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TSV 1860: Weihnachtliche Wünsche von Präsident Robert Reisinger

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Weihnachten 1860 Präsident Reisinger

Die Mannschaft bescherte uns Fans mit dem 3:0-Sieg bei den Würzburger Kickers einen äußerst erfreulichen Abschluss des Fußballjahres. Freude gab es bei den Löwen auch angesichts der Vertragsverlängerung von Hauptsponsor die Bayerische. Angesichts dieser positiven Entwicklungen sieht auch Robert Reisinger, Präsident des TSV 1860 München, positiv in die Zukunft und wünscht allen Löwenfans ein frohes Weihnachtsfest.

Reisinger seit 2017 Präsident des TSV 1860

Seit Juni 2017 steht Robert Reisinger dem Verein vor, erst übergangsweise nach dem Rücktritt von Peter Cassalette, seit 2. Juli 2017 auch von der Mitgliederversammlung gewählt. Er ist seit 1974 Mitglied beim TSV 1860. Seit 1995, also seit über 25 Jahren, ist er nun bereits Mitglied auf Lebenszeit. Wir wünschen ihm noch weitere erfolgreiche Jahre bei den Löwen und weiterhin ein glückliches Händchen bei allen Entscheidungen.

Sechzig um Sieben: dieBayerische bleibt dem TSV 1860 treu

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Drei Punkte für den TSV 1860 München, Verlängerung mit dieBayerische – es gibt schlechtere Nachrichten zum Jahresende! Entsprechend versöhnlich gehen Mannschaft und Fans in eine kurze Winterpause, bevor am 15.Januar das nächste Spiel der Löwen ansteht – leider aber vor leeren Rängen…

Giesinger Gedanken nach dem Sieg in Würzburg

Auswärtssieg Nummer 3 lässt nicht nur die Mannschaft mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen, sondern sorgt auch bei dem ein oder anderen Löwenfan schon wieder für ganz andere Gedanken. So zum Beispiel bei Thomas, der in den Giesinger Gedanken bereits jetzt den Fokus auf die Spiele im Jahr 2022 legt und sich fragt, was sportlich noch möglich ist.

Köllner mit Sonderlob für Belkahia

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sprach Trainer Michael Köllner über die deutlich verbesserte Form von Semi Belkahia, der unter anderem mit einem tollen Pass das 0:1 durch Marcel Bär einleitete. Auch mit dem Startelf-Debüt von Tim Linsbichler zeigte sich Köllner durchaus zufrieden.

Sechzig München steht zum Grünspitz

Die erfreuliche Nachricht, dass der Grünspitz auch 2022 offen bleibt, konnten wir bereits vor kurzem vermelden. Nun stellen sich aktive Fanszene, Fan-Vereinigungen und der TSV 1860 e.V. noch einmal öffentlichkeitswirksam und geschlossen hinter den Giesinger Grünspitz.

Weihnachtsbrief des Präsidiums

Zum Jahresausklang melden sich das Präsidium um Robert Reisinger, Hans Sitzberger und Heinz Schmidt in einem Weihnachtsbrief und bedanken sich unter anderem für den großen Einsatz der Löwenfans, der auch im Jahr 2021 wieder außerordentlich war. Gemeinsam freuen sie sich bereits auf das kommende Jahr, in dem viele weitere Themen auf der Agenda stehen.

dieBayerische bleibt Hauptsponsor beim TSV 1860 München

Langfristig planen kann der TSV 1860 mittlerweile beim Sponsor auf der Brust, denn dieBayerische verlängert ihren Vertrag bis ins Jahr 2025 und bleibt den Löwen damit weiterhin treu. Finanziell ist die Lage weiterhin durchaus angespannt, wodurch solche Nachrichten umso wichtiger werden. dieBayerische und der TSV 1860 – das passt! Mittlerweile ist auch das kurze Video online, in dem die Löwen die Verlängerung offiziell bekannt gegeben haben.

Verzögerung bei der TAKTIKTAFEL

3:0 konnten die Löwen in Würzburg gewinnen. Doch was auf dem Papier nach einem klaren Sieg aussieht, stellte sich innerhalb der 90 Minuten nicht so deutlich dar. Entsprechend vielen die Reaktionen durchaus unterschiedlich aus, auch wenn sich alle einig waren, dass es ein toller Jahresabschluss für den TSV 1860 München war. Bis Taktikfuchs Bernd noch einmal ein Blick auf das letzte Spiel der Löwen im Jahr 2021 wirft, wird es allerdings noch ein wenig dauern. Voraussichtlich morgen erscheint die Analyse zum Auswärtssieg in Unterfranken.

News aus der 3.Liga

Hallescher FC entlässt Schnorrenberg

22 Punkte aus 20 Spielen und Platz 14: der Hallesche FC hat auf die sportliche Talfahrt reagiert und Trainer Schnorrenberg nach 1,5 Jahren im Amt wieder entlassen. In den letzten sechs Spielen sprang nur ein Punkt für die Hallenser heraus. Zu wenig für die Verantwortlichen, die zudem eine Verunsicherung in der Mannschaft ausmachten. Bis zum Trainingsstart im neuen Jahr soll ein neuer Übungsleiter gefunden worden sein.

Geisterspiele ab Januar sind Gewissheit

Gestern morgen konnte man es bereits erahnen, mittlerweile ist es fix. Ab sofort wird es nur noch Geisterspiele in Deutschland geben. Diese Regelung gilt wohl vorerst bis Ende Januar, festgelegt wurde dies allerdings offiziell noch nicht. Damit spielt der TSV 1860 unter anderem gegen den Karlsruher SC im Pokal ohne Fans auf den Rängen.

Schnorrenberg beim HFC beurlaubt!

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“Spürbare Verunsicherung der Mannschaft”

Der Hallesche FC hat nach zuletzt enttäuschenden sportliche Resultaten die Konsequenzen gezogen und Cheftrainer Florian Schnorrenberg entlassen. In einer Meldung auf der Website des HFC spricht Präsident Jens Rauschenbach von einer “spürbaren Verunsicherung der Mannschaft,” die zu der gemeinsamen Überzeugung geführt habe, dass Handlungsbedarf bestehe. Nach einem durchaus verheißungsvollen Saisonstart (mit der Tabellenführung nach dem 1. Spieltag nach einem 3:1 gegen den SV Meppen) war man in der Tabelle immer weiter abgerutscht und belegt aktuell – nach zuletzt sechs sieglosen Spielen mit fünf Niederlagen – nur noch den 14. Rang. Drei Punkte beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Zu wenig für den ambitionierten Club aus Sachsen-Anhalt, der in der Vorsaison als Neunter über die Ziellinie gekommen war.

Schnorrenberg seit 2020 in Halle an der Linie

Florian Schnorrenberg übernahm die Mannschaft um Stürmer Terence Boyd im Juni 2020 auf einem Abstiegsplatz und hielt in den verbliebenen acht Spielen der wegen Corona lange unterbrochenen Saison die Klasse. Zuvor war er in der Saison 2018/19 bei der SG Sonnenhof Großaspach ebenfalls in der 3. Liga als Coach tätig.

Nachfolger soll nach Neujahr präsentiert werden

Das Team des Halleschen FC befindet sich seit Samstag im Weihnachtsurlaub. Zum Trainingsauftakt am 2. Januar möchten die Verantwortlichen an der Saale einen neuen Cheftrainer präsentieren.

kicker: Marcel Bär, Marco Hiller und Semi Belkahia in “Elf des Tages”

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Semi Belkahia (TSV 1860)
Semi Belkahia im Löwentrikot der Saison 2021/22

Nach dem 3:0-Sieg des TSV 1860 bei den Würzburger Kickers berief der kicker mit Marcel Bär, Marco Hiller und Semi Belkahia drei Löwen in die “Elf des Tages” der 20. Spielrunde. Während der Doppeltorschütze von gestern bereits zum dritten Mal nominiert wurde, ist es für den Innenverteidiger in dieser Saison die Premiere. Für Hiller ist es die zweite Berufung.

Hiller, Belkahia und Bär in der “Elf des Tages”

Zwei Tore, ein Assist – Marcel Bär erwischte in der flyeralarm Arena einen Sahnetag und wirbelte zusammen mit Sturmkollege Stefan Lex die Abwehr der Unterfranken ordentlich durcheinander.

Schwere Zeiten musste Semi Belkahia zuletzt durchleben. Über Wochen hinweg galt der 22-Jährige als Unsicherheitsfaktor und wurde stark kritisiert. Bereits in Dortmund zeigte er aufsteigende Form, in Würzburg präsentierte er sich in Top-Form, stand defensiv sicher und leitete mit einem klugen Pass das 0:1 ein.

Einmal mehr Garant für ein “Zu-Null-Spiel” war Torhüter Marco Hiller, der seine Mannschaft in der ersten halben Stunde mehrmals vor einem Rückstand bewahrte.

Die Spieltags-Elf im Überblick

Folgende Spieler nominierte der kicker für die “Elf des Tages” der 20. Spielrunde.

Hiller (TSV 1860) – Lewald (Berlin), Pfanne (BVB II), Belkahia (TSV 1860) – Raschl (BVB II), Atik (Magdeburg), Tankulic (Meppen), Pherai (BVB II), Theisen (Berlin) – Lakenmacher (Havelse), Bär (TSV 1860)

Lex & Bär: drei Buchstaben, drei Assists und drei Tore für drei Punkte

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Marcel Bär TSV 1860

Drei. Eindeutig die Zahl des gestrigen Tages. Der dritte Auswärtssieg in Folge, drei Punkte in Würzburg. Beide Stürmer mit jeweils drei Scorerpunkten. Und, na klar, die Anzahl der Buchstaben bei Lex und Bär.

Lex und Bär sorgen für drei Punkte

Es läuft bei Marcel “Cello” Bär und Stefan Lex. Gestern Abend traten die beiden als Wiederholungstäter auf, denn bereits in Dortmund sorgten die beiden Offensivkräfte mit ihren Toren für den Auswärtsdreier. Nach der Unruhe um Sascha Mölders natürlich ein Wohltat, dass ausgerechnet der neue Kapitän und die neue Sturmspitze so vorbildlich vorangehen.

Lex auf Bär beim 0:1, Cello auf Lexi beim zweiten Treffer und wieder die 7 auf die 15 bei Tor Nummer drei. Das neue Sturm-Duo der Löwen hat sich gesucht und gefunden – und das nicht nur gestern Abend in Unterfranken.

Linsbichler komplettiert das Offensiv-Trio

Das “neue” Offensivspiel der Löwen wirkt deutlich flexibler, die Fixierung auf einen Zielspieler à la Mölders scheint der Vergangenheit anzuhören. Die beiden flinken Stürmer stießen immer wieder in die Lücken der Würzburger Viererkette und konnten mit ihrer Schnelligkeiten Löcher reißen, von denen der jeweils andere profitieren konnte.

Um eine eventuelle Kopfballschwäche auszugleichen, überraschte Michael Köllner zudem mit dem Startelf-Debüt von Tim Linsbichler. Und wer weiß: Vielleicht können wir ja schon bald von drei erfolgreichen Löwen-Stürmern berichten…

Bild: OR-Pressedienst

Michael Köllner auf PK: “Junge Spieler brauchen Vertrauen!”

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Pressekonferenz Würzburg 1860 Schwarz Köllner 20122021

3:0 in Würzburg, ein gelungener Jahresabschluss für die Löwen. Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer Michael Köllner auch auf der anschließenden Pressekonferenz, verwies aber auch darauf, dass man sich vor der Führung einmal mehr bei Marco Hiller bedanken durfte. Angesprochen auf die starke Leistung von Semi Belkahia, entgegnete Köllner, dass so eine Entwicklung nur mit Vertrauen und ohne Störfeuer aus dem Umfeld möglich sei.

Aus einer gesicherten Defensive nach vorne spielen

Die beiden Trainer waren sich gestern Abend einig. Würzburg hatte zu Beginn deutlich mehr vom Spiel, während die Löwen meist in der Defensive beschäftigt waren, um sich der Angriffe der Kickers zu erwehren.

“Wir wollten ein stabiles, kompaktes Spiel hinlegen – und ich glaube, das ist uns gelungen. Würzburg hat einen riesigen Druck entfacht und es war für uns sehr schwer, den eigenen Strafraum zu verteidigen.”

Dennoch sei es durchaus der Plan gewesen, abwartend zu spielen. Angesichts der Ausfälle (Neudecker, Lang, Wein) war es auch wichtig, zunächst kräftesparend zu agieren, um letztendlich mit drei Punkten in die Winterpause zu gehen. Zudem verwies Köllner darauf, dass der Mannschaft die Platzverhältnisse extrem zugute kamen, da gerade die beiden schnellen Stürmer Lex und Bär davon profitieren konnten.

Köllner: Vertrauen in junge Spieler

Ein extra Lob erhielt auch Semi Belkahia, der in der Innenverteidigung eine tadellose Leistung zeigte. Noch vor zwei Wochen galt der 22-Jährige als Unsicherheitsfaktor, gestern glänzte er defensiv und im Spielaufbau.

“Junge Spieler brauchen Vertrauen. (…) Jetzt merkt der Semi, dass wir unheimlich auf ihn bauen und das hat ihm gut getan in den letzten paar Tagen. Dann sieht man auch seine Qualität und die hat er auch schon mehrfach unter Beweis gestellt. (…) Das sind junge Burschen. Wenn da kleine Störfaktoren im Umfeld auftreten, dann zerlegts die Burschen.”

Neben der Leistung in der Defensive hob Köllner auch den Spielaufbau vor dem ersten Treffer der Löwen hervor, als Belkahia Stefan Lex einsetzte, der dann für Bär auflegte.

Überraschende Rolle für Linsbichler

Erstmals in der Startelf stand gestern Tim Linsbichler – und das in einer äußerst überraschenden Rolle. Michael Köllner erklärte auf die Frage von sechzger.de hin, wieso der Österreicher hinter den Spitzen agierte, dass er sich dadurch mehr Power aus dem Rückraum erhofft hatte. Besonders bei Flanken spekulierte der Trainer auf Linsbichlers Kopfballstärke als nachrückender Offensivspieler. Der Plan ging jedoch nur bedingt auf, da die Kickers auf der Sechserposition einen ebenfalls kopfballstarken Spieler aufboten. Gerade bei Standards des Gegners habe Linsbichler durch seine Präsenz aber seine Aufstellung und das in ihn gesetzte Vertrauen absolut gerechtfertigt, so Köllner.

 

dieBayerische verlängert Sponsoring beim TSV 1860 München

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Martin Gräfer Vorstandsvorsitzender DieBayerische Verlängert Mit Dem TSV 1860 München

Am gestrigen Montagabend gab es im Anschluss an den Auswärtssieg des TSV 1860 München gleich noch einen weiteren Grund zur Freude: dieBayerische verlängert und bleibt Hauptsponsor der Löwen. Dies verriet Löwen-Trainer Michael Köllner auf der Pressekonferenz nach dem Match.

Hauptsponsor seit 2016: die Bayerische bleibt dem TSV 1860 treu

Es war noch zu Zeiten der 2.Bundesliga, als die Löwen einen neuen Hauptsponsor präsentierten. Auch nach dem Abstieg in die Viertklassigkeit blieb dieBayerische dem TSV 1860 München allerdings treu und sorgte damit für einen wichtigen Grundstein für den direkten Wiederaufstieg in den deutschen Profifußball.

Seit mittlerweile über fünf Jahren haben die Löwen ihren Partner an der Seite. Viele Fans sind sich einig, dass es selten einen passenderen Sponsor für den TSV 1860 gab als es dieBayerische ist. Der Versicherer unterstützt die Löwen nicht nur finanziell, auch viele Angestellte und Martin Gräfer (Vorstandsvorsitzender) drücken den Weiß-Blauen privat die Daumen.

Gemeinsamer Videodreh im Stadion am Dallenberg

DieBayerische Und TSV 1860 München Verlängern Vertrag
Volltreffer: ein Vertreter von dieBayerische trifft trotz zahlreichen Torwärten

Nach dem Schlusspfiff hatten einige Verantwortliche der Löwen sowie des Hauptsponsors noch nicht genug und betraten den Platz, auf dem Lex, Bär & Co. die Würzburger Kickers zuvor mit 3:0 besiegt hatten. Auch sie zeigten sich am heutigen Abend durchaus treffsicher, obwohl gleich mehrere Personen das Tor bewachten. Herauskam ein Video, das die Löwen sicher in Kürze auf ihrer Homepage veröffentlichen werden. Die Vertragsverlängerung hatte Gräfer vor einigen Tagen bereits angekündigt.

 

 

Auch im Januar Geisterspiele: TSV 1860 vor leerer Kulisse gegen KSC

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Fußball gehört den Fans TSV 1860 München Spruchband Fanszene

Heute trifft sich erneut die Ministerpräsidentenkonferenz und berät über weitere Maßnahmen, die wohl ab Ende Dezember gelten sollen. Der Achtelfinal-Partie zwischen dem TSV 1860 München und dem KSC drohen leere Ränge im Grünwalder Stadion.

TSV 1860 gegen Wehen, KSC und Lautern ohne Zuschauer

Bereits seit einigen Wochen sind nur noch Geisterspiele im Freistaat erlaubt, der Amateurfußball ruht zum Großteil gar komplett. Das Schicksal von leeren Rängen droht nun auch dem Rest von Deutschland. Wie im Vorfeld bekannt wurde, plant die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am heutigen Dienstag weitere Maßnahmen. Eine davon: im Profifußball in Deutschland sollen vorerst nur noch Geisterspiele ausgetragen werden dürfen. Aber auch andere Veranstaltungen dürften betroffen sein.

Überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Groß­veranstaltungen finden spätestens ab dem 28. Dezember 2021 ohne Zuschauer statt.

Zitat aus der Beschlussvorlage zur heutigen MPK

Auch Spiel gegen Türkgücü wohl im leeren Olympiastadion

Für wie lange die Maßnahmen gelten sollen, dürfte sich heute erst noch klären. Es gilt allerdings als recht wahrscheinlich, dass im gesamten Januar Geisterspiele stattfinden – möglicherweise sogar bundesweit. Einzelne Bundesländer könnten dennoch erneut von dem Beschluss abweichen und diesen nur teilweise umsetzen. Zuletzt war beispielsweise beim 1.FC Saarbrücken noch eine Auslastung von 100% im Ludwigspark erlaubt.

Dem TSV 1860 drohen daher neben den Drittliga-Heimspielen gegen Wehen Wiesbaden und Kaiserslautern auch ein Geisterspiel im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den KSC. In Runde 2 hatten die Löwenfans noch ihren maßgeblichen Anteil an dem knappen Sieg gegen den FC Schalke 04. Gegen Karlsruhe müssen die Spieler auf diese Unterstützung dann verzichten. Auch das “Auswärtsspiel” im Olympiastadion gegen Türkgücü Ende Januar wird aller Wahrscheinkeit nach ohne Zuschauer stattfinden. Wie die zuständigen Behörden in Köln (gegen Viktoria, 30.1.) entscheiden, wird sich erst noch zeigen.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg in Würzburg: Geht da noch was?

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Am Freitag ist Heiligabend und vier Tage vorher schenkten die Löwen dem weiß-blauen Anhang schon mal drei Punkte. Nach zuletzt drei Auswärtssiegen in Folge und der Trennung von Sascha Mölders wirkt die Mannschaft befreit. Und als Löwenfan fragt man sich: Geht da noch was?

Wurde da eine Serie gestartet?

Es ist wie so oft in Giesing. Es ist noch keine zwei Wochen her, da lag die weiß-blaue Welt in Trümmern. Waldhof und Magdeburg zeigten dem TSV 1860 München die Grenzen auf und feierten hohe Auswärtssiege im Sechzgerstadion. Zu den Geisterspielen gesellte sich für manch einen schon das Abstiegsgespenst. Nach dem Debakel gegen Magdeburg wurde die Trennung von Sascha Mölders eingeleitet, die nun seit vorgestern endgültig vollzogen und vertraglich abgesichert ist. Durch die zwei Auswärtssiege (immerhin mit einem Torverhätnis von 5:0 errungen!) sieht es so aus, als ob die Maßnahme richtig war und die Mannschaft die gewünschte Reaktion gezeigt hat. Sind diese zwei (Auswärts-)Siege der Start einer Serie?

Geänderte Grundformation und Taktik

Nach der Ausbootung von Mölders wollte Köllner die Defensive stabilsieren und setzte auf ein angepasstes System, dass dem Gegner das Angreifen schwer macht und auf schnelle Konter setzt. Bei beiden Spielen setzte die Mannschaft das System gut um und erreichte damit maximalen Erfolg. Die drei Mann im Defensivzentrum sind schwer auszuspielen, wenn sich auch noch die Flügel fallen lassen, entsteht eine massive Fünferkette. Allerdings bringen sich die Außen Willsch und Greilinger immer aktiv ins Spiel nach vorne mit ein und stellen die gegnerische Defensive so vor so manches Problem. Besonders Fabi Greilinger blüht richtig auf in dieser Rolle.

Schnörkellose Konter

Beim Auftritt in Dortmund führte Richy Neudecker noch Regie, war so gut wie immer anspielbar und konnte so manchen Angriff einleiten und das Spiel lenken. Er fungierte so als Relais zwischen Abwehr und Angriff. Leider fehlte dieses Relais gestern in Würzburg und so musste noch schnörkelloser als im Stadion Rote Erde auf schnelle Konter gesetzt werden. Obwohl die Würzburger das Spiel in der ersten Hälfte im Griff hatten – ohne dabei allerdings irgendeine Form von Torgefahr auszustrahlen – konnten die Löwen durch gnadenlose Effektivität mit einem 2:0-Vorsprung in die Kabine gehen. Die zwei Chancen, die sich durch schnörkelloses Spiel nach vorne eröffneten, wurden eiskalt ausgenutzt. Beiden Tore waren mannschaftsdienliche Aktionen vorausgegangen. So wollen wir das sehen! Würzburg verzweifelte im zweiten Durchgang an sich selbst und die Löwen konnten noch einen drauflegen, ohne wirklich gut zu spielen.

Dauerhaftes System?

Gemeinsam war beiden Spielen, dass der Gegner kaum Chancen aus dem Spiel erarbeiten konnte. Gegen den BVB II ist das erwähnenswert, die Würzburger in ihrer gestrigen Form waren da trotz ihrer langen Ballstafetten sicher kein Gradmesser. Wird Michi Köllner dieses System nun weiter spielen lassen? Ich glaube, es ist zu früh, das zu sagen. Durch die Vertragsauflösung mit Sascha Mölders könnte es nun möglich sein, dass in der Winterpause (je nach dem, auf was sich die beiden Parteien geeinigt haben) noch ein Stürmer verpflichtet wird. Abhängig davon, ob jemand kommt und welcher Spielertyp es dann ist, könnte das System entsprechend angepasst werden.

Ich kann kaum erwarten, dass es weiter geht

Am 15. Januar geht es schon weiter. Schon? Ich meine erst… Jetzt fast 4 Wochen Pause, wo die Löwen gerade etwas in Gang kommen nach den bisher holprigen Leistungen in der aktuellen Saison. Schade… Aber wenn es dann weiter geht, geht es Schlag auf Schlag:

15.01. Heimspiel gegen Wiesbaden

18.01. DFB-Pokal Achtelfinale gegen den KSC

22.01. Auswärtsspiel bei Türkgücü

25.01. Heimspiel gegen Kaiserslautern

30.01. Auswärtsspiel bei Viktoria Köln

Das sind gleich mal zwei Wochen, die mit geilen Spielen so richtig vollgepackt sind. Ich kann nicht erwarten, dass es weiter geht!!! Natürlich schwebt über all dem die Gefahr von Geisterspielen…

Geht da noch was?

Die zweite Januarhälfte wird richtungsweisend sein. Erst das Verfolgerduell gegen Wehen, dann das emotional sicher extrem wichtige Spiel gegen den nicht unbezwingbar erscheinenden KSC, dann der Ausflug ins Olympiastadion gegen die Sportgruppe von Max Kothny. Und wenn gegen die roten Teufel was geholt werden kann, werden sich alle Löwenfans fragen: Geht da noch was? Ich kann’s Euch jetzt auch nicht sagen, aber ich bin extrem gespannt. Sieben Punkte nach oben sind schon ein dickes Brett, aber mit einem guten Start geht da noch was. Löwen, packt den Bohrer aus!

Also, lasst uns Weihnachten und Silvester hinter uns bringen und dann mit vollem Enthusiasmus in den Rest der Rückrunde gehen. Viellecht geht ja doch noch was! Mehr als alles Andere wünsche ich mir aber, dass wir uns alle so schnell wie möglich im und um’s Stadion wieder sehen können.

Frohes Fest und guten Rutsch!

Lex und Bär im Duo: TSV 1860 siegt bei den Würzburger Kickers

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Endstand Würzburger Kickers TSV 1860 München Am 20.Spieltag 2021 22 0 3

Marcel Bär und Stefan Lex haben dem TSV 1860 München zum Jahresabschluss weitere drei Punkte gegen die Würzburger Kickers beschert. Vor allem die gnadenlose Effektivität sorgten für den dritten Auswärtssieg der Löwen in Folge.

Nach den Auswärtssiegen in Havelse und Dortmund wollte der TSV 1860 diese Serie gegen die Würzburger Kickers gerne fortsetzen und so einerseits die sportlich wenig erfreulichen Heimniederlagen gegen Mannheim und Magdeburg vergessen machen als auch die endgültige Trennung von Ex-Kapitän Mölders in der Hintergrund rücken lassen.

Richard Neudecker musste krankheitsbedingt in München bleiben, auch Merveille Biankadi fiel erneut aus. Dafür bekam Tim Linsbichler endlich seine Chance von Anfang an und stand in der Startelf. Ansonsten stand die gleiche Elf wie beim dreifachen Punktgewinn in Dortmund auf dem Platz.

Würzburger Kickers TSV 1860 München 20.Spieltag 3.Liga 2021 22 Im Stadion Am Dallenberg
Die beiden Mannschaften vor Anpfiff

Kickers klar am Drücker

Die erste Viertelstunde gehörte nach kurzer Findungsphase klar den Gastgebern. Die Würzburger Kickers kamen in Person von Kopacz das erste Mal gefährlich zum Abschluss (8.), kurz danach rettete Hiller überragend für den TSV 1860 gegen Pepic (10.). Wiederum drei Minuten später war der Ball das erste Mal im Tor, doch der Treffer zählte nicht. Kopacz war zu früh gestartet, der Linienrichter hatte sofort die Fahne oben.

Nur kurz kamen die Löwen nach 20 Minuten nach vorne, die durch Lex eroberte Ecke brachte allerdings keine Gefahr zu stande. Im Anschluss übernahm Würzburg direkt wieder die Spielkontrolle. Vor allem die hohe Pressinglinie machte dem TSV 1860 immer wieder zu schaffen.

Würzburger machen das Spiel, der TSV 1860 die Tore

Torjubel TSV 1860 München Gegen Würzburger Kickers Am 20.Spieltag
Löwen bejubeln das 0:1 durch Marcel Bär

War es nur eine Frage der Zeit, bis die Heimmannschaft in Führung gehen sollte, staunte man nach 32 Minuten dann allerdings nicht schlecht. Belkahia schickte mit einem tollen Pass Lex auf die Reise, der den Ball an Bonmann vorbeilegte. Marcel Bär war den entscheidenden Schritt schneller als sein Gegenspieler und konnte das überraschende 0:1 erzielen. Es war sein siebter Saisontreffer, bereits im Hinspiel war der Stürmer des TSV 1860 gegen die Würzburger Kickers erfolgreich gewesen.
Fünf Minuten später tauschten die beiden Löwen die Rollen: Bär passte wunderbar auf Lex. Bonmann kam etwas zu zögerlich aus seinem Tor, sodass der Topscorer das 0:2 erzielen konnte.

Damit waren die Gastgeber erst einmal bedient. Sie kamen allerdings vor der Pause noch einmal vor das Tor von Marco Hiller, doch sowohl nach einer Ecke (39.) als auch erneut überragend im 1:1-Duell (43.) rettete der 24-Jährige den Zwei-Tore-Vorsprung. Im Anschluss an die Rettungstat hatte der TSV 1860 Glück, dass es keinen Elfmeter für die Würzburger Kickers gab. Kopacz war im Duell mit Willsch zu Fall gekommen. Schiedsrichter Badstübner hatte gute Sicht und winkte sofort ab.

1860 muss nicht, Würzburger können nicht mehr

Beide Mannschaften betraten das Spielfeld zum zweiten Durchgang unverändert. Das Geschehen auf dem Rasen war allerdings durchaus ein anderes. Während es die Löwen nun mit den zwei Toren im Rücken etwas leichter hatten, waren die Kraftreserven der Gastgeber offensichtlich deutlich dezimiert. Die Partie verflachte zusehends und es gab kaum noch Torraumszenen.

Bezeichnend für das heutige Spiel war dann auch der nächste Treffer für die Löwen. Wieder schickte Lex Marcel Bär in den Strafraum, der seinen Gegenspieler locker stehen ließ und links unten zum 0:3 einschob (71.). Damit war die Entscheidung endgültig gefallen, auch wenn Würzburg weiter mitspielte und noch zum Ehrentreffer kommen wollte. Mit vereinten Kräften konnten Hiller und Belkahia aber auch dies verhindern (89.).

Damit verabschieden sich die Löwen auf Platz 10 in die kurze Winterpause. Nur kurz dürfen sich die Spieler ausruhen, ehe es zunächst ins Trainingslager in die Türkei geht und im Anschluss direkt zwei Englische Wochen in Folge anstehen. Den Auftakt macht das Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden (Samstag, 15.1.22 14:00 Uhr), ehe am Dienstag darauf der Karlsruher SC im Achtelfinale auf den TSV 1860 wartet.

Aufstellung TSV 1860: 1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia, 25 Willsch (86. 16 Goden) – 14 Dressel – 11 Greilinger, 20 Deichmann, 7 Lex (C) (86. 8 Tallig) – 15 Bär, 21 Linsbichler (69. 5 Moll)

Tore: 0:1 Bär (32.), 0:2 Lex (37.), 0:3 Bär (71.)