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Münchner Löwen spenden 1.500€ an die Abteilung Vereinsgeschichte

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Münchner Löwen Comitiva 90 Aufkleber

Die Münchner Löwen haben der Abteilung Vereinsgeschichte eine Spende zukommen lassen.

Seit dem Februar 2020 existiert beim TSV 1860 München neben vielen weiteren Sparten auch die Abteilung Vereinsgeschichte. sechzger.de hatte diese bereits im November 2020 vorgestellt.

Spende für die Abteilung Vereinsgeschichte: Aufkleberverkauf der Münchner Löwen läuft gut

Im Rahmen des Verkaufs von speziellen Aufkleber-Motiven haben die Münchner Löwen nun einen Erlös von 1.500 Euro erzielt. Wie vorab kommuniziert, geht der gesamte Gewinn an die Abteilung Vereinsgeschichte. Die Entwürfe der Aufkleber stammen von der Gruppe comitiva90, die zur aktiven Fanszene bei Sechzig München zählt. Die Aufkleber thematisieren die Vizemeisterschaft aus dem Jahr 1931, als die Löwen unglücklich im Finale scheiterten und Hertha BSC Meister wurde. Zu sehen sind unter anderem der ehemalige Trainer Max Breunig oder Ex-Präsident Heinrich Zisch. Thomas Bohlender hatte sich im Rahmen des “SECHZGER SPIEL DES MONATS” intensiv mit der Finalbegegnung auseinandergesetzt.

Verkauf im Shop

Anlässlich des Geburtstages im Mai 2021 hatte die Abteilung auch ihren ersten Artikel im Shop veröffentlicht. Der “Löwenblick #1” beinhaltet 10 Plakate, die jeweils ein Ereignis aus der langen Geschichte des TSV 1860 München darstellen. Neben einem Bild gibt es einen erklärenden, kurzen Text. Der Artikel ist nach wie vor im Onlineshop des e. V. verfügbar.
Sobald es die aktuelle Situation zulässt, sind unter anderem auch Ausstellungen geplant.

TAKTIKTAFEL: TSV 1860 München – SV Darmstadt 98 (DFB-Pokal)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Pokalspiel unseres TSV 1860 München gegen den SV Darmstadt 98.

Es handelt sich um eine Premiere, denn noch nie trafen diese beiden Teams im DFB-Pokal aufeinander. Torsten Lieberknecht, Trainer des SV Darmstadt 98, wird gehörig an seiner Mannschaft basteln müssen, um eine schlagkräftige Truppe für den Pokalfight am heutigen Abend auf die Beine zu stellen.

Viele Ausfälle aufgrund von Corona

Die Konstellation der fehlenden Spieler bei den Lilien ist die folgende:

  • 4 positiv getestete Spieler befinden sich in Quarantäne (Tim Starke – RA, Erich Berko – LA, Matthias Honsak – LA und Tobias Kempe – ZM).
  • Drei Spieler fehlen aufgrund langwieriger Verletzungen (Aaron Seydel – MS, Marvin Mehlem – OM, Patric Pfeiffer – IV).
  • Vier Spieler befinden sich in einer sogenannten Arbeitsquarantäne und dürfen außerhalb der Spiele keinerlei Kontakt zur Mannschaft haben (Marcel Schuhen – Tor, Ensar Arslan – LA, Nemanja Celic – DM, Luca Pfeiffer – MS).
  • Des Weiteren behauptete Trainer Torsten Lieberknecht in der Pressekonferenz, ihm seien im Training am Dienstag drei etatmäßige Innenverteidiger verletzt ausgefallen (Lasse Sobiech, Thomas Isherwood, Jannick Müller). Damit stünde als einziger gelernter Innenverteidiger zum Zeitpunkt der Pressekonferenz (Mittwoch) lediglich der 18-jährige Clemens Riedel (#38) zur Verfügung.

Inwiefern die angeblichen Verletzungen der drei Innenverteidiger im Training am Dienstag eine taktische Finte sind, wie einige Redaktionskollegen vermuten, lässt sich nicht beurteilen. Auf dem in Puncto Verletzungen relativ schnell reagierenden Portal transfermarkt.de sind diese Spieler zum jetzigen Zeitpunkt, an dem ich diese Zeilen schreibe, noch nicht als verletzt gelistet. Daher gehe ich grundsätzlich mal davon aus, dass sie spielen könnten.

Nemanja Celic (#43) und Luca Pfeiffer (#16) wurden gegen den KSC vergangenen Freitag eingewechselt. Daraus schließe ich, dass alle Spieler, die sich in der Arbeitsquarantäne befinden, einsatzbereit sind. Besonders Marcel Schuhen, die eigentliche Nummer Eins des SV Darmstadt 98, erwarte ich daher, wenn man die Leistung des Ersatzkeepers Behrens (#12, Neuzugang vom 1. FC Magdeburg) als Maßstab nimmt, in der Startelf.

Ein anderes Problem, das Lieberknecht hat, ist die Integration der vielen Neuzugänge. Was unter oben genannten Bedingungen ebenfalls eine Herkulesaufgabe sein dürfte. Dreizehn externe Neuzugänge muss der Coach der Lilien ins Team integrieren.

Das System beim SV Darmstadt 98

Die beiden Spiele in der 2.Bundesliga gegen Jahn Regensburg und den KSC absolvierten die Hessen im 4-2-3-1 und im 3-5-2. Welches System sich Lieberknecht tatsächlich für das Spiel in Giesing zurechtlegen wird, kann ich deshalb nur vermuten.

Sehen wir uns zuerst einmal die harten Fakten an. Es ist ein K.o.-Spiel für eine ersatzgeschwächte und nicht unbedingt eingespielte Truppe auf des Gegners Platz. Gegner ist ein eingespieltes und fußballerisch starkes, aber unterklassiges Team.

Wie würde ich das angehen, steckte ich in Torsten Lieberknechts Schuhen? Ich würde mit einer kompakten, auf allen Linien gegen den Ball tief agierenden Mannschaft dem Gegner quasi das Feld überlassen und mit extrem vertikalem Spiel und Konterfußball bei Ballgewinn meine Chance suchen. Dazu würde ich gegen den Ball ein 5-4-1 System wählen. Bei eigenem Ballbesitz im Positionsspiel würde ich aus dem eigenen letzten Drittel heraus auf zunächst 4-1-4-1 verschieben lassen. Das wird durch Vorrücken des zentralen Innenverteidiger ins defensive Mittelfeld erreicht. Im letzten Drittel wird so ein asymmetrisches 4-1-3-2 hergestellt, bei dem der Mittelfeldaußenspieler auf der jeweils starken Seite als Flügelstürmer mit in die Sturmreihe vorschiebt. Währenddessen geht einer der zentralen Mittelfeldspieler oder der Mittelfeldaußenspieler auf der ballfernen Seite mit ins Sturmzentrum. Somit entstünde bei Positionsangriffen der Darmstädter in letzter Konsequenz ein 4-1-2-3 mit einem Außen- und zwei Mittelstürmern.

Ob das Lieberknechts Plan sein wird oder nicht, ist natürlich rein spekulativ. Um eine Chance gegen den TSV 1860 München zu haben, würde zumindest ich diesen systematischen Ansatz wählen.

Gegen den Ball erlaubt das 5-4-1 doppelt besetzte Flügel und ist auch im Zentrum sehr kompakt. Von daher ist es wahrscheinlich die beste Möglichkeit, um ein produktives Eindringen in die Box zu verhindern.

Stärken und Schwächen des 5-4-1

Stärken

Durch die massive Defensive wird das Eindringen in die Box und das Tore schießen für den Gegner extrem erschwert, wenn man dieses System auf den Platz bringt. Griechenland wurde mit einer Variante dieses Systems im Jahr 2004 Europameister.

Schwächen

Selbst ist man, vor allem wenn alle Linien in der taktischen Ausrichtung tief agieren, in der Offensive auf Konter und vertikales Spiel angewiesen.

Wenn der Gegner den Konter unterbinden kann, dauert der Aufbau im Positionsspiel länger als bei offensiveren Aufstellungen. Bis sich das System in die offensive Formation verschoben hat, müssen einige Akteure größere Strecken zurücklegen. Deshalb wird meist mit einer auf Konterfußball und Gewinn zweiter Bälle in der gegnerischen Spielfeldhälfte ausgelegten “langer Hafer”-Taktik agiert.

Schlüsselspieler beim SV Darmstadt 98

Tor

Beide Torhüter, also sowohl Marcel Schuhen (#1) als auch Morten Behrens (#12), kommen für einen Einsatz in Frage. Behrens zeigte in der Liga zuletzt einige Schwächen. Gegen den TSV 1860 München machte er mit dem 1.FC Magdeburg im Hinspiel der vergangenen Saison jedoch eines seiner besten Spiele, als er den Punktgewinn der Festungsstädter in Giesing am zweiten Spieltag festhielt. Die etatmäßige Nummer Eins Schuhen ist aufgrund des Coronaprotokolls derzeit vom Mannschaftstraining ausgeschlossen. Ob er oder Behrens spielt, ist eines der großen Fragezeichen, die über dieser Partie stehen.

Abwehr

Innenverteidiger Lasse Sobiech (#24) kam als Neuzugang vom 1.FC Köln. Mit seiner Erfahrung soll er die Defensive der Lilien stabilisieren. Das gelingt ihm bisher auch vortrefflich. 79% (!) seiner bisherigen Defensivzweikämpfe und 82% seiner Kopfballduelle gewann der 30-jährige Routinier.

Mittelfeld

Fabian Schnellhart (#8) ist der Staubsuager im defensiven Mittelfeld. Seine Antizipation für Passwege des Gegners und sein Stellungsspiel sind für die Defensive des SV Darmstadt 98 Gold wert.

Der offensivere Counterpart zu Schnellhart auf der Doppelsechs ist Emir Karic (#19). Er ist eigentlich ein linker Verteidiger, agiert in den letzten beiden Spielen aber als eine Art zurückgezogener Spielmacher und besticht durch eine hohe Erfolgsquote bei seinen Dribblings sowie offensiven Laufduellen. Auch sein Passspiel nach vorne und in die Spitze verdient Applaus. Er ist momentan einer der Unterschiedsspieler im Kader von Torsten Lieberknecht.

Der offensiv vielseitig verwendbare Benjamin Goller (#7) hat bisher die meisten Pässe in die Box für die Lilien gespielt. Mit einer Erfolgsquote von 50% kommen dabei auch noch überdurchschnittlich viele beim eigenen Mann an. Als Schussvorlage verwertbar war in den zwei bisherigen Spielen allerdings nur ein einziger dieser Pässe in den Strafraum. Trotzdem sollte man den erst 22 Jahre jungen Goller nicht zur Entfaltung kommen lassen. Dribbelstark und passsicher wie er ist, kann er wie Karic im Spiel nach vorn eine entscheidende Figur für Darmstadt sein.

Angriff

Mittelstürmer Phillip Tietz (#9), der als Ersatz für den nach Istanbul gewechselten Torjäger Serdar Dursun vom SV Wehen Wiesbaden nach Darmstadt kam, bedarf vermutlich keiner neuerlichen Vorstellung. Der Vollständigkeit halber gibt es diese aber trotzdem. Phillip Tietz ist ein klassischer Mittelstürmer, der sowohl als Zielspieler als auch als Stoßstürmer eingesetzt werden kann. Mit 76 Scorerpunkten in 164 Profispielen während seiner noch jungen Karriere kann er bei rund 46% seiner Einsätze eine Torbeteiligung nachweisen.

Fazit

Eine eingespielte Heimmannschaft trifft auf ein ersatzgeschwächtes Auswärtsteam mit vielen Neuzugängen. Wäre da nicht der Klassenunterschied, würde man sagen die Mannschaft des TSV 1860 München hat alle Trümpfe in der Hand.

Bei der von mir erwarteten Mauertaktik seitens der Darmstädter kann das aber auch ins Auge gehen und am Ende steht man wegen einem Kontertor mit leeren Händen da. Darum sollten die Löwen die Partie zwar einerseits natürlich mit einer klaren Offensivtaktik angehen, jedoch immer auf die Absicherung gegen Konter bedacht sein. Lieber in der letzten Linie und im defensiven Mittelfeld auch bei eigenem Ballbesitz etwas tiefer stehen, als mit einem Gegenstoß, wie es den Gegnern saisonübergreifend in den letzten drei Pflichtspielen gelang, überrascht zu werden. Gegen Ingolstadt wurde der Fauxpas besonders teuer. In den beiden Spielen diese Saison konnte der Schlussmann der Löwen jeweils ein Gegentor verhindern.

Kontrollierte Offensive, variables Spiel und konzentrierte Absicherung gegen Konter des Gegners müssen das Rezept für die Löwen gegen Darmstadt sein. Im Vergleich zu den letzten beiden Spielen könnten Dennis Dressel und Stefan Lex, die in Wiesbaden nach dem Pausentee eingewechselt wurden, beim TSV 1860 München in die Anfangsformation rutschen. Auf jeden Fall wird Marco Hiller auf seinen angestammten Platz zwischen den Pfosten zurückkehren.

Datenquelle: Wyscout

Mögliche Aufstellung vom SV Darmstadt 98

SV Darmstadt 98 Mögliche Aufstellung Im DFB Pokal Gegen Den TSV 1860 München

TSV 1860 München – SV Darmstadt 98 – Wirtshauswissen kompakt

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Bernd Winninger Wirtshaus Weisheiten
Winningers Wirtshaus Weisheiten, Bernd Winninger

Vor DFB-Pokal-Spiel TSV 1860 München – SV Darmstadt 98: Winningers Wirtshaus Weisheiten

Er ist der Mann hinter der jetzt schon legendären Taktiktafel auf sechzger.de mit den ausführlichen Gegner-Analysen: Bernd Winninger

Für alle, denen die Taktiktafel zu ausführlich und zuviel Text ist, aber die im Wirtshaus trotzdem mit ihrem Fachwissen glänzen wollen:

“Winningers Wirtshaus Weisheiten”. Die wichtigsten Informationen zum Gegner des TSV 1860 München. Das ist diesmal der SV Darmstadt 98 – und die Informationen gibt es auch diesmal wieder kompakt zusammengefasst und zum Anhören.

Wer das Ganze in ausführlich haben möchte, dem sei an dieser Stelle die Taktiktafel ans Herz gelegt, die um 11:30 Uhr erscheint.

Fan-Infos zum Pokalspiel mit Übersichtskarte der “COVID-Stewards”

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Kartenausschnitt und Titelbild: © OpenStreetMap-Mitwirkende unter der ODbL-Lizenz

Fan-Infos zum Spiel gegen Darmstadt

Heute Abend ist es endlich soweit: 1860 empfängt unter Flutlicht auf Giesings Höhen den Zweitligisten SV Darmstadt im DFB-Pokal. Diesmal dürfen sogar 4.158 Zuschauer*innen den (hoffentlich) Löwensieg direkt vor Ort verfolgen. Folgende Voraussetzungen sind auch heute wieder an den Einlass ins Stadion geknüpft:

  • Die Tickets müssen personalisiert (Name, Vorname, Geburtsdatum, Telefonnummer oder E-Mail) und ausgedruckt (DIN A 4-Format) mitgebracht werden;
  • Jede Person muss ihren Lichtbildausweis mitbringen;
  • Jede Person muss über einen 3G-Nachweis verfügen, das bedeutet:
    • Vollständig geimpft sein (14 Tage nach Zweitimpfung bzw. Bei Johnson&Johnson nach der Einmalinjektion) oder
    • nachweislich genesen sein oder
    • negativ getestet (maximal 24h vor Spielende, PCR oder Antigen-Schnelltest).
  • Es herrscht FFP2-Maskenpflicht im Stadion. Erst am Platz darf die Maske abgenommen werden;
  • Es ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten;
  • Stehplätze sowie Alkoholausschank im Stadion sind verboten;
  • Sichtlich alkoholisierten Personen wird der Zutritt zum Stadion verwehrt.

Hier findet ihr die “Covid-Stewards”

Die Zuschauer*innen für das Pokalspiel gegen die Lilien aus Darmstadt müssen am Freitag einen 3G-Nachweis erbringen. Dieser findet nicht am Einlass zum Stadion, sondern in dessen Nähe an vielen verschiedenen Standorten bei sogenannten “Covid-Stewards”, statt. Diese händigen den Fans mit 3G-Nachweis ein entsprechendes Einlassbändchen aus.

Wir haben für euch eine Übersichtskarte (ohne Gewähr) erstellt, wo die Stewards wahrscheinlich zu finden sind (blaue Punkte):

Bitte vergesst euren 3G-Nachweis, die FFP-2 Maske, das Ticket ausgedruckt im DIN A 4-Format sowie den Lichtbildausweis nicht!

Für alle Löwen und inebesondere diejenigen, die eine längere Anreise haben, sei unser “Sechzger.de-Talk” ans Herz gelegt. Diesmal befassen wir uns mit der Partie gegen die Lilien.

 

Den Gegner im Fokus: TSV 1860 – Darmstadt 98

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Technische Daten

Sportverein Darmstadt 1898 e.V.
Gründung: 
22. Mai 1898
Mitglieder:
8.000
Vereinsfarben: blau-weiß
Weitere Sportarten: Basketball, Behinderten- & Reha-Sport, E-Sports, Futsal, Judo, Karate, Tischtennis
Website der Fußball-Gesellschaft

Zum Reinhören: Das Vereinslied


Heimbilanz gegen Darmstadt

6 Spiele
3 Siege
2 Unentschieden
1 Niederlage

Gesamtbilanz gegen Darmstadt

12 Spiele
5 Siege
3 Unentschieden
4 Niederlagen

Das erste Mal

Samstag, 12. Oktober 1974
TSV 1860 – Darmstadt 98 4:0
2. Bundesliga Süd
Olympiastadion
Zuschauer: 10.000
Torschützen:
1:0 Keller (25.)
2:0 Kohlhäufl (72.)
3:0 Keller (76.)
4:0 Kauf (86.)

Quoten

Für die Buchmacher ist der TSV 1860 heute Abend der Favorit! Bei bwin oder tipico erhält man für zehn eingesetzte Euro für einen Löwensieg magere 18,50 EURO  zurück. Dies ist die niedrigste Heimsiegquote in allen 32 Partien der 1. DFB-Pokalrunde (und dann auch noch zehn Cent zu wenig!). Mit einem Erfolg der Gäste könnte man – bei gleichem Einsatz – heute immerhin bis zu 40 EURO gewinnen. (Stand Quoten: 4.8.21)

Vier Treffen in einer Saison

In der Saison 1991/92 gab es tatsächlich vier reguläre Zweitligaspiele zwischen den Löwen und den Lilien. Weil in jener Spielzeit die Vereine der ehemaligen DDR in das bundesrepublikanische Ligensystem integriert werden mussten, spielten in der 2. Bundesliga, in die 1860 nach neun Jahren Bayernliga unter großem Jubel zurück gekehrt war, insgesamt 24 Teams. Zwölf im Norden, zwölf im Süden. Nach Hin- & Rückspielen zwischen Juli und Dezember wurden beide Ligen nochmal jeweils in eine Auf- und eine Abstiegsrunde geteilt. So traf man einige Gegner aus dem Herbst im Frühjahr dann weitere zwei Male. Für den TSV 1860 liefen die Duelle mit dem SVD damals wenig erfolgreich: Nach drei Niederlagen gelang am vorletzten Spieltag zwar ein 3:0 auf Giesings Höhen und auf dem Rasen des Sechzgerstadions wurde bereits der Klassenerhalt gefeiert…allerdings zu früh: Die Niederlage beim VfB Leipzig eine Woche darauf, zwang die Löwen in die Relegation gegen Fortuna Köln und den TSV Havelse und dann zurück in die Bayernliga. Darmstadt 98, das die besagte Doppelrunde im Herbst auf Platz 11 – noch hinter 1860 – abgeschlossen hatte, beendete die Saison letztlich zwei Ränge vor den Löwen.

Das letzte Mal

Nach den vier Duellen 1991/92 hatten Löwen und Lilien nur noch ein einziges Mal das Vergnügen, eine Saison in der gleichen Liga zu spielen, obwohl – oder gerade weil – beide Vereine ein ums andere Mal auf- und abstiegen. In der Spielzeit 2014/15 gelang dem SVD als Aufsteiger der Durchmarsch durch die 2. Liga und es folgten zwei Bundesligajahre. Als die Hessen dann 2017 in die Zweitklassigkeit zurückkehrten, hatten wir uns schon in Richtung Regionalliga Bayern verabschiedet.
Am 15. Februar 2015 kam es am Böllenfalltor zum letzten Aufeinandertreffen der beiden Vereine. In Erinnerung dürfte dieses Spiel vor allem den damals anwesenden Löwenfans aufgrund der Choreografie für den fünf Tage zuvor verstorbenen Meisterlöwen Manni Wagner sein. Auf dem Rasen trennte man sich 1:1. Sechzig war in der 26. Minute durch Jannik Bandowski in Führung gegangen und hatte fünf Minuten später sogar die große Chance auf das 2:0, als Rubin Okotie einen Foulelfmeter verschoss. In der 83. Minute kam Darmstadt zum leistungsgerechten Remis, das die Löwen im Tabellenkeller auf der Stelle treten ließ.

Pokalbilanzen

Während die Löwen in den letzten zwanzig Jahren immerhin viermal das Viertelfinale im DFB-Pokal erreichen konnten (2002, 03, 06 und 08), warten die Lilien auf einen vergleichbaren Erfolg schon deutlich länger: Im März 1987 schieden unsere heutigen Gäste gegen den späteren Sieger, den HSV in der Runde der letzten acht aus. Dies war gleichzeitig ihr größter Erfolg bei 33 Teilnahmen im Cup. 1860 nahm insgesamt 52 Mal an einem deutschen Pokalwettbewerb teil und gewann diesen bekanntermaßen zwei Mal (1942 und 1964).

Amateurduelle

Wie schon gegen unseren letzten Gegner in der Liga aus Wiesbaden bzw. Taunusstein, gibt es auch für den heutigen Kontrahenten eine erwähnenswerte Anzahl an Duellen mit den Amateuren des TSV 1860: Zwischen 1997 und 2011 kam es zu 18 Spielen in der zunächst dritt- und später viertklassigen Regionalliga Süd. Sechsmal hatten dabei unsere Amas die Nase vorn, sieben Mal die Lilien und fünfmal trennte man sich unentschieden.

Farbenspiele

Unsere Gäste aus Darmstadt werden heute Abend in orangenen Dressen auf den Rasen des Sechzgerstadions kommen. Da die regulären Trikotsätze der Lilien entweder komplett weiß oder komplett blau sind, was sich mit den heuer weiß-blau gestalteten Heimhemden unserer Löwen, die im Pokal ja obendrein in einer Sonderedition getragen werden, nicht wirklich gut verträgt, müssen die Hessen ausweichen. Dieses orangene Ausweichtrikot gibt es übrigens nicht im Lilien-Fanshop zu kaufen. Wie Pressesprecher Jan Bergholz gegenüber sechzger.de erläuterte, hat man in den letzten Jahren zwar den einen oder anderen sportlichen Erfolg in diesem knalligen Leibchen erringen können – am heimischen Böllenfalltor legt man aber auf derlei Farbtupfer auf den Rängen keinen gesteigerten Wert. Dort bevorzugt man weiß und blau. Können wir zu 100% nachvollziehen!

Klare Ansage von Michael Köllner zur T-Frage

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Torwartdiskussion bei 1860?

Nein, genervt ist Michael Köllner nicht von der in den letzten Tagen quasi herbeigeredeten Torwartdiskussion beim TSV 1860. Nachdem vor der gerade begonnenen Spielzeit noch Rufe im Umfeld der Löwen zu hören waren, man müsse doch einen weiteren Torwart verpflichten, weil der Ersatzmann Tom Kretzschmar den Anforderungen in der 3. Liga nicht genüge, hieß es diese Woche plötzlich, Kretzschmar müsse auf jeden Fall auch gegen Darmstadt morgen Abend im Tor stehen. Der 22jährige, wie sein zwei Jahre älterer Konkurrent ein Urlöwe und schon seit frühen Kindertagen im Verein hatte in den beiden ersten Ligaspielen der Saison seinen Kasten sauber gehalten und dafür viel Lob und sogar offizielle Auszeichnugen erhalten.

Köllner ist verständnisvoll – aber klar in seiner Haltung

Nicht drittligatauglich oder die neue Nummer 1? Zwei sehr extreme Positionen innerhalb weniger Wochen. Typisch Sechzig? Für Köllner auf jeden Fall kein Problem: “Das ist ja eine begründete Aussage,” analysiert er die entfachte Debatte. “Das hat Tom sich verdient, dass manche Leute sagen: Du hast zwei tolle Spiele gemacht, wir würden dich gerne weiter im Tor sehen.” Und doch stellte der Löwendompteur in der heutigen LÖWENRUNDE dann final klar, dass morgen gegen Darmstadt Stammtorwart Marco Hiller zwischen den Pfosten stehen wird. Und auch in den kommenden Ligaspielen. “Er war unsere Nummer Eins und bleibt unsere Nummer Eins.” In seiner Position als Chefcoach sehe Köllner in Abstimmung mit Torwarttrainer Harald Huber “schon das Gesamtpaket. Und da ist Marco Hiller einfach noch vorne.”

Neue Bewährungschance für Kretzschmar aber schon in Sicht

Eines verriet Michael Köllner aber auf der Pressekonferenz an der Grünwalder Straße schon Mal: Am Mittwoch beim Totopokalspiel gegen den SV Birkenfeld wird sich die Torwartfrage auch nicht stellen. Denn dann darf wieder Tom Kretzschmar den Löwenkasten hüten.

Sechzig @ 18:60 – Infos zum 1860-Spiel gegen Darmstadt

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Sechzig @18:60 Pilotprojekt Union Berlin
Das Grünwalder Stadion in den Abendstunden

Bei Sechzig @ 18:60 bekommt ihr heute die PK kompakt, Infos zum Pokalspiel gegen Darmstadt sowie weitere News des Tages über 1860.

PK kompakt: Darmstadt “schwierig, aber machbar”

1860-Coach Michi Köllner, der sich auf einen “tollen Abend, tolle Stimung, Sechzger-Stadion, Flutlicht” freute, gab in der Pressekonferenz vor der Pokalpartie gegen den SV Darmstadt seine Einschätzung zur kommenden Partie ab: alle Spieler vom Wehen-Kader sind fit. Erstmals in der neuen Saison wird Marco Hiller in einem Pflichtspiel wieder im Tor stehen. Nach seiner Rot-Sperre am letzten Spieltag der letzten Drittligasaison kehrt die Nummer 1 zwischen die Pfosten zurück. Bei den Verletzten macht Belkahia konsante Fortschritte, Willsch befindet sich noch in der Reha. Immerhin kann Daniel Wein zum Teil schon wieder am Mannschaftstraining teilnehmen.

Hinsichtlich des morgigen Gegners wies Köllner darauf hin, dass diese die drittbeste Zweitligamannschaft der vergangenen Rückrunde waren und somit nicht zu unterschätzen seien. Lediglich der Abgang von Stürmer Serdar Dursum mache sich schmerzlich bemerkbar. Den bisher schwachen Saisonstart der Lilien wollte Köllner nicht überinterpretieren – dennoch hält der Löwentrainer ein Weiterkommen der Sechzger am morgigen Freitagabend für möglich.

In welchem Trikots die sonst wahlweise in weiß oder blau spielenden Darmstädter morgen auflaufen werden, verraten wir euch morgen in unserem Vorbericht!

Infos zum Spiel gegen Darmstadt – das müssen Fans beachten

Morgen Abend ist es dann soweit: 1860 empfängt unter Flutlicht auf Giesings Höhen den Zweitligisten SV Darmstadt. Diesmal dürfen sogar 4.158 Zuschauer*innen den (hoffentlich) Löwensieg direkt vor Ort verfolgen. Folgende Voraussetzungen sind auch morgen wieder an den Einlass ins Stadion geknüpft:

  • Die Tickets müssen personalisiert (Name, Vorname, Geburtsdatum, Telefonnummer oder E-Mail) und ausgedruckt mitgebracht werden
  • Lichtbildausweis erforderlich
  • Jede Person muss über einen 3G-Nachweis verfügen, also entweder geimpft (14 Tage nach Zweitimpfung bzw. Bei Johnson&Johnson nach der Einmalinjektion), nachweislich genesen oder getestet (maximal 24h vor Spielende, PCR oder Antigen-Schnelltest) sein.
  • Es herrscht FFP2-Maskenpflicht im Stadion, erst am Platz darf die Maske abgenommen werden
  • Es ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten
  • Stehplätze sowie Alkoholausschank im Stadion sind verboten
  • Sichtlich alkoholisierten Personen wird der Zutritt zum Stadion verwehrt

Euren 3G-Nachweis könnt ihr wieder bei den sogenannten COVID-Stewards rund ums Stadion erbringen – bei erfolgreichem Nachweis erhaltet ihr ein Bändchen für den Einlass ins Stadion. Wir werden euch morgen wieder mit einer Übersichtskarte versorgen, wo die “COVID-Stewards” zu finden sind, vorab sehr ihr es aber schon hier im Kleinformat:

Kartenausschnitt: © OpenStreetMap-Mitwirkende unter der ODbL-Lizenz

Weicht SV Birkenfeld gegen 1860 nach Würzburg aus?

Der Toto-Pokal-Gegner der Löwen erwägt, für Partie gegen 1860 auszuweichen. Um der zu erwartenden Nachfrage auch nur annährend gerecht werden zu können, zieht der Verein nun einen Umzug in die größere Sepp-Endreß-Anlage des Würzburger FV in Erwägung. Auch ein Tausch des Heimrechts soll eine Option sein.

Penta 1860: Finale am Sonntag

Am 8. August um 18 Uhr steigt das große Finale der @primeleague Pro Division. Das Top-Duell zwischen @penta1860 und @berlininternationalgaming wird live und kostenlos auf dem Twitch- und YouTube-Kanal der @primeleague ausgestrahlt.

Videorechte: @primeleague

News aus der Dritten Liga

Hallescher FC holt Werder-Talent

Der Hallesche FC hat sich mit Kebba Badjie vom SV Werder Bremen verstärkt. Der 21-Jährige kommt auf Leihbasis an die Saale, eine Leihgebühr soll nur im Aufstiegsfalle fällig werden. “Kebba ist ein bescheidener Junge, der mit seinen 21 Jahren hungrig ist und die Zukunft noch vor sich hat. Wir sehen in ihm erhebliches Leistungs- und Entwicklungspotential.”, so HFC-Sportchef Ralf Minge.

Kaiserslautern gegen Gladbach – nur 5.000 statt 20.000 Zuashcuer?

In Kaiserslautern steigen die Corona-Zahlen. Jetzt wurde die Marke von 35 Neuinfektionen geknackt – sollte der Wert am Sonntag immernoch und somit 3 Tage in Folge darüber liegen, gelten neue Regeln für die Belegung der Stadion bei Sportveranstaltungen. Das heißt konkret: statt der (in heutigen Zeiten) stolzen Zahl von 20.000 Zuschauern dürften dann nur 5.000 Fans auf dem Betze dabei sein. Die Partie gegen den Erstligisten findet am Montag statt.

Michael Köllner in der PK über Darmstadt 98: “Schwierig, aber machbar!”

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In der heutigen LÖWENRUNDE gab Löwen-Trainer Michi Köllner seine Einschätzung zu Pokalgegner Darmstadt 98 ab. Zusammenfassend hält der Coach das Weiterkommen für schwierig, aber machbar.

Vorfreude auf das Pokalspiel

Köllner begann sein Statement zu Beginn der PK mit einer Schilderung der Vorfreude im Verein auf dieses Spiel. “Toller Abend, tolle Stimung, Sechzger-Stadion, Flutlicht”, kurzum: Alle freuen sich auf die Aufgabe gegen den Zweitligisten am morgigen Abend.

Personalsituation unverändert

Im Kader gibt es keine personellen Veränderungen. Alle Spieler, die für das Spiel gegen Wehen fit waren, sind nach wie vor fit. Auch die verletzten Spieler machen große Fortschritte. Semi Belkahia ist nach seiner Sprunggelenksverletzung auf dem Weg der Besserung, Daniel Wein nimmt teilweise schon wieder am Mannschaftstraininig teil und Marius Willsch befindet sich nach wie vor in der Reha. Köllner bestätigte, dass am Freitag wieder Marco Hiller im Tor stehen wird. Tom Kretzschmar muss also trotz seiner exzellenten Leistungen wieder auf der Bank Platz nehmen.

Spielpraxis für die Youngster

Wie man an den Aufstellungen der U21 gegen Ingolstadt und gestern in Deisenhofen gesehen hat, nutzt Köllner die Möglichkeit, den jungen Spielern Spielpraxis bei den Sechzig Amateuren zu geben. Er ist froh, dass dies im Gegensatz zu letzter Saison nun wieder möglich ist.

Köllner über Darmstadt 98: Schwierig, aber machbar!

Der Trainer beschäftigte sich eingehend mit den Lilien. Er verwies darauf, dass sie in der Rückrunde 20/21 die drittbeste Mannschaft der zweiten Liga waren und als Geheimfavorit für den Aufstieg in die aktuelle Saison gegangen sind. Der Gegner leide am Abgang von Top-Torjäger Serdar Dursun, der bisher durch den vom SV Wehen gekommenen Philipp Tietz nicht adäquat ersetzt werden konnte.

Außerdem sei der Quarantäne-bedingte Ausfall einiger Darmstädter Spieler natürlich ein Nachteil für den morgigen Gegner. Köllner ließ durchblicken, dass er sich von den zuletzt schlechten Ergebnissen (0:2 daheim gegen Regensburg und 0:3 in Karlsruhe) nicht blenden lasse. Besonders beim KSC hätten die Lilien ein Spiel mit ganz starken Phasen gemacht. Sie trafen sogar zum vermeintlichen 1:1, das aber wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Der Löwencoach war bei diesem Spiel im Wildpark am Freitag Abend persönlich vor Ort, um den Pokalgegner unter die Lupe zu nehmen.

Zusammenfassend gab Michi Köllner die Einschätzung “schwierig, aber machbar” ab. Er sieht definitv eine Chance für den TSV 1860 München, morgen weiterzukommen.

 

 

TSV 1860 – SV Darmstadt 98 (DFB-Pokal): Ergebnistipp Florian Jungwirth

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Florian Jungwirth (TSV 1860)
Autogrammkarten von Florian Jungwirth bei den Amateuren und Profis des TSV 1860 München

Pause in der 3. Liga, aber dank der Vorjahresplatzierung dürfen die Löwen dieses Wochenende im Cup ran. Flutlicht, DFB-Pokal auf Giesings Höhen. Florian Jungwirth hat sowohl für den TSV 1860 als auch für den SV Darmstadt 98 gespielt und tippt heute für uns das Ergebnis der Pokalpartie.

Erwartet uns ein langer Pokalabend in Giesing?

Löwen gegen Lilien – für Florian Jungwirth ein besonderes Spiel, denn schließlich war er sowohl für den TSV 1860 als auch für den SV Darmstadt 98 am Ball. Für Freitag erwartet er eine knappe Partie mit positivem Ende für Münchens große Liebe.

“Mein Tipp:
2:1 für die Löwen nach Verlängerung!”

Bei einem Spielbeginn um 20.45 Uhr zwar eher lästig, aber wer würde sich da ernsthaft beschweren?

Erfolgreiche Jugend

Der gebürtige Gräfelfinger Florian Jungwirth wechselte bereits mit 11 Jahren von Eintracht Karlsfeld zum TSV 1860. In Giesing durchlief er sämtliche Jugendmannschaften und wurde zum Junioren-Nationalspieler. Von der U16 bis zur U20 trug der Defensivspieler insgesamt 48 mal das Trikot mit dem Bundesadler auf dem Brust. Sein größter Erfolg: Als Kapitän führte er die U19 des DFB zum Europameister-Titel. Damals ebenfalls dabei: Timo Gebhart, Lars Bender und Sven Bender.

Mit der B-Jugend der Löwen wurde Jungwirth 2006 Deutscher Meister, ein Jahr später gewann er mit der A-Jugend zudem den DFB-Pokal.

Vom TSV 1860 über Umwege nach Darmstadt

Bei den Löwen reichte es dennoch nicht zu Pflichtspieleinsätzen im Profibereich. 48 Spiele absolvierte Jungwirth für die Amateure des TSV 1860 und saß elfmal in der 2. Bundesliga auf der Ersatzbank – auf eine Einwechslung wartete er vergebens.

Anschließend wechselte er in die 3. Liga zu Dynamo Dresden, wo er sich schnell einen Stammplatz eroberte. Ein Kreuzbandriss warf ihn jedoch arg zurück, nach der Verletzung gelang ihm mit den Sachsen dennoch der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nach 53 Zweitligapartien für Dynamo wechselte Jungwirth zunächst zum VfL Bochum und anschließend zum SV Darmstadt 98. Mit den Lilien stieg Flo in die Bundesliga auf und sorgte mit dem Klassenerhalt für eine große Überraschung.

Etabliert in der MLS

Im Januar 2017 wagte Jungwirth den Sprung über den großen Teich und wechselte zu den San José Earthquakes in die MLS. Dort wurde er 2017, 2019 und 2020 zum besten Verteidiger des Teams gewählt und genießt ein hohes Ansehen.

Toto-Pokal: Weicht der SV Birkenfeld gegen 1860 nach Würzburg aus?

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Sepp-Endreß-Sportanlage (Würzburger FV)
Die Sepp-Endreß-Sportanlage des Würzburger FV

Die Freude war groß beim SV Birkenfeld, als ihm gestern für die 1. Runde des Toto-Pokals der TSV 1860 München zugelost wird. Wie man aus Kreisen der Unterfranken hört, beschäftigt man sich mit der Option, das Spiel in der Sepp-Endreß-Sportanlage in Würzburg auszutragen.

SV Birkenfeld – TSV 1860 in Würzburg?

Birkenfeld ist eine Ortschaft mit knapp 2.200 Einwohnern, entsprechend klein ist die Sportanlage der Gemeinde. Trotz Corona rechnet der SV Birkenfeld jedoch mit regem Andrang, wenn der TSV 1860 zum Pokalmatch auftaucht. Um der zu erwartenden Nachfrage auch nur annährend gerecht werden zu können, zieht der Verein nun einen Umzug in die größere Sepp-Endreß-Anlage des Würzburger FV in Erwägung.

Aufgrund des kurzfristigen organisatorischen Aufwands ist selbst ein Tausch des Heimrechts nicht ausgeschlossen. Die Partie soll bereits am 11.08. ausgetragen werden, der Anpfiff soll bereits um 18.30 Uhr erfolgen.

Sepp-Endreß-Sportanlage Würzburg
Zieht der SV Birkenfeld gegen 1860 in die Sepp-Endreß-Sportanlage des Würzburger FV um?