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“Flush shit down the toilet” – Anthony Power erneut auf Instagram

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TSV 1860 Anthony Power
Power muss weg - Fahne

Anthony Power mit “Flush Shit down the toilet” – Message auf Instagram

Kein Tag ohne große Lyrik auf Instagram vom Geschäftsführer der Merchandising GmbH des TSV 1860 München. Anthony Power sorgte in den letzten Tagen mit einigen Nachrichten auf seinem Instragram-Account für Wirbel in der Presselandschaft.

Anthony Power erneut mit kryptischer Botschaft auf Instagram

Nun setzte er erneut eine Nachricht ab.

I don´t care if people talk shit about me. I was raised to flush shit down the toilet. Not to play with it.

Wir kommentieren das an dieser Stelle ausdrücklich nicht, sondern kommen hier nur unserer Chronistenpflicht nach und dokumentieren das Verhalten eines Offiziellen des TSV 1860.

Dritte des TSV 1860 empfängt heute Abend Teutonia München

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Tsv 1860 Iii Dritte Teutonia München

Mit der Maximalausbeute von sechs Punkten ist die 3. Mannschaft der Löwen in die neue Saison der Kreisklasse 4 gestartet. Diese Serie soll heute Abend natürlich fortgesetzt werden, wenn die Dritte des TSV 1860 den FC Teutonia München empfängt.

Dritte des TSV 1860 heute gegen Teutonia München

Der heutige Gast hat nach drei Spieltagen gar erst ein Match absolviert, dieses jedoch souverän mit 3:0 gewonnen. Auf die Löwen wartet also eine Wundertüte und man sollte sich auf einen unangenehmen Gegner einstellen.

Anpfiff heute Abend ist um 20.00 Uhr auf der Sportanlage an der St-Martin-Straße 35 (06er-Platz). Die Dritte würde sich über zahlreiches Erscheinen und lautstarke Unterstützung sehr freuen.

Bild: TSV 1860 e.V.

Sechzig um sieben: Heute Auslosung für das Toto-Pokal Viertelfinale

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Zwischen den Sieg im Toto-Pokal Achtelfinale und das absolute Spitzenspiel am Samstag in Elversberg hat der BFV die Auslosung für das Toto-Pokal Viertelfinale gelegt.

Toto-Pokal: Auslosung des Viertelfinales ab 16:00h

Mit einer gemischten A- und B-Elf konnten die Löwen Türkgücü im Schongang mit 3:1 besiegen (Eindrücke in unserer Fotogalerie) und stehen somit im Viertelfinale des Toto-Pokals. Der BFV überträgt die Auslosung ab 16:00h auf seinem YouTube-Kanal. Soweit wir in Erfahrung bringen konnten, gibt es keine Setzlisten, regionalen Einteilungen und Wunschlose mehr. Das heißt, der TSV 1860 München kann auf jeden Gegner treffen. Möglich Gegner sind:

  • Dritte Liga: FC Ingolstadt
  • Regionalliga Bayern: VfB Eichstätt, Würzburger Kickers, DJK Vilzing, FV Illertissen, Schweinfurt 05
  • Bayernliga-Nord: ATSV Erlangen

Wie wär’s mal mit einem Ausflug nach Vilzing? Sechzger.de wird Euch schnellstmöglich informieren, auf wen die Löwen im Viertelfinale treffen.

Elf des Monats: Zahlreiche Löwen zur Auswahl

Die phantastischen Leistungen der Löwen im August bleiben auch liga3-online nicht verborgen. Insgesamt sechs Spieler plus Trainer Michael Köllner stehen zur Auswahl. Hier könnt Ihr abstimmen.

Legenden-Derby im Olympiastadion

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Olympiajubiläum treffen blaue Legenden auf Legenden aus der Seitenstraße. Das sogenannte “Legendenderby” steigt am 23.10. um 14:45h.

Sechzig aus der Ferne

Thomas Meiler wirft aus Schweden mal wieder einen Blick auf Giesing und Fußballdeutschland. Dieses Mal geht es um die unterschiedlichen Reaktionen auf Pyrotechnik in Norwegen und in Deutschland. Sehr interessant!

MSV Duisburg sucht Zeugen

Nach unserem 4:1-Sieg gegen die Zebras kam es bei der Abreise der Duisburger Fans zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Der MSV sucht nun Zeugen der Begebenheiten.

Erinnerungen an Heinrich Zisch

Heinrich Zisch war Löwenpräsident und Erbauer des Sechzgerstadion. Später wurde das Stadion sogar nach ihm benannt. Anlässlich seines 75. Todestages werfen wir einen Blick auf das Leben des legendären Präsidenten.

News aus der dritten Liga

Conteh fehlt Dresden mehrere Wochen

Im Spiele gegen den BVB II verletzte sich der 23-Jährige am Syndesmose- und Außenband des rechten Sprunggelenks. Damit wird er mehrere Wochen ausfallen.

Aue sucht Verstärkungen

Der aktuell auf dem letzten Platz rangierende Zweitliga-Absteiger aus dem Erzgebirge sucht auch nach Transferschluss nach Verstärkungen, um den drohenden Durchmarsch nach Unten zu verhindern. Der eigentlich aussortierte Antonio Jonjic fand bisher keinen neuen Verein und will in Aue nochmal “durchstarten”. Außerdem gibt es Kontakte zum Ex-Löwen Thomas Pledl, Torpedo Türpitz (zuletzt Türkgücü), Heinz Mörschel und Michael Heinloth.

Zwickau mit maximaler Unterstützung in Aue

Die Schwäne werden von 1.700 Fans zum Derby nach Aue begleitet werden. Damit ist der Gästeblock komplett ausverkauft. Es ist das erste Pflichtspielderby der beiden Teams aus Sachsen seit über 22 Jahren.

Damit wisst Ihr wieder was an der Grünwalder Straße und im Rest der dritten Liga läuft. Schaut heute kurz nach 16h bei uns rein, dann erfahrt Ihr, wen die Löwen in der Auslosung zum Toto-Pokal Viertelfinale gezogen haben.

Vier Drittligisten werden zur Kasse gebeten. Pyrostrafe für Löwen und Co.

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Pyro und Platzsturm – das sind die Vergehen der Teams.

Neben den Löwen haben auch noch andere Mannschaften Strafen aufgrund von „Fehlverhalten“ (in wie weit man dies für sinnvoll erachtet, muss sich jeder selbst denken) der eigenen Fans erhalten. Spitzenreiter in der heutigen Rubrik ist ein Team, das in der Liga eher in der unteren Hälfte der Tabelle anzusetzen ist. Und zwar der VfB Oldenburg!
Doch wie haben die Niedersachsen dies geschafft? Die stattliche Summe von 11.000 € wurden aufgrund der Vergehen in den Relegationsspielen gegen den BFC Dynamo Berlin verhängt. Es wurden 24 Gegenstände gezählt, welche durch einen Platzsturm erweitert wurden. Dieses Urteil ist – Stand jetzt – noch nicht rechtskräftig, da Einspruch eingelegt werden kann.

Löwen mit geringer Strafe im Vergleich

Und unsere Löwen? Wir zahlen 1.750 € nachdem im Spiel gegen die Dynamos aus Dresden mindestens fünf pyrotechnische Gegenstände gezündet wurden. Wer auch immer diese Zählung vorgenommen hat. Uns soll es recht sein. Einen entspannteren Umgang mit Pyrotechnik gibt es übrigens in Norwegen, wie Thomas Meiler bei Sechzig aus der Ferne berichtet.

MSV Duisburg mit Feuerzeugwurf und VfL Osnabrück mit einer Fackel

Eher „lächerliche“ Geldstrafen bekamen der MSV und der VfL in Höhe von 350 € für einen Feuerzeugwurf (Duisburg) und 300 € für eine Pyrofackel (Osnabrück). Beide Vorfälle ereigneten sich im Juli beim Eröffnungsspiel der 3.Liga.

Weitere Strafen für die Löwen zu erwarten

Aus dem Pokalspiel gegen den BVB und dem Heimspiel gegen den Halleschen FC sind noch weiter Strafen zu erwarten. Während gegen Dortmund einige bengalische Gegenstände gezündet wurden und einen wunderschönen Abend im Nieselregen abgerundet haben, bei dem das Ergebnis gegen den Erstligisten eher zweitrangig war, wurde gegen Halle leider aus einem anderen Grund gezündet. Zur Verabschiedung des verstorbenen Moritz wurde vereinzelt eine Trauerfackel in die Höhe gestemmt.

Inwiefern der DFB diese vergehen ahndet, weiß nur Gott. Wir gehen jedoch davon aus, dass diese Vorfälle nicht die letzten in dieser Saison waren. Wir freuen uns auf weiter schöne Kurvenbilder in dieser Saison.

Vorfall in Giesing: MSV Duisburg sucht Zeugen

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TSV 1860 MSV Duisburg

Nicht nur aufgrund der deutlichen 1:4-Niederlage ihres Teams war der Samstag in Giesing für einige Fans der Zebras ein gebrauchter Tag. Nun sucht der MSV Duisburg Personen, die Zeuge der Auseinandersetzung wurden, die zwischen Polizei und Fans beim Verlassen des Grünwalder Stadions entstand.

MSV Duisburg sucht Zeugen

Auf seiner Homepage ist der MSV Duisburg auf der Suche nach Zeugen der Vorkommnisse am vergangenen Wochenende.

Im Nachgang unseres Auswärtsspiels beim TSV 1860 München (Samstag, 3. September 2022) ist es leider zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und MSV-Fans gekommen – beim Auslass aus dem Stadion an der Grünwalder Straße.

Nach einer völlig friedlichen Atmosphäre im Stadion und auch schon im Vorfeld einem guten, geselligen Miteinander (!) zwischen beiden Fangruppen hat dieser Vorfall mit mehreren leicht verletzten Fans und auch einigen Verhaftungen (wenngleich alle Betroffenen dann rund vier Stunden nach Abpfiff dennoch die Heimreise antreten durften) den – abgesehen vom Ergebnis – schönen Fußball-Nachmittag extrem überschattet.

Unsere Bitte: Wer kann uns Fotos oder (Handy-)Videoaufnahmen zur Verfügung stellen, damit wir eine Chance haben, das Geschehen zu beurteilen und die Verhältnismäßigkeit des Einsatzes zu prüfen?

Sendet uns eure Fotos/Videos bitte per Mail oder auch via wetransfer.com an Christian Dorscheid.

Wir freuen uns über eure Mithilfe. Für eure Unterstützung in München vor, während und auch nach Abpfiff der 90 Minuten möchten wir uns ebenfalls noch einmal ausdrücklich bedanken!

Sechzig aus der Ferne: Es brennt ein Licht

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Sechzig aus der Ferne
Seitenansicht im Stadion IFK Munkfors

Über Pyrotechnik im Stadion scheiden sich bekanntlich die Geister. Hierzulande schmücken sich Fernsehsender und allzu oft auch Fußballverbände mit den “farbenfrohen Bildern” aus den Kurven. Die Zeche zahlt am Ende der Verein, der für Rauch und Co. auf den Tribünen zur Kasse gebeten wird. Auch beim TSV 1860 kocht die Diskussion – allzu oft gezielt gesteuert von dem ein oder anderen Blog – nach gelungenen Pyro-Aktionen der Fans hoch. Muss das sein? Bei “Sechzig aus der Ferne” beschäftige ich mich heute einmal mit einem Blick nach Norwegen und wie hier mit Pyro umgegangen wird.

Kein Bier mehr

Ich selbst mag Pyro eigentlich. Wenn es gezielt und sicher abgefackelt wird, sorgt es für eine Belebung der Kurve. Es sieht gut aus und ist meiner Meinung nach Teil der Fankultur. Ewig in Erinnerung wird mir dabei ein Pokalspiel unserer Löwen bei Eintracht Trier bleiben. An einem grauen Mittwochabend am 13. Oktober 1999 verloren wir damals mit 1:2. Zur “Feier des Tages” wurde bei uns im Block ein Rauchtopf gezündet, dessen Rauch gezielt und komplett in dem hinter dem Block stehenden Versorgungswagen zog. Der musste dann schließen. Trotzdem war es lustig und – wie geschrieben – ein Teil der Fankultur.

Prächtige Stimmung in Oslo

Oslo-Derby zwischen Vålerenga Fotball - Lillestrøm SK
Fans von Vålerenga IF
Quelle: Eivind Hauger

In Deutschland ist man immer schnell mit Verboten und es werden gerne Geldstrafen ausgesprochen. Beim TSV 1860 flatterten auf der Geschäftsstelle schon genügend Rechnungen ein. Wie sieht das aber anderswo aus? Wie schon im ersten Teil von “Sechzig aus der Ferne” lebe ich mittlerweile in Schweden und habe es nicht weit nach Norwegen. Darum schaue ich mir dort auch das ein oder andere Spiel an. Wie zuletzt auch in Oslo beim Erstligisten Vålerenga IF. Der Verein ist rundum sympathisch. Zudem haben sich die Osloer mit der 16.555 Zuschauer fassenden Infiltiy-Arena auch ein echtes Schmuckkästchen hingestellt – übrigens aus eigener Tasche. Ich habe mir das Spiel gegen Viking Stavanger angesehen. Da waren rund 7.000 Zuschauer da und die Stimmung war prächtig. Am Ende gewann man 3:2 und die Fans zündeten – wie selbstverständlich – das ganze Spiel über fleißig Pyro. Gestört hat es niemanden – im Gegenteil.

Oslo-Derby zwischen Vålerenga Fotball - Lillestrøm SK
Das Derby zwischen Vålerenga IF und Lillestrøm SK am 4.9.22 war ein einziges Pyro-Spektakel. Hier die Kurve der Heimfans…
Quelle: Eivind Hauger
Oslo-Derby zwischen Vålerenga Fotball - Lillestrøm SK
…und hier die Fans aus der Osloer Vorstadt. 
Quelle: Eivind Hauger

Norges heteste derby

Am 4. September fand “Norges heteste derby” – Norwegens heißestes Derby – statt. Vålerenga spielte gegen Lillestrøm SK. Lillestrøm ist ein Vorort von Oslo und ist nur zehn Autominuten entfernt. Klar war das Spiel ausverkauft und die beiden Fanlager lieferten sich ein wahres Spektakel. Am Fernseher konnte man die ersten Minuten der Partie nur schwer erkennen. Das Stadion war eingeraucht. Das Derby endete 3:1 für VIF – hier könnt ihr euch das Spiel noch einmal ansehen.

Oslo-Derby zwischen Vålerenga Fotball - Lillestrøm SK
Vålerenga gewann am Ende mit 3:1. 
Quelle: Eivind Hauger

Was ich eigentlich so aus der Ferne sagen möchte: Es geht halt doch und es sollte in Deutschland auch ein wenig liberaler damit umgegangen werden. Vielleicht fängt man beim TSV auch einmal damit an und verurteilt die “Zündler” nicht immer als Vereinsschädlinge.

Legenden-Derby im Olympiastadion

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Olympiastadion München 1860
Olympiastadion_München_20210507

50 Jahre Olympiapark und damit auch ein halbes Jahrhundert Olympiastadion. Sicherlich ein Grund zum Feiern und warum nicht mit einem Fußballspiel zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Bayern? Da die Profis  einen engen Terminplan haben, entschied man sich kurzerhand zu einem Legenden-Derby im Olympiastadion und so spielen die “Alten Herren” der Blauen und Roten am 23. Oktober unter dem Motto “München vereint” im weiten und zugigen Rund gegeneinander.

Der Fußball hat den Olympiapark geprägt

Marion Schöne, Geschäftsführerin des Olympiaparks, ist voller Vorfreude:

“Der Fußball hat Millionen Fans mit großen Begegnungen begeistert und den Fans einzigartige Momente und Erlebnisse bereitet. Umso mehr freue ich mich, dass wir diese Fußballhistorie, an der der FC Bayern und der TSV 1860 maßgeblich mitgeschrieben haben, nun im Herbst gemeinsam feiern können.”

Karten zu kaufen gibt es ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online. Der Erlös aus dem Ticketverkauf kommt gemeinnützigen Organisationen zugute. Kinder zwischen sechs und 18 Jahren zahlen 10,- Euro. Erwachsene berappen für einen Sitzplatz 19,72 Euro. Zudem gibt es eine Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Diese kostet 50,- Euro. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.

Wer kommt zum Legenden-Derby im Olympiastadion?

Los soll es am 23. Oktober um 14.45 Uhr gehen. Da die Puste wohl bei nicht allen Akteuren für 90 Minuten reicht, wird zweimal 35 Minuten gespielt. Bei den Löwen sollen unter anderem Benjamin Lauth und Thomas Miller dabei sein. Für den Verein aus der Säbener Straße haben sich bislang Givoane Elber und Klaus Augenthaler bereit erklärt, aufzulaufen. Es wird sicherlich spannend, wie viele Fans sich dieses Spiel nicht entgehen lassen wollen. Für manch einen aus dem Löwenkosmos ist die Partie im konkurrenzlosen Stadion im Olympiapark sicherlich die Erfüllung eines langersehnten Traums, anderen wird sie egal sein.

liga3-online: Zahlreiche Löwen für “Elf des Monats” nominiert

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TSV 1860 Spielerkreis Elf Löwen

Der TSV 1860 führt bekanntermaßen die Tabelle der 3. Liga an und hat einen ausgezeichneten Saisonstart hingelegt. Kein Wunder, dass zahlreiche Löwen vom Portal liga3-online für die “Elf des Monats” August nominiert wurden. Nun seid Ihr gefragt, denn Eure Stimmen zählen, wer es tatsächlich in die Monatsauswahl schafft.

Zahlreiche Löwen für “Elf des Monats” nominiert

Im Defensivbereich steht Torhüter Marco Hiller ebenso zur Wahl wie die Verteidiger Jesper Verlaat, Leandro Morgalla und Christoper Lannert. Yannick Deichmann und Joseph Boyamba könnten bei entsprechendem Voting die Löwenfahnen im Mittelfeld hochhalten. Im Angriff fand Fynn Lakenmacher bei der Vorauswahl leider keine Berücksichtigung. Dafür kann man Michael Köllner jedoch zum besten Trainer des Monats August wählen.

Bis Mittwoch, den 14. September um 16.00 Uhr habt Ihr Zeit, abzustimmen.

Erinnerung an Heinrich Zisch

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Foto der Haupttribüne mit der Inschrift Heinrich Zisch Stadion

Erinnerung an Heinrich Zisch

Zum 75. Todestag von Heinrich Zisch am 23. Juli 2022 erinnerte die Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 München in einem Beitrag an den langjährigen Löwen-Präsidenten und Erbauer des dann später nach ihm benannten Stadions an der Grünwalder Straße.

Foto von Heinrich Zisch, den Präsidenten und Erbauer des nach ihm benannten Stadions an der Grünwalder Straße
Heinrich Zisch, Präsident und Erbauer des nach ihm benannten Stadions an der Grünwalder Straße – Quelle: Löwenwiki

Geburt und Eintritt in den TSV

Heinrich Zisch, welcher am 28. September 1869 in Landshut geboren wurde, zog mit seiner Familie im Jahre 1875 nach München und wurde am 4. Mai 1886 Mitglied des TSV 1860 München. Er hatte turnerisches Talent, Trainingsfleiß und bald auch Erfolge, die im Verein Anerkennung fanden. Im Oktober 1894 wurde er als Turnwart und Vorturner des TV von 1860 erwähnt.

Allgemein war Zisch ein umtriebiger Mensch, der das gesellige Vereinsleben liebte und sich aktiv an der Vorbereitung und Durchführung von vielerlei Veranstaltungen beteiligte. Auch der Bau der noch existenten Kegelbahn in der Turnhalle an der Auenstraße 19 geht auf seine Initiative zurück. Und auch bei allerlei (Groß-) Veranstaltungen, unter anderem dem legendären Ballfest von 1907, war er immer unter den Mitorganisatoren.

Zisch bekleidete, da erst selbst Turner war, viele Funktionen innerhalb der Turnabteilung.

Die Sportbewegung & der Fußball

Dennoch war er von der sich im ausgehenden 19. Jahrhundert überall in Deutschland verbreitenden Sportbewegung fasziniert. Diese neue Bewegung führte in vielen Turnvereinen zu Diskussionen und Vereinsausschlüssen, da die Deutsche Turnerschaft mit den modernen „English Sports“ nichts anfangen konnte. Bei den Löwen gelang es jedoch, die Anhänger der neuen Sportbewegung im Verein zu halten und sie mit der Bildung von neuen Spiel- und Sportriegen in den Turnverein zu integrieren. Das mag ein Verdienst einflussreicher junger Turner wie Heinrich Zisch gewesen sein, die selbst gerne die neuen Sportspiele wie auch die leichtathletischen Übungen erprobten und sie als wertvolle Ergänzung des bisherigen Übungsprogramms sahen.

So gehörten mit Anton Leistl, Heinrich Zisch, Dr. Hans Haggenmüller und dem Kunstmaler Carl Moos auch Mitglieder aus der Vorturnerschaft des Vereins zu den Gründervätern der 1899 gegründeten Spielriege, aus der die spätere Fußballabteilung hervorging. Auch die Bergsteigerriege wurde 1901 von Heinrich Zisch mitbegründet. Die Sportbewegung hatte dem Verein einen rapiden Mitgliederzuwachs gebracht. Die Mitgliederzahl stieg von 1.739 im Jahr 1900 auf 2.695 zum Jahresende 1908.

In der Folge übernahm Zisch erst den Vorsitz der Skiabteilung, der Schwimmriege, der Leichtathletikabteilung und auch der Fußballmannschaften, die unter der neuen Sportabteilung zusammengefasst wurden. Von 1910 – 1914 leitete er ebenfalls die Fußballabteilung, welche 1909 den bis dahin größten Erfolg mit dem Gewinn der Münchener Frühjahrs-Bundesmeisterschaft feiern konnte.

Der Bau des Stadions

Zisch doch hatte größere Pläne – er träumte von einer neuen Stadionanlage für Fußball, aber auch für die Leichtathletikabteilung. lm Jahre 1911 begann die Geschichte des später nach Heinrich Zisch benannten Stadions. Damals ermöglichte der als Kaufmann zu Geld gekommene Landshuter durch ein Darlehen die Pachtung einer 2,5 Hektar großen Wiese von einer Erbengemeinschaft. Durch seine guten Kontakte konnte dieser auch noch ein weiteres Darlehen der Sparkasse vermitteln, welches den Bau des eines Platzes mit Sitztribüne ermöglichte. Im Jahre 1925 kam dann noch die Stehhalle dazu. Mit dann 35.000 Plätzen rühmten sich die Löwen mit dem größten Stadion in Süddeutschland – die Roten waren damals noch Mieter unserer Löwen. 1927 wurde das Stadion dann offiziell nach Zisch benannt.

Rücktritt von allen Ämtern

Zisch, der seit 1924 Vorsitzender des Turnvereins und seit 1929 desSportvereins – der TSV musste sich 1923 nach einem Streit der Deutschen Turnerschaft und den unabhängigen Fachverbänden für Fußball, Leichtathletik und Schwimmen um die wechselseitige Mitgliedschaft in den jeweiligen Verbänden in die beiden Vereine aufspalten – war nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Februar/März 1933, auch im Lichte der durch den Schwarzen Freitag von 1929 ausgelösten Weltwirtschaftskrise, die auch TV und SV hart trafen, von allen seinen Ämtern zurückgetreten.

Daraufhin übernahm beim TSV 1860 eine starke völkische und nationalsozialistische Gruppe die Führungspositionen im Verein, die neben ihren Vereinsämtern auch noch viele Posten in der NSDAP und in den angeschlossenen Verbänden innehatten. Den Vorsitz im Turnverein übernahm im März 1933 der deutsch-national gesinnte Turner Wilhelm Hacker. Im Jahre 1934 folgte dann die Wiedervereinigung mit dem Sportverein, welcher dem Turnverein mit allen Abteilungen beitrat und sich auflöste. Später im Jahr 1934 trat Hacker die Vereinsführung an den Regensburger Fritz Ebenböck ab, ein langjähriges Mitglied von NSDAP und SA, der 1923 am Hitler-Putsch auf die Feldherrnhalle teilgenommen hatte. Auch seine Nachfolger Ludwig Holzer (1935-36) und Emil Ketterer (1936-45) waren beim Hitlerputsch dabei gewesen und hatten dafür den so genannten „Blutorden“ erhalten.

Mit diesen wollte Zisch jedoch nichts zu tun haben. Im Jahre 1936 verbat er sich daher sogar jegliche Feierlichkeiten zu seinem 50-jährigen Vereinsjubiläum. Auch der NSDAP war er nie beigetreten.

Die Nachkriegszeit

Bereits ab 1943 engagierte sich Zisch jedoch wieder für seinen TSV; er startete eine Initiative zum Rückkauf des Stadions, welche aber durch die Stadtverwaltung abgelehnt wurde. Aufgrund seines Rückzugs nach Machtübernahme der Nationalsozialisten konnte er ab 1945 wieder diverse Ämter beim TSV 1860 übernehmen, da er der Militärregierung Stadt unverdächtig war. Da kaum andere ehemalige Führungspersönlichkeiten des TSV nicht vorbelastet waren, wurde kaum jemand von diesen akzeptiert. Zisch setzte sich bei Bürgermeister, Sportamt und der amerikanischen Besatzung dafür ein, dass der TSV wieder offiziell als Verein registriert werden konnte. Aufgrund der starken Zerstörung Münchens durch die Bombardements waren natürlich auch die Standorte des TSV 1860 München betroffen – das Vereinsheim an der Auenstraße war zerstört, das Stadion an der Grünwalder Straße schwer beschädigt und so fehlten den Sport- und Turnabteilungen Trainingsplätze und Übungsräume.

Quelle: Stadtarchiv München, FS-WKII-STR-1131
Quelle: Stadtarchiv München, FS-WKII-STR-1131

Heinrich Zisch wandte sich daher umgehend an Oberbürgermeister und Stadtschulrat. Stadtschulrat Anton Fingerle unterstützte Zisch mit gutem Rat – die Amerikaner waren ziemlich skeptisch bzgl. Vereinsgründungen und forderten personelle Neuanfänge – bei seinem Anliegen, den Verein wieder eingetragen zu bekommen – dies sollte sich jedoch noch eine Weile ziehen, nämlich bis August 1947. Hier wurde im “Straubinger Hof” eine Mitgliederversammlung abgehalten, bei welcher der Kaufmann Alfred Radschuweit zum ersten Vorsitzenden und Hans Winkler, der Leiter der Turnspielabteilung, zu seinem Stellvertreter gewählt wurden. Daraufhin konnte die heiß ersehnte Lizensierung endlich am 24. September 1947 erlangt werden.

Leider erlebte er den Erfolg seiner Bemühungen um die Wiederzulassung des TSV München von 1860 nicht mehr. Nachdem seine Ehefrau Johanna im Mai 1947 nach über 50-jähriger Ehe starb, folgte ihr Heinrich lediglich knapp zwei Monate später, am 23. Juli 1947. Im Jahre 1956 wurde Zisch zu Ehren ein kleiner Weg nach ihm benannt – der Heinrich-Zisch-Weg, welcher über die schmale Brücke über den Candidberg zur nördlichen Ecke (Block J) der Westkurve führt.

Fotogalerie zum Sieg des TSV 1860 gegen Türkgücü (Toto Pokal)

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Türkgücü München TSV 1860 Toto Pokal 20220907 Grünwalder Stadion Fotogalerie

Nicht geglänzt, aber ungefährdet gewonnen – so lässt sich das gestrige 3:1 der Löwen gegen Türkgücü im Toto Pokal wohl treffend zusammenfassen. Eindrucksvoller als das Geschehen auf dem Rasen war streckenweise das Spektakel am Himmel über dem Giesinger Berg. In unserer Fotogalerie findet Ihr die schönsten Impressionen der Partie Türkgücü München gegen den TSV 1860.

Fotogalerie Türkgücü – TSV 1860

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