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Osterspecial vom Löwenstüberl-Wirt Bene in Thomis Kuchl

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Thomis Kuchl München
Thomis Kuchl Osterspecial

Osterspecial vom Löwenstüberl-Wirt Bene

Über Löwenstüberl Wirt Bene Lankes  und seine Kreativität um trotz Corona Einnahmen zu generieren hatten wir schon öfters berichtet.

Unter anderem beim Christkindl-Markt Drive-In. Nun bietet er ein Osterspecial an. Allerdings nicht im Löwenstüberl, sondern in seiner zweiten Wirtschaft. Das ist Thomi´s Kuchl in der Bayerwaldstraße 41 in 81737 München (Altperlach).

Geöffnet hat er Ostersonntag und Ostermontag, 04. & 05. April jeweils von 11:30 bis 18:00 Uhr
Im Angebot sind unter anderem
– Geschmorte Lammhaxe mit Rotweinjus, Marktgemüse und jungen Kartoffeln (16,50 Euro)

– ½ Bayerisches Grillhendl (7,50 Euro)

– ½ Knusprige Schweinshaxn (7,50 Euro)

– Hausgemachter Kartoffelsalat (3,- Euro)

Thomis Kuchl München
Thomis Kuchl Osterspecial
Vorbestellungen nimmt der Bene sehr gerne unter 0157 – 729 049 14 entgegen. Wer spontan kommt, kann Glück haben – der Bene empfiehlt aber ausdrücklich Vorbestellungen.

Sechzig um Sieben: Toto-Pokal, Toto-Pokal und 3.Liga beim TSV 1860

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Guten Morgen, liebe Löwenfans! Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Um genau zu sein sogar den Spielen. Mit den Duellen gegen Türkgücü im Toto-Pokal und dem KFC Uerdingen in der 3.Liga stehen gleich zwei Partien für Sechzig München an. Mit sechzger.de behaltet ihr trotz allem den Überblick. Wir starten gemeinsam in die neue Woche mit den Meldungen vom gestrigen Tage sowie dem Programm am heutigen Montag.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg von Sechzig im Toto-Pokal

Nicht nur die vor uns liegende Woche, sondern auch die vergangene war durchaus ereignisreich. Das resümiert auch Thomas Enn in seinen Giesinger Gedanken nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen den FC Ingolstadt 04. Übrigens ein Jubiläum für unseren Liveticker und grafisch haben wir das doch fein gelöst, oder? 😉

Und irgendwann, irgendwann einmal…

Im Europacup gilt bekanntlich die Auswärtstorregel, die übrigens im Jahr 1965 zum ersten Mal angewendet wurde. Sie sollte Auswärtsmannschaften zu offensivem Fußball anregen, da Reisestrapazen oder auch nicht-genormte Plätze und Bälle einen tatsächlichen Heimvorteil bedeuteten. Stefan Kranzberg hat die bisherigen Duelle des TSV 1860 München in der laufenden Saison, in denen bereits Hin- und Rückspiel absolviert wurden, mit der Europapokal-Arithmetik analysiert. Was glaubt ihr: in wievielen Fällen wäre der TSV 1860 dadurch eine Runde weitergekommen?

Vor 95 Jahren

Lang ist es her, da traf der SV 1860 auf die Stuttgarter Kickers. Um genau zu sein, handelt es sich um die Saison 1925/26. Wie das Spiel damals ausging, findet ihr hier heraus.

Free-TV Einsatz Nummer 5 für die Löwen

Duisburg, Halle und Dresden in der 3.Liga, außerdem das Duell gegen den FC Ingolstadt im Toto-Pokal. Die Löwenfans können sich zurzeit bei den Free-TV Angeboten im Monat März nicht beklagen. Doch es wird noch besser: auch das letzte Spiel des TSV 1860 München im März 2021 wird frei verfügbar für alle zu sehen sein. Sport 1 hat sich die Rechte am Finale der Qualifikationsrunde der bayrischen Drittligisten im Toto-Pokal gesichert.

Wie es in dem Wettbewerb weitergehen soll, haben wir euch übrigens in unserem Vorbericht vor der Ingolstadt-Partie erklärt.

…spielt Sechzig auch international!

Auch heute bleiben wir übrigens beim Thema Europa und veröffentlichen einen weiteren Spielbericht aus längst vergangenen Tagen. Die Farbe blau und das Wappentier Löwe spielen dabei eine nicht unwesentliche Rolle…

TAKTIKTAFEL, die Analyse von Sechzig im Toto-Pokal

Bevor wir morgen einen Blick auf Türkgücü München werfen, analysiert Bernd Winninger zunächst noch das Spiel gegen Ingolstadt. Bei der aktuellen Frequenz kommt nicht einmal unser Zahlenlieferant mit und der Taktikfuchs musste sich ganz auf sich selbst verlassen. Herausgekommen ist aber auch so eine gewohnt kompetente Analyse, die begründet, warum der Sieg im Elfmeterschießen schlussendlich auch verdient war.

Training

Nach dem Weiterkommen war gestern trainingsfrei. Auch heute können die Profis noch einmal entspannt die Füße hochlegen, bevor es morgen wieder ernst wird. Vielleicht ist das auch gar nicht so verkehrt, denn Türkgücü München hatte drei Tage mehr Regenerationszeit.

News aus der 3.Liga

Zwickau – Uerdingen im Nachholspiel

Unser nächster Gegner in der 3.Liga, der KFC Uerdingen, war am Samstag ebenfalls im Einsatz. Im Nachholspiel des 24.Spieltags empfingen die Krefelder den FSV Zwickau im Sportpark am Lotter Kreuz. Beim Blitzstart der Gäste konnte König zunächst die Führung erzielen (1.), ehe Ex-Löwe Adriano Grimaldi den 1:1-Ausgleich markierte, was zugleich auch der Endstand in diesem Duell war. Für Grimaldi war es Saisontor Nummer 5, außerdem traf er damit in den letzten vier Spielen je einmal.

Daferner will bei Dynamo Dresden bleiben

Ein weiterer ehemaliger Spieler des TSV 1860 ist Christoph Daferner. Dieser verletzte sich gegen die Löwen am Sprunggelenk und musste vorzeitig ausgewechselt werden. Vor dem Duell betonte er in einem Interview mit der TZ, dass er auch über den Sommer hinaus in Dresden bleiben möchte. “Ich bin froh, hier zu sein und hab nicht vor, schon wieder zu wechseln.”, so der 23-Jährige. Eine Rückkehr zu den Löwen in der Zukunft schließt er hingegen auch nicht kategorisch aus.

Steinbach Haiger im Aufstiegskampf der Regionalliga Südwest

“Steinbach wer?” wird sich nun wohl der ein oder andere fragen. Das könnte daran liegen, dass der TSV Steinbach Haiger 2009 noch in der Kreisliga zu finden war. Nun aber steckt der Verein mitten im Aufstiegskampf in der Regionalliga Südwest und macht sich Hoffnungen auf einen Sprung in die 3.Liga. Ein Blick auf die Landkarte lohnt sich daher, falls in der nächsten Saison irgendwann wieder Auswärtsfans erlaubt werden. Haiger liegt im Bundesland Hessen an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Steinbach wiederum ist ein Stadtteil von Haiger.
liga3-online hat einen Blick auf den ambitionierten Viertligisten geworfen, der aktuell mit fünf Punkten Rückstand auf Freiburg II auf dem zweiten Tabellenplatz liegt.

Damit wünschen wir euch einen guten Wochenstart!

Toto-Pokal: TSV 1860 München gegen Türkgücü live im Free-TV

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TSV 1860 Türkgücü live im Free TV Toto-Pokal

Mit der Partie des TSV 1860 München gegen Türkgücü München am Dienstag, 30.03.2021 im Toto-Pokal wird bereits das fünfte Spiel der Löwen im März live im Free-TV ausgestrahlt.

TSV 1860 – Türkgücü live im Free-TV

Nachdem sich der TSV 1860 am Samstag gegen den FC Ingolstadt 04 im Elfmeterschießen durchsetzen konnte, treffen die Löwen nun auf Türkgücü München. Dabei geht es um die Teilnahme am Viertelfinale des Toto-Pokals. Wir haben im Vorbericht zum Ingolstadt-Spiel einen Blick auf den durchaus komplizierten Modus des Wettbewerbs in diesem Jahr geworfen.

Das Finale der Drittligisten zwischen dem TSV 1860 und Türkgücü München zeigt Sport1 live im Free TV. Auch im Online-Stream ist die Übertragung, die ab 20:15 Uhr startet, verfügbar. Anpfiff ist dann um 20:30 Uhr im Grünwalder Stadion, der TSV 1860 München hat Heimrecht.

Türkgücü gegen Unterhaching siegreich

Türkgücü München konnte sich bereits am vergangenen Mittwoch gegen die SpVgg Unterhaching mit 2:0 durchsetzen und den Finaleinzug klar machen. Die Tore erzielten dabei Topscorer Sercan Sararer und Lucas Röser.

Unentschieden in der 3.Liga

Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Vereine gab es ein 2:2-Unentschieden. Bei diesem Spiel im November 2020, das übrigens ebenfalls im Free-TV übertragen wurde, lief der TSV 1860 gegen Türkgücü in den weißen Weihnachtstrikots auf. Das Rückspiel steigt dann am Wochenende in der dritten Aprilwoche im Rahmen des 32.Spieltags.

Der gewohnte sechzger.de Service: Liveticker & Co.

Zu der Partie wird es von sechzger.de die gewohnte Vorberichterstattung geben. Dazu zählen neben der TAKTIKTAFEL und dem Vorbericht bei Sechzig um Sieben am Spieltag natürlich auch der sechzger.de-Liveticker.

Heute vor 95 Jahren: SV 1860 gewinnt bei den Stuttgarter Kickers

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TSV 1860 im Jahr 1920

Lasst uns mal kurz eine Exkursion ins Jahr 1926 machen. Die Deutsche Lufthansa AG wurde in diesem Jahr gegründet, ebenso die Daimler Benz AG. In Norwegen wurde die Sprühdose erfunden – Graffiti-Künstler in Giesing und überall auf der Welt frohlocken noch heute. In der Geschichte des Hörfunks wird die erste Übertragung eines deutschen Fußballländerspiels (Deutschland – Niederlande 4:2) verzeichnet und in Italien die Società Sportiva Calcio Napoli gegründet, die 1987 mit Diego Maradona zum ersten Mal Meister werden sollte. Und auch bei den Löwen wurde bereits Fußball gespielt. Heute vor 95 Jahren schlug der SV 1860 (ja, nicht TSV!) die Stuttgarter Kickers im Süddeutschen Vereinspokal mit 2:1.

SV 1860: Saison 1925/26

So wirklich erfolgreich agierten die Löwen damals jedoch nicht. In der Bezirksliga Bayern sprang nur ein enttäuschender 6. Platz unter acht Mannschaften heraus. Während Meister Bayern München 20 Punkte sammelten, ergatterte der SV 1860 lediglich elf Zähler und konnte damit nur den VfR Fürth und Schwaben Augsburg hinter sich lassen.

Süddeutscher Verbandspokal

Etwas besser lief es für die Löwen im Pokal. In der 1. Hauptrunde setzte sich der SV 1860 mit 7:1 beim BC Augsburg durch. Anschließend gewannen die Löwen beim 1. FC Straubing mit 2:0 und schalteten Wacker München mit 3:1 aus. Im Achtelfinale musste man in die Schwabenmetropole Stuttgart reisen.

1860 gewinnt bei den Stuttgarter Kickers

Vor 5.500 Zuschauern empfingen die Stuttgarter Kickers die Münchner Löwen und erwischten einen Traumstart. Bereits in der 10. Minute stand es 1:0 – Niederbacher hatte für die Schwaben getroffen. 1860 wusste sich jedoch zu wehren und in der 20. Minute glich Karl Faubel für seine Farben aus. Der selbe Spieler war es auch, der die Partie letztendlich für die Löwen entschied. In der 63. Minute netzte Faubel zum 1:2 ein und bugsierte den SV 1860 damit ins Viertelfinale des Süddeutschen Verbandspokals.

Dort setzten sich die Löwen mit 2:1 gegen den Karlsruher FV durch, ehe sie im Halbfinale 2:3 nach Verlängerung (nach 90 Minuten stand es noch 0:0!) am VfB Stuttgart scheiterten.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Max Breunig schickte gegen die Stuttgarter Kickers folgende Elf aufs Feld:

Kob – Harlander, Kling – Rechenmacher, Pölsterl, Vogl – Huber, Ratter, Piehler, Faubel, Wendl

Tore:
1:0 Niederbacher (10.), 1:1 Faubel (20.), 1:2 Faubel (63.)

Statistik-Freaks, obacht!

Ihr habt ein Faible für Statistiken rund um die Löwen? Dann solltet Ihr Euch unbedingt das Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys zulegen. Zudem legen wir Euch natürlich den Statistik-Part auf sechzger.de ans Herz, wo Ihr Eure besuchten Spiele eintragen und Fotos hochladen könnt.

 

Giesinger Gedanken nach dem Pokalsieg gegen Ingolstadt

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TSV 1860 Ingolstadt Totopokal

Junge, Junge, was war das für eine Löwenwoche! Am Montag den Tabellenführer geschlagen. Nach dem Spiel dann aus heiterem Himmel der Rücktritt von Stefan Schneider. Am Donnerstag dann die Vertragsverlängerung mit Phillipp Steinhart. Am Freitag Abend der nächste Hammer: das Schuldeingeständnis von Gerhard Schnell. Und zum Abschluss gestern der Elferkrimi gegen Ingolstadt mit dem glücklicheren Ende für unsere Löwen.

Was für eine Löwenwoche!

Da ist so viel passiert, dass mir die Gedanken rund um unseren TSV 1860 nur so durch den Kopf schießen. Da muss ich jetzt erstmal ordnen. Fangen wir mit Montag an. Auf Grund des Rücktritts von Stefan Schneider kam das Spiel ja in den letzten Giesinger Gedanken etwas zu kurz. Ich war beeindruckt von der Leistung von Sechzig. Für mich ein Spiel auf ganz hohem Niveau, auch wenn natürlich nicht viele Strafraumszenen dabei waren. Aber das lag an der starken Defensivleistung beider Teams, die sich in diesem Spiel nichts schenkten. Am Ende belohnten sich die Löwen durch das Tor von Steinhart (nach tollem Zuspiel von Lex) und gingen endlich mal aus einem knappen Spiel als Sieger hervor. Sie können also doch gegen Top-Teams gewinnen!

Rücktritt einer wirklichen Identifikationsfigur

Direkt im Anschluss ließ dann Stefan Schneider seine Bombe platzen. Dadurch rückte das Spiel für mich in den Hintergrund. Es wird ja immer vom Verlust der Identifikationsfiguren beim TSV 1860 geschrieben. Stefan Schneider war wirklich eine Identifikationsfigur für mich. Er ist als einer von uns mit den Löwen durch dick und dünn gegangen. Hat die Höhen und die Tiefen erlebt wie wir alle. Es kam mir manchmal so vor, als ob er einfach ein Fan war, von dem irgendjemand gemerkt hatte, dass er gut reden konnte. Dieser jemand drückte ihm dann ein Mikrofon in die Hand und stellte ihn aufs Spielfeld. Stefan wird mir mit seiner authentischen Art fehlen. Nach 28 Jahren und 602 Spielen soll mir mal jemand eine größere Identifikationsfigur in der jüngeren Giesinger Geschichte zeigen. Ich hoffe nur, dass sein “richtiger” Nachfolger (nicht Ersatzmann Rainer Kmeth, der kurzfristig einspringt) sorgfältig ausgewählt wird und wir nicht so einen Werbefuzzi-Marktschreiertyp bekommen, der keine Ahnung von 1860 hat. Und noch was: so sehr ich Stefans Rücktritt bedauere, so sehr repektiere ich seine Entscheidung. Dass da aus Dubai jetzt wieder Überredungsversuche gestartet werden, finde ich ziemlich repektlos.

Vertragsverlängerung mit dem zweitbesten Linksverteidiger der Liga

Eher eine Randnotiz in dieser Löwenwoche, aber Phillipp Steinhart hat verlängert. Damit nimmt der Kader für die kommende Saison mehr und mehr Gestalt an. Phillipp spielt eine starke Saison, trotz der zuletzt beiden vergebenen Elfmeter (gestern hat er ja eh schon wieder getroffen). Michi Köllner hat ihn offensiv meines Erachtens etwas zurück genommen, wodurch er im Spiel etwas weniger heraussticht. Dafür steht er defensiv wesentlich besser und über seine Seite kommen weniger gefährliche Angriffe auf unser Tor.

Salamitaktik von Gerhard Schnell

Und am Freitag platzte dann die nächste Bombe: Gerhard Schnell räumte die gegen ihn im Raum stehenden Vorwürfe ein. “Hut ab” schrieb ich dazu in unserer Eilmeldung. Das brachte mir einige verwunderte Kommentare ein. Offenbar, ist es mir nicht gelungen, das als einen ironischen Kommentar herauszustellen. “Hut ab” dafür, dass er einfach die bestehenden und nicht mehr widerlegbaren Vorwürfe einräumt. In einer Art Salamitaktik geht er nicht darauf ein, was seine Motivation für dieses groteske Fehlverhalten war und was er damit erreichen wollte. Einfach einräumen, was nicht mehr zu leugnen ist. Über Monate (wenn nicht Jahre) litten Mitarbeiter der KGaA unter den gefakten Mails von Schnell, bis hin zu gesundheitlichen Problemen. Ich hoffe sehr, dass hier weiteres Licht ins Dunkel gebracht wird und die KGaA überdenken wird, ob sie mit dieser Organsiation weiterhin so eng zusammenarbeiten will. Als “unorganisierter” Fan aus der Stadt München erschloss sich mir ihr Sinn eh nur bedingt. Für mich war immer das Fanprojekt um Lothar Langer mein Ansprechpartner in Fanbelangen.

Und dann noch ein Pokalkrimi obendrauf

So viel Themen abseits des grünen Rasens. Oder den noch grünen Teilen davon im Sechzgerstadion… Daher jetzt zum Spiel von gestern: Ingolstadt trat mit einer – nennen wir es – B-Elf an, Michi Köllner schonte keine Spieler und zeigte somit, dass ihm der Toto-Pokal und die damit verbundene Qualifikation für den DFB-Pokal sehr wichtig sind. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in der der TSV 1860 München in der ersten Hälfte wieder mal Chancen liegen ließ und dann in Rückstand geriet. Toll aber, wie die Löwen dann reagierten und mit 2:1 in Führung gingen. Leider kam Ingolstadt kurz drauf noch zum Ausgleich. Dann schlug die große Stunde von Marco Hiller. Sekunden vor Abpfiff parierte er sensationell gegen den im Fünfmeterraum vollkommen freistehenden Antonitsch. Im Elfmeterschießen avancierte unser Keeper dann (wie schon gewohnt) endgültig zum Matchwinner. Er parierte den Elfer von Marcel Gaus und sorgte damit für die Entscheidung zu Gunsten der Löwen.

Zum Ende der Löwenwoche also erneut ein Spitzenteam geschlagen, wenn auch (“nur”) die B-Elf. So kann es weiter gehen! Zum Beispiel am Dienstag, wenn das Achtelfinale des Toto-Pokals ansteht und wir auf Türkgücü treffen. Der Sieger kommt ins Viertelfinale. Dort sollen dann vier erfolgreiche Teilnehmer des Ligapokals der Regionalliga Bayern hinzukommen und außerdem noch drei niederklassige Vereine aus dem BFV-Pokal. Ob das wegen Corona alles stattfinden wird, ist aber mehr als ungewiss. Egal, wie es weitergeht. Wenn die Löwen den Totopokal gewinnen, ist das die erste Titelverteidigung seit den “Gau Kriegsspielen”, die 1860 in den Jahren 1915 und 1916 für sich entscheiden konnte. Zumindest ergab das eine Schnellrecherche in Thorsten Ruinys’ Löwenkompendium. Falls ich etwas übersehen haben sollte, bitte ich um einen kurzen Hinweis in den Kommentaren.

Die Frequenz bleibt hoch

Gewiss ist allerdings, dass eine ereignisreiche Woche hinter uns Löwen liegt. Und die kommende Löwenwoche verspricht das auch zu werden mit dem “Achtelfinale” gegen die Elf aus Neuperlach und dem Ligaspiel gegen Uerdingen mit Adriano Grimaldi, der in den letzten vier Spielen getroffen hat. Wer ein austrudeln der Saison und ein schunkeligen Kampf um die goldene Ananas erwartet hatte, sieht sich getäuscht.

Spielbericht TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04 (Totopokal)

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TSV 1860 FC Ingolstadt im Totopokal

Am Samstag, 27.03.2021 traf der TSV 1860 München im Totopokal auf den Ligakonkurrenten FC Ingolstadt 04.

Der Vierte der 3.Liga empfing den Dritten im Grünwalder Stadion. Dabei entschied sich zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt 04, wer in das Finale um den Einzug ins Viertelfinale des Totopokals gegen Türkgücü München am kommenden Dienstag einzog.

Die Löwen begannen nur auf einer Position unverändert. Lang rutschte für Belkahia in die Startelf. Ursprünglich sollte Dennis Erdmann beginnen, dieser fiel allerdings verletzt aus und wurde durch Marco Mannhardt im Kader ersetzt.
Gästetrainer Tomas Oral rotierte hingegen zahlreich, unter anderem waren Stammtorwart Buntic und Toptorjäger Kutschke nicht im Kader.

Erneut Spruchband an der Westkurve

TSV 1860 Ingolstadt Totopokal
Die Münchner Löwen mit einem Spruchband für den ehemaligen Stadionsprecher Stefan Schneider

Auch heute schmückte wieder ein Spruchband die Westkurve. Nachdem die Münchner Löwen gegen Dresden dem verstorbenen Peter Grosser gedachten, galt das “Merci Stefan!” heute dem jahrzentelangem Stadionsprecher Stefan Schneider. Dieser hatte nach dem Sieg gegen den Tabellenführer überraschend seinen Rückzug bekannt gegeben.

FC Ingolstadt hält gegen den TSV 1860 gut dagegen

Der TSV 1860 München übernahm vom Anpfiff an die Spielkontrolle, der FC Ingolstadt musste sich in der neuformierten Mannschaft zunächst einmal zurecht finden. Dies klappte von Spielminute zu Spielminute immer besser.

Offensiv dauerte es eine gute Viertelstunde, bis der TSV 1860 zum ersten Mal gefährlich in Erscheinung trat. Über Umwege kam der Ball zu Sascha Mölders, doch der Gästekeeper Jendrusch kam gut aus seinem Tor und klärte zur Ecke.

Kurz vor der Pause die Gästeführung

TSV 1860 FC Ingolstadt 04 0:1 Totopokal
Maxi Beister und Co. bejubeln den Führungstreffer

In der 38.Minute gab es dann die erste Chance für die Gäste. Beister vom FC Ingolstadt prüfte Marco Hiller im Tor des TSV 1860 München, dieser klärte ohne größere Probleme zur Ecke. Wenige Minuten später war der Löwen-Torwart dann allerdings machtlos. Nach Flanke von Hawkins nickte Maxi Beister kurz vor dem Pausenpfiff zur Gästeführung ein (43.Minute).

Stürmische Anfangsphase der Löwen

Mit Wiederanpfiff übernahm der TSV 1860 München gegen den FC Ingolstadt vollends das Zepter. Nur acht Minuten waren gespielt, als der Ball zum ersten Mal im Ingolstädter Tor war. Mölders wurde allerdings zurückgepfiffen, da er bei seinem Kopfball nach Freistoß von Neudecker leicht im Abseits stand. Weitere fünf Minuten später war es dann allerdings soweit und der Löwen-Torjäger durfte jubeln. Lex holte einen Handelfmeter heraus, den Mölders sicher unten rechts verwandelte (58.Minute).

TSV 1860 FC Ingolstadt 04 Totopokal Ausgleich 1:1
Mölders gleicht zum 1:1 aus

Der TSV 1860 München dreht gegen Ingolstadt das Spiel

In der 68.Minute gingen die Löwen dann sogar in Führung. Eine Neudecker-Ecke erreichte Niklas Lang. Nach dessen Kopfball hielt Innenverteidigerkollege Stephan Salger noch entscheidend den Fuß hin und traf zum 2:1.

Erst bejubelt der TSV 1860 die erstmalige Führung…

Die kalte Dusche

…kurz danach treffen die Gäste aber schon wieder.

Die Führung hatte allerdings nur vier Minuten Bestand. Nach einem Konter legte Kaya ab auf den nachrückenden Gaus. Dieser hämmerte das Spielgerät kompromisslos oben rechts in die Maschen (72.Minute). Marco Hiller war chancenlos.

Nachdem viele mit einem Sieg des TSV 1860 München nach der Führung durch Salger gerechnet hatten, gab der Ausgleich dem FC Ingolstadt neuen Auftrieb. Die Schanzer wagten sich immer wieder in die Offensive, einen Kopfball in der 84.Minute konnte Kaya nicht genug platzieren. Sonst wären die Gäste womöglich erneut in Führung gegangen.

Hiller rettet kurz vor Schluss

Beinahe hätte Ingolstadt kurz vor Schluss den Lucky Punch setzen können, doch Marco Hiller hatte dagegen etwas einzuwenden. Nach Freistoßflanke von Gaus warf sich der Löwen-Torwart in einen Schuss von Antonitsch und erzwang das Elftmeterschießen (91.Minute).

TSV 1860 München setzt sich gegen den FC Ingolstadt 04 im Elfmeterschießen durch

TSV 1860 FC Ingolstadt Totopokal 27.03.2021 Elfmeterschießen

Ohne Verlängerung ging es nach dem 2:2-Unentschieden in der regulären Spielzeit direkt ins Elfmeterschießen. Gaus scheiterte im zweiten Versuch der Schanzer an Marco Hiller, die Löwen hingegen zeigten sich treffsicher und verwandelten alle fünf Versuche.

Dienstag gegen Türkgücü München

Der TSV 1860 München setzt sich mit 7:6 nach Elfmeterschießen gegen den FC Ingolstadt 04 durch und trifft damit am kommenden Dienstag, 30.03.2021 im Finale der Drittligisten um die Teilnahme am Viertelfinale auf Türkgücü München. Anpfiff ist um 20:30 Uhr im Grünwalder Stadion.

Liveticker: der TSV 1860 gegen den FC Ingolstadt 04 im Totopokal

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Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker beim Spiel zwischen dem TSV 1860 München und FC Ingolstadt 04 im Totopokal!

Im Halbfinale der bayrischen Drittligisten zur Teilnahme am Viertelfinale des Totopokals empfängt der TSV 1860 München heute den FC Ingolstadt 04. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern aus dem Stadion und allen Ereignissen rund um das Spiel.

TSV 1860 FC Ingolstadt 04 Totopokal

Aufstellung: 1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 3 Lang, 25 Willsch – 19 Biankadi, 14 Dressel, 31 Neudecker (80. 8 Tallig) , 23 Staude (60. 11 Greilinger) – 7 Lex (85. Klassen) – 9 Mölders

Bank: 40 Kretzschmar, 17 Wein, 21 Djayo, 28 Mannhart

Tore: 0:1 Beister (44.), 1:1 Mölders (58.), 2:1 Salger (68.), 2:2 Gaus (72.)

Elfmeterschießen: 0:1 Keller, 1:1 Dressel, Hiller pariert gegen Gaus, 2:1 Steinhart, 2:2 Caiuby, 3:2 Willsch, 3:3 Sussek, 4:3 Mölders, 4:4 Kaya, 5:4 Tallig

Die Personalsituation

Die Langzeitverletzten Quirin Moll und Tim Linsbichler stehen für die heutige Partie nicht zur Verfügung. Außerdem gab Michael Köllner in der gestrigen LÖWENRUNDE den Ausfall von Verteidiger Semi Belkahia bekannt.

Beide Teams kämpfen um den Finaleinzug

Heute wird es auf jeden Fall einen Sieger geben. Sollte die Anzeigetafel – wie von unserem Experten vermutet – im Grünwalder Stadion nach 90 Minuten ein Unentschieden ausweisen,  geht es direkt ins Elfmeterschießen.
Im Finale am kommenden Dienstag, 30.03.2021 wartet dann Türkgücü München. Anpfiff ist um 18:60 Uhr im Sechzgerstadion.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – FC Ingolstadt außer im Liveticker noch verfolgen?

Der März ist der Free-TV Monat für die Löwenfans. Nachdem in diesem Monat bereits drei Spiele in der 3.Liga im Fernsehen gezeigt wurden, zeigt der Bayrische Rundfunk die heutige Partie live im Free-TV. Außerdem ist das Spiel im Online-Stream verfolgbar.

Wie bei jedem Heimspiel ist auch heute das Löwenradio im Einsatz und moderiert für euch die 90 Minuten.

Sechzig um Sieben: TSV 1860 – FC Ingolstadt 04

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Mannschaftsbus FC Ingolstadt 04 3.Liga

Unser Vorbericht zum Totopokalspiel der Löwen gegen Ingolstadt

Schon wieder die Schanzer… Es ist erst 68 Tage her, dass der FC Ingolstadt zum letzten Mal seine Visitenkarte im Sechzgerstadion abgegeben hat. Wir erinnern uns: In einem der ganz wenigen eher schlechten Spiele dieser Saison siegte das Team von Michael Köllner mit 1:0. Das Montagabendspiel war der Abschluss des 19. Spieltags, mit dem auch gleich die Hinrunde beendet wurde. Sieht man mal von den zu diesem Zeitpunkt noch zahlreichen nicht ausgetragenen abgesagten Partien ab. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff erzielte Sascha Mölders nach Vorarbeit von Merv Biankadi (der damit im zweiten Spiel im Löwentrikot gleich den zweiten Scorerpunkt einheimste) das goldene Tor.

Bilanz gegen den FC Ingolstadt

Die sportliche Bilanz gegen den FCI wurde naturgemäß bereits im Vorbericht des besagten Ligaspiels präsentiert. Zur Erinnerung: Inzwischen sind es insgesamt 16 Pflichtspiele zwischen Löwen und Schanzern, von denen 1860 nur drei verlor. Doppelt so oft behielten wir die Oberhand und sieben Mal wurden die Punkte geteilt. Im DFB-Pokal gab es bislang ein Aufeinandertreffen: Nach dem Doppelabstieg 2017 unterlagen tapfere Regionalliga-Löwen dem Zweitligisten auf Giesings Höhen mit 1:2. Insgesamt ist die Heimbilanz gegen den noch jungen Verein aus der Audi-Stadt aber positiv: In der 2. Liga siegte 1860 in Fröttmaning zweimal. Viermal endete das Duell in der Arena Remis, eine Liga tiefer gab es am letzten Spieltag der Vorsaison ein 0:2 – und eben das besagte 1:0 Mitte Januar diesen Jahres.

Strafraumszene aus dem letzten Duell zwischen Sechzig und Ingolstadt auf Giesings Höhen…
…das – etwas glücklich für die Löwen – mit 1:0 endete

Qualifikation für den DFB-Pokal 2021/22

Heute beginnt für die Löwen der – nach aktueller Planung – durchaus lange Weg zur Titelverteidigung des Totopokals. Aber wie sieht dieser Weg in einer Saison, die im bayerischen Amateurlager angesichts der Corona-Pandemie auf den etwas seltsamen Namen „2019/21“ hört, eigentlich aus? Die Sache ist nicht ganz unkompliziert und es ist auch noch einigermaßen unklar, ob der vom Verband angedachte Modus wirklich so zu Ende geführt werden kann. Wir wollen es Euch zum Frühstück am Samstagmorgen erklären.

Drei Zugänge zum Viertelfinale: Drittligisten, Ligacup und BFV-Pokal

Wir sehen heute Nachmittag zunächst das – bitte volle Konzentration – zweite Halbfinale der Drittligisten um den Einzug ins Viertelfinale im Totopokal. Die andere Vorschlussrunde dieser Art haben am Mittwoch an gleicher Stelle die beiden anderen bayerischen Drittligisten ausgespielt. Der Sieger der heutigen Partie trifft am kommenden Dienstag also auf Türk Gücü und qualifiziert sich für das Viertelfinale. Dort sollen dann vier erfolgreiche Teilnehmer des Ligapokals der Regionalliga Bayern hinzukommen und außerdem noch drei niederklassige Vereine aus dem BFV-Pokal.

Der Ligapokal der Regionalliga Bayern

Der RL-Ligapokal sollte eigentlich schon bis 20. März fertig ausgespielt worden sein. Der Sieger dieses Pokals erhält den in den letzten Jahren dem Regionalliga-Meister zugesprochenen zweiten bayerischen Startplatz in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde. Der Finalverlierer, die beiden unterlegenen Halbfinalisten und der Sieger einer sogenannten Trostrunde der in der Vorrunde fünf schwächsten Teams sollte in das oben schon genannte Viertelfinale des Totopokals kommen. Es darf aber angezweifelt werde, dass dieser Wettbewerb fertig ausgespielt wird. Hier fehlen – inklusive des Endspiels – noch satte sechs Spieltage. Der FC Memmingen hat als erster Verein bereits abgewunken: Sollte die Regionalliga Bayern ihren Spielbetrieb demnächst wieder aufnehmen und die Saison zu Ende spielen, will der FCM am Ligapokal nicht teilnehmen. Zu eng ist der Terminplan. Wer Spaß daran hat, sich mit dem durchaus komplexen Modus dieses Ligacups zu beschäftigen, dem sei die Wikipedia-Seite dieses Wettbewerbs ans Herz gelegt.

Der BFV-Pokal

Die für den BFV-Pokal qualifizierten Vereine (ab der Bayernliga abwärts) haben im Oktober 2020 die 1. Runde mit 24 Partien ausgespielt und es fand auch eine Auslosung der 2. Runde statt. Diese war für das Wochenende um den 13. März angesetzt, fand aber natürlich nicht statt. Um am Ende auf die drei gesuchten Mannschaften für das nun schon mehrfach erwähnte Totopokal-Viertelfinale zu kommen, müssten also eigentlich bis zu dessen Spieltermin am 13. April noch drei Runden absolviert werden. Ein Ding der Unmöglichkeit.

Auf der anderen Seite hört man aus BFV-Kreisen, man habe ja für die Nennung der bayerischen DFB-Pokalteilnehmer noch deutlich länger, nämlich bis zum 30. Juni Zeit. Angeblich steht sogar eine Auslosung der teilnehmenden Vereine im Raum, sofern die Pandemie-Regelungen keinen Spielbetrieb im Amatuerfußball zulassen. Eine Auslosung, wer den Geldsegen aus einem lukrativen Pokalwettbewerb erhält! Die Einschätzung des Verfassers dieser Zeilen wird momentan noch nicht in Erwägung gezogen und doch wäre dies eine denkbare Lösung: Der Sieger des Spiels am kommenden Dienstag könnte zwar vielleicht nicht zum bayerischen Totopokalsieger erklärt werden, aber letztlich den einen Startplatz für die 1. DFB-Pokalhauptrunde im Herbst 2021 erhalten. Und sollten das wir oder die Schanzer sein, dann könnte sogar Türk Gücü – ganz ohne juristisches Theater und Gezeter wie in der Vorsaison – im DFB-Pokal im August dabei sein. Weil ja die Chancen nicht schlecht stehen, dass sich sowohl der TSV 1860, als auch der FCI direkt über ihre Drittligaplatzierung für den DFB-Pokal qualifizieren. Wer den zweiten bayerischen Startplatz, den – erinnert Ihr Euch? – ja der Sieger des Ligacups besetzen sollte, erhält, wäre dann aber auch noch zu klären.

Noch zweimal gegen Ingolstadt in dieser Saison

Womit wir nach so viel Pokalmodi wieder zum heutigen Spiel zurückkehren: Das Bayerische Fernsehen überträgt das Duell zwischen dem Titelverteidiger und dem FC Ingolstadt live. Ergänzend legen wir Euch – wie immer – unseren Liveticker ans Herz. Ob das heutige Spiel schon einen Eindruck im Hinblick auf das Liga-Saisonfinale gegen den gleichen Gegner hinterlassen wird, macht Michael Köllner von der Aufstellung, mit der die Schanzer heute auflaufen, abhängig. Auf Nachfrage von sechzger.de in der gestrigen LÖWENRUNDE meinte er, dass es “auf die Besetzungen” ankommt, ob man dann am 22. Mai noch einen Bezug zum Pokalspiel sieben Wochen zuvor herstellen können wird.

 

Schuldeingeständnis von Gerhard Schnell

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sechzger - Fans des TSV 1860
sechzger.de, Logo, Fans des TSV 1860 münchen

In einer News auf der Website der ARGE ist heute ein Schuldeingeständnis von Gerhard Schnell in der E-Mail Affäre bekannt gegeben worden.

Schnell schreibt wörtlich:

Lieber Richard, lieber Franz, liebe Vorstandsmitglieder,

aus dem Krankenstand heraus möchte ich mich in eigener Sache wie folgt erklären:

Es ist zutreffend, dass ich in der Vergangenheit aus der Anonymität heraus unter verschiedenen Pseudonymen Emails mit kritischen Inhalten an verschiedene Gremien bzw. Personen des TSV München von 1860 versandt habe.

Rückblickend war dies ein Fehler von mir gewesen, der mir leid tut und für den ich mich bei Euch und insbesondere bei allen betroffenen Personen sowie der KGaA des TSV München von 1860 ausdrücklich entschuldigen möchte.

Ich übernehme hierfür die Verantwortung. Nicht zuletzt deshalb habe ich vor einigen Wochen mein Amt als erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Fanclubs des TSV München niedergelegt.

Damit hoffe ich auch, für Euch den Weg für eine vertrauensvolle und konstruktive sowie erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung der KGaA des TSV 1860 München im Sinne der ganzen Löwenfamilie frei gemacht zu haben.

Bleibt‘s alle gesund!

Mit Löwengruß

Gerhard Schnell

Hut ab vor diesem Schritt von Gerhard Schnell, der sich damit endlich selbst in der “Causa Schnell” zu Wort meldet. Durch das Schuldeingeständnis von Gerhard Schnell wird allen Spekulationen ein Ende setzt. Damit sind endlich Fakten geschaffen. Sechzger.de berichtete über den Rücktritt von Gerhard Schnell und einen Tag später über die damals bekannten Details zum Rücktritt.

Pikant: bisher berichteten nur zwei der drei Blogs beim TSV 1860 München von diesen Vorfällen

 

Sechzig@18:60 – Die Löwen vor dem Toto Pokal gegen Ingolstadt

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TSV 1860 München am Abend: die Zusammenfassung bei Sechzig @18:60

Morgen rollt wieder der Ball auf Giesings Höhen, wenn die Löwen im Toto Pokal den FC Ingolstadt 04 empfangen. Der heutige Tag stand beim TSV 1860 folglich ganz im Zeichen des Aufeinandertreffens der beiden Drittligisten.

Steinhart verlängert beim TSV 1860

Die erfreulichste Nachricht des Tages stammt jedoch von Phillipp Steinhart. Der 28-Jährige Defensivspieler, der in der laufenden Saison aber auch schon fünf Tore für die Löwen erzielte, verlängerte seinen Vertrag bis 2023. Nach Sascha Mölders, Daniel Wein und Semi Belkahia bleibt der Truppe von Michael Köllner also die nächste Stütze erhalten. Eine Übersicht über die aktuellen Vertragslaufzeiten findet Ihr auf sechzger.de!

Belkahia fehlt verletzt

Beim morgigen Duell mit den Schanzern muss Trainer Michael Köllner verletzungsbedingt auf Abwehrspieler Semi Belkahia verzichten. Wer den Innenverteidiger bei den Löwen ersetzen wird, wird sich zeigen. Die aussichtsreichsten Kandidaten sind sicher Routinier Dennis Erdmann und Youngster Niklas Lang.

Wie der TSV 1860 die Gäste aus Ingolstadt morgen knacken könnte, hat Bernd Winninger in seiner Taktiktafel analysiert. Wenn am Ende wieder ein 1:0-Sieg der Löwen rausspringt wie beim letzten Aufeinandertreffen, könnten wir damit wohl alle bestens leben.

Des Weiteren offenbarte der Coach, dass er stolz sei, das Wappen der Löwen zu tragen und bereits als Kind in Sechzger-Bettwäsche geschlafen zu haben. Das Thema war aufgekommen, nachdem bekannt wurde, dass das britische Fußballmagazin FourFourTwo das Wappen des TSV 1860 unter die besten 100 Logos der Welt gewählt hatte.

Toto Pokal: Josef Wieser (Uf60) tippt auf die Löwen

Für den Expertentipp konnten wir diesmal Josef Wieser, den Vorsitzenden der Unternehmer für Sechzig gewinnen. Er rechnet mit einem engen Spiel und setzt auf Marco Hiller.

Neues aus der Abteilung Darts

Die Darter des TSV 1860 e.V. stehen kurz vor dem Einzug in ihre eigenen vier Wände und sind schon fleißig mit Um- und Ausbauarbeiten beschäftigt. Ein undichtes Dach bereitete jedoch große Probleme und erschwerte die weiteren Arbeiten leider maßgeblich. Auch hier kamen die Unternehmer für Sechzig zu Hilfe und leisteten tolle Arbeit.

Fußballfrauen wieder auf Facebook

Immer wieder kommt es vor, dass Facebook Seiten von Abteilungen des e.V. oder gar die des Hauptvereins selber blockiert. Zuletzt erwischte es die Futsaler und die Fußballfrauen des TSV 1860. Zumindest Letztere sind nun wieder auf Facebook vertreten und würden sich über ein wenig Aufmerksamkeit und Unterstützung freuen.