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SC Freiburg II – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unseres TSV 1860 München bei der U23 des SC Freiburg. Die extrem junge Mannschaft der Freiburger musste im Sommer einen großen Umbruch verdauen. Was erwartet uns am Samstag beim Nachwuchs des SCF?

Am 31.Spieltag steigt die Partie SC Freiburg II – TSV 1860 München. Gegen die zweite Mannschaft der Breisgauer sieht die Bilanz für die Sechzger absolut positiv aus. Vier von fünf Pflichtspielen konnten bisher gewonnen werden, nur einmal verloren die Löwen. In dieser Saison hat Freiburg bisher erst fünf Mal gewinnen können, ebenso oft Unentschieden gespielt und 20 Niederlagen eingesteckt.

Thomas Stamm, Trainer der Freiburger Nachwuchskicker, setzt mittlerweile auf ein 3-5-2, nachdem er in der Hinrunde und in den ersten Spielen nach Ende der Winterpause noch hauptsächlich mit einer Viererkette in der Abwehr agierte. Das 3-5-2 verschiebt sich gegen den Ball zu einem 5-3-2 bzw. 5-4-1. Schmerzlich vermissen werden die Freiburger Julian Stark, der gegen Halle die rote Karte sah.

Im Pressing ist Freiburg eher wenig aggressiv einzuordnen, die Defensivlinie steht in Erwartung gegnerischer Positionsangriffe zunächst meist mittig.
Bei eigenem Ballbesitz orientiert sich Freiburg im Positionsspiel mit variablem Kombinationsspiel auf der gesamten Breite des Feldes. Nach Eindringen ins letzte Drittel des Gegners geht Freiburg meist über die Halbpositionen kommend oft erst spät ins Zentrum.

Vor der genaueren Betrachtung der Freiburger Spielweise gibt es an dieser Stelle wie immer die statistischen Werte des kommenden Gegners.

Statistische Werte des SCF II

  • Ballbesitz 55% (Platz 3)
  • Passgenauigkeit 81%
  • defensive Zweikampfquote 63%
  • Flankengenauigkeit 33%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 9,77

Wie spielt Freiburg II?

Das mittlerweile bei Freiburg etablierte 3-5-2 bietet den Breisgauern variable Möglichkeiten, welche die intelligenten Spieler im zweitteuersten Kader der Liga auch gut ausnutzen. Variantenreich nach vorne und im Zentrum kompakt gegen den Ball sind die Hauptmerkmale beim SCF II.

Bei Ballbesitz

Beim Freiburger Nachwuchs setzt man klar auf Kombinationsspiel. Der Ball wird laufen gelassen, kurze Kombinationen über die gesamte Breite des Feldes mit hohem Tempo in Richtung gegnerischem letzten Drittel dominieren das Geschehen. Falls über die Außenpositionen eröffnet wird, geht Freiburg dort auch gerne die Linie am Flügel entlang. Dies erfolgt allerdings immer über möglichst viele Stationen. Das Spiel in die Halbräume, von wo auch immer der jeweilige Angriff lanciert wurde, erfolgt beim Eintritt bzw. kurz nach dem Eindringen ins letzte Drittel. Kann sich der Spieler dort dann durchsetzen, wird das Spiel erst möglichst spät wieder ins Zentrum verlagert. Hier zeigten sich bei der Beobachtung der Spiele der Breisgauer mehrere Varianten.

Varianten in der Offensive

Wenn das Anspiel über einen langen Diagonalpass kommt, folgt meist ein tiefer Lauf auf der Halbposition weit in den Sechzehnmeterraum des Gegners hinein und von dort ein Anspiel in die Mitte oder den zentralen Rückraum.

Wird der Spieler auf der offensiven Halbposition aus dem Zentrum heraus angespielt, versucht man das Momentum der Verschiebung beim Gegner in diese Richtung auszunutzen, indem ein Pass oft knapp vor dem Strafraum wieder in die Mitte kommt. Dort wird entweder gleich der Abschluss gesucht oder der Spieler auf der anderen Halbposition, der dann oft Platz vor sich vorfindet. So kann er in Szene gesetzt und ihm ein Lauf in die Tiefe des Sechzehners ermöglicht werden.

Kommt Freiburg über den Flügel ins gegnerische letzte Drittel, versucht der ballführende Spieler entweder wie in der ersten erwähnten Variante das weite diagonale Abspiel oder aber er sucht selbst die Tiefe, wenn Platz vorhanden ist, um über Flankenläufe zu arbeiten, die dann meist aber entweder mit inversen Läufen oder über Kombinationsspiel in der Tiefe gelöst werden. Seltener sieht man bei Freiburg die hohen Flanken vom Flügel ins Zentrum. Die Variante von außen zunächst in die Randpositionen der Box zu kommen und von dort mit flachen Flanken zu arbeiten wird eindeutig häufiger gewählt.

Dass Freiburg, obwohl sie den vierthöchsten Ballbesitz der Liga verzeichnen, nur auf Platz 15 steht was die eigene Flankenhäufigkeit betrifft zeigt ebenfalls, dass im letzten Drittel des Gegners das Spiel im Zentrum und den Halbräumen deutlich bevorzugt wird.

Probleme vor dem Tor

Generell ist allerdings das Spiel vor dem gegnerischen Tor bei Freiburg problematisch. Oft ungenau und hektisch agierend erspielt sich Freiburg die wenigsten Schussmöglichkeiten der Liga in der gegnerischen Box.

Die Zuspiele in die Box haben bei Freiburg im Schnitt diese Saison ähnlich gute Zahlen wie beim jeweiligen Gegner. Der Erfolg dabei liegt allerdings um 25 Prozent unter dem der Kontrahenten. Etwa die Hälfte der Schüsse Freiburgs kommen von jenseits der Strafraumgrenze.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Freiburg bis ins letzte Drittel des Gegners hinein grundsätzlich immer ein gutes hochwertiges Spiel zeigt, dort dann aber oft Ideen und Durchschlagskraft sowie Passgenauigkeit zu wünschen übrig lässt. In einigen Spielen nach der Winterpause war aber dieses Manko stark verbessert, weshalb man sich auch gegen Freiburg nie in Sicherheit wiegen darf.

Gegen den Ball

Ist der Gegner in Ballbesitz, zieht sich Freiburg schnell und diszipliniert zurück. Hohes Pressing wird im Normalfall nur dann eingesetzt, wenn der SCF II in Rückstand gerät.

Die Pressinglinie setzen die Breisgauer bisher meist mittig in der gegnerischen Spielfeldhälfte. Die Defensivlinie wird meist auf mittlerem Niveau aufgestellt, um im Mittelfeld nicht zuviel Platz zu lassen.

Schafft es der Gegner sich nach Überspielen der Pressinglinie bis ins letzte Drittel der Freiburger durchzukämpfen, erwartet ihn dort eine 5-3 oder 5-4 Formation vor der Freiburger Box. Je nachdem, wie die Raumaufteilung beim Gegner aussieht, passt Freiburg sich da an. Der ballferne Mittelfeldaußen kippt auch oft nur sehr spät in die Kette ab, was dort dann eine leichte Asymmetrie zur Folge hat.

Grundsätzlich sind die jungen Breisgauer gegen den Ball weder zimperlich noch zurückhaltend. Man könnte aufgrund des hohen Ballbesitzes der Nachwuchstruppe ja grundsätzlich vermuten, dass a) wenig Zweikämpfe geführt würden und b) auch die abgefangenen Pässe deutlich niedrigere Zahlen aufweisen als die der Gegner im Schnitt. Dem ist allerdings absolut nicht so. Bei den Zweikämpfen gegen den Ball kommt Freiburg im Schnitt auf eine höhere Anzahl als ihre Gegner und bei den abgefangenen Pässen stehen nur um knapp neun Prozent weniger auf dem Konto als bei deren bisherigen Kontrahenten. Rechnet man das auf die Ballbesitzanteil der Gegner herunter, gleicht sich das nahezu aus.

Wie kann man Freiburg knacken?

Bei Ballbesitz

Wichtig wird es für den TSV 1860 sein gegen den SC Freiburg vor allem im Zentrum präsent und extrem präzise zu sein. Die eigenen Flügel deckt Freiburg durch gute vertikale und horizontale Verschiebung meist gut ab. Ballfern rücken die Freiburger Mittelfeldaußen gern auf die Halbposition ein, um auch das Zentrum eng und schwer bespielbar zu machen. Wenn überhaupt kippt der ballferne Mittelfeldfeld außen nur bei einem Flankenwechsel des Gegners auf seine eigentliche Defensivposition ab.

Schnelle Kombinationen mit hoher Präzision vor allem im letzten Drittel und bei der Penetration der Box, Doppelpassspiel, das Mitaufrücken aus dem defensiven Mittelfeld und eines Außenverteidigers wird nötig sein, um die für gelungene Kombinationen ausschlaggebende Überzahl herzustellen.

Gegen den Ball

Genau wie in der Offensive ist gegen den SC Freiburg II für den TSV 1860 München auch für die Defensive eine starke Zentrale wichtig. Freiburg kommt wie erwähnt im letzten Drittel gern über die Halbpositionen oder durch die Mitte.

Kommt Freiburg über den Flügel, ist aufgrund der hohen technischen Fähigkeiten der Außenspieler der Freiburger das Abkippen in die Kette aus dem Mittelfeld sehr zu empfehlen. Ob das diagonal von der Außenposition nach innen geschieht oder die Spieler in zentraleren Positionen diese Aufgabe bekommen, muss situationsbedingt auf dem Platz entschieden werden. Gute Kommunikation ist wichtig, damit sich dabei keine Missverständnisse ergeben.

Stärken und Schwächen des Systems 3-5-2

Stärken

Das System ermöglicht bei Ballbesitz eine gute Staffelung in der Breite und Tiefe. Dadurch kann eine für Passkombinationen gute Raumaufteilung entstehen.

Zwei Stürmer in der Spitze bringen starke Präsenz im Zentrum des gegnerischen Abwehrdrittels. Durch ein kompaktes Mittelfeldzentrum lässt man dem Gegner gegen den Ball wenig Raum.

Schwächen

Es ergeben sich bei Ballverlust teilweise weite Abstände, die der Gegner bei schnellem Spiel gut ausnutzen kann.

Die für die Flügelspieler langen Laufwege können in einem dynamischen Spiel mit viel Ballbesitzwechsel zu verfrühtem Kraftverlust der Außenspieler und damit zum Erlahmen des Drucks führen, der über die Flügel aufgebaut werden soll.

Die Flügel sind nur einfach besetzt. Deshalb können entweder Defensive oder Offensive dort schwächeln.

Gegen Systeme, in denen mit zwei oder mehr Stürmern agiert wird, kann es bei Kontern des Gegners oder zügigen Positionsangriffen leicht zu einer Unterzahl in der Hintermannschaft kommen.

Schlüsselspieler

Tor

Ratespiel im Tor. Benjamin Uphoff (#1), der des Öfteren auch in der ersten Mannschaft auf der Bank sitzt, oder doch die Winterleihgabe von den Nachbarn aus der Seitenstraße Lukas Schneller (#38)? Ich persönlich vermute, dass Uphoff zu seinem 18.Einsatz für den SCF II in dieser Saison kommen wird. Mit seinen 30 Jahren ist Uphoff ein routinierter Keeper, der seiner Hintermannschaft Sicherheit vermitteln kann und in dieser Saison mit seinen Paraden schon einige Gegentore verhindern konnte. Seine Strafraumbeherrschung sowie seine Reflexe bewegen sich auf überdurchschnittlichem Niveau. Im eins gegen eins hat man statistisch gesehen diese Saison eine 50/50 Chance ihn zu überwinden.

Abwehr

Ob der nach einer Sprungelenksverletzung wiedergenesene Serge Müller (#13) seinen Stammplatz in der Abwehr wieder einnimmt, wird man sehen. Sollte er spielen, nimmt der schnelle und auch kopfballstarke Verteidiger vermutlich die zentrale Position in der Abwehrkette ein. Der zweikampfstärkste Verteidiger der Breisgauer ist zur Zeit Joél Bichsel (#25) der – sofern er spielt – auch für den Aufbau aus der Defensive heraus zuständig ist.

Mittelfeld

Julian Stark (#11) wird dem SC Freiburg II im Spiel gegen den TSV 1860 München wegen einer Rotsperre fehlen. Mit Mika Baur (#22), der einer der Top Spieler im zentralen Mittelfeld in Liga drei ist und auch schon viermal im Kader der ersten Mannschaft der Breisgauer stand (allerdings ohne Einsatz), hat Thomas Stamm in der gestalterischen Position auf dem Spielfeld für Stark einen adäquaten Ersatz am Start. Technisch exzellent ausgebildet, dribbelstark und äußerst passsicher kann der erst 19-Jährige extrem gefährliche Situationen kreieren. Wenn er schießt ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Ball aufs Tor geht überdurchschnittlich hoch. Auch gegen den Ball ist er sehr einsatzfreudig und gewinnt dabei deutlich mehr Duelle als er verliert.

Sturm

Maximilian Breunig (#29), der auch zum erweiterten Kader der Bundesligamannschaft der Breisgauer zählt, kommt auf bisher zehn Treffer. Sieben davon hat er in den letzten fünf Spielen erzielt. Der Mittelstürmer hat momentan einen wirklich guten Lauf. Er ist also derzeit extrem torgefährlich, dazu obendrein Kopfballstark und kann auch im eins gegen eins seine Gegenspieler aussehen lassen wie Slalomstangen. Höchste Vorsicht ist geboten, wenn Breunig in der Box angespielt wird.

Fazit

Die nach der Winterpause erstarkten Freiburger muss man auf alle Fälle sehr ernst nehmen. Freiburg hat nichts zu verlieren und kann ungehemmt aufspielen. Es wird kein leichtes Spiel für die Mannschaft des TSV 1860 München im Dreisamstadion gegen den SC Freiburg II. Das ist klar.

Allerdings denke ich, dass man dort punkten muss und kann. Vor allem unsere Offensive sollte gegen Freiburg zeigen können, dass man dominant spielen kann. Man muss das Heft selbst in die Hand nehmen.

Gelingt das, sind drei Punkte möglich. Vor Freiburg braucht man nicht in Ehrfurcht erstarren, aber natürlich ist aufgrund der technischen Fähigkeiten der Spieler auf allen Positionen immer Vorsicht geboten, wenn Freiburg beginnt sein Kombinationsspiel aufzuziehen.

Ich bin zuversichtlich, dass unsere Sechzger Punkte aus dem Breisgau mitnehmen.

So könnte der SC Freiburg II gegen den TSV 1860 beginnen

Datenquelle: Wyscout

SC Freiburg II – TSV 1860: Ergebnistipp von Nicolai Walch

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Als wir Nicolai Walch das letzte Mal um seinen Ergebnistipp für ein Löwenspiel fragten, endete das Ganze durchaus legendär. Das Verwaltungsratsmitglied beim TSV 1860 e.V. tippte für uns im Oktober 2021 das DFB-Pokal-Zweitrundenspiel gegen Schalke 04, das die Löwen bekanntermaßen in einer jener legendären Giesinger Nächte (mit Rückkehr der aktiven Fanszene, überragender “Boandlkramer-Choreo” und brachialer Stimmung auf den Rängen) mit 1:0 gewinnen konnten. Walch sagte damals ein 3:1 voraus.

Für den Ligaalltag am Samstag Nachmittag im Freiburger Dreisamstadion ist der 41jährige Rechtsanwalt ebenfalls optimistisch:

Wir gewinnen 2-0 durch einen Doppelpack des wiedergenesenen Joel Zwarts, da ein Sieg allen Löwen gut tun wird.

Damit könnten sich alle Löwenfans anfreunden, oder?

Beirats- & Verwaltungsratsmitglied

Seit 2017 sitzt der in Oberstdorf augewachsene Nicolai Walch im Verwaltungsrat der Löwen und leistet dort engagierte Sacharbeit für seinen Lieblingsverein. Folgerichtig steht er auch bei der anstehenden Mitgliederversammlung am 16. Juni diesen Jahres wieder zur Wahl, um das erfolgreiche Wirken für 1860 fortzusetzen. Im Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs- GmbH ist unser heutiger Tipper seit 2021 vertreten. Zwischen 2006 und 2009 und von 2012 bis zur Abschaffung des Deligiertensystems war der Volljurist Delegierter bei 1860.
Übrigens: Im absolut hörenswerten sechzger.de-Talk 115, der am 11. Juli 2023 aufgezeichnet wurde stand uns Nicolai Rede und Antwort zur am Sonntag zuvor abgehaltenen Mitgliederversammlung des e.V. – und ganz grundsätzlich zu seiner Gremienarbeit bei 1860.
In seiner Münchner Kanzlei hat sich der Rechtsanwalt auf die Bereiche Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, Unternehmspersönlichkeitsrecht und Persönlichkeitsrecht spezialisiert. Er vertrat u.a. schon die Löwenfans gegen Rechts, nachdem sie von der Merchandising GmbH verklagt worden waren.

Löwenrunde: “Freiburg in guter Form”

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Löwenrunde: "Freiburg in guter Form"
Löwenrunde: "Freiburg in guter Form"

Am Samstag um 16:30 Uhr ist der TSV 1860 München bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg im altehrwürdigen Dreisamstadion zu Gast. Bei der Löwenrunde warnte Löwen-Coach Argirios Giannikis: “Freiburg ist in guter Form. Die letzten Ergebnisse sind Warnung genug”. Bis auf Reinthaler (verletzt) und Glück (gesperrt) werden die Münchner wohl komplett in den Süd-Westen der Republik reisen können. Hier geht es zu unserem Vorbericht.

Personalsituation entspannt sich

Bereits seit Dienstag steht Zwarts wieder im Mannschaftstraining, am Mittwoch habe er schmerzfrei trainiert, erklärte der Trainer. Auch Verlaat hatte am Mittwoch wieder mit trainiert. “Wir wollen aber bei beiden noch das Abschlusstraining abwarten”, erklärte Giannikis. Auch Cocic und Ouro-Tagba stehen wieder zur Verfügung.  Direkt nach der Löwenrunde, die am Feiertag nur von drei Pressevertretern besucht war, stand die letzte Einheit an, ehe sich das Team im Bus auf den Weg nach Freiburg machte.

“Freiburg in guter Form”

“Nach drei unglücklichen Ergebnissen wollen wir in Freiburg wieder gewinnen”, sagte Giannikis. Man dürfe sich nicht an der Freiburger Tabellensituation orientieren, sondern müsse auf die aktuelle Form der Hausherren schauen, sagte der Franke weiter. Die SC-Zweitvertretung hatte in den letzten fünf Spielen zehn Punkte eingefahren. “Freiburg ist in guter Form. Sie haben gemeinsam mit Verl die höchsten Ballbesitzzahlen und die höchste Passquote”, zeigte sich Giannikis gut vorbereitet. Vor allem auf Freiburgs treffsichersten Mann, Maximilian Breuning, müssen sich die Löwen einstellen.

Noch keine 90 Minuten für Zwarts

Nach seinem Comeback und seinem ersten Treffer nach der Rückkehr sollte Zwarts langsam wieder ans Team herangeführt werden. “Die zehn Tage Verletzungspause haben da natürlich nicht gutgetan”, sagte Giannikis weiter. Entsprechend sei der Holländer noch nicht bereit für die volle Spielzeit. Auf Rückfrage von sechzger.de berichtete der Coach, man habe das Spiel in Linz genutzt, um einiges auszuprobieren. “Wir haben in den letzten zwei Wochen einige Dinge verfeinert. Viel korrigieren konnten wir aber leider nicht, weil wir viele Kranke und Verletzte hatten”, sagte der Löwen-Dompteur.

“Freuen uns auf Rückkehr von Lang”

Angesprochen auf Leihspieler Lang erwiderte Giannikis: “Die Leistungen, die er in Freiburg gezeigt hat, sind vielversprechend. Wir freuen uns auf seine Rückkehr im Sommer”. Man wolle in Freiburg die guten Dinge der letzten Auftritte beibehalten und “die Sinne schärfen für die Situationen im Strafraum”, sagte Giannikis. Man stelle sich auf ein Kampfspiel ein. “Wir brauchen einen klaren Kopf in unseren Aktionen und wollen unser Spiel einbringen. Uns erwartet eine hohe Intensität. In Freiburg gibt es mit Halbgas nichts zu gewinnen”, so der Coach.

Taktikfragen von sechzger.de zum Abschluss

Fast schon traditionell bildeten die Taktikfragen der Redaktion von sechzger.de den Abschluss der Presserunde. Wie gehabt gibt es diese wieder im Wortlaut:

sechzger.de: Freiburg kommt oft und variantenreich in die Halbpositionen tief im letzten Drittel und löst von dort die Penetration der Box aus. Speziell wenn die Breisgauer über lange diagonale Pässe dort attackieren herrscht beim Gegner oft Chaos in der Defensive und Freiburg findet so Räume in der Box. Haben sie dagegen schon ein Patent-Rezept?

Giannikis: “Jeder Gegner stellt uns mit seiner Spielweise immer wieder vor neue Aufgaben. Freiburg hat ein variantenreiches Spiel mit Kurzpässen, aber auch Diagonalpässen zum Stürmer, wo sie dann Angriffe auslösen. Darauf werden wir uns vorbereiten.”

sechzger.de: Über die Flügel attackiert Freiburg im letzten Drittel eher selten und wenn, dann arbeiten die Breisgauer selten mit hohen Flanken, sondern am Boden über inverse Einzelaktionen oder Kombinationen und flache Zuspiele in die Mitte und den Rückraum der Box. Tiefe Verdichtungen auf der jeweiligen Seite können den Zahn ziehen, lassen aber ein Restrisiko, wenn dann doch die Flanke kommt. Wie sehen sie diesen Aspekt der Freiburger Offensive?

Giannikis: “Das ist ein ganz normaler Aspekt. Freiburg kommt im 5-3-2 bzw. 3-5-2, sie überladen das Zentrum. Darauf liegt der Fokus. Der Außenverteidiger kommt mit rein und ihr Kombinationsspiel ist sehr flach. Wir haben die Mannschaft darauf vorbereitet was Freiburg macht. Dennoch haben wir auch unsere Spielweise und wollen auch unser Spiel durchbringen.”

Partie wieder im Live-Ticker

Für alle die sich am Karsamstag nicht auf die Reise nach Freiburg machen werden, gibt es die Partie live auf MagentaSport oder ab den frühen Morgenstunden in unserem Live-Ticker. Mindestens 1.400 Löwenfans reisen mit der Mannschaft in den Breisgau und werden das Team im Dreisamstadion unterstützen.

 

 

Vorbericht Freiburg: Einmal noch ins Dreisamstadion!

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Es ist die vielleicht letzte Chance für Löwenfans das Freiburger Dreisamstadion (noch einmal) zu besuchen. Aus diesem Grund hat sich auch der Verfasser dieser Zeilen kurzerhand dazu entschlossen, dem morgige Gastspiel im Breisgau ebenfalls beizuwohnen, nachdem sein bislang einziger Besuch vor Ort vom 24. Juli 1991 datiert. Die älteren erinnern sich: Es war ein Mittwoch und für viele junge Mitglieder der “Generation Bayernliga” war es ein historischer Tag: Das erste Sechzgerspiel im bezahlten Fußball. Dass an diesem Abend in Freiburg durch die 1:2-Niederlage eine Serie von 53 (!) ungeschlagenen Spielen unter Trainer Karsten Wettberg, der im Februar 1990 das Amt von Willi Bierofka (richtig: Dem Vater von Daniel) übernommen hatte, endete, gehört ebenfalls zu den Geschichten rund um diese Partie.

Viele Duelle mit den Freiburgs Profis zwischen 1995 und 2015

Aber sollte so ehrlich sein: Es hätte danach noch zahlreiche Gelegenheiten gegeben, das Stadion mit einem der – wie viele sagen – schlechteren Gästeblöcke im deutschen Fußball (zumindest was die Sicht von den Stehplätzen im Unterrang anbelangt) zu besuchen. Aber weder die acht Bundesligapartien, die zwischen 1995 und 2003 dort bestritten wurden, noch das legendäre 3:1 nach Verlängerung im DFB-Pokal am 20. Dezember 2005 und leider auch keines der fünf Zweitligaspiele zwischen 2006 und 2015 stand auf meiner persönlichen Agenda. Im Sommer 2022 stieg die Zweitvertretung des SCF in die 3. Liga auf und 1860 kehrte seitdem bislang zweimal ins Dreisamstadion zurück (die Profis aus Freiburg zogen bekanntlich schon im Herbst 2021 in eine neue und moderne Arena um): Im April 2022 gelang durch Tore von Richy Neudecker und Yannick Deichmann ein 2:1-Sieg, im November des gleichen Jahres unterlagen wir im Rahmen eines desaströsen Auftritts (auf dem Rasen – nicht auf den Rängen!) an einem tristen Mittwochabend völiig verdient mit 2:0. Das Spiel war Teil der Michael-Köllner-Abschiedstournee. Vier Partien später war das Wirken des Oberpfälzers an der Seitenlinie nach über drei Jahren Geschichte.

Freiburg so gut wie abgestiegen

Aber zurück in die Gegenwart:  Dass die “kleinen Freiburger” bereits als erster Absteiger in die Regionalliga Südwest feststehen, ist zwar rechnerisch noch nicht final entschieden, aber 20 Niederlagen und nur 20 Punkten, die nach 30 Spielen zu Buche stehen, kann durchaus die Vokabel “designierter Absteiger” zum Einsatz kommen. Der sportlich desaströse Saisonverlauf ist umso erstaunlicher, wenn man auf die vergangene Spielzeit zurückblickt: Da gingen die Breisgauer mit nur einem Punkt weniger, als Überaschungsaufsteiger SV Elversberg über die Ziellinie. Nur sieben Niederlagen bedeuteten den Liga-Bestwert – dürften Zweitvertretungen in die 2. Bundesliga aufsteigen, böte sich morgen gar keine Gelegenheit, das Dreisamstadion zu besuchen. Derartige Abstürze sind allerdings für zweite Mannschaften nichts ungewöhnliches. Wir erinnern uns: Die kleinen Roten verabschiedeten sich im Sommer 2022 als Meister der Vorsaison aus Liga Drei. In seiner Saisonvorschau prognostizierte unser Gastautor Xaver Neumann im Sommer Freiburg II übrigens bereits eine durchaus schwierige Spielzeit. Mit seiner erwarteten Platzierung zwischen elf und 14 wären die Breisgauer aber wahrscheinlich aktuell sehr happy.

Freiburg zuletzt im Aufwind

Und gleichwohl die Löwen als klarer Favorit ins Breisgau reisen, sollte das Team von Argirios Giannikis gewarnt sein: Das Formbarometer unserer Gastgeber zeigt zuletzt klar in eine Richtung: Drei ihrer bislang nur fünf Saisonsiege wurden aus den letzten fünf Partien seit Mitte Februar errungen. Zuletzt gelang ein emotionales 2:2 beim Konkurrenten im Abstiegskampf in Halle, wo in der siebten Minute der Nachspielzeit der umjubelte Ausgleich gelang. Unser Team wartet hingegen – nach tollem Rückrundenstart – seit 24. Februar auf zählbare Erfolge, musste sich zuletzt dreimal hintereinander ohne Punktausbeute von den Fans im Stadion verabschieden. Ein Sieg am Karsamstag und dann 41 Punkte auf dem Konto sollten den Klassenerhalt endgültig sicherstellen.

Wiedersehen mit Niki Lang

Ein Wiedersehen gibt es im Dreisamstadion mit Niki Lang, der im Winter – für viele etwas überaschend – nach Freiburg verliehen wurde, um dort Spielpraxis zu sammeln und im Sommer noch stärker als zuvor nach Giesing zurück zu kehren. Angesichts der dezimierten Abwehrreihe beim TSV 1860 (Glück fehlt nach seiner fünften Gelben Karte im Spiel gegen Münster, Verlaat und Reinthaler starteten die Freiburg-Vorbereitung am Dienstag zunächst nur mit einem speziellen Aufbautraining abseits des regulären Teamtrainings) würde man sich den gebürtigen Starnberger zurück in den Löwenkader wünschen. Vom ebenfalls zuletzt wieder angeschlagenen Joel Zwarts hingegen gab es diese Woche gute Nachrichten: Der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1 gegen die Preußen steht morgen zur Verfügung und kann wieder auf Torejagd gehen. Im Kader fehlen wird dagegen weiterhin Marlon Frey. Er hat erst nach dem Freiburg-Spiel seine Rot-Sperre abgesessen.

Zwei gesperrte Freiburger

Die Gastgeber müssen im Spiel gegen die Löwen auch zwei disziplinarisch bedingte Sperren kompensieren: Mittelfeldspieler Julian Stark sah in der Schlußphase der Partie in Halle Rot, nachdem der Schiedsrichter eine Berührung des Gegenspielers Stark als Ellenbogencheck auslegte. Und der seit Sommer von Rapid Wien nach Freiburg ausgeliehene Pascal Fallmann sah beim Gastspiel in Sachsen-Anhalt zum fünften Mal in dieser Saison den gelben Karton.

Faninformationen SC Freiburg II – TSV 1860 München (31.Spieltag)

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SC Freiburg II TSV 1860

Am Osterwochenende reist der TSV 1860 München zur zweiten Mannschaft des SC Freiburg ins Dreisamstadion. Der Tabellenletzte spielt in den letzten Wochen groß auf und konnte den ein oder anderen Sieg erzielen. Die Löwen dürften also gewarnt sein – der Tabellenstand täuscht über die sportlichen Leistungen hinweg. Dennoch: nach drei Niederlagen in Folge will der TSV 1860 München unterstützt von zahlreichen Auswärtsfahrern die Kehrtwende schaffen und wieder drei Punkte einfahren. sechzger.de hat vor dem Duell zwischen dem SC Freiburg II und dem TSV 1860 München die wichtigsten Faninformationen für alle Löwenfans zusammengefasst.

Faninformationen SC Freiburg II – TSV 1860 München

Etwa 350 Kilometer oder vier Stunden gilt es für die Anhänger des TSV 1860 am Ostersamstag zu absolvieren, um im Dreisamstadion in Freiburg live dabei zu sein. Rund 1.400 von ihnen werden sich im Gästeblock einfinden und die Mannschaft von Argirios Giannikis bestmöglich unterstützen. Um den Klassenerhalt sicher in den Händen zu halten, sind noch einige Punkte erforderlich. Am 31.Spieltag sollen es für die Löwen möglichst drei sein, die auf das Konto wandern.

Für alle mitreisenden Anhänger des TSV 1860 München gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für das Duell gegen den SC Freiburg II. Auch auf der Homepage der Löwen sind die Hinweise zu finden.

Tickets

Für Kurzentschlossene besteht vor Ort keine Möglichkeit ein Ticket zu kaufen. Eine Tageskasse wird nicht angeboten. Karten können allerdings noch im Onlineshop erworben werden.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt zum Stadion lautet wie folgt: Schwarzwaldstraße 193, 79117 Freiburg. Dabei gilt es zu beachten, dass direkt an der Spielstätte keine Parkplätze angeboten werden. Es wird empfohlen entweder Park&Ride Parkplätze anzusteuern oder die Stellplätze der benachbarten Hochschule zu nutzen.

Fanbusse können hingegen direkt am Stadion abgestellt werden.

Bahnreisende nutzen ab dem Bahnhof die Straßenbahnlinie 1 in Richtung Stadion oder Littenweiler. Ab der Haltestelle Römerhof sind es dann noch fünf Minuten, die zu Fuß absolviert werden müssen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 15:00 Uhr, los geht es dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Im Stadion erlaubt sind Taschen oder Rücksäcke bis maximal DIN A4.

Getränke (u.a. Vollbier) und Essen kann bar bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Für alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gibt es bezüglich Free-TV keine gute Nachrichten. Ein entsprechendes Angebot gibt es heute nicht. Allerdings kann das Spiel bei Magenta im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Freiburg natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Dreisamstadion.

Debakel: TSV 1860 II geht gegen den SC Kirchheim unter

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SC Kirchheim TSV 1860 München II Bayernliga Süd

Einen rabenschwarzen Tag hat der TSV 1860 München II heute abend in Kirchheim erlebt. Gegen den Tabellenletzten der Bayernliga Süd verlor die Mannschaft von Frank Schmöller mit sage und schreibe 0:6.

SC Kirchheim gelingt gegen den TSV 1860 II nahezu alles

Ohne Unterstützung aus der Profimannschaft wollte der TSV 1860 München II nach dem Sieg gegen Nördlingen am heutigen Donnerstagabend in Kirchheim direkt nachlegen. Die bisherige Bilanz im Jahr 2024 darf durchaus als durchwachsen bezeichnet werden, die drei Punkte in Gilching am vergangenen Wochenende waren die ersten seit der Winterpause. Die Löwen belegten damit vor der heutigen Partie Platz 7 in der Bayernliga Süd, die Gastgeber befinden sich abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Wer nun fest mit einem Auswärtssieg für den TSV 1860 II in Kirchheim gerechnet hatte, wurde eines Besseren belehrt.

Bereits nach 20 Minuten lagen die Mannen von Frank Schmöller mit 0:3 zurück, ein Treffer davon fiel ausgerechnet auch noch durch ein Eigentor. Der Trainer reagierte auf den deutlichen Rückstand und brachte Brahim Moumou nach 27 Minuten für Alexander Mehring. Wenig später war auch für Marc Zimmermann frühzeitig Schluss, er wurde durch Ahanna Agbowo ersetzt. Doch das nächste Tor erzielten erneut die Gastgeber. Kurz vor der Pause erhöhte Luca Mauerer auf 4:0. Im zweiten Durchgang dauerte es nur wenige Minuten, ehe Maximilian Rothdauscher erneut hinter sich greifen musste. Der gerade erst eingewechselte Alessandro Cazorla traf vom Elfmeterpunkt. Die Nummer 9 des SCK war es dann auch, die in der Schlussviertelstunde mit dem 6:0 den Endstand erzielte. Sogar der Ehrentreffer sollte den Löwen an diesem denkwürdigen Tag nicht gelingen.

Kirchheim feiert gegen den TSV 1860 II damit den erst dritten Saisonsieg. Für die Löwen geht es am Freitag, den 05.April gegen den FC Deisenhofen um Wiedergutmachung. Anpfiff ist in Gilching um 19:30 Uhr.

Reisinger exklusiv: “Bündnis Zukunft ist für mich schwer greifbar”

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

sechzger.de hat Präsident Robert Reisinger um die Beantwortung einiger Fragen
in Zusammenhang mit den klubpolitischen Ereignissen der vergangenen Woche
gebeten.

“Bündnis” startet den Wahlkampf – Reisinger sieht Sponsorenvertreter eher in der KGaA 

sechzger.de: Wie bekannt wurde, kandidieren verschiedene Sponsorenvertreter aus dem Bereich Profifußball auf der kommenden Mitgliederversammlung für den ehrenamtlichen Verwaltungsrat des e. V. – eine gute Idee?

Robert Reisinger: Jedes Mitglied hat das Recht zu kandidieren oder Wahlvorschläge zu machen. Wie sinnvoll eine Kandidatur für den Verein ist, kommt in meinen Augen auf den Einzelfall an. Sponsoren im Profifußball verfolgen legitime wirtschaftliche Interessen, die aber in der Sache und im zeitlichen Horizont nicht unbedingt mit den Zielen des gemeinnützigen Muttervereins übereinstimmen müssen. Das sind einfach unterschiedliche Rollen. Ich würde es deshalb begrüßen, wenn Sponsoren aus dem Profifußball sich mittelfristig an der KGaA als weitere Gesellschafter beteiligen und deren Vertreter dann im Aufsichtsrat der Profifußball-Gesellschaft Platz nehmen.

“Verwaltungsrat das falsche Gremium für Leute, die am Rad des Profifußballs drehen wollen”

Der Verwaltungsrat des gemeinnützigen Vereins ist das falsche Gremium für Leute, die eigentlich am Rad des Profifußballs drehen wollen. Ein Gegenbeispiel sind bei uns die “Unternehmer für Sechzig“, bei ihnen ist ein klarer Bezug zum gemeinnützigen Mehrspartenverein erkennbar. Lässt sich jemand als ehrenamtlicher Funktionär in ein Amt des e. V. wählen, müssen die Gewählten dort voll und ganz die Interessen des gemeinnützigen Vereins vertreten können und auch wollen. Bestehen mögliche Zweifel ob der persönlichen Interessenlage oder ein Loyalitätskonflikt, sollte ein solches Amt gar nicht erst angestrebt werden.

“Bündnis Zukunft 1860 hat sich einer Metamorphose unterzogen”

sechzger.de: Wie nehmen Sie das “Bündnis Zukunft 1860“ wahr?

Robert Reisinger: Das “Bündnis Zukunft 1860“ hat meiner Beobachtung nach mehrere Phasen durchlaufen und sich dabei auch einer Metamorphose unterzogen. Mir wurde das Projekt ursprünglich noch anders angekündigt. Deshalb ist es für mich schwer greifbar. Auch wenn zuletzt der etwas unglückliche Eindruck entstanden ist, dass es sich um ein Wahlkampfvehikel für die kommende Verwaltungsratswahl handelt, sehe ich die Initiative weiterhin grundsätzlich positiv. Sollte aus der intensiven Beschäftigung mit den selbstgewählten Themen bei Einzelnen ein verbessertes Verständnis für die unternehmerischen Problemlagen der KGaA und die Herausforderungen im gemeinnützigen Verein erwachsen, bin ich darüber ganz bestimmt nicht unfroh.

“Möchte gute Zusammenarbeit mit Hans Sitzberger in Erinnerung behalten”

sechzger.de: Was sagen Sie zu den Vorwürfen von Ex-Vizepräsident Hans Sitzberger in einem Interview der Abendzeitung? Er bezichtigt darin sowohl den Präsidenten wie die Mitglieder des Verwaltungsrat des Mobbings.

Robert Reisinger: Hans Sitzberger ist ein verdientes Mitglied unseres Vereins, der sich auf meinen persönlichen Vorschlag hin als Vizepräsident im Präsidium Peter Cassalette engagiert hat. Als ich im Sommer 2017 Präsident wurde, blieb Hans Sitzberger als Stellvertreter im Amt. Sein Arbeitsschwerpunkt innerhalb des Präsidiums waren die Amateur-Abteilungen. Wir haben sechs Jahre lang gut zusammengearbeitet. Das will ich in Erinnerung behalten.

Reisinger zu Sitzberger-Aussagen: “…bewegen wir uns im Bereich alternativer Fakten”

Inhaltlich möchte ich seine Schilderungen, die sehr viel mit Fühlen und wenig mit Tatsachen zu tun haben, nicht kommentieren. Irritierend finde ich, wenn ein Journalist selbst eklatanteste und offenkundige Widersprüche ignoriert, weil die Erzählung die eigene Vorstellung zu bestätigen scheint. Wo ein von einem Notar angefertigtes, im Handelsregister veröffentlichtes und vom Geschäftsführer unterzeichnetes Sitzungsprotokoll nicht mehr ausreicht, um eine ganz offensichtliche Falschaussage zu belegen, bewegen wir uns im Bereich alternativer Fakten. Wahrheit ist eben nicht, was sich wahr anfühlt. Und es ist auch nicht alles nur eine Frage der Perspektive. Man kann einzelne Vorgänge unterschiedlich interpretieren, keine Frage, aber wir brauchen schon noch ein gemeinsames Verständnis von Fakten. Sonst erzählt jeder nur noch was er fühlt und alles ist irgendwie gleichberechtigt.

sechzger.de: Für Viele klang das Interview wie der gezielte Auftakt zum Wahlkampf für die Kandidaten aus dem “Bündnis Zukunft 1860“?

Robert Reisinger: Der zeitliche Zusammenhang mit der darauffolgenden Pressemeldung über deren Kandidatur legt den Verdacht zumindest nahe. Aber ich weiß nicht, ob man mit Sudeleien gut Wahlkampf betreibt. Deshalb kann das auch reiner Zufall sein. Das schlechte Verhältnis zwischen den Gesellschaftern wird von Kritikern immer wieder gegen die amtierenden Vereinsfunktionäre ins Feld geführt. Von außen ist das leicht zu kritisieren. Wir haben als Vereinsvertreter nun mal die befremdliche Situation, mit einem Partner am Tisch zu sitzen, der gleichzeitig vor dem Bundeskartellamt dagegen klagt, mit uns überhaupt an einem Tisch sitzen zu müssen.

“50+1 soll verhindern, dass durch mögliche Handlungen eines Investors ein Klub in seinem Bestand gefährdet wird”

Die “50+1-Regel“ soll ihrem Zweck nach verhindern, dass durch mögliche Handlungen eines Investors ein Klub in seinem Bestand gefährdet wird. Bei uns hat das in der Vergangenheit nicht richtig geklappt, denn die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ist heute weit höher verschuldet, als sie es vor dem Einstieg unseres Mitgesellschafters war. Das muss man nüchtern feststellen. Ich bin kein genereller Gegner von Investoren, wie es gerne dargestellt wird. Die KGaA wird immer Anteilseigner haben. Das ist auch bei vielen anderen Klubs in Deutschland der Fall. Der TSV 1860 München hat sich 2011 nunmal für diesen Weg entschieden. Ich wünsche mir einen oder besser noch mehrere Kapitalgeber, die eine hohe Identifikation mit den Unternehmenszielen und ein Verständnis für die Kultur unseres Klubs mitbringen. Und natürlich 50+1 respektieren.

Möglicherweise erwirbt ein “supporters’ trust” in Form einer Genossenschaft eines Tages ebenfalls Anteile an der KGaA. Dann sind die Mitglieder und Fans als Aktionäre mit im Boot. Denkbar ist vieles. Aber zunächst müssen wir den bestehenden Konflikt auflösen.

Reisinger blickt zuversichtlich auf die Entscheidung zu 50+1

sechzger.de: Wie soll das gehen?

Robert Reisinger: In den kommenden Monaten wird der Abschluss des Verfahrens beim
Bundeskartellamts zu 50+1 erwartet. Ich bin überzeugt, danach werden sich
einige Bremsen lösen.

Thomas Stamm verlässt den SC Freiburg II am Saisonende

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Zwei Tage vor dem Auswärtsspiel des TSV 1860 München in Freiburg gaben die Breisgauer bekannt, dass Thomas Stamm und der SC Freiburg am Saisonende getrennte Wege gehen werden.

Thomas Stamm und Freiburg II beenden Zusammenarbeit

Kurz vor dem Gastspiel der Münchner Löwen platzte eine kleine Bombe im Breisgau. Nach dem Abgang von Profi-Trainer Joachim Streich wird auch Thomas Stamm den SC Freiburg  am Saisonende verlassen. Stamm hatte sich wohl insgeheim Hoffnungen gemacht, Streich nach dessen fast 13-jähriger Amtszeit als Trainer der Freiburger Profis beerben zu dürfen. Da die Freiburger Verantwortlichen bekanntlich auf Julian Schuster als Streich-Nachfolger setzen, entschied sich Stamm wohl, seine Trainerkarriere bei einem anderen Verein fortzusetzen.

Klasse Bilanz bei Freiburg II

Obwohl Freiburg II diese Saison wahrscheinlich den Gang in die Regionalliga antreten muss, herrscht große Zufriedenheit mit dem scheidenden Trainer der Zweitvertretung. Andreas Steiert, Leiter des Freiburger NLZ, äußerte sich sehr positiv, denn Stamm habe “einen wesentlichen Teil auf und neben dem Platz zur Weiterentwicklung der Freiburger Fußballschule beigetragen. Wir wünschen Thomas für seinen privaten und beruflichen Lebensweg in der Zukunft alles erdenklich Gute!“ Größter Erfolg für den Schweizer war sicherlich Platz 2 in der vergangenen Saison. Obwohl Freiburg II, das Niki Lang in der Winterpause ausgleihen hat, aktuell das Tabellende ziert, ist man auch in der aktuellen Saison mit Stamm zufrieden: “Er macht die Dinge immer noch genau gleich, wie er es im vergangenen Jahr gemacht hat. Diese Ruhe zeichnet ihn aus”, gab Felix Roth, Verbindungstrainer zwischen dem Freiburger NLZ und der zweiten Mannschaft zu Protokoll.

Zukunft von Stamm offen

Stamm arbeitet fast neun Jahre im Nachwuchsbereich des SC Freiburg. Er begann 2015 als Trainer der U19. Nach der herausragenden vergangegenen Saison sollen Stamm bereits mehrere Angebote aus höheren Ligen vorgelegen haben. Er entschied sich aber, weiter den Nachwuchs der Freiburger auszubilden. Stamm wird sicher in Kürze eine neue Anstellung finden. Sein Arbeitsnachweis im Breisgau sollte für so manchen Verein sehr interessant sein. Wer auf Stamm beim SC Freiburg II folgen wird ist noch unklar. Möglicherweise rückt Bernhard Weis, aktuell Trainer der Freiburger U19 nach. Fraglich ist auch, wie die Mannschaft die Nachricht verarbeitet. Wir werden es am Samstag ab 16:30h (im Liveticker bei sechzger.de) hautnah miterleben.

 

28.03.2013: TSV 1860 siegt dank Rob Friend bei Erzgebirge Aue

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Erzgebirge Aue TSV 1860

Auch in der Saison 2012/13 nahmen die Löwen wieder einen vergeblichen Anlauf in Richtung Rückkehr in die Bundesliga. Zu wechselhaft waren auch in dieser Spielzeit die Leistungen, um ernsthaft ein Wörtchen in Sachen Aufstieg mitreden zu können. Heute vor elf Jahren gelang dem TSV 1860 dank eines Treffers von Rob Friend immerhin ein Auswärtssieg beim FC Erzgebirge Aue.

Beachtlicher Rückstand auf Relegationsplatz

Nach 26 Spieltagen lagen die Löwen auf Rang 6 der Zweitliga-Tabelle und bereits sechs Punkte hinter dem Relegationsrang 3, den damals der 1. FC Kaiserslautern innehatte. An der Spitze hatten sich Hertha BSC und Eintracht Braunschweig bereits deutlich abgesetzt. Gegen die Hauptstädter hatte Münchens große Liebe in der Arena vor den Toren der Stadt soeben ein 0:0 erkämpft und wollte nun im Erzgebirge nachlegen.

9.300 Zuschauer fanden sich am Abend des Gründonnerstags 2013 im Erzgebirgsstadion in Aue ein, um das Gastspiel des TSV 1860 zu verfolgen. Die Hausherren benötigten dringend Punkte, um sich vom Tabellenkeller abzusetzen – doch diesmal sollten sie leer ausgehen.

Rob Friend trifft früh für die Löwen

Mit dem vierten Auswärtssieg in Folge blieben die Löwen im Rennen um den Relegationsplatz, doch das war ein hartes Stück Arbeit. Zwar präsentierte sich der TSV 1860 in Aue fast über die gesamte Spielzeit hinweg als das bessere Team, hatte in einigen Situationen jedoch eine gehörige Portion Glück.

Bei den Löwen kehrte Daniel Bierofka nach auskurierter Bänderverletzung in die Startelf zurück, für ihn musste Arne Feick weichen. Von Beginn an kontrollierte Sechzig das Geschehen, die Gastgeber kamen meist einen Schritt zu spät. Nach 14 Minuten münzte das Team von Trainer Alexander Schmidt seine Überlegenheit dann in Zählbares um. Stoppelkamp flankte von rechts, Friend köpfte und der Ball schlug zum 0:1 in den Maschen der Lila-Weißen ein.

Aluminium auf beiden Seiten

Anschließend verpasste Stoppelkamp das frühe 0:2 (18.) für 1860, ehe Erzgebirge Aue erstmals gefährlich vors Löwen-Tor kam. Könnecke stand plötzlich frei vor Kiraly, doch der ungarische Nationaltorhüter setzte sich in der Eins-gegen-Eins-Situation gegen den Angreifer durch und hielt die Führung fest.

Anschließend diktierten wieder die Gäste das Geschehen: Tomasov scheiterte knapp, Bierofkas Geschoss landete an der Latte. Auf der Gegenseite hatte Sechzig Glück, dass der Versuch von Sylvestr kurz vor der Pause ebenfalls ans Aluminium klatschte.

TSV 1860 gewinnt bei Erzgebirge Aue

Nach der Pause ging es turbulent weiter. Erst traf Felhi den Pfosten für Sechzig, dann vergaben Könnecke bzw. Bierofka aus aussichtsreicher Position. Im Laufe der 2. Halbzeit drängte Erzgebirge Aue immer mehr auf den Ausgleich, die Defensive des TSV 1860 stand jedoch größtenteils sehr sicher. Nur in der 85. Minute gab es nochmal eine brenzlige Situation zu überstehen, als Kai Bülow eine Flanke mit dem Knie an die Latte des Löwen-Gehäuses abfälschte. Kurz danach war aber Schluss und das Punktekonto von Sechzig München um weitere drei Zähler aufgestockt.

Am Saisonende belegten die Löwen Rang 6, während Erzgebirge Aue nur aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Dynamo Dresden die Abstiegsrelegation erspart blieb.

Die Aufstellung der Löwen

Coach Alexander Schmidt schickte am 28.03.2013 folgendes Team des TSV 1860 auf den Rasen des Erzgebirgsstadions.

Kiraly – Fathi, Vallori, Bülow, Volz (75. Wojtkowiak) – Stahl, Bierofka, Tomasov (59. Wood), Stoppelkamp – Friend, Lauth (78. Kamara)

Bank:
Eicher, Feick, Makos, Ziereis

Tor:
0:1 Friend (14.)

“Bündnis Zukunft” tritt als Block zu den Verwaltungsratswahlen an

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1860 verwaltungsrat

Das “Bündnis Zukunft 1860” hat verkündet, mit einem ehemaligen Kandidaten des “Team Profifußball” sowie Thomas Baudisch und Robert Forster geschlossen zu den Wahlen anzutreten.

sechzger.de hatte eine Vorahnung

Noch im November vergangenen Jahres titelte sechzger.de: “Plant die Bayerische das Team Profifußball 2.0?”. Wir sollten zumindest nicht gänzlich Unrecht haben: den drei offiziellen Kandidaten des “Bündnis Zukunft 1860” hat sich nun neben Robert Forster und Thomas Baudisch noch der ehemalige “Team Profifußball”-Kandidat Thomas Hirschberger. Bündnis-Kandidat Klaus Lutz verkündete in der Pressemitteilung des “Bündnis Zukunft 1860”: “Wir treten als Formation an”. Lutz hatte Thomas Hirschberger zudem für das Gremium vorgeschlagen. Forster und Baudisch wurden beide von 1860-Kassenprüfer Anton Bauer, der dem Unterstützkreis des Bündnis Zukunft 1860 angehört und nicht erneut  für die Wahl zum Kassenprüfer antritt, vorgeschlagen.

Ob dieser Schritt gänzlich unfreiwillig kommt, darf bezweifelt werden. Erst kürzlich hatte das Löwenmagazin mit nachstehender Grafik die Verflechtungen der “Bündnis”-Kandidaten mit den anderen hervorgehoben.

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Grafik: (c) Löwenmagazin

Hierbei ist auch gut zu erkennen, dass der weitere ehemalige “Team Profifußball”-Kandidat Klaus Ruhdorfer ebenfalls in der komplex verflochtenen Vorschlag-Matrix rund um die abgebildeten Kandidaten und Vorschlagenden einen festen Platz hat. Ist er ein weiterer, inoffizieller Kandidat der “Formation” des Bündnisses?

Laut Vereinssatzung des TSV München von 1860 e.V. ist eine Blockwahl übrigens nicht möglich. Es werden alle Kandidat/innen einzeln gewählt, jedes stimmberechtigte und anwesende Mitglied hat hierbei 9 Stimmen zu vergeben.

Praktisch: mit 6 von 9 Plätzen hätten die als Formation antretetenden Kandidaten eine 2/3 Mehrheit im Gremium.

Die Pressemitteilung des “Bündnis Zukunft 1860” im Wortlaut

München, 25. März 2024 – Thomas Hirschberger, Robert Forster und Thomas Baudisch kandidieren bei der anstehenden Verwaltungsratswahl des TSV München von 1860 e.V.
Wie bereits von einigen Medien berichtet, sind diese drei Bewerber im inhaltlichen Austausch mit dem Bündnis Zukunft 1860 sowie den drei Kandidaten aus dem Initiatoren-Kreis des Bündnisses, Professor Klaus Lutz, Alexander Hofmann, und Martin Gräfer. Nach mehreren Gesprächen haben sich die Kandidaten entschlossen, in der Vorbereitung für die Wahlen und auch bei den Wahlen selbst zu kooperieren.

Inhaltliche Grundlage der Gespräche sind die vier Zukunftsthemen, die im Bündnis Zukunft 1860 bearbeitet werden: „Finanzen und Gesellschafterstrukturen“, „Vision, Marke und Kommunikation“, „Stadion und Infrastruktur“ sowie „Jugend- und Nachwuchsförderung“. Dabei hat sich gezeigt, dass alle Kandidaten ähnliche und gemeinsame Vorstellungen für eine positive Weiterentwicklung des Vereins haben. Daher ist eine Kooperation sinnvoll. Thomas Hirschberger, Robert Forster und Thomas Baudisch haben zudem unabhängig von der Arbeit des Bündnisses eigene Ideen und Ansätze für den Verein entwickelt. Die sollen jetzt ebenfalls einfließen in eine gemeinsame Strategie für die zukünftige Ausrichtung des Vereins.

Professor Klaus Lutz erklärt: „Wir treten als Formation an. Wir arbeiten von nun an gemeinsam an einem Gesamtplan für den Verein. Für diesen Plan wollen wir bei den Wahlen die Unterstützung aller Mitglieder. Durch diese Kooperation mit drei weiteren Kandidaten und deren Expertise  schaffen wir einen echten Mehrwert. Wir sind und bleiben darüber hinaus offen für weitere Kooperationen mit Kandidaten, die mit unseren Ideen und Grundsätzen übereinstimmen.“

Parallel zu dieser Arbeit der Kandidaten für die Wahlen geht die Arbeit des Bündnis Zukunft 1860 wie angekündigt weiter. Voraussichtlich Mitte April werden die Arbeitsergebnisse in einem ausgearbeiteten Strategiepapier den Unterstützern, den Gremien und der Öffentlichkeit präsentiert.