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1860-Freunde-Club: Unterstützung für Jugend & Breitensport bei 1860

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TSV 1860 München - die Löwen!
Die Löwen, Münchens große Liebe!

Arg falsch werde ich mit der Vermutung, dass wir alle der Profimannschaft der Löwen die Daumen drücken, nicht liegen. Dass der TSV 1860 aber nicht nur aus der ausgegliederten Kapitalgesellschaft besteht, sondern auch aufgrund seines ausgeprägten Vereinslebens eine wichtige Rolle spielt, ist ebenso klar. Als Mitglied des “1860-Freunde-Club” hat man die Möglichkeit, gezielt die Jugend und den Breitensport in der Fußballabteilung des TSV 1860 zu unterstützen.

Was ist der 1860-Freunde-Club?

Bekanntermaßen operiert das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München nachwievor auf einem sehr hohen Niveau. Das NLZ bringt regelmäßig Spieler hervor, die bei den Löwen selbst oder bei anderen Vereinen höherklassig Fußball spielen. Um diesen hohen Standard in der Jugendarbeit finanzieren zu können, ist die Fußballabteilung auf die Beiträge ihrer Mitglieder im TSV 1860 e.V. und – zumindest in der Theorie – auf die finanzielle Unterstützung der Profifußball-Tochtergesellschaft (TSV 1860 KGaA) angewiesen. Die Mitgliedsbeiträge des “1860-Freunde-Club” werden in erster Linie dazu verwendet, um den anderen Sparten der Fußballabteilung unter die Arme zu greifen. Dazu zählen beispielsweise die Damen– und Herrenmannschaften, AH und die Schiedsrichter.

Förderung von Jugend und Breitensport

Als Mitglied beim “1860-Freunde-Club” genießt man diverse Vorteile. So erhält man kostenlosen Eintritt zu allen Fußballspielen des TSV München von 1860 e.V.. Dazu zählen die Jugendmannschaften von der U10 bis zur U17, die beiden Herrenmannschaften (1860 III und IV) und die AH. Zudem kann man Artikel der Fußballabteilung ermäßigt im Online-Shop des Vereins erwerben und wird zur Weihnachtsfeier der Herrenmannschaften (1860 III und IV) eingeladen. Weitere Vorteilsaktionen für Mitglieder des 1860-Freunde-Clubs runden das Angebot ab.

Moderate Mitgliedsbeiträge

Als Vollzahler ist man mit 100 € pro Jahr dabei, der ermäßigte Beitrag (z.B. für Vereinsmitglieder im TSV 1860 e.V., Rentner, Azubis, Studenten, Schwerbehinderte, Arbeitslose) beträgt 60 €. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre zahlen lediglich 18,60 Euro pro Jahr.

Mitgliedsantrag für den 1860-Freunde-Club

Haben wir Euer Interesse geweckt? Sehr gut, dann kanns losgehen:

Mitgliedsantrag (PDF-Datei) ausdrucken, ausfüllen, unterschreiben und dann kanns losgehen!

  • Postalisch:
    TSV München von 1860 e.V.
    Sekretariat NLZ – 1860-Freunde-Club
    Grünwalder Straße 114
    81547 München
  • Per Fax:
    +49 89 64 27 85 319
  • Per E-Mail:
    1860freunde@tsv1860muenchen.org

Entlastung für´s Sechgzerstadion: FCB II – FC Magdeburg am Campus

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Das Spiel in der 3. Liga am Samstag zwischen dem FC Bayern II und dem FC Magdeburg findet im FC Bayern Campus statt

Das wird nicht nur die beiden Vereine, sondern auch den TSV 1860 und Türkgücü freuen. Das für Samstag angesetzte Spiel FCB II – FC Magdeburg findet am FC Bayern Campus statt. Das berichtet Liga3-online.de
Der Grund für die vom DFB erteilte Ausnahmegenehmigung liegt auf der Hand. Der Rasen des Sechzgerstadions ist durch die hohe Spielfrequenz in diesem Jahr schon sehr in Mitleidenschaft gezogen worden.

FC Bayern Campus erfüllt nicht die Anforderungen für die 3. Liga

Mit einer Kapazität von nur 2.500 Plätzen erfüllt das Stadion auf dem Bayern-Campus nicht die Anforderungen für die 3. Liga.

Im Gegensatz zu Profi-Mannschaften müssen U23-Mannschaften “nur” ein Stadion vorweisen, in dem mindestens 5.000 Zuschauer Platz finden. Wegen Corona sind derzeit aber ohnehin keine Fans zugelassen. Deshalb stimmte der DFB dem Antrag des FC Bayern auf Verlegung des Spielorts zu.

ARGE: Neue Details zum Rücktritt von Gerhard Schnell

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Wie sechzger.de bereits am Sonntag Abend berichtete, hat der langjährige ARGE-Vorstand Gerhard Schnell sein Amt per sofort niedergelegt. Offiziell gab er gesundheitliche Gründe für diese Entscheidung an. Dennoch wirft der plötzliche Rückzug Fragen auf. Ein heute erschienener Artikel im Wochenanzeiger offenbart neue Details und lässt den Rücktritt Schnells in einem neuen Licht erscheinen.

Gerhard Schnell: Rücktritt bei ARGE

Schnell offenbarte bei seiner Begründung gesundheitliche Probleme bei sich und seiner Frau Jutta, eine der Fanbeauftragten des TSV 1860 München. Zudem habe er sich eigentlich bereits vor einem Jahr zurückziehen wollen. Doch steckt hinter dem Rücktritt noch mehr?

Brisante Emails

Dies lässt zumindest ein Artikel im Wochenanzeiger vermuten, der den langjährigen ARGE-Vorstand mit unangenehmen Vorwürfen konfrontiert. Wörtlich heißt es dort:

“Um den Offiziellen des TSV 1860 München ein Stimmungsbild von der Fanbasis zu vermitteln, korrespondierte Gerhard Schnell gerne mit Funktionären des Klubs. Mit Verweis darauf, zehntausende organisierter Anhänger zu vertreten, wurden von ihm klubpolitische Vorgänge, Personalfragen und das sportliche Zeitgeschehen kommentiert. Doch Schnell soll es nach Informationen der Münchner Wochenanzeiger dabei nicht belassen haben.”

In der Folge wird näher ausgeführt, was sich Schnell angeblich zu Schulden hat kommen lassen:

“Unter verschiedenen weiteren E-Mail-Accounts und Absendernamen erreichten die Verantwortlichen immer wieder geharnischte Protestschreiben, die eine vermeintliche Empörung der Anhängerschaft in den Regionen belegen sollten. Ein Abgleich der IP-Adressen, von denen die Nachrichten aus gesendet wurden, brachte ein erstaunliches Ergebnis: sie stammen mutmaßlich aus einer Hand – der des ARGE-Vorsitzenden Gerhard Schnell.”

Strafrechtliche Relevanz?

Das klingt zunächst mal wie ein Dummer-Jungen-Streich, ist jedoch mitunter auch strafrechtlich relevant, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Wie dem auch sei: Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, bleibt mehr als nur ein fader Beigeschmack, zumal gezielt einzelne Personen diskreditiert worden sein sollen. Wie der TSV 1860 München in der Causa verfahren wird und ob bereits rechtliche Schritte eingeleitet wurden, entzieht sich unserer Kenntnis.

Franz Hell, Tscharlie Beck und Johannes Schencking haben indes interimsmäßig die Leitung der ARGE übernommen.

1860 Tattoobuch: Autoren planen 2. Band – Fotos gesucht!

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Im Jahr 2014 veröffentlichten Maik Lange (Cosa Nostra) und Andreas Schmied (Blue Vikings) ihr 1860 Tattoobuch mit über 600 Abbildungen von Tattoos mit Bezug zu Sechzig. Nun ist Band 2 in Planung und die beiden Autoren sind auf die tatkräftige Unterstützung der Löwenfans angewiesen.

1860 Tattoobuch: 2. Band in Planung

Wann das Buch erscheinen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Schmied und Lange gehen jedoch davon aus, dass es nicht allzu lange dauern wird, bis sie wieder genug Fotos beisammen haben, um einen qualitativ hochwertigen zweiten Band ihres Werkes veröffentlichen zu können. Nicht umsonst gilt der TSV 1860 München als der meist tätowierte Verein der Welt.

Schwierige Ausgangsposition

Wie ambitioniert das Vorhaben der beiden ist, lässt sich zum Einen daran erkennen, dass man aufgrund der Geisterspiele keine Mundpropaganda in und rund ums Grünwalder Stadion durchführen kann. Zum Anderen haben auch die Tattoostudios in Bayern seit Monaten geschlossen, sodass seitdem keine neuen Tattoos dazugekommen sein dürften. Über die Problematik für die Studiobetreiber hatte sechzger.de im Interview mit Stephan, Chef des Tempel München, ausführlich im Interview gesprochen.

Ambitioniertes Ziel

Nichtsdestotrotz haben sich Maik Lange und Andreas Schmied Großes vorgenommen: 1860 (neue) Tattoos rund um Sechzig München wollen die beiden für das 1860 Tattoobuch Band 2 zusammentragen. Das hört sich viel an, aber wer, wenn nicht die Löwenfans, kann so was schaffen?

Ihr wollt dabei sein?

Super, das ist der wichtige erste Schritt! Wichtig sind den Autoren jedoch zwei Dinge:

  1. Top Foto-Qualität
  2. Das Tattoo darf nicht bereits in Band 1 abgebildet sein
Zudem benötigen die beiden eine schriftliche Einverständniserklärung zur Nutzung und Veröffentlichung des Tattoo-Fotos für das 1860 Tattoobuch Band 2 – und zwar vom Träger des Tattoos und vom jeweiligen Tätowierer als Urheber.
Schmied und Lange weisen auch ausdrücklich darauf hin, dass jedes Tattoo anonym im Buch veröffentlicht wird, d.h. es werden keine Namen genannt oder Gesichter gezeigt.
Des Weiteren soll den Fotos darauf geachtet werden, dass beispielsweise keine Markennamen und Markenbezeichungen wie Nike, Coca Cola, Stone Island, Ellesse, etc. sichtbar sind. Dies könnte zu rechtlichen Schwiereigkeiten bei der Veröffentlichung führen.

Wohin mit den Fotos?

Die Bilder Eurer Löwentattoos könnt Ihr per Email an tattoobuch1860band2@gmx.de senden; die Autoren werden sich dann zeitnah mit Euch in Verbindung setzen.
Sobald wir alle wieder unseren geliebten TSV 1860 München live im Stadion sehen dürfen, werden Lange und Schmied selbstverständlich auch die ein oder andere Aktion im Rahmen des 1860 Tattoobuchs starten.

Sechzig um sieben: Respekt, Tor des Monats und eine Hommage

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Guten Morgen, Ihr Löwen da draußen! Es ist Dienstag, wir blicken für Euch auf die News rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga. Heute mit Respekt, Tor des Monats und einer Hommage an Peter Grosser in bewegten Bildern. Dazu alle News aus der dritten Liga.

Respekt, Dennis Erdmann

Die Niederlage in Duisburg ist mittlerweile drei Tage alt. Dennoch möchte ich nochmal drauf zurück kommen. Dennis Erdmann, der durch seinen Blackout für die Wende zu Gunsten der Duisburger sorgte, nahm die Niederlage auf seinem Instagram Account auf seine Kappe. Respekt für Deine klaren Worte, Earthman! Selbstkritik und Verantwortung übernehmen, wenn mal was schief läuft, schätzen wir sehr in Giesing!

Alle für Sascha!

Vorletzten Spieltag brachte uns Dennis Erdmann ja nach einer Ecke mit einem überlegten Schuss ins teilweise verwaiste Tor. Sicher mehr in Erinnerung bleiben wird aber wahrscheinlich den meisten der sehenswerte Fallrückzieher von Sascha Mölders. Und wie es bereits in unserem Liveticker zu lesen war, ist das Tor nun logischerweise zum Tor des Monats nominiert. Also, alle für den Sascha voten. So ein Milchgesicht wie den Haaland wird er ja wohl locker übertrumpfen! 😉

Hommage an Peter Grosser

Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs sendete am Sonntag Abend einen Nachruf auf Peter Grosser. Wie Ihr ja alle wisst, ist unser Meisterkapitän letzte Woche verstorben und Arnd Zeiglers Team würdigt ihn in einem sehenswerten Bericht. Schaubefehl für die Hommage an Peter Grosser!

Das ist los an der Grünwalder Straße

DER SHOP IST WIEDER GEÖFFNET!!! Wie auf der Homepage vermeldet wird, haben beide Fanshops ab sofort für “Call & Meet” geöffnet. Das wird auch so bleiben, so lange die Corona-Inzidenz für München zwischen 50 und 100 liegt. Wer shoppen will, findet alle wichtigen Infos hier. Das Stüberl ist nach wie vor geschlossen. Am frühen Nachmittag steht nach dem trainingsfreien Montag eine Traingseinheit für die Profis an.

News aus der dritten Liga

Montagsspiel

Wie wir gestern Abend bereits berichteten besiegte Ingolstadt Neuperlach mit 2:1.Damit liegt Ingolstadt wieder auf Platz 2 der Tabelle und verdrängte Rostock auf den Relegationsrang. Der TSV 1860 München liegt mit sieben Punkten Rückstand auf Rostock auf Platz 6.

Palacios mehrere Wochen außer Gefecht

Im Spiel gegen die Löwen verletzte er sich ohne Fremdeinwirkung. Nun gaben die Zebras bekannt, dass Federico Palcios die nächsten Wochen ausfällt.

Probleme beim lettischen Klub des  neuen Uerdingen-Investors

Wie der kicker berichtet, läuft es kurz vor Saisonstart nicht rund beim FC Noah Jurmala, dem lettischen Investment der armensichen Investoren des KFC. Spieler klagen über ausstehenden Gehälter, deswegen sind bereits zwei Verfahren bei der FIFA eingeleitet worden. Wir hoffen, dass die Uedinger nicht vom Regen in die Traufe kommen und der DFB bei der Lizensierung ganz genau hischaut.

Neue Wendung im Fall Pourié

Der charakterlich offensichtlich etwas schwierige Ex-Löwe Marvin Pourié steht plötzlich wieder im Kader des FCK. Statt “komm Marvin, wir gehen” heißt es nun:  “Komm Bastian, Du darfst gehen”. Gemeint ist Bastian Becker, seines Zeichens bis gestern seit ca. 10 Jahren Fitness-Trainer des FCK, wie liga3-online berichtet. Am Donnerstag noch hatte Chefcoach Marco Antwerpen über Pourié gesagt: “Sein Fitnesslevel hat aktuell nicht den Stand, dass er für den 18er-Kader in Frage kommt. Wir arbeiten daran, dass er dieses Level wieder erreicht.” Nun ist wohl keiner mehr da, der dran arbeiten kann und so steht Pourié wieder im Kader.

Über diese und andere Kuriositäten aus der Welt der dritten Liga und den TSV 1860 München halten wir Euch wie gewohnt auf dem Laufenden. Habt einen schönen Dienstag! BLAU BLEIBEN!

3. Liga am Montag Abend: FC Ingolstadt 04 besiegt Türkgücü München

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Mit der Partie FC Ingolstadt 04 gegen Türkgücü München wurde am Montag Abend der 27. Spieltag der 3. Liga abgeschlossen. Der TSV 1860 hatte am Samstag mit 0:1 beim MSV Duisburg verloren.

FC Ingolstadt 04 – Türkgücü München

Während Ingolstadt seine Aufstiegsambitionen untermauern wollten, hatte Türkgücü die Möglichkeit, mit einem Dreier am TSV 1860 vorbeizuziehen. Mit Sebastian Maier und Noel Niemann bot Neu-Trainer Serdar Dayat zwei Spieler auf, die das Fußballspielen in Giesing erlernt haben.

Türkgücü mit der schnellen Antwort

Die erste Viertelstunde gehörte eindeutig den Schanzern, die hoch pressten und den Gegner früh anliefen. So verwunderte es auch nicht, dass der FCI in der 15. Minute in Führung ging. Stendera schlug einen Eckball an die Fünfmeterlinie und Schröck nickte zum 1:0 ein. Der Aufsteiger verstand das wohl als Weckruf, denn nur drei Minuten später glich Awoudja ebenfalls per Kopf zum 1:1 aus. Türkgücü schien nun besser im Spiel, das nächste Tor fiel jedoch auf der Gegenseite. Barry wehrte einen Schuss von Bilbija mit dem Oberarm ab und Schiedsrichter Robin Braun zeigte auf den Elfmeterpunkt. Kutschke ließ sich nicht zweimal bitten und vollstreckte souverän rechts unten zum 2:1 für die Schanzer (30.). In einem weitestgehend ausgeglichenen Spiel blieb Ingolstadt die gefährlichere Elf und verpasste es in Person von Röhl, den Vorsprung auszubauen. Auf der anderen Seite kamen Röser und Awoudja zu Möglichkeiten, zur Pause hatte jedoch die knappe Führung der Hausherren Bestand.

Souveräne Schanzer

Für Noel Niemann war die Partie nach 45 Minuten zu Ende; er wurde nach dem Seitenwechsel durch Omar Sijaric ersetzt. Am Spiel änderte die Maßnahme jedoch wenig: Die Schanzer blieben spielbestimmend und zeigten, warum sie in der Tabelle so weit oben stehen. Dazu waren noch nicht mal spielerische Glanzpunkte notwendig, aber die Souveränität, mit der sie den Ball vom eigenen Strafraum fernhielten, war schon beeindruckend. Türkgücü agierte bemüht, fand aber kaum ein Durchkommen gegen die Defensive der Schanzer. Torgefährlicher blieben die Gastgeber: Der eingewechselte Eckert Ayensa scheiterte mit seinem Kopfball am glänzend reagierenden Vollath (66.) und nur zwei Minuten später wurde der einschussbereite Elva in letzter Sekunde geblockt.

Verdienter Heimsieg

Anschließend neutralisierten sich beide Teams eine Viertelstunde lang, was den Schanzern natürlich deutlich mehr gelegen kam als den Gästen, die unbedingt noch zum Ausgleich kommen wollten. Einmal mehr zeigte sich jedoch, wie sehr Türkgücü von seinem Spielmacher Sercan Sararer abhängt. Nimmt man ihn aus dem Spiel, fehlt es dem Aufsteiger gravierend an Kreativität. So schaukelte der FCI den knappen Vorsprung souverän über die Zeit und kletterte in der Tabelle wieder auf Platz 2, während Türkgücü hinter den Löwen auf dem 7. Rang verharrt.

Sechzig@18:60 – Taktiktafel, Clickbaiting und Frauenfußball bei 1860

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Graffiti am Grünwalder Stadion TSV 1860 München Fanszene
TSV-Graffiti hinter der Westkurve vom Grünwalder Stadion in Giesing der aktiven Fanszene des TSV 1860 München

Der Stachel der Niederlage beim MSV Duisburg sitzt immer noch tief, zumal man bis zum Gegentreffer und der Roten Karte für Dennis Erdmann gut in der Partie war und sogar die besseren Chancen hatte. Aber wie sagte Dragoslav Stepanovic einst so schön: Lebbe geht weider! So richtig los gehts mit dem Frauenfußball beim TSV 1860 hoffentlich nach der Corona-Pause. Aber schon heute hatten wir anlässlich des Weltfrauentages einen historischen Abriss zum Thema auf sechzger.de.

Analyse der Niederlage in Duisburg

Wieder einmal konnte sich die Truppe von Michael Köllner trotz einer an sich engagierten Leistung nicht belohnen und musste den Platz am Samstag als Verlierer verlassen. Am Ende machte das Elfmetertor von Ex-Löwe Moritz Stoppelkamp den Unterschied, nachdem der TSV 1860 vor der Pause einige gute Gelegenheiten zur Führung liegen ließ. Bernd Winninger beleuchtet in seiner TAKTIKTAFEL-Nachanalyse die Gründe für die Niederlage an der Wedau.

Dennis Erdmann für ein Spiel gesperrt

Thomas Enn hatte am Sonntag in seinen Giesinger Gedanken ja bereits über Blackouts philosophiert. Dabei bezog er sich nicht zuletzt auf die Nummer 13 der Löwen. Für seinen Platzverweis am Samstag muss Dennis Erdmann nun einmal zuschauen und wird den Löwen beim Halleschen FC fehlen.

Frauenfußball – ein Artikel zum Weltfrauentag

Über die neugegründete Damen-Mannschaft der Löwen haben wir ja bereits des Öfteren berichtet und drei Protagonistinnen sogar zum Interview gebeten. Aufgrund der coronabedingten Unterbrechung wartet die Mannschaft noch immer auf ihr erstes Testspiel, aber zumindest virtuell wurde bereits der erste Sieg errungen.

Anlässlich des heutigen Weltfrauentages hat sich Jan Schrader mit dem Thema Frauenfußball (und das nicht nur beim TSV 1860) auseinandergesetzt und präsentiert Euch einen äußerst interessanten historischen Abriss.

Clickbaiting und irreführende Schlagzeilen

Bei anderen Usus, bei uns eine Ausnahme: Clickbaiting! Und auch, wenn uns diese (einmalige) Maßnahme ziemlich viel Aufmerksamkeit bereitet hat, so geloben wir doch Besserung und sind der Meinung, dass wir das gar nicht nötig haben.

Das überlassen wir lieber anderen…

Giesinger Bergfest

Nein, leider hat die Gastro noch immer nicht geöffnet, aber immerhin per Podcast kann man demnächst am Giesinger Bergfest teilhaben. Was und wer sich dahinter verbirgt, verraten wir Euch in unserem Artikel vom heutigen Nachmittag. Klingt auf jeden Fall sehr vielversprechend!

 

 

 

“Giesinger Bergfest” – Neuer 1860-Podcast in den Startlöchern

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Löwen-Berichterstattung von echten Medien-Profis

Das Zeitalter der Podcasts macht auch vor dem Löwenumfeld nicht halt: ab dem 10. März wird mit dem “Giesinger Bergfest” dem Geschehen rund um Münchens große Liebe eine neue Stimme gegeben. Oder besser gesagt, drei Stimmen: organisiert und durchgeführt wird das neue Medium von den Journalisten Florian Weiß (ehem. Online-Redakteur bei der “tz” und dem “Merkur”), Anja Guder (TV-Journalistin und Volleyballerin) und Alexander Augustin (Sportredakteur für die “Passauer Neue Presse”).

Emotionale Diskussionen, Fachsimpelei und das ein oder andere Kaltgetränk

Fachlich fundiert, emotional und bayrisch wird mit dem Podcast somit ein echter Mehrwert in der hörbaren Berichterstattung rund um den TSV entstehen. In lockerer Atmosphäre sprechen die drei Löwen-Beobachter über alles, was den 1860-Kosmos gerade bewegt.

Ihre gemeinsame Podcast-Erfahrung wollen die drei in einen “Stammtisch-Talk auf Augenhöhe” gießen, die dem Hörer das Gefühl geben soll, als säße er selbst mit am Tisch. Garniert werden soll das auditive Ereignis regelmäßig mit geladenen Gästen mit 1860-Bezug.

Der neue Löwen-Podcast “Giesinger Bergfest” wird ab dem 10. März jeden Mittwochmorgen zu hören sein.

Zum Weltfrauentag: Frauen im Fußball und beim TSV 1860 München

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Frauen Fußball TSV 1860

Jedes Jahr wird am 8.März der Weltfrauentag gefeiert. Der erste seiner Art fand im Jahr 1911 statt und wurde unter anderem im Kampf für mehr Gleichberechtigung sowie das Wahlrecht für Frauen geschaffen. Seit 1921 findet der Weltfrauentag jährlich statt. Wir werfen an diesem Tag einen Blick auf Frauen im Fußball.

Frauen im Fußball: auf dem Platz

Als im 12.Jahrhundert ein Vorläufer des Fußballspiels, la sioule genannt, gespielt wurde, beteiligten sich daran neben Männern auch Frauen. Die wirklichen Anfänge des Frauenfußballs hängen dann mit der offiziellen Einführung als Sportart zusammen. Dafür sorgte die internationale Vereinheitlichung der Regeln im Jahre 1863. An englischen Schulen spielten dann auch Mädchen Fußball. Die erste Frauenfußball-Mannschaft in England wurde 1894 gegründet und hieß fortan British Ladies Football Club. Das erste Spiel dieser Mannschaft verfolgten rund 10.000 Zuschauer.

Die British Ladies, Quelle: Wikipedia

Frauenfußball in Deutschland

In Deutschland spielten sich um die Wende zum 20.Jahrhundert Frauen in einem Kreis stehend den Ball gegenseitig zu. In der Gesellschaft hatte diese frühe Form des Fußballs einen schweren Stand und galt als moralisch verwerflich. Während der Frauenfußball in den 1920er Jahren in Europa (u.a. Großbritannien und Frankreich) dann einen ersten Höhepunkt erfuhr, wurde der Sport in Deutschland verboten. Trotzdem organisierten sich Frauen in eigenen Vereinen und spielten Fußball. Zum damaligen Frauenbild passte dieser Sport allerdings nicht. So warnten Gynäkologen vor einer Vermännlichung und mahnten an, dass der Sport die Aufnahme mütterlicher Pflichten verzögert.

Mit dem Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahre 1954 entbrannte die Diskussion um Frauen im Fußball erneut und resultierte in einem Verbot, ausgesprochen durch den DFB. Einstimmig wurde der folgende Beschluss angenommen.

„[…] unseren Vereinen nicht zu gestatten, Damenfußball-Abteilungen zu gründen oder Damenfußball-Abteilungen bei sich aufzunehmen, unseren Vereinen zu verbieten, soweit sie im Besitz eigener Plätze sind, diese für Damenfußballspiele zur Verfügung zu stellen, unseren Schieds- und Linienrichtern zu untersagen, Damenfußballspiele zu leiten.“

Dieses 1955 ausgesprochene Verbot wurde 1957 noch einmal bestätigt, hatte jedoch nicht die gewünschte Wirkung. Frauen spielten in Deutschland trotz allem weiter Fußball, vor allem im Ruhrgebiet gab es einige Vereine. Am 31.10.1970 wurde das Verbot aufgehoben, allerdings war dies mit einigen Auflagen verbunden. Die Frauen mussten beispielsweise eine halbjährliche Winterpause einhalten und ein Spiel dauerte nur 70 Minuten.

Die Entwicklung schritt voran und nach der Gründung einiger Landesverbände wurde 1973 die erste deutsche Meisterschaft im Frauenfußball ausgetragen. Die weibliche Mitgliederzahl im DFB stieg von 50.000 im Jahr 1970 auf 215.000 fünf Jahre später.

Europameister 1989

Das erste offizielle Länderspiel einer deutschen Frauen-Nationalmannschaft fand am 10.November 1982 statt. Beim 5:1-Sieg über die Schweiz erzielte eine 18-Jährige nach ihrer Einwechslung zwei Tore. Über 20 Jahre später wurde Silvia Neid Bundestrainerin der Frauen-Nationalmannschaft und übte dieses Amt 11 Jahre lang aus. Der wirkliche Durchbruch gelang dann mit dem Gewinn der Europameisterschaft im eigenen Land. Vor 23.000 Zuschauern in Osnabrück wurde Norwegen am 02.07.1989 mit 4:1 geschlagen. Die damalige Siegprämie: für jede Spielerin ein Kaffeeservice…

Der Gewinn führte zur Gründung der Frauen-Bundesliga und 1990 nahmen 20 Mannschaften in zwei Gruppen daran teil. 1996 wurde Frauenfußball olympisch. Insgesamt wuchs die Akzeptanz in der Bevölkerung immer weiter an und die Zuschauerzahlen stiegen. Dennoch war Frauenfußball immernoch eine Randsportart.

2003 stand Deutschland bei der vierten Weltmeisterschaft im Finale Schweden gegenüber. Durch ein Kopfballtor von Nia Künzer in der Verlängerung wurden die Deutschen zum ersten Mal Weltmeisterinnen und schafften damit ein Novum. Deutschland war das erste Land, dass sowohl bei den Männern als auch Frauen die WM gewinnen konnte. 2007 konnte dieser Titel in China verteidigt werden, jede Spielerin erhielt 50.000€ Siegprämie. Zum Vergleich: die Männer hätten 2006 300.000€ erhalten.

Die deutsche Nationalmannschaft hat neben den zwei Weltmeisterschaften insgesamt acht Mal die Europameisterschaft gewonnen und konnte 2016 in Rio de Janeiro bei den Olympischen Spielen Gold gewinnen.

Die Sportschau hat anlässlich 50 Jahren Frauenfußball in Deutschland letztes Jahr eine 48-minütige Dokumentation erstellt.

Frauen im Fußball: auf den Rängen

Genau wie die Ausübung des Sports war es auch lange Zeit verpönt, dass Frauen als Zuschauer den Spielen beiwohnten. Eine Freundin erzählte mir einmal, dass ihre Großmutter zu Lebzeiten Fan von Sechzig München war. Am Anfang war es ihr allerdings nicht erlaubt, ihren Herzensverein live im Stadion zu verfolgen. Bis in die Siebzigerjahre war das gesellschaftliche Frauenbild durch die Erledigung von Hausarbeiten geprägt. Der weibliche Anteil lag bei den Zuschauern unter zwei Prozent.

Auch heute noch ist es in manchen Ländern der Welt Frauen nicht erlaubt, bei Spielen auf den Rängen zuzusehen. Auf Druck des Weltverbandes FIFA erlaubte beispielsweise der Iran erst im vergangenen Jahr Frauen bei Fußball-Spielen von männlichen Teams. Erstmalig zusehen durften Frauen im Iran am 10.Oktober 2019, allerdings war die Anzahl der Tickets auf 3.500 Stück begrenzt.

Frauenfußball beim TSV 1860 München

Seit August 2020 gibt es beim TSV 1860 München wieder Frauenfußball. Die eigene Sparte der Fußballabteilung des TSV 1860 München eV trainiert aus Platzgründen allerdings nicht an der Grünwalder Straße und konnte aufgrund der Corona-Pandemie bisher kein Pflichtspiel absolvieren.
Wir haben die Damen bereits in einem zweiteiligen Interview nach ihren Beweggründen gefragt (Teil 1, Teil 2). Der Hauptsponsor die Bayerische ist seit Februar auch der “Hauptförderer Frauenfußball des TSV 1860 München”. Vor kurzem konnten zudem die neuen Trikots in Empfang genommen werden, mit denen unsere Frauen in Zukunft auf Torejagd gehen wollen.

 

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Sechzge, Oide! Mit Leib und Seele Löwin

Sechzge Oide Frauen im Fußball Ausstellung
“Sechzge, oide!”, Foto von Anne Wild

Um zu zeigen, dass Frauen und Mädchen einen festen Platz unter den Löwenfans haben, zeigten die Löwenfans gegen Rechts 2017 eine Ausstellung. Unter dem Titel “Sechzge, Oide! Mit Leib und Seele Löwin” wurden sechzig Löwinnen von Fotografin Anne Wild porträtiert. Zur Ausstellung erschien ein Katalog mit den Bildern sowie Interviews der abgebildeten Frauen.

Viola Oberländer – eine wahre Power-Frau

Beim TSV 1860 München eV ist Viola Oberländer seit Ende 2016 als Vereinsmanagerin tätig. Während sie im Verein seitdem bereits viel bewirken konnte, ist sie auch abseits des Vereinsgeschehens eine wahre Power-Frau. Bei der härtesten Fitness-Challenge der Welt konnte sie einen hervorragenden zweiten Platz belegen.

Frauen im Fußball: der aktuelle Stand

Der neue Präsident des DFB, Fritz Keller, galt bei seinem Einstieg 2019 als Frauenförderer. Bei einem Besuch im aktuellen Sportstudio im ZDF im Februar 2020 war dann unter anderem genau dieser Punkt im Gespräch. Man merkte schnell, dass beim DFB maximal der Wille zu einer Verbesserung der Situation vorhanden war, denn einen Plan hatte man nicht in petto.

Treten Sie in Vereine ein, engagieren Sie sich und dann bin ich mir sicher, Ihnen stehen alle Türen offen.

Dieser Satz kann wohl maximal als Wunschtraum bezeichnet werden. Von den Profimannschaften in den ersten drei Ligen im deutschen Herren-Fußball beschäftigt kein einziger Verein eine Frau im Trainerteam. Selbst in den Regionalligen gab es mit Inka Grings und Imke Wübbenhorst erst zwei Trainerinnen.

Frauen in Führungspositionen im Fußball

Nicht nur bei den Trainern, sondern auch in anderen Positionen ist man im Fußball von einem ausgeglichenen Verhältnis meilenweit entfernt. Eine Bestandsaufnahme liefert eine Dokumentation vom ZDF, die vor kurzem erschien. 2018 ergab eine Studie, dass im europäischen Fußball gerade einmal 3,7 % der Führungspositionen durch Frauen besetzt sind.

Deutschlands bekannteste Schiedsrichterin, Bibiana Steinhaus, hat ihre Karriere mittlerweile beendet. Aus der letztjährigen 3.Liga ist aufmerksamen Beobachtern Riem Hussein noch ein Begriff. Insgesamt sieht es allerdings auch hier mau aus: in der Saison 2018/19 waren 2.194 Schiedsrichterinnen auf den deutschen Fußballplätzen unterwegs. Das entspricht einem Anteil von 3,9 %.

F_in – Netzwerk Frauen im Fußball

Um Frauen in allen angesprochenen Punkten zu fördern und präsenter zu machen, gibt es beispielsweise das Netzwerk Frauen im Fußball (F_in). Seit 2004 ist das Netzwerk aktiv und will:

  • Frauen in verschiedenen Bereichen wie Fanprojekten, Fanorganisationen,        Journalismus, Wissenschaft, Mädchenarbeit vernetzen
  • Frauen im Fußballkontext sichtbarer machen
  • Sexismus und Diskriminierung im Fußball aufzeigen und bekämpfen

Gestern stand ich in einem Bahnhofskiosk in der Fußballabteilung und erspähte das Magazin ELFEN. Es beschäftigt sich primär mit der Frauen-Bundesliga und erscheint seit dem Herbst 2019. Nun liegt es auf meinem Tisch und dient in den nächsten Tagen als Lektüre.

Ein erster persönlicher Beitrag zu mehr Frauen im Fußball. Zeit wirds!

Nach Platzverweis in Duisburg: 1 Spiel Sperre für Dennis Erdmann (1860)

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Dennis Erdmann Earthman
Dennis Erdmann

In der Ringerabteilung des TSV 1860 München war man durchaus zufrieden mit der technisch einwandfrei ausgeführten Aktion im Griechisch-Römisch-Stil, doch leider hatte sich Dennis Erdmann in der Sportart vertan. So gab es am Samstag Elfmeter für den MSV Duisburg und die Rote Karte für unseren Innenverteidiger. Heute legte der DFB die Sperre fest: Erdmann muss einmal zuschauen und fehlt den Löwen am Samstag beim Halleschen FC.

Ein Spiel Sperre für Dennis Erdmann

In der 53. Minute nahm das Unheil an der Wedau für den TSV 1860 seinen Lauf. Erdmann krallte sich an Gegenspieler Bouhaddouz fest, ließ nicht mehr los und riss den Stürmer zu Boden. Da Stoppelkamp den fälligen Elfmeter verwandelte, bleibt es bei einem Spiel Sperren für unsere Nummer 13. Hätte der Ex-Löwe verschossen, wäre Erdmann vermutlich wegen der Vereitelung der Torchance zu zwei Spielen Sperre verurteilt worden.