Die Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V. bestätigt Präsident Robert Reisinger als Präsident. Vor nur knapp mehr als 300 anwensenden Mitgliedern informierte das Präsidium über die wichtigsten Themen im Verein. Möglicherwesie beeinflusste das zeitgleich stattfindende Testspiel der Profis gegen Mönchengladbach die Teilnehmerzahl negativ.
Bericht des Präsidenten
Die Mitgliederversammlung begann mit kurzer Verspätung, da die Verbindung des MVV am Vormittag gestört war.

Aus dem Bericht des Präsidenten sind folgende Punkte erwähnenswert:
- Aktuell hat der TSV 1860 München 23.529 Mitglieder.
- 2017 schuldete die KGaA dem e.V. 800.000 Euro, über den aktuellen Schuldenstand wurden keine Angaben gemacht.
- Besonders stolz ist das Präsidum auf die Arbeit im NLZ. 1860 und Dresden sind die einzigen Vereine aus der dritten Liga, deren A- und B-Jugend in der Bundesliga spielt.
- Die Rolle von Anthony Power wurde beleuchtet: Er sorgte bei den geplanten Transfers in diesem Transferfenster für zügige Zustimmung aus Abu Dhabi. Offenbar waren in der Vergangenheit einige Transfers an langen Reaktionszeiten seitens HAM gescheitert.
- Einem Fanblog wurde die Berichterstattung von der Mitgliederversammlung verwehrt, da er nach Meinung des Präsidiums nicht nach journalistischen Kriterien arbeitet und zahlreiche bedenkliche “Hasskommentare” (O-Ton Reisinger) gegen das Präsidium auf seiner Seite stehen ließ.
- Der Präsident kritisierte die Merchandising GmbH deutlich wegen der Kopie des “Wir sind der Verein” T-Shirts. Außerdem legte er dar, dass 2020 lediglich 23.000 Euro Gewinnbeteiligung der Merchandisinig GmbH an die KGaA flossen. Damit ist 1860 Schlusslicht der dritten Liga bei den Merchandising-Erlösen.

Gegenüberstellung der T-Shirts von e.V. und Merchandising GmbH - Zum Thema Fanberichterstattung, das sechzger.de direkt betrifft, plädierte Reisinger für überarbeitete Akkreditierungsrichtlinien der KGaA, da der e.V. der Fanberichterstattung sehr positiv gegenüber steht.
- Beim Thema Turnhalle setzte sich das Präsdium eine dreimonatige Deadline um gemeinsam mit der KGaA zu einer Lösung für das Grundstück zu kommen. Finden beide Parteien keine Lösung, hat das Präsidium einen Plan B, der den Bau der Halle ohne Unterstützung der KGaA vorsieht.

Wahlen des Präsidums
Dann stand der Höhepunkt der Mitgliederversammlung an: die Wahlen des Präsdiums. Robert Reisinger wurde als Präsident mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt. 290 Mitglieder wählten ihn, sechs stimmten gegen ihn und 14 Mitglieder enthielten sich. Noch klarer bestätigten die Mitglieder die beiden Vizepräsidenten im Amt. 291 Anwesende wählten Heinz Schmidt, Hans Sitzberger brachte es gar auf 302 Stimmen.

Sachliche Veranstaltung
Nachdem die Mitgliederversammlung Robert Reisinger und seine Vizes im Amt bestätigt hatte, passierte nichts Bemerkenswertes mehr. Somit ging eine sachliche Mitgliederveranstaltung ohne Skandale und Eklats zu Ende. Schade ist nur, dass nur so wenige Mitglieder den Weg ins Zenith fanden, um sich aktiv am Vereinsleben zu beteiligen.






















