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Nach Dotchev-Entlassung: Hagen Schmidt neuer Trainer in Duisburg

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MSV Duisburg Plakat
Der MSV Duisburg in der Krise

“Neue Besen kehren gut”, heißt es. Beim MSV Duisburg hat man sich an das Sprichwort erinnert und kürzlich Pavel Dotchev beurlaubt, nachdem man in der 3. Liga auf einen Abstiegsplatz abgerutscht war. Unter Interimscoach Uwe Schubert folgte am Wochenende eine 2:3-Niederlage in Zwickau. Nun hat der MSV Duisburg seinen neuen Trainer präsentiert. Es handelt sich dabei um Hagen Schmidt, der bislang die U17 von Borussia Mönchengladbach trainiert hatte.

Zwölf Punkte aus zwölf Spielen

Zwölf Punkte haben die Zebras in den ersten zwölf Begegnungen gesammelt. Zu wenig für die hohen Ansprüche an der Wedau. Die Entlassung Pavel Dotchevs erfolgte deswegen nicht wirklich überraschend. Dass Sportdirektor Ivica Grlic jedoch noch immer nicht zur Diskussion steht, stößt vielen Fans der Meidericher hingegen sauer auf.

Hagen Schmidt neuer Trainer des MSV Duisburg

Zuletzt waren Mike Terranova (RW Oberhausen), André Pawlak (Co-Trainer 1. FC Köln) und Patrick Kohlmann (zuletzt Co-Trainer bei Holstein Kiel) als neuer Trainer der Zebras im Gespräch. Der MSV Duisburg entschied sich nun für Hagen Schmidt und hoffen auf eine baldige Trendwende.

Nach Corona bei Neudecker: TSV 1860 ab Dienstag wieder im Training

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Training TSV 1860
Training TSV 1860

Nachdem die Partie des TSV 1860 gegen Waldhof Mannheim aufgrund etlicher Corona-Fälle bei den Kurpfälzern abgesagt werden musste, erreichte die Löwen-Gemeinde am Samstag die nächste schlechte Nachricht. Mittelfeldmotor Richy Neudecker wurde trotz doppelter Impfung positiv auf Covid-19 getestet und musste sich in Quarantäne begeben. Da nun alle anderen Spieler des Kaders ein negatives Ergebnis beim PCR-Test vorweisen konnten, darf der TSV 1860 am Dienstag wieder mit dem Training starten.

TSV 1860 steigt morgen wieder ins Training ein

Neudecker selber muss jedoch in Quarantäne bleiben und wird den Löwen somit auch im Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken (Samstag, 14 Uhr) nicht zur Verfügung stehen. Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel hatte kürzlich darauf hingewiesen, dass man trotz Impfschutz vorsichtig sein sollte.

“Der vorliegende Fall zeigt uns, wie wichtig es ist auch weiterhin trotz vollständigem Impfschutz, der einen schwereren Verlauf bei einer Infektion mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verhindert, die sozialen Kontakte nach Möglichkeit zu minimieren.”

Bei Waldhof Mannheim steht indes auch das kommende Match gegen den FSV Zwickau auf der Kippe. Die nächste Testreihe ist für Dienstag vorgesehen.

Dennis Erdmann wehrt sich gegen Vorwürfe und teilt aus

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Dennis Erdmann, TSV 1860
3 . Liga Fussball TSV 1860 München Saison 2020 / 2021 Foto: sampics / Stefan Matzke / Pool

Ob sich Dennis Erdmann da wirklich einen Gefallen tut, indem er nach der Abmilderung seiner Strafe nun seinerseits Vorwürfe gegenüber Spielern des 1. FC Magdeburg ausspricht?

Vorwürfe von Erdmann in Richtung Magdeburg

Auf seinem Instagram-Account teilt der Earthman zumindest ordentlich aus. Besonders die Vorwürfe in Richtung der Spieler Atik und Condé könnten Erdmann noch einmal in die Bredouille bringen:

Liebe Earthman Follower, liebe Fußballfans, liebe Gesellschaft. Die Letzten Wochen waren ziemlich Kräfte raubend und haben mich und meine Familie in manchen Situationen fast verzweifeln lassen. Mein Leben als Fußballer und auch als Familienmensch, wurde auf eine harte Probe gestellt und fast zerstört. Es war die Hölle abends einzuschlafen und morgens aufzuwachen. Ich hatte das Gefühl von leere in mir, von Hilflosigkeit. Mein Auto wurde beschädigt, Briefe, Pakete mit Symbolen oder auch einfach eine Masse an Social Media Nachrichten überfluteten mich. Ich wurde als Rassist abgestempelt. Die Spieler Atik und Condè von meinem ehemals geschätzten Verein 1. FC Magdeburg, sprachen sich am Morgen vor dem Spiel am 25.8 ab, mich abends verletzten zu wollen. Da dies nicht geklappt hat, wurde mir auf Grund eines BILD Zeitungsartikel erheblich geschadet. Weder der DFB noch die Spieler vom 1.FCM konnten diese schweren Anschuldigungen vor dem Sportgericht beweisen. Der DFB schenkte den FCM Spieler glauben ohne jegliche Begründung. Der DFB drehte in der Verhandlung, die Beweislast um. Auf einmal sollte ich beweisen, dass ich diese Äußerungen nicht getätigt habe. All diese Vorkommnisse haben mich die letzten Wochen unfassbar bedrückt. Mir ist es wichtig zu sagen und auch ein letztes Mal, dass ich keine dieser Äußerungen getätigt habe. Der Kampf gegen Rassimus ist wichtig und muss geführt werden. Er sollte aber in der Form nicht ausgenutzt werden, dass an einem mündigen Menschen ein Exempel statuiert wird. Ich vermute, die Spieler vom FCM als auch der DFB haben dies getan. Auch das gestrige Spiel zeigte wie sehr die letzten Wochen an mir klebten umso stolzer bin ich auf Mannschaft, Trainer und Verein, dass ihr mir die letzten Woche so stark den Rücken frei gehalten habt. Euch gilt mein Dank, dass diese schwierige Zeit mit meinem Statement hier ein Ende nimmt. 🙏🏼 der Earthman lebt auch wenn der FCM es anders wollte ❗️

Rena Schwabl meldet sich zu Wort

Zudem postete Erdmann ein Video, wie sein Auto verunstaltet wurde und den Screenshot einer persönlichen Nachricht von Rena Schwabl, der Gattin von Unterhaching-Profi Markus Schwabl.

Instagram Dennis Erdmann Rena Schwabl
Rena Schwabl beleidigte Dennis Erdmann auf Instagram

Screenshot: Instagram Dennis Erdmann

Schreitet der DFB ein?

Einen Gefallen haben sich wohl weder Schwabl mit der Nachricht noch der Earthman mit seinem Posting getan. Bleibt abzuwarten, ob der DFB den Verteidiger des 1. FC Saarbrücken nun um eine  Stellungnahme hinsichtlich seiner Vorwürfe bittet.

Bild: TSV 1860

TSV 1860 Futsal: Auftaktsieg gegen ASC Geretsried

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TSV 1860 Futsal Löwen

Mit einem ungefährdeten 12:8-Sieg gegen den ASC Geretsried startete der TSV 1860 Futsal in die neue Bayernliga-Spielzeit.

Gelungener Einstieg in die Bayernliga-Saison

Trotz des Sieges war Trainer Franjo Ereiz mit dem Spiel nicht ganz zufrieden: „Die zweite Halbzeit war nicht optimal, da waren einige von uns recht müde“ und er fand auch gleich eine plausible Erklärung dafür: „Na ja, die haben zuvor am Nachmittag schon 90 Minuten Fußball im Freien gespielt.“

Dennoch konnte er einen Auftaktsieg seiner Mannschaft feiern, die vor allem zu Beginn der ersten Halbzeit überzeugte. Da stand es nach 11 Minuten schon 6:0 für die Sechzger. Mit einer 10:3 Führung ging es dann in die Halbzeit.

TSV 1860 Futsal schlägt Geretsried

In der zweiten Hälfte kam die Mannschaft aus Geretsried zunehmend besser ins Spiel, was vor allem daran lag, dass die Konzentration bei den Löwen nach und nach verloren ging. Das zielstrebige Pass-Spiel, mit dem die Mannschaft in der ersten Hälfte geglänzt hatte, ließ immer mehr zu wünschen übrig und die Geretsrieder spielten ihre Konter jetzt konsequent und meist auch erfolgreich zu Ende.

Anto Bonic vierfacher Torschütze

Dennoch stand am Ende ein ungefährdeter 12:8 Sieg der Münchner Futsal-Löwen, der zu Hoffnungen Anlass gibt, auch in weiteren Spielen gegen stärkere Gegner zu bestehen. Bester Torschütze der Sechzger war Anto Bonic mit vier Treffern. Igor Sekic traf dreimal ins Netz.

Nächstes Spiel:   Samstag, 23.10.2021, 20:00 Uhr
Futsal Club Italia München –  TSV 1860 München Futsal

Austragungsort ist die Sporthalle der Grundschule am Bauhausplatz in München-Freimann.

Bild: TSV 1860 Futsal

TSV 1860 am Wochenende: Sieg für die Dritte, Derby-Niederlage für U16

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TSV 1860 Frauen - SV WB Allianz München

Die Profis hatten bekanntermaßen kurzfristig spielfrei, aber sonst waren fast alle Mannschaften des TSV 1860 am Wochenende im Einsatz. Die Frauen hielten sich einmal mehr schadlos und verteidigten die Tabellenführung. Auch die 3. Mannschaft ließ es krachen und demontierte den FC Neuhadern II mit 8:3.

Der TSV 1860 am vergangenen Wochenende

Besonders torhungrig zeigte sich die U10, die dem FC Gerolfing gleich mal 15 Stück einschenkte. Kann man mal machen… Für die U16 setzte es indes eine 1:2-Niederlage gegen die Seitenstraßler.

Die Ergebnisse im Überblick:

Freitag, 15.10.:

20.00 Uhr: Senioren A – SV WB Allianz München 6:1

Samstag, 16.10.:

10.00 Uhr: U13 – FC Augsburg 4:0
11.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U12 0:6 (siehe Video unten!)
11.00 Uhr: FC Gerolfing – U10 0:15
12.15 Uhr: SV Waldperlach U12 – U11 5:1
13.00 Uhr: U14 – FC Augsburg 4:1
14.00 Uhr: Profis – SV Waldhof Mannheim abgesagt
16.00 Uhr: U15 – FC Augsburg 2:2

Sonntag, 17.10.:

09.15 Uhr: U9 – SC Baldham-Vaterstetten 5:1
09.30 Uhr: TSV Grünwald – U11 2:0
10.00 Uhr: SV Waldperlach – U12 2:1
11.00 Uhr: U16 – FC Bayern München 1:2
11.15 Uhr: SpVgg 1906 Haidhausen U11 – U10 3:9
11.30 Uhr: 4. Mannschaft – TSV Trudering II 0:3
13.00 Uhr: FC Deisenhofen – U19 1:3
14.00 Uhr: 3. Mannschaft – FC Neuhadern II 8:3
14.00 Uhr: U21 – SV Kirchanschöring 0:1
16.00 Uhr: Frauen – SV WB Allianz München 4:1
17.00 Uhr: U14 – FC Teutonia 2:0
18.00 Uhr: Futsal – ASC Geretsried 12:8

Montag, 18.10.:

20.00 Uhr: Senioren C – SG Grafing/Ebersberg/Kirchseeon -:-

Sechzig um Sieben: TSV 1860 Frauen weiterhin makellos unterwegs

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Zwar waren die Profis nicht im Einsatz, doch der TSV 1860 München hat ja beispielsweise mit den Frauen, der U21 und den zahlreichen Jugendmannschaften noch deutlich mehr Fußball-Teams im Einsatz. Wir blicken heute in Sechzig um Sieben zurück auf die Meldungen des vergangenen Wochenendes.

TSV 1860 Frauen weiter ungeschlagen

TSV 1860 München Frauen SV WB Allianz 17.10.2021

Bei den Löwinnen läuft es! Drei Siege aus drei Spielen stehen mittlerweile zu Buche. Auch der SV WB Allianz München hatte am gestrigen Sonntag gegen die Frauen vom TSV 1860 keine Chance, am Ende hieß es 4:1 für die Heimseite. Bereits zur Pause waren die Frauen des TSV 1860 klar mit 4:0 vorne. In Durchgang zwei konnten die Gäste zumindest den Ehrentreffer erzielen. Überhaupt war es das allererste Gegentor für die Löwinnen, die in der A-Klasse weiterhin auf dem ersten Rang mit einem wahnsinnigen Torverhältnis von 14:1 liegen. Hannah Conrad, Veronika Ecker, Laura Kreuzer und Cheyenne Krieger erzielten die Tore an der Sportanlage in der St. Martin Straße.

Weiter geht es kommenden Samstag mit einem weiteren Heimspiel gegen den SV München Laim. Anpfiff ist standesgemäß um 18:60 Uhr. Natürlich freuen sich die Frauen des TSV 1860 wieder über zahlreiche Unterstützung, gestern waren es 200 Zuschauer.

U21 verliert unglücklich gegen Kirschanschöring

Weniger erfolgreich waren ebenfalls gestern die Sechzig Amateure unterwegs. Nach der knappen Niederlage in Garching folgte eine weitere gegen den SV Kirschanschöring. Dabei hatten die Löwen beste Gelegenheit, um mindestens den Ausgleich zu erzielen.

UfS-Mitglied mit starkem Einsatz bei NLZ-Renovierung

Die Unternehmer für Sechzig haben sich unter anderem auf die Fahne geschrieben, das Nachwuchsleistungszentrum der Löwen möglichst viel zu unterstützen, um den Nachwuchs für die Profimannschaft zu sichern. Aktuell werden unter anderem die Duschen saniert. Peter Hauenstein war sich dabei nicht zu schade, extra aus Bayreuth anzureisen und mit anzupacken. Löwenstarke Aktion!

ARGE-Leaks beendet – vorerst?

Mit Teil 9 endete gestern unsere ARGE-Leaks Serie. Wir haben bereits unzählige Rückmeldungen erhalten und freuen uns, dass wir dem ein oder anderen Löwenfan die Augen öffnen konnten, indem wir über die Machenschaften berichtet haben. Das Ende der Fahnenstange ist bei weitem noch nicht erreicht, denn es gibt unzählige Personen, die betroffen sind. Außerdem ist bisher noch völlig ungeklärt, was unter anderem mit den Mitgliedsbeiträge passierte. Wir hoffen auch hier noch Licht ins Dunkel bringen zu können. Möglicherweise wird die Mitgliederversammlung der ARGE Ende November hier Aufklärung leisten.

Giesinger Gedanken zur Stadiondiskussion

Kein Spiel, keine Giesinger Gedanken – könnte man zumindest meinen. Doch es gibt da ein Thema, das es mir wert war und so gab es am Sonntagmorgen doch etwas Diskussionsstoff. Zahlreich und angeregt wurde in Facebook und in unserem Kommentarbereich diskutiert. Man sieht, dass es doch noch einiges an Redebedarf in dieser Hinsicht gibt.

Löwen in Quarantäne

Nach dem positiven Corona-Testergebnis von Richard Neudecker befindet sich die gesamte Mannschaft inklusive Betreuerstab aktuell in Quarantäne. Eine PCR-Testreihe wurde bereits durchgeführt, sodass bald feststehen dürfte, ob weitere Spieler betroffen sind. Sicher ist auf jeden Fall, dass Neudecker gegen Saarbrücken und auch Schalke ausfallen wird.

News aus der 3.Liga

Die Samstags- und Sonntagspartien am 12.Spieltag

Gestern reiste Wehen Wiesbaden zum Auswärtsspiel bei Türkgücü und musste dabei fast eine ganze Stunde in doppelter Unterzahl spielen. Außerdem kam es in Köln zum Abstiegskampf-Duell zwischen der Viktoria und den Würzburger Kickers mit Neu-Trainer Schwarz. Beide Ergebnisse findet ihr in unserer Zusammenfassung.

Auch über die turbulenten Samstagsspiele hatten wir berichtet. Dabei konnte sich Magdeburg mit einem späten Siegtreffer an der Tabellenspitze etwas absetzen. Bereits am Freitagabend siegte der VfL Osnabrück bei Viktoria Berlin.

12.Spieltag am Montag

Heute abend steht dann noch das Duell zwischen dem SC Verl und dem TSV Havelse an. Dabei könnten die Gäste zum ersten Mal seit langer Zeit die rote Laterne abgeben. Letzter wären die Würzburger Kickers, falls Havelse auswärts in Lotte siegt. Anpfiff ist um 18:60 Uhr. Ganz abgeschlossen wird der Spieltag damit bekanntlich noch nicht, denn die Löwen müssen ja noch ihr Nachholspiel gegen Mannheim absolvieren.

TSV 1860 II unterliegt knapp gegen Kirschanschöring

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TSV 1860 II SV Kirschanschöring 17.10.2021

Zweite Niederlage in Folge: auch gegen den SV Kirschanschöring zieht der TSV 1860 II knapp den Kürzeren. Dabei hatten die Löwen in der 2.Halbzeit die ultimative Ausgleichschance durch einen Elfmeter.

Nach der knappen Auswärtsniederlage beim VfR Garching änderte Trainer Frank Schmöller die Startaufstellung des TSV 1860 II im Duell mit Kirschanschöring gleich auf fünf Positionen. Pavlovic (Bank), Wicht, Freitag, Auburger und Rother (alle nicht im Kader) wurden durch Székely, Bell, Fofanah, Sponer und Amados ersetzt. Krankheitsbedingt fiel der Coach jedoch aus und wurde durch Co-Trainer Hiechinger vertreten. 300 Zuschauer waren an die Grünwalder Straße gekommen und verfolgten die Partie.

Wie auch in Garching gingen die Gegner des TSV 1860 II in Führung, nur war der SV Kirschanschöring noch schneller als eine Woche zuvor. Gerade einmal vier Minuten dauerte es, ehe die von Anfang an furios aufspielenden Gäste das Tor des Tages erzielen konnten. Julian Galler trug sich in die Torschützenliste ein.

Pfosten und Elfmeter-Fehlschuss: TSV 1860 II bleibt gegen Kirschanschöring ohne Torerfolg

Fortan liefen die Löwen also einem Rückstand hinterner, hatten jedoch auch gute Chancen auf den Ausgleich. Die besten Gelegenheit aus dem Spiel heraus hatte Mussa Fofanah, er scheiterte jedoch am Pfosten (60.). Nicht einmal ein Elfmeter konnte heute für ein Tor für den TSV 1860 II gegen Kirschanschöring sorgen, es war wie verhext (71.). Konjuhi scheiterte mit seinem Versuch am gegnerischen Keeper.

Bereits im ersten Durchgang musste Moritz Leibelt verletzungsbedingt ausgewechselt werden, er wurde für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Wir wünschen ihm an dieser Stelle gute Besserung!

Die Gäste feiern damit einen wichtigen Auswärtssieg und haben weiterhin nur ein Spiel verloren. Sie liegen damit auf Platz 2 der Bayernliga Süd, drei Punkte hinter Spitzenreiter Hankofen-Hailing. Der TSV 1860 II hingegen findet sich nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg aktuell auf dem 10.Rang wieder.

Als nächstes reisen die Löwen zum Auswärtsspiel nach Regensburg. Dort treffen sie am Samstag, den 23.10.21 ab 16:00 Uhr auf den SSV Jahn II. Gespielt wird im Sportpark am Kaulbachweg.

Aufstellung TSV 1860 II: 1 Székely, 2 Bell (86. 20 Kovacevic), 7 Neziri, 8 Spennesberger, 9 Konjuhi, 11 Fofanah (84. 3 Kreuzpainter), 14 Sponer (C), 16 Heigl, 19 Zehetbauer, 21 Leibelt (41. 6 Brönauer), 25 Amados

Tore: 0:1 (4.)

Bild: Siegfried Nagelstutz

Türkgücü siegt spät, Schwarz holt beim Debüt einen Punkt

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sechzger.de Logo Löwe mit weiß-blauer Fahne 1860
sechzger.de Logo 1860

Am 12.Spieltag standen bei den Sonntagspartien zwei Spiele auf dem Programm. Wehen Wiesbaden war zu Gast bei Türkgücü, Viktoria Köln empfing die Würzburger Kickers.

Türkgücü – Wehen Wiesbaden 1:0 (0:0)

Vor 67.304 leeren Sitzen empfing Türkgücü die in der Tabelle vor ihnen platzierten Gäste von Wehen Wiesbaden. Unter den wenigen Zuschauern befanden sich unter anderem Trainer Michael Köllner sowie Marc-Nicolai Pfeifer und Anthony Power. Türkgücü hatte mit einer Freikarten-Aktion versucht, etwas mehr Zuschauer in das Olympiastadion zu locken, doch dieser Plan ging offenbar nicht so recht auf.
Auch der Plan von Gästetrainer Rüdiger Rehm hatte heute wenig Chancen, denn bereits nach einer guten halben Stunde standen nur noch neun Wiesbadener auf dem Rasen. Was war passiert? Zunächst ließ sich Stürmer Wurtz zu einer Tätlichkeit hinreißen (23.), wenig später sah auch Torwart Stritzel den roten Karton (35.). Er hatte eine misslungene Rückgabe nicht erreicht und konnte Vrenezi nur noch mit einer Notbremse aufhalten.

Fortan waren die Wiesbadener natürlich nur noch in der Defensive gefordert. Diese Aufgabe erledigten sie allerdings mit Bravour und verhinderten einen Gegentreffer. Türkgücü probierte viel, aber etwas Zwingendes sprang dabei selten heraus. Kurz vor Schluss durften die Gastgeber dann aber doch noch jubeln. Den goldenen Treffer des Tages erzielte Türpitz (87.). Um ein Haar wäre in der Nachspielzeit noch das 2:0 gefallen, doch Ersatzkeeper Lyska rettete stark gegen den Torschützen.

Türkgücü klettert damit auf den 10.Platz, Wiesbaden liegt auf Rang 9.

Viktoria Köln – Würzburger Kickers 1:1 (1:1)

Abstiegskampf pur war heute im Sportpark Höhenberg angesagt. Die auf Rang 17 positionierte Viktoria aus Köln empfing die Würzburger Kickers, die Vorletzter in der 3.Liga waren. Die Ambitionen des Absteigers waren freilich andere, sodass Anfang Oktober Trainer Ziegner entlassen wurde. Neu auf dem Trainerstuhl fand sich Danny Schwarz ein, Co-Trainer wurde Namensvetter Benjamin Schwarz. Er war zuletzt im Trainerteam des TSV 1860 II tätig.

Die Gastgeber begannen engagiert und gingen folgerichtig auch in Führung. Nach einer Ecke war Rossmann per Kopf zur Stelle und erzielte das 1:0 (14.). Der Ausgleich durch Marvin Pourié kam etwas überraschend, auch wenn die Würzburger sich von dem Anfangsdruck etwas erholt hatten. Es war der erste Saisontreffer für den 30-Jährigen. Im zweiten Durchgang versuchte Köln erneut in Führung zu gehen, doch die Gäste-Abwehr stand nun deutlich sicherer und verteidigte engagiert. Einzig nach 70 Minuten wurde es noch einmal richtig eng, aber Ex-Löwe Bonmann konnte seinem Team den Auswärtspunkt retten. So richtig bringt das Unentschieden beiden Mannschaften allerdings nicht. Sie bleiben bei ihren Platzierungen. Morgen könnte Aufsteiger TSV Havelse die Würzburger sogar noch überholen (18:60 Uhr zu Gast beim SC Verl) und die rote Laterne an sie abgeben.

ARGE Leaks – von der Gründung bis zur “Causa Gerhard Schnell” (Teil 9)

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Westkurve Choreographie ARGE Schnell
Die aktive Fanszene setzt sich kritisch mit der Familie Schnell auseinander.

So, wir biegen ein auf die Zielgerade und präsentieren Euch den neunten und letzten Teil unserer Serie. Gerhard Schnell bereitet zwar seinen Rückzug aus der ARGE vor, schießt aber weiterhin scharf. Hilft aber alles nichts: In mühevoller Kleinarbeit wird die Beweiskette gegen Schnell lückenlos zusammengesetzt…

Corona und die Folgen

Im März 2020 steht Deutschland still. Die Covid19-Pandemie hat Europa erreicht und das gesellschaftliche Leben lahmgelegt. Auch in den schwelenden Streit zwischen der ARGE und der Fanbetreuung bei den Löwen kehrt Ruhe ein. Versammlungen werden verboten, die Spiele fallen zunächst ganz aus und werden anschließend als „Geisterspiele“ nachgeholt. Die Fanarbeit ändert sich komplett.

Untätig bleiben die Protagonisten freilich nicht. Während Schnell nach einem Nachfolger sucht, der es ihm ermöglichen soll, trotzdem im Hintergrund die Fäden in der Hand zu behalten, bildet sich eine Opposition gegen die ARGE-Führung namens „Team 2020“. Angeführt von Oskar Dernitzky möchte man bei der anstehenden Hauptversammlung der ARGE als Gegenkandidaten zur aktuellen Führung antreten. Aus der Fanlandschaft gibt es breite Zustimmung. Dernitzky muss sich fortan wüste Beschimpfungen gefallen lassen, vor allem im Fanblog “dieblaue24”. Auch er erhält etliche anonyme E-Mails aus der Feder von Schnell, die ihn zur Aufgabe zwingen sollen. Alles läuft auf einen erbitterten Wahlkampf hinaus, doch steigende Inzidenzen und die zweite und dritte Corona-Welle verhindern Präsenz-Veranstaltungen. Die ARGE kann den Kopf aus der Schlinge ziehen.

Der Email-Skandal wird öffentlich

Im späteren Verlauf jedoch taucht der Name „Dernitzky“ wieder auf, diesmal öffentlich: Im Oktober 2020 stellt der Fanclub „Oamoi Sechzger – oiwei Sechzger“ den Antrag auf Mitgliedschaft im Dachverband. In der Folge wird es kurios. Zunächst antwortet Schnell als ARGE-Vorsitzender positiv: „Freut uns sehr“. Der folgende – interne – Mailverkehr gelangte durch ein Versäumnis des Schriftführers an die Öffentlichkeit. Schnell schreibt im internen Verteiler nämlich: „Das ist der gewisse Fanclub, zu dem Oskar Dernitzky geschickt oder eingeladen wurde. […] …und jetzt wollen sie in die ARGE …Wahlvolk vom Oskar.“ Die Angelegenheit wird öffentlich. Neben dem ARGE-Vorstand gerät eine weitere Person wieder einmal ins Blickfeld: Oliver Griss, Betreiber des Fanblogs „dieblaue24“. Nicht nur, dass er im Mailverteiler der ARGE-Vorstandschaft enthalten war. Offenbar war er einer der Informanten Schnells. Dieser schrieb nämlich explizit, dass Griss ihn über die Gründungsversammlung des Fanclubs informiert habe.

Ungeheuerliche Vorwürfe gegen Weber

Im Frühjahr 2021 scheint sich die Situation beruhigt zu haben. Mit Richard Bartl, einem engen Vertrauten des ehemaligen MAN-Betriebsratsvorsitzenden Saki Stimoniaris, steht nach längerer Suche ein Nachfolger für Gerhard Schnell in den Startlöchern. Mit dem neuen Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer gibt es einen regen Austausch. Die amtierende Fanbetreuung wird dennoch weiter bekämpft. An die Regionsbeauftragten der ARGE wird ein Gesprächsprotokoll geschickt, in dem von einer „unzureichenden Zusammenarbeit mit Sebastian Weber und Christian Poschet“ geschrieben wird. Zudem würde Weber E-Mails mit Falschaussagen beantworten, auch gegen das Briefgeheimnis werde verstoßen. Ein ungeheuerlicher Vorwurf, von dem die beiden Fanbeauftragten überrascht werden. Belege für die aufgestellten Behauptungen gibt es keine.

Vollständige Beweise gegen Gerhard Schnell

Sebastian Weber hatte zu diesem Zeitpunkt das Kapitel Schnell zunächst als erledigt angesehen. Aber die Entwicklungen ließen befürchten, dass kein Ende der Streitigkeiten in Sicht war. In einer Wochenend-Aktion durchwühlte er seine gesammelten Unterlagen und kam schließlich auf einen handfesten Skandal: Anhand der eindeutig zuordenbaren IP-Adresse konnte tatsächlich der Beleg erbracht werden, dass der ARGE-Vorsitzende Gerhard Schnell hinter den Fake-Mails und -Accounts steckt. Der zunehmend auch öffentliche Druck zwang Schnell zu einem Rücktritt und einem relativ fahrigen Geständnis. Doch damit wurde der Weg frei für eine ehrliche und offene Zusammenarbeit zwischen der Fanbetreuung und dem übrig gebliebenen Vorstand der ARGE.

Relativ schnell erkannte man auf Seiten des Dachverbandes, dass die Betreuung der Fanclubs in die Hände der hauptamtlichen Fanbetreuung gehört. Eine Erkenntnis, zu der man schon 2001 gelangt war, als Schnell die ersten Fake-Mails verschickte, um gegen das Fanbüro für die ARGE zu wettern. Der umsichtigen und aufklärungsbereiten Mitarbeit von Franz Hell, Johannes Schencking und auch Richard Bartl war es zu verdanken, dass die jahrelange Spaltung innerhalb der eigenen Fanszene nun hoffentlich der Vergangenheit angehört.

Felix Hiller wird Fanbetreuer

Auch für den Fanbeauftragten hatte die nervenaufreibende Zeit Folgen: Mitte April wurde bekannt, dass Sebastian Weber zum Saisonende gekündigt hatte. Er war damit das letzte Opfer der unsäglichen „Ära Schnell“ geworden, kann sich allerdings zum Ende hin trotzdem auf die Fahne schreiben, während seiner Amtszeit den gordischen Knoten gebrochen zu haben. Mit Felix Hiller begann im Juli der ältere Bruder von Torwart Marco Hiller als Leiter der Fanbetreuung und dürfte eine deutlich entspanntere Situation vorfinden, als es bei seinen Vorgängern der Fall gewesen ist.

Das Ende der “Ära Schnell”

Jutta und Gerhard Schnell sind als Vereinsmitglieder beim TSV 1860 München ausgetreten. Die jährliche Papst-Audienz besuchen sie allerdings noch mit einigen Löwen-Fans.

Ungeklärt bleibt auch die Rolle des Blogbetreibers Oliver Griss, der trotz besseren Wissens aufklärende Berichterstattungen zu der ARGE-Thematik bislang vermied und offenbar einen engen und vertrauten Kontakt zu Gerhard Schnell besaß. Fotos belegen, dass Schnell vor der Corona-Zwangspause im Grünwalder Stadion bei den Heimspielen immer wieder neben Griss saß und sich während des Spiels mit ihm austauschte. Die Einbeziehung in den Mailverteiler des internen ARGE-Zirkels sowie die (nicht stattfindende) journalistische Aufarbeitung des Mailskandals um den ehemaligen ARGE-Vorstand werfen jedenfalls ein seltsames – aber auch vielsagendes – Bild auf den Blogger.

Aussicht auf die Zukunft

Bleibt zu hoffen, dass der TSV 1860 aus den massiven Fehlern der Vergangenheit lernt und sich diese nicht wiederholen. Insbesondere die Fans sind und bleiben die Basis der Löwen und haben Sechzig ein ums andere Mal aus der vermeintlichen Versenkung wieder auferstehen lassen. Umso verwerflicher ist es, dass es Menschen im Dunstkreis des TSV 1860 München gibt, denen es zu keinem Zeitpunkt um das Wohl des Vereins, sondern ausschließlich um deren eigenen Vorteil geht.

Wie es mit der ARGE weitergeht? Das entscheidet sie im November selber. Einziger Programmpunkt der Mitgliederversammlung ist die Frage: Wird die ARGE aufgelöst?

Ähnliche Erfahrungen gemacht?

In den vergangenen Tagen erreichten uns bereits einige Rückmeldungen von Lesern*innen, die uns über ähnliche Vorfälle in Kenntnis gesetzt haben. Habt Ihr auch entsprechende Erfahrungen mit der Familie Schnell gemacht? Dann teilt sie uns gerne mit! Natürlich behandeln wir Eure Berichte vertraulich.

Überblick

Giesinger Gedanken: Warum diskutieren wir eigentlich über das Stadion?

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Luftaufnahme Grünwalder Stadion
Grünwalder Stadion aus der Vogelperspektive

Am Samstag hätte der TSV 1860 gegen Waldhof Mannheim spielen sollen. Daraus wurde bekanntlich nichts. So blieb das Grünwalder Stadion gestern leer. Ginge es nach einigen Löwenfans, könnte dies zum Dauerzustand werden. Ich kann es ehrlich gesagt in keinster Weise nachvollziehen.

Was kosten Stadien andernorts? 

Ich gebe zu, dass die Überschrift etwas provokant ist. Es liegt auf der Hand, dass aktuell über das Stadion diskutiert wird. Die bisher veranschlagten Kosten für den (erneuten) Umbau des Grünwalder Stadions sind enorm hoch. Wenn man diese mit den Umbaumaßnahmen in Relation setzt, erscheint es sinnvoll, einfach gleich ein neues Stadion zu bauen. Der Zweitligist Erzgebirge Aue etwa hat sein Stadion fast komplett erneuert. Kostenpunkt: etwa 20 Millionen Euro. Regionalligist Jena zahlt hingegen schon ca. 50 Millionen für eine neue Heimat.

Schön und gut. Ein weiteres Projekt, das vor kurzem feierlich eingeweiht wurde, ist das Stadion in Freiburg. Hier wird Bundesliga gespielt, was ja auch das selbsterklärte Ziel der Löwen sein muss. Das zumindest höre und lese ich ständig – und auch das kann ich im Übrigen überhaupt nicht verstehen. Aber kommen wir zurück nach Freiburg. Man darf davon ausgehen, dass ein Neubau beim TSV 1860 München ebenfalls alle Anforderungen für die 1.Bundesliga erfüllen soll. Das neue Stadion in Freiburg bietet Platz für 35.000 Zuschauer – passt auch. Dann werfen wir eben hier einmal einen Blick auf die Kosten. Die abschließenden Zahlen sind noch nicht veröffentlicht, aber man ging zu Baubeginn von einer Summe von 131 (!) Millionen Euro aus. Etwa 80 Millionen davon waren für den Stadionbau veranschlagt, der Rest sind Kosten für notwendige Infrastruktur. Letztere übernahm die Stadt und das Land, zudem wurde dem Verein das Grundstück zur Verfügung gestellt.

Stadion-Neubau für den TSV 1860? Warum eigentlich? 

Gut, nehmen wir einfach mal für die Löwen an, dass die Stadt München und der Freistaat uns ebenso unterstützen. Dann bleiben immernoch (wie in diesem Fall) wahnsinnige 80 Millionen Euro, die es irgendwie zu finanzieren gilt. Wer soll das beim TSV 1860 München denn bitte zahlen? Wer soll sich bereit erklären, diese Summe für einen Stadionneubau bereit zu stellen – und welche Gegenleistungen soll er dafür erhalten? Gleichzeitig wird uns von der Stadt angeboten, dass sie das Stadion für uns mindestens zweitligatauglich ausbaut. Mindestens, weil ich im März bereits einen Blick auf die Anforderungen an Stadien geworfen habe und nicht unbedingt viele Unterschiede gefunden habe. Trotzdem wird bei uns noch diskutiert, ob wir dieses Geschenk annehmen sollen.

Ich bin etwas ratlos, was noch alles passieren muss. Da steht ein Stadion mitten in der Einöde im Münchner Norden, das sich als größter Fehler der Vereinsgeschichte herausgestellt hat. Das sollte mittlerweile jeder verstanden haben. Von den unzähligen Millionen Euro, die dort versenkt wurden, haben wir heute noch etwas. Nämlich Schulden und in der Folge ein unglaublich hohes negatives Eigenkapital. Klasse!

Gut vier Jahre ist nun die Rückkehr nach Giesing her. Schon jetzt gehen die Diskussion wieder los, ob man nicht ein neues Stadion bauen solle. Da fällt mir wirklich nichts mehr zu ein. Dieser Größenwahn bei Sechzig, er nervt mich einfach nur noch. Auch am Donnerstag im Landtag ging es um ein neues Stadion und das die Löwen eigentlich in die 1.Liga gehören. Ja, eigentlich! Uneigentlich sollte man für diese Pläne aber vielleicht erstmal schauen, dass man seine Finanzen endlich in den Griff bekommt. Das machte zumindest zuletzt den Anschein und ich fand, wir waren dort auf einem guten Weg. Zumal es im Sommer wieder sprichwörtlich um die Wurscht geht: es muss eine neue Fortführungsprognose für zwei Jahre erstellt werden. Ich wage zu behaupten, dass dort nicht unbedingt Platz vorgesehen ist für eine Summe von 80 Millionen für ein neues Stadion.

Über andere aufregen, aber selbst keinen Deut besser sein

Nicht lang ist es her, da meldete der 1.FC Kaiserslautern Insolvenz an. Der Prozess wurde erfolgreich beendet und zack – schon wurde unter anderem Tim Rieder verpflichtet. Die Löwenfans waren außer sich, da Lautern dem TSV 1860 den Spieler quasi wegschnappte. Wie könne das sein, dass der 1.FCK das Geld für Rieder habe?

Beim TSV 1860 hingegen sprechen alle Zahlen für eine Konsolidierung – und eben nicht für Größenwahn oder gar einen Stadionneubau. Folgerichtig wurde damals auf die Verpflichtung von Rieder verzichtet. Ich hoffe, dass dieser Weg fortgesetzt wird – notfalls eben auch in der 3.Liga. Am Ende kann es bei diesem Weg meiner Meinung nach auch nur eine einzige Option geben, die sich beim Thema Stadion als realistisch und wirtschaftlich sinnvoll herausstellt: das Grünwalder Stadion in München-Giesing.

Darum hoffe ich, dass der Beschluss der Stadt bald erfolgt und alle Verantwortlichen beim TSV 1860 zufrieden stellt. Denn eines steht schon lange fest und niemals zur Diskussion: Sechzig München gibts nur in Giesing!