Torschützenkönig Marcel Bär scheint gesetzt und mit Fynn Lakenmacher und Meris Skenderovic wurden zwei neue Stürmer verpflichtet. Die Konsequenz: Für die Eigengewächse Lorenz Knöferl und Johann Djayo sind die Einsatzchancen weiter gesunken. Nun kursiert das Gerücht, dass Lenzi Knöferl in der kommenden Saison an den Regionalligisten FC Pipinsried verliehen wird.
Vertrag beim TSV 1860 bis 2024
Während sich Djayo im letzten Vertragsjahr beim TSV 1860 befindet und somit nicht für eine Leihe berechtigt ist, stellt sich die Situation bei Knöferl anders dar. Der 19-Jährige ist noch bis Sommer 2024 an die Löwen gebunden, die Perspektive in der kommenden Spielzeit ist jedoch nicht die beste.
Gerade nach seiner schweren Schulterverletzung, die Knöferl monatelang außer Gefecht setzte, benötigt der gebürtige Dachauer nun unbedingt Spielpraxis, um wieder im Profigeschäft anzugreifen. In der abgelaufenen Saison wurde der Offensivspieler in der 3. Liga lediglich dreimal eingesetzt und stand dabei nur insgesamt 29 Minuten auf dem Platz.
Gerücht: Knöferl zur Leihe nach Pipinsried
Für den Shootingstar der Spielzeit 2020/21, als er als 17-Jähriger zum jüngsten Torschützen des TSV 1860 avancierte, natürlich eine unbefriedigende Entwicklung. Nicht zuletzt durch die angesprochenen Neuzugänge dürfte es Knöferl schwer haben, in der bevorstehende Saison mehr Spielzeit zu ergattern.
Zieht es den Stürmer nun auf Leihbasis ins Dachauer Hinterland? Aus dem Umfeld von Lorenz Knöferl wurde uns das Gerücht zugetragen, dass er möglicherweise in der kommenden Spielzeit für den Regionalligisten FC Pipinsried auf Torejagd geht.
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen
Guten Morgen, ein besonderer Gruß geht heute an alle Väter, die mit kleinen Buben an der Hand ins Sechzgerstadion pilgern! Zum Vatertag hat sich Bene Lankes im Löwenstüberl für Euch etwas Besonderes einfallen lassen.
Vatertag im Löwenstüberl
Wer heute noch nichts vorhat und den Tag vielleicht tatsächlich mit seinen Kindern verbringen will, anstatt unbootmäßig mit anderen Männern Bier und andere Akoholika zu konsumieren, dem sein ein Abstecher ins Löwenstüberl geraten.
Bene Lankes spendiert jedem Vater, der mit Kind kommt eine Halbe und dem Kind ein Eis. Wenn das kein cooles Vatertagsprogramm ist. Falls es eine Dreigenerationgruppe (also Großvater, Vater und Kind) ins Stüberl schafft, lasst uns wissen, ob der mittlere Vater sowohl Bier als auch Eis bekommen hat. Auf die Löwen! Und die Väter!
Keine weiteren Transfers
Die Ruhe an der Grünwalder Straße dürfte durch die Vatertagsbesucher im Stüberl empfindlich gestört werden. Es drangen nämlich keine weiteren Informationen zu den Transferhängepartien an die Öffentlichkeit. Also weiter warten in Sachen Verlaat, Neudecker und Biankadi. Über den bereits bestätigten Neuzugang Meris Skenderovic äußerte sich Ex-Löwen Kristian Böhnlein in den höchsten Tönen. Er glaubt, dass Skenderovic auf seine Einsätze und Tore kommen wird beim TSV 1860 München.
Spielplan kommt frühestens Ende Juni
Noch fehlt der letzte Teilnehmer der dritten Liga 22/23, doch viele Löwenfans wollen sicher die Reisen nach Essen, Dresden, Aue usw. planen. Dazu müssen wir uns aber bis Ende Juni oder sogar Anfang Juli gedulden. Diese Saison wird übrigens eine unfassbar lange Winterpause wegen der WM in Quatar haben. Die Saison wird von 14.11. bis 13.01. unterbrochen sein.
Neue Gegner für die U21 gesucht
Auch das Teinlnehmerfeld der Bayernliga Süd ist noch nicht komplett für die kommende Saison. Die Teilnehmer der Relegation, die in einem eigentümlichen Modus ausgetragen wird, stehen nun fest. Am 04.06. stehen dann die AUfsteiger fest.
News aus der dritten Liga
Dynamo Dresden vor Neuanfang
Nach dem gestrigen Abstieg stehen die Dresdner vor einem Neuanfang. Noch ist laut Kicker unklar, ob Sportdirektor Becker bleibt. Ein Verbleib von Guerino Capretti ist nach 19 sieglosen Sielen in Folge sehr schwer vorstellbar. Außerdem sind durch den Abstieg zahlreiche Spieler vertraglos.
Wooten verlässt Osnabrück
Der Vertrag von Offensivspieler Andrew Wooten an der Bremer Brücke wird aufgelöst. Wooten brachte es nur auf knapp über 300 Minuten im Trikot der lila-weißen.
Verl holt Bürger
Die Ostwestfalen verstärken sich mit Leon Bürger, der 22-jährige Mittelfeldspieler kommt von Carl Zeiss Jena. Nach Wladimir Wagner und Koray Dag vom SC Paderborn ist Bürger der dritte Neuzugang beim SCV.
Damit wünschen wir insebsondere den Vätern unserer Leserschaft einen schönen Tag. Alle bestätigten Wechsel bei 1860 erfahrt Ihr kurzfristigst bei sechzger.de.
Noch steht das Teilnehmerfeld der bevorstehenden Drittliga-Spielzeit noch nicht fest. In der Relegation spielen Dynamo Berlin und der VfB Oldenburg aus, wer den letzten Platz übernimmt. Oder wird gar Viktoria Berlin der lachende Dritte? Der Spielplan für die Saison 2022/23 wird Ende Juni oder Anfang Juli veröffentlicht.
Spielplan der Saison 2022/23
Knapp 10.000 Dauerkarten hat der TSV 1860 bis dato für die kommende Saison bereits abgesetzt. Viele Fans fiebern der kommenden Spielzeit entgegen und warten darauf, dass die Ansetzungen veröffentlicht werden. Bis Ende Juni oder Anfang Juli müssen sie sich jedoch noch gedulden, wie der DFB bekanntgab.
Auswärts in Essen? Zuhause gegen Dynamo Dresden? Was wäre Euer Lieblingsgegner zum Auftakt der Saison 2022/23?
Am heutigen Mittwoch starten die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Bayernliga Nord und Süd. Es werden neue Gegner der Zweiten gesucht. Denn am Ende steht fest, wer die neuen Gegner der Löwen-Amateure in der kommenden Saison sein werden.
Drei neue Aufsteiger gesucht
Die Löwen-Amateure schlossen nach der 0:2-Niederlage gegen die zweite Mannschaft von Jahn Regensburg am letzten Spieltag die Saison in der Bayernliga Süd als Siebter ab. Trotzdem sind die finalen Entscheidungen in der fünften Spielklasse noch nicht gefallen. Heute starten die Relegationsspiele, in denen sich noch drei Vereine für die Bayernliga qualifizieren können.
Gespielt wird in drei Vierer-Gruppen. Innerhalb dieser Gruppen kommt es dann zu jeweils einem “Halbfinale” und einem “Endspiel” um den Klassenverbleib oder Aufstieg. Nur der Endspielsieger spielt auch in der kommenden Saison in der Bayernliga. Für die Löwen ist vor allem der Ausgang der Gruppe “Mitte” und der Gruppe “Süd” interessant. Denn hier spielen Vereinen gegeneinander, die am Ende auch in der Bayernliga Süd landen können. VfB Hallbergmoos, SV Pullach, FC Unterföhring, 1. FC Sonthofen oder TSV 1865 Dachau? Einer oder zwei dieser Vereine könnte dann auf die Löwen-Amateure treffen.
Neue Gegner der Zweiten im Finale gesucht
Alle Partien werden in Hin- und Rückspiele bestritten. Die ersten Spiele finden heute statt, die Rückspiele am Samstag. Die Endspiele um den Aufstieg steigen dann am kommenden Mittwoch, 1. Juni, und die Rückspiele dann am Samstag, 4. Juni. Es wird im alten Europapokal-Modus gespielt, also es entscheiden bei Punkt- und Torgleichheit die mehr erzielten Auswärtstore.
17 Tore, 9 Assists – Löwen-Neuzugang Meris Skenderovic hat in der vergangenen Saison beim FC Schweinfurt 05 durchaus gezeigt, zu was er in der Lage ist. Sein Mitspieler Kristian Böhnlein, von 2018 bis 2020 ebenfalls an der Grünwalder Straße tätig, schwärmt in der tz vom Neuzugang des TSV 1860 und traut Skenderovic einiges zu.
“Nicht der typische Brecher”
Bereits im Winter, als Skenderovic erstmals bei den Löwen im Gespräch war, riet Böhnlein dem Deutsch-Montenegriner zum Wechsel. Fans, Umfeld, Entwicklungsmöglichkeiten – das Gesamtpaket passt bei den Löwen. Zudem ist der Mittelfeldspieler der Schnüdel der Meinung, dass der 24-jährige Angreifer bestens ins System von Trainer Michael Köllner passt.
“Mero ist nicht der typische Brecher. Er ist mehr so ein Drumherum-Spieler. Legt ab für den Mittelstürmer, geht weite Wege, sucht das Eins-gegen-eins. Er hat eine gute Grundgeschwindigkeit, gute Technik und ein super Abschluss. Mero kann links wie rechts abschließen, auch mit dem Kopf. In der offensiven Reihe kann er jede Position spielen.”
Nachdem Skenderovic im NLZ der TSG Hoffenheim ausgebildet worden war und unter Julian Nagelsmann sogar in der Europa League zum Einsatz gekommen war, wurde der ehemalige U-Nationalspieler zweimal ausgeliehen. Sowohl beim TSV Hartberg als auch beim FC Carl Zeiss Jena tat sich Skenderovic jedoch schwer und blieb ohne Torerfolg. Erst in Schweinfurt blühte er wieder auf und wagt nun den nächsten Schritt. Kristian Böhnlein traut seinem (Ex-)Kollegen Skenderovic durchaus zu, dass er sich eine Liga höher durchsetzen kann.
“Wenn er umsetzt, was er kann, wird er auch in der 3. Liga auf seine Einsätze und Treffer kommen.”
Derzeit erholt sich Meris Skenderovic in Montenegro von der abgelaufenen Saison und wird dann Mitte Juni zum Trainingsauftakt an der Grünwalder Straße zeigen, was er kann.
0:2 gegen den 1.FC Kaiserslautern: Dynamo Dresden kehrt nach bereits einem Jahr zurück in Liga 3. Damit bleibt das Team im Jahr 2022 ohne Sieg. Bei den Roten Teufeln ist hingegen Partystimmung angesagt, die Mannschaft dürfte etwa zur Erscheinungszeit dieses Artikels wieder in Kaiserslautern ankommen. Doch auch von den Löwen gibt es Neuigkeiten, die wir euch heute morgen natürlich nicht vorenthalten wollen.
Dennis Dressel wechselt nach Rostock
Am gestrigen Dienstag traf die Bestätigung dann endgültig ein. Dennis Dressel schließt sich Hansa Rostock an und macht somit den nächsten Schritt in seiner Karriere. Zukünftig wird der 23-Jährige in der 2.Bundesliga zum Einsatz kommen. 15 Jahre lang war Dressel beim TSV 1860 und wird im Herzen sicher auch länger noch ein Löwe bleiben. Im könnte mit Richard Neudecker ein Teamkollege folgen. Beim 25-Jährigen ist allerdings noch nichts entschieden.
Vatertags-Boxen mit dem TSV 1860 München
Das Auftaktjahr in der Bundesliga ist bereits beendet, doch am Donnerstag sind die Boxlöwen trotzdem im Einsatz. Im Truderinger Festzelt trefen die Athleten auf eine kroatische Auswahl. Los geht es ab 10:30 Uhr.
Jesper Verlaat in der Taktik-Analyse
Die Zeichen stehen gut, dass der TSV 1860 einen echten Transfercoup landen kann und Jesper Verlaat von Waldhof Mannheim nach München wechselt. Der Innenverteidiger wurde bereits mit Michael Köllner am Trainingsgelände gesichtet und soll zeitnah vorgestellt werden. Bereits jetzt hat Taktikfuchs Bernd den 25-Jährigen analysiert und zeigt auf, worauf sich die Löwenfans freuen können.
DFB-Pokal Auslosung am Sonntag
Mit Platz 4 hat der TSV 1860 München erneut die Qualifikation für den DFB-Pokal geschafft. Am Sonntag werden im Rahmen der Sportschau die Paarungen der ersten Runde ermittelt. Die Löwen haben dabei in jedem Fall Heimrecht und treffen auf einen Erst- oder Zweitligisten. Alles, war ihr zur Auslosung wissen müsst, erfahrt ihr in unserem Artikel.
Mike Ott ist Pokalsieger
In Deutschland verlief seine Karriere nicht den hohen Erwartungen entsprechend, aber auf den Philippinen hat Mike Ott mittlerweile sein Glück gefunden. Er ist dort nicht nur Nationalspieler, sondern konnte im Pokalfinale nun auch den entscheidenden Treffer erzielen und ist somit Pokalsieger. Herzlichen Glückwunsch!
News aus der 3.Liga
Dynamo Dresden steigt aus der 2.Bundesliga ab
Es war ein harter Fight über 90 Minuten. Das Spiel wurde aus kämpferischer Sicht einem Relegationsrückspiel absolut gerecht. Am Ende war es der 1.FC Kaiserslautern, der mit zwei Treffern den Aufstieg in die 2.Bundesliga feiern konnte. Dynamo Dresden steigt hingegen nach nur einem Jahr in der Zweitklassigkeit direkt wieder ab. Somit treffen sie in der kommenden Saison zwei Mal auf die Löwen und dürften einer der ärgsten Konkurrenten um den Aufstieg sein.
BFC Dynamo macht finanziellen Schritt in Richtung Liga 3
Kurz vor der Relegation zur 3.Liga haben die Regionalligisten Oldenburg und der BFC Dynamo hingegen noch ganz andere Sorgen. Während die Niedersachsen noch eine Ausweichspielstätte benennen müssen, braucht der BFC rund 900.000€. Mittlerweile wurde ein Großteil der Summe gesammelt, sodass ein möglicher Aufstieg durchaus realistisch erscheint. Bis zum 01.Juni haben die Berliner noch Zeit, um das fehlende Geld nachzuweisen.
Im alles entscheidenden Rückspiel der Relegation standen sich heute Dynamo Dresden und der 1. FC Kaiserslautern im ausverkauften Rudolf-Harbig Stadion gegenüber. Am Ende siegte Kaiserslautern 2:0 und steigt in die zweite Liga auf.
Vollkommen offene Ausgangslage
Nach dem 0:0 im Hinspiel war die Ausgangslage vollkommen offen. Durch das Heimrecht galten die Dresdner als leicht favorisiert. Allerdings gingen die Gastgeber mit der Hypothek von 18 sieglosen Spielen am Stück in das Spiel, das sie gewinnen mussten, um die Klasse zu halten. “Wir brauchen auch eine gewisse Lockerheit und Kreativität”, forderte Trainer Capretti von seiner Mannschaft. Lauterns Trainer Dirk Schuster ging dagen von einem offenen Spiel aus: “Es ist eine Fifty-Fifty-Situation”.
Spiel beginnt leicht verspätet
Auf Grund einiger Freundenfeuer im Gästeblock konnte das Spiel erst mit kurzer Verzögerung angepfiffen werden. Und auch in der Anfangsphase war gleich Feuer drin. In den ersten 20 Minuten bekamen die Zuschauer mehr Torszenen zu sehen als im gesamten Hinspiel. Das erste Ausrufezeichen setzte Ex-Löwe Daferner mit einem kernigen Fernschuss aus gut 20 Metern, der knapp am linken Pfosten vorbei strich. In der elften Minute musste Königsdorfer dann kanpp vor der Linie einen Boyd-Kopfball klären. Nach einer Viertelstunde drang dieser in den Lauterer Stafraum ein, seinen Schuss konnte Raab aber problemlos entschärfen.
Erneut intensives Spiel
Das Spiel war ähnlich intensiv wie vergangenen Freitag auf dem Betzenberg. Beide Fanlager trieben ihre Mannschaften lautstark nach Vorne.
Die Dresdner Fans trieben ihre Mannschaft laustark nach Vorne
Die Dresdner übernahmen nach ausgeglichener Anfangsphase das Zepter, brachten Ruhe ins Spiel, was aber zu Lasten der Offensivaktionen vor beiden Toren ging. In der 30. Minute musste Dynamo wie schon im Hinspiel verletzungsbedingt früh wechseln. Ex-Löwe Stark musste raus. Batista Meier ersetzte ihn. Danach ging der geordnete Spielaufbau hüben wie drüben weitgehend verloren und man fühlte sich stark ans Hinspiel erinnert. Einzig erwähnswert blieb bis zur Pause eine weitere Chance von Königsdörfer, der sich über links in den Strafraum tankte und den Ball dann aus spitzem Winkel ans Außennetz setzte. So ging es torlos in die Kabinen.
Auch die mitgereisten Lautern-Fans uterstützten ihre Mannschaft gut vernehmbar in Dresden
Der FCK geht in Führung
So bleiben beiden Teams 45 Minuten, um den Platz in der zweiten Liga zu buchen oder besser gesagt zu erkämpfen. Wer das dazu nötige Tor schießen sollte, war allerdings mehr als unklar auf Grund der doch sehr biederen Offensivaktionen beider Kontrahenten. Bis weit in den zweiten Durchgang gab es keine Chancen auf beiden Seiten. In der 58. Minute musste Broll nach einer Ecke einen sehenswerten Kopfball von Boyd auf der Linie klären. Und eine Minute später war es dann soweit: Daniel Hanslik erzielte das 0:1 für die roten Teufel. Ritter spielte einen präzisen Pass an den Strafraum, dort legte Wunderlich den Ball auf Hanslik ab, der vom Sechzehner ins kurze Eck einschob.
Dresden drückt verzweifelt auf den Ausgleich
Die Dresdner reagierten umgehend und kamen durch einen Schuss von der linken Seite und einem anschließenden Gewühl im Strafraum zu ihrer ersten Chance nach der Pause. Daferner und Weihrauch hätten mit etwas Glück den Ausgleich erzielen können. Das war das Signal zu einer brachialen Aufholjagd der Dynamos. Die spielten nun schnörkellos nach Vorne und versuchten irgendwie den Ausgleich zu erzielen. Batista Meier platzierte einen Freistoß genau auf’s Kreuzeck des FCK-Tors, aber Raab konnte den Ball um den Pfosten lenken. Weitere zwingende Chancen und Überraschungseffekte im Spielaufbau konnten die Dresdner nicht verzeichnen. In der 78. Minute verlor Raab dann nach einer Ecke etwas die Orientierung im Strafraum und Königsdörfer kam aussichtsreich zum Kopfball, konnte aber nicht genügend Druck hinter den Ball bringen.
Boyd hat die Entscheidung auf dem Fuß
In der 83. Minute fuhr Lautern einen Konter, der die Entscheidung hätte bringen müssen. Zimmer trieb den Ball durch die Deesdner Hälfte, schickte Redondo in den Strafraum, der den vollkommen frei am langen Eck wartenden Boyd anspielte. Dieser jagte den Ball unbedrängt über die Latte. Das hätte die Entscheidung zu Gunsten der roten Teufel sein müssen. In der 86. Minute kombinierte Dynamo dann ein Mal schön im gegnerischen Strafraum, aber Raab konnte gegen Vlachodimos bravorös klären. So kam es wie es kommen musste, Lautern setzte einen Konter und erzielte in der Nachspielzeit das 0:2 durch Hercher nach feiner Ablage von Stehle.
Kaiserslautern steigt auf
Nach dem 0:2 warfen die Dynamo-Fans einige Pyrofackeln und Knallkörper auf’s Spielfeld. Das Spiel war einige Minuten unterbrochen, ehe Schiri Siebert die noch ausstehenden drei Minuten freigeben konnte. Insgesamt war der FCK einen Hauch effektiver und Dynamo Dresden letztendlich zu harmlos in der Offensive. Dresden steigt damit nach 19 sieglosen Spielen in Folge als einzig sieglose Mannschaft im Kalenderjahr 2022 ab. Damit steht für die Münchner Löwen nächste Saison eine Reise nach Dresden an.
In Deutschland hat es für Mike Ott nicht zur großen Profikarriere gereicht, auf den Philippinen hingegen ist er Nationalspieler. Gestern Abend erzielte der inzwischen 27-Jährige den Siegtreffer im Finale der Copa Paulino Alcantara, des philippinischen Pokalwettbewerbs.
Über Giesing und den Club nach Asien
Bereits mit zehn Jahren wechselte der gebürtige Münchner Mike Ott im Sommer 2005 vom FSV Pfaffenhofen an die Grünwalder Straße. Beim TSV 1860 durchlief er in der Folge sämtliche NLZ-Teams und debütierte im November 2012 bei den Amateuren. In 25 Partien der 2. Mannschaft gelangen dem nur 1,67 m großen Offensivspieler zwölf Treffer. Bei den Löwen wurde ihm eine große Zukunft prophezeit, doch es kam ganz anders.
Im Jahr 2014 wechselte er zum 1. FC Nürnberg, konnte sich dort jedoch nicht durchsetzen und kam in Franken ebenfalls nur in der Zweiten zum Einsatz. Um sich bei einem Turnier auf den Philippinen, präsentieren zu können, wurde er kurz vor Ablauf seines Vertrags beim Club für einen Monat freigestellt. 2017 wechselte Ott zum thailändischen Zweitligisten Angthong FC.
Mike Ott Pokalsieger auf den Philippinen
Nach der Entlassung von Trainer Reiner Maurer, auch er beim TSV 1860 kein völlig Unbekannter, wechselte Mike Ott, der bereits 2016 in der Nationalmannschaft debütiert hatte, Anfang 2018 auf die Philippinen, das Heimatland seiner Mutter. Bereits ein Jahr später gewann er mit seinem Club Ceres-Negros FC den Pokal. Im Jahr 2020 wurde der Verein in United City Football Club umbenannt, Mike Ott und sein Bruder Manuel gehörten jedoch weiterhin zum Kader.
Gestern Abend traf Ott mit seinem Club im Pokalfinale auf den Kaya Iloilo FC. Nachdem der UCFC zur Pause noch 1:2 zurückgelegen war, traf der gebürtige Japaner Hikaru Minegishi (jetzt ebenfalls philippinischer Nationalspieler) zum Ausgleich.
In der 69. Minute folgte der große Auftritt von Mike Ott, als er seine Farben mit dem 3:2 zum diesjährigen Pokalsieger auf den Philippinen kürte. Herzlichen Glückwunsch!
Bereits vor der abgelaufenen Saison hatte mit dem SV Darmstadt 98 ein Zweitligist ein Auge auf Dennis Dressel geworfen. Damals beharrte der TSV 1860 noch auf den laufenden Vertrag, nach dessen Ablauf wechselt der 23-jährige Dressel nun ablösefrei zum FC Hansa Rostock.
Vom SV Weichs an die Grünwalder Straße
109 Spiele bestritt der gebürtige Dachauer in der 3. Liga für die Löwen und erzielte dabei 16 Treffer. Unvergessen bleibt natürlich sein Viererpack gegen den Halleschen FC im November 2020.
Doch bereits vorher machte der Mittelfeldspieler bei den Löwen auf sich aufmerksam. Nachdem er im Sommer 2007 vom SV Weichs an die Grünwalder Straße gewechselt war, durchlief er beim TSV 1860 sämtliche Jugendmannschaften. So spielte er sowohl mit der U17 als auch mit der U19 in der Bundesliga und erreichte mit Letzterer das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft.
Dennis Dressel wechselt zu Hansa Rostock
Anschließend wurde Dressel zunächst in den Kader der Amateure übernommen und lief insgesamt 49 Mal für die Zweite auf. Sein Debüt in der 1. Mannschaft feierte der Mittelfeldspieler unter Daniel Bierofka am letzten Spieltag der Regionalliga-Saison 2017/18 und krönte dieses direkt mit einem Tor.
Unter Michael Köllner avancierte Dennis Dressel schließlich zum Stammspieler in der 3. Liga und beeindruckte u.a. durch seine Lauf- und Zweikampfstärke. Dies bleib auch höherklassigen Vereinen nicht verborgen und so buhlten bereits der SV Darmstadt 98 und der FC St. Pauli um die Gunst des Spielers. Nun wechselt Dennis Dressel jedoch ablösefrei aus dem Alpenvorland an die Ostsee zum FC Hansa Rostock. Laut transfermarkt.de und Ostsee-Zeitung ist der Wechsel nun fix.
Der sechzger.de-Fernseh-Tipp: Am Sonntag Abend um 19.15 Uhr findet in der ARD-SPORTSCHAU die Auslosung der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal 2022/23 statt. Als Losfee für die 32 Partien, die gezogen werden, fungiert im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund dabei Weltmeister Kevin Großkreutz.
Fast alle Teilnehmer stehen fest
63 der 64 Kugeln, die dann in den beiden Töpfen liegen, enthalten bereits einen konkreten Vereinsnamen. Lediglich der zweite Starter des Landesverbands Westfalen, der Meister der dortigen Oberliga ist noch nicht gefunden. Erst am übernächsten Wochenende fällt eine Entscheidung. Und es könnte sogar ein altbekannter Name im deutschen Profifußball werden: Die SG Wattenscheid 09.
Acht Vereine aus der 3. Liga am Start
Auch heuer wieder im DFB-Pokal mit dabei ist – dank des erreichten vierten Platzes in der 3. Liga – der TSV 1860 München. Er befindet sich im sogenannten “Amateur-Topf”, aus dem die Kugeln jeweils zuerst gezogen werden, was ein automatisches Heimrecht bedeutet. In diesem Topf befinden sich neben den beiden Zweitligaabsteigern Aue und Ingolstadt noch fünf weitere Drittligakonkurrenten der Löwen in der kommenden Saison. Kaiserslautern und Dresden (einer der beiden wird heute Abend nach dem Relegationsrückspiel als Drittligist feststehen), die SpVgg Bayreuth (qualifiziert als Meister der Regionalliga Bayern) sowie Waldhof Mannheim, Viktoria Köln und Aufsteiger SV Elversberg – als Sieger ihres jeweiligen Landespokals. Alle anderen Ligakonkurrenten der Löwen sind – wie 1860 selbst in Aubstadt – in der abgelaufenen Saison in ihrem heimischen Landespokalwettbewerb gescheitert.
Klangvolle Namen und klassische Amateurvereine
Aus der 2. Liga befindet sich der 15. der Abschlusstabelle, Jahn Regensburg sowie die Aufsteiger Magdeburg und Braunschweig und eben der Sieger der Relegation zwischen Dresden und Lautern im Topf mit den Löwen – und können uns entsprechend nicht zugelost werden. Über die Landespokalwettbewerbe hat sich noch der eine oder andere bekannte Name in die 1. Runde gekämpft: Die Kickers aus Offenbach und Stuttgart, Carl-Zeiss Jena, der Chemnitzer FC, Energie Cottbus und der VfB Lübeck sind dabei. Auch Drittligaabsteiger Viktoria Berlin hat als kleines Trostpflaster den Weg in die 1. Hauptrunde geschafft. Die übrigen Teilnehmer sind dem auf Profifußball fokussierten Fußballfreund eher unbekannte Namen aus den ambitionierten Amateurligen der Republik.
Wer kommt nach Giesing?
Erwähnt werden sollte an dieser Stelle – für jene Leser, die das nicht im Kopf haben – natürlich auch, auf wen Sechzig in der 1. Hauptrunde treffen wird. Und das ist ganz einfach: In Topf 2, dem “Profi-Topf” liegen die Kugeln mit 18 Bundesligisten und den besten 14 Zweitligisten der gerade zu Ende gegangenen Saison. Da ist logischerweise der ein oder andere klangvolle Name dabei, allerdings natürlich auch Vereine wie Sandhausen, Paderborn, Wolfsburg oder Hoffenheim, die der Verfasser dieser Zeilen – zugegebenermaßen ganz subjektiv – nicht gerade als Traumlose für Münchens große Liebe bezeichnen würde. Aber sicher haben viele Löwenfans ganz viele unterschiedliche Wunschgegner.
Spieltermine für die 1. Runde
Gespielt werden die am Sonntag gezogenen Partien dann – in über neun Wochen – zwischen Freitag, den 29. Juli und Montag, den 1. August. Wichtige Ereignisse haben oft lange Schatten. Der aktuelle Meister und der frisch gekürte DFB-Pokalsieger tragen ihre Erstrundenpartien übrigens später, in einer Englischen Woche am 30./31. August aus, da sie am für die erste Runde vorgesehenen Wochenende im DFB-Supercup aufeinandertreffen.