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TSV 1860: Ehemaliger Präsident Dr. Albrecht von Linde verstorben

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sam// Albrecht von Linde wurde in seinem Amt als Präsident von den Delegierten bestätigt 39. Ordentliche Delegiertenversammlung des TSV 1860 München Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Der TSV 1860 München trauert um Dr. Albrecht von Linde. Der ehemalige Präsident des Vereins schlief bereits am 12. März 2021 im Alter von 77 Jahren in seinem Haus in Münsing am Starnberger See friedlich ein.

Präsident des TSV 1860 München

Bereits im Jahr 1980 wurde Albrecht von Linde Mitglied bei den Löwen. 27 Jahre später wählte ihn der Aufsichtsrat zum Nachfolger von Alfred Lehner als Präsident des TSV München von 1860 e.V.! Seine Vizepräsidenten waren zunächst Otto Steiner und Karsten Wettberg. Steiner wurde nach seinem Rücktritt durch Franz Maget ersetzt.

Dr. Albrecht von Linde verstorben

Die Amtszeit von Albrecht von Linde war durch interne Querelen und Konflikte geprägt, die in der fristlosen Kündigung von GmbH-Geschäftsführer Dr. Stefan Ziffzer gipfelten. Kurze Zeit später erklärte von Linde am 26. Mai 2008 seinen Rücktritt als Präsident des TSV 1860. Das Ende seiner 14-monatigen Amtszeit kommentierte er Jahre später in der tz mit Erleichterung.

“Das war alles schon sehr beanspruchend. Ich bin mit Gedanken an 1860 aufgewacht und ins Bett gegangen.”

Trotzdem blieb der Unternehmer seinen Löwen bis zu seinem Tode treu. Neben dem Werner-von-Linde-Sportfest besuchte er auch regelmäßig die Mitgliederversammlungen der Sechzger. Mit Albrecht von Linde hat der TSV 1860 einen großen Förderer und Freund des Sports verloren.

Bilder: TSV 1860 München e.V. / privat

TSV 1860 vs. Dynamo Dresden – LÖWENRUNDE aktuell: Grünes Licht für Neudecker

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Spitzenspiel in Giesing. Nur noch dreimal schlafen, dann kommt der Tabellenführer der 3. Liga, Dynamo Dresden zum Montagabend-Kräftemessen mit dem TSV 1860 nach München. Löwentrainer Michael Köllner stand schon am Freitag Mittag in der LÖWENRUNDE der Presse zu Fragen rund um das Duell mit den Sachsen zur Verfügung.

Der in Lübeck kurz vor Ende der 1. Halbzeit mit Adduktorenproblemen ausgewechselte Richard Neudecker steht für das Spiel gegen Dresden wieder zur Verfügung. Auch Daniel Wein kehrt nach seiner Verletzung aus der unmittelbaren Spielvorbereitung gegen Unterhaching heute ins Mannschaftstraining zurück.

Günther Gorenzel gab sich in seinem Eröffnungsstaement der Zoom-Pressekonferenz sehr kämpferisch: “Wir werden nun vom Druck befreit auf die Jagd gehen!” kündigte der Geschäftsführer für die letzten zehn Spiele an.

VfB Lübeck – TSV 1860 München in der TAKTIKTAFEL Analyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur TAKTIKTAFEL Analyse des Spiels unseres TSV 1860 München beim VFB Lübeck.

Wie gewohnt kam unsere Elf mit dem 4-1-4-1 System auf den Platz. Der Trainer des VfB Lübeck, Rolf Landerl, schickte hingegen ein 4-4-2 mit einer Doppelsechs und hängender Spitze gegen den TSV 1860 München ins Rennen.

Die grundsätzlichen Heransgehensweisen vom VfB Lübeck und dem TSV 1860

Im Aufbauspiel setzten die Löwen nicht auf die dynamische Dreierkette wie gegen Halle, sondern spielten von hinten über eine asymmetrische Viererkette ins Mittelfeld. Lübeck setzte wie erwartet stark auf vertikales Spiel, mit dem das Mittelfeld schnell überbrückt werden sollte. Beide Ansätze funktionierten so gut es der Platz zuließ.

Gegen den Ball verschob sich das 4-1-4-1 der Löwen wie üblich zu einem 4-2-3-1. Diesmal übte wieder Neudecker bzw. nach dessen Auswechslung Tallig die Rolle als Box-to-Box Spieler aus.

Lübeck hingegen verteidigte mit zwei Viererketten tief vor dem eigenen Strafraum und ließ den Löwen kaum Platz, um vor und in der Box zu agieren. Damit hat die Mannschaft des TSV 1860 München schon während der ganzen laufenden Saison Probleme.

Die statistischen Werte des Spiels

TSV 1860 VfB Lübeck
Ballbesitz 60% 40%
Passgenauigkeit 80% 78%
Defensive Zweikampfquote 43,5% 48,5%
Schüsse 18 10
davon aufs Tor 6 5
PPDA* 11,14 14,76
*(zugelassene Pässe pro Defensivaktion)

 

Auswertung der nackten Zahlen

Passquote

Etwas verwunderlich in diesen Statistiken mutet die doch recht gute Passquote beider Teams an. Ich hätte, bevor ich die Zahlen bekam, mit allerhöchstens 75% bei beiden Mannschaften gerechnet. Wenn man das allerdings etwas weiter aufschlüsselt, findet man den Grund, warum die Gesamtquote bei den Sechzgern doch recht ordentlich erscheint. Von insgesamt 428 Pässen im Spiel spielten die Löwen 44 Rück- und 197 Querpässe. 108 dieser Querpässe spielten allein die Defensivspieler untereinander. Da quer und Rückpässe selten schief gehen, erhöht die große Anzahl dieser Art Pässe die generelle Erfolgsquote bei den Pässen beträchtlich.

Ballbesitz und Torschüsse

Damit aber nicht genug, denn es relativiert sich auch die hohe Ballbesitzquote der Löwen ein wenig. Ballbesitz mag grundsätzlich wichtig sein. Wer den Ball nicht hat, schießt kein Tor. Wer den Ball aber zu lange in der eigenen Hälfe hält und nicht genug Tempo ins Spiel bringt, gibt dem defensiv eingestellten Gegner Zeit, sich zu formieren. Nun könnte man argumentieren, dass der TSV 1860 München sowohl öfter insgesamt geschossen als auch öfter Schüsse aufs Tor abgegeben hat als der VfB Lübeck. Das ist ist einerseits richtig. Andererseits sind aber 8 der 18 Schüsse nicht aus dem Spiel heraus entstanden, sondern waren die Folge einer Standardsituation. Nur fünf von fünfundzwanzig ausgespielten Positionsangriffen endeten mit einem Schuss respektive mit Schüssen. Speziell im letzten Drittel hatten die Löwen wegen der zwei tiefen Ketten, die Lübeck vor dem Strafraum aufbaute, große Probleme in gute Schusspositionen zu kommen.

Die Chancen für 1860 gegen den VfB Lübeck

Es gab allerdings drei wirklich gute Chancen, um einen (oder mehrere) Treffer zu erzielen. Mölders` Schuss aus ca. 11 Metern zentral vorm Tor nach einer Ecke in der 49. Minute wird von Deters geblockt. In der 62.Minute war es ebenfalls Sascha Mölders, der nach Zuspiel von Tallig knapp rechts am langen Pfosten vorbei schießt. Die letzte große Chance hatte dann in der 89. Minute Semi Belkahia, der seinen Kopfball leider nicht druckvoll und auch nicht platziert genug auf den Kasten der Lübecker brachte. Das ist schade, aber leider nicht zu ändern.

Ein letzter Blick auf die Zahlen: die Zweikampfquote in der Verteidigung

Auf die Defensivzweikampfquote müssen wir, bevor ich das Fazit zum Spiel ziehe, auch noch kurz eingehen. 43,5% – der schlechteste Wert in dieser Saison. Im eigenen letzten Drittel haben wir sogar um 33% mehr defensive Zweikämpfe verloren als gewonnen. In den Bereichen davor haben die Löwen eine ausgeglichene Bilanz. Dass im Mittelfeld nur 35% aller Defensivzweikämpfe stattgefunden haben, ist natürlich der vertikalen Spielweise der Hausherren geschuldet.

Bei genauer Betrachtung der verlorenen Defensivzweikämpfe im eigenen letzten Drittel fällt auf, dass viele verlorene Defensivzweikämpfe zu guter Letzt doch noch Ballbesitz für unsere Löwen bedeuteten. Der Gegner wurde oft dermaßen gestört, dass beispielsweise der folgende Pass nicht ankam oder der Spieler sich so sehr verzettelte, sodass die Aktion mit Einwurf oder Abstoß endete. Von daher darf man diese Statistik absolut nicht dafür hernehmen, wo es gehapert haben könnte. Das Ergebnis von 0:0 mit nur maximal zwei echten Torchancen bei fünf Schüssen aufs Tor für die Lübecker legt das auch ganz klar dar.

Fazit zum 0:0 zwischen dem VfB Lübeck und 1860

Was bleibt zurück und was nehmen wir als Erkenntnis aus diesem Spiel mit? Zurück bleibt bei einigen Zuschauern am heimischen Fernsehgerät möglicherweise eine gewisse Enttäuschung so wie es mein Kollege Stephan Tempel in den Giesinger Gedanken formuliert hat.

Ich gebe zu: ich war nach dem Spiel nicht enttäuscht, ich war genervt. Das lag nicht daran, dass die Mannschaft nicht gekämpft oder nicht alles versucht hätte, was an diesem Tag in ihrer Macht stand. Ich war genervt von einigen Situationen im Spiel, in denen der ein oder andere Spieler eine gewisse Unkonzentriertheit aufwies.

Aber selbst dieses genervt sein ist, wenn man am nächsten Tag auf das Spiel schaut, nicht gerechtfertigt. Die angesprochenen Situationen haben bis auf zwei nur junge Spieler zu verantworten. Ich und auch sonst niemand kann von Spielern in diesem Alter verlangen über 90 Minuten hinweg immer höchste Konzentration auf den Platz zu bringen. Schon gar nicht nach so einem anstrengenden Tag. Viele blenden oft die Reisestrapazen aus. Die schlagen sich körperlich vielleicht nicht so nieder. Aber für die Konzentration ist, meiner Meinung nach, so ein Tag Gift. Es geht halt leider im Moment oft nicht anders. Bei Anreise am Spieltag mit dem Flugzeug muss man damit rechnen, dass sich das auf die Konzentration schlecht auswirkt. Nun haben die Spieler vier Tage zur Vorbereitung auf ein Abendheimspiel am Montag. Vielleicht sind da ja die Vorzeichen umgekehrt.

 

Unsere Datenquelle: wyscout

„Fans werden hauptsächlich durch Erfolg gemacht“. Auch beim TSV 1860 München?

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sechzger stadion tsv 1860 Grünwalder Stadion Stadt München
TSV 1860 - Osnarbrück, by CR-Fotos

„Fans werden hauptsächlich durch Erfolg gemacht“. Auch beim TSV 1860 München?

„Fans werden hauptsächlich durch Erfolg gemacht“ war neulich der Aufmacher für einen Artikel in einem großen TSV 1860-Blog. Um zu sehen, ob diese Aussage im Allgemeinen und für den TSV 1860 im Besonderen richtig ist, müssen wir an dieser Stelle etwas in die Tiefe gehen.

Ein Fan; Lateinisch: Fanaticus – von der Gottheit ergriffen, in rasende Begeisterung versetzt; Englisch:: fanatic – eifernd, sich rücksichtslos einsetzend, schwärmerisch) ist ein Mensch, der längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem für ihn externen, öffentlichen, entweder personalen, kollektiven, gegenständlichen, abstrakten oder sportlichen Fanobjekt hat und in die emotionale Beziehung zu diesem Objekt Ressourcen wie Zeit und/oder Geld investiert – Wikipedia

Die lateinische Definition gefällt mir persönlich besser als die Englische. “Von der Gottheit ergriffen und in rasende Begeisterung versetzt” – das passt doch zu unseren Löwen. Auch wenn diese uns manchmal durchaus eher zum Rasen bringen anstatt uns in Begeisterung zu versetzen.

Den Satz mit der „emotionalen Beziehung“ und den „investierten Ressourcen wie Zeit und Geld“ kann vermutlich jeder Löwenfan unterschreiben.

Fan eines Vereins – wegen des Erfolgs?

Natürlich, Erfolg bringt Fans. Oder Zuschauer. Ein schönes Beispiel ist hier RB Leipzig. Wegen der “tollen” Tradition oder Vereinshistorie ist hier vermutlich kaum jemand zum Anhänger von RB geworden. Der Zuschauerschnitt lag in der sächsischen Metropole vor Corona bei rund 40 000. Das ganze rund zehn Jahre nach Gründung des „Vereins“. Beispiele, wo der Erfolg die Stadien füllt, gab und gibt es genug. Fraglich ist, ob auf diese Besucher die oben genannte Definition des Fan-Seins zutrifft.

Nicht umsonst gibt es auch das Wort “Erfolgsfan”. Bei den Löwen findet man davon eher weniger.

TSV 1860-Fan – wegen des Erfolgs?

Bei 1860 würde ich für einen Großteil der Fans die Frage „1860-Fan wegen des Erfolgs?“ verneinen. Sicherlich gibt es Leute, die zu Zeiten der Meisterschaft Fans von den Löwen wurden. Oder Löwen wurden, weil Vater oder Opa zu diesen Zeiten ihr Herz an die Löwen verloren hatten.

Tatsache ist aber, dass bereits zwei Jahre später in München die sportliche Wachablösung begann. Seit dem Jahre 1968 – also seit über fünfzig Jahren – gibt es in München einen Verein, der vor dem TSV 1860 steht. Die meiste Zeit davon eine, zwei oder sogar drei Ligen höher.

Gibt es nur noch Löwenfans aus der Generation 50+? Sicherlich nicht. Ich selber bin 43 Jahre alt. Löwen-Fan geworden in der Bayernliga-Zeit. Der Erfolg war damals nicht der ausschlaggebende Faktor. Dennoch, wenn ich heute ins Stadion gehe oder auswärts fahre, bin ich sogar noch einer vom älteren Semester. Die Löwen haben Nachwuchs – und das reichlich.

Nach dem Absturz in Liga vier – Rekordzahl bei den Mitgliedern

2017 stürzten die Löwen in Liga vier ab. Sie besannen sich auf ihre Wurzeln und kehrten zurück ins Städtische Stadion an der Grünwalder Straße. Im Volksmund war, ist und bleibt es das Sechzgerstadion. Raus aus einer modernen Arena, zurück ins Viertel nach Giesing. Tat das der Liebe der Fans zu ihren Löwen einen Abbruch? Im Gegenteil. Unzählige traten beim TSV 1860 München als Mitglied ein, sicherlich nicht wegen des Erfolges.

Wer den Erfolg über alles andere setzt, hat die DNA des TSV 1860 nicht verstanden

Natürlich, jeder möchte sportlich erfolgreiche Löwen. Nach dem Streifzug durch die Bundesliga, den Derbysiegen und den Fahrten im Europacup war die vierte Liga ein Stich in meine Löwenseele. Selbstverständlich wünsche ich mir sehnlichst, mit den Löwen wieder durch Europa zu reisen und Derbies gegen eine erste Mannschaft der Seitenstraßler zu gewinnen.

Mein Löwen-Fan sein hängt davon jedoch nicht ab. Mitgliederzahl und Dauerkartenverkauf sprechen eine deutliche Sprache, dass es bei vielen Tausend anderen ebenso aussieht. Sicherlich, andere Vereine haben mehr Anhänger, Mitglieder und Sympathisanten.

Die leidenschaftlicheren Fans, mit einer unerschütterlichen Liebe, Treue und Begeisterungsfähigkeit für einen traditionsreichen Verein hat der TSV 1860. Solange sich Menschen für diese Werte noch begeistern können, wird es immer genug Löwen-Fans geben. Fans, die diese Bezeichnung auch verdienen. Egal ob alte Kutte, junger Ultra, Stehhallen-Besucher oder Veteran auf der Haupttribüne.

Da sind tausende Löwen, die ihren Verein l(i)eben. Ihn zu etwas Besonderem machen. Diese Werte auch weiter vermitteln.

Wenn die Löwen ihre Werte nicht wegen dem vermeintlichen sportlichen Erfolg verkaufen. Wer das nicht kapiert, hat die DNA des TSV 1860 nicht verstanden!

 

ARGE 1860: Fanclubvorsitzender stellt unangenehme Fragen an Vorstand

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Bleiben die Kurven auch nach Corona leer? 1860
"Fußball gehört den Fans" - Bild von Anne Wild

Seit dem Rücktritt des langjährigen ARGE-Vorsitzenden Gerhard Schnell sind mittlerweile einige Tage ins Land gezogen. Bislang hat sich der TSV 1860 München nicht öffentlich zu den gegen Schnell erhobenen Anschuldigungen geäußert. Auch die ARGE oder Schnell selber haben dazu keine Stellungnahme abgegeben oder die Vorwürfe gar dementiert. Stattdessen wurde Richard Bartl von der ARGE-Führung zum neuen Interims-Vorsitzenden gewählt. Dass dieses Vorgehen nicht überall gut ankommt, zeigt ein Facebook-Post des Vorsitzenden des Löwenfanclubs Blue Power Binatal, Robert Guhr. Dieser schreibt sich reichlich Frust von der Seele und stellt dabei etliche berechtigte Fragen an den Vorstand der ARGE des TSV 1860.

Fragen an den Vorstand der ARGE des TSV 1860

Nachfolgend findet Ihr den Beitrag von Robert Guhr im Wortlaut. sechzger.de hat zum besseren Verständnis lediglich in einigen Passagen grammatikalische oder orthographische Korrekturen vorgenommen:

“An die Vorstandschaft der ARGE,
nachstehend einige Fragen mit der Bitte um Antwort:

  • Wieviel Mitglieder hat die ARGE aktuell?
  • Haben alle die Beiträge bezahlt?
  • Was ist ein “Vorstand auf Probe”?
  • Wie ist das Ergebnis der Probezeit?
  • Nach welchen Kriterien wurden die Mitglieder der Vorstandschaft bestimmt?
  • Weshalb übernehmen nicht gewählte Mitglieder der Vorstandschaft die Positionen des 1. und 2. Vorstands?
  • Sind alle Mitglieder der Vorstandschaft auch Mitglieder im Verein?
  • Sind oder waren Personen im Verteiler der ARGE-Vorstandschaft, die nicht der Vorstandschaft angehören und gehörten, dazu auch Pressestellen?
  • Warum wurden oder werden Regions-Sprecher nicht zeitnah informiert?
  • Was waren die Gründe für die Rücktritte, zum Beispiel vom 2. Vorstand?

Korrekte Vorgehensweise der ARGE?

  • Wer überprüft die Mitglieder und die Mitglieds-Nummern?

Die genaue Mitgliederzahl würde einen Einblick in die Arbeit der ARGE geben. Wenn Klarheit über den Eingang der Mitgliedsbeiträge herrschen würde, könnten Spekulationen und Gerüchte über das Vermögen der ARGE im Keim erstickt werden. Hier wäre vielleicht ein Bericht der Kassenprüfer hilfreich.

  • Angeblich gab es vorübergehend einen Vorstand zur Probe. Das sollte doch in einem Protokoll vermerkt sein? Auch das Ergebnis einer solchen Maßnahme würde alle Mitglieds-Vereine interessieren.
  • Nach welchen Kriterien werden die neuen Mitglieder bestimmt?

Dabei sollte vorzugsweise beachtet werden, dass es sich um Personen handelt, die Erfahrung in der Fanclub- und Vereinsarbeit haben. Eine Erläuterung kann die Spekulationen auf vereinspolitische Einstellungen ausschließen.

Zur besseren Verständigung mit den Mitgliedern:

  • Gewählte Personen haben das Vertrauen der Mitglieder bekommen. Momentan hat es den Anschein, als ob wieder gewisse Personen die Führung übernehmen würden. Sollte hier nicht darauf geachtet werden, keinen Verdacht zu streuen, dass die ARGE in eine bestimmte Richtung geführt werden soll?

Vor Jahren wurde einer Jahreshauptversammlung der ARGE durch Beschluss bestimmt, dass alle Regionsvorstände Mitglied beim e. V. sein müssen. Für Mitglieder der Vorstandschaft ist das laut Satzung Pflicht. Das sollte dringend bei der Bestimmung der Personalie beachtet werden.

Auch zur Klarstellung: Eine Mitgliedschaft in einen Fanclub ist nicht zwingend erforderlich – hiervon steht in der Satzung nichts.

Pikante Frage zum Email-Verteiler

Zum E-Mail-Verteiler: Natürlich ist eine Zusammenarbeit mit Presse und Beratern erforderlich. Aber der Verteiler der Vorstandschaft sollte diese Stellen nicht beinhalten, wie ich meine.

Öffentliche Statements sollten vielleicht besser im Nachhinein abgegeben werden – nachdem mit den Mitgliedsvereinen kommuniziert wurde. Die einzelnen Regionen sollten besser vor der Presse informiert werden, und nicht etwa ein Woche später.

Es wird immer einen negativen Beigeschmack haben, wenn unter Umständen einzelne Regionen oder Fanclubs aus der Presse ihre Informationen erhalten.
So kann vermieden werden, dass sich einzelne Mitglieds-Vereine benachteiligt fühlen und eine klare Transparenz könnte die Zusammenarbeit fördern.

Aufarbeitung des Schnell-Rücktritts

Niemand tritt ohne Grund zurück deshalb sollten doch die Ursachen aufgearbeitet werden, sofern dies möglich erscheint. Eine nicht gewählte Vorstandschaft lässt Platz für Gerüchte und Spekulationen. Die Informationen aus der Vorstandschaft zum aktuellen Status sind sehr dürftig, deshalb habe ich die ARGE-Seite mal durchgesehen.

Der Fanclub mit der Mitglieder-Nummer 900 fehlt, dafür ist die Nummer 600 doppelt vergeben. Um Irritationen zu vermeiden, sollte dieser Punkt noch einmal geprüft werden.

Notwendigkeit & Struktur der ARGE

Zum Abschluss:
Die ARGE ist ein wichtiger Teil der Fanarbeit, wenn auch in Zeiten von Corona nicht ganz so einfach. Vor allem wir kleinen Fanclubs brauchen die ARGE. Nicht als Druckmittel für Politik im Verein; bedauerlicher Weise ist in letzter Zeit jedoch dieser Eindruck entstanden.
Weil wir meiner Meinung nach die ARGE brauchen, sollte die Chance zur Umstrukturierung genutzt werden.

Bei Interesse würde ich gerne ein Modell, das allerdings eine Änderung der Satzung einbezieht, vorstellen. Entscheidend sollte aber die Meinung der Mitglieder sein.
Aber man sollte die neue Führung mit Bedacht wählen. Dazu gehört natürlich grundsätzlich auch die Einhaltung der Satzung.

Alle Aussagen (…) stellen meine persönliche Meinung dar und sollten nicht mit meinem Fanclub in Verbindung gebracht werden. Ich gehe davon aus, dass es als erster Vorstand auch in meiner Verantwortung liegt, die vorgenannten Fragen zu stellen.

(…)”

Euer Feedback ist gefragt!

Was haltet Ihr von Robert Guhrs Ausführungen? Und welche Fragen an den Vorstand der ARGE des TSV 1860 würdet Ihr gerne beantwortet haben? Schreibt sie gerne in die Kommentarspalte! Wir sind gespannt…

Happy Birthday, Marius Willsch! Sechzger.de gratuliert!

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3 . Liga Fussball TSV 1860 MŸnchen Saison 2020 / 2021 Foto: sampics / Stefan Matzke / Pool

Marius Willsch wird heute 30 Jahre jung!

Aus Niederbayern in die Hauptstadt

Unser heutiges Geburtstagskind sammelte seine ersten fußballerischen Erfahrungen in den Jugendmannschaften des SV Neukirchen/Inn, des SV Pocking und bei Wacker Burghausen. Mit 16 Jahren wechselte der gebürtige Passauer in das NLZ des TSV 1860 München. Am 8. August 2010 debütierte er für die Löwen-Amateure in der Regionalliga Süd gegen die Zweitvertretung von Eintracht Frankfurt. Nach zwei Spielzeiten mit insgesamt 50 Pflichtspieleinsätzen wechselte er im Sommer 2012 zur SpVgg Unterhaching in die 3. Liga.

Über das Saarland und Schweinfurt zurück zu den Löwen

Zur Spielzeit 2014/15 verließ Marius erstmals die bayerische Heimat und schloss sich dem 1. FC Saarbrücken in der Regionalliga Südwest an. Nach dem 2015 dramatisch verpassten Aufstieg mit den Saarländern in die 3. Liga und einer weiteren Saison beim FCS zog es ihn dann nach Schweinfurt. Mit den “Schnüdeln” gewann Willsch zweimal den bayerischen Totopokal. Nach dem Aufstieg des TSV 1860 unter Daniel Bierofka in die 3. Liga kehrte er zurück zu den Löwen.

89 Pflichtspiele für den TSV 1860

Wenn nichts dazwischen kommt, was wir Marius – natürlich nicht nur zum Geburtstag – wünschen, absolviert unsere Nummer 25 am kommenden Montag gegen Dynamo Dresden sein 90. Pflichtspiel für Sechzig seit seiner Rückkehr. Im letzten Sommer konnte er ganz nebenbei seinen persönlichen dritten bayerischen Pokaltriumph feiern. Dem sechsten Akteur im aktuellen Löwenkader, der ab heute eine drei vorne stehen hat, wünschen wir – neben privatem Glück und Zufriedenheit – weitere sportliche Erfolge mit dem TSV 1860, Gesundheit und maximale Verletzungsfreiheit!

Prost, ois Guade und heute einen schönen freien Tag, Marius!

FOTO: TSV 1860

TSV 1860 München startet zweite Umfrage

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TSV 1860 Umfrage

Nach der ersten, sehr erfolgreichen Umfrage startet der TSV 1860 München eine zweite Befragung unter seinen Anhängern.

Starke Resonanz bei erster Umfrage des TSV 1860 München

11.700 Löwenfans nahmen sich bei der letzten Umfrage die Zeit und beantworteten die gestellten Fragen. Das führte zu knapp einer dreiviertel Million auswertbarer Antworten. Unter anderem wurde gefragt, wie wichtig den Fans Begriffe wie Tradition oder “Einmal Löwe, immer Löwe!” sind. Einige Auswertungen präsentierte der Verein den Teilnehmern bereits über seine Social Media-Kanäle.

Teil 2 geht ins Detail

Nach dem groben Überblick, den man sich verschaffen konnte, fokusiert sich die zweite Umfrage des TSV 1860 nun auf bestimmte Schwerpunkte. Dabei geht es unter anderem um einen möglichen Umbau des Grünwalder Stadions sowie die Nutzung des MVV in Kombination mit einer Dauerkarte. Gerade der letztgenannte Punkt führt zu immensen Kosten für den TSV 1860 München. Einen weiteren großen Teil der Befragung nimmt die Behandlung der Marke Sechzig München ein. Werte, die der Verein vermittelt oder vermitteln soll, sind ebenso von Interesse.

Der Link zur zweiten Umfrage des TSV 1860 München

Hier geht es direkt zur Umfrage. Dabei wird nicht nur das Stimmungsbild unter den Löwenfans abgefragt, sondern es sollen auch wichtige Erkenntnisse für die Verhandlungen mit Partnern gewonnen werden. Eine Teilnahme, die rund 10 Minuten erfordert, ist dieses Mal also umso wichtiger. Der Verein hofft auf eine rege Beteiligung unter den Löwenfans, um möglichst repräsentative Ergebnisse zu erhalten.

TSV 1860 München Umfrage

 

Giesinger Gedanken zum TSV 1860: Enttäuscht, wo man es nicht sein darf

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TSV 1860 in Lübeck
TSV 1860 in Lübeck

Giesinger Gedanken rund um den TSV 1860 – Enttäuscht, wo man nicht enttäuscht sein darf

Diese Giesinger Gedanken werden diesmal nicht in München Giesing, sondern in einem Hotel im hohen Norden geschrieben. Natürlich mit viel Herzblut, rund 2 x 90 Minuten bevor mich der ICE zurück in die Münchner Heimat bringt. Meine Redaktionskollegen haben darauf getippt, dass sie sich diesmal vor allem um Züge drehen dürften. Weil ich es dank eines Zugschadens plus diverser Verspätungen der Ersatzzüge und nur mit Einsatz eines Taxis es exakt zum Anpfiff ins Stadion geschafft habe.

Falsch getippt, liebe Kollegen

Nachdem sich diese Seite ja dank eurem sensationellen Einsatz in kürzester Zeit weg von „Olchis Blog“, (Ersatzweise auch: „Tattoo-Blog“) hin zu „sechzger.de“ entwickelt hat, geht es hier nicht um meine Anreise. Sondern um unseren geliebten TSV 1860.

Ich bin enttäuscht, wo man eigentlich nicht enttäuscht sein darf

Nach den ganzen Nacholspielen hat die Tabelle der dritten Liga inzwischen tatsächlich eine gewisse Aussagekraft. Immerhin haben von den ersten acht Mannschaften inzwischen alle 28 Spiele. Lässt man die davon geeilten Dresdner außen vor, dann erinnern die Plätze 2 – 5 an das 9-er Einmaleins in der Schule. 54 Punkte auf den Plätzen zwei und drei, 45 Punkte auf den Plätzen vier und fünf.

Inzwischen neun Punkte Abstand zum Aufstiegs- bzw. Relegationsplatz bei noch zehn restlichen Spielen. Da brennt sich selbst in mein optimistisches Gehirn der Gedanke ein, dass es am Schluss für ganz oben nicht reichen könnte. Ich wollte eigentlich „wird“ anstatt „könnte“ schreiben, aber mein Körper sträubt sich dagegen.

War das wirklich die ganze Zeit klar?

„Na klar“ höre ich meinen Kollegen Christian Jung sagen. Dass es nicht für alle so klar war – da genügt ein Blick in die vorherigen Giesinger Gedanken von Thomas Enn. „Nothing´s gonna stop us now“ sag ich da nur. Wobei ich in Gedanken eher beim Thomas bin. Ich erinnere mich an einige Punkte, die wir äußerst unglücklich haben liegen lassen.

(Eigentlich) keinen Grund, enttäuscht zu sein

Dabei gibt es eigentlich keinen Grund, entäuscht zu sein. Wir sind vierter. Mit einem Torverhältnis, welches um 15 besser ist als das des Tabellendritten. Was war dieser jungen Mannschaft nicht vor der Saison an Schlechtem prophezeit worden. Die Breite würde fehlen, denn Breite ist entscheidend.

Wer den Beweis dafür sucht, der kann ja mal einen Blick auf die Tabelle werfen. Am letzten Platz findet er die SpVgg Unterhaching. Das ist der Verein, „der uns spätestens nach dem Börsengang davoneilen wird“. Mit dieser Prognose hatten die selbsternannten „Experten“ vermutlich sogar Recht.

Nur in der Liga haben sie sich getäuscht. Kann ja mal vorkommen. Zwei Plätze über Unterhaching findet er den 1. FC Kaiserslautern. Sogar „unseren“ Tim Rieder haben sie uns weggeschnappt vor der Saison. Richtig investiert. Dankbar und glücklich werden sie sein in der Pfalz, wenn es dieses Jahr nicht in Liga vier gehen sollte.

Noch einmal zwei Plätze über den Teufeln finden wir: den KFC Uerdingen. Ein Verein, der in dieser Saison nicht nur einen, sondern gleich zwei Investoren sein eigen nennen darf. Mit Investoren wird alles besser. Frag nach bei den Experten in der Breite. Beim KFC Uerdingen werden sie das etwas anders sehen.

Der breite Kader des FC Bayern II (gefühlt sechzig mal so teuer wie unserer) hat weniger Punkte Differenz auf einen Abstiegsplatz, als wir auf einen Aufstiegsplatz. Fünf Punkte und schlappe 25 Tore hinter uns findet man dann schon Türkgücü. Trotz eines unfassbar breiten Kaders und einem großen Minus in dieser Saison.

Auch dort wären in der Winterpause fast die Lichter ausgegangen. Die Experten sahen das vor der Saison selbstverständlich ganz anders.

Kommen wir wieder zu den Löwen. Totgeschrieben, dem Abstieg geweiht vor der Saison. Wegen einiger liegen gelassener Punkte „nur“ auf Platz vier. Mit einer extrem jungen Mannschaft, der vor der Saison kaum einer der „Experten“ etwas zugetraut hätte. Die ein enormes Potential für die Zukunft hat.

Man muss nur Vertrauen in die Arbeit von Michael Köllner und Günther Gorenzel haben. Die haben ja bewiesen, dass sie auch mit unseren begrenzten Mitteln einen schlagkräftigen Kader zusammenstellen können.

Wegen was bin ich jetzt gleich nochmal enttäuscht?

Spielbericht VfB Lübeck – TSV 1860 München (23.Spieltag)

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Lübeck TSV 1860 Mannschaftskreis nach 0:0

Am 23.Spieltag traf der TSV 1860 München auswärts im Stadion an der Lohmühle auf den VfB Lübeck.

Ursprünglich sollte die Partie zwischen Lübeck und dem TSV 1860 bereits Anfang Februar ausgetragen werden, doch die Wetterverhältnisse ließen eine Austragung nicht zu. Die Gastgeber spielen in dieser Saison mit einer Ausnahmegenehmigung ohne Rasenheizung.

Getreu dem Motto “Never change a winning Kader” vertraute Michael Köllner genau den gleichen 18 Mannen, die auch in Halle beim klaren Auswärtserfolg im Aufgebot standen. Dennis Erdmann trat etwas überraschend nach abgesessener Rotsperre die Reise in den hohen Norden nicht mit an.

Ruhiger Beginn

Die Löwen starteten in diese Partie weit weniger furios als in den letzten Spielen. So hatten die Gastgeber zunächst leichte Ballbesitzvorteile. Offensivszenen waren zunächst Mangelware. In der 4.Minute fiel Dressel nach einem Rempler am eigenen Strafraum unglücklich auf die eigene Schulter, konnte nach kurzer Behandlungspause allerdings das Spiel fortsetzen.

Dennis Dressel am Boden Lübeck TSV 1860
Dennis Dressel mit Schulterschmerzen am Boden

Erste große Chance für Lübeck gegen den TSV 1860 München

Die erste große Chance hatte dann der VfB Lübeck, als sich Deichmann gut gegen drei Spieler des TSV 1860 München durchsetzen konnte. Zum Glück ging der Abschluss links am Tor vorbei.
Insgesamt war das Geschehen auf dem Platz durchaus ausgeglichen. Wie von Bernd Winninger in der TAKTIKTAFEL prognostiziert, nahm Lübeck durchaus am Spiel teil und tauchte immer wieder in der Hälfte der Löwen auf.

Torlose erste Hälfte

In der 42.Minute verließ Neudecker mit Adduktorenproblemen den Platz, für ihn kam Erik Tallig. Kurz vor der Pause wurde es noch einmal brenzlig vor dem Tor von Marco Hiller. Nach Ballverlust von Staude konterten die Gastgeber. Schlussendlich kam Akono relativ frei aus ca. 14 Metern zum Abschluss, der Ball ging jedoch knapp über die Latte.
Ohne Tore ging es in die Kabinen. Auffällig war, dass Winterneuzugang Keanu Staude viele Standardsituationen ausführte.

Nach Wiederanpfiff:TSV 1860 hat gegen Lübeck mehr vom Spiel

Die Löwen kamen etwas besser aus der Pause zurück auf den Platz und übernahmen das Kommando. Folgerichtig resultierte auch die erste gute Möglichkeit der Löwen aus dieser Phase. Nach Anspiel von Willsch war Stefan Lex frei durch. Der Ball passierte den bereits geschlagenen Raeder im Tor der Lübecker, konnte aber noch vor der Linie geklärt werden.

In der 62.Minute gab es dann die nächste Möglichkeit. Im Sitzen brachte Erik Tallig den Ball zu Sascha Mölders, der den Ball mit seinem schwachen Fuß allerdings knapp neben den rechten Pfosten setzte.

Sechzig bestimmt das Spiel

Knapp eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff hatte der TSV 1860 dann deutlich mehr Ballbesitz als der gastgebende VfB Lübeck. Staude und Biankadi kamen zu Abschlüssen. Immer wieder klärte Lübeck zur Ecke, aus den Hereingaben resultierte jedoch kaum Gefahr.

Führung für Lübeck wird zurückgenommen

15 Minuten vor Schluss wachte der VfB wieder auf. Eine Bogenlampe im Strafraum der Löwen kam zu Malone, der frei vor Hiller die vermeintliche Führung für den Tabellenletzten erzielte. Nach kurzem Jubel zeigte der Linienrichter jedoch korrekterweise eine Abseitsstellung an (76.Minute).

Lübeck TSV 1860 Pyrotechnik
Zu früh gefreut: die Lübecker Fans mit Pyrotechnik beim Abseitstreffer

Kein Luckypunch am Mittwochabend

In der Schlussphase probierten beide Mannschaften noch einmal alles und versuchten, mit einem Treffer den Sieg zu erzielen. Letztendlich blieb jedoch sowohl dem VfB als auch den Löwen ein Torerfolg verwehrt.

Der TSV 1860 München kommt gegen den Tabellenletzten VfB Lübeck nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Die wenigen sich bietenden Chancen konnte nicht genutzt werden, 14 Eckstöße brachten keinen Torerfolg. Das Remis wird dem Spielverlauf letztendlich gerecht.

Lübeck TSV 1860 München Pyrotechnik
Auch nach Schlusspfiff noch einmal Unterstützung von den Lübecker Anhängern

Auf Platz 20 folgt Rang 1

Nach dem Tabellenletzten wartet als nächstes der aktuelle Ligaprimus auf den TSV 1860 München. Anpfiff beim kommenden Heimspiel gegen Dynamo Dresden am Montag, 22.03.2021 ist dann um 18:60 Uhr im Grünwalder Stadion.

Liveticker VfB Lübeck – TSV 1860 München: live aus dem Stadion

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Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker beim Gastspiel des TSV 1860 München in Lübeck!

Im Nachholspiel des 23.Spieltags der Saison 2020/21 reist der TSV 1860 München am 17.03.2021 nach Lübeck. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern aus dem Stadion an der Lohmühle und allen Ereignissen rund um das Spiel.

Liveticker VfB Lübeck TSV 1860 Spielstand

Aufstellung: 1 Hiller – 36 Steinhart, 27 Belkahia, 6 Salger, 25 Willsch – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker (42. 8 Tallig), 23 Staude (87. 11 Greilinger), 7 Lex (79. 21 Djayo) – 9 Mölders

Bank: 40 Kretzschmar (Tor), 3 Lang, 28 Mannhardt, 32 Gresler

Tore: Fehlanzeige

Die Personalsituation

Die Langzeitverletzten Tim Linsbichler (Aufbautraining) und Quirin Moll (Kreuzbandriss) fehlen. Außerdem steigt Daniel Wein nach seinen Adduktorenproblemen erst am Freitag wieder in das Mannschaftstraining ein. Michael Köllner kann also nahezu auf alle bei der Kaderzusammenstellung zurückgreifen.

Zwei Löwen droht Sperre

Mit vier gelben Karten gehen Stephan Salger und Philipp Steinhart vorbelastet in die Partie. Beiden droht also ein Spiel Sperre.

Wo könnt ihr das Spiel VfB Lübeck – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Nach zwei Spielen in Folge wird das heutige Spiel nicht im Free-TV übertragen.

Die Partie ist für Abonnenten bei Magenta Sport im Fernsehen und im Stream empfangbar.

Auch im Löwenradio ist das Spiel zu hören.