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Ismaik trifft sechzger.de – und kündigt Empfehlungsliste für VR-Wahl an

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Wie angekündigt haben sich am gestrigen Samstagnachmittag drei Vertreter von sechzger.de mit Hasan Ismaik zu einem Gespräch getroffen. Die Redaktion hatte vorab einen Fragenkatalog ausgearbeitet, der Themen wie 50+1, das Bündnis Zukunft und mögliche Gespräche mit den aktuellen Vereinsvertretern beinhaltete. Klar wurde vor allem eines: Letztere wird es – mit einer möglichen Ausnahme – den Worten Hasan Ismaiks zu Folge weiterhin nicht geben.

Ismaik interessiert sich für Strukturen von sechzger.de

Wie bereits heute Morgen in den Giesinger Gedanken geschildert waren an dem Gespräch Anthony Power, Ismaiks Dolmetscher, Ismaik selbst sowie drei Vertreter der Redaktion beteiligt. Zu Beginn war der Jordanier sehr daran interessiert, wie sechzger.de organisiert ist, welche Personen verantwortlich sind und wie das Projekt finanziert wird. Dabei konnte aufgeklärt werden, dass zum e.V. des TSV 1860 keinerlei offizielle Verbindungen bestehen oder der Verein die Arbeit der Redaktion gar finanziell unterstützt. Dennoch betonte Ismaik, dass er die Berichterstattung als einseitig wahrnehme und ihm keine Kontaktaufnahme bekannt sei, um beispielsweise eine Stellungnahme von ihm einzuholen. Die Vertreter von sechzger.de entgegneten, dass es bereits mehrfach Anfragen, z.B. über den Pressesprecher der KGaA gegeben habe. Dies sei laut Ismaik, dem 60% der Anteile besagter KGaA gehören, nicht der korrekte Weg. Für zukünftige Anfragen unserer Redaktion an Ismaik konnte nach dieser Diskussion ein geeigneter zukünftiger Kommunikationsweg gefunden werden.

Als erstes Thema des Fragenkatalogs konfrontierte sechzger.de Hasan Ismaik mit dem Vorwurf in Richtung Robert Reisinger, der Präsident des TSV 1860 würde Lügen verbreiten. Der Jordanier führte als Antwort zunächst aus, dass einige Entscheidungsträger, die sich noch heute in offiziellen Ämtern befinden, bereits vor 2017 in Funktionen für den TSV 1860 München tätig waren. Es seien in dieser Zeit falsche Personalentscheidungen auf der Position des Trainers und des Geschäftsführers getroffen worden. Unter anderem ging er dabei sehr weit in der Geschichte zurück und nannte den Namen Kosta Runjaic.
Konkret bezüglich der Lügen von sechzger.de nachgehakt, führte er aus, dass öffentlich kommuniziert worden sei man werde keine Darlehen mehr annehmen. Später sei man hinter den Kulissen dann aber auf Ismaik zugegangen und es habe drei weitere Finanzspritzen in Form von Darlehen gegeben.

Gespräche mit Vereinsvertretern werden kategorisch abgelehnt…

Zudem ging Ismaik auf den als “Schwarzen Freitag” bekannten Doppelabstieg ein. Er sei damals bereit gewesen, die notwendigen 11 Millionen Euro für die Lizenz zur 3. Liga in Form eines Sponsorings zur Verfügung zu stellen. Etwaige Beweise lägen schriftlich dazu vor und könnte sechzger.de gerne zur Verfügung gestellt werden. Anthony Power und Ismaiks Bruder Yahya hätten demnach stundenlang am Trainnigsgelände auf Vertreter des e.V. gewartet, es sei allerdings niemand gekommen. Laut Ismaik sei dies der erste große Versuch der e.V.-Vertreter gewesen, sich vom Mitgesellschafter zu trennen.
(Anmerkung der Redaktion: Diesem Sachverhalt werden wir natürlich nachgehen und dazu von beiden Gesellschafterseiten Informationen einholen)

Bekanntlich ist der Jordanier allerdings heute – sieben Jahre später – noch immer an der TSV 1860 München KGaA beteiligt. Nahtlos daran anknüpfend stellten die Vertreter von sechzger.de Hasan Ismaik daher die Frage, wie er sich die Zusammenarbeit mit der e.V.-Seite zukünftig vorstelle. Er betonte dabei sehr deutlich, dass es keine Gespräche mit den aktuellen Vereinsvertretern geben werde. Der fehlende Respekt ihm gegenüber sei Grundlage für diese Entscheidung. Sein öffentliches Angebot in der Abendzeitung die Gespräche nach einer Entschuldigung wieder aufzunehmen sei nicht genutzt worden. Respekt ist dem Jordanier überhaupt ein sehr wichtiges Anliegen. Dies wurde in dem rund zweistündigen Gespräch mehrfach deutlich.

…mit einer Ausnahme

sechzger.de blieb bei diesem Thema und fragte noch einmal nach. Schließlich bestünde die Möglichkeit, dass bei der Mitgliederversammlung am 16.Juni die aktuellen Vereinsvertreter im Verwaltungsrat in ihren Ämtern bleiben. Für diesen Fall müsse es ja einen Plan B geben, um den TSV 1860 München wieder in ein ruhiges und erfolgreiches Fahrwasser zu bringen. Zunächst betonte Ismaik mehrfach, dass er davon überzeugt sei, dass sich auf besagter MV die Besetzung des Verwaltungsrats ändern werde. Etwas anderes sehe er nicht. Auf mehrmaliges Nachhaken, dass es doch auch eine andere Möglichkeit für den Wahlausgang gäbe und ob er das demokratische Votum der Mitglieder dann respektierte, betonte Ismaik, dass er natürlich den Mitgliederwillen und die Demokratie respektiere…Doch es wurde auch klar: In diesem Fall wird es ebenfalls keine Gespräche mit den e.V.-Vertretern geben.
Aber auch wenn er nicht für einen Austausch zur Verfügung steht, gefällt Ismaik der aktuelle Zustand nicht, wie er auf Nachfrage zugab.

Es macht mir keinen Spaß, es tut einfach weh.

Ismaik betonte also immer wieder, dass er davon überzeugt sei, dass sich am 16. Juni Grundlegendes ändern wird. Unter den rund 26.000 Mitgliedern des TSV München von 1860 e.V. vermutet der Jordanier zwei- bis dreitausend Personen, die gegen seine Beteiligung bei den Löwen sind. Dieser Kreis sei besonders aktiv, gehe zu den Mitgliederversammlungen und habe daher bei den Abstimmungen stets die Entscheidungsgewalt. Auf die Rückfrage, wie er die Verteilung der Fans (unabhängig von einer Mitgliedschaft im Verein), z.B. im Stadion bezüglich der Sympathien für ihn einschätze, sagte er, die deutliche Mehrheit stünde hinter ihm. Konfrontiert z.B. mit dem Regionalligaspiel in Nürnberg im Februar 2018, wo ein großer Teil der rund 17.000 Löwenfans das sogenannte Scheichlied mitsang, was auf Youtube sehr deutlich zu beboachten ist, sagte Ismaik kurz und knapp, das stimme nicht.

Ismaik bezichtigt sechzger.de erneut der Lüge

Eine Möglichkeit zu einem Austausch mit einem e.V.-Vertreter könnte es möglicherweise doch geben. Wie berichtet haben Saki Stimoniaris und Nicolai Walch geplant, eine gemeinsame Einladung an den Jordanier auszusprechen. Ismaik zeigte sich offen gegenüber dieser Möglichkeit, zumal er mit Walch bislang noch kein Gespräch geführt habe. Doch auch Walch solle zunächst – so Ismaiks Bedingung – zugeben, dass der aktuelle Umgang mit dem Mitgesellschafter nicht richtig sei. Gemeint sind dabei neben dem bereits erwähnten “Scheichlied” auch die Fahnen mit dem durchgestrichenen Konterfei, die Ismaik auf einer persönlichen Ebene angreifen würde. Ob es wirklich zu dem erwähnten Gespräch kommen wird, ist derweil aber durchaus fraglich. Denn die Süddeutsche Zeitung  berichtete zuletzt, dass die E-Mail bereits verschickt worden sei. Der Jordanier scheint davon gar keine Kenntnis zu haben.

Viel diskutiert wurde auch über die veröffentlichte Übersetzung von sechzger.de, wonach PRO1860 und die Ultras vernichtet bzw. zerstört werden sollen. Ismaik war vor allem über die Formulierung “vernichten” erbost, da dieses Wort in einem militärischen Kontext zu sehen und keine passende Übersetzung für seine Aussage sei. Aber auch das Wort “zerstören”, das unter anderem von einem beglaubigten Übersetzer bestätigt wurde, stufte er als nicht adäquat ein. Seine Ansprache habe sich rein auf die anstehenden Wahlen bezogen. Eine alternative Übersetzung der betroffenen Passage wurde im Gespräch mit sechzger.de, trotz Rückfrage nicht übermittelt. Der Dolmetscher, der in der Simultanübersetzung der Ismaik-Ansprache in der vergangenen Woche, die Worte “Ultras” und “PRO1860” gleich gar nicht erst erwähnt hatte, ging auf die mehrfach gestellte Frage, warum er diese Inhalte verschwiegen habe, nicht ein. Zu dieser Thematik ist sechzger.de weiterhin im Austausch mit den beteiligten Protagonisten und wird die Leser weiter auf dem Laufenden halten.

Ankündigung einer eigenen Empfehlungsliste

Als nächsten Themenkomplex sprach sechzger.de das sogenannte “Bündnis Zukunft 1860” an. Die Initiative hatte sich vergangenen Mittwoch deutlich in der Öffentlichkeit von den Aussagen Ismaiks distanziert. Diese deutliche Kritik habe er zur Kenntnis genommen und spiele für ihn bei der Bewertung des BZ1860 keine Rolle. Er sei einigen Kandidaten positiv gegenüber eingestellt. Namentlich erwähnte Ismaik dabei Klaus Lutz sowie Martin Gräfer. Grundsätzlich wolle sich der Jordanier aber noch ein Bild von weiteren Kandidaten für die Wahl zum Verwaltungsrat machen und vor der Wahl auch seine ganz persönliche Empfehlung veröffentlichen – die dann auch gewählt werde, da sei er sicher. Sicher wird auf dieser Liste auch Saki Stimoniaris zu finden sein, wie während des Austausches deutlich wurde.

Abschließend konfrontierten die sechzger.de-Vertreter den Jordanier noch mit Gerüchten zu einer möglichen Unterstützung eines großen, komerziellen Blogs im Umfeld des TSV 1860 München. Ismaik verwies derlei Gerüchte ins Reich der Fabeln. Er glaube an die Pressefreiheit und habe noch niemals irgendein Medium finanziell unterstützt.
Ein weiterer, spannender Themenkomplex – der natürlich auf der Liste stand – ist die 50+1-Regel im deutschen Profifußball, die aber aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nur noch sehr kurz angesprochen werden konnte. Die Regel sei für ihn völlig Ordnung, werde bei den Löwen allerdings falsch benutzt bzw. ausgenutzt, um Entscheidungen gegen Ismaiks Willen zu treffen.

Ein Wort zum TSV 1860 München: Teecain

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Von wegen “Stagnation” – Tobias Kopp aka. Teecain teilt in unserer Kurzserie “Ein Wort zum TSV 1860 München” seine Gedanken zum neuen Kurs des e.V..

Wo andere Stagnation und gar Rückschritte sehen, sehen wir wirtschaftliche Vernunft, zukunftsfähige, nachhaltige Konzepte und messbaren Fortschritt. Und wir sind nicht allein. Wir haben ehemalige Spieler, die selbst ihre fußballerische Heimat in Giesing haben, aber auch mehr oder weniger prominente Anhänger und Freunde des TSV 1860 München nach ihren Gedanken gefragt.

“Ein Wort zum TSV 1860 München”: Musiker Teecain teilt sechzger.de seine Gedanken mit

„Ein Verein gehört immer den Menschen, die Herzblut für ihn haben! Keinen Investoren, keinen Sponsoren, keinen TV-Sendern. Die können beim Profifußball ihr Logo draufpappen und damit a shit of money machen, alles OK. Aber im Verein haben nur die Mitglieder das Sagen!“

– Teecain, Musiker

„Wir Münchner ham des Sechzger, Giesing ist im Haus. Münchens große Liebe, 1860 – so schaut’s aus!“ Schon vor an die 20 Jahren machte Teecain mit seiner Hip-Hop-Crew Echorausch kein Hehl aus seiner Sympathie für die Löwen.

sechzger.de blickt zurück: Scherbenhaufen nach Totalabsturz

Seit dem Sommer 2017, in dem die erste Mannschaft des TSV 1860 München in Folge eines wirtschaftlichen und sportlichen Desasters der aus dem Mutterverein ausgegliederten Profi-Fußballgesellschaft, bis in die Regionalliga Bayern fiel, sind die Vertreter des Muttervereins beharrlich um einen bodenständigeren Kurs bemüht.

Die ökonomischen und strukturellen Problemlagen in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA waren im Nachwuchsbereich schon zwei Spielzeiten vor dem großen Crash wahrnehmbar gewesen. Zwei Jahre lang blieb die KGaA damals dem gemeinnützigen Verein die vertraglich vereinbarten Ausbildungszuschüsse schuldig. In der Folge mussten Ausbildungsmaßnahmen zurückgefahren werden und zeitgleich mit den Profis stiegen in der Saison 2016/2017 auch die A- und B-Junioren aus der Bundesliga ab.

TSV München von 1860 e.V. trägt die Ausbildung der jungen Talente seit 2017 allein

Seit dem Sommer 2017 trägt der Mutterverein die Ausbildung der Talente finanziell allein. Die ausstehenden Beihilfen wurden nach dem Neubeginn im Rahmen eines Sanierungskonzepts für die überschuldete KGaA gestundet. Der Eintritt zahlreicher Neumitglieder in den Verein versetzte die Verantwortlichen in die Lage, umfangreiche organisatorische, konzeptionelle und ausbildungsspezifische Erneuerungen bei den Junglöwen voranzutreiben.

Das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München ist heute wieder eine renommierte Ausbildungsstätte. Sowohl die A-Junioren wie die B-Junioren kehrten sportlich in die Bundesliga  zurück. Zahlreiche Nachwuchstalente konnten für den Einsatz im Profibereich des TSV 1860 München qualifiziert werden. Die Profimannschaft des Klubs verfügt seit vielen Jahren über eine der höchsten Quoten an sogenannten Eigengewächsen im Deutschen Fußball.

Neue Geschäftsführer des TSV 1860 setzen auf die Jugend

Das vom Mutterverein zu Jahresbeginn neu eingesetzte Management der Profi-Fußballgesellschaft (Dr. Christian Werner, Sport/Oliver Mueller, Finanzen) verfolgt einen sportlichen Kurs, der diese Bemühungen für die Zukunft zu einem identitätsstiftenden Merkmal für den TSV 1860 München institutionalisieren will.

Die Presse berichtet darüber: Für Präsident Robert Reisinger war die Verpflichtung von Giannikis, Werner und Mueller diesbezüglich ein Meilenstein. „Wir müssen von unserer Ausbildungsqualität mehr profitieren“, lautet seine alte, in einem Podcast erneuerte Forderung: „Diese Aufgabe ist in meinen Augen absolut wettbewerbsentscheidend. Dafür braucht es Kreativität, strategisches Geschick und einen scharfen Blick für Entwicklungspotenzial. Das scheint jetzt endlich angekommen zu sein.”

 

Deutliche Siege für Löwinnen I & II

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Tsv 1860 Frauen Löwinnen II

Das Saisonende naht und die Frauenmannschaften des TSV 1860 marschieren weiter. Beide Teams der Löwinnen feierten am Samstag deutliche Siege.

Löwinnen I und II feiern hohe Siege

Zunächst besiegte die 2. Mannschaft (siehe Titelbild) in Riem den TSV Poing mit 7:1. Laura Kreuzer (2), Laura Schlögl (2), Saadet Tombul, Joy Bredehorst und Verena Modlinger trafen für die Tabellenführerinnen der A-Klasse, deren Torverhältnis mittlerweile +100 (108:8) beträgt.

Bereits als Meister und Aufsteiger stehen die Löwinnen I fest, lassen aber dennoch nicht nach. Auch das 17. Saisonspiel gewann das Team von Mariano Frate und fertigte die SpVgg Markt Schwabener Au mit 9:0 ab. Besonders Kira Winter war on fire und trug sich auf dem Sechser-Platz gleich sieben Mal in die Torschützenliste ein. Julia Lehmann und Laura Schreil per Eigentor sorgten für die weiteren Treffer.

Foto: TSV München von 1860 e.V.

Dritte besiegt Charlemont Star Football Club

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Tsv 1860 Iii Dritte Charlemont Star Football Club

Deutlich mehr Zuschauer hätte das internationale Freundschaftsspiel des TSV 1860 III gegen den Charlemont Star Football Club verdient gehabt, doch das Wetter hatte etwas dagegen. Am Ende setzten sich die Löwen mit 3:1 durch.

Dritte besiegt Charlemont Star Football Club

Bei strömendem Regen fanden sich leider nur rund 60 Zuschauer auf dem Sechser-Platz ein, um das Gastspiel des Clubs aus den Midlands in München zu verfolgen. Nachdem die Gäste zuletzt bereits gegen den mit einigen Spielern der Ersten verstärkten FC Wacker München mit 2:8 verloren hatten, zogen die Briten auch diesmal den Kürzeren.

Zwar ging das Team aus West Bromwich nach einer Viertelstunde in Führung, doch bereits zur Pause führten die Löwen mit 2:1. Nach 90 Minuten bei sehr unangenehmen äußeren Bedingungen stand ein 3:1-Sieg des TSV 1860 III zu Buche.

Giesinger Gedanken: Als wir uns mal mit Hasan Ismaik im Hotel trafen

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Wie Ihr ja wahrscheinlich schon irgendwo in den sozialen Medien gelesen habt, hat sich eine Delegation von sechzger.de gestern Nachmittag im Hotel mit Hasan Ismaik getroffen. Wir hatten eine Einladung von Ismaik vorliegen und haben diese wahrgenommen. Und ich war dabei.

Minutiöse Vorbereitung

Wir wollten uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen und uns im Hotel mit Ismaik treffen. Ziel war, wenigstens ein paar der unbeantworteten Fragen der Beziehung 1860-Ismaik aus den letzten Jahren zu stellen. Und vielleicht ein wenig zu erfahren, was den Mitgesellschafter von 1860 zu seiner teilweise befremdlichen Kommunikation antreibt.

Dazu bereiteten wir einen mehrseitigen Gesprächsleitfaden der letzten kontroversen Aussagen von Ismaik vor und versuchten wenigstens auch einige grundlegende Fragen zu seinem Investment bei Münchens großer Liebe zu stellen. Wir waren alle sehr gespannt, was uns bei Ismaik im Hotel erwarten würde. Um unseren Leitfaden nochmal durchzugehen und mit allen Teilnehmern unsererseits zu besprechen, trafen wir uns zwei Stunden vor unserem Termin in einem Café. Die Fragen sollten feingeschliffen und das generelle Vorgehen abgestimmt werden. Währenddessen erreichten uns erste Screenshots von Arik Steen, der für das Löwenmagazin am Vormittag einen Termin hatte. Arik hatte Ismaik ein Geschenk mitgebracht und selbst auch ein Trikot überreicht bekommen. Für uns als neutrale Plattform war von vornherein klar, dass wir so etwas nicht annehmen würden, um unsere Glaubwürdigkeit und Neutralität nicht in Gefahr zu bringen.

Warten auf die Audienz

Wir trafen dann gut zehn Minuten vor der vereinbarten Zeit in der Lobby des Hotels ein und warteten auf unser Gespräch bei Hasan Ismaik. Leider hatte sich wohl ein vorgängiger Termin von Ismaik verzögert und wir mussten fast eine dreiviertel Stunde warten. Während wir so warteten, schlenderte auf einmal Martin Gräfer durch die Lobby Richtung Ausgang. Kurz bevor wir dann zu Hasan Ismaik gebeten wurden, betrat Xandi Hofmann vom Bündnis Zukunft die Lobby. Natürlich in standesgemäßem Outfit mit Löwenlederhose und Wadlstrümpfen.

Sicherheitskontrolle vor Ismaiks Suite

Vor Ismaiks Suite war dann tatsächlich ein Security-Mitarbeiter postiert, der unsere Handys und den Laptop mit dem mühsam ausgearbeiteten Gesprächsleitfaden für die Dauer des Treffens konfiszieren wollte. Das war für uns ein No-Go und wir machten deutlich, dass wir ohne Handys und Laptop den Termin nicht wahrnehmen würden. Der Dolmetscher klärte dann offenbar mit Hasan Ismaik die Lage ab und wir durften dann mit den Geräten Ismaiks Suite betreten. Dort erwartete uns Hasan Ismaik im Löwentrikot unter einer Windjacke (wie meine Mutter es nennen würde) persönlich. Anthony Power, der Dolmetscher (der uns schon in der Lobby abgeholt hatte), ein weiterer Sicherheitsmitarbeiter, der konstant Sonnenbrille und womöglich eine Schutzweste unter seinem Hemd trug sowie ein mutmaßlicher Hotelmitarbeiter, der uns Kaffee servierte und ansonsten Ismaik jeden Wunsch von den Augen ablas, waren ebenfalls zugegen. Erwähnenswert ist sicher noch, dass während unseres gesamten Aufenthalts zwei Handykameras mit Heiligenscheinbeleuchtung auf die Gesprächsrunde gerichtet waren. Ob sie Szenerie filmten, wissen wir nicht. Haben wir ehrlicherweise auch vergessen, zu fragen. Vereinbart wurde aber, dass das Gespräch nicht aufgezeichnet wird. Also auch nicht von uns

Erster Eklat – sechzger.de verweigert Trikotannahme

Offenbar hatte Ismaik mit nur zwei Vertretern unseres Fanportals gerechnet und hatte zwei Heimtrikots der neuen Saison mit “sechzger.de” Beflockung als Geschenke für uns parat. Wir lehnten freundlich ab, da wir unabhängig sein und uns nicht nachsagen lassen wollen, dass wir uns durch die Annahme von Trikots beeinflussen lassen. Ismaik feuerte die beiden Trikots dann sichtbar ungehalten auf einen Schreibtisch. Für ihn war es wohl ein ziemlicher Affront, dass wir sein Geschenk nicht haben wollten. Dann nahmen wir alle Platz und unser Gespräch mit dem geheimnisvollen Investor begann. Zunächst stellten wir unser Projekt vor und Ismaik hatte einige Fragen zur Organisationsstruktur von sechzger.de. Wir erklärten, dass wir auch einen e.V. als Trägerverein haben und unsere Aktivitäten dadurch finanzieren. Ebenso war er sehr interessiert daran, wie die Redaktion arbeitet und wir mussten ihm mehrmals bestätigen, dass unsere Redakteure und selbst der Redaktionsleiter ehrenamtlich arbeiten.

sechzger.de darf Ismaik befragen

Als das geklärt war und wir ihm erklärt hatten, dass wir vereinspolitisch neutral agieren wollen und besonders im Vorfeld der anstehenden MV-Wahl allen Strömungen innerhalb von 1860 eine Plattform geben, durften wir mit unseren Fragen loslegen. Was inhaltlich diskutiert wurde, werdet Ihr heute im Laufe des Tages noch in einem gesonderten Artikel lesen können. Ich kann nur so viel sagen: Ismaik beantwortete viele unserer Fragen direkt und umgeschminkt – einige aber auch gar nicht, indem er einfach nicht auf das Gefragte einging. Ich empfand es als sehr schwierig, nur über den Dolmetscher mit ihm kommunizieren zu können. Es ist schon sehr komisch, wenn man eigentlich eine Frage an eine Person stellt und dabei eine andere anvisiert und diese direkt anspricht. Dennoch kam ein durchaus interessanter Dialog zwischen uns und Hasan Ismaik zustande. Beide Seiten nahmen dabei kein Blatt vor den Mund. An der ein oder anderen Stelle war deutlich zu merken, dass Ismaik mit unseren Standpunkten nicht zufrieden war. Daraus machte er auch keinen Hehl. Aber auch wir versuchten ihm zu verdeutlichen, dass wir viele seiner Standpunkte nicht nachvollziehen können.

Kaffee mit Anthony Power

Ein besonderes Highlight des Nachmittags war Anthony Power, der uns direkt gegenüber auf einem Sofa Platz genommen hatte. Während Ismaik natürlich auf einem riesigen Sessel am Kopfende des Tisches sitzend präsidierte. Power war geradezu zuvorkommend höflich. Als wir Kaffee serviert bekamen, fragte ich ihn “Anthony, do you want milk?” Power lächelte freundlichst zurück und sagte: “No, thank you very much, Thomas.” Als dann mein Kugelschreiber seinen Dienst versagte, bot Ismaik mir einen Kugelschreiber vom Schreibtisch an, auf den er vorher die Trikots gefeuerte hatte. Ich nahm dankend an und wollte mir den Kugelschreiber holen, aber Anthony Power sprang auf und reichte mir einen Kugelschreiber mit den Worten “Here’s a black pen”. Die ersten Worte, die ich mit dem Kugelschreiber schrieb, erschienen in roter Farbe auf meinem Block. Die ganze Runde nahm davon Notiz und es herrschte für einen kurzen Moment entspannte Erheiterung in Hasans Suite. sechzger.de notierte fortan in roter Schrift… Hasan Ismaik rauchte übrigens ununterbrochen Zigarre, als ob er nachdrücklich beweisen wollte, dass die nicht angezündete Zigarre auf dem Video vom Tegernsee ein grobes Versehen war.

Im Hotel von Ismaik geben sich die Gäste die Klinke in die Hand

Knapp zwei Stunden dauerte unsere „Audienz“. Am Ende ging es ziemlich hoppla-di-hopp und auf einmal stand nahezu das ganze Bündnis Zukunft in voller Mannschaftsstärke im Raum. Professor Lutz begrüßte uns noch versucht staatsmännisch und es entstand ein wenig Durcheinander. Dennoch verabschiedeten sich Anthony Power und Hasan Ismaik sehr höflich und respektvoll von uns. Danach mussten wir die zahlreichen, teilweise unfassbaren Eindrücke verarbeiten und kehrten ins Café, in dem wir uns vorbereiteten, zurück. In Rekordzeit konsumierten wir zwei Bier und diskutierten die Besprechung im Hotel von Ismaik rauf und runter. Es war ein denkwürdiger Nachmittag. An einigen Stellen traten offen Differenzen zwischen Hasan Ismaik und uns zu Tage. Dennoch verlief die Kommunikation immer fair und offen. Ich würde mir wünschen, dass Hasan Ismaik über seinen Schatten springt und auf diese Weise Mal mit den Vertretern des e.V. kommuniziert.

In eigener Sache: “Pro Hasan Ismaik” – Facebook-Seite denunziert sechzger.de

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sechzger.de Logo Löwe mit weiß-blauer Fahne 1860
sechzger.de Logo 1860

Updates zur Sache ganz unten.

In eigener Sache muss sechzger.de die unbelegten Falschbehauptungen einer Facebookpage namens “Pro Hasan Ismaik” klarstellen.

Wahlkampf beim TSV 1860 München

Es ist Wahlkampf. Das merkt man spätestens, seit das “Bündnis Zukunft 1860” kein brückenbauendes, neutrales Think-Tank-Produkt mehr ist, sondern eine agenturgesteuerte und von der “Bayerischen” unterstützte Wahlkampfmaschine für die Kandidaten von Hasan Ismaiks Gnaden.

Auch Hasan Ismaik hat sich inzwischen in den Wahlkampf eingeschaltet. Sei es durch Videos in den sozialen Medien, Fanclub-Besuche oder Pöbeleien im Facebook-Kommentarbereich.

Facebook-Profil namens “Pro Hasan Ismaik” denunziert sechzger.de

Nun ist auf Facebook (101 Follower) und Instagram (0 Follower) ein Profil erschienen, das mit dem Namen “Pro Hasan Ismaik” für den Kurs des Mitgesellschafters der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA wirbt. Mit nicht ganz unaufwändig gestalteten Grafiken macht es Wahlkampf für Ismaik, der bekanntlich bei den Verwaltungsratswahlen Saki Stimoniaris sowie das “Bündnis Zukunft 1860” unterstützt.

Die Facebook-Seite “Pro Hasan Ismaik” hat einen (unautorisierten) Screenshot der Webseite von sechzger.de gepostet. Dort ist zu lesen: “Achtung Löwen! Lasst euch von den falschen Informationen auf “Sechzger.de” nicht täuschen. Dieser Fanblog ist einseitig und versucht, unseren geliebten Verein zu spalten und Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik zu diskreditieren. Wir stehen zusammen und lassen uns von solchen Lügen nicht beeinflussen”.

Und weiter: “Dieses Magazin verbreitet Lügen!” “Glaubt “Sechzger.de” nicht!” Garniert wird die Grafik mit einem “Fake News”.

Vorwürfe entbehren jeder Grundlage

Wir von sechzger.de können uns keine Vorwürfe machen. Wir berichten ehrenamtlich und unter Angaben von Quellen tagtäglich als unabhängiges Fanportal über den TSV 1860 München. Insbesondere der Verein liegt uns am Herzen – das geben wir offen zu. Nirgends sonst findet man so viele und detaillierte Artikel über den Mutterverein als bei uns. Wieso sollten wir also den “geliebten Verein spalten”? Click-Bait haben wir nicht nötig, da wir keine Werbung schalten. Wir verdienen nichts mit unserem Portal. Unsere ehrenamtliche Arbeit erfolgt aus Leidenschaft. Wir sind ein heterogenes Team mit vielen verschiedenen Meinungen. Andersdenkende lassen wir zu Wort kommen. Wir haben einen gesitteten Kommentarbereich, in welchem anderslautende Meinungen zwar von Kommentator/innen kritisiert werden, jedoch – solange sie sich an den Kommentar-Kodex halten – von uns nicht gelöscht werden. Jede zivilisiert artikulierte Meinung ist bei uns willkommen. Das kennt man von den Portalen, die Hasan Ismaik nahestehen, anders.

Nicht das erste derartige Profil

“Pro Hasan Ismaik” ist nicht das erste Profil dieser Art, das sich in den sozialen Netzwerken wiederfindet. Auf Instagram gibt es beispielsweise eine Seite, die mit Bildern und Texten neben sechzger.de auch Verantwortliche des Löwenmagazins sowie den Präsident des TSV München von 1860 e.V. teilweise mit übelstem Inhalt diskreditiert. Diesem Profil “folgt” übrigens Anthony Power (tagesaktueller Screenshot vorhanden).

sechzger.de prüft rechtliche Schritte

sechzger.de hat bzgl. der Facebookseite “Pro Hasan Ismaik” einen Anwalt eingeschaltet und steht derzeit mit der Plattform “Meta” in Kontakt, um die Daten der Person(en), die sich hinter dem Profil verbergen, mithilfe des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes herauszuerhalten. Weitere, rechtliche Schritte zivil- und strafrechtlicher Natur werden derzeit geprüft. Das ist nicht gelogen 😉

UPDATES
(2. Juni 14.45 Uhr): Inzwischen wurden die hier gegenständlichen Inhalte und Einlassungen von der besagten Seite (sowohl auf facebook und Instagram) – natürlich einschließlich der Kommentare von Usern – entfernt.
Und gleichwohl sowohl User hier bei den Kommentaren auf sechzger.de, als auch in den Kommentaren unter dem Beitrag auf facebook ein bekannter Ex-Funktionär aus dem Umfeld des TSV 1860, als auch ein Sportfotograf für den Beitrag lobenden Worte fanden, ist den Betreibern von “Pro Hasan Ismaik” wohl bewusst geworden, dass sie sich mit ihrer Kampagne gegen sechzger.de auf rechtlich bedenklichem Terrain bewegen.
Von der moralische Dimension der dort verwendeten Formulierungen ganz zu schweigen.

(3. Juni 8.30 Uhr): Inzwischen ist auf der facebook-Seite das Posting wieder zu sehen. Allerdings ohne die oben angesprochenen Kommentare von Usern. Wir behalten uns weitere rechtliche Schritte vor.

 

 

Gastbeitrag von Philipp Birk: Ismaik und die Präsidenten

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TSV 1860 München - die Löwen!
Die Löwen, Münchens große Liebe!

Nach dem Gastbeitrag von Thomas Briel möchte auch Philipp Birk seine Meinung auf sechzger.de kundtun. Der Löwenfan hat sich in seinem Kommentar auf die bisherigen Präsidenten fokussiert, die seit dem Einstieg von Hasan Ismaik beim TSV 1860 tätig sind.

Der Gastkommentar von Philipp Birk

Jedem sollte klar sein, das seit Jahren nur heiße Luft aus Jordanien kommt. Wenn er unseren Verein doch so liebt, wieso hat er nicht anfangs Sponsorengelder gegeben anstelle von Darlehen? Er ist einfach ein Investor, der von Anfang an nur Geld mit dem Kauf der Löwen-Anteile machen wollte. Ich glaube auch nicht, dass er Jahre vor dem Kauf ein Löwen-Fan war.

Aber das Problem fängt schon damit an die Anteile überhaupt jemals verkauft zu haben. Und ich bin auch der Meinung, dass dies von Anfang an der falsche Weg war! Die zweite Mannschaft war damals schon ausgegliedert und man hätte selbst bei einer Insolvenz in der Bayernliga starten können und dann wären wir heute sicher genauso „erfolgreich“ wie mit seinen Darlehen und der krassen Überschuldung, aber leider gab es damals Leute die meinten wir spielen sofort wieder CL wenn wir einen Investor an Bord holen, der vom Deutschen Fußball leider keinerlei Ahnung hat!

Wieso laufen wir seit Jahren selbst mit ihm dem Erfolg nach? Und es hat einige Präsidenten vor RR gegeben, aber keiner wurde warm mit HI! Da frage ich mich, liegt es an HI oder an allen fünf (!) Präsidenten vor RR?

Hier mal ein kleiner Auszug von einem Interview, das Monatzeder damals gegeben hat in der Zeit, wo er selbst mit HI einen Weg gehen wollte! (Anmerkung der Redaktion: der folgende Teil stammt aus dem Löwenmagazin)

Aussagen von Hep Monatzeder und Gerhard Mayrhofer zu Hasan Ismaik

„Monatzeder flog in seiner kurzen Amtszeit einmal nach Abu Dhabi zu Ismaik und versuchte zu Beginn ernsthaft mit ihm zusammen zu arbeiten: “Wir wollen gemeinsam mit Ismaik planen und haben Vorschläge gemacht“. Hauptpunkt in seiner Zeit war eine Zusage von Ismaik über mehrere Millionen Euro, die dieser Sechzig im Rahmen des Dreijahresplanes zugesagt hatte, allerdings mit der Forderung nach einem Austausch von Sportchef Hinterberger und Trainer Alexander Schmidt (“We need a new sportchef“). Ismaik installierte zu dieser Zeit den ägyptischen Trainer Hassan Shehata als Berater an der Grünwalder Straße und ließ die geschlossenen Verträge erneut von einer Anwaltskanzlei prüfen. Am Ende seiner Amtszeit sagte Monatzeder gegenüber der tz München: „Die Situation mit dem Investor ist ähnlich dramatisch wie unter Schneider.

Mayrhofer trat als Präsident mit dem klaren Ziel an, mit Hasan Ismaik gut zusammen zu arbeiten. Zu Beginn seiner Amtszeit spiegelten beide Ihre Beziehung so: Das „gute, grundsätzliche Verständnis“ mit Ismaik über die Zukunft von 1860, so Mayrhofer. Ismaik lobte die „ausgezeichneten Beziehung zu Gerhard Mayrhofer“. Der flog zu Ismaik nach Abu Dhabi und zeigte vollstes Verständnis für das Hindernis 50+1. Er erfüllte Ismaik den Wunsch Robert Schäfer zu entlassen.

Mit der Zeit merkte allerdings auch Mayrhofer, dass die Zusammenarbeit mit dem Investor nicht einfach ist. “Der Herr Ismaik hat sich kontinuierlich als relativ destruktiver Teil geoutet.” sagte er im SZ-Podcast Inside 1860. Mayrhofer wird das gleiche Prinzip klar, von dem auch Dieter Schneider erzählte, und es als “Zuckerbrot und Peitsche” betitelte. Mayrhofer sprach sogar von Schikane, wenn es um die Lizenz ging. Ismaik habe ihn um Aufschub gebeten. Der Gesellschafter aus Abu Dhabi habe Mayrhofer sogar gebeten, nach Frankfurt zur DFL zu fahren, um dort um Aufschub zu bitten. “Das hat mich sehr nachdenklich gestimmt.” Außerdem erkennt Mayrhofer, dass Ismaik gar nicht gewillt zu sein scheint, tatsächlich zu investieren. “Es war immer nur soviel, dass wir nicht völlig kaputt gehen. Aber das war keine Investition. Das war nur am Leben erhalten. Es ging nie darum, Sechzig in die Champions League zu bringen. Darum ging es nie. Das war nicht der Plan.

“Niemals ein Sponsor unsereres Vereins”

Mayrhofer weiter: „Ismaik hat nie investiert, er hat allerhöchstens Defizite ausgeglichen. Der Mehrheitsgesellschafter hat offensichtlich keine Idee, was er mit 1860 machen möchte und treibt den Verein damit in die Handlungsunfähigkeit. Diese Mischung ist absolut toxisch und wird für 1860 auf Dauer tödlich sein.“ Ismaik bat dann Mayrhofer seine Anteile für ihn zu verkaufen. Mayrhofer fing an, Investoren zu suchen. Er fand: Felix Magath. Ismaik wollte damals ein bindendes Angebot. Mayrhofer erklärte Ismaik, dass das nicht geht. Weil die Investoren erst einmal geheim bleiben müssen und die Finanzen beim Klub prüfen wollen, bevor sie einsteigen. Ismaik bestand jedoch auf ein bindendes Angebot. Der Deal scheiterte. Da war der Punkt bei Mayrhofer erreicht. Er trat zurück.”

Das Jahr wo er und seine Leute das sagen hatte, wurde blind eingekauft und ein Trainer aus Portugal geholt („We Go to the top“). Das Ende vom Lied war der Abstieg in die dritte Liga inklusive der verweigerten Lizenz und der Absturz in Liga 4.

Wieso kommt er nie nach München, um sich an einen Tisch zu setzen? Er wurde schon seit Jahren dazu eingeladen. Wieso sollte ein RR nach Jordanien reisen, wenn unsere Löwen in München beheimatet sind?

Wieso sollte sich RR mit weiteren Darlehen verschulden? Es ist und wird der einzige Weg sein den Verein nicht noch weiter auf biegen und brechen zu verschulden!
Wieso hat er damals seine Verträge nicht richtig durchgelesen und wollte 50+1 für sich durchsetzen?

Wieso sollte er nun angeblich 100 Mio in den Verein spülen, wo doch nun eine MV ansteht? Meint ihr ernsthaft er schenkt uns Geld? Ein Sponsor und ein Darlehensgeber sind massive Unterschiede. Es ist und bleibt der einzige Weg den Verein nicht noch weiter zu verschulden!

Und wenn er unseren Verein ja angeblich so lieben würde, wäre er weitaus öfter in München und im Stadion. Aber sein Verhalten, die wenige Ahnung über Fußball und dem Deutschen Fußball sagt eigentlich viel aus…

Genauso wie er ein Stadion mit Löwenkäfig bauen wollte, genauso wird er niemals ein Sponsor unseres Vereins sein!

Hier noch ein Link mit einigen Präsidenten vor Robert Reisinger.

Über unseren Gastautor

Philipp Birk ist 34 Jahre alt und wohnt derzeit in Landsberg am Lech. Seit Kinderjahren ist er Mitglied beim TSV 1860 München e.V. Philipp ist selbstständig und Vater zweier Töchter, die beide ebenfalls bereits Mitglied bei den Löwen sind.

Auch Deine Meinung ist wichtig

Du möchtest auch einen Gastbeitrag bei sechzger.de veröffentlichen lassen? Gerne auch mit einer konträren Ansicht? Dann freuen wir uns auf deinen quellenbasierten Beitrag unter redaktion@sechzger.de.

Ein Wort zum TSV 1860 München: Markus Ziereis und Kevin Volland

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Von wegen “Stagnation” – Markus Ziereis und Kevin Volland teilen in unserer Kurzserie “Ein Wort zum TSV 1860 München” ihr Statement zum neuen Kurs des e.V..

Wo andere Stagnation und gar Rückschritte sehen, sehen wir wirtschaftliche Vernunft, zukunftsfähige, nachhaltige Konzepte und messbaren Fortschritt. Und wir sind nicht allein. Wir haben ehemalige Spieler, die selbst ihre fußballerische Heimat in Giesing haben, aber auch mehr oder weniger prominente Anhänger und Freunde des TSV 1860 München nach ihren Gedanken gefragt.

“Ein Wort zum TSV 1860 München”: Markus Ziereis und Kevin Volland teilen sechzger.de ihre Gedanken mit

„Als 15-Jährige hatten wir ein Luxusproblem: Der 1. FC Nürnberg, der FC Bayern München und der TSV 1860 München klopften an. Unsere Entscheidung fiel klar und deutlich aus: Wir wollten den Löwen auf der Brust tragen. Das hatte gute Gründe. Das NLZ wurde viele Jahre für seine hervorragende Ausbildung ausgezeichnet. Die familiären Strukturen und vor allem die Nähe zu den Profis waren für uns wichtige Argumente. Zu sehen, wie sich die Jugendarbeit bei den Löwen in letzter Zeit wieder entwickelt hat, macht uns umso mehr stolz, dass wir dort unsere Anfänge auf dem Weg zum Profi machen durften.“

– Markus Ziereis und Kevin Volland, Fußballprofis, Ex-1860-Spieler

sechzger.de blickt zurück: Scherbenhaufen nach Totalabsturz

Seit dem Sommer 2017, in dem die erste Mannschaft des TSV 1860 München in Folge eines wirtschaftlichen und sportlichen Desasters der aus dem Mutterverein ausgegliederten Profi-Fußballgesellschaft, bis in die Regionalliga Bayern fiel, sind die Vertreter des Muttervereins beharrlich um einen bodenständigeren Kurs bemüht.

Die ökonomischen und strukturellen Problemlagen in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA waren im Nachwuchsbereich schon zwei Spielzeiten vor dem großen Crash wahrnehmbar gewesen. Zwei Jahre lang blieb die KGaA damals dem gemeinnützigen Verein die vertraglich vereinbarten Ausbildungszuschüsse schuldig. In der Folge mussten Ausbildungsmaßnahmen zurückgefahren werden und zeitgleich mit den Profis stiegen in der Saison 2016/2017 auch die A- und B-Junioren aus der Bundesliga ab.

TSV München von 1860 e.V. trägt die Ausbildung der jungen Talente seit 2017 allein

Seit dem Sommer 2017 trägt der Mutterverein die Ausbildung der Talente finanziell allein. Die ausstehenden Beihilfen wurden nach dem Neubeginn im Rahmen eines Sanierungskonzepts für die überschuldete KGaA gestundet. Der Eintritt zahlreicher Neumitglieder in den Verein versetzte die Verantwortlichen in die Lage, umfangreiche organisatorische, konzeptionelle und ausbildungsspezifische Erneuerungen bei den Junglöwen voranzutreiben.

Das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München ist heute wieder eine renommierte Ausbildungsstätte. Sowohl die A-Junioren wie die B-Junioren kehrten sportlich in die Bundesliga  zurück. Zahlreiche Nachwuchstalente konnten für den Einsatz im Profibereich des TSV 1860 München qualifiziert werden. Die Profimannschaft des Klubs verfügt seit vielen Jahren über eine der höchsten Quoten an sogenannten Eigengewächsen im Deutschen Fußball.

Neue Geschäftsführer des TSV 1860 setzen auf die Jugend

Das vom Mutterverein zu Jahresbeginn neu eingesetzte Management der Profi-Fußballgesellschaft (Dr. Christian Werner, Sport/Oliver Mueller, Finanzen) verfolgt einen sportlichen Kurs, der diese Bemühungen für die Zukunft zu einem identitätsstiftenden Merkmal für den TSV 1860 München institutionalisieren will.

Die Presse berichtet darüber: Für Präsident Robert Reisinger war die Verpflichtung von Giannikis, Werner und Mueller diesbezüglich ein Meilenstein. „Wir müssen von unserer Ausbildungsqualität mehr profitieren“, lautet seine alte, in einem Podcast erneuerte Forderung: „Diese Aufgabe ist in meinen Augen absolut wettbewerbsentscheidend. Dafür braucht es Kreativität, strategisches Geschick und einen scharfen Blick für Entwicklungspotenzial. Das scheint jetzt endlich angekommen zu sein.”

 

Saisonrückblick 2023/24: Manfred Forster

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1 Fc Saarbrücken Tsv 1860 20231111 Fotogalerie (14)

Der nächste im Bunde für den Saisonrückblick 2023/24 ist Manfred Forster. Er ist Teil der großen sechzger.de Redaktion, tritt aber eher selten namentlich in Erscheinung. Vor allem als Fotolieferant von nahezu jedem Spiel ist er dennoch ein unverzichtbarer Teil und schildert heute seine Eindrücke von der vergangenen Spielzeit.

Saisonrückblick 2023/24 von Manfred Forster

Welches war Dein Löwenspiel der Saison?

Allzu viele Höhepunkte gab’s nicht, aber der 3:2-Sieg in Saarbrücken fühlte sich in diesem Moment wie die Wende zum Besseren an. In den ersten 20 Minuten spielten wir die Saarländer regelrecht schwindelig und hätten auch schon 4:0 führen können bzw. müssen, vermutlich die beste Phase der gesamten Saison. Danach aber in typischer Löwenmanier den Vorsprung innerhalb von drei Minuten vor der Halbzeit verspielt. Als alle Zeichen auf einen Heimsieg des FCS standen, glückte Niklas Lang kurz vor Ende der Partie der durchaus schmeichelhafte 3:2-Siegtreffer. Wie gesagt, fühlte sich wie die Wende zum Besseren unter Maurizio Jacobacci an, zudem das Spielglück diesmal auf unserer Seite war. Der weitere Saisonverlauf zeigte leider, dass dieses Spiel nur ein „Ausrutscher“ unter dem ehemaligen Trainer war…

Wer war Dein Spieler der Saison?

Für mich ist das Torwartduo Marco Hiller / David Richter das Spielerduo der Saison. Die Torhüterposition war der einzige Mannschaftsteil, der über die gesamte Saison zu überzeugen wusste. David Richter überzeugte bei seinem ersten Einsatz in Münster, als Marco Hiller verletzungsbedingt ausfiel und rettete den Löwen mit zahlreichen Paraden den Auswärtspunkt. Bei allen weiteren Einsätzen waren Marco Hiller (27 Einsätze) und David Richter (11 Einsätze) ein sicherer Rückhalt einer oft völlig verunsicherten Mannschaft.

Natürlich gab es auch andere Spieler, die sich immer wieder positiv in Szene setzen konnten (Morris Schröter, Julian Guttau), allerdings fehlte hier die Konstanz über die gesamte Spielzeit.

Löwenfans als positives Highlight

Was oder wer war für Dich die Überraschung (positiv/negativ) der Saison?

Positiv: Sportlich kann ich beim besten Willen kaum positive Überraschung benennen.
Einzig die absolut positive Entwicklung von Fynn Lakenmacher während der Saison bleibt in Erinnerung. Unter Maurizio Jacobacci noch öffentlich angezählt und mit wenig bis gar keinem Selbstvertrauen über den Platz gestolpert, biss sich Fynn in die Saison hinein und verbesserte sich kontinuierlich. Besonders in der Rückrunde überzeugte unser Sturmtank durch Einsatz und Kampfgeist.

Außerhalb des Spielfeldes war es einerseits die starke Positionierung des e.V. gegenüber der Investorenseite und natürlich die Löwenfans. Trotz sportlicher Talfahrt und erhöhter Dauerkartenpreise waren alle Heimspiele ausverkauft.

Zudem zeigte sich auch die aktive Fanszene gegen Ende der Saison äußerst kreativ und zeigte trotz der sportlichen Misere gleich drei Choreos, die alle zu überzeugen wussten.

Negativ: Die Einstellung der Mannschaft im Abstiegskampf war nach der Niederlagenserie und dem geschmolzenen Vorsprung auf die Abstiegsränge besonders in Unterhaching und daheim gegen Dortmund unter aller Kanone. Da erwarte ich als Löwenfan einfach beißen, spucken, kratzen und Kampf um jeden Millimeter. Wenn es dann nicht reicht, ok. Das letzte Heimspiel gegen die Arminia aus Bielefeld passte sich dieser ungenügenden Einstellung leider nahtlos an.
Nur in Essen wurde mit einer sehr jungen Mannschaft (u.a. Lukas Reich, Moritz Bangerter, Mansour Ouro-Tagba und Michael Glück in der Startaufstellung) mit der Einstellung gespielt, die im Abstiegskampf notwendig ist.

Auch das Auftreten im Toto-Pokal war extrem blamabel, der 5:1-Auftaktsieg gegen den 1.FC Stockheim war mit das schlechteste Löwenspiel im Landespokal, das meine Augen je ertragen mussten. Dazu passend der strömende Regen über die gesamte Spielzeit.
Die Krönung war dann das klägliche Ausscheiden beim Bayernligisten in Pipinsried mit dem auch die Hoffnung auf eine lukrative Teilnahme im DFB-Pokal begraben werden musste.
Die Löwen finden seit Jahren einfach keine richtige Einstellung zu diesem Wettbewerb.

1 Fc Stockheim Tsv 1860 Toto Pokal Fotogalerie Titelbild

Reisinger sorgt für einen Volltreffer

Was für Dich das schönste Tor der Saison?

Eindeutig Manfred Starkes satter 30m Knaller am ersten Spieltag gegen Waldhof Mannheim, der vom Gästekeeper aber zugegeben unglücklich mit dem Rücken in das eigene Netz gelenkt wurde.

Sehr schön/kurios waren natürlich auch die sensationellen Eigentore der Ingolstädter und der Viktoria aus Köln im Sechzgerstadion.

Neben dem Platz erzielte eindeutig Präsident Robert Reisinger den Volltreffer der Saison, seine Worte “Sie schaden mit Ihrer Berichterstattung seit Jahren 1860 München” und “Für mich sind Sie Ursache von Spaltung und Hass in diesem Verein” an einen kommerziellen Blogbetreiber waren absolut überfällig und sprachen unzähligen Löwenfans aus dem Herzen. Die fast durchweg positive Resonanz und ein vielfach vernommenes „endlich Klartext“ lassen tief blicken.

Am Ende stand Platz 15. Zufrieden mit dem Nicht-Abstieg und hättest Du eher mit einer Position etwas weiter oben gerechnet?

Zufrieden kann man mit dieser Platzierung sicher nicht sein, am Ende rettete uns ja eher der Auswärtssieg der SpVgg Unterhaching in Halle als unsere eigene Stärke. Die teils miserablen Auftritte in der Vorbereitung (0:0 in Wasserburg) oder im Toto-Pokal vor Saisonstart (das bereits erwähnte 5:1 beim Bezirksligisten in Stockheim nach mühevoller 2:1-Pausenführung) ließen aber leider das Schlimmste befürchten. Im Endeffekt ist der Klassenerhalt wohl das Maximum, was erreicht werden konnte.

Wie schätzt Du die Arbeit von Agirios Giannikis und seinem Trainerteam ein?

Ganz schwer zu beurteilen, die Siegesserie nach der Winterpause gegen teils starke Gegner aus der oberen Tabellenhälfte (Ingolstadt und Essen) machten Lust auf mehr und gaben Hoffnung auf eine wirklich starke Rückrunde. Der Einbruch (spätestens mit dem 0:1 in Freiburg offensichtlich) ist für mich aber völlig unerklärlich. Da wirkte auch Argirios Giannikis ratlos.

Sein Auftreten bei Pressekonferenzen und Interviews finde ich erfrischend „spartanisch“, keine Worthülsen und Floskeln. Agirios Giannikis kommt sofort auf den Punkt und beantwortet die Fragen. Da gab’s schon ganz andere Zeiten…

Hoffnung von Manfred Forster auf Kursbestätigung am 16.Juni

Was wird Dir von der Saison 2023/24 besonders in Erinnerung bleiben?

Das selbst in der dritten deutschen Profiklasse ein Amateurtrupp ohne sportliche Kompetenz vor der Saison einen Kader zusammenstellen kann.
Das Ergebnis ist bekannt, u.a. wurden die Einnahmen aus dem Morgalla-Transfer für Spieler wie Tarsis Bonga oder Valmir Sulejmani ausgegeben. Ein Umstand, der unendlich traurig macht.

Von welchem Spieler erwartest Du Dir in der Saison 2024/25 besonders viel?

Da leg ich mich auf keinen Namen fest. Die bisherigen Transfers wirken durchdacht, stimmig und geben Anlass zu der Hoffnung, dass die Saison 24/25 auf jeden Fall besser verläuft als die letzte Spielzeit. Natürlich hoffe ich auch auf viele Einsatzminuten für Spieler aus dem NLZ wie Lukas Reich und Moritz Bangerter.

Was ist Dein dringendster Wunsch in Bezug auf den TSV 1860?

Das auf der Mitgliederversammlung der Kurs des aktuellen Verwaltungsrates und damit des aktuellen Präsidiums mit einer überwältigen Mehrheit bestätigt wird. Noch eine Saison wie 2016/17 mit der Politik der freien Hand für den Investor und dazugehörigen Marionetten im e.V. Präsidium mit dem Ergebnis des sportlichen und finanziellen Totalschadens braucht niemand!
Wir sind der Verein – Ohne Hasan.

Bisher erschienen auf sechzger.de die Saisonrückblicke 2023/24 von…

Thomas Enn

Christian Jung

Thomas Spiesl

Stefan Kranzberg

Joël Zwarts liebäugelt erneut mit Wechsel in die Niederlande

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Joël Zwarts TSV 1860 München Saison 2023-24 3-Liga

Mit einer Transferoffensive im Sturm ließ der TSV 1860 München zuletzt aufhorchen. Neben der Freude über neue Spieler stellten sich aber auch recht schnell Fragen zum aktuellen Personal. Nun scheint sich anzubahnen, dass Joël Zwarts die Grünwalder Straße nach nur einem Jahr in Richtung Niederlande verlassen könnte.

TSV 1860 droht der nächste Abgang

13 Verabschiedungen gab es beim TSV 1860 München im Rahmen des letzten Heimspiels gegen Arminia Bielefeld. Einen neuen Verein hat bislang kaum einer der Spieler gefunden, die am 18.Mai ein letztes Mal auf dem Rasen des Grünwalder Stadions standen. Ganz anders geht es dagegen sechs Akteuren, die letzte Woche offiziell bei den Löwen vorgestellt wurden. Sie alle laufen in der kommenden Spielzeit für den TSV 1860 auf und gehen dabei zumeist auf Torejagd. Im Sturm gibt es derzeit definitiv ein Überangebot.

Das könnte sich allerdings bis zum Saisonstart im August noch ändern. Neben Serhat-Semih Güler, der ein potentieller Abgang sein könnte, wird es vor allem bei einem weiteren Angreifer bereits konkreter. Medienberichten zufolge möchte Joël Zwarts die Löwen in Richtung Niederlande verlassen und hat die Verantwortlichen bereits über seinen Wechselwunsch in Kenntnis gesetzt.

Angeblicher Wechsel in die Niederlande von Zwarts bereits in Regensburg Thema

In der abgelaufenen Saison kam Zwarts 21 Mal für den TSV 1860 München in der 3.Liga zum Einsatz. Dabei gelangen ihm sechs Treffer. Eine langwierige Bauchmuskelverletzung ließ den 25-Jährigen insgesamt 14 Spiele ausfallen. Für Aufsehen sorgte zudem eine Klausel in seinem Vertrag, die einen Einsatz gegen seinen alten Verein Jahn Regensburg kostspielig für die Löwen gemacht hätte. Apropos Regensburg: auch vor dem Wechsel nach Giesing liebäugelte Zwarts bereits mit einem Wechsel in die Niederlande. Während die Fans des SSV diese Begründung noch nachvollziehen konnten, schlugen die Emotionen nach der Unterschrift beim TSV 1860 schnell um. Auch Maxi vom Jahn Blog, der in Folge 129 im sechzger.de Talk zu Gast war, berichtete von der Situation mit dem Holländer und äußerte seine Skepsis. Zweifel, die sich nun zu bewahrheiten scheinen: die Wege von Zwarts und den Löwen scheinen sich schon bald zu trennen.