Start Blog Seite 840

Affäre um Stimoniaris weitet sich aus: Bundestagsabgeordneter beteiligt?

0
Kracher Pfeifer Hartberg
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Saki Stimoniaris steht wegen Untreue im Visier der Staatsanwaltschaft. Nun soll auch ein gerade erst vereidigter Bundestagsabgeordneter an der Affäre um den ehemaligen MAN-Betriebsratschef beteiligt sein.

Ermittlungen gegen Stimoniaris bestätigt

Nachdem das Löwenmagazin und sechzger.de bereits mehrmals über Ungereimtheiten im Zusammenhang mit Saki Stimoniaris berichteten, ist nun auch die Süddeutsche Zeitung auf den Fall aufmerksam geworden. Denn ein frisch gebackener Bundestagsabgeordneter ist wohlmöglich in den Fall verwickelt. Die Rede ist von Sebastian Roloff, der für die Münchner SPD (Wahlkreis München-Süd) in den Bundestag eingezogen ist. Er soll seinen Firmenwagen Stimoniaris zur Verfügung gestellt haben. Bei MAN war er Personalleiter, aufgrund seines Mandats ruht seine Tätigkeit bei dem Münchner LKW-Hersteller.

Es ist aber offenbar nicht der einzige Firmenwagen, den Stimoniaris zu privaten Zwecken genutzt hat. Gleich mehrere höherrangige Angestellte sollen ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. Außerdem berichtet Business Insider, dass es mittlerweile auch um den Tatbestand der Urkundenfälschung gehen könnte.

Folgen für Ämter beim TSV 1860?

Während der Bundestagsabgeordnete Roloff laut SZ “eine eher kleine Rolle” in der Angelegenheit spiele, stehe Stimoniaris “im Mittelpunkt der Affäre”. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen dem 50-Jährigen möglicherweise auch Konsequenzen für seine Ämter beim TSV 1860 München. Saki Stimoniaris ist aktuell der offizielle Vertreter von Hasan Ismaik, sitzt für ihn im Beirat der Geschäftsführungs GmbH und ist zudem Aufsichtsratsvorsitzender der KGaA.

Im Falle einer Verurteilung wird er kaum noch tragbar sein. Möglicherweise kommt er den Entscheidungsträgern allerdings zuvor und tritt – wie schon bei MAN – selbständig zurück.

Die SECHZGER 4/2021: News aus den vielen Abteilungen des TSV 1860

0
TSV 1860 Mitgliederversammlung Stimmkarte
Stimmkarte bei einer Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V.

Für den Fußball ist der TSV 1860 deutschlandweit bekannt, doch darüber hinaus gibt es noch viele weitere Abteilungen im Verein. Ein Update aus diversen anderen Sportarten gibt es nun in der vierten und letzten Ausgabe des Vereinshefts “Die SECHZGER” im Jahr 2021.

Ausführliche Berichte zu MV und Turnhalle

Im Vorwort des Vereinsheftes ergreift Präsident Robert Reisinger zunächst das Wort. Nach aktuellem Stand hat der TSV 1860 München e.V. 23.105 Mitglieder und konnte damit sogar während der Pandemie neue Mitglieder begrüßen. Reisinger begründet dies unter anderem mit der Gründung neuer Abteilungen. Nach den einleitenden Worten folgt ein ausführlicher Bericht zur Mitgliederversammlung. Es war eine vergleichsweise sehr ruhige Veranstaltung, die zudem in nur viereinhalb Stunden schon wieder vorüber war. Leider waren nur wenige Mitglieder anwesend, sodass die Ergebnisse der Versammlung im Vereinsheft noch einmal ausführlich präsentiert werden. Auch das größte Projekt des e.V. bekommt eine zentrale Rolle zuteil. Der aktuelle Stand wurde Ende November bereits auf der Homepage des Vereins dargestellt, nun folgt ein ausführlicher Bericht im Vereinsheft “Die SECHZGER”.

Abteilungen des TSV 1860 berichten aus dem Jahr 2021

In der Folge wird es äußerst vielseitig. Wieviele verschiedene Abteilungen es beim TSV 1860 München gibt, wird einem bei der hohen Anzahl der Berichte in der Folge eindrücklich bewusst. Ob Roller Derby, Bergsport, Präzisionssport oder die Abteilung Vereinsgeschichte: alle sind im Vereinsheft vertreten. Der Fußball kommt freilich trotzdem nicht zu kurz und so gibt es neben einem Artikel zu den Frauen des TSV 1860 auch Darstellungen von den Junglöwen, den Alten Herren, dem Futsal oder der Versammlung der Fußball-Abteilung, die in diesem Jahr direkt im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Vereins stattfand.

Vereinsheft Die SECHZGER, Ausgabe 4/2021

 

TAKTIKTAFEL: Borussia Dortmund II – TSV 1860 München (19.Spieltag)

0
Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Auswärtsspiel unseres TSV 1860 München bei Borussia Dortmund II in der altehrwürdigen Rote Erde-Kampfbahn zu Dortmund.

Diese Woche wird es nicht nur darum gehen was Dortmund II wohl auf den Platz bringt, sondern auch welche Möglichkeiten die Sechzger – systematisch und taktisch – nach dem Möldersbeben unter der Woche haben.

Schauen wir aber dennoch zuerst wie üblich darauf wie Dortmund II Fußball spielt und wo die Stärken sowie Schwächen der Dortmunder liegen.
Die Dortmunder U23 ist mit einem Marktwert von 11,95 Mio. € klar die wertvollste Mannschaft in der Liga. Systematisch passt sich die U23 dem Spiel der Erstligatruppe nicht an. Bei der zweiten Mannschaft wird im Gegensatz zur ersten hinten mit Dreierkette agiert. Genauer gesagt im System 3-4-3 bzw. einer seiner Varianten 3-4-2-1 oder 3-4-1-2. Zu Saisonbeginn ließ der Coach Enrico Maaßen auch zweimal ein 3-1-4-2 spielen. Seit dem Unentschieden gegen Saarbrücken am 4.Spieltag kam das allerdings nicht mehr zum Einsatz.

Die statistischen Werte von Borussia Dortmund II

  • Ballbesitz 54%
  • Passgenauigkeit 82% (drittbester Wert der Liga)
  • Defensive Zweikampfquote 60%
  • Flankengenauigkeit 38% (drittbester Wert der Liga)
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 7,59 (drittbester Wert der Liga)

Wie spielt Dortmund II?

Wie bei den meisten U-Mannschaften von Bundesliga-Clubs steht die Weiterentwicklung der Spieler in der zweiten Mannschaft im Vordergrund. Daher spielt der BVB mit dem 3-4-3 bzw. seinen Varianten ein System, das eher auf technische Finesse und Geschwindigkeit setzt als auf Kampf mit der Brechstange. Wir müssen uns also auf technisch geprägtes Offensivspiel einstellen. Mit fünf Offensivakteuren vor zwei technisch begabten Sechsern und der Dreierkette entfacht Dortmund nach vorne ein äußerst variables Feuerwerk an Offensivfußball. Das Dreigestirn Tachie – Taz – Pherai in vorderster Front kommt auf sage und schreibe 28 Scorerpunkte (15 Vorlagen / 13 Tore). Bei 52 bisher möglichen Scorerpunkten ein ziemlich guter Wert für das Offensivtrio.

Der Spielaufbau aus der eigenen Defensive im Positionsspiel erfolgt zunächst ruhig und überlegt. Hat Dortmund dann die erste Pressingreihe des Gegners überspielt, wird meist das Tempo angezogen und über schnelle Passkombinationen nach vorn gespielt. Bevorzugt bringen die Dortmunder den Ball mit technischen Mitteln ins Zentrum vor das gegnerische Tor. Passkombinationen sowie Einzelaktionen, um einen Gegenspieler zu überlaufen, sind an der Tagesordnung. Trotz der hohen Flankengenauigkeit bringt Dortmund den Ball eher durch diagonales Spiel an und in den Strafraum als von außen Flanken zu schlagen. Mit neun Flanken pro Spiel schlagen die U23 Borussen die wenigsten Flanken überhaupt in der Liga. Trotzdem finden sie häufig den Weg in den gegnerischen Strafraum. Die zweite Mannschaft des BVB hat ligaweit die drittmeisten Ballkontakte im Strafraum des Gegners zu verbuchen.

Gegen den Ball verschiebt sich das 3-4-3 meist zu einem 5-4-1. Aber auch asymmetrische Verschiebungen, bei denen nur der ballnahe Mittelfeldaußenspieler zurück in die Kette fällt, hat man schon gesehen. Das ist meist dem System des Gegners geschuldet, dem man sich gegen den Ball durchaus versucht anzupassen.

Die Stärken und Schwächen des Systems

Stärken

Das 3-4-3 bietet mit seiner exzellenten Tiefenstaffelung im Zusammenspiel mit taktischer Disziplin im Positionsspiel sehr variantenreiche Spielzüge im Aufbau. Gerade für spielstarke Teams ist dieses System daher eine wahnsinnig effektive Waffe. Angriffspressing und Gegenpressing können mit der Überzahl an Offensivspielern gut umgesetzt werden. Diese Überzahl verhilft der Mannschaft im 3-4-3 auch im letzten Drittel zu hoher Variabilität.

Schwächen

Die Dreierabwehrkette muss situativ immer wieder aus dem Mittelfeld heraus verstärkt werden, wenn der Gegner sich aus dem Pressing befreien kann. Das 3-4-3 stellt hohe Anforderungen an die individuelle Stärke der Spieler sowohl mit als auch gegen den Ball. Wenn die Spieler ihre Rollen im taktischen Konzept nicht akribisch einhalten, kann das Spiel im 3-4-3 leicht zum Debakel werden. Außerdem ist es sehr konteranfällig.

Die Schlüsselspieler

Der Erstztorwart Stefan Drljaca (#40) ist bei hohen Bällen und Standards nicht der sicherste. Abgesehen davon ist er ein solider Torwart mit guten Reflexen, dem allerdings in einigen Momenten noch die Erfahrung fehlt, um wirklich auf dieser Position zu glänzen. Er ersetzt den etatmäßigen Stammkeeper Luca Unbehaun, der seit einigen Wochen mit einer Handverletzung pausieren muss.

Innenverteidiger Lennard Maloney (#4): Kopfballstark, passicher und gutes Stellungsspiel besitzend, manchmal etwas ungestüm, mit Bundesligaerfahrung bei der ersten Elf des BVB ist er der wohl beste der einsatzfähigen Innenverteidiger des BVB II. Vor allem beim Luftkampf ist er eine wirkliche Macht. Seine Kollegen Dams und Finnsson fallen verletzt aus.

Im defensiven Mittelfeld ist Franz Pfanne (#23) der Spieler, auf den es zu achten gilt. Von zehn defensiven Zweikämpfen verliert er nur drei, seine Passquote ist ebenfalls sehr gut. Normalerweise übernimmt die Aufgabe des Spielaufbaus von hinten heraus der gelbgesperrte Antonios Papadopoulos (#18). In wie weit Pfanne zusammen mit dem für Papadopoulos wahrscheinlich auflaufenden Marco Hober (#8) diese Aufgabe im defensiven Mittelfeld ähnlich gut ausfüllen kann wird sich zeigen. Die Sperre ist für den BVB II aber wahrscheinlich ohne größere Probleme zu kompensieren.

Das Trio ganz vorne ist als solches der Schlüssel im Angriff des BVB II. 28 Scorerpunkte und damit mehr als die Hälfte aller Scorerpunkte der Borussia vereinigen diese drei auf sich. Berkan Taz (#10), Richmond Tachie (#11) und Immanuel Pherai (#28) sind alle drei brandgefährlich und müssen unbedingt unter Kontrolle gehalten werden. Schnell, dribbelstark, passsicher und mit einer guten Schussgenauigkeit ausgestattet sind diese drei eines der gefährlichsten Offensivtrios in der Liga.

Wie wird sich der TSV 1860 ohne Mölders präsentieren?

Jetzt steht natürlich noch die Frage im Raum: “wie spielen die Löwen ohne Sascha Mölders?”. Hoffentlich erfolgreich möchte man als erstes sagen, das ist klar. Aber wie wird sich das System verändern bzw. wird es sich überhaupt verändern? Eine der besten Leistungen der letzten Saison wurde beim Sieg in Magdeburg gezeigt, als Mölders ebenfalls abwesend war. Gut, Magdeburg war zu dem Zeitpunkt ein Schatten dessen, was es nun darstellt und wir hatten eine echt gute Phase in der Saison. Aber die Idee ohne echten Stürmer mit sehr flexiblem offensivem Mittelfeld zu agieren, bei dem die gegnerische Abwehr immer wieder Lösungen für die variablen Angriffe finden musste und dies häufig nicht schaffte, hat mir in diesem besagten Spiel sehr gut gefallen. Das wäre eine gute Möglichkeit.

Man kann auch das 4-1-4-1 weiterhin beibehalten, allerdings kann Linsbichler meiner Meinung nach den Part des Zielspielers noch nicht so umsetzen wie es ein Sascha Mölders in Topform könnte. Von daher müsste man auch ein wenig an der Taktik feilen und weniger als bisher auf den langen Ball setzen. Das täte allerdings auch der offensiven Attraktivität gut. Mit unseren technisch versierten Spielern kann das Spiel durchs Zentrums durchaus gut aussehen. Das Spieltempo, vor allem beim Aufbau nach Ballgewinn im eigenen letzten Drittel, müsste sich allerdings signifikant erhöhen, um dann erfolgreich zu sein.

Die letzte Variante wäre ein 4-4-2 System, mit z.B. Bär und Linsbichler als Sturmduo. Dahinter eine flache Raute mit einem defensiven Mittelfeldspieler. Gegen den Ball müsste einer der beiden Stürmer aber unbedingt ins Mittelfeld zurückfallen, da durch das 3-4-3 sonst eine Überzahl entstünde, die aufgrund der technischen Versiertheit der Dortmunder sehr gefährlich würde.

Ohne Mölders wird es auch beim Verteidigen der defensiven Standards anders aussehen als zuletzt. Man konnte doch in dem ein oder anderem Spiel sehen, dass die ausführenden Gegenspieler den Ball oft dorthin spielten, wo Mölders als Gegenspieler zugeteilt war. Nun wird der Gegner eine andere Schwachstelle finden müssen, um bei Standards gegen die Löwen erfolgreich zu sein.

Fazit

Wenn der Paukenschlag Freistellung vom Mannschaftstraining für den Kapitän, der offensichtlich nicht mehr gut in der Mannschaft integriert war, das Team wieder zusammenschweißt und eine Einheit auf dem Platz steht, wird der TSV 1860 München dieses Spiel auf jeden Fall offen gestalten, und auch gewinnen, können.

Es stellte sich ja nie die Frage, ob die Mannschaft wirklich schlecht ist, sondern nur warum sie es denn plötzlich sind. Wenn mit Mölders nun der dafür verantwortliche faule Apfel aus dem Korb entfernt wurde, der die anderen verdorben hatte, dann solls mir recht sein. Ich erwarte volle Konzentration, höchsten Einsatzwillen und gnadenlosen Kampf um jeden Millimeter Boden.

Nichts anderes als drei Punkte sollten die Löwen aus dem Ruhrpott mit nach Hause bringen. Ob das gelingt, hängt natürlich auch vom Gegner ab. Selbstläufer wird es sicherlich keiner. Kann die Mannschaft des TSV 1860 jedoch annähernd Normalform erreichen, wird es für mindestens einen Zähler im Stadion Rote Erde reichen. Ich bin wie gesagt recht zuversichtlich, dass es drei Punkte werden könnten.

Sollte man verlieren, ist es immer eine Frage wie es dazu gekommen ist. Hat man sich abschießen lassen oder wurde bis zum Ende gekämpft? Eine Niederlage der letzteren Art würde nach dieser turbulenten Woche sicher keiner krumm nehmen. Ein weiteres mal so ein blutleeres Gekicke wie gegen Magdeburg oder in der ersten Halbzeit gegen Mannheim will keiner sehen und würde wohl auch weitere Fragen als die zumindest bis Samstag noch offenen aufwerfen.

Wie auch immer: Ich gehe von einer Reaktion der Mannschaft aus, und davon, dass die Sechzger in Dortmund drei Punkte holen.

So könnte die Dortmunder Borussia beginnen

Datenquelle: wyscout

Startelf für Linsbichler rückt näher: die LÖWENRUNDE vor Dortmund

1
Michael Köllner Löwenrunde 1860 Magdeburg 03.12.2021

Die Wahrscheinlichkeit, dass Tim Linsbichler erstmals im Ligabetrieb in der Startelf stehen könnte, hat sich noch einmal siginifikant erhöht. Der TSV 1860 München muss in Dortmund auf eine Offensivkraft verzichten.

LÖWENRUNDE: Linsbichler vor erstem Startelf Einsatz

Merveille Biankadi wird die Reise nach Nordrhein-Westfalen kurzfristig nicht mit antreten. Den 26-Jährigen plagen muskuläre Probleme, daher bleibt er als Vorsichtsmaßnahme in München. Somit rückt Tim Linsbichler immer mehr in den Fokus: der 21-Jährige steht vor einem Einsatz in der Startelf. Von Beginn an kam er in der 3.Liga noch nie zum Zuge. An Sascha Mölders war für ihn bisher kein Vorbeikommen, auch sonst ist die Konkurrenz in der Offensive hoch.

Mölders wird kaum thematisiert

Wie zu erwarten war das Interesse an der Pressekonferenz vor dem Spiel bei Borussia Dortmund II besonders hoch. Deutlich mehr Medien-Vertreter als sonst waren in der Online-Konferenz vertreten, wurden allerdings gleich zu Beginn herb enttäuscht. Über Sascha Mölders wurde heute nicht viel gesprochen. Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel erklärte in seinem Eingangsstatement lediglich, dass der TSV 1860 sich in Gesprächen mit dem Spieler und seinem Berater befinden. Im Anschluss ging auch Trainer Köllner noch einmal auf Mölders ein. Er schilderte beispielsweise, dass der Impuls für die getroffene Entscheidung nicht von der Mannschaft kam und eine formale Abstimmung nicht den Tatsachen entsprechen würde. Gleich wohl waren aber Mitte der Woche Details nach außen gedrungen, die ein klares Stimmungsbild gegen den Kapitän aufzeigten.

Im Training stand in dieser Woche vor allem die Defensivarbeit im Fokus. Das gefährliche Offensivtrio des BVB II, das Bernd Winninger in seiner heutigen TAKTIKTAFEL thematisieren wird, hat gemeinsam bereits 28 Scorerpunkte auf dem Konto. Es kommt also viel Arbeit auf die Abwehr im Stadion Rote Erde zu. Köllner ist der Meinung, dass auch Abwehrarbeit Spaß machen müsse. Am Samstag (14 Uhr sechzger.de Liveticker) wird sich zeigen, ob sich der defensive Viererverbund im Vergleich zum Spiel gegen Magdeburg deutlich steigern kann. Vorne könnte es Linsbichler richten, wenn er die Motivationsschub aus dem möglichen Einsatz in der Startelf mitnimmt.

 

Dem Giesinger Grünspitz droht eine Umzäunung

5
Grünspitz Giesing vor einem Spiel des TSV 1860 München

Noch läuft die Petition zum Erhalt des beliebten Treffpunkts in Giesing, bevor sie am kommenden Dienstag übergeben werden sollen. Nun aber droht dem Grünspitz zum Jahresbeginn ein trauriges Dasein: der Bereich soll eingezäunt werden.

Über 3.000 Unterstützer

Im Vergleich zu letzter Woche haben sich noch einmal deutlich mehr Personen gefunden, die sich für den Erhalt vom Grünspitz in Giesing einsetzen. Nicht nur unter Löwenfans ist der Platz beliebt, auch außerhalb von Spieltagen finden sich Münchner Bürger dort ein. Dank der Löwenfans gibt es vor Ort endlich auch eine Toilette, sodass neben dem Kiosk die notwendige Infrastruktur bereit steht. Noch vier Tage kann die Petition unterzeichnet werden, bevor sie dem zuständigen Bezirksausschuss vorgelegt wird.

Die Lage beim Thema Grünspitz hat sich verschärft

Ging es beim Start der Petition allerdings vorrangig darum, den Kiosk möglichst auch zu erhalten, droht dem Grünspitz nun ein weitaus schlimmeres Schicksal als zunächst gedacht. Ab Anfang 2022 sollte das Baureferat sich um die Fläche kümmern. Es sollte eine einladende Grünfläche entstehen. Doch wie auch beim Grünwalder Stadion wird das Ganze nun nach einem Bericht der tz zu einer Hängepartie – mit möglicherweise dramatischen Folgen. Rund ein Jahr benötigt das Baureferat nun doch noch, um die Maßnahmen zu planen. Dabei sei laut Kommunalreferat ein Umbau zu einer Grünfläche gar nicht mehr nötig. Der Giesinger Grünspitz könnte in seiner jetzigen Form bestehen bleiben.

Nach aktuellem Stand verlässt der Green City e.V. zum Jahresende das Areal, das Baureferat wird hingegen nicht wie ursprünglich kommuniziert übernehmen. Die Folge: das Kommunalreferat müsste die Fläche „mittels eines stabilen Zauns vollständig absichern“. Gewerbetreibende könnten den Grünspitz dann mieten.

Spenden bis Mitte Februar nötig

Um dieses Szenario doch noch abzuwenden, könnte der Verein erneut einspringen. Dafür sind allerdings Spenden notwendig, denn es müssen 45.000 Euro bereit gestellt werden. Diese können über beantragte Förderungen allein nicht abgedeckt werden. Bis Mitte Februar muss die Entscheidung gefallen sein, ansonsten kommt die Umzäunung.

Löwenfans, die zum Erhalt vom Grünspitz einen Beitrag leisten wollen, finden hier alle relevanten Informationen.

Borussia Dortmund II – TSV 1860 (Spieltag 19): Ergebnistipp Steffen Marx

0
Steffen Marx Giesinger Bräu

Für viele Löwenfans gehört ein Besuch im Giesinger Bräu zum Spieltag fix dazu. Ich schließe mich da gar nicht aus. Sei es, um mich im Stüberl nach der Anreise zu stärken oder bloß an der Rampe a Hoibe mitzunehmen. Seit 2006 besteht die Brauerei nun bereits und ihr Gründer, Steffen Marx, tippt heute für uns die Partie des TSV 1860 bei der Zweitvertretung von Borussia Dortmund.

Steffen Marx tippt vorsichtig

15 Gegentore haben die Löwen in den vergangenen vier Partien kassiert. Das 2:5 gegen Magdeburg hängt uns wohl alle noch in den Köpfen, oder? Auch Steffen Marx hat die Klatsche vom letzten Samstag noch nicht ganz verdaut. Entsprechend vorsichtig ist sein Tipp für das Spiel des TSV 1860 bei Borussia Dortmund II.

“Ein Tipp ist schwer nach den vergangenen Ergebnissen. Ich hoffe, dass die Löwen mit einem 0:0 langsam in die Spur zurück finden.”

Es wäre zu schön, wenn nach der Flut an Gegentoren endlich mal wieder die Null stehen würde. Das wäre nicht zuletzt Marco Hiller von Herzen zu gönnen…

Das Giesinger Bräu im Portrait

Bereits 2006 machte sich das Giesinger Bräu, also Steffen Marx mit dem damaligen Braumeister Tobias Weber, einen Namen in der Stadt. Standen zunächst Frucht- und Gewürzbiere im Fokus, so wuchs das Portfolio durch die steigende Nachfrage und schon bald bot die Brauerei auch klassische Biere wie Helles und Weißbier an. Im Jahr 2011 wurde erstmals die Grenze von 1.000 Hektoliter Jahresproduktion erreicht – ein Meilenstein. Nach einigen Herausforderungen konnte Ende 2014 der neue Standort in der Martin-Luther-Straße 2 mit einer maximalen Kapazität von rund 12.000 Hektoliter Jahresausstoß eröffnet werden. Im Münchner Norden entstand zudem bis Ende 2019 eine eigene Abfüllanlage mit angeschlossenem Sudhaus (Werk 2).

Giesinger Bräu
Das Giesinger Bräu, Anlaufpunkt für viele Löwenfans an Heimspieltagen

Titelbild: Giesinger Bräu

Antworten der Stadt München zu Anfrage der CSU gleichen einem Hohn

0
Tsv 1860 Waldhof Mannheim 30112021 3liga (22)

Es ist ein ewiges Hin und Her, ein Ende ist nicht absehbar. Das Grünwalder Stadion soll mithilfe von Steuergeldern ausgebaut werden, doch zwischen der Stadt und dem TSV 1860 München gibt es zahlreiche ungeklärte Fragen. Einen Beitrag zur Klärung wollte die Stadtratsfraktion der CSU mit einer Anfrage leisten, doch die Antworten der Stadt München lassen mehr als zu Wünschen übrig.

Anfrage der CSU: Frist wird überzogen

Um den laufenden Vorgang beim Thema Grünwalder Stadion etwas zu beschleunigen, stellte die CSU die bereits erwähnte Anfrage an die Stadt. Zuletzt war immer wieder von der fehlenden Beschlussvorlage die Rege. Stadt in Person von Oberbürgermeister Dieter Reiter und der TSV 1860 schoben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Anstatt direkt miteinander zu reden oder zu kommunizieren, schoss man lieber mit Pfeilen über die Medien hin und her. Förderlich ist das sicherlich nicht, denn weiterhin geht in Sachen Beschlussvorlage nichts voran. Zuletzt brachte Verena Dietl eine Erbpacht-Lösung ins Spiel.

Auch jetzt noch werden die Löwenfans weiter vertröstet. Erst Anfang 2022 soll die Thematik wieder im Sportausschuss behandelt werden. Wie das Löwenmagazin bereits berichtete, lief die Frist zur Beantwortung der Anfrage von der CSU ursprünglich bis zum 29.November. Mittlerweile wurden die Antworten der Stadt München veröffentlicht, doch sie tragen in keinster Weise zu einer Verbesserung der Situation bei. Man beruft sich grötenteils – kein Scherz – auf die fehlende Beschlussvorlage. Damit verpufft die Intention der Anfrage im Winde, die CSU hat es versucht und leider nichts erreicht.

Die “Antworten” der Stadt im Überblick

1. Wie stellt sich der Sachstand zum Um- bzw. Ausbau des Grünwalder Stadions derzeit dar?

Im Rahmen der Bekanntgabe im Sportausschuss des Stadtrates vom 02.12.2020: Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße; Ergebnis des Vorbescheidsverfahrens (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 01945) wurde zugesagt, dass das Referat für Bildung und Sport eine Beschlussvorlage in den Stadtrat als Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Ertüchtigung des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße auf 18.105 Zuschauerplätze einbringen wird.

Diese soll auch Aussagen enthalten

  • zu den Kosten für die verschiedenen Planungsansätze
  • zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit/dem Erfordernis einer marktüblichen Miete
  • zu den Anforderungen an den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga bzw. Bundesliga

2. Gibt es zu den verschiedenen Problemstellungen bereits Ergebnisse bzw. welche Auflagen würden sich daraus ergeben?

Dieses wird dem Stadtrat im Rahmen der Beschlussvorlage vorgetragen.

3. Wie hoch sind die ursprünglich geschätzten Kosten für das Projekt und ergeben sich Mehrkosten aufgrund oben genannter Probleme?

Vgl. Antwort zu Frage 2.

4. Ergeben sich durch die Kapazitätsausweitung bzw. durch die Ausbaukosten zusätzliche Steigerungen für die Vereine bei der Miete?

Vgl. Antwort zu Frage 2.

5. Wann ist mit einer abschließenden Behandlung im Stadtrat zu rechnen?

Die Stadtratsvorlage wird im 1. Quartal 2022 in den Sportausschuss und anschließend in die Vollversammlung des Stadtrats eingebracht.

6. Wie und in welchem Umfang werden die Anwohnerinnen und Anwohner, sowie die Sicherheitskräfte, Sportvereine und deren Anhänger in den weiteren Prozess mit eingebunden?

Sollte der Stadtrat der Stadionertüchtigung zustimmen, werden die Anwohner*innen, Sicherheitsbehörden, Vereine und deren Fanvertretungen im Rahmen der dem Stadtratsbeschluss folgenden Vorplanung zur Baumaßnahme in den weiteren Prozess mit eingebunden.

Täter und Opfer – Gedanken eines traurigen, aber immer noch stolzen Fans

12
Sascha Mölders Michael Köllner FC Ingolstadt 04 TSV 1860 München
Kapitän Sascha Mölders und Trainer Michael Köllner stoßen nach dem verlorenen Spiel in Ingolstadt mit einem Augustiner Bier an.

Bereits am Dienstag gab es bei sechzger.de einen Kommentar zum Thema Mölders zu lesen. Nun folgt ein weiterer aus der großen Fanlandschaft beim TSV 1860 München, der nach mehreren Tagen versucht, die vielen Geschehnisse für sich einzusortieren.

Täter und Opfer – ein Kommentar zu Mölders von einem Fan

Am ersten Spieltag der Saison 2020/21 gastieren die Münchner Löwen beim SV Meppen. Im Emslandstadion läuft bereits die Nachspielzeit, als Sascha Mölders mit einem genialen Schuss den 3:1-Auswärtssieg der Löwen unter Dach und Fach bringt. Nach dem anschließenden Jubellauf zur Löwenbank liegen sich anschließend Trainer Michael Köllner, Torschütze Sascha Mölders und einige Mitspieler herzlich lachend und feixend in den Armen. Aktuell wirkt diese Szene aus dem September 2020 wie aus einer völlig anderen Epoche der bewegten Vereinschronik.

Die Euphorie dieses Auftaktsieges zog sich trotz der zumeist aufgrund der Pandemie vor leeren Rängen stattfindenden Begegnungen fast durch die gesamte Saison und gipfelt im nicht mehr für möglich gehaltenen Finale um Platz drei am letzten Spieltag in Ingolstadt.

Für bundesweite Aufmerksamkeit sorgte vor allem Sascha Mölders, nach der Saison mit 22 Toren mit 36 Jahren zum ältesten Torschützenkönig in den ersten drei Ligen des deutschen Fußballs gekrönt. Der Titel für den Trainer der Saison ging an Michael Köllner, Spieler der Saison wurde wenig überraschend Sascha Mölders. Noch Ende Mai 2021 war nach dem Spiel in Ingolstadt auf sechzger.de zu lesen:

Was für eine Saison, was für eine Mannschaft. Diese Spielzeit hat den Fans des TSV 1860 München große Freude bereitet. Auf dem Platz stand ein Team, das stets den Einsatz, Kampf und die Leidenschaft gezeigt hat, die man sich als Anhänger erhofft.

Wer hätte da widersprochen? Wir alle waren trotz des verpassten Aufstiegs stolz auf diese Löwen, dieses Trainer- und Betreuerteam. Nach der Begegnung in Ingolstadt gab es äußerst emotionale Bilder. Michael Köllner, Sascha Mölders sowie Mannschaft und Betreuer feierten die starke Saison zusammen mit den mitgereisten Fans, die vor dem Stadion ausharren mussten.

Von der letzten Saison ist nicht viel über

Und jetzt, knapp sechs Monate später scheint dies alles nur gespielte Fassade gewesen zu sein? Hielt wirklich nur der sportliche Erfolg den Laden zusammen? Waren u.a die Tore von Sascha Mölders der Kitt, der sinnbildlich alles im Rahmen hielt? Das kann doch nicht wahr sein! Das will ich nicht glauben, da kommt mein Weltbild gerade sehr ins Wanken…

Einen einfachen Fan wie mich macht das mehr als nachdenklich und traurig, es lässt mich fassungslos zurück! Es ist einfach zum Kotzen, dass „mein“ Verein überregional wieder als Chaosclub wahrgenommen wird. Diese Zeiten sollten doch nach der auf und neben dem Rasen völlig verkorksten Saison 2016/17 endgültig der Vergangenheit angehören.

Die bei den Fans mit großen Erwartungen in die Saison 2021/22 gestartete Elf konnte in dieser Spielzeit nur selten an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen, der Traum vom Aufstieg ist wohl schon ausgeträumt und wir sind alle wieder recht unsanft auf den Boden der Tatsachen gelandet. Mit der Favoritenrolle vor der Saison fremdelte ich eh von Beginn an. Das passte einfach nicht zu den Löwen, die ich so gern hab…

Social Media – nicht immer sozial…

Das wirklich Schlimme ist aber nicht der sportlich eher enttäuschende Saisonverlauf – da ist man als über Jahrzehnte leiderprobter Löwenfan schlimmeres gewohnt – sondern die Demaskierung der Scheinfassade sowie die zeitgleiche Selbstdemontage einzelner Beteiligter.

Da wir gerade beim Thema Selbstdemontage sind:

Was von den im Umlauf befindlichen Screenshots, Auszügen aus Schreiben, Tonmitschnitten oder geschilderten Erinnerungen an Gesprächen wahr oder falsch ist lässt sich für mich kaum noch unterscheiden.

Hier sind die „sozialen“ Medien von einigen Personen im Löwenumfeld sehr offensichtlich als „asoziale“ Medien missbraucht worden. Ein Phänomen, dass die Löwen und ihr Umfeld nicht exklusiv für sich in Anspruch nehmen können, eher ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Bemerkenswert dabei auch, dass die Münchner Presse bei diesem durchaus spektakulären Thema fast durchweg sehr sachlich berichtete und – obwohl dafür bestens geeignet – sich nicht auf ein armes Opfer / böse(r) Täter-Spiel einließ.

Selbst ein Blog, der sonst eher geneigt ist, Sachverhalte rund um die Löwen eher zu dramatisieren und aufzubauschen, zeigte sich in der Darstellung der Ereignisse ungewohnt sachlich.

Viel schlimmer wie die oft – auch zurecht – gescholtenen Pressevertreter gab sich in der Causa Mölders diesmal ein Teil der Löwenfans in eben jenen bereits weiter oben erwähnten Medien. Da wurde beleidigt und teilweise sogar gedroht. Einen Fanmarsch zum Trainingsgelände sollte „man“ (wer ist dann eigentlich „man“?) organisieren und alle Verantwortlichen für den Mölders Rauswurf sollten am besten geteert und gefedert sofort die Grünwalder Straße 114 verlassen.

In einer für mich unfassbaren Nibelungentreue zu Sascha Mölders wurde äußerst einseitig, teils diffamierend argumentiert und völlig ausgeblendet, dass dieser gesamte Vorgang nicht nur schwarz und weiß kennt…

Mölders bleibt trotzdem in guter Erinnerung

Dieser Umstand stimmt mich genau so traurig wie die Tatsache, dass sich ein Spieler wie Sascha Mölders, der in vielen Punkten wie Arsch auf Eimer zum TSV 1860 München passte, dessen Tor in Völklingen zum 3:2 Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken genau so immer in Erinnerung bleiben wird wie seine klare Ansage „an den Sportskameraden Kothny“ sich jetzt selbst demontiert und vom imaginären Sockel stößt.

Schade, aber wohl nicht mehr umzukehren. Zudem sich diesmal die Vertreter der KGaA und des e.V. einig sind; ein Umstand, der in der gesamten medialen Aufarbeitung viel zu kurz kommt. Die Löwen hat es vor Sascha Mölders gegeben und es wird uns auch nach der Ära Sascha Mölders geben.

In Anlehnung an das Spruchband im Spiel eins nach dem Abschied von Daniel Bierofka beim Auswärtsspiel in Halle gilt aber auch für mich:

„Kein Trainer, kein Investor, kein Präsident und auch kein Spieler steht über dem Verein – Wir Fans sind der Verein“

Wer folgt auf Mölders? Hat 1860 Philipp Hosiner auf dem Radar?

2
Philipp Hosiner, ehemaliger Spieler des TSV 1860
Philipp Hosiner bei Vorstellung

Das Kapitel Sascha Mölders bei den Löwen nähert sich dem Ende. Eine offizielle Betätigung steht zwar noch aus, doch die Anzeichen verdichten sich zunehmend. Wenn Sechzig im Winter auf dem Transfermarkt aktiv werden kann, dürfte ein Stürmer ganz oben auf der Wunschliste stehen. Zwei Spieler von Dynamo Dresden dürften besonderes Interesse wecken. Neben Pascal Sohm könnte auch Ex-Löwe Philipp Hosiner in den Fokus des TSV 1860 rücken.

Hosiner ein Kandidat bei 1860?

Laut liga3-online möchte Pascal Sohm die Sachsen in der Winterpause verlassen und steht bei seinem Ex-Club Hallescher FC auf der Wunschliste. Auch der SV Wehen Wiesbaden hat Interesse bekundet. Trainer dort ist Markus Kauczinski, der zuvor bei Dynamo Dresden auf der Bank saß und dort mit Sohm zusammenarbeitete.

Doch nicht nur Sohm ist mit seinen Einsatzzeiten bei Dynamo unzufrieden. Auch Philipp Hosiner ist alles andere als Stammspieler in Dresden und stand in dieser Spielzeit bislang lediglich bei acht Partien auf dem Platz. In 256 Minuten erzielte der Österreicher ein Tor in der 2. Bundesliga. Kehrt Hosiner zum TSV 1860 zurück?

Regelmäßiger Kontakt zu den Löwen

Immer wieder standen die Löwen mit dem Stürmer in Kontakt, zu einer Verpflichtung kam es nie. Zunächst wechselte Hosiner zum Chemnitzer FC, später zu Dynamo Dresden. Aufgrund seiner Vergangenheit im NLZ und bei den Amateuren des TSV 1860 dürfte es Hosiner leicht fallen, sich schnell zu integrieren. Und dass er weiß, wo das Tor steht, hat er in der Vergangenheit eindrucksvoll bewiesen…

BILD-Gerücht: Kommt Horst Heldt als Sportchef zum TSV 1860?

1
Horst Heldt zu Gast beim TSV 1860 München

Sportlich verläuft die aktuelle Spielzeit enttäuschend und auch die Außendarstellung in der Causa Mölders ist eher suboptimal. Nicht zuletzt der größte Blog im Umfeld von Münchens großer Liebe sieht die Verantwortung hierfür bei Geschäftsführer Günther Gorenzel und zählt diesen wiederholt öffentlich an. Die BILD will nun erfahren haben, dass Ex-Löwenspieler Horst Heldt Interesse an dem Posten beim TSV 1860 haben könnte.

Ist Heldt ein Kandidat bei 1860?

Bereits im Jahr 2016 war Heldt bei den Löwen im Gespräch, man war sich prinzipiell einig. Der Deal scheiterte seinerzeit daran, dass der TSV 1860 zusätzlich Ian Ayre verpflichten wollte und Heldt ins zweite Glied hätte rücken müssen. Der ehemalige Nationalspieler verzichtete, stattdessen wurde Thomas Eichin unter Vertrag genommen.

Neben dem finanziellen Aspekt bei einer möglichen Verpflichtung von Horst Heldt stellt sich generell die Frage, inwiefern eine Trennung von Günther Gorenzel überhaupt notwendig ist. In seiner Amtszeit wurden unter anderem die Stammspieler Salger, Neudecker, Deichmann und Bär verpflichtet. Zudem verlängerten – trotz der bekannten finanziellen Umstände – wichtige Leistungsträger ihre Verträge. Auch seine strukturierte und analytische Art hebt sich positiv vom sonst eher emotional geprägten Umfeld des TSV 1860 positiv ab.