Kurz vor dem Jahreswechsel schien es beschlossen: Geisterspiele für den Profifußball im gesamten Bundesgebiet. Doch immer mehr Bundesländer lassen nun Publikum auf den Rängen zu – wenn auch teils sehr wenig. Ein Beispiel hierfür ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen, dass bis zu 750 Zuschauer zulassen möchte. Davon könnte auch der TSV 1860 bei seinem letzten Auswärtsspiel im Januar gegen Viktoria Köln profitieren.
Fünf Spiele in 15 Tagen
Nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei hatten die Spieler noch eine kurze Verschnaufspause, bevor am heutigen Dienstag die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden begann. Unmittelbar darauf folgt das Achtelfinale im DFB-Pokal und im Anschluss das Duell mit Türkgücü. Desweiteren steht das Heimspiel gegen Kaiserslautern und ein Auswärtsspiel in Köln im Januar auf der Agenda. Fünf Spiele innerhalb von nur 15 Tagen müssen die Löwen also absolvieren. Kein anderer Drittligist wird dieses Pensum haben, denn der TSV 1860 ist der letzte Drittliga-Vertreter im DFB-Pokal.
Viktoria Köln – TSV 1860 vor bis zu 750 Zuschauern
Zwar lässt Ministerpräsident Markus Söder im Doppelpass vorsichtig durchblicken, dass es bald wieder Zuschauer in den bayerischen Stadien geben könnte. Doch bis zum Ligaauftakt gegen Wiesbaden ist kaum noch Zeit, auch das Pokalspiel gegen Karlsruhe wird wohl in einem leeren Sechzgerstadion stattfinden. Die Löwenfans werden im gesamten Januar auf Live-Fußball verzichten müssen, doch seit heute gibt es zumindest einen kleinen Lichtblick. Das Auswärtsspiel in Köln gegen die dortige Viktoria könnten einige Anhänger des TSV 1860 im Sportpark Höhenberg erleben. NRW erlaubt ab dem kommenden Donnerstag bis zu 750 Zuschauer (2G+, Maskenpflicht).
Auch in weiteren Bundesländern sind nach aktuellem Stand Fans auf den Rängen erlaubt. Dazu zählen Hessen, Sachsen, Baden Württemberg und Sachsen-Anhalt. Bei letztgenanntem Bundesland sind zurzeit sogar bis zu 50% Auslastung erlaubt, was neben Magdeburg auch dem Halleschen FC zugute kommen könnte. Ab dem 18.Januar gilt allerdings eine neue Verordnung, die diese Zahl noch einmal ändern könnte. Auch im Bundesland Berlin sind mit 3.000 Zuschauern überdurchschnittlich viele Fans zugelassen, was den Löwen Mitte März zugute kommen könnte.
Erst einmal steht neben dem Auswärtsspiel bei Viktoria Köln aber der Auftakt gegen Wiesbaden und Karlsruhe für den TSV 1860 an. Wenn auch ohne Fans: sportlich geht es mit drei wichtigen Punkten in der 3.Liga sowie dem möglichen Weiterkommen ins Viertelfinale des DFB-Pokals um einiges.
Vorrundenmeister, Vizemeister in den Play Offs, Teilnahme am European Masters! Bereits in ihrer zweiten Saison in der Prime League (höchste Spielklasse) ließ es die League of Legends-Truppe von Penta1860 ordentlich krachen und übertraf ihre eigenen Erwartungen bei weitem. Heute Abend startet die neue Saison – und Ihr könnt live dabei sein!
Penta1860 mit neuem Personal in der Prime League
Personell hat sich bei den eSport-Löwen einiges getan, auch in der digitalen Sportwelt sind Transfers an der Tagesordnung. Für Penta1860 geht nun folgendes Team an den Start:
Wir drücken der eSport-Abteilung für die kommende Saison natürlich die Daumen. Wer weiß, vielleicht gelingt ja der ganz große Wurf und Penta1860 holt einen Titel?
Mittendrin statt nur dabei
Zum Saisonauftakt der Prime League trifft Penta1860 heute Abend (18.00 Uhr) auf MOUZ, den amtierenden Meister. Am Donnerstag (19.00 Uhr) geht es direkt weiter gegen ein anderes Spitzenteam, die Unicorns of Love.
Beide Matches könnt Ihr live bei Twitch oder auf YouTube verfolgen und die eSportler der Löwen unterstützen.
Aktuell ist die U19 des TSV 1860 München die einzige Jugendmannschaft von der Grünwalder Straße, die nicht in der höchstmöglichen Liga spielt. Dennoch ist die Mannschaft von Trainer Jonas Schittenhelm derzeit die erfolgreichste Mannschaft der Löwen und der Aufstieg in die U19-Bundesliga im kommenden Sommer ist das große Ziel.
Beeindruckende sportliche Bilanz
Die Junglöwen dominierten die Bayernliga Süd. Die Vorrunde schlossen sie mit einer beeindruckenden Bilanz von sage und schreibe 54:3 Toren und 24 Punkten aus acht Spielen ab. Der BFV nahm wegen Corona eine Anpassung des Modus vor. So wurde die Bayernliga in eine Nord– und eine Südgruppe geteilt. In einer Einfachrunde standen sich alle Teams gegenüber und die Löwen schossen Alles weg, was ihnen in die Quere kam. Das “knappste” Ergebnis war ein 2:0-Auswärtssieg in Illertissen.
Leandro Morgalla im Kopfballduell
U19-Meisterrunde ab dem Frühjahr
Im geänderten Modus steht nun im kommenden Frühjahr die Meisterrunde an. Dafür qualifizieren sich jeweils die vier Ersten aus beiden Gruppen. Neben dem TSV 1860 München sind das der FV Illertissen, der FC Memmingen und der SV Wacker Burghausen aus dem Süden. Aus dem Norden haben sich der SSV Jahn Regensburg, die SG Quelle Fürth, der 1. FC Schweinfurt 05 und der Würzburger FV qualifiziert. Pandemiebedingt ist der Starttermin der Meisterrunde noch nicht genau festgelegt. Geplant ist der Auftakt der Meisterrunde für Mitte März. Nur der Tabellenerste wird in die U19-Bundesliga aufsteigen.
Jahn Regensburg gefährlichster Gegner
Trainer Schittenhelm geht davon aus, dass “Jahn Regensburg der stärkste Gegner” sein wird. “Trotz der überragenden Bilanz in der Vorrunde wird der Aufstieg kein Selbstläufer”, warnt Schittenhelm. Von der tollen Vorunde könne sich die Löwen nichts mehr kaufen, denn die Meisterrunde geht für alle Teams bei Null wieder los. Er geht von sieben intensiven Spielen aus. Er sieht aber berechtigte Hoffnungen, dass die Junglöwen am Ende oben stehen und somit nächste Saison in der U19-Bundesliga spielen können.
Testspiele gegen U19-Bundesligisten
Durch die wenigen Spiele in der Bayernliga Süd und die teilweise deutlichen Leistungsunterschiede zu den Gegnern hat man sich entschieden, zahlreiche Testspiele gegen Gegner aus der U19-Bundesliga durchzuführen, um der Mannschaft Spiele gegen gleichwertige Gegner zu ermöglichen. “Natürlich sind das Testspiele, bei denen jeder auch etwas ausprobiert. Aber wir haben wie immer in jedem dieser zehn Spiele auf Sieg gespielt und konnten sieben Spiele davon gewinnen”, erklärt Schittenhelm. Besonderen Stolz lösen diese Ergebnisse beim Coach nicht aus. Er erwartet solche Ergebnisse von seinen Junglöwen. Somit müsse sich sein Team auch bei einem Aufstieg in die Bundesliga nicht verstecken. Er geht davon aus, dass “in der Bundesliga drei bis vier Teams oben mitspielen werden und der Rest gegen den Abstieg kampft. Durch die regionale Struktur der U19-Bundesliga gibt es immerhin sechs Absteiger in der kommenden Saison.
Die U19 beim Spielaufbau
Verdiente Weihnachtsfeier der U19
Nach der überragenden Hinrunde hat sich das Team eine ordentliche Weihnachtsfeier verdient. Diese fand im Kreise der Mannschaft und einiger Unterstützer unter strengsten Hygiemnemaßnahmen statt.
Vize-Präsident Hans Sitzberger und die Unternehmer für Sechzig ließen es nicht nehmen, die Weihnachtsfeier der Junglöwen durch eine Spende in die Mannschaftskasse zu unterstützen. “Von den großzügigen Spenden wird sicher noch etwas übrig bleiben, von dem wir noch sinnvolle Dinge für das tolle Team anschaffen können”, freute sich Trainer Schittenhelm.
Wir drücken Euch, die Daumen, dass Ihr den Aufstieg schafft und der TSV 1860 München nächste Saison wieder in der Junioren-Bundesliga vertreten ist!
Morgen könnt Ihr bei sechzger.de lesen, mit welcher Strategie im NLZ gearbeitet wird und wie sich die Verbesserungen der Infrastruktur positiv bemerkbar machen.
Steht Richy Neudecker vor dem Absprung bei den Löwen? Da der Vertrag des Mittelfeldspielers beim TSV 1860 zum Saisonende ausläuft, wäre er im Sommer ablösefrei zu haben. Heißt auch: In der Winterpause könnte letztmalig noch eine Ablösesumme generiert werden…
Neudecker vor dem Absprung?
Zwei Tore und vier Vorlagen stehen für Neudecker in der laufenden Spielzeit zu Buche. Wenig überraschend hat die Spielintelligenz des Mittelfeldmotors auch die Konkurrenz auf den Plan gerufen. Neben dem 1. FC Kaiserslautern zeigen laut BILD auch die SpVgg Greuther Fürth, der FC Ingolstadt 04 und Willem II Tilburg (Niederlande) Interesse.
Es wäre nicht der erste Abschied Neudeckers von den Löwen. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler wechselte 2016 vom TSV 1860 zum FC St. Pauli und anschließend in die Niederlande zu VVV Venlo. Im Sommer 2020 kehrte der gebürtige Altöttinger nach Giesing zurück.
Im November hatte Neudecker noch angegeben, keinen Wechsel anzustreben.
Obwohl gestern noch trainingsfrei war und die Vorbereitung auf den Rückrundenauftakt gegen Wehen erst heute beginnt, gab es gestern jede Menge News rund um den TSV 1860 München. Sechzger.de bringt Euch wie jeden Morgen auf Ballhöhe, damit Ihr wisst, was an der Grünwalder Straße läuft.
Staude in die Startelf?
Viele Leute Löwenfans waren überrascht über den starken Auftritt von Keanu Staude nach dessen Einwechslung im Testspiel gegen Hansa Rostock am vergangen Freitag. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung bereitete er den Ausgleichstreffer von Stefan Lex vor und lieferte auch sonst eine tadellose Leistung ab. Daher steht die Frage im Raum, ob Staude nun ein Kandidat für die Startelf ist. Dabei wäre zu klären, wer ihm weichen müsste und ob Michael Köllner die sich doch seit dem Spiel in Dortmund herauskristallisierende Stammelf umbauen will. Wir sind da eher skeptisch, ob es für Staude schon zur ersten Elf reicht. Skeptisch sind auch so manche unserer Leser, was das Thema Neuverstärkungen angeht. Im Kommentarbereich zu Bernd Winningers potentiellen Neuzugängen unter der Lupe hat sich eine spannende Diskussion entwickelt. Das Transferfenster und unser Kommentarbereich sind noch geöffnet…
Sascha Mölders in versöhnlicher Stimmung
Nach seiner Vertragsauflösung in Giesing und der Bekanntgabe seines neuen Jobs in Großaspach zeigt sich Sascha Mölders versöhnlich. “Ich wünsche dem Verein nur das Beste”, zitiert die Backnanger Kreiszeitung unseren ehemaligen Käpt’n. Weiter spricht Mölders von “sechs wundervollen Jahren” bei den Löwen. Auch Michi Köllner übte sich in christlicher Vergebung und sagte der AZ: “Nein, wir hatten keinen Kontakt mehr. Aber von meiner Seite bleibt da nichts hängen.” Dem können wir uns nur anschließen und rufen ein “Samma wieder guat, Sascha?” in Richtung Großaspach.
ARGE-Auflösung im Umlaufverfahren?
Wegen der pandemiebedingten Absage der eigentlich für den 19.11.2021 geplanten Mitgliederversammlung wird wohl nun bei der sogenannten Fanvertretung ARGE darüber nachgedacht, die Versammlung nicht als Präsenzveranstaltung durchzuführen sondern im Umlaufverfahren. Wir sind gespannt, wie das weiter geht. Wer sich nochmal über die Geschichte der ARGE informieren will, kann das in unseren ARGE-Leaks tun.
Rückerstattung Geisterspiele ab 12.01.2022
Die Jahreskartenbesitzer der Variante “Löwenkopf” haben ab morgen 10:00h die Möglichkeit, sich das anteilige Eintrittsgeld für die nicht besuchten Geisterspiele (oder die mit Kapazitätsbeschränkung) zurückerstatten zu lassen.
Stefan Stangl verlässt den SV Wehen bereits nach einem halben Jahr wieder. Der Vertrag des Österreichers wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.
Zwei positive Corona-Fälle: Die Nachwuchsspieler Amin Farouk und Robin Rosenberger wurden im spanischen Trainingslager der Hessen positiv auf Corona getestet. Es ist davon aus zuegehen, dass beide das Spiel am Samstag in Giesing verpassen werden.
Kommt der nächste Phil Taylor aus Giesing?
Die Präzisionssportabteilung öffnet ab Morgen Abend wieder die Pforten des alten Pressecontainers an der Grünwalder Straße zum Probetraining. Wer sich also in der Nachfolge von Phil Taylor oder Raymond von Barneveld sieht, kann von 18-22h vorbeischauen. Es wird um vorherige Anmeldung unter 015124082694 gebeten. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln (also 2Gplus oder 2G und geboostert). “GAME ON, GIESING!” Stellt Euch vor, wie geil es wäre, einen Dartlöwen in den Ally Pally zu begleiten!
Heute bei sechzger.de
Heute Vormittag bringen wir für Euch spannendene Einblicke über die erfolgreichste Mannschaft des TSV 1860 München und lassen ihren Trainer ausgiebig zu Wort kommen. Außerdem stehen am späteren Vormittag die Ergebnisse unserer eSportler im Mittelpunkt. Schaut rein bei sechzger.de!
Sechzig München worldwide
Zuschauer der Vox-Serie “Goodbye Deutschland – Die Auswanderer” wurden gestern Zeuge, dass unser TSV 1860 München weltweit bekannt ist. Auswanderer trafen auf Sansibar diesen wohlgekleideten jungen Mann:
1860 gestern Abend bei Vox in “Goodbye Deutschland – Die Auswanderer”
“Scheißegal wie weit, ob Strand oder Schnee, Sechzig München ole!”
News aus der dritten Liga
Schuldenberg am Betzenberg
Nach der Planinsolvenz im Oktober 2020 baut der FCK neue Verluste und damit Schulden auf. Liga3-online berichtet nun von einem Minus in Höhe von 7,8 Mio. € für die Saison 20/21. Die Saar-Pfalz-Invest GmbH, die 33% der Anteile hält, wird den Klub wohl am Leben halten. Langfristig wird aber ein Investor gesucht. Zuletzt wurde über einen Einstieg der Pacific Media Group spekuliert.
Halle und Magdeburg vor Zuschauern?
Da das Bundesland Sachsen-Anhalt bisher keine Zuschauerbeschränkungen beschlossen hat (anders als alle anderen 15 Bundesländer), gilt in Halle eine Kapazitätsgrenze von 7.500 Zuschauern und beim FCM sogar 15.000. In beiden Stadien gelten die 2G-plus Regeln. Man fragt sich schon, ob das Virus in Sachsen-Anhalt weniger ansteckend ist, als in anderen Bundesländern…
Gubinelli zu Havelse?
Der 21-jährige Mittelfeldspieler der U21 des FC Basel soll auf Leihbasis nach Garbsen kommen.
Eberwein von Ingolstadt umworben
Halles Toptorschütze Alexander Eberwein ist beim FC Ingolstadt im Gespräch. Der 25- jähriger Stürmer, der es aktuell auf elf Tore für die Hallenser bringt, soll dem derzeitigen Tabellenletzten der zweiten Liga helfen, den Abstieg zu vermeiden.
Damit seid Ihr zum heutigen Trainingsauftakt trotz jeder Menge News rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga auf Ballhöhe. Nur noch vier mal Schlafen, dann geht’s gegen Wehen!
Die Wogen scheinen sich etwas geglättet zu haben: bei der ersten Pressekonferenz in Großaspach nutzt Sascha Mölders auch kurz die Zeit und spricht über den TSV 1860 München.
Sascha Mölders äußert sich erstmals zu Trennung vom TSV 1860
Etwa einen Monat ist es nun her, als die Löwen die zeitweilige Suspendierung von Sascha Mölders verkündeten. Ende Dezember einigten sich beide Parteien auf eine vorzeitige Vertragsauflösung, seit wenigen Tagen steht Mölders nun bei einem neuen Verein unter Vertrag. Gemeinsam mit Hans-Jürgen Boysen, den Mölders bereits aus der Zeit beim FSV Frankfurt kennt, will das neue Trainerduo der SG Sonnenhof Großaspach den Verein vor einem Abstieg in die Oberliga bewahren. Heute nachmittag begannen die beiden diese Mission mit dem ersten Training.
Zuvor fand gestern die offizielle Vorstellung der beiden Neuzugänge statt. Dabei berichtet die Backnanger Kreiszeitung auch von einigen Aussagen über den TSV 1860. Augenscheinlich kann Sascha Mölders nach den turbulenten Tagen im Dezember mittlerweile wieder auf eine schöne Zeit in München zurückblicken. Wortwörtlich spricht der 36-Jährige von „sechs wundervolle Jahren“ bei den Löwen. Eine Abrechnung, wie mancher sie vielleicht erwartet hätte, fand nicht statt – ganz im Gegenteil:
Ich wünsche dem Verein nur das Beste.
Drei Anfragen aus der 3.Liga
Der Stürmer gab zu, dass ihn die Trennung vom TSV 1860 bei weitem nicht “kaltgelassen” habe. Nun aber freut sich Mölders auf seine neue Aufgabe beim Regionalligisten Großaspach. Dabei kann nicht er alleine den Bock umstoßen, wie er betonte. Vielmehr müsse die gesamte Mannschaft es schaffen, gemeinsam aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Eine Aufgabe, die Mölders als auch Boysen dem Team ganz offensichtlich zutraut.
Dabei hätte der gebürtige Essener durchaus zu einem Drittliga-Konkurrenten wechseln können. Drei Angebote lagen Mölders laut eigener Aussage vor, doch am meisten Lust hatte er auf das Projekt Großaspach. Er ist ohnehin dafür bekannt, nur bei Vereinen zu spielen, mit denen er sich zu 100% identifizieren kann. Die erste Gelegenheit, in der Regionalliga Südwest einen Treffer zu erzielen, bietet sich dem Routinier Mitte Februar. Dann ist mit dem TSV Schott Mainz gleich mal der Tabellenletzte zu Gast. Es geht also um wichtige drei Punkte im Projekt Klassenerhalt in Großaspach.
Ab Mittwoch, den 12. Januar 2022 um 10:00 Uhr können Inhaber der Dauerkarte “Löwenkopf” die anteilige Rückerstattung für die bisherigen Spiele der Saison 2021/22 über den Online-Ticketshop beantragen.
Rückerstattung Dauerkarte “Löwenkopf”
Dabei stehen folgende zwei Optionen zur Verfügung:
Rückerstattung des anteiligen Betrages der Dauerkarte als Kontogutschrift oder
Nachträglicher Verzicht auf die Rückerstattung.
Das Erstattungsverfahren über den Online-Ticketshop funktioniert wie folgt:
Anmeldung im Online-Ticketshop mit den jeweiligen Kundendaten
Unter „Mein Konto“ den Reiter „Dauerkartenrückerstattung“ auswählen
Für jedes Spiel erfolgt die Abfrage einzeln. Es gibt zwei Optionen:
Verzicht oder
Anteilige Rückerstattung.
Für die anteilige Rückerstattung müssen die Bankdaten hinterlegt bzw. kontrolliert werden, ob die im Kundenkonto hinterlegte Bankverbindung korrekt ist.
Bestätigung der Online-Rückerstattung per E-Mail
Kontakt zum Ticketing des TSV 1860
Bei Rückfragen oder Problemen rund um die Rückerstattung 2021/22 können sich Dauerkarten-Inhaber jederzeit an das Ticketing-Team des TSV 1860 wenden.
Lediglich fünf Partien absolvierte der Österreicher für den nächsten Gegner der Löwen, die letzte davon im Oktober. Wohin es den 30-Jährigen zieht, steht indes noch nicht fest. Nico Schäfer, Geschäftsführer des SV Wehen Wiesbaden:
“Wir haben gemeinsam mit Stefan die Entscheidung getroffen, dass es für ihn am besten ist, sich eine neue Herausforderung zu suchen.”
Scheint so, als würde man zwar Spieler bei Türkgücü rauskriegen, aber Türkgücü nicht bei Spielern…
Zwei positive Coronatests beim SVWW
Unterdessen haben sich die beiden Corona-Verdachtsfälle beim SVWW bestätigt. Die beiden U19-Talente Amin Farouk und Robin Rosenberger waren während des Trainingslagers in Oliva (Spanien) positiv getestet worden und konnten nicht zusammen mit der Mannschaft in die Heimat reisen. Aktuell geht man in Wiesbaden davon aus, dass beide Spieler für die Partie in Giesing am 15.01. nicht zur Verfügung stehen.
Die Westkurve mit einem Gruß an die Familie Schnell
Nachdem die geplante Mitgliederversammlung am 19.11. mit Verweis auf die Pandemielage bis auf Weiteres verschoben wurde, wendet sich die Vorstandschaft der ARGE nun per Rundschreiben an die Mitglieder. Hierbei wird in Aussicht gestellt, die “in Rede stehenden Mitgliederversammlungen im ‘Umlaufverfahren” ohne förmliche Versammlung durchzuführen”. Unter anderem stand eine Auflösung der ARGE zur Diskussion, da die Betreuung der Fanclubs in die Hände des TSV 1860 gegeben werden soll.
ARGE: Auflösung im Umlaufverfahren?
Man gehe bei der ARGE – ähnlich wie “führende Virologen” – nicht davon aus, dass die Pandemie in Deutschland schnell beendet sein werde, so das Rundschreiben. Insofern spiele man mit dem Gedanken, “Beschlüsse und Wahlen ohne jede Form der Versammlung im Umlaufverfahren zu fassen”. Dies sei nach den einschlägigen Bestimmungen des Covid-19-Abmildungsgesetzes bis zum 31.08.2022 möglich.
“Entsprechende Beschlüsse oder möglicherweise auch Wahlen im Umlaufverfahren sind in unserem Verein allerdings nur dann wirksam, wenn u.a. alle Mitglieder mindestens 20 Tage vor der Versammlung unter Angabe von Ort und Zeitpunkt sowie der Tagesordnung in schriftlicher Form mit einfacher Post beteiligt werden.”
Die ARGE wies jedoch gleichzeitig darauf hin, dass zahlreiche Einladungen zur ursprünglichen MV aufgrund falscher Adressen nicht zugestellt werden konnten. Somit ist es zum jetzigen Zeitpunkt eher unwahrscheinlich, dass die Auflösung der ARGE mittels Umlaufverfahren zeitnah erfolgen kann.
Appell an die Fanclubs
Die Mitteilung einer Adressänderung stelle eine Bringschuld dar, so die ARGE. Gleichzeit appellierte der Vorstand (Richard Bartl und Franz Hell) an die Mitglieder, entsprechende Änderung bis spätestens 31.01. zu melden.
An dieser Stelle möchten wir Euch nochmal unsere ARGE Leaks ans Herz legen.
Der gebürtige Chemnitzer begann seine Karriere in seiner Heimatstadt beim SV Textima, ehe er sich mit neun Jahren der Jugendabteilung des Chemnitzer FC anschloss. Im April 2018 debütierte er – gerade volljährig geworden – für den CFC in der 3. Liga. Nach dem Abstieg wechselte er im Sommer 2020 zum TSV 1860 München. In seiner ersten Saison an der Grünwalder Straße stand Tallig in sage und schreibe 37 Ligaspielen auf dem Platz – lediglich das Auswärtsspiel in Verl Ende November 2020 verpasste er wegen einer gelb-roten Karte. Auch in der laufenden Saison kommt unser heutiges Geburtstagskind schon wieder auf 16 Einsätze in der 3. Liga, wobei er jedes Mal ein- oder ausgewechselt wurde und noch kein Spiel über die vollen 90 Minuten bestritten hat.
Tallig-Tore als Geburtstagsvorsatz
Auf sein erstes Saisontor wartet die Nummer acht der Löwen heuer noch – in der vergangenen Spielzeit gelangen ihm immerhin zwei Buden. Nachdem er sich ursprünglich eine zweistellige Anzahl an Toren pro Saison bei den Löwen vorgenommen hatte, ist dies vielleicht einer seiner wichtgsten Vorsätze für das neue Lebensjahr.
Wir wünschen Erik auf jeden Fall, dass er weiterhin der “Mister Zuverlässig” im Löwenkader bleibt und von Verletzungen verschont bleibt.