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Tierisch: Bär hat das letzte Wort beim Sieg der Löwen gegen die Zebras

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TSV 1860 - MSV Duisburg: Löwen gegen Zebras 3:2

Tierisch gings gestern zu im Grünwalder Stadion! Beim Spiel der Löwen gegen die Zebras hatte ausgerechnet Bär das letzte Wort und bescherte Münchens großer Liebe mit seinem Treffer drei wichtige Punkte.

Mölders an die Latte, Bouhaddouz ins Tor

Trotz der pandemiebedingten Umstände sahen die Zuschauer im Sechzgerstadion eine überaus interessante und intensive Partie. Von hochklassig möchte ich bewusst nicht sprechen – zu fahrig waren die Defensivreihen beider Teams.

Die erste Gelegenheit bot sich 1860 bereits in der 8. Minute, als Sascha Mölders nach einer Ecke am Quergebälk des Duisburger Kastens scheiterte. Nur zwei Minuten später schepperte es dann auf der Gegenseite. Stoppelkamp ließ Wein stehen wie eine Fahnenstange, flankte nach innen und Bouhaddouz setzte sich im Kopfballduell gegen Salger durch. Hiller im Löwentor war machtlos – 0:1!

Steinhart gleicht per Elfmeter aus

Ein äußerst bitterer Zwischenstand, da Sechzig bis dahin eigentlich das bessere Team gewesen war. Das dachte sich wohl auch der Duisburger Verteidiger Gembalies, der sich in der 16. Minute nachdrücklich für das dämlichste Elfmeterfoul des Jahres empfahl, indem er den Ball nicht einfach wegschlug, sondern passieren ließ und stattdessen Stefan Lex aus den Latschen trat. Phillipp Steinhart wars egal, der Elfer saß und alles war wieder offen.

Danach entwickelte sich eine offene Partie, wobei die Löwen in der 37. Minute Glück hatte, dass Bouhaddouz für die Zebras nur den Pfosten traf. Nicht nur in dieser Situation sah Semi Belkahia gar nicht gut aus; ihm war die fehlende Spielpraxis und Unsicherheit deutlich anzumerken.

Mölders als Mini-Messi

Den besseren Start in die zweite Hälfte verbuchte erneut der TSV 1860 – und belohnte sich dafür. Sascha Mölders mutierte in der 54. Minute zum Messi, ließ zwei Gegenspieler auf engstem Raum stehen und netzte per Flachschuss ins kurze Eck zum 2:1 ein.

Zehn Minuten später dann der nächste Elfer für die Löwen und wieder hatte Gembalies Stefan Lex zu Fall gebracht. Erneut lief Steinhart an, doch diesmal hatte Leon Weinkauf im Gästetor das bessere Ende für sich.

Bär erlegt die Zebras für die Löwen

Statt 3:1 und der vermeintlichen Vorentscheidung stand dann aber plötzlich 2:2 an der Anzeigetafel des schönsten Stadions der Welt. Wieder flankte Stoppelkamp in den Strafraum, diesmal aber kam ein Löwe mit dem Kopf an den Ball und wehrte ab. Zu kurz jedoch und Ademi schweißte das Spielgerät unhaltbar für Hiller in die Maschen.

Sechzig zeigte sich aber nur kurz geschockt, übernahm dann aber wieder die Kontrolle und traf in Person von Bär in der 72. Minute nur die Latte. Nur eine Minute später gabs dann aber doch Grund zum Jubeln. Lex setzte sich im Strafraum durch, legte den Ball dann auf Verdacht in den Rückraum ab, wo Marcel Bär anrauschte und die Kugel zum 3:2 versenkte.

In der Nachspielzeit vergab Mölders noch eine hundertprozentige Chance zum 4:2, aber das war auch schon egal, denn nur wenige Sekunden später war das Spiel zu Ende und die Löwen hatten gegen die Zebras drei wichtige Punkte eingefahren.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Duisburg: The masked (Gia)singers

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Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht ein Mal drüber nachgedacht, ein Fußballspiel nicht zu besuchen. Im Vorfeld vor dem gestrigen Spiel gegen den MSV Duisburg habe ich mir, das erste Mal im Leben die Frage gestellt, ob ich wirklich ins Stadion muss oder ob es nicht klüger wäre, daheim zu bleiben. Am Ende habe ich mich dann doch entschieden, ins Stadion zu gehen und mich zu den masked (Gia)singers zu gesellen.

Der Stadionbesuch als Wert an sich

Ich gehe jetzt seit fast 40 Jahren zu Fußballspielen und ich wäre nie auf die Idee gekommen, mit mir selbst eine tagelange Diskussion zu führen, ob es jetzt gut ins Stadion zu gehen oder nicht. Die Frage stellte sich einfach nicht. Für mich ist der Stadionbesuch einfach ein Wert an sich. Oder ein intrinscher Wert, wie die Philosophen sagen würden. Gestern war das anders: Angesichts der bayerischen Krankenhausampel in der hässlichsten Farbe der Welt und einer Inzidenz von über 750 gestern lt. Süddeutscher Zeitung habe ich mich schon gefragt, ob ich jetzt wirklich da hin muss. Und es ist schon ein bisserl absurd, dass wir Ende letzter Saison bei Inzidenzen von unter 100 Geisterspiele hatten und jetzt ein Stadion vollauslasten dürfen. Natürlich, da war die Impfquote noch niedriger und es gab diese 2G, 3G-Regeln noch nicht in der Form, aber trotzdem fühlte es sich für mich irgendwie komisch an.

Natürlich bin ich dann doch gegangen

Nach den Diskussionen mit mir selbst, oftmals untermalt von einem passenden Lied der meistunterschätzten Band der Welt, bin ich dann doch zum Schluss gekommen, ins Stadion zu gehen und die Löwen im Abstiegskampf zu unterstützen. Immerhin stand ein extrem wichtiges Spiel an und ich halte das Risiko bei angewandter 2G-Regel für vertretbar. An den großen Lücken, die im offziell ausverkauften Stadion klafften, konnte man sehen, dass ich wohl nicht der einzige war, der sich diese Gedanken im Vorfeld des Spiels gemacht hat. Ich würde schätzen, dass ca. 11.000 masked (Gia)singers im Stadion waren.

Unter den masked (Gia)singers

Ich hatte mich natürlich gefragt, wie das wohl sein würde, ein Spiel komplett mit Maske zu verfolgen. Kann man da überhaupt singen und supporten. Nun ja, es geht schon. Aber nicht gut, würde ich sagen. Es ist einfach so, dass die Maske nicht nur den Corona-Virus herausfiltert, sondern auch einen Großteil der Lautstärke eines Schlachtrufs… Hätte ich mir eigentlich vorher denken können. Dennoch fand ich die Stimmung unter den gegebenen Umständen und der Abwesenheit der Münchner Löwen ziemlich passabel. Wir sind einfach ein heißblütiges Publikum. Und das Spiel war natürlich auch mitreißend und sehr emotional.

Offener Schlagabtausch zwischen Löwen und Zebras

Ein typisches Löwenspiel, wenn es wichtig ist. Höhen und Tiefen, man macht es sich selbst oft schwerer als es sein müsste und am Ende dann doch einen Dreier eingefahren unter dem frenetischen Jubel der masked (Gia)singers. Es wäre schade gewesen, wenn ich dieses Spiel auf dem heimischen Sofa hätte verfolgen müssen. Möglicherweise läge ich jetzt wegen eines Herzinfarkts nach so mancher Abwehraktion von Salger und Belkahia tot auf dem selben…

Lebendiges Abendprogramm der masked (Gia)singers

Und wenn man schon mal die Diskussion, ins Stadion zu gehen mit selbst ausgefochten hat, kann man ja gleich auch noch einige Bierchen am Grünspitz konsumieren, im Giesinger Bräu zu Abend essen und den Abend in einer Boazn mit guten Freunden und anderen Löwen ausklingen lassen. Unvernünftig, aber wunderschön. Und die nächsten Monate werden wir da eh wieder drauf verzichten müssen. Deswegen war es die richtige Entscheidung ins Stadion zu gehen. Das wird mir fehlen!!!

 

 

 

 

Liveticker: TSV 1860 München – MSV Duisburg (16.Spieltag)

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Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 16.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem MSV Duisburg!

Es könnte das letzte Heimspiel vor Zuschauern im Jahr 2021 werden. Auf jeden Fall wird es aber das letzte sein, das offiziell vor 15.000 Zuschauern stattfinden wird. Die Löwen empfangen die Zebras und wollen sich drei Punkte sichern. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern und allen Ereignissen rund um das Spiel live aus dem Stadion sowie aus Giesing.

TSV 1860 München SC Verl 3:2

 

Aufstellung: 1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia, 20 Deichmann – 14 Dressel, 17 Wein (86. 5 Moll) –  7 Lex (89. 11 Greilinger), 15 Bär (77. 31 Neudecker), 19 Biankadi (77. 25 Willsch)– 9 Mölders

Bank: 40 Kretzschmar, 16 Goden, 23 Staude, 30 Cocic, 22 Linsbichler

Tore: 0:1 Bouhaddouz (10.), 1:1 Steinhart (16.), 2:1 Mölders (54.), 2:2 Ademi (68.), 3:2 Bär (73.)

Die Personalsituation

In der LÖWENRUNDE gab Günter Gorenzel bekannt, dass Erik Tallig positiv getestet wurde. Mittlerweile wurde dies auch durch einen PCR-Test bestätigt, der Mittelfeldspieler steht den Löwen also bis auf weiteres nicht zur Verfügung.
Für morgen fallen zudem Nathan Wicht (krank), Marco Mannhardt (muskuläre Probleme), Tim Linsbichler (Kontaktperson) und Niklas Lang (Innenbandriss im Knie) aus.

Dagegen kehrt Phillipp Steinhart wieder in den Kader zurück, er stand bereits bei den letzten Trainingseinheiten wieder mit der Mannschaft auf dem Platz.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Die meisten gelben Karten haben bisher Sascha Mölders und Richard Neudecker vorzuweisen (beide vier). Bei der nächsten Verwarnung droht daher ein Spiel Pause.

sechzger.de Talk Folge 35

In Talk Nummer 35 begrüßt Moderator Jan neben Bernd auch Stefan aus Duisburg. Er betreibt mit ein paar Freunden den Podcast podbolzer und verfolgt dementsprechend alle Spiele der Zebras.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – MSV Duisburg außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Spiel wird im deutschprachigen Raum leider nicht im Free-TV übertragen.

Für Löwenfans außerhalb der D-A-CH-Region ist das Spiel auf dem Youtube-Kanal von German Football kostenlos im Online-Stream zu sehen.

Für Abonennten von MagentaSport besteht wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen (Fernsehen und Online-Stream). Aber auch die zahlreichen Zuschauer im ausverkauften Grünwalder Stadion fiebern dem Anpfiff bereits entgegen.

Seit dieser Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Zudem übertägt das Löwenradio wie bei jedem Heimspiel live aus dem Grünwalder Stadion und freut sich über Zuhörer.

Den Gegner im Fokus: TSV 1860 – MSV Duisburg

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Technische Daten

Meidericher Spielverein
02 e. V. Duisburg
Gründung: 2. Juni 1902
Mitglieder:
8.439
Vereinsfarben: Blau-Weiß
Weitere Sportarten: Handball, Hockey, Leichtathletik, Volleyball, Judo, Turnen
Website der Fußball-Gesellschaft

Das erste Mal

Samstag, 5. Oktober 1963
Meidericher SV – TSV 1860 3:0
Bundesliga, 6. Spieltag
Wedaustadion
Zuschauer: 20.000


Heimbilanz gegen den MSV

28 Spiele
15 Siege
9 Unentschieden
4 Niederlagen

Gesamtbilanz gegen den MSV

53 Spiele
24 Siege
13 Unentschieden
16 Niederlagen

Das letzte Mal

Samstag, 6. März 2021
MSV Duisburg – TSV 1860 1:0
3. Liga, 27. Spieltag
Schauinsland-Reisen-Arena
Geisterspiel
Tore:
1:0 Stoppelkamp (53. Foulelfmeter)

Prognose 2021/22

Ein einziger Drittligatrainer setzte vor der Saison bei der Frage nach den Aufstiegskandidaten auf den MSV Duisburg: Havelses Rüdiger Ziehl. Der Coach, mit dem die Zebras im Sommer in diese Saison gestartet waren, Pavel Dotchev wollte sich bei dieser Frage auf keine Kandidaten festlegen. Da er aber seit Anfang Oktober nicht mehr Trainer in Duisburg ist, passt das an dieser Stelle ja ganz gut. Vom neuen Übungsleiter an der Wedau, Hagen Schmidt ist leider keine Saisonprognose übermittelt.

Tabellenplätze der Vorsaison

3. Liga 2020/21: 1860 & Duisburg


Zum Reinhören


Zwei Pleiten

In der – ja durchaus erfolgreich verlaufenen – letzten Saison unterlagen die Löwen den Zebras in beiden Drittligapartien und erzielten dabei kein Tor. Das Hinspiel in der achten Runde fand am letzten Tag im Oktober statt, endete 0:2 und verhinderte den Sprung an die Tabellenspitze. Nach dem 0:1 in Duisburg im März und inzwischen neun Punkten Rückstand auf Relegationsplatz drei verabschiedete sich 1860 vorrübergehend von allen Aufstiegsträumen. Gegen den anderen Verein, gegen den in der vergangenen Saison zweimal verloren wurde, den 1. FC Saarbrücken holten die Löwen heute vor vier Wochen immerhin einen Punkt. Wir hoffen auch gegen den MSV auf eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Vorsaison!

Irgendwie tragisch…

…ist die sportliche Entwicklung bei den Zebras in den vergangenen Jahren verlaufen. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga im Sommer 2019 kamen die Zebras eigentlich gut aus den Startlöchern und hatten ab dem 14. Spieltag lange Zeit sogar die Tabellenführung inne. Dann kam Corona. Im ersten Spiel nach der Wiederaufnahme der 3. Liga Ende Mai führten sie bei unseren Löwen nach einer Stunde mit 2:0 und mussten sich am Ende doch mit 3:2 geschlagen geben. Vier Spieltage später war dann der Spitzenplatz futsch und am Saisonende mit dem 5. Platz auch der im Februar noch fest anvisierte direkte Wiederaufstieg. Ein Negativerlebnis, das anscheinend auch in die Folgesaison nachwirkte: 2020/21 hatten die Zebras lange Zeit die Rote Laterne in der Hand, der beste Tabellenplatz war ein einmaliger Rang 12. Nur knapp wurde der Abstieg in die Regionalliga vermieden. In die laufende Saison ist man mit zwei Siegen aus den ersten drei Spielen gestartet – um sich dann doch wieder in Richtung Tabellenkeller zu bewegen.

Gefühlter Bundesligist?

Hättest Du’s gewusst? Satte 28 Spielzeiten gehörte der MSV Duisburg der 1. Bundesliga an. Nur 15 Vereine blicken auf eine längerer Anwesenheit im Oberhaus zurück – darunter übrigens mit dem 1. FCK ein weiterer aktueller Drittligist. In der ewigen Tabelle der Bundesliga, die nach erzielten Punkten sortiert ist, belegen die Meidericher den 17. Platz. 1860 liegt – mit bekanntlich 20 Jahren Erstligazugehörigkeit – vier Plätze dahinter.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 München – MSV Duisburg

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Kurz und kompakt: Winningers Wirtshaus Weisheiten
Kurz, kompakt, kompetent: Winningers Wirtshaus Weisheiten

Löwen gegen Zebras – einst ein Duell in der Bundesliga, heutzutage trifft man sich in der 3. Liga. Obwohl man sich pandemiebedingt morgen wohl eher von größeren Menschenansammlungen fernhalten sollte, gibt es auch zum Spiel des TSV 1860 gegen den MSV Duisburg Winningers Wirtshaus Weisheiten.

Winningers Wirtshaus Weisheiten gegen Duisburg

In der ausführlichen TAKTIKTAFEL zur morgigen Partie heißt es im Fazit:

“Der MSV Duisburg wird uns ein hartes Duell liefern und sicherlich keinen Meter Boden verschenken. Voller Einsatz ist von allen elf Spielern im Löwendress gefragt. Wenn die Mannschaft des TSV 1860 München ihr volles Potential entfalten kann, wird es mit den drei Punkten klappen.”

In Winningers Sprachnachricht erfahrt Ihr kurz, knapp und prägnant, was Münchens große Liebe morgen gegen den MSV Duisburg erwartet.

Neudecker im Interview: “Wir müssen langsam mal eine Serie starten!”

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Richard Neudecker (TSV 1860)

Heute Vormittag gab Günther Gorenzel in der Löwenrunde bekannt, dass Erik Tallig positiv auf Corona getestet wurde. Vor einigen Wochen ereilte Richard Neudecker trotz vollständigem Impfschutz das selbe Schicksal. Mittlerweile steht der Mittelfeldspieler wieder auf dem Platz. Im Interview mit der Abendzeitung äußerst sich Neudecker über seine Erkrankung und die aktuelle sportliche Situation bei den Löwen.

Nachwirkungen von Corona

Nachdem Neudecker in Osnabrück zwar wieder im Kader stand, aber nicht zum Einsatz kam, brennt er auf sein Comeback. Gesundheitlich ist er soweit wieder hergestellt, verspürt aber noch leichte Nachwirkungen.

“Ich habe manchmal Kopfschmerzen und bekomme relativ schnell Schnupfen. Hin und wieder drückt es in der Brust – und atmen muss ich halt wie ein Tier. (…) Ich kann das Training jetzt schon wieder komplett durchziehen.”

Unsere Nummer 31 zeigt sich jedoch erleichtert, dass er “zum Glück einen milden Verlauf und keine allzu großen Beschwerden” gehabt habe.

Neudecker im Interview mit der AZ

Hinsichtlich der sportlichen Situation beim TSV 1860 äußert sich Richard Neudecker im Interview mit der AZ natürlich enttäuscht. Dennoch blickt er optimistisch in die Zukunft und hofft auf eine Siegesserie.

“Ich finde auch, dass wir die Qualität haben, um so eine Aufholjagd zu starten. Wir stehen auf Platz 16. Ich sage: Wir müssen langsam auch mal eine Serie starten, damit wir da unten endlich rauskommen. Noch weiter reinzurutschen, wäre nicht so geil.”

Wäre natürlich wichtig, direkt morgen damit zu beginnen und einen Dreier gegen den MSV Duisburg einzufahren.

Bild: OR-Pressedienst

Corona: Ab Dienstag nur noch 25 % Stadionauslastung in Bayern

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Geisterspiele: Keine Stadionauslastung auf Giesings Höhen

Aufgrund der besorgniserregenden Entwicklung hinsichtlich der Corona-Zahlen hat das bayerische Kabinett verschärfte Regeln beschlossen. So ist zum Beispiel ab Dienstag im Freistaat Bayern nur noch eine Stadionauslastung in Höhe von 25 % erlaubt. Zudem gilt 2G-Plus, d.h. Geimpfte und Genesene benötigen zusätzlich einen negativen Test.

Nur noch 25 % Stadionauslastung in Bayern

Das Heimspiel der Löwen gegen den MSV Duisburg am morgigen Samstag ist also die letzte Begegnung auf Giesings Höhen in diesem Jahr, die vor 15.000 Zuschauern ausgetragen werden wird. Im Grünwalder Stadion sind aufgrund der neuen Regelung künftig nur noch 3.750 Fans erlaubt.

Der TSV 1860 wird sich demnächst dazu äußern, wie die Ticketvergabe für die beiden ausstehenden Heimspiele der Löwen im Jahr 2021 ablaufen wird. Am 30.11. empfängt Münchens große Liebe den SV Waldhof Mannheim, am 04.12. gastiert der 1. FC Magdeburg im Sechzgerstadion. Die Beschränkung gilt natürlich auch für das Gastspiel der Löwen bei den Würzburger Kickers am 20.12.!

Fan-Infos zum Heimspiel gegen Duisburg

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Kartenausschnitt und Titelbild: © OpenStreetMap-Mitwirkende unter der ODbL-Lizenz

Fan-Infos zum Spiel gegen den MSV Duisburg

Morgen um 14 Uhr ist es soweit: 1860 empfängt auf Giesings Höhen den MSV Duisburg. Trotz stark steigender Inzidenzzahlen darf das Grünwalder Stadion mit 15.000 Fans voll ausgelastet werden! Jedoch gilt nun “2G” und Maskenpflicht.

Folgende Voraussetzungen sind auch morgen wieder an den Einlass ins Stadion geknüpft:

  • Die Plastik-Dauerkarten gelten. Dauerkarteninhaber, die ihre Dauerkarte nicht selbst nutzen, haben für den Fall des Infektionsnachweises die Kontaktdaten des jeweiligen Nutzers zu notieren
  • Tageskarten kann man – sofern verfügbar -wie gewohnt im Online-Shop zu den dort geltenden Bedingungen kaufen. Die Tageskarten sind dann ausgedruckt zum Spiel mitzubringen.
  • Kann man selbst nicht kommen und gibt seine Tageskarte weiter, hat man selbst für die Dokumentation der Kontaktdaten des Nutzers für den Infektionsfall zu sorgen.
  • Jede Person muss sich mit ihrem Lichtbildausweis ausweisen;
  • Jede Person muss über einen 2G-Nachweis verfügen, das bedeutet:
    • Vollständig geimpft sein (14 Tage nach Zweitimpfung bzw. Bei Johnson&Johnson nach der Einmalinjektion oder sogar “geboostert”) oder
    • nachweislich genesen sein
  • Es herrscht dauerhaft folgende Maskenpflicht im Stadion – sowohl im Eingangsbereich als auch am Platz:
    • unter 6 Jahre – keine Maskenpflicht
    • 6-16 Jahre Medizinische oder FFP2-Maske
    • Älter 16 Jahre FFP2-Maske
  • Es ist kein Mindestabstand von 1,5 Metern mehr zu anderen Personen einzuhalten;
  • Stehplätze sowie Alkoholausschank sind wieder erlaubt;

Hier findet ihr die “Covid-Stewards”

Die Zuschauer*innen für das Heimspiel gegen Duisburg müssen einen 2G-Nachweis erbringen. Dieser findet nicht am Einlass zum Stadion, sondern in dessen Nähe an vielen verschiedenen Standorten bei sogenannten “Covid-Stewards”, statt. Diese händigen den Fans mit 2G-Nachweis ein entsprechendes Einlassbändchen aus.

Wir haben für euch eine Übersichtskarte (ohne Gewähr) erstellt, wo die Stewards wahrscheinlich zu finden sind (blaue Punkte):

Personen, die sich nicht impfen lassen KÖNNEN

Besucher, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, können mit einem max. 48 Stunden alten negativen PCR-Test ins Stadion. Die Personen müssen den Nachweis wie folgt erbringen:

  • Ärztliches Zeugnis im Original, das bestätigt, dass man sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann
  • Das Zeugnis muss Namen und Geburtsdatum der Person beinhalten
  • Die Person muss sich mit Lichtbildausweis ausweisen

Dieser besondere Nachweis kann NUR an der Abholkasse SÜD/OST erbracht werden.

Test-Appell des TSV 1860

Der TSV hat seine Besucher gebeten, trotz ihres 2G-Status vor dem Spiel (am besten, bevor man nach Giesing kommt), einen Schnelltest zu absolvieren.

Bitte vergesst euren 2G-Nachweis, eure Dauer- bzw. Tageskarte sowie den Lichtbildausweis und eure entsprechende Maske nicht! 

Für diejenigen mit der längeren Anreise sei unsere TAKTIKTAFEL vom Experten Bernd Winninger ans Herz gelegt. Wer’s kurz und knackig mag, hört in Winningers Wirtshaus Weisheiten hinein-alles Wissenswerte für Stammtisch-Know-How.

Vor dem Spiel in Giesing: MSV Duisburg bangt um drei Stammspieler

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MSV Duisburg Wedaustadion Blick auf die Gegengerade

Personell ist der neue Trainer der Zebras, Hagen Schmidt, aktuell wirklich nicht zu beneiden. Neben den bereits feststehenden Ausfällen stehen drei weitere Stammspieler des MSV Duisburg für morgen auf der Kippe.

MSV Duisburg ohne mehrere Stammspieler?

Während es bei Torhüter Leo Weinkauf mittlerweile so aussieht, als könne er morgen mitwirken, mussten zwei andere Stammkräfte des MSV Duisburg zuletzt kürzertreten. Sowohl Ex-Löwe Moritz Stoppelkamp als auch Innenverteidiger Oliver Steurer fehlten zuletzt wegen einer Erkältung im Training.

Sicher nicht auf dem Platz stehen werden Dominic Volkmer (Kniebeschwerden), Chinedu Ekene (Sprunggelenksprobleme), Rudolf Ndualu (Wadenbeinbruch) und Marvin Ajani (Bänderriss Sprunggelenk). Auch die gesperrten Niko Bretschneider und Kolja Pusch werden den Zebras nicht zur Verfügung stehen.

TAKTIKTAFEL: TSV 1860 München – MSV Duisburg (16.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Spiel TSV 1860 – MSV Duisburg.

Der seit drei Ligaspielen im Amt befindliche Trainer Hagen Schmidt ist, abgesehen von den bisherigen drei Spielen als Trainer beim MSV Duisburg, ein unbeschriebenes Blatt im Profifußball. Es ist daher bestimmt nicht leicht, die zu erwartende taktische Ausrichtung der Duisburger vorherzusagen. Einige Schlüsse kann man jedoch aus den bisherigen Spielen des MSV unter seiner Führung ziehen.

In den ersten beiden Spielen gegen Kaiserslautern und Halle, die der MSV seit seinem Einstand bestritt, ließ er das System noch beim 4-2-3-1, das auch unter Pavel Dotchev gespielt wurde. Gegen die spielstarke Viktoria aus Berlin stellte er auf 4-1-3-2 um und auch im Landespokal gegen den SV Sonsbeck wurde so agiert. Ich vermute deshalb, dass dieses das wahrscheinlichste System gegen unsere Löwen sein wird.

Die wichtigsten statistischen Werte des MSV Duisburg

  • Ballbesitz: 50%
  • Passgenauigkeit: 81%
  • Defensive Zweikampfquote: 60%
  • Flankengenauigkeit: 39%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 8,62

Taktische Ausrichtung des MSV Duisburg

Taktisch gibt es gravierende Veränderungen im Vergleich zu Vorgänger Dotchev. Ließ der Bulgare noch ein aggressives Pressing mit Fokus auf direkte Balleroberung spielen, so ist unter Schmidt die Angriffssteuerung im Fokus.

Die Spieler, die ins Angriffspressing involviert sind, stellen Passwege und Räume zu, sodass dem Gegner wenig Möglichkeiten zum Abspiel übrig bleiben. Der MSV kann den Gegner also eher dort verteidigen, wo er den Ball haben will und muss nicht darauf reagieren, wie der Gegner das Spiel gerne hätte.

Bei eigenem Ballbesitz legt Schmidt das Hauptaugenmerk auf schnelles und direktes Spiel nach vorne. Vertikale Pässe in allen Zonen des Spielfelds bis auf die Höhe des gegnerischen Strafraums dominieren seither das taktische Bild bei Ballbesitz des MSV. Hintenrum spielen und Quergeschiebe sieht man daher unter Schmidt viel weniger als noch bei seinem Vorgänger.

Das tut der Offensive des MSV Duisburg sichtlich gut. Vor allem die Ausgeglichenheit der Angriffsverteilung im Vergleich mit dem, was unter Dotchev abgeliefert worden war, fällt ins Auge. War das Spiel des MSV unter Schmidts Vorgänger noch sehr rechtslastig, so ist es nun auf beide Flügel verteilt mit einer nur noch leichten Tendenz zur rechten Seite.

Diese gesteigerte Variabilität brachte auch eine Erhöhung bei den eigenen Abschlüssen des MSV mit sich. Von im Schnitt 10 Schüssen pro Spiel unter Dotchev stieg dieser Wert auf knapp 14 pro Spiel nach seiner Entlassung.

Das System 4-1-3-2

Defensive Ausrichtung

Gegen den Ball wird das 4-1-3-2 schnell zu einem 4-4-2 flach verschoben. Somit ist es leicht gegen den Ball sehr kompakt zu stehen und dem Gegner die Räume eng zu machen. Lässt sich ein Stürmer zusätzlich zurückfallen, entsteht vor der Vierer-Abwehrkette ein Fünfermittelfeld, das ein Durchdringen in die Box für das angreifende Team sehr schwer macht.

Offensive Ausrichtung

Der Sechser ist zusammen mit den Außenverteidigern das Bindeglied zwischen Defensive und Offensive. Mit schnellem, vertikalem Spiel dort wo der Gegner Räume anbietet, wird versucht das Mittelfeld schnell zu überbrücken, um dann mit fünf offensiv ausgerichteten Spielern hohen Druck über Kombinationsspiel vor und in der Box auf die gegnerische Defensive auszuüben.

Die Variabilität der offensiven Mittelfeldspieler, die im Idealafall viel rotieren und beim Spiel mit Ball keine festgeschriebenen Positionen bekleiden, soll die gegnerische Defensive verwirrren und so dafür sorgen, dass Defensivakteure aus ihren Positionen herausgezogen werden. In diese, dann frei werdenden, Räume effektiv hineinzukommen und abzuschließen ist das Ziel, um erfolgreich Angriffe durchzuführen.

Stärken und Schwächen des 4-1-3-2

Stärken

Durch die gute Staffelung im Mittelfeld entstehen viele Passdreiecke. Mit präzisem Kurzpassspiel kann so in der Angriffszone hoher Druck auf den Gegner entstehen.

Da dieses System mit fünf Offensivspielern mannigfaltige Varianten im Spiel nach vorn in sich birgt, ist es in jeder Phase des Spiels gefährlich, wenn gegen den Ball gut und konzentriert gearbeitet wird.

Die doppelt besetzten Flügel sind aufgrund der Rotation der Offensivspieler nicht immer von denselben Spielern besetzt. Das kann zu Verwirrung in der gegnerischen Defensive führen und damit zu unbesetzten Räumen, wenn die Abwehrspieler sich durch die Rotation im Mittelfeld und Sturm aus der Position ziehen lassen.

Schwächen

Die für den Gegner wichtigste Schwäche befindet sich im defensiven Mittelfeld, wo nur ein Spieler präsent ist bis die Verschiebungen zum 4-4-2 flach vollzogen sind. Auf diesem liegt somit eine hohe Belastung. Er muss in allen Belangen sehr zweikampfstark sein und zusätzlich über ein gutes Stellungsspiel verfügen. Die dadurch entstehende Anfälligkeit für schnelle, direkte Angriffe durch das Zentrum können Teams mit technisch starken und passsicheren Spielern ausnutzen.

Schlüsselspieler

Der Keeper

Torhüter Leo Weinkauf (#1) hat sich offensichtlich eine Schulterverletzung zugezogen. Sollte er bis Samstag nicht fit werden, wird für ihn der Ex-Hachinger Jo Coppens auflaufen. Coppens ist möglicherweise eine Schwachstelle des MSV. 2,81 Schüsse pro Treffer brauchten seine Gegenspieler vergangene Saison. Der 30 Jahre alte, 1.90 m große Belgier, der bevor er von Haching nach Duisburg wechselte ein kurzes Gastspiel in Norwegen gab und drei Jahre bei Carl Zeiss Jena das Tor hütete, ist allerdings was die Strafraumbeherrschung angeht recht gut. Hohe Bälle sind für ihn meist leichte Beute.

Abwehr

Innenverteidiger Oliver Steurer (#28) ist der zweikampfstärkste Spieler der Meidericher. Gegen ihn im eins gegen eins zu bestehen, ist eine schwere Aufgabe für die Angreifer des Gegners. Auch beim Spielaufbau und im Stellungsspiel gehört er zu den Besseren seiner Zunft in Liga drei. Mit seinen 1,91m ist er zudem bei Standardsituationen in gegnerischer Strafraumnähe eine Waffe, die nicht unterschätzt werden darf.

Mittelfeld und der Kapitän

Wie Coppens kam auch der Sechser Niclas Stierlin (#23) vom Hachinger Bach an die Wedau. Mit seiner defensiven Zweikampfstärke und einem guten Stellungsspiel kann er den Laden vor der Abwehr gut zusammenhalten, bis sich in der Rückwärtsbewegung die flache vier gegen den Ball etabliert hat. Verbesserungsbedarf besteht bei Kopfballduellen. Des Weiteren ist er nicht unbedingt der schnellste Spieler auf dieser Position. Offensiv besticht er bei Pässen, die in die Tiefe mit hoher Passgenauigkeit kommen. Offensive Zweikämpfe sollte er jedoch meiden. Hier ist seine Performance unterdurchschnittlich.

Moritz Stoppelkamp (#10) ist vermutlich den meisten Lesern ein Begriff. Zwischen 2012 und 2014 schnürte der ehemalige Bundesligaprofi für die Löwen seine Fußballschuhe. Mit 71 Spielen im Oberhaus und 223 Einsätzen in der zweiten Liga ist er der wohl erfahrenste Spieler in den Reihen des MSV Duisburg. Passsicher, dribbelstark sowie fleißig im Spiel gegen den Ball führt er als vorbildlicher Kapitän die Zebras aufs Feld. Seine einzige Schwäche, das defensive Stellungsspiel, macht er durch seine starke Laufarbeit wett. Ihm den Zahn zu ziehen wird unter anderem eine der wichtigsten Aufgaben der Defensive des TSV 1860 München sein.

Das Sturmduo

Mittelstürmer Orhan Ademi (#29) hat bisher bereits neun Treffer auf dem Konto. Zusammen mit dem jetzt im 4-1-3-2 neben ihm agierenden Aziz Bouhaddouz (#11) wird er sicher für große Gefahr im Strafraum der Löwen sorgen. Beide Spieler sind erfahren und torgefährlich. Ademi hat als ehemaliger Erstligaprofi in Deutschland und Österreich allerdings die besseren Meriten der Zwei vorzuweisen. Ohne Frage ist diese Doppelspitze brandgefährlich. Die Innenverteidiger des TSV 1860 dürfen sich keinerlei Unkonzentriertheiten leisten. Die werden sonst bestraft.

Fazit

Jeder Gegner in dieser Liga ist mit der richtigen Einstellung schlagbar, soviel steht fest. Am Samstag im Sechzgerstadion wird es mit dem Trainereffekt, den es durch Hagen Schmidt bei den Duisburgern sicherlich gibt, für unsere Löwen sicherlich kein Zuckerschlecken. Zudem spricht die Drittligabilanz gegen die Zebras nicht unbedingt für den TSV 1860 München. Man wird sehen, ob der zuletzt angeschlagene Torwart Leo Weinkauf zur Verfügung stehen wird. Auch die oben erwähnten Moritz Stoppelkamp und Oliver Steurer mussten zuletzt erkältungsbedingt kürzertreten.

In der Arbeit gegen den Ball darf sich vor allem die Innenverteidigung der Löwen keinen Lapsus erlauben. Zu gefährlich und erfahren ist das Sturmduo des MSV Duisburg. Fehler in der Innenverteidigung wird Duisburg bestrafen.

Der Fokus gegen den Ball sollte daher beim TSV auf Angriffssteuerung gelegt werden. Raumorientiertes Pressing, um den Gegner dorthin zu bekommen wo man ihn verteidigen will, sollte das Credo sein, um möglichst wenig Bälle im eigenen letzten Drittel verteidigen zu müssen.

In der Offensive wird es sehr darauf ankommen, ob die Sechzger die schnellen Spieler Lex und Bär gezielt einsetzen können und wie gut die Duisburger Defensive den Zielspieler der Löwen, Sascha Mölders, in den Griff bekommt – oder eben nicht.

Ein Sieg ist nahezu Pflicht für unsere Sechzger, wenn man die Tabellenkonstellation betrachtet.

Der MSV Duisburg wird uns ein hartes Duell liefern und sicherlich keinen Meter Boden verschenken. Voller Einsatz ist von allen elf Spielern im Löwendress gefragt. Wenn die Mannschaft des TSV 1860 München ihr volles Potential entfalten kann, wird es mit den drei Punkten klappen.

Datenquelle: wyscout