Im Rahmen unserer Groundhopping-Reihe möchte ich Euch meinen Besuch am südlichsten Fußballplatz der Welt nicht vorenthalten. Wobei dieser aktuell – und wahrscheinlich bis ans Ende der Zeit – nicht bespielt wird. Denn der südlichste Fußballplatz der Welt liegt auf der sub-antarktischen Insel Südgeorgien, die aktuell von nicht mehr als 30 Personen bewohnt wird. Daher haben wir heute eher Groundspotting als Groundhopping.
Expeditions-Kreuzfahrt in die Antarktis
Anno 2012 erfüllte ich mir einen Lebenstraum: Eine Expeditionskreuzfahrt in die Antarktis. Neben dem TSV 1860 München liebe ich Schnee und Eis fast am meisten. Daher wollte ich diese magische unberührte eisige Natur unbedingt ein Mal besuchen. Dass dabei der südlichste Fußballplatz der Welt auf meiner Reiseroute liegen würde, war mir vor Antritt der Reise gar nicht klar. Die Reise auf dem ehemaligen russischen Firschungschiff “Akademik Joffe” führte mich von Ushuaia auf Feuerland über die Falkland-Inseln, Südgeorgien, Süd-Orkney bis zum Antartkischen Kontinent. Wobei die Süd-Orkney Inseln wegen eines Sturms mit ca. 10 Meter hohen Wellen gar nicht angelaufen werden konnten.
Das Schiff bei 10 Meter Seegang
Südgeorgien – einzigartige Natur und Schauplatz einer unglaublichen Geschichte
Südgeorgien gehört zu Großbritannien und somit ist ein Bezug zum Fußball ja mal grundsätzlich gegeben. Auf Südgeorgien wurde in 1880er-Jahren eine Forschungsstation errichtet. Außerdem diente die Insel als Basis für Walfänger, die mehrere Siedlungen an der Küste errichteten. Wie man an den Ortsnamen (z.B. Stromness oder Grytviken) erkennen kann, handelte es sich größtenteils um britische und norwegische Walfänger. Haupteinwohner der Insel sind geschätzte 400.000 Königspinguine, von denen der Reisende mindestens 2 Meter Abstand halten soll. Leider halten sich die Pinguine einfach nicht dran.
Pinguine in Salisbury Plain auf SüdgeorgienMalerischer EisbergMan konnte Orcas in freier Wildbahn bestaunen
Eine wichtige Episode einer der dramatischsten Geschichten der Menschheit trug sich auf Südgeorgien zu. Bei der Endurance Expedition gelang es Expeditionsleiter Sir Ernest Shackleton 1916 mit sechs Seeleuten nach einer über zweijährigen Irrfahrt in der Antarktis, die über 2.900 Meter hohen Berge zu Fuß zu überqueren und von Stromness aus die Rettung der gesamten Mannschaft zu organisieren. Heutzutage liegt er in Grytviken auf dem Friedhof.
Blick auf Grytviken- rechts der Fußballplatz
Der südlichste Fußballplatz der Welt
Nun aber zum Fußball: Schriftliche Quellen habe ich nicht gefunden, aber die Damen und Herren im Museum von Grytviken gaben mir Auskunft. Der Platz muss Anfang des 20. Jahrhunderts von norwegischen Walfängern zum Zeitvertreib angelegt worden sein. Soweit bekannt ist, fanden dort nie offizielle Spiele zweier Mannschaften statt. Der Platz diente lediglich zum “Kicken” als Freizeitvertreib. Möglicherweise fanden Spiele von Walfängern verschiedener Nationen gegeneinander statt. Dazu hätten aber Mannschaften aus anderen Orten per Schiff anreisen müssen, da in Grytviken angeblich fast ausschließlich Norweger Station machten.
Der südlichste Fußballplatz der Welt
Auf der An- und Abreise in die Antarktis habe ich übrigens Station in Buenos Aires gemacht und mir auch ein paar Spiele angeschaut. Über die berichte ich dann das nächste Mal in unserer Groundhopping-Serie.
Pünktlich zum Sommeranfang gibt’s ab sofort die Statement-Badehose vom TSV München von 1860 e.V. und Geezing790. Sie zeigt sich in stabilem dunkelblau mit dem “Wir sind der Verein”-Flock am linken Bein und dem Geezing790-Flock auf der Gesäßtasche. Kostenpunkt: 30 Euro!
Ideal für jedes Gewässer und sonstige sommerliche Aktivitäten. Auf Giesing. Auf die Löwen. Prost!
Der Leihvertrag zwischen dem TSV 1860 und dem 1. FC Heidenheim läuft zum 30.06. ab und trotz erheblicher Bemühungen können die Löwen einen Transfer von Merveille Biankadi nicht stemmen. Nun wurde der gebürtige Münchner offiziell verabschiedet. In Heidenheim wird Biankadi jedoch vermutlich nicht bleiben, sondern nach Karlsruhe wechseln.
Biankadi auf dem Sprung nach Karlsruhe?
Beim KSC sind mit Oliver Kreuzer und Necat Aygün zwei ehemalige Löwen am sportlichen Ruder, die Biankadi beobachtet haben. Gerüchten zufolge wird der Offensivspieler in Kürze einen Vertrag in Karlsruhe unterschreiben und somit nächstes Jahr die Abwehrreihen der 2. Bundesliga durcheinanderwirbeln.
In der abgelaufenen Saison erzielte Biankadi neun Tore und bereitete sieben weitere Treffer für den TSV 1860 vor.
Im Rahmen unserer Groundhopper-Serie berichtet Euch unser Leser Stefan heute über Groundhopping in Saudi-Arabien. Was vor 2019 noch gänzlich unrealistisch erschien, hat er zusammen mit seinem Freund Michael Stoffl direkt nach der Öffnung der saudischen Grenzen in die Tat umgesetzt. Viel Spaß beim Lesen und Eintauchen in eine fremde Welt!
Offene Grenze nach 40 Jahren Isolation
Einmal jährlich wird im Sommer der sogenannte “Henley Passport Index” ausgeworfen. Mit diesem Index werden die stärksten Reisepässe bewertet, also jene, mit denen man weltweit die meisten Länder visumsfrei besuchen kann. Als Besitzer eines deutschen Reisepasses konnte man 2019 laut dem Index 187 der 196 Länder ohne Probleme besuchen. Nur Südkoreaner und Japaner sind in mehr Staaten willkommen. Zu den Ländern, die man nicht (oder nur sehr schlecht) bereisen kann, zählen traditionell solche wie Turkmenistan, Libyen oder Eritrea. Und im Sommer 2019 auch noch Saudi-Arabien.
Vollkommen überraschend öffnete das Königreich im September 2019 nach fast 40 Jahren Isolation seine Türen jedoch für Touristen aus 49 Ländern, darunter auch Deutschland. Jetzt heißt es schnell sein, wenn man das Land noch ohne Touristenmassen und Massentourismus erleben will. Und wenn man einen der eher schwer zu erreichenden Länderpunkte machen will. Innerhalb einer Woche war mit dem Globetrotter Michael aus Berlin (bekannt als der Löwe, der als einziger das Amateure-Trainingslager 2016 in Indien besuchte) ein Mitfahrer gefunden, das Visum beantragt und genehmigt und ein Flug über Istanbul gebucht. Und am Heiligabend 2019 ging es dann los.
Das Fort Al Masmak in Riad
Ein Land im Umbruch?
In Saudi-Arabien herrscht absolutes Alkoholverbot. Als Gesetz gilt die Scharia und das öffentliche Ausführen der Todesstrafe war bis vor kurzem noch an der Tagesordnung.
Mit dem „Projekt 2030“ will sich KSA jedoch öffnen, für westliche Investoren und Touristen interessanter werden und sich wieder positiver darstellen. So wurde die berüchtigte Scharia-Polizei abgeschafft, Hinrichtungen zumindest nicht mehr öffentlich durchgeführt und mittlerweile dürfen sogar Frauen Auto fahren.
Der Tourismus steckt im Winter 2019 allerdings noch in den Kinderschuhen und nur wenige Hotels oder Sehenswürdigkeiten wissen, wie sie mit den neuen Gästen umgehen sollen. Westliche Besucher sind üblicherweise Botschaftsangehörige oder teuer angeworbene Ingenieure und die haben normalerweise andere Interessen als fußballbegeisterte Unesco-Hopper. So wirklich einfach war es also nicht, aber dennoch haben wir die Woche in der Hauptstadt Riad intensiv genutzt, um uns Hochhäuser, Dattelplantagen, Museen, Kulturerbestätten, traditionelle Dörfer oder berühmte Hinrichtungsplätze anzusehen.
Wüstenlandschaft „Edge of the world”
Überraschende Besucher aus Deutschland
Die Verkäufer im Basar von Riad waren sogar derart überrascht vom unerwarteten Besuch von Touristen, dass sie uns ihre Teesorten oder Weihrauchangebote einfach schenkten, anstatt wie gewohnt um sie zu feilschen.
Zu Irritationen führte jedoch teilweise die strikte Trennung zwischen Mann und Frau in nahezu allen öffentlichen Gebäuden, wie etwa in Restaurants, sowie die strikte Einhaltung der Gebetszeiten fünfmal am Tag, während denen das gesamte Leben komplett zum Erliegen kommt.
Eindruck vom Basar
Groundhopping in Saudi-Arabien
Am vierten Tag stand dann endlich der Besuch des ersten Fußballspiels auf der Tagesordnung – der Start von Groundhopping in Saudi-Arabien:
28.12.2019 Al Shabab – Al Ahli 1:0 Saudi Premiere League Prince Faissal bin Fahd Stadium Riyhad
Eigentlich sollte das Spiel im Nationalstadion ausgetragen werden, kurzerhand wurde es aber ins “kleine” Prince Faissal Stadion in der Stadt verlegt. Von der Verlegung haben wir gerade noch durch Zufall erfahren, weder die renommierten Sportzeitungen, noch die Bewohner Riads hatten das Spiel wirklich auf dem Schirm. Tatsächlich waren zum Anpfiff um 17:50 Uhr dann knapp 12.000 Zuschauer im Stadion, wobei auch Al Ahli aus Dschidda einen guten Fanblock mitgebracht hat. Frauen sind im Fanblock nicht erlaubt, sondern dürfen sich nur gemeinsam mit ihren gesetzlichen Vertretern in einem separaten Familienblock aufhalten. Dort sind auch die Ordner weiblich.
Die Stimmung war gut und ausgelassen, Al Shabab ist mit einer gute Plastikfahnen-Choreo aufgewartet, wobei Al Ahli in grün hauptsächlich Lärm mit Trommeln und einer eigenen Megafonanlage machte. Die ganze Situation erschien mir so, als wäre der Besuch eines Fußballspiels die einzige Möglichkeit für die Bewohner des streng muslimischen Landes, mal so richtig aus sich rauszugehen. Die ungewöhnliche Anstoßzeit war übrigens auf die allgemeinen Gebetszeiten ausgerichtet: Kurz vor Anpfiff rief bereits der Muezzin und auch zur Halbzeit sind die Fans gesammelt auf den Allgemeinteppich im Stadionumfeld gepilgert, um zu beten – natürlich erst, nachdem sich alle im Stadionklo die Füße gewaschen hatten.
Eindrücke der Fans von Al Shabab
Kantersieg des Champions League-Siegers
30.12.2019 Al Hilal – Al Adalah 7:0 Saudi Premiere League King Saud University Stadium
Gastgeber Al Hilal war vor 4 Wochen erst asiatischer Champions League Sieger geworden, in den beiden Finalspielen konnte man sich gegen die Urawa Red Diamonds aus Tokio mit 1:0 und 2:0 durchsetzen. Da der Turniersieg auch zur Teilnahme an der FIFA Club-WM in Katar berechtigte, ist der ganze Spielplan durcheinander gewürfelt worden, und unser Heimspiel im vereinseigenen “King Saud University Stadium” war der erste Auftritt der Elf seit dem CL-Sieg. Das Spiel war daher (mit Ausnahme des überdimensionierten Gästeblocks) ausverkauft und wir hatten kurzfristig ein Ticketproblem. Gott sei Dank konnten wir Kontakte zu den Ultras “Blue Power Al Hilal” aufnehmen, die uns kostenlos mit ins Stadion schleusten. Die Fans von Al-Hilal machten wieder ordentlich mit Trommeln, Megafonen und einer großen Fahnenshow zum siebten CL-Sieg Rabatz, von Al Adalah waren überhaupt keine Fans da.
Das Gästeteam war auch hoffnungslos unterlegen und verlor gegen den “FC Bayern Saudi-Arabiens” hochverdient mit 7:0. Höhepunkt des Spiels war die Verletzung des slowenischen (!!!) Schiedsrichters in der 81. Spielminute, der verletzt runter musste und vom vierten Offiziellen ersetzte wurde. Am Ergebnis vor knapp 15.000 Zuschauern änderte das nichts.
Das Stadion von innen lange vor dem Anpfiff
Corona schließt die Grenzen wieder
Insgesamt haben wir eine knappe Woche in Riad und Umgebung verbracht. Ob es Saudi-Arabien wirklich schafft, Touristen dauerhaft anzulocken, weiß ich nicht, dafür müsste das Land nämlich noch einiges tun. Trotzdem bin ich froh, mir diese Region zu einem sehr frühen Zeitpunkt angesehen zu haben und ich bin sehr gespannt auf die weiteren Entwicklungen.
Jedoch hat Saudi-Arabien ein paar Wochen nach unserer Abreise coronabedingt wieder die Grenzen dicht gemacht. Wie es mit dem Tourismus und den Reisemöglichkeiten also weiter geht, steht derzeit in den Sternen. Rückblickend haben wir also ein sehr kurzes Zeitfenster genutzt, in dem es überhaupt mal möglich war, das Königreich zu besuchen.
Groundhopping auf sechzger.de
In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine kurze Übersicht:
Sechzig um Sieben: die Mitgliederversammlung des TSV 1860 findet am 10. Juli statt, Salger lässt die Saison Revue passieren, neue Concept Kits sowie ein neuer Torhüter. Viel Spaß und einen guten Start in den Tag!
Am 10. Juli finden unter anderem die Wahlen des Präsidiums des e.V. statt. Zur Wahl wurde erneut das amtierende Trio um Robert Reisinger, Hans Sitzberger und Heinz Schmidt vom Verwaltungsrat zur Wahl nominiert. Satzungsändernde Anträge können nicht mehr gestellt werden (Frist abgelaufen), jedoch können Anträge zur Tagesordnung noch bis zum 24. Juni 2022 beim TSV eingereicht werden. Alle Infos hierzu, zum Ablauf der Mitgliederversammlung und über Anreise- und Parkmöglichkeiten findet ihr auf der Homepage des TSV München von 1860 e.V..
Salger verlässt TSV 1860: “unsere Schwächephasen waren einfach zu lang”
Stephan Salger verlässt Ende des Monats den TSV 1860 und lässt seine Karriere bei der Zweitvertretung des 1. FC Köln in der Regionalliga ausklingen. In der “tz” gab der 32-Jährige nun ein Abschiedsinterview und ließ die vergangene Saison Revue passieren. Den verpassten Aufstieg analysierte er wie folgt: “Unsere Schwächephasen waren einfach zu lang. Dann mussten wir immer wieder hinterherlaufen, haben uns mit einem riesigen Aufwand trotzdem noch die Möglichkeit erkämpft, wieder oben dran zu sein. Die Unentschieden haben sich – gerade in diesem Jahr – angefühlt wie Niederlagen und man ist mit dem gleichen Gefühl nach Hause gegangen. Von diesen Spielen gab es zu viele.” Hier geht’s zu weiteren Aussagen aus dem Interview.
Torhüter-Trio komplett: Schmid kommt aus Lübeck
Der TSV 1860 hat sein Torhüter-Trio nach dem Weggang von Székely mit Julius Schmid aus Lübeck komplettiert: “Ich freue mich unglaublich in Zukunft das Löwen-Trikot tragen zu dürfen und in meine Heimatstadt München zurückzukehren”, freute sich der 21-Jährige bei seiner Vorstellung am Donnerstag. “Der TSV 1860 ist ein toller und traditionsreicher Verein. Ich hoffe, ich kann meinen Beitrag zum Erreichen der Saisonziele leisten.” Schmid stand für Finnland bereits acht Mal zwischen den Pfosten der Junioren-Nationalmannschaften von der U17 bis U20.
Torhüter Sven Müller hat ein Verlängerungsangebot des Halleschen FC ausgeschlagen und wechselt zu Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden. Darüber freut sich besonders Ralf Becker: “Mit Sven Müller haben wir einen erfahrenen Drittliga-Torwart verpflichtet. Er hat gezeigt, dass er auf einem starken Niveau spielen kann und bringt alles mit, was wir uns für diese Position wünschen.” Müller habe ein “hohes Verantwortungsbewusstsein” und sei “reaktionsschnell und selbstbewusst” im Spiel, so Becker. “Wir trauen ihm zu, eine entscheidende Rolle bei uns einzunehmen.” Der Transfer war für die Sachsen extrem wichtig: Müller stellt nun den einzigen Torhüter im Kader des Drittligisten dar.
Mit der Verpflichtung des finnischen U20-Nationaltorhüters Julius Schmid hat der TSV 1860 München heute sein Torhüter-Team komplett gemacht. Der 21-Jährige wechselt vom Regionalligisten VfB Lübeck in seine Heimatstadt München. Er wird hinter Marco Hiller und Tom Kretschmar die Nummer drei bei den Löwen.
Talentierter junger Torwart macht Team komplett
Schmid wurde bei der SpVgg Unterhaching ausgebildet. Später wechselte er nach Schleswig-Holstein zu Holstein Kiel und von dort ging es dann nach Lübeck. Bei den Marzipanstädter kam der 21-Jährige in der vergangenen Spielzeit zu je drei Einsätzen in der Regionalliga Nord und im Landespokal. Der gebürtige Münchner besitzt darüber hinaus die deutsche sowie finnische Staatsbürgerschaft. “Julius ist ein talentierter und junger Torwart, der unser Torhüter-Team in seinem Karrierestadium sehr gut komplettiert”, wird Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel zitiert. “Wir trauen ihm auch den nächsten Schritt zu.”
Zurück nach München
“Ich freue mich unglaublich in Zukunft das Löwen-Trikot tragen zu dürfen und in meine Heimatstadt München zurückzukehren”,
freute sich Julius Schmid bei seiner Vorstellung am Donnerstag. “Der TSV 1860 ist ein toller und traditionsreicher Verein. Ich hoffe, ich kann meinen Beitrag zum Erreichen der Saisonziele leisten.” Schmid stand für Finnland bereits acht Mal zwischen den Pfosten der Junioren-Nationalmannschaften von der U17 bis U20. Der 21-Jährige übernimmt die Torhüterposition von György Székely, der die Löwen verlassen hat.
Auch dieses Jahr findet die Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V. wieder in Präsenz statt. Anderslautende Anträge waren zuletzt ja auch gar nicht nicht gestellt worden. Nun hat der Hauptverein die Einladung zur MV an seine Mitglieder versandt.
Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V.
Die Einladung im Wortlaut:
Sehr geehrtes Mitglied des TSV München von 1860 e.V.,
das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. lädt Sie herzlich zur Mitgliederversammlung 2022 ein. Diese findet am Sonntag, den 10. Juli 2022, um 10:00 Uhr (Einlass ab 8:30 Uhr), in der Kulturhalle Zenith, Lilienthalallee 35 in 80939 München statt.
Parkplätze sind gegen Entgelt in begrenzter Zahl auf dem Gelände vorhanden. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie das Zenith am besten mit der U-Bahn Linie U6 Richtung Garching- Forschungszentrum / Fröttmaning / Kieferngarten. An der Haltestelle „Freimann“ aussteigen, von dort sind es ca. 8 Minuten zu Fuß bis zur Halle.
Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben, mindestens ein Jahr ohne Unterbrechung Mitglied im Verein und nicht mit der Beitragszahlung im Verzug sind.
Alle Informationen zur Mitgliederversammlung werden auf unsere Homepage www.tsv1860.org regelmäßig aktualisiert.
Anträge noch bis 24.06. möglich
Anträge zur Mitgliederversammlung können bis einschließlich Freitag, den 24. Juni 2021 schriftlich (persönlich – während der Geschäftszeiten, per Post an TSV München von 1860 e.V., Grünwalder Str. 114, 81547 München, per Fax unter 089 / 642785-148 oder per E-Mail an ekkehardt.krebs@tsv1860.org) beim Präsidium eingereicht werden. Für die Rechtzeitigkeit der Antragstellung ist das Datum des Poststempels bzw. das Absendedatum des Faxes oder der E-Mail entscheidend. Alle rechtzeitig eingegangenen und formal korrekten und zugelassenen Anträge werden vor der Versammlung auf der Homepage des Vereins (www.tsv1860.org) veröffentlicht und liegen zudem zu den Geschäftszeiten (Montag bis Freitag, 9:00 bis 17:00 Uhr) auf der Geschäftsstelle, Grünwalder Straße 114 im Büro von Ekkehardt Krebs zur Einsicht aus. Sie werden auf der Versammlung im Rahmen der Tagesordnung behandelt. Am Tage der Versammlung erhalten Sie die Anträge zudem in schriftlicher Form.
Bitte vergessen Sie nicht, Ihren aktuellen Mitgliedsausweis Saison 2022/2023 bzw. 2021/2022 und einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) mitzubringen.
Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen und verbleiben mit freundlichen Löwengrüßen
Zwei Jahre lang trug Stephan Salger das Trikot der Löwen. In der Innenverteidigung erledigte der gebürtige Dürener seinen Job meist extrem unaufgeregt und souverän. Zur neuen Saison wechselt der inzwischen 32-Jährige zum 1. FC Köln II in die Regionalliga. Im Interview mit der tz legt Salger seine Gründe dar, wünscht dem TSV 1860 aber auch alles Gute für die kommende Spielzeit.
Stephan Salger im Interview mit der tz
61 Ligaspiele bestritt der Innenverteidiger für die Löwen, den Aufstieg verpasste er mit dem TSV 1860 als Vierter jedoch zweimal knapp. Im Interview führt Salger die fehlende Konstanz als Ursache auf.
“Unsere Schwächephasen waren einfach zu lang. Dann mussten wir immer wieder hinterherlaufen, haben uns mit einem riesigen Aufwand trotzdem noch die Möglichkeit erkämpft, wieder oben dran zu sein. Die Unentschieden haben sich – gerade in diesem Jahr – angefühlt wie Niederlagen und man ist mit dem gleichen Gefühl nach Hause gegangen. Von diesen Spielen gab es zu viele.”
Zudem sei die Vorbereitung auf die Saison 2021/22 alles andere als ideal verlaufen.
Aufstieg der Löwen kein Selbstläufer
Auch wenn sich die Wege nun trennen, so wünscht Salger dem TSV 1860 doch den Aufstieg. Als Selbstläufer betrachtet der die bevorstehende Spielzeit jedoch keineswegs.
“Die Verpflichtungen ergeben alle Sinn und man sieht eine gewisse Angriffslust des Vereins. Aber die anderen schlafen natürlich auch nicht. Da werden wieder sechs bis acht Mannschaften oben mitspielen.”
Rückkehr zum Heimatverein
Salger selber macht sportlich gesehen einen Schritt zurück und tritt künftig in der Regionalliga gegen den Ball. Beim 1. FC Köln II kann er jedoch wieder das Trikot seines Heimat- und Herzensvereins überstreifen.
“Die Perspektive beim Verein hätte gestimmt, das sieht man ja jetzt auch an den Transfers und den Äußerungen zur neuen Saison, dass Ambitionen vorhanden sind. Ich hatte jetzt eben die Möglichkeit, heimzukehren in meinem Alter, mit einem langfristigen Vertrag bei meinem Heimatverein. Das konnte ich nicht ablehnen und musste mich dann leider auch gegen Sechzig entscheiden.”
Wir wünschen Stephan Salger für die Zukunft alles Gute und hoffen, ihn bald wieder als Besucher an der Grünwalder Straße begrüßen zu können.
Wie nicht anders zu erwarten, kamen die gestrigen Designvorschläge von Hans Kasparek für das neue Löwentrikot größtenteils sehr gut bei Euch an. Aus diesem Grund möchten wir Euch heute direkt weitere Concept Kits für den TSV 1860 in der bevorstehenden Spielzeit 2022/23 vorstellen.
Torwarttrikots für die Löwen
Den Anfang macht direkt nochmal Hans Kasparek, der sich Gedanken darüber gemacht hat, in welchem Trikot Marco Hiller und seine Torhüterkollegen in der kommenden Saison zwischen den Pfosten stehen könnten. Welches würdet Ihr bevorzugen?
Concept Kits des TSV 1860 München
Auch heute präsentieren wir Euch wieder einige Designs für Heim- und Auswärts- bzw. Ausweichtrikots der Löwen. Dabei handelt es sich explizit um Concept Kits des TSV 1860, die tatsächlichen Trikots werden nach unseren Informationen deutlich anders aussehen.
Welche sind denn Eure Favoriten?
Heimtrikots
Auswärts- und Ausweichtrikots
Noch nichts Passendes dabei?
Wenn Ihr Euch mal selber an einem Design versuchen wollt, dann geht das natürlich wunderbar in Photoshop oder Gimp. Ist das zu kompliziert, dann versucht Euch doch an einem der zahlreichen kostenlosen Online-Trikotkonfiguratoren. Nachfolgend ein paar Beispiele:
Sommerpause und Nachrichtenflaute an der Grünwalder Straße… Dennoch kann man sich auch in diesen Tagen mit dem TSV 1860 München beschäftigen. Und Ihr könnt gerne mitmachen. Wir haben wieder unsere Concept Kits im Programm und der erste Leser-Bericht zum Groundhopping ist eingetroffen.
Tickets für Testspiel gegen Gladbach erhältlich
Der schillernste Gegner trotz misslungener Vorsaison in der Saisonvorbereitung ist Borussia Mönchengladbach. Am 10.07. treffen die Löwen in Rottach-Egern auf die Borussen. Der Kartenvorverkauf für das Testmatch hat bereits begonnen. Tickets gibt’s bei München-Ticket.
Concept Kits Teil I
Unser Leser Hans Kasparek macht den Anfang: Er sendete uns die ersten Entwürfe für seine Concept Kits für die nächste Saison. Da sind einige sehr sehenswerte Varianten dabei! Wenn Ihr Euch auch als Designer betätigen wollt, könnt Ihr das gerne tun und uns die Ergebnisse dann gerne zuschicken! Seid kreativ, wir freuen uns auf Eure Vorschläge!
Groundhopping in Kirgistan
Der erste Leser-Bericht zum Groundhopping ist eingetroffen. Und was für einer! Unseren Leser Stefan verschlug es 2018 nach Kirgistan zum Länderspiel Kirgistan-Indien. Lasst Euch den sensationellen Bericht, der sich nicht nur auf das Stadionerlebnis beschränkt nicht entgehen! Und hier nochmal der Aufruf: Es muss nicht Kirgistan sein, schickt uns Eure Fußballerlebnisse aus fremden Ländern!
“Nachahmung ist die höchste Form der Anerkennung”
Dieses Zitat stammt vom irischen Dichter Oscar Wilde, dessen wohl bekanntestes Werk “Das Gespenst von Canterville” ist. Was als das bekannsteste Werk der Merchandising GmbH in die Geschichte eingehen wird, ist momentan schwer zu sagen. Auf jeden Fall sorgt das neueste Produkt für erregte Diskussionen im weiß-blauen Kosmos und der Designer des ursprünglichen e.V.-Produkts darf sich frei nach der Überschrift sehr anerkannt fühlen. Mehr gibt es zu diesem Thema nicht zu sagen…
News aus der dritten Liga
Maaßen verlässt Dortmund II
Enrico Maaßen bricht seine Zelte im Ruhrgebiet ab und wird ab kommender Saison einen Bundesligisten westlich von München trainieren. Wer ihm bei den kleinen Borussen nachfolgt, ist noch nicht bekannt.
Elversberg holt Correia
Der Aufsteiger aus dem Saarland setzt auf Erfahrung: Marcel Correia kommt mit der Erfahrung von 19 Bundesliga- und 188 Zweitliga-Spielen aus Paderborn. Der 33-jährige Innenverteidiger soll die Abwehr der Elversberger verstärken.
Donkor verlässt Waldhof
Dritter schmerzhafter Abgang beim SV Waldhof: nach Jesper Verlaat und Marcel Costly verlässt auch Anton Donkor Mannheim. Im Gegensatz zu sienem Ex-Verein steigt der 24-jährige Außenverteidiger sogar auf. Er wechselt zu Eintracht Braunschweig und wird nächste Saison in der zweiten Liga spielen. Wir sind gespannt, wie die Waldhöfer die Lücken schließen wollen, um in den Kampf um den Aufstieg einzugreifen.
Damit seid Ihr wieder auf Ballhöhe. Und nicht vergessen: Wenn Ihr spannende Groundhopping-Touren gemacht habt oder ein Concept-Kit designt habt, schickt es uns! Unsere Leser und wir freuen uns drauf!