielort im Münchner Norden auf der Tagesordnung. Wie mittlerweile bekannt wurde, ist die Verordnung mit nur einer Gegenstimme angenommen worden. Den genauen Wortlaut erwarten wir im Laufe des morgigen Tages. Wir werden euch über alle Einzelheiten informieren, sobald die endgültige Verordnung veröffentlicht wurde.
Zahlreiche Tickets für Wiesbaden – TSV 1860 verfügbar
Seit heute sind für das erste Auswärtsspiel des TSV 1860 München in Wiesbaden Tickets verfügbar. Nachdem sich die ganz schnellen bereits Minuten nach Veröffentlichung der Meldung eingedeckt hatten, ebbte der Ansturm offensichtlich etwas ab. Weiterhin sind nämlich Karten im Onlineshop verfügbar. An eine Auswärtsfahrt muss man sich offensichtlich erst wieder gewöhnen, vor Ort dürfte sich das Ganze allerdings deutlich wie ein Heimspiel der Löwen anfühlen. Das aktuell verfügbare Kontingent an Tickets für Fans des TSV 1860, die nach Wiesbaden reisen wollen, umfasst ca. 800 Plätze. Darüber hinaus können weitere Kapazitäten hinzukommen, wenn die Nachfrage größer ist.
Spontan nach Wiesbaden reisen ist allerdings keine Option. Jeder Anhänger des TSV 1860 muss seine Tickets bereits im Vornherein buchen und personalisieren. Doch angesichts der Masse an verfügbaren Karten sollte jeder eine Zutrittsberechtigung erhalten, der möchte. Also auf gehts Löwen, macht den ersten Auftritt in der Ferne zu einem Heimspiel!
Am Sonntag haben wir an dieser Stelle auf den hörenswerten neun30-Podcast hingewiesen. Heute legen wir den Freunden des Hörbaren unter unseren Lesern einen Podcast außerhalb des Löwenkosmos ans Herz: Die neueste Folge des AUDIOBEWEIS.
Folge 71 “Football’s Calling Home”
Kurz nach dem Saisonstart haben sich die AUDIOBEWEIS-Macher wieder einmal zusammengefunden und sich zum Saisonstart in der 3. Liga ausgetauscht. Herausgekommen ist die AUDIOBEWEIS-Folge 71 “Football’s Calling Home”. Für Löwenfans sind die 29 Minuten eine gute Gelegenheit, den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu richten und Fakten über die Drittligakonkurrenz zu erfahren. Wen nur interessieren sollte, wie die vier Protagonisten, deren Schwerpunkt ja eher im Westen der Republik liegt, den Sieg unserer Löwen über die Würzburger Kickers wohl kommentieren, der geht diesmal leer aus. Nachdem es vor Saisonstart keine neue Sendung gab, dreht sich in Folge 71 viel um Neuzugänge und allgemeine Saisonprognosen. Und weniger um die neun Spiele vom Wochenende.
AUDIOBEWEIS… – Was ist das?
Wer noch etwas unsicher ist, ob er sich die Sendung zu Gemüte führen soll, dem hilft bei der Entscheidungsfindung vielleicht die Eigenvorstellung des AUDIOBEWEIS:
Wenn man Podcasts riechen könnte…würde dieser hier nach Bratwurst riechen. Nach frisch gemähter Wiese, nach Holzbänken und Pferdesalbe, nach Pausentee und Dauerkarte. Jede Woche Dienstag treffen sich die langjährigen Moderatoren Markus Höhner, Thomas Wagner und Tobi Schäfer in der Kölner Kultkneipe „Gottes grüne Wiese“ und sprechen über den ehrlichsten Fußball im Profigeschäft: Die 3. Liga.
Aus erster Hand berichten sie von ihren Einsätzen in den traditionsreichsten Stadien in Deutschland: Dem Betzenberg in Kaiserslautern, dem Grünwalder in München oder dem Eintracht-Stadion in Braunschweig. Sie sprechen mit Spielern, Trainern und Managern über die kleinen und großen Geschichten, die ihr Sport dort schreibt, wo er noch er selbst sein darf. Fußball ohne Schnickschnack – aber mit jeder Menge Tradition.
Und wenn sie mal nicht weiterwissen? Dann hilft Yannik, das wandelnde Fußball-Almanach. Der „Mann im Ohr“ sitzt seit Jahren an jedem Wochenende im Übertragungs-Wagen und füttert seine Kollegen in den Stadien mit Hintergründen, Fakten und Kuriositäten. Für Audiobeweis greift er nun selbst zum Podcast-Mikro. Also, reinhören, abonnieren und dem nahbaren Charme der 3. Liga verfallen!
Den AUDIOBEWEIS empfangt Ihr auf den bekannten Plattformen, wie Spotify oder Google Podcast.
Änderung der Grünwalder-Stadionverordnung beschlossene Sache!
Wie sich bereits gestern und heute Morgen angedeutet hatte, wurde die Grünwalder-Stadionverordnung durch den Kreisverwaltungsausschuss in der heutigen Sitzung beschlossen, die einzige Gegenstimme kam von Marie Burneleit aus der LINKE/PARTEI Fraktion. Übrig bleiben kosmetische Änderungen an einer an sich überflüssigen Änderung.
Wie der Entwurf nun final aussieht, kann noch nicht genau gesagt werden, da das Dokument auf der Rathausseite noch nicht veröffentlich worden ist. Auch aus dem Beschluss selbst geht das noch nicht genau hervor, noch nicht einmal hinsichtlich des nun beschlossenen Geltungsbereichs. Ob Grünspitz und Candidplatz nun tatsächlich ausgenommen worden sind, ist daher unklar.
Wir werden Euch auf dem Laufenden halten, sobald die neue Grünwalder-Stadionverordnung vollständig veröffentlich wurde.
Gute Nachrichten für alle Löwenfans: Der BR entschied sich, die Spiele gegen Türkgücü und Kaiserslautern live im Free-TV zu zeigen.
TSV 1860 München sichere Bank bei den Einschaltquoten
Nachdem die emotionale Rückkehr der Fans ins Grünwalder Stadion beim BR live von 165.000 Zuschauern verfolgt wurde, entschied sich der Sender weitere Spiele des TSV 1860 München live für alle anzubieten.
3. Spieltag: TSV 1860 München – Türkgücü München
Ebenso wie das erste Heimspiel gegen die Würzburger Kickers wird der BR als auch das nächste Heimspiel der Löwen im Free-TV ausstrahlen. Wer also nicht das Glück hat, zu den 3.736 auserwählten Stadionbesuchern zu gehören, der kann das Spiel wenigstens vom heimischen Sofa oder einem Stüberl seiner Wahl aus verfolgen. Sichert Euch die Fernbedienung am 14. August ab 14:00 Uhr.
4. Spieltag 1.FC Kaiserslautern – TSV 1860 München
Bereits eine Woche später können diejenigen Löwen, die der Mannschaft nicht an den Betzenberg folgen können oder wollen, das Spiel ebenfalls live im Free-TV verfolgen. Das Duell gegen die roten Teufel wird am 21. August ab 14:00h ebenfalls im BR gezeigt. Dieses Traditionsduell wird sicher für hohe Einschaltquoten sorgen.
Die Freude der Löwenfans die Spiele gegen Türkgücü und Kaiserslautern live im Free-TV verfolgen zu können ist angesichts der nach wie vor stark eingeschränkten Stadionkapazitäten sicher groß.