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TAKTIKTAFEL-Analyse: Borussia Dortmund – TSV 1860 (19.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels Borussia Dortmund II – TSV 1860 München. Dem ersten Spiel nach der Ära Sascha Mölders. Und, soviel kann man Vorweg nehmen, es war ein gutes Spiel des TSV 1860 München.

Die Systeme

Michael Köllner schickte seine Mannschaft in einem 4-3-1-2 aufs Spielfeld, dem stellte Enrico Maßen das erwartete im Sturm variabel angedachte 3-4-2-1 entgegen.

Das 4-3-1-2 der Löwen verschob sich im letzten Drittel vor dem gegnerischen Kasten zu einem 4-3-3 mit weit vorgeschobenen Außenverteidigern.

Gegen den Ball wurde aus dem 4-3-3 wenn Dortmund es schaffte die Pressinglinie des TSV 1860 zu überspielen und in Ballbesitz zu bleiben ein flaches 4-4-1-1. Jenes ließ dank der guten Defensivqualitäten von Greilinger und Deichmann, speziell über die Außenpositionen wenig zu. Im Zentrum vor der Viererkette lösten Neudecker und Dressel ihre Aufgaben gut. Abgesehen von einer kurzen turbulenten Findungsphase zu Beginn, gab es kaum brenzlige Situationen die der TSV 1860 hätte überstehen müssen.

Die taktische Herangehensweise

Die Löwen legten ihr Spiel abwartend mit Focus auf defensive Kompaktheit und schnellem Spiel nach vorne an. Zu diesem Zweck war die Pressinglinie weit zurückgezogen und auch die Defensivlinie stellte sich eher tief auf. Das hatte zur Folge, dass die Räume für Dortmund in der Hälfte des TSV 1860 relativ eng wurden, und dadurch der Aufbau im Positionsspiel bei der Borussia aufgrund des guten Stellungsspiels der Münchner, sehr behäbig wurde.

Das Pressing des TSV 1860 war auch nicht auf direkten Ballgewinn ausgelegt, sondern auf Angriffssteuerung. Man überließ Dortmund in seiner eigenen Spielfeldhälfte die Kugel und stellte die möglichen Anspielstationen in der eigenen Spielfeldhälfte gut zu. In die damit aufgestellten Pressingfallen tappten die Dortmunder ein ums andere mal.

Die einzig möglichen Anspielstationen die Dortmund II durch diese Defensivtaktik hatte waren meist in der Halbzentrale zu finden, wo Dennis Dressel oder Richie Neudecker dann nur darauf warteten dass der “freie Mann” angespielt wurde um ihm den Ball schnellst möglich wieder abzuluchsen.  Oder eher ihn schon so bei der Ballannahme zu stören, dass die Aktion des Dortmunders eine höhere Wahrscheinlichkeit hatte zu scheitern als zu gelingen.

Die Dortmunder im Gegensatz dazu versuchten die Löwen hoch zu Pressen und stellten ihre Defensivlinie mittig in der eigenen Spielfeldhälfte hoch auf. Die Pressinglinie der Dortmunder hielt die Löwen aber nicht dort wo sie es gerne gehabt hätten. Mit hoher Pressinglinie und nicht ganz in vorderster Front agierender Defensivlinie entstanden so mehr Räume die der TSV 1860 von Beginn an gut auszunutzen wusste.

Die wichtigsten Statistiken des Spiels

  • Ballbesitz TSV 1860 38% – BVB II 62%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 69% – BVB II 85%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 65% – BVB II 54%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 14/8 – BVB II 10/3
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 17,04 – BVB II 6,18

Die Statistiken kurz erläutert

Wenig Ballbesitz, niedrige Passgenauigkeit, hohe PPDA das sind normalerweise schlechte statistische Vorzeichen. Als blanke Zahlen stimmt das sicherlich. Bemüht sich man allerdings das zu zerpflücken und in Abhängigkeit dessen zu bewerten was da auf dem Platz stattgefunden hat, dann kommt man zu dem Schluss, das die Taktik gänzlich aufgegangen ist.

Ballbesitz

Ballbesitz 38%, das sind 36:06 Minuten die die Sechzger in Ballbesitz waren. Dass Ballbesitz aber nicht gleich offensive Effektivität bedeutet zeigen wenige Spiele so gut wie dieses. 36% aller Pässe die Dortmund überhaupt gespielt hat fanden im Defensivbereich statt. Die schiere Flut an Querpässen, Alibivorwärtspässen und Rückpässen im Abwehrverbund des BVB ist durch das gute Stellungsspiel und der abwartenden, steuernden Herangehensweise an die Pressingaufgaben beim TSV 1860 zu erklären. Den Dortmundern so ihre Unzulänglichkeiten im Spiel nach vorne deutlich zu machen war ein starkes Stück Defensivleistung der Sechzger.

PPDA

Aus diesem Herumgeschiebe in der eigenen Defensivabteilung erklärt sich wie von selbst die hohe Passgenauigkeit beim BVB II. Zusätzlich erklärt das auch die hohe PPDA. Solange der Ball in der Dortmunder Defensivabteilung war wurden von den Spielern in der Pressinglinie nur Passwege in die Tiefe zugestellt. Die Abwehr des BVB durfte sich gern die Kugel in den eigenen Reihen zuschieben. Pässe nach vorne wurden, abgesehen von den Zonen wo die gestellten Pressingfallen auf den BVB warteten, unterbunden.

Passgenaugkeit

Ganz anders verhielten sich die Löwen wenn sie in Ballbesitz waren. Sofort nach vorne und gerne auch mit Risiko war das Motto. So spielt man logischerweise mehr Fehlpässe, aber man bringt auch Druck auf die gegnerische Abwehr und kommt wenn die Pässe in die Spitze ankommen auch zu guten und verwertbaren Torchancen. Mit einer Quote von 61% angekommener Pässe im letzten Drittel hat Sechzig das auch sehr ordentlich gelöst.

 

Das Spiel

Die erste Halbzeit

Nach einer kurzen Findungsphase, in der die Dortmunder zwei gute Torchancen verbuchen konnten und man sich aus Löwensicht kurz dachte: “geht das schon wieder los?” fand der TSV 1860 München über den Kampf ins Spiel. Ab etwa der zwölften Minute diktierten die Sechzger das geschehen auf dem Platz.

Sie diktierten allerdings nicht mit sondern ohne Ball. Das ist taktischer Disziplin und guter mannschaftlicher Geschlossenheit zu verdanken. Dortmund durfte gern den Ball haben. Zumindest bis zur Mittellinie. Wenn die Dortmunder diese überquerten, gingen die Spieler der Löwen den Ballführenden Spieler, bzw. den Passempfänger direkt an und machten den Dortmundern das Spiel nach vorne extrem schwer.

Taktischer Plan: Pressingfalle

Die Spieler die für den BVB anspielbar waren wurden absichtlich etwas schlechter bewacht, nur um sie sofort nach Ballabgabe zu ihnen zuzustellen. Oder sie auch bei der Annahme derart zu stören, dass sich kein flüssiges Spiel nach vorn entwickeln konnte. Bei 59 Ballbesitzphasen die der BVB in der ersten Halbzeit hatte konnte nur 13 mal bis ins letzte Drittel der Löwen gespielt werden. Abgesehen von den beiden hochkarätigen Chancen am Anfang der Partie und einer Ecke kam dabei jedoch nichts für den BVB heraus.

In Folge der konzertierten Abwehraktionen kamen die Löwen immer wieder zu schnellen eigenen Angriffen. Gegen diese Angriffe fan der Gegner kaum Mittel um sie zu unterbinden. Zweite Bälle die aus den Angriffen des TSV 1860 entstanden landeten häufig wieder in den Reihen der Sechzger die dann, schon in der Vorwärtsbewegung befindlich, den Druck aufrechterhielten und die Abwehr von Dortmund immer wieder ins schwitzen brachte. Die Variabilität mit der die offensiv ausgerichteten Spieler des TSV ihre Positionen interpretierten verwirrte Dortmunds Hintermannschaft ein ums andere mal.

Einer dieser erarbeiteten zweiten Bälle sorgte schließlich für das zu diesem Zeitpunkt durchaus verdiente 1:0 aus Sicht des TSV 1860 München.

Dortmunder Ratlosigkeit

Nach diesem Treffer durch Stefan Lex agierten die Dortmunder bis zum Pausentee äußerst vorsichtig um sich nicht auch noch ein zweites Gegentor einzufangen. 50% aller gespielten Pässe der Dortmunder nach dem Tor von Stefan Lex waren Rück- oder Querpässe.

Die Mannschaft von Michael Köllner ließ den BVB weiterhin in seiner eigenen Hälfte gewähren wenn der sich im Positionsspiel befand. Die Sechzger machten die Räume im Mittelfeld zu und sorgten so dafür, dass Dortmund weiterhin nur sporadisch tiefer in die Hälfte des TSV eindringen konnte. Ganze zwei Ballkontakte hatten die Dortmunder im Strafraum der Löwen zwischen dem Führungstreffer durch Lex und dem Pausentee zu verbuchen.

Die zweite Halbzeit

Die erste Szene – ein gefährlicher direkter Freistoß – in der zweiten Halbzeit gehörte dem BVB. Weiterhin Solide auftretende Sechzger die das taktische Defensivkonzept genauso weiterverfolgten wie noch vor dem Pausentee gestatteten den Dortmundern weiterhin keine Räume um das Kombinationsspiel aufzuziehen. So spielte sich der TSV fünf Minuten nach Wiederanpfiff in der Hälfte des BVB fest. Nach Angriffen, die Dortmund wenig souverän verteidigte gab es zwei Eckbälle hintereinander für den TSV 1860. Den zweiten verwandelten die Löwen in Persona Marcel Bär zum 2:0.

Im weiteren Verlauf änderte sich bei beiden Teams nichts an der Spielweise. Dortmund suchte nach Ideen um den in der defensive taktisch gut eingestellten Löwen beizukommen, fand aber keine. Die Löwen reagierten aus der kompakten Defensive heraus weiterhin mit Nadelstichen und grandiosem Kampf um zweite Bälle in der gegnerischen Spielfeldhälfte.

Chancenverteilung

Nach wie vor begeisterten die Löwen mit kompromisslosem, meist fairem Zweikampfverhalten und schnellen eigenen Angriffen. Dortmund hätte sich über weitere Treffer des TSV 1860 nicht beschweren dürfen. Den Einschlag eines Kopfballs von Semi Belkahia konnte ein Dortmunder Feldspieler gerade noch auf der Linie verhindern. Weitere vier Schüsse der Löwen parierte Drljaca. Abgesehen von Lex’ lupfer über den Kasten und einem Fehlschuss von Marcel Bär gingen alle Schüsse des TSV 1860 München nach Bärs Treffer, auf das von Drljaca gut gehütete Tor. Ein anderer Schuss von Stefan Lex wurde geblockt. Das heißt er fließt nicht als Schuss auf’s Tor in die offizielle Statistik ein. Der Ball wäre aber ohne die gute Abwehrarbeit ebenfalls aufs Tor gegangen.

Dortmunder Chancen in der zweiten Halbzeit waren bis auf den Freistoß von Taz kurz nach Wiederanpfiff und einen Schuss durch Pherai in der 70. Minute so gut wie nicht vorhanden. Pfanne kam in der 79. Minute noch einmal in der Box der Löwen zum Abschluss setzte das Leder jedoch, aus guter zentraler Position, links am Kasten vorbei.

Die Zielgenauigkeit bei bei den Schüssen sieht 1860 in der zweiten Halbzeit bei exakt 60%, Dortmund kommt auf gerade einmal 17%. Einer von sechs Schüssen des BVB II verschaffte Marco Hiller Arbeit. Sechs von zehn Schüssen schafften das auf der anderen Seite bei Drljaca.

Die Tore

Das 1:0

Ein langer Ball der Löwen wurde von einem Dortmunder Zentral in der Mitte der eigenen Spielfeldhälfte abgewehrt. Den zweiten Ball bekam Deichmann am Anstoßpunkt direkt vor die Füße. Deichmann spielte auf die rechte Halbposition an der Mittellinie zu Willsch. Willsch zurück in den Mittelkreis zum nachrückenden Dressel, der nun etwas freien Raum vor sich zu Verfügung hatte. Dressel ging einige Meter mit der Kugel am Fuß nach vorne. Als sich ein Dortmunder auf ihn zubewegte spielte er quer zu Richie Neudecker auf die halblinke Position. Neudecker verarbeitete den leicht verspringenden Ball perfekt und schlägt ihn nach vorne ans linke Fünfereck wo Lex einläuft und per Kopfball für den Führungstreffer sorgt.

Keine bzw. wenig Gegenwehr des BVB II und präzises Spiel der Sechzger sorgen für das verdiente Führungstor in der 25. Minute.

Das 2:0

Nach einem von Richie Neudecker von der linken Seite getretenen Eckball kommt Marcel Bär in Zentraler Position im Strafraum zum Kopfball und versenkt diesen in der 49. Minute zum 2:0.

Fazit

Wie erwartet hat die Mannschaft eine positive Reaktion gezeigt und mit diesem Spiel Wiedergutmachung für die schlechten Leistungen in den beiden Heimspielen zuvor geleistet.

Die Räume eng machen, den Kampf annehmen und selbst Nadelstiche setzen. Man kontrollierte das Dortmunder offensivspiel mit einer taktischen Bravourleistung gegen den Ball und spielte selbst schnell und kompromisslos nach vorn. Kein zweiter Ball wurde verlorengegeben. Weiter so Löwen. Das hat abgesehen von den Zittermomenten ganz zu Beginn der jeweiligen Halbzeiten sehr gut ausgesehen.

Jetzt hat die Mannschaft bis Montag kommender Woche Zeit sich auf den nächsten Gegner und den Start der Rückrunde vorzubereiten. In Würzburg dann an die Leistung vom Samstag anknüpfen und wir gehen Hoffnungsvoll in die Winterpause.

Datenquelle: Wyscout

Sechzig um Sieben: Essen und Türkgücü ohne Interesse an Mölders

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Willkommen zurück aus einem Wochenende, das ganz nach dem Geschmack der Löwenfans gelaufen sein dürfte. Während Türkgücü in Sachen Mölders einen Riegel vorschiebt, hat die Mannschaft in Spiel 1 ohne ihren nominellen Kapitän die erhoffte Reaktion gezeigt. Wir blicken zum Start in die Woche auf die Meldungen vom Wochenende.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Borussia Dortmund II

Nach zwei Niederlagen gab es in den Giesinger Gedanken mal wieder einen Grund zur Freude. Das 2:0 in Dortmund war ein Sieg der besonders wichtigen Art. Da sieht die Gefühlswelt der Löwen schon wieder ganz anders aus…

Köllner zeigt sich zufrieden mit Leistung

Auch der Trainer war mit der Darbietung glücklich, wie er auf der Pressekonferenz nach der Partie betonte. Er ging sogar so weit, dass es einer der besten Saisonleistungen überhaupt gewesen sei.

B-Junioren siegen zum dritten Mal in Folge

Drei Punkte gab es ebenso für den Nachwuchs, in diesem Falle die B-Jugend des TSV 1860. Es war bereits der dritte Sieg in Folge. Vor der Winterpause steht nun noch ein Auswärtsspiel an.

Kothny schließt Wechsel von Mölders zu Türkgücü aus

Wie geht es weiter mit Sascha Mölders? Diese Frage stellt sich zum Beginn einer neuen Woche erneut und ist weiterhin nicht geklärt. Dass der 36-Jährige noch einmal in die Mannschaft der Löwen zurückkehrt, scheint inzwischen ausgeschlossen. Neben einer Vertragsauflösung würde auch ein Transfer des Stürmers zu einem anderen Verein Sinn ergeben. Das unter der Woche gestreute Gerücht, Türkgücü sei an einer Verpflichtung an Mölders interessiert, dementierte Geschäftsführer Kothny im Interview mit dem BR nun aber deutlich: “Wer mich kennt, der weiß, dass Sascha Mölders im Winter nicht bei uns unterschreiben wird. Einen Transfer schließe ich aus.

Eine weitere Option stellt Rot-Weiß Essen dar. Der Verein aus der Heimatstadt von Mölders spielt in der Regionalliga, wird den Stürmer aber ebenfalls nicht unter Vertrag nehmen. Das bestätigte Geschäftsführer Uhlig gegenüber dem RevierSport: “RWE wird Sascha Mölders nicht verpflichten.

Die Zukunft bleibt also weiter ungewiss, vielleicht ist die Lage bis zum Würzburg-Spiel bereits eine andere.

Historisches Spiel: TSV 1860 zu Gast bei Schalke

Zwei Chancen, zwei Tore und am Ende doch nur ein Unentschieden: so lässt sich ein Auswärtsspiel der Löwen beim FC Schalke 04 vor 23 Jahren zusammenfassen. Die ausführliche Variante gibt es hier.

Seferings ist Pokalsieger

Ex-Löwe Simon Seferings darf sich ab sofort georgischer Pokalsieger nennen. Er setzte sich mit seinem Verein FC Saburtalo bereits am vergangenen Mittwoch im Endspiel mit 1:0 durch. Wir gratulieren recht herzlich!

 

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News aus der 3.Liga

Würzburg verspielt spät den Sieg

Die Würzburger Kickers befinden sich tief im Tabellenkeller der 3.Liga, umso wichtiger wäre ein Sieg am gestrigen Sonntag gewesen. Die Gäste aus Zwickau machten den Unterfranken allerdings spät einen Strich durch die Rechnung. Im ersten Spiel des Tages konnte sich der SV Meppen deutlich gegen die Berliner Viktoria durchsetzen. Die Resultate der Partien gibt es bei der kurzen Zusammenfassung der beiden Begegnungen.

Heute abend treffen zum Abschluss des Spieltags Wehen Wiesbaden und der Hallesche FC aufeinander. Die Gastgeber könnten mit einem Sieg am TSV 1860 vorbeiziehen, los geht es um 18:60 Uhr.

Türkgücü auf Trainer-Suche

Neben der Personalie Mölders im Sturm muss Türkgücü aktuell eine noch viel bedeutsamere Position im Team besetzen. Nachdem Hyballa bereits schon wieder entlassen wurde, ist der Drittligist aktuell auf der Suche nach einem neuen Trainer. Noch ist man allerdings nicht zufrieden und weiter auf der Suche. Mittlerweile ist allerdings eine 15-Tagesfrist verstrichen, in der man einen neuen Übungsleiter mit Fußballlehrer-Lizenz präsentieren muss. Nun droht eine Geldstrafe vom Verband. Dennoch will man sich weiter Zeit lassen, um den richtigen Kandidaten zu finden.

3.Liga: SV Meppen siegt nach Debakel, Würzburg teilt die Punkte

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SV Meppen Viktoria Berlin Gästefans Aus Berlin

In den Sonntagspartien des 19.Spieltags in der 3.Liga war neben dem SV Meppen mit Würzburg auch der letzte Gegner des TSV 1860 München im Einsatz.

SV Meppen – Viktoria Berlin 3:0 (2:0)

Für die angereisten Gästefans (siehe Titelbild) gab es beim SV Meppen rein gar nichts zu bejubeln. Früh konnten die Gastgeber durch Tankulic in Führung gehen, ehe sich die Berliner kurz darauf auch noch selber schwächten. Pinckert sah bereits nach einer Viertelstunde seine zweite gelbe Karte und musste damit vorzeitig unter die Dusche. Nach 27 Minuten war es dann erneut der Meppener Kapitän, der mit seinem neunten Saisontreffer auf 2:0 stellte. Von den Gästen war bis zur Pause kaum etwas zu sehen, den einzigen gefährlichen Abschluss setzte Küc an das Quergebälk.
Im zweiten Durchgang verwaltete der SV Meppen den konfortablen Vorsprung, Offensivszenen fanden daher auf beiden Seiten kaum noch statt. Eine der wenigen Möglichkeiten nutzte Hemlein dann aber doch noch, um mit dem dritten Treffer für die Gastgeber den Endstand zu erzielen. Nach der deutlichen 0:5-Abreibung gegen Eintracht Braunschweig kann der SVM also direkt wieder siegen und liegt auf Rang 5. Die Gäste aus der Bundeshauptstadt liegen auf dem 12.Platz.

Würzburger Kickers – FSV Zwickau 2:2 (1:0)

Der kommende Gegner des TSV 1860 München, die Würzburger Kickers, war gegen den FSV Zwickau gefordert. Zwei Mal konnten die Unterfranken in Führung gehen, mussten sich am Ende aber doch mit einem Punkt begnügen. Ex-Löwe Pourié erzielte mit Saisontreffer Nummer 4 nach 29 Minuten die Führung für die Heimseite, die kurz nach Wiederanpfiff durch Dietz per Eigentor egalisiert wurde (52.). Würzburg setzte allerdings nach, traf zunächst aber nur den Pfosten (72.). Drei Minuten später gab es dann aber doch Grund zum Jubeln: Breunig erzielte die erneute Führung für den FWK. Als alle schon mit einem Heimsieg rechneten, schlugen die Gäste doch noch zu. Schikora verwandelte eine Vorlage nach Ecke per Direktabnahme zum späten 2:2 (90.). Kurz danach war Schluss, die Kickers bleiben mit dem Unentschieden auf dem vorletzten Platz. Zwickau liegt auf 13.

Titelbild: liga3-news

U17 des TSV 1860 München weiter in der Erfolgsspur

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U17 TSV 1860 München Saison 2021/2022
Die U17 des TSV 1860 München in der Saison 2021/22

Nur wenige Mannschaften und Teams der Löwen sind aktuell noch im Einsatz, viele befinden sich bereits in der frühzeitigen Winterpause. Die U17 des TSV 1860 allerdings war am heutigen Sonntag wieder in der B-Junioren Bundesliga Süd/Südwest gefordert. Dabei konnte sie den dritten Sieg in Folge einfahren.

TSV 1860 U17 schlägt die Stuttgarter Kickers

Nach dem wichtigen Erfolg gegen den 1.FC Nürnberg sowie dem Derbysieg auswärts am vergangenen Wochenende empfing die U17 des TSV 1860 München die Stuttgarter Kickers. Die Baden-Württemberger lagen in der Tabelle hinter den Löwen, sodass ein Sieg möglich erschien. Gesagt, getan dachten sich die Junglöwen: nachdem im ersten Durchgang kein Treffer fiel, konnte der TSV 1860 in der 2.Halbzeit den einzigen Treffer des Tages erzielen.

Durch den 1:0-Sieg gegen die Kickers springen die Löwen auf Platz 10. Vor der Winterpause steht nun noch ein Spiel an. Kommenden Samstag gastiert die U17 des TSV 1860 beim Bundesliga-Nachwuchs vom 1.FSV Mainz 05. Anpfiff ist bereits um 11:00 Uhr. Die Mainzer liegen auf dem 3.Rang, sodass das letzte Spiel im Jahr 2021 durchaus noch einmal eine große Herausforderung wird.

Im neuen Jahr treffen die Löwen Ende Februar dann auswärts zuerst auf den FC Augsburg. Das Spiel ist für den Sonntag, 20.02.2022 angesetzt.

Köllner lobt Einsatzbereitschaft, Zweikampfstärke und taktische Disziplin

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Michael Köllner beim 2:0-Sieg der Löwen in Dortmund

Rundum zufrieden präsentierte sich Löwentrainer Michael Köllner nach dem 2:0-Sieg seines Teams in Dortmund. Dabei stellte Köllner insbesondere die taktische Disziplin seiner Mannschaft heraus und attestierte seiner Elf eine der besten Leistungen der Saison.

Köllner: Taktische Disziplin als Schlüssel zum Sieg

Bei den gegebenen Platzverhältnissen sei es wichtig gewesen, den Kampf anzunehmen, so der Trainer des TSV 1860.

“Meine Mannschaft hat heute was Einsatzbereitschaft, Zweikampfstärke, vor allem aber auch taktische Disziplin ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. (…) Wir sind natürlich froh und zufrieden, dass wir a) zu Null spielen konnten und b) einem Tor in der ersten Halbzeit und direkt mit Beginn der zweiten Halbzeit dem zweiten Tor relativ früh die Weichen gestellt haben, dass wir hier gewillt sind, drei Punkte mitzunehmen.”

Zudem lobte Köllner seine Mannschaft dafür, sich auf das Wesentliche, konzentriert zu haben, nämlich das Spiel auf dem Platz.

Die Mannschaft als Einheit

Ein Sonderlob erhielt Marco Hiller, der zu Beginn zwei große Chancen des BVB zunichte machte und die Löwen so im Spiel hielt. Danach habe seine Mannschaft konsequent und konzentriert agiert, so Köllner.

Natürlich sei die Woche schwierig für die Löwen gewesen, doch die Mannschaft habe sich als Einheit präsentiert, die das Spiel gewinnen wolle.

Die Pressekonferenz bei Youtube

Giesinger Gedanken nach Dortmund: Von allen Süchten, die ich hab…

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TSV 1860 Trikot Bundesliga 1994/95 redaktion Wunschaufstellungen
"Stempeltrikot" des TSV 1860 München

Als Löwenfan ist man ja einiges gewohnt, oder? Unruhe, Chaos, Niederlagen, Häme – aber auch das überragende Gefühl, auf der guten Seite zu stehen. Immer und überall. Die vergangene Woche hat uns mal wieder vor eine harte Probe gestellt. Noch immer ist das Beben nicht komplett abgeebbt, aber immerhin hat die Mannschaft von Michael Köllner sich und dem Umfeld durch den Sieg in Dortmund etwas Ruhe verschafft. Das war wichtig, ist aber noch nicht der endgültige Befreiuungsschlag. Aber eins wurde wieder mal klar: Von allen Süchten, die ich hab, brauch ich Dich, lieber TSV 1860, am meisten…

Hiller vertreibt die Unsicherheit

Zu Beginn der Partie war die Unsicherheit der vergangenen Wochen omnipräsent. Alleine Marco Hiller ist es zu verdanken, dass es nach wenigen Minuten nicht schepperte und den Löwen ein Déjà-Vu in Form eines frühen Rückstands erspart blieb. Danach jedoch konnte man der Mannschaft von Minute zu Minute mehr ansehen, dass das Selbstvertrauen zurückkehrte.

Da wurde gekämpft, kombiniert und – ganz wichtig – der eine Schritt mehr gemacht, der zuletzt gefehlt hatte. Machen wir uns nichts vor: Spielerisch war das noch keine Glanzleistung, aber das war auch keineswegs zu erwarten. Es ging darum, den Kampf anzunehmen, Einsatz zu zeigen, sich den Arsch aufzureißen. Und das haben die Löwen getan!

Von allen Süchten, die ich hab…

Als ich nach dem deprimienden 1:3 gegen Waldhof Mannheim in Giesing in mein Auto stieg, um nach Hause zu fahren, wurde ich von meinem CD-Player – und das ist nicht gelogen – mit folgenden Zeilen empfangen:

Von allen Süchten, die ich hab’
Brauch’ ich dich am meisten
Keiner lässt mich so schön leiden
Du bringst mich noch ins Grab
Das lässt sich nicht vermeiden
Doch ich brauchе dich

Man könnte meinen, die Sängerin Mola haben diesen Track einzig und allein für uns Löwenfans geschrieben. Hat sie nicht. Und gestern war wieder so ein Tag. Nach so einer Woche. So sehr ich versucht habe, cool in die Partie zu gehen, so aufgeregt war ich beim Anpfiff. So sehr habe ich gelitten, gehofft, gebangt – und am Ende gefeiert. Und ja, ich brauch das! Woche für Woche für Woche…

Der Einsatz muss stimmen

Aber eins ist klar: Auch gestern gab es nur drei Punkte und 1860 wird auch wieder Spiele verlieren. Wichtig ist aber, dass das Umfeld Ruhe bewahrt und den nun eingeschlagegen Weg unterstützt. Fans, Medien, Gesellschafter, Trainerteam, Geschäftsführer und nicht zuletzt die Mannschaft. Es wird Rückschläge geben, aber solange der Einsatz passt, kann ich damit leben. Was ich nie mehr sehen möchte, ist sowas wie die ersten 45 Minuten gegen Waldhof und Magdeburg.

Sechzig ist der geilste Club der Welt. Und wir alle sind Sechzig!

Oh, wie ist das schön! TSV 1860 gewinnt 2:0 beim BVB II!

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BVB II - TSV 1860 0:2

Da dürfte heute einigen Personen eine Zentnerlast vom Herzen gefallen sein. Dank einer konzentrierten Leistung siegte der TSV 1860 mit 2:0 bei der U23 des BVB und feierte somit nach zwei deprimierenden Niederlagen endlich wieder einen Sieg.

Hiller verhindert den frühen Rückstand

Die Anfangsphase gehörte eindeutig der Borussia und gerade der in die Startelf zurückgekehrte Semi Belkahia zeigte sich in den ersten paar Minuten verunsichert. Das Resultat: Eine Doppelchance für Schwarz-Gelb, bei der Marco Hiller im Löwen-Tor zweimal glänzend parierte und den frühen Rückstand verhinderte.

Nach zehn Minuten hatten sich die Löwen jedoch gefangen und begannen ihrerseits Offensivdrang zu entwickeln. Deichmann scheiterte aus spitzem Winkel an Drljaca (16.), Greilinger verzog nach tollem Solo knapp und verpasste die Führung (20.).

Der Kapitän trifft für die Löwen

So musste es der Neu-Kapitän Stefan Lex richten – und wie! Neudecker flankte von links und Kopfballungeheuer Lex traf künstlerisch wertvoll zum immens wichtigen 0:1 für die Löwen (25.). Was für eine Wohltat nach dieser anstrengenden Woche!

Auch wenn es bis dahin kein spielerisches Glanzstück der Löwen war, so war dem Team gerade nach der Führung deutlich anzumerken, wie das Selbstvertrauen zurückkehrte. Gerade die in den vergangenen Wochen schmerzlich vermisste mannschaftliche Geschlossenheit muss man am heutigen Nachmittag hervorheben.

TSV 1860 gewinnt beim BVB II

Nach dem Seitenwechsel erwischte zunächst erneut Dortmund den besseren Start. Ein Freistoß von Taz strich nur Zentimeter am Löwengehäuse vorbei – Glück gehabt! Auf der Gegenseite dann Ecke für Sechzig, die Neudecker in den Strafraum zog, wo Bär sich durchsetzte und zum 0:2 einköpfte (49.). Was für eine Erlösung für die in grau gewandeten Löwen!

Auch wenn der BVB in der Folge durchaus versuchte, den TSV 1860 unter Druck zu setzen, so stand die Defensive der Löwen heute alles in allem doch bombenfest. Auch nach vorne boten sich noch einige Möglichkeiten, doch letztendlich blieb es beim verdienten 2:0-Sieg von Münchens großer Liebe. Sechzig klettert damit auf Rang 9 der Tabelle.

Unrühmlicher Höhepunkt der Partie war die Rote Karte für den Dortmunder Tachie kurz vor dem Ende, der Greilinger an der Seitenlinie umgrätschte.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle auch an Milos Cocic zum Drittligadebüt!

Die Aufstellung der Löwen

1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia, 25 Willsch (89. 16 Goden) – 14 Dressel – 11 Greilinger (90. 30 Cocic), 7 Lex (89. 22 Linsbichler), 31 Neudecker (82. 8 Tallig), 20 Deichmann – 15 Bär (90. 5 Moll)

Bank:
40 Kretzschmar, 21 Djayo, 23 Staude, 34 Freitag

Tore:
0:1 Lex (25.), 0:2 Bär (49.)

Rot: Tachie (89., BVB II)

Liveticker: Borussia Dortmund II – TSV 1860 München (19.Spieltag)

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Sechzger De Liveticker Borussia Dortmund II Tsv 1860 3 Liga
Liveticker Grafik Borussia Dortmund II TSV 1860 München 20.Spieltag 3.Liga 2021/22

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 19.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen Borussia Dortmund II und dem TSV 1860 München!

Spiel Nummer 1 ohne den ehemaligen Kapitän führt den TSV 1860 München nach Nordrhein-Westfalen, wo er auf Borussia Dortmund II treffen. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern und allen Ereignissen rund um das Spiel im Stadion Rote Erde.

 

Aufstellung:
1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia, 25 Willsch (89. 16 Goden) – 14 Dressel – 11 Greilinger (90. 30 Cocic), 7 Lex (89. 22 Linsbichler), 31 Neudecker (82. 8 Tallig), 20 Deichmann – 15 Bär (90. 5 Moll)

Bank:
40 Kretzschmar, 21 Djayo, 23 Staude, 34 Freitag

Tore:
0:1 Lex (25.), 0:2 Bär (49.)

Die Personalsituation

Niklas Lang ist noch nicht wieder ausreichend fit, um heute zum Einsatz zu kommen. Daniel Wein fällt bis zur Winterpause aus. Sascha Mölders steht bekanntlich nicht im Kader und Merveille Biankadi musste kurzfristig mit muskulären Problemen in München bleiben.
Phillipp Steinhart kehrt hingegen nach abgesessener Gelbsperre ins Team zurück.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Richard Neudecker und Stephan Salger haben bisher vier gelbe Karten gesehen. Bei der nächsten Verwarnung droht daher ein Spiel Pause. Außerdem muss auch Michael Köllner aufpassen. Er hat bereits drei Gelbe gesehen und müsste bei einer vierten ebenfalls ein Spiel von der Tribüne aus verfolgen.

Wo könnt ihr das Spiel Borussia Dortmund II – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Rund 150 Löwenfans werden heute vor Ort sein und Sechzig im Stadion Rote Erde anfeuern. Für alle, die entweder keine Karte bekommen haben oder die nicht die Möglichkeit haben, nach Dortmund zu fahren, sieht es leider schlecht aus. Das heutige Spiel wird im deutschsprachigen Raum leider nicht im Free-TV ausgestrahlt.

Allerdings können Anhänger des TSV 1860 München außerhalb der D-A-CH Region das Spiel im Onlinestream auf Youtube verfolgen.

Außerdem besteht für Abonnenten von MagentaSport wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen (Fernsehen und Online-Stream).

Seit dieser Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Den Gegner im Fokus: Borussia Dortmund II – TSV 1860

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Technische Daten

Ballspielverein Borussia
09 e.V. Dortmund
Gründung: 19. Dezember 1909
Mitglieder:
157.191
Vereinsfarben: Schwarz-Gelb
Weitere Sportarten: Handball, Leichtathletik, Tischtennis
Website der Fußballgesellschaft

Zum Reinhören


Das erste Mal…

…ist – wie schon kürzlich gegen Freiburg II – heute.
Aber mit den Profis des BVB hat der TSV 1860 schon häufig die Klingen gekreuzt: Aus 40 Bundesliga-, zwei Oberliga-Endrunden- und vier DFB-Pokalspielen ergibt sich die – leider deutlich negative – Bilanz von 14 Siegen, neun Unentschieden und 23 Niederlagen aus Sicht der Löwen.

Auswärtssiege

Insgesamt nur viermal konnte Sechzig in Dortmund bisher gewinnen: Am 21. Mai 1966, am vorletzten Spieltag mit 2:0, damals noch im Stadion Rote Erde auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft für Münchens große Liebe. Am 7. Januar 1978 mit 3:1, als Beppo Hofeditz in der 1. Halbzeit einen lupenreinen Hattrick markierte. Am 27. September 1997 mit 3:2 und letztmals schließlich knapp drei Jahre später, am 6. September 2000 mit dem identischen Ergebnis.

Spielort

Stadion Rote Erde
auf Google Maps
Kapazität: 9.999
Eröffnung: 6. Juni 1926
als Kampfbahn Rote Erde mit dem Spiel einer Dortmunder Stadtauswahl gegen den -Achtung! – FC Wacker München. Ergebnis: 1:11
Stadion Rote Erde, Spielort von Dortmund II in der 3.Liga (BVB II - 1860)

Stadion Rote Erde Spielort Dortmund II in der 3.Liga (BVB)


Prognose 2021/22

Der Trainer der “kleinen Borussia”, Enrico Maaßen gehört zu den 15 Drittligatrainern, die vor dieser Saison den TSV 1860 auf dem Weg zurück in die 2. Bundesliga vermuteten. Zusammen mit Braunschweig und dem 1. FC Magdeburg. Borussia Dortmund II benannte kein Trainer der Konkurrenz als Favorit auf einen Aufstiegsplatz (der in diesem Fall ja auch nicht zum Aufstieg führen würde).
Allerdings ging der Aufsteiger aus der Regionalliga West auch nicht als Außenseiter in die Saison: Die Wettquoten bewegten sich bei mehreren Anbietern im sicheren Mittelfeld der 3. Liga – wo der BVB II aktuell auch steht.


Die ewige Tabelle der 3. Liga

In der ewigen Tabelle der 3. Liga sind die beiden heutigen Kontrahenten Nachbarn: Die Borussen (aktuell im fünften Jahr in der 3. Liga) mussten sich erst Ende Oktober diesen Jahres von den Löwen auf Rang 36 verdrängen lassen. Mit einem Heimsieg für schwarz-gelb würden beide Vereine in dieser Rangliste wieder die Plätze tauschen. Dortmund II holte bislang 192 Punkte in 170 Drittligaspielen, 1860 194 in 132 Partien. Wir plädieren für den Ausbau unseres Vorsprungs!


Sechzig @ 18:60 – Linsbichler vor Startelf-Debüt?

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Nachdem diese Woche einige mehr oder weniger unsportliche Themen ins Wampenlicht gerückt wurden, fassen wir die letzten beiden Tage für euch zusammen.

Linsbichler vor Startelf-Debüt?

Merveille Biankadi wird die Reise nach Nordrhein-Westfalen kurzfristig nicht mit antreten. Den 26-Jährigen plagen muskuläre Probleme, daher bleibt er als Vorsichtsmaßnahme in München. Somit rückt Tim Linsbichler immer mehr in den Fokus: der 21-Jährige steht vor einem Einsatz in der Startelf. Von Beginn an kam er in der 3.Liga noch nie zum Zuge. An Sascha Mölders war für ihn bisher kein Vorbeikommen, auch sonst ist die Konkurrenz in der Offensive hoch.

Sechzger.de-Talk mit Folge 38

Magdeburg-Debakel, Mölders, Dortmund II. Es gab einiges zu besprechen bei Folge 38 des Sechzger.de-Talks. Aber hört/seht selbst hin:

Auch als Podcast:

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TAKTIKTAFEL GEGEN DORTMUND II

Pünktlich vor dem Auswärtsspiel im Stadion Rote Erde hat unser Taktikfuchs Bernd Winninger die TAKTIKTAFEL für die Partie gegen die Schwarz-Gelbe Zweitvertretung rausgeholt. Klickt euch rein!

Stimoniaris-Affäre – Bundestagsabgeordneter beteiligt?

Nachdem das Löwenmagazin und sechzger.de bereits mehrmals über Ungereimtheiten im Zusammenhang mit Saki Stimoniaris berichteten, ist nun auch die Süddeutsche Zeitung auf den Fall aufmerksam geworden. Denn ein frisch gebackener Bundestagsabgeordneter ist wohlmöglich in den Fall verwickelt. Die Rede ist von Sebastian Roloff, der für die Münchner SPD (Wahlkreis München-Süd) in den Bundestag eingezogen ist. Hier lest ihr, was ihm vorgeworfen wird.

Umzäunung des Grünspitz?

Nicht nur unter Löwenfans ist der Platz beliebt, auch außerhalb von Spieltagen finden sich Münchner Bürger dort ein. Dank der Löwenfans gibt es vor Ort endlich auch eine Toilette, sodass neben dem Kiosk die notwendige Infrastruktur bereit steht. Noch vier Tage kann die Petition unterzeichnet werden, bevor sie dem zuständigen Bezirksausschuss vorgelegt wird. Dem Grünspitz drohen Umzäunung und gewerbliche Vermietung. Mehr dazu und wie ihr helfen könnt, lest ihr hier

“Die Sechzger”- Verein informiert mit Ausgabe 4

Die vierte und letzte Ausgabe des Vereinshefts “Die SECHZGER” im Jahr 2021 ist erschienen (hier abrufbar). Es gibt Neuigkeiten über die Abteilungen, berichte über Turnhalle und Mitgliederversammlung sowie einen Überblick über den Mitgliederstand.

BILD-Gerücht: Horst Heldt zu 1860?

Wie es mit Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel weitergehen wird, ist für die Öffentlichkeit noch ungewiss – als sicher gilt, dass der Vertrag des Steirers wohl noch in diesem Monat aktiv zum Juni 2022 gekündigt werden muss, ansonsten verlängert er sich wohl automatisch. Jetzt bringt die BILD Horst Heldt als Nachfolger ins Spiel. Ob da was dran ist? Hier geht’s zum Artikel.

Hosiner als Mölders-Ersatz?

Das Kapitel Sascha Mölders scheint – wenn man sich das so aus der Entfernung ansieht – wohl Geschichte beim TSV 1860 zu sein. Rücken jetzt Hosiner und Sohm in den Fokus? Da stellt sich die Frage: was ist realistisch?

Giesinger-Gedanken zum Mölders Spe(c)ktakel

Wir wollen das Thema nicht mit neuen und neuen Artikeln ausschlachten: aber hier habt ihr einen Blick in die (nicht kochende, aber leicht betrübte) Löwenseele eines Fans. Die causa Mölders aus Fan-Sicht.

Grünwalder Stadion: Stadt München mit unbefriedigenden Antworten

Um den laufenden Vorgang beim Thema Grünwalder Stadion etwas zu beschleunigen, stellte die CSU die bereits erwähnte Anfrage an die Stadt. Wie das Löwenmagazin bereits berichtete, lief die Frist zur Beantwortung der Anfrage von der CSU ursprünglich bis zum 29.November. Mittlerweile wurden die Antworten der Stadt München veröffentlicht, doch sie tragen in keiner Weise zu einer Verbesserung der Situation bei. Man beruft sich größtenteils – kein Scherz – auf die fehlende Beschlussvorlage. Damit verpufft die Intention der Anfrage im Winde, die CSU hat es versucht und leider nichts erreicht. Hier lest ihr die Stellungnahme der Stadt.