Start Blog Seite 816

Die Löwen am Wochenende: Zehetbauer trifft viermal für die U21

2
TSV 1860 U21 Zehetbauer Jeremie

Das Löwen-Wochenende wurde natürlich überstrahlt durch den 1:0-Erfolg der Profis bei Viktoria Köln, doch auch andere Teams des TSV 1860 waren im Einsatz. Dabei besiegte die U21 den FC Neuhadern zweistellig, wobei Jeremie Zehetbauer vier Treffer beisteuerte

Zehetbauer trifft viermal für die U21

Vier Tore alleine klingt schon imposant, doch Jeremie Zehetbauer (siehe Titelbild) gelang beim 14:0-Sieg der U21 das Kunststück, innerhalb von fünf Minuten einen Hat-Trick zu erzielen. Gratulation!

Stark auch das 3:2 der U19 gegen die Herren-Mannschaft des TSV Grünwald, wobei dem Team von Jonas Schittenhelm einige Spieler fehlten. Mit Julian Bell und Leandro Morgalla standen ja zwei Akteure im Profikader von Michael Köllner.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 29.01.

11.00 Uhr: TSV 1860 Rosenheim U17 – U16 7:0
14.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U17 2:2

Sonntag, 30.01.

13.00 Uhr: Viktoria Köln – Profis 0:1
14.30 Uhr: U19 – TSV Grünwald Herren 3:2
15.00 Uhr: FC Neuhadern – U21 0:14
15.00 Uhr: DFI Bad Aibling – U15 1:0

Bild: TSV 1860

Giesinger Gedanken nach Sieg in Köln: Eine Woche voller Vragezeichen

10
TSV 1860 Sendet Geburtstagswünsche An Stephan Salger In Der Quarantäne

Etwa 150 Löwen im Block und drei Punkte mehr auf dem Konto: der TSV 1860 München hat nach einer Woche voller Vragezeichen das Optimum erzielt und drei Punkte beim Auswärtsspiel gegen Viktoria Köln erzielt. Marcel Bär erzielte das goldene Tor des Tages, das zum knappen Sieg im Sportpark Höhenberg reichte.

Vragezeichen über Vragezeichen

Als Löwenfan hatte man es in der vergangenen Woche mit einem Vragezeichen nach dem anderen zu tun. Es war vraglich, ob das Spiel im Sportpark Höhenberg überhaupt stattfindet, es war vraglich, mit welchem Aufgebot die Löwen antreten würden und – für uns Fans das Wichtigste – es war vraglich, ob wir das Spiel vor Ort anschauen konnten und unsere Löwen unterstützen dürfen.

Der Nebel lichtete sich Stück für Stück

Im Lauf der Woche verschwand ein Vragezeichen nach dem anderen. Zuerst der bestimmte Auftritt von Günther Gorenzel, der uns klar machte, dass der TSV 1860 München spielen wollte, wenn es irgendwie geht. Dann die Möglichkeit, die Tickets im Ticketshop der Viktoria unter Anwendung einer kleinen Vinesse zu buchen. Es entstand allerdings die Unsicherheit, ob die Löwenfans, die sich dieser Vinesse bedienten, auch wirklich ins Stadion gelassen werden.

Ein Vreudenfest für die Löwenfans

Vorort angekommen löste sich alle Vragezeichen, die uns über die Woche gequält hatten in Wohlgefallen auf. Die Security ließ uns problemlos ins Stadion und wir hatten nette Unterhaltungen mit den Viktoriafans.

Fans Des TSV 1860 München Bei Viktoria Köln Im Sportpark Höhenberg 30.01.2022

Und auch vor dem Stadion feierten die Löwenfans, die nichts von unserer Vinesse gewusst hatten, den Auswärtssieg des TSV 1860 München.

Fan Des TSV 1860 München Vor Dem Sportpark Höhenberg Ohne Karte Beim Spiel Gegen Viktoria Köln
Trotz fehlender Karten machten sich einige Löwenfans auf den Weg nach Höhenberg und unterstützen die Mannschaft von draußen

Den Vragezeichen folgt ein Ausrufezeichen: Bär schießt die Löwen zum Sieg

Abgerundet wurde der ganze Ausflug dann auch noch mit drei Punkten in der Ferne bei einem Spiel, wo man bis Ende der Woche gar nicht erst wusste, ob es regulär stattfinden kann. Mit neun Ausfällen hat der TSV 1860 München das Maximale erreicht. Auch wenn die Saison noch lange ist: Mit solch einem Ertrag in so einem Spiel kann nach vorne noch einiges gehen. Wohin der Weg führt, wird sich vielleicht schon am kommenden Sonntag gegen die Eintracht aus Braunschweig zeigen.

Die Stimmung in der Mannschaft stimmt jedenfalls. Nach Schlusspfiff wurde der Mannschaftskreis gleich doppelt formiert, beim zweiten Mal wurde ein Grußvideo an Stephan Salger gedreht, der seinen 32.Geburtstag in der Quarantäne verbringen musste. Freudig grinsten und klatschten die Spieler und dachten an ihren Abwehrchef. Vragezeichen standen zu diesem Zeitpunkt nur noch den Gastgebern im Gesicht, die die vergangenen 90 Minuten erst einmal einsortieren mussten.

Wir bedanken uns bei der Vamilie1904 für den freundlichen Empfang und den Löwen für diesen tollen Nachmittag. So kann es weiter gehen!

Nach Sieg in Köln: Köllner lobt die Einstellung seiner Mannschaft

0
Michael Köllner PK Viktoria Köln TSV 1860

Vier Siege in Folge – da gibts naturgemäß recht wenig zu meckern. Nach der turbulenten Woche schmecken die drei Punkte aber nochmal ein Stück süßer und zeigte sich Löwen-Trainer Michael Köllner auf der Pressekonferenz nach dem 1:0 in Köln sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der Einstellung seiner Mannschaft.

“Schwerstarbeit bis zur letzten Minute”

“Ein Sieg, den man der Einstellung zuschreiben kann/muss/darf. Ich glaube, wir mussten heute gegen eine starke Viktoria-Mannschaft Schwerstarbeit leisten bis zur letzten Minute.”

Vor der Pause sah der Trainer eine klasse Leistung seines Teams, das sich auch einige tolle Chancen herausspielte. Auf der anderen Seite musste Marco Hiller einige Male parieren, um den Ausgleich zu verhindern. Trotz der individuellen Stärke des Gäste war Köllner auch nach der Pause mit der Defensivleistung seiner Mannschaft zufrieden.

Köllner lobt die Einstellung seines Teams

Die abgelaufene Woche bezeichnete der Coach als “anstrengend, turbulent und nervenaufreibend” und war umso glücklicher, dass es mit dem Auswärtssieg klappte. Besonders wichtig sei es, so Köllner, dass man trotz der Ausfälle gesehen habe, “dass wir die Qualität und Einstellung haben”, solche Situationen zu meistern.

“Es war mein erster Sieg bei Viktoria Köln. Wenn ein Köllner nach Köln fährt und gewinnt nie, dann nagt das an einem. Deshalb bin ich natürlich froh, dass wir heute drei Punkte geholt haben.”

Weniger erfreut zeigte sich natürlich Trainer-Kollege Olaf Janßen, zollte seinem eigenen Team jedoch Respekt und schwärmte in höchsten Tönen von seiner jungen Mannschaft. Inhaltlich stimmte er Köllner jedoch vollumfänglich zu und wünschte den Löwen (immerhin der Ex-Verein des Viktoria-Trainers) alles Gute beim Angriff auf die Tabellenspitze.

Gute Laune bei der Pressekonferenz

Bei der Frage nach möglichen Neuzugängen zeigte sich Köllner zu Scherzen aufgelegt.

“Wir werden am Montag vier Neuzugänge vorstellen und uns in jedem Mannschaftsteil verstärken. (…) Wir haben heute (…) nochmal Gespräche geführt, aber eins ist klar: Die Truppe muss in ihrem Charakter so bleiben.”

Was für ein geiler Typ…

Trotz Corona-Pause: TSV 1860 München siegt bei Viktoria Köln

0
Jubel Nach Dem Auswärtssieg Des TSV 1860 München Bei Viktoria Köln 24.Spieltag 2021 22

Dank einem Treffer von Marcel Bär im ersten Durchgang hat der TSV 1860 München drei Punkte aus Köln entführt. Eine kämpferische Leistung reichte trotz wenig eigener Offensivszenen für einen Auswärtssieg.

Nach zwei Spielen Zwangspause aufgrund einer behördlichen Quarantäne-Anweisung reiste der TSV 1860 zu Viktoria Köln. Während die Löwen mit zwei weniger absolvierten Spielen auf Rang 10 in der Tabelle lagen, befanden sich die Kölner auf Platz 13 mit sechs Punkten Vorsprung auf den Tabellen-17.. Durch zwei Siege nach der Winterpause konnte die Viktoria sich etwas von der Abstiegszone absetzen und wollte gegen den TSV 1860 an diese Erfolgsserie anknüpfen.

Trainer Michael Köllner war durch einige Ausfälle zum Umstellen gezwungen. Insgesamt neun Ausfälle hatte der TSV 1860 zu beklagen, darunter Kapitän Stefan Lex sowie Geburtstagskind Stephan Salger, Yannick Deichmann und Richard Neudecker. Gleich fünf Änderungen gab es in der Folge: Lang, Moll, Staude, Linsbichler und Biankadi begannen für Salger, Lex, Deichmann, Greilinger und Neudecker.

Anstoß Viktoria Köln Gegen TSV 1860 München Am 24 Spieltag In Der Saison 2021 22
Leere Gegengerade, 750 Zuschauer auf der Haupttribüne: Linsbichler beim Anstoß

Löwen gehen in Führung, Hiller hält die Null

Obwohl offiziell keine Gästefans ein Ticket erhielten, schafften es trotzdem rund 150 Löwenfans in den Sportpark Höhenberg. Die gesamte Spielzeit über waren sie immer wieder zu vernehmen und feuerten ihre Mannschaft an. Linsbichler hatte früh die ersten Chancen (4., 10.), konnte aber keinen Treffer erzielen. Die beste Gelegenheit hatte Tallig, der das Tor nur knapp verfehlte (18.). Die Kölner wiederum kamen durch May (12.) und Sontheimer (27.) zu Gelegenheiten, Marco Hiller konnte einen Rückstand allerdings verhindern.

In der Folge verflachte die Partie etwas, ehe Marcel Bär für einen Weckruf sorgte. Nach schöner Vorlage durch Keanu Staude schoss er den TSV 1860 bei Viktoria Köln mit 1:0 in Front (39.). Hiller reagierte vor der Pause noch doppelt herausragend (43., 45.), sodass es mit der knappen Führung in die Kabinen ging.

Torjubel TSV 1860 München Beim Auswärtssieg Gegen Viktoria Köln Am 24 Spieltag 2021 22
Die Löwen freuen sich über das goldene Tor durch Marcel Bär

Viktoria Köln ideenlos, TSV 1860 steht hinten sicher

Die Heimmannschaft kam besser wieder aus der Pause. Philipp, der frisch eingewechselt wurde, hatte in der 50.Minute die Chance zum Ausgleich, verzog jedoch. Köln blieb am Drücker, ohne dabei zwingend gefährlich zu werden und so konnte sich der TSV 1860 Mitte der 2.Halbzeit zusehends aus der eigenen Hälfte befreien. Nach 71 Minuten hätte es einen Handelfmeter für die Löwen geben können. Belkahias Schuss wurde von einem Kölner Ellbogen im eigenen Strafraum abgewehrt.

In der Schlussphase stand die Defensive des TSV 1860 weiter stabil, Viktoria Köln agierte zu uninspiriert und konnte keine gefährlichen Situationen mehr kreieren. Obendrei verloren die Gastgeber noch May mit einer gelb-roten Karte (87.), sodass sie die restlichen Minuten in Unterzahl absolvieren mussten.

Damit blieb es beim knappen Sieg für den TSV 1860 München, der durch den Auswärtsdreier bei Viktoria Köln den vierten Sieg in Folge erzielte.

Als nächstes steht für den TSV 1860 das schwere Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig auf dem Terminplan. Anstoß zur Partie ist am Sonntag, 06.02. erneut um 13:00 Uhr. Erstmals seit dem 30.November sind dann wieder Löwenfans auf den Rängen zugelassen. 3.750 Zuschauer werden im Grünwalder Stadion dabei sein.

Aufstellung TSV 1860: 1 Hiller – 5 Moll, 3 Lang, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel, 8 Tallig, 15 Bär, 19 Biankadi (90+2′ Freitag), 23 Staude (75′ Morgalla) – 22 Linsbichler

Tore: 0:1 Bär (40.)

Endstand 0 1 Viktoria Köln TSV 1860 München 24.Spieltag 2021 22

Liveticker: FC Viktoria Köln – TSV 1860 München (24.Spieltag)

20
Liveticker Sechzger De Tsv 1860 Viktoria Köln 1200x628

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 24.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen dem FC Viktoria Köln und dem TSV 1860 München!

Nach zwei Corona-bedingten Absagen sind die Löwen heute wieder im Einsatz. Im ersten Auswärtsspiel nach der Winterpause führt der Weg des TSV 1860 nach Köln, wo er auf die dortige Viktoria treffen wird. sechzger.de begleitet das heutige Duell live aus dem Sportpark Höhenberg und mit Bildern sowie Eindrücken rund um das Stadion.

Aufstellung:
1 Hiller – 5 Moll, 3 Lang, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel, 8 Tallig, 15 Bär, 19 Biankadi (90+2′ Freitag), 23 Staude (75′ Morgalla) – 22 Linsbichler

Bank: 32 Gresler, 28 Mannhardt, 39 Morgalla, 18 Knöferl, 21 Djayo, 33 Bell, 34 Freitag, 40 Kretzschmar

Tore: 0:1 Bär (40.)

Die Personalsituation

Nathan Wicht und Kevin Goden fallen auch heute gegen Köln aus und kehren erst im Februar ins Training zurück. Marius Willsch, Daniel Wein und Fabian Greilinger fehlen verletzungsbedingt. Stephan Salger, Yannick Deichmann und Stefan Lex konnten leider nicht rechtzeitig für die Partie in Köln freigetestet werden.

Richard Neudecker muss nach fünf Verwarnungen eine Gelbsperre absitzen.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Stephan Salger hat bisher vier gelbe Karten erhalten. Bei der nächsten Verwarnung droht daher ein Spiel Pause, heute ist er allerdings nicht im Kader. Außerdem muss auch Michael Köllner aufpassen. Er hat bereits drei Gelbe gesehen und müsste bei einer vierten ebenfalls ein Spiel von der Tribüne aus verfolgen.

Wo könnt ihr das Spiel FC Viktoria Köln – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Nur 750 Zuschauer werden heute in Köln dabei sein. Einige Löwenfans haben es aber dennoch geschafft und konnten ein Ticket für die Partie ergattern. Für alle anderen gibt es leider keine guten Nachrichten, für das Spiel gibt es kein Free-TV Angebot. Das Spiel wird heute nicht kostenlos im deutschen Fernsehen zu sehen sein.

Für Abonnenten von MagentaSport besteht allerdings wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen (Fernsehen und Online-Stream).

Seit dieser Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Happy Birthday, Stephan Salger! Sechzger.de gratuliert!

0
Stephan Salger TSV 1860 München Saison 2021 22

Stephan Salger wird heute 32 Jahre jung!

Salger – Mr. Zuverlässig

Der gebürtige Dürener ist der “Mr. Zuverlässig” im Löwenteam: In der laufenden Saison stand er bei allen 21 Drittligaspielen insgesamt 1.885 (von möglichen 1.890) Spielminuten auf dem Platz. Nur Dennis Dressel und Stefan Lex haben auch so viele Einsätze vorzuweisen – allerdings weniger Einsatzminuten. Im letzten Spiel vor der Corona-Zwangspause gegen Wehen Wiesbaden erzielte Salger sogar sein erstes Saisontor für den TSV 1860. Leider wird er daran heute nicht anknüpfen können, da er coronabedingt nicht mit nach Köln reisen konnte.

Aus Düren und Köln nach Osnabrück und Bielefeld

Salger begann beim GFC Düren das Fußballspielen und schloss sich mit zwölf Jahren dem 1. FC Köln an. Sieben Jahre später lief er erstmals für die zweite Mannschaft der Geißböcke in der Regionalliga West auf, im Sommer 2010 schaffte er den Sprung zu den Profis des FC. Nach fünf Bundesligaeinsätzen in der Hinrunde der Saison 2010/11 kam er nicht mehr zum Zug, sondern wurde zur Folgesaison nach Osnabrück ausgeliehen. Nach einem Jahr an der Bremer Brücke kehrte er aber nicht in die Domstadt zurück, sondern unterschrieb für drei Jahre bei Arminia Bielefeld, aus denen letztlich acht erfolgreiche Spielzeiten wurden. 2013 und 2015 schaffte er mit den Ost-Westfalen den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Als Abschiedsgeschenk gelang ihm im Sommer 2020 schließlich sogar die Zweitligameisterschaft und der Aufstieg in die Bundesliga. Danach schloss er sich dem TSV 1860 an.

Wir wünschen Stephan Salger zum heutigen Ehrentag alles Gute, vor allem Gesundheit und Verletzungsfreiheit auf der Zielgerade seiner langen und erfolgreichen Karriere! Nachdem letztes Jahr einen Tag nach Salgers Geburtstag eine bittere Heimniederlage gegen den FSV Zwickau zu beklagen war, wünschen wir uns und ihm, dass es heute besser klappt und ihn seine Mannschaftskollegen mit drei wichtigen Punkten beschenken.

Ois Guade, Stephan!

 

Den Gegner im Fokus: Viktoria Köln – TSV 1860

0

Technische Daten

Fußballclub Viktoria
Köln 1904 e.V.
Gründung:
22. Juni 2010 (neu)
Mitglieder:
ca. 650
Vereinsfarben: schwarz-weiß-rot
Weitere Sportarten: keine
Website der Fußballgesellschaft

Bis hierher…

Saisonverlauf 2021/22: Viktoria Köln & 1860

Auswärtsbilanz gegen Viktoria Köln

2 Spiele
0 Siege
0 Unentschieden
2 Niederlagen

Gesamtbilanz gegen Viktoria Köln

5 Spiele
2 Siege
1 Unentschieden
2 Niederlagen

Optimierungsbedarf

Eine magere Bilanz haben die Löwen bezüglich ihrer Gastspiele in Köln insgesamt zu bieten. Dies betrifft sowohl die zwei Partien bei der Viktoria, als auch andere Auftritte in der Domstadt. Vergangene Saison unterlag 1860 am Nikolauswochenende mit 1:2, im Frühsommer 2020 setzte es fünf Runden vor Saisonende ein verdientes 2:0 für die Viktoria. Immerhin einen Punkt entführte der Drittliganeuling 1860 am 8.12.2018 bei der Fortuna im Südstadion. Der letzte Sieg in Köln liegt schon lange zurück und datiert vom 19. November 2006, als man den FC in der 2. Bundesliga mit 2:1 schlagen konnte.
In insgesamt 28 Spielen gegen die drei hier genannten Kölner Vereine gelangen nur drei Siege (zwischen 1998 und 2006 gegen den FC), 17 Mal ging der TSV 1860 als Verlierer vom Platz.


Das Hinspiel

Samstag, 14. August 2021
TSV 1860 – Viktoria Köln 3:0
3. Liga
5. Spieltag
Sechzgerstadion
4.225 Zuschauer
1:0 Neudecker (40.)
2:0 Dressel (55.)
3:0 Biankadi (82.)
…und schon wieder mal war Krise angesagt. Das eine oder andere Medium im Umfeld dramatisierte den Saisonstart (1:0 gegen Würzburg, 0:0 in Wiesbaden, 1:1 gegen Türkgücü und ein zugegebenermaßen ernüchterndes 0:3 auf dem Kaiserslauterer Betzenberg) als “totale Enttäuschung” und das Spiel gegen die Kölner Viktoria wurde – wieder mal leicht verfrüht – zum “Endspiel” ausgerufen. Die Löwen nahmen die Herausforderung an. Für die Gäste war an diesem Dienstag Abend auf Giesings Höhe nichts zu holen. Positiv bleibt in Erinnerung, dass die personelle Überlegenheit auf dem Spielfeld (der Kölner Roßmann hatte kurz vor der Pause Gelb-Rot gesehen) Köllners Schützlinge nicht verunsicherte (wie in der Vergangenheit häufig), sondern konzentriert weiter gearbeitet wurde. Bemerkenswert noch, dass Ex-Löwe Aron Berzel nach seiner Auswechslung in der 83. Minute von den Fans im Stadion gefeiert wurde (hier der anklickenswerte Youtube-Link zu diesem emotionalen Moment). Man hat ihn hier nicht vergessen!

Spielort

Sportpark Höhenberg
auf Google Maps
Kapazität: 10.001
Eröffnung: 20. September 1931
Sportpark Höhenberg Viktoria Köln 3.Liga


Der vierte Auswärtssieg?

Nachdem es letztes Wochenende im Olympiastadion bekanntermaßen leider nicht dazu kommen konnte, winkt nun heute der vierte Auswärtssieg in Serie. Das gab es zuletzt in der Regionalliga-Saison 2017/18. Zwischen dem 28.3.18 (2:0 in Fürth) und dem 12.5.18 (4:1 in Bayreuth am letzten Spieltag) gewann das Team von Daniel Bierofka auch noch in Schweinfurt (3:1), in Ingolstadt (4:1), in Illertissen (2:0) und in Pipinsried (3:0) – insgesamt sechmal hintereinander an des Gegners Platz. In der 3. Liga bleibt die beste Serie dieser Art der Dreifachtriumpf aus dem April letzten Jahres mit den Siegen beim KFC Uerdingen, im Oly gegen Türkgücü und in Mannheim.

Premiere für die Löwenfans

Beide bisherigen Gastspiele des TSV 1860 im Sportpark Höhenberg wurden als Geisterspiele ausgetragen. Heute Mittag werden 750 Zuschauer die Haupttribüne des Stadions bevölkern. Wie viele davon den Gästen die Daumen drücken, ist unklar. Gerüchten zufolge konnte der eine oder andere Löwenfan über den Onlineverkauf der Viktoria ein Ticket ergattern. Die Kölner Verantwortlichen hatten im Vorfeld der Partie noch versucht, bei den Behörden eine größere Zuschauerzahl genehmigt zu bekommen. Leider vergebens!


Favorit Viktoria…?

Gut drauf ist die Viktoria im Moment. Mit der breiten Brust von zwei Ligasiegen (1:0 in Mannheim am Dienstag und 5:2 gegen Verl am letzten Samstag) und zwei weiteren Erfolgen in Testspielen Anfang Januar (3:2 gegen den Bundesligisten Mönchengladbach und 4:2 gegen Regionalliga West-Spitzenreiter Rot-Weiß Essen) treten die Kölner heute gegen die Rumpftruppe des TSV 1860 an. Da bekanntlich tod- und auch krankgesagte länger leben, gehen wir das Spiel dennoch voller Optimismus an!


…oder doch der Außenseiter?

Betrachtet man hingegen das Jahresfinale 2021 für den aktuell Tabellendreizehnten, dann sind vielleicht doch eher die Löwen heute der Favorit: Dreimal schlichen die Kölner im Dezember als Verlierer vom Platz (gegen Braunschweig und die andere Viktoria aus Berlin im heimischen Sportpark Höhenberg und auf dem Betzenberg) und kassierten dabei zehn Gegentore.


24. Spieltag der dritten Liga: Die Samstagsspiele

2
Blick auf die Konkurrenz bei sechzger.de: so haben die anderen Vereine in der 3.Liga abgeschnitten

Nachdem Würzburg und Freiburg II gestern den 24. Spieltag eröffneten, standen heute Nachmittag vier Samstagsspiele auf dem Programm der dritten Liga. Heute Abend um 17:55h steigt dann noch das Spitzenspiel zwischen Magdeburg und Saarbrücken an.

Kaiserslautern – Hallescher FC 1:0 (1:0)

Ein weiteres Kapital des Buches “Geschichten, wie sie nur der Fußball schreibt” fand heute auf dem Betzenberg statt. Der kürzlich von Halle nach Kaiserslautern gewechselte Terence Boyd hatte seinen ersten Starteinsatz für die roten Teufel ausgerechnet gegen seine Ex-Kollegen von der Saale. Um jegliche Missverständnisse auszuschließen, für wen er nun gegen den Balll tritt, holte er sich bereits in der 4. Minute nach einem Ellbogencheck die gelbe Karte ab. Die ersten Chancen erarbeiten sich die Lauterer. Aber Wunderlich (13. Minute) und Klingenburg (20. Minute) konnten den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Hanslik musste einen Kopfball des Hallenser Kapitäns Nietfeld auf der Linie klären (33. Minute). In der 38. Minute erzielte Wunderlich dann das 1:0 für die roten Teufel nach einer wohlüberlegten Rückgabe von der Grundlinie von Hercher. Der Ex-Kölner schob den Ball überlegt aus etwa 16 Metern ins kurze Eck. So ging Lautern mit der Führung zum Pausentee, obwohl Halle nicht die schlechtere Mannschaft war.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war Halle die leicht überlegene Mannschaft, ohne daraus Kapital schlagen zu können. Es entwickelte sich ein Kampfspiel ohne große Torgelegenheiten bis zu 76. Minute, als Kiprit sich im Strafraum durchsetzen konnte. Seinen Schuss konnte Schreiber zur Ecke klären. Damit war der Schlussspurt eröffnet. In der 82. traf Shcherbakaovski aus 18 Metern die Latte. Die mittlerweile mit 5-er Kette agierenden Lauterer hätten sich über den Ausgleich nicht beschweren können. So brachten die roten Teufel den Sieg über die Zeit und feierten den fünften Sieg in Folge (!).

Türkgücü – TSV Havelse 0:1  (0:0)

Der in Zahlungsschwierigkeiten steckende Klub aus Neuperlach empfing den TSV Havelse vor ca. 250 Zuschauern im Olympiastadion zu einem Match um Big Points gegen den Abstieg. Investor Hasan Kivran wurde nicht im zugigen Rund gesichtet. Bei der Punktspielpremiere von Türkgücü-Trainer Heraf hätte Vrenezi Türkgücü bereits in der 4. Minute in Führung bringen können. Quindt im Havelser Tor konnte bravorös klären. Zwei Minuten später vergab der Havelser Langfeld alleine vor Vollath die Chance zum 0:1. Sararer scheiterte dann in der 17. Minute erneut am hervorragend agierenden Quindt. Bis zur Pause passierte dann nichts Erwähnenswertes mehr und beide Teams konnten sich bei ihren Keepern bedanken, dass es noch 0:0 stand.

In der 53. Minute konnten die Gäste aus Niedersachsen dann in Führung gehen. Düker flankte präzise auf den vollkommen freistehenden Jaeschke, der mühelos zum 0:1 einköpfen konnte. Danach drückten die Neuperlacher auf den Ausgleich. Irving versucht es zwei Mal per Fernschuss, aber Quindt konnte beide Male parieren (58. und 62. Minute). Danach konnte Havelse wieder Ruhe ins Spiel bringen und ließ die Gastgeber bis in die Nachspielzeit nicht zu weiteren Chancen kommen. In der 92. Minute rettet Quindt den Havelser Sieg, als er einen Schuss von Scepanik abwehrte. Dann war Schluss und die Havelser konnten den Keeper für eine großartige Leistung feiern und sich bei ihm für die drei Punkte bedanken. Damit steckt das Team aus Neuperlach ohne Geld im Tabellenkeller fest, Havelse setzt die Aufholjagd auf den Nicht-Abstieg unverdrossen fort.

SV Wehen – MSV Duisburg  0:1 (0:0)

Für die Wehener ging es um den Anschluss an die Aufstiegsaspiranten, während die Zebras um jeden Punkt gegen den Abstieg kämpfen. Die erste Chance hatte Nilsson in der 7. Minute, der an Ersatztorwart Coppens im Duisburger Tor scheiterte. Yeboah prüfte Stritzel im Wehener Tor in der 23. Minute zum ersten Mal per Fernschuss, der konnte aber zur Ecke klären. So ging es nach 45 niveau- und ereignisarmen Minuten mit 0:0 in die Pause.

In der 59. Minute hatte Wehen nach einer Ecke reihenweise Chancen, um in Führung zu gehen. Aber die Gastgeber konnten den Ball einfach nicht im Tor unterbringen. Besser machten es die Gäste nur drei Minuten später. Nach einem schönen Spielzug der Zebras flankte Feltscher gefährlich in die Mitte, wo Bouhaddouz den Ball zum 0:1 einköpfte. In der 67. Minute konnte Stritzel dann per Fußabwehr das wohl vorentscheidende 0:2 verhindern, als Yeboah aus elf Metern frei zum Schuss kam. Das Schauspiel wiederholte sich in der 76. Minute nach einem fragwürdigen Foulelfmeter von Gürleyen an Yeboah. Den drosch Bouhaddouz weit am rechten Pfosten vorbei und der SV Wehen blieb im Spiel. Ähnlich wie gegen die Löwen operierten die Wehener noch noch mit hohen und weiten Bällen in den Strafraum, konnten den Ausgleich aber nicht mehr erzielen. So verschafft sich der MSV Duisburg etwas Luft um Abstiegskampf.

BVB II – VfL Osnabrück  2:2  (1:0)

Vor den Augen von Profitrainer Marco Rose traten die kleinen Borussen mit Jungstar Youssoufa Moukoko und weiteren Profispielern in der Startaufstellung gegen den VfL Osnabrück an. Die Gäste hatte in der 7. Minute ging Zagadou bei einem Fernschuss mit der Hand zu Ball. Dass die Pfeife des Schiedsrichters stumm blieb, war großes Glück für die Dortmunder. Der VfL agierte zielstreibiger und Coulibaly musste in höchster Not per Grätsche gegen Heider klären. In der 23. Minute war es dann Moukoko, der einen Ball aus aussichtsreicher Position ans Außennetz setzte. In der 35. Minute machte es Tigges auf Flanke von Passlack besser und köpfte zum 1:0 für den BVB ein. So ging es in die Kabinen. Etwas ärgerlich für die Gäste, die ein leichtes optisches Übergewicht im Stadion Rote Erde hatten.

Der BVB hatte fortan das Heft ind er Hand und in der 57. Minute hätte Moukoko das 2:0 machen müssen, als er bereits den Torwart umspielt hatte und alleine vor dem Tor stand. Anstatt den Ball einfach einzuschieben, wollte er auf  Njinmah quer legen, der aber schon zum abgestoppt hatte. Den Fehler machte der Jungstar dann drei Minuten später wett, als er einen katastrophalen Rückpass von Beermann abfangen konnte und dann zum 2:0 einschob. Damit hatte der 17-Jährige auch sein erstes Drittligator erzielt. Er dürfte wohl der eine der wenigen Spieler sein, der sein erstes Drittligator nach seinem ersten Bundesligatreffer erzielt.

Ausgleich in letzter Sekunde

In der 73. Minute stieß Zagadou Opoku im Strafraum um und es gab Elfmeter. Den verwandelte Simakala halbhoch ins linke Eck und die Elf von der Bremer Brücke war wieder im Spiel. Simakala hatte den Ausgleich dann in der 88. Minute auf dem Fuß, aber Drljaca im Dortmunder Tor konnte den Schlenzer um den Pfosten lenken. Beermann setzte dann einen Fernschuss knapp über die Latte. In der 93. Minute konnte der VfL dann noch glücklich, aber verdient ausgleichen. Drljaca wollte einen eigentlich Aus gehenden Ball sichern, dieser glitt ihm aus den Händen und sprang Simakala vor die Füße. Der schob in letzter Sekunde zum 2:2-Ausgleich ein. Die Dortmunder müssen sich ärgern, dass sie den Sieg in letzter Sekunde noch (wortwörtlich) aus den Händen gaben.

Was bedeutet das für die Löwen?

Die Tabelle hängt am 24. Spieltag nach den Samstagsspielen natürlich noch ziemlich schief. Zum Einen stehen an diesem Spieltag noch vier Partien an zum Anderen sind insgesamt noch zahlreiche Nachholspiele zu absolvieren. Aktuell stehen die Löwen mit zwei Spielen weniger als die meisten Konkurrenten um einen Aufstiegsplatz auf Rang 10. Zum Relegationsplatz fehlen aktuell 8 Punkte. Zum ersten Abstiegplatz sind es 10 Punkte Vorsprung.

Durch einen Sieg bei der Kölner Viktoria morgen können die Löwen den Abstand auf fünf Punkte reduzieren. Ihr könnt das Spiel morgen bei sechzger.de natürlich im Liveticker verfolgen.

Bergsport-Abteilung des TSV 1860 erweitert Angebot mit Skitouren

0
Skitouren beim TSV 1860 München in der Abteilung Bergsport

Gemeinsam mit den Bergsportlern des TSV 1860 ist zukünftig auch die Durchführung von Skitouren möglich. In diesem Artikel erfahrt ihr, welche Ausrüstung ihr dafür benötigt und wer daran teilnehmen kann.

Bergsport-Abteilung existiert seit 121 Jahren

Die Abteilung Bergsport des TSV München von 1860 e.V. gibt es bereits seit 121 Jahren und wurde von zwölf bergbegeisterten Turnern des TSV gegründet. Im Fokus standen die Pflege des aktiven Bergwanderns, der freundschaftliche Zusammenhalt und die Erhaltung der Liebe zu den Bergen. Im Jahre 1910 wurde die Jagdhütte an der „Blauen Gumpe“ im Zugspitz-Gebiet erworben, die dann in den Jahren 1922 und 1923 von Mitgliedern der Riege aus eigenen Mitteln neu gebaut und vollständig neu eingerichtet wurde. Auch Klettern und Bouldern bietet die Abteilung inzwischen an und veranstaltet regelmäßig Touren und Kurse.

TSV München von 1860 e.V. bietet jetzt Skitouren an

Jetzt hat die Bergsport-Abteilung des TSV 1860 eine weitere Sparte ins Programm aufgenommen: Skitouren.

Was ist eine Skitour?

Heruntergebrochen kann man es so bezeichnen: eine Berg-Wanderung auf Ski, auf die eine Abfahrt – im Idealfall durch unberührten Pulverschnee der sonnengeküssten Bergwelt – ins Tal folgt.

Die Bergsport-Abteilung bietet beim TSV 1860 derzeit Skitouren mit ca. 1.500-1.800 HM Aufstieg / 1.500-1.800 HM Abfahrt im freien alpinen Gelände an.

An wen richtet sich das Skitouren-Angebot?

Grundsätzlich können alle Mitglieder des TSV München von 1860 e.V. das Angebot nutzen, sollten jedoch die folgenden Voraussetzungen mitbringen:

Skitouren für Fortgeschrittene, Anforderungen

  • ca. 1.500-1.800 HM Aufstieg / 1.500-1.800 HM Abfahrt im freien alpinen Gelände
  • Skibeherrschung im freien unpräparierten Gelände (z.B. Spitzkehrentechnik)
  • Beherrschung der Ski für Aufstieg und Abfahrt im steilen und sehr steilen Gelände (40-45°)
  • Körperliche Grundkondition für Aufstieg und Abfahrt von knapp 1.500 – 1.800 HM und eine Skitourendauer von > 6 Stunden
  • Notwendige Ausrüstung und richtiger Umgang mit der Ausrüstung
  • Ausgewählte Touren erfordern Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und das richtige Gehen mit Steigeisen

Die Nachricht der Bergsport-Abteilung im Wortlaut:

Hallo liebe Bergfreunde,

wir freuen uns, dass wir eine neue Sparte innerhalb der Bergsportabteilung anbieten können. Skitouren – das ist das Besteigen von Bergen im Winter mit Ski und das Befahren von unberührtem Pulverschnee jenseits der Pisten – das ist die Verbindung aus Naturgenuss und sportlicher Action! Wir freuen uns, dass zwei erfahrene Skitouren-Guides zu unserem Team gestoßen sind und diese Sparte beim TSV aufbauen.

Unsere Touren findet Ihr unter dem Reiter „Winterprogramm“ und könnt dort auch direkt buchen. Sollte eine Tour bereits ausgebucht sein, meldet euch bitte per Mail unter skitouren@tsv1860.org um auf die Warteliste aufgenommen zu werden. 

Skitour: Was brauche ich dafür?

Der Ski

Der Touren-Ski unterscheidet sich hier jedoch in gewissen Punkten vom klassischen Alpin-Ski, mit dem man die Pisten der Skigebiete bewältigt: Er ist einerseits leichter, um so wenig Gewicht wie möglich beim Aufstieg an den Füßen zu haben. Dennoch muss er auch etwas aushalten, denn nicht immer sind die Abfahrten wie im Märchenbuch von tiefen Schwüngen durch hüfthohen Pulverschnee gesegnet. Oftmals muss man sich mit Firn (komprimierter Altschnee), Bruchharsch (Schneeoberfläche, die nach Erwärmung, beispielsweise durch direkte Sonneneinstrahlung, antaut und durch Abkühlung, meist nachts, wieder verfestigt wurde und unter welcher feiner Pulverschnee ist), Sulz (erwärmter Schnee durch Warmlufteinbruch, Regen oder Sonneneinstrahlung; also schwerer, nasser Schnee), Verwehungen und auch Eisflächen herumschlagen – Natur pur eben. Daher lautet die Devise wohl: So leicht wie möglich, so stabil wie nötig.

Die Stöcke

Hier gibt es im Vergleich zum Pisten stock nur zwei wesentliche Unterschiede: einerseits sollte ein Tourenstock immer sehr breite Teller haben (die runden Scheiben am unteren Ende kurz vor der Spitze), um in sehr tiefem Schnee mehr Widerstand zu haben. Zudem sollten Tourenstöcke stets Teleskop-Stöcke, also längenverstellbar sein. Dies hat den Grund, dass man in meisten Fällen den Hang nicht auf direkter Linie, sondern schräg querend in sogenannten Kehren nach oben geht. Je nach Steilheit und Schneetiefe kann es also sein, dass man auf der Bergseite einen sehr kurzen, auf Talseite aber einen umso längeren Stock benötigt.

Die Bindung

Bekannterweise muss beim Pistenski der Skistiefel immer “fest im Sattel sitzen”, also fest in der Bindung fixiert sein und – je nach Fahrkönnen und Einstellung der Bindung – bei mehr oder weniger starken Schlägen oder Verdrehungen selbstständig auslösen (öffnen) und den Skifahrer so vor Verletzungen bewahren.

Beim Touren-Ski kommen speziellere Bindungen zum Einsatz, da man ja einerseits zunächst lange mit dem Ski an den Füßen bergauf wandert und danach eine Abfahrt absolviert. Daher müssen die Touren-Ski-Bindungen variabler einsetzbar sein: beim Aufstieg ist nur die Schuhspitze in der Bindung fixiert, die Ferse kann – wie beim “normalen” Bergwandern auch – gehoben werden. Die Bindung bietet je nach Modell verschiedene Stufeneinstellungen an der Ferse, sodass diese nicht bei jedem Schritt wieder ganz auf den Boden zurückkommt, sondern je nach Steilheit vorher eine Abstützmöglichkeit erhält.

Bild: Pixabay

Der Skistiefel

Touren-Skistiefel sind etwas weicher als gängige Pistenmodelle. Sie haben aber zudem zwei Besonderheiten: der Stiefel hat eine sogenannte “Walk-Funktion”, das bedeutet, beim Aufstieg kann man ihn so einstellen, dass er nicht aufgrund seiner Härte und Steifigkeit den normalen Bewegungsablauf beim Gehen blockiert, sondern im Bereich des Fußgelenks nachgibt, um so die Schritte zum Ziel zu erleichtern. Vor der Abfahrt sollte man jedoch nicht vergessen, den Schuh wieder “scharf” zu stellen..

Die Sohle besitzt zudem ein stärkeres Profil, damit bei Skitouren bei Eis oder im hochalpinen Gelände, bei denen am Ende des Tages die letzten Meter zum Gipfel geklettert werden müssen, auch nach Abschnallen vom Ski möglichst viel Grip unter den Füßen bleibt.

Der Autor auf den letzten Metern zum Gipfel des Piz Buin (3312 m.ü.M.) mit Steigeisen und am Seil

Die Felle

Ja, richtig gelesen. Beim Tourengehen spannt man sich für den Aufstieg Felle unter die Ski. Wofür in den Anfängen dieses Sports Seehundfelle oder andere Tierfelle verwendet wurden, bestehen die Felle heutzutage aus Fellflor, der i.d.R. aus Synthetikfasern (meistens Polyamid) oder Mohair gewoben ist. Ihren Namen haben die Felle dennoch behalten.

Die Felle bieten dem Tourengeher beim Aufstieg durch den Schnee den nötigen Halt, um nicht nach einem Schritt nach oben, bei dem man den Ski bergauf nach vorne schiebt, wieder zurück zu rutschen. Möglich macht dies die Struktur der Felle. Während sie nach vorne, also in Schrittrichtung problemlos (meist mit einem leisen Summen) gleiten, haften sie am Untergrund in die andere Richtung. Daher kann man Felle auch nur in einer Richtung aufspannen und sollte dies stets kontrollieren. Bei neueren Ski & Fellen ist eine Verwechslung jedoch nahezu ausgeschlossen. Für die Abfahrt nimmt man die Felle ab und verstaut sie im Rucksack.

Der Rucksack

Dies hängt natürlich von Wetter, Ort und Dauer der Tour ab. Für eine klassische Tagestour im Gelände (also außerhalb von Skigebieten) sollte man einen Rucksack mit sich führen, der groß genug für ein Erste-Hilfe-Set, Wechselwäsche, eine Thermoskanne, Brotzeit sowie ggf. das weitere Sicherheitsequipment (siehe Beschreibung unten) ist. Zudem sollte man die Möglichkeit haben, die Stöcke außen am Rucksack zu befestigen (z.B. für Kletterpassagen).

Das weitere (Sicherheits-)equipment

  • Ein Helm bietet sich auch bei Skitouren an und ist insbesondere in felsigen, waldigen Gebieten und bei ausgesetzten, lawinenanfälligen Hängen absolut empfehlenswert.
  • Bei Skitouren im Gelände sollte stets ein Lawinensuchgerät (auch “PIEPS” genannt) von ALLEN Tourengehern (eingeschaltet auf “Senden”) mitgeführt werden (Batterien vor Tourstart auswechseln und keine Akkus verwenden), um Verschüttete schnell orten zu können
  • Zudem sollte bei Skitouren im Gelände eine Lawinen-Sonde sowie eine Schaufel mitgeführt werden, um Verschüttete zu orten und befreien zu können. Nach einem Lawinenabgang kann die Schneedecke betonhart sein, sodass an ein Graben mit den bloßen Händen nicht zu denken ist.
  • Ein Mobiltelefon sollte stets mitgeführt werden
  • Skikleidung mit integriertem “RECCO” erleichtern die Suche nach Verschütteten.
  • Sogenannte Airbags, die nach Auslösung durch den Fahrer ein großes Luftkissen in sekundenschnelle aus dem Rucksack drücken, können bei Lawinenabgang sogar eine Verschüttung verhindern. Dank Ablauf des “Airbag-Patents” sind diese auch nicht mehr so teuer und von verschiedenen Anbietern erhältlich.
  • Steigeisen können notwendig sein, sollte der Boden am Gipfel eisig sein oder man Kletterpassagen einbauen möchte/muss.
  • Ein Seil sowie Hüftgurte sind bei Kletterpassagen oder bei Überquerung (bergauf wie bergab) von (insbesondere frisch verschneiten) Gletschern notwendig

 

Löwen-Trainer Michael Köllner gratuliert zu zwei Jahren sechzger.de

0
Michael Köllner 1860 PK sechzgerde

In der LÖWENRUNDE vom 28.01.2022 gratulierte Löwen-Trainer Michael Köllner sechzger.de zum zweijährigen Jubiläum. Dabei zeigte sich der Coach überrascht, dass unser Portal erst nach ihm den Dienst bei 1860 aufgenommen hat und outete sich als Leser.

Michael Köllner gratuliert sechzger.de

Dass sich Michael Köllner bei den Löwen wohlfühlt, ist kein großes Geheimnis. Der Trainer tut aber auch was dafür, seinen Arbeitgeber und dessen Umfeld kennenzulernen. So verfolgt Köllner nicht nur sechzger.de, sondern auch das Löwenmagazin und dieblaue24.

“Ich gratuliere zu den zwei tollen Jahren. Das kann ich jetzt (…) natürlich gut bewerten. Ich hoffe, dass viele Jahre (…) dazukommen.”

Bereits in der Vergangenheit hatte der Coach des TSV 1860 in einer Pressekonferenz erwähnt, dass er sich u.a. gerne mit unserer Rubrik TAKTIKTAFEL auseinandersetzt. Ob er auch die Vorschau von Bernd Winninger zur morgigen Partie bei Viktoria Köln gelesen hat?