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Sechzig @18:60: Spendenaufruf eines Löwen für Hinterbliebene

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TSV 1860 München am Abend

Guten Abend, liebe Löwenfans! Manchmal rückt auch bei uns der Fußball in den Hintergrund… Wir geben euch zwar zunächst einen Überblick von den Meldungen des heutigen Tages, nutzen aber gleichzeitig auch die Gelegenheit und teilen sehr gerne den Spendenaufruf eines Löwen-Fans, der seine Schwester letzte Woche verloren hat. Zwei Kinder stehen nun ohne Eltern da und benötigen unsere Unterstützung!

TAKTIKTAFEL

Pünktlich zur Mittagszeit ging die Analyse von Bernd Winninger online. Darin wurde auch die Schätzfrage aus SuS von heute morgen beantwortet. Wer von euch hätte diese Anzahl erraten?
Damit schließen wir die Berichterstattung rund um das Spiel gegen Viktoria Köln auch fast ab. Letzte Chance nochmal die Sicht von Teilen der sechzger.de-Redaktion auf das Spiel vom Dienstag zu erfahren besteht morgen, wenn Folge 6 des sechzger.de-Talks online geht. Die Sendung wird heute Abend aufgezeichnet. Und da widmen sich die Protagonisten natürlich auch schon mal dem nächsten Gegner…

Pressekonferenz mit Michael Köllner

…und dieser heißt Waldhof Mannheim. Den Auftakt zur Vorberichterstattung bildete heute die LÖWENRUNDE, die einen Tag früher als gewöhnlich stattfand. Darin warnte Michael Köllner, den Gegner aufgrund der deftigen Abreibung am Mittwoch auf die leichte Schulter zu nehmen.

Ein weiterer Schwerpunkt in der Pressekonferenz war das Thema Regeneration. Gerade in der aktuell stattfindenden Englischen Woche ist dies ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Dessen ist sich der Trainer des TSV 1860 München durchaus bewusst. Vor allem steht Anfang Mai bereits das nächste Spiel unter der Woche an. Die Löwen spielen an einem Dienstag gegen die Roten Teufel aus Kaiserslautern. Immerhin ist das Wochenende davor spielfrei.

Erneut Löwen in der kicker Elf des Spieltags

Die guten Leistungen des TSV 1860 München bleiben auch dem kicker nicht verborgen. An diesem Spieltag wurden zwei Löwen in der Elf des Spieltags ausgezeichnet. Zuletzt standen nach dem Sieg gegen Türkgücü mit Hiller, Dressel und Neudecker gleich drei Spieler des TSV 1860 in besagter Elf.

News aus der 3.Liga

Hohe Schulden in Krefeld

Der KFC Uerdingen musste vor einiger Zeit Insolvenz anmelden, mittlerweile liegt der Insolvenzplan vor. 10 Millionen Euro Schulden hat der Insolvenzverwalter aufgelistet, die Mikhail Ponomarev dem Verein hinterlassen hat. Möglicherweise muss der ehemalige Investor des KFC für einen nicht unerheblichen Teil dieser Summe aufkommen.
Übrigens zählt auch der TSV 1860 München zu den Gläubigern. Ob die Löwen allerdings noch Geld aus Krefeld erhalten, dürfte mehr als fraglich sein.

Waldhof Mannheim mit toller Geste

Am Samstag geht es für die Löwen nach Mannheim, wo der Waldhof auf Wiedergutmachung aus ist. Im Rahmen des 3:2-Sieges gegen Lübeck am 32.Spieltag erfüllten die Mannheimer einem todkranken Fan einen letzten Wunsch. Er durfte noch einmal einem Spiel des SVW beiwohnen. Umso schöner, dass es dann sogar am Ende drei Punkte zu bejubeln gab.

Diese Aktion ruft jetzt allerdings den DFB auf den Plan, der den Verein um eine Stellungnahme gebeten hat. Konkret geht es um einen Verstoß gegen das aktuell geltende Hygienekonzept. Da treibt es einem die Zornesröte ins Gesicht.

Spendenaufruf eines Löwen-Fan

Bei der folgenden Geschichte weicht diese jedoch unmittelbar und schlägt in blankes Entsetzen um. Wir sind immernoch absolut fassungslos.

Ein Mann schlägt seine Frau nieder und rast anschließend frontal gegen einen Baum. Während der Täter am Unfallort stirbt, kämpft seine Lebensgefährtin eine Woche im Krankenhaus um ihr Leben. Leider verlor sie diesen Kampf am 13.April.

Diese Tat alleine ist schon schlimm genug, doch das Folgende macht uns sprachlos. Die beiden Verstorbenen hinterlassen Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren. Vincent und Lorenz haben keine Mama und keinen Papa mehr. Der Bruder der getöteten Frau hat sich nun in Facebook in einer Gruppe mit Fans des TSV 1860 München mit einem Spendenaufruf zu Wort gemeldet und bittet darin die Löwen um Unterstützung für die hinterbliebenen Söhne.

Der Spendenaufruf von Christian Fischer

Wir wollen Danke sagen für Eure Anteilnahme und Eure lieben Worte! Viele von Euch haben uns gefragt, wie sie helfen und unterstützen können.
Für Lorenz und Vinci habe ich ein Konto eingerichtet, auf das ihr spenden könnt. Auch in Zukunft, Geburtstage, Weihnachten oder wann immer Euch danach ist, könnt ihr auf dieses Konto spenden und Euren Beitrag leisten. Wir tun alles in unserer Macht stehende um dafür zu sorgen das die Beiden die Möglichkeit auf eine glückliche Zukunft bekommen.
Geld kann keine Kinderseelen heilen, aber vielleicht dazu beitragen, diese unsägliche Situation erträglicher zu machen und meinen beiden Neffen eine Hilfestellung zu geben.
Leitet die Aktion gerne an Eure Familien-, Freundes- und Arbeitskreisen weiter. Vielleicht möchte der ein oder andere sich gerne beteiligen.
Empfänger: Christian Fischer
Commerzbank
IBAN: DE26 7004 0048 0480 1619 00
Verwendungszweck: Lorenz und Vincent
Die evangelische Kirchengemeinde Oberhaching mit Frau Pfarrerin Irene Geiger-Schaller hat sich freundlicherweise bereit erklärt, für die Spendenaktion ein offizielles Spendenkonto der Kirche zur Verfügung zu stellen. Dadurch ist es möglich, bei Bedarf Spendenbescheinigungen für das Finanzamt auszustellen. Der Erlös wird dann ebenfalls an die Buben weitergeleitet. Bitte geben Sie unbedingt den untenstehenden Verwendungszweck bei der Überweisung an.
Spendenkonto
Empfänger: evangelische Kirchengemeinde Oberhaching
IBAN: DE18 7025 0150 0030 3716 86
BIC: BYLADEM1KMS Kreissparkasse Deisenhofen
Verwendungszweck: Unterstützung Lorenz und Vincent
(falls Spendenquittung gewünscht ab 100,- € Spendenbetrag bitte vollständigen Namen und Adresse in den 2.Verwendungszweck schreiben)
Löwenfans, lasst uns gemeinsam dieses unfassbare Schicksal ein wenig erträglicher machen. Auch die sechzger.de Redaktion wird sich beteiligen und in den kommenden Tagen den Jungs eine Spende zukommen lassen. Haltet durch und kämpft wie Löwen!!!

TSV 1860: Regeneration als Schlüssel zum Erfolg in der 3. Liga?

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Samstag, Dienstag, Samstag – die Löwen befinden sich mitten in einer englischen Woche und sind noch immer auf der Jagd auf die Aufstiegsplätze. Bekanntermaßen ist Trainer Michael Köllner kein großer Freund der Rotation. Deshalb fällt der Regeneration beim TSV 1860 eine besondere Rolle zu, wenn es darum geht, erfolgreich agieren zu wollen.

Köllner zu Scherzen aufgelegt

Auf die Frage eines Journalisten, worin das Geheimnis der Regeneration bei 1860 liege, weil durchaus auffalle, dass die Mannschaft stets topfit sei, obwohl man die Breite des Kaders nicht in vollem Umfang nutze, antwortete Köllner in der Löwenrunde scherzhaft:

“Wir haben jetzt entschieden, dass wir gegen Mannheim alle Jungen bringen. Das haben ja auch manche so gefordert. Wir lassen alle Alten daheim und entziehen das Vertrauen in ihre Leistung und spielen jetzt nur noch mit Jungen. Ich hab auch beim U17-Trainer nochmal angefragt, ob er noch zwei Spieler hat. Dann können wir in die Startelf nochmal zwei unbekannte Größen reinbringen.”

Geiler Typ! Danach wurde der Trainer jedoch wieder ernst, lobte seinen Kader, mahnte jedoch auch an, dass es jetzt nicht an der Zeit sei, komplett in den “Jugendwahn” zu verfallen. Es gehe nun aber auch darum zu erkennen, wer “mental dazu in der Lage” sei, im Aufstiegskampf seinen Mann zu stehen. Diese Aufgabe sehe er bei den “arrivierten Spielern” und wolle diese Verantwortung nicht den jungen Spielern aufs Auge drücken.

Professionelle Regeneration bei 1860

Anschließend wies Köllner darauf hin, dass es darauf ankäme, sich sowohl professionell zu regenerieren als auch vorzubereiten und dass er dies auch von seiner Mannschaft erwarte. Die Voraussetzungen dazu seien schon bald nach Köllners Amtsantritt an der Grünwalder Straße geschaffen worden. Regenerationskleidung, Ausradeln und kaltes Becken nach der Belastung – das Umfeld passt und das Team zieht ideal mit. Beim Thema “Ernährung” konnte sich der Coach mit einem Augenzwinkern einen Seitenhieb in Richtung seines Top-Stürmers jedoch nicht verkneifen.

“Die Spieler sind da wirklich akribisch damit, nach den Spielen (…) nicht gleich zu essen, keine Kohlehydrate zu sich zu nehmen. Lauter so Dinge, die im Profisport eigentlich normal sein müssten. Viel trinken und einfach auch eine sportgerechte Lebensweise an den Tag legen. Das bricht vielleicht einer in unserer Mannschaft und geht da vielleicht mal ein bisschen drüber und verändert diese Parameter in der Ernährung. Alle anderen halten sich aber konsequent dran. Solange er Tore schießt, darf er es aber auch gerne machen.”

Eigenverantwortung der Mannschaft

Zudem sei eine gewisse Individualisierung extrem wichtig, um auch auf die Bedürfnisse der einzelnen Spieler eingehen zu können. Dort sei man jedoch “noch nicht am Optimum” und könne sich weiter verbessern. Ein großes Lob sprach Köllner auch den Platzwarten auf dem Trainingsgelände (Michael Müller) und im Grünwalder Stadion (Günther König), die dafür sorgten, dass die Löwen stets gute Bedingungen vorfinden.

Als Schlüssel zum Erfolg stellte der Trainer jedoch heraus, was der Spieler in seiner Freizeit macht und appellierte an die Eigenverantwortung der Mannschaft.

“Entscheidend ist, was ein Spieler zuhause macht. Schläft er gut? Schläft er viel? Schaut er ned zu viel ins Handy rein? (…) Schaltet er nachts alle Geräte aus? (…) Was ernergetische Strahlung betrifft, haben wir vor der Saison (…) entschieden, dass wir regenerativ in der Erholungsfähigkeit einen Reiz setzen wollen.”

Das Zusammenspiel all dieser Faktoren führe letztendlich zu einer hohen Leistungsfähigkeit. Man sieht das Woche für Woche, wie ich finde. Die Jagdsaison geht weiter!

 

Waldhof Mannheim vs. TSV 1860 – LÖWENRUNDE aktuell – Köllner rechnet nicht mit konternden Mannheimern

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Schon zwei Tage vor dem nächsten Spiel der Löwen bei Waldhof Mannheim fand am heutigen Vormittag die nächste LÖWENRUNDE statt. Nachdem der kommende Gegner erst gestern Abend beim 1. FC Saarbrücken mit dem gleichen Ergebnis (0:5), wie im Hinspiel bei den Löwen unter die Räder geriet, könnte es durchaus passieren, dass sich die Mannheimer am Samstag Nachmittag gegen den favorisierten Gast zunächst defensiv orientieren und die Löwen kommen lassen. Um sie gegebenenfalls auszukontern. Michael Köllner rechnet damit aber nicht: “Sie werden sich sicher nicht hinstellen und Zement anrühren. Die werden ihrem Spielstil treu bleiben und zu Hause gewinnen wollen, angreifen und attackieren. Mit dem Frust eines 5:0 im Südwestderby,” warnte der Oberpfälzer auf Frage von sechzger.de in der Zoom-Konferenz vor der anstehenden Herausforderung.

Personell kann der Löwendompteur in Mannheim nach aktuellem Stand am Samstag Abend wieder aus dem Vollen schöpfen. Einziger Wackelkandidat – neben den bekannten Ausfällen Moll, Staude und Linsbichler – könnte Stefan Lex sein, der gegen Viktoria Köln nach einer Stunde das Feld verlassen hatte. Nicht zuletzt aufgrund seiner großen Laufbereitschaft sind muskuläre Probleme bei ihm leider weiterhin ein Thema, mit dem Köllner sehr sensibel umgeht. Damit ihm der erfahrene, im Saisonfinale besonders wichtige Lex nicht länger ausfällt.

TAKTIKTAFEL, die Analyse: TSV 1860 München – FC Viktoria Köln

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur TAKTIKTAFEL Analyse des Spiels TSV 1860 München gegen Viktoria Köln.

Der Grundtenor nach dem Spiel war, dass aufgrund der Serien von beiden Mannschaften vor dem Spiel und auch aufgrund des Spielverlaufs die Punkteteilung unter dem Strich gerecht gewesen wäre. Das ist auch meine Meinung. Allerdings war der TSV 1860 München gegen Viktoria Köln über die kompletten 90 Minuten gesehen das vielleicht nicht klar bessere, aber mit Sicherheit das aktivere Team.

Die Spielweisen der beiden Mannschaften

Wie erwartet kamen die Kölner im  4-2-3-1 auf den Platz und der TSV 1860 im flexiblen 4-1-4-1. Die Löwen hatten ihr Pressing diesmal auf vorderster Linie geplant. Die Defensive spielt folglich ebenfalls auf hoher Defensivlinie. Dieser Plan funktionierte, nach einer kurzen Findungsphase in den ersten paar Minuten des Spiels, bis zur Halbzeitpause auch vortrefflich.

Der TSV 1860 München schaffte es, Viktoria Köln in ihrer Spielfeldhälfte nahezu einzuschnüren. Nur durch lange Bälle, die oft unpräzise waren und so durch die glänzend aufgelegte Hintermannschaft der Löwen meist schnell erobert werden konnten, gelang es der Viktoria aus der Rheinmetropole, sich sporadisch Entlastung zu verschaffen.

Den Offensivdruck der Löwen federten die Kölner dennoch gut ab und gerieten keineswegs in große Stressphasen. Trotzdem gab es  Momente der Unachtsamkeit in der Kölner Defensive. Vor allem, als das Tor für den TSV 1860 München fiel.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit drehte sich das Spiel. Die Löwen standen nicht mehr so gut im Raum und auch etwas tiefer als noch im ersten Spielabschnitt. So konnte sich die Mannschaft von Olaf Janßen nach Ballgewinn selbst besser ins Spiel bringen und ihrerseits teilweise die Jagd nach dem Spielgerät bereits vor der Box der Sechzger starten.

In der Folge führte der höhere Druck der Kölner dann auch zu einigen wenigen Fehlern beim TSV 1860 München. Einer dieser Fehler wurde leider bestraft. Schlussendlich trennte man sich, nachdem auf den Ausgleich folgend beide Mannschaften mit offenem Visier die Entscheidung suchten, leitungsgerecht unentschieden.

Die statistischen Zahlen zum Spiel

TSV 1860 Viktoria Köln
Ballbesitz 52% 48%
Passgenauigkeit 83% 87%
Defensive Zweikampfquote 68% 47%
Schüsse 19 8
davon aufs Tor 1 5
PPDA* 22,35 20,81
*(zugelassene Pässe pro Defensivaktion)

 

Neunzehn Mal geschossen, aber nur ein einziger Schuss geht tatsächlich aufs Tor des Gegners. Puh. Da muss man erst einmal durchschnaufen. Das entspricht einer Schussgenauigkeit von rund 5,3%. Aber ist das die ganze Wahrheit? Nein, natürlich nicht. Denn von diesen achtzehn Schüssen, die nicht auf das Tor gingen, wurden acht von einem Gegenspieler geblockt. Geblockte Schüsse, die durchaus aufs und möglicherweise auch ins Tor gegangen wären, wenn der Gegenspieler da seinen Haxen oder Schädel nicht dazwischen gebracht hätte, zählen statistisch leider nicht als aufs Tor geschossen.

Fokus auf die PPDA-Werte

Die nächste statistische Zahl, die zur Verwunderung veranlasst, ist die PPDA. Sie ist ein Indikator für Pressingintensität und es gilt: je niedriger, desto besser. Und wer das Spiel gesehen hat, kann über das Pressing der Löwen doch nur Gutes sagen. Die Viktoria wurde von den Sechzgern so hart wie noch kaum ein anderes Team gepresst. Warum ist die PPDA trotzdem so hoch?

Nun, das liegt, ähnlich wie beim Spiel gegen Magdeburg, als die PPDA ebenfalls hoch war, an der Art des Pressings. Die Löwen stellten geschickt die Räume für den kontrollierten Spielaufbau zu. Sie pressten also hoch und gut im Raum, aber nicht gegen den Mann. Man überließ den Kölnern den Ball, verwickelte sie nicht in Zweikämpfe. Die Sechzger steuerten die Kölner Angriffsmomente so, dass der Mannschaft von Olaf Janßen in den meisten Situationen nichts anderes übrig blieb als es mit dem hohen Ball nach vorne zu versuchen. Die PPDA zeigt die Aktionen gegen den Ball aber nicht über das komplette Spielfeld, sondern eben nur in den für das Pressing wichtigen Zonen an. Aktive Aktionen gegen den Ball fanden aber in diesen Zonen kaum statt. Daher kommt der hohe Wert in dieser statistischen Kategorie.

Der ebenfalls hohe PPDA Wert bei der Viktoria entsteht absolut gegensätzlich dazu aus der Tatsache heraus, dass beim Gegner der Löwen generell nur sporadisch gepresst wurde. Das war ganz zu Beginn der ersten Halbzeit, zu Beginn der zweiten Spielhälfte sowie zum Ende der Partie, als beide Mannschaften mit offenem Visier noch die Entscheidung suchten, der Fall.

Man sieht hier wieder deutlich: Hohe Werte in der PPDA ohne den zugehörigen Kontext zu kennen, können stark in die Irre führen.

Weitere Erklärungen zu den Zahlen vom Spiel zwischen 1860 München und Viktoria Köln

Das Pressing der Löwen, mit dem sie die Angriffe der Kölner steuerten, war jedenfalls unfassbar gut. Sowohl die Raumaufteilung der Löwenspieler zueinander als auch das Timing, wann der dritte und vierte Spieler aus dem Mittelfeld nach vorn schiebt, um die Passwege auf den Flügel oder ins Zentrum zuzustellen, waren hochklassig. Das war bei der Steuerung der gegnerischen Angriffe klar die bisher beste Saisonleistung.

Die langen Bälle, zu denen die Kölner Defensive im Aufbau gezwungen wurde, führten im Gegensatz zu vielen anderen Spielen, die Köln in letzter Zeit absolviert hat, aber keineswegs zu ähnlich häufigem Gewinn des zweiten Balles, wie die Spieler der Viktoria es gewohnt sind. Sicherlich gab es auch die ein oder andere Situation, wo ein Spieler durchbrechen konnte. Die Frequenz war aber in einem deutlich überschaubaren Rahmen.

Die sehr hohe Passgenauigkeit in der Statistik der Kölner liegt an den vielen Quer- und Rückpässen vor dem eigenen Strafraum. 20% aller Pässe des Gastes fanden zwischen den Spielern der Viererkette plus Torhüter statt. Darin enthalten sind ganze fünf Vorwärtspässe. Die gleiche Statistik beim TSV 1860 München sieht zwar 30% aller gespielten Pässe in der eigenen Viererkette plus Torhüter, aber im Vergleich verzeichnen wir hier vierundzwanzig Vorwärtspässe, die meisten davon vom Zentrum auf einen der Flügel. Auch bei der Anzahl der Rückpässe liegt die Viktoria mit zwanzig mehr gespielten Rückpässen deutlich vorne.

Die Tore

Das 1:0

In der 38. Minute erobert Dennis Dressel den Ball gegen den Kölner Lorch in linker Position gerade noch in der Spielfeldhälfte der Kölner. Er spielt quasi während der Balleroberungsaktion schon nach außen zu Tallig. Tallig passt ein paar Meter nach vorne zu Biankadi, der drei Meter von der linken Seitenauslinie auf vorderer Höhe des Mittelkreises von drei Gegenspielern umgeben ist und umgehend quer ins Zentrum auf den völlig freien Neudecker ablegt. Richy Neudecker nimmt sofort Tempo auf und spielt einen Pass in die Schnittstelle auf die halblinke Seite des Strafraums zu Mölders. Dieser nimmt die Kugel an, macht noch zwei Schritte mit dem Ball und schließt dann an Mielitz vorbei aus elf Metern ins lange Eck ab.

Das völlig verdiente 1:0 der Löwen resultiert somit aus guter Pressingarbeit im Mittelfeld, einem Stellungsfehler von zwei Kölner Spielern, die bei der Verdichtung auf der eigenen rechten Seite das gesamte Zentrum offen lassen, sowie der guten Spielübersicht von Biankadi und Neudecker. Nicht vergessen wollen wir hierbei natürlich die eiskalte Verwertung durch Sascha Mölders.

Der Ausgleich zum 1:1-Endstand

Eine längere Ballbesitzphase der Kölner, die kein Spieler der Sechzger unterbrechen kann, endet in der 64. Minute damit, dass Wunderlich in halbrechter Position auf Höhe des Mittelkreises völlig frei in Ballbesitz kommt. Er schlägt einen langen Ball ins Zentrum vor die Box der Löwen auf Thiele. Der Stürmer kann den Ball per Kopf mehr oder weniger ungestört von den bei ihm befindlichen Sechzgern Willsch und Salger auf Klingenburg in den Strafraum weiterleiten. Der ungedeckte Klingenburg in halbrechter Position im Strafraum hat nur noch Hiller vor sich, zieht ab und trifft. Salger, der in den Schuss noch hineingrätschen will, kommt leider zu spät.

Wo genau lag der Fehler, dass sich Klingenburg so dermaßen frei im Strafraum der Sechzger bewegen kann? Mein erster Eindruck im Spiel sagt, dass Salger da hätte aufpassen müssen. Aber sowohl Belkahia etwas weiter vorn im Zentrum als auch Dressel waren in Klingenburgs Nähe und haben den Kölner diagonal in Position laufen lassen.

Abschließend kann ich hier nicht wirklich aufklären, wer nach Aufgabenverteilung zuständig gewesen wäre. Meine Vermutung diesbezüglich behalte ich für mich.

Fazit zum Unentschieden zwischen 1860 und Viktoria Köln

Summa summarum sieht die Statistik die Sechzger etwas besser als die der Viktoria. Diese mit Erfahrung (im Schnitt mit 27,6 Jahren die älteste Mannschaft der Liga) und Moral ausgestattete Truppe der Viktoria hat sich den Punkt in Giesing mit ihrer abgeklärten, ruhigen Spielweise in den eigenen Defensivreihen und dem Willen, vorne irgendwann zumindest einmal zuzuschlagen, redlich verdient. Wenn Köln es in Zukunft schafft, den Spielen noch mehr den eigenen Stempel aufzudrücken, muss man mit dieser Mannschaft irgendwann auf den vorderen Plätzen rechnen.

Ein tatsächlich gerechtes Unentschieden, das mich dennoch gestern Abend sehr geärgert hat. Im Nachhinein, mit einer Nacht drüber schlafen, sieht die Welt schon wieder besser aus. Die gestrigen Ergebnisse der Konkurrenz kennend, sogar sehr gut.

Wir haben ein spannendes und hochklassiges Drittligaspiel gesehen, bei dem die wenigen Fehler in der Defensive von beiden Mannschaften bestraft wurden.

Wenn die Löwen weiterhin ihrem erfrischenden Angriffsfußball treu bleiben, werden wir alle auch in den verbleibenden fünf Spielen viel Freude mit der Truppe haben. Wohin auch immer die Reise für den TSV 1860 München geht: Löwen, wir sind stolz auf Euch.

 

Datenquelle: wyscout

kicker: Richard Neudecker und Marius Willsch in “Elf des Tages”

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Bei Richy Neudecker läufts gerade richtig gut. Erst am vergangenen Wochenende war er nach seinem Tor gegen Türkgücü in der kicker “Elf des Tages” gelandet und nun, nach dem 1:1 gegen Viktoria Köln, wird ihm diese Ehre erneut zuteil. Auch Marius Willsch wurde vom Sportmagazin in die Spieltagself berufen.

Saarbrücker Dominanz

Dominiert wird die kicker “Elf des Tages” diesmal vom 1. FC Saarbrücken. Kein Wunder, schließlich schlugen die Saarländer den nächsten Löwen-Gegner Waldhof Mannheim gestern mit 5:0. “Mann des Tages” ist Stürmer Tom Golley, dazu gesellen sich mit Shipnoski, Müller und Ex-Löwe Perdedaj drei weitere FCS-Akteure.

kicker: Neudecker und Willsch nominiert

Der TSV 1860 wird diesmal durch Marius Willsch und Richard Neudecker vertreten. Unsere Nummer 31 zog im Mittelfeld gekonnt die Fäden und es gab kaum einen Angriff, der nicht über ihn lief. Willsch hingegen machte über rechts ordentlich Druck und war diesmal deutlich offensiver als sein Pendant auf links, Phillipp Steinhart.

Während Willsch zum zweiten Mal in die kicker “Elf des Tages” berufen wurde, war es für Neudecker sogar schon die vierte Nominierung. Spitzenreiter aus Sicht der Löwen ist (natürlich) Sascha Mölders, der bereits fünfmal vertreten war.

Bild: Anne Wild

Sechzig um Sieben: Der Aufstiegskampf in der 3.Liga bleibt spannend!

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Diese 3.Liga ist wirklich der Wahnsinn… Da leistet sich der TSV 1860 mal einen “Fehltritt” im Aufstiegskampf, doch die Konkurrenz kann davon nicht profitieren. Im Gegenteil – eigentlich ist alles beim Alten. Neben dieser Meldung blicken wir in Sechzig um Sieben auch auf den Tag bei sechzger.de voraus. Es geht schon wieder los mit der Vorberichterstattung für das nächste Spiel…

TAKTIKTAFEL

Bernd Winninger hat sich das Spiel noch einmal über die volle Distanz betrachtet und teilt am Vormittag seine Sichtweise mit uns. Bis es soweit ist, gibt es eine Schätzfrage. Wieviele Torschüsse hatte der TSV 1860 am Dienstag? In wenigen Stunden verrät es euch die TAKTIKTAFEL.

Löwe des Spiels

Unser Hauptsponsor sucht natürlich wieder den Löwe des Spiels. Neben einem Heimtrikot inklusive Wunschflock gibt es heute auch noch ein “Sechzig ist der geilste Club der Welt”-Package zu gewinnen. Teilnahmeschluss ist um 15:00 Uhr.

LÖWENRUNDE

Die Englische Woche bringt es so mit sich, dass wir nicht nur auf die vergangene Partie blicken. Die Vorberichterstattung für das Spiel gegen Waldhof Mannheim, die gestern böse unter die Räder kamen, startet bei sechzger.de mit der Pressekonferenz. Die brandheißen News gibt es für euch zum Mittagessen, im Laufe des Tages folgen voraussichtlich weitere Meldungen.

News aus der 3.Liga – Aufstiegskampf pur!

Die Mittwochspartien der 3.Liga

Unfassbar. Anders kann man das nicht in Worte fassen, was da gestern wieder stattfand. Ingolstadt kann zum vierten Mal in Folge nicht gewinnen und Rostock kassiert in der allerletzten Minute den Ausgleich. Die Löwen bleiben im Aufstiegskampf aber mal sowas von auf der Jagd! Hier gehts zur Zusammenfassung der Spiele von gestern abend.

Dynamo Dresden bald wieder im Einsatz?

Als Gewinner des Spieltags im Aufstiegskampf dürfte wohl eine Mannschaft gelten, die zum Zuschauen verdammt war. Für Dynamo Dresden wurde nach zwei Corona-Fällen in der Mannschaft eine Quarantäne angeordnet. Nach mittlerweile zwei Testreihen ohne weitere positive Ergebnisse wartet der aktuell Tabellendritte nun auf grünes Licht vom Gesundheitsamt. Geplant ist, dass Dresden das Spiel am Samstag gegen Halle bereits wieder regulär bestreiten kann. Spannend wird es allerdings zu beobachten, wie die Mannschaft die Belastung durch die Nachholspiele (Duisburg und Uerdingen) wegstecken wird.

Regionalliga Nord offiziell abgebrochen

Der Norddeutsche Fußball-Verband hat die Saison in der Regionalliga Nord wie erwartet abgebrochen. Unklar hingegen ist weiterhinm welcher Verein an der Relegation zur 3.Liga teilnehmen darf. Heißester Anwärter ist nach wie vor der TSV Havelse (nahe Hannover). Die Niedersachsen besitzen den besten Quotienten, der diese Frage womöglich entscheidet. Der Verband will sich in den kommenden Tagen endgültig festlegen.

3. Liga am Mittwoch: FC Hansa Rostock und FC Ingolstadt 04 im Einsatz

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FC Bayern II FC Hansa Rostock

Gestern Abend verpassten die Löwen beim 1:1 gegen Viktoria Köln die Chance, auf Platz 2 der Drittliga-Tabelle zu springen. Somit hatten Hansa Rostock und der FC Ingolstadt 04 heute die Möglichkeit, den Vorsprung auf den TSV 1860 wieder auszubauen.

FC Hansa Rostock – SV Wehen Wiesbaden 1:1 (0:0)

Beide Teams hatten die ihre vorangegangen Partien gewonnen (Hansa 1:0 bei Bayern II, die Hessen 1:0 gegen die SpVgg Unterhaching) und benötigten auch diesmal Punkte, um ihrem Saisonziel näherzukommen. Mit einem Sieg hätten die Hansestädter den derzeit viertplazierten TSV 1860 auf sechs Punkte distanzieren können. Der SVWW wiederum wäre mit einem Dreier bis auf vier Punkte an die Löwen herangerückt.

Erstaunlicherweise kontrollierten die Gäste zunächst das Geschehen und waren dem ersten Treffer in den ersten 20 Minuten deutlich näher. Mit dem torlosen Remis war der Tabellenführer zur Pause bestens bedient, denn die Hessen versteckten sich nicht und hatten Pech bei einem Pfostenschuss.

Nach der Pause dann aber das 1:0 für Hansa Rostock durch einen sehr, sehr, sehr, sehr, sehr fragwürdigen Handelfmeter von Bahn (51.). Ach, nennen wir es beim Namen: Lächerlich war er, zefix! Wo soll der Verteidiger denn hin mit seinem Arm?

Mit der Führung im Rücken nahm Hansa auch das Heft in die Hand und spielte nun mutiger nach vorne. Auf der Gegenseite hatten die Hessen per Tietz-Freistoß die beste Chance (84.), doch Kolke parierte im Torwart-Eck. In der sechsten Minute der Nachspielzeit war er dann aber chancenlos und Carstens glich in Unterzahl zum 1:1 aus, nachdem Tietz Rot gesehen hatte.

VfB Lübeck – FC Ingolstadt 04 1:1 (0:0)

Zuletzt lief es beim FC Ingolstadt 04 nicht so wirklich rund, beim Tabellenvorletzten sollte also unbedingt ein Sieg her, um Spitzenreiter Hansa Rostock auf den Fersen zu bleiben. Der VfB Lübeck wiederum braucht dringend Punkte, um dem Abstieg doch noch zu entkommen.

Wer da um den Aufstieg und wer gegen den Abstieg spielt, war nicht zu erkennen. Ganz ehrlich: Fad wars und Torchancen gab es in der ersten Halbzeit so gut wie gar nicht.

Auch nach der Pause enttäuschten die Schanzer zunächst. Der VfB spielte munter nach vorne. Spielerisch nicht zwingend überzeugend, aber mit Leidenschaft. In der 64. Minute fasste sich Ex-Löwe Sebastian Hertner ein Herz und nagelte die Kugel aus 20 Metern in den Winkel. Traumtor zum 1:0!

Lange währte die Freude jedoch nicht, denn nach einer Ecke stocherte Schröck den Ball zum 1:1 in die Maschen (73.). In der Nachspielzeit vergab Ingolstadt zwei riesige Chancen durch Paulsen und Kutschke und so blieb es beim Remis. Gut für die Löwen!

1. FC Saarbrücken – Waldhof Mannheim 5:0 (2:0)

Gleich fünf Spieler des Waldhof (u.a. Donkor, Martinovic und Seeger) wiesen vor der Partie in Saarbrücken vier gelbe Karten auf. Warum ich das erwähne? Die Mannheimer sind der nächste Gegner der Löwen und die ein oder andere Sperre käme unserem Team sicher entgegen.

Heute aber ging es erstmals ins Saarland und die verteilten zunächst keine Gastgeschenke. Ganz im Gegenteil: Jänicke setzte sich auf rechts durch, legte quer auf Golley und der schob zum 1:0 ein (14.). Da sah die Mannheimer Defensive alles andere als sattelfest aus und auch Michael Köllner dürfte das registriert haben. Auf der Gegenseite hatte Topscorer Martinovic (11 Tore, 8 Assists) in der 32. Minute die Riesenchance zum Ausgleich, setzte den Ball jedoch aus zehn Metern am verwaisten Tor vorbei. Das rächte sich und Shipnoski erhöhte mit seinem 13. Saisontor zum 2:0 (43.).

Nach der Pause wurde hässlich für den Waldhof. Mit seinem zweiten Treffer stellte Golley zunächst auf 3:0 (69.), zwei Minuten später servierte er für Deville, der das 4:0 markierte. Der Luxemburger Deville hatte gegen seinen Ex-Club noch nicht genug und legte in der 86. Minute noch das 5:0 nach.

Ach ja: Von den gefährdeten Mannheimern sah lediglich Marco Schuster die fünfte gelbe Karte und fehlt somit gegen 1860.

SV Meppen – 1. FC Magdeburg 1:2 (0:0)

Während sich der FCM unter Neu-Trainer Christian Titz aus dem Tabellenkeller auf Rang 14 nach oben gearbeitet hat, zeigte die Formkurve der Emsländer trotz des 0:0 in Ingolstadt zuletzt nach unten. Immerhin hat man nach der Entlassung von Torsten Frings inzwischen einen neuen Trainer gefunden: Rico Schmitt (ehemals CZ Jena) soll es richten und saß heute erstmals auf der Bank.

Der SVM legte los wie die Feuerwehr und hatte nach sieben Minuten Pech, als zunächst ein Abseitstor (zurecht) aberkannt wurde und dann Guder alleine vor dem Keeper scheiterte. Danach entwickelte sich ein rassiges Kampfspiel ohne große spielerische Glanzpunkte.

Mit der ersten Chance der zweiten Hälfte gingen dann jedoch die Gäste in Führung. Atik brachte den Ball zur Mitte und Bertram köpfte zum 0:1 ein (50.). In der 73. Minute schlugen die Emsländer in Person von Tankulic zurück und glichen zum 1:1 aus. Doch mitten in den Jubel der Meppener gab Atik den Spielverderber und brachte den FCM postwendend wieder mit 1:2 in Front. In der Nachspielzeit sah der Magdeburger Obermair noch Rot, doch Meppen konnte nicht mehr ausgleichen. Für den FCM dürfte der Klassenerhalt somit perfekt sein.

SpVgg Unterhaching – Türkgücü München 0:2 (0:1)

Türkgücü kommt derzeit einfach mal wieder nicht aus den Schlagzeilen. Nach den verbalen Retourkutschen von Sascha Mölders und Michael Köllner im Anschluss an den 2:0-Sieg der Löwen, fanden zuletzt Gerüchte um eine Verstrickung des Vereins in einen Menschenschmuggel von der Türkei nach Deutschland den Weg in die Medien. Türkgücü hat dies inzwischen vehement zurückgewiesen und prüft juristische Schritte. Sportlich sieht es weder bei den Perlachern noch bei den Vorstädten arg rosig aus, die SpVgg Unterhaching musste heute fast schon gewinnen, um sich eine Restchance auf den Klassenerhalt zu bewahren.

Den besseren Start erwischten die Gäste und bereits in der 2. Minute klingelte es im Hachinger Kasten. Gorzel tankte sich zur Torauslinie vor, legte zurück auf Barry und der versenkte die Kugel zum frühen 0:1. In der Folge blieb Türkgücü dran und die Hausherren konnten sich selten kontrolliert aus der eigenen Hälfte befreien. Entsprechend angefressen war auch Präsident Manfred Schwabl zur Pause:

“Das hat mit 3. Liga nix zu tun, das ist Breitensportabteilung. Da werden einige Spieler nächstes Jahr nimmer dabei sein. Da spui i liaba mit der A-Jugend.”

Recht viel besser wurde es auch nach dem Seitenwechsel nicht, die Gäste aus Perlach hatten über weite Strecken keine Probleme, die Führung aufrechtzuerhalten. In der 89. Minute legte Türkgücü sogar noch nach, indem Kircicek das 0:2 erzielte. Wars das für Haching?

Sechzig @18:60: Statements nach dem Unentschieden in der 3.Liga

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TSV 1860 München am Abend

Die Löwen spielen Unentschieden in der 3.Liga. Das beschäftigt nicht nur die sechzger.de Redaktion, sondern auch Cheftrainer Michael Köllner. Beide äußerten sich und legten dar, wie sie den Punkt einordnen. Außerdem bei Sechzig @18:60: Meldungen aus der 3.Liga und der 33.Spieltag, bei dem gleich wieder angepfiffen wird.

Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden in der 3.Liga

Das letzte Mal mussten sich die Löwenfans vor gut einem Monat mit einem Unentschieden beschäftigen. Am 17.03.2021 trennte man sich mit 0:0 vom VfB Lübeck. Auch Thomas Enn hatte irgendwie an der Punkteteilung zu knabbern und so entstanden die heutigen Giesinger Gedanken aus einer schlaflosen Nacht.

Pressekonferenz nach dem Spiel: Köllner zufrieden

Ganz anders ging es da unserem Cheftrainer Michael Köllner. Bereits auf der Pressekonferenz kurz nach dem Spiel zeigte sich er sich hochzufrieden und sprach von der womöglich bisher besten Halbzeit in dieser Saison.

Dauerkarten für die Saison 2021/22

Nachdem der Dauerkartenverkauf für die laufende Saison letztes Jahr im August begann, sind die Verantwortlichen beim TSV 1860 München nun deutlich früher dran. Heute dürften bei vielen Löwen die Postfächer eine Mail zur Verlängerung der Dauerkarte für Saison 2021/22 enthalten. Alle Informationen hierzu gibt es hier für euch im Überblick.

Training der Löwen

Pause? Gibt´s nicht! Trotz dem Plfichtspiel am gestrigen Dienstag stiegen die Löwen direkt in die Vorbereitung für das nächste Spiel ein. Am Samstag wartet Waldhof Mannheim.

Lustfinger braucht euch!

Nachdem ihr die letzten zwei Tage auf ein Sechzig um Sieben und gestern auch auf ein Sechzig @18:60 verzichten musstet, möchten wir an dieser Stelle noch auf einen Artikel vom Montag hinweisen. Die Band Lustfinger braucht eure Hilfe – und die Zeit drängt: nur noch bis Freitag ist Zeit! Alle Informationen, was ihr tun müsst, findet ihr in unserem Artikel.

News aus der 3.Liga

Viktoria Berlin weiter auf Stadionsuche

Als erster Aufsteiger aus der Regionalliga steht Viktoria Berlin fest. Die Hauptstädter müssen allerdings zunächst noch alle Punkte der Lizensierungsauflagen erfüllen. Vor allem die Stadionfrage bereitet Kopfzerbrechen. Da die vorhandenen Spielstätten in der Bundeshauptstadt tatsächlich alle belegt belegt oder nicht drittligatauglich sind, favorisiert man aktuell eine mobile Stadionvariante. Doch auch hier stellt sich noch die Frage, wo dieses Stadion überhaupt Platz finden würde. Viel zu tun also noch bei der Berliner Viktoria. Bis Ende Mai muss eine Lösung vorliegen, ansonsten könnten Jena oder Altglienicke nachträglich zum Aufsteiger aus der Regionalliga Nordost erklärt werden.

Uerdingen im Saisonendspurt ohne Albutat

Tim Albutat vom KFC Uerdingen hat sich im heutigen Training schwer verletzt und fällt bis Saisonende aus. Das berichtet der kicker. In den ausstehenden sechs Partien müssen die Krefelder wegen einem Kreuzbandriss ohne den Mittelfeldspieler auskommen.
Der 28-Jährige kam in dieser Saison bisher 19 Mal zum Einsatz und erzielte dabei einen Treffer. Zwei Mal legte er Tore seiner Teamkollegen auf.

Der 33.Spieltag

Neben der Partie unserer Löwen fanden gestern zeitgleich auch drei weitere Spiele statt, die wir euch in einem Artikel bereits kurz zusammengefasst haben.
Richtig spannend wird es dann in wenigen Minuten, denn neben dem kommenden Gegner Mannheim ist auch die Konkurrenz aus Ingolstadt und Rostock im Einsatz. Die Spiele im Überblick:

Rostock – Wiesbaden
Meppen – Magdeburg
Unterhaching – Türkgücü
Saarbrücken – Mannheim
Lübeck – Ingolstadt

Wir werden euch nach Abpfiff mit den Spielergebnissen in einer Zusammenfassung versorgen. Ansonsten wünschen wir euch einen entspannten Abend!

TSV 1860 startet Dauerkarten-Verkauf für die Saison 2021/22

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TSV 1860 Dauerkarte

Wie heißt es so schön: der frühe Vogel fängt den Wurm. Für die Löwenfans gilt das ab heute in gewisser Weise auch. Im Ticketshop des TSV 1860 München sind ab sofort die Dauerkarten von Löwenfans hinterlegt, die ein Vorkaufsrecht besitzen.

Dauerkarten 2021/22: TSV 1860 bleibt bei bewährtem Modell

Früh wie sonst nie bietet der TSV 1860 München seit heute die Dauerkarten für die Saison 2021/22 an. Dabei wird es wieder die Auswahlmöglichkeiten der letzten Saison geben. Käufer der Option “Löwenherz” erklären sich bereit, in jedem Falle auf eine Rückerstattung zu verzichten. Statt dem exklusiven Sammeltrikot wird es mehrere Gewinnspiele geben, an denen Dauerkartenbesitzer mit der Option “Löwenherz” exklusiv teilnehmen können. Diese Option ist im Warenkorb voreingestellt.

Die Option “Löwenkopf” hingegen beinhaltet ein Rückerstattungsrecht für den Fall, dass keine oder nur ein Teil der Zuschauer zugelassen werden. Alle weiteren Vorteile (Vorkaufsrecht für die Saison 2022/23, den DFB- und Toto-Pokal) beinhaltet diese Option genauso.

Kein Preisanstieg

Erfreulich ist, dass die Dauerkarten für die kommende Spielzeit preislich der aktuellen Saison entsprechen. Das beinhaltet auch einen möglichen Aufstieg in die 2.Bundesliga. Hier wären es aufgrund der 18 teilnehmenden Mannschaften allerdings zwei Mannschaften und somit zwei Heimspiele weniger.
Das MVV-Kombiticket ist in beiden Varianten wieder enthalten. Das Vorkaufsrecht gilt bis einschließlich Samstag, 07.Mai 18:60 Uhr. Alle nicht bezahlten bzw. bestellten Dauerkarten gehen dann in den freien Verkauf und können von anderen Fans des TSV 1860 München erworben werden.

Alle Löwenfans mit einem Vorkaufsrecht werden in den nächsten Tagen (oder wurden bereits) per E-Mail kontaktiert.

Im Folgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung des TSV 1860 München zu den Dauerkarten für die Saison 2021/22, die alle Fragen rund um das Thema beantwortet. Bei weiteren Anliegen ist das Ticketing unter dauerkarten@tsv1860.de zu erreichen.

Der TSV 1860 München startet den Verkauf der Dauerkarte für die neue Saison 2021/2022. Dabei bleiben die Eintrittspreise ligaunabhängig gegenüber der Vorsaison unverändert. Die Tickets, die es erneut in der Version “Löwenherz” und “Löwenkopf” geben wird, sind vorerst nur für Fans mit Vorkaufsrecht erhältlich. Für Löwenherz-Käufer gibt es ein Gewinnspiel.

Die Unterstützung der Löwen-Fans ist für den TSV 1860 München in der laufenden Saison 2020/21 eine sehr wichtige Säule. Auch wenn bis heute leider keine Fans direkt im Stadion die Siege der Mannschaft bejubeln konnten, so spürt die Mannschaft bei jedem Spiel den großartigen Rückhalt der einzigartigen Anhänger des TSV 1860 München. Auch wirtschaftlich haben die Dauerkarten-Verkäufe die Ausgangslage und Budgetsituation der Löwen deutlich verbessert.

In Kombination mit dem Verzicht auf die Rückerstattung der Dauerkarte der Vorsaison, durch den Kauf der Dauerkarte für die laufende Saison und mit dem 12.-Mann-Ticket haben die Löwen-Fans ein weiteres Mal alles gegeben, um der Mannschaft von Michael Köllner bestmögliche Start-Voraussetzungen zu geben.

Das wäre ohne die vielen Löwen-Fans, die sich die Dauerkarte gekauft haben, nicht möglich gewesen. Die Käufe, insbesondere in der Variante „Löwenherz“, haben frühzeitig die so wichtige und gewünschte Planungssicherheit gegeben und in der Folge mitunter dafür gesorgt, dass in der laufenden Saison eine schlagkräftige Mannschaft rund um Mannschaftskapitän Sascha Mölders auf dem Platz stehen kann. Heute schon können wir sagen, dass das Team ebenfalls alles in die Waagschale geworfen hat, um den Fans viel Freude zu bereiten.

Aus der Motivation erneut frühzeitig Planungssicherheit und womöglich zusätzliche außerplanmäßige Mittel für unsere Mannschaft zur Verfügung zu haben, starten wir den Dauerkartenvorverkauf für die Saison 2021/2022 und freuen uns sehr, dass wir die neue Dauerkarte ligaunabhängig zum gegenüber dem Vorjahr unveränderten Preis anbieten können.

Natürlich hoffen und arbeiten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten daran, dass wir wieder Fans ins Stadion lassen können. Die vielfältigen Maßnahmen und Vorbereitungen wie Hygienekonzepte, Nummerierung von Stehplätzen und die neue elektronische Zugangskontrolle stimmen uns dabei zuversichtlich. Im Hinblick auf die aktuellen Vorgaben ist davon auszugehen, dass wir bei einer Teilzulassung von Zuschauern ausschließlich Inhaber von Dauerkarten ins Stadion einlassen können.

Erneut bieten wir die zwei bekannten Varianten an:

Die Dauerkarte „Löwenherz“: 

Mit der Löwenherz-Dauerkarte unterstützt der Käufer Münchens große Liebe bedingungslos. Im vergangenen Jahr hat die Mehrzahl von Dauerkarten-Käufern diese Variante gewählt. Alle Löwenfans, die jetzt dieses Versprechen erneut abgeben möchten, haben mit der Löwenherz-Dauerkarte die Chance dazu.

In der Löwenumfrage 2.0 haben wir erfahren, dass für nahezu alle Fans die Unterstützung des TSV 1860 München der Hauptgrund ist, die Dauerkarte in der Herz-Variante zu kaufen.

Dieses Ergebnis macht uns unglaublich stolz und wir möchten uns bei allen Löwenherz-Käufern herzlich bedanken. Dennoch bieten wir, losgelöst von der Dauerkarte, die ausschließlich als Eintrittskarte für den Stadionbesuch dient, allen Käufern die Möglichkeit an einer Verlosung teilzunehmen. Hier wird es an jedem Spieltag ein Preis oder ein einmaliges Erlebnis, das sich nicht ohne weiteres kaufen lässt, geben. Zum Beispiel eine Reise ins Winter-Trainingslager, einen Urlaub im Wellness-Hotel, zwei Übernachtungen am Chiemsee inklusive eines Abendessens mit Michael Köllner, ein Wiesn-Tisch für 10 Personen oder ein E-Bike. Es gelten die Teilnahmebedingungen.

Sollten zu Liga-Heimspielen in der Saison keine oder nur ein Teil der Zuschauer zugelassen werden und wir können den Inhaber der Dauerkarte zu einem oder mehreren Spielen nicht ins Stadion lassen, verzichtet er mit dem Kauf dieser Karte freiwillig auf alle Rückerstattungsansprüche. Natürlich enthält die Dauerkarte das Vorkaufsrecht für eventuelle DFB-Pokal- und Toto-Pokalspiele, sowie das Vorkaufsrecht für die Dauerkarte der Saison 2022/23.

Die Dauerkarte „Löwenkopf“:

Bei dieser Variante gibt es das Vorkaufsrecht für eventuelle DFB-Pokal- und Toto-Pokalspiele sowie das Vorkaufsrecht für die Dauerkarte der Saison 2022/23. Sollten zu Liga-Heimspielen der Saison keine oder nur ein Teil der Zuschauer zugelassen werden und wir können den Inhaber zu einem oder mehreren Spielen nicht ins Stadion lassen, gibt es mit dieser Karte einen anteiligen Rückerstattungsanspruch für die betreffenden Spiele.

Alle Dauerkarteninhaber der Saison 2020/2021 erhalten in den kommenden Tagen ihre Reservierungsbestätigung und können ihre Dauerkarten einfach und bequem im Ticketshop durchbuchen.

ACHTUNG: Im Verkaufsprozess ist automatisch die Dauerkarte in der Variante „Löwenherz“ voreingestellt. Natürlich besteht die Möglichkeit, dies mit wenigen Klicks auf „Löwenkopf“ umzustellen.

Wie bereits in der laufenden Saison spielt die Dauerkarten-Variante bei einer eventuellen Verlosung oder Zuteilung von Plätzen im Rahmen einer möglichen Teil-Zulassung von Fans im Stadion keine Rolle.

Der Dauerkartenverkauf beginnt am 21. April 2021 um 10 Uhr exklusiv für alle Dauerkarteninhaber der Saison 2020/2021, die damit ein Vorkaufsrecht erworben haben. Die erste Verkaufsphase endet am 7. Mai 2021 um 18.60 Uhr. Eventuell noch nicht gekaufte Dauerkarten gehen anschließend in den Mitgliederverkauf, über den wir separat informieren werden.

Der Versand der Dauerkarten, die in beiden Varianten das MVV-Kombiticket enthalten, wird rechtzeitig vor dem 1. Heimspiel erfolgen.

Liebe Löwen-Fans, zeigt auch für die neue Saison Euer „Herz für Sechzig“ und holt Euch die Dauerkarte für die Saison 2021/2022. Glaubt uns, die Mannschaft kann es kaum erwarten endlich wieder vor vollen Rängen zu spielen.

Wir sehen uns hoffentlich bald im Grünwalder Stadion wieder!

Köllner auf PK: Hochzufrieden mit Leistung gegen Viktoria Köln

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Michael Köllner, der TSV 1860 München mit Bart

Manch einer mag das gestrige Remis gegen Viktoria Köln als Dämpfer in Richtung Aufstiegsambitionen des TSV 1860 empfinden. Nicht jedoch Trainer Michael Köllner, der seiner Mannschaft eine super Leistung attestierte und eine Kampfansage an die Konkurrenz verlauten ließ: “Die Geschichte ist noch nicht vorbei!”

Olaf Janßen “superglücklich”

Doch nicht nur Köllner war mit der Leistung seines Teams zufrieden. Auch Gäste-Trainer Olaf Janßen lobte seine Elf in den höchsten Tönen und sprach – zurecht – von einem verdienten Punktgewinn.

“Ich bin natürlich superstolz auf meine Mannschaft, die heute, wie in den letzten Wochen auch, einfach alles in dieses Spiel investiert hat. Die bereit war, über die Schmerzgrenzen zu gehen. Wenn man bei so einem Spiel noch mit dem Ausgleich belohnt wird, dann ist man natürlich superglücklich.”

Zudem zeigte sich der Viktoria-Coach zufrieden damit, wie man den Ball habe laufen lassen und “Sechzig auch ein Stück weit gequält” habe. Den Punkt erachte er als “total gerecht für beide Mannschaften”.

Köllner nach Remis gegen Viktoria zufrieden

Dem konnte Löwen-Coach Michael Köllner nur zustimmen, der von einem “Top-Spiel” sprach. Viktoria habe eine “klasse Mannschaft”, die den TSV 1860 “hart gefordert” habe. Von seinem eigenen Team war der Trainer ebenfalls sehr angetan:

“Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Vielleicht mit die beste, wenn man auch den Gegner betrachtet. Wir waren griffig, wir haben taktisch auch sehr variabel gespielt. Haben den Gegner auch vor viele Probleme gestellt und dann ein super Tor herausgespielt.”

Auch in der zweiten Halbzeit habe man “versucht, den Druck hochzuhalten”, was dann aber für einige Minuten “nicht mehr so gelungen” sei.

“Aber wie die Mannschaft dann nach dem 1:1 wieder mit viel Leidenschaft und viel Hingabe versucht hat, das Spiel noch zu gewinnen und vor allem auch, den zweiten Gegentreffer von Köln zu verhindern – das war top!”

So zeigte sich Köllner in der harten englischen Woche mit dem Punkt gegen Viktoria Köln zufrieden. Der Fokus liege nun auf der Regeneration, um dann in Mannheim am Samstag möglichst “drei Punkte zu holen”.