Start Blog Seite 979

Breaking: Steinhart verlängert bei 1860

0
Philipp Steinhart Vertrag

Nachdem wir zuletzt bereits von den laufenden Gesprächen berichteten, hat Linksverteidiger Phillipp Steinhart seinen Vertrag beim TSV 1860 nun verlängert.

Phillipp Steinhart verlängert beim TSV 1860 München

Der gebürtige Dachauer ist seit dem Sommer 2017 beim TSV 1860 München. Zuvor absolvierte Steinhart auch einige Jahre seiner fußballerischen Ausbildung als Junglöwe an der Grünwalder Straße. In dieser Saison ist er aus der Startelf nicht wegzudenken. In bislang 28 absolvierten Spielen zeigt sich der 28-Jährige zudem als torgefährlich. Bereits fünf Tore und vier Vorlagen gehen auf das Konto des Linksverteidigers.

Gorenzel: “Stetig stabile Leistungen”

“Philipp liefert saisonübergreifend stetig stabile Leistungen ab und ist auf seiner Position eine konstant tragende Säule in unserem defensiven wie offensiven Spiel” sagt Sportchef Günther Gorenzel in der Pressmitteilung der KGaA über die Nummer 36. ” Daher war es unser gemeinsamer Wunsch, mit Philipp die Zusammenarbeit über die laufende Spielzeit hinaus fortzusetzen. Ich freue mich, dass wir dies nun in die Tat umsetzen konnten.”

Steinhart: “Noch große Ziele mit dieser Mannschaft”

Auch Steinhart freut sich über seine Verlängerung: “Ich bin sehr dankbar, weil ich in Zukunft noch große Ziele mit der Mannschaft und diesem großen Verein habe. Deshalb will ich weiterhin meinen Beitrag dazu leisten, diese zu erreichen und es erfüllt mich mit Stolz, die nächsten Jahre ein Teil davon zu sein”.

Nach unseren Informationen gilt das neue Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2023.

Steinhart verlängert bei 1860
Günter Gorenzel und Phillipp Steinhart nach der Verlängerung

TSV 1860 vs. FC Ingolstadt 04 – LÖWENRUNDE aktuell: Belkahia steht nicht zur Verfügung

0

Die 3. Liga in der Länderspielpause, aber keine Ruhe für Michael Köllner und seine Löwen: Am Samstag um 14 Uhr empfängt der TSV 1860 München den oberbayerischen Tabellennachbarn in der 3. Liga zum K.O.-Spiel im bayerischen Totopokal. Vor diesem Duell, das als Ligaspiel des 19. Spieltags an gleicher Stelle erst vor gut neun Wochen stattgefunden hat, stand Michael Köllner den Fragen der berichtenden Zunft in der  LÖWENRUNDE am Freitag Vormittag Rede und Antwort.

Semi Belkahia hat aus dem Spitzenspiel gegen Dynamo Dresden eine Verletzung mitgenommen und wird in den möglichen zwei Pokalspielen nicht zur Verfügung stehen. Frühestens am Karsamstag in Lotte gegen Uerdingen ist die Nummer 27 im Löwenkader wieder dabei.

Nachdem die Schanzer in der Liga aktuell zwölf Punkte Vorsprung auf den 5. Platz haben, der zur Folge hätte, dass die Qualifikation zum DFB-Pokal verpasst würde, erwartet Michael Köllner, dass der Gegner nicht unbedingt mit der ersten Mannschaft nach Giesing kommt. Wie er selber seine Aufstellung für das Spiel plant, verriet der Löwendompteur naturgemäß leider nicht.

TAKTIKTAFEL: Der TSV 1860 gegen den FC Ingolstadt 04 im Totopokal

0
Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL zum Totopokalspiel des TSV 1860 München gegen den FC Ingolstadt 04.

Die im letzten Jahr gegen Schweinfurt ausgeschiedenen Ingolstädter treten am Samstag in der ersten Runde der Drittligisten dieses Pokals bei unserem TSV 1860 im Sechzgerstadion an. In der Ferne stehen beim FC Ingolstadt sechs Siege, vier Unentschieden und fünf Niederlagen in der Liga zu Buche. Auswärts schwächeln die Schanzer also etwas. Einen Tabellendritten auf die leichte Schulter zu nehmen wäre allerdings für die Löwen fatal. Dafür wird Trainer Michael Köllner schon sorgen, dass es nicht so kommen wird.

Die statistischen Werte des FC Ingolstadt

  • Ballbesitz 47,6%
  • Passquote 80,4%
  • defensive Zweikampfquote 62,2% (zweitbester Wert in der Liga)
  • Flankengenauigkeit 34.6%,
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 10,92

Wie spielen die Schanzer?

Trainer Tomas Oral lässt seine Mannschaft in einer 4-4-2 Grundaufstellung antreten. Starke Verschiebungen aus der taktischen Anfangsformation sind beim Aufbauspiel des FCI selten zu sehen. Ein zentraler Mittelfeldakteur bleibt bei den Angriffen des FCI zunächst zur Absicherung gegen Konter etwas tiefer vor der eigenen Abwehr. Der zweite zentrale Mittelfeldspieler und die beiden Mittelfeldaußen bewegen sich bis vor dem letzten Drittel ihren Positionen in der Grundformation entsprechend.

Die Offensive

Im letzten Drittel lässt Oral seine Truppe allerdings von der Leine. Es verschiebt der zentrale Spieler und/oder einer der Außenspieler aus dem Mittelfeld nach vorne, sodass dann bis zu vier Offensivkräfte mit Zug zum Tor vorhanden sind. Die Außenverteidiger schieben ebenfalls als mögliche Flankengeber asymmetrisch nach vorne. Eine hohe Ballsicherheit, die der individuellen Klasse der Akteure geschuldet ist, führt dazu, dass der FCI viele seiner Angriffe tatsächlich auch bis zum Schluss ausspielen kann. Kommt es zu Unterbrechungen im Spielaufbau, die keinen Ballverlust nach sich ziehen, ist der absichernde Mittelfeldspieler immer anspielberei, um für einen Neuaufbau sorgen zu können.

Der Spielaufbau beim FCI ist im Allgemeinen ziemlich rechtslastig. Da kommt also Arbeit auf Phillipp Steinhart zu, der aktuell in Verhandlungen mit dem Verein steht.

Die Verteidigung

Gegen den Ball befinden sich die zwei zentralen Mittelfeldspieler etwas tiefer als ihre Kollegen auf den Flügeln, um den Raum im Zentrum vor der Box eng zu machen. Die Defensivlinie beim FCI ist dabei eher hoch angelegt und die Pressinglinie variabel mit Tendenz nach ganz vorne. Das Ligaspiel im Januar hat das auch deutlich gezeigt. Diese Kombination von hoher Defensivlinie und hohem Angriffspressing sorgt beim Gegner für Stress im Aufbauspiel und wenig Bewegungsspielraum im Mittelfeld. Viele abgefangene Querpässe, die man oft einer gewissen Ideenlosigkeit der Gegner zuschreiben kann, sind die Folge. Gegen kreative und passsichere Mannschaften kann diese Defensivtaktik allerdings auch nach hinten losgehen. Ebenso ist diese Defensivtaktik für Konter anfällig.

Der Klassiker unter den modernen Systemen hat natürlich seine Stärken und Schwächen, ist aber im Grunde ein ausgewogenes System, das Offensive und Defensive sehr kohäsiv miteinander verbindet ohne zu kompliziert zu werden.

Stärken und Schwächen des 4-4-2

Die Stärken

Mit den doppelt besetzten Flügeln kann man großen Druck über die Außenpositionen erzeugen. Kurze Laufwege im Umschaltspiel helfen der Mannschaft im 4-4-2 kraftsparend zu spielen. Das kann am Ende einer Partie der entscheidende Faktor für Sieg oder Niederlage sein. Die kompakte Formation gegen den Ball kann Mannschaften, die kreativ limitiert sind, vor Probleme beim Eindringen in die Box stellen. Durch die Ausgewogenheit in allen Mannschaftsteilen kann man gegen manche andere Systeme mit geringen Verschiebungen für Überzahl sorgen. Mittelfeldpressing wird stark begünstigt.

Die Schwächen

Wenn die Stürmer vom Gegner gut isoliert werden, ist es für die Offensive schwer, Bindung zwischen Mittelfeldzentrum und Stürmern herzustellen. Daher geschieht der Aufbau häufig über die Außenpositionen. Im Spiel gegen Mannschaften, die ein System mit nur einer Sturmspitze spielen, kann die Ausgewogenheit in beide Richtungen auch eine Schwäche darstellen. Nämlich dann, wenn die Stürmer gegen den Ball nicht mit nach hinten arbeiten und bei Ballbesitz beide Stürmer gleich in vorderster Front anzutreffen sind.

Die Schlüsselspieler des FC Ingolstadt

Torhüter Fabjan Buntic (#24), der bisher neun Mal die Null halten konnte, ist ein reflexstarker Torhüter. Er hat bisher auch keinerlei Probleme bei der Strafraumbeherrschung gezeigt hat. Er strahlt viel Ruhe aus und gibt der gesamten Defensivabteilung große Sicherheit.

Innenverteidiger Björn Paulsen (#4) wird mit einer nicht näher benannten Verletzung an der Wade wohl ausfallen. Tobias Schröck (#21) und Thomas Keller (#27) sind nicht ganz so routinierte Haudegen in der Innenverteidigung. Allerdings sieht man an der Rückrundenbilanz der Audistädter, dass auch diese Kombination hinten den Laden dicht hält. Nur neun Gegentore in zehn Spielen musste die Hintermannschaft des FC Ingolstadt in der Rückrunde bisher hinnehmen.

Rechtsverteidiger Michael Heinloth (#17) schaltet sich immer wieder in Angriffe mit ein. Er ist der beste Vorlagengeber des FCI.

Der offensiv wichtigste Spieler in Tomas Orals Truppe ist Marc Stendera (#10). Mit bereits 234 erfolgreichen Pässen ins letzte Drittel ( bei ca. 13 Versuchen pro Spiel) ist er der kreative Ballverteiler in der Zentrale.

Stürmer und Kapitän Stefan Kutschke (#30) hat bereits 15 Scorerpunkte auf dem Konto. Der Ausfall seines Sturmpartners Eckert Ayensa (Schulter) wiegt allerdings schwer.

Caiuby (#13), der beim Spiel im Januar als frischer Neuzugang kaum Spielzeit bekam, kann sich bisher bei Ingolstadt nicht durchsetzen. Mit erst drei Startelfeinsätzen in elf Ligaspielen seit seinem Wechsel in die Donaustadt hinkt er den Erwartungen doch stark hinterher. Es stellt sich also für Samstag die Frage, ob er oder weiterhin Fatih Kaya (#9) Eckert-Ayensa ersetzen wird.

Fazit zum FC Ingolstadt 04

Ein hartes Stück Arbeit kommt auf die Mannschaft von Michael Köllner zu. Dieses Spiel wird eine sehr enge Kiste und ist für mich im Vorfeld komplett ergebnisoffen. Sehr viel wird von der Tagesform abhängen. Jeder Ausgang ist denkbar. Man darf davon ausgehen, dass aber Ingolstadt nach dem Sieg der Giesinger im Montagsspiel gegen den Tabellenführer und einer Serie der Sechzger von zuletzt drei Spielen ohne Gegentor mit ein wenig Respekt nach München fährt.

Sich in diesem Spiel durchzusetzen wäre für die Löwen ein wichtiger Schritt, um sich für den finanziell sehr lukrativen DFB Pokal zu qualifizieren.

So könnte der FC Ingolstadt 04 morgen auflaufen

TSV 1860 München FC Ingolstadt 04 Aufstellung im Totopokal
Der FC Ingolstadt 04 im 4-4-2

 

Datenquelle: wyscout

Totopokal: TSV 1860 gegen FC Ingolstadt live im Free-TV

0
TSV 1860 München Ingolstadt Free-TV

Nach bereits drei Spielen in der 3.Liga wird auch die Partie zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt 04 im Totopokal live im Free-TV gezeigt.

TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04 im Totopokal live im Free-TV

Am morgigen Samstag treffen die Löwen im Totopokal auf Ingolstadt. Dabei handelt es sich nominell um einen 3.Liga-Kracher: es trifft der Vierte auf den Dritten. Das Spiel wird live vom Bayrischen Fernsehen im Free-TV ausgestrahlt. Auch online können Löwenfans die Partie im Stream verfolgen. Anpfiff ist im Grünwalder Stadion um 14:00 Uhr.

Die Spielberichterstattung von sechzger.de, u.a. mit dem Liveticker

Auch zum Pokalspiel bieten wir bei sechzger.de unsere gewohnten Berichte rund um ein Spiel des TSV 1860 München an. Bereits heute werden die TAKTIKTAFEL und unsere Expertentipps veröffentlicht. Außerdem berichten wir aus der LÖWENRUNDE mit Michael Köllner.
Morgen starten wir dann bei Sechzig um Sieben mit dem Vorbericht zum kommenden Gegner in den Spieltag. Dabei gehen wir noch einmal explizit auf die diesjährige Totopokal-Saison ein und erklären den nicht ganz einfachen Modus. Das Spiel können Leser von sechzger.de dann live im Liveticker verfolgen. Gerne legen wir euch unseren Ticker zum Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt 04 auch ergänzend zum Free-TV Angebot ans Herzen.

Knapper Sieg in der 3.Liga

Zuletzt trafen die beiden Mannschaften am 18.Januar 2021 in der 3.Liga aufeinander. Am 19.Spieltag konnten sich die Löwen in einer ausgeglichenen Partie am Ende mit 1:0 durchsetzen. Wie auch zuletzt gegen Dynamo Dresden hätte man auch gut mit einem Unentschieden leben können.

Finale am folgenden Dienstag ebenfalls im Free-TV

Sollte sich der TSV 1860 gegen Ingolstadt durchsetzen, winkt ein weiteres Spiel im Free-TV. Sport1 hat bereits angekündigt, dass sie das Finale um die Viertelfinalteilnahme am Dienstag, 30.03.2021 live übertragen werden. Gegner ist dann Türkgücü München, die sich am Mittwochabend gegen die abstiegsbedrohten Unterhachinger mit 2:0 durchsetzen konnten.

Englisches Magazin wählt Wappen des TSV 1860 in die Top 100 der Welt

0
Trikots TSV 1860 Ned Zelic

Wir haben es natürlich schon immer gewusst, doch jetzt wurde es auch aus dem Mutterland des Fußballs bestätigt. Der TSV 1860 München hat eins der besten Wappen der Welt.

TSV 1860: Eins der besten Wappen der Welt

Zu dieser Einschätzung gelangt zumindest das britische Fußballmagazin FourFourTwo und dem wollen wir in diesem Fall selbstredend nicht widersprechen. In der Begründung heißt es wörtlich:

“One of the founding fathers of the Bundesliga, and a dominant force in the early days of Germany’s top flight, 1860 Munich have since fallen on hard times. The third division is no place for a team with their illustrious origins, but they remain one of the most iconic and instantly recognisable clubs in the south. This crest wouldn’t look out of place on a beer bottle or an old vintage car. Simple and classy.”

Schlicht und edel

Bemüht man beispielsweise die Software DeepL, erhält man folgende Übersetzung ins Deutsche.

“Einer der Gründungsväter der Bundesliga und eine dominante Kraft in den frühen Tagen der deutschen Spitzenklasse, 1860 München hat seitdem schwere Zeiten hinter sich. Die dritte Liga ist kein Ort für eine Mannschaft mit ihren illustren Ursprüngen, aber sie bleiben einer der ikonischsten und sofort erkennbaren Clubs im Süden. Dieses Wappen würde auf einer Bierflasche oder einem alten Oldtimer nicht fehl am Platz aussehen. Schlicht und edel.”

Löwe als Gegenstand der Umfrage

Der Löwe als zentrales Element im Wappen des TSV 1860 München wird also als besonders prägnant und ausdrucksstark angesehen. Gerade in diese Richtung zielen ja auch einige Fragen in der aktuellen Umfrage der Löwen.

Weitere Platzierungen im FourFourTwo

Somit finden sich die Löwen in einer illustren Reihe mit großen Clubs wie dem AC Milan, Ajax, dem ägyptischen Spitzenclub Al Ahly aber auch Liverpool, Colo Colo (Chile) und dem FC Barcelona. Weitere deutsche Vereine im Ranking sind der FC Bayern, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach. Auch der MSV Duisburg, der HSV, Hansa Rostock, der KSC, der 1. FC Köln und Werder Bremen sind vertreten.

Dass der TSV 1860 München im Ranking an erster Stelle genannt wird, ist der alphabetischen Sortierung geschuldet, freut uns aber ungemein.

Sechzig um Sieben: Alles rund um das Duell gegen Ingolstadt

0
Sieg in Geiselbullach, Fotogalerie ist jetzt online!

Guten Morgen, Löwenfans! Nur noch der Freitag hindert uns vor dem Start ins Wochenende. Gemeinsam bringen wir auch diesen Tag über die Bühne und freuen uns bereits auf die morgige Partie des TSV 1860 München. Wir geben bei Sechzig um Sieben einen Überblick über unsere Vorberichterstattung vor dem Spiel gegen Ingolstadt, außerdem haben wir die News aus der 3.Liga und vom eV für euch.

Zunächst aber werfen wir noch einen kurzen Blick auf den gestrigen Tag.

Historisches Spiel: zu Gast beim VfB Stuttgart

Wir reisen über 60 Jahre in die Vergangenheit und nehmen euch mit in eine Zeit, als der TSV 1860 München in der Oberliga Süd antrat. Damals war man zu Gast beim VfB Stuttgart.

Stadien im Fokus bei sechzger.de

Der geplante Umbau zieht sich, beim Grünwalder Stadion sind noch keine Bagger gesichtet worden. Mit den Gründen haben wir uns gestern Vormittag beschäftigt und dabei auch die verschiedenen Postionen beleuchtet.
Dabei steht auch die Frage im Raum, ob das Sechzgerstadion nach dem Umbau grundsätzlich für die Bundesliga geeignet wäre. In einem Artikel behandeln wir die Anforderungen der DFL und zeigen auf, wo die Unterschiede zwischen der 1. und 2. Bundesliga liegen.

Stellungnahme der ARGE

Spät am Abend erreichte die Löwenfans dann eine Stellungnahme der ARGE des TSV 1860 München. Nach den durchaus heftigen Vorwürfen in letzter Zeit und einem veröffentlichten Fragenkatalog beantwortet die aktuelle Vorstandschaft nun einige Fragen in der Stellungnahme.

Sechzig München am Freitag: Fokus auf den FC Ingolstadt im Totopokal

Pressekonferenz vor Sechzig München – Ingolstadt

Michael Köllner und Günter Gorenzel empfangen die Medienvertreter heute zur LÖWENRUNDE vor der Totopokal-Begegnung gegen den FC Ingolstadt. Wir werden euch im Laufe des Tages mit den Neuigkeiten versorgen.

TAKTIKTAFEL

Vor neun Wochen konnte der TSV 1860 gegen die momentan drittplatzierten Ingolstädter in der 3.Liga gewinnen. Was sich seitdem getan hat und mit welcher Aufstellung der FCI morgen antreten könnte, verrät euch Bernd Winninger heute Vormittag.

Expertentipps zu Sechzig – FC Ingolstadt im Totopokal

Heute Nachmittag veröffentlichen wir unsere Expertentipps. Wir verraten an dieser Stelle nur so viel: diesen Tipp hat unser Experte vermutlich relativ exklusiv… Wir sind gespannt, ob er recht behalten wird!

News vom e.V.

Kaum aus dem Bett gestiegen…

…geht es bei uns auch schon wieder um das Thema schlafen. Genauer gesagt betrifft das die Bayerische Junglöwen. Alle Trainer und Mitarbeiter des Nachwuchsleistungszentrums haben eine Schulung zu diesem Thema erhalten. Davon kann unser Toptorjöger ein Liedchen singen. Damit Sascha Mölders stets seine guten Leistungen abrufen kann, geht er früh ins Bett und schläft viel. Das sollte Motivation genug für die Jugendspieler des TSV 1860 sein, um die Schulungsinhalte brav zu befolgen.

Third of Life schulte in der gestrigen Online-Schulung alle Trainer und Mitarbeiter des NLZ‘s in einer oft…

Gepostet von Die Bayerische Junglöwen – TSV München von 1860 Juniorenfußball am Donnerstag, 25. März 2021

Penta1860 mit Turniersieg

Bei einem Trainingsturnier vom SV Be Steimke eFootball konnten die Jungs von Penta1860 sich gegen alle Mannschaften durchsetzen und den Turniersieg erzielen. Im Finale besiegten sie RW Erfurt eFootball und blieben somit ohne Niederlage in insgesamt fünf Duellen.

News aus der 3.Liga

Termine für die Relegation

Einige Löwenfans haben die Hoffnung auf einen Aufstieg noch nicht ganz aufgegeben und auch Günter Gorenzel möchte “auf die Jagd gehen”. Das letzte Wörtchen ist bei neun verbliebenen Spieltagen mit Sicherheit auch noch nicht gesprochen.
Zwei Termine, die möglicherweise für den TSV 1860 noch entscheidend werden können, wurden nun festgelegt. Die Relegation um den Aufstieg zur 2.Liga finden Ende Mai statt. Zunächst hat der Drittligist am Donnerstag, 27.Mai Heimrecht und empfängt um 18:15 Uhr den Tabellen-16. der 2. Bundesliga. Das Rückspiel mit der Entscheidung steigt dann am Sonntag, den 29.Mai um 13:30 Uhr. ZDF und DAZN übertragen beide Spiele live.

Nach aktuellem Stand würden die beiden Partien der FC Ingolstadt 04 und der VfL Osnabrück bestreiten, aber unter anderem auch Sechzig München möchte an diesem Umstand im Saisonendspurt noch etwas ändern.

Saarbrücken bald vor Zuschauern?

Nachdem Rostock am 29.Spieltag bereits vor 702 Zuschauern mit 1:0 gegen Halle gewinnen konnte und nun mit 3.000 Zuschauern plant, könnte auch ein weiterer Drittligist bald wieder mit Fans im Stadion rechnen. Das gesamte Saarland wird nach Ostern zu einer Modellregion, sodass sich der 1.FC Saarbrücken Hoffnungen auf Zuschauer im Ludwigspark macht. Der Verein steht bereits im Austausch mit den zuständigen Ministerien, um eine mögliche Zulassung abzuklären.

Stellungnahme der ARGE der Fanclubs des TSV 1860 München eV

0
ARGE TSV 1860

In letzter Zeit war die ARGE des TSV 1860 immer wieder Thema in der Öffentlichkeit. Wie Anfang März bekannt wurde, trat der langjährige Vorsitzende Gerhard Schnell von seinem Amt zurück. Nun hat sich die ARGE der Fanclubs des TSV 1860 München in einer Stellungnahme geäußert.

ARGE vom TSV 1860 mit Fragen konfrontiert

Zuletzt veröffentliche der Fanclub Blue Power Binatal einen Fragenkatalog, der direkt an die neue Vorstandschaft der ARGE des TSV 1860 München gerichtet war. Diese hat nun eine Stellungnahme veröffentlicht, die wir im Folgenden dokumentieren.

Stellungnahme der ARGE der Fanclubs des TSV 1860 München eV

Liebe Regionsbeauftragte, liebe ARGE-Mitglieder,

wie sich bei vielen von Euch wahrscheinlich schon herumgesprochen hat, ist der langjährige 1. Vorstand der ARGE, Gerhard Schnell, wie von ihm schon im letzten Jahr angekündigt worden ist, kürzlich von seinem Amt zurückgetreten. An dieser Stelle möchten wir Euch mitteilen, dass Gerhard zzt. gesundheitlich sehr stark angeschlagen ist und sich deshalb in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus befindet. Wünschen wir ihm baldige Genesung.

Zur Fortführung der laufenden Vereinsgeschäfte war es deshalb zwingend erforderlich, möglichst zeitnah einen Nachfolger als 1. Vorstand zu wählen. Bereits am 15. März 2021 hat deshalb der Vorstand der ARGE im Wege einer Online-Wahl Richard Bartl als neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Seit dem 23. März ist dieses Wahlergebnis im Umlaufverfahren nach erfolgter Auszählung der im Rahmen einer Briefwahl eingegangenen Stimmzettel bestätigt worden und kann somit auch als offiziell bekannt gegeben werden.

Richard Bartl, der seit 30 Jahren Mitglied im zweitältesten ARGE-Fanclub, dem Löwenclub Dachau ist und dort neben dem 1. Vorsitzenden Herbert Gertitschke zeitweilig auch stellvertretender Vorstand des Fanclubs war, hat mithin am 23. März 2021 die Nachfolge seines Vorgängers Gerhard Schnell für dessen restliche Amtszeit angetreten.

Wir gratulieren Richard Bartl zu seiner Wahl und wünschen ihm alles Gute und das nötige Quäntchen Glück das man immer braucht, um „gemeinsam für Sechzig“ erfolgreich zu sein.

Wir wurden von verschiedenen Seiten gefragt, warum eine frühzeitigere Information der Regionsbeauftragten über die Wahl von Richard Bartl zum 1. Vorstand der ARGE bisher nicht erfolgt ist. Aufgrund des vorstehend aufgeführten Sachverhalts war dies aus Rechtssicherheitsgründen nicht möglich,

Des Weiteren wurde die Frage an den ARGE-Vorstand gestellt, nach welchen Kriterien die Ersatzmitglieder der ARGE-Vorstandschaft für den zurückgetretenen 2. Vorstand im Oktober 2020 sowie jetzt für den zurückgetretenen 1. Vorstand ausgesucht und gewählt wurden und weshalb die freiwerdenden Posten nicht von Mitgliedern des gewählten Vorstands übernommen wurden. Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten, weil sowohl bei der Ersatzwahl für den 2. Vorstand als auch bei der jetzigen Wahl für den 1. Vorstand von den übrigen ARGE-Vorständen niemand bereit war, den freiwerdenden Posten zu besetzen. Kandidaten für ehrenamtliche Posten sind in Zeiten wie diesen nicht so leicht zu finden.

In der letzten Zeit sind von einigen ARGE-Mitgliedern eine Vielzahl von weiteren Fragen an den ARGE-Vorstand gerichtet worden, die innerhalb von wenigen Tagen beantwortet werden sollten. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass die Beantwortung all dieser Fragen aus dem Stand heraus nicht so ohne Weiteres möglich ist, da sie zum Teil umfassende Recherchen bzw. Rücksprachen mit beteiligten Personen erfordern. Wir werden trotzdem – soweit dies möglich ist – versuchen, zumindest einen Teil dieser Fragen nachstehend zu beantworten.

Zur angesprochenen „Vermögenslage“ der ARGE ist zu bemerken, dass in den ARGE-Mitgliederversammlungen die jeweils zum Zeitpunkt des Abhaltens der Versammlungen gewählten Kassenprüfer ihre Kassenprüfungsberichte vorgetragen haben und es dabei zu keinen Beanstandungen kam. Die jeweiligen ARGE-Vorstandsmitglieder wurden dabei seit dem Jahr 1999 bei jeder Versammlung entlastet, in den Versammlungen der letzten Jahre seit 2015 sogar jeweils ohne Gegenstimmen. Das ARGE-Konto weist zum 24.03.2021 lt. Auskunft des Kassiers der ARGE einen Guthabenstand von € 8.732,69 aus. Aus den Mitteln der Beiträge der ARGE-Fanclubs in Höhe von jeweils € 45,– im Jahr werden u.a. Versicherungsverträge, Steuerberaterkosten, Geschenke (z.B. Porzellanlöwen) und Urkunden zu Fanclubjubiläen sowie Fanartikel bei Besuchen von Regions- und Fanclubveranstaltungen bestritten. Zudem wurden im letzten Jahr von der ARGE Herz-Dauerkarten für das Grünwalder-Stadion zur Unterstützung der 3.-Liga-Mannschaft der Löwen erworben. Auch in diesem Jahr wurden 60 Eintrittskarten für das Heimspiel gegen Unterhaching unter dem Motto „Macht das Sechzger voll“ gekauft. In der 4. Liga-Zeit wurden im Übrigen jedem Fanclub zu jedem Heimspiel 1 Exemplar des Stadionheftes übersandt. Die Kosten für den Versand an die Fanclubs und zum Teil auch für die Hefte selbst trug die ARGE. Es wird hier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle Vorstandsmitglieder der ARGE ehrenamtlich arbeiteten bzw. arbeiten. Alle Vorstandsmitglieder haben im Übrigen versichert, dass sie weder finanzielle noch materielle Zuwendungen sowohl aus dem ARGE-Budget als auch von 3. Seite erhalten haben. Es wurden auch keine Zusatzerträge von Vorstandsmitgliedern aus der Kartenbesorgung bzw. einem evtl. Weiterverkauf von Eintrittskarten für Heim- und/oder Auswärtsspiele erzielt. Klargestellt wird auch, dass es nicht den Tatsachen entspricht, dass das anlässlich des Trainingslagers im Spätsommer 2020 gecharterte Flugzeug mit Banner aus Mitteln der ARGE finanziert wurde. Seit der letzten Mitgliederversammlung der ARGE, die aus Pandemie-Gründen leider schon vor über 2 Jahren im Herbst 2018 stattfand, wurden die Kasse sowie die Einnahmen- und Ausgabenbelege der ARGE planmäßig laufend ohne Beanstandungen von den gewählten Kassenprüfern geprüft, letztmals im Oktober 2020.

Wir möchten nun zu der in letzter Zeit in verschiedenen Medien vorgetragenen Kritik in Richtung eines ehemaligen ARGE-Vorstands Stellung nehmen. Wir haben die Kritik zur Kenntnis genommen, können aber zum jetzigen Zeitpunkt noch keine abschließenden Aussagen hierzu treffen, da uns trotz mehrmaliger Nachfrage unsererseits bisher weder die entsprechenden Nachweise zu den Vorwürfen vorliegen noch wir deren konkreten Inhalt kennen. Hier wissen anscheinend die Fragesteller mehr als wir. Der Vorstand der ARGE ist aber trotzdem in seinen Gesprächen zu dem Ergebnis gekommen, dass eine lückenlose Aufklärung aller gegen die ARGE vorgetragenen Vorwürfe nicht zuletzt auch zum Eigenschutz dringend erforderlich ist. Aus diesem Grund wurde einstimmig beschlossen, sich allen Vorwürfen zu stellen und einer unabhängigen Kommission, deren Mitglieder im Einzelnen noch zu bestimmen sind, die Möglichkeit zu geben, alle Informationen zu sammeln und die Vorwürfe anhand der einzuholenden Unterlagen einer eingehenden Überprüfung zu unterziehen. Hier würden wir begrüßen, dass gerade die Vorstände der Fanclubs, die mit ihren auch in der Öffentlichkeit diskutierten Schreiben Fragen zu verschiedenen Punkten gestellt haben, sich als Mitglieder dieser Kommission zur Verfügung stellen würden, um gemeinsam mit den Verantwortlichen der ARGE-Führung die Angelegenheit zu besprechen bzw. zu klären. Die Auswahl der weiteren Kommissionsmitglieder würden sodann in enger Abstimmung mit den Fragestellern erfolgen. Soweit weitere Vorstandsmitglieder der ARGE zu Rate gezogen werden sollen, stehen diese selbstverständlich für eine Aufklärung ebenfalls zur Verfügung.

Die Frage nach der exakten Anzahl der Fanclubs kann derzeit noch nicht abschließend beantwortet werden. Der Grund liegt darin, dass gem. der ARGE-Satzung der Beitrag der ARGE-Fanclubs eine Bringschuld ist, d.h. die Fanclubs sich mit ihrem Beitritt zur ARGE verpflichten, ihre Beiträge auch ohne ausdrückliche Aufforderung bzw. Mahnung seitens der ARGE-Führung zu entrichten. Ein Großteil der Fanclubs kommt dieser Verpflichtung nach und hat der ARGE-Vorstandschaft Abbuchungs- oder Lastschrifteinzugsermächtigungen erteilt. Die Beiträge wurden und werden demnach bei den betreffenden Fanclubs, die solche Ermächtigungen erteilt haben, zum Ende Juni des jeweiligen Jahres eingezogen. Dabei handelt es sich überschlägig um ca. 310 Fanclubs, bei denen die Beiträge eingezogen wurden. Die restlichen Fanclubs zahlen ihren Beitrag zum Teil seit Jahren oder sogar Jahrzehnten zu den unterschiedlichsten Terminen, viele im Laufe des Jahres, manche auch erst zum Jahresende. Zutreffend ist, dass es auch Fanclubs gibt, die Ihre Beiträge trotz Mahnungen überhaupt nicht mehr gezahlt haben, ohne dass hierbei in letzter Konsequenz die Beiträge auf dem Klageweg geltend gemacht worden sind. Nachdem es sich bei vielen der säumigen Zahler um Fanclubs handelt, bei denen wir der Ansicht sind und waren, dass sie gegen den eingeschlagenen Kurs der ARGE Bedenken haben, wurde versucht, über die Regionsbeauftragten bzw. zum Teil auch über direkte Mahnungen bei den Fanclubs doch noch eine Zahlung der Beiträge zu erreichen. Bei einigen der Fanclubs ist das auch gelungen. Die anderen Fanclubs sind jedoch trotz unserer Zahlungsaufforderungen ihrer Beitragspflicht nicht nachgekommen. Die gem. Satzung eigentlich vorgesehenen Vereinsausschlussverfahren bei Beitragsrückständen von 2 Jahresbeiträgen wurden bisher nicht durchgeführt, nicht zuletzt auch um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, dass die ARGE-Führung ihre Kritiker aus der ARGE entfernen möchte. Wie uns ein ehemaliges Vorstandsmitglied der ARGE bestätigte, wurden aber auch in früheren Zeiten Vereinsausschlussverfahren von ARGE-Vereinen, die mit ihren Beiträgen rückständig waren, nur sehr selten durchgeführt. Die diesbezüglich nicht ganz unbegründete Kritik an dieser Vorgehensweise werden wir aber zum Anlass nehmen, nach Prüfung der Sach- und Rechtslage für den Fall der weiteren Nichtentrichtung der Beiträge gegen die jeweiligen säumigen Fanclubs ein Vereinsausschlussverfahren einzuleiten.

Abschließend möchten wir noch bemerken, dass der aktuelle Vorstand der ARGE mit Ausnahme des 1. Vorstands und des Behindertenbeauftragten zur nächsten Wahl nicht mehr antreten und den Weg für frische Kräfte zur Reorganisation der ARGE freimachen wird. Wir werden deshalb auch alles versuchen, die aufgrund der pandemischen Lage bisher nicht mögliche ARGE-Mitgliederversammlung mit Neuwahlen so bald als möglich auszurichten. Sollte eine Präsenzveranstaltung auch in absehbarer Zeit nicht möglich sein, werden wir ersatzweise einer virtuelle Versammlung mit Online-Wahlen alt. Umlaufverfahren mit Briefwahl in Erwägung ziehen.

Einmal Löwe, immer Löwe

Die ARGE Vorstandschaft

Richard Bartl, Franz Hell, Tscharlie Beck, Michael Beck, Oliver Lilienthal, Johannes Schencking, Robert Schuller, Peter Vogl

Die Anforderungen an Stadien in der 1. und 2. Bundesliga

0
Anforderungen Stadien Grünwalder Stadion Pyrotechnik

In der aktuell laufenden Löwenumfrage 2.0 ist auch der geplante Umbau des Grünwalder Stadions ein großes Thema. Explizit wird in der Umfrage erwähnt, dass die aktuell vorgeschlagenen Baumaßnahmen voraussichtlich nur für die 2.Liga ausreichend wären. Hierzu hatten sich die “Freunde des Sechz´ger Stadions” bereits geäußert.
Doch welche konkreten Unterschiede gibt es eigentlich in den Anforderungen an die Stadien zwischen der 1. und 2. Bundesliga?

Grünwalder Stadion: Status quo

Heute morgen haben wir den Ist-Zustand bezüglich eines Umbaus des Grünwalder Stadions näher beleuchtet und dargestellt, wieso es aktuell zu Verzögerungen kommt. Die Corona-Pandemie tut sicher ihr Übriges dazu, um ein solch finanzstarkes Projekt zurzeit auf den Weg zu bringen.

Ein Blick in die Regularien: die Anforderungen an Stadien

Die Anforderungen an die Stadien der 1. und 2. Bundesliga sind in der Lizensierungsordnung der DFL festgelegt. Genauer gesagt beschäftigt sich damit der “Anhang VI: Regelwerk für Stadien und Sicherheit“. Auf 90 Seiten wird so ziemlich alles rund um ein Stadion festgelegt, was man sich vorstellen kann. Dazu gehören beispielsweise die Anzahl der Toiletten oder die genaue Größe der Sitzschalen.

Vorgaben für Zuschauerkapazitäten

Bei diesem Punkt könnte man zunächst einmal die ersten Unterschiede vermuten, doch die geforderte Gesamtkapazität ist in beiden Ligen die gleiche. 15.000 Zuschauer müssen mindestens Platz finden. Spannend wird es erst, wenn man in die Details geht. In der 1.Liga sind mindestens 8.000 Sitzplätze gefordert, in der 2.Liga sollen mindestens 4.500 und müssen mindestens 3.000 vorhanden sein. Auch im Gästeblock unterscheiden sich diese Anforderungen. Von den insgesamt mindestens 1.500 Gästeplätzen müssen in Liga 1 mindestens 800, in Liga 2 mindestens 450 Sitzplätze angeboten werden.

Die aktuelle Planung des Umbaus vom Grünwalder Stadions ergibt hier die folgenden Werte: im umgebauten Stadion wären 8.862 Sitzplätze vorhanden. Davon entfallen 1.400 Sitzplätze auf die Ostkurve. Ob damit die Anforderungen bezüglich des Gästeblocks für beide Ligen erfüllt werden, geht aus den Plänen aktuell noch nicht hervor, da keine Unterscheidung zwischen Heim- und Gästebereich gemacht wird.

Fluchtlichtanlage

Hier unterscheiden sich die geforderten Lux. Für die Interessierten unter uns: Ein Lux ist definiert als “die photometrische Beleuchtung, die ein Lichtstrom von 1 Lumen (lm) erzeugt, wenn er sich gleichmäßig über eine Fläche von 1 Quadratmeter (m2) verteilt”.
Zurück zu den Anforderungen an Stadien: in der Bundesliga ist eine vertikale Mindestbeleuchtungsstärke von 1.600 Lux gefordert, in der 2.Bundesliga sind es 1.200 Lux.

Fanbeauftragte

Sollte der TSV 1860 München eines Tages wieder in die Bundesliga aufsteigen, fordert die Lizensierungsordnung einen dritten hauptamtlichen Fanbeauftragten (2.Bundesliga: 2). Das hat zunächst einmal nichts mit dem Stadion zu tun, allerdings kann bei einem erwarteten Zuschauerschnitt von unter 20.000 in der Bundesliga ein Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung gestellt werden, womit zwei Fanbeauftragte reichen würden. Da das Grünwalder Stadion mit 18.105 Zuschauern geplant wird, könnte diese Ausnahmegenehmigung beantragt werden.

Die Medienrichtlinien – weitere Anforderungen an Stadien in der 1. und 2.Liga

Diese Punkte sind auch schon alles, was sich an Unterschieden auf den insgesamt 90 Seiten finden lässt. Doch auch die Medienrichtlinien sind hier zu beachten und unterscheiden sich in manchen Punkten je nach Ligenzugehörigkeit.

Parkplätze

In der 2.Bundesliga müssen den Medienvertretern mindestens 90 stadionnahe Parkplätze zur Verfügung gestellt werden. In der Bundesliga verdoppeln sich diese Anforderungen auf 180 Stück.

Der Pressekonferenzraum

Bei den Anforderungen an einen Pressekonferenzraum verhält es sich ähnlich. Für die Bundesliga sind hier mindestens 80, für die 2.Bundesliga mindestens 40 Plätze für Medienvertreter gefordert. Auch eine technische Anforderung gibt es hier. Der Raum muss eine Split-Box mit mindestens 16 Anschlüssen in der Bundesliga und (na, wer errät es?) 8 Anschlüssen in Liga 2 beinhalten.

Weitere Räumlichkeiten

In einem seperaten Medienarbeitsraum sollen in der Bundesliga mindestens 10 Medienvertreter arbeiten können, in der 2.Bundesliga wären 5 ausreichend. Allerdings dürfen diese Plätze auch im Pressekonferenzraum angeboten werden, falls kein Medienarbeitsraum existiert. Exakt die gleichen Anforderungen richten die Medienrichtlinien an einen Fotografenarbeitsraum.

Medientribüne

Dieser Bereich muss sich in einer zentralen Position befinden und überdacht sein. Er soll sich auf der Tribüne befinden, wo die Umkleiden und übrigen Medieneinrichtungen wie z.B der Pressekonferenzraum eingerichtet sind. In Summe liegen die Anforderungen hier bei 117 Plätzen in der Bundesliga und 68 in der 2.Bundesliga. Zusätzlich gibt es zu speziellen Medienvertretern wie beispielsweise Kommentatoren weitere Vorgaben.

Stellplätze für Übertragungstechnik

Interessant wird es dann wieder bei diesem Punkt. Hier empfiehlt die DFL eine Fläche von mindestens 1.600 m². Erfüllt werden müssen je nach Beschaffenheit des Stadions 1.200 – 1.400 m² in Liga 1 und 800 – 1.200 m² in Liga 2. Für das Grünwalder Stadion dürften die größeren Flächen gelten, da hinter der aktuellen Haupttribüne keine große rechteckige Fläche zur Verfügung steht.

Kamerapositionen im Stadion

Weitere Anforderungen an Stadien bestehen bei den Kamerapositionen. In der Bundesliga sind hier 19 (Standard) bzw 21 (Topspiel) Positionen beschrieben, in der 2.Bundesliga sind es nur 7 bzw. 11. Auch die Fläche, die hierfür jeweils zur Verfügung stehen muss, ist klar definiert.

Es sind noch einige weitere Anforderungen in den Medienrichtlinien wie z.B. ein Indoor-TV-Studio beschrieben, die allesamt aber bei einem Ausbau berücksichtigt werden können.

Fazit zu den Anforderungen an Stadien in den Ligen 1 und 2

Insgesamt sollten die meisten Anforderungen an das Grünwalder Stadion keine Probleme für eine Zulassung zur Bundesliga darstellen. Der wichtigste Punkt, die Zuschauerkapazität, unterscheidet sich zwischen der 1. und 2. Bundesliga nicht wesentlich. Probleme dürfte es aufgrund des Platzmangels vor allem bei den geforderten Parkplätzen und der Fläche für die Übertragungstechnik geben.

Summa summarum sollte das Grünwalder Stadion bei einer Zulassung für die 2.Bundesliga wohl auch ohne große Schwierigkeiten für die Bundesliga akzeptiert werden.

 

Titelbild: Münchner Löwen

Heute vor 65 Jahren: TSV 1860 unterliegt beim VfB Stuttgart

0
TSV 1860 Löwen Historie

Mickrige 19 Punkte sammelten die Löwen in der Saison 1955/56 und schlossen die Saison damit als Tabellenletzter der Oberliga Süd ab. Auch heute vor 65 Jahren gab es nichts zu holen. Beim VfB Stuttgart setzte es für den TSV 1860 eine 1:2-Niederlage.

Saison 1955/56 in der Oberliga Süd

Lange vor Gründung der Bundesliga war die Oberliga Süd die höchste Spielklasse in Süddeutschland. Des Öfteren platzierte sich der TSV 1860 in den oberen Tabellenregionen, die Saison 1955/56 jedoch war eine zum Vergessen. Am Saisonene standen 19:41 Punkte und 43:74 Tore zu Buche. Sang- und klanglos stiegen die Löwen als Tabellenletzter in die Zweite Liga Süd ab. Dort lief es in der folgenden Spielzeit wieder deutlich besser, sodass man umgehend in die Oberliga zurückkehrte.

Das Maß der Dinge in der süddeutschen Bel Étage war der Karlsruher SC, der die Saison 55/56 vor dem VfB Stuttgart und dem VfR Mannheim abschloss.

TSV 1860 unterliegt VfB Stuttgart

Als der TSV 1860 am 25.03.1956 im Neckarstadion antrat, waren die Rollen klar verteilt. Der heimische VfB Stuttgart mischte noch eifrig mit im Kampf um die Tabellenspitze, die Löwen hingegen schlitterten bereits dem Abstieg entgegen. Zwar hatte man am Wochenende zuvor Viktoria Aschaffenburg im Grünwalder Stadion mit 1:0 besiegt, doch das täuschte nicht darüber hinweg, dass man im Schwabenland als krasser Außenseiter antrat.

Umso erstaunlicher war es, dass die Löwen heute vor 65 Jahren sehr gut mit dem Favoriten mithielten und ihn bis zum Schluss forderten. Der VfB war zwar in der 17. Minuten durch Tagliaferri in Führung gegangen, doch Martin Müller glich postwendend für 1860 aus (19.).

Zwanzig Minuten vor dem Abpfiff sorgte Wallat dann doch noch für den erwarteten Heimsieg der Schwaben. Die Löwen hingegen waren wieder einmal geschlagen und mussten anschließend auch gegen Kickers Offenbach, Schwaben Augsburg und den VfR Mannheim als Verlierer vom Platz gehen. Erst am letzten Spieltag gelang nochmal ein 1:0-Sieg gegen die Stuttgarter Kickers.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Dr. Max Schäfer ließ heute vor 65 Jahren folgende Elf auflaufen:

Pilz – Köbler, Hornauer – Saumweber, Sommer, Hasenstab – Müller, Mondschein, Hartl, Link, Börstler

Tore:
1:0 Tagliaferri (17.), 1:1 Müller (19.), 2:1 Wallat (70.)

Statistiken auf sechzger.de

Mehr Statistiken rund um die Löwen findet Ihr im Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys oder im Statistik-Teil auf sechzger.de. Dort könnt Ihr alle Spiele von 1860 eintragen, die Ihr besucht habt und gleich auch noch Bilder davon hochladen!