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Sechzig um sieben: 1:1 gegen den LASK

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Am letzten Abend des Traingslagers in Windischgarsten stand für die Löwen das abschließende Testspiel an. Am Ende stand für den TSV 1860 München ein 1:1 gegen den LASK auf der Anzeigetafel.

Löwen holen 1:1 im Testspiel gegen den LASK

Trainer Köllner ließ die Löwen wieder in zwei Blöcken antreten und wechselte gegen den österreichischen Bundesligisten zur Halbzeit wieder komplett. Im ersten Durchgang begann der Linzer ASK überlegen, vermochte aber nicht in Führung zu gehen. Nach etwa 20 Minuten konnten die Löwen das Spiel offener gestalten. In der 60. Minute brachte Fynn Lakenmacher Sechzig nach Zuspiel von Yannick Deichmann mit 1:0 in Führung. Der Ausgleich zum 1:1 für den LASK fiel 10 Minuten später. Danach passierte nicht mehr viel. Interessant wird sein, wann Michi Köllner das erste Mal in seiner Stammformation spielen lässt. Unserer Meinung nach spielen in beiden Blöcken Startelfkandidaten. Zwei Möglichkeiten seine Stammelf zu finden hat Köllner noch: Am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach und am Freitag in einer Woche gegen Newcastle United.

Testspiel gegen Gladbach im Fohlen-TV

Im Rahmen der Übertragung des Spiel gegen den LASK im Löwen TV kündigten Rainer Kmeth und Felix Hiller an, dass die Löwen Fans das Spiel gegen die Borussen am Sonntag nicht wie gewohnt auf Löwen TV anschauen können. Da die Elf vom Niederrhein an der Rottach Heimrecht genießt (!), wird die Partie in deren Fohlen TV übertragen. Dummerweise ist das kostenpflichtig. Der interessierte Löwenfan wird sich einen Tagespass zum Preis 2,99 Euro kaufen müssen, um das Spiel verfolgen zu können.

Eis für die U11

Nachdem die U11 des TSV 1860 am Wochenende das Bezirksfinale des Merkur Cups in Puchheim gewann, verweigerten die charakterstarken kleinen Löwen die Annahme des ausgelobten Preises: Eintrittskarten für eine rotgefärbte Erlebniswelt in der Einöde von Fröttmanning. Dafür wurden die Spieler von Stüberl-Wirt Bene Lankes nun mit einem Eis belohnt. Tolle Aktion. Von allen Beteiligten!

Die Spieler der U11 holen sich ihr verdientes Eisbei Bene Lankes ab

Im Rahmen des Fanfests am Samstag gibt es bei Bene übrigens ab 8:30h Weißwürste, im Laufe des Tages dann gegrillte Hendl und weitere Biergartenspezialitäten. Darüber hinaus wird Bene Steaksemmeln und Getränke an einem Stand auf dem Parkplatz anbieten. Für das leibliche Wohl beim Fanfest ist also bestens gesorgt.

Vorverkauf gegen Dortmund startet heute

Dauerkarten-Inhaber können heute ab 12:00h die Saison im allseits beliebten Ticketshop starten. Dort können die Plätze für den Pokalhit gegen die Borussen reserviert werden. 1860 verlangt einen Topzuschlag.

Noah Feil zur U21

Die “Amas” erhalten noch eine Verstärkung für die anstehende Saison. Noah Feil kommt vom Oberligisten Sportfreunde Dorfmerkingen nach Giesing. Der 23-jährige Mitteldspieler verbrachte seinen Jugend größtenteils beim VfR Aalen.

Verlaat-Interview im Merkur

Der 26-jährige Neuzugang aus Mannheim äußerte sich gegenüber dem Merkur über seinen Wechsel nach Giesing und seine Spielweise.

Löwenfans entschuldigen sich

Rückgrat bewiesen die drei jungen Löwenfans, die am vergangen Freitag in Windischgarsten etwas über die Stränge schlugen. Sie veröffentlichten eine aufrichtige Entschuldigung und geloben Besserung. Chapeau, Buam! Das schafft nicht jeder, der Mal Mist gebaut hat.

News aus der dritten Liga

Thiel zu Aue

Maximilian Thiel verlässt den SV Wehen und schließt sich Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue an. Der 31-jährige Stürmer aus Altötting brachte es bisher auf 107 Drittliga-Spiele und erzeilte 22 Tore.

Wehen holt Ezeh

Der SV Wehen verpflichtete im Gegenzug Brooklyn Ezeh. Der Linksverteidiger schnürte letzte Saion für Absteiger Viktoria Berlin die Schuhe.

Testspielergebnisse der Drittligisten

FC Ingolstadt – SpVgg Greuther Fürth 1:3

VfB Stuttgart – Wehen Wiesbaden 2:3

FC Schalke 04 – SC Verl 1:0

SpVgg Bayreuth – Einheit Rudolstadt 4:0

Damit seid Ihr zum letzten Tag des Trainigslagers wieder auf dem aktuellen Stand. Besuch im Ticketshop heute ab 12:00h nicht vergessen, wenn Ihr gegen den BVB im Stadion dabei sein wollt!

 

 

 

 

 

Ein echter Härtetest: 1:1-Remis gegen den LASK

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Ein echter Härtetest gegen den LASK war das Testspiel am Mittwochabend für die Münchner Löwen. Die Begegnung wurde im Rahmen des Trainingslager in österreichischen Windischgarsten ausgetragen. Wie aus den ersten Partien bewährt wechselte Trainer Michael Köllner zur Pause wieder kräftig durch, um allen Löwen Einsatzzeit und damit die Möglichkeit zu geben, sich in der Vorbereitung zu zeigen.

Linz startet druckvoll in die Begegnung – Echter Härtetest

Den besseren Start erwischten die Linzer, die in den ersten 15 Minuten klar tonangebend waren. Entsprechend hatte der LASK nach 13 Minuten auch die erste Möglichkeit, die allerdings stark abseitsverdächtig war und geklärt werden konnte. Nach einem weiteren Flachschuss der Österreicher fanden die Münchner ab der 20. Spielminute immer besser in die Partie. Wenig später wurde Marcel Bär, der nach seiner Verletzungspause wieder in der Startformation stand, im Strafraum zu Fall gebracht. Ein Elfmeter wäre durchaus angebracht gewesen, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Direkt beim nächsten Angriff hatte Albion Vrenezi aus der Distanz abgezogen, der Ball flog aber über den Kasten. Nun ging es hin und her.

Skenderovic köpft knapp vorbei – Hiller rettet stark

Eine gute halbe Stunde war gespielt, als Vrenezi flankte und Meris Skenderovic köpfte knapp links am Tor vorbei. Kurz vor der Pause konnte sich Keeper Marco Hiller bei einem Konter der Österreicher auszeichnen. Wenig später rettete Niklas Lang für die Löwen, dann ging es torlos zum Pausentee. Insgesamt war der LASK etwas näher am Führungstreffer, aber auch die Löwen fanden ab der 20. Minute besser in die Partie und hatten erste Möglichkeiten.

Beide Teams wechseln zur Pause komplett

Zur Pause wechselten beide Teams komplett aus. Die Löwen hatten im zweiten Durchgang anfangs mehr vom Spiel und mehr Ballbesitz. Daraus ergaben sich einige Abschlüsse. Beide Male warteten die Löwen aber zu lange, ehe sie abschlossen. So scheiterte erst Martin Kobylanski und dann Christopher Lannert. Wenig später zog Tim Rieder von der Sechzehner-Linie ab, doch sein Flachschuss verfehlte das Ziel.

Sechzig trifft in der Sechzigsten

Wir schreiben die 60. Spielminute und wie soll es anders sein: Das 1:0 für den TSV 1860 München. Yannick Deichmann legte am Sechzehner uneigennützig quer und Fynn Lakenmacher vollstreckte in bester “Linsi-Manier” ins rechte lange Eck. Nicht aufgeklärt werden konnte hingegen, wer sich “Skandal im Sperrbezirk” als Löwen-Torsong gewünscht hatte…

Die Freude währte jedoch nicht lange, nur zehn Minuten nach dem 1:0 glich Thomas Goiginger mit einem Schuss ins lange Eck für den LASK aus zum 1:1. Im Anschluss rollte das Leder auf beiden Seiten eher in den Mittelfeld-Reihen, ohne jedoch den großen Zug nach vorne zu entwickeln.

Kobylanski lupft Freistoß auf den Kopf von Verlaat

Zehn Minuten vor Schluss wurde dann Stefan Lex gut 25 Meter vor dem Tor gelegt. Es gab Gelb für den LASK und Freistoß für die Löwen. Kobylanski trat an zu seiner Spezialdisziplin an, hob das Leder in Richtung kurzen Fünfer, doch der Kopfball von Jesper Verlaat wurde zur sicheren Beute des Keepers. Wegen eines taktischen Fouls sag Verlaat im Gegenzug ebenfalls die Gelbe Karte. Im Anschluss passierte nicht mehr viel, sodass es beim leistungsgerechten 1:1-Remis blieb! Es war ein ordentlicher Test für die Löwen, gegen einen mindestens gleichwertigen Gegner aus Linz.

Tickets gegen Dortmund: Verkaufsstart für Mitglieder bekanntgegeben

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grünwalder stadion mit flutlicht blick von der tegernseer landstraße in richtung stehhalle

DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund

Am Freitag, den 29. Juli 2022 treffen die Löwen in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund. Im Flutlicht des Grünwalder Stadions dürfen ca. 13.500 (10% der Stadionkapazität muss den Gästen vorbehalten werden) Löwenfans auf das große Wunder hoffen.

Dauerkarten-Inhaber können ab morgen Karten kaufen

Die Dauerkarten-Inhaber*innen der Löwen können ab dem 7. Juli um 12 Uhr die für sie im Ticketshop reservierten Tagestickets für den Hit gegen den BVB kaufen. Wie die KGaA bekanntgab, wird es einen Topzuschlag geben.

Verkauf für Mitglieder ab 22. Juli

Am 22. Juli können sich dann die Mitglieder ohne Dauerkarte dran. Sie müssen sich dann um die restlichen Stadion-Plätze reißen. Die genaue Uhrzeit ist noch nicht bekannt. Die Löwen gaben bekannt:

  • Mitglieder des TSV 1860 können voraussichtlich ab Freitag, 22. Juli 2022 die nicht durch Dauerkarten-Inhaber oder für Gästefans geblockten Tickets, also ein geringes Restkontingent, für das Spiel gegen Borussia Dortmund unter www.tsv1860-ticketing.de erwerben.
  • Pro Mitglied sind maximal 2 Tickets erhältlich.
  • Nähere Informationen zum Mitgliederverkauf veröffentlichen wir rechtzeitig vor dem Verkaufsstart.

Besucher sollen frühzeitig kommen

An die Besucher richtet der TSV eine Bitte:

  • Kommt bitte frühzeitig in das Stadion. Das Stadion wird zu diesem Spiel bereits zwei Stunden vor Anpfiff (also um 18:45 Uhr) geöffnet.
  • Kommt nicht alkoholisiert- ihr erhaltet ansonsten keinen Einlass.

Hier die Mitteilung der Löwen zum Nachlesen: https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6618.htm

Kein Mitglied – kein Ticket

Nicht-Mitglieder, die keine Dauerkarte besitzen, werden wohl aller Voraussicht nach leer ausgehen, können das Spiel jedoch live im ZDF verfolgen.

Mitgliedsantrag TSV München von 1860 e.V.

Nach Kniereizung: Marcel Bär gegen den LASK vor dem Comeback

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Marcel Bär Mixed Zone gegen Borussia Dortmund II Torschützenkönig

Erst eine Erkältung, dann eine Kniereizung – die Vorbereitung auf die kommende Saison stand für Marcel Bär bisher unter keinem guten Stern. Jetzt steht Bär allerdings vor seinem Comeback und dürfte heute Abend gegen den LASK zu seinem ersten Einsatz kommen.

Bär gegen den LASK vor dem Comeback

Während seine beiden neuen Sturmkollegen Fynn Lakenmacher und Meris Skenderovic bereits ordentlich Pluspunkte sammeln konnten, musste sich der Torschützenkönig der letzten Saison in Geduld üben. Heute Abend gegen den Linzer ASK wird Bär jedoch sein Comeback im Trikot der Löwen feiern, wobei noch unklar ist, für wie lange seine Kraft ausreicht. Zu seinem Fitnesszustand äußert sich der Stürmer in der tz wie folgt:

“Unglaublich, wie viel Substanz ich verloren habe.”

Nichtsdestotrotz dürfen sich die Löwenfans heute auf die Rückkehr des Torjägers freuen. Ob er sich gegen den österreichischen Bundesligisten auch direkt wieder in die Torschützenliste eintragen kann?

Verstärkung für die Amateure: Noah Feil wechselt zum TSV 1860

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1860 Amateure Trainer Frank Schmöller
Frank Schmöller, Trainer der U21 des TSV 1860

Neuzugang für die Löwen-Amateure: Noah Feil wechselt vom Oberligisten Sportfreunde Dorfmerkingen zum TSV 1860 München II.

Noah Feil wechselt zur U21 des TSV 1860

Ausgebildet wurde der Mittelfeldspieler hauptsächlich beim VfR Aalen, bei dem er später auch zu insgesamt sechs Einsätzen in der 3. Liga kam. Im Sommer 2019 wechselte Feil zum Oberligisten TSV Ilshofen, verließ diesen jedoch bereits nach wenigen Wochen und drei Einsätzen wieder. Im Spiel gegen den VfB Stuttgart II hatte er sich mit seinem Trainer ein Wortgefecht geliefert.

Im Januar 2020 unterschrieb der heute 23-Jährige einen Vertrag bei den Sportfreunden Dorfmerkingen. Nun zieht es Noah Feil nach Giesing, wo er im Mittelfeld der Truppe von Trainer Frank Schmöller (siehe Titelbild) die Fäden ziehen soll.

Jesper Verlaat im Interview: “Ich war nie so ein Dazwischenhauer!”

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Jesper Verlaat TSV 1860

Jesper Verlaat wird von vielen Löwenfans als der Königstransfer des TSV 1860 in der Sommerpause betrachtet. Trotz zahlreicher anderer namhafter Neuzugänge wie Rieder, Vrenezi oder Boyamba hat der 26-Jährige einen Sonderstatus – und das Potential zum Publikumsliebling. Im Interview mit FuPa spricht Verlaat unter anderem über seine erste Begegnung mit Michael Köllner, seine Spielweise und warum er zu den Löwen gewechselt ist.

Jesper Verlaat im Interview

Mit seinen 1,92 m weist Jesper Verlaat geradezu ein Gardemaß für einen Innenverteidiger auf. Bereits vor vier Jahren spielte der Sohn des ehemaligen niederländischen Nationalspielers Frank Verlaat in der 2. Bundesliga für den SV Sandhausen. Es folgte der vermeintliche Rückschritt zum Drittligisten Waldhof Mannheim und nun – trotz vorliegender Angebote aus der 2. Liga – der Wechsel zum TSV 1860. Im Interview mit Uli Kellner (FuPa/Merkur) erläutert Verlaat, welchen Einfluss Michael Köllner auf seine Entscheidung hatte.

“Als ich ihn das erste Mal am Trainingsgelände gesehen habe, da kam er mit dem Fahrrad an, direkt aus dem Spanien-Urlaub, braun gebrannt, hellblaue Badehose, weißes T-Shirt, Flipflops. Mein Gedanke war: Wow, entspannter Typ! Was er erzählt hat, hat Sinn gemacht für mich, seine Philosophie, wie er trainiert, was er fordert von Spielern. Ich wollte einen neuen Reiz haben – und er hat mir das Gefühl gegeben, dass es passt.”

“Es hat sich mit 1860 gut angefühlt”

Bleibt die Frage, wieso Verlaat den Wechsel zu den Löwen einem möglichen Engagement in der 2. Bundesliga vorzog. Doch auch darauf hat der Niederländer eine passende Antwort.

“Ich hab mir alles angehört, vieles angeguckt, um ein Gefühl zu entwickeln. Das ist ein Tipp, den mir meine Eltern mitgegeben haben. Damit man die Menschen kennenlernt, mit denen man täglich zu tun hat. Am Ende ist es schöner, bei etwas Großem mitzuwirken, als krampfhaft in die 2. Liga zu wechseln, als Nummer zwei oder drei. Es hat sich mit 1860 gut angefühlt, deswegen habe ich keinen Grund gesehen zu pokern.”

Wer weiß? Vielleicht spielt er ab Sommer 2023 ja auch mit dem TSV 1860 in der 2. Bundesliga…

Technisch versierter Verteidiger

Verlaat gilt als technisch versierter Verteidiger, der es oft gar nicht nötig hat, die Sense auszupacken, weil er kritische Situationen durch sein Stellungsspiel erst gar nicht zulässt. Im Interview stellt Verlaat klar:

“Ich war nie so ein Dazwischenhauer, kein Grätscher, der einen Gegner einfach mal wegbricht. In Holland sagt man: Man darf sich nicht den Käse vom Brot klauen lassen. Meinem Vater ist aufgefallen, dass ich mich da gesteigert habe. Mir wurde auch beigebracht: Wenn man eine Gelbe Karte abholt, dann stand man falsch, muss also sein Positionsspiel verbessern. Ansonsten: Ich versuche erst mal, den Laden hinten dichtzuhalten, und wenn vorne mal ein Tor rumkommt, ist das ein schöner Bonuspunkt. Was gibt es Schöneres, als wenn man als Innenverteidiger in der 90. Minute das 1:0 köpft?”

Was glaubt Ihr? Wie viele Tore wird Verlaat in der kommenden Saison als Abwehrspieler für Münchens große Liebe erzielen?

Bild: OR Pressedienst

Löwenfans entschuldigen sich für Geschehnisse in Windischgarsten

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1860 Ried Pyro Windischgarsten

Mit Pyro und anderen Vorkommnissen sorgten drei junge Löwenfans in Windischgarsten am Freitag für etwas Aufregung. Nun entschuldigten sie sich für ihr Auftreten – damit sollte das Thema (hoffentlich) für alle erledigt sein.

Windischgarsten: Löwenfans entschuldigen sich

Die Entschuldigung im Wortlaut:

Sehr geehrtes Präsidium,
sehr geehrte Gesellschafter,
sehr geehrte Geschäftsführung,
sehr geehrter Herr Köllner und liebe Löwenfans,

wir möchten uns aufrichtig bei Ihnen allen für unser dummes Verhalten in Windischgarsten entschuldigen. Wir haben damit den Verein und alle Löwenfans in ein schlechtes Licht gerückt. Die Vorkommnisse sind durch nichts zu entschuldigen. Leider hatten wir mehr getrunken als uns gut tat. Wir hoffen sehr, dass die Geschäftsbeziehung mit der Familie Dilly darunter nicht leidet.

Auch bei den anwesenden Fans möchten wir uns in aller Form entschuldigen. Diese Dinge hätten nicht passieren dürfen. Wir haben mit der Fanbetreuung vereinbart, dass wir uns tatkräftig an einer gemeinnützigen Aktion beteiligen, um unsere Schuld zu begleichen. Wir bedauern das Geschehene zutiefst.

Mit freundlichen Grüßen
Arif, Niclas und Elias

Der heutige Gegner des TSV 1860: Das ist der LASK

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Linzer Ask LASK Wappen

Im Jahr 1997 kochte in Linz die Volksseele, als es zur äußerst umstrittenen Fusion des finanziell angeschlagenen Linzer ASK mit dem Stadtrivalen und ehemaligen Meister FC Linz kam. Auch wenn die Wogen ein Vierteljahrhundert einigermaßen geglättet scheinen, ist man beim FC-Nachfolgeverein Blau-Weiß Linz naturgemäß nicht sonderlich gut auf den Lokalrivalen zu sprechen. Heute Abend trifft der TSV 1860 in Windischgarsten auf den LASK; das Löwen-TV überträgt die Partie live auf YouTube.

Der LASK: Wer ist der Gegner des TSV 1860?

Bisher konnte der LASK zwei österreichische Meisterschaften feiern – aber die sind lange her. In den Spielzeiten 1930/31 und 1964/65 gab es in der Stahlstadt Grund zum Feiern. In den 70er bis 90er Jahren pendelten die Linzer zwischen Europapokal und Zweitklassigkeit. Die anschließende Phase fasst Wikipedia wie folgt zusammen:

“Im Jahr 1995 schlitterte der Klub in eine finanzielle Krise, als der LASK mit einer Schuldenlast von 25 Millionen Schilling zahlungsunfähig wurde. Es wurde am 20. März 1995 Konkurs angemeldet, jedoch gelang es dem Verein im Wege eines Zwangsausgleichs der Liquidierung zu entgehen. Die Gläubiger gaben sich mit der 20-prozentigen Quote zufrieden, sodass der Verein saniert werden konnte. Am 21. Mai 1997 kam es zur hitzig diskutierten und bis heute umstrittenen Fusion mit dem Stadtrivalen und ehemaligen Meister FC Linz zum ‘LASK Linz’.”

Der FC Linz wurde dadurch quasi ausgelöscht, wurde kurze Zeit später jedoch neu gegründet und spielt derzeit als FC Blau-Weiß Linz in der 2. österreichischen Liga.

Von der Drittklassigkeit ins UEFA-Ranking

Sportlich lief es auch in in der Folge durchwachsen, zudem verschärfte sich die finanzielle Situation einmal mehr. Bis in die Drittklassigkeit wurde der LASK durchgereicht, der Konkurs konnte aber im letzten Moment abgewendet werden. Mit Oliver Glasner, der gerade erst mit Eintracht Frankfurt die Europa League gewann, setzten die Linzer dann aber ab 2015 sportlich zum Höhenflug an, der in der Vizemeisterschaft 2019 gipfelte.

Glasner verließ den LASK dann Richtung Deutschland, besonders international machten die Linzer aber auch weiterhin von sich Reden. Hinter RB Salzburg ist der LASK im UEFA-Ranking der am zweithöchsten notierte Club der Alpenrepublik.

Prominente Neuzugänge in Oberösterreich

Trainer Didi Kühbauer darf zu neuen Saison einige bekannte und vielversprechende Neuzugänge begrüßen. Neben dem griechischen Nationalspieler Efthymios Koulouris (zuletzt Atromitos Athen) halten u.a. auch Ex-Löwe Filip Stojkovic (zuletzt Rapid Wien), Marin Ljubicic (von Hajduk Split) und Philipp Ziereis (vom FC St. Pauli) die Knochen für die Oberösterreicher hin.

Die Testspiele der Linzer im Überblick

Ennser Sportklub – LASK 0:14 (0:10)
LASK – KS Cracovia 0:2 (0:0)
Rapid Bukarest – LASK 0:2 (0:2)
LASK – TSV 1860 -:-
LASK – Eintracht Frankfurt -:-

Foto: jorono / 1050 images (Pixabay)

Traditionsmannschaft des TSV 1860 siegt zweistellig in der Oberpfalz

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Ausweichtrikot Tsv 1860 Traditionsmannschaft Miller Legenden

Pünktlich zum 100-jährigen Bestehen der SpVgg Windischeschenbach gastierte die Traditionsmannschaft des TSV 1860 in der Oberpfalz. Dabei feierten die Löwen-Oldies ein 15:2-Schützenfest, wobei sich sogar der 75-jährige Bubi Bründl zweimal in die Torschützenliste eintragen konnte.

Traditionsmannschaft des TSV 1860

Neben Bründl war auch der nochmal fünf Jahre ältere Karsten Wettberg für die Löwen am Ball. Zudem ergänzten Manuel Baum, Michael Hofmann, Thomas Miller, Jan Mauersberger, Holger Greilich, Benjamin Schwarz, Patrick Ghigani, Nono Koussou, Dennis Polak und Armin Störzenhofecker, die Traditionself des TSV 1860.

Mit Jugoslav Milenkovic vom 1860-Fanshop und Michael Hieber, Leiter der Löwen-Fußballschule, waren zudem zwei Angestellte der Löwen für das Legendenteam im Einsatz.

Nächster Auftritt am Freitag

Bereits übermorgen steht der nächste Auftritt des Traditionsteams bei der SpVgg Thalkirchen auf dem Programm. Der Anpfiff wird um 18 Uhr und 60 Sekunden (!) erfolgen.

Dann ist beispielsweise auch mit dem Einsatz von Benjamin Lauth und Rodnei zu rechnen. Und noch einen ganz besonderen Gast darf das Team des TSV 1860 dann begrüßen: Gabor Kiraly reist extra aus Ungarn an, um für die Löwen zwischen den Pfosten zu stehen?

Warum? Kiralys Sohn war in der F-Jugend für die SpVgg Thalkirchen aktiv, als der Papa für 1860 durch die Strafräume der 2. Bundesliga hechtete.

Vielen Dank für das Bild an die beiden Löwenspieler Dennis Polak und Patrick Ghigani.

Sechzig um Sieben: Der nächste Test gegen den LASK in Windischgarsten

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Die Mitgliederversammlung am Samstag wirft bereits ihre Schatten voraus. Vorher aber trifft der TSV 1860 München heute abend noch auf den LASK im Trainingslager in Windischgarsten. Zudem soll ein weiterer Spieler ein Löwe werden – und auch die Konkurrenz ist weiter auf dem Transfermarkt aktiv.

Einer kommt noch: wer wird der zehnte Neuzugang?

Michael Köllner hat noch einen weiteren Spieler angekündigt, der den TSV 1860 München verstärken soll. Wer das sein könnte, ist noch nicht bekannt. Bernd Winninger hat sich auf dem Transfermarkt umgesehen und zeigt mögliche Kandidaten auf. Die AZ berichtet derweil allerdings, dass der Spieler sich im “besten Fußballeralter befindet und vereinslos sei.

MV: Ein Rückzug und ein neuer Antrag

Für die Mitgliederversammlung (Sonntag ab 10 Uhr) gab es in diesem Jahr lediglich einen einzigen satzungsändernden Antrag. Bei der Wahl des Präsidiums sollte zukünftig eine 2/3-Mehrheit notwendig sein, um die Wahl zu gewinnen. Antragsteller Richard Bartl hat diesen Antrag nun allerdings noch vor Durchführung der Veranstaltung zurückgezogen – mit einer durchaus kuriosen Begründung.

Ein weiteres Mitglied hat hingegen einen neuen Antrag eingereicht. Gegenstand der Diskussion ist dabei der Mitgliedsausweis, der aktuell in Form einer Plastikkarte jedes Jahr neu an die vielen Mitglieder der Löwen verschickt wird. Neben Umweltaspekten geht es auch um mögliche Einsparungen für den Verein, da andere Lösungen möglicherweise finanziell von Vorteil sein könnte.

TSV 1860 testet gegen den LASK

Noch ein weiteres Testspiel haben die Löwen im Trainingslager in Windischgarsten vereinbart. Gegner des TSV 1860 heute abend wird der LASK (Bundesliga Österreich) sein. Auch dabei dürfte Trainer Michael Köllner noch einmal einen Großteil des Kaders einsetzen, um möglichst allen Spielern weitere Einsatzminuten zu bescheren. Los geht es um 18:30 Uhr, LöwenTV überträgt live.

Vor 14 Jahren: Mansiz spielt beim TSV 1860 vor

Ilhan Mansiz war im Jahr 2009 monatelang bei den Löwen aktiv. Neben Trainingseinheiten war er auch bei Testspielen aktiv, so beispielsweise beim FC Tegernheim, wo er zwei Treffer erzielen konnte. Doch schlussendlich unterschrieb der heute 46-Jährige doch keinen Vertrag, sondern wählte einen anderen Weg.

30 Jahre Niederrhein-Löwen Moers

Zahlreiche Fanclubs feiern im Jahr 2022 ihr Jubiläum. Hierzu zählen auch die Niederrhein-Löwen Moers, die mittlerweile auf stolze 30 Jahre zurückblicken können. Einen kleinen Überblick über den Fanclub aus dem Westen der Republik gibt es in unserem Artikel.

TSV 1860 Futsal mit überraschender Aufstiegschance

Den Futsalern der Löwen bietet sich eine weitere Chance, doch noch in die Regionalliga aufzusteigen. Das liegt an einem Rückzug einer Mannschaft aus Stuttgart. Das Entscheidungsspiel findet bereits am Samstag statt, die Spieler würden sich dabei über zahlreiche Unterstützung in weiß und blau freuen.

News aus der 3.Liga

Neuzugang Nummer 16 für Aue

Erzgebirge Aue rüstet weiter auf, um möglichst die direkte Rückkehr in die 2.Bundesliga zu schaffen. Von Wehen Wiesbaden kommt Maximilian Thiel zum Absteiger. Der 29-Jährige war beim SVWW absoluter Stammspieler und brachte es allein in der vergangenen Saison auf 13 Scorerpunkte (acht Tore, fünf Vorlagen). Obendrein kommt Thiel auch noch ablösefrei ins Erzgebirge, da sein Vertrag vor kurzem auslief.

Viktoria Köln muss acht Wochen auf Neuzugang verzichten

Eigentlich war es ein erfolgreicher Test, doch kurz vor dem Ende verletzte sich Stürmer Andre Becker beim 3:2 gegen Fortuna Sittard am Knie und wird vrsl. bis zu acht Wochen ausfallen.