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Pokalspiel gegen Schalke: Vorverkauf am Donnerstag

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Pokalspiel im Grünwalder Stadion

Das Pokalspiel gegen den Zweitligisten FC Schalke 04 findet am 26. Oktober um 19 Uhr im Grünwalder Stadion statt. Dies hat der TSV 1860 heute verkündet. Entgegen diverser Rechnungen, mit denen manche Medienvertreter einen Umzug ins Olympiastadion erreichen wollten, scheint die Heimspielstätte der Löwen auf Giesings Höhen die im Gesamtpaket bessere Wahl gewesen zu sein.

Ticketverkauf startet am Donnerstag

Am morgigen Donnerstag (14.10.2021) startet der Vorverkauf – zunächst exklusiv für Dauerkarteninhaber. Im Übrigen gilt Folgendes:

  • Mitglieder des TSV 1860 können ab Donnerstag, 21. Oktober 2021 um 15 Uhr die nicht durch Dauerkarten-Inhaber oder für Gäste-Fans geblockten Tickets für das Spiel gegen den FC Schalke 04 unter www.tsv1860-ticketing.de erwerben.
  • Pro Mitglied sind maximal 4 Tickets erhältlich.
  • Dauerkarteninhaber, die auch Mitglied sind können zusätzlich zu ihren durch die Dauerkarte reservierten Plätze maximal 4 Tickets erwerben.

Auch im Pokal 15.000 und 3G+

Auch im Pokalhit wird das Grünwalder Stadion – wie kommenden Samstag erstmalig seit Pandemiebeginn – mit 15.000 Zuschauern voll ausgelastet sein. Es gilt hier jedoch das 3G-PLUS-Konzept. Weitere Infos zum Spiel, Ticketing und 3G+ gibt es hier.

TSV 1860: Das Wochenende von NLZ, Profis, Frauen, Senioren und Futsal

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TSV 1860 Trikot Bundesliga 1994/95 redaktion Wunschaufstellungen
"Stempeltrikot" des TSV 1860 München

Nach dem Pokalwochenende samt Sieg in Buchbach rollt am Samstag für die Löwen wieder der Ball in der 3. Liga. Trotz einiger Corona-Fälle beim Gegner Waldhof Mannheim scheint die Partie aktuell nicht gefährdet. Doch auch etliche andere Teams des TSV 1860 sind am kommenden Wochenende wieder im Einsatz.

Volles Programm für 1860 am Wochenende

Den Anfang macht bereits heute Abend um 18.00 Uhr die U10 der Löwen, die die U11 der SpVgg Unterhaching empfängt. Am Wochenende gehts dann wieder rund: Die U13-, U14- und U15-Junioren messen sich jeweils mit dem FC Augsburg, für die U16 geht es gegen die Altersgenossen aus der Seitenstraße.

Die U21 möchte unterdessen nach der Niederlage in Garching gegen den SV Kirchanschöring in die Erfolgsspur zurückkehren.

Auch die Frauen (am Sonntag gegen SV WB Allianz) und die U19 (am Sonntag in Deisenhofen) des TSV 1860 greifen wieder ins Geschehen ein, nachdem ihre Partien am vergangenen Wochenende abgesagt werden mussten.

Die Spiele der Löwen im Überblick

Mittwoch, 13.10.:

18.00 Uhr: U10 – SpVgg Unterhaching U11

Freitag, 15.10.:

20.00 Uhr: Senioren A – SV WB Allianz München

Samstag, 16.10.:

10.00 Uhr: U13 – FC Augsburg
11.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U12
11.00 Uhr: FC Gerolfing – U10
12.15 Uhr: SV Waldperlach U12 – U11
13.00 Uhr: U14 – FC Augsburg
14.00 Uhr: Profis – SV Waldhof Mannheim
16.00 Uhr: U15 – FC Augsburg

Sonntag, 17.10.:

09.15 Uhr: U9 – SC Baldham-Vaterstetten
09.30 Uhr: TSV Grünwald – U11
11.00 Uhr: U16 – FC Bayern München
11.15 Uhr: SpVgg 1906 Haidhausen U11 – U10
11.30 Uhr: 4. Mannschaft – TSV Trudering II
13.00 Uhr: FC Deisenhofen – U19
14.00 Uhr: 3. Mannschaft – FC Neuhadern II
14.00 Uhr: U21 – SV Kirchanschöring
16.00 Uhr: Frauen – SV WB Allianz München
17.00 Uhr: U14 – FC Teutonia
18.00 Uhr: Futsal – ASC Geretsried

Montag, 18.10.:

20.00 Uhr: Senioren C – SG Grafing/Ebersberg/Kirchseeon

Wir drücken allen Löwinnen und Löwen die Daumen!

TSV Haching München: Knappe Niederlage der Volleyballer in Düren

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Volleyball Bundesliga TSV Haching München
Die Volleyballer des TSV Haching München treten in der Saison 21/22 in der 1. Bundesliga an.

Das war knapp! Trotz einer starken Leistung mussten sich die Volleyballer des TSV Haching München im Auswärtsspiel bei den SWD Powervolleys Düren geschlagen geben.

TSV Haching München: Niederlage in Düren

Bei den favorisierten Rheinländern hielten die 1860-Volleyballer zunächst gut mit. Nachdem die Gäste den ersten Satz noch knapp gegen Düren verloren hatten, kämpften sie sich ins Match zurück. Die Sätze 2 und 3 gingen an die Volleyball-Löwen, die große Überraschung war nah.

Die Powervolleys schlugen jedoch zurück, holten sich Satz 4 und behielten auch im Tie-Break des fünften Satzes die Oberhand. Schade, aber auf dieser Leistung kann die Mannschaft von Trainer Bogdan Tanase aufbauen. Mit der knappen Niederlagen sammelte das Team um Angreifer Philipp Schumann immerhin den ersten Punkt der neuen Saison.

Das Ergebnis:
SWD Powervolleys Düren – TSV Haching München 3:2 (25:23, 29:31, 22:25, 25:16, 15:10)

Mitgliederversammlung: Falschinformation durch 1860-Blog

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TSV 1860 Mitgliederversammlung Stimmkarte
Stimmkarte bei einer Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V.

1860-Mitgliederversammlung steht an

Am 24. Oktober steht die Mitgliederversammlung des Turn- und Sportvereins München von 1860 e.V. in der Kulturhalle “Zenith” an.

Neben den für eine Vereins-Mitgliederversammlung üblichen Tagesordnungspunkten wie Berichte, Entlastungen & Anträge werden dieses Jahr auch wieder turnusmäßig die Vereinsgremien Verwaltungsrat, Wahlausschuss und Ehrenrat von den anwesenden und stimmberechtigten Mitgliedern gewählt.

Falschinformation durch einen 1860-Blog

Kurz vor der Wahl hat sich der 1860-Blog “dieBlaue24.de” mit der anstehenden Mitgliederversammlung in einem Artikel (13.10.2021, 06 Uhr) beschäftigt. Unter dem Titel “Mitgliederversammlung am 24. Oktober: 1860 wendet 3G+ an” wird beleuchtet, dass der Verein sich entschieden hat, die Präsenzveranstaltung unter Anwendung des Konzepts “3G+” durchzuführen.

In einem Nebensatz und fast unscheinbar tätigt der Autor jedoch eine Aussage hinsichtlich des 1860-Verwaltungsrats, die schlichtweg falsch ist:

“Es kommt dabei u.a. zur Neuwahl des Verwaltungsrates, der am Ende des Tages den Präsidenten bestellt.”

Einzig richtig an dieser Aussage ist, dass bei der Mitgliederversammlung am 24. Oktober der Verwaltungsrat gewählt wird. Hierfür stehen 10 Kandidatinnen und Kandidaten für 9 Plätze zur Wahl.

Gänzlich falsch und somit eine Fehlinformation der Leser*innen des Blogs ist jedoch die Behauptung, der Verwaltungsrat würde “am Ende des Tages den Präsidenten bestellen”.

Am Ende des Tages dürften sich die gewählten Verwaltungsratsmitglieder zunächst über ihren Sieg freuen und sich vielleicht ein Bier, nicht jedoch irgendwelche Präsidenten bestellen. Aber Spaß beiseite:

Das Präsidium des Vereins – diesem gehört der Präsident an – wird vom höchsten Organ des Vereins, nämlich der Mitgliederversammlung, gewählt (Ziffer 11.2.1 der Satzung). Es wird mitnichten vom Verwaltungsrat “bestellt”. Die Bestellung einer Person für ein Amt ist mit deren Ernennung gleichzusetzen – der Autor des Artikels behauptet somit, der Verwaltungsrat würde automatisch den Präsidenten des Vereins ernennen. Dies ist aber nicht der Fall.

Lediglich werden die Einzelkandidaten für die jeweiligen Präsidiumsämter der Mitgliederversammlung vom Verwaltungsrat zur Wahl vorgeschlagen (ebenfalls Ziffer 11.2.1 der Satzung). Werden die jeweiligen Kandidaten nicht gewählt, muss der Verwaltungsrat hierfür Alternativkandidaten finden (Ziffer 11.2.2 der Satzung).

Unterschwellige Unterstellung des Satzungsbruchs?

Dieser hoffentlich nicht bewusst so gewählten Formulierung des Autors im Blog “dieBlaue24.de” könnte die unterschwellige Unterstellung herausgelesen werden, der Verwaltungsrat würde sich über die geltende Satzung des Vereins hinwegsetzen und nach Gutdünken einen Präsidenten ins Amt hieven. Insofern sei geraten, vorstehend zitierte Formulierung umzuändern sowie eine Gegendarstellung zu formulieren & zu veröffentlichen. Zu ordentlicher journalistischer Arbeit gehört auch die Prüfung der eigenen Aussagen auf deren inhaltliche Korrektheit.

Für die richtige Formulierung hilft ein gewissenhafter Blick in die Satzung des TSV München von 1860 e.V.

Übrigens: Die Satzung des TSV München von 1860 e.V. ist nicht in Stein gemeißelt. Das Schöne und Interessante an einer Mitgliedschaft im Verein ist, dass man durch Anträge zur Satzungsänderung – form- und fristgerechte Einreichung vorausgesetzt – die Modalitäten von Wahlen ändern kann. Doch auch hier gilt: am Ende entscheidet die Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.

Nach Rassismus-Vorwürfen: Erdmann ab sofort wieder spielberechtigt

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Dennis Erdmann, TSV 1860
3 . Liga Fussball TSV 1860 München Saison 2020 / 2021 Foto: sampics / Stefan Matzke / Pool

Aufatmen beim Earthman. Das DFB-Bundesgericht hat der Berufung des 1. FC Saarbrücken stattgegeben und die Sperre gegen Dennis Erdmann entsprechend abgemildert. Ursprünglich war Erdmann für acht Spiele gesperrt worden, die noch zwei ausstehenden Partien wurden nun jedoch zur Bewährung ausgesetzt, weswegen der 30-Jährige ab sofort wieder spielberechtigt ist.

Erdmann ab sofort wieder spielberechtigt

Neben der Abmilderung der Sperre wurde auch die Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro aufgehoben. Erdmann zeigte sich erleichtert:

“Ich bin froh, dass es vorbei ist und ich wieder auf die Platte kann. Ich habe nicht gesagt, was mir da vorgeworfen wurde.”

Zwar wurde Erdmann nun nicht vom Rassismus-Vorwurf freigesprochen, strafmildernd hat das Bundesgericht trotz der schwerwiegenden Vorfälle jedoch berücksichtigt, dass den 13 Zeugen durch Erdmanns fiktives Geständnis die erneute Vernehmung und Belastung erspart blieb.

Fiktives Geständnis vom Earthman

Erdmanns Anwalt Horst Kletke hatte nach DFB-Angaben für seinen Mandanten erklärt, dass die eingelegte Berufung auf das Strafmaß (also nicht auf das Vergehen als solches) beschränkt werde. Des Weiteren führte er aus, dass Erdmann die ihm unterstellten Äußerungen zwar nicht getätigt habe, es seinem Mandanten aber leidtäte, wenn es zu Missverständnissen gekommen sei.

Bild mit Genehmigung des TSV 1860

ARGE Leaks – von der Gründung bis zur “Causa Gerhard Schnell” (Teil 5)

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Westkurve Choreographie ARGE Schnell
Die aktive Fanszene setzt sich kritisch mit der Familie Schnell auseinander.

In Teil 4 unserer Reihe wurde Gerhard Schnell zum Schriftführer der ARGE gewählt. Zeitgleich schrieb er mit zahlreichen Fake-Accounts zahlreiche Leserbriefe und Emails, um seiner Position Nachdruck zu verleihen und seine Frau Jutta Schnell (Fanbeauftragte beim TSV 1860) zu unterstützen, indem er ihre vermeintlichen Konkurrenten diskreditierte. Aber das war erst der Anfang…

Presse- & Öffentlichkeitsarbeit der ARGE

Erstmals trat zu diesem Zeitpunkt auch Manfred Riedl in Erscheinung. Der Sportreporter und Schiedsrichter kam wie die Schnells aus Neuburg an der Donau und trat als „Presse- und Öffentlichkeitsverantwortlicher“ der ARGE in Erscheinung. Mit ihm wurden die Briefe an die Geschäftsführung deutlich rauer. Als die Geschäftsleitung zu einem Gespräch aufgefordert wird, droht er:

„Sollte dieses Gespräch von Vereinsseite in dieser Woche nicht mehr zustande kommen, wird die ARGE sofort Maßnahmen ergreifen, die das Verhältnis zwischen Verein und seiner größten organisierten Fangruppierung für die kommenden Jahre sehr negativ belasten könnte.“

Gezielt wird dabei gegen die Ultras geschossen. Im Schreiben an die Geschäftsführung werden diese von Riedl als „Gruppe hirnloser Chaoten“ dargestellt.

PRO1860 als neue Zielscheibe der ARGE

Im Februar 2006 gründete sich schließlich die Fanvereinigung PRO1860. Damit war neben der aktiven Fanszene ein weiterer Gegner gefunden. Die ARGE sah ihre Felle davonschwimmen, zumal die Argumente objektiv betrachtet vermehrt auf Seiten der Opposition waren. Die finanzielle Situation des TSV 1860 München wurde immer bedrohlicher, die Allianz Arena erwies sich als größter Fehler in der Geschichte des TSV 1860 München. Die ARGE als Verfechter der Arena und Gegner eines Verbleibs im Grünwalder Stadion sah sich plötzlich in die Ecke gedrängt. Schnell wurde gegen PRO1860 geschossen. Siegbert Stemmer schreibt im Namen der ARGE im Mai 2006 an die Geschäftsstelle und stellt dabei unmissverständliche Forderungen:

„Distanzieren Sie sich von diesem Mob!“ – „Verwehren Sie dieser Splittergruppe […] den Zutritt in die Allianz Arena“ – „Unterbinden Sie die Machenschaften des Fanprojekts München“ – „Brechen Sie jeden Kontakt zur Pseudo-Vereinigung PRO1860 sofort ab“.

Der „Löwenbomber“ wird zweiter Fanbeauftragter

Zu hinterfragen wäre an dieser Stelle grundsätzlich die Rolle der Fanbeauftragten, die per se eine vermittelnde Aufgabe zu erfüllen hätte und im Sinne des Vereins grundsätzlich verpflichtet gewesen wäre, die zerstrittenen Parteien an einen Tisch zu holen, um eine Einigung zu erwirken. Stattdessen musste allerdings der Verein reagieren und entschied sich 2006, einen weiteren Fanbeauftragten einzustellen, der sich hauptsächlich um die Belange der aktiven Fanszene kümmern sollte. Axel Dubelowski, der „Löwenbomber“, war ein Mann von der Basis, ein „Fanbeauftragter für die Fans“. Keine Frage, Jutta und Gerhard Schnell gefiel diese Personalentscheidung überhaupt nicht. So scheint es kaum verwunderlich, dass Dubelowski zu Beginn seiner Amtszeit mit mehreren haltlosen Vorwürfen konfrontiert wurde. Dutzende E-Mails wurden an Präsidium und Geschäftsführung geschickt. Inhalt: Heftige Beschwerden gegen Dubelowski. So stünde der Fanbeauftragte „bei den Spielen betrunken von der Zugfahrt am Bierstand im Stadion, als sich um die Krawallos zu kümmern“. Es sei „unverständlich, wie so jemand Fanbeauftragter werden könnte“ und der Verein sollte umgehend „die Reißleine ziehen und den Dubelowski in die Wüste schicken“.

Die E-Mails hören erst auf, als feststeht, dass sich die Arbeitsbereiche der beiden Fanbeauftragten praktisch nicht überschneiden. Jeder hatte den anderen in Ruhe seine Arbeit machen lassen, man nahm sich gegenseitig nichts weg. Als Dubelowski für Schnell keine Bedrohung mehr darstellte, stoppten die Beschwerde-Mails.

Der TSV 1860 schöpft Verdacht

Einen Effekt hatte das Ganze allerdings doch: In der Geschäftsstelle wurde man auf die seltsamen E-Mails aufmerksam. Dass es sich um Fake-Mails handeln musste, war schnell durchschaubar. Der Inhalt sowie die Rechtschreibung waren sich sehr ähnlich, die Absender waren beim TSV 1860 München gänzlich unbekannt. Franz Hintersteiner, Elfriede Maurer, Siegfried Sprenzel oder Alfons Piller waren frei erfundene Personen, die – wie schon die Absender der Mails aus dem Dezember 2001 – nicht existierten. Selten wurde auf Nachfrage seitens der Geschäftsstelle geantwortet. Bei der Bitte um ein Telefonat wurde der Mailverkehr ohnehin im Keim erstickt. Auf die Idee, mit Hilfe der IP-Adresse nach dem wahren Empfänger zu forschen, kamen die Mitarbeiter damals allerdings (noch) nicht.

Gerhard Schnell wird Vorsitzender der ARGE

Siegbert Stemmer trat alsbald als Vorsitzender der ARGE zurück. Manfred Riedl folgte auf Stemmer, war aufgrund seiner offensiven und damit selbst ARGE-Hardlinern zu deutlichen Herangehensweise allerdings als Vorsitzender nicht haltbar. Im Juli 2008 wurde dann Gerhard Schnell offiziell Erster Vorsitzender der ARGE. Der Komplett-Umsturz war vollzogen, die Fanbetreuung praktisch zu 100% in den Händen der Familie Schnell. Mit Jutta als Fanbeauftragter und ihrem Mann Gerhard als ARGE-Vorstand sollte die „Ära Schnell“ weitergeführt werden. Und tatsächlich schienen die alten Streitigkeiten relativ rasch Vergangenheit. Die ARGE machte weiterhin „ihr Ding“, hinterfragt wurde relativ wenig. Auf der Geschäftsstelle war man froh, dass die leidigen Störfeuer beendet waren und wieder Ruhe eingekehrt war.

PRO1860 auf dem Vormarsch

Im Verein wiederum sah das anders aus. Mit zunehmender Zeit wurde die Fanorganisation PRO1860 größer und wuchs nicht nur personell, sondern auch organisatorisch. Längst war die Delegiertenwahl beim TSV 1860 ein Machtkampf zwischen der ARGE auf der einen und PRO1860 auf der anderen Seite. 2010, als Robert Reisinger – heute Präsident der Löwen – im Ballhausforum in Unterschleißheim zum Fußball-Abteilungsleiter gewählt wurde (sein Kontrahent war im Übrigen Thomas Hirschberger), hatte die ARGE noch knapp die Mehrheit der Delegierten im Verein auf ihrer Seite. Es sollte das letzte Mal bleiben. Schon die nächste Delegiertenversammlung wurde durch PRO1860 bestimmt, die ARGE verlor auch vereinspolitisch an Zustimmung.

Aufbau des Feindbildes der „bösen KGaA“

Dies mag durchaus auch daran gelegen haben, dass sich die ARGE verstärkt gegen die KGaA, die ungeliebte „Profi-Firma“ der Löwen, stemmte. So schreibt Gerhard Schnell beispielsweise im Vorwort des ARGE-Magazins:

„Es ist hier auch der Verein bzw. die KGaA gefordert, Barrieren, die von einigen Mitarbeitern des TSV in der Vergangenheit aufgebaut wurden und noch vorhanden sind, wieder abzubauen“.

Um welche „Barrieren“ es sich dabei handelt, wird mit keinem Wort erwähnt. Allerdings finden sich solche und ähnliche Aussagen von Schnell regelmäßig in diversen Protokollen und wurden bei etlichen Versammlungen getätigt. Stellt sich die Frage, welchen Grund die KGaA haben sollte, seinen Fanclub-Dachverband zu beschneiden. Dass das Handeln der ARGE auf Seiten der KGaA zunehmend hinterfragt wurde, ist nachvollziehbar. Die Gräben zwischen der Profi-Abteilung und dem Fanclub-Dachverband wurden immer tiefer.

Wie gehts weiter?

Unter Geschäftsführer Markus Rejek wurde die ARGE kritisch hinterfragt – selbstverständlich zum Missfallen von Gerhard Schnell, da auch die Position seiner Frau Jutta als Fanbeauftragte gefährdet schien…

Überblick

Offiziell: Danny Schwarz neuer Trainer der Würzburger Kickers

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Danny Schwarz, ehemaliger Spieler des TSV 1860
Danny Schwarz, ehemaliger Spieler des TSV 1860

Heute Morgen war es noch ein Gerücht, jetzt ist es offiziell. Danny Schwarz ist neuer Trainer der Würzburger Kickers und folgt somit auf den kürzlich entlassenen Torsten Ziegner.

Der doppelte Schwarz bei den Kickers

Danny Schwarz kommt mit der Empfehlung eines Abstiegs mit dem FC Bayern II nach Unterfranken und soll dort nun für den sportlichen Aufschwung sorgen. Aktuell rangiert der Zweitligaabsteiger auf Platz 19 der 3. Liga.

Mit ihm wechselt der ehemalige Löwenprofi Benjamin Schwarz zum FWK, der zuletzt im Trainerteam der U21 des TSV 1860 beschäftigt war.

Zum Auftakt müssen die Unterfranken mit dem doppelten Schwarz am Sonntag bei Viktoria Köln antreten.

sechzger.de Talk Nummer 30 vor TSV 1860 – Waldhof Mannheim

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Youtube Thumbnail Sechzger De Talk 1860 München Sv Waldhof Mannheim 1280x720

Der sechzger.de Folge 30 ist online! Dieses Mal begrüßt Moderator Jan neben Taktikfuchs Bernd erneut einen externen Gast. Zusammen sprechen die drei wie gewohnt über das Spiel in Buchbach und den nächsten Gegner des TSV 1860: Waldhof Mannheim.

Knapper Erfolg beim TSV Buchbach

Mit Durchgang 1 auswärts in Buchbach konnte wahrlich niemand zufrieden sein – außer eben die Gastgeber. Sie kauften den Löwen den Schneid ab und führten nach 45 Minuten nicht unverdient mit 1:0. Mit der Hereinnahme von Sascha Mölders änderte sich das Bild auf dem Platz. Fortan kämpften die Löwen endlich und belohnten sich spät für ihren Aufwand. Neben dem Einfluss von Sascha Mölders diskutieren die drei Teilnehmer auch mögliche (positive) Folgen für den Ligaalltag.

ARGE Leaks – eine Serie von sechzger.de

Mittlerweile sind vier Teile online, in wenigen Stunden folgt Nummer 5. Natürlich geht es daher auch im sechzger.de Talk vor dem Spiel des TSV 1860 gegen Mannheim um die Inhalte aus den ARGE Leaks. Nach wie vor sind wir der Meinung, dass jeder Löwenfan sich die neun Teile durchlesen sollte, um sich eine eigene Meinung bilden zu können.

Mario – weit entfernt von seiner weiß-blauen Liebe

Dass in München die Löwen in der Überzahl sind, bezweifelt natürlich niemand so recht. Trotz allem gibt es aber natürlich auch in ganz Deutschland Fans des TSV 1860. Jens war vergangene Woche ein erstes Beispiel, Mario folgt nun direkt als zweiter externer Gast. Er hat es noch einmal bedeutend weiter nach München und doch verhindert das nicht, dass er die Löwen fest in sein Herz geschlossen hat. Etwa 630 km müsste er für ein Heimspiel auf den Straßen Deutschlands zurücklegen – einfache Wegstrecke wohlgemerkt. Entsprechend kann er natürlich nicht immer auf Giesings Höhen anwesend sein und nutzt vor allem die Auswärtsspiele in seiner Umgebung, um Sechzig München zu unterstützen. Neben seiner besonderen Geschichte, wie er zum Fan wurde, erzählt er auch vom Verein, der in seiner Stadt ansässig ist. Auch dort läuft nicht alles wie gewünscht…

Das nächste Spiel des TSV 1860 im Talk: Waldhof Mannheim

Siegen, einfach nur siegen. Wäre es doch so einfach, dann wäre es eine schöne und heile Löwenwelt. Doch dem ist nun mal nicht so und am Samstag wird es nicht unbedingt leichter. Der Tabellendritte ist zu Gast im Grünwalder Stadion. Zugute kommen könnte dem TSV 1860, dass sich einige Akteure der Gäste in Quarantäne befinden und möglicherweise am Samstag nicht einsatzbereit sind. Jan, Mario und Bernd sprechen über den kommenden Gegner und über ihre Erwartungen an das Spiel.

Der sechzger.de Talk Nummer 30 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Spotify

Apple Podcasts

Google Podcasts

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Hinweis: Der Talk wird voraussichtlich morgen als Podcast-Format erscheinen.

Sechzig um sieben: Mölders will Spielertrainer werden

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Nach dem knappen Weiterkommen im Totopokal am vergangenen Freitag in Buchbach hoffen wir, dass die Löwen wenigstens den mentalen Schub in das nächste Ligaspiel gegen den SV Waldhof am kommenden Samstag mitnehmen. Den mentalen Schub am Freitag brachte die Einwechslung von Sascha Mölders, der nun Ambitionen als Spielertrainer hegt.

Heute zwei Trainingseinheiten

Um das Spielerische weiter zu perfektionieren hat Coach Michi Köllner heute zwei Trainingseinheiten angesetzt. Die erste Einheit um 10:30h ist öffentlich, die zweite am Nachmittag findet dann unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Kevin Goden und Johann Djayo standen übrigens gestern wieder mit der Mannschaft auf dem Rasen und absolvierten die erste Traingseinheit nach ihren Ausfällen.

Mölders will Spielertrainer in der Regionalliga werden

Mölders äußerte in einem Artikel des DFB-Journals, dass er noch nicht wisse, wie es nach seinem Vertragsende im kommenden Sommer bei ihm weiter geht. Aktuell trainiert er ja schon die zweite Mannschaft des SV Mering in der A-Klasse, was ihm richtig Spaß mache. “Die Regionalliga Bayern traue ich mir als Spielertrainer schon noch für zwei Jahre zu” wird Mölders zitiert. Klingt nicht so, als ob Sascha mit einem weiteren Jahr bei den Löwen liebäugelt.

MV findet mit 3G plus Regeln statt

Am 24.10. um 10:00h findet die nächste Mitgliederversammlung (MV) des TSV 1860 München e.V. im Zenith statt. Natürlich sind alle Mitgleider eingeladen. Wie der Verein gestern bekannt gab, wird die MV unter Anwendung der 3G plus Regeln durchgeführt werden. D.h. Besucher müssen geimpft, genesen oder PCR-getestet sein. Der PCR-Test darf dabei bei der Einlasskontrolle nicht älter als 48 Stunden sein. Diese Regelung kommt von nun auch bei den Heimspielen der Löwen zur Anwendung.

Linus Strasser im Fernsehen

Kurz vor dem Start neuen Weltcup-Saison in Sölden am 24.10. tritt der Skilöwe mit Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg heute Abend in der Quizshow “Wer weiß denn sowas” in der ARD auf.

 

News aus der dritten Liga

Kreuzbandriss bei Erik Henschel

Im Testspiel gegen Hannover 96 zog sich der 25-jährige Verteidiger des TSV Havelse einen Kreuzbandriss zu und fällt monatleang aus.

Würzburg vor Verpflichtung eines neuen Trainers

Nach dem Rauswurf von Thorsten Ziegner soll Danny Schwarz vor einem Engagement bei den Kickers stehen. Der ehemalige Spieler des TSV 1860, den es dann in eine Seitenstraße der Grünwalder Straße verschlagen hat, kommt mit der Empfehlung des Abstiegs von Bayern II aus der dritten Liga.

Jean Zimmer wieder fit

Der 27-jährige FCK-Kapitän, der den roten Teufeln etwa einen Monat lang nicht zur Verfügung stand, absolvierte ein Benefizspiel gegen den FSV Mainz über die volle Distanz. Es ist davon auszugehen, dass Zimmer dann am kommenden Wochenende wieder im Kader steht.

Damit seid Ihr bestens informiert für den heutigen Löwentag. Alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga erfahrt Ihr natürlich bei sechzger.de!

50+1 in der Vereinssatzung: Hannover 96 sorgt vor

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Trikots Hannover 96

Hannover 96 hat auf der Mitgliedsversammlung die 50+1 Regelung fest in die Vereinssatzung aufgenommen.

Martin Kind und der Antrag auf Ausnahmegenehmigung

Einer der deutschen Vereine, der beim Thema 50+1 neben den Löwen oft im Fokus war, ist Hannover 96. Der Präsident Martin Kind gilt als klarer Gegner der Regel und wollte diese per Ausnahmegenemigung bei den Niedersachsen de facto außer Kraft setzen. Doch der zugehörige Antrag scheiterte, da Kind den Verein in der erforderlichen Zeit nicht permanent und fortdauernd, sondern unregelmäßig finanziell unterstützt hatte. Daher blieb alles beim Alten. Mehr noch: vor zwei Jahren sorgte die Mitgliederversammlung dafür, dass Kind nicht mehr Präsident des Vereins war. Dies wurde mit lauten Gesängen nach der Verkündung des Ergebnisses von den anwesenden Mitgliedern gefeiert.

50+1 in der Vereinssatzung: Vorreiterrolle von Hannover 96?

Auch jetzt noch haben klare 50+1 Verfechter bei Hannover 96 das Sagen und so wurde für die Mitgliederversammlung im Jahr 2021 ein Antrag gestellt, dass diese Regelung in die Vereinssatzung des e.V. aufgenommen werden soll. Die nötige zwei Drittel-Mehrheit wurde erzielt – ein weiterer Nackenschlag für Martin Kind. Dieser ist zwar als Geschäftsführer und Mehrheitsgesellschafter des Profibetriebs immernoch durchaus einflussreich, hat aber sein selbsterklärtes Ziel in den vergangenen Jahren aus den Augen verloren.

Auch die Entscheidung des Bundeskartellamts aus dem Mai 2021 kann Kind nicht gefallen. Dieses erklärte die Regelung damals für “kartellrechtlich unbedenklich”. Ganz im Gegenteil: stattdessen drohen den Bundesligisten aus Wolfsburg und Leverkusen möglicherweise Ungemach in Folge dieses Urteils. Eine endgültige Klärung steht hier zurzeit noch aus.

Ob das Vorgehen auch für den TSV 1860 ein mögliches Szenario darstellt, ist unklar. Sicher ist aber, dass es einiges an Zeit bedarf, um die Strukturen bei Hannover 96 zu verstehen (siehe Artikel vom NDR). In diesem Punkt hat man mit den Löwen schon eine Gemeinsamkeit gefunden.