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Begehrte Ex-Löwen: Agbowo und Trograncic finden neue Vereine

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3 . Liga Fussball TSV 1860 MŸnchen Saison 2020 / 2021 Foto: sampics / Stefan Matzke / Pool

Letzte Saison standen Ahanna Agbowo und Antonio Trograncic noch bei den Löwen unter Vertrag. Nachdem sie seit dem 01.07. vereinslos waren, haben beide nun einen neuen Arbeitgeber gefunden. Der 20-jährige Agbowo wechselt zum FC Pipinsried. Trograncic unterschrieb bei Wacker Burghausen, dem nächsten Gegner des TSV 1860.

Neue Vereine für Trograncic und Agbowo

Antonio Trograncic wird ab sofort für den SV Wacker Burghausen in der Regionalliga Bayern auflaufen. Ob der gebürtige Bad Aiblinger, der auch schon für RB Salzburg, Ajax Amsterdam und den FC Bayern die Stiefel schnürte, morgen gegen den TSV 1860 zum Einsatz kommen wird, ist indes noch unklar.

Wie das Löwenmagazin berichtet, ist auch die Vereinssuche von Ahanna Agbowo beendet. Er unterschrieb beim FC Pipinsried, nachdem er in der vergangenen Saison bei den Löwen (auch verletzungsbedingt) nicht wie gewünscht zum Zug gekommen war.

Bis 12.09.: Gewinnspiel des TSV 1860 München e.V. auf Facebook

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T-Shirt Wir sind der Verein TSV München von 1860 e.V. sieben jahre stillstand stadt verein menschen
Shirt des TSV 1860 e.V.: Wir sind der Verein

Über Monate hinweg führten Facebook und der Hauptverein der Löwen eine unerfreuliche On-Off-Beziehung. Nun scheint alles geklärt, der TSV 1860 e.V. hat ein blaues Häkchen und feiert dies mit einem Gewinnspiel.

Gewinnspiel des TSV 1860 e.V. auf Facebook

Noch bis Sonntag, den 12.09.2021 um 23.59 Uhr, könnt Ihr tolle Preise gewinnen. Mitmachen lohnt sich!

So könnt Ihr mitmachen:

Viel Erfolg!

Wacker Burghausen – TSV 1860: Bis zu 5.000 Zuschauer zugelassen!

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Wie uns die Geschäftsstelle von Wacker Burghausen eben auf telefonische Nachfrage mitteilte, sind für die Partie am Mittwoch bis zu 5.000 Zuschauer in der Wacker-Arena zugelassen. Aktuell sind etwa 3.000 Tickets für die Drittrunden-Partie im Toto-Pokal verkauft.

Bis zu 5.000 Zuschauer in Burghausen zugelassen

Wer sich bisher nicht um eine Eintrittskarte gekümmert hat, der kann dies im Online-Shop der Salzachstädter nachholen. Das Spiel der Löwen in Burghausen wird am Mittwoch um 19.00 Uhr angepfiffen. sechzger.de wird natürlich auch vor Ort sein und live aus der Wacker-Arena tickern.

In der Vorbereitung hatte der TSV 1860 die Gäste aus Burghausen auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße mit 4:2 bezwungen.

Jan Löhmannsröben: Wechsel nach Halle und Debüt gegen 1860?

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Erdgas Sportpark Halle

Kurz nach seiner Vertragsauflösung bei Hansa Rostock steht Jan Löhmannsröben vor einem Wechsel nach Halle. Aufgrund der Verletztenmisere könnte der Defensivspieler bereits gegen den TSV 1860 sein Debüt feiern.

Löhmannsröben nach Halle?

Während Löhmannsröben sportlich meist in der 3. Liga beheimatet war (175 Einsätze), kratzen seine Interviews des Öfteren am Champions League-Niveau. Besonders seine Empfehlung, der Schiedsrichter solle Cornflakes zählen, erlangte Kultstatus. Bekanntheit erlangte der Profi auch durch sein Outing, sich Botox spritzen zu lassen.

Letzte Saison stieg Löhmannsröben mit Hansa in die 2. Bundesliga auf, nun steht er kurz vor einem Engagement in Halle. Der Club aus Sachsen-Anhalt reagiert damit auf zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle.

Buchtipp: Ronald Reng – Der große Traum (u.a. mit Marius Wolf)

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Ronald Reng - Der große Traum
"Der große Traum - Drei Jungs wollen in die Bundesliga" von Ronald Reng

Wer hat als Kind oder Jugendlicher nicht davon geträumt, Fußballprofi zu werden und das geliebte Hobby zum Beruf zu machen? So erging es auch Marius Wolf, Fotios Katidis und Niko Reislöhner, drei Jungs aus der fränkischen Provinz, deren Weg der renommierte Sportjournalist Ronald Reng neun Jahre lang begleitete. Das Ergebnis: “Der große Traum – Drei Jungs wollen in die Bundesliga”. Ein großartiges Buch über (Selbst-)Vertrauen, Kampfgeist, Versuchungen, Erfolge und das Scheitern.

Bestsellerautor im Sportbereich

Mit “Traumhüter”, der Story über den den unbekannten deutschen Torwart Lars Leese, der plötzlich in der Premier League zwischen den Pfosten stand, gelang Ronald Reng 2002 ein Überraschungserfolg. Es folgten lesenswerte Biographien über Robert Enke und Miroslav Klose. Viel lesenswerter fand ich persönlich jedoch seine Langzeitstudien “Spieltage. Die andere Geschichte der Bundesliga” über Heinz Höher und “Mroskos Talente – Das erstaunliche Leben eines Bundesligascouts”. Auch “Der große Traum” schlägt in diese Kerbe; Reng begleitete die aufstrebenden Talente Marius Wolf, Fotios Katidis und Niko Reislöhner neun Jahre lang auf ihrem Weg quer durch die Republik.

Ronald Reng portraitiert Marius Wolf

Während Reislöhner der Jugendakademie der SpVgg Greuther Fürth entstammt, lernt der Leser Marius Wolf und Foti Katidis im NLZ des 1. FC Nürnberg kennen. Die beiden Letztgenannten wechselten jedoch im Laufe der Jahre zum TSV 1860, was das Buch für Löwenfans besonders interessant macht. De Abläufe innerhalb der Nachwuchsleistungszentren werden anschaulich dargestellt, die Faktoren “Vertrauen” und “Glaube” erhalten eine zentrale Bedeutung. Oft ist es eine einzige Person, deren Einschätzung der Fähigkeiten dazu führt, ob ein Spieler weiter gefördert oder entlassen wird. So brachte der 1. FC Nürnberg Marius Wolf eines Tages kein Vertrauen mehr entgegen, sein Mentor Wolfgang Schellenberg hingegen, der mittlerweile nach Giesing gewechselt war, gab ihm beim TSV 1860 eine neue Chance – und wurde belohnt.

Trikots Marius Wolf
Marius Wolf ist in den letzten Jahren ganz schön rumgekommen.

Omnipräsente Löwen

Das Ende der Geschichte ist bekannt: Marius Wolf wurde Profi und spielt aktuell bei Borussia Dortmund. Der Weg dorthin jedoch war gepflastert von Entbehrungen und Enttäuschungen, aber auch von Verlockungen und Gefahren. Wer sind wahre Freunde, wer falsche? Immer wieder tauchen Namen auf, die dem geneigten Löwenfan bekannt sein dürften. Egal ob Felix Weber, Julian Weigl, Gerhard Poschner oder Thorsten Fröhling – sie alle finden ihren Platz in diesem Buch.

Wenn der große Traum platzt…

Ronald Reng beschreibt in seinem Buch jedoch auch, die schnell der große Traum platzen kann. Während Niko Reislöhner nach einem Intermezzo beim FC Ingolstadt 04 nun bei seinem Heimatverein in der 8. Liga kickt, hat Foti Katidis die Fußballstiefel inzwischen an den Nagel gehängt. Von den Anlagen her hatten beide wohl ähnlich viel Talent wie Wolf, scheiterten jedoch an den Umständen und sich selbst. Ein klasse Buch, das jeder Fußballfan gelesen haben sollte!

Sechzig um sieben: Trainingsauftakt für die englische Woche mit Toto-Pokal und Auswärtsspiel

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Nach dem trainingsfreien Montag geht es diese Woche für unsere Löwen wieder rund. Es steht eine englische Woche mit Toto-Pokal und Auswärtsspiel an.

Trainingsstart heute Nachmittag

Nach dem nicht ganz so erfolgreichen Liga-Spiel gegen den SV Meppen, beginnt die neue Arbeitswoche für unsere Profis heute um 15:00h mit einer Trainingseinheit. Es stellt sich die Frage, wo Michi Köllner diese Woche den Hebel ansetzt, um die PS der Löwen besser auf die Straße zu bringen. Nach unseren Eindrücken aus dem Spiel gegen Meppen bietet sich dafür die Offensive an, die es trotz der drückenden Überlegenheit in den ersten 15 Minuten nicht geschafft hat, ein Tor zu erzielen. Andererseits könnte aber auch noch das Defensivverhalten verbessert werden, damit man nicht erneut einen Gegentreffer aus dem Nichts kassiert so wie am Samstag.

Nach Burghausen zum Toto-Pokal in der englischen Woche

Morgen Abend um 18:60h steht dann das Achtelfinale im Toto-Pokal bei Wacker Burghausen an. Wir sind gespannt, ob Michi Köllner gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus der Regionalliga wieder ein Team aus der zweiten Reihe des Kaders an den Start schickt oder er “mit der vollen Kapelle” antreten lässt.

Mitgliederversammlung terminiert

Nachdem durch Corona die MV ja letztes Jahr ausfiel, soll sie dieses Jahr unbedingt als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Der e.V. lädt am Sonntag, den 24. Oktober 2021, um 10 Uhr (Einlass ab 8.30 Uhr), alle Mitglieder ins Zenith ein. Weitere Infos findet Ihr im aktuellen Vereinsmagazin. Freunde von Marathon-Veranstaltungen sollten auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen: Direkt im Anschluss findet die Versammlung der Fußballabteilung statt.

News aus der dritten Liga

Osnabrück-Viktoria Köln 3:0

Im Montagsspiel der dritten Liga besiegten die Osnabrücker die Kölner Viktoria mit 3:0. Ex-Löwe Aaron Berzel unterlief dabei ein Eigentor.

Kothny kündigt Konsequenzen an

Unzufrieden zeigt sich der Manager unserer Nachbarn aus Neuperlach. Nach der zweiten empfindlichen Niederlage in Folge drohte er den Spielern “eher früher als später personelle Konsequenzen” an.

Weitere Verhandlung in der Cause Erdmann am 13.09.

Die unschöne Geschichte um die Rassismus Vorwürfe gegen Dennis Erdmann kommt zu keinem schnellen Ende. Die eigentlich für übermorgen an gesetzte zweite Verhandlung wurde auf kommenden Montag verschoben. Erdmann bleibt weiterhin gesperrt.

Damit geht Ihr wieder vollumfänglich informiert in den Löwentag! Alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dsie dritte Liga erfahrt Ihr wie immer bei uns.

 

3. Liga am Montag: VfL Osnabrück bezwingt Viktoria Köln

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Bremer Brücke VfL Osnabrück

Unterhaltsam ging es am Montag Abend an der Bremer Brücke zu. Nicht nur das Geschehen auf dem Rasen war sehenswert, auch ein zwischenzeitlicher Ausfall des Flutlichts sorgte für Aufsehen. Am Ende setzte sich der VfL Osnabrück mit 3:0 gegen Viktoria Köln durch.

Flutlichtausfall an der Bremer Brücke

Während zu Beginn der Partie die Gäste aus Köln das Zepter in die Hand nahmen, kam in der Folge der VfL Osnabrück immer besser ins Spiel. Die Viktoria fuhr jedoch einige gefährliche Konter und so entwickelte sich ein äußerst attraktives Match mit zahlreichen Chancen. Bestnoten verdiente sich dabei vor allem Gästekeeper Moritz Nicolas, der in der Vorsaison noch beim VfL unter Vertrag gestanden hatte. Kurioser Höhepunkt der ersten Hälfte war jedoch der teilweise Ausfall der Fluchtlichtanlage. Nach einer kurzen Unterbrechung ging es in etwas dunklerer Umgebung weiter, ehe man in der Pause am Sicherungskasten nachjustierte.

Heider erlöst die Lila-Weißen

Nach dem Seitenwechsel sorgte dann auch die aktive Szene der Lila-Weißen für ordentlich Stimmung an der Bremer Brücke, nachdem sie die erste Hälfte boykottiert hatte. Viktoria Köln präsentierte sich nun jedoch mutiger und zwang den VfL Osnabrück zunächst in die Defensive. Jastremski nagelte die Kugel an die Latte – Glück für die Gastgeber! Auf der anderen Seite flankte Opoku auf Heider, der Routinier setzte zum Seitfallzieher an, traf den Ball jedoch nicht richtig und so senkte sich die Kugel per Bogenlampe zum 1:0 in die Maschen (56.).

VfL Osnabrück schlägt Viktoria Köln

Die Viktoria zeigte sich wenig geschockt, der VfL hatte jedoch Aufwund und schlug Kapital daraus. Diesmal profitierte Heider von einem bösen Schnitzer in der Abwehr der Gäste. Mit dem 2:0 sorgte der 35-Jährige in der 68. Minute für die Vorentscheidung. Doch damit nicht genug, denn in der 74. Minute klingelte es schon wieder. Kleinhansl gab den Ball scharf in die Mitte, wo Aaron Berzel den Ball unglücklich zum 3:0 ins eigene Netz abfälschte.

Wie schon beim Gastspiel in Giesing wurde Viktoria am Ende unter Wert und etwas zu hoch geschlagen. Die Mannschaft von Olaf Janßen rangiert somit auf Platz 18 der Tabelle, während der VfL auf Rang 5 kletterte.

TSV 1860 e.V.: Mitgliederversammlung am 24. Oktober

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TSV 1860 Mitgliederversammlung Stimmkarte
Stimmkarte bei einer Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V.

Wie der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift “Die Sechzger 3/21” zu entnehmen ist, findet die diesjährige Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V. am 24.10.2021 im Zenith statt.

Mitgliederversammlung von 1860 am 24.10.

Die Einladung zur Mitgliederversammlung des TSV 1860 im Wortlaut:

Sehr geehrtes Mitglied des TSV München von 1860 e.V.,
das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. lädt Sie herzlich zur Mitgliederversammlung 2021 ein. Diese findet statt:

am Sonntag, den 24. Oktober 2021, um 10 Uhr (Einlass ab 8.30 Uhr),
in der Kulturhalle Zenith, Lilienthalallee 35 in 80939 München.

Parkplätze sind gegen Entgelt in begrenzter Zahl auf dem Gelände vorhanden. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie das Zenith am besten mit der U-Bahn Linie U6 Richtung GarchingForschungszentrum / Fröttmaning / Kieferngarten. An der Haltestelle „Freimann“ aussteigen, von dort sind es ca. 8 Minuten zu Fuß bis zur Halle.

(…)
Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Versammlung das
18. Lebensjahr vollendet haben, mindestens ein Jahr ohne Unterbrechung Mitglied im Verein und nicht mit der Beitragszahlung im Verzug sind.

Bitte beachten Sie das für diese Versammlung geltende, gültige Hygienekonzept, auf welches wir aus Aktualitätsgründen mit weiteren Informationen zur Versammlung ausdrücklich auf unsere Homepage www.tsv1860.org verweisen.

Anträge zur Mitgliederversammlung können bis einschließlich Freitag, den 17. September 2021 schriftlich (persönlich – während der Geschäftszeiten, per Post an TSV München von 1860 e.V., Grünwalder Str. 114, 81547 München, per Fax unter 089 / 642785-148 oder per E-Mail an ekkehardt.krebs@tsv1860.org) beim Präsidium eingereicht werden. Für die Rechtzeitigkeit der Antragstellung ist das Datum des Poststempels bzw. das Absendedatum des Faxes oder der E-Mail entscheidend. Alle rechtzeitig eingegangenen und formal korrekten und zugelassenen Anträge werden vor der Versammlung auf der Homepage des Vereins (www.tsv1860.org) veröffentlicht und liegen zudem zu den Geschäftszeiten (Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr) auf der Geschäftsstelle, Grünwalder Straße 114 im Büro von Ekkehardt Krebs zur Einsicht aus. Sie werden auf der Versammlung im Rahmen der Tagesordnung behandelt. Am Tage der Versammlung erhalten Sie die Anträge zudem in schriftlicher Form.

Bitte vergessen Sie nicht, Ihren aktuellen Mitgliedsausweis Saison 2021/2022 und einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) mitzubringen.

Sechzig @ 18:60 – Die Löwen nach dem 1:1 gegen den SV Meppen

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Die Löwen nach dem 1:1 gegen den SV Meppen

Nachdem es auf sechzger.de zuletzt etwas ruhiger zuging, wurde es heute wieder etwas lebhafter. Das Unentschieden gegen Meppen ist (leider) noch immer in den Köpfen, doch es gibt noch deutlich mehr Neues von den Löwen. Nichtsdestotrotz würden wir uns über zusätzliche externe Unterstützung sehr freuen – also gebt Euch einen Ruck!

Taktiktafel-Analyse

Auch Bernd Winninger war nach dem Spiel am Samstag sehr ernüchtert und haderte vor allem mit dem Defensivverhalten der Löwen gegen den SV Meppen. In seiner Analyse stellt er der Mannschaft kein gutes Zeugnis aus, selbst wenn der Großteil der Statistik für Münchens große Liebe spricht.

Der Weltuntergang steht bevor

Das könnte man zumindest bei einem Blick in die (sozialen) Medien meinen. Was so ein Unentschieden gegen den SV Meppen so alles auslösen kann… Christian Jung sieht das natürlich etwas anders und ruft zur Gelassenheit auf.

U21 verspielt Heimsieg gegen Spitzenreiter

Doch nicht nur die Profis kamen in ihrem Heimspiel nicht über ein Remis hinaus. Auch die U21 musste sich in der Bayernliga Süd gegen Spitzenreiter SpVgg Hankofen-Hailing mit einem 1:1 begnügen.

Erfolgreiches Wochenende für die e.V-Mannschaften

Grund zur Freude gab es hingegen für einige Mannschaften des Hauptvereins. Sowohl die 3. Mannschaft als auch die U16 und U15 konnten ihre Spiele erfolgreich gestalten. Auch die Frauen beendeten ihr Trainingslager in der Oberpfalz mit einem Testspielsieg.

 

 

Sechzig, die Medien und die Fans: Wieder mal Weltuntergang

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Es wäre ungerecht, ein spezielles Medium, das über den TSV 1860 München berichtet, allein dafür verantwortlich zu machen. Es ist viel mehr die brisante Mischung aus fünf Münchner Tageszeitungen, dem Wunsch nach hohen Klickzahlen in der Onlineberichterstattung und – das ist wohl der entscheidende Faktor – einer riesigen extrem leidenschaftlichen Fangemeinde, die es hervorbringt: Das regelmäßig kommunizierte Drama! Weltuntergang etwa alle vierzehn Tage! Nach dem zugegebenermaßen etwas ernüchternden 1:1 gegen den SV Meppen am Samstag ist es schon wieder soweit.

Zwei Siege, vier Unentschieden, eine Pleite

Klar, die Mannschaft von Michael Köllner hinkt aktuell den hohen Erwartungen, die vor der Saison geweckt wurden, hinterher. Nach sieben Partien stehen nur zwei Siege zu Buche. Aber übrigens auch nur eine Niederlage. Der Trainer ist mit dem Start in die Saison keineswegs zufrieden, das macht er auch sehr deutlich. Allerdings fordert er auch – und das ist an die Adresse der Berichterstatter und Fans gerichtet – die letzte Spielzeit endlich hinter sich zu lassen und nach vorne zu blicken. Dies gilt hier dann speziell für den Blick auf das Erreichte zum vergleichbaren Zeitpunkt. Am Saisonende fragt nämlich niemand mehr, ob eine Siegesserie im ersten Fünftel der Spielzeit oder später stattgefunden hat.

Zweimal Weltuntergang in drei Wochen

In den letzten drei Wochen haben die Löwenprofis vier Spiele absolviert: Der 0:3-Niederlage auf dem Betze und dem gefühlten Weltuntergang folgte die heroische Wiederauferstehung gegen Viktoria Köln. Das Unentschieden in Braunschweig wurde ausnahmsweise sachlich nüchtern analysiert und – aufgrund der auf dem Rasen gezeigten Leistung – sogar gelobt. Der verpasste, aber bereits als sicher verbuchte Dreier gegen den SV Meppen, der leider nur einen Punkt einspielte, provoziert zwei Wochen nach dem letzten schon den nächsten Weltuntergang. Bezeichnend, dass am Samstag im Stadion mitunter die Aussage zu vernehmen war, die Emsländer seien ja „bereits abgestiegen“. Da ist wohl die Erwartungshaltung mit dem einen oder anderen durchgegangen.

Kritik am sportlichen Auftreten

Nun kann man (fast) niemandem vorwerfen, es würde einzig und allein auf die Ergebnisse geblickt, wie man es beispielweise dem Publikum des Vereins aus der Seitenstraße häufig zurecht unterstellt. Die Kritik in weiß und blau kommt schon differenzierter daher, beleuchtet beispielsweise die löchrige Defensive, Passivität gegen den Ball, zu wenig Bewegung im Offensivspiel und fehlende Qualität im Abschluss. Das ist grundsätzlich meist alles richtig. Und auch wichtig, dass es gesagt wird.

Spiel für Spiel betrachten!

Unnötig hingegen ist es, nach jedem Spiel aufs Neue die globale Gesamtlage an der Grünwalder Straße zu bewerten. Sinnvoller wäre es, sich ausschließlich auf die 90 vorangegangenen Minuten auf dem grünen Rasen zu konzentrieren. (Genau so eine Analyse, die durchaus kritisch daherkommen kann, findet Ihr übrigens bei uns mit der beliebten TAKTIKTAFEL) Leider behandelt das, was gestern und heute (und wahrscheinlich noch in den kommenden Tagen) zu lesen ist, ganz andere Themen: Ob es die unzureichende Einkaufspolitik von Günter Gorenzel ist, wo noch vor wenigen Wochen Stabilität und Kontinuität im Löwenkader gelobt wurden, oder die angeblich viel zu milde Ansprache des Löwendompteurs an seine Akteure – zu viele Vertreter der schreibenden Zunft suchen nach jedem Spiel nach der Erklärung im großen Ganzen.

“Köllner raus!” – Nicht ernsthaft, oder?

Ob es die Schuld der Medien ist, dass dann in den gleichnamigen sozialen gleich der nächste Schritt gegangen wird, sei einmal dahingestellt. Jedenfalls wurde gestern Nachmittag von durchaus bekannten Löwenfans, die überwiegend nicht aus der heimlichen Deckung heraus und hinter einem unbekannten Tarnnamen agieren, bereits der Kopf des Trainers gefordert. Er erreiche die Mannschaft nicht mehr, sein kleiner Flirt mit Austria Wien im Frühsommer sei unverzeilich etc. Ernsthaft, Löwen? Wie oft wollt Ihr den Übungsleiter austauschen, wenn dies schon nach einem durchwachsenen, keineswegs katastrophalen Saisonstart und zwei sicher erwarteten, aber doch verlorenen Punkten der Fall ist?

Manchmal hilft es, tief durchzuatmen

Als besonnener Löwenfan kann man nur inständig hoffen, dass sich die Protagonisten auf der Kommandobrücke bei 1860 von der Stimmung im Umfeld nicht beirren lassen. Dass sie dem Druck der Straße und geschriebenen Worte Stand halten und den eingeschlagenen Weg konzentriert und fokussiert fortsetzen. Die gleichen Fans, die nämlich heute noch mosern und zetern, sind ja nach dem nächsten sportlichen Erfolg wieder überschwänglich und euphorisiert. Seit jeher Alltag bei unserem Lieblingsverein. An die in diesem Kommentar gescholtenen sei aber ein Vorschlag gerichtet:

Der Autor dieser Zeilen ist am Samstag gegen 15:50 Uhr erstmal einen längeren Moment auf seinem Platz in der Stehhalle sitzen geblieben (bzw. hat er diesen nach einer kompletten zweiten Halbzeit im Stehen wieder eingenommen). Und er hat das zuvor Geschehene in Ruhe verarbeitet und gedanklich eingeordnet. Und tief durchgeatmet. Vielleicht würde ähnliches Handeln ja auch dem einen oder anderen helfen, die Dinge ein wenig sachlicher und entspannter zu bewerten.