Dabei gab Köllner bekannt, dass Junglöwe Nathan Wicht demnächst wieder für die Schweizer Nationalmannschaft auflaufen wird. Der 17-jährige Nachwuchs-Profi besitzt die Schweizer Staatsbürgerschaft und hatte bereits für die U15, sowie U16 der Eidgenossen gespielt. Demzufolge liegt es nahe, dass Wicht wohl demnächst in der U19 bzw. U21 auflaufen wird. Zu welchem Zeitpunkt genau, konnte Köllner indes noch nicht sagen.
Insgesamt bestritt Wicht bisher vier Länderspiele für die Schweiz, zweimal in der U15, zweimal in der U16. In den U15-Partien gelangen ihm insgesamt 2 Treffer für sein Heimatland.
Oliver Griss weist angebliche Datums-Manipulation auf dieblaue24 zurück
Der Sportjournalist Oliver Griss betreibt seit vielen Jahren erfolgreich das 1860-Portal „dieblaue24“. Die App Löwengrube hatte am gestrigen Tag angekündigt, keine Artikel von dieblaue24 mehr zu verlinken. Vorgestern bereits hatte die App mit einer Push-Nachricht für Aufregung gesorgt. Oliver Griss weist die Vorwürfe entschieden zurück.
Bewusste Datums-Manipulation? Oder technischer Fehler?
In der ersten Push-Nachricht zu diesem Thema war folgender Text zu lesen:
DB24 abgemahnt! Sollte die bewusste Datums-Manipulation von OG nicht eingestellt werden, gibt es ab morgen 12:00 Uhr keine db24-Artikel mehr!
Gestern nun hat sich Oliver Griss auf dieblaue24 mit einem Artikel „In eigener Sache“ zu Wort gemeldet. Unter anderem schreibt er dort:
Richtig ist: db24 hatte die App-Betreiber am Dienstag aufgefordert, nicht mehr die Links/Texte abzugreifen. Trotz Aufforderung will die App unsere Texte nicht löschen.
Auch sechzger.de wird erwähnt
Auch der auf sechzger.de zu diesem Thema erschienene Artikel wird erwähnt. Konkret heißt es auf db24:
Das Fanportal “sechzger.de” stellte die aufgestellte Behauptung der App-Betreiber wenige Minuten nach der erreichten Push-Meldung ungeprüft ins Netz.
Das ist inhaltlich jedoch nicht richtig. Wir haben im Artikel auf die bekannten Fakten verwiesen. Diese sind die Postings der Löwengrube und dass Artikel von db24 dort nicht mehr gelistet werden. Dass wir zu den technischen Details nichts sagen können, steht explizit im Artikel.
Was ist eigentlich Datums-Manipulation?
Wir sind keine Computer-Experten und haben zu dem Thema Google bemüht. Viele Suchtreffer findet man jedoch nicht. Lediglich ein Artikel in den SEO-News von Seo Südwest liefert Treffer zu den einschlägigen Suchbegriffen. Darin heißt es u.a.
„Das Manipulieren des Datums von Artikeln, um damit eine bessere Platzierung in der Suche zu erzielen, funktioniert laut Google immer noch, zumindest in manchen Fällen.“
Ob das der unangefochtene Platzhirsch unter den 1860-Blogs nötig hat? Schwer vorstellbar.
Woher kommen die Vorwürfe?
Die Vorwürfe kommen daher, dass u.a. in der App Löwengrube zum Teil ältere Artikel von db24 ganz oben erscheinen. Die Artikel werden nach Datum und Uhrzeit sortiert. Diese werden von den RSS-Feeds ausgelesen. Hier kam es in der Vergangenheit zu Verwirrungen. Im unteren Screenshot sieht man ein Beispiel.
db 24 – Datums- Verwirrung
Oliver Griss verweist auf problemlose Zusammenarbeit mit onefootball-App
In dem Artikel verweist Oliver Griss u.a. darauf, dass die Zusammenarbeit mit der App vom größten Anbieter onefootball problemlos funktioniert. Das ist richtig.
Richtig ist allerdings auch, dass es sich um zwei komplett unterschiedliche Systeme handelt. Die App „Löwengrube“ liest das Datum und die Uhrzeit der RSS-Feeds aus. Bei der App „Onefootball“ werden die entsprechenden Artikel vom jeweiligen Medium bzw. Verfasser selbst eingestellt, oder mit Hilfe einer sogenannten Network API übernommen.
Wer sagt die Wahrheit?
Für uns – wie schon im letzten Artikel erwähnt – nicht wirklich nachvollziehbar. Ist am Ende alles nur ein technisches Problem oder ein Missverständnis? Wir wissen es nicht. Was wir aber wissen: Die Nachricht, dass db24 zukünftig in der Löwengrube nicht mehr gelistet wird, hat dort ungewöhnlich viele Reaktionen erzeugt.
Die U17 des TSV 1860 auf dem Trainingsgelände in Giesing
Bereits 2020 hatten sich einige Jugendmannschaften des TSV 1860 in Viechtach auf die Saison vorbereitet. Da diese Maßnahme so großen Anklang fand, reisen die Mannschaften U13 bis U19 auch dieses Jahr in den Bayerischen Wald, um sich auf die Saison vorzubereiten.
Jugend des TSV 1860 in Viechtach
Als erste Mannschaft des TSV 1860 startet die U19 bereits diese Woche ins Trainingslager in Viechtach. Anschließend (01.-07.08.) reist die U17 in die Bayerwaldgemeinde, um sich dort auf den Plätzen des FC Viechtach auf die bevorstehende Spielzeit in der Bundesliga einzustimmen.
Vom 15. bis zum 20. August werden die U15- und die U16-Junglöwen zu Gast im niederbayerischen Landkreis Regen sein. Den Abschluss der Junglöwen-Trainingslager machen vom 22. bis zum 27.08. die U13 und die U14 des TSV 1860.
Dank von NLZ-Leiter Manfred Paula
NLZ-Leiter Manfred Paula zeigt sich begeistert und bedankt sich explizit beim Unternehmer für Sechzig e.V. und den Gastgebern in Viechtach.
“Wir freuen uns sehr, nun bereits zum zweiten Mal mit all unseren Teams von der U13 bis zur U19 in Viechtach zu Gast sein zu dürfen. Mit den ausgezeichneten Trainingsbedingungen auf dem Gelände des FC Viechtach, der Unterkunft im Internat der Hotelberufsschule, den zahlreichen Freizeitmöglichkeiten sowie der grandiosen Unterstützung der Stadt, des Bürgermeisters Franz Wittmann und aller beteiligten Personen können unsere Teams sich bestens auf die fußballerische Weiterentwicklung jedes Einzelnen, der Gruppe und der Mannschaft konzentrieren. Das haben wir bereits im letzten Jahr schon erfahren dürfen.”
Nach mehreren Corona-Fällen beim SV Darmstadt droht dem DFB-Pokalspiel des TSV 1860 München eine Absage.
Das letzte Mal: Sechzig scheitert knapp an Frankfurt
In wenigen Wochen starten die Löwen in den DFB-Pokal. Im letzten Einsatz reichte es nicht ganz für ein Weiterkommen, am Ende verlor man knapp mit 1:2 gegen Eintracht Frankfurt. Der diesjährige Gegner liegt nur unweit entfernt. Am 6.August gastiert der SV Darmstadt in Giesing und fordert den TSV 1860 in einem Flutlichtspiel heraus.
Das ist zumindest der aktuelle Stand. Denn das Spiel findet möglicherweise nicht am vorgesehenen Termin statt. Bei Darmstadt mehren sich Corona-Fälle.
Bereits vor dem Saisonauftakt (0:2 gegen Jahn Regensburg) befanden sich neben drei Spielern, die positiv getestet wurden, alle ungeimpften und nicht genesenen Spieler in häuslicher Quarantäne. Nun sind weitere vier Akteure infiziert. Zwei von ihnen sind eigentlich bereits geimpft, haben aber trotzdem einen positiven PCR-Test erhalten.
Darmstadt gegen den TSV 1860 – womöglich nicht wie geplant
Auch wenn das Spiel am Freitag aktuell noch durchführbar sei, strebt der Verein eine mögliche Spielverlegung an. Trainer Lieberknecht gibt sich auf der Spieltags-Pressekonferenz zumindest noch kämpferisch:
Es gibt eine hohe Motivation, gegen alle Widerstände anzukämpfen und die Herausforderungen anzunehmen. Meine Aufgabe bleibt diese Positivität. Die Spieler, die da sind, machen einen sehr ordentlichen Job – auch die jungen Spieler aus der U 19.
Das könnte auch für das Pokalspiel gegen den TSV 1860 München gelten, falls sich die Situation in Darmstadt in nächster Zeit nicht bessert.
Laut mehreren Medien wurde der Antrag auf Spielverlegung bereits beim Verband eingereicht. Aktuell stehen Darmstadt 14 Spieler zur Verfügung, davon stammen vier aus der A-Jugend.
Für das Spiel des TSV 1860 im Pokal kommt es ganz darauf an, ob das für den SV Darmstadt zuständige Gesundheitsamt die Quarantäne einiger Spieler bis Anfang August wieder aufhebt. Durch negative Testreihen könnte dies möglich sein. Andernfalls könnte es sein, dass man um einen neuen Spieltermin nicht herumkommt.
Noch zwei Mal schlafen, dann ist endlich wieder SECHZIG AUSWÄRTS! Das letzte Auswärtsspiel mit offiziell zugelassen Auswärtsfans fand übrigens am 07.03.2020 in Jena statt und wurde wegen Kritik an Dietmar Hopp und dem DFB unterbrochen. Für den TSV 1860 München trafen beim 3:0 Sieg Gebhart, Bekiroglu und Lex. Könnt Ihr Euch noch erinnern? Kommt einem vor, wie in einer anderen Zeit, oder? Wer in Erinnerung schwelgen will, kann das bei Magenta-Sport tun.
Wenn Ihr Bock drauf habt, die Löwen zu einem Auswärtssieg zu schreien, könnt Ihr Euch im Auswärts-Ticketshop des SV Wehen noch mit Karten eindecken. Die Tageskasse vor Ort wird geschlossen sein.
Amateure müssen sich mit Punkt in Ismaning zufrieden geben
Nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Schwaben Augsburg traten die Sechzig Amateure gestern zum ersten Auswärtsspiel der neuen Saison beim FC Ismaning an. Vor den Augen von Günther Gorenzel und Michael Köllner tat sich in der ersten Hälfte nicht viel. Im zweiten Durchgang dominierte die U21 des TSV 1860 München, konnte den Ball aber nicht im Kasten des FC Ismaning unterbringen. So mussten sich die Amas mit einem 0:0 zufrieden geben. Da wäre auch ein Sieg drin gewesen.
Löwenrunde steht an
Wegen der Abreise nach Wehen findet die “Löwenrunde” genannte Pressekonferenz bereits heute um 11:30h statt. Wir werden Euch wie immer die wichtigsten Aussagen von Michi Köllner zusammenstellen.
“Scheißegal wie weit…”
Den Auftakt für SECHZIG AUSWÄRTS 21/22 macht eine 440 km lange Reise nach Wiesbaden. Wie viel Kilometer da für den geneigten Allesfahrer in der aktuellen Saison noch obendrauf kommen, werden wir Euch heute im Lauf des Tages zeigen. Eins sei jetzt schon verraten: wer alle Löwenspiele 21/22 auswärts sehen will, muss fast den halben Erdball umrunden.
News aus der dritten Liga
FCK an Stehle interessiert
Die roten Teufel suchen noch einen vielseitigen Offensivspieler und haben dabei den 19-jährigen Simon Stehle von Hannover 96 ins Visier genommen. Die Pfälzer würden das Talent gerne ausleihen, wozu dieser allerdings erst seinen Vertrag in Hannover um ein Jahr verlängern müsste.
Neuer Verteidiger für Waldhof
Nach der 0:2-Auftaktpleite gegen Magdeburg sahen die Mannheimer Verantwortlichen wohl Nachbesserungsbedarf in der Defensive. Der vertragslose Alexander Rossipal stößt ab sofort zum SVW. Letzte Saison schnürte der 25-Jährige die Stiefel noch in der zweiten Liga beim SV Sandhausen.
Damit geht Ihr wieder top-informiert über den TSV 1860 München und die dritte Liga in den Tag. Wie gesagt: noch zwei Mal schlafen, dann wieder SECHZIG AUSWÄRTS!
Der TSV 1860 München II kommt beim FC Ismaning nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Vor allem in der zweiten Hälfte waren die Löwen besser, trafen aber das Tor nicht.
Nach dem souveränen Auftaktsieg gegen den TSV Schwaben Augsburg war der TSV 1860 II nur drei Tage später erneut gefordert. Gegner war der FC Ismaning, vor dem Trainer Schmöller im Vornherein durchaus Respekt hatte und eine Leistungssteigerung der kleinen Löwen forderte, um erneut mit Punkten vom Feld gehen zu können.
Mehrere hundert Zuschauer waren in das Prof Erich Greipl Stadion in Ismaning gekommen. Unter ihnen befanden sich unter anderem auch Trainer Michael Köllner und Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel.
Chancenarme erste Hälfte
Die ersten 45 Minuten passierte allerdings erst einmal wenig. Die jungen Löwen spielten oft zu kompliziert und verzettelten sich in teils aussichtsreichen Positionen. Auch die Hausherren tauchten immer wieder vor dem von Dario Pavlovic behüteten Tor auf, ohne dabei allerdings gefährlich zu werden. Die auffälligste Szene der ersten Halbzeit war da schon eine unliebsame Begegnung von Leon Tutic mit einem Gegenspieler. Die Folge: mehrere Blutflecken auf seinem Trikot. Nach einer Behandlungspause und mit einem neuen Dress ausgestattet ging es für ihn dann aber weiter.
Gut besucht: mehrere hundert Zuschauer wollten die Sechzig Amateure sehen
TSV 1860 II scheitert gegen Ismaning an sich selbst
Nach Wiederanpfiff dauerte es eine Zeit lang, bis die erste wirklich große Chance zu sehen war. Nach einer Ecke kam Moritz Heigl vom TSV 1860 II aus wenigen Metern frei zum Abschluss, schoss den Ball jedoch in die Arme des Torwarts aus Ismaning. Die Sechzig Amateure dominierten die zweite Halbzeit, ohne dabei jedoch zum Torerfolg zu kommen. Nicht nur Trainer Schmöller versuchte mit Kommandos von außen zu unterstützen. Auch Michael Köllner gab den ein oder anderen Hinweis.
An Chancen mangelte es dem TSV 1860 II gegen Ismaning wahrlich nicht, das Tor fiel jedoch nicht. Trainer Schmöller verzweifelte an der Seitenlinie. Um ein Haar hätten die Gastgeber das Spiel kurz vor Schluss noch auf den Kopf gestellt. Die Löwen konnten sich glücklich schätzen, dass Ismaning die sich bietenden Chancen nicht nutzte.
Weiter geht es für den TSV 1860 II in der Bayernliga Süd am kommenden Sonntag, den 01.August. Zu einer durchaus ungewöhnlichen Uhrzeit (18:00 Uhr) treffen die Sechzig Amateure auf die zweite Mannschaft des FC Ingolstadt. Spielort ist – wie im gesamten August – erneut das Ausweichstadion in Gilching.
Während die Sechzig Amateure in diesen Minuten in Ismaning um Punkte kämpfen (Link zum Livestream unten im Artikel) fassen wir euch zum Feierabend die Nachrichten des heutigen Tages bei Sechzig @18:60 zusammen. Aufhorchen lässt die Meldung, dass die Fans vom Halleschen FC am Wochenende die Westkurve im Grünwalder Stadion entern dürfen.
sechzger.de Talk bereits zum 20.Mal
Vor dem 2.Spieltag, an dem der TSV 1860 München in Wiesbaden gastiert, gibt es wie gewohnt eine frische Folge vom sechzger.de Talk. Es geht dabei allerdings nicht nur um das Spiel beim SV Wehen. Wir haben euch eine kleine Übersicht erstellt.
Interviews mit Buchautor und Bär
In wenigen Wochen erscheint ein weiterer Teil der Fußballfibel, die dieses Mal von Löwen-Fan Michael Stoffl geschrieben wurde. Wir haben uns mit ihm unterhalten und herausgekommen ist ein Interview, das viele verschiedene Themen abdeckt. So erzählt der gebürtige Münchner beispielsweise, wieso es ihn nach Berlin verschlagen hat oder von seinen Reisen quer über den gesamten Globus.
Beim DFB wiederum war Marcel Bär der Gesprächspartner. Der Neuzugang des TSV 1860 begründet seinen Wechsel nach München und sagt, wieso ihn der Abstieg mit Eintracht Braunschweig besonders mitgenommen hat. Der 29-Jährige ist sich darüber hinaus sicher, dass die Löwen noch besser spielen können als am vergangenen Wochenende gegen Würzburg.
Am 2.Spieltag reist der Hallesche FC zu Türkgücü und spielt folglich im Grünwalder Stadion. Ganze 1.600 Tickets haben die Gastgeber in den Osten der Republik geschickt. Wie der Verein auf seiner Webseite mitteilt, wird die Westkurve hierfür zum Gästebereich umfunktioniert. Möglich dürfte dies überhaupt nur sein, weil die Reihen und Plätze mühsam mit Nummern versehen wurden – durch Löwenfans. Alle Plätze sind als Sitzplätze ausgewiesen. Auch für die Auswärtsfans gibt es Zeitfenster, in denen sie sich ins Stadion begeben sollen.
Angesichts der Kartensituation hat mittlerweile die HFC-Fankurve offiziell zum Besuch des Auswärtsspiels aufgerufen. Auch die Saalefront-Ultras beteiligen sich daran. Grundsätzlich wollen diese von Spiel zu Spiel entscheiden, ob Auswärtsspiele besucht werden oder nicht. Bei 1.600 Karten sollte es jedem Halle-Fan ein leichtes sein, ein Ticket für den 2.Spieltag zu ergattern.
Verena Dietl, 3. Bürgermeisterin der Stadt München
Gestern wurden die umstrittenen Änderungen der Stadionverordnung beschlossen, nun meldet sich Verena Dietl zu Wort. Dabei versucht sie, den Fokus auf die Entschärfungen zu legen, was bei genauerer Betrachtung jedoch nicht wirklich gelingt.
Dietl äußert sich zur Stadionverordnung
Auf ihrer Facebook-Seite äußert sich Verena Dietl, die 3. Bürgermeisterin der Stadt München, folgendermaßen zur Änderung der Stadionverordnung.
“Mich erreichen viele Reaktionen zur Debatte über die neue StadionVO für das GWS und die Allianz Arena. Daher möchte ich hier knapp auf die wichtigsten Punkte eingehen.
Geändert wurde nur in der VO:
– Glasflaschenverbot innerhalb von Fanmärschen
– Durchreichen von Gegenständen (würde Kontrollen am Eingang ja unwirksam machen)
– Vermummungsverbot (was es gesetzlich eh gibt)
– Extremismusbegriff gestrichen
Wir konnten erwirken, dass in der VO entschärft wurde:
– beliebte Fantreffpunkte und Standorte Fanprojekte sind ausgenommen
– der nicht näher definierte Begriff “friedenstörendes Verhalten” ist komplett raus
– Präzisierung des Fanmarschbegriffes (kleinere Gruppen sind nicht gleich Fanmärsche)
Der ursprüngliche Entwurf hätte zu keinem Zeitpunkt eine Mehrheit gefunden, das habe ich in vielen Gesprächen mit Fanvertreter*innen, Politiker*innen und der Polizei erkannt. Ich bin froh, dass wir nun einen Kompromiss gefunden haben, der mehrheitsfähig ist.
Ich verstehe die Enttäuschung, dass überhaupt etwas geändert wurde, aber tatsächlich konnten wir jetzt Verschärfungen verhindern und Unklarheiten beseitigen. Mir war wichtig, dass wir den Extremismusbegriff ändern und die Fankultur minimal beschränken. Mit dem Candidplatz, dem Giesinger Grünspitz und dem Busparkplatz in Fröttmaning haben wir auch Freiraum für die Fanszene gesichert.
Die Option, den Beschluss einfach abzulehnen – wie einige mir schreiben – bestand nicht. Die Verordnungen mussten wir verändern, vor allem der Baumaßnahmen in Fröttmanning und allgemein, um für mehr Rechtssicherheit zu sorgen.
Das sind die Rahmenbedingen, und unter diesem Umständen bin ich fürs Erste zufrieden mit dem Stadtratsbeschluss. Aber selbstverständlich werde ich beobachten, wie die Verordnungen sich in der Praxis auswirken. Und ich versichere Euch, dass ich mich jederzeit dafür einsetzen werde, die Verordnungen zu verbessern und der Realität anzupassen. Für Euer Feedback danke ich Euch!”
Viele Löwenfans nutzen die LÖWENGRUBE-App. Hier werden Nachrichten, die rund um den TSV 1860 München tagtäglich zu vermelden sind und von den verschiedenen berichterstattenden Formaten unterschiedlich aufbereitet werden, kompakt und übersichtlich zusammengefasst. Falls gewünscht kann man die Artikel auch direkt ansteuern. Löwentrainer Michael Köllner ist ein begeisterter Nutzer dieser Informationsquelle. Dies äußerte er schon mehrmals im Rahmen der LÖWENRUNDE gegenüber der über den TSV 1860 berichtenden Zunft. Im Januar dieses Jahres war die App vorrübergehend nicht erreichbar. Als sie wieder funktionierte, hob der Löwendompteur in der nächsten Presserunde explizit hervor, dass seine diesbezügliche Leidenszeit gottlob ausgestanden war. Mehr Werbung für ein Online-Angebot geht fast nicht… Uns auf sechzger.de war dies eine Meldung Wert.
Pushbenachrichtigungen dokumentieren einen Konflikt
Am heutigen frühen Nachmittag erreichte die Nutzer der App, die Push-Benachrichtigungen zulassen, die folgende durchaus als pikant zu bezeichnende Meldung:
Löwengrube-App schaltet DB24 ab
Bereits gut 24 Stunden zuvor, also am Dienstag Vormittag konnte man die nachfolgend ebenfalls dokumentierte Nachricht zum offensichtlich gleichen Sachverhalt auf dem Smartphone lesen:
dieblaue24 wird von der Löwengrube-App abgemahnt
Anscheinend hat der Betreiber des Blogs dieblaue24, der Sportjournalist Oliver Griss auf den offensiven Hinweis von gestern nicht reagiert und der Betreiber der LÖWENGRUBE (die Bet IT Best GmbH) hat wiederum seiner Ankündigung nun Taten folgen lassen.
Hintergrund des Konflikts ist nicht bekannt
Aber worum genau geht es eigentlich? In den letzten Wochen war aufgefallen, dass stets Artikel, die auf db24 erschienen waren, in der LÖWENGRUBE-App ganz oben gelistet wurden. Dies suggerierte, dass es sich dabei jeweils um den – medienübergreifend – zuletzt erschienen Artikel rund um Münchens große Liebe handeln würde, was jedoch häufig nicht stimmte. So passte mehrmals das sichtbare Datum von db24-Artikeln und der Inhalt der Überschrift nicht zusammen. Die Betreiber der LÖWENGRUBE sprechen in diesem Zusammenhang von “Datums-Manipulation”. Für uns als Nutzer der App ist leider technisch nicht nachvollziehbar, was die genauen Hintergründe dieses Konflikts sind. Auf alle Fälle ist es bemerkenswert, dass ab heute der größte Blog im Umfeld des TSV 1860 nicht mehr Teil der LÖWENGRUBE ist.
Update vom 29.07.2021, 10:30 Uhr: Oliver Griss hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Mehr Details dazu in diesem Artikel.
Beim 3:2-Sieg der deutschen Olympia-Auswahl gegen Saudi-Arabien war Felix Uduokhai, ehemaliger Verteidiger des TSV 1860, als Siegtorschütze noch der gefeierte Mann. Heute schied das Team von Stefan Kuntz aus dem olympischen Turnier aus, Uduokhai hat dennoch das Interesse von Atalanta Bergamo geweckt. Profitieren auch die Löwen von einem Wechsel?
15 Millionen Euro Ablöse im Gespräch
Aktuell steht der 23-jährige Uduokhai beim FC Augsburg unter Vertrag, doch dies könnte sich bald ändern. Laut Sport 1 ist Champions League-Teilnehmer Atalanta Bergamo am Innenverteidiger interessiert. Als mögliche Ablöse stehen 15 Millionen Euro im Raum. Sollte Uduokhai ins Ausland wechseln, blüht dem TSV 1860 eine Ausbildungsvergütung in beachtlicher Höhe. Im Idealfall könnte gar eine Millionensumme in Richtung Giesing wandern…
Profitiert 1860 von einem Wechsel von Uduokhai?
Felix Uduokhai kam 2008 als 10-Jähriger zum TSV 1860 und durchlief in der Folge sämtliche Jugendmannschaften der Löwen. Ab Oktober 2015 kam der Verteidiger für die U21 in der Regionalliga Bayern zum Einsatz. In der Spielzeit 2016/17 stand Uduokhai zudem im Kader der Profimannschaft, für die er am 12. September 2016 beim 2:1-Auswärtssieg gegen den 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga debütierte. Am 6. November 2016 erzielte Uduokhai bei der 2:3-Niederlage gegen den SV Sandhausen sein erstes Pflichtspieltor. Im Sommer 2017 wechselte er zum VfL Wolfsburg, zwei Jahre später zog er zum FC Augsburg weiter. Zieht es Uduokhai nun in die Serie A?
Für die Löwen würde sich dieser Wechsel finanziell rentieren. Bei Verbandswechsel werden 5 % der Ablösesumme für den FIFA-Solidaritätsmechanismus aufgewendet. Die genaue Aufteilung regeln die Jahre, die er bei den Vereinen verbracht hat. Von den Lebensjahren 12-15 bekommt man jeweils 5 % (von den 5 % Solidaritätssumme). Von den Lebensjahren 16-23 jeweils 10 %. Folglich könnte der TSV 1860 von einer siebenstelligen Summe träumen, sollte Uduokhai tatsächlich nach Italien wechseln.