Start Blog Seite 952

Spielbericht: FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München (38.Spieltag)

2
SONY DSC

Aus der Traum: Ingolstadt besiegt den TSV 1860 München und zieht in die Relegation zur 2.Bundesliga ein.

11 Spiele in Folge ungeschlagen und mit Nummer 12 sollte eine tolle Saison gekrönt werden. Der TSV 1860 München traf am heutigen Samstag auf den FC Ingolstadt 04 im alles entscheidenden Kampf um den Relegationsplatz in der 3.Liga.

Michael Köllner war durch die Sperre von Belkahia gezwungen, zu reagieren und brachte Dennis Erdmann von Anfang an. Außerdem begann Daniel Wein, Erik Tallig nahm auf der Bank Platz.
Auf Seiten der Gastgeber begannen Elva und Franke. Caiuby nahm dafür auf der Bank Platz, Butler stand nicht im Kader.

TSV 1860 Ingolstadt 22.05.2021

Frühes Handicap: Hiller muss vom Platz

Man merkte vom Anpfiff weg, um was es hier heute ging. Beide Mannschaften starteten hochmotiviert in die Partie und wollten den ersten Treffer erzielen. Nach wenigen Minuten waren die Löwen im Glück, als Erdmann den Ball an den Arm bekam. Schiedsrichter Aytekin zeigte jedoch unter großem Protest der Hausherren nicht auf den Punkt (4′). Kurze Zeit später kam er jedoch um eine Karte nicht mehr herum. Plötzlich war Kaya frei durch und wurde von Hiller am Fuß getroffen. Der Unparteiische zeigte dem Torwart des TSV 1860 München die Rote Karte, sodass 10 Löwen fortan gegen 11 hochmotivierte Ingolstädter kämpfen mussten. Willsch verließ den Rasen und Kretzschmar kam zu seinem ersten Saisoneinsatz.

Hiller vom TSV 1860 München sieht gegen den FC Ingolstadt rot

Die Mannen von Trainer Michael Köllner brauchten einige Minuten, um sich in Unterzahl zu sortieren. Ingolstadt drückte und nutzte diese Phase aus. Doch die nächste große Chance hatten die Löwen. Biankadi setzte sich gut über rechts durch und flankte nach innen. Lex verfehlte das Tor jedoch knapp (21′).

Ingolstadt erzielt die Führung gegen den TSV 1860 München

Nach 26 Minuten gingen dann allerdings die Gastgeber in Führung. Nach Flanke von rechts konnte Kutschke den Ball ins Tor des TSV 1860 München einköpfen und erzielte das 1:0 für Ingolstadt. Kretzschmar war chancenlos.

Die Löwen wollten antworten und probierten zu zehnt alles. Viele Nickligkeiten und einige gelbe Karten prägten die folgenden Minuten. Kurz vor der Pause mussten die Löwen einen weiteren Nackenschlag verkraften. Nach einer Ecke des TSV 1860 München rollte der Konter von Ingolstadt. Am Ende war es Stendera, der den Ball im Tor unterbrachte (44′). Im Anschluss bewarb sich Gaus auf Heimseite um einen Preis als unfairster Spieler der Saison. Wild gestikulierend provozierte er die Löwenbank sowie die Offiziellen. Während er dafür Gelb sah, wurde der Torwarttrainer der Löwen mit einer weiteren Roten Karte auf die Tribüne verbannt.

Kämpfende Löwen dominieren die zweite Hälfte

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Pause. Die Löwen hatten sich etwas vorgenommen: sie bestimmten über weite Strecken das Spiel. Ingolstadt wollte über Konter den Sack mit einem dritten Treffer zu machen. Immer wieder boten sich dem TSV 1860 München gute Einschussmöglichkeiten, doch Neudecker (53′) und Mölders (54′) konnten den Anschlusstreffer nicht erzielen.

Ingolstadt trug nichts mehr zum Spiel bei und verwaltete den Vorsprung nur noch. Spät belohnten sich die Löwen dann aber doch noch. Nach einer Ecke war es Dennis Erdmann, der in seinem letzten Spiel für den TSV 1860 München den späten Anschlusstreffer erzielte (81′).

Ingolstadt TSV 1860 1:2

Ingolstadt entscheidet das Spiel durch einen Elfmeter gegen den TSV 1860 München

Die Löwen gaben alles, ein letzter Konter der Schanzer führte dann aber zu einem Elfmeter. Tallig brachte Röhl zu Fall. Den Strafstoß konnte Kretzschmar parieren, beim Nachsetzen wurde Ayensa für den Schiedsrichter erneut elfmeterreif gefoult. Den zweiten Elfmeter brachte Gaus dann im Tor zum 3:1 unter (92′).

Ingolstadt schlägt den TSV 1860 München und sichert sich den Relegationsrang. Die Löwen schließen eine fantastische Saison auf dem 4.Platz ab und spielen nächstes Jahr im DFB-Pokal.

Die weiteren Ergebnisse am 38.Spieltag

Wehen Wiesbaden – Dynamo Dresden 0:1 (0:1)
Bayern II – Hallescher FC 0:1 (0:1)
Hansa Rostock – VfB Lübeck 1:1 (1:1)
Waldhof Mannheim – KFC Uerdingen 1:1 (0:0)
SV Meppen – MSV Duisburg 2:1 (1:0)
1.FC Kaiserslautern – SC Verl 1:1 (0:0)
1.FC Magdeburg – SpVgg Unterhaching 1:1 (0:0)
FSV Zwickau – 1.FC Saarbrücken 2:0 (1:0)
Türkgücü München – FC Viktoria Köln 1:1 (0:0)

Durch das Unentschieden gegen den VfB Lübeck ließ Hansa Rostock nichts mehr anbrennen und folgt damit Dynamo Dresden in die 2.Liga. Am anderen Ende der Tabelle bedeuten die heutigen Ergebnisse für Meppen und Bayern II, dass sie in der kommenden Saison in der Regionalliga antreten müssen.

Liveticker: FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München (38. Spieltag)

5
Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 38. Spieltag zwischen dem FC Ingolstadt 04 und dem TSV 1860 München!

Am Samstag, 22.05.2021 trifft der TSV 1860 München auf den FC Ingolstadt 04 und will mit einem Sieg in die Relegation einziehen. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern und allen Ereignissen rund um das Spiel live aus dem Audi-Sportpark.

 

Aufstellung: 1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 13 Erdmann, 25 Willsch (10. 40 Kretzschmar) – 17 Wein, 14 Dressel (66. 3 Lang), 19 Biankadi, 31 Neudecker, 7 Lex (66. 8 Tallig) – 9 Mölders

Bank: 5 Moll, 18 Knöferl, 21 Djayo, 32 Gresler

Tore: 1:0 Kutschke (26.), 2:0 Stendera (44.), 2:1 Erdmann (81.), 3:1 Gaus (90.+1, Elfmeter)

Rot: Hiller (9.)

Besondere Vorkommnisse: Kretzschmar hält Elfmeter von Eckert Ayensa (90.)

Die Personalsituation

Nicht einsatzbereit ist weiterhin Tim Linsbichler, der inzwischen aber bereits mit der Mannschaft trainiert. Keanu Staude und Quirin Moll sind wieder fit und könnten bereits heute zum Zuge kommen. Trainer Michael Köllner blickte hinsichtlich Staude in der LÖWENRUNDE bereits auf den kommenden Donnerstag voraus.

Sicher ausfallen wird Semi Belkahia, der im Duell mit Rot II seine fünfte Gelbe sah und daher heute gesperrt ist.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Mit vier gelben Karten vorbelastet ist aktuell Erik Tallig, Richard Neudecker hat bereits neun gesehen. Auch der genesene Quirin Moll steht kurz vor einer Sperre, kommt aber heute wohl nicht zum Einsatz. Bei einer möglichen Gelben am heutigen Tage würden diese Löwen das Hinspiel in der Relegation gegebenenfalls verpassen.

sechzger.de Talk Folge 11

In Folge 11 des sechzger.de Talks unterhalten sich drei sechzger.de Redakteure über das Unentschieden gegen Rot II. Im Podcast geht es aber natürlich auch um das entscheidende Spiel des TSV 1860 gegen den FC Ingolstadt 04. Sogar Taktikfuchs Bernd Winninger hat seinen Tipp am Ende der Sendung abgegeben.

Wo könnt ihr das Spiel FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Der BR berichtet heute live im Free-TV von dem Spiel, alle Informationen hierzu findet ihr in unserem Artikel. Löwenfans außerhalb der D-A-CH Region könen das Spiel auf Youtube im Online-Stream verfolgen.

Wie gewohnt überträgt auch MagentaSport die Partie für Abonennten im Fernsehen, zudem könnt ihr die Begegnung im Online-Stream verfolgen.

Außerdem ist das Löwen-Radio vor Ort und geht ab 13:00 Uhr live auf Sendung. Die Moderatoren Gilbert Kalb und Jan Mauersberger führen euch durch die 90 Minuten, an dessen Ende hoffentlich unsere Löwen als Sieger feststehen.

1860 glaubt an sich: Semi Belkahia tippt auf Sieg in Ingolstadt

0
Semi Belkahia (Saison 20/21)
Semi Belkahia im Löwentrikot der Saison 2020/21

Nur noch wenige Stunden bis zum Anpfiff. Die Spannung steigt von Minute zu Minute. Um 13.30 Uhr tritt der TSV 1860 bei den Schanzern an und ein Sieg muss her. Dass die Löwen fest an einen Sieg in Ingolstadt und den Sprung auf Platz 3 glauben, beweist auch der Tipp von Semi Belkahia. Ob er in Erfüllung geht, könnt Ihr in unserem Live-Ticker verfolgen!

Belkahia in Ingolstadt gesperrt

Gerade zum denkbar unglücklichsten Zeitpunkt hat der Verteidiger gegen den FC Bayern II seine fünfte gelbe Karte gesehen. Belkahia fehlt den Löwen somit in Ingolstadt und muss als Zuschauer hoffen, dass die Löwen die Schanzer noch überflügeln. Wer den 22-Jährigen vertreten wird, ist noch unklar. Als aussichtsreichster Kandidat gilt jedoch Dennis Erdmann, der den TSV 1860 nach der Saison verlassen wird.

Auswärtssieg bei den Schanzern

Semi Belkahia hat jedoch vollstes Vertrauen in seine Kollegen und hofft auf einen Auswärtssieg in Ingolstadt. Zweimal konnte man die Schanzer in dieser Saison bereits bezwingen und es heißt ja nicht umsonst: Aller guten Dinge sind drei. Deswegen tippt Belkahia für die heute Partie auf einen Dreier für den TSV 1860.

“Tippe 2:1 für uns! 💪”

Auf gehts, Buam!

Vertrag verlängert

Nachdem Belkahia zu Beginn der Spielzeit noch komplett außen vor war, arbeitete sich der 22-Jährige im Saisonverlauf Stück für Stück in die Mannschaft und überzeugte mit starken Leistungen. Neben seiner soliden Defensivarbeit konnte er auch offensiv Akzente setzen und erzielte in seinen 26 Einsätzen drei Tore. Der Lohn: Bereits im März wurde sein Vertrag verlängert, sodass wir hoffentlich noch viel Freude an ihm im Löwentrikot haben werden.

Shootingstar statt Karriereende

Dass die Sperre von Semi Belkahia zum Saisonfinale in Ingolstadt überhaupt als Verlust angesehen würde, war noch vor wenigen Monaten überhaupt nicht denkbar. Wie Trainer Michael Köllner anlässlich der Vertragsverlängerung verriet, stand die Karriere des Verteidigers Ende 2020 Spitz auf Knopf. Auch Belkahia selber war so weit, dass er laut eigener Aussage zwischenzeitlich über sein vorzeitiges Karriereende nachdachte. Hauptsächlich dafür verantwortlich war der Kreuzbandriss, den der Innenverteidiger am 11.05.2019 im Duell mit Fortuna Köln erlitt. Drei Spieltage zuvor konnte er in Halle noch sein Startelfdebüt feiern. Gott sei Dank kam alles anders und wir freuen uns darauf, wenn der 22-Jährige pünktlich zur Relegation in die Startelf zurückkehrt.

Bild: TSV 1860

Sechzig um Sieben: FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München

0

Unser Vorbericht zum Showdown bei den Schanzern

Same procedure as last year?

Alle Jahre wieder. Ein Lied, das dem einen oder anderen Löwenfan am heutigen Samstag durch den Kopf gehen könnte. Auf dem Programm steht der 38. und letzte Spieltag der 3. Liga und wie im Finale der Vorsaison 2019/20 trifft unsere Mannschaft auf den FC Ingolstadt. Und wie Anfang Juli letzten Jahres geht es für uns in diesem Duell um das Erreichen des Relegationsplatzes. Damals wie heute müssen die Löwen zur Zielerreichung ihr Spiel gewinnen. Aber in Abweichung zur letzten Saison ist im Falle eines Sieges das Team von Michael Köllner definitiv Dritter und trifft dann in zwei Entscheidungsspielen auf den 16. der 2. Liga. Dies war im Sommer 2020 noch anders: Damals hätte auch die Konkurrenz aus Rostock und Duisburg mit den eigenen Ergebnissen zu einem Happy End für die Löwen beitragen müssen. Bekanntermaßen scheiterte die Mission damals aber schon am eigenen Ergebnis gegen den FCI.

Der Titel des  Auswärtsmeisters

Heute soll das anders laufen! Ein weiterer Unterschied zum Vorjahr besteht darin, dass die Partie nicht auf Giesings Höhen, sondern 80 Kilometer nördlich ausgetragen wird. Im Audi-Sportpark empfängt das zweitstärkste Heimteam (nur eine Niederlage – ausgerechnet gegen Absteiger Haching am 3. Spieltag) die zweitstärkste Auswärtsmannschaft der Liga. Da die beiden Tabellenführenden, Dresden und Rostock für diese Wertungen keine Punkte mehr erzielen können, winkt den heutigen Kontrahenten jeweils die Heim- bzw. Auswärtsmeisterschaft. Ein Unentschieden würde beiden Teams dazu schon genügen – woran beim TSV 1860 aber natürlich keiner ein ernsthaftes Interesse hat. Und auch die Gastgeber müssen eigentlich auf Sieg spielen, um ihre theoretische Chance auf den direkten Aufstieg zu wahren. Dazu wiederum müsste allerdings Hansa Rostock zu Hause gegen Lübeck verlieren, das sich am Montag ja bereits aus der 3. Liga verabschiedet hat.

Unsere sportliche Bilanz in Ingolstadt

Wir hoffen auf jeden Fall auf den elften Auswärtsdreier in dieser Saison, der gleichzeitig den vierten Sieg beim FC Ingolstadt insgesamt bedeuten würde. Seit der Gründung des FCI im Jahre 2004 trat Sechzig sieben Mal in der Audi-Stadt an und musste bei drei Unentschieden nur eine einzige Niederlage hinnehmen. Sechs Zweitligaduellen steht eine Drittligapartie gegenüber und genau diese war auch unser letzter Auftritt vor Ort: Am Montag, den 16. Dezember 2019 im vierten Spiel unter Michael Köllner führten die Löwen eine Dreiviertelstunde lang mit 2:1 und mussten – in Überzahl – doch noch den Ausgleich hinnehmen. Wobei der Punktgewinn beim Zweitligaabsteiger und Tabellenzweiten damals durchaus als Erfolg verbucht wurde. Die zahlreichen mitgereisten Löwenfans jedenfalls feierten ihr Team, das nach einem sehr intensiven Spiel völlig abgekämpft vor dem Gästeblock erschien. Lang ist’s her…

16. Dezember 2019: Nach großem Kampf. Müde Löwen bedanken sich bei den Fans für neunzig Minuten Heimspielatmosphäre im Audi-Sportpark.
14. Februar 2014: Ticket der bisher einzigen Niederlage in Ingolstadt.

1860 ab heute Rekordgegner für die Schanzer

Mit insgesamt 17 Pflichtspielen ist 1860 (neben Erzgebirge Aue) der Verein, mit dem der FC Ingolstadt in seiner noch jungen Geschichte bislang am häufigsten die Klingen gekreuzt hat. Und auch hier ist die Bilanz für uns positiv: Drei Niederlagen stehen sieben Unentschieden und sieben Siege gegenüber. Zwei dieser Siege datieren aus dem laufenden Kalenderjahr: Im Januar gewannen die Löwen im Hinspiel der Drittligasaison etwas glücklich mit 1:0, gut zwei Monate später endete das Duell im Totopokal nach regulärer Spielzeit mit 2:2 und wir behielten im Elfmeterschießen die Oberhand. Nun sind weitere zwei Monate ins Land gegangen und wir finden: Aller guten Dinge sind drei!

Ligafinale in Ingolstadt

Wie auch immer das Endspiel (und hier passt der vom einen oder anderen Medium gerne so häufig und unpassend bemühte Begriff endlich mal) heute Nachmittag ausgeht, ob die Saison dann mit der Qualifikation für den DFB-Pokal endet, oder mit zwei Relegationsspielen weitergeht: Die Löwenfans können stolz sein auf ein Team, dass eine ganze Saison lang eigentlich nie wirklich enttäuschte und speziell im Frühjahr 2021 mit einer fulminanten Serie zu begeistern wusste. Den letzten Drittliga-Aufgalopp könnt Ihr heute schon ab 13.25 Uhr im Bayerischen Fernsehen verfolgen. Und natürlich steht Euch auch der sechzger.de-Liveticker mit Impressionen aus Ingolstadt ab dem Vormittag zur Verfügung. Vielleicht ja nicht zum letzten Mal in dieser Saison. Denn statt Alle Jahre wieder hören wir doch viel lieber unsere sechzger.de-Saisonhymne

Sechzig @18:60: Verfolgt den gesamten Spieltag in unserem Liveticker!

0
TSV 1860 München am Abend: die Zusammenfassung bei Sechzig @18:60

Wir beginnen unsere Abendnachrichten mit einer Information für euch in eigener Sache. sechzger.de wird morgen bereits ab dem frühen Vormittag in Ingolstadt vor Ort sein und euch mit allen Neuigkeiten rund um das Spiel des TSV 1860 München versorgen. Auch Eindrücke aus dem Stadion findet ihr wieder auf unserer Seite. Nutzt den Liveticker also gerne zusätzlich zum TV-Angebot (BR überträgt live im Free-TV).
So, nun zum eigentlichen Thema: Was an diesem Freitag wichtig war, fassen wir euch bei Sechzig @18:60 zusammen.

TAKTIKTAFEL: FC Ingolstadt – TSV 1860 München

Zum hoffentlich drittletzten Mal hat Bernd Winninger vor dem Spiel am morgigen Samstag einen Blick auf unseren Gegner in der laufenden Saison geworfen. Wie der TSV 1860 München gegen den FC Ingolstadt bestehen kann, lest ihr in der TAKTIKTAFEL.

Mögliche Gegner in der Relegation

Klar, der Fokus sollte zunächst einmal auf dem kommenden Gegner liegen und das wird er bei der Mannschaft sicherlich auch. Da aber bereits am Sonntag der mögliche Gegner der Löwen in der Relegation ermittelt wird, haben wir einen kurzen Blick in die untere Tabellenregion der 2.Bundesliga geworfen. Das war es dann aber auch bis Samstag abend, versprochen! 😉

Expertentipp: 1860 München holt gegen Ingolstadt drei Punkte!

Dankenswerterweise hat uns der Kapitän der SpVgg Unterhaching seinen Tipp für das Spiel zwischen unserem TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt verraten. Während dieser die Löwen im Vorteil sieht, tippt sein Mannschaftskollege Stroh-Engel auf ein 1:1-Unentschieden bei liga3-online. Wir hoffen natürlich, dass der Außenverteidiger Recht behält!

News aus der 3.Liga

Terrence Boyd mit bemerkenswerter Geste

Beim Halleschen FC hieß es heute Abfahrt nach München. Die Hallenser treffen morgen im Sechzgerstadion auf Rot II. Eigentlich geht es für den HFC um nichts mehr, doch einer scheint so richtig motiviert zu sein. Terrence Boyd enterte den Bus in einem Auswärtstrikot der Löwen mit Mölders-Flock und postete ein Bild davon in seiner Instagram-Story. Das dürfte wohl eine Anspielung und gleichzeitig Solidarisierung nach der Aussage von Sascha Mölders gegenüber einem Spieler der Roten sein. „Die Quittung kriegen sie am letzten Spieltag!“ sagte er unter anderem. Boyd scheint das nun ernst zu nehmen – das soll uns sehr recht sein. 🙂
An Mölders wird er wohl trotzdem nicht vorbeiziehen können. Bis zu Platz 1 in der Torjägerliste fehlen dem Hallenser aktuell vier Tore.

Terrence Boyd im Trikot des TSV 1860 München mit Mölders-Flock auf Instagram

Der 38.Spieltag in der Übersicht

Die restlichen Entscheidungen in der 3.Liga werden morgen fallen. Bisher ist klar, dass Dynamo Dresden als erster Aufsteiger feststeht, außerdem müssen Lübeck und Unterhaching den Gang in die Regionalliga antreten.
Sollte der TSV 1860 München morgen in Ingolstadt gewinnen, wäre das Endergebnis in Rostock nicht von Bedeutung. Hansa würde als zweiter Aufsteiger feststehen. Im Tabellenkeller entscheidet sich zwischen dem KFC Uerdingen, dem SV Meppen und Rot II, wer aus Liga 3 absteigt. Alle restlichen Mannschaften können den letzten Spieltag entspannt angehen.

Die Spiele am morgigen Samstag (Anpfiff jeweils 13:30 Uhr):

Wehen Wiesbaden – Dynamo Dresden
Rot II – Hallescher FC
FC Ingolstadt – TSV 1860 München
Hansa Rostock – VfB Lübeck
Waldhof Mannheim – KFC Uerdingen
SV Meppen – MSV Duisburg
1.FC Kaiserslautern – SC Verl
1.FC Magdeburg – SpVgg Unterhaching
FSV Zwickau – 1.FC Saarbrücken
Türkgücü München – FC Viktoria Köln

 

FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 (Spieltag 38): Expertentipp Markus Schwabl

1

Für die SpVgg Unterhaching verlief die Spielzeit 2020/21 alles andere als zufriedenstellend. Trotz einiger Achtungserfolge wie dem 2:0-Sieg gegen Aufsteiger Dynamo Dresden stand der Abstieg in die Regionalliga Bayern bereits einige Spieltage vor Saisonende statt. Für sechzger.de tippt Markus Schwabl, Kapitän der Vorstädter, der ja auch eine Vergangenheit bei den Löwen hat, die Partie FC Ingolstadt 04 gegen TSV 1860.

+++ Hier zum Liveticker FC Ingolstadt – TSV 1860 München+++

Schwabl: Eine Saison in Giesing

In der Saison 2013/14 schnürte Schwabl in Giesing die Fußballstiefel und absolvierte vier Zweitligapartien für die Löwen. Darüber hinaus kam der rechte Verteidiger achtmal für die 2. Mannschaft des TSV 1860 zum Einsatz. War seine Nummer 35, die auch seinem Vater nach seiner Ausbootung durch Lorant und Wildmoser zugewiesen worden war, ein schlechtes Omen?

Einmal England und zurück

Schon vor seinem Wechsel zu den Löwen war Schwabl zwölf Jahre bei der SpVgg Unterhaching aktiv und kehrte nach seinem Intermezzo in Giesing auch dorthin zurück. Danach hielt er eineinhalb Jahre lang seine Knochen für den VfR Aalen hin und wagte anschließend den Sprung ins Ausland. In der dritten englischen Liga absolvierte Markus Schwabl 23 Partien für Fleetwood Town.

Heimathafen Unterhaching

Im Jahr 2018 kehrte Schwabl erneut zurück zur SpVgg Unterhaching und dient dort als Leitwolf und Kapitän als Identifikationsfigur. Umso trauriger stimmt ihn die Entwicklung seines Vereins in dieser Saison, die im Abstieg in die Regionalliga Bayern gipfelte.

Markus Schwabl tippt auf einen Sieg des TSV 1860

Markus Schwabl darf also durchaus als Kenner der 3. Liga und des bayerischen Fußballs bezeichnet werden. Umso mehr freuen wir uns, dass Schwabl sich sofort bereit erklärte, auf sechzger.de die Partie FC Ingolstadt 04 gegen TSV 1860 München zu tippen. Seine Einschätzung:

“Ich glaub, dass Sechzig das zieht mit 3:1! 😊”

Natürlich hoffen wir sehr, dass er mit seinem Tipp recht behält und die Löwen in die Relegation einziehen.

TAKTIKTAFEL: FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München (38.Spieltag)

5
Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem alles entscheidenden letzten Spiel unseres TSV 1860 München auswärts in der Audistadt an der Donau beim FC Ingolstadt 04.

Es trifft die zweitstärkste Heimmannschaft auf das zweitstärkste Auswärtsteam. Blickt man rein auf die statistischen Zahlen spielt der Tabellenerste beim Tabellenzweiten. Diese Partie ist das Spitzenspiel der dritten Liga, wenn man nur von den Zahlen ausgeht. Seit dem letzten Aufeinandertreffen mit den Schanzern im Totopokal haben sowohl die Ingolstädter als auch die Sechzger gute Resultate eingefahren. Allerdings nicht das Optimum, sonst ginge es für beide Mannschaften am morgigen Samstag nur noch darum, wer Meister in der 3.Liga wird und nicht um den Relegationsplatz drei. Die Voraussetzungen sind klar. Nur ein Sieg hilft dem TSV 1860 München weiter, während Ingolstadt bereits mit einem Unentschieden feiern dürfte.

Die statistischen Werte des FC Ingolstadt

  • Ballbesitz 47%
  • Passgenauigkeit 80%
  • Defensive Zweikampfquote 61,5%
  • Flankengenauigkeit 37%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 11,26

Wie spielt der FCI?

Tomas Oral hat seit dem Spiel im Toto-Pokal ein wenig mit dem System experimentiert. Spielten die Ingolstädter zuvor strikt eine 4-4-2 flach Grundformation, kamen seither auch ein 4-2-3-1, ein 4-4-2 Raute und sogar ein 4-3-3 zum Einsatz. Aufgrund der Gelbsperre von Mittelfeldakteur Bilbija und der zweiten Halbzeit im Spiel gegen Duisburg vergangenen Samstag rechne ich allerdings sehr stark damit, dass Oral am Samstag auf 4-4-2 flach setzen wird.

Bei Ballbesitz für die Ingolstädter erwarte ich daher, dass Stendera nach vorne schiebt und somit die flache vier zu einer Raute wird, um eine Verbindung zwischen dem Mittelfeld und der Angriffsreihe herzustellen. Mit einer diagonal asymmetrischen Verschiebung des ballfernen Mittelfeldaußenspielers ist auch ein 4-3-3 mit Ball denkbar.

Die Defensive bei Ingolstadt- und was das für den TSV 1860 bedeutet

Gegen den Ball wird – in Anbetracht dessen wie sich die Ingolstädter in den letzten beiden Spielen gegen die Löwen präsentiert haben – die Flache vier im Mittelfeldzentrum zunächst eher mannorientiert agieren und den Löwen auf den Flügeln Räume anbieten. Bei Eindringen des TSV 1860 ins letzte Drittel (je nachdem wo sich das Spielgerät befindet) muss Ingolstadt verstärkt auch die zentralen Passwege verteidigen, um die schnellen Offensivspieler der Löwen nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

Die Pressinglinie der Schanzer erwarte ich gegen den Ball auf mittlerer bis hoher Position mit der Aufgabe die Angriffe der Löwen zu steuern, um dann im Mittelfeld Ballgewinne auf den Außenpositionen zu erzielen. Die Defensivlinie wird Oral vermutlich nicht ganz in vorderster Position postieren, um bei Kontern nicht ins offene Messer zu laufen. Das produktive Eindringen der Sechzger ins Zentrum der Box werden die Schanzer unter allen Umständen versuchen zu verhindern. Das bedeutet im Umkehrschluss: wenn die Löwen dort in Ballbesitz kommen und sich Schussgelegenheiten bieten, müssen diese Versuche sitzen.

Mit dem FCI haben wir am kommenden Samstag die kopfballstärkste Mannschaft vor der Brust. Sowohl offensiv als auch defensiv sind die Schanzer hier seit letztem Samstag das Nonplusultra der Liga. Von daher kann die Devise in der Offensive für den TSV 1860 München nur lauten, dass man entweder versucht durch die Schnittstellen im Zentrum zu arbeiten oder über die Flügel Flanken flach in die kleine Box spielt beziehungsweise über 1 vs. 1-Aktionen auf engem Raum Überzahl schafft und dann den richtigen Anspielpartner vor dem Tor findet.

Zwei B´s fehlen gelbgesperrt

Nicht nur der FCI hat eine Gelbsperre zu verkraften, auch dem TSV 1860 München wird einer seiner besten Spieler fehlen. Mit Semi Belkahia ist der – laut unserer Datenplattform – viertbeste Stammspieler auf der Innenverteidigerposition im Allgemeinen und der zweitbeste Stammspieler auf der rechten Seite der Innenverteidigung im Speziellen am Samstag dazu verdammt zuzuschauen. Glücklicherweise hat Trainer Köllner mit Dennis Erdmann absolut gleichwertigen Ersatz zur Verfügung. In derselben Statistik hat Erdmann genügend Spielminuten, um dort auch aufzutauchen. Erdmann reiht sich hier tatsächlich direkt neben Semi Belkahia ein. Im direkten Vergleich der beiden Spieler sind die defensiven Qualitäten eines Dennis Erdmann sogar geringfügig besser als die Belkahias, der dafür in der Spieleröffnung vorne liegt. Die Schwächung durch diesen Ausfall dürfte für die Löwen wahrscheinlich weniger ins Gewicht fallen als das Fehlen von Bilbija beim Gegner.

Die mögliche Herangehensweise des FC Ingolstadt

Wie die Löwen werden auch die Ingolstädter dieses Spiel mit dem Auftrag zu gewinnen angehen. Allerdings haben die Ingolstädter den Vorteil, dass sie selbst mehr auf Ergebnissicherung spielen können. Und darauf wird das Spiel der Schanzer wohl auch angelegt sein. Der Matchplan den ich vorgeben würde, wäre ich an Orals Stelle, beinhaltet mehrere Szenarien.

  1. Solange es Unentschieden steht, wird die von Otto Rehhagel erfundene Philosophie der kontrollierten Offensive spielbestimmend sein. Focus auf den eigenen Ballbesitz ohne Risiko beim Passspiel und möglichst ohne in die Bredouille zu kommen sich im Eins gegen Eins durchsetzen zu müssen, ohne vorher Tempo aufgenommen zu haben. Ballsicherung wird für Ingolstadt zu Beginn der Partie gegen den TSV 1860 ganz oben auf der Agenda stehen.
  2. Bei eigener Führung würde sich der Matchplan dahingehend ändern, dass man die Pressinglinie tiefer ansetzt und damit die Räume im Mittelfeld so für die Löwen unbequem eng macht. Bei Ballbesitzwechsel läge dann das Hauptaugenmerk darauf, über vertikales Spiel und Konterangriffe zu versuchen, den Deckel drauf zu schrauben.
  3. Sollte der FCI zurückliegen, ist eine Änderung im Matchplan ganz klar davon abhängig, wann dieser Rückstand eintritt und wie hoch er wäre.

Einflüsse eines Rückstands von Ingolstadt gegen den TSV 1860 München

Bei einem frühem Rückstand von nur einem Tor gäbe es zunächst keinen Grund, von erstgenanntem Szenario abzuweichen. Denn ein Unentschieden wäre für die Schanzer wie wir wissen ausreichend. Mit der Qualität, die Ingolstadt zweifellos besitzt, sind die Schanzer jederzeit in der Lage einen Treffer zu erzielen.

Je länger das Match im Fall eines Rückstands für den FCI dauert oder wenn der Rückstand mehr als ein Tor betrüge, ist natürlich klar, dass die Schanzer dann mehr taktisches Risiko gehen müssten. Sowohl hohes Pressing als auch eine hohe Defensivlinie sind dann das Mittel der Wahl. Die Löwen würde man so in deren Spielfeldhälfte festnageln und bei Ballgewinn selbst möglichst wenig Distanz zum gegnerischen Tor haben. Es würden dann die Gegenspieler wahrscheinlich immer direkt angelaufen werden, wobei der Fokus trotzdem auf Angriffssteuerung liegen wird und nicht auf direkter Balleroberung. Die Gegenspieler ohne Ball müssten dann von den Schanzern strikt Mann gegen Mann verteidigt werden, um möglichst schnell selbst wieder in Ballbesitz und zum Torerfolg zu kommen.

Auch das System würde sich bei diesem Szenario gegen Spielende offensiv verändern. Die 4-3-3 Option bei Ballbesitz wurde in den letzten Spielen vom FCI durchaus fleißig geübt und wird bei Rückstand der Schanzer in der Schlussphase das Mittel der Wahl von Tomas Oral sein.

Was hat Sechzig dem entgegen zu setzen?

Für die Löwen gilt ähnlich wie für Ingolstadt, dass man möglichst ohne Gegentor durch die Partie kommt – mit dem kleinen Unterschied, dass man mindestens ein Tor selbst schießen muss. Deshalb erwarte ich die Löwen beim Pressing zwar aggressiv, aber nicht auf vorderster Linie. Im Positionsspiel müssen die Sechzger es schaffen, bei Ballgewinn schnell umzuschalten und möglichst früh in Überzahlsituationen zu gelangen, um Räume zu schaffen. Der Matchplan des TSV 1860 wird vermutlich ähnlich aussehen wie der von Ingolstadt, solange die Partie Unentschieden steht.
Bei einem Rückstand (egal wann dieser eintritt) ändert sich das natürlich dramatisch. Denn ab diesem Moment braucht man zwei eigene Treffer. Von daher gibt es für die Löwen ebenfalls drei mögliche Szenarien:

  1. Das Stevens’sche Prinzip “die Null muss stehen” gepaart mit schnellem und vertikalem Spiel in Umschaltmomenten. Das Positionsspiel aus dem eigenen letzten Drittel heraus werden die Löwen sicherlich so variabel wie gewohnt aufziehen. Das Spieltempo sollte hingegen, sofern der Gegner es zulässt, ungleich höher sein. Der Weg über das Zentrum im letzten Drittel der Audistädter könnte allerdings wie oben erwähnt ein Schlüssel zum Erfolg sein. Bei nur einem Tor Rückstand in der ersten Halbzeit kann dieser Plan zumindest bis zum Pausentee weiterverfolgt werden.
  2. Bei einem Tor Rückstand kann ab der zweiten Halbzeit theoretisch nur noch der liebe Gott und die totale Offensive helfen. Das gleiche gilt, falls es in der Schlussphase Unentschieden stehen sollte. Brechstange raus und Vollgas nach vorne.
  3. Sobald man in Führung liegt, muss Ballsicherung oberste Priorität haben ohne sich jedoch vom Gegner zu stark unter Druck setzen zu lassen. Eine pure Abwehrschlacht kann und darf man aufgrund der nicht wegzudiskutierenden Offensivstärke der Ingolstädter nicht führen. Viel Laufarbeit und präzises Passspiel wird vonnöten sein, um sich für den Fall einer Führung gegen den Druck der dann mit dem Rücken zur Wand agierenden Hausherren erfolgreich aus der Affäre zu ziehen.

Die allgemeinen Stärken und Schwächen des 4-4-2

Die Stärken

Mit den doppelt besetzten Flügeln kann man großen Druck über die Außenpositionen erzeugen. Kurze Laufwege im Umschaltspiel helfen der Mannschaft im 4-4-2 kraftsparend zu spielen. Das kann am Ende einer Partie der entscheidende Faktor für Sieg oder Niederlage sein. Die kompakte Formation gegen den Ball kann Mannschaften, die kreativ limitiert sind, vor Probleme beim Eindringen in die Box stellen. Durch die Ausgewogenheit in allen Mannschaftsteilen kann man gegen manche andere Systeme mit geringen Verschiebungen für Überzahl sorgen. Mittelfeldpressing wird stark begünstigt.

Die Schwächen

Wenn die Stürmer vom Gegner gut isoliert werden, ist es für die Offensive schwer, Bindung zwischen Mittelfeldzentrum und Stürmern herzustellen. Daher geschieht der Aufbau häufig über die Außenpositionen. Im Spiel gegen Mannschaften, die ein System mit nur einer Sturmspitze spielen, kann die Ausgewogenheit in beide Richtungen auch eine Schwäche darstellen. Nämlich dann, wenn die Stürmer gegen den Ball nicht mit nach hinten arbeiten und bei Ballbesitz beide Stürmer gleich in vorderster Front anzutreffen sind.

Der Klassiker unter den modernen, taktischen Systemen ist im Grunde eine ausgewogene Variante, die ohne zu kompliziert zu werden Offensive und Defensive gut miteinander verbindet.

Die Schlüsselspieler

Torhüter Fabjan Buntic (#24), der bisher elf Mal die Null halten konnte, ist ein reflexstarker Torhüter, der auch keinerlei Probleme bei der Strafraumbeherrschung zeigt. Er strahlt viel Ruhe aus und gibt der gesamten Defensivabteilung große Sicherheit.

Björn Paulsen (#4) ist ein großer, robuster Innenverteidiger. Der mit allen Wassern gewaschene ehemalige Nationalspieler Dänemarks ist der unumstrittene Abwehrchef und kämpft um jedem Meter Boden. Stürmer haben gegen diesen 1,91 m großen Hünen vor allem wegen seines körperbetonten Spiels oft einen äußerst schweren Stand.

Rechtsverteidiger Michael Heinloth (#17) schaltet sich immer wieder in Angriffe mit ein. Er ist einer der besten Vorlagengeber des FCI.

Der offensiv wichtigste Spieler in Tomas Orals Truppe ist Marc Stendera (#10). Mit 71% erfolgreichen Pässen ins letzte Drittel ( bei ca. 13 Versuchen pro Spiel) ist er der im 4-4-2 Flach als kreativer Box-to-Box Spieler agierende Zehner und Ballverteiler in der Zentrale.

Stürmer und Kapitän Stefan Kutschke (#30) hat bereits 16 Scorerpunkte auf dem Konto. Vor seinem Elfmetertreffer jüngst gegen Duisburg herrschte aber sowohl bei Vorlagen als auch bei Treffern neun Spiele lang Flaute bei Kutschke.

Neben Kutschke wird wohl Dennis Eckert Ayensa (#7) im doppelt besetzten Sturm als hängende Spitze auflaufen, der mit sieben Vorlagen und neun Toren glänzt. Er ist ein kompletter Stürmer und zusätzlich zu seinen Qualitäten als Vorbereiter und Vollstrecker sehr Kopfballstark.

Fazit: Kann der TSV 1860 gegen Ingolstadt siegen?

Wir haben nichts zu verlieren, Ingolstadt dagegen sehr viel. Der TSV 1860 München kann ohne Druck in dieses Spiel gehen. Wer vor der Saison einen vierten Platz prophezeit hätte, dem wäre vermutlich die Einweisung in eine geschlossene Anstalt zuteil geworden. Nun sind die Löwen sicherer Vierter und somit für den DFB-Pokal qualifiziert. Mit einem Sieg winkt Platz drei und damit die Bonusspiele in der Relegation um den Aufstieg in die 2.Liga.

Ob jetzt die Aufgabe nicht verlieren zu dürfen oder gewinnen zu müssen die bessere ist, muss vermutlich jeder der Spieler auf dem Platz für sich selbst entscheiden. Meiner Meinung nach ist das “Final Feeling” des “Gewinnen Müssens” ein psychologischer Vorteil.

Orakelei möchte ich normalerweise keine betreiben, allerdings wurde ich im Sechzger.de Talk von unserem Moderator Basti zu einem Ergebnistipp genötigt. Da man dann nicht kneifen darf, hab ich ein 3:1 für unseren TSV 1860 München gegen Ingolstadt getippt.

Das Motto meines Kollegen Thomas Enn “Nothing’s gonna stop us now” gilt weiterhin. Wenn uns doch etwas stoppt, blicken die Sechzger auf eine brutal gute Saison zurück. Wie es auch ausgeht, es wird am Ende die Freude darüber, dass wir eine geile Saison hinter uns haben, überwiegen. Mein persönlicher Aufruf an unsere Burschen lautet: “Scheißts Euch nix, dann fehlt Euch nix!”

So könnte Ingolstadt gegen den TSV 1860 München starten

mögliche Aufstellung Ingolstadt gegen TSV 1860 22.05.2021

Datenquelle: wyscout

Mögliche Gegner des TSV 1860 München in der Relegation

0
Mannschaftskreis TSV 1860 München nach Duell mit FC Bayern II

Sollte der TSV 1860 München morgen in Ingolstadt gewinnen, ziehen die Löwen in die Relegation ein. Da wir fest davon ausgehen, werfen wir bereits jetzt einen Blick auf die möglichen Gegner.

TSV 1860 vor möglicher Relegation: das sind die Rahmendaten

Am Samstag, den 22.05.2021 will Sechzig München noch einmal siegen. Mit dann 69 Punkten aus 38 Spielen würde man nicht nur an Ingolstadt vorbeiziehen und die Saison auf dem 3.Platz abschließen, sondern zugleich auch die beste Auswärtsmannschaft stellen. Eine Verschnaufspause bleibt dem TSV 1860 München in diesem Fall allerdings keine, denn die Relegation ist bereits für die kommende Woche terminiert. Mit welchem Selbstbewusstsein die Löwen am morgigen Tag antreten, verdeutlichte Trainer Michael Köllner in der LÖWENRUNDE am Freitag. Er berichtete bereits, dass zwei Spieler im Hinspiel der Relegation in die Mannschaft zurückkehren könnten.

In diesem hätten die Löwen zunächst Heimrecht und würden den Zweitligisten am Donnerstag, den 27.05.2021 auf Giesings Höhen empfangen – und zwar sehr wahrscheinlich vor 250 Zuschauern! Die Devise muss dann sein, eine möglichst gute Ausgangslage für das Rückspiel zu schaffen. Dieses steigt dann am Sonntag, den 30.05.2021. Dann müsste der TSV 1860 München in der Relegation auswärts antreten und kann womöglich den Aufstieg in die 2.Liga schaffen.

Vor dem letzten Spieltag in der 2.Liga, der am Sonntag ausgetragen wird, könnten noch vier Mannschaften den Relegationsrang belegen. Bereits sicher abgestiegen in die 3.Liga sind die Würzburger Kickers.

Jahn Regensburg, 14.Platz, 35 Punkte

Am Sonntag empfängt der Jahn den FC St.Pauli und muss mindestens einen Punkt holen. In diesem Fall wäre man auf jeden Fall vor dem VfL Osnabrück, da die Niedersachsen ein schlechteres Torverhältnis besitzen und würde auch im nächsten Jahr in der 2.Liga spielen. Bei einer Niederlage aber droht der Absturz auf den Relegationsrang – je nach den Ergebnissen bei der Konkurrenz. Die letzten Spiele machen nicht gerade Hoffnung auf einen Dreier: dieses Kunststück gelang in den vergangenen elf Partien nur ein einziges Mal. Auf Unterstützung von den Rängen verzichtet der Jahn übrigens freiwillig, wie der Verein auf seiner Homepage bekannt gab.

SV Sandhausen, 15.Platz, 34 Punkte

Einen Platz und Punkt dahinter liegt der SV Sandhausen. Der Verein aus der Nähe von Heidelberg hat wohl den schwerstmöglichen Gegner am letzten Spieltag erwischt. Zu allem Übel handelt es sich auch noch um ein Auswärtsspiel: Sandhausen gastiert in Bochum. Der VfL möchte mit einem Sieg nach langer Zeit die Rückkehr in die 1.Bundesliga perfekt machen. Es scheint schier unmöglich, dass der SVS im Ruhrstadion auch nur einen Punkt erobern kann. Alles andere als eine Niederlage beim Tabellenführer wäre eine große Überraschung.

VfL Osnabrück, 16.Platz, 33 Punkte

Bleibt alles so wie es ist, dann wäre der mögliche Gegner des TSV 1860 München in der Relegation der VfL Osnabrück. Die Niedersachsen belegen aktuell den Relegationsrang und bekommen es am Samstag mit Erzgebirge Aue zu tun. Die Sachsen haben den Klassenerhalt bereits sicher und können den letzten Spieltag entspannt angehen. Ob sie aber leichtfertig drei Punkte herschenken, darf bezweifelt werden. Dem VfL reicht ein Unentschieden nicht, da sie das schlechtere Torverhältnis im Vergleich zu Sandhausen aufweisen. Es müssten also schon drei Punkte am Samstag werden, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben.

Eintracht Braunschweig, 17.Platz, 31 Punkte

Die schlechtesten Karten von allen vier Mannschaften hat aktuell die Eintracht aus Braunschweig. Der BTSV muss ins 200 Kilometer entfernte Hamburg reisen. Der HSV hat durch die letzten Ergebnisse seine Chancen auf einen Aufstieg in die 1.Bundesliga erneut verpasst, sodass es auch in Hamburg um nichts mehr geht. Gut für die Braunschweiger, die siegen müssen, um zumindest noch den Relegationsrang zu erreichen. Platz 15 ist durch das zu schlechte Torverhältnis schon außer Reichweite. Sollte Osnabrück Unentschieden spielen, müsste der BTSV mindestens vier Tore erzielen, um den VfL noch zu überholen. Es spricht also viel dafür, dass die Eintracht nach dem Aufstieg im vergangegen Jahr direkt wieder in die 3.Liga absteigt.

Vor der Relegation: drei Punkte sollen es werden für den TSV 1860 München

Damit diese Gedankenspiele überhaupt einen Nutzen haben, müssen die Löwen morgen in Ingolstadt dreifach punkten. Anpfiff im Audi-Sportpark ist um 13:30 Uhr. Der BR überträgt das Spiel live im Free-TV. Außerdem könnt ihr wie gewohnt auf den sechzger.de Liveticker zurückgreifen.

Sechzig um Sieben: Warten auf TSV 1860 – Ingolstadt hat bald ein Ende

0
Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Einmal noch, Löwen! Wir haben es fast geschafft: morgen geht es endlich los und das Warten hat ein Ende. Einmal noch müssen wir versuchen zu schlafen und dann geben wir gemeinsam alles für Sechzig! Der TSV 1860 trifft auf Ingolstadt und kämpft in einer bereits fantastischen Saison um das Sahnehäubchen – die Relegation. Wir werfen heute noch einen Blick auf die möglichen Gegner. Was euch außerdem bei sechzger.de erwartet, erfahrt ihr jetzt zum Start in den Tag bei Sechzig um Sieben.

TAKTIKTAFEL

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison hat Bernd Winninger einen Blick auf den FC Ingolstadt geworfen und zeigt, was der TSV 1860 beachten muss, um den benötigten Sieg einzufahren. Pünktlich zum Mittagessen gibt es also feinsten Lesestoff für euch.
Auch an Folge 11 des sechzger.de Talks war Bernd beteiligt – und hat sich dieses Mal sogar einen Ergebnistipp entlocken lassen. Hört rein!

Expertentipp Ingolstadt – TSV 1860 München

Auch diese Kategorie ist eine feste Institution in unserer Vorberichterstattung. Heute gibt ein Ex-Löwe exklusiv bei uns seinen Tipp ab, der in dieser Saison bereits gegen die Löwen gespielt hat. Heute Nachmittag verraten wir euch, wer es ist und was er vorhersagt.

Volland verliert das Pokalfinale in Frankreich

Bei der Nominierung des Kaders für die anstehende EM gab es nicht unbedingt viele Überraschungen. Nicht alle hatten vermutlich den Ex-Löwen Kevin Volland auf der Liste. Dabei hat der Bundestrainer allen Grund, Volland zu berücksichtigen. Seit seinem Wechsel in das Nachbarland im vergangenen September läuft es beim 28-Jährigen. 16 Tore erzielte er in der laufenden Saison und legte zudem acht Mal für seine Mannschaftskameraden auf. Mit ein Grund, dass sein Verein Monaco aktuell auf dem dritten Rang liegt und am Wochenende die Champions League Qualifikation erreichen könnte.

Am vergangenen Mittwoch musste Volland jedoch zum zweiten Mal in seiner Karriere eine Niederlage in einem nationalen Pokalfinale hinnehmen. Bereits mit Leverkusen scheiterte er in der letzten Saison – nun war Paris zu stark und gewann am Ende mit 2:0. Revanche nehmen könnte der ehemalige Spieler des TSV 1860 bereits im Juni. Im Auftaktspiel der Deutschen trifft man auf Frankreich. Möglicherweise spielt Volland dort direkt eine Rolle.

Abschlusstraining des TSV 1860, dann Abfahrt nach Ingolstadt

Noch einmal trifft sich die Mannschaft heute an der Grünwalder Straße und absolviert eine Übungseinheit. Nach dem Duschen geht es dann gemeinsam auf den Weg in den Norden. Die Löwen reisen bereits heute in Ingolstadt an.

Damit wünschen wir euch einen erfolgreichen Freitag! Gemeinsam überbrücken wir die Zeit bis zum morgigen Tag und halten euch auf dem Laufenden. Und ihr wisst ja – nothings gonna stop us now!

Sechzig @18:60: Mölders gegen den FC Ingolstadt mit an Bord

0
Die News Zusammenfassung beim TSV 1860 München am Abend

Gleich zwei sehr gute Nachrichten haben heute ungemein für Beruhigung unter den Löwenfans gesorgt. Eine davon: Sascha Mölders darf auch in Ingolstadt noch einmal für Sechzig München auf Torejagd gehen! Was außerdem an diesem durchaus ereignisreichen Donnerstag passiert ist, zeigen wir euch jetzt in unserer Tageszusammenfassung.

Sechzig gegen Ingolstadt im Free-TV

Den letzten Spieltag nutzt der BR noch einmal und bringt alle Löwenfans in den Genuss einer Free-TV Übertragung. Alle Informationen und den Online-Link hierzu haben wir euch in einem Artikel zusammengefasst.

LÖWENRUNDE mit Köllner und Gorenzel

Die heutige Pressekonferenz brachte die erste Erleichterung in der Welt des TSV 1860 München. Nachdem zuletzt Gerüchte aufgekommen waren, dass Trainer Michael Köllner ein Kandidat beim österreichischen Bundesligisten Austria Wien sei, wurde dieser Meldung deutlich der Riegel vorgeschoben.
Im weiteren Verlauf der LÖWENRUNDE machte Köllner klar, wie zuversichtlich er für die Partie von Sechzig am Samstag in Ingolstadt ist. Er blickt bereits voraus auf die erste Partie in der Relegation, die am Donnerstag, 27.05.2021 angesetzt ist.

Mölders am Samstag mit dabei

Kollektives Aufatmen gab es an der Grünwalder Straße um kurz vor Vier: Der DFB hat das Strafmaß für Sascha Mölders bekannt gegeben. Für den im Interview bei MagentaSport geäußerten Satz “Nächstes Jahr seid ihr in der Regionalliga Bayern, Spacko.” muss Mölders 1.500€ zahlen. Dem Urteil wurde bereits zugestimmt, es ist somit rechtskräftig. Damit steht einem Einsatz des Topstürmers bei Sechzig München am Samstag in Ingolstadt nichts mehr im Wege.

U21 verliert in Buchbach

Nachdem wir bereits gestern nach langer Zeit mal wieder von den Sechzig Amateuren berichten konnten, gibt es heute gleich die nächste Meldung. Die 2.Mannschaft konnte nach langer Zeit mal wieder ein Spiel absolvieren. Bereits am gestrigen Abend war man im Rahmen eines Freundschaftsspiel zu Gast beim TSV Buchbach. Vor den Augen von Michael Köllner verloren die Löwen durch einen Elfmeter knapp mit 0:1. Trotz der Niederlage dürfte die Freude überwiegen, endlich wieder auf dem Platz zu stehen.
Für den TSV 1860 im Einsatz waren: Hundertmark (TW), Wanzeck, Neziri, Spennensberger, Freitag, Milican, Auburger, Heigl, Stefanovic, Schön, Siebdrat. Außerdem wurde alle Ersatzspieler (Löbel (TW), Kronthaler, Wörns [David, der Sohn von Christian Wörns], Tutic, Kocso) eingewechselt.

News aus der 3.Liga

Schmidt bleibt Trainer in Dresden

Wir berichteten bereits heute morgen, dass Alexander Schmidt aller Voraussicht nach auch in der 2.Liga Trainer bei Dynamo Dresden bleibt. Dies wurde heute offiziell vom Verein bestätigt. Der 52-Jährige äußerte sich dazu wie folgt:

„Ich habe hier von der ersten Sekunde an das volle Vertrauen der Verantwortlichen, der Mannschaft, die den Power-Fußball, den ich spielen lasse, mitgetragen hat, und des Umfelds gespürt. Es ist eine Ehre für mich, in dieser schönen Stadt mit diesen tollen Fans und dem wirklich guten Umfeld unsere junge und hungrige Truppe weiterentwickeln zu dürfen. Ich freue mich gemeinsam mit ganz Fußball-Dresden auf die 2. Bundesliga“

Auch die beiden Co-Trainer haben ihre Verträge jeweils bis ins Jahr 2023 verlängert. Schmidt kann sich mit Dresden am Samstag in Wiesbaden zum Meister der 3.Liga 2020/21 krönen.

van Lent und Unterhaching trennen sich

Arie van Lent verlässt die SpVgg Unterhaching zum Saisonende 20.05.2021
Dieses Bild gibt es am Samstag ein letztes Mal: van Lent auf der Trainerbank der SpVgg Unterhaching

Während in Dresden verlängert wird, gehen Arie van Lent und die Spielvereinigung Unterhaching in der Regionalliga getrennte Wege. Bis zuletzt hatte Präsident Manfred Schwabl am 50-Jährigen festgehalten und ihm immer wieder den Rücken gestärkt. Nun aber möchte man mit einem Trainer aus der Region das Projekt Wiederaufstieg angehen. “Wir sind in einem sehr ehrlichen Gespräch gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass ein Trainerwechsel mit Blick auf die kommende Saison für beide Seiten die richtige Entscheidung ist”, so Schwabl.

Türkgücü und Rot II mit Zuschauern

Die neu geschaffene Regel des Innenministeriums lässt ab dem morgigen Freitag Zuschauer beim Sport unter gewissen Bedingungen wieder zu. Während der Wert in Ingolstadt zu spät unter die 100er-Marke sank und Sechzig somit vor leeren Rängen gewinnen muss, profitieren die zwei anderen Münchner Vereine in der 3.Liga und können sich zumindest über eine geringe Anzahl Zuschauer freuen. Sowohl Türkgücü als auch Rot II tragen am Samstag ihre Heimspiele vor jeweils 250 Zuschauern aus. Es ist das erste Spiel mit Zuschauern im Grünwalder Stadion seit dem 7.März.
Während Rot II die Tickets nicht verkauft und an Fans und Familienmitglieder verteilt, sind bei Türkgücü Karten zu 19,75€ online erhältlich. Für beide Spiele gilt unter anderem Test- und Maskenpflicht.