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TAKTIKTAFEL: TSV 1860 München – SC Freiburg II (14.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein Herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Spiel TSV 1860 München – SC Freiburg II.

Mit 34 Mann im Kader könnte der Trainer des SC Freiburg II, Thomas Stamm, in jedem Spiel aus dem vollen Schöpfen und sein Team taktisch und systematisch so auf den Platz schicken, dass es genau an den jeweiligen Gegner angepasst wäre. Einen kleinen Hemmschuh gibt es jedoch. Das System der Mannschaft des SC Freiburg II ist demjenigen der Bundesligamannschaft in gewissen Zügen angepasst. Das systematische Korsett sitzt also straffer als bei den meisten anderen Teams der Liga. Auch muss die zweite Mannschaft des Sport Clubs aus dem Breisgau immer wieder Spieler an die Bundesligatruppe abstellen.

Bevor wir zur Spielwese der zweiten Mannschaft des Freiburger SC kommen, gibt es zunächst ein wenig Statistik.

Statistische Werte des SC Freiburg II

  • Ballbesitz 55%
  • Passgenauigkeit 80%
  • Defensive Zweikampfquote 60%
  • Flankengenauigkeit 32%
  • PPDA (Zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 9,97

Das Spiel des SC Freiburg II

Da die Mannschaft von Thomas Stamm gewissen systematischenZwängen unterliegt, haben die Freiburger bisher durch die Bank Systeme mit drei Innenverteidigern auf den Platz gebracht. Das bedeutet gegen den Ball formiert sich bei Freiburg im eigenen letzten Drittel im Normalfall eine Fünferkette. Bei schnellen Vorstößen des Gegners wird aber auch mal asymmetrisch verschoben und die Kette verschiebt horizontal in Richtung des ballnahen äußeren Innenverteidigers nach außen, während sich der ballferne Mittelfeldaußenspieler zurückfallen lässt und somit eine Viererkette entsteht.

Die bisher gezeigten Systeme waren durch die Bank offensiv ausgerichtet. Mit 3-4-3 (3-4-2-1, 3-4-1-2) und 3-5-2 (3-1-4-2, 3-2-3-2) wurde agiert. Wir dürfen also auch im Spiel am Samstag von den Breisgauern erwarten, dass sie offensiven Fußball spielen werden.

Bei eigenem Ballbesitz legen die Freiburger hohen Wert darauf schnell und variantenreich nach vorne zu spielen. Bis zum Sechzehner des Gegners sieht das meist auch ganz gut aus. Die Torausbeute war jedoch bisher in den meisten Spielen sehr gering. Auch letzten Samstag ist der Knoten nicht direkt geplatzt, aber er hat sich mit drei Treffern gegen den SC Verl ein wenig gelockert.

Drei Treffer klingt aber durchaus nach geplatztem Knoten könnte man jetzt erwidern. Da zwei der drei Treffer allerdings nach Standardsituationen gefallen sind, möchte ich diese Tore nicht zu hoch werten. Auf der anderen Seite haben die Löwen schon mehr Tore als ihnen lieb sein kann nach Ecken oder Freistößen kassiert. Von daher sollte man speziell darauf achten bei Standardsituationen in Tornähe ganz besonders konzentriert zu verteidigen.

Gegen den Ball hat die junge Freiburger Truppe vor allem wenn es schnell und direkt wird gegen vertikales Spiel bisher große Probleme gehabt. Defensives Umschaltspiel ist nicht gerade die Paradedisziplin von Stamms Mannschaft.

Schaffen die Freiburger es jedoch in adäquater Stärke hinter den Ball zu kommen, können sie auch gut und kompakt gegen den Ball arbeiten.

Das System

Welches Grundsystem wird Freiburg am Samstag in Giesing zeigen? Eher das 3-4-3 oder doch das 3-5-2? Das könnte davon abhängen, welche Spieler an die erste Mannschaft abgestellt werden müssen. Zuletzt waren dies Noah Weißhaupt, Kevin Schade und Kiliann Sildilia.

Ich rechne am ehesten mit dem 3-4-3. Persönlich bin ich ja kein Freund dieser “Harakirisysteme”, die ohne dauerhaftes Pressing kaum umsetzbar sind. Dass sie ihre Daseinsberechtigung haben, hat allerdings schon das ein oder andere Spiel in der dritten Liga diese Saison gezeigt. Allen voran die Spiele der Viktoria aus Berlin, die mit ihrem erfrischenden Offensivfußball bisher durchaus für große Überraschungen gesorgt haben.

Wichtig im 3-4-3 ist für das Team, das so spielt, die Tiefenstaffelung im Spiel gegen den Ball nach abgeschlossenen Angriffen bzw. nach Ballverlust schnell wieder herzustellen. Sonst kann es gegen Teams, die schnelle Spieler haben, bei Konterangriffen ein böses Erwachen geben. Um den Spielern Zeit zu geben wieder hinter den Ball zu kommen ist sofortiges Gegenpressing bei Ballverlust ein absolutes Muss bei diesem System.

Im Spiel nach vorne ist man mit dem 3-4-3 und seinen beiden Varianten extrem überladen und kann so die gegnerischen Abwehrreihen mit Überzahlspiel leicht vor Probleme stellen.

Stärken und Schwächen des 3-4-3

Stärken

Das 3-4-3 bietet mit seiner exzellenten Tiefenstaffelung im Zusammenspiel mit taktischer Disziplin im Positionsspiel sehr variantenreiche Spielzüge im Aufbau. Gerade für spielstarke Teams ist dieses System daher eine wahnsinnig effektive Waffe. Angriffspressing und Gegenpressing können mit der Überzahl an Offensivspielern gut umgesetzt werden. Diese Überzahl verhilft der Mannschaft im 3-4-3 auch im letzten Drittel zu hoher Variabilität.

Schwächen

Die Dreierabwehrkette muss situativ immer wieder aus dem Mittelfeld heraus verstärkt werden, wenn der Gegner sich aus dem Pressing befreien kann. Das 3-4-3 stellt hohe Anforderungen an die individuelle Stärke der Spieler sowohl mit als auch gegen den Ball. Wenn die Spieler ihre Rollen im taktischen Konzept nicht akribisch einhalten, kann das Spiel im 3-4-3 leicht zum Debakel werden. Außerdem ist es sehr konteranfällig.

Die Schlüsselspieler

Torwart Noah Atubolu (#1) ist mit seinen erst neunzehn Jahren der jüngste Stammtorhüter der Liga. In manchen Momenten natürlich noch fehlerbehaftet, hat er jedoch bei einer Größe von 1,90 m unfassbar gute Reflexe und eine gute Quote beim Abfangen hoher Bälle. im Eins gegen Eins und beim Timing mancher Aktionen merkt man jedoch seine Unerfahrenheit ein wenig. Ihn als sicheren Rückhalt zu bezeichnen wäre vermessen. Dieser Schlüsselspieler ist eher ein Schwachpunkt der Breisgauer. Statistisch gesehen sind knapp ein Drittel der Schüsse, die aufs Freiburger Tor gehen, drin

Sandrino Braun Schumacher (#6), der zentrale Innenverteidiger, bringt Erfahrung aus 209 Drittligapartien mit. Mit seinen 33 Jahren ist er der erfahrenste Spieler in der Stammformation der Freiburger. Er gewinnt 71% seiner defensiven Zweikämpfe, ist für einen zentralen Innenverteidiger aber nur mäßig kopfballstark. Dank seiner langjährigen Erfahrung ist jedoch sein Stellungsspiel sehr gut. So fängt er überdurchschnittlich viele Bälle ab, bevor sie den eigentlichen Adressaten erreichen. In der Spieleröffnung ist er ein sicherer Passgeber nach vorne.

Julius Taurainen (#12): Der junge Finne fühlt sich überall im Mittelfeld wohl. Er ist zwar ein gelernter zentraler Mittelfeldakteur, spielt jedoch in dieser Saison bei Freiburg bisher hauptsächlich auf den beiden Außenbahnen. Technisch stark mit gutem Passspiel und hoher Schnelligkeit kann er für Furore sorgen, wenn er nach innen zieht (ähnlich wie Yildirim bei Verl im letzten Jahr).

Vincent Vermeij (#9), der vom MSV Duisburg kam, sollte jedem ein Begriff sein. Torgefährlich, kopfballstark, robust, fleißig auch gegen den Ball und konzentriert beim Pressing. Er hat bisher zwar nur zwei Treffer vorzuweisen. Sein Problem sind aber weniger fehlende Chancen sondern eher gut haltende Torhüter. 58% seiner Schüsse gehen auf den gegnerischen Kasten. Bisher halten die gegnerischen Torleute gegen ihn mehr oder weniger gut.

Fazit

Wenn die Löwen die Spielweise und die Euphorie aus dem Pokalfight vom Dienstag in das Spiel am Samstag konservieren können und genauso konzentriert bissig und aggressiv auftreten wie gegen den FC S04, sollte einem Löwensieg auf Giesings Höhen im Sechzgerstadion nichts im Weg stehen.

Nimmt man, nach dem Sieg gegen den Zweitligisten, die zweite Mannschaft des Bundesligisten auf die leichte Schulter, kann das jedoch böse nach hinten losgehen.

Die Freiburger haben viele technisch starke Spieler, die alle irgendwann in der ersten Mannschaft auflaufen wollen und auch klar das Potential dazu haben. Wer zweite Mannschaften von Bundesligisten als sicheren Sieg einplant kann sich oft täuschen.

Mit dem richtigen Matchplan und der richtigen Einstellung ist jedoch ein Dreipunkte-Erfolg für den TSV 1860 München durchaus machbar. Zeit wirds in der Liga wieder einen Sieg einzufahren. Für den Matchplan und die richtige Einstellung wird Michael Köllner schon sorgen.

Dass unsere Mannschaft heiß ist wieder vor vollem Haus zu spielen und sich von den Fans bejubeln zu lassen, sollte auch nicht in Frage stehen. Eine hochmotivierte Sechzgermannschaft wird am Samstag im Sechzgerstadion alles geben, um zu siegen. Dessen kann man sich gewiss sein.

So könnte der SC Freiburg II starten

Datenquelle: wyscout

Verlosung 1 x 2 VIP-Tickets TSV 1860 München – SC Freiburg II

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VIP-Tickets TSV 1860 Münchwn
VIP-Tickets TSV 1860 München

Verlosung 1 x 2 VIP-Tickets für das morgigen Spiel des TSV 1860 München gegen Freiburg II.

Zur Verfügung gestellt vom Tempel München Piercing & Tattoo verlosen wir auf Facebook 1 x 2 VIP-Tickets für das morgige Spiel. Die Karten beinhalten Zugang zur VIP-Alm inkl. Buffet und Getränken und natürlich Plätze auf der Haupttribüne. Zugang erfolgt nach der 3G+Regel.

Teilnahmebedingungen: Schreibe unter das entsprechende Posting auf Facebook mit wem Du zum Spiel morgen möchtest UND was Deine Lieblingsrubrik auf sechzger.de ist – die Verlosung steht natürlich in keinem Zusammenhang mit Facebook.

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VIP-Tickets TSV 1860 München

Die Gewinner werden um 18:60 Uhr heute ermittelt und benachrichtig – und müssen sich bis 20:00 Uhr dann bei uns gemeldet haben. Ansonsten verfällt der Gewinn leider bzw. wird anderweitig vergeben.

Happy Birthday, Richy Neudecker! Sechzger.de gratuliert!

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Richard Richy Neudecker TSV 1860

Richard Neudecker wird heute 25 Jahre jung!

Geburtstag in der Quarantäne

Die Nachricht hatte für die Löwenfans durchaus Schockpotenzial: Am Tag des wegen mehrerer Corona-Ausbrüche beim Gast abgesagten Spiels gegen Waldhof Mannheim musste auch der TSV 1860 von einem solchen Fall in den eigenen Reihen berichten: Impfdurchbruch bei Richy Neudecker war am Nachmittag auf sechzger.de zu lesen. Seit diesem Tag ist unsere Nummer 31 in Quarantäne und verpasste bislang das Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken und die magische Giesinger Pokalnacht gegen Schalke 04 am Dienstag Abend. Wann unser heutiges Geburtstagskind wieder ins Trainingsgeschehen eingreifen darf und dann auch wieder im Ligabetrieb auf dem Platz steht, ist aktuell noch völlig unklar. Auf die nicht wirklich nachvollziehbare, unterschiedliche Behandlung der Coronafälle in deutschen Fußballvereinen wies unser Autor Stephan Tempel mit einem Kommentar in dieser Woche hin.

Altötting – Buchbach – München – Hamburg – Venlo – München

Geboren in Altötting verbrachte Richy seine frühe fußballerische Jugend beim TSV Buchbach, bei Wacker Burghausen und – für eine ganz kurzes Intermezzo – beim TSV Ampfing. Im Sommer 2010 landete er dann im NLZ des TSV 1860 München, dessen Mannschaften er ab der U14 alle durchlief. In der Saison 2014/15 spielte Neudecker sowohl für die Löwenamateure in der Regionalliga Bayern, als auch für die U19 in der Bundesliga. Ein Jahr darauf bestritt er die komplette Vorbereitung bereits mit den Profis unter Trainer Torsten Fröhling.

Sein Debüt gab er direkt mit einem Startelfeinsatz in der 2. DFB-Pokalhauptrunde beim 2:1-Auswärtssieg in Mainz – an seinem 19. Geburtstag! Bis zur Winterpause kamen zahlreiche weitere Einsätze auf der Position des Linksverteidigers hinzu. In der Rückrunde setze ihn dann eine Schambeinentzündung außer Gefecht. Im folgenden Sommer wechselte Neudecker zum FC St. Pauli, wo er drei Spielzeiten blieb. Nach einem einjährigen Abstecher in die niederländische Eredivisie zum VVV Venlo in der ersten Corona-Saison 2019/20, die in Holland letztlich abgebrochen wurde, fand Richy im Sommer 2020 zurück in seine fußballerische Heimat München. Zur Freude der Löwenfans!

Angebrachte Wünsche am Ehrentag 2021

Nicht zuletzt aufgrund seiner aktuellen schwierigen persönlichen Situation betonen unsere heutigen Grüße an das Löwen-Geburtstagskind ganz besonders den Gesundheitswunsch! Wir hoffen auf eine schnelles Abklingen der Symptome, eine erfolgreiche Genesung und eine möglichst baldige Rückkehr unserer Nummer 31 auf den Fußballplatz!

Happy Birthday, Richy!

Sechzig um Sieben: Kartenverkauf für Osnabrück gestartet

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Sechzig um Sieben – jeden Morgen frisch!

Kartenverkauf für Osnabrück gestartet

Der Kartenverkauf für das Auswärtsspiel in Osnabrück ist gestartet. Die Partie findet am Samstag, 6. November um 14 Uhr (Sechzger.de-Liveticker) im Stadion an der Bremer Brücke statt. Tickets sind hier zu erwerben.

Die Tickets kosten 14,00 €, ermäßigte liegen bei 12,00 € und Löwenkinder dürfen die Bremer Brücke für 7,00 € betreten. Der VfL Osnabrück hat sich dazu entschieden, die 2G-Regelungen an der Bremer Brücke anzuwenden. Weitere Informationen dazu findet Ihr hier.

Nach Pokalsensation gegen Schalke: die Analyse der TAKTIKTAFEL

Taktikexperte Bernd Winninger hat sich die vergangene Partie gegen die Gelsenkirchener noch einmal zu Gemüte geführt und in der neuesten Version der TAKTIKTAFEL analysiert. Folgende Statistikwerte sind nur ein kleiner Teil der fein aufgearbeiteten Partie:

  • Ballbesitz TSV 1860 43% – Schalke 04 57%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 75% – Schalke 04 82%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 42% – Schalke 04 69%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 15/6 – Schalke 04 18/6
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 10,23 – Schalke 04 7,17

Die Löwen im “Postillon”

Der furiose Sieg der Löwen gegen den FC Schalke 04 hat es jetzt sogar ins Satire-Magazin “Der Postillon” geschafft: da der rote Nachbar gegen Gladbach sang- und klanglos mit 0:5 unterging, ließ es sich das Blatt nicht nehmen, auf sarkastische Weise die Anhänger der Seitenstraße unter dem Titel “Trost für Bayernfans: Immerhin ist der Münchner Nachbarverein eine Runde weiter” zu trösten – die schönsten Schmankerl aus dem Artikel (Copyright: “Der Postillon”):

Das ist doch eine Leistung, über die sich Bayern-Fans einfach mitfreuen können, (…) immerhin kommen die Sechziger sogar aus derselben Stadt! Da kann man als München-Fan sehr stolz darauf sein.

Zudem sei der Erfolg des TSV 1860 der klare Beweis, dass Mannschaften aus der bayerischen Landeshauptstadt durchaus starken Fußball spielen und im Pokal bestehen können.

Schön! Diese inspirierende Geschichte zeigt, dass es auch in schweren Stunden immer einen Lichtblick gibt! Bayern-Fans sind wirklich zu beneiden, dass sie einen so tollen Verein wie den TSV 1860 München in ihrer Nähe haben!

Löwen bedanken sich im YouTube-Video

die Mannschaft des TSv 1860 hat sich im YouTube-Video für den Support am vergangenen Dienstag im Pokal gegen schalke 04 bedankt. Seht euch die Message der Mansnchaft, die Marco Hiller stellvertretend überbrachte, an:

Sechzger.de-Talk No. 32 online

In der 32. Folge des Sechzger.de-Talks haben sich Christian, Bernd und Peter über die Spiele gegen Schalke und Saarbrücken sowie die anstehende Partie gegen den SC Freiburg II unterhalten. Außerdem gab’s Einblicke zur vergangenen Mitgliederversammlung des Vereins.

News aus der Dritten Liga

Corona: Zwickau gegen Havelse auf der Kippe

Aufgrund erneut aufgetretener Fälle von Corona-Infektionen beim FSV Zwickau steht das kommende Heimspiel gegen den TSV Havelse auf der Kippe. Wie viele Spier infiziert seien, dazu machte der Club zunächst keine Angaben. Bereits in der vergangenen Woche waren zwei “Schwäne” positiv getestet worden.

Vor Rückkehr auf den Betze: Pourie stichelt gegen Antwerpen

Ex-Löwe und Ex-Lauterer Marvin Pourie, der jetzt für die Würzburger Kickers die Fußballschuhe schnürt, hat vor dem anstehenden Spiel auf dem Betze gegen Marco Antwerpen ausgeteilt “Man sollte mit der Person auch mal in einem Vier-Augen-Gesprächen reden. Das war nicht der Fall. Wenn man gedankliche Aussetzer hat, wie es vorher auch immer der Fall gewesen ist, sollte man besser gar nichts sagen und schweigen.” Der FCK-Trainer hatte Pourie mehrfach wegen Disziplinlosigkeit aus dem Kader gestrichen: “Das begleitet ihn ja schon seine ganze Karriere. Und das ist jetzt nicht nur bei uns so, dass es immer mal wieder Vorkommnisse gibt, die so nicht in Ordnung sind. Bei anderen Vereinen ist es schon auch so passiert.” Dies war auch schon bei 1860 der Fall: “Komm Marvin, wir gehen!”

 

 

Nach Schalke-Sensation: Löwen bedanken sich im YouTube Video

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Die Profi-Mannschaft des TSV 1860 hat sich per YouTube Video bei den Fans für die großartige Stimmung beim 1:0-Sieg im Pokal gegen Schalke 04 bedankt.

Marco Hiller hielt souverän das Mikro und versprach, dass die Mannschaft auch am Samstag gegen Freiburg 2 alles geben werde. Auch ein kleiner Seitenhieb gegen den gestern ausgeschiedenen Club aus der Nebenstraße war dabei: “Sechzig ist jetzt die einzige bayerische Vertretung im DFB-Pokal Achtelfinale”. Starke Aktion!

TSV 1860: Profis, U21, U19, U17, Frauen etc. am Wochenende im Einsatz

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Westkurve Grünwalder Stadion TSV 1860
Grünwalder Stadion hinter der Westkurve (TSV 1860)

Ein denkwürdiger Pokalfight liegt hinter den Profis der Löwen, am Samstag geht es bereits weiter gegen den SC Freiburg II. Darüber hinaus sind jedoch noch zahlreiche weitere Teams des TSV 1860 im Einsatz, z.B. die U21, die U19, die U17 und die Frauen.

Etliche Mannschaften des TSV 1860 im Einsatz

Den Auftakt machen bereits heute Abend die Senioren B, morgen am späten Nachmittag ist dann die U10 im Einsatz.

Die Spiele im Überblick:

Donnerstag, 28.10.:

20.00 Uhr: FC Ismaning – Senioren B

Freitag, 29.10.:

18.00 Uhr: SC Armin München U11 – U10

Samstag, 30.10.:

09.15 Uhr: U9 – TSV Feldkirchen U10
10.00 Uhr: SV WB Allianz – Senioren C
12.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U15
14.00 Uhr: Profis – SC Freiburg II
14.00 Uhr: TSV Schwaben Augsburg – U21
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – TSV Turnerbund II
16.00 Uhr: U19 – SpVgg GW Deggendorf
17.00 Uhr: 3. Mannschaft – TSV Turnerbund

Sonntag, 31.10.:

10.00 Uhr: TSV 1865 Murnau – U11
11.00 Uhr: TSV Poing – Frauen
11.00 Uhr: FSV Mainz 05 – U17

Wir drücken allen Mannschaften des TSV 1860 die Daumen!

Kartenvorverkauf für das Auswärtsspiel in Osnabrück startet

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Bremer Brücke VfL Osnabrück

Wie der TSV 1860 München gestern auf seiner Homepage bekannt gab, ist der Kartenvorverkauf für das Auswärtsspiel in Osnabrück seit heute 10:00h eröffnet.

Kartenvorverkauf über Ticketshop von Osnabrück

Der Kartenvorverkauf wird dabei wie diese Saison üblich über den Ticketshop des Gastgebers abgewickelt. Löwenfans, die ihre Mannschaft begleiten wollen, müssen sich dazu zunächst im Shop der Osnabrücker registrieren lassen. Die Tickets kosten 14,00 €, ermässigte liegen bei 12,00 € und Löwenkinder dürfen die Bremer Brücke für 7,00 € betreten.

2G-Regeln gelten

Der VfL Osnabrück hat sich dazu entschieden, die 2G-Regelungen an der Bremer Brücke anzuwenden. Weitere Informationen dazu findet Ihr hier.

Wir hoffen, dass sich viele Löwen auf den Weg nach Niedersachsen machen, um unsere Pokalhelden beim nächsten Auswärtsspiel lautstark zu unterstützen.

 

 

TAKTIKTAFEL, die Analyse: der Sieg des TSV 1860 gegen Schalke 04

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

1860 München – Schalke 04 in der TAKTIKTAFEL-Analyse

Herzlich willkommen zur TAKTIKTAFEL-Analyse der Pokalsensation TSV 1860 München – Schalke 04.

Dimitrios Grammozis, der Schalker Trainer, ließ Seine Mannschaft wie meistens in dieser Spielzeit im 3-1-4-2 auflaufen. Michael Köllner wählte nominell ein 4-1-4-1, was jedoch sowohl mit als auch ohne Ball stark verschoben wurde. So waren bei den Löwen im letzten Drittel vor dem Schalker Tor meist drei Stürmer zu finden. Zu Sascha Mölders gesellten sich dann Stefan Lex und entweder Marcel Bär oder Merveille Biankadi. Wenn sich Schalke im Angriff befand, verschoben die Sechzger auf ein 4-2-3-1. Daniel Wein als tiefer Sechser und Dennis Dressel als Box-to-Box Spieler sicherten dann vor der Viererkette den Raum.

Die statistischen Werte beim Duell TSV 1860 München – Schalke 04

  • Ballbesitz TSV 1860 43% – Schalke 04 57%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 75% – Schalke 04 82%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 42% – Schalke 04 69%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 15/6 – Schalke 04 18/6
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 10,23 – Schalke 04 7,17

Tiefer in die Statistik geblickt

Oberflächlich betrachtet sieht die Statistik der TSV 1860 München aus, als wäre man unterlegen gewesen. Tatsache ist: Wer das Spiel gesehen hat, sah zwei Mannschaften, die sich auf Augenhöhe begegneten.

Schauen wir zunächst auf den Ballbesitz. Wie schon andere Gegner, hat auch der FC Schalke 04 mehr Ballbesitz als unsere Sechzger. Anderer Gegner, aber dieselbe Ursache. Die Art und Weise, wie unser TSV 1860 München den Gegner gepresst hat, sorgte in dessen Reihen für viel Ballgeschiebe in der eigenen Defensive. Allein Fährmann, der Torwart der Schalker, wurde von seinen Mitspielern um 40% häufiger angespielt als Marco Hiller von seinen Mannschaftskameraden. Insgesamt spielten die Schalker 28 Pässe mehr zurück als die Spieler von Michael Köllner.

Vorwärts ist entscheidend – nicht quer oder zurück

Bei der Anzahl der Querpässe in der Defensive übertreffen die Schalker den TSV 1860 München noch viel eklatanter. Während die Löwen mit 19 Querpässen in der Viererkette und den beiden defensiver eingestellten Mittelfeldspielern auskame, spielten die Schalker Defensivspieler sage und schreibe 71 Querpässe untereinander. Jeder Rückpass oder Querpass kostet Zeit. So hat eine Mannschaft, die viel hintenrum spielt, schnell mehr Ballbesitz als der jeweilige Gegner, der direkter und risikoreicher vorgeht.

Und damit wären wir auch schon bei der Passgenauigkeit. Diese scheint zumindest auf den ersten Blick auch deutlich pro Schalke zu sprechen. Nachdem wir aber nun wissen, dass die Mannschaft von Dimitrios Grammozis sehr viel hintenherum gespielt hat wissen wir auch, das diese Pässe meist eine Bank sind, woher die hohe Passgenauigkeit im Vergleich mit den Sechzgern kommt. Nehmen wir nur die Genauigkeit der Vorwärtspässe als Maßstab für die Passgenauigkeit, schrumpft der Vorsprung der Gelsenkirchener auf nur noch 2%.

Gibt es weitere statistische Beweise für die Ausgeglichenheit der beiden Mannschaften? Ja, die gibt es. Beide Teams erspielten sich acht Eckstöße, beide kamen zu etwa gleich vielen Schüssen und sowohl der TSV 1860 als auch Schalke 04 hatten etwa gleich viele Ballkontakte in der Box. Bei den Schüssen liegt der Gast ein wenig vorne, bei den Ballkontakten im Strafraum dagegen die Sechzger.

Das Spiel

Halbzeit eins

Eine fulminante Anfangsphase und ein frühes Tor der Sechzger brachte sofort das komplette Stadion hinter die Mannschaft. Selten habe ich in der Zeit, die ich nun in der Stehhalle bin, so eine geile Stimmung über das komplette Spiel hinweg erlebt. Aber zurück zum Spiel.

Das aggressive Pressing der Löwen war nicht auf direkten Ballgewinn im Zweikampf ausgelegt, sondern einerseits darauf die Schalker Spieler unter Druck zu setzen und zu schnellem Abspiel zu zwingen und andererseits es den Schalkern möglichst schwer zu machen eine geeignete Anspielstation zu finden. Die Situation, die zum 1:0 durch Stefan Lex führte, ist hier absolut bezeichnend gewesen. Dazu aber weiter unten mehr.

Nach dem Anpfiff hatte zuerst der Gast den Ball und kam damit zweimal in die Nähe des Strafraums der Löwen, bevor die Sechzger das Heft des Handelns in die Hand nahmen.

Ab der 4. Minute, als Biankadi einen Schuss aufs Gehäuse der Knappen versuchte (dabei jedoch geblockt wurde) bis zur 9. Minute, als Mölders zentral im Fünfer Fährmann nicht bezwingen kann, schossen die Löwen insgesamt fünfmal. Ein Schuss dieser Serie wurde geblockt. Einer war drin, zwei zwangen Fährmann zu Paraden und ein weiterer ging rechts am Kasten vorbei.

Furioser TSV 1860 beschäftigt Schalke 04 vornehmlich in der Defensive

So ein offensives Feuerwerk wie der TSV 1860 München es nach einer kurzen Abtastphase von etwa zwei Minuten gegen Schalke 04 abbrannte, würde ich gerne öfter sehen.

Zwanzig Minuten lang setzte der TSV 1860 München den FC Schalke 04 dermaßen unter Druck, dass man dachte die in rot gekleideten Schalker wären der unterklassige Verein. Danach wurde das Spiel ausgeglichener.

Das Pressing in vorderster Front war eher zur Angriffssteuerung gedacht. Im Mittelfeld wurde dann Mann gegen Mann aktiv auf Ballgewinn gespielt. So hielten die Sechzger Schalke oft und nachhaltig in deren eigener Spielfeldhälfte.

Vorstöße des S04 kamen wenn dann über lange Pässe zustande. Die Sechzger schafften es dabei die Schalker hauptsächlich auf den Flügeln zu halten und konnten mit der aggressiven Art zu attackieren immer wieder Ballverluste bei den Gästen erzwingen. Ein ums andere mal erbeuteten die Löwen das Leder, bevor es ins eigene letzte Drittel kam. 30% mehr Einwürfe für die Löwen waren der Lohn für die Taktik die Schalker auf den Flügeln zu halten.

Halbzeit zwei

Die rote Karte kurz nach Wiederanpfiff für Thiaw spielte den Löwen natürlich stark in die Karten. Das Motto der Choreo vor dem Spiel mit den besseren Trümpfen passte nun wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.

Fortan waren die Knappen ein Mann weniger und mussten noch mehr als in der ersten Halbzeit laufen, um sich aus dem Pressing freizuspielen. Das überspielen der vordersten Linie, die meist aus Mölders, Lex und Biankadi bestand, während Bär in zweiter Reihe Pálsson abschirmte, gelang den Schalkern weiterhin vornehmlich erst nach langen Ballstafetten in der eigenen Abwehrkette oder über lange Bälle. Im Zentrum wurden diese langen Versuche jedoch von Wein und Dressel gut abgefangen und im Kampf um den zweiten Ball hatten die Schalker auch eher mehr als weniger das Nachsehen.

Terodde kommt, doch trifft glücklicherweise nicht

Die Einwechslung des Elf Tore-Stürmers Terodde brachte die Schalker auch nicht mehr großartig in die Spur. Die Systemumstellung auf 4-4-1 bescherte den Knappen zwar mehr Ballbesitz und den ein oder anderen Durchbruch nach vorne, aber im großen und ganzen – bis auf eine – keine absolut zwingenden Torchancen.

Solche Momente, in denen dem Gegner eine Aktion gelingt, um in die Box einzudringen, sind immer gutes Futter für Kritiker an der Mannschaft im Allgemeinen oder unserer Abwehr im Speziellen. Der Gegner – egal ob höherklassig, gleichklassig oder niedrigerklassig – wird aber in einem Fehlersport, der Fußball nunmal ist, immer die ein oder andere Chance bekommen. Diese normalen Fehler wieder auszubügeln, so wie es die Mannschaft des TSV 1860 München am Dienstag Abend gegen Schalke gemacht hat, ist die Kunst, um die es im Fußball geht. Fehler passieren, sonst fallen keine Tore. Man kann nicht jedes Spiel zu null spielen. Das ist auch klar. Diesmal hat es jedoch geklappt.

Gegen Ende der Partie gab es noch einen Moment, wo die Schalker die Sechzger bzw. Marco Hiller zu Fehlern hätten zwingen können. Bülters Schuss in der 79. Minute ging zwar gefährlich auf den Kasten von Marco Hiller, dieser parierte jedoch fehlerfrei.

Die einzig wirklich große Torchance für den S04 vergab Pálsson in der Nachspielzeit als er aus zentraler Position etwas links vom Elfmeterpunkt drüberschoss. Hier folgte also ein Fehler der Schalker auf Fehler der Sechzger. Alle machen Fehler. Schalke diesmal die entscheidenden.

Das Tor

Nach einem Einwurf in der 4. Minute auf der linken Seite spielte Dressel den Ball zu Steinhart, der in die Mitte flanken will. Durch Freund und Feind hindurch landete das Leder bei Churlinov auf der rechten Seite. Deichmann setzte den Schalker Spieler sofort unter Druck.

Churlimovs Versuch, sich mit einem Pass die Linie runter aus diesem Druck zu lösen endete damit, dass Biankadi in den Passweg einlief und Mikhailov das Leder stibitzte, bevor dieses beim Adressaten ankam. Sofort setzte Mikhailov nach und erkämpfte sich den Ball wieder, musste dann aber unter dem Druck des nachsetzenden Biankadi wieder zu Churlinov zurückpassen. Churlinov versuchte das Leder zu verarbeiten, aber vertändelte rechts des Schalker Strafraums gegen Sascha Mölders, der aggressiv von hinten kam und den Ball mit Leichtigkeit eroberte. Sofort legte Mölders nach innen auf den mutterseelenallein am Fünfereck wartenden Stefan Lex ab. Der schoss die Kugel geistesgegenwärtig durch Fährmanns Beine zum viel umjubelten 1:0 Führungstreffer für die Sechzger ins Tor.

Fazit

Vor dem Spiel war ich nach den letzten Ergebnissen der Schalker überzeugt davon, dass die Königsblauen den TSV 1860 zerlegen würden. Ich habe mich getäuscht und das ist gut so. Was für ein toller Abend war das meine lieben Leser? Aber über die Glorie dessen, was wir erleben durften, haben andere schon genug geschrieben.

Kommen wir zum Wesentlichen und das ist das Sportliche. Wir haben eine Mannschaft gesehen, bei der jeder für jeden gerannt ist, jeder für den anderen die Kartoffeln aus dem Feuer geholt hat wenn es brenzlig wurde und Fehler, wenn sie gemacht wurden, im Kollektiv ausgebügelt wurden.

Es war ein spannendes Spiel, in dem die Schalker sich nicht beschweren dürfen wenn sie mehr als nur ein Tor bekommen. Außer dem von Lex erzielten Treffer hätten noch Biankadi (7.), Mölders (9.), Lex (22.), Wein (49.), wiederum Lex (61. und 69.), Biankadi (76.) und Linsbichler (83.) mehr als genug Chancen gehabt, um den Sack vorzeitig zu zu machen. Bei der Fülle dieser hochkarätigen aber vergebenen Chancen wäre es mehr als ärgerlich gewesen in diesem Spiel nicht als Sieger vom Platz zu gehen.

Wenn die Löwen für die weiteren Spiele die Leistung vom Dienstag konservieren und wieder abrufen können wird auch das Tabellenbild in der Liga bald besser ein. Einzig Steinharts Verletzung macht mir Sorgen. Die werden wir hoffentlich kompensieren können.

Datenquelle: wyscout

sechzger.de Talk, Folge 32 vor TSV 1860 – SC Freiburg II

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In der neuen Ausgabe vom sechzger.de-Talk dreht sich naturgemäß viel um die magische Giesinger Nacht vom Dienstag Abend. Christian empfängt die TAKTIKTAFEL Bernd und das Redaktionsmitglied Peter. Aber auch über den Sieg der Löwen gegen Schalke 04 hinaus haben die drei Protagonisten viel zu besprechen: Das letzte Auswärtsspiel in der Liga in Saarbrücken, die Mitgliederversammlung des e.V. – und natürlich die nächste sportliche Aufgabe für den TSV 1860: Das Heimspiel gegen Freiburg II am kommenden Samstag.

1860 im Achtelfinale des DFB-Pokals

Die Stimmen klingen noch ein wenig angekratzt. Vom Supporten und den Jubelschreien, als es vollbracht war am Dienstag Abend und der TSV 1860 den Favoriten aus Gelsenkirchen in die Knie gezwungen hatte. Der sechzger.de-Talk taucht nochmal ein in diese magische Giesinger Fußballnacht.

Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V.

Etwas nüchterner ging es zwei Tage zuvor im Zenith zu: Die Mitgliederversammlung stand auf dem Programm und Talk-Gast Peter berichtet nicht nur von der Veranstaltung an sich, sondern auch von seinem ganz persönlichen Erlebnis am Sonntag Mittag: Er wurde in den Wahlausschuss gewählt. Auch die diesmal geringe Beteiligung der Mitglieder an der MV ist ein Thema im Talk.

Das letzte Ligaspiel beim 1. FC Saarbrücken

Angesichts der Euphorie vom Dienstag Abend fast schon vergessen: Das achte Unentschieden im zwölften Ligaspiel. Die Löwen nahmen am letzten Samstag bei starken Saarländern zwar einen Punkt mit, warten aber weiter auf den nächsten Sieg in der Liga seit 24. August. Wie bewerten unsere Talk-Teilnehmer dieses Resultat?

Spätzünder als Aufsteiger in die 2. Bundesliga

Christian wird seinem Ruf als Statistikfreund in dieser Ausgabe unseres Talks gerecht und packt ein paar Zahlen aus. Muss man sich angesichts eines zweistelligen Tabellenplatzes nach rund einem Drittel der Saison den Traum vom Aufstieg in die 2. Liga schon abschminken? Ist die an manchen Stellen zu beobachtende Panikmache angebracht? Ein paar Beispiele aus der Historie der 3. Liga geben Antwort.

Ausblick auf das Spiel gegen den SC Freiburg II

Um in der Tabelle zu klettern, muss aber demnächst schon mit dem Siegen begonnen werden beim TSV 1860. Am besten – mit einer Portion Pokaleuphorie im Rücken – am Samstag gegen die Zweitvertretung des SC Freiburg. Die TAKTIKTAFEL hatte zum Zeitpunkt der Talk-Aufzeichnung zwar leider noch keine Gelegenheit, den kommenden Gegner genau unter die Lupe zu nehmen, Christian und Peter wagen zur Abrundung der Sendung dennoch einen Tipp für die Partie am Samstag auf Giesings Höhen.

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Sechzig um sieben: 1860 letzter bayerischer Vertreter im DFB-Pokal

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Sieg in Geiselbullach, Fotogalerie ist jetzt online! Sechzig im Sieben

Nach unserem epochalen 1:0-Sieg gegen Schalke 04 am Dienstag ist der TSV 1860 München letzter bayerischer Vertreter im DFB-Pokal! Nach den gestrigen Ergebnissen der zweiten Runde sind die Löwen das letzte Team aus dem Freistaat in den Lostöpfen für die dritte Runde. Die Auslosung wird am Sonntag ab 18:30h in der ARD-Sportschau stattfinden. Die Löwen werden als letzter Vertreter der dritten Liga auf jeden Fall ein Heimspiel haben.

Rückschau auf den Sieg gegen Schalke

Trainer Michi Köllner zeigte sich in der PK hocherfreut, dass sein Matchplan aufgegangen ist. Beeindruckt zeigte sich auch Schalke-Spieler Zalazar, der Stefan Lex auf dem weg in der Halbzeit fragte, ob die Stimmung im Sechzgerstadion immer so sei. Stefan Lex antwortete wahrheitsgemäß. Auch die starken Paraden von Marco Hiller, der den Ausgleich mit einigen sehenswerten Paraden festhielt, werden ausreichend gewürdigt. Und nicht zuletzt hat Bernd Winninger in seiner Taktiktafel messerscharf analysiert, warum der Sieger am Diesntag Abend aus Giesing und nicht aus Gelsenkirchen kam. Die Ergebnisse findet Ihr heute gegen Mittag bei sechzger.de. Für uns ist klar: einen solcher Pokalabend ist nur im Sechzgerstadion und an keinem anderen Ort der Welt denkbar!

Steinhart fällt aus

Leider gibt es auch negative Folgen des Sieges, der uns allen mindestens ein Lächeln ins Gesichts gezaubert hat. Phillipp Steinhart wird verletzungsbedingt fehlen. Beim ebenfalls verletzt ausgewechselten Yannick Deichmann besteht eine kleine Hoffnung, dass er beim wichtigen Ligaspiel gegen Freiburg II mitwirken kann.

Ergebnisse der Mittwochsspiele im DFB-Pokal

Borussia Mönchengladbach – Seitenstraße 5:0 (richtig gelesen, 5:0!)

VfB Stuttgart – 1.FC Köln 0:2

Bayer Leverkusen – Karlsruher SC 1:2

VfL Bochum – FC Augsburg 5:4 i.E.

Jahn Regensburg – Hansa Rostock 2:4 i.E.

Hannover 96 – Fortuna Düsseldorf 3:0

Dynamo Dresden – FC St. Pauli 2:3 n.V.

Waldhof Mannheim – Union Berlin 1:3 n.V.

Damit ist der TSV 1860 München letzter bayerischer Vertreter im DFB-Pokal und letzter Drittligist. Außerdem befinden sich noch fünf Zweitligisten im Wettbewerb, die restlichen zehn Qualifizierten kommen aus der Bundesliga.

News aus der dritten Liga

Kientz und Waldhof trennen sich

Ex-Löwe Jochen Kientz wurde beim SV Waldhof als sportlicher Leiter freigestellt. Bemerkenswert ist, dass Kientz vom Aufsichtsrat und nicht der Geschäftsführung freigestellt wurde. Grund dafür soll sein, dass Kientz eine Geburtsfeier veranstaltet hat, die zum Corona-Ausbruch bei Waldhof führte.

Saarbrücken – Waldhof findet wie geplant statt

Die Saarländer gaben gestern bekannt, dass der Derby gegen den FCK wie geplant am 06.11. stattfinden wird. Es gab Gerüchte um eine Verlegung wegen eines parallel stattfindenden Badminton-Turniers.

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in den neuen Löwentag. Alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga erfahrt Ihr wie immer bei uns. Letzter bayerischer Vertreter im DFB-Pokal, die Löwen auf dem Weg zur Arbeit dürfte man heute morgen erneut an weit nach oben zeigenden Mundwinkeln in Bus und Bahn erkennen.