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TSV 1860 München II siegt zum Auftakt gegen TSV Schwaben Augsburg

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TSV 1860 München II gegen TSV Schwaben Augsburg in Gilching 3:0 25.07.2021

Der TSV 1860 II hat die neue Saison in der Bayernliga Süd ebenfalls mit einem Sieg eingeleitet. Am Ende hieß es 3:0 gegen den TSV Schwaben Augsburg.

Gelungener Saisonauftakt unter den Augen von Michael Köllner

Es war ein gelungener Einstand in der Kies-Arena in Gilching, in der die Sechzig Amateure ihre Heimspiele im Monat August austragen werden. Unter den Augen von 180 Zuschauern dominierte der TSV 1860 II gegen den TSV Schwaben Augsburg die Partie und siegte am Ende verdient.

Trainer Michael Köllner beim Spiel des TSV 1860 II gegen TSV Schwaben Augsburg am 25.07.2021
Unter den Zuschauern zu finden: Trainer Michael Köllner

Knöferl glänzt beim Sieg des TSV 1860 II gegen den TSV Schwaben Augsburg

Die kleinen Löwen begannen druckvoll und dominierten die Partie von Anfang an. Glück hatte der TSV 1860 II allerdings, dass die Gäste vom TSV Schwaben Augsburg nicht durch einen Standardtreffer in Führung gingen. Stattdessen war es Lorenz Knöferl, der den ersten Treffer des Tages erzielte. Gestern saß er beim Sieg gegen Würzburg noch 90 Minuten auf der Bank, heute durfte er das 1:0 nach 28 Minuten bejubeln. Kurz vor der Pause war es erneut der 18-Jährige Junglöwe, der das wichtige 2:0 erzielte (43.).

Djayo und Knöferl vom TSV 1860 München II
Vorbereiter und Torschütze klatschen nach dem Sieg ab

In der zweiten Halbzeit hatten die Sechzig Amateure größtenteils alles im Griff und krönten den Saisonauftakt mit einem weiteren Treffer. Johann Ngounou Djayo startete ein famoses Solo durch die gesamte Hälfte der Gäste und legte dann auf Nathan Wicht ab. Dieser konnte den 3:0-Endstand erzielen (78.)

Der TSV 1860 München II startet damit mit einem Auftakt nach Maß in die neue Bayernliga-Saison und gewinnt verdient gegen den TSV Schwaben Augsburg. Die kleinen Löwen liegen damit auf dem 2.Platz, da der zweite Augsburger Verein (Türkspor Augsburg 1972 e.V. ) auswärts beim Aufsteiger VfB Hallbergmoos mit 0:4 siegte.

Kommenden Mittwoch (28.07.2021) geht es bereits weiter. Dann gastiert der TSV 1860 II beim FC Ismaning, der zum Auftakt mit 2:1 beim SV Pullach gewann. Anpfiff im Prof. Erich Greipl-Stadion ist um 18:30 Uhr.

Aufstellung TSV 1860 II: Pavlovic, Gresler, Heigl (76. Auburger), Rother, Sponer, Bell, Freitag, Knöferl (83. Milican), Wicht, Djayo (87. Naziri), Tutic (66. Spennesberger)

Tore: 1:0 Knöferl (28.), 2:0 Knöferl (43.), 3:0 Wicht (78.)

Eintrittskarte TSV 1860 II gegen TSV Schwaben Augsburg 25.07.2021 Bayernliga Süd

Premiere am Mikro: Wie war der neue Stadionsprecher Sebastian Schäch?

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Es waren große Fußstapfen, die Sebastian Schäch, der neue Stadionsprecher des TSV 1860, gestern Mittag vorfand, als er das Sechzgerstadion betrat. Sein Vorgänger am Stadionmikrofon, der legendäre Stefan Schneider hatte in 28 langen Jahren auch über die Grenzen des Löwenkosmos‘ hinaus das Genre der Stadionmoderation mitgeprägt. Am Montag, den 22. März 2021, wenige Minuten nach Abpfiff des 1:0-Sieges gegen Dynamo Dresden hatte Schneider überraschend seinen sofortigen Rücktritt als Stadionsprecher erklärt.  Für die sechs danach noch anstehenden Heimspiele in Liga und Pokal durfte Pressesprecher Rainer Kmeth die Aufgabe übernehmen. Für ihn nichts ganz neues, war er doch selbst jahrelang am gleichen Standort die Stimme der Löwen-Amateure gewesen. Klar war aber: Spätestens wenn wieder Löwenfans die Ränge auf Giesings Höhen bevölkern würden, musste ein echter Nachfolger Schneiders gefunden werden.

Sebastian Schäch als neuer Stadionsprecher

Verschiedene Namen mit mehr oder weniger ersthaftem Hintergrund, vonIvonne Mölders bis Patrick Lindner geisterten durch die (Sozialen) Medien. Gut zwei Wochen vor dem Spiel gegen die Würzburger Kickers stand dann fest: Sebastian Schäch wird der neue Stadionsprecher bei Münchens großer Liebe. Sein Vorteil: Er kennt das Geschäft, auch an diesem Standort. Unterstützte er doch jahrelang seinen Vorgänger von der Tribüne aus bei Regie, Musik und Zeitplan. Und trotz der Kenntnis der Abläufe war Sebastian gestern durchaus nervös, wie er auf seinem Instagram-Kanal zugab: “Was für ein Tag! Heute mein erstes Spiel mit Euch. Und ich würde lügen, wenn ich sag, ich hab nicht etwas die Hosen voll” postete er am Vormittag.

Gleicht geht’s los: Sebastian Schäch erhält letzte Instruktionen von Pressesprecher Rainer Kmeth

Die Doppelpremiere: Endlich wieder Fans und eine neue Stimme auf Giesings Höhen

Es war eine ganz spezielle Premiere, die an diesem denkwürdigen 24. Juli 2021 stattfand: Erstmals nach fast eineinhalb Jahren spielten die Löwenprofis wieder ein Heimspiel vor ihren Fans. Und das mit einem neuen Moderator. Die Frage, die sich im Hinblick auf den neuen Stadionsprecher viele stellten: Würde er versuchen, seinen Vorgänger, den er schon in seiner ersten Anmoderation als “absolutes Vorbild” bezeichnete, zu kopieren und möglichst viele gewohnte verbale Riutale von Schneider übernehmen oder würde er vom ersten Wort an seinen eigenen Pfad einschlagen und gleich einen eigenen und neuen Stil prägen?

Die Realität lag irgendwo dazwischen. Schäch gelang es auf angenehme Weise, eine gewisse Kontinuität herzustellen und dennoch kein “Schneider Nummer 2” sein zu wollen. Für alle, die nicht im Stadion dabei sein konnten, aber natürlich auch für jene, die sich das Ganze nochmal ansehen wollen, haben wir die Begrüßung und die erste Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellung durch die neue Stimme der Löwen für Euch auf unserem Youtube-Kanal hochgeladen:

Gelungener Einstand mit kleinen Fehlern

Menschlich und sympathisch, dass bei der Premiere noch nicht alles 100%ig klappte, dass da ein Mensch zu hören war, der sich dessen bewusst ist, dass er als Nachfolger einer Ikone kein leichtes Erbe übernimmt und kleine Fehler einfach direkt ausbügelte. Marcel Bär wird es Schäch nachsehen, dass jener bei der Aufstellung zunächst vergaß, das Publikum den Nachnamen rufen zu lassen – und das Ganze umgehend korrigierte. Allgemeiner Tenor nach dem 1:0-Sieg – quasi analog zum Spiel der Löwen auf dem Rasen: Das kann was werden mit dem Neuen, auf diese Leistung lässt sich aufbauen! Hoffentlich dann weiterhin vor möglichst vielen Fans und nicht in Kürze schon wieder vor einer Geisterkulisse. Nächster Termin: Erstmals unter Flutlicht am Freitag, den 6. August im DFB-Pokal gegen Darmstadt 98.

Mahnungen vom “Ersatz-Stadionsprecher”

Eine interessante Begebenheit am Rande war, dass der – wohl aufgrund der Corona-Auflagen für die Zuschauerzulassung notwendige – Hinweis speziell an die Fans in der Westkurve, sich doch bitte (wieder) hinzusetzen, während der 1. Halbzeit vom eingangs schon erwähnten Rainer Kmeth durchgesagt wurde. Und nicht vom neuen Stadionsprecher. Wollte man Sebastian Schäch die durchaus zu erwartenden eher kritischen Reaktionen des Publikums darauf ersparen?

 

 

Pressekonferenz nach dem Sieg des TSV 1860 gegen Würzburg

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Anzeigetafel Grünwalder Stadion nach Sieg vom TSV 1860 gegen Würzburg

Der TSV 1860 München startet mit einem 1:0 Heimsieg gegen Würzburg in die neue Spielzeit. Nach der Partie standen die beiden Trainer Torsten Ziegner und Michael Köllner auf der Pressekonferenz Rede und Antwort.

Pressekonferenz nach TSV 1860 – Würzburg

Nach langer Zeit konnte Pressesprecher Rainer Kmeth die Medienvertreter endlich wieder zur Pressekonferenz mit Präsenz im Grünwalder Stadion begrüßen.

Auch Gästetrainer Ziegner begann sein Statement direkt mit diesem Aspekt und freute sich darüber hinaus über die Tatsache, wieder vor Zuschauern spielen zu dürfen. Aus Würzburg waren allerdings lediglich ca. 50 Fans angereist. Das Kontingent von 243 Karten wurde nur zu rund einem Fünftel abgerufen, entsprechend war der Gästeblock spärlich gefüllt.

Ziegner gratulierte Michael Köllner und der Mannschaft zum ersten Sieg. Für ihn war es ein typisches Spiel zum Saisonauftakt mit einem grundlegenden Aspekt, der für den Sieg der Löwen sorgte.

Der Unterschied der beiden Mannschaften war einfach die Kaltschnäuzigkeit der Sechzger.

Damit meinte er vor allem zwei Szenen aus der ersten Viertelstunde. Zunächst lief Ex-Löwe Moritz Heinrich allein auf das Tor des TSV 1860 zu, Tom Kretzschmar konnte allerdings parieren. Auf der Gegenseite machte es Neuzugang Marcel Bär besser und schob nach einem Pass von Tallig zum Siegtreffer ein.

Köllner zeigt sich zufrieden über den Auftaktsieg

Michael Köllner freute sich selbstverständlich über die drei Punkte:

Für uns war es unheimlich wichtig, dass wir gewonnen haben.

Insbesondere hob er hervor, dass die Löwen im Auftaktspiel ohne Gegentreffer blieben. Tom Kretzschmar feierte damit eine gelungene Saisonpremiere. Er vertrag Marco Hiller, der wegen der roten Karte in Ingolstadt noch gesperrt war. Hinzu kam der verletzungsbedingte Wechsel in der Innenverteidigung. Niklas Lang ersetzte Semi Belkahia, auf den die Löwen in den nächsten Wochen mit ziemlicher Sicherheit verzichten müssen. Außerdem hob der Trainer den hohen Einsatz seiner Mannschaft hervor, der zu den drei Punkten geführt hat.

Die Pressekonferenz nach dem Auftaktsieg des TSV 1860 München gegen Würzburg auf Youtube:

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Würzburg: Endlich wieder TSV!

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Endlich wieder TSV

Endlich wieder TSV! Ein Giesinger Wirt hat es auf sein Schild geschrieben und er hat mir damit am gestrigen Tage aber so was von aus der Seele gesprochen. Das gestern war endlich wieder TSV!

511 Tage gehen zu Ende: Endlich wieder TSV

Nach 511 endlos langen Tagen mit Geisterspielen und als einzige Mannschaft im deutschen Profifußball, die letzte Saison kein Heimspiel vor Zuschauern austragen durfte, war das gestern eine großartige emotionale Rückkehr. Und das obwohl ich nicht mal im Stadion war.

Durch einen Sport-Termin meines Sohnes war ich verhindert, was ich im Vorfeld des Spiels gar nicht so schlimm fand. Natürlich hätte ich sehr, sehr gerne das erste Spiel nach so einer langen Pause live im Stadion miterlebt. Aber durch die von der bayerischen Staatregierung erlassenen Auflagen ist mir ein wenig die Lust genommen worden. Und da man ja wahrscheinlich als Jahreskartenbesitzer eh nur jedes zweite oder dritte Spiel sehen kann, wird meine persönliche Rückkehr dann halt gegen Darmstadt oder Türkgücü sein.

14 Sekunden und das Feuer ist wieder da!

Aber dann kam dieses Video vom Redaktionskollgen Jan Schrader und meine Küche verwandelte sich ins Sechzger-Stadion. 14 Sekunden, die mir die Freudentränen in die Augen trieben und mir das Gefühl gaben, dabei zu sein. Schaut (und hört!) sie Euch nochmal an, diese 14 Sekunden, die 511 Tage vergessen machten:

Endlich wieder Support hören, so laut, so authentisch, so brachial, so sechzig! Das hat mir so gefehlt! Ich hätte nicht gedacht, dass mich das emotional so berühren würde. Da war es wieder! Das, was mir 511 Tage so gefehlt hat.

Fußball mit Support ist einfach 1860 Mal geiler

Die letzte Saison war fantastisch. Eine total sympathische Mannschaft, der fast niemand etwas zugetraut hätte, stand bis 80 Minuten vor Saisonschluss voll im Kampf um den Aufstieg. Die Geschichte mit der Wampe von Giesing, der Bart von Köllner, die tollen Spaliere vor den Spielen gegen Lautern und die Roten. Alles schön und gut. Aber das ist alles nur einen Bruchteil wert, ohne dabei sein zu können. Beziehungsweise ohne supportende Löwenfans im Hintergrund, wie ich gestern am heimischen Bildschirm feststellen konnte. Denn mir ging es so, dass mir dieses Spiel gestern so viel mehr Spaß gemacht hat, als die ganze (wie gesagt: fantastische) letzte Saison.

Haben die Fans den Sieg erschrien?

Und jetzt lehne ich mich mal ein bisserl aus dem Fenster: Ohne Zuschauer hätten die Löwen wahrscheinlich noch den Ausgleich gefangen. Mitte der zweiten Halbzeit war deutlich zu merken, dass die Mannschaft nach einem kleinen Durchhänger durch die Fans wieder aufgeweckt und nach vorne getrieben wurde. Wahrscheinlich sind genau das die Punkte gewesen, die uns letzte Saison zum Aufstieg gefehlt haben. Wenn wir weiter ins Stadion dürfen, werden wir für die nötigen Punkte sorgen! Ich kann es nicht erwarten wieder Teil der singenden Masse im Stadion zu sein und danach ein Bierchen am Grünspitz mit meinen Freunden zu heben.

Dann gilt es auch in Fleisch und Blut für mich: Endlich wieder TSV!

 

 

Außenbandriss bei Semi Belkahia? Morgen folgt das MRT!

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Verletzung Belkahia Würzburg
Nach einem Kopfballduell knickte Semi Belkahia um und musste verletzt ausgewechselt werden

Schmerzhafter Saisonauftakt für Semi Belkahia: Beim 1:0-Sieg gegen die Würzburger Kickers zog sich der Innenverteidiger vermutlich einen Außenbandriss im Knöchel zu.

Außenbandriss bei Belkahia?

Es lief die 45. Minute, als Semi Belkahia zum Kopfballduell hochstieg und bei der Landung unglücklich umknickte. Wie sechzger.de erfuhr, hat er sich bei der Aktion einen Außenbandriss im Knöchel zugegezogen. Beim morgigen MRT wird mit einer Bestätigung der Diagnose gerechnet. Sollte dies der Fall sein, droht Belkahia eine mehrwöchige Pause.

Für Belkahia wurde Niklas Lang eingewechselt, der seine Aufgabe in der Folge stark erledigte und auch im Falle eines Ausfalls von Belkahia erster Kandidat für die Startelf sein dürfte.

TSV 1860 München Frauen mit 0:0 beim SV Adelshofen Nassenhausen

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Unentschieden der TSV 1860 Frauen beim SV Adelshofen Nassenhausen
Unentschieden der TSV 1860 Frauen beim SV Adelshofen Nassenhausen

Während die Profis zum Saisonauftakt einen verdienten 1:0-Sieg gegen die Würzburger Kickers einfuhren, waren zeitgleich auch die Löwinnen im Einsatz. Beim SV Adelshofen Nassenhausen erreichten die ersatzgeschwächten Frauen des TSV 1860 ein 0:0.

TSV 1860 Frauen Remis beim SV Adelshofen Nassenhausen

Nach einigen Siegen zuletzt mussten sich die Löwinnen diesmal mit einem torlosen Unentschieden zufrieden geben. Die Gastgeberinnen vom SV Adelshofen Nassenhausen waren über weite Strecken spielbestimmend, strahlten jedoch kaum Torgefahr aus und konnten die Defensive der TSV 1860 Frauen selten in Verlegenheit bringen. Obwohl die Löwinnen auf einige Spielerinnen verzichten mussten, geht das 0:0 insgesamt in Ordnung.

Highlight in Dortmund

Wie bereits berichtet, steht am 08.08. das nächste Highlight auf dem Programm. Die Löwinnen werden im Stadion Rote Erde gegen die Frauen von Borussia Dortmund antreten. Vroni Seemann, die den Deal eingefädelt hat, freut sich schon:

“Ich hab vor Monaten gelesen, dass die auch gründen und hab denen einfach über das allgemeine Kontaktformular auf ihrer Homepage geschrieben. Dass das echt was wird, hätte ich nie gedacht!”

Träume werden manchmal wahr, Mädels! Auf gehts, Löwinnen…

Der 1. Spieltag der dritten Liga im Überblick

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Anzeigetafel Grünwalder Stadion nach Sieg vom TSV 1860 gegen Würzburg

Der TSV 1860 München konnte den Liga-Auftakt bekanntlich erfolgreich gestalten und besiegte den Zweitliga-Absteiger aus Würzburg mit 1:0. Wer die emotionale Rückkehr nach Giesing nochmals Revue passieren lassen will, sollte sich den Tag nochmal in userem Live-Ticker auf der Zunge zergehen lassen. Die weiteren Partien vom ersten Spieltag der dritten Liga im Überblick:

Zwickau – BVB II 1:2

Die kleinen Borussen waren noch keine fünf Minuten in Liga drei, bis ihnen Altmeister Ronny König den ersten Gegentreffer einschenkte. Bereits in Minute drei brachte er die Schwäne in Führung. Doch Pherai erzielte bereits in der 12. Minute den Ausgleich für den Aufsteiger aus dem Pott. Den Siegtreffer für den BVB erzielte dann in der 58. Minute Raschl. Zwickau kam trotz numerischer Überlegenheit (Rot für Dams, 76. Minute) nicht mehr zum Ausgleich.

Waldhof – Magdeburg 0:2

Kaum Eingewöhnungszeit in die neue Saison brauchte der 1.FC Magdeburg. Schon nach neun Minuten lagen die Elbstädter beim SV Waldhof mit 2:0 in Führung. Schuler (6. Minute) und Atik (9. Minute) trafen für Magdeburg. Von Waldhof war wenig zu sehen, Magdeburg hätte durch einen Pfostenschuss in der 57. Minute gar noch auf 3:0 erhöhen können.

FCK – Braunschweig 0:0

Beim Traditionsduell zwischen den roten Teufeln und der Braunschweiger Eintracht gab es keine Tore zu sehen. Kobylanski traf für die Gäste nur den Psosten (10. Minute), Fejzic im Braunschweiger Tor vereitelte zwei Großchancen der Betze-Buben.

Havelse – Saabrücken 0:1

Dennis Erdmanns neuer Klub startete mit einem 1:0 Auswärtssieg bei Aufsteiger Havelse in die Saison. Erdmann absolvierte die kompletten 90 Minuten in der Innenverteidigung. Gouras erzielte das einzige Tor des Nachmittags in der 19. Minute. Havelse agierte insgesamt relativ harmlos und so konnte der FCS die drei Punkte verdient ins Saarland entführen.

Halle – Meppen 3:1

Vier Tore konnten die Zuschauer in Halle bereits vor der Pause bestaunen. Nachdem der Fast-Absteiger aus dem Emsland durch Fast-Türkgücü-Spieler Tankulic mit 1:0 in Führug gegangen war (18. Minute), schlugen die Hallenser vor der Pause noch drei Mal zurück. Herzog (27. Minute), Boyd (39. Minute) und eine Minute vor der Halbzeit Nietfeld stellten den Endstand her.

Was bedeutet das für die Löwen?

Am ersten Spieltag besitzt die Tabelle ja noch keine wirkliche Aussagekraft, aber die Löwen liegen bereits erfreulich weit vorne in der Tabelle. Die Löwen liegen mal wieder auf dem wohlbekannten Platz vier. Mehr als drei Punkte kann man nach einem Spiel nicht haben! Die restlichen Spiele vom ersten Spieltag der dritten Liga im Überblick bekommt Ihr natürlich bei uns zu lesen.

Traumstart: TSV 1860 schlägt die Kickers Würzburg zum Saisonauftakt!

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Platzwahl TSV 1860 - Würzburger Kickers
Sascha Mölders bei der Platzwahl

Endlich wieder Zuschauer im Sechzgerstadion! Nach 511 Tagen begrüßte Münchens große Liebe endlich wieder seine Fans im Grünwalder Stadion. Gegner des TSV 1860 zum Saisonauftakt war Zweitligaabsteiger Kickers Würzburg mit Neu-Trainer Torsten Ziegner.

Kretzschmar rettet gegen Heinrich

Während die Gäste aus Unterfranken von ihren 250 Tickets nur rund 50 verkaufen konnten, war der Ansturm seitens der Löwen gewohnt heftig. Insgesamt waren schließlich gut 3.700 Zuschauer im Grünwalder Stadion und die Rückkehr sollte natürlich mit einem Löwensieg gekrönt werden. Michael Köllner sprach bereits im Vorfeld der Partie des TSV 1860 gegen die Würzburger Kickers von einem “Spitzenspiel”. Entsprechend groß waren natürlich auch die Erwartungen aller Beteiligten.

Sechzig war zunächst spielbestimmend, die erste Chance bot sich jedoch den Kickers. Moritz Heinrich stiefelte mutterseelenallein auf Kretzschmar zu, doch der Ex-Löwe scheiterte im 1:1 am prächtig reagierenden Hiller-Vertreter.

Torjubel 1860 - Würzburg 1:0
Die Löwen jubeln nach dem 1:0 durch Marcel Bär

Tierisch stark: Bär trifft für die Löwen!

Besser machte es auf der anderen Seite Marcel Bär. Er wurde von Tallig steil geschickt, schüttelte seinen Gegenspieler ab und schob zum 1:0 für die Löwen ein. Das Sechzgerstadion bebte! Was für ein klasse Einstand des ehemaligen Braunschweigers. Der TSV 1860 hatte Würzburg in den ersten 20 Minuten mit Ausnahme der oben geschilderten Situation bestens unter Kontrolle und setzte nach vorne gelegentliche Nadelstiche. So ungefähr dürfte Michael Köllner sich das vorgestellt haben. Die Umstellung zurück zur Viererkette in der Abwehr war auf jeden Fall eine gute Entscheidung.

Biankadi und Bär scheitern an Bonmann

In der 25. Minute kam Biankadi nach Vorarbeit von Mölders zum Abschluss, doch sein Schuss aus 18 Metern konnte Hendrik Bonmann im Tor der Kickers entschärfen. Fünf Minuten später fasste sich der Würzburger Innenverteidiger Strohdiek ein Herz und zog aus knapp 40(!) Metern ab. Der Ball hätte vermutlich in den Winkel gepasst, doch Kretzschmar war erneut auf dem Posten. Die Unterfranken kamen nun besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige Standardsituationen, die jedoch größtenteils ungefährlich blieben.

Die nächste Großchance bot sich den Löwen in Person Marcel Bär, doch Hendrik Bonmann rettete per Kopf gegen den bis dato einzigen Torschützen. Es blieb also beim 1:0, für die Löwen war es jedoch wichtig, mal wieder ein offensives Lebenszeichen zu zeigen.

Eine Schrecksekunde für die Löwen gab es jedoch kurz vor der Pause, als Semi Belkahia nach einem Kopfballduell sehr unglücklich aufkam und umknickte. An Weiterspielen war nicht zu denken und Niklas Lang ersetzte die verletzte Nummer 27 des TSV 1860 noch vor dem Seitenwechsel.

Das Tor von Mölders zählt nicht

Die erste Chance nach der Pause bot sich erneut den Löwen. Steinhart setzte Biankadi gleich gut ein, dessen Schuss aus ca. 10 Metern halblinker Position ging aber zu zentral aufs Tor. Auch in der nächsten Szene stand Merv im Mittelpunkt: Diesmal zog der Offensivspieler an der Grundlinie in den Strafraum und wurde zu Fall gebracht. Knifflige Szene, aber Würzburg hätte sich hier wohl nicht über einen Elfer für 1860 beschweren dürfen.

Einige Minuten später großer Jubel in Giesing, als Sascha Mölders einnetzte. Doch der Jubel wurde schnell erstickt, denn der letztjährige Torschützenkönig stand im Abseits und das Tor wurde zurecht nicht anerkannt.

Freistoß Würzburger Kickers
Die Würzburger Kickers mit der Megachance zum Ausgleich

Aufregung im Strafraum des TSV 1860

Kuriose Szene dann in der 70. Minute: Kretzschmar berührt den Ball beim Abstoß zweimal und der Schiri entscheidet auf indirekten Freistoß aus sechs Metern. Regeltechnisch vielleicht korrekt, aber unfassbar pedantisch. Wie dem auch sei: Würzburg vergab diese Megachance ziemlich kläglich und es blieb bei der knappen Führung für 1860. Durchatmen!

Die Kickers wurden nun jedoch angriffslustiger, während die Löwen zunehmend auf Konter setzen mussten. Gerade Biankadi und Bär sorgten jedoch immer wieder für Entlastung und machten ihre Sache richtig gut. Eine Freistoßchance aus aussichtsreicher Position vergab Moll in der 79. Minute etwas übermotiviert deutlich. Da war mehr drin!

Drei Punkte zum Saisonauftakt

Die letzten zehn Minuten waren also angebrochen und noch immer hielt die knappe Führung des TSV. Viele brenzlige Situationen mussten die Löwen nicht mehr überstehen und so feierten die gut 3.700 Zuschauer drei verdiente Punkte zum Saisonauftakt. Selbst der mitstürmende Kickers-Keeper Hendrik Bonmann konnte den Löwensieg nicht mehr in Gefahr bringen. NUR DER TSV!

 

Liveticker: TSV 1860 München -Würzburger Kickers (1.Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 1. Spieltag der Saison 2021/22 zwischen TSV 1860 München und den Würzburger Kickers!

Es geht endlich wieder los. Am Samstag, 24.07.2021 trifft der TSV 1860 München im ersten Spiel der neuen Saison auf die Würzburger Kickers. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern und allen Ereignissen rund um das Spiel live aus dem Grünwalder Stadion sowie aus Giesing.

 

Aufstellung: 40 Kretzschmar – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia (45. 3 Lang), 20 Deichmann – 5 Moll – 19 Biankadi, 31 Neudecker (14 Dressel), 8 Tallig (68. 23 Staude) – 15 Bär (88. 7 Lex), 9 Mölders (C)

Bank: 12 Szekely, 11 Greilinger, 16 Goden, 18 Knöferl, 28 Mannhardt

Tore: 1:0 Bär (12.)

Die Personalsituation

Marco Hiller fehlt rotgesperrt nach seinem Platzverweis in Ingolstadt. Verletzt sind Daniel Wein und Marius Willsch, die heute nicht auflaufen können. Ansonsten kann Trainer Michael Köllner auf alle Spieler zurückgreifen.

Nach den letzten Vorbereitungsspielen kann man davon ausgehen, dass im Testspiel gegen den 1.FC Nürnberg in etwa die Startaufstellung des heutigen Tages zu sehen war.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Aktuell hat logischerweise keiner der Löwen eine Karte vorzuweisen. Lediglich rote Karten wie im Fall von Marco Hiller gelten saisonübergreifend.

sechzger.de Talk Folge 19

In Folge 19 des sechzger.de Talks unterhalten sich drei sechzger.de Redakteure über die Vorbereitungsspiele sowie die heutige Partie. Im Podcast geht es aber natürlich auch um die Rückkehr der Zuschauer auf die Ränge des Grünwalder Stadions. Über 1,5 Jahre mussten die Löwenfans darauf verzichten. Nun ist es endlich wieder soweit.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Würzburger Kickers außer im Liveticker noch verfolgen?

Der BR berichtet heute live im Free-TV von dem Spiel, alle Informationen hierzu findet ihr in unserem Artikel.

Wie gewohnt überträgt auch MagentaSport die Partie für Abonennten im Fernsehen, zudem könnt ihr die Begegnung im Online-Stream verfolgen.

Außerdem ist das Löwen-Radio vor Ort und geht für euch live auf Sendung. Die Moderatoren Gilbert Kalb und Jan Mauersberger führen euch durch die 90 Minuten, an dessen Ende hoffentlich unsere Löwen als Sieger feststehen.

Wiesbaden gegen den TSV 1860 vor bis zu 4.882 Zuschauern

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Gästeblock Brita Arena WIesbaden

Der SV Wehen Wiesbaden hat die Zuschauerzahl für das Duell mit dem TSV 1860 München bekannt gegeben. Bis zu 4.882 Zuschauer dürfen in der Brita-Arena Platz nehmen.

Heimspielauftakt mit Fans

3.736 Zuschauer dürfen am heutigen Tag das Spiel zwischen den Löwen und den Würzburger Kickers im Grünwalder Stadion verfolgen. Das entspricht knapp 25% Auslastung. Eigentlich wären sogar 5.250 Fans – entsprechend den maximal in Bayern erlaubten 35% – möglich gewesen, die Freigabe hierfür erreichte den TSV 1860 jedoch zu spät, um darauf noch reagieren zu können. Es wären im gesamten Stadion ausnahmslos 10er Rudel erforderlich gewesen, um diese Zuschauerzahl erreichen zu können.

Wehen Wiesbaden gegen TSV 1860 mit knapp 40% Auslastung

Beim ersten Auswärtsspiel des TSV 1860 in der Saison 2021/22 beim SV Wehen Wiesbaden werden bis zu 4.882 Fans das Geschehen von den Rängen verfolgen dürfen. Am Samstag, 31.07.2021 treffen die beiden Kontrahenten aufeinander. Bei einer Gesamtkapazität von 12.566 Zuschauern entspricht das einer Kapazitätsauslastung von etwa 40%. Dass die maximal erlaubten 50% nicht erlaubt werden, könnte an den Inzidenzwerten in Wiesbaden liegen. Diese liegt aktuell bei 28. Dass es eigentlich Zeit wird, die Stadien trotzdem wieder voll auszulasten, hatten wir in einem Kommentar bereits thematisiert.

Während der TSV 1860 bereits heute das erste Spiel absolviert, startet Wehen Wiesbaden erst am Montagabend in die neue Saison. Gegner ist der Aufsteiger SC Freiburg II.

Karten für Gästefans, also in unserem Fall Löwenfans

Karten für Fans des TSV 1860 München sind ausschließlich über die Geschäftsstelle der Löwen erhältlich. Über die genaue Prozedur wird der TSV 1860 die Löwenfans so schnell wie möglich informieren.