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Sechzig um sieben: Freiburg vor der Brust

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Die Wellen nach dem unglücklichen Unentschieden gegen Saarbrücken haben sich gelegt. Der TSV 1860 München konzentriert sich auf den nächsten Spieltag. Und da haben die Löwen mit dem SC Freiburg II einen großen Brocken vor der Brust.

Freiburg vor der Brust: Heimstarker Gegner

Am Sonntag um 13:00h wird im Dreisam Stadion zu Freiburg angepfiffen (Liveticker bei sechzger.de). Die Löwen sind beim Vierten der Heimtabelle zu Gast. Die Breisgauer konnten daheim sieben Siege und fünf Unentschieden erzielen. Lediglich drei Mal zogen die Nachwuchskicker vom Fuße des Schwarzwalds auf eigenem Rasen den Kürzeren. Die letzten vier Heimspiele sind sie ungeschlagen, die letzte Heimniederlage datiert vom 15.01., als sie gegen den FC Magdeburg in dessen stärkster Saisonphase den Kürzeren zogen. Die Löwen denken vor der Reise in den Südwesten sicher an den 30.10. zurück, als sie den SCF mit einer 6:0-Packung aus Giesing gen Schwarzwald schickten. Das sollte aber keinesfalls dazu führen, dass man den SCF unterschätzt.

Bei den Löwen ist Marco Hiller wegen seiner Corona-Infektion fraglich. Er durchlief gestern die Testungen, um seine Quarantöne zu beenden. Ergebnisse wurden bisher nicht bekannt. Ob Phillipp Steinhart nach seiner Schulterverletzung und der Magen-Darm-Verstimmung Fabi Greilinger aus der Startelf verdrängen kann, ist unklar. Greilinger ersetzte den etatmäßigen Linksverteidiger bravorös. Ansonsten sollten bis auf die Langzeit-Ausfälle alle Spieler an Board sein, so dass mit wenig Änderungen in der Startaufstellung zu rechnen ist. Einzig Salger könnte Morgalla ersetzen. Die Freiburger hatten gestern Abend noch ein intensives Nachholspiel in Halle (siehe unten), aber bis Sonntag sollten sie das aus den Beinen haben.

Die Löwen stehen also vor eine schweren Aufgabe am Sonntag. Dadurch können sie auf die Ergebnisse der direkten Konkurrenten reagieren, die alle am Samstag spielen. Braunschweig ist in Wehen zu Gast, da liegt ein Ausrutscher durchaus im Bereich des Möglichen. Und unsere unmittelbaren Tabellennachbarn aus Saarbrücken und Mannheim stehen sich im direkten Duell gegenüber.

Karten für Osnabrück und Havelse erhältlich

Wer die Löwen im Saisonendspurt zu Siegen schreien will, kann das im Stadion tun. Seit gestern Mittag sind für die beiden Partien Tickets im Shop erhältlich. Seid auf der sicheren Seite und kauft sie lieber vor dem Auswärtssieg in Freiburg ;-). Um den live mizuerleben, gibt es übrigens auch noch Tickets.

Erste Termine der Saisonvorbereitung 22/23 bekannt

Die nächste Saison wirft ihre Schatten bereits voraus. Die Löwen werden ihr Trainingslager wieder in Windischgarsten abhalten (01-07.07.). Die ersten Testspiele wurden in diesem Rahmen auch terminiert:

19.06.: Testspiel beim TSV Waldkirchen
22.06.: Testspiel beim SV Aschau
26.06.: Testspiel bei der SG Schönau

Gerüchteweise stehen auch Testspiele gegen Borussia Mönchengladbach und Austria Wien an.

Rainer Koch tritt ab

Hat zwar mit 1860 so direkt nichts zu tun, aber der streitbare Fußball-Multi-Funktionär gab gestern bekannt, tatsächlich nicht wieder für den Vorsitz des BFV zu kandidieren. Unser Redakteur Thomas Spiesl, der auch im Amateurfußball aktiv ist, wirft einen durchaus kritischen Blick auf das Wirken des streitbaren Funktionärs zurück.

News aus der dritten Liga

Nachholspiel Halle – Freiburg 1:0

Unser nächter Gegner musste sich beim Nachholspiel in Halle mit 1:0 geschlagen geben. Elias Huth erzielte das goldene Tor in der 58. Minute.

Gouras zu Jahn Regensburg

Der 23-jährige Offensivspieler machte zu besonders Beginn der Saison mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Sein Vertrag läuft Ende der Saison aus und schließt nach Informationen der Bild-Zeitung ablösefrei Jahn Regensburg an.

Drittligisten im Landespokal

Der MSV Duisburg erreichte durch ein 2:0 in Bocholt (der Heimatstadt von Türkgücü Trainerlegende “Weiß ich nicht, ist mir auch egal” Peter Hyballa) das Halbfinale. Dort treffen die Zebras auf Regionalligist SV Straelen.

Der SC Verl musste sich Preußen Münster mit 3:0 geschlagen geben. Aaron Berzel flog noch im ersten Durchgang mit gelb-rot vom Platz.

Besser machte es der FSV Zwickau, der Landesligist Kickers Markkleeberg mit 5:0 aus dem Wettberb warf. Im Halbfinale wartet nun die BSG Chemie Leipzig.

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in den Löwentag. Alles Wichtige rund um die Löwen und die dritte Liga erfahrt Ihr natürlich bei sechzger.de.

 

 

Halle bezwingt den nächsten Löwen-Gegner aus Freiburg

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Hier ein Archiv-Bild der Partie zwischen den Löwen und dem Hallschen FC
Hier ein Archiv-Bild der Partie zwischen den Löwen und dem Hallschen FC

Das Nachholspiel des 30. Spieltags stand am Mittwochabend in der dritten Liga auf dem Programm. Für die Löwen war Gegner-Beobachten angesagt. Der Hallsche FC empfing vor 4.392 Zuschauern die zweite Mannschaft des SC Freiburg, die am Sonntag um 13 Uhr der nächste Gegner der Münchner Löwen sein wird. Während die Hausherren um den Klassenerhalt kämpfen, konnte der SC ohne Druck in die Partie gehen. Am Ende setzten sich die Hausherren etwas glücklich mit 1:0 durch.

Hallescher FC – SC Freiburg 1:0 (0:0)

Halle bezwingt den nächsten Löwen-Gegner SC Freiburg II
Hier ein Archiv-Bild der Partie zwischen den Löwen und dem Hallschen FC

Die Gäste hatten in der Anfangsphase mehr vom Spiel. Wirklich gute Chancen gab es in der ersten Viertelstunde jedoch nicht. Dann wurde die Partie immer ausgeglichener und Halle kam zu ersten Offensivaktionen. Die erste gute Chance hatten die Hausherren durch Michael Eberwein nach 28 Minuten. Doch Freiburgs Keeper Noah Atubolu rettete mit einer starken Parade. Zehn Minuten später hatte Lars Kehl die beste Möglichkeit für die Breisgauer. Er scheiterte jedoch freistehend an HFC-Torwart Tim Schreiber. Nach einer insgesamt ausgeglichenen Begegnung ging es mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden zum Pausentee.

Die Gäste aus Freiburg kamen nach dem Seitenwechsel aktiver aus der Kabine und näherten sich einige Male dem Tor des HFC an. Den ersten Treffer der Partie markierten aber nach 58 Minuten die Hallenser. Mit dem ersten Torschuss der zweiten Hälfte fiel das 1:0. Nach einer maßgenauen Flanke von Jan Löhmannsröben lenkte Elias Huth das Leder etwas glücklich mit dem Hinterkopf genau ins lange Kreuzeck und ließ dem starken Atubolu keine Abwehrchance. Freiburg drängte im Anschluss auf den Ausgleich, Halle lauerte auf Konter. Auf beiden Seiten gab es noch die eine oder andere Möglichkeit, am Ende brachten die Gastgeber die Führung über die Zeit

Halle siegt am Ende glücklich

Durch den 1:0-Sieg konnte der Hallsche FC wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Die Freiburger Zweivertretung musste die Heimreise ins Breisgau nach einer eigentlich ausgeglichenen Begegnung ohne Punkte antreten und kassierte nach einer bislang starken Rückrunde einen kleinen Dämpfer. Am Sonntag um 13 Uhr sind dann die Löwen in Freiburg zu Gast.

Der “Spaltpilz” tritt ab – das Ende der Ära Koch bei BFV, DFB und UEFA

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Die Fans in ganz Deutschland fordern seit Jahren das Ende der Ära Koch

In den letzten 20 Jahren hat wohl kaum ein deutscher Fußball-Funktionär dermaßen polarisiert wie Dr. Rainer Koch. Seines Zeichens war er seit 18 Jahren Vorsitzender des Bayerischen Fußballverbands (BFV) und ehemaliger Interims-Präsident des Deutschen Fußball-Bunds (DFB).

Während Führungspersönlichkeiten des DFB immer wieder über Korruption und Manipulationen stolperten, schaffte er es immer, seine Position zu erhalten – mit aller Macht und ohne Rücksicht auf Verluste. Bis jetzt – denn ab Juni ist Koch kein Funktionär des DFB oder des BFV mehr. Seine Ämter bei der UEFA, zuletzt war er Mitglied des Exekutiv-Komitees, legt Koch ebenfalls ab und zieht sich damit vollständig aus dem Fußball-Geschäft zurück.

Koch kündigt seinen Abgang als BFV-Präsident an

In einem Schreiben an alle bayerischen Fußballvereine kündigte Koch am Mittwoch überraschend an, beim Verbandstag im Juni 2022 nicht mehr anzutreten. In einer Rundmail schreibt Koch:

Sie alle waren in den vergangenen 18 Jahren meiner Präsidentschaft beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV) meine ersten Ansprechpartner*innen, wenn es darum ging, die Weichen für eine gute Zukunft des Amateurfußballs in Bayern zu stellen und die Interessen Ihrer Klubs zu vertreten.

Den kleinen Clubs Honig ums Mal zu schmieren schien sein Lieblings-Hobby zu sein. Koch selbst stellte sich stets als Mann der kleinen Vereine dar. Deren Interessen interessierten ihn aber schon längst nicht mehr – sofern dies überhaupt einmal der Fall war.

Vielmehr führte der BFV unter seiner Führung teilweise horrende Strafen für die Dorfvereine ein, die das Ergebnis ihres D-Jugend-Spiels nicht innerhalb einer Stunde meldeten. Mangelnde Internetverbindung durfte da natürlich nicht als Ausrede herhalten. Die Kosten für die kleinen Clubs explodierten in den letzten Jahren, ein Vereinswechsel eines Erwachsenen kostet beispielsweise inzwischen über 50 Euro. Zurück kam davon aber nie etwas, von einem Laptop pro Verein nach der WM 2006 abgesehen. Dass das Portal des DFB, das auch der BFV nutzt, bis heute am Sonntagnachmittag regelmäßig nicht funktioniert, sei nur am Rande erwähnt

Andere stolperten – Koch blieb stets an der Match

Es geht um Geld, viel Geld, das ganz große Geld. Nicht umsonst stimmte Koch beispielsweise im April 2021 für eine Reform der Champions League. Diese Reform versprach den führenden europäischen Clubs Mehreinnahmen. Unter seiner Führung (egal ob als Präsident oder Führungsperson) fiel beispielsweise die mehr als nur fragwürdige WM-Vergabe nach Katar. Oder auch den vollkommenen Verlust des Kontakts zur Basis seitens des DFB und der Nationalmannschaft – neudeutsch auch “Die Mannschaft” genannt, sponsored by amerikanischer Blubberbrause, holländischem Dünnbier und Co. nicht zu vergessen. Welcher Fußball-Fan verfolgt schließlich heute noch “Die Mannschaft” im Stadion oder TV?

Kollektivstrafen für Fans aus Kochs Feder

Auch Kollektivstrafen für Verfehlungen von Fans entstammten zumindest zum Teil seiner Feder. So wurde Koch immer mehr zur Hass-Figur der Fußball-Anhänger von der Bundesliga bis zur Kreisklasse. Aus Kochs Gedankenschmiede stammte auch 2015 der Entwurf, dass Amateurvereine Video-Aufnahmen kostenlos dem BFV-Portal zur Verfügung stellen müssten. Ansonsten hätten – wie auch bei zu späten Meldungen – Geldstrafen gedroht. Unabhängige Portale wurden teils durch den BFV schlichtweg nicht mehr akkreditiert. Zumindest sobald es um Veranstaltungen ging, bei denen der BFV Einfluss hatte. Eine vollumfängliche Liste der Verfehlungen zu erstellen wäre wohl eine Aufgabe von Monaten.

Die kleinen Amateurvereine mussten in der Vergangenheit bitter erfahren, dass für sie die Unterstützung durch Amateurvertreter Dr. Koch stets dort endete, wo er seine Position bedroht sah.

Abgang von Koch als Chance für Neuanfang beim BFV

Dies sagte beispielsweise der langjährige Unterhaching-Vorsitzende Engelbert Kupka der Sportschau im vergangenen Jahr. In der Tat hatte Koch immer dann seine Finger im Spiel, wenn es um das große Geld ging. Bei den kleinen Vereinen kam dieses natürlich nie an. Nachzuweisen war dem Juristen aus Poing kaum einmal etwas.

Er ist ein Spaltpilz und lebt von der Intrige

Dieses Zitat stammt von Fritz Keller, dem Ex-DFB-Präsidenten aus Freiburg. Keller hatte das Amt beim DFB übernommen, um Ruhe in den Verband zu bringen. Dieses Vorhaben scheiterte letztlich krachend, nicht zuletzt dank Koch. Koch wurde anschließend wieder zum Interims-Präsidenten ernannt. Seit 2007 hatte Koch dem DFB-Präsidium angehört, seit 18 Jahren steht er dem BFV vor. In Kürze ist endlich die Ära Koch zu Ende und der Weg frei für einen Neuanfang. Ganz nach dem Motto: Schlimmer kann es wirklich nicht mehr werden.

Beim DFB war Koch bereits im März bei den Neuwahlen des Präsidiums abgestraft worden. Nach einem gemeinsam Aufruf der ehemaligen Präsidenten Theo Zwanziger, Reinhard Grindel und Fritz Keller hatte er völlig überraschend seinen Posten mit 68:163 an Silke Sinning verloren. “Das Scheitern des Strippenziehers” titelte damals die Sportschau.

Bald ist für Koch dann auch beim BFV Schluss – denn wie sagt schon das Sprichwort – etwas frei angepasst: “Zu viel Koch verdirbt den Brei”!

Titelbild: Ein Banner aus Großaspach vom Montagsspiel gegen den TSV 1860, Foto: Mane Forster

TSV 1860 gewinnt Münchner Osterturnier mit Sieg gegen AIK Solna

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

In der Liga verlief die Saison 1952/53 für die Löwen alles andere als erfreulich. Nach 30 Spieltagen hatte das Team von Fred Harthaus lediglich 24 Punkte gesammelt und stieg aus der Oberliga Süd in die Zweitklassigkeit ab. Beim Münchner Osterturnier gab es jedoch Grund zur Freunde, denn mit einem Sieg gegen den AIK Solna beendeten die Löwen den Wettbewerb als Turniersieger.

Internationales Osterturnier in München

Osterturniere hatten damals eine gewisse Tradition und auch in München fand über Jahre hinweg ein solcher Wettbewerb statt. Neben den beiden einheimischen Clubs – TSV 1860 und FC Bayern – nahmen im Jahr 1953 auch der FC Chiasso (Schweiz) und AIK Solna (Schweden) teil.

Am ersten Turniertag trennten sich die Löwen und das Team aus dem Tessin vor 12.000 Zuschauern an der Grünwalder Straße mit 1:1. In der zweiten Partie besiegten die Schweden den FC Bayern mit 3:2. Wie damals nicht unüblich, absolvierten alle vier Teilnehmer jeweils zweimal an, es musste also nicht jeder gegen jeden ran. Dennoch wurde nicht auf den KO-Modus zurückgegriffen, sondern im ligaüblichen Punktesystem abgerechnet.

TSV 1860 besiegt AIK Solna

Heute vor 69 Jahren kam es dann zum Aufeinandertreffen des TSV 1860 mit dem AIK Solna. 9.000 Zuschauer strömten am Ostermontag ins Grünwalder Stadion und wurden nicht enttäuscht.

Lauxmann sorgte in der 23. Minute für das Tor des Tages und ließ Spieler und Fans gleichsam jubeln. Im zweiten Spiel ging der FC Bayern mit 3:6 unter, der Turniersieger jedoch hieß TSV 1860 München! Warum? Der Grund ist eigentlich ganz einfach: Damals wurde noch nicht die Tordifferenz als ausschlaggebender Faktor genutzt, sondern der Torquotient.

Der betrug bei 2:1 Tore bei den Löwen also 2, während der FC Chiasso bei 7:4 Toren lediglich 1,75 aufzuweisen hatte.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Alfred “Fred” Harthaus setzte beim Sieg gegen den AIK Solna folgende Elf des TSV 1860 ein.

Strauß – Pledl, Hasenstab – Weskamp, Sommer, Gebhardt, Knauer, Zausinger, Mondschein, Lauxmann, Hornauer

Tor:
1:0 Lauxmann (23.)

Auf den Spuren der Löwen. Stadtteilspaziergang vor 1860-Osnabrück

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Bistro Bar Herzogs Giesing

FdS führen seit Jahren durch Giesing

Seit dem Jahr 2010 führen die Freunde des Sechzgerstadionss e.V. regelmäßig Interessierte unter dem Motto “Auf den Spuren der Löwen” mit einem Stadtteilspaziergang durch Giesing. Lediglich als der Spielbetrieb im Stadion an der Grünwalder Straße wegen der Renovierung und des Umbaus der Ostkurve ruhte (2012/13) und zuletzt wegen der Corona-Pandemie fanden diese Freiluft-Veranstaltungen nicht statt.

Nach Corona endlich ein Stadtteilspaziergang

Nun ist es wieder so weit: Am Karsamstag, den 16. April 2022 findet morgens vor dem Spiel der Löwenprofis gegen den VfL Osnabrück endlich wieder einmal ein Stadtteilspaziergang statt.

Streckenverlauf und weiter Informationen

Los geht es um 9.00 Uhr am alten 1860-Vereinsheim in der Auenstraße 19. Die Tour verläuft dann über die Schyrenwiese durch Untergiesing zum Grünwalder Stadion und über den Grünspitz und die Feldmüllersiedlung zum Alpenplatz. Das Ganze endet gegen 12.30 Uhr, rund eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff des Drittligaspiels zwischen 1860 und Osnabrück.
Wichtig: Eine Katakombenführung im Stadion selbst ist leider nicht möglich.
Der Unkostenbeitrag für diese Stadtführung beträgt 6,- EURO pro Person. Der Erlös kommt der Abteilung Vereinsgeschichte im TSV München von 1860 e.V. zu Gute.
Weiter Infos sind hier zu finden. Die Anmeldung erfolgt bitte per Email an spaziergang@gruenwalder-stadion.com.

Über 1.000 Löwenfans waren schon dabei!

Übrigens: Geschätzt haben in den letzten zwölf Jahren über 1.000 Personen an diesen Spaziergängen teilgenommen.

Trainingslager und erste Testspiele des TSV 1860 sind terminiert

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Trainingslager TSV 1860 Windischgarsten
1860 im Trainigslager Windischgarsten

Der Löwen-Tross wird sich im Sommer wieder in Richtung Windischgarsten aufmachen, um sich auf die Saison 2022/23 vorzubereiten. Überraschend ist das keineswegs, denn die Voraussetzungen dort passen nicht zuletzt aufgrund von Dilly’s Wellnesshotel bestens. Neben dem Trainingslager hat der TSV 1860 auch gleich noch ein paar Testspiele terminiert.

Trainingslager und Testspiele des TSV 1860

Die Löwen werden vom 01. bis 07.Juli in Oberösterreich die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Spielzeit 22/23 legen. Das Trainingslager wird der TSV 1860 auch wieder für zwei Testspiele nutzen, deren offizielle Bestätigung jedoch noch aussteht. Als Gegner kommen die SV Ried und Austria Wien in Frage.

Übersicht der Termine

19.06.: Testspiel beim TSV Waldkirchen
22.06.: Testspiel beim SV Aschau
26.06.: Testspiel bei der SG Schönau
01.07.: Abfahrt ins Trainingslager nach Windischgarsten
07.07.: Rückkehr aus dem Trainingslager

 

Mögliche Neuzugänge zur Saison 2022/23 – Teil 1: Innenverteidiger

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Möglicher Neuzugang TSV 1860 München Gesicht Mit Fragezeichen Causa

Es geht auf das Ende der Saison zu. Einige Spieler beim TSV 1860 München haben schon verlängert, andere stehen als sichere Abgänge fest. Wer von den Spielern, deren Verträge auslaufen noch verlängern wird, können wir nicht vorhersagen. Stammspieler bzw. Schlüsselspieler deren Verträge auslaufen sind Richy Neudecker und Dennis Dressel. Merveille Biankadis Leihvertrag neigt sich ebenfalls dem Ende zu. Stephan Salger wechselt fix in die Heimat zu seinem ehemaligen Verein, dem 1. FC Köln. Auch Ergänzungsspieler wie Tim Linsbichler, Keanu Staude oder Talente wie Innenverteidiger Niklas Lang haben noch kein neues Arbeitspapier bei den Löwen erhalten. Ob einem der genannten Spieler ein Angebot seitens des Vereins vorliegt, weiß außerhalb des Vereins niemand. Es ist also an der Zeit, sich Gedanken zu machen, wer diese Spieler ersetzen könnte.

Wo besteht Bedarf?

Gehen wir also der Reihe nach vor. Beginnend mit der Innenverteidigung wo Abwehrchef Stefan Salger sicher nächste Saison nicht mehr für die Sechzger seine Fußballschuhe schnüren wird. Es ist unbestritten, dass das Duo Belkahia & Morgalla im Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken eine bestechende Leistung gezeigt hat. Allerdings ist es auch so, dass diese beiden Spieler mit dreiundzwanzig und siebzehn Jahren noch sehr jung sind und für die weitere Entwicklung Zeit brauchen. Abgesehen davon ist ein “alter Hase” mit Erfahrung wichtig für die dauerhafte Stabilität eine Abwehrformation. Dass Innenverteidiger von Verletzungen oder Sperren verschont bleiben, ist auch nicht zu erwarten.

Nehmen wir also an, dass außer Salger auch Lang dem Verein den Rücken kehrt, bräuchte man zwei Neuzugänge in der Innenverteidigung. Einen erfahrenen Haudegen und einen Ergänzungsspieler. Die Rolle des Ergänzungsspielers könnte möglicherweise einem Talent aus dem Unterbau im Verein anheimfallen. Darum liegt der Fokus zumindest in diesem Artikel auf dem erfahreneren Innenverteidiger.

Was haben die Löwen in der Innenverteidigung?

Mit Belkahia hat der TSV 1860 München einen beidfüßigen Spieler auf dieser Position, also braucht man nicht darauf achten, welcher Fuß beim potentiellen Neuzugang der stärkere ist. Ich habe mich in den vergangenen Tagen ein wenig durch die Listen möglicherweise bezahlbarer, ablösefreier Spieler im In- und Ausland gewälzt. Mein Fokus lag dabei – abgesehen von Grundvoraussetzungen wie Zweikampf- und Kopfballstärke – unter anderem darauf, dass es hinsichtlich der Integration in die Mannschaft so gut wie keine Sprachbarriere gibt. Des Weiteren lag das Augenmerk auf der Erfahrung des Spielers. Im besten Fall hat der Kandidat schon Spiele in höheren Ligen bestritten oder war in der 3. Liga, bzw. in einer zur 3. Liga vergleichbaren Spielklasse stets eine wichtige Stütze in seinem Team.

Innenverteidiger im Inland

3. Liga

Rechtsfuß Michael Schultz, derzeit noch bei Eintracht Braunschweig unter Vertrag ist für mich einer von zwei Kandidaten aus der 3. Liga im möglicherweise bezahlbaren Spektrum der Innenverteidiger. Extrem zweikampfstark, für einen Spieler auf seiner Position sehr schnell, mit einer Größe vom 1,94 m auch ein guter Kopfballspieler, ist sein einziges Manko ein leicht verbesserungswürdiges Stellungsspiel, was er aber durch seine Schnelligkeit ausgleicht.

Ein weiterer Kandidat in Liga drei ist Lukas Gugganig vom VfL Osnabrück. Auch sein Vertrag endet am 30.6 diesen Jahres. Leicht schwächeren Werten im defensiven Zweikampf stehen – obwohl ihm auf Schultz drei cm an Größe fehlen – etwas bessere bei Luftduellen gegenüber. Sein größtes Manko gegenüber Schultz ist die Geschwindigkeit. Hier hat Schultz die Nase klar vorn. Muss Gugganik in ein Laufduell, verliert er es in fünf von zehn Fällen. Betrachtet man allerdings die Statistik etwas genauer, sieht man, dass Gugganigs Stellungsspiel dermaßen gut ist, dass die fehlende Geschwindigkeit nicht so stark ins Gewicht fällt.

Im Vergleich dieser beiden Kandidaten sehe ich Gugganig als den Spieler der in der Verlosung bei mir die Nase leicht vorne hätte. Nicht nur, dass seine Gesamtperformance statistisch in dieser Saison einen Deut besser war, er würde sich in München als Österreicher auch nicht der bayerischen Sprachbarriere ausgesetzt sehen und würde eine lange Reihe österreichischer Leistungsträger im Team der Löwen fortsetzen.

2. Liga

Kommen wir nun zu Kandidaten aus der 2. Bundesliga. Tim Knipping von der SG Dynamo Dresden ist hier einer der Kandidaten, die aufgrund des auslaufenden Arbeitspapiers interessant sind. Lange durch einen Kreuzbandriss außer Gefecht gesetzt, kommt Kipping seit Anfang März bei den Dynamos wieder in der Stammelf zum Einsatz. Ob das einen möglichen Wechsel behindert, sei mal dahingestellt. Es geht hier ja um potenzielle Kandidaten und nicht um Vertragsverhandlungen. Eine sehr hohe Quote gewonnener Defensivzweikämpfe und Luftduelle, kaum verlorene Laufduelle und auch ein gutes Stellungsspiel sind klare Indikatoren für die Klasse des 1,90 m großen Innenverteidigers.

Defensivallrounder Marcel Correia vom SC Paderborn ist – wie der scheidende Stefan Salger – 1,86 m groß. Mit der Erfahrung aus 185 Zweitligapartien und 19 Spielen im Oberhaus wäre er sicherlich eine gute Wahl. Eine Weiterbeschäftigung des 32jährigen bei Paderborn ist nicht zu erwarten und auch ein neues Engagement bei einem anderen Verein im Unterhaus sehe ich als eher unwahrscheinlich an. Als Verstärkung der Innenverteidigung beim TSV 1860 München in der 3. Liga wäre dieser Spieler aber sicherlich gut zu gebrauchen. Abgesehen von seiner Stammposition in der Innenverteidigung ist er auch ein solider defensiver Mittelfeldspieler. Auf der rechten Außenverteidigerposition kann er – wenn Not am Mann ist – auch eingesetzt werden.

Wie Knipping bei Dynamo Dresden unter Vertrag und ab Sommer ablösefrei wäre Sebastian Mai. Der 1,95 m große Hüne brillierte als Abwehrchef der Dynamos in deren Aufstiegssaison 2020/21. Mittlerweile spielt er selten von Anfang an in der von Guerino Capretti trainierten Elf aus Elbflorenz. Vergleicht man seine statistischen Werte in dieser Saison mit der aus dem Aufstiegsjahr, ist klar zu erkennen, dass der gebürtige Dresdener sich in der 3. Liga gut behaupten kann, aber für Liga zwei eher unbrauchbar ist. Will man einen Spieler holen, der auch nach einem möglichen Aufstieg weiter hilft, wäre meine Empfehlung: Finger weg von Mai!

Innenverteidiger jenseits der Grenzen

Schweiz

Nikki Havenaar, dessen Vertrag beim FC Thun im Sommer ausläuft, hat sowohl die niederländische als auch die japanische Staatsbürgerschaft. Bei Havenaar ist mit seiner Größe von 1,98 m die absolute Lufthoheit im Strafraum sicher. Des Weiteren ist er auch auf dem Boden sehr zweikampfstark. Kulturelle oder sprachliche Probleme sind keine zu erwarten. Havenaar hat sich schon in Österreich und im deutschsprachigen Teil der Schweiz seine Meriten verdient. Er ist ein solider Defensivspieler, besinnt sich auf das war er kann und geht kein unnötiges Risiko ein. Das bedeutet allerdings nicht, dass er nur auf der vom Trainer bestimmten Defensivlinie kleben würde. Der 27jährige Innenverteidiger ist für einen Spieler auf seiner Position durchaus torgefährlich und spielt obendrein durchaus präzise Offensivpässe.

Niederlande

Ted van de Pavert, im Moment bei de Graafschap Doetinchem in der zweiten niederländischen Liga unterwegs, ist ein sehr schneller, zweikampfstarker Spieler, der mit einer Größe von 1,94 m auch im Kopfballspiel meist die Oberhand behält. Typisch für Spieler aus den Niederlanden ist sein extrem genaues Passspiel. Ob er ins Gehaltsgefüge passt, vermag ich natürlich nicht zu sagen. Vom Marktwert her läge van de Pavert an der oberen Grenze dessen, was momentan beim TSV 1860 München beschäftigt ist. Seine Herkunft aus der grenznahen Provinz Gelderland lässt darauf schließen, dass es keine Sprachbarriere gäbe.

Österreich

Patrick Puchegger ist ein extrem schneller Innenverteidiger, der momentan für den Floridsdorfer AC in der zweiten österreichischen Liga spielt. Abgesehen von einem nicht ganz so grandiosen Kopfballspiel – in der Liste der ausgewählten Spieler gewinnt Puchegger nach Correia die zweitwenigsten Kopfballduelle – ist dieser Spieler in allen anderen defensiv relevanten Kategorien durchaus drittligareif und bei der unter Michael Köllner zu erwartenden Weiterentwicklung des 26jährigen in Zukunft vermutlich auch für höhere Aufgaben brauchbar. Für mich ist er abgesehen von den üblichen statistischen Werten vor allem wegen seiner für einen Innenverteidiger hohen Schnelligkeit interessant.

Damit wäre der Blick auf die möglichen Innenverteidiger als Verstärkung für die Sechzger abgeschlossen. Welchen Spieler aus der Liste seht Ihr als realistischen Nachfolger für Stefan Salger auf dieser Position? Oder habt ihr vielleicht sogar eigene Vorschläge, die mir durch die Lappen gegangen sind? Spieler wie Tim Rieder oder Filip Kusic, die ja sowieso schon in der Gerüchteküche gehandelt werden habe ich übrigens absichtlich nicht erwähnt, denn ich wollte das Spektrum der Kandidaten erweitern und nicht über bereits köchelnde Gerüchte informieren.

sechzger.de Talk Folge 53: Saarbrücken, Freiburg & Buchvorstellung

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Den sechzger.de-Talk Nummer 53 moderiert Christian. Er begrüßt als Gäste den Redakteurs- und sechzger.de-Gründerkollegen Stephan und den vielen Löwenfans als Fanfotograf bekannten Claude Rapp. Der hat zu dieser Sendung etwas ganz besonderes mitgebracht.

Saarbrücken-Nachlese

Warum haben die Löwen Saarbrücken eigentlich nicht geschlagen? Diese Einstiegsfrage beantwortet zunächst Stephan sehr treffend und fasst seine Gefühlslage nach dem Spiel am Samstag zusammen, der sich gewiss die Mehrheit der Zuhörer und -seher anschließen kann. Aufgrund der Ereignisse auf dem Platz im Sechzgerstadion geht es natürlich auch im sechzger.de-Talk nochmal um Schiedsrichter Jablonski und seine Leistung. Und wenn wir schon dabei sind: Auch über den Videoschiedsrichter, seine Vor- und Nachteile im Allgemeinen und im Konkreten sprechen die drei Protagonisten.

Freiburg II: Das Spiel bei den heimstarken Breisgauern

Obwohl weder Stephan, noch Claude, noch Christian die Löwen am Sonntag nach Freiburg begleiten werden, beschäftigt sie die nächste Aufgabe für den TSV 1860. Die “kleinen Freiburger” sind seit einiger Zeit daheim ungeschlagen, haben kürzlich dem FCK einen Punkt abgetrotzt – ein Selbstläufer wird das für Michael Köllners Burschen sicher nicht. Ob allerdings der Gästeblock im Dreisamstadion oder doch der am Würzburger Dallenberg der schlimmste im deutschen Profifussball ist, darauf können sich – so viel sei verraten – unsere Talk-Teilnehmer nicht einigen.

“Unter Löwen” – Das Buch von Claude Rapp

Viele Löwenfans kennen ihn wegen seiner Website www.cr-fotos.de, auf der tolle Kurven- und Stadionfotos aus vielen Jahren TSV 1860 und Groundhopping zu finden sind. Nun ist er unter die Buchherausgeber gegangen und stellt bei uns weltexklusiv und erstmalig sein Werk “Unter Löwen” vor. Wir erfahren, dass es sich dabei keineswegs nur um einen Bildband handelt, sondern dass die insgesamt fünf Interviewpartner, die Claude für das Buch zur Verfügung standen, sehr viel interessantes über die Fankultur beim TSV 1860 in den letzten Jahrzehnten zu berichten hatten. Käuflich zu erwerben ist das Buch (für 24,90 EURO) erstmals am Freitag, den 29. April ab 18.60 Uhr im Rahmen einer (weiteren) Präsentationsveranstaltung in der Schenke des Giesinger Bräus. Vormerken!

Wir sind Claude sehr dankbar, dass er im Rahmen dieses sechzger.de-Talks erstmals öffentlich über sein Projekt gesprochen hat!

Der sechzger.de Talk Nummer 53 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Spotify

Apple Podcasts

Google Podcasts

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Ab 12 Uhr: Tickets für die nächsten Heimspiele des TSV 1860

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Westkurve mit Zuschauern im Grünwalder Stadion beim TSV 1860 München

Nach dem Auswärtsspiel ist vor dem Heimspiel! Drei davon stehen insgesamt noch an, zwei davon im Monat April. Ab heute mittag gibt es Tickets für die Heimspiele des TSV 1860 gegen Osnabrück und Havelse.

Tickets für zwei Heimspiele des TSV 1860 ab 12 Uhr

Noch dreimal können Löwenfans ihre Mannschaft dabei unterstützen und gemeinsam wohlmöglich doch noch den Aufstieg oder zumindest die Relegation zur 2.Bundesliga zu erreichen. Am 14.Mai könnte in Giesing ein großes Fest stattfinden, doch bis dahin sind sportlich noch fünf Spiele zu absolvieren. Als nächstes geht es auswärts gegen den SC Freiburg II im Dreisamstadion. Für die folgenden beiden Heimspiele des TSV 1860 München gibt es ab 12 Uhr Tickets. Gegner werden zunächst der Aufstiegskonkurrent VfL Osnabrück sein und Ende April dann der Tabellenvorletzte TSV Havelse.

Das Duell mit Osnabrück am Ostersamstag (16.April) um 14:00 Uhr dürfte dabei eine weitere Partie mit enormer Bedeutung im Aufstiegsrennen sein. Aktuell befinden sich beide Mannschaften nahezu punktgleich in einer Vierergrupppe mit dem 1.FC Saarbrücken und Waldhof Mannheim. Allerdings haben die Niedersachsen aufgrund zahlreicher Corona-Fälle im Team ein Spiel weniger absolviert.

Wenn der TSV Havelse dann am Samstag, 30.April zu Gast in Giesing ist, könnten die Gäste bereits abgestiegen sein. 12 Punkte trennen den Verein aus der Nähe von Hannover bereits vom rettenden Ufer. Bei nur noch sechs ausstehenden Spielen dürfte das ein Ding der Unmöglichkeit darstellen, zumal die Konkurrenten auch nicht untätig sind. Viktoria Berlin gewann zuletzt beispielsweise gegen Tabellenführer Magdeburg.

Für beide Heimspiele des TSV 1860 gelten wie gewohnt wieder die Plastikdauerkarten, weitere Tickets sind im Onlineshop erhältlich.

 

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Bild: OR-Pressedienst

Sechzig um Sieben: auslaufende Verträge – wer könnte 1860 verlassen?

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Guten Morgen Löwenfans! Mit Sechzig um Sieben starten wir wie gewohnt auch gemeinsam in den heutigen Mittwoch. Dabei gab es auch gestern wieder einige Meldungen rund um den TSV 1860 München, unter anderem haben wir bereits einen Blick auf die Verträge geworfen und ermittelt, wer die Löwen ablösefrei verlassen könnte. Außerdem bewirbt der TSV 1860 e.V. ein Laufevent für die Ukraine und der DFB hat eine Entscheidung getroffen, die er sich nur äußerst selten eingesteht.

Neue Zeile mit Breaking News bei sechzger.de

Die erste Meldung des gestrigen Tages war zunächst einmal eine in eigener Sache. Natürlich machen wir uns in der Redaktion Gedanken, wie wir unsere Seite noch besser machen können. Eines dieser Dinge, die euch als Leser in unseren Augen durchaus von Nutzen sein dürfte, haben wir gestern realisieren können. Ab sofort läuft – sofern es etwas zu vermelden gibt – eine Laufzeile oben, die stets die neuesten Meldungen in kurz und knapp vermeldet. An dieser Stelle richten wir auch einmal ein Dankeschön an unseren Mann aus der IT, der die neue Funktion nach unseren Wünschen gestaltet hat. 🙂

Rafati bestätigt Fehlentscheidungen im Spiel gegen Saarbrücken

Nicht gerade überraschend war dann, dass Babak Rafati bei liga3-online zu den gleichen Schlüssen kam, die auch schon die meisten Löwenfans am Samstag gezogen hatten. Gleich drei Fehlentscheidungen hat der ehemalige Unparteiische ausgemacht. Die Bewertung der Szene vor dem Ausgleichstreffer für Saarbrücken dürften dann aber doch viele Löwenfans anders vorgenommen haben.

Laufen im Löwenrudel für den Frieden

Bevor es weiter um Fußball geht, wagen wir uns kurz in die Welt des Laufsports. Natürlich sind die Löwen auch hier nicht untätig und finden sich unter dem Slogan “Laufen im Löwenrudel” regelmäßig zusammen. So wird es auch am Karfreitag, 15.April sein. Das Bellevue di Monaco lädt zu einem Benefizlauf anlässlich des Krieges in der Ukraine. Unter dem Namen Giro di Monaco sind 5 Kilometer auf dem autofreien Altstadtring zu absolvieren. Dabei geht es natürlich weniger um die Distanz, sondern viel mehr um ein Signal und um die Sammlung von Spenden für die Betroffenen. Anmelden kann man sich hier.

Historischer Rückblick nach Jena

Unentschieden endete eine Partie im April 1994. Die Löwen trafen auf Carl-Zeiss Jena und konnten am Ende nur einen Punkt mit zurück nach München nehmen. Am Saisonende war von dem Gleichstand zwischen den beiden Teams allerdings nichts mehr zu spüren. Eines stieg ab, das andere auf…

Vertragssituation: wer könnte den TSV 1860 ablösefrei verlassen?

Noch ist ein bisschen Zeit, bis es in die heiße Phase des Transfermarkts geht. Bereits im Juli startet die Liga wieder, sodass allerdings bereits kurz nach Saisonende die ersten Meldungen verkündet werden dürften. Insgesamt zehn Spieler haben aktuell nur einen Vertrag bis zum Juni. Die Wege könnten sich bald also wohlmöglich trennen und die Akteure den TSV 1860 verlassen. Diskutiert gerne im Kommentarbereich mit, wir ihr die einzelnen Spieler einschätzt.

News aus der 3.Liga

Freispruch für Nkansah

Heldenhaft wehrte er den Ball mit allem, was er hatte ab und verhinderte so einen Einschlag im Zwickauer Tor. Eingeschlagen ist das Spielgerät stattdessen an einer Körperstelle, die Nkansah vom FSV Zwickau große Schmerzen bereitete. Die Folgen waren allerdings noch bitterer: Rote Karte wegen einem vermeintlichen Handspiel sowie Elfmeter für Mannheim. Nachdem sich allerdings die Gäste – wenn auch etwas unfreiwillig – solidarisch zeigten und den Strafstoß vergaben, zeigt sich nun auch der DFB überraschend einsichtig. Er hat den Verteidiger tatsächlich freigesprochen.

Nachholspiel vom 30.Spieltag

Heute abend gibt es wieder Livefußball! Coronabedingt treffen der Hallesche FC und der kommende Gegner der Löwen, der SC Freiburg II, aufeinander. Nicht nur Taktikfuchs Bernd wird also genau hinsehen, wenn der Anpfiff um 18:60 Uhr ertönt. Die folgenden 90 Minuten könnten schon einmal zeigen, auf was sich die Löwen einstellen müssen.