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Wann folgt die Unterschrift? Marco Hiller soll ein Löwe bleiben!

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“Herausragend”! Zu diesem Urteil kommt der kicker, wenn es um die Leistungen von Marco Hiller an den ersten 20 Spieltagen der laufenden Saison geht. Der Torwart selber hat in der Vergangenheit mehrmals betont, dass er gerne beim TSV 1860 verlängern würde. Nun geht es “nur” noch um die finanzielle Einigung. Bleibt Marco Hiller ein Löwe?

Bleibt Marco Hiller ein Löwe?

Seit 2008 steht der gebürtige Gröbenzeller bei Münchens großer Liebe im Tor und hat sich dabei stetig weiterentwickelt. Dass er sich dabei auch in den Fokus des ein oder anderen Zweitligisten gespielt hat, liegt auf der Hand. Dennoch sieht sich Marco Hiller als Löwe und seine Zukunft an der Grünwalder Straße. Dies schätzt auch Trainer Michael Köllner im Merkur so ein:

„Ich glaube, wenn wir Marco heute einen Vertrag hinlegen, dass er bei uns spielen kann bis 37. Also entweder bis er 37 ist oder bis 2037, was bei ihm fast dasselbe ist – den würde er wahrscheinlich unterschreiben.“

Da hätten wir Fans sicher auch nichts dagegen. Die Frage ist: Wann wird der Vertrag des 24-jährigen Torhüters verlängert?

Publikumsliebling beim TSV 1860

Über die Jahre ist Hiller bei 1860 zum Publikumsliebling gereift, überzeugt menschlich und sportlich auf ganzer Linie.

„Marco geht mit dem Verein durch dick und dünn und hält den Kopf hin, wo andere zurückziehen. So nimmt so eine Geschichte dann ihren Lauf.“

Wie man im Derby gegen den FC Bayern II eindrücklich vor Augen geführt bekam, als Joshua Zirkzee den Löwen-Keeper mit seinen Stollen im Gesicht verletzt und dieser blutüberströmt weiterspielte.

Titelbild: Anne Wild

Olympia-Teilnehmer Linus Straßer (TSV 1860) im Interview

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Ski-Löwe Strasser erneut im WM-Einsatz
Ski-Löwe Linus Straßer beim Training im Ötztal (13.01.2022)

Am 04.02. beginnen die Olympischen Winterspiele in Peking. Mit dabei: Linus Straßer vom TSV 1860, der im Slalom in den Kampf um eine Medaille eingreifen möchte. Im Interview äußert sich Ski-Löwe Straßer nicht nur zum vermeintlichen Saison-Höhepunkt, sondern auch zur Entwicklung des Skisports in Deutschland im Allgemeinen. Zudem schafft er ein weit verbreitetes Gerücht ein für allemal aus der Welt…

Linus Straßer im Interview mit sechzger.de

Sechzger.de:
Servus Linus! Zunächst mal herzlichen Glückwunsch zur Qualifikation für die Olympischen Spiele. Der 3. Platz beim Slalom in Adelboden am vergangenen Sonntag hat Dir ja nun endgültig die Tür nach Peking geöffnet. Vielen Dank auch, dass Du Dir während der Saison Zeit für dieses Interview nimmst. Wo treibst Du Dich denn jetzt gerade rum?

Linus Straßer:
Vielen Dank für die Glückwünsche und für die Sechzger-Fans nehme ich mir doch immer gerne Zeit. Aktuell bin ich mit der Mannschaft beim Training im Ötztal (Österreich), wo wir uns auf den Slalom am Sonntag in Wengen vorbereiten.

Sechzger.de:
Wie ist das Leben im Skizirkus unter den gegebenen Corona-Maßnahmen?

Linus Straßer:
Wir befinden uns in einer Blase und sind als Sportler ziemlich abgeschottet. Training und Wettkampf findet recht isoliert von der Außenwelt statt.  In Hotels sind wir für uns, der Stab an Betreuern ist auf das Nötigste reduziert und bei den Wettkämpfen bewegen wir uns nur in dem vorgegebenen Sektor. Fans, Sponsoren, Medien sind da beispielsweise auf Abstand oder ganz außen vor. Die vielen Fans auf der Tribüne, wie jetzt in Adelboden, bekommen wir natürlich mit, aber ein Bad in der Menge gibt es für uns Sportler aktuell natürlich nicht.

Hoffnungen und Bedenken hinsichtlich Olympia

Sechzger.de:
DSV Alpinchef Wolfgang Maier kritisierte die vorgesehene Praxis hinsichtlich der Corona-Tests vor und während der Olympischen Spiele.

Zitat: “Die setzen CT-Werte von 40 an, und Du bist denen komplett ausgeliefert, weil Du nicht weißt, was sie testen und wie sie es testen und ob es tatsächlich Deine Tests sind. Das sind Themen, die muss man kritisch diskutieren dürfen.”

Wie siehst Du als Athlet das? Oder blendest Du das Thema für Dich komplett aus und konzentrierst Dich (so weit wie möglich) auf das Sportliche?

Linus Straßer:
Nein, ein solches Thema blenden wir Sportler natürlich nicht aus. Das können wir auch gar nicht, da es enormen Einfluss auf unseren Alltag hat. Wir testen und schützen uns wo es nur geht, dennoch können wir nicht ausschließen, dass selbst geimpfte, geboosterte oder genesene Personen wieder Corona bekommen. Und dann soll der CT-Wert das alleinige und alles entscheidende Zulassungskriterium sein. Je höher der CT-Wert, umso niedriger ist anscheinend die Virenlast und Ansteckungsgefahr. Mag sein, aber in dem Zusammenhang wird meines Erachtens die komplette Patientengeschichte nicht berücksichtigt, sondern einfach eine Entscheidung anhand des Testergebnisses getroffen.

Sechzger.de:
Welche Chancen rechnest Du Dir für die Olympischen Spiele in Peking aus?

Linus Straßer:
Ich freue mich, dass ich sportlich gut ins neue Jahr gestartet bin und mit dem dritten Platz in Adelboden zumindest die Qualifikation für die Olympischen Spiele sicher habe. Was uns in Peking erwartet, kann ich nicht abschätzen. Deswegen habe ich mir noch keine großen Gedanken gemacht, was Erwartungen oder Chancen betrifft.

“Ich bin sicher kein Einzelkämpfer.”

Sechzger.de:
Wieso hast Du denn den Riesenslalom aufgegeben?

Linus Straßer:
Der Slalom ist die Disziplin, die ich am längsten mache und am besten kann. Deswegen investiere ich in den Slalom auch den Großteil meiner Trainingsarbeit, um da zur Weltspitze zu gehören. Aber es stimmt nicht, dass ich Riesenslalom komplett aufgegeben habe. Mein Plan ist es, dass ich in Zukunft auch wieder mehr Riesenslalom trainiere.

Sechzger.de:
Siehst Du Dich nach den Rücktritten von Neureuther und Dopfer als Einzelkämpfer im Slalom? Oder als „großer Bruder“, der junge Leute wie Himmelsbach  oder bisher nicht so erfolgreiche wie Rauchfuss und Tremmel heranführt?

Linus Straßer:
Ich bin sicherlich kein Einzelkämpfer. Im Gegenteil, ich bin Teil des Teams und es macht Spaß, mit den jüngeren Athleten zu trainieren und ihnen von meinen Erfahrungen etwas weiterzugeben. Ich war doch auch lange Jahre in solch einer Situation und habe vom Wissen und Tipps der Älteren profitiert.

Straßer: “Wir sind auf einem guten Weg”

Sechzger.de:
Wie siehst Du die Jugendförderung des DSV im Vergleich mit Nationen wie Österreich oder der Schweiz?

Linus Straßer:
Ich denke, dass der DSV im Rahmen seiner Möglichkeiten versucht, stimmige Konzepte für den Nachwuchs auf den Weg zu bringen. Das ist aber immer schwieriger und wird zu einem strukturellen und regionalen Problem. Österreich und die Schweiz sind absolute Ski-Nationen und der Sport genießt dort einen höheren Stellenwert. Auch die Lage und das Klima haben immer mehr Einfluss auf die Ausbildung. In Deutschland gibt es immer weniger Pistenkilometer und die Winter werden immer milder. Das bedeutet für die Skiclubs, einen immer größeren Aufwand zu betreiben, um vernünftig trainieren zu können.

Sechzger.de:
Aktuell sind ja beim DSV eher die Speed Fahrer erfolgreich. Was müsste getan werden, dass auch die Techniker wieder nach vorne kommen?

Linus Straßer:
Ich finde, wir sind auf einem guten Weg. Ich bin das beste Beispiel dafür, seinen Weg beharrlich zu gehen, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen und falls nötig, entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Meine Erfolge können helfen, dass auch die jüngeren Fahrer an sich glauben, weiter gut trainieren und sich Stück für Stück verbessern.

Höhepunkte: Siege in Stockholm und Zagreb

Sechzger.de:
Bist Du froh, dass die technischen Disziplinen im Weltcup nach dem Rücktritt von Marcel Hirscher wieder wirklich spannend sind?

Linus Straßer:
So würde ich das nicht betrachten. Ich bin froh, dass ich gegen Marcel fahren durfte, denn solche Ausnahmeathleten, die eine oder gleich mehrere Disziplinen dominieren, wie beispielsweise Marcel oder auch Ingemar Stenmark und Alberto Tomba, gab es beim Skifahren immer. Und gerade diese Sportler haben einen großen Anteil daran, dass unsere Sportart die jeweils nächste Ebene erreichen konnte, was Bekanntheit, Vermarktung, Material oder aber auch sportliches Können betrifft.

Sechzger.de:
Was würdest Du denn als bisherigen Höhepunkt Deiner Karriere bezeichnen? Den Sieg in Zagreb? Das Team-Bronze bei der WM 2021? Oder doch ein anderes Rennen?

Linus Straßer:
Gerade in einer Individualsportart werden Siege am höchsten bewertet. Dafür trainieren wir jeden Tag, es geht immer darum, der Schnellste zu sein. Daher würde ich meinen Sieg beim City-Event in Stockholm von 2017 und meinen Sieg beim Weltcup-Slalom letztes Jahr in Zagreb als die bisherigen Karriere-Höhepunkte bezeichnen.

Wunsch nach Heimrennen auf dem Olympiaberg

Sechzger.de:
Würdest Du Dir mal wieder ein Heimrennen auf dem Olympiaberg in München wünschen? Oder bist Du auf der Piste ohnehin so aufs Rennen fokussiert, dass Du das Drumherum gar nicht mitbekommst?

Linus Straßer:
Ich glaube, 2013 war das letzte Rennen auf dem Olympiaberg in München. Ich war zwar nicht als Sportler dabei, aber ich kann mich noch an den damaligen Sieg von Felix erinnern. Die Stimmung war sensationell und natürlich würde ich das selber auch gerne mal als gebürtiger Münchner erleben.

Sechzger.de:
Wie ist Dein Verhältnis zum Verein bzw. zur Skiabteilung des TSV 1860?

Linus Straßer:
Während der Saison habe ich keine Zeit, mich aktiv am Vereinsleben zu beteiligen, da ich immer irgendwo in der Welt unterwegs bin. Aber durch meine Eltern bekomme ich natürlich noch sehr viel mit, was gerade im Verein und insbesondere bei den Ski-Löwen so passiert.

“Ich bin durch und durch ein Löwe.”

Sechzger.de:
Es wird ja immer wieder behauptet, dass Du nur bei den Löwen bist, weil der FC Bayern keine Skiabteilung hat. Also, Hosen runter: Blau oder Rot? Oder was ganz anderes? Oder ist Dir Fußball prinzipiell egal?

Linus Straßer:
Ja, das lese ich auch immer wieder in den Kommentaren und Blogs unter Interviews von mir. Vielleicht liegt das daran, dass meine Freundin für die Basketballer des FC Bayern arbeitet und ich keine Probleme bzw. Berührungsängste mit dem FC Bayern habe. Ich bin ein Münchner Kindl, mit der Kultur der Stadt aufgewachsen und meine Familie war immer beim TSV 1860 aktiv und engagiert. Daher bin auch ich durch und durch ein Löwe. Bei jedem Rennen, ob national oder international starte ich offiziell als DSV-Athlet für den TSV 1860. So habe ich auch im letzten Jahr nach meinem Weltcupsieg in Zagreb ein von der ganzen Profi-Mannschaft signiertes Löwen-Trikot mit meinem Namen und der Rückennummer 1 bekommen. Das hat bei mir daheim einen absoluten Ehrenplatz.

Sechzger.de:
Hast Du schon mal ein Heimspiel der Löwen im Grünwalder Stadion besucht? Wenn ja: Wie waren Deine Eindrücke? Wenn nein: Planst Du nach Ende der Weltcup-Saison mal einen Stadionbesuch?

Linus Straßer:
Natürlich habe ich schon viele Spiele der Löwen im Grünwalder Stadion besucht und die Stimmung war immer sensationell. Es gibt wenige Vereine in Deutschland, bei denen die Identifikation der Fans mit der Mannschaft so intensiv ist wie bei den Löwen. Das Motto: „Einmal Löwe, immer Löwe” hat absolut seine Berechtigung.

Sechzger.de:
Linus, vielen Dank für das Interview! Wir drücken Dir für den weiteren Weltcup und natürlich besonders für Peking die Daumen.

Linus Straßer:
Vielen Dank!

Titelbild: Linus Straßer privat

Hessenschau: Markus Kauczinski (SV Wehen Wiesbaden) im Interview

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SV Wehen Wiesbaden

Neu-Trainer Markus Kauczinski erlebte beim SV Wehen Wiesbaden einen holprigen Start – inklusive Aus im hessischen Landespokal. Vor der Winterpause hatte sich das Team jedoch gefangen und feierte Siege gegen den Halleschen FC und den SC Freiburg II. Im Interview mit der Hessenschau blickt Kauczinski zurück aufs Trainingslager und analysiert die Fortschritte in seiner Mannschaft.

Kauczinski über den Start beim SV Wehen Wiesbaden

Während der Trainer nach den ersten paar Partien unter seiner Ägide mit einigen zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen haderte, zeigte er sich mit der Einstellung seiner Spieler zufrieden. Der Lohn dafür waren zwei Siege vor der Winterpause.

“Mir ist eine Szene hängengeblieben, als wir das 1:1 machen und Gustaf (Nilsson, Redaktion sechzger.de) den Ball aus dem Tor und die Mannschaft zum Mittelpunkt zurückholt. Dieses Gefühl, dass die Mannschaft gewinnen will, das ist mir wichtig. Diese Einstellung hat mir einfach gefallen. Das war für mich dieser Schritt nach vorne. Die dritte Liga ist so ausgeglichen, da sind acht oder neun Mannschaften in der Lage, Zweiter oder Dritter zu werden.”

Ähnlich wie die Löwen hat auch der SV Wehen Wiesbaden und sein Trainer Markus Kauczinski das Thema Aufstieg noch lange nicht ad acta gelegt. Wichtig sei es jedoch, Konstanz in die Leistungen zu bringen und mehr Punkte einzufahren als vor der Winterpause.

Erfolgreiches Trainingslager in Spanien

Die Basis dafür hat der SVWW im Trainingslager im spanischen Oliva gelegt. Dort gewannen die Hessen ein Testspiel gegen den KV Mechelen und sorgten für den Feinschliff in gleich mehreren Bereichen.

“Wir sind innerhalb dieser Mini-Vorbereitung alles durchgegangen, angefangen von eigenem Ballbesitz – und dann die Arbeit gegen den Ball auch noch mal als Schwerpunkt, weil wir für mein Empfinden in dem Bereich auch noch am meisten Luft hatten. Dazu haben wir natürlich auch noch mal konditionelle Komponenten mit reingebracht.”

Mit dem Sieg gegen den belgischen Erstligisten zeigte sich Kauczinski zufrieden, bemängelte jedoch, dass man sich phasenweise zu leicht habe ausspielen lassen.

Lob für den TSV 1860

Für den kommenden Gegner des SVWW, den TSV 1860 München, findet Kauczinski lobende Worte.

“Sie haben einfach einen guten Kader. Sie können auch mal Ausfälle kompensieren und haben eine spielstarke Mannschaft. Sie haben ihren Spielstil ein bisschen verändert und damit wieder in die Spur gefunden. Das wird ein Duell auf Augenhöhe und auch eines, das schon zeigt, in welche Richtung es gehen kann. Es wird gleich ein wichtiges Spiel.”

Dann wollen wir doch mal hoffen, dass die Löwen die Weichen Richtung obere Tabellenhälfte stellen…

TSV 1860 Futsal: Saison wird laut BFV ab 17.01. fortgesetzt

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TSV 1860 Futsal Löwen

Im November sorgte der BFV für eine verfrühte Winterpause, von der kurze Zeit später auch die Abteilung Futsal des TSV 1860 betroffen war. Nun gab der Verband grünes Licht für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs.

TSV 1860 Futsal greift wieder ein

Wie der BFV bekannt gab, wird die Futsal-Saison ab 17.01.2022 fortgesetzt. Das letzte Spiel der Löwen in der Gruppenphase gegen die Ingolstadt Panthers ist jedoch noch nicht neu terminiert. Sobald der Termin feststeht, werden wir Euch umgehend darüber informieren.

Sechzig um sieben: Volle Konzentration auf Wehen

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Übermorgen startet der TSV 1860 München in die Rückrunde der dritten Liga. An der Grünwalder Straße herrscht Ruhe, die volle Konzentration der Löwen ist auf Wehen gerichtet. sechzger.de fasst für Euch die Nachrichtenlage rund um Münchens große Liebe zusammen.

Volle Konzentration auf Wehen

Nach dem erfolgreichen Testspiel gehen die Löwen gut gerüstet in den Liga-Auftakt des Kalenderjahres 2022. Die Gäste aus der hessischen Landeshauptstadt haben zwei Corona-Fälle in ihren Reihen (die beiden Nachwuchsspieler halten sich noch in Spanien auf), können aber wohl ansonsten personell aus dem Vollem schöpfen. Von den Trainingseinheiten an der Grünwalder Straße dringen kaum News nach Außen, nichts soll die volle Konzentration auf das Spiel gegen Wehen stören.

Kommen die Löwen mit einem Sieg gut aus den Startlöchern, wäre das ein idealer Auftakt in die nächsten beiden richtungsweisenden Wochen mit 5 Spielen in 15 Tagen. Wir hoffen sehr, dass die Spieler den Schwung aus Belek und dem Sieg gegen Hansa Rostock mit in die Liga nehmen können. Wir gehen davon aus, dass Michi Köllner der eingespielten Elf vertraut und wir keine Überraschungen in der Startelf sehen werden. Tja, und wenn wir die Wehener schlagen, soll der Schwung natürlich in das Pokalspiel gegen den KSC mitgenommen werden.

Restplätze im Löwenstüberl

Wer das Spiel gegen Wehen mit voller Konzentration im Löwenstüberl anschauen will, sollte sich schnell einen Platz reservieren. Es gibt noch ein paar Restplätze. Reservierung ist unter 089/45668288 (zu den Öffnungszeiten) oder Loewenstueberl@gmx.de erbeten. Für das Pokalspiel gegen den KSC meldet Bene Lankes schon “ausverkauft”.

Stephan Salger im Interview bei dfb.de

Unser Abwehrroutinier wurde von dfb.de interviewt. Darin äußert sich Salger über…

  • seine “neue” Rolle in der Dreierkette: “Ich denke nicht, dass ich wesentlich anders verteidige, als es in einer Viererkette der Fall war.” Salger findet, dass “die Dreierkette gut funktioniert”.
  • das Trainingslager in Belek: Er spricht von einer intensiven Zeit und merkt an, “dass die Mannschaft durch die gemeinsame Zeit noch weiter zusammenwächst”.
  • die Ziele in dieser Saison: die Löwen sollten anstatt zu weit nach vorne zu blicken, “lieber einen Schritt nach dem anderen angehen. Wir wollen möglichst konstant punkten und in einen Flow kommen.”
  • die Chancen gegen den KSC im Achtelfinale des DFB-Pokals: “Wenn die Karlsruher einen guten Tag erwischen, wird es für uns schwer. Es liegt an uns, das nicht zuzulassen. Wir wollen den KSC zum Verzweifeln bringen.”

Gegen einen verzweifelnden KSC hätte sicher niemand etwas am kommenden Dienstag!

Toto-Pokal Halbfinale terminiert?

Auf der Website des BFV finden sich aktuell sehr präzise Angaben zum Toto-Pokal Halbfinale der Löwen in Aubstadt. Demnach kämpfen die Löwen am 26.03.22 um 14:03h um den Finaleinzug. Die Anstoßzeit lässt eine Liveübertragung im BR vermuten. Eine Bestätigung des Termins von der Pressestelle der Löwen steht aus. Wir halten Euch weiter auf dem Laufenden.

“Es bedarf keiner goldenen Wasserhähne, sondern bodenständige Funktionalität ist gefragt”

Dieses wunderbare Zitat stammt von Manfred Paula, Leiter des NLZ der Löwen. Er gab uns gestern Einblick in die strategische Nachwuchsarbeit im NLZ des TSV 1860 München. Dabei äußert sich Paula über die Modernisierung der Infrastruktur im NLZ, die nachhaltig gelebte Zusammenarbeit zwischen Profis und Nachwuchs sowie die individuelle Talentförderung.

Marco Haber velängert Vertrag

Dazu passt auch diese Meldung: Marco Haber hat seinen Vertrag im NLZ verlängert, wie die Junglöwen bekannt gaben. Haber ist seit August 2020 beim TSV 1860 München beschäftigt und leitet die Bereiche Talentsichtung und Kaderplanung. NLZ-Leiter Paula zeigte sich besonders über den Einsatz Habers in der Pandemie-Zeit hocherfreut: „Marco Haber hat in den letzten eineinhalb Jahren mit großem Engagement bewiesen, dass es auch unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie möglich ist, junge Spieler mit Perspektive zu Sechzig zu holen und zu binden.” Haber betonte, dass er sich bei den Junglöwen sehr wohl fühlt und ihm die Arbeit im NLZ viel Spaß macht.

Interview mit Linus Straßer

Deutschlands aktuell bester Skifahrer und Olympiateilnehmer Linus Straßer hat uns ein Interview gegeben. Er spricht über seine wichtigsten Erfolge, den Weltcup-Zirkus unter Pandemie-Bedingungen und lässt die Hosen runter, welche Farbe er beim Fußball favorisiert. Lasst Euch dieses Schmankerl heute nicht entgehen!

News aus der dritten Liga

Yeboah zum MSV

Die Zebras leihen Offensivspieler John Yeboah vom niederländischen Erstligisten Willem II Tiburg bis Saisonende aus. Yeboah stand schon im Aufgebot der U17-Nationalmannschaft und brachte es auf zwei Bundesligaeinsätze beim VfL Wolfsburg. Unterdessen wurde das wegen eines Rassismus-Eklats abgebrochene Spiel zwischen den Meiderichern und dem VfL Osnabrück auf den 02.02.2022 terminiert. Falls noch jemand kurzfristig ein leicht zu merkendes Hochzeitsdatum sucht, hätte ich da übrigens einen Vorschlag…

Vertragsauflösungen in Neuperlach

Unsere Nachbarn trennen sich von Sebastian Hertner und Marco Kehl-Gomez nach jeweils einem halben Jahr. die Verträge mit beiden Spielern wurden in beiderseitigem Vernehmen aufgelöst.

FSV Zwickau – Viktoria Köln vor Absage

Nach drei weiteren Corona-Fällen bei den Westsachsen stehen Trainer Joe Enochs aktuell nur 14 Spieler zur Verfügung. Der DFB muss nun entscheiden, ob die Partie stattfindet oder nicht.

Damit geht Ihr wie immer gut informiert in den Löwentag! Alles wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga erfahrt Ihr natürlich bei uns.

 

 

 

Strategische Nachwuchsarbeit im NLZ des TSV 1860 München

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Gestern konntet Ihr bei sechzger.de den Jahresrückblick der U19 lesen. Die U19 ist die “älteste” Nachwuchsmannschaft im NLZ. Sie soll möglichst vielen Spielern den Übergang zur U21 und den Profis ermöglichen. Mit welcher Strategie das NLZ dabei operiert und wie die Nachwuchsarbeit innerhalb des NLZ des TSV 1860 München funktioniert, erklärte uns NLZ-Leiter Manfred Paula.

Übergeordnetes Ziel der Nachwuchsarbeit bei 1860

Natürlich wäre der Aufstieg der U19 schön und ist auch erklärtes Saisonziel. Dennoch gibt es noch ein übergeordnetes Ziel in der Nachwuchsarbeit bei 1860: Möglichst viele gut ausgebildete Spieler für den Profikader zu liefern. Hier ist Manfred Paula aktuell mehr als zufrieden mit seinen Junglöwen.

“Nathan Wicht, Lorenz Knöferl, Leandro Morgalla, Milos Cocic, Maxim Gresler, Mansour Ouro-Tagba, Marius Wörl und Julian Bell kamen schon bei den Profis zum Zug. Sie sind alle noch in der U19 spielberechtigt. Daneben gibt es aber auch eine Reihe von Spielern im Profikader wie Dennis Dressel und Fabian Greilinger, die in den letzten Jahren über unsere U21 den Weg in den Profibereich nehmen konnten.”

Die Verantwortlichen im Nachwuchsleistungszentrum „Die Bayerische Junglöwen“ freuen sich über jeden Spieler, der aus der U19 oder der U21 zu den Profis weitergegeben werden kann. Um insbesondere die U19-Spieler auf den Herrenbereich vorzubereiten, werden die Spieler je nach Entwicklungsstand regelmäßig über Trainingseinheiten und Spiele in der U21 oder bei besonders guter Entwicklung durch regelmäßige Teilnahme am Profitraining an das im Niveau im Profibereich herangeführt. “Jedes Training mit der U21 oder den Profis bringt die Jungs weiter. Die freuen sich über jedes Training, das sie weiter oben absolvieren dürfen”, erklärt Paula.

Enge Abstimmung zwischen NLZ und Profis

Die Entscheidung, welche Spieler in welcher Mannschaft zum Einsatz kommen, wird in enger Abstimmung zwischen sportlicher Leitung der Profis, der NLZ-Leitung und dem jeweiligen Trainer getroffen. Es gibt im NLZ vierzehntägige Fixtermine in größerer Runde im Leistungs- und Übergangsbereich (U16-U21). Daran nehmen die Jahrgangstrainer und Spezialtrainer sowie die Verantwortlichen aus den Bereichen Medizin und Talentsichtung teil.

„Ich tausche mich regelmäßig mit Michael Köllner und Günther Gorenzel über alle Themen rund um unsere Talente aus. Die Verzahnung zwischen NLZ und Profis ist bei uns nicht nur ein Schlagwort, sondern sie wird nachhaltig gelebt“ erklärt Paula. Michael Köllner nimmt sich immer wieder Zeit, um die Entwicklung der Talente persönlich zu beobachten und sich ein Bild zu machen. Aus den Abstimmungsgesprächen und der eigenen Beobachtung von Trainingseinheiten und Spielen der U-Teams im Leistungs- und Übergangsbereich hat die sportliche Leitung der Profis ein klares Bild von den perspektivischen Talenten im NLZ. Daraus entstehen dann individuelle Entwicklungspläne, die neben der sportlichen Schiene auch die Bereiche Schul-/Berufsausbildung und Persönlichkeitsentwicklung berücksichtigen. So wurde zum Beispiel bei Leandro Morgalla auch wegen seiner beruflichen Ausbildung bewusst entschieden, dass sein Hauptaugenmerk auf der U19 liegen soll. Wie man an seinem Nationalelf-Debüt sehen kann, werden hier die Weichen gemeinsam richtig gestellt.

Leandro Morgalla im Kopfballduell

Verzahnung zwischen Mannschaften wieder möglich

Nachdem im letzten Winter teilweise nur individuell und in jeder Mannschaft abgegrenzt trainiert werden konnte, erlauben die aktuellen Bestimmungen den Austausch von Talenten zwischen verschiedenen Mannschaften. “Es ist sehr positiv für uns, dass das wieder möglich ist”, freut sich Paula. „Das ist wichtig für die Jungs, um die nächsten Schritte gehen zu können.“

Konzept des NLZ

Das Konzept des NLZ sieht vor, Spieler aus München und der umliegenden Region weiterzuentwickeln. Danach ist die Talentsichtung ausgerichtet. Man versucht, die hoffnungsvollsten Talente nach Giesing zu locken. Natürlich steht man da in hartem Konkurrenzkampf mit den anderen  Nachwuchsleistungszentren in Bayern und auch überregional. Im NLZ stehen 13 Internatsplätze zur Verfügung und für über 18-Jährige gibt es weitere Plätze im Albertinum am Westpark. Diese Anzahl an Plätzen ist laut Paula grundsätzlich ausreichend, da man eben hauptsächlich Spieler aus der Gegend weiterentwickeln will. Diese können zum Großteil bei ihren Eltern wohnen. Einen großen Mehrwert bietet hier der seit einigen Jahren bestehende Fahrdienst, der mit großer Unterstützung der Unternehmer für Sechzig eingerichtet werden konnte.

Modernisierung der Infrastruktur des NLZ

Das Gebäude, das NLZ und Internat beherbergt, muss aktuell saniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Wie wir alle wissen, wachsen in Giesing die Geldscheine nicht auf den Bäumen. So freuen sich alle Verantwortlichen im Nachwuchsleistungszentrum „Die Bayerische Junglöwen“ über die Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur. Diese werden in hohem Maße über das Partnernetzwerk des TSV 1860  getragen. “Die Modernisierung hilft uns richtig weiter!” zeigt sich Paula begeistert. Hauptsächlich Unternehmen aus dem Kreis der Unternehmer für Sechzig stehen mit Rat und vor allem mit Taten zur Seite. Sie sanieren peu a peu das etwas in die Jahre gekommene NLZ. “Das Erscheinungsbild ist wichtig für die Identifikation. Es bedarf keiner goldenen Wasserhähne, sondern bodenständige Funktionalität ist gefragt”, erklärt der NLZ-Leiter. “Das passt zu unseren Werten beim TSV 1860 München.”

Mitarbeiter von Uf60-Mitglied Maler Dierl bei der Renovierung der Kabinen im NLZ

Attraktiveres NLZ

Summa summarum ist ein renoviertes NLZ mit einer zeitgemäßen Infrastruktur von großer Bedeutung für Sechzig. “Zum Einen ist es wichtig, damit sich unsere Nachwuchsspieler bei uns wohl und gut aufgehoben fühlen.  Andererseits hilft es uns natürlich weiter, neue Talente für die Löwen zu gewinnen”, ist sich Paula sicher. Aber es geht natürlich auch im NLZ nicht ohne ausreichend Geld. Deswegen ist Paula immer wieder dankbar für die breite Unterstützung von Seiten der Gesellschafter, den Unternehmern für Sechzig und allen weiteren Gönnern, die das NLZ mit Herzblut und finanzieller Zuwendung nachhaltig fördern. Sie tragen dazu bei, dass bei den Junglöwen weiterhin auf höchstem Niveau ausgebildet werden kann, damit auch in Zukunft viele aussichtsreiche Talente den Schritt in den Profifußball schaffen.

sechzger.de Talk Folge 41: Wiesbaden, Karlsruhe & Wintertransfers

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Der sechzger.de Talk ist zurück aus der Winterpause. Neben den beiden Redakteuren Stephan und Thomas empfängt Moderator Jan dieses Mal Christian, der beim Trainingslager in der Türkei vor Ort war. Im Fokus stehen mit dem SV Wehen Wiesbaden und dem Karlsruher SC logischerweise die kommenden Gegner der Löwen. Außerdem sind mögliche Winterneuzugänge ein weiteres Thema.

Erfolgreicher Besuch in der Türkei

Rundum zufrieden zeigte sich Michael Köllner nach den absolvierten Tagen im türkischen Belek. Das konnte er auch sein, denn die Löwen gewannen unter anderem mit 3:1 gegen Hansa Rostock und zeigten eine ansprechende Leistung. Von guten Bedingungen vor Ort berichtet auch Christian, der dieses Mal als externer Gast in Folge 41 vertreten ist. Er war fast die gesamte Zeit im Trainingslager anwesend und erzählt von seinen Eindrücken.

Auftakt gegen Wehen Wiesbaden: wie schlagen sich die Löwen nach der Winterpause?

Nach dem Trainingslager ist vor den Herausforderungen – und davon gibt es im Januar gleich fünf in etwas mehr als zwei Wochen zu absolvieren. Den Anfang macht das Duell mit Wehen Wiesbaden, die zurzeit vor dem TSV 1860 liegen. Die Löwen könnten im direkten Duell aber an den Hessen vorbeiziehen, nur ein Punkt trennt die beiden Teams. Das erste Spiel nach der Winterpause könnte große Bedeutung für die folgenden Partien haben. Umso wichtiger wäre ein Sieg gegen Wiesbaden, um mit einem guten Gefühl in das Highlight-Spiel im Januar 2022 gehen zu können.

Achtelfinale im DFB-Pokal: Videobeweis und möglicher Geldregen

Das steht wiederum nur drei Tage nach dem 21.Spieltag an. Der Karlsruher SC reist nach Giesing und trifft im Achtelfinale auf den letzten noch verbliebenen Drittligisten im Wettbewerb. Die Badenser haben sich in der 2.Runde überraschend auswärts bei Bayer Leverkusen durchgesetzt. Dennoch – oder paradoxerweise genau deswegen rechnet sich Christian durchaus Chancen für den TSV 1860 aus…

Mögliche Wechsel in der laufenden Transferperiode

Zu guter Letzt sprechen die vier Teilnehmer noch über mögliche Verstärkungen für den TSV 1860, die bereits im Winter zu den Löwen stoßen könnten. Bernd Winninger hatte bereits eine Liste möglicher Kandidaten veröffentlicht, die zu einer angeregten Diskussion führte. Die Tendenz in Ausgabe 41: es wird eher keinen Neuzugang mehr an der Grünwalder Straße geben.

Der sechzger.de Talk Nummer 41 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Volleyball: Saison des TSV Haching München vorzeitig beendet

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Wappen TSV Haching München (TSV 1860 e.V. & TSV Unterhaching)
Wappen des TSV Haching München (Volleyball)

Obwohl laut Spielplan noch einige Vorrunden-Partien der Volleyball-Bundesliga ausständig sind, wurde nun beschlossen, die Vorrunde per sofort abzubrechen. So kann die Zwischenrunde planmäßig beginnen. Die Saison des TSV Haching München ist somit vorzeitig beendet. Trotz des letzten Tabellenplatzes werden die Löwen-Volleyballer auch nächste Saison in der 1. Bundesliga an den Start gehen.

Nachholspiele werden gestrichen

In den vergangenen Tagen mussten bereits zahlreiche Spiele coronabedingt abgesagt werden. Nach intensivem Austausch mit den Verantwortlichen aller Clubs der 1. Bundesliga hat die Geschäftsführung der Volleyball-Bundesliga gestern die Entscheidung getroffen, die Hauptrunde der 1. Bundesliga der Männer mit sofortiger Wirkung abzubrechen, um so den regulären Start der Zwischenrunde am 22. Januar 2022 zu gewährleisten.

Grund dafür war, dass es keine realistische Möglichkeit gab, die große Anzahl an Nachholspielen bis zum planmäßigen Start der Zwischenrunde zu absolvieren. Zudem hätten die nun entfallenen Spiele ohnehin kaum Einfluss auf die Gruppenzuordnung der Zwischenrunde gehabt. Die sofortige Beendigung der Hauptrunde hat zur Folge, dass die Quotientenregelung über das Klassement der Abschlusstabelle entscheidet. Demzufolge bleibt es bei der aktuellen Rangfolge – nur die SWD powervolleys Düren und die United Volleys Frankfurt tauschen den Tabellenplatz, sodass die Frankfurter auf Rang zwei in die Zwischenrunde starten.

Saison des TSV Haching München beendet

Für die Volleyball-Löwen hat die getroffene Entscheidung zwei Auswirkungen. Zum Einen ist die Saison des TSV Haching München somit beendet. Zum Anderen steht auch fest, dass es pandemiebedingt keinen Absteiger geben wird und somit auch der Tabellenletzte in der nächsten Spielzeit wieder in der 1. Bundesliga an den Start gehen wird. Haching konnte in der laufenden Saison lediglich eine Partie gewinnen.

Einzelne Spieler des TSV Haching München werden in der laufenden Spielzeit noch bei anderen Vereinen zum Einsatz kommen. Diesen wünschen wir einen erfolgreichen und verletzungsfreien weiteren Saisonverlauf.

Sechzig um Sieben: Corona-Alarm in der 3.Liga

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Auch heute bereitet sich der TSV 1860 München weiter auf den Start nach der Winterpause gegen Wiesbaden vor. Ganz anders ist die Lage bei zwei Vereinen der 3.Liga: sie mussten ihre gestrigen Übungseinheiten wegen neuen Corona-Fällen kurzfristig absagen. Außerdem können sich die Löwenfans Ende Januar Hoffnung auf einen Stadionbesuch machen.

Rückblick auf die Hinrunde der U19

Die Frauen des TSV 1860 München spielten eine hervorragende Hinrunde in der A-Klasse und dennoch war ein Team der Löwen noch besser. Die A-Jugend eilte von Sieg zu Sieg, meist wurden die Gegner deutlich in die Schranken gewiesen. Den Aufstieg haben die Junglöwen fest im Visier. Den Modus und viele weitere Details erklärt Thomas Enn in seinem Artikel.
Heute vormittag folgt ein Artikel zu der strategischen Nachwuchsarbeit beim TSV 1860 München.

Vor 17 Jahren: Trainingslager auf Zypern

In den Südosten ging es für die Löwen vor 17 Jahren ebenfalls – nur eben nicht nach Belek, sondern Zypern. Ein Spieler trat den Flug nicht an und flog infolgedessen aus der Mannschaft. Ein Testspiel konnten die Löwen dann aber trotzdem positiv gestalten.

Zuschauer in mehreren Bundesländern

Während in Bayern weiterhin keine Zuschauer im Profifußball erlaubt sind, setzen diverse Bundesländer die Beschlüsse auf Bundesebene in dieser Hinsicht nicht um und lassen Fans auf den Rängen zu. Die erlaubten Zahlen schwanken dabei gehörig. In Köln könnten Fans des TSV 1860 München beim Auswärtsspiel Nutznießer von der gestrigen Entscheidung sein, dass in NRW immerhin 750 Zuschauer auf den Tribünen zugelassen sind.

Hosiner kehrt nicht zum TSV 1860 München zurück

Liga 4 statt 2 – das weckt bei den Löwenfans ganz böse Erinnerungen. Philipp Hosiner hingegen hat damit kein Problem, schließlich hat er sich aus freien Stücken zu dieser Wahl entschieden. Damit ist allerdings auch klar, dass er nicht zu den Löwen zurückkehren wird.

Neudecker vor Wechsel?

Dagegen spielt Richard Neudecker aktuell in Giesing und hat noch bis zum kommenden Sommer einen Vertrag. Verschiedene Vereine haben allerdings ein Auge auf den Mittelfeldspieler geworfen, unter ihnen befindet sich sogar ein Erstligist. Ein Wechsel im Winter erscheint allerdings unwahrscheinlich. Möglich wäre daher ein ablösefreier Wechsel nach der laufenden Saison.

News aus der 3.Liga: Corona bei diversen Teams

Trainingsabsagen in Berlin und Zwickau

Glücklicherweise wurden die Löwen bisher weitesgehend von Corona-Fällen verschont, selten mussten einzelne Spieler in Quarantäne. Aktuell sind jedoch gleich mehrere Mannschaften betroffen, über 30 Corona-Fälle liegen aktuell in der 3.Liga vor. Die Tendenz ist weiterhin steigend: Eintracht Braunschweig meldete gestern den nächsten Spieler, in Zwickau und Berlin wurden die geplanten Trainingseinheiten sogar kurzfristig abgesagt.

Damit drohen der 3.Liga wieder Spielabsagen aufgrund von Corona. Vor allem bei Zwickau und Berlin ist die Lage angespannt.

Cigerci wechselt in die Türkei

Viktoria Berlin musste am gestrigen Dienstag gleich noch eine weitere schlechte Nachricht vermelden. Mit Tolcay Cigerci verlieren sie ihren Topscorer, er wechselt in die zweite türkische Liga. 7 Tore und ebenso viele Vorlagen hatte der 26-Jährige bisher erzielt. Kleiner Trost: Zumindest erhalten die Hauptstädter eine Ablösesumme.

 

 

Hosiner findet neuen Verein – Keine Rückkehr zum TSV 1860

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Philipp Hosiner, ehemaliger Spieler des TSV 1860
Philipp Hosiner bei Vorstellung

Der Name Philipp Hosiner geisterte in den vergangenen Wochen immer öfter durch Giesing, sobald es um einen Wunschnachfolger für Sascha Mölders im Sturmzentrum ging. Ist der Österreicher doch nicht nur durch seine Vergangenheit beim TSV 1860 vielen Löwenfans in guter in Erinnerung geblieben, so liest sich auch seine Bilanz in der 3. Liga durchaus ansehnlich: in 82 Partien gelangen Hosiner immerhin 30 Treffer und 17 Vorlagen. In der laufenden Zweitligasaison kam der ehemalige Nationalspieler Österreichs aber kaum noch zum Zug bei seinem Verein Dynamo Dresden, daher trennten sich die Wege nun.

In die 4. Liga: Philipp Hosiner wechselt zu Kickers Offenbach

Sein neuer Arbeitgeber wird allerdings weder TSV 1860 München heißen, noch wird er in der Rückrunde gegen die Löwen auf dem Platz stehen.  Der 32-Jährige wechselt überraschenderweise nicht innerhalb der 2. Liga oder zurück in die 3. Liga, sondern gleich zwei Etagen tiefer: Hosiner geht mit sofortiger Wirkung von Dynamo Dresden zum Regionalligisten Kickers Offenbach.

Hosiner wird auf der Homepage der Kickers mit den folgenden Worten zu seinem Wechsel zitiert:

      • Ich freue mich sehr, heute meinen Vertrag mit Kickers Offenbach unterschrieben zu haben. Die Verantwortlichen haben sich sehr um mich bemüht und mir ein sehr gutes Gefühl gegeben. Ich werde ab dem heutigen Tag alles geben, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Philipp Hosiner

Der vermeintliche Mölders-Nachfolger wird damit zu dessen Kontrahenten in der 4. Liga, der bekanntlich ja vor Kurzem einen Vertrag bei der SG Sonnenhof Großaspach unterzeichnete.