Start Blog Seite 752

Sechzig um Sieben: 6.000 Dauerkarten verkauft

1
Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Dauerkarten: inzwischen 6.000 verkauft!

Während wir gestern bereits über die geknackte 5.000er-Marke an gekauften Dauerkarten berichteten, hat die TSV 1860 München GmbH & Co. KGaA inzwischen verkündet, dass bereits 6.000 Saisonkarten für die Drittligaspielzeit 2022/2023 über den Ladentisch gegangen sind. Die Nachfrage für Dauerkarten ist riesig. Bisher wurden seit Beginn der ersten Verkaufsphase am 2. Mai 2022 bereits 6000 Dauerkarten verkauft. Vielen Dank für die Unterstützung!, freuen sich die Löwen auf ihrer Website.

Bild: (C) TSV 1860 München GmbH & Co. KGaA

BayWa steigt als Namenssponsor beim NLZ ein

Mit einem mittleren sechsstelligen Betrag ist das Münchner Unternehmen BayWa AG als Namenssponsor beim Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 eingestiegen. Bereits seit letzter Saison Premiumpartner hat der internationale Agrar-, Bau- und Energiekonzern nun sein Engagement deutlich vergrößert. Die Bayerische, die ursprünglich die Idee des Namenssponsoring ins Spiel gebracht hatte und selbst zwei Jahre als Geldgeber in dieser Funktion aufgetreten war, wird somit abgelöst.

baywa 1860 sponsor

Bild: (C) TSV 1860 München GmbH & Co. KGaA

TSV 1860 kooperiert künftig mit OneFootball

Ab sofort gibt es mit OneFootball eine weitere Möglichkeit, die Artikel des TSV 1860 München zu verfolgen. Der Anbieter und die Löwen sind eine offizielle Partnerschaft eingegangen. Das haben die Löwen bereits am gestrigen Mittwoch bestätigt.

Darüber hinaus zeigt der Anbieter in seiner App seit der laufenden Saison die Spiele der 3.Liga. Hierfür können Löwenfans für einen Betrag von 2,99€ das Spiel einzeln sehen. Es ist kein Abschluss eines Abonnements notwendig.

Sechzig am Wochenende: werden die Frauen Meisterinnen?

Zugegeben, die Bezeichnung “Meisterinschaft” ist gewöhnungsbedürftig. Nichtsdestotrotz können die 1860-Frauen am Wochenende dafür sorgen, dass ihnen Platz eins nicht mehr zu nehmen ist. Zudem genügt der U19 ein Remis zum Aufstieg. Auch die Dritte Mannschaft der Löwen will aufsteigen, mit einem Sieg am Wochenende hätten sie Platz 2, der zur Relegation berechtigt, zumindest sicher.

 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von TSV 1860 Frauenfussball (@tsv1860frauenfussball)

Alle Termine im Überblick:

Freitag, 13.05.

20.00 Uhr: Senioren A – FSV Harthof -:-

Samstag, 14.05.

10.00 Uhr: U12 – Kirchheimer SC -:-
13.00 Uhr: U14 – SpVgg Greuther Fürth -:-
13.30 Uhr: Profis – Borussia Dortmund II -:-
14.00 Uhr: SV Kirchanschöring – U21 -:-
14.00 Uhr: U16 – FC Orlando -:-
16.00 Uhr: U19 – FC Memmingen -:-
17.00 Uhr: 3. Mannschaft – SpVgg 1906 Haidhausen II -:-
19.00 Uhr: Frauen – SG FC Dreistern Neutrudering/DJK SB München-Ost -:-

Sonntag, 15.05.

10.00 Uhr: U13 – FC Bayern München -:-
10.30 Uhr: U11 – FC Bayern München -:-
12.30 Uhr: U12 – Würzburger Kickers -:-
15.00 Uhr: U15 – FC Bayern München -:-
15.30 Uhr: FT Gern II – 4. Mannschaft -:-

Montag, 16.05.

19.00 Uhr: Senioren B – Fortuna Unterhaching -:-
19.30 Uhr: FC Unterföhring – Senioren C -:-

Penta1860 sucht Verstärkung

Die digitalen Löwen von PENTA 1860 suchen derzeit Spieler*innen, die Lust haben Teil der Löwen auf dem virtuellen Rasen (FIFA 22) zu werden! Egal ob Neuling oder schon erfahrene/r Spieler*in, für alle interessierten ist einem der beiden Teams ein geeigneter Platz frei. Wenn du Lust hast, die Löwen auf der PS4 zu repräsentieren, dann melde Dich gerne per PN hier!

Gestern vor 29 und 31 Jahren: Saisonfinale gegen Augsburg

Bemerkenswerte Parallelen am 12. Mai der Jahre 1991 und 1993, an die wir an dieser Stelle mit unserem kleinen Rückblick erinnern wollen. Jeweils der Anlass: Das letzte Heimspiel der Bayernliga-Saison für die Löwen. Jeweils der Gegner: Der FC Augsburg. Die jeweils folgende Aufgabe: Aufgstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Und wie endeten diese Aufgaben beide Male rund einen Monat später? Richtig: Mit dem Aufstieg. Und mit diesen Parallelen noch nicht genug. Hier weiterlesen.

Neues aus der Dritten Liga

Philipp Gasde ab Sommer neuer Havelse-Coach

Rüdiger Ziehl, bisheriger Coach des FC Havelse, wird den Absteiger nach der Saison verlassen. Und nun steht sein Nachfolger fest: der 39-jährige Philipp Gasde wird an der Seitenlinie die nächsten Schritte begleiten: “Über die Aufgabe und neue Herausforderung beim TSV Havelse freue ich mich sehr. Ich bin froh für den TSV unter professionellen Bedingungen arbeiten zu dürfen, meine Philosophie Fußball zu spielen im Verein zu integrieren und den nächsten Schritt zu machen.”

Chaos beim FCK weitet sich aus: Aufsichtsrat tritt zurück

Nach der überraschenden Entlassung von Trainer Marco Antwerpen kurz vor den Relegationsspielen für den Aufstieg in Liga zwei ist nun auch FCK-Aufsichts- und Beirat Fritz Fuchs zurückgetreten. Die Art und Weise, wie die Beurlaubung Antwerpens abgelaufen sei, sei nicht anständig gewesen, sagte Fuchs. Er habe dafür plädiert, Antwerpen die Gelegenheit zu geben, sich in einer Beiratssitzung am Dienstagnachmittag zu verteidigen. Dies sei nicht passiert. Das sei dem Trainer gegenüber „unfair“ und nicht mit Fuchs’ Werten vereinbar, sagte der 78-Jährige am Dienstagabend der RHEINPFALZ.

 

Münchner Löwen rufen Motto gegen Dortmund aus

3
Trikots des TSV 1860 München
Trikots des TSV 1860 München

Zum letzten Heimspiel gegen Borussia Dortmund II rufen die Münchner Löwen alle Löwenfans auf, im Trikot zum Heimspiel zu kommen.

Motto der Münchner Löwen: alle Löwenfans im Trikot gegen den BVB II

Am Samstag geht es ein letztes Mal in das Grünwalder Stadion, ehe die kurze Sommerpause beginnt. Der TSV 1860 München möchte die Saison auf Platz 4 abschließen, um in der kommenden Saison wieder im DFB-Pokal antreten zu dürfen. Die Unterstützung der Löwenfans ist ihnen dabei gewiss. Erneut werden 15.000 Zuschauer im Sechzgerstadion dabei sein. Die Münchner Löwen motivieren zusätzlich und wollen mit dem Rest des Stadions “Giesing gemeinsam zum Beben bringen“. Zusätzlich rufen sie ein Motto auf: alle Fans sollen übermorgen im Trikot erscheinen.

Zusätzlich gibt es ab 10:30 Uhr den Löwentreff am Candidplatz. Neben den gewohnten Shop-Artikeln inklusive neuem T-Shirt und dem Brunnenmiller gibt es Pulled Pork Burger und kühle Getränke. Eine Stunde vor Anpfiff geht es dann gemeinsam in Richtung Stadion.

Übermorgen gilt’s: So klappt die Qualifikation zum DFB-Pokal

0

Im DFB-Pokal 2021/22 zwei Zweitligisten geschlagen

Zwei rauschende Fußballfeste waren die Spiele des TSV 1860 im DFB-Pokal in der zur Neige gehenden Saison gegen Darmstadt 98 und Schalke 04. Beide Gegner, zwar “nur” Zweitligisten spielten jedoch die ganze Spielzeit im Unterhaus ganz oben mit – Schalke sicherte am vergangenen Samstag den direkten Wiederaufstieg. Ein Erfolg, den die Lilien am Samstag Nachmittag mit einem Sieg gegen Paderborn (bei gleichzeitiger Niederlage von Werder gegen Regensburg und einem Unentschieden des HSV in Rostock) auch noch erreichen könnten. Und mag dieses Szenario auch unwahrscheinlich erscheinen:
Der Relegationsplatz drei, der zwei Partien gegen den Drittletzten der Bundesliga sichern würde, ist für Darmstadt allemal noch drin. Darum soll es hier aber nicht gehen. Wir möchten an dieser Stelle  die Konstellationen für den TSV 1860 durchgehen, wie uns auch im kommenden Sommer – und vielleicht auch noch im Herbst – DFB-Pokal auf Giesings Höhen beschert wird. Voraussetzung dafür ist die Verteidigung des 4. Tabellenplatzes, den das Team von Michael Köllner derzeit belegt.

TSV 1860 – Borussia Dortmund II, Ergebnis: Heimsieg

Schlagen die Löwen die kleinen Borussen, so ist für Waldhof Mannheim (zu Hause gegen Havelse) der vierte Platz nicht mehr zu erreichen. Für den VfL Osnabrück kommt es (im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg) dann auf das genaue Ergebnis an. Die Niedersachsen sind derzeit punktgleich mit Sechzig haben aber ein um zwei Tore schlechteres Torverhältnis und weniger erzielte Treffer (55:43, 1860 61:47). Sie müssten also mit drei Toren Differenz mehr gewinnen. Wenn beispielsweise die Löwen gegen Dortmund 2:1 gewinnen, bräuchte der VfL ein 4:0, 5:1, 6:2, … an der Bremer Brücke. Gegen den Meister! Unsere Einschätzung: Eher unwahrscheinlich.

TSV 1860 – Borussia Dortmund II, Ergebnis: Unentschieden

Schaffen die Löwen gegen den BVB nur ein Unentschieden, so reicht Osnabrück ein knapper Sieg gegen Magedeburg zum Sprung auf Platz vier. Waldhof Mannheim kann in diesem Fall zwar – mit einem Erfolg über Havelse – die Löwen noch überholen und auf Rang sechs verdrängen, am VfL kommen die Mannheimer dann aber nicht mehr vorbei.
Kommt allerdings auch Osnabrück – wie die Löwen – nicht über ein Remis gegen den FCM hinaus, springt der Waldhof mit einem Sieg auf den vierten Platz.
Spielen alle drei Kontrahenten unentschieden, bleibt logischerweise tabellarisch alles beim alten und Sechzig Vierter.

TSV 1860 – Borussia Dortmund II, Ergebnis: Heimniederlage

Vorstellen wollen wir es uns nicht. Aber wenn es doch passiert, dann zieht Osnabrück bereits mit einem Unentschieden gegen den Zweitligaaufsteiger aus Sachsen-Anhalt an den Löwen vorbei und ist Vierter. Im Falle einer deftigen Pleite für 1860 (die wir uns erst Recht nicht vorstellen wollen), könnte sogar eine knappe Niederlage gegen Magdeburg den VfL auf Rang vier hieven. Es gilt die Torverhältnis-Konstellation von oben. Und der Waldhof? Der müsste Havelse einfach schlagen und wäre in diesem Fall dann lachender Vierter.
Sollten Sechzig und Osnabrück verlieren und Mannheim unentschieden spielen, hätte das  Verfolgertrio des Spitzentrios je 58 Punkte – das Torverhältnis würde über die Einzelplatzierungen entscheiden. Vorteil 1860.

DFB-Pokal-Qualifikation über den Landespokal

Bleibt noch eine letzte Hintertür. Für einen der Beteiligten. Osnabrück und 1860 sind bereits ausgeschieden. Aber für Waldhof Mannheim bleibt am übernächsten Samstag (21. Mai), dem “Finaltag der Amateure” noch die Chance als Sieger des Landespokals Baden in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals einzuziehen. Die Waldhöfer spielen gegen den Rhein-Neckar-Landesligisten Türkspor Mannheim. Scheint machbar.
Bleibt die letzte – und spannende – Frage: Wer rückt nach, wenn Waldhof Mannheim sowohl Drittligavierter werden sollte, als auch Pokalsieger in Baden? Das DFB-Regularium ist dazu eher uneindeutig und formuliert: “…so tritt an ihre Stelle die nächstplatzierte und teilnahmeberechtigte Mannschaft der Tabelle der 3. Liga bzw. die nächstplatzierte und teilnahmeberechtigte Mannschaft im Pokalwettbewerb des Landesverbandes.” Also entweder Türkspor oder Osnabrück bzw. der TSV 1860 – siehe oben. Der Sportkurier Mannheim ist sich sicher, dass der Verlierer des Landespokalfinales nachrückt, was auch mehr Sinn machen würde. Schließlich ist der Platz des Pokalsiegers der Startplatz für den jeweiligen Regionalverband, wohingegen der Platz über die 3. Liga regional völlig unabhängig ist.

Am Ende ist es eigentlich ganz einfach: Die Löwen sollten mit einem entspannten Sieg über Borussia Dortmund II alle Zweifel beseitigen und uns allen neue Pokal-Parties in der kommenden Saison bescheren!

TSV 1860 München kooperiert zukünftig mit OneFootball

1
Kracher Pfeifer Hartberg 1860
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Der TSV 1860 München hat mit OneFootball einen neuen Partner in der Medienlandschaft präsentiert.

OneFootball zeigt Beiträge des TSV 1860 live an

Nicht nur bei den zahlreichen Münchner Zeitungen oder den Blogs rund um die Löwen wird über Münchens große Liebe berichtet. Auch der TSV 1860 selbst veröffentlicht nahezu täglich neue Meldungen rund um die Profis, aber auch die U21 oder U19. Zu finden sind diese auf der offiziellen Homepage. Zudem werden die Beiträge auf den einschlägigen Social Media-Kanälen verlinkt. Ab sofort gibt es mit OneFootball eine weitere Möglichkeit, die Artikel des TSV 1860 München zu verfolgen. Der Anbieter und die Löwen sind eine offizielle Partnerschaft eingegangen. Das haben die Löwen bereits am gestrigen Mittwoch bestätigt.

Auch die Artikel des Löwenmagazins werden bereits bei OneFootball ausgespielt. Darüber hinaus zeigt der Anbieter in seiner App seit der laufenden Saison die Spiele der 3.Liga. Hierfür können Löwenfans für einen Betrag von 2,99€ das Spiel einzeln sehen. Es ist kein Abschluss eines Abonnements notwendig.

Über OneFootball

Der Anbieter existiert seit 2008 und findet sich unter den ersten 1.000 Apps, die im Apple App Store erschienen. Mittlerweile nutzen rund 100 Millionen Fans weltweit das Angebot auf der Homepage und in der mobilen Version. OneFootball setzt dabei auf ein personalisiertes Angebot, das auf den jeweiligen Nutzer zugeschnitten ist. Neben News zum Lieblingsverein gibt es auch Liveticker, Zwischenstände der Konkurrenten oder aktuelle Transfergerüchte.

Heute vor 29 und 31 Jahren: Saisonfinale gegen den FC Augsburg

0

Saisonfinale am 12. Mai – beide Male gegen den FCA

Bemerkenswerte Parallelen am 12. Mai der Jahre 1991 und 1993, an die wir an dieser Stelle mit unserem kleinen Rückblick erinnern wollen. Jeweils der Anlass: Das letzte Heimspiel der Bayernliga-Saison für die Löwen. Jeweils der Gegner: Der FC Augsburg. Die jeweils folgende Aufgabe: Aufgstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Und wie endeten diese Aufgaben beide Male rund einen Monat später? Richtig: Mit dem Aufstieg. Und mit diesen Parallelen noch nicht genug.

1991 – Euphorie unter Wettberg

Sowohl 1991, als auch zwei Jahre später hatten die Löwen zwei Spielrunden zuvor den Bayernliga-Meistertitel gegen Jahn Regensburg fix machen können und dieses Ereignis gebührend gefeiert, wovon die oben abgebildeten Titelseiten der Stadionzeitungen  zeugen. War dies vor 31 Jahren mit einem 2:2 auf Giesings Höhen geschehen, siegte Sechzig vor 29 Jahren auswärts im alten Regensburger Jahnstadion durch einen Elfmeter, den Albert Gröber fünf Minuten vor dem Ende verwandeln konnte, mit 3:2. Die letzten beiden Auswärtsspiele in der Bayernliga führten die Löwen dann jeweils nach Bayreuth, wo 1991 ein 2:2 und 1993 eine 2:3-Niederlage zu Buche stand.

Und dies führt uns zu einem wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Jahren: 1991 herrschte eine riesige Euphorie. Karsten Wettbergs Mannschaft hatte – seit der später zum “König von Giesing” geadelte Herzblutlöwe im Amt war – seit weit über einem Jahr nicht mehr verloren und endlich – nach fünf Jahren – wieder einmal die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga erreicht. Dass sich diesmal – anders als in vorangegangenen Jahren – nur einer der vier Kontrahenten (Borussia Neunkirchen, 1. FC Pforzheim und Hessen Kassel hießen die Gegner) durchsetzen würde, störte die optimistischen Löwenfans kein bisschen. Alle glaubten fest an die Rückkehr in den bezahlten Fußball nach neun Jahren des Daseins in der Amateuroberliga Bayern.

1993 – Pessimismus unter Lorant

Zwei Jahre später hieß der Trainer Werner Lorant. Der Frust über den nach dem 1991er-Aufstieg sofort erfolgten bitteren Abstieg zurück in die Bayernliga saß bei vielen Fans noch tief. Die enttäuschende Zahl von durchschnittlich nur 6.000 Zuschauern wurde auf die tiefe Depression, aber auch auf die äußerst mäßigen Leistungen der Löwen in jener Bayernligasaison, speziell in der Rückrunde, zurückgeführt. In die Aufstiegsrunde gegen den SSV Ulm, die Offenbacher Kickers und den 1. SC Norderstedt startete das Team – nach Einschätzung vieler Fans – ohne eine Chance bei gleichzeitiger unbedingter Pflicht umgehend in den bezahlten Fußball zurückzukehren. Nicht die besten Voraussetzungen. Bekanntlich strafte das Team dann alle Kritiker Lügen.

Deutliche Siege gegen eine damals graue Maus

Die sportlich bedeutungslosen Partien gegen den – in beiden Jahren im oberen Mittelfeld der Tabelle angesiedelten FC Augsburg, für den sich damals in seiner Heimatstadt übrigens tatsächlich kaum jemand interessierte – verliefen ähnlich: 1991 siegten die Löwen an einem regnerischen Sonntagnachmittag mit 4:1, zwei Jahre später war es dann ein Flutlichtspiel am Mittwoch Abend, das 1860 mit 3:0 für sich entscheiden konnten. Jeweils rund 7.000 Zuschauer wollten diesen Ereignissen beiwohnen. Die etwas enttäuschende Zuschauerzahl hat auch mit dem damals äußerst unattraktiven Gegner aus der Fuggerstadt zu tun. Für manch jüngeren Leser sicher überraschend: Gästefans waren bei beiden Partien keine anwesend. Und bei Heimspielen der Augsburger verirrten sich zu jener Zeit in der Regel ein paar Hundert Fußballenthusiasten ins alte Rosenaustadion in Schwabens Haupstadt.

Die beiden hier besprochenen Siege wurden in beiden Jahren medial als gelungene Generalproben für die Aufstiegsspiele beschrieben. 1993 titelte die Abendzeitung am nächsten Morgen: “3:0 – Vor diesen starken Löwen zittern jetzt die Ulmer”. Zwei Jahre vorher hatte man sogar die Kirche hinzugezogen: “Geistlicher Beistand für die Löwen beim 4:1 – Pfarrer wünscht 1860 in die 2. Liga.” Da konnte ja gar nichts mehr schiefgehen.

Die Aufstellung des TSV 1860 im Jahr 1991

Karsten Wettberg schickte heute vor 31 Jahren folgende Mannschaft auf das Feld:

Berg – Hainer, Miller, Maurer, Brückner – Zeiler, Störzenhofecker, Kneißl, Windsperger (76. Wolke) – Schmid, Rudel (4. Gröber)

Tore:
1:0 Kneißl (17. Elfmeter), 2:0 Schmid (22.), 3:0 Gröber (73.), 4:0 Gröber (76.), 4:1 Gerstmeier (86.)

Die Aufstellung des TSV 1860 im Jahr 1993

Werner Lorant schickte heute vor 29 Jahren folgende Mannschaft auf das Feld:

Berg – Ossen – Strogies, Maurer, Miller, Keller – Störzenhofecker, Trares, Ziemer, Kneißl (76. Schlotterbeck) – Kroninger (62. Löbmann)

Tore:
1:0 Kroninger (18.), 2:0 Trares (47.), 3:0 Kroninger (49.)

Sechzig am Wochenende: Steigt die U19 der Löwen in die Bundesliga auf?

5
TSV 1860: Die Löwen am Wochenende

Showdown an der Grünwalder Straße! Während die Profis am Samstag (Achtung: Anpfiff bereits um 13.30 Uhr!) um Platz 4 in der 3. Liga kämpfen, möchte die U19 der Löwen den Aufstieg in die Bundesliga fixieren.

Kehrt die U19 der Löwen in die Bundesliga zurück?

Die A-Junioren des TSV 1860 gehen als Tabellenführer der Aufstiegsrunde in den letzten Spieltag. Dank der deutlich besseren Tordifferenz gegenüber dem FC Schweinfurt 05 reicht der U19 der Löwen ein Remis gegen den FC Memmingen, um in die Bundesliga zurückzukehren.

Anpfiff am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist am Samstag um 16 Uhr, also unmittelbar nach der Partie der Profis im Sechzgerstadion.

Auch die Dritte will aufsteigen

Auch die 3. Mannschaft hat den Aufstieg vor Augen und möchte am Wochenende punkten. Am Samstag um 17.00 Uhr empfängt die Dritte der Löwen die SpVgg 1906 Haidhausen II auf deren Platz an der St.-Martin-Straße. Mit einem Sieg blieben die Löwen zumindest auf Platz 2 der Kreisklasse, der zur Teilnahme an der Relegation berechtigt.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 13.05.

20.00 Uhr: Senioren A – FSV Harthof -:-

Samstag, 14.05.

10.00 Uhr: U12 – Kirchheimer SC -:-
13.00 Uhr: U14 – SpVgg Greuther Fürth -:-
13.30 Uhr: Profis – Borussia Dortmund II -:-
14.00 Uhr: SV Kirchanschöring – U21 -:-
14.00 Uhr: U16 – FC Orlando -:-
16.00 Uhr: U19 – FC Memmingen -:-
17.00 Uhr: 3. Mannschaft – SpVgg 1906 Haidhausen II -:-
19.00 Uhr: Frauen – SG FC Dreistern Neutrudering/DJK SB München-Ost -:-

Sonntag, 15.05.

10.00 Uhr: U13 – FC Bayern München -:-
10.30 Uhr: U11 – FC Bayern München -:-
12.30 Uhr: U12 – Würzburger Kickers -:-
15.00 Uhr: U15 – FC Bayern München -:-
15.30 Uhr: FT Gern II – 4. Mannschaft -:-

Montag, 16.05.

19.00 Uhr: Senioren B – Fortuna Unterhaching -:-
19.30 Uhr: FC Unterföhring – Senioren C -:-

BayWa neuer Namenssponsor für das NLZ des TSV 1860

2
baywa 1860 sponsor

Bis vor vor wenigen Wochen ging man davon aus, die kommende Saison mit einem deutlich geringeren Budget als in der Saison 2021/22 bestreiten zu müssen. Nun aber sieht es so aus, als würde das Budget annähernd den selben Umfang haben. Ein Grund dafür: Die BayWa AG übernimmt die Namensrechte am NLZ des TSV 1860 und überweist den Löwen laut tz dafür einen mittleren sechsstelligen Betrag.

BayWa übernimmt Namensrechte am NLZ des TSV 1860

Bisher agierte Löwen-Hauptsponsor die Bayerische auch als Namenspatron der Junglöwen. Dies ändert sich zur neuen Saison, denn der internationale Agrar-, Bau- und Energiekonzern mit Hauptsitz München wird die Namensrechte am Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) übernehmen. 2019 stieg die BayWa als PremiumPartner beim TSV 1860 ein, nun folgt der nächste Schritt. Damals gab Löwen-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer zu Protokoll:

“Mit ihrer Authentizität und Bodenständigkeit ist die BayWa somit ein sehr guter Partner und kann uns in vielerlei Hinsicht auch Orientierung geben.”

Bild: TSV 1860

1860: Bereits über 5000 Dauerkarten für die kommende Saison verkauft

0
TSV 1860 Dauerkarte

Die limitierte Kapazität des Grünwalder Stadions ist Fluch und Segen zugleich. Zwar könnte der TSV 1860 für etliche Spiele deutlich mehr Tickets als die genehmigten 15000 verkaufen, andererseits sorgt die beschränkte Kapazität dafür, dass Eintrittskarten für die Löwen ein begehrtes Gut sind. Für die kommende Saison hat Münchens große Liebe bereits jetzt über 5000 Dauerkarten verkauft!

1860: Über 5000 Dauerkarten verkauft

Planungssicherheit – gerade in Zeiten wie diesen ist sie besonders wichtig. Das weiß auch der TSV 1860 und kann sich einmal mehr auf seine Fans verlassen. Obwohl die Saison 2021/22 noch nicht einmal beendet ist und nicht feststeht, ob zumindest Platz 4 erreicht wird, sind die Löwenfans schon heiß auf die kommende Spielzeit.

Selbst eine Preiserhöhung sorgt nicht für ein Abflauen des Interesses an den Blauen. Eine Woche nach Verkaufsstart hat der TSV 1860 bereits über 5000 Dauerkarten für die nächste Saison verkauft. Klar, man will dabei sein auf Giesings Höhen!

Planungssicherheit hilft den Löwen

Während zu Zweitligazeiten ohnehin zigtausend Sitze in der überdimensionierten Arena freiblieben und man kurzfristig entscheiden konnte, ob man sich in Richtung Fröttmaning aufmacht, sind die Tickets in Giesing rar.

Das Wetter zu gut oder zu schlecht, der Geburtstag eines entfernten Verwandten oder einfach mal wenig Motivation – mit der Dauerkarte in der Tasche geht man halt trotzdem und wird es im Grünwalder Stadion nicht bereuen.

Unmittelbare Auswirkung auf den Kader

Auch Trainer Michael Köllner verspricht, dass die Mannschaft ihren Teil zu einem gelungenen Spieltag in Giesing beitragen wird.

“Keiner braucht sich Sorgen über die sportliche Zukunft der Löwen zu machen. Ich stehe genau für das, was der Fan will – ein starkes Sechzig München! Das ist auch mein Anspruch, ohne dass wir uns wirtschaftlich übernehmen”.

Wie der TSV 1860 betont, werden sich die Dauerkartenverkäufe unmittelbar auf den Kader für die neue Saison auswirken. Mit Rieder, Skenderovic, Vrenezi, Lakenmacher, Gayret etc. sind ja bereits etliche Namen in der Verlosung…

Sechzig um sieben: Der erste Abgang ist bekannt

3
TSV 1860 München Sechzgerstadion

Nachdem die Woche bisher im Zeichen von Neuverpflichtungen und Gerüchten um weitere Verstärkungen stand, ist nun der erste Abgang nach dieser Saison bekannt: Keanu Staude wird keinen neuen Vertrag in Giesing erhalten.

Staude ist der erste Abgang

Keanu Staude war nicht gerade vom Glück verfolgt in seiner Zeit beim TSV 1860 München. Es begann im Winter 2021 mit einer Corona-Infekltion kurz nach seiner Verpflichtung. Im Herbst 2021 plagte er sich mit einer langwierigen Leistenverletzung. Seit Januar 2021 ist er mit einer Herzmuskelverletzung außer Gefecht. Nun wurde bekannt, dass er keinen neuen Vertrag von Günther Gorenzel erhält und der erste bestätigte Abgang nach der Saison ist. Von Staude wird wohl ein sehr arroganter Elfmeter in Erinnerung (gegen Waldhof) und ein wirklich starkes Spiel bei Viktoria Köln, das zugleich sein letztes mit dem Löwen auf der Brust war. Alles Gute für die Zukunft, Brudi!

Neudecker und Biankadi immer fraglicher

Nachdem der erste Abgang mit Keanu Staude nun bekannt ist und weitere Neuzugänge wohl schon fix (aber noch nicht bestätigt) sind, werden weitere Spieler die Löwen verlassen müssen. Die Zeichen, dass darunter Richy Neudecker und Merveille Biankadi sein könnten, verdichten sich. Bei Richy Neudecker wartet man seit Wochen auf eine (finanzielle) Einigung. Je länger die Wartezeit andauert, um so unwahrscheinlicher dürfte eine Verlängerung mit dem Mittelfeldmotor sein. Auch bei Merveille Biankadi stehen die Zeichen wohl auf Abschied. 1860 kann ihn nicht ohne Weiteres für die kommende Saison verpflichten. Dazu müsste er entweder seinen Vertrag in Heidenheim verlängern oder auflösen. Davon war bisher nichts zu vernehmen. Auch Dennis Dressel verabschiedet sich wohl Richtung zweite Liga, von Verhandlungen über eine Verlängerung seines am Saisonende auslaufenden Vertrags ist nichts bekannt.

Interesse an Timur Gayret

Der offensive Mittelfeldspieler der Hertha-Amateure hat es wohl auf den Notizzettel von Günther Gorenzel geschafft. Der 23-Jährige bringt es in dieser Sason auf beachtliche 14 Tore und 10 Assists in der Regionalliga Nordost. Klingt vielversprechend! Ob er auch ein Spieler ist, der vorangeht, so wie Präsident Reisinger das für die Neuzugänge zur nächsten Sasion fordert, ist unbekannt.

Marcel Bär auf der Jagd nach der Torjäger-Kanone

Ein Törchen benötigt Marcel Bär, um Torschützenkönig der dritten Liga zu werden. Damit würde er Ex-Teamkollege Sascha Mölders nachfolgen. Da Tore ja gegen den BVB II eh relativ wichtig sind, sind wir optimistisch, dass Cello auch mindestens eins beisteuern kann und die Kannone in Giesing bleibt. Wer weiß, wofür man Kanonen in diesen Zeiten noch brauchen kann… Und vielleicht gibt es ja dann bald den Traumsturm aus Marcel Bär und Kevin Volland. Der kann sich nämlich durchaus  vorstellen, nochmal für die Löwen auf Torejagd zu gehen.

News aus der dritten Liga

Trainerwechsel in Kaiserslautern

Die Wogen schlagen nach dem vorgestrigen Trainerwechsel in der Pfalz immer noch hoch. Sportchef Thomas Hengen rechtfertigt den Rauswurf von Antwerpen laut liga3-online mit einer “indiskutablen” Leistung in Köln, über die er “erschrocken” sei. Aus seiner Sicht sei klar, “dass die Spieler nicht an sich glauben und ängstlich sind.” Als Fernsehzuschauer des Spiels konnte man den selben Eindruck gewinnen. Unterdessen leitete Dirk Schuster sein erstes Training bei den roten Teufeln und verkündete, dass der FCK “nichts verlieren könne”. Er möchte die Enttäuschung der vergangenen Spieler “in positive Energie umwandeln”. Na dann drücken wir mal die Daumen, dass das klappt.

Wehen verpflichtet Najar

Die Hessen sicherten sich die Dienste des 26-jährigen Offensivspielers von Fortuna Köln. Suheyel Najar trat in der Südstadt vor allem als Vorbereiter in Erscheinung. Er bereitete 20 Treffer vor und erzielte deren acht selbst.

Stoppelkamp will ein Zebra bleiben

Der Ex-Löwe, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, würde gerne an der Wedau bleiben. “Ich kann mir gut vorstellen hierzubleiben”, ließ der Mitteldspieler im Kicker verlauten.

Damit seid Ihr zwei Tage vor dem Saisonabschluss wieder bestens über den TSV 1860 München und die dritte Liga informiert. Alle wichtigen Transfers und andere Neuigkeiten erfahrt Ihr natürlich schnellstmöglich bei sechzger.de.

 

Staude geht – folgen Neudecker und Biankadi?

8
TSV 1860 München 2021 22 1024x628

Die Kaderplanungen beim TSV 1860 München schreiten weiter voran. Mit Skenderovic, Rieder und Vrenezi stehen die ersten Neuzugänge fest, weitere sollen folgen. Doch damit einhergehend ist auch, dass mehrere Spieler des aktuellen Kaders die Löwen verlassen werden. Keanu Staude ist einer von ihnen, auch Richard Neudecker und Merveille Biankadi könnten folgen. Wieviele Spieler am Samstag verabschiedet werden, ist noch offen.

Staude seit dem Spiel in Köln außer Gefecht

Im Sportpark Höhenberg lieferte er noch die Vorlage zum Siegtreffer durch Marcel Bär, doch kurz danach war erst einmal Schluss. Klagen über Unwohlsein entpuppten sich als Herzmuskelentzündung. Das “erst einmal” entpuppte sich als lange Leidenszeit. Bis heute konnte Keanu Staude nicht mehr für die Löwen auf den Platz zurückkehren. Auch wenn Köllner die Geschichte des 25-Jährigen durchaus nahe ging, wie er in einer Löwenrunde zugab, werden die Löwen ohne Staude in die nächste Spielzeit starten. Nach eineinhalb Jahren beim TSV 1860 ist schon wieder Schluss und die Wege trennen sich. Auf 24 Spiele im weiß-blauen Dress bringt der Mittelfeldspieler es insgesamt. Beim Auswärtssieg in Halle konnte er dabei seinen einzigen Treffer erzielen.

Doch nicht nur Keanu Staude, sondern auch weitere Spieler werden den TSV 1860 in der nächsten Zeit verlassen. Ganz klar auf Abschied stehen die Signale dabei bei Merveille Biankadi. Er wird nach aktuellem Stand zum 1.FC Heidenheim zurückkehren, wo er derzeit unter Vertrag steht. Darüber hinaus wird Tim Linsbichler den TSV 1860 verlassen. So richtig in Fahrt kam der 22-Jährige nie, trotzdem avancierte er bemerkenswerterweise unter den Löwenfans zum Publikumsliebling. Bereits seit längerem steht fest, dass Stephan Salger nach Köln wechselt.

Bei Neudecker scheitert es am Finanziellen

Auch Dennis Dressel wird sich einem anderen Verein anschließen. Er hatte bereits seit längerem deutlich gemacht, dass er seine Zukunft in der 2.Bundesliga sieht. Durch den verpassten Aufstieg kann der Mittelfeldspieler nun ablösefrei den Verein wechseln. Unter anderem St. Pauli soll Interesse bekundet haben. Am überraschendsten dürfte für viele der Abgang von Richard Neudecker sein. Spielerische Gründe können dabei nicht festgemacht werden und auch der Spieler äußerte sich positiv über einen möglichen Verbleib beim TSV 1860. Doch die Gehaltsvorstellungen der beiden Parteien sind zu unterschiedlich. Um auch in der kommenden Saison für die Löwen zu spielen, müsste Neudecker Abstriche machen – ein Umstand, zu dem der 25-Jährige wohl nicht bereit ist. So trennen sich die Wege also allem Anschein nach zum zweiten Mal. Bereits von 2010 bis 2016 war er im weiß-blauen Trikot im Einsatz.

Neben den bereits genannten sechs Spielern, die voraussichtlich am Samstag im Grünwalder Stadion verabschiedet werden, laufen fünf weitere Verträge Ende Juni aus. Darunter fallen Torwart Székely, die Junglöwen Djayo, Lang und Cocic sowie Freitag. Während es bei Lang nach einem neuen Vertrag aussieht, gibt es bei den restlichen vier Spielern noch keine Wasserstandsmeldung. Es könnte eine große Verabschiedungsrunde im Sechzgerstadion werden.