Start Blog Seite 761

Köllner wünscht sich Torschützenkönig Bär

0

Viele Entscheidungen in der 3. Liga bereits gefallen

Die Drittligasaison geht auf die Zielgerade. Das Rennen um den Aufstieg hat – aus Sicht der Löwen – leider schon deutlich an Spannung verloren. Der 1. FC Magdeburg hat den Meistertitel der Liga bereits sicher, Braunschweig und Kaiserslautern werden wohl den zweiten direkten Aufstiegs- und den Relegationsplatz unter sich aushandeln. Die Löwen kämpfen mit Osnabrück und eventuell auch noch mit Mannheim und Saarbrücken um den 4. Platz, der zur Teilnahme am DFB-Pokal 22/23 berechtigt. Auch im Tabellenkeller stehen schon drei Runden vor Saisonende zwei von vier Absteigern fest. Ein Herzschlagfinale fühlt sich irgendwie anders an, so ausgeglichen die Liga während der Saison auch daherkam…

Sascha Mölders – Torschützenkonig der Vorsaison

Eine nicht ganz unwichtige Frage verspricht hingegen noch jede Menge Spannung – und das wahrscheinlich bis zum letzten Abpfiff: Wer beerbt Sascha Mölders als Torschützenkönig der Spielzeit 2020/21? Stolze 22 Treffer hatte der gebürtige Essener, der inzwischen für Sonnenhof Großaspach in der Regionalliga Südwest die Fußballstiefel schnürt, in der Vorsaison erzielt. Vier mehr als Terence Boyd, damals noch für den Halleschen FC am Ball. Aktuell liegt der Magdeburger Baris Atik mit 18 Treffern auf dem Spitzenplatz der Torjägerliste. Aber Löwenstürmer Marcel Bär ist ihm dicht auf den Fersen: Nach den zwei Treffern in Duisburg hat “Cello” nun 17 Treffer auf dem Konto. Der inzwischen in Lautern aktive Terence Boyd ist auch heuer bei den Goalgettern vorn dabei: Er netzte 15 Mal ein – in der Hinrunde allerdings noch sieben Mal für den HFC.

Torschützenkönig Bär? Köllner hätte nichts dagegen

Für Löwentrainer Michael Köllner steht natürlich außer Frage, wen er sich am 14. Mai ganz oben in der Torschützenliste der 3. Liga wünscht:

Grundsätzlich ist das ein großes Ziel von mir, dass Marcel am Ende Torschützenkönig wird. Ich habe ihm schon im Dezember – um das Dortmund-Spiel ‘rum – gesagt: Du schießt heuer zwanzig Tore!

Damals im Dezember hatte ihn Cello daraufhin noch ungläubig angeschaut. Inzwischen scheint die vom Löwendompteur gesetzte Marke aber in greifbarer Nähe.
Köllner freut sich, wie er in der Presserunde am Mittwoch Vormittag verriet, auch ganz besonders über seinen direkten Trainingseinfluss auf einzelne Treffer seiner Mannschaft:

Wenn ich des eine Tor anschau’, wo er dem Lex auflegt – des machen wir so im Training. Und es freut mich, wenn einer – und Cello ist ja keine 20 mehr – Ballan- und -mitnahme genau so macht, wie ich ihm des sag’. Und nicht, wie er meint.

Zurück zum durchaus möglichen Titel “Torschützenkönig Bär”, der damit also zum zweiten Mal in Serie die Torjägerkrone an die Grünwalder Straße holen würde, merkte Köllner noch an:

Er tritt am Ende in die Fußstapfen von Sascha Mölders. Wenn er den gleichen Pokal gewinnt, wie Sascha letztes Jahr, dann glaube ich hat er nicht so viel falsch gemacht, sondern ist einfach gut unterwegs.

Eine Bitte an den Nachwuchs im Hause Bär

Das Thema abschließend äußerte Köllner dann noch schmunzelnd einen frommen Wunsch in Richtung des kürzlich erfolgten Familienzuwachses im Hause Bär, der sich auf jeden Fall positiv auf die Leistungsfähigkeit seines Stürmers auf dem grünen Rasen auswirken dürfte.

Ich hoffe natürlich auch, dass er sich von einem Neugeborenen zu Hause nicht jede Nacht um den Schlaf bringen lässt.

Grünwalder Stadion: Stadtrat beschließt in Vollversammlung den Ausbau

5
sechzger stadion tsv 1860 Grünwalder Stadion Stadt München
TSV 1860 - Osnarbrück, by CR-Fotos

Wie gestern bereits berichtet, tagte heute der Stadtrat in Vollversammlung und hatte unter anderem das Grünwalder Stadion auf der Agenda. Erwartungsgemäß wurde der Beschluss des Sportausschusses vom 30. März bestätigt. Das Thema wurde auf der Veranstaltung gar nicht erst aufgerufen, sondern direkt durchgewunken. Auf eine Aussprache wurde angesichts der breiten Zustimmung der Stadträte verzichtet.
Ob, wann und in welcher Form der Ausbau des Giesinger Wahrzeichens und der Heimat der Löwen denn nun beginnen wird, ist jedoch weiterhin unklar.

Grünwalder Stadion: Stadtrat beschließt Ausbau

Bereits im Vorfeld hatte die 3. Bürgermeisterin der Stadt München, Verena Dietl, weitere Gespräche mit dem TSV 1860 angekündigt, um Themen wie Bundesligatauglichkeit, Marktüblichkeit der Stadionkonditionen und Herausforderungen bei der Ligalizenzierung zu klären.

Die Löwen ihrerseits antworteten bei Facebook:

Liebe Frau Bürgermeisterin Dietl,

wir freuen uns und sind Ihnen und dem gesamten Stadtrat sehr dankbar für den Beschluss zum Grünwalder Stadion morgen! Vor allem sind wir froh, dass Sie unsere Punkte berücksichtigen und sich dafür einsetzen, im Status Quo Verbesserungen zu erreichen.

Unabhängig von der Zukunft sind uns die aktuell marktunüblichen Konditionen im Stadion eine große Herzensangelegenheit und von entscheidender Bedeutung. Hier wünschen wir uns in den kommenden Gesprächen Veränderungen und Optimierungen.

Herzlichen Dank für Ihre Mühe, herzlichen Dank auch an Ihre Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat, der Verwaltung der Landeshauptstadt München zusammenfassend für den politischen Willen, uns zu unterstützen.

Ihre TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Welche Konditionen gelten für den TSV 1860?

Zuletzt war ein Ausbau des Grünwalder Stadions auf eine Kapazität von 18.105 Plätzen bei gleichzeitiger Vollüberdachung und Schaffung von VIP-Logen in der Stehhalle im Gespräch.

Inwiefern diesbezüglich Erweiterungen möglich sind, welche Konditionen dem TSV 1860 angeboten werden, wie lange sich die Löwen binden müssten etc. – es gibt noch reichlich Gesprächsbedarf…

Bild: CR-Fotos.de

Löwe Leo Morgalla gegen den TSV Havelse wieder einsatzbereit

0
Leandro Leo Morgalla TSV 1860

Am vergangenen Sonntag musste Junglöwe Leandro Morgalla noch vor der Pause verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Er war bereits lädiert (Speiche gebrochen) in die Partie gegangen, nach 38 Minuten war jedoch Schluss. Laut Michael Köllner wird Morgalla den Löwen gegen den TSV Havelse jedoch wieder zur Verfügung stehen.

Morgalla gegen den TSV Havelse wieder einsatzbereit

In der heutigen Presserunde bestätigte der Trainer, dass der Youngster durch seine Verletzung nicht so stark beeinträchtigt sei, dass er die kommende Partie verpassen würde. Heißt: Nach den starken Leistungen zuletzt dürfte U18-Nationalspieler Morgalla gegen die Niedersachsen wieder in der Startelf stehen.

Der 17-Jährige hat bisher neun Partien in der 3. Liga absolviert und überzeugte dabei durch seine abgeklärte Spielweise. Stephan Salger und Niklas Lang dürften somit auch am Samstag wieder mit einem Platz auf der Ersatzbank Vorlieb nehmen müssen.

Bild: CR-Fotos.de

Sechzig um Sieben: Bierofka wird Trainer in Unterhaching

0
Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Langsam richtet sich der Blick bei uns auf das nächste Heimspiel gegen den TSV Havelse, den Anfang machte gestern eine neue Folge vom sechzger.de Talk. Besonders erfreulich war dabei, dass ein Spieler der Gäste sich die Zeit nahm und interessante Einblicke in den Alltag bei Havelse gab. Auch die Löwen trainieren bereits für das Spiel am Samstag: heute zum Beispiel  um 11 Uhr in einer öffentlichen Einheit am Trainingsgelände. Darüber hinaus steht heute das Grünwalder Stadion auf der Agenda des Münchner Stadtrats und Ex-Löwe Daniel Bierofka hat einen neuen Posten gefunden.

sechzger.de Talk Folge 56

In dieser Woche erschien der Talk wieder im gewohnten Rhythmus am Dienstag. Moderator Jan empfing dabei gleich zwei Mal einen Flo – einen aus dem Redaktionsteam, den anderen aus Havelse. Taktiktafel Bernd komplettierte die Runde und gemeinsam haben die vier mit dem Auswärtssieg in Duisburg und dem Heimspiel gegen den TSV Havelse viel zu besprechen. Komplettiert wird das Ganze von Infos aus erster Hand bezüglich dem kommenden Gegner der Löwen. Es lohnt sich also – hört rein!

Debatte um Michael Köllner

Auch nach dem klaren Sieg in Duisburg wurde Michael Köllner mit der Frage nach seiner Zukunft konfrontiert. So richtig deutlich positionierte sich der 52-Jährige am Sonntag erneut nicht und ließ Raum für Spekulationen. Vertraglich ist Köllner momentan bis 2023 an den TSV 1860 gebunden, sodass einer weiteren Zusammenarbeit aber nichts im Wege steht.

Heute Thema im Stadtrat: das Grünwalder Stadion

Die ausgearbeitete Beschlussvorlage des Sportausschusses ist heute Thema in der Vollversammlung des Münchner Stadtrats. Die finale Entscheidung pro oder contra der teuersten Umbauvariante wird dabei getroffen. Christian Jung hat noch einmal zusammengefasst, mit was die Löwenfans heute rechnen müssen. Im Großen und Ganzen geht es nur um eine Formalität.

Musikanten starten wieder mit Proben

Hauptsächlich Sport ist beim TSV 1860 das entscheidende Thema, kein Wunder bei einem Turn- und Sportverein. Doch mit den Sechzger Musikanten haben die Löwen auch seit einiger Zeit ihre eigenen Musiker. Nach der Zwangspause wegen Corona geht es bei ihnen endloch wieder mit Proben los. Neue Mitglieder sind weiterhin gerne gesehen.

Bierofka mit neuem Job in Unterhaching

Mehreren Berichten zufolge hat Ex-Löwentrainer Daniel Bierofka einen neuen Job gefunden. Er soll die U17 der SpVgg Unterhaching übernehmen und fortan seinen Teil zu der Jugendarbeit bei der Spielvereinigung beitragen. Selber trug Bierofka in seiner Zeit als Jugendfußballer ein Jahr lang das Trikot der Hachinger. Ab Sommer soll der 43-Jährige seinen neuen Job beginnen. Nach dem Klassenerhalt der U17 des TSV 1860 kommt es dann im nächsten Jahr erneut zum zwei Duellen zwischen Unterhaching und den Löwen – mit Daniel Bierofka auf einer ungewohnten Seite.

News aus der 3.Liga

Gerade erst abgestiegen: Ingolstadt visiert Wiederaufstieg an

Als erster Absteiger aus der 2.Bundesliga steht der FC Ingolstadt 04 fest. Kaum in die 3.Liga abgestiegen, haben die Schanzer auch schon das Ziel für die neue Saison ausgegeben. Es soll direkt zurück in das zweite Oberhaus gehen. Zunächst einmal droht dem Verein aber ein personeller Umbruch. Wie das Team zum Saisonstart im Juli aussehen wird, ist noch völlig unklar. Zumindest Trainer Rüdiger Rehm wird bleiben und auch in der Saison 2022/23 an der Seitenlinie stehen.

Morgen Abstimmung über’s Stadion: Formalität im Münchner Stadtrat?

4

Löwenfans mit klarer Forderung an den Stadtrat

Der Gästeblock hat beim legendären 6:0-Sieg in Duisburg am Sonntag bereits darauf hingewiesen: “WAHLVERSPRECHEN EINLÖSEN – AM MITTWOCH FÜR DEN AUSBAU STIMMEN”, stand auf dem Spruchband zu lesen, das Mitte der ersten Halbzeit von den Löwenfans präsentiert wurde.

Die Aufforderung richtet sich an die Mitglieder des Münchner Stadtrates, die in der für morgen angesetzten Sitzung über den Beschluss des Sportausschusses vom 30. März abstimmen werden. Eigentlich eine reine Formalie, denn in der Regel folgt die Vollversammlung den Voten der Ausschüsse und winkt diese quasi einfach durch. In diesem Fall könnte es jedoch zumindest noch ein wenig Gesprächsbedarf beim einen oder anderen Stadratsmitglied geben, nachdem die TSV 1860 KGaA am Tag nach dem Beschluss des Sportausschusses eine Stellungnahme veröffentlicht hatte, die ein paar diskussionswürdige Punkte zur Stadionzukunft der Löwen thematisierte. In der öffentlichen Diskussion wurde dieses Statement unter anderem als nicht sonderlich geschickt bezeichnet und an mancher Stelle war – mindestens hinter vorgehaltener Hand – von einer undankbaren Haltung des TSV 1860 gegenüber der Stadtverwaltung die Rede. Auch wir berichteten über die Kontroverse.

Abstimmung im Stadtrat eine reine Formalie?

Darum geht es aber morgen im Stadtrat (eigentlich) nicht. Hinter den Kulissen laufen die Gespräche weiter zwischen den 1860-Verantwortlichen, Bürgermeisterin Verena Dietl und den zuständigen Referaten – relativ unabhängig von dem abzustimmenden Beschluss. Die großen Unbekannten bleiben die zukünftige Miethöhe für 1860 und verschiedene bauliche Details, die allerdings erst deutlich später angegangen werden sollen. Vom Frühjahr 2023 war da zuletzt die Rede. Offen ist auch die von 1860 aufgeworfene Frage, was im Falle einer heute noch utopisch wirkenden, aber innerhalb der nächsten zehn Jahre durchaus denkbaren Rückkehr der Löwen in die 1. Bundesliga, passieren soll. Derzeit passt das bauliche Konzept für das renovierte Sechzgerstadion nicht zu den Vorgaben der DFL für die Arenen in Deutschlands Fußballoberhaus. Wobei dieser Punkt defintiv lösbar erscheint. Zu oft hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass es eben doch geht am Standort Giesing, wenn man nur will.

Lesenswertes Interview mit dem FdS-Vorsitzenden

Wie geht es eigentlich den Hauptbetroffenen, also den Löwenfans selbst mit dem ganzen Thema und der irgendwie weiterhin unsicheren Zukunft in der Stadionfrage? Die einen setzen auf das Prinzip Hoffnung, dass sich 1860 und die Stadt schon einig werden in den noch strittigen Punkten. Viele blenden das Thema aber inzwischen auch einfach aus, weil ihnen die ganze Debatte viel zu sehr in Details geht, mit denen sie sich nicht tiefer befassen möchten. In einem sehr lesenswerten Interview mit der Abendzeitung hat Martin Scherbel, der Vorsitzende der Freunde des Sechzgerstadions am vergangenen Wochenende den aktuellen Stand der Dinge zusammengefasst und einen Blick auf die beiden unterschiedlichen Perspektiven von 1860 und der Stadt München gerichtet. Das Gespräch legen wir auch unseren Lesern ans Herz. Es kann hier aufgerufen werden.

Tagesordnungspunkt 11

Um welche Uhrzeit genau morgen die Abstimmung zu Tagesordnungspunkt 11 Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße 4 im 18. Stadtbezirk Untergiesing-Harlaching. Sachstandsbericht zur möglichen Ertüchtigung auf 18.105 Zuschauerplätze im Stadtrat stattfindet, ist uns leider nicht bekannt. Die öffentliche Sitzung beginnt morgens um 9.00 Uhr. Nicht im Rathaus, sondern – weiterhin Corona-bedingt – im Showpalast im Nordosten der Landeshauptstadt. Sie kann per Livestream verfolgt werden. Hier bei sechzger.de erfahrt Ihr auf jeden Fall alles rund um diesen – für die Zukunft des TSV 1860 – durchaus nicht ganz unwichtigen Termin.

 

Köllner und die Gespräche über die Zukunft

0
TR Michael Köllner 2021 22 1024x628

Fast spannender als der Kampf um Platz 4 in der Dritten Liga, scheinen wohl die Spekulationen um die Zukunft von Cheftrainer Michael Köllner zu sein. Nach dem 6:0-Triumph in Duisburg äußerte sich der 52-jährige Übungsleiter gegenüber “MagentaSport”. Thema war seine Zukunft an der Grünwalder Straße. So soll es bald Gespräche über die Zukunft geben.

Vertrag ist Vertrag

Michael Köllner hat einen Vertrag bis 2023. Das heißt, eigentlich erübrigt sich eine Diskussion, ob der Oberpfälzer auch in der kommenden Saison noch auf der Kommandobrücke des TSV 1860 steht. Doch in der Münchner Medienwelt reichen solche Fakten nicht aus. Gleich nach der Niederlage gegen Osnabrück gingen die Spekulationen um eine Weiterbeschäftigung los. Köllner weiß selbst, dass er ein unterschriebenes Arbeitspapier in den Händen hält. Das Saisonziel “Aufstieg” wurde zwar verpasst, die direkte Qualifikation zum DFB-Pokal ist aber noch drin. Köllner hat zudem viel beim TSV 1860 München aufgebaut und junge Spieler in den Kader und die erste Mannschaft integriert.

Köllner und die Gespräche über die Zukunft

Trotzdem wird und muss es eine Analyse der abgelaufenen Saison geben. Das ist nicht nur professionell, sondern gehört zu einer normalen Planung für die kommende Spielzeit dazu.

“Es geht jetzt in den Gesprächen mit dem Verein darum, auszuloten, ob es eine gemeinsame Zukunft gibt. Am Ende muss die Zukunft ja immer was Gutes sein”,

meinte Michael Köllner im Gespräch mit “MagentaSport”. Denn nach dem Trainer wurde in dieser Saison viel richtig gemacht. Krachend gescheitert ist sicher etwas anderes. Nur sei man mit dem Druck, den man sich selbst auferlegt hat, nicht gut umgegangen. Das meinte auch Kapitän Stefan Lex nach der Partie in Duisburg, in der die Löwen befreit und wie entfesselnd aufspielten.

Für Michael Köllner ist es wichtig, dass alle Seiten in den Gesprächen ein gutes Gefühl für die neue Saison haben, dann stehe nach dem Trainer einer guten Zukunft “sicher nichts mehr im Wege”. Das Präsidium des TSV 1860 hat schon durchblicken lassen, dass man gerne mit Köllner weitermachen will. Am morgigen Mittwoch wird es an der Grünwalder Straße eine Presserunde mit dem Übungsleiter geben. Da wird sich der Trainer aber eher mit der näheren Zukunft beschäftigen und die heißt Heimspiel gegen den TSV Havelse am kommenden Samstag. Vielleicht wird er in seiner ureigenen Art schon mehr durchblicken lassen. Es bleibt weiter spannend.

TSV 1860 Musikanten proben nach Corona-Zwangspause wieder

0
TSV 1860 München Musikanten

Corona hat bekanntlich fast alle Bereiche betroffen. Ob Sport, Sozialleben oder Kultur – die Auswirkungen und Einschränkungen aufgrund der Pandemie waren weitreichend. Schön langsam gehts aber wieder auf allen Ebenen los und auch die TSV 1860 Musikanten haben sich nach der Zwangspause wieder zur Probe getroffen.

TSV 1860 Musikanten beim Boxen

“57, 58, 59…Sechzig, ja so klingt’s im Chor!” Zum ersten Mal seit der “Sechzgerwiesn” im vergangenen September haben sich die TSV 1860 Musikanten rund um Abteilungsleiter und Dirigent Toni Hörger wieder zum Proben getroffen. Nach einer längeren Coronapause spielte die Gruppe am Sonntag erstmals im neuen „Gwand“ zusammen im Proberaum in Schöngeising.

Aktuell bereiten sich die Sechzger Musikanten auf ihren nächsten Auftritt beim Boxkampf der Löwen am 14. Mai vor. Nach dem erfolgreichen Auftritt vor der Westkurve des Grünwalder Stadions beim Pokalspiel gegen den FC Schalke 04 steht zudem ein weiterer Stadiongig auf dem Programm.

Du willst mitmachen? Nur  zu!

Wer Lust hat, sich den Sechzger Musikanten anzuschließen und gemeinsam mit den Löwen zu musizieren, ist herzlich eingeladen, bei den Proben vorbeizuschauen. Bei Interesse schreibt eine Mail an anton.hoerger@tsv1860.org.

sechzger.de Talk Folge 56 vor TSV 1860 München – TSV Havelse

1
Youtube Thumbnail Sechzger De Talk 56 Mit Gast Florian Riedel (TSV Havelse) 01

Nach dem furiosen 6:0-Auswärtssieg des TSV 1860 München empfängt Moderator Jan nicht nur die beiden Redakteure Flo und Bernd, sondern mit Florian Riedel vom TSV Havelse auch einen prominenten Gast. Gemeinsam sprechen sie über den 35.Spieltag, die Zukunft beim TSV Havelse und das nächste Heimspiel der Löwen im Grünwalder Stadion.

Der Sieg beim MSV Duisburg

Mit nur einem Spiel hat der TSV 1860 München bereits das Ziel 4.Platz erreicht. Grund dafür war der furiose 6:0-Sieg in Duisburg. Als Auswärtsfahrer waren Jan und Flo live vor Ort dabei. Die Stimmung der beiden ist daher natürlich bestens. Auch Bernd, der das Spiel bereits in der Taktiktafel analysiert hat, ist mehr als zufrieden mit der gezeigten Leistung. Florian Riedel wiederum, der in Folge 56 zu Gast ist, konnte mit dem TSV Havelse ebenfalls einen Sieg feiern. Zuhause gewann der TSV durch ein Tor von Froese knapp mit 1:0.

Vor dem nächsten Spiel des TSV 1860 zu Gast: Florian Riedel (TSV Havelse)

Bereits vor dem 35.Spieltag stand Havelse neben Türkgücü als zweiter Absteiger fest. Florian Riedel ist seit vergangenen Sommer beim TSV und war bereits bei zahlreichen anderen Vereinen unter Vertrag. Eine Situation wie in Havelse hat der erfahrene 32-Jährige allerdings auch noch nicht erlebt. Wie er zu dieser Einschätzung kommt, erzählt er in Folge 56 des sechzger.de Talks.
Einige Spieler der Niedersachsen werden ihren Traum vom Profifußball in der kommenden Saison weiterträumen dürfen. Auch Riedel, der nur noch bis zum Sommer in Havelse unter Vertrag steht, möchte vorerst weiter im Profifußball bleiben – und wer weiß, vielleicht kreuzen sich die Wege mit dem TSV 1860 München am Samstag nicht zum letzten Mal… Mit Löwe Yannick Deichmann spielte Riedel bereits in Lübeck zusammen. Der Kontakt ist bis heute nicht abgerissen und sicherlich wird sich der Rechtsverteidiger der Löwen über das Lob aus Havelse im Talk freuen – auch wenn Florian Riedel seine Lobeshymnen schon kurz danach bereut…

Das nächste Heimspiel des TSV 1860 gegen Havelse

Am Samstag stehen sich die beiden Freunde zunächst aber einmal auf dem Platz gegenüber, denn der TSV 1860 München empfängt den TSV Havelse im Grünwalder Stadion. Die Löwen treffen dabei auf die auswärtschwächste Mannschaft der Liga, zudem steht Havelse bereits als Absteiger fest. Doch auf die leichte Schulter nehmen sollte dieses Spiel bei den Löwen keiner. Die Gäste wollen sich erhobenen Hauptes (vorerst) aus dem Profifußball verabschieden und stellten dies mit dem Sieg gegen Freiburg II bereits eindrucksvoll unter Beweis. Dennoch erwarten die beiden Redakteure Flo und Bernd einen Heimsieg am kommenden Samstag. Dieser wird auch dringend benötigt, um weiterhin den 4.Platz abzusichern – und wer weiß, ob der Konkurrenz aus Kaiserslautern und Braunschweig im Schlussspurt nicht doch noch die Luft ausgeht.

Der sechzger.de Talk Nummer 56 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um sieben: Nach Duisburg ist vor der Stadtratsabstimmung

1
TSV 1860 München Sechzgerstadion

Die Löwen verzauberten vorgestern die weiß-blaue Fangemeinde mit dem 6:0-Auswärtsieg an der Wedau. Durch den hohen Sieg in Duisburg liegen sie wieder auf Platz 4 der Tabelle und in der Pole Position für die DFB-Pokalqualifikation. Morgen steht bereits der nächste wichtige Termin an: die Stadtratsabstimmung zur Ertüchtigung des Sechzgerstadions.

Rückschau auf den historischen Sieg in Duisburg

Das gestrige 6:0 beim MSV war der höchste Auswärtssieg des TSV 1860 München in der dritten Liga. Besonders hervorgetan hat sich dabei natürlich Stefan Lex. Der Käptn bereitete sage und schreibe vier Tore vor und ließ es sich nicht nehmen, eins selbst zu erzielen. Das bringt ihm natürlich den Titel “Spieler des Spieltags” beim kicker ein. Selbstverständlich steht er damit auch in der Elf des Tages. Aber nicht als einziger Löwe, vier weitere Akteure von der Grünwalder Straße stehen im Aufgebot des kickers. Mit Marco Hiller, Yannick Deichmann, Erik Tallig und Marcel Bär kommt fast die halbe Elf Tages aus Giesing. Bernd Winninger hat für Euch in der TAKTIKTAFEL wieder analysiert, wie der Löwe mit sechs Bissen das Zebra filettiert hat. So traten die gut gesättigten Löwen die Heimreise im extra “verzierten” Mannschaftsbus an, während Jan Schrader eine neue Einheit zur Messung von Auswärtserfolgen erfand.

Marcel Bär – auf dem Weg zum Torschützenkönig

Er trifft, er bereitet vor und er rennt sich in jedem Spiel die Seele aus dem Leib: Marcel Bär. Und er tritt langsam aus dem großen Schatten von Sascha Mölders. Aktuell ist er sogar Zweiter in der Torschützenliste mit nur einem Treffer Rückstand auf Baris Atik. Grund genug einen genauen Blick auf unsere Nummer 15 zu werfen und seine starken Leistungen zu würdigen.

Stadtratsabstimmung zur Ertüchtigung des Sechzgerstadions steht bevor

Morgen steht für den TSV 1860 München eine wichtige Abstimmung auf der Agenda des Stadtrats: Die Vollversammlung stimmt über die Empfehlung des Sportausschusses zur Ertüchtigung des Sechzgerstadions ab. Worum es genau geht, wird Euch Christian Jung heute noch in einem kurzen Artikel vorstellen. Lesenwert ist auch das Interview mit Martin Scherbel, dem Vorsitzenden der Freunde des Sechzgerstadions, der die aktuelle Lage hervorragend zusammenfasst. Unterdessen schlagen die Grünen des Bezirksausschusses Obergiesing-Fasangarten vor, einen Kindergarten in der neuen Nordtribüne (das ist die heutige Stehhalle) einzubauen. Keine schlechte Idee, das Stadion auch über den Fußball hinaus für die Allgemeinheit zu nutzen. In der letzten Saison hätte man für die Kleinen nicht mal extra einen Sandkasten bauen müssen…

Voller Erfolg für die Fußballabteilung am Wochenende

Keine Löwenmannschaft verlor am vergangenem Wochenende, hier findet Ihr nochmal den Überblick über die Ergebnisse. Besonders erwähnenswert sind sicherlich das 4:1 der U17 in Darmstadt, das den Klassenerhalt in der Bundesliga sicherte sowie das aktuelle Modeergebnis von 6:0 der U19 in der Meisterschaftsrunde der Bayernliga, das das Team der Bundesliga einen großen Schritt näher bringt. Die U11 gewann ein internationales Turnier in Viersen. Außerdem konnten auch die Mannschaften des e.V Erfolge feiern und setzen sich im Aufstiegskampf fest.

Boxer legen Protest ein

Einen Sieg beim amtierenden deutscher Meister hätten auch unsere Boxer feiern müssen. Zumindest nach ihrer Ansicht. Allerdings wurde der letzte Kampf des Abends bei Traktor Schwerin auf Grund von angeblichen Formalitätsfehlern für die Norddeutschen gewertet. Und zwar vom Präsident des deutschen Boxverbandes höchstpersönlich. Als periphär am Boxen Interessierter sieht man Don King vor seinem geistigen Auge…

Die Boxlöwen fühlen sich verschaukelt, haben Protest eingelegt und drohen sogar mit Rückzug aus der Bundesliga. Wir hoffen nach einem Besuch bei den Boxern, dass das nicht passiert. Denn so ein Boxabend ist wirklich ein schönes familiäres Ereignis. Außerdem hatten wir bei unserem Besuch den Eindruck, dass es sehr respektvoll und fair zugeht. Hoffentlich hat uns der Eindruck nicht getäuscht.

News aus der dritten Liga

Viktoria Köln – SV Meppen 1:1

In Sportpark Höhenberg wurde der 35. Spieltag der dritten Liga beschlossen. Die Vamilie1904 empfing den SV Meppen. Man trennte sich schiedlich, friedlich 1:1. Sogar der Torschütze war der selbe: Bünning bracht den SV Meppen in der 11. Minute in Führung, in der 49. Minute traf er zum Ausgleich ins eigene Netz.

Ausschreitungen bei Aufstiegsfeier in Magdeburg

Die Magdeburger Fans zaubern bei jedem Spiel eine gute Stimmung in ihr Stadion. Leider bleiben die Feierlichkeiten nach dem gestrigen Aufstieg nicht friedlich und es mussten sogar Wasserwerfer eingesetzt werden.

Ingolstadt plant für die dritte Liga

Nachdem am letzten Freitag der Abstieg des Fusionsklubs aus der Audi-Stadt besiegelt wurde, plant man dort bereits für die kommende Saison in der dritten Liga. Sport-Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer spricht von einem Neuanfang, von dem allerdings die sportlich Verantwortlichen verschont bleiben. Sowohl Beiersdorfer selbst als auch Sportdirektor Malte Metzelder und Trainer Rüdiger Rehm sollen bleiben. Es soll lediglich “eine deutliche Erneuerung und Umstrukturierung im Kader” vorgenommen werden.

Damit seid Ihr wieder auf Ballhöhe, was den TSV 1860 München und die dritte Liga betrifft. Alles Wichtige erfahrt Ihr natürlich bei sechzger.de.

 

 

Vom Schatten zum Torschützenkönig des TSV 1860 München?

10
Marcel Bär

Von den falschen zu den richtigen Löwen.

Wir schreiben den 18. Juni des vergangenen Jahres, als der TSV 1860 München gleich zwei Neuzugänge vorstellte. Als erstes Yannick „Deichi“ Deichmann, um den es heute aber nicht gehen soll. Der andere Spieler, den man vorgestellt hat, war Marcel „Cello“ Bär.
Im Sommer vom Zweitligaabsteiger und diesjährigen Aufstiegsaspiranten Eintracht Braunschweig gekommen und vorerst als Spieler um Sascha Mölders geplant. Der Versuch funktionierte aber nur mittelgut. Dies änderte sich mit dem Abgang von Sascha Mölders. Seitdem trifft Cello am Fließband und das hat bei den Löwen wahrscheinlich nicht jeder kommen sehen.

Top Start, dann aber eher unauffällig

Zwar begann die Saison für den gebürtigen Gifhorner mit dem Siegtreffer gegen die Würzburger Kickers überragend, aber in den nächsten Spielen flachte die Form von ihm ab. In den restlichen Spielen als Baustein um Sascha Mölder gelangen ihm „nur“ noch vier weitere Treffer. Jedoch verlor man kein einziges Spiel, in dem der Ex-Braunschweiger traf. Am letzten Spieltag der Hinrunde köpfte er den Treffer, der sinnbildlich für die Saison der Löwen stand. Als er das 2:0 im Stadion Rote Erde gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund erzielte, jubelte das gesamte Team geschlossen. Ein Zeichen des wiedergefundenen Zusammenhalts, der endlich wieder zurückgekehrt ist. Das erste Spiel nach der Causa Mölders.

Bär entwickelt sich zu einem Schlüsselspieler beim TSV 1860 München.

Nach dem Treffer in Dortmund blühte Bär so richtig auf. Dies merkt man auch an der Spielzeit. Während er in der Hinrunde nur vier Mal (Türkgücü-Spiele zählen hier nicht mit rein) über volle 90 Minuten auf dem Platz stand, waren es in der Rückrunde alle Partien bis auf den Heimsieg gegen Verl. Auch die Anzahl seiner Treffer schraubte sich extrem in die Höhe. Ganze elf Mal brachte er die Fans zum Jubeln und weitere vier Mal legte er einen Treffer auf – und die Saison hat noch drei Spiele.

Auf den Spuren der Wampe?

Letzte Saison wurde Sascha Mölders mit 22 Toren aus 37 Spielen Torschützenkönig. Dass der aktuell bei 17 erzielten Toren stehende Bär diese Marke knackt, ist sehr unwahrscheinlich. Jedoch könnte der Titel Torschützenkönig im zweiten Jahr in Folge an die Löwen gehen. Aktuell steht er nur noch einen Treffer hinter dem Führer dieser Statistik, Baris Atik. Also ein machbares Ziel. Ein Anreiz für den frischgebackenen Vater? Wir hoffen doch! Die Löwen würden sich aber sicherlich auch freuen, wenn er die Löwen mit seinen Vorlagen in den DFB-Pokal passt.

Mittlerweile kann man sagen das er ein sehr sehr guter Transfer des oft kritisierten Günther Gorenzels ist.

Bild: OR-Pressedienst