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3.Liga am Freitag: Der SC Verl siegt gegen Türkgücü München

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Türkgücü München gegen SC Verl Anzeigetafel Olympiastadion München

Den Auftakt zum 36.Spieltag bildete das Duell zwischen Türkgücü München und dem SC Verl. Die Gäste konnten dabei drei Punkte entführen.

Unter der Woche gab Türkgücü die Trennung von Trainer Serdar Dayat bekannt. Folglich nahm heute Interimstrainer Andreas Pummer auf der Bank im Olympiastadion Platz. Sein Pendant auf der Gegenseite vom SC Verl, Guerion Capretti, konnte unter der Woche seine Fußballlehrer-Lizenz entgegen nehmen.

Olympiastadion München in der 3.Liga: Türkgücü - SC Verl
Circa 1860 Meter entfernt: das Tor auf der Gegenseite aus dieser Perspektive

Luft raus bei Türkgücü und dem SC Verl

Der SC Verl hatte beim Duell gegen den TSV 1860 München einige Symphatiepunkte sammeln können. Für die Ostwestfalen ging es als Aufsteiger drei Spieltage vor Schluss um nichts mehr. Mit 51 Punkten lag Verl auf dem 7.Platz der 3.Liga. Zu keiner Zeit hatte man etwas mit dem Abstieg zu tun – ganz im Gegenteil. Am 14.Spieltag grüßte man gar von der Tabellenspitze.

Auch Türkgücü München kann die Saison ganz entspannt ausklingen lassen. Der ambitionierte Aufsteiger aus der Regionalliga Bayern lag vor Anpfiff in der goldenen Mitte der Tabelle auf Platz 10. Die ganz große Spannung war also an diesem Abend nicht zu erwarten.

Frühes Tor für die Gastgeber

Doch Türkgücü ging von Anfang an motiviert zu Werke, was sich sogleich bezahlt machte. Gorzel eroberte an der Strafraumgrenze den Ball von SC Verl-Kapitän Langesberg. Sijaric übernahm die Kugel, machte ein paar Meter und versenkte das Leder unten links zum frühen 1:0 (3′).

Auch im weiteren Verlauf machte Langesberg keine gute Figur und wurde noch in der 1.Halbzeit durch Mikic ersetzt. Seine Mannschaftskameraden beim SC Verl hatten etwas mehr vom Spiel als Türkgücü, spielten sich aber zu wenige Tormöglichkeiten heraus.

FLutlicht Olympiastadion beim Heimspiel von Türkgücü München gegen den SC Verl

SC Verl dreht gegen Türkgücü die Partie

Nach Wiederanpfiff machten die Gäste mehr Druck und wollten drei Spieltage vor Schluss die Heimreise nicht ohne Punkte antreten. Angriff um Angriff rollte auf das Tor von Vollath zu. Nachdem der Ball den Weg in das Tor zunächst nicht finden wollte, belohnte sich Verl dann aber doch. Eine Ecke führten die Gäste kurz aus, die Flanke erreichte Jürgensen und der 23-Jährige erzielte per Kopf das 1:1 (69′). Doch damit nicht genug: weiter spielten vor allem die Ostwestfalen und erzielten durch den zur Halbzeit eingewechselten Eilers das 1:2 (82′). Dabei blieb es dann auch und der SC Verl kann weitere drei Punkte auf das Konto buchen.

Endstand Türkgücü München - SC Verl 1:2 36.Spieltag

Der SC Verl ist damit das fünfte Spiel in Folge ungeschlagen, Türkgücü hingegen verlor das dritte Spiel in Folge. Verl trifft am 37.Spieltag daheim auf Waldhof Mannheim, Türkgücü München muss auswärts bei Dynamo Dresden antreten.

Sechzig @18:60: Podcast, TAKTIKTAFEL und Tipp vor Wiesbaden

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TSV 1860 München News am Abend

Während die Mannschaft von Sechzig München bereits in Wiesbaden angekommen ist, startet die sechzger.de Redaktion erst morgen früh. Daher bleibt uns Zeit, euch bei Sechzig @18:60 einen Überblick über den heutigen Tag bei sechzger.de zu geben. Außerdem gab es positive Nachrichten zum Grünwalder Stadion und in der 3.Liga ist auch das ein oder andere passiert.

sechzger.de Talk Folge 9 vor Sechzig – Wiesbaden

Zum bereits neunten Mal könnt ihr dem Podcast von sechzger.de lauschen. Wir haben euch die Themen in einer Übersicht zusammengesellt, außerdem findet ihr in dem Artikel den Link zum Video. Aber auch auf den gängigen Podcast-Plattformen wie z.B. Spotify sind wir vertreten!

TAKTIKTAFEL vor dem Duell gegen den SV Wehen Wiesbaden

Worauf müssen die Löwen morgen achten? Wo liegen die Stärken von Wiesbaden? Alle Antworten, wie der TSV 1860 München weitere drei Punkte unter Dach und Fach bringt, gibt die TAKTIKTAFEL!

Trikot Auktionen mit tollem Ergebnis beendet

Wie heute morgen bei Sechzig um Sieben angekündigt, sind zwei der drei Trikotauktionen heute ausgelaufen. Insgesamt konnte ein toller Betrag von 494€ erzielt werden, der hauptsächlich den beiden Jungen Vincent und Lorenz zu Gute kommt.

Auch Löwen-Partner Nissan möchte Kinder unterstützen. Konkret hat der Sponsor die Aktion “Schal für eine Mahlzeit” zur Unterstützung des Standorts München der Deutschen Lebensbrücke e.V. gestartet. Jeder, der ein Frühstückssackerl ermöglicht, bekommt als Dankeschön einen Schal zugeschickt.

Expertentipp: Schlägt Sechzig München auch Wiesbaden?

Wir haben für den 36.Spieltag erneut einen Ex-Löwen nach seinem Tipp für die Partie in Wiesbaden befragen dürfen. Passenderweise hat dieser einen Aufstieg mit Sechzig erlebt und wünscht allen, dass dieses Ereignis in diesem Jahr erneut eintreten wird.

Crowdfunding von Lustfinger erfolgreich

Auch bei der Band Lustfinger ist man mehr als zufrieden. Das Crowdfunding für das neue Album war erfolgreich, sodass die Aufnahmen wie geplant stattfinden können. Am Ende sind es sogar deutlich mehr als die gewünschten 10.000€ geworden. Wir wünschen viel Spaß dabei und freuen uns schon auf das Ergebnis!

Neuigkeiten aus dem Rathaus zum Umbau des Sechzgerstadions

Gleich zweimal ist der TSV 1860 München von Meldungen in der aktuellen Rathaus Umschau betroffen. Beide sind mehr als positiv:

Die Stadtrats-Mitglieder Sabine Bär und Professor Dr. Hans Theiss haben folgenden Antrag gestellt:

“Die Landeshauptstadt München sorgt dafür, dass die alte Anzeigetafel im Grünwalder Stadion auch nach dem Umbau erhalten bleibt“

In den Überlegungen zum anstehenden Umbau des Grünwalder Stadions spielt natürlich auch eine moderne Anzeigetafel eine Rolle. Neben den üblichen Einblendungen wie Auswechslungen oder der Wiederholung von Spielszenen würde sich dadurch auch eine Vermarktungs- und Werbemöglichkeit ergeben. Dennoch versichert die Stadt: “Sollten die Überlegungen daher konkret werden, würden in jedem Fall entsprechende Lösungen gesucht, um die alte Anzeigetafel zu erhalten.”

Desweiteren werden erste Maßnahmen im Sechzgerstadion auf dem Weg zur Zweitligatauglichkeit umgesetzt. Im Block F1 werden weitere Stellflächen für Medienübertragungstechnik geschaffen. Wie wir bereits berichteten, müssen dafür einige Dauerkarteninhaber auf andere Blöcke verteilt werden. Außerdem bekommt das Stadion einen neuen Rasen und die Flutlichter werden aufgerüstet.

Broschüre von Sechzig im Sechzger

“Im Rahmen des laufenden Prozesses ist weiterhin vorgesehen, die Öffentlichkeit, insbesondere die Anwohner*innen, die Bezirksausschüsse, Vereine und Fangruppen einzubeziehen.“

Dieses Zitat stammt aus dem Sportausschuss des Stadtrats aus dem Dezember 2020. Die Initiative Sechzig im Sechzger hat die Aussage genutzt und eine Broschüre mit Vorschlägen der Fans des TSV 1860 München zum Umbau des Grünwalder Stadions erstellt. Bleibt nur zu wünschen, dass die Politik die Meinungen der Fans beim möglichen Umbau des Sechzgerstadions auch wirklich mit einbezieht!

Mühlseelöwen verabschieden die Mannschaft

Fan-Spalier in klein – so könnte man die Aktion der Mühlseelöwen heute bezeichnen. Mitglieder des Fanclubs haben auf einer Autobahnbrücke auf die Mannschaft gewartet und ihnen auf der Reise die Zaunfahne des Fanclubs präsentiert. Schöne Aktion!

 

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News aus der 3.Liga

Shipnoski verlässt den 1.FC Saarbrücken

Nach den starken Leistungen in dieser Saison war das fast schon abzusehen. Nicklas Shipnoski wechselt vom 1.FC Saarbrücken nach Düsseldorf zur Fortuna. Der 23-Jährige kommt in der laufenden Spielzeit auf bisher stolze 15 Tore und 10 Vorlagen. Womöglich darf Shipnoski in der kommenden Saison sogar in der 1.Bundesliga auflaufen. Düsseldorf liegt allerdings auf Rang 4 in der 2.Liga mit nur zwei Punkten Rückstand auf Rang 3 in einer aussichtsreichen Position. Sollte es mit dem Aufstieg hingegen nicht klappen, gibt es ein Wiedersehen mit dem TSV 1860 München. Denn ihr wisst ja: Nothings gonna stop us now – eh klar.

Kaiserslautern möchte im Fritz-Walter-Stadion bleiben

Wo spielen die Roten Teufel in der Regionalliga? Die aktuelle Pachtgebühr in Höhe von 625.000 Euro wäre in der 3.Liga undenkbar. Nun hat der Verein für den Falle eines Abstiegs einen Antrag bei der Stadt Kaiserslautern eingereicht. In diesem wünscht sich der Verein eine Pachtreduzierung auf 400.000 Euro. Die Entscheidung dazu würde am 7.Juni in einer Stadtratssitzung – und dementsprechend erst nach Ende der Saison – gefällt werden. Aktuell hat der 1.FCK jedoch alles in der eigenen Hand. Mit 38 Punkten liegt man aktuell auf Rang 15. Morgen kommt es dann zum immens wichtigen Duell mit dem KFC Uerdingen. Ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten könnte das Ende der größten Abstiegssorgen in der Pfalz bedeuten und die Anfrage an die Stadt unnötig machen.

Fanszene aus Dresden lobt Bier für den FSV Zwickau aus

Die Fanszenen aus Dresden und Zwickau verbindet seit längerem eine enge Freundschaft. Der FSV Zwickau muss am morgen bei Hansa Rostock antreten. Für die Schwäne geht es um quasi um nichts mehr, ein Abstieg ist bei sieben Punkten Vorsprung mehr als unwahrscheinlich. Um die Motivation etwas zu erhöhen, hat man sich in Dresden nun etwas einfallen lassen. 1000 Liter Bier sollen nach Zwickau per LKW transportiert werden – vorausgesetzt der FSV holt bei Hansa mindestens einen Punkt.

Diese Aktion können wir natürlich nur unterstützen! Am liebsten wäre uns natürlich, dass Zwickau das Bier bekommt und Dynamo gleichzeitig Punkte verliert. Dann kriegt Zwickau das Bier – und Sechzig erobert in Wiesbaden Platz 1! 😉

Soweit die Zusammenfassung des heutigen Tages. Morgen starten wir bei Sechzig um Sieben mit dem Vorbericht in den Spieltag und dann melden wir uns wieder live aus der BRITA-Arena in Wiesbaden und schreiben Sechzig München im sechzger.de Liveticker zum nächsten Sieg!

SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 (Spieltag 36): Expertentipp Matze Imhof

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Noch drei Spiele, Leute, nur noch drei Spiele bis zum Saisonende! Und endlich haben die Marketingleute des Fernsehsenders mal recht: “Die spannendste 3. Liga aller Zeiten.” Zum Spiel beim SV Wehen Wiesbaden haben wir einen befragt, der weiß, wie man mit den Löwen aufsteigt. 35 Spiele bestritt Matthias Imhof in der Saison 1993/94 und steuerte 2 Tore zur Rückkehr des TSV 1860 in die Bundesliga bei. Heute tippt er für uns die Partie der Löwen beim SV Wehen Wiesbaden.

Wichtige Tore zum Aufstieg

In den Feierlichkeiten nach dem Aufstieg gab es ja die legendäre Aussage, der TSV 1860 habe während der Saison zwei gefährliche Sturmduos gehabt. Peter Pacult und Jens Keller erzielten zusammen ebenso 18 Tore wie Bernhard Winkler und Matze Imhof. Dass die beiden Treffer den linken Mittelfeldspielers Imhof aber durchaus von enormer Wichtigkeit waren, zeigt ein Blick auf die Statistik.

Am 14. Spieltag traf der gebürtige Erlenbacher kurz vor Schluss im Berliner Olympiastadion zum 1:0-Sieg bei Hertha BSC. Sein zweites Tor ließ Imhof dann am 26. Spieltag gegen den 1. FC Saarbrücken folgen und wieder war es das 1:0 für die Löwen.

Vom Spieler zum Funktionär

Leider konnte der Flügelflitzer nach dem Aufstieg nicht mehr ins Geschehen beim TSV 1860 eingreifen. Aufgrund eines Knorpelschadens musste Imhof seine Karriere beenden, kehrte aber später als Nachwuchskoordinator zu den Löwen zurück.

Aktuell ist Matze Imhof, der im Profibereich auch Viktoria Aschaffenburg und die Stuttgarter Kickers aktiv war, als Geschäftsführer Sport beim österreichischen Zweitligisten Austria Klagenfurt unter Vertrag. Zusammen mit Trainer Peter Pacult wird dort der Aufstieg in die Bundesliga angestrebt. Aktuell rangiert die Austria auf Rang 5 knapp hinter Wacker Innsbruck mit Daniel Bierofka. Da die ersten drei Mannschaften nicht aufsteigen wollen oder dürfen, würde Platz 4 zur Relegation berechtigen.

Matthias Imhof tippt auf Sieg der Löwen

Beim Spiel des TSV 1860 beim SV Wehen Wiesbaden drückt Matze Imhof den Löwen natürlich die Daumen und hofft auf einen Dreier für Sechzig. Sein Tipp: Die Löwen gewinnen 3:1 in Hessen!

Zudem hat er noch eine kleine Botschaft für die Mannschaft und richtet sich dabei insbesondere an seinen Freund Richard Neudecker. Wenn der so weiter macht wie zuletzt, dürfte auch Matze Imhof zufrieden sein…

TAKTIKTAFEL: SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München (36.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Spiel unseres TSV 1860 München beim SV Wehen Wiesbaden.

Auf der Jagd nach den Aufstiegsrängen müssen die Löwen am Samstag in die hessische Landeshauptstadt, um dort in der BRITA-Arena den Traum von der zweiten Liga am Leben zu erhalten. Wehen Wiesbaden hat uns bereits im Hinspiel alles abverlangt und der TSV 1860 München konnte erst kurz vor Schluss durch den Youngster Lorenz Knöferl den glücklichen aber verdienten 2:2 Ausgleich erzielen. Was für ein Gegner erwartet uns beim Gastspiel am Oberrhein im Mainzer Becken?

Die Spielweise des SVWW

Trainer Rüdiger Rehm hat mehrere Systeme für sein Team in petto. 4-4-2 flach, 4-2-3-1 und 4-1-4-1 sind die diese Saison am häufigsten gewählten Grundformationen seiner Mannschaft. In den letzten Spielen der Hessen setzte der Coach der Wiesbadener vornehmlich auf das 4-1-4-1, das wir ja auch von den Löwen kennen. Der SVWW setzt aber noch stärker als der TSV 1860 München auf Flügelspiel. Die Mannschaft verschiebt im Positionsspiel beim Aufbau ähnlich wie die Löwen. Seit der etatmäßige Sechser Dennis Kempe fehlt, wird hauptsächlich asymmetrisch über die Flügel und nicht mehr dynamisch durch Abkippen des defensiven Mittelfeldspielers bei gleichzeitigem Hochschieben der Außenverteidiger versucht, eine Überzahl im Mittelfeld herzustellen.

Die verletzungsbedingte Absenz weiterer Schlüsselspieler setzt dem SV Wehen Wiesbaden gehörig zu. Rehm konnte trotzdem mit seiner Mannschaft in den vergangenen Spielen relativ konstant punkten. Abgesehen von einer 0:3 Heimniederlage gegen den MSV Duisburg am vorletzten Spieltag blieb der SV Wehen Wiesbaden im Rahmen seiner Möglichkeiten erfolgreich und holte bei einem Torverhältnis von 8:4 satte zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen.

Die statistischen Zahlen des SVWW

  • Ballbesitz 49%
  • Passgenauigkeit 79%
  • Defensive Zweikampfquote 59%
  • Flankengenauigkeit 34%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 11,17

Gegen den Ball geht die Truppe gern direkt ins aggressive Pressing. Gegen den ballführenden Mann zu pressen ist meist das oberste Credo der Landeshauptstädter aus Hessen. Gegnerabhängig ist dabei die Linie auf der dieses Pressing stattfindet. Grundsätzlich kann man sagen: je besser das gegnerische Team spielerisch daherkommt, desto früher und direkter wird auf zweikampforientierten Ballgewinn hingearbeitet.

Auf die Pässe kommt es für 1860 gegen Wehen Wiesbaden an

Die Wiesbadener schaffen es durch dieses aggressive Anlaufen oft, den Gegner in Stresssituationen zu versetzen. Wenn der Gegner seine Zweikämpfe mit Ball gewinnt, stehen die Wehener Spieler durch den zwar geringen aber doch entscheidenden Zeitgewinn, den diese Störungen bedeuten meist so gut, dass weit bevor die gegnerische Mannschaft in gefährliche Regionen vordringt Pässe abgefangen werden können. Hohe Laufbereitschaft, gute Laufwege, überlegtes Passspiel und hohe Präzision bei den Pässen werden also der Schlüssel für die Löwen sein, um sich durch die Reihen der meist gut gestaffelten Wiesbadener zu kämpfen. Spiele gegen passsichere und schnelle Teams haben gezeigt, dass die Hessen sich auch damit schwer tun, in der Rückwärtsbewegung zu verteidigen. Mannschaften, die konterstark sind, haben einen klaren Vorteil. Flügelspiel mit hohen Flanken wissen die Wehener jedoch gut zu verteidigen.

So agiert Wiesbaden bei eigenen Angriffen

Offensiv setzt der SVWW stark auf seine schnellen Mittelfeldaußenspieler. Kevin Lankford und Maurice Malone sind beide einerseits zielgenaue Flankengeber, können aber auch mit Ball am Fuß diagonal von außen in Richtung Strafraum ziehen und im Passspiel mit den zentraler agierenden Mittelfeldakteuren eine Abwehrformation gehörig durcheinanderwirbeln und unter Druck setzen.

Im Umschaltspiel agieren die Wiesbadener konzentriert und sehr präzise. Sie nutzen den sich bietenden Raum konsequent aus. Konterangriffe des SVWW sollten demnach tunlichst vermieden werden, da sind die Hessen brandgefährlich. Bei der Verteidigung im Raum müssen die Löwen also sehr darauf achten, wann ein Spieler übergeben wird und in welchen Situationen von Raum auf Manndeckung umgestellt werden muss. Dass man Wiesbaden ebenso hoch anlaufen kann wie Viktoria Köln und den 1. FC Kaiserslautern, um dann lange Bälle zu erzwingen, die leicht zu verteidigen sind, will ich nicht ausschließen. Die technisch versierten Hessen sind aber definitiv in der Lage, sich aus solchen Situationen ruhig freizuspielen.

Werfen wir nun einen Blick auf das System von Wehen Wiesbaden, dass wir vom TSV 1860 München nur allzu gut kennen.

Stärken und Schwächen des 4-1-4-1

Die Stärken

Mit zwei Viererketten gegen den Ball zu spielen, macht die Räume für den Gegner meist sehr eng. Dadurch entsteht ein eng gestricketes Netzwerk, in dem sich die Spieler gegen den Ball gegenseitig breit absichern können.

Eine weitere Stärke ist die fast perfekte Raumaufteilung, welche gegen den Ball die meisten Spielfeldbereiche abgedeckt. Speziell die kompakte Verbindung zwischen Abwehr und Mittelfeld führt oft zu Vorteilen gegen den Ball und somit zur häufigen Eroberung zweiter Bälle, um danach mit gleich mehreren Anspieloptionen einen schlecht ausrechenbaren Gegenangriff zu starten.

Weil das System auch in der Breite kompakt gegen den Ball ist, hat man überall auf dem Feld rasch Zugriff auf den ballführenden Gegenspieler.

In der Offensive beruht die Stärke des Systems 4-1-4-1 in der Flexibilität durch Verschiebungen in der zweiten Kette “on the fly” auf andere Systeme umzustellen. Wenn man technisch versierte, schnelle, torgefährliche, intelligente, taktisch gut geschulte Mittelfeldspieler hat, gibt es vermutlich kein System, das sich so schwer ausrechenbar zeigt wie dieses.

Schwächen

Vor allem der Solostürmer kann eine Schwäche sein, wenn die Mittelfeldspieler ihre Aufgaben bei eigenem Ballbesitz nicht offensiv genug ausführen. Daher kann es vorkommen, dass der solitäre Stürmer zu sehr isoliert wird und ohne Bindung zum Spiel agiert. Wenn jedoch ein bis zwei Mittelfeldspieler situativ immer wieder nach vorne schieben, hat man auch mit nur einem Stürmer im System ausreichend Torgefahr.

Bei Kontergegenstößen nach Standards oder wenn das Pressing schlampig ausgeführt wird, sind auch in der defensive Schwachstellen vorhanden, die ein Gegner aufdecken und ausnutzen kann.

Da das Spiel im 4-1-4-1 sehr von den Offensivqualitäten und der Ballsicherheit der Flügelverteidiger abhängt, besteht logischerweise, falls einer dieser Spieler im Vorwärtsgang den Ball verliert, immer die Gefahr, dass wenn der Sechser dann verschieben muss, im Zentrum vor der Viererkette Lücken im Raum entstehen. Diese könnten vom Gegner erfolgreich ausgenutzt werden.

Schlüsselspieler

Tor

Tim Boss (#1) im Tor ist ein relativ sicherer Rückhalt seiner Mannschaft mit guten Reflexen und guter Strafraumbeherrschung. Auch im eins gegen eins konnte er sich schon oft auszeichnen. Mit bisher dreizehn Weißen Westen gehört er in dieser Kategorie zu den Top drei Torhütern der Liga.

Abwehr

Innenverteidiger Sascha Mockenhaupt (#4), der zweikampfstarke und passsichere Abwehrspieler und nach dem Ausfall von Sebastian Mrowca (#10) nun Kapitän der Wiesbadener, antizipiert die Pässe der Gegner sehr gut und glänzt daher mit vielen abgefangenen Bällen. Als kopfballstärkster Spieler des SVWW verteidigt er auch im Luftkampf excellent.

Mittelfeld

Der junge und für den verletzten Dennis Kempe (#25) im defensiven Mittelfeld auflaufende Tim Walbrecht (#16) könnte eine Schwachstelle im Defensivverbund der Hessen sein, die man ausnutzen muss, wenn dem so wäre.

Die beiden oben schon erwähnten Flügelspieler Maurice Malone (#11) (Toptorschütze) und Kevin Lankford (#28) (Winterleihgabe des FC St. Pauli) können spielentscheidend für Wehen Wiesbadens Offensive sein. Die beiden über neunzig Minuten unter Kontrolle zu halten, wird sehr schwer werden. Nachlässigkeiten ihrer Gegenspieler werden sie bestrafen.

Sturm

Winterneuzugang Gustaf Nilsson (#29) vom BK Häcken aus der Schwedischen ersten Liga konnte in bisher elf Spielen drei Treffer für die Hessen erzielen und zwei Vorlagen beisteuern. Er wird den rotgesperrten etatmäßigen Mittelstürmer Phillip Tietz (#9) ersetzen. Kopfballstark und technisch versiert trifft er statistisch gesehen in seiner bisherigen Karriere in etwa jedem dritten Spiel das Tor. Im Zusammenspiel mit beiden Flügelspielern kann dieser Spieler der Löwenabwehr große Schmerzen bereiten.

Fazit: was ist drin für 1860 bei Wehen Wiesbaden?

Um die Jagd, auf der sich der TSV 1860 München momentan befindet, weiterhin erfolgreich zu gestalten muss die Elf von Löwendompteur Michael Köllner gegen den SV Wehen Wiesbaden klar alle Register ziehen. Das Team muss alles geben und wenn möglich drei Punkte vom unteren Oberrhein entführen. Es wird ein harter Brocken.

Für Wehen Wiesbaden geht es hingegen um fast nichts mehr. Bei drei Siegen in Folge wäre theoretisch der vierte Platz noch drin. Das ist aber mehr als unwahrscheinlich. Trotzdem wollen die Hessen in den DFB Pokal. Die Qualifikation dazu soll über den hessischen Landespokal erfolgen. Da heißt der Gegner am kommenden Mittwoch FSV Frankfurt. Worauf für den kommenden Gegner der Löwen also der Fokus liegt, sollte klar sein. Die Wiesbadener deshalb aber zu unterschätzen, darf nicht passieren. Die individuelle Klasse der Spieler von Rüdiger Rehm ist zu gut, um das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen.

An der Einstellung unserer Sechzger zu zweifeln wird sowieso keinem Fan einfallen. So fokussiert, bissig und kämpferisch wie sich Michael Köllners Elf in den letzten Wochen präsentiert wird es auch gegen Wiesbaden weitergehen. Wir haben eine gute Chance, weiter den Druck auf die Konkurrenz um die Aufstiegsplätze zu erhöhen. Wenn der sicherlich wieder optimal vom Trainer gewählte Matchplan aufgeht, wird der TSV 1860 München diese Chance auch in Wiesbaden nutzen. Nothing’s gonna stop us now!

So könnte der SV Wehen Wiesbaden gegen 1860 beginnen

Mögliche Aufstellung SV Wehen Wiesbaden gegen den TSV 1860 München am 36.Spieltag der 3.Liga 2020/21

sechzger.de Talk, Folge 9 vor SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München

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sechzger.de Talk Podcast TSV 1860 München

Weiter geht es mit Folge 9 des sechzger.de Talks. Auch vor dem Spiel des TSV 1860 München gegen den SV Wehen Wiesbaden diskutieren Sebastian, Bernd und Stephan in einer munteren Runde.

Darum geht es in der heutigen Folge:

Rückblick auf einen souveränen Sieg

Viele Löwenfans haben es sich gewünscht, aber hatten auch etwas Respekt vor dem Spiel gegen Kaiserslautern. Die Mannschaft aber erhörte die Bitte der Anhänger und siegte völlig souverän gegen die Roten Teufel. Sebastian, Bernd und Stephan blicken noch einmal auf den vergangenen Dienstag zurück.

Fan-Spalier an der Grünwalder Straße

So wie die Spieler des TSV 1860 München aktuell auftreten, braucht es nicht unbedingt eine Extra-Motivation. Dennoch riefen die Münchner Löwen dazu auf, den Bus vom Trainingsgelände bis zum Stadion an der Grünwalder Straße anzufeuern. Viele Löwenfans folgten dem Aufruf und erzeugten damit bereits vor Anpfiff Gänsehaut-Stimmung. Mittlerweile gibt es auch Fotos der Aktion.

TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden

Natürlich steht aber auch das morgige Spiel im Fokus der drei. Schafft es der TSV 1860 München auch gegen den SV Wehen Wiesbaden zu bestehen? Wie gewohnt tippen zwei Teilnehmer am Ende das Ergebnis für morgen. Wir sind gespannt, ob sie recht behalten werden.

Der sechzger.de Talk als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts mittlerweile für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge unseres Talks zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren.

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um Sieben: Vor dem Duell des TSV 1860 mit Wehen Wiesbaden

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Na, hat heute Nacht jemand ein Auge zudrücken können? Noch einmal schlafen, bevor es mit Hochspannung weiter geht: der TSV 1860 muss in Wiesbaden ran. Die Jäger reisen bereits heute Mittag nach Hessen und können den morgigen Spieltag daher entspannt angehen. Wir geben euch einen Überblick über die heutigen Meldungen, u.a. mit gleich drei Deadlines. Außerdem: der Ausblick auf den Tag bei sechzger.de und die News aus der 3.Liga!

Auktionen der TSV 1860-Trikots enden in wenigen Stunden

Die Auktionen für Lorenz und Vincent enden heute. Aktuell liegen die ersten beiden Trikots bei knapp 500 Euro. Wir sind uns aber sicher, dass da noch etwas mehr geht! 🙂
Das Torwarttrikot (Bonmann) ist noch bis Sonntagabend zu ersteigern. Die Schuhe von Sascha Mölders sind hingegen bereits verkauft und brachten stolze 186,00 Euro ein.

Reservierte Dauerkarten bei 1860 noch bis abends bestellbar

Heute ist der letzte Tag, an dem die reservierten Dauerkarten bestellt werden können. Noch bis um 18:60 Uhr ist dafür Zeit, anschließend endet die erste Verkaufsphase. Die nächste startet am Donnerstag, 13.Mai mit einem Mitglieder-Verkauf.

Fotos der Münchner Löwen

Das Spalier vor dem Sieg gegen Kaiserslautern gab der Mannschaft den letzten Schub. Michael Köllner bedankte sich im Interview nach der Partie, die Spieler posteten Bilder der Aktion in den sozialen Medien. Seit gestern sind auch Fotos auf der Homepage der Münchner Löwen zu bestaunen.

Wahl zum Spieler des Spieltags

Bei liga3-online läuft noch bis um 15:00 Uhr die Abstimmung zum Spieler des Spieltags. Nach seinen beiden Toren gegen Kaiserslautern hat es Phillipp Steinhart in die Auswahl geschafft. Der Verteidiger liegt aktuell nicht an der Spitze, sodass ihr gefordert seid! Eure Klicks können vielleicht noch bewirken, dass es Steinhart auf den ersten Platz schafft. Zuletzt standen drei Spieler des TSV 1860 München in der Elf des Monats April.

Der Tag bei sechzger.de

Mit Volldampf geht es weiter bei unserer Vorberichterstattung. Heute wird die TAKTIKTAFEL und unser Expertentipp veröffentlicht. Außerdem geht der sechzger.de Talk in eine weitere Runde.

News aus der 3.Liga

Verletzungen in Saarbrücken, Rückkehrer in Dresden

Der 1.FC Saarbrücken muss in den letzten Saisonspielen auf Sebastian Jacob und Steven Zellner verzichten. Jacob fällt aufgrund einer Achillessehnenreizung aus, Zellner hingegen hat es mit einem Riss des Außenmeniskus schlimmer erwischt. Beide stehen somit auch gegen Ingolstadt am morgigen Samstag nicht zur Verfügung.

Grund zur Freude gibt es hingegen bei Ligaprimus Dynamo Dresden. Mit Weihrauch, Meier, Sohm und Königsdörffer kehren gleich vier Spieler in das Training zurück. Ob die Spieler im Heimspiel gegen Viktoria Köln allerdings direkt zum Einsatz kommen, ist noch fraglich.

Auftakt zum 36.Spieltag

Heute abend startet der nächste Spieltag mit der Partie Türkgücü – SC Verl. Die ganz große Spannung ist in diesem Duell nicht zu erwarten, für beide Mannschaften geht es um nichts mehr. Anpfiff ist um 18:60 Uhr im Olympiastadion.

Sechzig @18:60: der TSV 1860 im Saisonendspurt zwei Mal im Free-TV

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TSV 1860 München am Abend: die Zusammenfassung bei Sechzig @18:60

Die ersten Entscheidungen in der 3.Liga sind bereits gefallen. Doch im Kampf um den Aufstieg ist weiterhin Hochspannung pur angesagt. Wir warfen heute noch einmal einen Blick zurück auf den Sieg gegen Kaiserslautern, starteten aber parallel dazu auch bereits mit der Vorberichterstattung zum nächsten Spiel. Zudem gibt es in Sechzig @18:60 die News aus der 3.Liga für euch und erfreuliche Free-TV Nachrichten vom TSV 1860 München.

TAKTIKTAFEL, die Analyse

Ein 3:0 zierte am Ende die Anzeigetafel im Grünwalder Stadion. Hochverdient gewannen die Löwen gegen den 1.FC Kaiserslautern. Doch die Zahlen zum Spiel sprechen teils eine ganz andere Sprache. Bernd Winninger erklärt in seiner TAKTIKTAFEL-Analyse, wie diese Werte zustande kommen und wieso die drei Punkte trotzdem völlig zurecht in Giesing blieben.

TSV 1860 München live im Free-TV

Zuletzt konnten die Löwenfans den “Auswärtssieg” gegen Türkgücü im Free-TV bestaunen. Am Samstag ist es wieder so weit, die Partie in Wiesbaden wird für alle frei empfänglich sein. Es gibt noch mehr Grund zur (Vor-)Freude: auch ein weiteres Spiel des TSV 1860 München wird im Saisonendspurt live im Free-TV gezeigt.

LÖWENRUNDE vor dem Spiel gegen Wiesbaden

Den Auftakt zur Vorberichterstattung von sechzger.de bildet heute die Pressekonferenz mit Coach Michael Köllner. Dieser hatte eine schlechte Nachricht im Gepäck, konnte zugleich aber auch ein wenig Entwarnung geben. Außerdem spricht unser Trainer von einem anvisierten Titel und freut sich über die gesicherte DFB-Pokal-Teilnahme nach der Niederlage von Saarbrücken am Mittwoch.

Zwischenstand bei den Dauerkarten

In der Saison 2020/21 konnte der TSV 1860 München starke 10.266 Dauerkarten verkaufen, ein Großteil davon wurde in der Herz-Variante bestellt. Damit verzichteten die Löwenfans auf eine Rückerstattung, sorgten aber gleichzeitig für Planungssicherheit an der Grünwalder Straße 114. Aktuell läuft bereits der Verkauf für die kommende Saison, bis zum morgigen Tag sind die hinterlegten Dauerkarten in den Accounts noch buchbar. Im Anschluss geht das Restkontigent in den freien Verkauf. Der aktuelle Zwischenstand bei den Verkaufszahlen kann sich auf jeden Fall sehen lassen.

#Löwen-Fans, was sollen wir sagen? Ihr macht uns sprachlos. In der ersten Verkaufsphase für die neue Saison wurden…

Gepostet von TSV 1860 München am Donnerstag, 6. Mai 2021

 

News aus der 3.Liga

Dayat nicht mehr Trainer bei Türkgücü

Bereits bei der 1:4-Niederlage beim Halleschen FC saß Serdar Dayat nicht mehr auf der Trainerbank von Türkgücü und wurde von seinem Co-Trainer Andreas Pummer vertreten. Den 51-Jährige plagen laut Berichten starke Rückenschmerzen.
Einvernehmlich mit Dayat gab Türkgücü heute daher bekannt, dass der Vertrag mit dem Trainer vorzeitig aufgelöst wurde. Für die restlichen drei Spiele übernimmt Pummer als Interimstrainer. Bereits nach der Entlassung von Alexander Schmidt sprang er für ein Spiel als Interimstrainer ein. Zur kommenden Saison wird dann wie geplant Petr Ruman übernehmen.

Gläubiger vom KFC Uerdingen stimmen Insolvenzplan zu

Wie zu erwarten war, haben alle Gläubiger dem Insolvenzplan, der von Insolvenzverwalter Kruth aufgestellt wurde, am heutigen Donnerstag zugestimmt. Insgesamt haben sich 172 Gläubiger im Laufe der Zeit angehäuft, auch der TSV 1860 München zählte dazu. Bis zu 17,4 Prozent erhalten diese nun zurück.

Während die finanzielle Situation nun endgültig geklärt sein dürfte, kann man davon aus sportlicher Sicht keineswegs sprechen. Aktuell liegt der KFC mit 37 Punkten auf Rang 17, am Samstag kommt es im Abstiegskracher gegen Kaiserslautern auf alles an. Dabei hat Uerdingen allerdings kaum noch Feldspieler zur Verfügung. Gegen Köln wäre am gestrigen Mittwoch beinahe der dritte Torwart eingewechselt worden. Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um die Liga zu halten. An den letzten beiden Spieltagen treffen die Krefelder auf die starken Magdeburger (H) und Waldhof Mannheim (A).

Aber auch bei einem möglichen Abstieg will Investor Roman Gevorkyan dem Verein finanziell unter die Arme greifen. Aktuell läuft zudem die Suche nach einem Spielort für die kommende Saison. Die heimische Grotenburg wird frühestens im Februar 2022 fertig gestellt.

 

Wehen Wiesbaden vs. TSV 1860 – LÖWENRUNDE aktuell – Willsch angeschlagen

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Wie beim letzten Auswärtsspiel in Mannheim am vergangenen Samstag fand schon zwei Tage vor dem Anpfiff die nächste LÖWENRUNDE statt. Michael Köllner und sein Team machen sich morgen Mittag per Bus auf den Weg nach Wiesbaden, um sich in Hessens Landeshauptstadt dem Tabellensechsten zu stellen.

Die Glückwünsche von sechzger.de zur Qualifikation für den DFB-Pokal 2021/22, die den Löwen durch die Ergebnisse gestern Abend realistischerweise nicht mehr genommen werden kann, nahm Michael Köllner dankend an und diesen tabellarischen Umstand “wohlwollend zur Kenntnis”. Über die weiteren Saisonziele in Richtung Aufstieg in die 2. Bundesliga wollte sich der Oberpfälzer aber weiterhin nicht äußern. Er und seine Mannschaft sind voll fokussiert auf die nächste Aufgabe und nur das zählt für ihn. Ein nächstes Saisonziel konkretisierte Köllner dann aber doch noch: “Wir wollen den Titel der besten Auswärtsmannschaft der Liga gewinnen.” Mit einem Sieg in Wiesbaden wäre den Löwen dieser Erfolg nicht mehr zu nehmen.

Personell hofft der Löwendompteur auch im vorletzten Auswärtsspiel der Saison wieder aus dem Vollen schöpfen zu können. Aus dem 3:0 gegen Kaiserslautern am Dienstag Abend sind zwar keine größeren Blessuren zu beklagen, allerdings muss Marius Willsch das heutige Mannschaftstraining ausfallen lassen. Am Samstag soll er – nach Köllners Erwartung – wieder zur Verfügung stehen: “Der ist ein Niederbayer, der wird in dieser wichtigen Phase der Saison auf die Zähne beißen und mithelfen, dass wir unsere Aufgabe in Wiesbaden erledigen.”

Der Sieg des TSV 1860 gegen Kaiserslautern in der TAKTIKTAFEL-Analyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur TAKTIKTAFEL Analyse des Heimspiels unseres TSV 1860 München gegen unsere Freunde aus der Pfalz vom 1. FC Kaiserslautern.

Neue Besen kehren gut – so eröffnete ich die Einleitung zur TAKTIKTAFEL vor dem Spiel. Das ist auch richtig. Wenn der Besen aber aufgrund der Leistung seiner Mannschaft gegen Gegner, die mit dieser Mannschaft auf Augenhöhe anzusiedeln sind, die Stärke seiner Mannschaft derart überschätzt, wie es Marco Antwerpen vor dem Spiel offensichtlich getan hat und er deshalb seine Mannschaft mit dem vollkommen falschen Plan aufs Feld schickt, geht der Schuss gewaltig nach hinten los.

Was Marco Antwerpen geritten hat, im Vorfeld von Augenhöhe zu sprechen und so seiner Mannschaft ein komplett falsches Selbstbild einzuimpfen, entzieht sich meiner Kenntnis. Warum Antwerpen dann auch noch das wunderbar funktionierende System 5-4-1 zurück auf ein System mit Viererkette verändert hat, ist für mich komplett unverständlich. Eine Weisheit aus der Computerfachsprache besagt: “never change a running system”. Das sollte man auch bei einem abstiegsbedrohten Team, das mit einem funktionierenden System erfolgreich gespielt hat, im Fußball beherzigen.

Die statistischen Zahlen zum Spiel

TSV 1860 Kaiserslautern
Ballbesitz 40% 60%
Passgenauigkeit 81% 88%
Defensive Zweikampfquote 71% 54%
Schüsse 14 9
davon aufs Tor 5 2
PPDA* 19,2 15,8
*(zugelassene Pässe pro Defensivaktion)

 

Diese Zahlen passen für jemanden, der das Spiel gesehen hat, irgendwie gar nicht zu dem Gesehenen – oder vielleicht doch? Das werde ich weiter unten an passender Stelle jeweils kurz erläutern. Gehen wir zunächst aufs Offensichtliche ein. Was genau passierte auf dem Platz? Welches System hat Kaiserslautern eigentlich versucht zu spielen und wie konnte der TSV 1860 München so dominant auftreten, wie er es getan hat?

Kaiserslautern im 4-3-3

Als ich circa eine Stunde vor dem Spiel die Mannschaftsaufstellungen bekam, dachte ich zunächst, es könnte wieder das 5-4-1 sein, mit dem die letzten Erfolge eingefahren wurden. Möglich war aufgrund der Personalien auf dem Platz allerdings auch ein 4-1-4-1 mit Götze im defensiven Mittelfeld und Sickinger als Box-to-Box Spieler.

MagentaSport zeigte die systematische Aufstellung vor dem Spiel jedoch als 4-3-3. Da dachte ich: okay, wird das 4-1-4-1 also bei eigenem Ballbesitz im letzten Drittel auf 4-3-3 verschoben und gegen den Ball ein 4-2-3-1 gespielt. Letztendlich sollte vom 1. FCK aber tatsächlich zunächst mit Ball ein 4-3-3 auf dem ganzen Feld gespielt werden und gegen den Ball im eigenen letzten Drittel 4-5-1. Das zu erkennen fiel dem Beobachter aber aufgrund des permanenten Gegenpressings auf vorderster Linie, das die Löwen gegen den Ball spielten, sehr schwer. In der Anfangsphase der Partie konnte sich Lautern trotz ausgeglichenem Ballbesitz kaum aus dem eigenen letzten Drittel befreien.

1860 hat gegen Kaiserslautern alles im Griff

Bei Ballbesitz war das mit dem 4-3-3 eine klar zu offensiv ausgerichtete Nummer, um sich kontrolliert aus dem Pressing der Löwen freispielen zu können. Zu groß waren die Abstände zwischen den Spielern auf dem Feld, sodass die Löwen bei Pässen der Lauterer, welche die Pressinglinien der Sechzger durchdrangen, immer wieder durch ihr gutes Stellungsspiel in die Passwege einlaufen konnten und dadurch mühelos das Leder zurück in die eigenen Reihen brachten.

Dieselben Räume, die im Passspiel der Lauterer zu Ballgewinnen für die Löwen führten, waren es, die dann für viel Bewegungsfreiheit der Sechzger-Offensive sorgten. Bis ins letzte Drittel hinein konnte Kaiserslautern den ball- und passsicheren Spielern des TSV 1860 München nichts entgegensetzen. Erst im letzten Drittel und im Stafraum wurde vom 1. FCK versucht, konsequenter zu verteidigen. Das hohe Anlaufen der Löwen in vorderster Linie erzeugte einen derartigen Stress in der Hintermannschaft der roten Teufel vom Betzenberg, dass die Befreiungsversuche ein ums andere mal in den Reihen der Sechzger landeten. Diese versuchten dann temporeich in den Strafraum der Teufel zu spielen, um zum Abschluss zu kommen.

Wieso hatten die Gäste so viel Ballbesitz?

Und damit sind wir auch schon bei der Erklärung zur hohen Ballbesitzquote für Kaiserslautern bei den statistischen Zahlen. 96 Rückpässe und 213 Querpässe bei 587 Pässen im gesamten Spiel stehen für den 1. FC Kaiserslautern zu Buche. Bei Rück- und Querpässen, ist wie der Kenner weiß, die Fehlerquote eher gering. An sage und schreibe 61 der erfolgreichen Pässe war der Torhüter beteiligt. 30 davon hat er als Empfänger bekommen. Weitere 170 Pässe spielten die Defensivspieler untereinander. Das macht in Summe 200 Pässe ohne signifikanten Raumgewinn für den 1. FC Kaiserslautern zwischen eigener Torauslinie und Mitte der eigenen Spielfeldhälfte. Da darf der Gegner im Spiel gerne mehr Ballbesitz haben, wenn er daraus keinen Vorteil ziehen kann. Das Fazit aus diesen Zahlen lautet: Wer viel hinten herum spielt, spielt zwar mit hoher Genauigkeit, kann vorne aber keine Gefahr für den Gegner entwickeln.

Gelungene Angriffssteuerung

Es schien, dass der junge Ersatztorhüter des 1. FCK (Raab) der einzige Spieler beim Löwengegner war, der halbwegs mit dem Pressing der Löwen umgehen konnte. Er passte im Gegensatz zu seinen Mitspielern nicht gleich panisch den Ball zu einem Kollegen, wenn er ein blaues Trikot auf sich zulaufen sah, der oft in noch schlechterer Position befindlich war.

Weder beim normalerweise klug und ruhig spielenden Tim Rieder noch bei seinen Nebenleuten Senger oder Hercher war auch nur ein Ansatz von Abgeklärtheit unter Druck erkennbar.

Die Lauterer konnten den Ball in der Anfangsphase auch nur über ihre rechte Seite spielen. Links waren aufgrund des guten Stellungsspiels der Löwen, die dort wunderbar die Passwege zustellten, nie Anspielstationen für die Gäste gegeben.

So mussten die Lauterer ihre Versuche zum Aufbau im Positionsspiel gegen Biankadi, Mölders, Steinhart und den sehr aggressiven Tallig, der Rieder bei fast jedem Ballkontakt stark unter Druck setzte, auf der eigenen rechten Seite starten. Spätestens an der Mittellinie war damit jedoch meist Schluss.

Kaiserslautern gewinnt gegen den TSV 1860 ganze sechs Offensivzweikämpfe

Und hier möchte ich ansetzen, um die zweite Zahl zu erklären, die einen ähnlich wie im Spiel gegen Viktoria Köln stutzig macht. Nämlich die abermals sehr hohe PPDA von 19,2. Wie im Spiel gegen die Rheinländer oder auch gegen Magdeburg lag im Spiel gegen die Pfälzer der Sinn des Pressings in der Angriffssteuerung.

Die Sechzger wollten den Gegner auf der eigenen linken Seite haben und das hat auch perfekt funktioniert. Dort lies man zwar Quer- und Rückpässe zu, verteidigte aber gleichzeitig alle möglichen langen Anspielstationen gegen den Mann und ließ dem 1. FCK als einzige Option ein wenig Raum auf deren rechter Seite. Der dort agierende Zimmer konnte, selbst wenn das Anspiel saß, nichts mit dem Ball anfangen und verlor jeden seiner offensiven Zweikämpfe. Aber nicht nur Zimmer, auch die meisten seiner offensiv ausgerichteten Kollegen verloren alle ihre offensiven Zweikämpfe. Die Ausnahmen hier waren Pourié, der immerhin ein Offensivduell für sich entscheiden konnte und Sessa, der als bester Offensivspieler in der Startelf bei Kaiserslautern auf fünf gewonnene offensive Zweikämpfe kommt.

Die wenigen Vorstöße der Pfälzer auf Löwenterritorium, die während der ersten Spielhälfte gefährlich hätten werden können, entsprangen meist langen Bällen, die von den Löwen nicht vor der Ballannahme des Angreifers gestört werden konnten.

Systemwechsel bei den Gästen

Noch während der ersten Halbzeit änderte Coach Antwerpen ohne zu wechseln das System auf 4-4-2. Dadurch ergab sich eine etwas bessere Tiefenstaffelung bei den Gästen. Wirklich hilfreich gegen den schier übermächtigen Gegner war aber auch das nicht.

Allerdings hatte der 1.FC Kaiserslautern deshalb zwischen den Pressingphasen der Löwen längere Entlastungsphasen mit eigenem Ballbesitz, wo man sich auch dann und wann bis in die Spielfeldhälfte der Löwen vorspielen konnte – aber nie ruhig und kontrolliert. Immer waren diese Entlastungen für die eigene Abwehr mit viel Stress und Laufarbeit verbunden. Wirkliche Gefahr für das Tor unserer Löwen kam nur auf, wenn die Sechzger sich selbst in die Bredoullie brachten.

Die Löwen hingegen kombinierten in der Hälfte der Pfälzer mehr oder weniger nach Lust und Laune, sie ließen Ball und Gegner laufen. Die Sechzger erarbeiteten sich eine Strafraumszene nach der anderen. Trotzdem entsprang das Führungstor einem Umschaltmoment, in dem man Lautern klassisch auskonterte.

Erneute Umstellung nach der Pause

Zur zweiten Halbzeit kam der 1. FCK nach zwei offensiven Wechseln entschlossen aus der Kabine. Ein weiterer Systemwechsel beim FCK ging damit einher. Nun ein personell als 4-1-4-1 anmutendes System auf den Platz bringende Pfälzer versuchten sofort das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen.

Lautern rannte nun abermals bei einem Umschaltmoment der Löwen ins offene Messer. Ab dem 2:0 war prinzipiell die Messe gelesen und der TSV 1860 München kontrollierte Ball und Gegner in einer derart dominanten Art und Weise, dass sich die gegnerischen Spieler ein ums andere mal nur noch mit Fouls zu helfen wussten. Dass es im gesamten Spiel nur zwei gelbe Karten gab und diese auch noch Spieler der Sechzger kassierten, mutet in diesem Kontext geradezu grotesk an. Nach dem dritten Treffer für die Löwen war dann endgültig der Deckel auf einer Partie, die einseitiger nicht hätte verlaufen können.

Die Schlüsselfaktoren für den TSV 1860 München in diesem Spiel waren das absolut gut getimte Anlaufen auf den ballführenden Spieler beim Pressing, ein überragendes Stellungsspiel auf dem gesamten Platz und wunderbar funktionierende und gut aufeinander abgestimmte offensive Laufwege sowie eine Passsicherheit im Spiel nach vorn, die ihresgleichen sucht.

Wenn es brenzlig wurde, verteidigten alle Spieler in ihren Zonen aufopferungsvoll. Die Außenverteidiger rückten mit in die Box ein. Dafür kippten die Mittelfeldaußen tief ab und die beiden Achter halfen das Zentrum zuzustellen. Besser kann man gegnerisches Positionsspiel nicht verteidigen.

Die Tore von 1860 gegen Kaiserslautern

Das 1:0 durch Neudecker

Einen von Zimmer zu weit geschlagenen Eckstoß von rechts aus Sicht des 1. FCK in der 31. Minute kann Dennis Dressel per Kopf zu Greilinger an die Strafraumgrenze abwehren. Der köpft sofort weiter auf die eigene rechte Seite zu Biankadi. Der schnelle Offensivmann der Löwen überläuft dann Tim Rieder auf der Außenbahn als wäre dieser gar nicht vorhanden und spielt auf Höhe der Mittellinie einen traumhaften Diagonalpass zum mitlaufenden Neudecker. Wieselflink entledigt sich Neudecker zunächst seinem Gegenspieler Sessa und lupft dann aus sechzehn Metern in zentraler Position das Spielgerät über den herausstürzenden Torhüter Raab, der keine Chance hat den Treffer zu verhindern.

Steinhart zum ersten…

Dem 2:0, das Steinhart durch einen passgenauen Elfmetertreffer in die linke Ecke besorgte, ging ein ebenfalls wunderschöner Pass von Biankadi voraus, dieses Mal auf Mölders. Aber der Reihe nach: Ein von den Löwen sehr kompakt in der Box verteidigter Angriff des 1. FC Kaiserslautern über die rechte Seite endet im Strafraum des TSV 1860 München bei Steinhart. Steinhart spielt einen langen Ball über etwa dreißig Meter zu Biankadi, der an der linken Seitenauslinie schon auf den Umschaltmoment gelauert hat.

Biankadi geht einige Meter in Richtung Mittellinie, wird von Ouahim gestellt und zieht dann nach innen. Er geht, vom nicht konsequent verteidigenden Ouahim begleitet, drei Schritte und spielt wieder einen langen, diagonalen Traumpass. Diesmal war Sascha Mölders der Adressat. Aus der Tiefe des Raums kommend überläuft die Neun der Löwen die Innenverteidiger und kommt in zentraler Position am Strafraum in Ballbesitz. Nur noch den Torhüter vor sich zieht Mölders nach links. Beim Versuch den Ball von Mölders Füßen zu angeln fällt der junge Tormann der Pfälzer den Giesinger Sturmtank wie eine Eiche. Klarerweise zeigt der Unparteiische auf den ominösen Punkt. Wie bereits erwähnt verwandelt der linke Verteidiger der Löwen, Phillipp Steinhart, von dem der Angriff zuvor ausging, in der 52. Minute eiskalt zum 2:0.

…und zum zweiten

Das dritte und letzte Tor an diesem Abend im Giesinger Rund fällt nachdem zunächst Dressel einen Freistoß an der Mittellinie zurück zu Belkahia spielt. Belkahia gibt das Leder danach lang weiter zu Mölders im Zentrum der gegnerischen Spielfeldhälfte. Bedrängt, aber nicht gestört von seinem Gegenspieler nimmt Mölders das Leder an, dreht sich und passt steil nach halbrechts auf Lex. Dieser darf kurz vor der Strafraumgrenze umringt von drei Gegenspielern das Spielgerät annehmen und verarbeiten. Lex geht begleitet von Rieder einige Schritte parallel zur Strafraumbegrenzung und spielt dann quer den halblinks aus dem Hintergrund einlaufenden Steinhart an. Steinhart dringt ohne Gegenwehr der Lauterer in den Strafraum ein und zieht aus etwa dreizehn Metern aufs lange Eck ab. Der von zwei Verteidigern abgefälschte Schuss schlägt jedoch im kurzen Eck ohne Abwehrchance für Torhüter Raab ein.

Fazit zum Sieg des TSV 1860 gegen Kaiserslautern

In einem Spiel, bei dem es genau zwei brenzlige Situationen für die Defensive der Löwen gab, unterliegt der Gast aus Kaiserslautern dem TSV 1860 München völlig verdient und in der Höhe sicher glücklich mit 3:0. Keiner hätte sich bei den Pfälzern beschweren dürfen, wenn in dieser Partie noch mehr Tore für die Löwen gefallen wären. Die Dominanz, die mannschaftliche Geschlossenheit, die Aggressivität gegen den Ball, der Wille immer noch mehr zu wollen und die Bereitschaft, immer einen Schritt mehr machen zu können als der Gegner, haben in Summe dafür gesorgt, dass Marco Hiller zum mittlerweile 14.Mal seinen Kasten sauber halten konnte.

Dieser Spirit, den man förmlich beim Zuschauen greifen kann; der Mannschaft und Fans gleichermaßen ergriffen hat, wie man auch vor dem Spiel beim Spalier auf der Grünwalder Straße gesehen hat, ist meiner Meinung nach das Besondere, was den TSV 1860 München im Moment ausmacht. Diese Mannschaft wird in jedem Spiel bis zum Umfallen kämpfen, um für sich und ihre Fans alles zu geben, damit man am 22.05.2021 bei Ertönen des Schlusspfiffs sagen kann: wir haben das Maximale erreicht. Für den Moment ist der TSV 1860 München Dritter. Die Jagdsaison ist noch nicht zu Ende. Nothing’s gonna stop us now!

Datenquelle: wyscout

3.Liga: Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München live im Free-TV

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Das Spiel am 36.Spieltag zwischen Wehen Wiesbaden und dem TSV 1860 München wird live im Free-TV übertragen. Doch damit nicht genug: auch ein weiteres Spiel der Löwen in dieser Saison wird live vorm Fernseher zu verfolgen sein.

Löwen gegen Wehen gefordert

Am Samstag geht die Reise für Sechzig München in die Landeshauptstadt von Hessen. In Wiesbaden erwartet der Tabellensechste die Löwen, die in der 3.Liga seit nunmehr acht Spielen nicht mehr verloren haben. Aber auch der SVWW lieferte zuletzt gute Leistungen ab. Nach einer Niederlagenserie im März hat sich die Mannschaft gefangen und nur eines der letzten sechs Spiele verloren (0:3 gegen den MSV Duisburg).

Wehen Wiesbaden gegen TSV 1860 München live im Free-TV

Das Aufeinandertreffen zwischen Wehen Wiesbaden und dem TSV 1860 München wird vom BR live im Free-TV übertragen. Zudem ist die Partie verfügbar im Online-Stream verfügbar. Die Übertragung startet ab 14:00 Uhr, der Anpfiff erfolgt drei Minuten später.

Unentschieden im Hinspiel

In der Hinrunde der 3.Liga trennten sich beide Mannschaften mit einem 2:2-Unentschieden. Beim letzten Spiel vor der kurzen Winterpause lagen die Löwen lange zurück, ehe zunächst Mölders den Anschlusstreffer erzielte und kurz vor Schluss Lorenz Knöferl den umjubelten Ausgleich erzielte. Es war das erste Tor im Profibereich für den Junglöwen, der am Dienstag seinen 18.Geburtstag feierte.

TV-Meister Sechzig München

Bereits das 15.Spiel des TSV 1860 München wird im Free-TV ausgestrahlt. Damit führen die Löwen in dieser Kategorie die Liga an. Rang 2 teilen sich Ligaprimus Dynamo Dresden und der 1.FC Kaiserslautern mit 13 Übertragungen. Die Schlusslichter der Tabelle bilden Bayern II und Viktoria Köln (2 Übertragungen im Free-TV).

Der gewohnte sechzger.de Service: Liveticker & Co.

Zu der Partie wird es von sechzger.de die gewohnte Vorberichterstattung geben. Dazu zählen neben der TAKTIKTAFEL und dem Vorbericht bei Sechzig um Sieben am Spieltag natürlich auch der sechzger.de-Liveticker.

Auch am letzten Spieltag: Sechzig live im Free-TV!

Bis zum Samstag, den 22.05. sind es noch gute zwei Wochen, erfreuliche Nachrichten gibt es aber bereits jetzt. Auch die Partie zwischen dem FC Ingolstadt und dem TSV 1860 München am 38.Spieltag der 3.Liga 2020/21 wird live im Free-TV gezeigt! Erneut überträgt der BR das Spiel.