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Zahlreiche Verträge beim TSV 1860 enden im Sommer: mit wem wird verlängert?

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Noch ist es eine Weile hin, bis die aktuellen Verträge beim TSV 1860 München und den anderen Vereinen auslaufen, die bis zum Sommer gelten. Offiziell ist es Ende Juni soweit und die Löwen würden sich – nach aktuellem Stand – von gleich zehn Spielern trennen.

Lang, Linsbichler & Co.: wer bleibt, wer geht?

29 Akteure umfasst der aktuelle Kader, zur kommenden Spielzeit wird es allerdings die ein oder andere Veränderung geben. Manche Spieler werden den Verein verlassen, andere neu hinzukommen. Die ersten Gerüchte gibt es hierzu bereits jetzt. 29 Spieler bedeuten zeitgleich auch 29 laufende Verträge beim TSV 1860. Am längsten gebunden haben sich aktuell Marco Hiller, Lorenz Knöferl, Nathan Wicht und Fabian Greilinger (jeweils bis 2024).

Gleich zehn Verträge enden beim TSV 1860 allerdings am 30.Juni. Beginnend von der Torwartposition aus ist hier als erstes György Székely zu nennen. Der Ungar hält neben David Hundertmark zumeist das Tor der U21 sauber und hatte sein Arbeitspapier erst im vergangenen April erneuert. Sofern der 26-Jährige weiterhin bei den Löwen spielen möchte, scheint eine Verlängerung durchaus realistisch zu sein, zumal Tom Kretzschmar den Posten als Nummer 2 hinter Marco Hiller als Grund für einen Wechsel im Sommer sehen könnte. Ganz aktuell hat sich der dritte Torwart beim TSV 1860 allerdings verletzt und muss mehrere Monate aussetzen.

In der Abwehr ist mit Niklas Lang ein Junglöwe möglicherweise bald vereinslos, der sicher auch Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt hat. Der 19-Jährige kam in bisher 19 Partien für den TSV 1860 zum Einsatz und liefert sich mit Salger, Belkahia und Morgalla einen Kampf um die beiden Innenverteidiger-Plätze in der Startaufstellung. Ebenfalls betroffen ist Dennis Dressel, bei dem die Zeichen aber schon länger auf Abschied stehen – sollten die Löwen den Aufstieg in die 2.Liga nicht schaffen. Zweitligist Darmstadt 98 hat die Fühler nach dem 23-Jährigen ausgestreckt. Ob der mögliche Aufstieg der Lilien diese Planungen noch einmal ändern könnte, ist bisher nicht bekannt.

Viele Verträge beim TSV 1860 im offensiven Mittelfeld enden

Vor allem im Mittelfeld sind viele Spieler betroffen, die die Löwen im Sommer verlassen könnten. Neben Dressel sind das noch Köllners Stiefsohn Alexander Freitag und Junglöwe Milos Cocic. Letzterer sorgte mit seinen Treffern wohlmöglich für eine kleine Vorentscheidung in Sachen Aufstieg der U19. Aber auch die Verträge von Keanu Staude und Richard Neudecker laufen beim TSV 1860 München aus. Während Staude eine Herzmuskelentzündung auskuriert und in dieser Spielzeit wohl nicht mehr zum Einsatz kommt, ist Neudecker absoluter Stammspieler bei den Löwen um kam bereits 25 Mal zum Einsatz.

Darüber hinaus endet im Juni die Leihe von Merveille Biankadi, der in Heidenheim noch bis 2023 unter Vertrag steht. Ob der 26-Jährige in der Zukunft beim Zweitligisten eine Rolle spielt, ist nicht bekannt. Denkbar wäre, dass der FCH einer Abgabe gesprächsbereit gegenüber stehen würde. Auch im Sturm bahnen sich zwei Personalentscheidungen an. Johann Ngounou Djayo und Tim Linsbichler werden in den Gedanken von Günther Gorenzel und Trainer Michael Köllner ebenfalls eine Rolle spielen. Laut transfermarkt.de besteht bei beiden eine Option für eine Verlängerung um ein weiteres Jahr. Beide kamen in der Saison 2021/22 allerdings nur selten zum Zug.

Sicherlich werden nicht alle zehn Verträge verlängert werden, sodass sich der Kader beim TSV 1860 in der kommenden Spielzeit verändern wird. Maßgeblich dafür entscheidend wird ein Aufstieg in die 2.Bundesliga sein. Junge Spieler wie Dressel oder Lang dürften mit dieser sportlichen Perspektive eher zu halten sein als mit einem weiteren Jahr in der 3.Liga. Mit der Verlängerung von Marco Hiller konnte allerdings auch ein Zeichen gesetzt werden, das weitere Spieler animieren könnte.

5.4.1994 – Heute vor 28 Jahren: Carl-Zeiss Jena – TSV 1860 1:1

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Furiose Hinrunde – schwieriger Rückrundenstart

Die Löwen waren zurück in der Erfolgsspur! Der Aufsteiger aus der Bayernliga, der vor der Saison als einer der heißesten Kandidaten auf den sofortigen Wiederabstieg gehandelt worden war, hatte in der Hinrunde seine Fans verzückt. Mit nur drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Bochum und vier Zählern vor dem Drittplatzierten Saarbrücken überwinterten Lorants Löwen auf einem sensationellen zweiten Platz. Der Restart ins Jahr 1994 misslang allerdings komplett: Zwei Spielabsagen im Februar folgten im März vier Pleiten hintereinander, die Aufstiegsträume schienen ausgeträumt. Doch mit den Partien fünf und sechs im März stieß man den Bock wieder um: 4:1 in Hannover und 2:0 auf Giesings Höhen gegen Saarbrücken.

Mit zwei Siegen im Rücken zum Abstiegskandidaten Jena

Auch für den April sah der Spielplan sechs Partien für den TSV 1860 vor. Die erste stieg im Rahmen einer englischen Woche heute vor 28 Jahren in Jena. Die Gastgeber rangierten seinserzeit auf dem vorletzten Platz der 2. Bundesliga, was bei fünf Absteigern in der Saison schon “mit dem Rücken zur Wand” bedeutete. Nur 4.186 Zuschauer, darunter ein paar hundert aus der bayerischen Landehauptstadt waren am Tag nach den Osterfeiertagen ans Ernst-Abbe-Sportfeld gekommen. Und sie bekamen ein eher schwaches Zweitligaspiel zu sehen. Dass die Gastgeber nicht schon in der ersten Viertelstunde in Führung gingen, lag ausschließlich am eigenen Unvermögen und nicht an der Souveränität der weiß-blauen Hintermannschaft. Nach einer halben Stunde fiel dann – einigermaßen überraschend – die Führung für die Löwen: Bernhard Winkler erkannte, dass Jena-Torwartlegende Perry Bräutigam fiel zu weit vor dem eigenen Gehäuse stand und erzielte mit einem Heber das 0:1. Leider wurde weder das Spiel noch 1860 nach dieser Führung besser. Immerhin ging es mit dem Vorsprung in die Pause.

Verdienter Ausgleich für Jena

Im zweiten Abschnitt erhöhte Carl-Zeiss den Druck, kam zu zahlreichen Chancen und in der 71. Minute zum verdienten Ausgleich. Heute würde man von einem “zweiten Ball” sprechen, den Jonathan Akpoborie ins Löwentor befördern konnte. Übrigens genau der Akpoborie, der später in Rostock, Stuttgart und Wolfsburg insgesamt 144 Bundesligaspiele absolvierte. In der Schlussviertelstunde mussten die Löwenfans um den einen Punkt zittern, nachdem Jena alles nach vorne warf. Satte acht Minuten ließ Schiedsrichter Ziller aus Königsbrück nachspielen. Am Ende reichte es aber. Es blieb beim 1:1. “Löwen im Glück – Winkler rettet den Punkt” titelte die Abendzeitung am Mittwoch morgen. Sechzig blieb als Tabellenvierter in Lauerstellung hinter Uerdingen, St. Pauli und dem VfL Bochum.

Am Ende die Rückkehr in die Bundesliga

Beim Tabellenführer an der Ruhr setzte es dann am folgenden Sonntag wieder einmal eine Niederlage (0:2) für Sechzig. Dass es am Ende der Saison mit dem Sieg in Meppen und dem dritten Tabellenplatz zum Aufstieg in die Bundesliga reichte, ist bekannt. Der Gegner vom 5. April 1994, Carl-Zeiss Jena verabschiedete sich am Saisonende übrigens als Viertletzter zusammen mit den Stuttgarter Kickers, dem Wuppertaler SV und Tennis Borussia Berlin aus der 2. Liga. Rot-Weiß Essen wurde während der Saison die Lizenz entzogen und stand somit mit Null Punkten am Tabellenende und als Absteiger fest. Alle Partien der Rot-Weißen wurden damals für den Gegner gewertet.

Die Aufstellung der Löwen am 5. April 1994

Werner Lorant schickte heute vor 28 Jahren folgende Löwen-Elf gegen Car-Zeiss Jena aufs Feld.

Berg, Schlotterbeck, L. Braun, Kientz, Störzenhofecker, Trares, Miller, J. Keller, Imhof (50. Seeliger, Pacult (89. Maurer), Winkler

Tore:
0:1 Winkler (32.), 1:1 Akpoborie (71.)

Rafati analysiert fünf Szenen von 1860 gegen Saarbrücken

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Seit Samstag Nachmittag wird heiß diskutiert: Hat Schiedsrichter Sven Jablonski den Löwen den Sieg über den 1. FC Saarbrücken gestohlen? Den Unmut des Publikums und auch den von Coach Michael Köllner, der bei MAGENTA ein “krankes System” diagnostizierte, zog sich der FIFA-Referee zu. Nun hat sich – wie gewohnt – Ex-Schiedsrichter Babak Rafati der strittigen Szenen vom Wochenende angenommen und bei liga3-online analysiert. Ganze fünf Situationen aus dem Spiel gegen die Saarländer hat Rafati näher betrachtet.

1. Zwei strittige Elfmeterszenen auf einmal

Die erste strittige Szene, derer sich der Experte annimmt, datiert aus Spielminute 18: Der Saarbrücker Böder bekommt im Strafraum einen Kopfball von Stefan Lex an die Hand. Direkt danach wird Yannik Deichmann an der rechten Strafraumecke von Günther-Schmidt von den Beinen geholt. Beide Szenen werden nicht gepfiffen. Rafati dazu:

Nachdem Lex den Ball köpft, hat Boeder den Arm zunächst am Körper, geht dann aber mit der Hand zum Ball. Das ist ein absichtliches Handspiel, sodass es einen Elfmeter für München hätte geben müssen. Beim anschließenden Zweikampf knapp außerhalb des Strafraumes legt sich Deichmann den Ball vor und wird dann vom Gegenspieler, durch Beinstellen zu Fall gebracht. Das ist ein klares Foulspiel und hätte mit einem Freistoß für München geahndet werden müssen.

2. Noch ein verweigerter Elfmeter

Die nächste diskussionswürdige Szene ereignet sich nach einer guten halben Stunde: Wieder ist der Saarbrücker Lukas Böder beteiligt, der Stefan Lex kurz vor dem Fünfmeterraum zu Fall bringt.

Lex ist im Strafraum schneller am Ball und tickt das Spielgerät an. Im gleichen Moment läuft Boeder von der Seite zum Zweikampf und will den Ball ebenfalls spielen, verfehlt ihn jedoch knapp, stellt dadurch sein Bein in den Laufweg von Lex und bringt ihn somit entscheidend zu Fall. Es hätte somit einen Elfmeter für München geben müssen.

3. Bäcker gegen Talig letzer Mann mit Foul?

Immer noch in Halbzeit eins befinden wir uns bei Betrachtung der nächsten Szene: In der 41. Minute bringt Dominik Bäcker Erik Talig kurz vor dem Strafraum zu Fall. Ein Pfiff bleibt aus. Das Publikum im Sechzgerstadion ist besonders erbost, weil es hier Bäcker als letzten Mann gesehen hat und dies dann sogar eine Rote Karte für den Saarbrücker zur Folge gehabt hätte. Dem widerspricht Rafati hier jedoch:

Bei diesem Zweikampf ist kein regelwidriges Verhalten  auszumachen. Tallig legt sich den Ball vor und kommt ohne einen entscheidenden Impuls vom Gegenspieler zu Fall.

4. Brutales Foulspiel übersehen

Kurz vor dem Pausenpfiff holt Manuel Zeitz Marcel Bär mit einer Grätsche von hinten von den Beinen. Dem Publikum stockt kurz der Atem, der Schiedsrichter hat die Szene nicht einmal wahrgenommen.

Bei diesem Foulspiel, das unumstritten vorliegt, scheint der Schiedsrichter dieses deshalb zu übersehen, da er komplett auf den ballführenden Spieler fokussiert ist. Man könnte annehmen, dass der Schiri Vorteil gewährt. Aber an der Reaktion und Körpersprache des Schiris erkennt man sehr deutlich, dass das definitiv nicht der Fall ist. Ideal wäre es gewesen, diesen Vorteil laufen zu lassen, wie geschehen, und anschließend Zeitz für das zuvor begangene Foul die gelbe Karte zu zeigen. Eine Fehlentscheidung, die gelbe Karte nicht zu zeigen.

5. Der Ausgleich für Saarbrücken

Die letzte Szene, die die Aufmerksamkeit von Rafati erregt hat, stammt aus den letzten Minuten des Spiels und traf die Löwen besonders bitter: Sebastian Jacob trifft nach einer Ecke zum 1:1. Zuvor war jedoch Fabian Greilinger von Minos Gouras zu Boden geschubst worden. Hätte Jablonski hier auf Stürmerfoul entschieden, hätte der Ausgleichstreffer nicht zählen dürfen. Die spielentscheidende Szene bewertet der liga3-online-Experte anders, als viele Fans im Stadion und vor dem Fernseher:

Bei diesem Zweikampf liegt kein Foulspiel vor, weil Gouras die Arme oder Sonstiges nicht regelwidrig einsetzt, sondern Greilinger selbst einen kleinen Schritt nach hinten machen will, um an den Ball zu kommen.  Sicherlich hilft der Angreifer auch ein wenig nach und stellt den Körper in den Weg, aber das ist regelkonform und reicht bei weitem nicht für ein Foulspiel aus.

Fazit: Wenn die Löwen in der ersten Halbzeit ihre vielen Chancen besser nutzen, endet das Spiel am Samstag mit finalem Jubel auf Giesing Höhen. Aber allein die Tatsache, dass Babak Rafati heute fünf Szenen aus diesem Spiel analysiert und bewertet, zeigt deutlich, dass Schiedrichter Jablonski am Samstag alles andere als einen guten Tag erwischt hat.

In eigener Sache: Neueste Nachrichten ab sofort als Laufzeile auf sechzger.de

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Gut recherchierte und differenzierte Artikel

Die Leserinnen und Leser von sechzger.de schätzen die ausgewogenen und fundierten Artikel auf unserer Seite. Ob beispielsweise die täglichen Morgennachrichten “Sechzig um Sieben”, die Giesinger Gedanken, diverse Gastbeiträge, der Rückblick auf historische Spiele oder – last but not least – die zu jedem Spiel zweifach erscheinende TAKTIKTAFEL: Unsere Autoren investieren viel Zeit in die Recherche und das Ausformulieren ihrer Beiträge. Natürlich haben wir aber auch den Anspruch, die Löwenfans und darüber hinaus alle Menschen, die sich über den TSV 1860 informieren wollen, mit den aktuellsten Nachrichten rund um Münchens große Liebe auf dem Laufenden zu halten. Und zwar so schnell, wie nur irgendwie möglich. Um diesem Anspruch – über die weiterhin wertvolle – redaktionelle Arbeit hinaus gerecht zu werden, gibt es ab sofort ein neues Angebot bei uns. Eine Laufzeile oben auf der Seite mit der aktuellsten Meldung.

Die neueste Nachricht als Laufzeile – mit oder ohne Link

Durch dieses neue Feature haben unsere Leserinnen und Leser ab sofort die Möglichkeit, jederzeit die aktuellsten Meldungen rund um den TSV 1860 in Erfahrung zu bringen. Schnell und unkompliziert. Nicht immer muss aus so einer Nachricht dann zwingend ein ganzer Artikel entstehen. Unter Umständen transportieren wir damit nur eine aktuelle Nachricht von den Löwen oder aus der Liga, die wir in der Redaktion für relevant und interessant halten. Sollte wenig später zu der Kurznachricht noch ein tiefergehender Artikel auf der Seite formuliert werden, so wird der Lauftext ganz oben mit einem Link ergänzt. Sind weitere Informationen zu unserer Kurzmeldung an anderer Stelle im Web ausführlich – und nach unserem Dafürhalten inhaltlich wertvoll – zu finden, so verlinken wir gegebenenfalls auch nur dorthin. Im Mittelpunkt steht für uns die maximale Informiertheit der Besucherinnern und Besucher von sechzger.de.

Weitere Leserinnen und Leser durch Aktualität

Wir freuen uns, diesen Service ab sofort zur Verfügung stellen zu können. Und wir hoffen natürlich, dadurch noch mehr Menschen, die sich für den TSV 1860 München interessieren, auf unserer Seite begrüßen zu dürfen.

 

 

Sechzig um sieben: Auch Szekely fällt aus

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Der TSV 1860 München ist in den letzten Wochen nicht vom Glück verfolgt. Dubiose Handentscheidungen, Corona-Infektionen und Verletzungen zur Unzeit sind ein steter Begleiter der Löwen geworden. Nun hat es den dritten Torwart getroffen. György Szekely fällt mehrere Monate aus.

Muskel-Sehnen Verletzung: Szekely fällt monatelang aus

Beim 2:2 der U21 gegen Kottern musste Szekely in der 78. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Grund ist eine komplizierte Musekel-Sehnen Verletzung, die den jungen Keeper zu einer mehrmonatigen Verletzungspause zwingt. Da Marco Hiller aktuell conrona-infiziert ist, kommt diese Verletzung für 1860 sehr ungelegen. György, gute Besserung von sechzger.de!

Morgalla und Greilinger in kicker “Elf des Tages”

Auch wenn es gegen Saarbrücken dank diverser Einflussfaktoren in Schwarz nicht zu einem Sieg langte, können die Löwen stolz auf ihre Leistung sein. Ganz besonders Fabian Greilinger und Leandro Morgalla, die beide in der kicker “Elf des Tages” stehen. Beide erhielten vom kicker die Note 1,5. Schiri Jablonski wurde vom kicker übrigens mit einer 5 benotet. Man fragt sich, wann der kicker eine 6 vergibt… Bernd Winninger vergibt keine Noten, hat aber den eigentlich sehr starken Auftritt des TSV 1860 für Euch wieder in der TAKTIKTAFEL analysiert.

Gerücht: Kutschke zu 1860?

Es kursieren Gerüchte um Vertragsverhandlungen zwischen dem Ingolstädter Stürmer Stefan Kutschke und dem TSV 1860 München. In unseren Kommentaren kommt das Gerücht nicht so gut an und es ist eh fraglich, ob der Sachse in das Gehaltsgefüge von Günther Gorenzel passt. Aber ein Brecher im Sturm zur Entlastung von Marcel Bär wäre schon nicht schlecht…

Choreo des Monats: Sechzig in Mannheim

Ein Punkt blieb den Löwen auf dem Rasen in Mannheim verwehrt, dafür konnten die Löwen auf den Rängen einen Sieg einfahren. Die Leser des Portals die falsche 9 wählten unsere Choreo zur Choreo des Monats. Wir stellten für Euch damals die besten Bilder und Videos des nun prämierten Auftritts der Löwenfans zusammen.

Siebter Sieg in Folge für 1860 IV

Die Vierte siegt und siegt und siegt… Nach dem 5:0 gegen Thalkirchen II liegt das Team bereits auf Rang 3 der A-Klasse und redet im Kampf um den Aufstieg eventuell noch ein Wörtchen mit.

News aus der dritten Liga

Viktoria Berlin – FC Magedeburg 2:1

Im Montagsspiel des 32. Spieltags konnte die Berliner Viktoria den ersten Sieg im Jahr 2022 feiern. Und das ausgerechnet gegen Tabellenführer Magdeburg, der seinerseits zum dritten Mal in Folge sieglos blieb. Magdeburg führt immer noch mit sechs Punkten Vorsprung die Tabelle an. Die Viktoria klettert durch diesen Sieg über den Strich.

Türkgücü: Neustart in Regionalliga denkbar

Nach der Insolvenz der Neuperlacher sendet der Bayerische Fußballverband positive Signale was einen Neustart in der Regionalliga angeht. Dazu müssten die Neuperlacher einen Eingliederungsantrag bei BFV stellen, eine Spielstätte finden und die Finanzierung über Sponsoren sichern. Wobei das nach den Erfahrungen in der dritten Liga wahrscheinlich nicht so ganz genau geprüft wird. Und das bis zum 08. April. Na dann an die Arbeit, Max!

Damit geht Ihr wieder vollumfänglich informiert in den Löwentag. Alles wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga erfahrt Ihr natürlich bei uns.

 

 

 

Viktoria macht die Spitze spannend

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Viktoria Berlin war am Montagsabend unter Flutlicht gegen den 1. FC Magdeburg im Einsatz

Im Montagsspiel der dritten Liga empfing Viktoria Berlin den Spitzenreiter 1. FC Magdeburg und siegte überraschend mit 2:1. Die abstiegsbedrohten Hausherren hatten gegen den Tabellenführer von Beginn an nichts zu verlieren. Der haushohe Favorit tat sich schwer, den vielbeinigen Abwehrriegel der Berliner zu knacken. Ähnlich wie Waldhof Mannheim am Sonntag in Zwickau patze Magdeburg also in Berlin. So machte Viktoria die Spitze der dritten Liga noch einmal spannend und feierte den ersten Sieg im Jahr 2022.

Viktoria macht die Spitze spannend
Viktoria Berlin war am Montagsabend unter Flutlicht gegen den 1. FC Magdeburg im Einsatz

Viktoria Berlin – 1. FC Magdeburg 2:1 (1:0)
1:0 (19.) Jakob Lehwald, 2:0 (46.) Soufian Benyamina, 2:1 (76.) Kai Brünker

Die Gäste begannen druckvoll vor gut 4.300 Zuschauern, Berlin war in der Anfangsphase mit einer Fünfkette eher auf die Sicherung des eigenen Tores bedacht. Magdeburg wurde aber zu Beginn auch nicht wirklich zwingend. Die Viktoria kam in der ersten Viertelstunde nur selten über die Mittellinie. Umso überraschender war das 1:0 nach 19 Minuten. Bei einem Konter holten die Hausherren einen Freistoß heraus, der hoch in den Strafraum gebracht wurde. Dort vollendete Jakob Lewald per Kopf für die Berliner. Magdeburg reagierte mit wütenden Angriffen auf den Berliner Kasten, brachte den Ball aber trotz bester Chancen nicht über die Linie. Bei strömendem Regen fielen im ersten Durchgang trotz drückender Überlegenheit der Gäste keine weiteren Treffer.

Viktoria schlägt nach der Pause eiskalt zu

Für den zweiten Durchgang hatte sich Magdeburg viel vorgenommen, wurde aber eiskalt erwischt. Nach einem Ballverlust an der Mittellinie ging es schnell. Es war noch keine Minute gespielt, als Benyamina steil geschickt wurde und vor dem Tor cool blieb. So führte die Viktoria plötzlich mit 2:0. Magdeburg rannte an und drückte. Allerdings brachte Berlin stets ein Bein dazwischen und verteidigte mit Mann und Maus. Ab Mitte des zweiten Durchgangs kamen die Berliner auch zu vereinzelten Entlastungsangriffen. Benyamina agierte bei einer Zwei-auf-Eins-Situation zu eigensinnig und ließ so die große Chance zur Entscheidung liegen. Magdeburg agierte gefällig, für den Anschlusstreffer musste aber bezeichnenderweise eine Standardsituation herhalten. 14 Minuten vor Schluss nickte Kai Brünker eine Ecke ein zum 2:1. Berlin stemmte sich leidenschaftlich der Magdeburger Schlussoffensive entgegen und brachte die knappe Führung am Ende über die Zeit.

Befreiungsschlag für Viktoria Berlin im Abstiegskampf

Am Ende landete die Viktoria etwas glücklich aber nicht unverdient einen Befreiungsschlag. Die Berliner verließen durch den Dreier die Abstiegszone. Magdeburg blieb zum dritten Mal in Folge ohne Sieg und hat noch sechs Punkte Vorsprung auf die Verfolger.

Siegesserie hält an – Geht für die Vierte noch was in Sachen Aufstieg?

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1860 dritte vierte
SC München - 1860 III 2:4 am 14.11.2021

Sieben Siege am Stück hat die 4. Mannschaft des TSV 1860 mittlerweile eingefahren. Vom Tabellenkeller hat sich das Team mittlerweile auf Platz 3 der Tabelle der A-Klasse nach oben gearbeitet. Geht da noch was für die Vierte in Sachen Aufstieg? Am Wochenende besiegten die Löwen die SpVgg Thalkirchen II mit 5:0 (Tore: Mughetto 2, Ahrend 2, Agostino).

Geht für die Vierte noch was in Sachen Aufstieg?

Wer hätte das gedacht? Nach einem äußerst durchwachsenen Saisonstart fand sich die 4. Mannschaft lange im Tabellenkeller wieder. Inzwischen eilt die Truppe jedoch von Sieg zu Sieg – auch, weil in der Winterpause personell ordentlich nachgelegt wurde. Plötzlich ist sogar das Thema Aufstieg bei der Vierten kein Unwort mehr…

Derzeit steht die Mannschaft auf Platz 4 der A-Klasse, hat aber bereits zwei Spiele mehr absolviert als die Teams dahinter.

  1. SC München Süd, 17 Spiele, 31 Punkte
  2. TSV Trudering III, 15 Spiele, 28 Punkte
  3. TSV 1860 IV, 16 Spiele, 26 Punkte
  4. FC Viktoria, 14 Spiele, 24 Punkte
  5. BSC Sendling, 14 Spiele, 24 Punkte
  6. SC München II, 15 Spiele, 24 Punkte

Weitere Punktverluste sind also tunlichst zu vermeiden!

Das Restprogramm der Löwen

07.04., 19.45 Uhr: FC Sportfreunde München – TSV 1860 IV
10.04., 12.45 Uhr: SV/DJK Taufkichen II – TSV 1860 IV
14.04., 19.30 Uhr: TSV 1860 IV – FC Viktoria München
23.04., 15.00 Uhr: TSV 1860 IV – FC Sportfreunde München
22.05., 15.00 Uhr: TSV 1860 IV – BSC Sendling
29.05., 13.00 Uhr: TSV Turnerbund – TSV 1860 IV

Auf gehts, Löwen!

TSV 1860 – Saarbrücken in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 – 1.FC Saarbrücken. Entgegen dem, was Trainer Koschinat in den letzten vier Spielen systematisch auf den Platz gestellt hatte, kam der 1.FC Saarbrücken diesmal wieder mit einer Viererabwehrkette in der Anfangsformation aufs Feld. Der TSV 1860 München wurde von Michel Köllner im flexiblen 4-1-4-1 ins Match geschickt.

Sowohl bei Saarbrücken als auch beim TSV 1860 rückte im Positionsspiel meist der rechte Außenverteidiger mit ins Mittelfeld vor. Man spielte also auf beiden Seiten mit einer einseitig gependelten Kette. Bei den Saarländern, die im 4-2-3-1 antraten, entstand durch die Verschiebungen weiter vorne so im letzten Drittel vor dem Tor der Löwen eine Formation mit Doppelspitze, bei der jeweils der ballferne Mittelfeldaußenspieler zu Jacob ins Zentrum nach vorne verschob.

Beim TSV 1860 waren die Verschiebungen im letzten Drittel etwas anders angelegt. Der ballnahe Mittelfeldaußenspieler rückte auf die Halbposition hinter der vordersten Linie, um ein Hinterlaufen durch den Außenverteidiger zu ermöglichen. Der ballferne Mittelfeldaußenspieler und einer der beiden zentralen Mittelfeldspieler versuchten Marcel Bär im Sturmzentrum zu unterstützen.

So entstand im Positionsspiel bei den Saarländern in der Offensive ein 3-5-2, während die Löwen es im letzten Drittel mit 3-4-3 versuchten.

Bevor wir uns dem Spiel widmen, ein Blick auf die statistischen Werte der Partie.

Die wichtigsten Statistischen Werte

  • Ballbesitz: TSV 1860 47% – 1.FCS 53%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 72% – 1.FCS 74%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 48% – 1.FCS 61%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 14/3 – 1.FCS 9/2
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 6,49 – 1.FCS 6,09

Analyse der Werte

Ballbesitz und Passgenauigkeit

Fast ausgeglichener Ballbesitz bei den beiden Mannschaften. Beim Zusehen wirkte es jedoch eher, als hätte der TSV ein kleines Übergewicht beim Ballbesitz und nicht der FC Saarbrücken. Wie erklärt sich das? Wieder einmal sind es die Rückpässe in der Defensive der Gäste, die das Zünglein an der Waage spielen. Ganze sieben Rückpässe innerhalb der Defensivreihe plus Torhüter stehen hier bei den Löwen zu Buche. Saarbrücken hingegen hat hier 22 Rückpässe zu Buche stehen. Wenn wir auf die Rückpässe schauen, müssen wir uns natürlich auch die Querpässe innerhalb der Defensivreihen ansehen. Das sind bei den Löwen 63 und bei Saarbrücken 62 Pässe, die keinerlei offensiven Raumgewinn gebracht haben.

Alles in allem sieht die Bilanz bei den Pässen defensiverer Natur für die Löwen wie in den meisten Spielen klar besser aus als die des Gegners. Mit diesen Werten wäre die geringfügig höhere Ballbesitzquote und auch die leicht bessere Passgenauigkeit zugunsten der Saarländer aufgelöst.

In den anderen Passkategorien sind die Werte der beiden Teams relativ nah beieinander, sodass man hier keine großen Unterschiede – sowohl in Anzahl der Pässe als auch in der Passgenauigkeit – ausmachen kann. Bei den wichtigen Pässen, nämlich jenen ins letzte Drittel, haben die Löwen in der Quote leicht die Nase vorn, bei den langen Pässen der 1. FCS.

Stark ist allerdings ein fast 13%-iger Genauigkeitsvorteil für die Löwen bei den sogenannten progressiven Pässen. Das sind Pässe, die für mehr als zwanzig Meter Raumgewinn sorgen.

Defensive Zweikampfquote

Nur 48 Prozent gewonnene Defensivzweikämpfe, obwohl man ja eine grundsätzlich starke Defensivleistung der Löwen gesehen hat, die im Endeffekt nur neun Schüsse des Gegners zugelassen hat. Wie passt das zusammen? Auf den ersten Blick gar nicht und auch ich hab erst einmal geschluckt, als ich die Spielstatistik der Partie angesehen habe.

Wenn wir allerdings ins Detail gehen, sehen wir, dass in den entscheidenden Zonen in der eigenen Hälfte die Zweikämpfe entweder gewonnen wurden oder aber im Nachgang nach einem verlorenen Zweikampf für eine Balleroberung im Folgeduell oder durch ein unsauberes Abspiel gesorgt hatten.

So hat die Mannschaft von Michael Köllner in den nicht pressingrelevanten Zonen nur elf defensive Zweikämpfe überhaupt verloren, davon lediglich zwei im eigenen Strafraum. Während in den pressingrelevanten Zonen nur sieben defensive Zweikämpfe gewonnen werden konnten.

In diesen Zonen ist es nicht unbedingt ausschlaggebend, ob man die Zweikämpfe gewinnt, sondern wie man den Gegner im Spielaufbau, durch den Zweikampf, den man führt, stört. Die Saarbrücker spielten aufgrund dieser Störungen oft vor allem auf den Außenpositionen im Spielaufbau überhastete Pässe, die dann von einem der schnellen Spieler auf den Flügeln bei den Sechzgern abgefangen werden konnten, bevor der Adressat den Ball annehmen konnte.

Die Majorität der verlorenen Defensivzweikämpfe des TSV 1860 fand also in den Zonen statt, in denen Saarbrücken dem Löwentor nicht gefährlich werden kann. Von daher sieht die Zahl bei diesem statistischen Wert auf den ersten Blick zwar katastrophal aus, ist aber – wenn man es genauer betrachtet – sicherlich kein derartiges Desaster wie es zunächst wirkt.

Schussstatistik

Die Überlegenheit der Löwen in dieser Partie spiegelt sich durch die Schussstatistik wunderbar wieder. Leider aber haperte es an der Schussgenauigkeit. Nur dre von vierzehn Schüssen gingen aufs Tor, einer davon auch hinein. Sechs Schüsse des TSV 1860 konnte Saarbrücken blocken, fünf gingen über oder neben das Tor.

Saarbrücken schoss neunmal; davon wurden vier Schüsse geblockt, zwei gingen daneben, einer an die Latte und zwei auf den von Kretschmer gehüteten Kasten. Einer dieser beiden Schüsse war leider ein Treffer.

Pressingintensität

Die PPDA, der Indikator für die Pressingintensität, ist bei beiden Teams sehr gut. Man sieht aber, dass sich die Sechzger aus den Pressingsituationen eindeutig besser befreien konnten als die Gäste. Schon allein die niedrige Zahl der oben schon angesprochenen Rückpässe im Vergleich mit der des Gegners zeigt auf, dass das Pressing der Saarbrücker zwar vorhanden, aber nicht sonderlich effektiv war.

Auch die Anzahl der zu Ende gespielten Positionsangriffe der beiden Mannschaften im Vergleich zeigt, dass der TSV 1860 München einerseits die klar überlegene Mannschaft in diesem Spiel war und andererseits das Saarbrücker Pressing für den TSV keine Rolle gespielt hat.

Leider hat den Sechzgern die Effektivität vor dem Kasten diesmal ein Schnippchen geschlagen. 68 % mehr zu Ende gespielte Positionsangriffe als Saarbrücken stehen für die Löwen zu Buche. Aus so einer Überlegenheit muss man mehr machen.

Das Spiel TSV 1860 – 1.FC Saarbrücken

Über beide Halbzeiten hinweg hatte der TSV 1860 München die Mannschaft aus Saarbrücken grundsätzlich gut im Griff. Gegen das schnelle, variable Spiel der Sechzger hatten die Gäste meist erst im eigenen letzten Drittel etwas entgegenzusetzen. Immer wieder gelang es den Löwen, auf den Flügeln mit tiefen Läufen zu brillieren und die Kugel von außen in die Box zu bringen. Wie oben schon beschrieben haperte es leider an der Effektivität im Strafraum.

Acht der vierzehn Schüsse des TSV 1860 München wurden innerhalb der Box von Saarbrücken abgefeuert. Saarbrücken brachte es nur auf vier Schüsse innerhalb des Münchner Sechzehners. Auch bei den Ballkontakten innerhalb der gegnerischen Box hatte der TSV 1860 München gegenüber den Gästen klar die Nase vorne. 66 Prozent mehr Ballkontakte in der Box hatte der TSV 1860 München gegenüber den Gästen aus Saarbrücken in diesem Spiel.

Der 1.FC Saarbrücken konnte, wenn überhaupt, nur mit zufälligen Aktionen, die Fehlern der Gastgeber entsprangen, oder mit Ecken und Freistößen in die gegnerische Box eindringen. So ist es absolut nicht verwunderlich, dass die Löwen bei den Ballkontakten im Strafraum klar die Nase vorne haben. Aus dem Spiel heraus hatte Saarbrücken genau sieben Ballkontakte im Sechzehner der Sechzger. Das Positionsspiel der Saarländer war so gut wie nicht vorhanden. Aus dem Pressing des TSV 1860 mussten sich die Saarbrücker immer wieder mit langen Bällen befreien, die dann im weiteren Verlauf des Spielzugs meist zu Ballverlusten im Mittelfeld zugunsten des TSV 1860 München führten.

Spät fielen dann die Tore.

Die Tore

Das 1:0

Nach einem Einwurf von der rechten Saarbrücker Angriffsseite etwa auf Höhe der Sechzehnerbegrenzung des TSV 1860 kam der Ball nach etwas Gestocher, an dem sowohl Spieler des TSV als auch welche von Saarbrücken beteiligt waren, zu Becker. Dieser spielte dann einen langen Pass nach vorne, der jedoch bei Leandro Morgalla landete. Unser Youngster spielte den Ball sofort wieder nach lang vorn und somit Bär auf der halblinken Seite in den Lauf.

Bär drang, verfolgt von Boeder, in die Box der Saarbrücker ein und setzte sich robust gegen seinen Gegenspieler durch. Aus der Halbposition auf der linken Seite der Box etwa sieben Meter von der Torauslinie entfernt, spielte er den Ball ins Zentrum vor den Strafraum zum mitgelaufenen Tallig. Dieser nahm den Ball an, verarbeitete das Leder, zog diagonal nach links in Richtung Strafraumbegrenzung, spielte Zeitz, der per Grätsche vor dem Sechzehner noch klären wollte, aus und zog von der Sechzehnmeterlinie ab hinein ins Glück. Batz im Saarbrücker Tor hatte bei diesem Schuss keine Chance.

Das 1:1

Nach einer Ecke von der linken Saarbrücker Angriffsseite köpfte zunächst Belkahia den Ball aus der kleinen Box klärend in Richtung Sechzehnmeterlinie. Dort setzt Neudecker seinerseits zum Kopfball an, um das Leder über Müller hinwegzuspielen. Das hat aber nicht so funktioniert wie Neudecker das gerne gehabt hätte. Der Ball landet bei Müller, der das Spielgerät sofort zurück in den Strafraum bugsierte. Dort kam an der linken Strafraumbegrenzung dann Krätschmer an den Ball, der die Kugel hoch in die kleine Box schlägt. Kerber verlängerte per Kopf auf den langen Pfosten. Mit einem regelwidrigen Schubser brachte dort Gouras Greilinger zu Fall und köpfte den Ball in den Fünfmeterraum wo Jacob zum 1:1 abstauben konnte.

Diesen Treffer anzuerkennen ist eine bodenlose Sauerei. Andererseits muss man auch sagen, wenn Neudecker, anstatt des misslungenen Versuchs einen Konter einzuleiten, das Leder einfach auf die Tribüne bolzt, passiert vermutlich nicht mehr viel in dieser Partie.

Fazit

In einem Spiel, das man dem Spielverlauf nach klar und deutlich gewinnen muss, ergattert die Mannschaft des TSV 1860 München gegen die Elf aus Saarbrücken nur einen Punkt. Weiterhin kommt man in der Tabelle nicht von der Stelle. Diese Punkteteilung hat verschiedene Ursachen. Einerseits ist da die wieder einmal fehlende Effektivität vor dem gegnerischen Tor. Andererseits ein Schiedsrichter, der entweder einen rabenschwarzen Tag erwischt hat, oder dem die Brisanz dessen, was er auf dem Feld tut, einfach nicht bewusst ist.

Selten hat man in einem Spiel häufiger die die Worte “Schwarze Sau” von der Tribune hören können als am Samstag. Zwei mögliche Elfmeterentscheidungen, die zumindest beim Handspiel, wo im Fernsehen eine klare Bewegung des Armes in Richtung Ball zu sehen ist, zum Pfiff für den TSV 1860 hätte führen müssen, wurden vom Mann in Schwarz mit dem FIFA Wappen auf der Brust, nicht gegeben. Mehrere grenzwertige Fouls der Saarbrücker, die Karten in diversen Farben verdient gehabt hätten, wurden nicht als solche gesehen.

Hätte allerdings Richy Neudecker nach der Ecke in der Nachspielzeit den Ball einfach auf die Tribüne gedroschen, könnte uns die Leistung des Mannes in Schwarz wohl ziemlich egal sein.

Hätte hätte Fahrradkette. Lamentieren hilft nichts. Die Leistung in diesem Spiel kann jeden, der das Spiel gesehen hat, nur positiv stimmen. Kommenden Sonntag in Freiburg gibt es wieder drei Punkte für den Sieger. Jetzt geht es darum, die Partie vom Samstag abzuhaken und sich mit voller Konzentration auf das nächste Spiel zu fokussieren. In der momentanen Form wird es für jede Mannschaft schwer, gegen Sechzig zu bestehen – da kann kommen, wer will. Wenn die Sechzger es schaffen, die Effektivität in der gegnerischen Box zu erhöhen, wird der TSV in dieser Saison keine Punkte mehr verlieren. Die Mannschaft spielt offensiv wie aus einem Guss und lässt seit zwei Spieltagen gegen den Ball aus dem Spiel heraus die wenigsten Chancen für den Gegner überhaupt zu.

Dass man in zwei Spielen nacheinander von Schiedsrichtern so dermaßen benachteiligt wird, dafür kann das Team von Michel Köllner nichts.

Datenquelle: Wyscout

Gerücht: Wechselt Stefan Kutschke von Ingolstadt zum TSV 1860?

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Mölders Kutschke 1860 Ingolstadt

Als Sympathieträger hat sich Stefan Kutschke in den vergangenen Jahren im Umfeld des TSV 1860 nicht unbedingt qualifiziert. Das lag zum Einen an seinem Verhalten auf dem Platz, zum Anderen aber auch daran, dass er die Defensivreihe der Löwen des Öfteren vor arge Probleme gestellt hat. Fakt ist: Im Sommer läuft Kutschkes Vertrag in Ingolstadt aus. Zieht es den Stürmer nun von den Schanzern nach Giesing?

Wechselt Kutschke von Ingolstadt zum TSV 1860?

29 Tore hat der gebürtige Dresdner bislang in 85 Drittligapartien erzielt. Kommen in der kommenden Spielzeit weitere hinzu? Und wenn ja, für wen? Klar, noch ist der Aufstiegszug für den TSV 1860 nicht abgefahren, Gerüchten zufolge beschäftigen sich die Löwen jedoch intensiv mit der Personalie Stefan Kutschke.

Der 33-Jährige könnte mit einem halben Jahr Verspätung die Lücke schließen, die der Abgang von Sascha Mölders hinterließ. Als erfahrener Angreifer mit Brecher-Potential könnte Kutschke für Räume sorgen, von denen andere Offensivspieler wie Bär oder Lex profitieren könnten.

Können die Löwen das Gehalt stemmen?

Bleibt die Frage der Finanzierung… Zwar wäre Kutschke nach Vertragsende bei den Schanzern ablösefrei zu haben, doch in Sachen Gehalt müsste der Stürmer vermutlich erhebliche Einbußen in Kauf nehmen.

Wie seht Ihr die Personalie Kutschke? Wäre das einer für die Löwen? Oder welchen Stürmer würdet Ihr gerne in der kommenden Saison beim TSV 1860 sehen?

Torhüter György Szekely fällt beim TSV 1860 monatelang aus

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György Szekely TSV 1860

Nächste Hiobsbotschaft für die Löwen! Torhüter György Szekely, der am Samstag bei den Profis auf der Bank saß, hat sich bei der U21 schwer verletzt und wird dem TSV 1860 mehrere Monate fehlen.

Torhüter György Szekely fällt beim TSV 1860 aus

Am Samstag musste Szekely in der U21 der Löwen in der 78. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Bei der anschließenden Untersuchung wurde eine schwere Muskel-Sehnenverletzung diagnostiziert.

Sollte Marco Hiller beim Spiel in Freiburg am kommenden Sonntag nach seiner Corona-Erkrankung noch nicht wieder einsatzbereit sein, könnten David Hundertmarck, Dario Pavlovic (U21) oder Maximilian Rothdauscher (U19) in den Profikader aufrücken.

Bild: TSV 1860