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Debakel: TSV 1860 II geht gegen den SC Kirchheim unter

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SC Kirchheim TSV 1860 München II Bayernliga Süd

Einen rabenschwarzen Tag hat der TSV 1860 München II heute abend in Kirchheim erlebt. Gegen den Tabellenletzten der Bayernliga Süd verlor die Mannschaft von Frank Schmöller mit sage und schreibe 0:6.

SC Kirchheim gelingt gegen den TSV 1860 II nahezu alles

Ohne Unterstützung aus der Profimannschaft wollte der TSV 1860 München II nach dem Sieg gegen Nördlingen am heutigen Donnerstagabend in Kirchheim direkt nachlegen. Die bisherige Bilanz im Jahr 2024 darf durchaus als durchwachsen bezeichnet werden, die drei Punkte in Gilching am vergangenen Wochenende waren die ersten seit der Winterpause. Die Löwen belegten damit vor der heutigen Partie Platz 7 in der Bayernliga Süd, die Gastgeber befinden sich abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Wer nun fest mit einem Auswärtssieg für den TSV 1860 II in Kirchheim gerechnet hatte, wurde eines Besseren belehrt.

Bereits nach 20 Minuten lagen die Mannen von Frank Schmöller mit 0:3 zurück, ein Treffer davon fiel ausgerechnet auch noch durch ein Eigentor. Der Trainer reagierte auf den deutlichen Rückstand und brachte Brahim Moumou nach 27 Minuten für Alexander Mehring. Wenig später war auch für Marc Zimmermann frühzeitig Schluss, er wurde durch Ahanna Agbowo ersetzt. Doch das nächste Tor erzielten erneut die Gastgeber. Kurz vor der Pause erhöhte Luca Mauerer auf 4:0. Im zweiten Durchgang dauerte es nur wenige Minuten, ehe Maximilian Rothdauscher erneut hinter sich greifen musste. Der gerade erst eingewechselte Alessandro Cazorla traf vom Elfmeterpunkt. Die Nummer 9 des SCK war es dann auch, die in der Schlussviertelstunde mit dem 6:0 den Endstand erzielte. Sogar der Ehrentreffer sollte den Löwen an diesem denkwürdigen Tag nicht gelingen.

Kirchheim feiert gegen den TSV 1860 II damit den erst dritten Saisonsieg. Für die Löwen geht es am Freitag, den 05.April gegen den FC Deisenhofen um Wiedergutmachung. Anpfiff ist in Gilching um 19:30 Uhr.

Reisinger exklusiv: “Bündnis Zukunft ist für mich schwer greifbar”

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

sechzger.de hat Präsident Robert Reisinger um die Beantwortung einiger Fragen
in Zusammenhang mit den klubpolitischen Ereignissen der vergangenen Woche
gebeten.

“Bündnis” startet den Wahlkampf – Reisinger sieht Sponsorenvertreter eher in der KGaA 

sechzger.de: Wie bekannt wurde, kandidieren verschiedene Sponsorenvertreter aus dem Bereich Profifußball auf der kommenden Mitgliederversammlung für den ehrenamtlichen Verwaltungsrat des e. V. – eine gute Idee?

Robert Reisinger: Jedes Mitglied hat das Recht zu kandidieren oder Wahlvorschläge zu machen. Wie sinnvoll eine Kandidatur für den Verein ist, kommt in meinen Augen auf den Einzelfall an. Sponsoren im Profifußball verfolgen legitime wirtschaftliche Interessen, die aber in der Sache und im zeitlichen Horizont nicht unbedingt mit den Zielen des gemeinnützigen Muttervereins übereinstimmen müssen. Das sind einfach unterschiedliche Rollen. Ich würde es deshalb begrüßen, wenn Sponsoren aus dem Profifußball sich mittelfristig an der KGaA als weitere Gesellschafter beteiligen und deren Vertreter dann im Aufsichtsrat der Profifußball-Gesellschaft Platz nehmen.

“Verwaltungsrat das falsche Gremium für Leute, die am Rad des Profifußballs drehen wollen”

Der Verwaltungsrat des gemeinnützigen Vereins ist das falsche Gremium für Leute, die eigentlich am Rad des Profifußballs drehen wollen. Ein Gegenbeispiel sind bei uns die “Unternehmer für Sechzig“, bei ihnen ist ein klarer Bezug zum gemeinnützigen Mehrspartenverein erkennbar. Lässt sich jemand als ehrenamtlicher Funktionär in ein Amt des e. V. wählen, müssen die Gewählten dort voll und ganz die Interessen des gemeinnützigen Vereins vertreten können und auch wollen. Bestehen mögliche Zweifel ob der persönlichen Interessenlage oder ein Loyalitätskonflikt, sollte ein solches Amt gar nicht erst angestrebt werden.

“Bündnis Zukunft 1860 hat sich einer Metamorphose unterzogen”

sechzger.de: Wie nehmen Sie das “Bündnis Zukunft 1860“ wahr?

Robert Reisinger: Das “Bündnis Zukunft 1860“ hat meiner Beobachtung nach mehrere Phasen durchlaufen und sich dabei auch einer Metamorphose unterzogen. Mir wurde das Projekt ursprünglich noch anders angekündigt. Deshalb ist es für mich schwer greifbar. Auch wenn zuletzt der etwas unglückliche Eindruck entstanden ist, dass es sich um ein Wahlkampfvehikel für die kommende Verwaltungsratswahl handelt, sehe ich die Initiative weiterhin grundsätzlich positiv. Sollte aus der intensiven Beschäftigung mit den selbstgewählten Themen bei Einzelnen ein verbessertes Verständnis für die unternehmerischen Problemlagen der KGaA und die Herausforderungen im gemeinnützigen Verein erwachsen, bin ich darüber ganz bestimmt nicht unfroh.

“Möchte gute Zusammenarbeit mit Hans Sitzberger in Erinnerung behalten”

sechzger.de: Was sagen Sie zu den Vorwürfen von Ex-Vizepräsident Hans Sitzberger in einem Interview der Abendzeitung? Er bezichtigt darin sowohl den Präsidenten wie die Mitglieder des Verwaltungsrat des Mobbings.

Robert Reisinger: Hans Sitzberger ist ein verdientes Mitglied unseres Vereins, der sich auf meinen persönlichen Vorschlag hin als Vizepräsident im Präsidium Peter Cassalette engagiert hat. Als ich im Sommer 2017 Präsident wurde, blieb Hans Sitzberger als Stellvertreter im Amt. Sein Arbeitsschwerpunkt innerhalb des Präsidiums waren die Amateur-Abteilungen. Wir haben sechs Jahre lang gut zusammengearbeitet. Das will ich in Erinnerung behalten.

Reisinger zu Sitzberger-Aussagen: “…bewegen wir uns im Bereich alternativer Fakten”

Inhaltlich möchte ich seine Schilderungen, die sehr viel mit Fühlen und wenig mit Tatsachen zu tun haben, nicht kommentieren. Irritierend finde ich, wenn ein Journalist selbst eklatanteste und offenkundige Widersprüche ignoriert, weil die Erzählung die eigene Vorstellung zu bestätigen scheint. Wo ein von einem Notar angefertigtes, im Handelsregister veröffentlichtes und vom Geschäftsführer unterzeichnetes Sitzungsprotokoll nicht mehr ausreicht, um eine ganz offensichtliche Falschaussage zu belegen, bewegen wir uns im Bereich alternativer Fakten. Wahrheit ist eben nicht, was sich wahr anfühlt. Und es ist auch nicht alles nur eine Frage der Perspektive. Man kann einzelne Vorgänge unterschiedlich interpretieren, keine Frage, aber wir brauchen schon noch ein gemeinsames Verständnis von Fakten. Sonst erzählt jeder nur noch was er fühlt und alles ist irgendwie gleichberechtigt.

sechzger.de: Für Viele klang das Interview wie der gezielte Auftakt zum Wahlkampf für die Kandidaten aus dem “Bündnis Zukunft 1860“?

Robert Reisinger: Der zeitliche Zusammenhang mit der darauffolgenden Pressemeldung über deren Kandidatur legt den Verdacht zumindest nahe. Aber ich weiß nicht, ob man mit Sudeleien gut Wahlkampf betreibt. Deshalb kann das auch reiner Zufall sein. Das schlechte Verhältnis zwischen den Gesellschaftern wird von Kritikern immer wieder gegen die amtierenden Vereinsfunktionäre ins Feld geführt. Von außen ist das leicht zu kritisieren. Wir haben als Vereinsvertreter nun mal die befremdliche Situation, mit einem Partner am Tisch zu sitzen, der gleichzeitig vor dem Bundeskartellamt dagegen klagt, mit uns überhaupt an einem Tisch sitzen zu müssen.

“50+1 soll verhindern, dass durch mögliche Handlungen eines Investors ein Klub in seinem Bestand gefährdet wird”

Die “50+1-Regel“ soll ihrem Zweck nach verhindern, dass durch mögliche Handlungen eines Investors ein Klub in seinem Bestand gefährdet wird. Bei uns hat das in der Vergangenheit nicht richtig geklappt, denn die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ist heute weit höher verschuldet, als sie es vor dem Einstieg unseres Mitgesellschafters war. Das muss man nüchtern feststellen. Ich bin kein genereller Gegner von Investoren, wie es gerne dargestellt wird. Die KGaA wird immer Anteilseigner haben. Das ist auch bei vielen anderen Klubs in Deutschland der Fall. Der TSV 1860 München hat sich 2011 nunmal für diesen Weg entschieden. Ich wünsche mir einen oder besser noch mehrere Kapitalgeber, die eine hohe Identifikation mit den Unternehmenszielen und ein Verständnis für die Kultur unseres Klubs mitbringen. Und natürlich 50+1 respektieren.

Möglicherweise erwirbt ein “supporters’ trust” in Form einer Genossenschaft eines Tages ebenfalls Anteile an der KGaA. Dann sind die Mitglieder und Fans als Aktionäre mit im Boot. Denkbar ist vieles. Aber zunächst müssen wir den bestehenden Konflikt auflösen.

Reisinger blickt zuversichtlich auf die Entscheidung zu 50+1

sechzger.de: Wie soll das gehen?

Robert Reisinger: In den kommenden Monaten wird der Abschluss des Verfahrens beim
Bundeskartellamts zu 50+1 erwartet. Ich bin überzeugt, danach werden sich
einige Bremsen lösen.

Thomas Stamm verlässt den SC Freiburg II am Saisonende

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Zwei Tage vor dem Auswärtsspiel des TSV 1860 München in Freiburg gaben die Breisgauer bekannt, dass Thomas Stamm und der SC Freiburg am Saisonende getrennte Wege gehen werden.

Thomas Stamm und Freiburg II beenden Zusammenarbeit

Kurz vor dem Gastspiel der Münchner Löwen platzte eine kleine Bombe im Breisgau. Nach dem Abgang von Profi-Trainer Joachim Streich wird auch Thomas Stamm den SC Freiburg  am Saisonende verlassen. Stamm hatte sich wohl insgeheim Hoffnungen gemacht, Streich nach dessen fast 13-jähriger Amtszeit als Trainer der Freiburger Profis beerben zu dürfen. Da die Freiburger Verantwortlichen bekanntlich auf Julian Schuster als Streich-Nachfolger setzen, entschied sich Stamm wohl, seine Trainerkarriere bei einem anderen Verein fortzusetzen.

Klasse Bilanz bei Freiburg II

Obwohl Freiburg II diese Saison wahrscheinlich den Gang in die Regionalliga antreten muss, herrscht große Zufriedenheit mit dem scheidenden Trainer der Zweitvertretung. Andreas Steiert, Leiter des Freiburger NLZ, äußerte sich sehr positiv, denn Stamm habe “einen wesentlichen Teil auf und neben dem Platz zur Weiterentwicklung der Freiburger Fußballschule beigetragen. Wir wünschen Thomas für seinen privaten und beruflichen Lebensweg in der Zukunft alles erdenklich Gute!“ Größter Erfolg für den Schweizer war sicherlich Platz 2 in der vergangenen Saison. Obwohl Freiburg II, das Niki Lang in der Winterpause ausgleihen hat, aktuell das Tabellende ziert, ist man auch in der aktuellen Saison mit Stamm zufrieden: “Er macht die Dinge immer noch genau gleich, wie er es im vergangenen Jahr gemacht hat. Diese Ruhe zeichnet ihn aus”, gab Felix Roth, Verbindungstrainer zwischen dem Freiburger NLZ und der zweiten Mannschaft zu Protokoll.

Zukunft von Stamm offen

Stamm arbeitet fast neun Jahre im Nachwuchsbereich des SC Freiburg. Er begann 2015 als Trainer der U19. Nach der herausragenden vergangegenen Saison sollen Stamm bereits mehrere Angebote aus höheren Ligen vorgelegen haben. Er entschied sich aber, weiter den Nachwuchs der Freiburger auszubilden. Stamm wird sicher in Kürze eine neue Anstellung finden. Sein Arbeitsnachweis im Breisgau sollte für so manchen Verein sehr interessant sein. Wer auf Stamm beim SC Freiburg II folgen wird ist noch unklar. Möglicherweise rückt Bernhard Weis, aktuell Trainer der Freiburger U19 nach. Fraglich ist auch, wie die Mannschaft die Nachricht verarbeitet. Wir werden es am Samstag ab 16:30h (im Liveticker bei sechzger.de) hautnah miterleben.

 

28.03.2013: TSV 1860 siegt dank Rob Friend bei Erzgebirge Aue

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Erzgebirge Aue TSV 1860

Auch in der Saison 2012/13 nahmen die Löwen wieder einen vergeblichen Anlauf in Richtung Rückkehr in die Bundesliga. Zu wechselhaft waren auch in dieser Spielzeit die Leistungen, um ernsthaft ein Wörtchen in Sachen Aufstieg mitreden zu können. Heute vor elf Jahren gelang dem TSV 1860 dank eines Treffers von Rob Friend immerhin ein Auswärtssieg beim FC Erzgebirge Aue.

Beachtlicher Rückstand auf Relegationsplatz

Nach 26 Spieltagen lagen die Löwen auf Rang 6 der Zweitliga-Tabelle und bereits sechs Punkte hinter dem Relegationsrang 3, den damals der 1. FC Kaiserslautern innehatte. An der Spitze hatten sich Hertha BSC und Eintracht Braunschweig bereits deutlich abgesetzt. Gegen die Hauptstädter hatte Münchens große Liebe in der Arena vor den Toren der Stadt soeben ein 0:0 erkämpft und wollte nun im Erzgebirge nachlegen.

9.300 Zuschauer fanden sich am Abend des Gründonnerstags 2013 im Erzgebirgsstadion in Aue ein, um das Gastspiel des TSV 1860 zu verfolgen. Die Hausherren benötigten dringend Punkte, um sich vom Tabellenkeller abzusetzen – doch diesmal sollten sie leer ausgehen.

Rob Friend trifft früh für die Löwen

Mit dem vierten Auswärtssieg in Folge blieben die Löwen im Rennen um den Relegationsplatz, doch das war ein hartes Stück Arbeit. Zwar präsentierte sich der TSV 1860 in Aue fast über die gesamte Spielzeit hinweg als das bessere Team, hatte in einigen Situationen jedoch eine gehörige Portion Glück.

Bei den Löwen kehrte Daniel Bierofka nach auskurierter Bänderverletzung in die Startelf zurück, für ihn musste Arne Feick weichen. Von Beginn an kontrollierte Sechzig das Geschehen, die Gastgeber kamen meist einen Schritt zu spät. Nach 14 Minuten münzte das Team von Trainer Alexander Schmidt seine Überlegenheit dann in Zählbares um. Stoppelkamp flankte von rechts, Friend köpfte und der Ball schlug zum 0:1 in den Maschen der Lila-Weißen ein.

Aluminium auf beiden Seiten

Anschließend verpasste Stoppelkamp das frühe 0:2 (18.) für 1860, ehe Erzgebirge Aue erstmals gefährlich vors Löwen-Tor kam. Könnecke stand plötzlich frei vor Kiraly, doch der ungarische Nationaltorhüter setzte sich in der Eins-gegen-Eins-Situation gegen den Angreifer durch und hielt die Führung fest.

Anschließend diktierten wieder die Gäste das Geschehen: Tomasov scheiterte knapp, Bierofkas Geschoss landete an der Latte. Auf der Gegenseite hatte Sechzig Glück, dass der Versuch von Sylvestr kurz vor der Pause ebenfalls ans Aluminium klatschte.

TSV 1860 gewinnt bei Erzgebirge Aue

Nach der Pause ging es turbulent weiter. Erst traf Felhi den Pfosten für Sechzig, dann vergaben Könnecke bzw. Bierofka aus aussichtsreicher Position. Im Laufe der 2. Halbzeit drängte Erzgebirge Aue immer mehr auf den Ausgleich, die Defensive des TSV 1860 stand jedoch größtenteils sehr sicher. Nur in der 85. Minute gab es nochmal eine brenzlige Situation zu überstehen, als Kai Bülow eine Flanke mit dem Knie an die Latte des Löwen-Gehäuses abfälschte. Kurz danach war aber Schluss und das Punktekonto von Sechzig München um weitere drei Zähler aufgestockt.

Am Saisonende belegten die Löwen Rang 6, während Erzgebirge Aue nur aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Dynamo Dresden die Abstiegsrelegation erspart blieb.

Die Aufstellung der Löwen

Coach Alexander Schmidt schickte am 28.03.2013 folgendes Team des TSV 1860 auf den Rasen des Erzgebirgsstadions.

Kiraly – Fathi, Vallori, Bülow, Volz (75. Wojtkowiak) – Stahl, Bierofka, Tomasov (59. Wood), Stoppelkamp – Friend, Lauth (78. Kamara)

Bank:
Eicher, Feick, Makos, Ziereis

Tor:
0:1 Friend (14.)

“Bündnis Zukunft” tritt als Block zu den Verwaltungsratswahlen an

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1860 verwaltungsrat

Das “Bündnis Zukunft 1860” hat verkündet, mit einem ehemaligen Kandidaten des “Team Profifußball” sowie Thomas Baudisch und Robert Forster geschlossen zu den Wahlen anzutreten.

sechzger.de hatte eine Vorahnung

Noch im November vergangenen Jahres titelte sechzger.de: “Plant die Bayerische das Team Profifußball 2.0?”. Wir sollten zumindest nicht gänzlich Unrecht haben: den drei offiziellen Kandidaten des “Bündnis Zukunft 1860” hat sich nun neben Robert Forster und Thomas Baudisch noch der ehemalige “Team Profifußball”-Kandidat Thomas Hirschberger. Bündnis-Kandidat Klaus Lutz verkündete in der Pressemitteilung des “Bündnis Zukunft 1860”: “Wir treten als Formation an”. Lutz hatte Thomas Hirschberger zudem für das Gremium vorgeschlagen. Forster und Baudisch wurden beide von 1860-Kassenprüfer Anton Bauer, der dem Unterstützkreis des Bündnis Zukunft 1860 angehört und nicht erneut  für die Wahl zum Kassenprüfer antritt, vorgeschlagen.

Ob dieser Schritt gänzlich unfreiwillig kommt, darf bezweifelt werden. Erst kürzlich hatte das Löwenmagazin mit nachstehender Grafik die Verflechtungen der “Bündnis”-Kandidaten mit den anderen hervorgehoben.

bündnis zukunft tsv 1860 münchen wahlkampf

Grafik: (c) Löwenmagazin

Hierbei ist auch gut zu erkennen, dass der weitere ehemalige “Team Profifußball”-Kandidat Klaus Ruhdorfer ebenfalls in der komplex verflochtenen Vorschlag-Matrix rund um die abgebildeten Kandidaten und Vorschlagenden einen festen Platz hat. Ist er ein weiterer, inoffizieller Kandidat der “Formation” des Bündnisses?

Laut Vereinssatzung des TSV München von 1860 e.V. ist eine Blockwahl übrigens nicht möglich. Es werden alle Kandidat/innen einzeln gewählt, jedes stimmberechtigte und anwesende Mitglied hat hierbei 9 Stimmen zu vergeben.

Praktisch: mit 6 von 9 Plätzen hätten die als Formation antretetenden Kandidaten eine 2/3 Mehrheit im Gremium.

Die Pressemitteilung des “Bündnis Zukunft 1860” im Wortlaut

München, 25. März 2024 – Thomas Hirschberger, Robert Forster und Thomas Baudisch kandidieren bei der anstehenden Verwaltungsratswahl des TSV München von 1860 e.V.
Wie bereits von einigen Medien berichtet, sind diese drei Bewerber im inhaltlichen Austausch mit dem Bündnis Zukunft 1860 sowie den drei Kandidaten aus dem Initiatoren-Kreis des Bündnisses, Professor Klaus Lutz, Alexander Hofmann, und Martin Gräfer. Nach mehreren Gesprächen haben sich die Kandidaten entschlossen, in der Vorbereitung für die Wahlen und auch bei den Wahlen selbst zu kooperieren.

Inhaltliche Grundlage der Gespräche sind die vier Zukunftsthemen, die im Bündnis Zukunft 1860 bearbeitet werden: „Finanzen und Gesellschafterstrukturen“, „Vision, Marke und Kommunikation“, „Stadion und Infrastruktur“ sowie „Jugend- und Nachwuchsförderung“. Dabei hat sich gezeigt, dass alle Kandidaten ähnliche und gemeinsame Vorstellungen für eine positive Weiterentwicklung des Vereins haben. Daher ist eine Kooperation sinnvoll. Thomas Hirschberger, Robert Forster und Thomas Baudisch haben zudem unabhängig von der Arbeit des Bündnisses eigene Ideen und Ansätze für den Verein entwickelt. Die sollen jetzt ebenfalls einfließen in eine gemeinsame Strategie für die zukünftige Ausrichtung des Vereins.

Professor Klaus Lutz erklärt: „Wir treten als Formation an. Wir arbeiten von nun an gemeinsam an einem Gesamtplan für den Verein. Für diesen Plan wollen wir bei den Wahlen die Unterstützung aller Mitglieder. Durch diese Kooperation mit drei weiteren Kandidaten und deren Expertise  schaffen wir einen echten Mehrwert. Wir sind und bleiben darüber hinaus offen für weitere Kooperationen mit Kandidaten, die mit unseren Ideen und Grundsätzen übereinstimmen.“

Parallel zu dieser Arbeit der Kandidaten für die Wahlen geht die Arbeit des Bündnis Zukunft 1860 wie angekündigt weiter. Voraussichtlich Mitte April werden die Arbeitsergebnisse in einem ausgearbeiteten Strategiepapier den Unterstützern, den Gremien und der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Nach Wechsel zum TSV Landsberg: Lorenz Knöferl erhebt Vorwurf

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Knöferl Lorenz TSV 1860 U21

Seit Anfang des Jahres spielt Lorenz Knöferl mittlerweile für den TSV Landsberg bei Sascha Mölders. Noch immer ist der langjährige Löwe der jüngste Torschütze des TSV 1860 München – und doch endete seine Zeit an der Grünwalder Straße ganz bestimmt nicht so, wie er sich das vorgestellt hat.

Lorenz Knöferl mit Vorwurf: mentale Leidenszeit

Es war der 18.Dezember 2020, an dem Lorenz Knöferl im Trikot des TSV 1860 München ein kleines Stück Geschichte schrieb. Mit seinem Ausgleichstreffer gegen Wehen Wiesbaden kurz nach seiner Einwechslung ist er bis heute der jüngste Torschütze der Löwen. Lange Zeit trug er das weiß-blaue Trikot, ehe im Januar der Wechsel zum TSV Landsberg erfolgte. Unter Sascha Mölders steht der heute 20-Jährige wieder bei Spielen auf dem Platz – das war in der Hinrunde beim TSV 1860 München nicht der Fall. Der Grund dafür sei Marc-Nicolai Pfeifer gewesen wie aus einem Interview mit der tz ersichtlich wird.

Ich wollte unbedingt weiter für meine Jugendliebe 1860 München spielen.

Der Offensivspieler wurde zunächst zu Carl-Zeiss Jena verliehen, wo er nicht wirklich Fuß fassen konnte. Mit der Rückkehr nach München begann dann sein persönlicher Albtraum. Ihm wurde eine vorzeitige Vertragsauflösung “aufgezwängt“, Maurizio Jacobacci wollte den Spieler aussortieren. Knöferl aber blieb und war bereit für einen Platz in der Profimannschaft zu kämpfen, notfalls mit einem Zwischenschritt über die zweite Mannschaft. “Dafür habe ich mir auch tagtäglich den Arsch aufgerissen” so der 20-Jährige gegenüber der tz. Im Training war Lorenz Knöferl fast immer anwesend, spielen durfte er jedoch nicht. Die Partien in Gilching verfolgte er oft von der Tribüne aus. Dieser Umstand fiel sechzger.de bereits im vergangenen September auf, doch eine Auskunft erhielt die Redaktion damals nicht. Nun ist klar: der Grund für die Zwangspause dürfte der mittlerweile freigestellte Marc-Nicolai Pfeifer sein.

Eine gewisse Person, die mittlerweile nicht mehr in der Vorstandschaft tätig ist, wollte mir Steine in den Weg legen, weil ich mich gegen die Vertragsauflösung entschieden hatte.

Einen neuen Anlauf startet Knöferl nun in Landsberg – und erzielte dabei gegen seine alten Teamkollegen einen sehenswerten Treffer per Fallrückzieher. Diese beglückwünschten ihn nach Abpfiff zu der gelungenen Aktion – eine Geste, die Knöferl sehr freute. Zwischenzeitlich sei er kurz vor dem Burnout gewesen gibt der aktuell jüngste Torschütze der Löwen zu. Nun versucht er sich mit Unterstützung von Sascha Mölders zurück in den Profifußball zu kämpfen.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Sechzig um sieben: Spieltage bis Saisonende fix terminiert

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Endlich Planungssicherheit für die Fans des TSV 1860 München. Die drei noch ausstehenden Spieltage bis Saisonende wurden gestern fix terminiert.

Alle Spieltage bis Saisonende fix terminert

Der DFB gab gestern die Terminierung der noch offenen Spieltage bis Saisonende bekannt. Damit stehen die genauen Ansetzungen der noch nicht fest terminierten Spiele der Löwen fest. Diese sind:

35. Spieltag: Sonntag, 28.04., 19.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – TSV 1860
36. Spieltag: Samstag, 04.05., 14.00 Uhr: TSV 1860 – Borussia Dortmund II
37. Spieltag: Freitag, 10.05., 19.00 Uhr: Rot-Weiss Essen – TSV 1860

Das abschließende Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am 38. Spieltag war wegen der zeitgleichen Ansetzung aller Partien bereits festgestanden (Samstag, 18.05., 13.30 Uhr).

Vorschau Kirchheimer SC – U21

Die Amas kommen nach der Winterpause langsam wieder in die Spur. Nach dem 4:1 Sieg gegen Nördlingen muss Frank Schmöllers Elf heute um 19:30 Uhr beim Kirchheimer SC ran.

U19 feiert Testspielsieg

Bereits gestern Abend war die U19 im Einsatz und besiegte Türkgücü München ungefährdet mit 5:0. Roithmayr, Pereira de Azambuja, Gosalci, Avdic und Güzelarslan trafen für 1860.

Österliche Ruhe auf den Fußballplätzen

Das anstehende Osterwoche hat natürlich Auswirkungen auf den Spielbetrieb. Ferienbedingt haben die Jugendmannschaften Pause und es stehen lediglich zwei Spiele von Löwenmannschaften am Samstag an:

12.00 Uhr: Löwinnen I – SV Geroldshausen
16.30 Uhr: SC Freiburg II – Profis

News aus der dritten Liga

Ingolstadt: Testroet kehrt zurück

Sechs Spiele fehlte Pascal Testroet dem FC Ingolstadt. Alle endeten sieglos aus Sicht der Ingolstädter. Daher dürften die Freude an der Donau nun groß sein, dass der Stürmer wieder fit ist. Bereits im Testspiel gegen den FCN kam Testroet zum Einsatz und prompt gewann Ingolstadt 2:0.

Duisburg: Bakalorz fällt erneut aus

Nach seiner langwierigen Knieverletzung sollte Marvin Bakalorz am kommenden Spieltag sein Comeback feiern. Daraus wird nun nichts, denn Bakalorz erkältete sich und wird nun beim Showdown im Abstiegskampf gegen Arminia Bielefled am kommenden Sonntag fehlen. Immerhin konnten aus Duisburger Sicht Ahmet ENgin und Rolf Feltscher wieder mittrainieren.

Hallescher FC: Lindenhan wird in NLZ eingebunden

Vor knapp einem Jahr beendete Toni Lindenhahn seine Karriere beim HFC. Nun studiert er Sportmanagement und wird ein Praktikum beim Drittligisten absolvieren. Lindehahn soll in die Bereiche Planung, Organisation und Vermarktung reinschnuppern.

Damit geht Ihr gut informiert in den letzten Arbeitstag vor dem langen Osterwochenende. Frohe Ostern, aber wir sehen uns ja am Samstag in Freiburg!

Testspiel: TSV 1860 U19 besiegt Türkgücü deutlich

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Roithmayr Matthias TSV 1860 U19

Ganze 15 Zuschauer verirrten sich am Mittwochabend an die Grünwalder Straße 114, um dem Testspiel der U19 des TSV 1860 gegen Türkgücü beizuwohnen. Immerhin wurden die wenigen Besucher mit einem 5:0-Sieg der Junglöwen belohnt.

TSV 1860 U19 besiegt Türkgücü deutlich

Auf dem Kunstrasen des Trainingsgeländes sorgten Mathias Roithmayr (21., siehe Titelbild) und Luis Pereira de Azambuja (28.) für eine beruhigende Pausenführung der Schittenhelm-Elf. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Junglöwen tonangeben und ließen drei weitere Treffer folgen.

Rron Gosalci (47.) und Din Avdic (59.) erhöhten auf 4:0, ehe Mert Güzelarslan in der 66. Minute für den Endstand sorgte. Das nächste Pflichtspiel in der A-Junioren-Bundesliga bestreitet die U19 des TSV 1860 am 07.04. zuhause gegen die SpVgg Greuther Fürth.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Saisonende naht: Restliche Spieltage terminiert

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TSV 1860 Bus Toto-Pokal Spieltage Löwen-TV trainingslager

Acht Partien müssen die Löwen in dieser Drittliga-Saison noch absolvieren und jetzt steht auch fest, wann diese stattfinden werden. Der DFB hat die restlichen Spieltage terminiert und den Löwenfans nochmal eine lange Auswärtsfahrt an einem Arbeitstag beschert.

3. Liga: Restliche Spieltage terminiert

Nachdem kürzlich schon die Matches bis zum 20.04. genau angesetzt worden waren, hat der DFB nun auch die restlichen Partien terminiert.

35. Spieltag: Sonntag, 28.04., 19.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – TSV 1860
36. Spieltag: Samstag, 04.05., 14.00 Uhr: TSV 1860 – Borussia Dortmund II
37. Spieltag: Freitag, 10.05., 19.00 Uhr: Rot-Weiss Essen – TSV 1860
38. Spieltag: Samstag, 18.05., 13.30 Uhr: TSV 1860 – Arminia Bielefeld

Für kurzzeitige Irritation sorgte der Termin in Unterhaching, da dort seitens der Gastgeber in Richtung interessierter Fans zunächst eine Anstoßzeit um 13.30 Uhr kommuniziert worden war.

U21 zu Gast beim Kirchheimer SC

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Nach einem holprigen Auftakt mit drei Niederlagen in Serie scheint die U21 des TSV 1860 München inzwischen wieder in die Spur gefunden zu haben. Am vergangenen Wochenende gab es einen klaren 4:1-Heimsieg gegen den TSV Nördlingen. In der Tabelle finden sich die kleinen Löwen aktuell auf Rang sieben wieder. Am Gründonnerstag wartet bereits die nächste Aufgabe auf das Team von Trainer Frank Schmöller. Um 19:30 Uhr ist man beim Tabellenletzten der Bayernliga, dem Kirchheimer SC, zu Gast. Bereits am heutigen Mittwoch um 19:00 Uhr testet die U19 des TSV 1860 München gegen Türkgücü München. Ausgetragen wird das Spiel auf dem Kunstrasen des Trainingsgeländes an der Grünwalder Straße 114.

U21 zu Gast beim Kirchheimer SC

Die Hausherren konnten in den vier Spielen der Rückrunde bislang nur einen Zähler einfahren (beim 0:0 bei Türkspor Augsburg), anschließend setzte es zum Teil klare Niederlage gegen Nördlingen, Kottern und Deisenhofen. Dementsprechend reisen die Sechzger als Favorit an. Als klare Verstärkung erwies sich bei den kleinen Löwen Neuzugang Brahim Moumou, der gegen Nördlingen sein Debüt feierte und gleich das Tor zum 2:0 erzielte. Auch die drei Startelf-Rückkehrer Jeremie Zehetbauer, der zum 3:0 traf, Anian Brönauer und Tobias Seidl zeigten sich wieder in guter Form. Nun gilt es für Schmöllers Truppe nachzulegen, um im Kampf um die vorderen Tabellenplätze weiterhin dabei zu bleiben.