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Heute vor 3 Jahren: 1. FC Nürnberg II – TSV 1860 München 2:2

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Es war sicherlich eines der atmosphärischen Highlights einer an derlei Höhepunkten nicht gerade armen Spielzeit 2017/18, die ja dann auch mit einem freudigen Ereignis endete:

Der Auftritt des TSV 1860 München im Nürnberger Max-Morlock-Stadion gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg in der Regionalliga Bayern. Insgesamt 17.000 Zuschauer wollten – nach einer langen zwölfwöchigen Winterpause – den Auftritt des souveränen Tabellenführers beim Tabellendritten live miterleben. Wie viele dieser 17.000 letztlich den Münchner Löwen die Daumen drückten, kann keiner so ganz genau sagen. Aber es waren sicherlich um die 14.000 Fans, die dem eisigen Wind trotzten, der an diesem Tag durch die Arena in der Frankenmetropole pfiff. Die Konstellation rund um dieses Spiel war natürlich perfekt: Ein großes Stadion, gequält von der langen Fußballpause nach dem rollenden Leder lechzende Fans, eine sympathische und erfolgreiche Löwentruppe auf dem Spitzenplatz der Tabelle, ein sportlich starker Gegner,… Der Fanshop des TSV 1860 legte für die bevorstehende Löweninvasion eigens ein paar Fanartikel, unter anderem einen Schal auf.

Der Schal zum Spiel

Viel Arbeit in den Ticketshops

Schon Wochen vor dem angesetzten Spieltermin gab es eine bemerkenswerte Zusammenarbeit zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem TSV 1860, was den Verkauf der Tickets für dieses Spiel anbelangte. Die Nachfrage in München war so groß, dass mehrfach weitere Kisten mit Eintrittskarten für das Spiel aus Mittelfranken an die Isar geschickt wurden. Anders als auswärts häufig üblich, konnten die Löwenfans auch ermäßigte Karten erhalten, was den Verfasser dieser Zeilen besonders erfreute. Er machte sich an diesem Tag mit einer größeren Gruppe Heranwachsender auf den Weg nach Nordbayern.

Mehr Gästetickets als für den 24.2.18 verkaufte der 1. FC Nürnberg nie zuvor

Riesiger Andrang und verspäteter Anpfiff in Nürnberg

Die Begleitumstände des totalen Verkehrschaos‘ hinter der Südkurve, in der in Nürnberg die Gästefans untergebracht sind, sollten diesen wunderbaren Tag nicht trüben. Der dortige Bereich ist naturgemäß nicht darauf ausgelegt, dass über 10.000 Zuschauer genau hier ihre Fahrzeuge platzieren. Zum wegen des Andrangs um eine Viertelstunde nach hinten verlegten Anpfiff waren dann aber wohl (fast) alle Zuschauer auf ihren Plätzen und die Löwenkurve zeigte eine beeindruckende sogenannte „Poncho-Choreografie“, die im Nachgang in den einschlägigen Portalen bundesweit Aufmerksamkeit erregte.

Um 13.15 Uhr betraten die Protagonisten das Spielfeld. Vor auf der einen Seite leeren…
…und gegenüber prall gefüllten Rängen

Spielverlauf und Punkteteilung

„GANZ EGAL OB LIGA 1, 2, 3 ODER 4 – DIE BLAUE WAND STEHT HINTER DIR“ lautete das Motto für dieses Spiel und für diese Saison. Aber eigentlich ist das ja ein Reim für das ganze Löwenleben, oder? Der bedingungslose Support, der durch das Frankenstadion hallte, beflügelte die Mannschaft von Daniel Bierofka. Nach einer guten halben Stunde hatten Simon Seferings und – wer sonst? – Sascha Mölders die Löwen mit 2:0 in Führung geschossen. Die Messe war aber noch keineswegs gelesen. Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte der Club den Anschlusstreffer und erhöhte im zweiten Abschnitt merklich den Druck auf das Tor von Marco Hiller. Ab der 69. Minute agierte Sechzig mit einem Mann weniger, nachdem Felix Weber vom Platz gestellt worden war. Nur fünf Minuten später stellte Nürnberg auf 2:2 und war in der Schlussviertelstunde dem Siegtreffer näher, als die Löwen.

Nach dem Abpfiff waren viele der mitgereisten Löwenfans unschlüssig, ob es sich bei der Ausbeute nun um einen Punktgewinn oder um zwei verlorene Punkte handelte. Nachdem am Saisonende aber die souveräne Meisterschaft in der RL Bayern und der Aufstieg in die 3. Liga gelang, darf das Resultat vom 24. Februar 2018 wohl als ein Teilerfolg auf dem Weg zurück in den Profifußball gewertet werden.

Die Schlacht ist geschlagen. Punktgewinn oder -verlust? – Zu diesem Zeitpunkt nicht ganz klar

Das Scheichlied aus zahlreichen Kehlen

Auf alle Fälle war es ein auf den Rängen unvergessliches Erlebnis für alle, die dabei waren. Zur Chronistenpflicht gehört in diesem Rückblick auch die Erwähnung, dass das sogenannte Scheichlied, das rund um den Doppelabstieg 2017 für viele Diskussionen im Löwenumfeld sorgte, auch beim Auftritt in Nürnberg gesungen wurde. Und zwar nicht nur von ein paar einzelnen „Querulanten“, wie es manchmal dargestellt wird, sondern – wie man im nachfolgenden Youtube-Video hören kann – von einem rein zahlenmäßig durchaus relevanten Teil des Anhangs. Für uns ist dieser Fangesang – völlig wertfrei – eine Meinungsäußerung, die in ihrer zugegebenermaßen recht derben Formulierung hochkulturellen Ansprüchen nicht genügt. Die Wortwahl entspricht aber durchaus dem Umgangston in und von Fankurven, wie auch immer man dies bewertet. Ob es – aus der heutigen Perspektive – richtig oder falsch war oder ist, bei diesem Lied mitzusingen oder eben nicht mitzusingen, muss aus meiner Sicht jeder einzelne Löwenfan für sich selbst entscheiden.

Das Video dient an dieser Stelle reinen Dokumentationszwecken:

Die Aufstellung des TSV 1860 München

Hiller – Weber, Weeger (46. Koussou), Mauersberger, Köppel – Wein – Kindsvater, Berzel, Seferings (78. Türk), Steinhart – Mölders (90. Ziereis)

Tore:
0:1 Seferings (4.), 0:2 Mölders (27.), 1:2 Engelhardt (43.), 2:2 Fuchs (75.)

Gelb-Rot:
Weber (66.)

FOTOS: Christian Jung & Anne Wild

 

Fußballprofis: erst Tattoos, jetzt Botox – der Nächste bitte

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TSV 1860 Hansa Rostock

Jahn Löhmannsröben vom FC Hansa Rostock hat sich Botox injizieren lassen

Der mediale Wirbel um Fußballspieler in Corona-Zeiten nimmt kein Ende. Jetzt hat Jan Löhmannsröben mit einer Botox – Behandlung ein neues Kapitel hinzugefügt. Vor Wochen sorgten bereits Fußballspieler des FC Bayern und Hertha BSC Berlin mit ihren Tattoos während des Corona-Lockdowns für Wirbel.

Der Nächste an der Reihe war Karl-Heinz-Rummenigge, ebenfalls vom FC Bayern. Erst beklagte er die korrekte Einhaltung des Nachtflugsverbots am Flughafen Berlin als „menschenunwürdige Behandlung“. Dann schlug er vor, Fußballer könnten doch als Vorbild beim Impfen dienen. Auch hiermit gelang ihm die volle Aufmerksamkeit der Medien und vor allem der sozialen Netzwerke.

Fußballer und Botox – ein neues Kapitel

Jetzt hat der Fußballprofi Jan Löhmannsröben der Diskussion um Fußballspieler in Zeiten des Coronavirus ein neues Kapitel hinzugefügt. Er zeigte sich auf seiner Instagram-Story, wie er sich Botox injizieren ließ.

Kritik an Botox – Behandlung von Löhmannsröben während Corona

Kritik in den sozialen Netzwerken, wonach Botox-Injektionen in Corona-Zeiten unnötig seien, wies er zurück: “Ich kenne die Praxis schon länger. Die Hygienevorschriften dort sind noch mal extremer als woanders, man ist da immer alleine, nur mit Mundschutz. Die werden regelmäßig getestet, genau wie ich.”

Extreme Hygienevorschriften – wirklich?

Fakt ist, dass eine Botox-Behandlung in Corona-Zeiten ein unnötiger Kontakt ist. Diese sind laut dem Hygiene-Konzept des DFB möglichst zu vermeiden. Dass ein Mund-Nasen-Schutz bei einer Botox-Behandlung nicht getragen werden kann, liegt in der Natur der Sache. Ideal ist das trotzdem nicht.

Zudem fällt dem aufmerksamen Betrachter der Instagram-Story von „Jan Botoxröben“ (so der Spitzname der ihm in den sozialen Medien verpasst wurde) noch ein kleines Detail auf. Die Ärztin, die die Botox-Injektion setzt, trägt diversen Schmuck an beiden Armen. Im Artikel von liga3-online via Screenshot gut zu sehen.

Das Robert Koch Institut schreibt zum Thema Handdesinfektion:

Durch das Tragen von Unterarmschmuck und Armbanduhren sind die Voraussetzungen für die hygienische Händedesinfektion nicht erfüllt, welche eine der grundlegenden Maßnahmen der Basishygiene darstellt.

Ob die Einschätzung von Jan Löhmannsröben oder vom Robert Koch Institut an dieser Stelle richtig sind, können wir nicht beurteilen.

Sicher ist aber eines. Der Diskussion um Profi-Fußballer in Corona-Zeiten erweisen solche Aktionen einen Bärendienst. Hätte man von den beiden Fußball-Profis mit den Tattoos eigentlich lernen können.

Sechzig um sieben: S-Bahn-Derby & News aus der dritten Liga

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Löwen Sechzig um Sieben

Guten Morgen, liebe Löwen! Mittwoch. Noch zwei Tage bis zum sogenannten “S-Bahn-Derby”. An der Grünwalder Straße ist es sehr ruhig in diesen Tagen. Bis auf den Telefonlex, der den Verkauf der Geistertickets für das Spiel am Freitag nochmal ankurbeln sollte, drangen keine maßgeblichen News nach draußen. Wir deuten das wie immer als professionelle Ruhe vor dem wichtigen Spiel gegen die Elf mit dem Bob im Wappen, neuerdings “S-Bahn-Derby” genannt. Heute wird am Vormittag trainiert und Kiebitze sind nach wie vor verboten (Shop sowie Stüberl bleiben geschlossen). Keine Laufkundschaft also am Trainingsgelände. So bleibt vielleicht auch verborgen, wie Michi Köllner den Ausfall seiner halben Viererkette kompensieren will. Willsch und Salger sind ja gesperrt und können es etwas ruhiger angehen lassen in dieser Woche.

Das grüne Geläuf im Dauerstress

Der Rasen im Sechzgerstadion dagegen kann es nicht ruhiger angehen lassen. Er ist ja durch den Winter bereits einiges gewohnt. Tag für Tag gab der Greenkepper mit seinem Team sein Bestes, um alle Spiele regulär durchführen zu können. Das klappte auch beinahe, lediglich ein Spiel musste verlegt werden. Bei zwei Partien war die farbige Markierung nicht auffindbar. Gott sei Dank – es wäre rot gewesen. Doch auch diese Partien konnten wie geplant über die Bühne gehen.

Nun startet der Toto-Pokal einen weiteren Angriff auf den Rasen im Grünwalder Stadion. Durch den speziellen Modus in dieser Pokal-Saison kommt es nach aktuellem Stand zu einem echten Marathon für die Grashalme. Angefangen beim Heimspiel gegen Dresden am Montag, 22.03.2021 (Anstoß 18:60 Uhr) folgen am Dienstag und Mittwoch die Toto-Pokalspiele in Giesing. Das liegt daran, dass sowohl der TSV 1860 München gegen Ingolstadt als auch Türkgücü München gegen Unterhaching das Heimrecht zugelost bekommen haben. Auch das Finale am Samstag, 27.03.2021, findet im Sechzgerstadion statt. Macht vier Spiele in sechs Tagen. Hoffentlich besteht der Rasen auch diesen Stresstest.

Es besteht allerdings noch Grund zur Hoffnung. Angesichts der engen Taktung für den TSV 1860 München zieht der kicker bereits eine mögliche Verlegung des Halbfinals in Betracht. Das dürfte den eng gestrickten Zeitplan allerdings gehörig durcheinander bringen. Der BFV möchte zeitnah die finalen Ansetzungen verkünden. Wir sind gepannt, welche Lösung der Verband vorschlägt.

News aus der dritten Liga

Verletzungspech in Lautern

Bei den roten Teufeln wird die Personaldecke im Abstiegskampf immer dünner. Der defensive Mittelfeldspieler Carlo Sickinger erlitt im Spiel gegen Ingolstadt einen Muskelbündelriss und fällt sicher mehrere Wochen aus. Mehrere Monate gar wird Andre Hainault fehlen. Der 34-Jährige Kanadier zog sich im Training einen Teilriss der Achillessehne zu. Allerdings kam Hainault bisher nur zu zwei Einsätzen bei den Profis. Bei beiden Spielern laufen nach Saisonende die Verträge aus.

Riedel eine Woche bei Lübeck suspendiert

Nach einer Posse um ein Interview vor dem Spiel gegen Türkgücü wurde Florian Riedel nun eine Woche vollständig vom Training suspendiert, muss eine Geldstrafe bezahlen und darf danach eine Woche “nur” mit den Reservisten des VfB Lübeck trainieren. Außerdem wurde ihm das Amt des Vizekapitäns entzogen. Zunächst hatte Lübecks Sportdirektor Rocco Leeser den Charakter der Mannschaft nach der Niederlage in Dresden kritisiert. Daraufhin sagte Riedel in einem Interview, dass “diese Äußerungen in der Mannschaft nicht gut ankamen”. Daraufhin griffen die Lübecker Verantwortlichen zu der Maßnahme wegen “nicht akzeptabler Kritik”.

Damit wünschen wir Euch einen erträglichen Mittwoch und dass Eure Nerven im Vorfeld vom “S-Bahn-Derby” nicht so blank liegen wie die der sportlichen Leitung des VfB Lübeck. Wir halten Euch wie gewohnt über alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga auf dem Laufenden.

Sechzig @18:60: 3.Liga & Co. – die Nachrichten vom Dienstag

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TSV 1860 München Nachrichten zum Feierabend kompakt; Bild von der Westkurve im Grünwalder Stadion

Guten Abend, Löwen! Sicher lässt euch die erneute Niederlage gegen Saarbrücken in der 3.Liga auch nicht so ganz los. Das geht natürlich auch uns in der Redaktion so, doch nicht alle sind derselben Meinung…
Die News aus der 3.Liga sind für uns heute quasi fußläufig erreichbar. Nur eine Nachricht sticht dabei – nicht nur wegen der Entfernung – etwas heraus. Der Dienstag kompakt – jetzt bei Sechzig @18:60!

Die Sprachnachrichten vom Taktikfuchs

Nur ein Punkt aus den letzten drei Spielen in der 3.Liga ist einfach zu wenig. So empfinden das sicher viele Löwenfans. Auch im sechzger.de-Chat gab es Diskussionen, allerdings eher bezüglich Spielweise und taktischer Herangehensweise. Nach kurzer Zeit schaltete sich aber Bernd Winninger, unser Taktikfuchs, in das Gespräch ein und erledigte das Ganze mit Sprachnachrichten. Was dabei herausgekommen ist, haben wir euch in einem Video zusammengefasst.

Historische Spiele: heute mit der 3.Liga

Bevor wir jetzt auch hier Diskussionen aufkommen lassen, beenden wir diese lieber gleich. Historisch ist ein dehnbarer Begriff. Das machen wir uns zunutze und blicken auf eine Partie vor gerade einmal zwei Jahren zurück.

Fotogalerie zur Partie in Völklingen

Zum Spiel gegen den 1.FC Saarbrücken können wir euch wieder einige exklusive Schnappschüsse unserers Fotografen anbieten. Zeitgleich markiert die Fotogalerie auch das Ende unserer Berichterstattung rund um diese Partie – versprochen! Wird ja aber auch Zeit, bereits am Freitag geht´s ja mit dem nächsten Heimspiel auch schon weiter.

News aus der 3.Liga

Auch heute gab es bei den anderen Vereinen der 3.Liga natürlich etwas zu vermelden. Die interessantesten News gab es dabei in München.
Bei Türkgücü wurde eine Lösung für den frei gewordenen Trainerposten präsentiert. Serdar Dayat unterschrieb einen Vertrag bis zum Saisonende. Serdar wer? In Fürstenfeldbrück und Aindling (Landkreis Aichach-Friedberg) dürfte der Mann den Zuschauern der lokalen Fußballmannschaft ein Begriff sein. Für alle anderen hat der kicker seine bisherigen Stationen zusammengefasst.
Von Perlach geht es weiter nach Unterhaching. Dort haben die Fans auf die anhaltende sportliche Talfahrt mit einem offenen Brief reagiert und die sofortige Entlassung von Arie van Lent gefordert. Das Präsidium der Hachinger reagierte umgehend und widersprach dieser Forderung. Die Gründe für den sportlichen Misserfolg machen sie im Gegensatz zu den Fans nicht am Trainer fest. Die Nerven liegen blank bei unserem nächsten Gegner…

Nur für äußerst motivierte Menschen ist der folgende Drittliga-Spielort zu Fuß zu erreichen. Spannende Nachrichten gibt es nämlich auch in Rostock… 😉

 

Die Lage beim TSV 1860: jetzt spricht der Taktikfuchs

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Nach der Niederlage des TSV 1860 in Saarbrücken ging es im Redaktionschat von sechzger.de gestern teils hoch her. Viel wurde über die Spielweise und Taktik diskutiert. Irgendwie ist ja auch einfach der Wurm drin. Doch woran liegt das?

Ohne Mölders von Beginn an beim TSV 1860?

Sind wir zu ausrechenbar? Braucht es mehr als Sascha Mölders beim Sechzig München? Sollten wir gar ohne ihn in der Startaufstellung beginnen? Sollten wir unsere taktische Grundformation variabler gestalten? Diese und weitere Fragen wurden heiß diskutiert. Irgendwann schaltete sich dann unser Taktikfuchs in die Diskussion ein – und sah das Ganze wie immer komplett anders. Doch seht und hört selbst:

 

 

Hier gehts zum TAKTIKTAFEL-Lexikon und allen Folgen der TAKTIKTAFEL von sechzger.de!

Fotogalerie: 1. FC Saarbrücken – TSV 1860 München

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Zum Abschluss unserer Berichterstattung von der 1:2-Niederlage des TSV 1860 München beim 1. FC Saarbrücken präsentieren wir Euch unsere Fotogalerie aus Völklingen und dem dortigen Hermann-Neuberger-Stadion.

Fotogalerie: 1. FC Saarbrücken – TSV 1860 München

Viel Spaß mit den Bildern unseres Fotografen!

Heute vor 2 Jahren: FC Energie Cottbus – TSV 1860 München 1:2

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Das Schöne an unserer Rubrik “Historische Spiele” ist für mich als Autor ja, dass man nicht zwangsläufig 58, 87 oder 99 Jahre zurückblicken muss, um interessante Geschichten zu erzählen. Manchmal reicht schon ein Blick in die nahe Vergangenheit, um nostalgische Gefühle aufkommen zu lassen. So sah es in der Saison 2018/19, also der ersten Drittligasaison nach dem Aufstieg, lange nach einem souveränen Klassenerhalt der Löwen aus, ehe es am Ende doch nochmal eng wurde. Heute vor zwei Jahren jedoch fuhr der TSV 1860 beim 1:2-Auswärtssieg bei Energie Cottbus drei wichtige Punkte ein.

Klassenerhalt am vorletzten Spieltag

Bis Ende März sah alles ziemlich easy aus bei den Löwen: Das Team von Daniel Bierofka hatte sich ein komfortables Polster auf die Abstiegsränge erarbeitet und war besonders durch gefährliche Standardsituationen stets für ein Tor gut. Daran konnte auch der unrühmliche Abgang von Adriano Grimaldi zur Winterpause nichts ändern, zumal auf Sascha Mölders weiterhin Verlass war und mit Prince Owusu ein neuer Stürmer zum Kader stieß.

Doch der Last-Minute-Ausgleich von Eintracht Braunschweig am 30.03. brachte eine Lawine ins Rollen, die man zunächst nicht mehr aufhalten konnte. 0:1 in Großaspach (Gegentor wieder kurz vor Schluss), 0:1 gegen Preußen Münster, 0:3 in Halle, 0:2 gegen den KSC und 2:5 in Zwickau. Die Löwen schlitterten dem Abgrund entgegen! Gegen den direkten Konkurrenten Fortuna Köln waren am vorletzten Spieltag drei Punkte quasi Pflicht. Vor dem Spiel heizten Lustfinger den Fans im Giesinger Bräu ein und auf dem Rasen sorgte Prince Owusu mit seinem 3:2 in der 85. Minute für ein Happy End.

FC Energie Cottbus – TSV 1860 München 1:2

Ein paar Wochen zuvor sah das Ganze noch deutlich entspannter aus. Als Tabellenelfter reisten die Löwen in die Lausitz und hatten sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Ein paar Tage zuvor hatte man durch späte Tore von Wein und Owusu den VfR Aalen im Sechzgerstadiion niedergerungen und sich ordentlich Luft verschafft.

Im Stadion der Freundschaft gings dann aber alles andere als freundschaftlich zu Werke. Gut 10.000 Zuschauer sorgten für eine aufgehitzte Atmosphäre, die sich auch auf den Platz übertrug. Die Gastgeber, damals Tabellen-18. und am Ende auch Absteiger, standen unter Zugzwang und setzten die Löwen permanent unter Druck. Die Bierofka-Truppe hielt aber dagegen und kam in der 63. Minute zur Führung. Einen Konter über Karger schloss zunächst Mölders ab, doch Energie-Keeper Rauhut wehrte bravourös ab – allerdings vor die Füße von Lex, der zum 0:1 abstaubte. Kurz darauf wurde Owusu für Ziereis eingewechselt und auch diesmal sorgte der Stürmer für die Entscheidung. Karger setzte ihn perfekt in Szene und der Prince vollendete mit etwas Glück zum 0:2 (86.). Der Anschlusstreffer durch Geißler (90.+1) kam zu spät…

Die Aufstellung des TSV 1860 München

Trainer Daniel Bierofka schenkte heute vor zwei Jahren folgender Mannschaft sein Vertrauen:

Hiller – Berzel, Weber, Mauersberger, Steinhart – Lorenz (43. Paul), Bekiroglu, Lex (90. Weeger), Karger – Ziereis (66. Owusu), Mölders

Tore:
0:1 Lex (63.), 0:2 Owusu (86.), 1:2 Geißler (90.+1)

Bilder: Martin Kolmberger & Groundhoppers 1860

Sechzig um Sieben: Telefonlex bei den Löwen!

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Guten Morgen, Ihr treuen Löwenfans! Die Niederlage in Saarbrücken wirft uns nicht aus der Bahn, am Freitag geht’s schon weiter gegen Haching. Wer die KGaA durch den Kauf eines Geistertickets unterstützen will, kann heute Telefonlex bei den Löwen haben!

Dazu kann man die KgaA heute ab 16 Uhr unter 089/64 27 85 860 (nicht 32 16 8!) anrufen und seine Tickets dort bei Stefan Lex, Marco Hiller und Günther Gorenzel bestellen. Rosie, äh Stefan und Kollegen, werden bis ca. 17 Uhr erreichbar sein. Ein Ticket kostet übrigens passenderweise sechs Euro.

Montagsspiel der dritten Liga

Gestern besiegte der SV Wehen den KFC Uerdingen mit 3:1 und setzte sich damit in der Tabelle vor den TSV 1860 München. Damit ist es noch wichtiger für uns, am Freitag die Rivalen aus dem S-Bahnbereich zu schlagen. Wie wir berichteten können Fanclubs ihre Fahnen im Stadion aufhängen lassen. Wer seine Zaunfahne im Stadion präsentieren will, kann sich an Fanbetreuer Basti Weber wenden. Bei ihm erfahrt Ihr alle weiteren Details. Wer sein Banner noch dazu in unserer Zaunfahnengalerie sehen will, kann jederzeit eine Mail an stephan AT sechzger.de schreiben. Das “AT” ersetzt in diesem Fall das “@”-Zeichen und natürlich sind keine Leerzeichen in der E-Mail-Adresse. Falls Ihr bei der Gelegenheit auch gleich Euren Fanclub präsentieren wollt, schreibt das auch gleich noch in die Mail. Dann könnt Ihr Euch wie z.B. die Sechzger-Deifen oder Leones Unitum bei sechzger.de vorstellen. Wir würden uns freuen, einen Großteil der unglaublichen Fanlandschaft der Löwen hier in Wort und Bild darstellen zu können. Auf geht’s Löwen, schreibt ein Mail, schreibt Maaaiiiiil!

Auslosung Toto-Pokal

Corona-bedingt findet der Toto-Pokal (dessen TITELVERTEIDIGER wir ja sind) diese Saison in einem sehr sonderbaren Modus statt. Wir sehen hier von einem Erklärungsversuch ab, da Euch das Lesen wahrscheinlich den kompletten Arbeitstag kosten würde. Ein Teil des Modus ist, dass die vier bayerischen Drittligisten im KO-Modus einen Finalisten untereinander ausspielen. Wie wir berichteten treffen die Löwen in Runde 1 auf den FC Ingolstadt und genießen am 24.03. (Termin muss noch final bestätigt werden!) Heimrecht.

Das ist los an der Grünwalder Straße

Shop und Stüberl sind (noch?) geschlossen, am Nachmittag steht eine Trainingseinheit für die Profis an. Und ab 16 uhr gibt es Telefonlex bei den Löwen. Viel Spaß dabei!

Trainingsbattle der Löwinnen

Unsere sympathische Damenmannschaft, die wir Euch im Rahmen eines ausführlichen Interviews bereits vorstellten, besiegt in einer Trainingsbattle die SG Aschheim Ismaning Kirchheim mit 19:14. Mädels, wir drücken Euch die Daumen, dass das auch das Ergebnis Eures ersten Testspiels wird. Und noch mehr drücken wir Euch die Daumen, dass die Corona-Restriktionen bald aufgehoben werden und Ihr überhaupt Spiele bestreiten könnt!

 

3. Liga am Montag Abend: SV Wehen Wiesbaden – KFC Uerdingen

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Unglaublich, aber wahr: Mit der Partie SV Wehen Wiesbaden – KFC Uerdingen wurde heute zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit ein Spieltag abgeschlossen, an dem sämtliche Matches wie geplant stattfanden. Am Ende setzten sich die Hessen mit 3:1 durch.

Aufstiegskandidat gegen Krisenclub

Die Ausgangsposition war klar: Die Hessen gingen als hoher Favorit in die Partie und hatten die Möglichkeit, mit einem Sieg auf Platz 4 der Tabelle zu springen. Die Krefelder hingegen sind einige Partien im Hintertreffen und sind nicht zuletzt deswegen bedrohlich nah an die Abstiegsränge abgerutscht. Vermutlich auch deswegen gab man heute bekannt, gegen den Abzug von drei Punkten aufgrund der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens Einspruch einzulegen. Ob und wie es nach der Übernahme des KFC durch den neuen armenischen Investor weitergeht, ist noch immer unklar.

SV Wehen Wiesbaden – KFC Uerdingen

Die ersten Duftnoten setzten überraschend die Gäste aus Uerdingen: Bereits nach wenigen Sekunden köpfte Grimaldi ans Lattenkreuz und in der 10. Minute stand es dann tatsächlich 0:1. Diesmal trat der Ex-Löwe als Vorbereiter in Erscheinung und bediente Wagner, der den KFC in Führung brachte. Danach fanden die Gastgeber etwas besser ins Spiel und kamen prompt zum Ausgleich. Nach einer Ecke kam Medic an den Ball, drehte sich um die eigene Achse und vollendete links unten zum 1:1 (20.). Danach folgte die große Show des Maurice Malone: Zuerst schlenzte der 20-Jährige den Ball wunderschön zum 2:1 ins lange Eck (32.) und in der 38. Minute traf er platziert von der Strafraumkante zum 3:1 für den SVWW. Die Saisontore 9 und 10 der Leihgabe des FC Augsburg.

Souveräner Heimsieg

Zu Beginn der zweiten Hälfte präsentierten sich die Hessen im Stile einer Spitzenmannschaft. Sie ließen die Gäste kommen, kontrollierten die Partie jedoch eindrucksvoll und standen defensiv bombensicher. Einzig Kiprit hatte in der 57. Minute eine gute Gelegenheit, die Krefelder wieder ranzubringen. Nach vorne setzte die Truppe von Trainer Rüdiger Rehm immer wieder Nadelstiche und ließ erahnen, zu was sie offensiv auch  fähig ist. Das Fehlen ihres etatmäßigen Mittelstürmer Phillip Tietz machte der SVWW spielend wett. Mangelndes Engagement war dem KFC jedoch zu keiner Zeit vorzuwerfen – im Gegenteil: Taktisch und spielerisch versuchte die Mannschaft von Stefan Krämer viel, die indviduelle Überlegenheit der Wiesbadener war jedoch augenscheinlich. Ab der 70. Minute verflachte die Partie zunehmend, Torchancen waren über weite Strecken Mangelware. Mit der Gelb-Roten Karte für Albutat (KFC, 88.) war dann auch der letzte Zweifel verflogen und es blieb beim leistungsgerechten 3:1-Sieg des SV Wehen Wiesbaden.

TOTO Pokal Auslosung: TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04

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TSV 1860 Toto-Pokal
Der TSV 1860 gewinnt den Toto-Pokal 2019/20!

Der BFV hat die Qualifikationsspiele für den Viertelfinalteilnehmer der bayerischen Drittligisten ausgelost.

Doppelbelastung fürs Sechzgerstadion

Am 23. März 2021 wird die erste der beiden Qualifikationspartien ausgetragen:

Türkgücü München – SpVgg Unterhaching

Toto-Pokal: TSV 1860 – FC Ingolstadt 04

In der zweiten Partie am 24. März kommt es zum Duell der Löwen mit den Schanzern:

TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04

“Finale“ in München?

Der Sieger der Partie der Löwen gegen Ingolstadt hätte beim „Finale“ der Qualifikation für das Viertelfinale Heimrecht, somit würde möglicherweise am 27. März gleich das nächste Spiel auf Giesings Höhen stattfinden. Die Löwen sind ja bekanntlich Titrelverteidiger!