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Öffnet Söder die Stadien für Fußballfans?

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TSV 1860 Geschäftsstelle
Geschäftsstelle TSV 1860, Corona

Öffnet Söder die Stadien für Fußballfans?

Spannend wird es für Fußballfans in Bayern am Mittag. Dann wird Ministerpräsident Markus Söder verkünden, ob Fußballspiele bei der EM in Bayern mit Zuschauern stattfinden können. Konkret betrifft es die Allianzarena in München.

Nicht nur für die Europameisterschaft, sondern auch für die Zukunft entscheidend

Man kann sich richtig vorstellen, in welchem Zwiespalt Söder steckt. Er, der harte Hund der nach außen gerne den Mahner vom Team „Umsicht & Vorsicht“ gab, soll auf einmal tausende oder zehntausende Menschen in ein Fußballstadion lassen. Wohlwissend, dass die Entscheidung dann nicht nur die EM-Spiele der Deutschen Fußballnationalmannschaft, sondern sämtliche Fußballspiele in der Zukunft in Bayern betreffen wird.

Ansteckungen auf der Aufstiegsfeier von Hansa Rostock: Null

Vielleicht kommt ihm da ganz gelegen, dass es erst ein großes – wenn auch unfreiwilliges – Corona-Experiment gegeben hat. Die Aufstiegsfeier von Hansa Rostock. Tausende, angeblich sogar über zehntausend feierten ausgelasse unter freiem Himmel. Abstand und Maske, größtenteils Fehlanzeige.

Ebenfalls Fehlanzeige: Infektionen unter freiem Himmel

Zum Glück waren Corona-Infektionen ebenfalls Fehlanzeige, es gab schlicht und ergreifend keine. Wobei man dazu sagen muss, dass die 7500 Fans die schon im Stadion waren alle negativ getestet waren.

Mut für eine Saison mit Fans im Fußballstadion

All das macht Mut für die kommende Saison und Spiele mit Fans im Fußballstadion: Die Corona-Inzidenz geht trotz großzügiger Öffnungen stetig nach unten, die Anzahl der Impfungen geht stetig nach oben.

Nichts spricht dagegen, die kommende Saison wieder mit Fans im Stadion auszutragen. Für Geimpfte und getestete wird es so kommen. Markus Söder wird heute Mittag den Grundstein dafür legen.

Dass vor nicht einmal vier Wochen Leute wie ich meinen Beruf nicht einmal getestet ausüben durften, ist ein anderes Thema.

Sechzig um Sieben: erste Testspiele beim TSV 1860 terminiert

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Für alle, die wie der Verfasser dieser Zeilen heute arbeiten müssen oder für alle mit kurzem Schlaf starten wir in den Brückentag mit den Meldungen vom gestrigen Donnerstag sowie den ersten Termine für Testspiele beim TSV 1860 München.

Keine Lizenz für Uerdingen – Transfers möglich?

Der KFC Uerdingen wird in der kommenden Saison aller Voraussicht nach nicht in der 3.Liga antreten. Durch den kurzfristigen Lizenzverlust sind einige Spieler ablösefrei verfügbar. Sollten die Löwen dort auch zuschlagen? Taktikfuchs Bernd Winninger hat die aus seiner Sicht möglichen Optionen dargelegt.

Ois Guade, Maxim Gresler!

Junglöwe Maxim Gresler wurde gestern volljährig. Zu diesem Anlass gratulierte sechzger.de wie üblich mit einem Artikel und warf unter anderem einen Blick auf die Einsatzzeiten in der vergangenen Saison.

Ewige Tabelle der 3.Liga

Alle Spiele der seit 2008/09 laufenden 3.Liga sind in der Ewigen Tabelle erfasst. Seit mittlerweile drei Spielzeiten ist der TSV 1860 in dieser Liga auf Punktejagd. Wir haben einen Blick auf die Ewige Tabelle der 3.Liga geworfen und zeigen, wo die Löwen aktuell stehen.

Erste Termine für Testspiele des TSV 1860 München

Noch dauert es einige Tage, bis die Mannschaft aus dem Urlaub zurückkehrt und das Training wieder aufnimmt. Testspiele gehören in der Vorbereitung natürlich auch zum Programm und der Gegner für das erste dieser Art steht nun fest. Am Mittwoch, 30.06.2021 treten die Löwen in Heimstetten gegen den dortigen Regionalligisten an. Anpfiff ist bereits um 18:00 Uhr.

Auch die Amateure des TSV 1860 bestreiten selbstverständlich Testspiele, unter anderem treffen sie dabei auf den 1.FC Garmisch-Partenkirchen. Der Landesligist ist Gastgeber und empfängt die Sechzig Amateure am Samstag, 03.07.2021 um 11:00 Uhr.

News aus der 3.Liga

Kapitän des SC Verl verlängert

Der Aufsteiger zeigte in der vergangenen Spielzeit attraktiven Offensiv-Fußball und handelte sich damit einige Sympathiepunkte ein. Nach zahlreichen Abgängen kann der Verein nun eine Verlängerung verkünden. Kapitän Julian Stöckner bleibt dem SC Verl auch in der Saison 2021/22 erhalten. Der 32-Jährige freut sich auf seine achte Saison mit dem SCV. Stand jetzt hat der Verein 24 Spieler zur Verfügung.

Aygün Yildirim hingegen hat sich dem Zweitligisten Jahn Regensburg angeschlossen und verlässt den SC Verl. Mit 14 Toren und 5 Vorlagen war er einer der Erfolgsgaranten für die starke Saison des Liga-Neulings.

 

Ein Blick auf die Ewige Tabelle der 3.Liga mit dem TSV 1860 München

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Mit dem VfL Osnabrück kehrt ein Verein in die Drittklassigkeit zurück, der fest zum Inventar dieser Spielklasse gehört. Zumindest verrät dies die Ewige Tabelle der 3.Liga.

Relegation gegen Ingolstadt: Osnabrück steht als Absteiger fest

Während bei den Aufsteigern weiterhin nur einer von vier Plätzen fest vergeben ist, herrscht bei den Absteigern aus der 2.Liga seit Sonntag vollständige Klarheit. Der VfL Osnabrück gewann das Rückspiel der Relegation gegen den FC Ingolstadt 04 zwar mit 3:1, stieg aber nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel in Summe in die 3.Liga ab. Zuvor standen bereits Eintracht Braunschweig und die Würzburger Kickers als Absteiger fest.

“Ewige” Tabelle der 3.Liga

Mit dem VfL Osnabrück kehrt ein waschechter Drittligist in seine angestammte Liga zurück. Das verrät ein Blick auf die Ewige Tabelle der 3.Liga.

Generell wird dieser Begriff wie folgt definiert: “eine Tabelle […], die alle Ergebnisse über den gesamten Zeitraum des Bestehens einer Liga oder eines Turnieres zusammenfasst“. Wirft man einen Blick auf die 3.Liga, scheint “Ewige Tabelle” allerdings eher unangemessen zu sein. Die Spielklasse existiert in ihrer aktuellen Form erst seit der Saison 2008/09. Sie ersetzte die Regionalligen Nord und Süd und sollte für “eine größere Leistungsdichte für den Unterbau der 2. Bundesliga mit besseren Förder- und Entwicklungsmöglichkeiten für talentierte Spieler” sowie bessere Vermarktung sorgen.

Die Rekordhalter

Bislang wurden 13 Spielzeiten in der 3.Liga ausgetragen. Die meisten absolvierten Spiele (418, entspricht 11 Jahren) haben der SV Wehen Wiesbaden und die SpVgg Unterhaching vorzuweisen. Der SVW führt die Ewige Tabelle der 3.Liga zudem an. Mit dem 1.Spieltag der Saison 2021/22 wird Wiesbaden den Rekord der meisten Partien alleine inne haben, da die Spielvereinigung abgestiegen ist und in der kommenden Saison in der Regionalliga Bayern antritt. Hinter Wehen liegt Hansa Rostock auf Rang 2, der angesprochene VfL Osnabrück auf 3 und Unterhaching auf 4. Auch bei den meisten Siegen sieht die Konstellation identisch aus.

Die aktuell längste Ligenzugehörigkeit weist der Hallesche FC auf. Sie sind seit 2012 ununterbrochen in der 3.Liga zu finden. Drei ehemalige Drittligisten spielen inzwischen in der 1.Bundesliga (Leipzig, Bielefeld und Union Berlin). Die niedrigste Spielklasse weisen vier Mannschaften auf: die Stuttgarter Kickers,TuS Koblenz, Rot-Weiß Erfurt und Kickers Emden. Alle spielen in der Oberliga.

Der TSV 1860 München ist nach drei Spielzeiten mit 171 Punkten aus 114 Spielen auf Rang 36 zu finden. Sollten die Löwen in der kommenden Saison ähnlich gute Leistungen zeigen und um die 60 Punkte erzielen, geht es mindestens sieben Plätze nach oben. Das liegt daran, dass viele Zweitligisten vor dem TSV 1860 liegen. Unmittelbar hinter Sechzig München liegt übrigens der BVB II mit 165 Punkten, der möglicherweise nächste Saison wieder in der 3.Liga antreten darf.

Viel geboten für Zahlen- und Statistikfans bei sechzger.de

Der heutige Ausflug in die Welt der Statistiken ist keine einmalige Angelegenheit bei sechzger.de. Zuletzt befassten wir uns mit den Einsatzminuten der Spieler des TSV 1860 München in der abgelaufenen Saison. Vor und nach jedem Spiel präsentiert Bernd Winninger seine TAKTIKTAFEL mit Statistiken zum aktuellen Gegner der Löwen.
Oder wollt ihr wissen, wie der TSV 1860 gemäß der Europapokalartihmetik abgeschnitten hätte? Bitte sehr! Im Liveticker, den ihr bei jedem Spiel verfolgen könnt, werden zudem stets Fakten zum Gegner, Schiedsrichter oder zurückliegenden Duellen genannt. Zahlen- und Statistikfans kommen bei sechzger.de also voll und ganz auf ihre Kosten!

Welche Spieler vom KFC Uerdingen sind für den TSV 1860 interessant?

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Fanradio des KFC Uerdingen in Lotte 3.Liga gegen den TSV 1860 München

Der KFC Uerdingen erhält keine Lizenz. Das heißt die Liga eröffnet wohl das große Halali auf die Spieler der Krefelder. Welcher Spieler, der für den KFC Uerdingen im letzten Jahr noch die Fußballschuhe geschnürt hat, würde denn zum TSV 1860 München passen? Gibt es da die ein oder andere sinnvolle Personalie?

Der Kader des KFC Uerdingen ist überaus breit aufgestellt. Einige Spieler sind auch schon weg. Grimaldi, der eh kein Thema gewesen wäre und Gnaase wechseln zum 1.FC Saarbrücken; Rechtsaußen Christian Kinsombi zum SV Sandhausen und Gino Fechner nach Wiesbaden.

Neuer Stürmer vom KFC Uerdingen für den TSV 1860 München?

Der erste Krefelder, der mir einfällt und der höchst interessant wäre, ist der einundzwanzigjährige Mittelstürmer Muhammed Kiprit, der auch im offensiven Mittelfeld und als hängende Spitze einsetzbar wäre. Mit acht Saisontoren und einer Vorlage in 36 Spielen war er vergangenes Jahr bei den Krefeldern der erfolgreichste Torschütze. Acht Tore klingt natürlich nicht nach sonderlich viel Erfolg vor dem Tor. In seinem jungen Alter und mit nur zwei Schüssen pro Spiel ist diese Quote dennoch ganz ordentlich. Fast jeder zweite seiner Schüsse geht aufs Tor. Er wäre aufgrund seiner Vielseitigkeit sowohl in Systemen mit nur einem Stürmer als auch in Systemen mit zwei Stürmern eine Option neben bzw. hinter Sascha Mölders.

Auch weitere Spieler sind denkbar

Auch der rechte Mittelfeldspieler Fridolin Wagner, der vor der vergangenen Saison aus Münster an die Grotenburg gewechselt war, ist eine Personalie, über die man sich Gedanken machen könnte. Der dribbbelstarke Außenspieler hat eine hohe Passgenauigkeit, wurde aber von den Krefeldern im Verlauf der letzten Saison eher im Zentrum eingesetzt. Dort konnte er seine großen Stärken Schnelligkeit und technische Finesse weniger ausspielen als noch zuvor bei Preußen Münster.

Ebenfalls für die rechte Seite wäre auch Haktab Omar Traorè interessant. Der aus Rödinghausen zum KFC gestoßene Deutsch-Togolese ist ein etatmäßiger rechter Verteidiger, kann aber jede Position auf dem rechten Flügel spielen. Er verfügt über ein gutes Passspiel, ist technisch überragend und gegen den Ball im Stellungsspiel granatenstark. Mit seinen Dribbelkünsten lässt er knapp zwei von drei Gegenspielern ins Leere laufen. Im defensiven Zweikampf sind seine Werte ähnlich hoch. Zudem gewinnt er mit knapp fünfzig Prozent für einen Außenverteidiger sehr viele Kopfballduelle.

Mit Peter van Oojen oder Kolja Pusch könnte man noch etwas Routine in das sehr junge Mittelfeld der Löwen einbringen. Beide Spieler werden von unserem Datenportal in den Top 15 der besten offensiven Mittelfeldspieler der Saison geführt.

Welchen Spieler würdet Ihr von Uerdingen haben wollen und warum? Schreibt es in die Kommentare.

Happy Birthday, Maxim Gresler! sechzger.de gratuliert!

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Maxim Gresler TSV 1860 München
3 . Liga Fussball TSV 1860 MŸnchen Saison 2020 / 2021 Foto: sampics / Stefan Matzke / Pool

Unsere Nummer 32 Maxim Gresler vom TSV 1860 München wird heute 18 Jahre jung.

Zwei Kurzeinsätze in der Saison 2020/21

Maxim Gresler wurde am 03.06.2003 in Berlin geboren. Seine fußballerische Ausbildung absolvierte er bei den Löwen und der JFG Wolfratshausen. Der Junglöwe stoß in der laufenden Saison zum Kader der 1.Mannschaft hinzu und wurde vor allem an das dort herrschende Niveau herangeführt. Im zarten Alter von 16 Jahren erhielt er bereits einen Profivertrag, zahlreiche andere Vereine hatten um das Talent vergeblich gebuhlt. Gegen Bayern II feierte er kurz vor Schluss sein Debüt bei den Profis und konnte dies parallel zum Sieg am 18.Spieltag feiern. Maxim Gresler wurde außerdem Ende Februar erneut in der 3.Liga eingesetzt und wurde in den Schlussminuten beim Heimsieg über Unterhaching eingewechselt.

Sein ganz großer Auftritt folgte im Toto-Pokal gegen Türkgücü. Aufgrund von Vorsichtsmaßnahmen musste der etatmäßige Linksverteidiger Phillipp Steinhart pausieren und wurde durch den nun 18-Jährigen ersetzt. Leider fiel das entscheidende Tor über seine linke Seite, was ihm einige Kritik in der Presse einbrachte. Trainer Michael Köllner stellte sich allerdings demonstrativ vor ihn und verteidigte den jungen Spieler in der LÖWENRUNDE.

Volljährigkeit von Maxim Gresler zu Corona-Zeiten

Besonders bitter dürfte für ihn sein, dass er ausgerechnet seinen 18.Geburtstag in Zeiten einer Pandemie feiern muss. Doch er wird nicht der Einzige sein, dem ein solches Schicksal zuteil wird.

Wir wünschen dem Junglöwen daher einen löwenstarken Tag und gratulieren erneut zum Ehrentag! Auf viele weitere Spiele für den TSV 1860 München mit Maxim Gresler!

Beitragsbild: TSV 1860 München

Sechzig um Sieben: Zum Feiertag ein Update aus der 3.Liga

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Zum Start in den Feiertag blicken wir auf die weiteren Meldungen aus der 3.Liga, die am gestrigen Tag verständlicherweise etwas untergingen. Auch heute dürft ihr wieder den ein oder anderen Artikel bei sechzger.de erwarten. Seid gespannt! 🙂

Viel los am Trainingsgelände

Dass von Sommerpause keine Spur vorhanden ist, kann nicht nur unsere Redaktion bestätigen, sondern auch der TSV 1860 München selber. Die komplette VIP-Alm wurde zuletzt abgebaut und wird nun erneuert. Hinzu kommt eine weitere, kleine Alm, die zusätzlichen Platz schafft. Außerdem wird Platz 1, auf dem die Profis normalerweise trainieren, grundlegend saniert. Dieser Vorgang findet normalerweise ca. alle 2 Jahre statt. Mehr Infos und Fotos zu den beiden Vorgängen gibt es direkt bei den Löwen auf der Homepage.

News aus der 3.Liga

Essen fechtet Spiele an

Wir beginnen mit News aus einer Liga tiefer, die aber entscheidend für den Aufstieg in der Regionalliga West sind und damit dann doch wieder mit der 3.Liga zu tun haben. Rot-Weiß Essen hat Beschwerde beim Verband eingereicht. Konkret geht es um die Spielabsagen des BVB II, die durch Corona-Fälle bei den Dortmunden entstanden sind. Genau äußerte sich Essen aufgrund des laufenden Verfahrens allerdings nicht. Sollte der BVB II am Samstag Meister in der Regionalliga West werden, ist die finale Entscheidung noch nicht gefallen. Vor Samstag wird das Gericht keine Entscheidung mehr treffen. Bis spätestens 1.Juli muss der Aufsteiger allerdings final feststehen.

Heimstätte von Viktoria Köln bekommt Rasenheizung

Der VfB Lübeck ist mittlerweile wieder in die Regionalliga Nord abgestiegen. Eine fehlende Rasenheizung war der Grund für die einzige Spielabsage des TSV 1860 München in der vergangenen Saison. Aufsteiger in die 3.Liga bekommen eine Ausnahmegenehmigung und können ohne Heizung antreten.
Viktoria Köln nutzt die Sommerpause und lässt im Sportpark Höhenberg eine Rasenheizung installieren. Vorsichtshalber hat der Verein beim DFB zudem zu Beginn der Saison 2021/22 ein Auswärtsspiel beantragt. Damit sollte der Zeitplan einzuhalten sein.

Sechzig @18:60: Uerdingen erhält keine Lizenz, Hoffnung in Meppen

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TSV 1860 München News am Abend

Drei Aufsteigerplätze sind noch frei und nun tut sich auch noch etwas in der Abstiegszone der eigentlich schon abgeschlossenen Saison. Der KFC Uerdingen hat heute den überraschenden Abstieg aus der 3.Liga verkündet. Dies und diverse weitere Meldungen bei sechzger.de fassen wir euch jetzt in unserer Tagesübersicht bei Sechzig @18:60 zusammen.

Ois Guade, György Székely!

Beginnen wir zunächst mit positiveren Nachrichten. sechzger.de gratuliert dem heutigen Geburtstagskind! Es ist eines von mehreren im Monat Juni, schon bald folgen die nächsten Gratulationen.

Neuer Sponsor beim TSV 1860 München

Mit Mozarter konnte der TSV 1860 am heutigen Mittwoch einen weiteren Sponsor für die kommende Saison präsentieren. Das in Planegg ansässige Unternehmen hat auch sofort ein Schmankerl für Löwenfans parat, das in genau einer Woche in den Verkauf geht.

Amateure verhindern Abstieg vor 14 Jahren

Stefan Kranzberg wartete heute erneut mit einem Historischen Spiel auf – und was für eins! Heute vor 14 Jahren kam es zu einem denkwürdigen Duell zwischen Hessen Kassel und den Sechzig Amateuren. Das Endergebnis war schier unglaublich und sicherte der zweiten Mannschaft den Klassenerhalt in der Regionalliga. Der Beitrag ist gespickt mit Bildern vom damaligen Tag.

Spieler des TSV 1860 München in die Elf der Saison gewählt

Zuletzt wählten die Leser des Onlineportals liga3-online ihre Elf der Saison. Nun stimmten auch die Trainer und Kapitäne aller Mannschaften der 3.Liga darüber ab. Herausgekommen ist eine Mannschaft mit gleich drei Löwen. Keine andere Mannschaft hat mehr Spieler aufzuweisen!

Blick gen Süden: das Stadion des FC Venedig

Der FC Venedig ist nach langer Zeit zurück im Oberhaus von Italien. Mit vielen Fotos von vor Ort geben wir euch einen Überblick und fokusieren uns dabei vor allem auf die Stadion-Situation vor Ort. Es sind durchaus Parallelen zum TSV 1860 und Giesing erkennbar…

News aus der 3.Liga

KFC Uerdingen erhält keine Lizenz

Was den Sechzig Amateuren damals gelang, ist dem KFC Uerdingen hingegen nicht vergönnt. Die Krefelder mussten am heutigen Tage bekannt geben, dass sie die Lizenz für die 3.Liga in der kommenden Saison nicht erhalten haben und folglich absteigen werden. Noch ist überhaupt nicht abzusehen, was für Folgen dieser Schritt haben wird. Zuletzt plante der KFC bereits mit dem Investor für die Regionalliga, doch auch dieses Ziel ist nun in großer Gefahr.

DFB nimmt Stellung zum Abstieg des KFC Uerdingen

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KFC Uerdingen Anzeigetafel Lotte 3.Liga

Diese Anzeigetafel wird es in der nächsten Saison nicht mehr geben. Nach dem Abstieg des KFC Uerdingen aus der 3.Liga hat sich nun der DFB in einer Erklärung zu Wort gemeldet.

Abstieg noch nicht besiegelt

Darin erklärt der Verband, dass er zunächst einmal nur die fehlenden Unterlagen für die nötige Lizenz bestätigen kann. Die finale Entscheidung über einen Ligaverbleib des KFC Uerdingen kann der DFB aber erst in den kommenden Wochen treffen. Unter anderem liegt das an den noch ausstehenden Entscheidungen in den Regionalligen West und Südwest sowie der Relegation zwischen Havelse (Regionalliga Nord) und Schweinfurt (Regionalliga Bayern).

Die Erklärung des DFB zum möglichen Abstieg des KFC Uerdingen im Wortlaut

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kann bestätigen, dass im Rahmen der Bedingungserfüllung und Frist im Zulassungsverfahren der 3. Liga heute keine weiteren Unterlagen des KFC Uerdingen eingegangen sind. Eine offizielle Entscheidung im Zulassungsverfahren kann der DFB als zuständiger Ligaträger zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht bekannt geben.

Hier sind die statuarisch verankerten Zuständigkeiten des Zulassungsbeschwerdeausschusses und DFB-Spielausschusses zu beachten. Der Zulassungsbeschwerdeausschuss entscheidet über die Erfüllung der Bedingungen bei allen Klubs. Der DFB-Spielausschuss trifft anschließend die finalen Zulassungsentscheidungen für alle Bewerber zur 3. Liga. Dies wird im Laufe der nächsten Wochen geschehen.

Für den Fall, dass einem Klub, der sich in der 3. Liga sportlich für die folgende Saison qualifiziert hat, die Zulassung nicht erteilt wird, würde §55a Nr. 3. der DFB-Spielordnung greifen. Demnach würde ein betroffener Klub an das Ende der Abschlusstabelle der 3. Liga rücken. Die Anzahl der aus sportlichen Gründen abgestiegenen Klubs würde sich entsprechend vermindern.

Der genaue Zeitpunkt, wann der DFB das Teilnehmerfeld der 3. Liga für die Saison 2021/2022 vollständig benennen kann, ist unter anderem abhängig davon, bis wann die Regionalliga-Träger ihre Aufsteiger beim DFB gemeldet haben. Die Meldefrist hierfür läuft offiziell bis 1. Juli. Aktuell stehen noch die sportlichen Entscheidungen in der Regionalliga West und Südwest aus, da die Saison dort erst abgeschlossen werden muss. Auch die Aufstiegsspiele zwischen dem Vertreter der Regionalliga Bayern, 1. FC Schweinfurt 05, und dem gemeldeten Klub der Regionalliga Nord, TSV Havelse, sind noch auszutragen (12. und 19. Juni).

FC Venedig: Auffallende Parallelen zum TSV 1860 in der Stadionfrage

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Durch den Aufstieg des FC Venedig, der nach den erfolgreichen Relegationsspielen gegen den AS Cittadella nach 19 langen Jahren wieder in die Serie A zurückkehrte, geriet der Club endlich mal wieder Schlagzeilen. Zur Abwechslung sind diese ausnahmsweise mal durchgehend positiv. Auffallend sind zudem die Parallelen zum TSV 1860 hinsichtlich der Stadionfrage.

Parallelen zwischen Venedig und dem TSV 1860

Dank verwandtschaftlicher Beziehungen in die Lagunenstadt erhielten wir bei unserem letzten Besuch in Venedig einen recht guten Eindruck über den aktuellen Stand des geplanten Stadionneubaus. Die Planung war bislang geprägt von vielen leeren Ankündigungen und Versprechungen. Somit verwundert es kaum, dass ein beträchtlicher Teil der Anhängerschaft des FC Venedig den Stadionneubau aufgrund enttäuschter Hoffnungen komplett ablehnt. Parallelen zu einem Verein in München-Giesing sind definitiv nicht von der Hand zu weisen.

Das Stadio Pierluigi Penzo ganz im Süden der historischen Altstadt Venedigs hat seine besten Tage zweifellos schon lange hinter sich. Zu erreichen ist der wirklich geile Ground eigentlich nur übers Wasser. Der Fußweg vom Bahnhof Venezia Santa Lucia ist zwar geradezu übersät mit touristischen Sehenswürdigkeiten, dauert aber einfach knapp eine Stunde. Eine Anfahrt mit dem Auto ist gänzlich unmöglich. Den wenigen Fußballfans ohne Privatyacht und ohne Anlegeplatz am direkt benachbarten Yachthafen bleibt eigentlich nur das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs in Venedig. Dieser besteht hauptsächlich aus auch in Corona-Zeiten ständig überfüllten, kleinen Fähren, um in die Nähe des Stadions zu gelangen.

26.000 Zuschauer gegen Milan

Zugegeben: Diese exklusive Lage zwischen Kanal, Meer und Yachthafen hat das Grünwalder Stadion nicht zu bieten. Dennoch bestechen beide Stadion durch ihren – unbestritten morbiden – Charme.

Das 1913 gebaute und eröffnete Stadion hat aktuell eine Zuschauerkapazität von knapp 7.500 Plätzen. Wie auf Giesings Höhen war das Fassungsvermögen früher deutlich höher, der Zuschauerrekord stammt aus dem Jahre 1966, als gegen den AC Mailand 26.000 Fans in das kleine Stadion strömten.

Historie des FC Venedig

Die gesamte Geschichte zu erzählen würde hier den Rahmen sprengen, daher nur in Kurzform die wichtigsten Daten.

Bereits im Jahre 2002 verkaufte der damalige Präsident nach dem Erstliga-Abstieg – und weil es mit dem geplanten Stadionneubau in der Nähe des Flughafens einfach nicht klappen wollte – kurzerhand “seinen” Verein. Es folgten sehr turbulente Jahre, die bis zur Viertklassigkeit, Insolvenz und Umbenennung führten. Als 2011 eine russische Unternehmergruppe aus dem Gazprom-Umfeld die Geschicke des Vereins übernahm, sollte alles besser werden. Wie auch bei den Löwen zu dieser Zeit war recht schnell von einem neuen Stadion die Rede.

Negative Schlagzeilen in Venedig

Nur vier Jahre später war von den großen Worten nicht mehr viel übrig. Vielmehr bestimmten Schlagzeilen von ausstehenden Spielergehältern und einem seit Wochen abgetauchten Investor, der für die Vereinsverantwortlichen nicht mehr zu erreichen war, die Berichterstattung über den Club. Ähnlich wie bei 1860 war also auch in Venedig nicht gerade Eitel Sonnenschein angesagt…

In der Saison 2015/16 muss der inzwischen von amerikanischen Investoren übernommene und in Venezia Football Club umbenannte Verein abermals in der vierten Liga antreten. In einer ersten Pressekonferenz nahe der Rialto-Brücke gab der neue Investor wenig überraschend die altbekannten und für einen Viertligisten überaus utopischen Sprüche vom Bau eines neuen Stadions zum Besten. Auf die Frage der Journalisten, wer das für 25.000 Zuschauer ausgelegte neue Stadion füllen soll, wusste der gewiefte Geschäftsmann natürlich auch eine Antwort und verwies auf die ca. 30 Millionen Touristen jährlich, die Venedig in Zeiten ohne Corona besuchten. Zudem sollte die Attraktivität der neuen Arena in Venedig mit einem im Stadion integrierten Einkaufszentrum, mehrerer Gastronomiebetriebe und einem Vier-Sterne-Hotel erreicht werden.

Baubeginn verzögert sich

Die Fertigstellung dieses Stadion-Neubaus in Venedig, in früheren Zeiten bereits für den Jahresanfang 2020 angekündigt, wird sich aber erneut deutlich nach hinten verschieben. Die inzwischen veranschlagten 185 Millionen Euro Baukosten sollen komplett privat finanziert werden und der neue Baubeginn wurde zwischenzeitlich mit Januar 2021 angegeben. Ein Zeitpunkt, der bekanntlich schon wieder verstrichen ist….

Viele Fans wollen – im Gegensatz zur Vereinsführung – allerdings gar keinen Neubau auf dem Festland. Sie sehen im Stadio Pierluigi Penzo die Seele und Heimat ihres FC Venedig. Bei einem Umzug in ein neues Stadion sehen sie die Identität ihres Vereins als stark gefährdet an. Wer die Löwen in der Allianz Arena hat fremdeln sehen, kann diese Angst nur allzu gut verstehen. Selbst die Anhänger des FC Venedig, die einem möglichen Umzug offen gegenüberstehen, sind äußerst skeptisch geworden. Zu oft und von zu vielen Dampfplauderern haben Sie die Geschichte vom neuen Stadion schon gehört.

Fragwürdige Anforderungen

Zudem interessant: In Deutschland muss ein Drittligist ein Stadion-Fassungsvermögen von mindestens 10.000 Zuschauern aufweisen können. In der 2. Bundesliga wird sogar eine Kapazität von 15.000 Zuschauern inklusive Komplettüberdachung vorgeschrieben.

Wie überzogen und weltfremd diese Forderungen der Verbände sind, zeigt der FC Venedig. Im knapp 7.500 Zuschauer fassenden Stadio Pierluigi Penzo, das auf drei Seiten nicht überdacht ist, gastieren in der nächsten Saison u.a. Juventus Turin, der SSC Neapel sowie die Mailänder und Römer Spitzenklubs. Wenn Venedig das stemmen kann, dann kann 1860 in der Saison 2022/23 auch den HSV, Schalke 04 und ähnliche Clubs in Giesing empfangen…

Bilder: Groundhoppers 1860

KFC Uerdingen steigt aus der 3.Liga ab: Lizenz nicht erfüllt

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KFC Uerdingen 3.Liga Banner gegen den TSV 1860 München

Heftige Nachrichten aus Krefeld: nachdem die unsichere finanzielle Lage der letzten Monate zuletzt final geklärt schien, folgte heute die Hiobsbotschaft. Der KFC Uerdingen kann die geforderten Auflagen für eine Lizenz nicht erfüllen und steigt aus der 3.Liga ab.

Monatelanges Hin und Her in Krefeld

Immer wieder tauchten in den letzten Monaten Medienberichte auf, die kein gutes Licht auf den KFC warfen. Erst sprang Investor Ponomarev ab, dann wollte er bleiben und den Verein in der 3.Liga halten. Schlussendlich konnte mit Investor Roman Gevorkyan doch noch eine Lösung präsentiert werden. Am heutigen Mittwoch kam dann aus heiterem Himmel doch noch die Meldung, dass der Verein Auflagen für die Lizenz nicht erfüllen kann. Damit steigt der KFC Uerdingen aus der 3.Liga ab.

Regionalliga fraglich

Dabei kommt es für den Verein richtig bitter. Die Lizenzvergabe scheiterte an der Hinterlegung einer siebenstelligen Summe, sodass ein Klassenverbleib für den KFC nicht möglich ist. Das liegt daran, dass der neue Investor sich kurzfristig zurückgezogen hat. Die positive Fortführungsprognose kann so nicht mehr eingehalten werden und der Verein wird maximal in der Regionalliga antreten können. Dies war aufgrund der durch den DFB angeforderten Summe auch bereits mit dem Investor vereinbart. Durch seinen Rückzug scheitert nun möglicherweise auch dieses Vorhaben und der Verein könnte in die Oberliga oder noch tiefer fallen.

KFC Uerdingen steigt aus der 3.Liga ab – der SV Meppen profitiert

Nutznießer des Ganzen ist der Tabellen-17. der abgelaufenen Saison. Meppen kann damit 11 Tage nach dem Abstieg aller Voraussicht nach schon den Wiederaufstieg feiern. So schnell hat das vermutlich selten ein Verein geschafft. Noch aber hält sich Vorstandssprecher Kramer mit dem Jubeln zurück: “Wir müssen erst auf die Antwort des DFB-Lizenzierungsausschusses warten. Wir haben eine Drittliga-Lizenz beantragt, wir gehen auch davon aus, dass wir sie kriegen. Aber wir gehen erst dann von einem Verbleib in der 3. Liga aus, wenn wir das vom DFB schriftlich bekommen.”

Zuletzt konnte der SC Paderborn durch den Zwangsabstieg des TSV 1860 München vor 4 Jahren durch solch eine Situation profitieren und die Klasse unverhofft halten.

Tankulic-Transfer zu Türkgücü hinfällig?

Gestern morgen berichteten wir, dass Luka Tankulic vom SV Meppen zu Türkgücü wechselt. Ob dieser Wechsel allerdings auch bei einem Ligaverbleib des SVM Bestand hat, darf bezweifelt werden. Tankulic besitzt in Meppen einen Vertrag bis 2023.

Update 18:05 Uhr:

Steigt der KFC Uerdingen ab? DFB meldet sich zu Wort

Nun hat auch der DFB auf seiner Homepage Stellung bezogen.