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Liveticker: Würzburger Kickers – TSV 1860 München (20.Spieltag)

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Sechzger De Liveticker Würzburger Kickers Tsv 1860 München Liga3

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 20.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen den Würzburger Kickers und dem TSV 1860 München!

Geisterspiel Nummer 2 für die Löwen im Jahr 2021. Zum Jahresabschluss reist der TSV 1860 zu den Würzburger Kickers, erneut werden keine Zuschauer zugelassen sein. Es ist der Rückrundenauftakt für die Löwen in der 3.Liga, das Hinspiel konnten sie knapp für sich entscheiden. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern und allen Ereignissen rund um das Spiel im Stadion am Dallenberg.

Aufstellung:
1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia, 25 Willsch (86. 16 Goden)– 14 Dressel – 11 Greilinger, 20 Deichmann, 7 Lex (C) (86. 8 Tallig) – 15 Bär, 22 Linsbichler (69. 5 Moll)

Bank: 40 Kretzschmar, 8 Tallig, 16 Goden, 23 Staude, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 34 Freitag

Tore: 0:1 Bär (32.), 0:2 Lex (37.), 0:3 Bär (71.)

Die Personalsituation

Niklas Lang ist noch nicht wieder ausreichend fit und wird erst im Trainingslager wieder zu der Mannschaft stoßen. Auch Daniel Wein fällt bis zur Winterpause aus. Merveille Biankadi wird auch die Reise nach Unterfranken wegen muskulärer Probleme nicht antreten. Richard Neudecker ist wegen einer Mandelentzüdung fraglich, hinter seinem Einsatz steht ein großes Fragezeichen. Nathan Wicht fehlt ebenfalls krankheitsbedingt.

Zudem wird Sascha Mölders nicht mehr für die Löwen auflaufen, darauf haben sich beide Seiten am gestrigen Sonntag geeinigt.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Richard Neudecker und Stephan Salger haben bisher vier gelbe Karten gesehen. Bei der nächsten Verwarnung droht daher ein Spiel Pause. Außerdem muss auch Michael Köllner aufpassen. Er hat bereits drei Gelbe gesehen und müsste bei einer vierten ebenfalls ein Spiel von der Tribüne aus verfolgen.

Wo könnt ihr das Spiel Würzburger Kickers – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Keine Möglichkeit, im Stadion live dabei zu sein und zudem auch kein Free-TV. Das Spiel wird heute abend nicht kostenlos im deutschen Fernsehen zu sehen sein.

Für Abonnenten von MagentaSport besteht allerdings wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen (Fernsehen und Online-Stream).

Seit dieser Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

TAKTIKTAFEL: Würzburger Kickers – TSV 1860 München (20.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur letzten TAKTIKTAFEL des Kalenderjahres 2021 vor dem Auswärtsspiel unseres TSV 1860 bei den Würzburger Kickers.

Seit unserem Auftaktsieg gegen die Unterfranken hat sich in Würzburg viel getan. Der  Trainerposten wurde mit Danny Schwarz neu besetzt, der in der letzten Saison die sogenannten Amateure des Rivalen aus der Seitenstraße in die Regionalliga führte. Er hat vor acht Spieltagen in Würzburg das Zepter übernommen. Seither spielen die Würzburger Kickers ein kompaktes 4-2-3-1, haben nur zweimal verloren und insgesamt zehn Punkte eingefahren. Das sind immerhin drei mehr als in den zehn Spielen zuvor. Ein Aufwärtstrend ist zu erkennen.

Die wichtigsten Statistiken des FWK

  • Ballbesitz 46%
  • Passgenauigkeit 80%
  • Defensive Zweikampfquote 58%
  • Flankengenauigkeit 33%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 12,25

Wie spielen die Würzburger Kickers?

Die Würzburger spielen das 4-2-3-1 relativ Konservativ, abwartend, nicht auf eigenen Ballbesitz fokussiert und mit wenig Verschiebungen innerhalb der Mannschaftsteile. Die meisten Freiheiten in Bezug auf Verlassen der eigentlichen Positionen haben die Außenverteidiger und der zweite Sechser. Das Spiel in der Offensive ist momentan stark auf Marvin Pourié zugeschnitten. Er ist der Toptorschütze der Würzburger und hat auch schon zwei Vorlagen auf der Habenseite. Der Plan Pourié in Szene zu setzen und von seinen Toren sowie Ideen zu profitieren würde theoretisch gut funktionieren, wenn die Würzburger es schaffen würden in adäquater Häufigkeit in des Gegners Strafraum einzudringen und dort gefährlich zu werden. Fakt ist jedoch, dass die Kickers das Team sind, die sich die wenigsten Schussgelegenheiten in der ganzen Liga herausspielt.

Dass der Ball auch bei Pourié ankommt ist Aufgabe der Spieler im Mittelfeld. Das Spiel der Würzburger wird von den Gegnern allerdings im Mittelfeld oft so gut gestört, dass Kombinationen im Zentrum nicht stattfinden und immer wieder auf die Flügel (vor allem auf den rechten) ausgewichen werden muss. Aber auch die Flügelzange lahmt. Würzburg ist die Mannschaft, die über die gesamte Breite des Feldes die zweitwenigsten Positionsangriffe zu Ende spielen kann.

Gegen den Ball funktioniert das, was Würzburg auf den Platz bringt, relativ gut. Mit 25 Gegentoren in der Hinrunde steht der FWK bei den Gegentoren auf Rang zehn und damit um zwei Tore besser da als die Löwen.

Wenn Würzburg es schafft seine Kreativspieler im Mittelfeld besser in Szene zu setzen und dort den Knoten zum Platzen bringt, sodass der/die Stürmer öfter bedient werden können, wird Würzburg sich früher oder später tabellarisch klar verbessern.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Stärken

  • kompakt im Zentrum und vor der Box gegen den Ball
  • auch gegen Systeme mit mehr als einem Stürmer sicher
  • variabel beim Spielaufbau
  • offensiv schwer ausrechenbar

Schwächen

  • anfällig und laufintensiv gegen variables Flügelspiel mit Seitenwechsel
  • in der Offensive ist viel Mittelfeldunterstützung für den Stürmer nötig, um Gefahr zu kreieren

Die Schlüsselspieler der Würzburger

Hendrik Bonmann (#1) im Tor bedarf vermutlich keiner weiteren Vorstellung. Lange hat er unter Michael Köllners Vorgänger Daniel Bierofka das Tor der Löwen als Nummer eins hüten dürfen. Nun steht er beim Gegner aus Unterfranken zwischen den Pfosten. Seine Vorzüge und Schwächen dürften allen Lesern bekannt sein.

Eigentlich würde hier jetzt Lars Dietz (#4) als Schlüsselspieler in der Innenverteidigung stehen. Der ist jedoch gelbgesperrt. Der Schlüsselspieler in der Innenverteidigung ist deshalb, Tobias Kraulich (#6). Der Zweikampfstarke Innenverteidiger gewinnt 70% seiner Zweikämpfe ist extrem passsicher und auch in Puncto Stellungsspiel einer der besten Innenverteidiger der Liga. Eine leichte Schwäche hat er im defensiven Kopfballspiel. Offensiv hingegen ist das Kopfballspiel seine Paradedisziplin. Zwei seiner drei Saisontore, alle nach Ecken, konnte er mit diesem Körperteil beisteuern.

Der routinierte Regisseur Fanol Përdedaj (#20), kreativer Kopf auf der Doppelsechs, ist eine Passmaschine, die beim Abspiel selten Fehler macht sowie auch das Auge für sich entwickelnde Momente und Situationen hat. Ihn sollte man in der Zentrale nicht zur Entfaltung kommen lassen.

David Kopacz (#29): Der 22-Jährige ist der Topvorlagengeber und Motor im offensiven Mittelfeld. Er ist zusammen mit Perdedaj der kreative Kopf im Team. Dribbelstark und passsicher wie er ist, kann er ein Unterschiedsspieler sein. Sein Defensivverhalten ist hingegen klar verbesserungswürdig.

Marvin Pourié (#9): Wandervogel und “Enfant terrible”. Nachdem weder Kaiserslautern ihn weiterverpflichten noch der KSC ihn behalten wollte, hat sich der ehemalige Sechzger nun den Dallenberg als seine zwischenzeitliche sportliche Heimat auserkoren. Mit erst vier Toren und zwei Vorlagen läuft er, wie auch der Rest der Mannschaft, momentan den Erwartungen durchaus etwas hinterher. Fakt ist: ein Spieler wie Pourié ist immer gefährlich. Wenn man ihn aus den Augen lässt, wird er Möglichkeiten finden für Gefahr zu sorgen.

Fazit

Mit dem neuen Schwung nach dem reinigenden Gewitter und einer geschlossenen Mannschaftsleistung wird der TSV 1860 München bei den Würzburger Kickers drei Punkte holen. Wenn die Sechzger das gleiche Gesicht wie in Dortmund auch in Würzburg zeigen, steht einem Sieg nichts im Wege. Sollte man defensiv wieder unkonzentriert agieren, kann das allerdings auch durchaus nach hinten los gehen.

Dass sich unsere Sechzger vom Tabellenbild einlullen lassen und deshalb die Kickers auf die leichte Schulter nehmen, kann ich mir nicht vorstellen. Wir werden eine Top auf den Gegner eingestellte und hochmotivierte Mannschaft sehen, die sich und uns drei Punkte zu Weihnachten schenken will.

Zum Jahresabschluss werden die Löwen, wenn alles passt, uns Fans einen Sieg unter den Christbaum legen.

So könnten die Würzburger Kickers am Montag beginnen

Datenquelle: wyscout

Den Gegner im Fokus: Würzburger Kickers – TSV 1860

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Technische Daten

Fußballclub
Würzburger Kickers e.V.
Gründung:
17. November 1907
Mitglieder:
1.400
Vereinsfarben: rot-weiß
Weitere Sportarten (aktuell): Boxen, Tischtennis, Fechten
Website der Fußballgesellschaft

Spielort

Stadion am Dallenberg
(Flyeralarm-Arena)
auf Google Maps
Kapazität: 13.090
Eröffnung: 15. August 1967
Kickers Würzburg

Auswärtsbilanz gegen Würzburg

5 Spiele
2 Siege
0 Unentschieden
3 Niederlagen

Gesamtbilanz gegen Würzburg

11 Spiele
6 Siege
1 Unentschieden
4 Niederlagen

Das Hinspiel

Samstag, 24. Juli 2021
TSV 1860 – Würzburger Kickers 1:0
3. Liga
1. Spieltag
Sechzgerstadion
3.736 Zuschauer
1:0 Bär (11.)
Es war nicht für alle die eigentlich erwartete große emotionale Rückkehr in die Heimat nach fast eineinhalb Jahren Abstinenz. Und doch sicher ein denkwürdiger Nachmittag: Erstmals seit dem epischen 4:3 gegen den Chemnitzer FC am 29. Februar 2020 bevölkerten zum Saisonauftakt 2021/22 wieder Fans die Ränge des Sechzgerstadions. Wenn auch nur ein Fünftel der sonstigen Zuschauerzahl. Neuzugang Marcel Bär gelang gleich im ersten Spiel sein erster Treffer für 1860.



Das letzte Mal vor Ort

Der letzte Auftritt der Löwen am Dallenberg war ebenfalls ein Montagspiel der 3. Liga. Am 7. Oktober 2019 unterlag das Team von Daniel Bierofka am 11. Spieltag mit 1:2. Der vorrübergehende Ausgleich durch Sascha Mölders kurz nach der Pause und eine gelbrote Karte für den Würzburger Pfeiffer in der 80. Minute halfen jedoch nichts: Aufgrund einer ganz schwachen 1. Halbzeit musste man sich im damals fünften Spiel an des Gegners Platz zum vierten Mal geschlagen geben. Für Biero war es das vorletzte Auswärtsspiel an der Seitenlinie beim TSV 1860. Anfang November stellte er sein Amt zur Verfügung.
 

Bis hierher…

Saisonverlauf 2021/22: 1860 & Würzburg

Unterschiedliche Perpektiven

Ein Blick auf die Platzierungen bisher verrät: Der Tiefpunkt für die Löwen (Platz 16 nach den Runden 13 und 15) entspricht der besten Platzierung der Kickers in dieser Saison. Nach ihrer Auftaktniederlage in Giesing und nochmal einmal nach den ersten beiden Unentschieden belegten sie den Gerade-noch-Nichtabstiegsplatz in der 3. Liga. Seitdem kennt man in Unterfrankens Hauptstadt nur den tiefen Tabellenkeller.


Der dritte Auswärtssieg?

Heute winkt – nach den Erfolgen beim TSV Havelse und beim BVB – der dritte Auswärtssieg hintereinander. Eine Serie, die man als Löwenfans nicht allzu oft erlebt. Das letzte Mal, dass wir in diesen Genuss kamen, ist aber noch gar nicht so lange her: Im April 2021 gelangen Erfolge in Lotte (gegen den KFC Uerdingen), im Oly (gegen das Projekt aus der Heinrich-Wieland-Straße) und in Mannheim. Der Sieg beim SV Waldhof war dann bekanntermaßen der letzte Auswärtserfolg bis zum Dreier in Hannover vor drei Wochen. Die damalige Auswätsserie begann – wie die aktuell laufende – bei einem Team im fußballerischen Exil.


Pokalduelle

Zweimal trafen die beiden heutigen Kontrahenten bislang in Pokalwettbewerben aufeinander: In der 2. Hauptrunde im DFB-Pokal setzte sich 1860 am 25. Oktober 2016 mit 4:3 im Elfmeterschießen beim Zweitligakonkurrent durch. Fast vier Jahre später ging es im bayerischen Landespokalfinale auf Giesings Höhen ebenfalls in den Shootout. Und auch hier behielten die Löwen mit 4:1 die Oberhand und holten sich den Pokal. In der laufenden Saison ist eine Wiederholung dieser Endspielpaarung im Totopokal ebenfalls nicht gänzlich unwahrscheinlich. Dazu sollte Sechzig sein Halbfinale in Aubstadt (aktuell terminiert auf den 26. März) erfolgreich bestreiten, während die Kickers vorher noch das Viertelfinale in Schweinfurt und dann das Halbfinale in Illertissen gewinnen müssten.


Vorbild Würzburg?

Kommen die Löwen in dieser Saison nochmal ran an die Aufstiegsplätze? Aktuell Platz 10 und die erreichten 26 Punkte sprechen eigentlich nicht dafür. Wären da nicht zwei mögliche Vorbilder. Eines davon: Der heutige Gegner. In der ersten Corona-Saison 2019/20 lagen die Würzburger Kickers nach der Hinrunde mit der identischen Punktausbeute, wie 1860 heute, auf Platz 12. Am Ende stiegen sie als Tabellenzweiter direkt in die 2. Bundesliga auf. Noch extremer machte es die Zweitvertretung aus der Seitenstraße in jener Spielzeit: Nur 22 Punkte und Platz 15 nach 19 Spielen – am Ende stand die Ligameisterschaft, die bekanntlich jedoch nicht zum Aufstieg berechtigte. Obwohl dieser Verein für uns Löwen natürlich niemals ein Vorbild sein darf, wollen wir doch ein vielleicht gutes Omen nicht verschweigen: Den Rückrundenauftakt (ebenfalls als letztes Spiel im Kalenderjahr), gleichzeitig der Start einer fulminanten Aufholjagd, bestritten die Roten damals gegen… – die Würzburger Kickers.


Löwenfiliale in Unterfranken

Gleich sechs Personen, die – in unterschiedlichen Funktionen – in der Vergangenheit beim TSV 1860 aktiv waren, stehen aktuell auf der Lohnliste der Kickers: Torwart Hendrik Bonmann verließ Giesing zum Saisonstart 2020/21, nachdem sich Michael Köllner endgültig auf Marco Hiller als Stammtorwart festgelegt hatte. Wenig später stieg er beim damaligen Zweitligisten zum Stammtorhüter auf.
Mittelfeldspieler Moritz Heinrich verbrachte insgesamt elf Jahre im NLZ des TSV 1860, ehe er sich im Sommer 2017 Preußen Münster und zwei Jahre später der SpVgg Unterhaching anschloss. Nach dem Abstieg der Münchner Vorstädter wechselte er diesen Sommer nach Würzburg.
Über Marvin Pouirie und sein eher unrümliches Ende beim TSV 1860 Ende Januar 2010 konnte man natürlich auch schon hier bei sechzger.de lesen. Und zwar z.B. hier. Der reiselustige inzwischen 30jährige Stürmer wechselte diesen Sommer nach Würzburg.
Der Kosovare Fanol Perdedaj gehörte in der Saison 2016/17 zum Kader des TSV 1860 und kam in der Hinrunde 14 Mal zum Einsatz. Nach dem Abstieg der Löwen war er bis Januar 2018 vereinslos, eher er sich dem 1. FC Saarbrücken anschloss (und in der Relegation 2018 auf seinen alten Verein traf). In diesem Sommer wechselte er ablösefrei nach Würzburg.
Auch das Traingergespann an der Kickers-Seitenlinie blickt auf eine Löwenvergangenheit zurück:
Chefcoach Danny Schwarz schnürte in den Nullerjahren des neuen Jahrtausends in verschiedenen Episoden die Fußballstiefel für die Löwen – zwei Spielzeiten lang sogar in der 1. Bundesliga. Seine Trainerlaufbahn umfasste vor den Würzburger Kickers nur einen Verein, der hier nicht näher genannt werden soll.
Co-Trainer Benny Schwarz verließ erst vor rund zwei Monaten die Grünwalder Straße 114. “Ein wenig geärgert” hat sich Michael Köllner, wie er am Freitag in der LÖWENRUNDE auf Frage von sechzger.de verriet, dass sich der Co-Trainer von Frank Schmöller bei der U21 im Herbst nach Würzburg veränderte.


TSV 1860 München gibt Vertragsauflösung mit Sascha Mölders bekannt

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Sascha Mölders

Der TSV 1860 München und Sascha Mölders gehen zukünftig getrennte Wege: beide Seiten haben sich auf eine Vertragsauflösung verständigt.

Vertragsauflösung: das Ende von Sascha Mölders beim TSV 1860

Schon vor einiger Zeit verabschiedete sich der ein oder andere Löwenfan von Sascha Mölders. Zu tief schienen die Gräben zu sein, die entstanden waren. Seit kurzem herrscht Gewissheit, Mölders und der TSV 1860 haben sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Das bestätigten die Löwen soeben auf ihrer Homepage.

Nach einem Gespräch mit Trainer Michael Köllner war die Situation eskaliert, der Stürmer verkündete seine Sicht der Dinge zuerst über Instagram. Der Verein hingegen kommunizierte eine andere Geschichte. Schnell war klar: dass beide Parteien noch einmal auf einen Nenner kommen, war mehr als unwahrscheinlich. Zwar war die Chance auf eine Rückkehr in den Kader beim TSV 1860 nicht ganz undenkbar, im Hintergrund starteten jedoch relativ schnell die Gespräche bezüglich einer möglichen Trennung. Während man zunächst noch weit auseinander lag, konnte man sich mittlerweile einigen.

Mölders könnte zukünftig im Amateurfußball zum Einsatz kommen. Diesen Plan hegt der 36-Jährige bereits seit längerem. Während er vor 1,5 Jahren bereits plante, als Spielertrainer in der Regional- oder Bayernliga tätig zu werden, könnte es nun möglicherweise in die Landesliga gehen. Gemeinsam mit Sohn Noah könnte er beim SV Mering spielen. Die Familie Mölders wohnt in dem Ort südlich von Augsburg.


Die Bilanz von Sascha Mölders bei den Löwen

Mölders kam am 01.01.2016 nach München zum TSV 1860, zuvor stand er beim FC Augsburg unter Vertrag. Zunächst ging er für Sechzig in der 2.Bundesliga auf Torejagd, bevor er als einer der wenigen Spieler blieb und in der Regionalliga-Saison einer der Garanten für den Meistertitel war. In den Relegationsspielen gegen Saarbrücken gelangen ihm in zwei Spielen drei Treffer. Nach dreieinhalb Jahren in der 3.Liga trennen sich nun die Wege. Die Gesamtbilanz von Mölders bei den Löwen weist 82 Tore in 212 Spielen auf. Er reiht sich damit bei den Rekordtorschützen des TSV 1860 München hinter Brunnenmeier, Winkler und Lauth auf dem vierten Rang ein.

Volleyball Liveticker: VfB Friedrichshafen – TSV Haching München

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Volleyball Friedrichshafen Haching

Herzlich willkommen zum Liveticker der Partie VfB Friedrichshafen gegen TSV Haching München. Die Volleyball-Löwen sind natürlich krasser Außenseiter beim Rekordmeister, aber vielleicht gelingt ja eine Sensation!

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor Kickers Würzburg – TSV 1860

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Kurz und kompakt: Winningers Wirtshaus Weisheiten
Kurz, kompakt, kompetent: Winningers Wirtshaus Weisheiten

Geisterspiel in der flyeralarm Arena, aber natürlich werden wir von sechzger.de trotzdem live aus Unterfranken berichten. Um Euch bestens auf das letzte Match vor der Winterpause einzustimmen, hat Bernd Winninger auch vor der Partie in Würzburg noch einmal Wirtshaus Weisheiten für Euch vorbereitet.

Würzburg – 1860: Winningers Wirtshaus Weisheiten

Auf den Geschmack gekommen? Dann haltet unbedingt auch die Augen offen, wenn am Montag Mittag die ausführliche TAKTIKTAFEL zum Rückrundenauftakt am Dallenberg auf unserer Seite erscheint.

Bernd Winninger präsentiert Euch dann gewohnt kompetent die taktische Ausrichtung der Würzburger Kickers, deren Schlüsselspieler, Stärken und vermeintliche Schwächen. Ob er die Innenverteidigung der Unterfranken nach dem Ausfall von Lars Dietz als Schwachstelle identifiziert?

Würzburger Kickers – TSV 1860 (Spieltag 20): Ergebnistipp Leo Morgalla

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Leandro Leo Morgalla 1860

Kürzlich feierte Leandro Morgalla sein Debüt in der deutschen U18-Nationalmannschaft. Das Löwen-Talent durfte am Winterturnier in Israel teilnehmen und schnupperte internationale Luft. In der Löwenrunde am vergangenen Freitag bestätigte Michael Köllner, dass er den 17-jährigen Verteidiger ins Trainingslager in die Türkei mitnehmen werde, um ihn weiter an der Profikader heranzuführen. Heute tippt Leo Morgalla die Partie des TSV 1860 bei den Würzburger Kickers.

Morgalla tippt auf Sieg des TSV 1860

Wenig überraschend hofft Morgalla auf einen Sieg des TSV 1860 in Unterfranken. Besonders nach dem Erfolg in Dortmund ist der Junioren-Nationalspieler optimistisch.

“Ich denke, es wird ein 3:1 für uns.
Tore: Lex, Neudecker und Cello Bär!”

sechzger.de wird natürlich wieder live aus Würzburg berichten, ob es wirklich so kommt, wobei es aktuell so aussieht, als würde Richy Neudecker auf den Trip in die flyeralarm Arena verzichten müssen.

Als 16-Jähriger im Toto-Pokal

Im Jahr 2014 wechselte Morgalla von der SpVgg Unterhaching zum TSV 1860 und durchlief seitdem alle Jugendmannschaften des NLZ. In dieser Saison stand der Verteidiger meist für die U19 auf dem Platz, durfte sich aber auch schon bei den Profis beweisen. Im Toto-Pokal zeigte Morgalla sowohl in Birkenfeld als auch in Bayreuth eine überzeugende Leistung. Beim Auswärtsspiel in Kaiserslautern stand der damals noch 16-Jährige erstmals in der 3. Liga im Profikader, wurde jedoch nicht eingesetzt. Wer weiß, ob sich das nach der Winterpause ändert…?

U17 des TSV 1860 vor Weihnachten gestoppt: Siegesserie endet in Mainz

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TSV 1860 München Mannschaftsfoto U17 2021/22

Die U17 des TSV 1860 München hat es vor Weihnachten verpasst, erneut in der B-Junioren Bundesliga zu punkten. Auswärts setzte es in Mainz zum eine Niederlage.

Siege gegen bayerische Konkurrenten

Die Junglöwen reisten mit breiter Brust nach Rheinland-Pfalz, denn die letzten drei Spielen konnte die U17 des TSV 1860 München allesamt gewinnen. Das schönste Erlebnis war dabei sicherlich der Derbysieg gegen den Stadtrivalen. Aber auch gegen den 1.FC Nürnberg sowie den Nachwuchs der Stuttgarter Kickers war die B-Jugend jeweils erfolgreich und konnte wichtige drei Punkte verbuchen.

Mainz vermiest der U17 vom TSV 1860 den Jahresabschluss

Das letzte Spiel vor Weihnachten führte den Nachwuchs des TSV 1860 zum 1.FSV Mainz 05, der in der Tabelle der B-Junioren Bundesliga Süd/Südwest deutlich vor den Löwen positioniert war. Das sollte sich nach Spielende auch nicht anders darstellen, denn pro Halbzeit erzielten die Gastgeber jeweils einen Treffer. Die U17 des TSV 1860 konnte allerdings kein einziges Tor bejubeln.
Nach dem 2:0-Heimsieg liegen die Mainzer auf Platz 3. Die Junglöwen hingegen finden sich aktuell mit Rang 9 im Mittelfeld der Liga wieder. Mit sechs Siegen bei ebenso viel Niederlagen und einem Unentschieden haben sie aktuell einen Vorsprung von sechs Punkten (bei einem Spiel weniger) auf die Abstiegszone. Um die Meisterschaft werden die Löwen wohl nicht mehr spielen, denn der Tabellenerste VfB Stuttgart präsentiert sich bis dato in einer tollen Verfassung und hat noch kein einziges Spiel verloren. Auch die Hachinger auf dem zweiten Platz haben bereits 14 Punkte Vorspung auf Sechzig München.

Nach der Winterpause müssen die Löwen erneut auswärts ran. Anpfiff beim FC Augsburg ist am Samstag, den 20.02.2022 um 13:00 Uhr.

Titelbild: TSV 1860 NLZ

20. Spieltag der dritten Liga: Die Samstagsspiele

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An diesem Wochenende beginnt die Rückrunde der dritten Liga. Das erste Spiel der Rückrunde fand bereits gestern Abend statt. Im Duell der Viktorias setzte sich die Berliner auswärts bei der Kölner mit 4:1 durch. Sechzger.de fasst für Euch die Samstagsspiele des 20. Spieltags der dritten Liga zusammen.

Eintracht Braunschweig – 1. FC Kaiserslautern 1:1

Das Tospiel des Tages fand an der Hamburger Straße in Braunschweig statt. Der Tabellenzweite empfing den Sechsten. Die Gäste aus der Pfalz hatten in der 4. Minute die erste Chance durch einen Kopfball von Redondo. In der 34. Minute konterte die Eintracht im eigenen Stadion und Lauterbach scheiterte an Raab. Die Partie nahm dann vor der Pause Fahrt auf und Feizic musste einen Schuss von Zuck entschärfen. So ging es torlos in die Kabinen.

Kurz nach der Pause konnte die Eintracht dann in Führung gehen. In der 49. Minute staubte Consbruch zum 1:0 ab. Vorausgegangen war ein Schuss von Pena Zauner aus abseitsverdächtiger Position. Beflügelt durch den Führungstreffer spielten die Braunschweiger weiter nach vorne und ein Schlenzer von Otto verfehlte das Tor nur knapp.

Mitten in die Drangphase der Eintracht platzte dann ein Elfmeter für die roten Teufel. Strompf blockte Redondo und es gab einen fragwürdigen Elfer. Ritter ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen (55. Minute). Es ging attraktiv weiter, weil beide Teams auf Sieg spielten. Zuck vergab freistehend in der 60. Minute, drei Minuten später nagelte Behrendt auf der Gegenseite einen Freistoß an den Pfosten. Das Spiel wurde ruppiger und zerfahrener, blieb aber attraktiv für die Zuschauer.

In der Schlussphase drückte die Eintracht vehement auf den Sieg, Ihorsts abgefälschter Schuss konnte Raab in höchster Not über die Latte lenken (90. Minute). Lautern ließ kein Tor mehr zu und nimmt so einen hart erkämpften Punkt mit in die Pfalz.

SV Meppen – Hallescher FC 4:1

Die eigentlich abgestiegene Überraschungsmannschaft aus dem Emsland konnte kurz vor der Halbzeit durch Tankulic in Führung gehen. Vorausgegangen war ein kluges Zuspiel von Krüger. So ging es mit 1:0 in die Pause.

In der 54. Minute glich Boyd durch einen Foulelfmeter zum 1:1 aus. Aber die Meppener wollten die drei Punkte im Emsland behalten. Nach einer abgefälschten Flanke von Guder konnte Faßbender das 2:1 erzielen. Nur eine Minute später wurde Guder mit einem langen Ball auf die Reise geschickt und schob den Ball routiniert zum 3:1 über die Linie. Endgültig setzte Tankulic in der 84. Minute den Deckel drauf, als er nach einem Pfostenschuss von Evseev zum 4:1 abstaubte und so das Endergebnis herstellte.

1. FC Saarbrücken – TSV Havelse 2:2

Grimaldi, Erdmann und & Co. mussten ohne Uwe Koschinat an der Seitenlinie antreten, da der Coach der Saarbrücker nach 4 gelben Karten gesperrt war. Die Saarbrücker gingen in der 31. Minute mit der ersten Chance des Spiels in Führung. Nach einer eigentlich verpatzten Freistoßvariante fiel Jänicke der Ball im Strafraum vor die Füße, der sich nicht lange bitten ließ und das 1:0 durch einen platzierten Schuss in den Winkel erzielte. Havelse wurde danach aktiver, konnte aber vor dem Pausenpfiff nicht mehr gefährlich in Erscheinung treten.

In der 61. Minute drang Lakenmacher über links in den Saarbrücker Strafraum ein und schob den Ball überlegt zum 1:1 ins Saarbrücker Tor. In der 70. Minute drehten die Havelser das Spiel komplett. Erneut Lakenmacher traf zum 1:2 nach einem katastrophalen Einwurf und zu zögerlichem Defensivspiel der Gastgeber.

Eine Freistoßflanke von Günther-Schmidt, die an Freund und Feind vorbeisegelte und letzlich im langen Eck landete, brachte den Blau-Schwarzen in der 79. Minute den Ausgleich zum 2:2. Im Anschluss drängte Saarbrücken auf den Sieg, ließ einige Chancen zum Führungstreffer liegen und konnte somit nur einen Punkt im Kampf um den Aufstieg einfahren.

SV Wehen – SC Freiburg II 2:0

Der SV Wehen ging durch einen Foulelfmeter von Nilsson in der 21. Minute in Führung, der damit seinen elften Saisontreffer markierte. In der 34. Minute konnten die Wehener per Flachschuss von Thiel auf 2:0 erhöhen.

Im zweiten Durchgang begann Freiburg aggressiver, konnte sich aber keine nennenswerten Chancen erarbeiten. So endete das Spiel mit 2:0.

Borussia Dortmund II – FSV Zwickau 3:1

In der 21. Minute gelang den kleinen Borussen der Führungstreffer. Nach herrlicher Vorlage per Hacke von Raschl traf Pherai ins lange Eck. Nur sechs Minuten später legte erneut Raschl per exakter Flanke das 2:0 für Pfanne auf, der den Ball per Kopf nur noch über die Linie drücken musste.

In der 47. Minute erhöhte Taz nach Zuspiel von Pherai auf 3:0 und stellte die Weichen für den BVB endgültig auf Sieg. Der Anschlusstreffer für die Schwäne fiel durch Coskun in der 65. Minute. Danach passierte nicht Erwähnenswertes mehr im Stadion Rote Erde.

Türkgücü – SC Verl 2:2

Bei den Neuperlachern stand verbotenerweise erneut Interimscoach Alper Kayabunar an der Seitenlinie. Der DFB wird hierfür wohl eine Strafe aussprechen müssen. Kayabunars Elf hatte dann in der 11. Minute Glück, als Akono schon Vollath ausgespielt hatte und den Ball an den Innenpfosten setzte, von wo er ins Feld zurückprallte. Kurz drauf wurde wieder Akono von Rabihic eingesetzt und scheiterte an Türkgücü-Keeper. In der Folge ließ Akono zwei weitere Hochkaräter liegen, so dass sich Verl mit einem sehr unglücklichen 0:0 zur Pause begnügen musste.

Irving stellte dann dann in der 56. Minute den Spielverlauf auf den Kopf und traf per Schuss von der Strafraumlinie zum 1:0 für Türkgücü. In der 63. Minute flankte Ex-Löwe Rabihic dann herrlich auf den Kopf von Sapina, der zum verdienten 1:1 für die Gäste aus Westfalen traf. Nur zwei Minute später drehte Pechvogel Akono das Spiel komplett. Er ließ nach einer Kopfballvorlage Rieder alt aussehen und vollendete kraftvoll ins Tor von Vollath zum 1:2. In der Nachspielzeit konnten die Neuperlacher dann durch Hottmann nach einer Ecke zum 2:2 treffen und so einen mehr als glücklichen Punkt gewinnen.

Was bedeutet das für den TSV 1860 München?

Nach den Samstagsspielen des 20. Spieltags der dritten Liga liegen die Löwen in der Tabelle auf Rang 11. Morgen spielen noch Magdeburg-Waldhof und Duisburg – Osnabrück, bevor die Löwen dann am Montag um 18:60h in Würzburg ran müssen. Mit einem Sieg können die Löwen bis auf Platz 9 vorrücken, abhängig vom morgigen Ergebnis der Osnabrücker. Ob das ohne die wahrscheinlich fehlenden Merv Biankadi und Richy Neudecker gelingen wird? Ihr könnt’s bei uns im Liveticker verfolgen.

 

sechzger.de in den sozialen Medien: Instagram, Facebook & Co

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sechzger.de auf Instagram

Samstag Mittag, Werbung in eigener Sache. Viele von Euch greifen mittlerweile ja direkt auf unsere Homepage zu, um sich mit Informationen rund um den TSV 1860 einzudecken. Ein großes Dankeschön hierfür! Natürlich habt Ihr aber auch die Möglichkeit, sechzger.de in den sozialen Medien, speziell auf Facebook und Instagram zu folgen.

sechzger.de bei Instagram, Facebook, YouTube etc.

Auf beiden Kanälen verzeichnet unser Account zwar ein stetiges Wachstum, aber wir sind uns sicher: Da geht noch mehr!

Gerade bei Instagram erkennen wir noch ein gewaltiges Steigerungspotential, zumal wir dort an Spieltagen ständig aktuelle Updates und Fotos in die Story posten. Lasst Euch das nicht entgehen!

Folgt Ihr uns schon? Wenn nicht, dann schaut doch mal rein.

Und nicht vergessen: Auch bei Youtube, Spotify, Apple Podcasts und Google Podcasts sind wir vertreten und freuen uns über Abonnenten.